
Bei dieser Nachricht entfleucht mir doch ein gepflegtes „Yessssss“, denn immerhin hat Sam Mendes mit „American Beauty“, „Road to Perdition“ und „Jarhead“ drei der besten Filme neuerer Zeit gedreht und jetzt nimmt sich genau der eines meiner Lieblingscomics an. „Preacher“ wurde ja schonmal für die Leinwand entwickelt, damals schaffte man es immerhin bis zu Makeup-Tests (siehe oben), doch das Projekt wurde eingestellt, weil es HBO zu düster war. Was ich verstehen kann, irgendwie. Für alle, die das Comic nicht kennen, hier ein Auszug aus Wikipedia:
Hauptfiguren des fiktiven, in den USA der Neunziger, in einzelnen Episoden jedoch auch in Europa angesiedelten “Preacher”-Zyklus sind der ehemalige Prediger Jesse Custer, seine Freundin Tulip sowie der irischstämmige Vampir Cassidy. Eine außerhalb der Erde stattfindende Rebellion von Engeln setzt eine Folge von Ereignissen in Gang, in deren Mittelpunkt die drei aufgeführten Personen eher wider Willen geraten. Ein rätselhaftes Massaker in einer Kirche in Osttexas dient dabei nur als Ausgangspunkt, um die völlig überdrehte, roadmoviehafte Story in Fahrt zu bringen. Gegenspieler in der stark nach dem Schema Gut/Böse polarisierenden Geschichte sind diverse Redneck-Sheriffs und FBI-Beamte, der sogenannte “Heilige der Killer”, ein seinen perversen Neigungen frönender Südstaaten-Familienclan, Freaks und Perverse sowie eine unter anderem von Kirchen-Oberen beeinflusste faschistische Organisation, welche die Weltherrschaft auf der Erde anstrebt.
Alleine, wenn ich an diese Stelle denke (sinngemäß): „Oh, hast Du Dein Gesicht verloren? Warte, ich mach’s wieder dran“, dann muss ich nochmal unbedingt folgendes betonen: Yesssssss!
(via Horror-Movies)
- Renington Steele •
- Oktober 30th, 2008 •
- 15 Kommentare
- Schlagwörter: Preacher
Hauptfiguren des fiktiven, in den USA der Neunziger, in einzelnen Episoden jedoch auch in Europa angesiedelten “Preacher”-Zyklus sind der ehemalige Prediger Jesse Custer, seine Freundin Tulip sowie der irischstämmige Vampir Cassidy. Eine außerhalb der Erde stattfindende Rebellion von Engeln setzt eine Folge von Ereignissen in Gang, in deren Mittelpunkt die drei aufgeführten Personen eher wider Willen geraten. Ein rätselhaftes Massaker in einer Kirche in Osttexas dient dabei nur als Ausgangspunkt, um die völlig überdrehte, roadmoviehafte Story in Fahrt zu bringen. Gegenspieler in der stark nach dem Schema Gut/Böse polarisierenden Geschichte sind diverse Redneck-Sheriffs und FBI-Beamte, der sogenannte “Heilige der Killer”, ein seinen perversen Neigungen frönender Südstaaten-Familienclan, Freaks und Perverse sowie eine unter anderem von Kirchen-Oberen beeinflusste faschistische Organisation, welche die Weltherrschaft auf der Erde anstrebt.



















scheisse. was ist dem Jungen nur passiert?
Kommentar #1 von nio am 30.10.2008 um 20:36 Uhr
Und ich häng an dein Yesssssss noch ein paar S mehr drann! Bin aber mal gespannt ab der Mendes wirklich die Eier hat, Charaktere wie T.C. oder Arseface originalgetreu umzusetzen. Man wird sehen….
Auf jeden Fall dranbleiben Renington!!!
Kommentar #2 von pikaxel am 30.10.2008 um 20:36 Uhr
jarhead ist gut. aber nicht “drei der besten Filme neuerer Zeit” gut. meiner meinung taugt der film auch nur nur durch jake gyllenhall was.
Kommentar #3 von mickey am 30.10.2008 um 23:33 Uhr
Boah, ich dreh gleich durch vor Freude!!! *sichdiekleidervomleibreissendundschreienddurchszimmerrenn*
Kommentar #4 von skee am 31.10.2008 um 08:11 Uhr
Was’n das? Uuurgss
Kommentar #5 von MasteRehm am 31.10.2008 um 08:43 Uhr
“Preacher” ist super, keine Frage.
Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass man das Zeug adäquat verfilmen kann. Lasse mich aber sehr gerne eines Besseren belehren.
