
Nachdem Mal Sehen das Bild von Brad Pitt als Tarantino-Bastard ausgegraben hat, bei dem jeder heterosexuelle Mann an seiner Sexualität zweifelt, hier jetzt das erste Bild von Til Schweiger als Deutscher, der neben Pitt fiese Nazis abballert. Er sieht dabei natürlich noch lange nicht so gut aus wie Brad Pitt, aber immerhin: Er sieht aus wie ein fucking Bastard.
(via FirstShowing)
- Renington Steele •
- Oktober 20th, 2008 •
- 44 Kommentare
- Schlagwörter: Inglorious Basterds



















Bisher noch kein Kommentar dazu. ZURECHT!
Kommentar #1 von Herr Walter am 20.10.2008 um 23:48 Uhr
Das sieht einfach nur dämlich aus.
Wenn ich dieses Gesicht schon sehe schläft bei mir alles ein…
Kommentar #2 von Dani am 20.10.2008 um 23:56 Uhr
um es mal ganz nerdig zu sagen: EPIC FAIL!
Kommentar #3 von Micha am 21.10.2008 um 00:17 Uhr
Der Film ist noch nicht mal gedreht und nervt mich schon jetzt unendlich.
Kommentar #4 von Jet Strajker am 21.10.2008 um 00:19 Uhr
Kinners. Jetzt mal ehrlich: ich mag Schweiger ja auch nicht. Aber ein Tarantino wird per se garantiert kein epic fail. Never, ever. Kirche im Dorf und so.
Kommentar #5 von Renington Steele am 21.10.2008 um 00:19 Uhr
Er sieht nicht aus wie ein fucking Basterd, sondern wie ein dämlicher Schweiger. Verdammte Globalisierung.
Kommentar #6 von okarola am 21.10.2008 um 00:20 Uhr
Aber Tarantino wirds schon machen, denk ich mal…
Kommentar #7 von okarola am 21.10.2008 um 00:23 Uhr
RESERVOIR DOGS war ein epic fail, und wie.
Bin schon weg. *duck*
Kommentar #8 von Jet Strajker am 21.10.2008 um 00:29 Uhr
@ Jet Straijker: Von Filmen hast Du schonmal so gar keine Ahnung, also: so gar keine. Überhaupt nicht. Um nicht zu sagen: DU HAST DOCH KEINE AHNUNG, DU $%%&&/&§%/”%&!/!!!1ELF!!!!!!
Im Ernst: Reservoir Dogs ist ein formal so starker Film, gegen den kann man quasi kein einziges wirkliches Argument bringen. Keines.
Kommentar #9 von Renington Steele am 21.10.2008 um 00:34 Uhr
…und da waren´s nur noch vier… :)
Kommentar #10 von okarola am 21.10.2008 um 00:44 Uhr
Nee, kann ich wirklich nicht, hab den ein Mal gesehen und er hat quasi keinerlei Eindruck geschweige denn sowas wie eine Erinnerung hinterlassen, sondern mich nur gelangweilt mit seinen selbstgefälligen poser styles.
Und es ist Strajker. ;)
Kommentar #11 von Jet Strajker am 21.10.2008 um 00:46 Uhr
Du warst wahrscheinlich einfach nicht jung genug dafür! Ich hab mir danach jedenfalls eine Zigarette vor dem Provinzkino gedreht und kam mir wie ne coole Sau vor. Hehe, das war was.
Kommentar #12 von okarola am 21.10.2008 um 00:50 Uhr
Nee, stimmt, als der rauskam war ich schon zu alt für den Scheiß. *gg*
Kommentar #13 von Jet Strajker am 21.10.2008 um 00:52 Uhr
Naja, solang till schweiger nicht schon wieder die selbe rolle spielt wie in den letzten dutztend filmen, kann es ja fast nur besser werden. ich bin neugierig, mal schaub was kommt.
