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This Quantum of Solace will selfdestruct in five seconds

Standard, 9. 11. 2008, Renington Steele, 16 Kommentare

Bei der Vorpremiere des neuen Bond-Films „Ein Quantum Trost“ für eine Gruppe erlesener VIPs war mitten im Film plötzlich Ende der Vorstellung. „Unsere US-Partner hatten uns Passwörter für die Ausstrahlung des Films gegeben, da es ja die Vorpremiere war, aber die sind um 22.00 Uhr abgelaufen“, sagte ein Kinovertreter gegenüber dem Online-Magazin Mediafax.

Der Vertrieb habe ihnen ursprünglich versichert, einmal begonnen, werde der Film nicht abgebrochen werden. „Jetzt wissen wir, dass der Schutzmechanismus gegen Raubkopien funkioniert“, freute er sich trotz der misslungenen Vorpremiere.

Sicher. Schutzmechanismen gegen Raubkopien funktionieren. Immer.

James-Bond-Film bei Vorpremiere in Bukarest abgewürgt (via De:Bug)

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16 Kommentare

  • Reply zideshowbob 9. 11. 2008 at 17:46

    Haha! Epic fail!

  • Reply Dave 9. 11. 2008 at 18:06

    fyi:
    Eine vernünftige Version von QOC ist momentan online noch nicht auffindbar. Viele der torrents sind fakes, nur einen wackeligen Camquali Telesynch gibt es. Aber digital geripped hat der „Schutzmechanismus“ offenbar schon gewirkt. Wobei ich nicht weiß inwiefern, es da Unterschiede zu anderen Filmen gibt.
    Dave.

  • Reply Arno Nym 9. 11. 2008 at 19:26

    Eine vernünftige Version hab ich auch vorhin im Kino nicht gesehen.

  • Reply MiRi 9. 11. 2008 at 21:15

    Köstlich. Nun sabotieren sie ihre eigenen Filmpremieren mit den „Schutzmechanismen“ x))

    Weiß jemand, ob der Film dann irgendwie doch noch gezeigt wurde?

  • Reply Micha 9. 11. 2008 at 21:35

    Oh wie toll Raubkopien ist also wieder ein Kavalliersdelikt. Schön das ihr auch noch den passenden Link gesetzt habt…

  • Reply DeanCorso 9. 11. 2008 at 21:40

    Sagt mal, liegt es an mir oder hat der Text oben ne extrem unangenehme Schreibe? Musste mehrmals lesen um wirklich alles zu verstehen…

    Zum Thema: Haha!

  • Reply Renington Steele 9. 11. 2008 at 21:41

    @Micha: >Oh wie toll Raubkopien ist also wieder ein Kavalliersdelikt. Schön das ihr auch noch den passenden Link gesetzt habt…

    Oh [Komma] wie toll [Ausrufezeichen] Raubkopien [sind] also wieder ein Kavaliersdelikt. Schön [Komma] dass Ihr auch noch den passenden Link gesetzt habt…

    Soviel dazu. Und jetzt gib mir mal ein Argument, bei dem ich nicht schmunzeln muss.

  • Reply DeanCorso 9. 11. 2008 at 21:45

    Ich meinte den Artikel und nicht den Post über mir *schmunzel* :DD

  • Reply Sascha 9. 11. 2008 at 22:05

    1. Urheberrechtsverstöße sind asozial und illegal.
    2. Ich habe mich nach dem Klick auf „Immer.“ vor Lachen weggeschmissen.

    Trotzdem plane ich dieses elende Thema nicht zu diskutieren, bis es Argumente gibt, die ich nicht schon 10 Mal gehört habe.

  • Reply Turntablerocker 9. 11. 2008 at 23:27

    Jemand ne Idee, wie das rein technisch funktioniert? Geht das nur bei digitaler Filmtechnik? Kriegen die da ne passwortgeschützte DVD? Wird der Film direkt vom Server des Filmvertriebs gestreamt?

  • Reply Renington Steele 9. 11. 2008 at 23:31

    @ Turntablerocker: Da gibts technisch nicht viele Möglichkeiten. Alle offline-Aktionen würden nicht abbrechen, wenn das Passwort mitten in der Vorstellung ausläuft, also muss es ne Online-Lösung sein, die auch noch während der Vorstellung nach Hause telefoniert. Ich gehe mal von Deiner letztgenannten Variante aus.