Kommentar #6 von grobi am 31.10.2008 um 09:44 Uhr
Ich kann die Freude auch nicht teilen.
Hollywood ist doch eine reine Geldmaschine:
Da wird geschaut: Comicverfilmungen laufen gerade gut. “Welches Comic lief gut und wurde noch nicht verfilmt?? Ennis wer? Egal… welche Regisseur ist denn gerade zu haben und hat ein wenig Erfahrung mit Comicverfilmungen?”
Mal ehrlich: Was war nochmal das Starke an “Preacher”?
Wie bitte sollen Themen wie Inzest, Sodomie, Pädophilie, Vampire und ein psychopathischer Massenmörder aus dem 19 Jhd., der nebenbei Gott erschießt in einem 2-3Stündigen Hollywoodfilm adäquat untergebracht werden??
Die Antwort ist ganz einfach:
Garnicht!
Das Gleiche gilt übrigens für Watchmen.
Das hat bei V wie Vendetta auch nicht funktioniert: Ein ganz ansehnlicher gut gemachter Film aus einem wirklich großartigen Comic.
Wozu?
Kommentar #7 von randyzac am 31.10.2008 um 16:00 Uhr
“Vendetta” war ein toller Film – allerdings sehr eigenständig gegenüber dem Comic. Man hat relativ wenige bis gar keine Bestandteile der Original”message” transportiert.
Die Knast-Schlüssel-Szene war super umgesetzt. Ansonsten waren das zwei verschiedene Geschichten.
Den hochgradig bekloppten und politisch unkorrekten “Preacher” sehe ich auf der Leinwand entweder start verwässert und “verweichlicht” absaufen oder untergehen in einer Flut sinnloser Gewalt.
Kommentar #8 von grobi am 31.10.2008 um 16:13 Uhr
Hmpf.
Ich würde mich tierisch freuen, wenn ich Preacher als Film sehen könnte. Ich fürchte aber, dass der Film dem Comic nicht ansatzweise gerecht werden wird. Zum Einen, weil einfach viel zu viel Inhalt zu verfilmen wäre. Der Film kann gar nicht anders, als diverse Inhalte weglassen. Zum Anderen sind da noch die diversen Inhalte, die randyzac schon genannt hat. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Hollywoodfilm das alles so böse, schamlos und unmittelbar, wie es im Comic dargestellt wird, verfilmt. Es wäre ein Skandalfilm allererster Güte. Dazu hat Hollywood nicht den Mut.
Würde mich aber trotzdem freuen, bei euch weitere Infos dazu lesen zu können :) Bleibt bitte dran!
Kommentar #9 von Toasted am 01.11.2008 um 13:46 Uhr
oh man!
das ist echt ne scheiss nachricht. habe sie gerade erst erfahren.
preacher wurde unter anderem terry gilliam ans herz gelegt, der nein sagte, weil die produktionsfirmen ablehnten ihm einen dreiteiler zu finanzieren. ist aber auch verständlich, weil der mann ein finanzchaos ist. dafür wäre er aber der visionär gewesen, der den bösartig klugen humor umsetzen hätte können. ich habe mir immer schon gewünscht das stories, wie “V For Vendetta”, “Watchmen” oder halt eben “Preacher” umgesetzt werden. aber “V For Vendetta” ist z.B. nur ein cheesiger abklatsch des originalstoffes. “Watchmen” habe ich mich noch gar nicht getraut anzuschauen und obwohl mein umfeld das ding gut findet, hätte ich da dann doch auch lieber einen mehrteiler.
stoffe wie diese umzusetzen erforden finanzielle courage in kombination mit freigeistigkeit. das könnte funktionieren in hollywood (und nur da) weil die die kohle haben. dooferdings sind die stoffe aber zu unmoralisch und ungemütlich. witzig eigentlich, weil es ja pure fiktionen sind.
echt scheisse, das jetzt aus dem preacher ein einziger kleiner film gemacht wird, dessen drehbuch sich darauf konzentriert all das wegzulassen was einen kassenerfolg mindern könnte. der kleinste gemeinsame nenner wird dann auch einen haufen preacher fans erzeugen, die keine ahnung haben wie derb die vorlage eigentlich ist. und mit denen muss sich dann unsereins rumschlagen.