Kommentar #14 von Samson am 21.10.2008 um 00:53 Uhr
@ Jet Strajker: Tarantino ist in jedem Film extrem selbstgefällig, er mag seinen Stil und seine Einflüsse, damit hab ich kein Problem… man kann ihm in seinem Stil seinen Mashup-Charakter vorwerfen, Tarantino macht grundsätzlich nichts originäres, sondern er ist quasi ein Remixer, aber einer mit ziemlich guten Quellen und ziemlich gutem Geschmack…. kann man langweilig finden, muss man aber nicht. Für mich macht er Filme aus reiner Passion ans Medium selbst heraus, quasi Trash-Pulp-Art als Liebeserklärung ans Kino, und das hat für mich in jedem einzelnen Film von ihm funktioniert… und das wird es (für mich) bei Bastards garantiert wieder.
Kommentar #15 von Renington Steele am 21.10.2008 um 00:59 Uhr
Renington, bei mir funtioniert das übrigens auch. Mochte bislang jeden Tarantino sehr (Jackie, Proof, Kill Bill) bis sehr-sehr (Pulp Fiction, Kill Bill 2). Finde ihn aber weder originell noch besonders pfiffig, sondern eher tendenziös, *besonders* was den Filmgeschmack betrifft, so als eine Art postmoderner Godard mit Pulp-Affinität, hohem Wiederholungsfaktor und Kniefall vor sich selbst. Seine Filme haben wohl einen Nerv getroffen, was ich bezeichnend finde, aber sie haben für mich keinen wirklichen Mehrwert, gleichwohl ich sie, wie gesagt, dennoch sehr mag.
Kommentar #16 von Jet Strajker am 21.10.2008 um 01:09 Uhr
At Jet (coole Abkürzung, mach ich jetzt immer so ;)… :
Da sind wir ja einer Meinung, lediglich den künstlerischen Wert bewerten wir (glaube ich) anders… Kunst lebt für mich grundsätzlich erstmal als Kind seiner Zeit. Picasso und Dali waren ne Reflektion von Heissenberg und Darwin (Dekonstruktion der Realität = Kubismus, quasi), der Torture-Porn der 70er eine Reaktion auf den Vietnamkrieg bzw. die Bilder, die er lieferte. Tarantino macht nun folgendes: Er nimmt die stärksten Bilder aus 100 Jahre Bewegtbild und masht sie zu neuen Filmen. Das funktioniert für Dich fast immer sehr gut, wie Du sagst. Nur bei dem einen, der quasi noch am originärsten rüberkommt (Reservoir Dogs nämlich) nicht. Warum?
Reservoir Dogs ist ein Mashup aus „Die Rechnung ging nicht auf“ von Kubrick und einigen originären Ideen (die Kofferraum-Szene!), der Unterschied zu den von Dir als sehr gut bezeichneten „Pulp Fiction“ und „Kill Bill 2“ wird mir nicht ganz klar.
Ich glaube, wir streiten hier um ganz blödsinnige Standpunkte, nämlich: ob ein Tarantino gut, oder eben sehr gut ist. Weil: darunter ging es für mich bislang noch nicht. Selbst der zerfaserte „Death Proof“ war in weiten Strecken immer noch unterhaltsam genug, um ihm mindestens 3 oder 3,5 Sterne zu geben.
Wenn Du sagst, seine Filme haben *für Dich* keinen Mehrwert, dann frage ich mich aber doch, was das mit dem Film an sich zu tun hat? Batzman bringt dieses Argument auch gerne: Dieser Film sagt nichts neues aus, was nicht andere schon vor ihm ausgesagt haben. So what? Popmusik handelt seit 100 Jahren von zerbrochener Liebe, gibt es deshalb keine starken Popsongs der 70er? 80er? 90er? Man sollte jedem Kreativen zugestehen, dass er alte Aussagen neu remixt, nichts anderes macht Tarantino. Und er macht genau das so kunstvoll wie kein anderer lebender Regisseur.