  • Reply Sascha 10. 11. 2008 at 0:18

    @Turntablerocker: Analog ist soetwas nur chemisch machbar (das wäre dann tatsächlich wie bei Mission Impossible), aber eher unwahrscheinlich.

    So wie ich unsere optimistischen Paranoiker kenne, haben die schon entsprechende Verschlüsselungs-Standards in die digitalen Abspielgeräte eingebaut. Dabei werden sie natürlich auch Möglichkeiten vorgesehen haben, dass Lizenzen auslaufen können.

    Es könnte funktionieren wie bei 30-Tage-Testversionen von Software.
    Es gibt einen Freischaltcode, der entschlüsselt ein Ablaufdatum ergibt. Bei jedem Start wird die Systemuhr mit dem Ablaufdatum abgeglichen. Ist die Zeit abgelaufen, startet das Programm nicht mehr. (Offenbar prüft die Kino-Software aber auch zwischendurch mal.)

    Online ginge natürlich auch. Aber ich weiß nicht, ob die Lichtspielhäuser freiwillig einen Totalausfall riskieren, falls ein Bagger die Telefonleitung anknabbert, oder ein Server ausfällt, oder solche Späße.

  • Reply Dave 10. 11. 2008 at 1:18

    Kleiner Exkurs wie die digitale Ver- und Entschlüsselung momentan funktioniert:
    – Film kommt als Festplatte in die Kinos geschickt, die Dateien sind aktweise da drauf aber in einem Container-Format. Mittels einer xml-Datei in der steht aus was der Film besteht wird das dann in einem Rutsch auf den Server gespielt.
    – Der Projektor hat eine eindeutige ID die dem Kino zugeordnet ist
    – Das Kino bekommt dann irgendwann vorher die Entschlüsselungs-Keys (normale 128Bit verschlüsselter Key) zugesandt, durch die dann die ID des Servers, ID des Projektors, Uhrzeit und Datum abgeglichen werden und bei positivem Befund am soundsovielten um soundsoviel Uhr den Film freischalten bzw. wieder abschalten.
    – In der Tat soll es so sein, dass wenn während einer Vorstellung der Key abläuft die Vorstellung weiterlaufen soll, hab ich aber live noch nie gesehen (da das Kino in dem ich gearbeitet hat ungern dieses Risiko eingegangen ist :) ).

    Meines Erachtens ist die Raubkopie eines solchen Films zwar nicht unmöglich aber extrem aufwändig. Immerhin wird sogar als Schutzmechanismus die ID des Projektors automatisch geändert sobald das System „aufgemacht“ wird z.B. für Wartungsarbeiten oder so. In diesem Fall muss ein komplett neuer Key erstellt werden (der kommt sogar nicht mal vom dt. Verleiher sondern wird scheinbar von der nächsthöheren Stelle verschickt).

    Mein erster Gedanke als ich davon gehört hatte mit Uhrzeit und Datum war das Bios zu ändern, aber sogar in dem Fall wird die ID scheinbar geändert und zwar die des Servers. Und mal ganz davon abgesehen sind in die Dinger Funkuhren eingebaut die ständig die Systemzeit abgleichen… (hab ich natürlich nicht gemacht, an das Bios der Projektoren kommt man als „normaler“ Vorführer eh nicht ran… war nur ein Gedankenspiel)

    …soviel dazu :)

  • Reply Dracul 10. 11. 2008 at 2:20

    http://youfail.org/

    Hrhr herrliche News

    Leider wird niemand daraus Konsequenzen ziehen

  • Reply Björn 10. 11. 2008 at 12:07

    Spätestens nach dem R5 Release is das eh alles wurscht. Den Sinn dahinter versteh ich eh bis heute nicht.

  • Reply sohbet 29. 11. 2008 at 0:33

    Ich mag den neuen Bond. Er entwickelt sich, er zeigt Gefühle und mat wirklich das Gefühl auch an seinem Gefühlsleben teilzuhaben und ihn nicht nur beim töten und Witze machen zu beobachten“ .der film ist nicht schlecht aber nicht gut genug fürs kino find ich

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