FUCK!
tschuldigung…
Kommentar #10 von wello am 21.04.2009 um 00:46 Uhr
Die HBO-Serie wäre wirklich perfekt gewesen. Hohe Qualität ist man bei denen ja gewohnt (cf. “Band of Brothers”). Und dann auch noch One-Shots, pro Band eine Folge…Das wäre ein (feuchter) Traum gewesen. Naja, heulen lohnt nicht. Mit Sam Mendes hätten wir immerhin einen der großartigsten Regisseure der Gegenwart gewonnen (wenn “Preacher” denn nun wirklich kommt), skeptisch bin ich nur, weil ich glaube, dass ihm die Kompromisslosigkeit fehlt (auch wenn er harte Themen nicht scheut). Aber viele hier tun so, als ob alles aus Hollywood weichgespült ist, bzw. die Schiss vor allem haben. Auch wenn das vielleicht bei HBO der Fall war: Im Kino wird mittlerweile, moralisch-bezüglich fast alles gezeigt, ich verweise nur auf “Devil`s Rejects” (Serienmörder als Helden?) oder auch “Sin City” (ein Kirchenoberhaupt, dass mit einem Serienmörder kollaboriert?). “Hollywood” ist ja nicht gleich “Hollywood”, auch da gibt es viele Facetten. Ich denke, “Preacher” in einem Film ist möglich, sie werden sich wohl auf “Gone to Texas” beschränken.
Kommentar #11 von Grindmaster am 29.06.2009 um 08:29 Uhr
Hab mir dank der News hier die Comics angeschafft (die englischen Sammelbände), bin jetzt bei Band 4 Ancient History und muss sagen, danke !! ^^ danke das ich dank euch dieses Comic entdeckt habe.. es hat mich zwar bisher durchgekaut und wieder ausgespuckt aber auf eine gute .. was zur hölle? weise..
Kommentar #12 von SuppenkaZper am 29.06.2009 um 13:58 Uhr
Preacher gehört meiner Ansicht nach zu den am wenigsten geeigneten Stoffen die man auch nur ansatzweise fürs Kino adaptieren könnte. Also, anstatt hier die Gerüchte unnötig hoch zu kochen, solltet Ihr alle dankbar dafür sein, dass man die beknackte Zensur nur im Kino, Film, Fernsehen, etc. zu spüren bekommt, aber viele “erwachsene” Comics quasi unberührt bleiben. Wenn es mit Ennis`Preacher nicht klappt, was dann? Etwa “The Boys” von Ennis? Oder Goddess ? Nee, Lest lieber das Comic und betet dass am Ende nicht Michael Bay im Gespräch ist……………
Kommentar #13 von herr starr am 19.08.2010 um 19:33 Uhr
Also,die einzigst richtige Lösung Preacher zu verfilmen wäre!!!!
1. Regisseur ( Quentin tarantino)
2. eine düstere Triologie
3. Trailer aussehen…. Ein Kerl unter einer Laterne in einer dunklen Gasse,er
zündet sich eine zigarette an und man sieht das Feuerzeug glänzen und sein Kragen!!!!!
Kommentar #14 von Last star am 19.10.2010 um 20:27 Uhr
“Preacher” ist ein Meilenstein der modernen Comic-Literatur. Und so sehr ich mich über eine Adaption dieses Stoffes freuen würde, so sehr zweifle ich auch daran, daß dieser Traum eines Tages in Erfüllung geht. Und wenn, dann nur auf höchst unbefriedigende Art und Weise. Ein Film steht auf Grund der Vielschichtigkeit der Geschichte meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Debatte. Und selbst eine Serie wäre wohl auch nicht unbedingt das sprichwörtlich gelbe vom Ei. Sicher, heutzutage mutet man den Zuschauern im amerikanischen Pay Tv schon so einiges zu, wie jüngst in “Spartacus-Blood and Sand” eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde, aber jeder, der “Preacher” gelesen hat, wird mir Recht geben, wenn ich sage, daß bei einer Verfilmung wie Ennis´s Comicreihe mit einigen Konventionen gebrochen werden müsste. Inzest, plakative Gewalt, Sodomie, Pädophilie, Blasphemie … um hier nur mal ein paar der KO Kriterien gegen eine konsequente Verfilmung zu nennen. Aber braucht es denn zwingend dieses Übermaß an Dreck und Schmutz, um gut zu unterhalten? In diesem Fall ganz eindeutig JA! “Preacher” wäre nicht “Preacher” und Ennis wäre ganz sicher nicht Ennis, wären all diese signifikanten Bestandteile(die heimischen Jugendschützern die Schweissperlen auf die Stirn treiben treiben dürften)nicht in einem Ausmaß vorhanden, daß man getrost als exzessiv bezeichnen kann. Mit weniger kann und will ich mich nicht zufrieden geben … ;)
Kommentar #15 von Spider Jerusalem am 28.01.2011 um 13:28 Uhr