Und das soll ihm erstmal jemand nachmachen.
Kommentar #17 von Renington Steele am 21.10.2008 um 01:27 Uhr
Renington,
das Remixen ist ja aber gerade diese Unart der Postmoderne, alles ironisch und selbstreflexiv neu zusammensetzen zu wollen. Sicher, zu einem bestimmten Teil geht es gar nicht (mehr) anders, man hat einen Bildervorrat, an dem man nicht vorbei kommt, also setze man sich doch zumindest mit ihm auseinander. Tarantino macht das mit etwas Geschick, viel Humor und ausgestellter Coolness, fine. Das ist für mich aber nicht automatisch Kino, sondern nur ein Form von Ulk über das Kino. Ob das Kunst ist, weiß ich nicht, Kunstdebatten sind nun so gar nicht meins.
Um jetzt konkret zu sagen, warum ich RESERVOIR DOGS so blöde fand, müsste ich ihn nun freilich noch mal sehen, das letzte Mal liegt tatsächlich viele Jahre zurück. Aber dass er sich stark auf THE KILLING bezieht, daran erinnere ich mich auch noch, das war ja selbst noch PULP FICTION und JACKIE BROWN anzumerken. Nun ja: Kubrick zu zitieren und als Referenzteppich zu nützen ist natürlich noch keine Kunst, das haben Scorsese, Antonioni, Spielberg, PTA oder Burton auch schon gemacht. Außerdem mag ich Kubrick nicht, erwähnte ich das schon? ;)
Finde halt nur nicht, dass eine Gesinnungsausstellung darüber, welche Filme man alle gesehen und kapiert hat, bereits einen Wert bildet oder immer gleich direkt als Liebeserklärung verstanden werden muss (Tarantino verneigt sich meines Erachtens auch immer erst einmal vor sich selbst*, erst dann vor dem Kino – und auch nur *einer* Form des Kinos, sehr selektiv). Vermutlich kann ich deshalb auch nichts mit den Coens, Kevin Smith oder David Lynch anfangen.
*bezeichnendster Moment dafür: das Kill Bill-Handy-Klingeln in DEATH PROOF
Kommentar #18 von Jet Strajker am 21.10.2008 um 01:51 Uhr
wow, strajker.
kein kubrick, smith oder lynch. und nicht mal die coens? ich bin der erste, der zugibt, dass manchen filmemacher überbewertet sind, aber ehrlich:
WAS ZUM TEUFEL GUCKST DU EIGENTLICH?
reservoir dogs fand ich beim ersten mal vor zehn jahren auch nicht doll. hab ihn zufällig vor zwei tagen wiedergesehen und muss sagen, dass er gut funktioniert, aber definitiv kein meisterwerk ist. und in death proof funktioniert ja wohl auch nur die verfolgungsjagd (ich meine, muss man uns denn unbedingt die vier chicks nacheinander zeigen… wie sie von einem auto immer und immer wieder zermanscht werden?)
zu herrn schweiger: mal sehen, was das wird. er ist halt kein besonders guter schauspieler und ich freue mich allein schon deshalb auf ihn, um zu sehen, ob er in einem “hollywood”-film gut rüberkommen kann oder nicht.
aber nochmal: kein kubrick???? barry lyndon, the shining, dr. strangelove, clockwork orange, 2001… keiner dabei?
Kommentar #19 von stb247 am 21.10.2008 um 02:15 Uhr
Hmmm, ich finde Schweiger sieht eher so aus, als wäre er beim Vorsprechen durchgefallen. Hoffentlich hat er keine relevante Rolle, seine bisherigen Hollywoodversuche waren allesamt unterirdisch.
Was Tarantino angeht, er hat grandiose Filme gemacht, aber ich habe zunehmend das Gefühl, dass es letztlich immer derselbe Film ist. Jeder Regisseur hat seine Handschrift, das macht Regiearbeit ja aus, aber bei Tarantino würde ich mich sehr freuen wenn mal wieder etwas anderes käme als exzessive Gewaltdarstellung, Fussfethisch, brutalcoole Gangstertypen und verdrehte Timelines.
Kommentar #20 von Ben am 21.10.2008 um 09:15 Uhr
also für mich sieht der Schweiger da oben aus wie der junge Prochnow. Vielleicht drehen sie direkt ein Boot-remake mit?
Kommentar #21 von Flo am 21.10.2008 um 10:08 Uhr
hell yeah!
wenn der so rockt wie in far cry wird das ganze noch viel wahnsinniger als es jetzt schon wird!
Kommentar #22 von habi am 21.10.2008 um 10:35 Uhr
@Jet
Also ich hasse Tarantino, das sei zugegeben…aber KUBRICK!!??
KETZER! KETZER!
Kommentar #23 von Chris am 21.10.2008 um 10:39 Uhr
Kubrick hatte auch seine Glanz- und seine Schwachpunkte.
Ich muss Jet da ja etwas zustimmen. Tarantino verneigt sich nicht vor den letzten 100 Jahren Film, sondern vor den letzten 100 Filmen die er einfach geil fand, was Genre- bzw. Stilmäßig insgesamt dann nicht so flächendeckend ist wie man annimmt. Er hat schon seine genauen Vorstellungen von guten Filmen, wiederholt bestimmte Elemente davon in seinen eigenen und remixt dann eben Klassiker mit seinem eigenen Stil. Ich glaube er ist dabei einfach immernoch der Junge geblieben der damals die Filme so geil fand, weswegen er auch seine eigenen Filme geil findet und das offen zeigt. Er bemüht sich ja auch nicht im geringsten mal über seinen Tellerrand hinauszuschauen und mal was anderes zu probieren, wie es andere Regisseure (Kubrick etc.) gerne mal tun. Prinzipiell kann man ihm das wohl auch nicht vorwerfen, denn seine Filme ähneln sich untereinander zwar stark, heben sich aber vom Rest der Filmlandschaft immer durch ihre Einzigartigkeit ab. Das hat er inzwischen schon ziemlich perfektioniert, dadurch gibt es wohl rein objektiv nicht viel an seinen Filmen auszusetzen, wo es dann wieder beim Zuschauer liegt ob man sich mitnehmen lässt oder nicht.
Ich mag Tarantinos Filme, sie sind immer ziemlich cool und detailverliebt, alles passt, von der Musik über die Story über die Kostüme über die Charaktere über über bis zu bis zu bis zu bis zum Ende. Alles sehr stimmig und es macht wahnsinnig viel Spaß dem Treiben immer zuzusehen.
Mich persönlich berühren die Filme aber meist nicht so sehr wie andere, weder kann ich mich in die Figuren reinversetzen, noch geben mir die Filme zu denken, noch sitze ich am Ende mit einer Träne im Knopfloch vor dem Fernseher, weswegen seine besten Werke in meiner Top 50 Liste zwar vertreten, aber nicht allzu weit oben. Am Ende zählt für mich nämlich immer das Feeling, mit dem mich ein Film hinterlässt, und abgesehen von einem “Geiler Scheiß ey…” ist da bei Tarantino leider nicht viel. Muss es aber auch nicht, dafür gibts ja andere Regisseure :)
Kommentar #24 von Björn am 21.10.2008 um 13:18 Uhr
Die vier Filmfreunde! woot! ;)
Kommentar #25 von Alec Sky am 21.10.2008 um 15:42 Uhr
Hallo Leute ! ! ! Es ist ein Tarntino Film, und nicht ein Uwe Boll Scheiss. Ok Til Schweiger scheint hier zwar nicht sehr beliebt zu sein,aber ich wette das Mr.Tarantino selbst ihm ein paar coole Oneliner zuschiebt.Will zwar nicht Nostradamus spielen aber ich könnte mir vorstellen das die Leute die Schweiger jetzt runtermachen nach dem sie den Film gesehn haben ihn Hochloben werden weil er so Tarantino mässig cool sein wird.Und ich möchte dran erinnern das die ersten Bilder von John Travolta aus Pulp Fiction damals genau so bewertet wurden sind,aber wie wir alle wissen hat jener Film dem John wieder einen Kick gegeben.Wartet doch erstmal den Film ab Leute bevor ihr jetzt anhand des einen Bildes schon alles runterzieht.Ist ja Fast wie nach dem Auftauchen des Marsgesichtes wo alle es WUSSten das es ein Gesicht ist,und hinterher dumm da standen.So ein Royal mit Käse und ein Fuck (Im Tarantino Sinne)
Kommentar #26 von The MichaMel am 21.10.2008 um 16:04 Uhr
Schweiger ist ein wahrer Bastard. Schon alleine dafür, dass er den schlechten Geschmack von Millionen von Menschen herauskehrt und fördert. Als ich aber gelesen habe welche Rolle er bei den Bastards hat dachte ich mir, ok das passt.
Kommentar #27 von jellyamison am 21.10.2008 um 16:43 Uhr
Meine Meinung:
Reservoir Dogs: Genial.
Pulp Fiction: Genial.
Jackie Brown: Gut.
Kill Bill 1: Sch…..
Kill Bill 2: Relativ sch…..
Death Proof: Sch…..
Einfach mal abwarten mit den Bastards. Auch wenn ich mir einen Tarantino-Kriegsfilm nicht vorstellen kann, vielleicht wirds ja was. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Aber von diesem ganzen Überhypen hab ich die Nase voll.
Kommentar #28 von Muffin Man am 21.10.2008 um 17:05 Uhr
Death Proof fand ich ja mal voll geil!!! Hab zwischendurch echt gelacht. Vorallem bei der Szene als sie vom Auto fällt und wieder aus dem Busch springt und meint”Nichts passiert”.
Kommentar #29 von Katharina am 21.10.2008 um 17:12 Uhr
#24, @Björn: Word.
Kommentar #30 von Jet Strajker am 21.10.2008 um 17:40 Uhr
>…aber immerhin: Er sieht aus wie ein fucking Bastard.<
Ja, das sowieso.
Reservoir Dogs war mir auch zu poserhaft. Bei dem Madonna-Gelaber am Anfang dachte ich nur: Wie alt sollen die sein? 16?
Kommentar #31 von Rocksteady am 21.10.2008 um 18:16 Uhr
so viel sage ich dazu, um nach erstem überfliegen der restlichen kommentare mitmsichen zu können:
Till Schweiger sieht autent, aber nicht cool aus – warum sollte er auch? vielleicht soll er eben nicht cool wirken.
…und gottverdammt Brad Pitt spielt eben die hauptrolle, da darf nur er cool aussehen :-D
Aber nein, jetzt im Ernst:
ich selbst finde es auch schade, dass gerade Till Schweiger (der nunmal interkontinental bekannt ist) eine große Rolle in Quent’s Film erhalten hat, zumal es viele bessere und charakter-stärkere Schauspieler in Deutschland gibt (und auch welche mit einer deutlich besseren Stimme).
Dennoch habe ich seine Rollen in “Der Eisbär” der “Bewegte Mann” & “Knocking On Heaven’s Door” im Kopf, die zwar nicht brilliant waren (lag wohl daran, dass deutsche Filme immer so einen gewisses Flair verbreiten, welches sich nicht mit meinem Hollywood geprägten Geschmack in Einklang bringen lässt), aber dennoch mehr als passabel, in den beiden erst genannten auch überzeugend und autentisch und in “Der Eisbär” hatte er sogar einen gewissen Coolnessfaktor > 0
Also Leute: Abwarten. Nicht zu guter letzt, weil ein Schauspeiler stark vom Können des Regisseurs abhängig ist und das traue ich Quentin zu, da seine Filme bis dato alle auf schauspielrisch hohem Niveau waren (!)
… mag wer anders denken, ich bleibe bei der Meinung.
post scriptum: Kubrik hatte wirklich einige Tiefflieger, sein Stil ist aus heutiger Sicht seltsamanmutend, was er früher auch schon war, dennoch sind einige seiner Filme sehr gut.
Kommentar #32 von Ciezie. am 21.10.2008 um 18:55 Uhr
ich mag eigentlich jeden tarantino , bis auf death proof. diese “starke frauen” nummer geht mir so dermaßen auf ‘n sack. es gibt nämlich keine starken frauen ! *duck*
ich finde es aber sehr blöd, dass jetzt (nach einigermaßen vielen filmen) brad pitt da noch mit macht. versteht mich nicht falsch , ich finde den typen klasse. aber ich stell mir vor , dass war so auf seiner checkliste.
in einem coen film mitspielen : check.
tarantion fim : check.
ok , ich weis nicht ob man das versteht. anyways.
aaah , außerdem : wie kann man verdammt nochmnal den reservoir dogs nicht gut finden? wie kann man nicht fett grinsen , wennn sie im intro zu ihren autos gehen. und dann der song ! oooh mein gott !
oder die ohr abschneid szene. !geil.
Kommentar #33 von mickey am 21.10.2008 um 19:14 Uhr
Für mich passt der mit dem Aufzug in ‘nen neuen Indiana Jones Film.
Kommentar #34 von Dominik am 21.10.2008 um 19:39 Uhr
Schwierig.
Ich halte Schweiger nicht generell für einen schlechten Schauspieler, nur die meisten seiner Filme sind leider Rotz. “Knockin’ On Heaven’s Door” fand ich gut und auch bei “Wo ist Fred?” habe ich sehr gelacht. Noch dazu bin ich ein Tarantino-Fanboy schlechthin, der einfach alles was der Mann bisher gemacht hat göttlich findet. Ich meine… der Titel meiner Facharbeit lautet:
“Quentin Tarantino and the significance of violence in his movies”
… so viel dazu. In irgendeinem Kommentar stand, warum er uns aus X Winkeln zeigt wie es die Mädels in Death Proof beim ersten Unfall mit Mike zerreißt … würde er das Ganze nur einmal zeigen würde man die ganzen Details doch gar nicht mitbekommen, was in einem Slasher-Horror aber halt nunmal so ist. Zur “Reservoir Dogs” Diskussion möchte ich anmerken, dass Q hier einfach eine Episode erzählt. Eine Episode herausgegriffen aus dem Leben einiger Verbrecher. Eigentlich nicht viel anders als in Pulp Fiction oder Jackie Brown, warum also sollte sie, die Episode, irgendwie “mehr” ausmachen?
Kommentar #35 von Afrin Alburu am 21.10.2008 um 20:31 Uhr
@Afrin Alburu
der kommentar zu den verschiedenen blickwinkeln der girls in “death proof” kam von mir und hat nur einen grund: das war widerlich, ekelig, völlig unnötig, nicht witzig, zum kotzen…
aber vielleicht mag ich einfach keine torture-porn-filme. slasher-horror muss mir nicht immer im detail zeigen, wie ekelig man morden kann, das ist ein trend er letzten fünf jahre. davor gings auch ohne. mit etwas blut und atmosphäre.
wer will sowas sehen? du? ehrlich? du willst die armen chicks breitgemanscht sehen? vier mal hintereinander?
ja dann viel spaß
ich jedenfalls mag diese richtung nicht, in die der herr tarantino da geht und sollte er sowas mit den basterds vorhaben ist der film für mich schonmal gestorben
Kommentar #36 von stb247 am 21.10.2008 um 22:14 Uhr
Hallöchen.
Mal ganz davon abgesehen von den ganzen Tarantino-Bashern und Fans….Schweiger wirds schon richten, bisher waren die Besetzungen in Tarantinos Sachen immer nahezu passend, also ich mach mir da garkeine Sorgen.
Ach und übrigens, ihr schenkt dem Schweiger mehr Aufmerksamkeit als dem Pitt :P
Kommentar #37 von Mikosch H. am 21.10.2008 um 22:49 Uhr
@ stb247
Ich finde eben diese Szene herausragend herrlich.
Und bei “widerlich, ekelig, nicht witzig, zum kotzen” kann ich dir in gewisser Hinsicht zustimmen…nicht, dass mich diese Adjektive stören würden, denn genau dazu kann diese Szene nötig sein. Kann sein, muss aber nicht. Aber es als Fakt hinzustellen, dass die Szene unnötig “ist”, finde ich fragwürdig. Der Film baut bis zu dieser Szene eine Beziehung zu den Mädels auf, jemand der den Film unvoreingenommen und ohne Vorkenntnisse ansieht wird ziemlich davon geflasht sein, dass sie in einem Sekundenbruchteil vom Antlitz der Erde getilgt werden und um sich zu verabschieden braucht man diese geniale… herzzerreißende ; ) … Szene.
Kommentar #38 von Afrin Alburu am 21.10.2008 um 23:11 Uhr
@ stb247: Noch ein Wort zu dieser Szene: soweit ich mich erinnern kann, zeigt Tarantino in den Wiederholungen den Tod jeder einzelnen Protagonistinen, die Gewalt ist also nicht Selbstzweck, sondern erzählerisches Stilmittel und damit vertretbar.
Kommentar #39 von Renington Steele am 21.10.2008 um 23:19 Uhr
Komisch, alle (die paar…) Kommentare bei /Film freuen sich auf Schweiger, nur jemand namens “Wombel” nicht.
Miesmacher.
Kommentar #40 von Xander am 21.10.2008 um 23:29 Uhr
@stb247:
“slasher-horror muss mir nicht immer im detail zeigen, wie ekelig man morden kann, das ist ein trend er letzten fünf jahre. davor gings auch ohne. mit etwas blut und atmosphäre.”
Sag ich auch immer. Saw 1 war noch gut, nein sehr gut, aber alle Sequels, die Hostels und all die anderen Folterfilme sind nur noch scheiße. Es ist nunmal billig, wenn man nur mit expliziten Gewaltszenen sowas wie Spannung aufbauen kann, und nicht mit subtileren Mitteln.
Und weiß grad nicht wer das gefragt hat, aber ich denke auf jeden Fall wirds bei den Bastarden Folterszenen geben, weil sie sich ja an den Nazis rächen, und die habens ja verdient. Nicht dass bei Tarantino ein Folteropfer es verdient haben muss…
Kommentar #41 von Bateman am 22.10.2008 um 09:56 Uhr
sorry, aber wie kann man reservoir dogs nicht gut finden? und lynch? und VOR ALLEM KUBRICK?????! sicher das du ein “filmfreund” bist?
ich finde dafür tim burton kacke bähhhhhhhhhh
@stb247: das ist doch kein neuer trend, gib mal exploitation kino bei wiki ein…
Kommentar #42 von marc am 23.10.2008 um 16:21 Uhr
Hoffentlich stirbt er in den ersten fünf Minuten im Kugelhagel!
Kommentar #43 von latrine am 24.10.2008 um 11:41 Uhr
@latrine: Hoffentlich, hab gehört, das damals bei Replacement Killers – Leute im Kino aufgestanden sind und geklatscht haben. Stell ich mir wirklich lustig vor ;-)
Bin mal gespannt ob Tarantino Schweiger “handlen” kann, ich halte Schweiger für einen richtig üblen Schauspieler und könnte mir viele andere in dieser Rolle vorstellen. Aber mal sehen…
Und wieso wird hier mehr kommentiert als zu dem Bild von Brad Pitt, dieses Schweigerbild ist doch nur eine Karikatur oder wahlweise schlechte Kopie.
Kommentar #44 von Björn am 24.10.2008 um 17:17 Uhr