(Dailymotion DirektGiallo, via Filmtagebuch)
Ich halte Dario Argento trotz süßer Tochter für massiv überbewertet, auch wenn ich weiß, dass er mit seinen frühen Filmen Filmgeschichte im Giallo-Genre geschrieben hat. Ich weiß nur nicht, warum er die geschrieben hat. Klar, in seinen Filmen sind immer das ein oder andere schicke Bild, aber insgesamt finde ich seine Sachen doch eher langweilig statt mittreißend und schleppend statt atmosphärisch. Egal, hier der Trailer zu seinem neuesten Giallo namens „Giallo“, damit man auch weiß, was man da schaut und auch dieser Giallo begeistert mich gar nicht. Aber man muss ja Filmhistorie und so.
- Renington Steele •
- November 12th, 2008 •
- 5 Kommentare
- Schlagwörter: Dario Argento, Giallo



















ich seh das ähnlich wie du. ich hab mir letztens mal “mother of tears” reingezogen und fand den einfach nur total langweilig. das war schon ein versuch, weil ich irgendwann, als ich in dieser “ich-muss-jetzt-alle-klassiker-sehen”-phase im horrorgenre war, mir einen seiner “klassiker” angesehen habe (komm grad nich darauf wie der titel war). danach dachte ich: ok, da war ein bisschen blut und zwei, drei “lustige” szenen, aber DAS soll es jetzt gewesen sein?!
nicht ganz so krass seh ich das langsam auch bei romero. DER hat zwar definitiv ein paar klassiker vorzuweisen, aber es ist immer traurig wenn jemand nicht einsehen will, dass er besser gehen / aufhören sollte.
peace
Kommentar #1 von Jubai am 12.11.2008 um 22:45 Uhr
tja, Argento hat seine Filme in den 70er gedreht, da war splatter nicht vorhanden und Blut war noch ziemlich ein Tabu an der Leinwand.
Die Horrorfilme von Argento sind ja nicht á la Friday13 oder ähnlich. Alle haben einen subtilen psychologischen und psychischen roten Faden. Natürlich wirken die damaligen Filme in der Gegenwart veraltet, sind ja auch gezielt für andere Zeiten gemacht worden.
Außerdem sind die Thematiken die in den Filmen behandelt werden eng mit der damaligen italienischen schwarzen Chronik verknüpft. Da findet man eine Spiegelung einiger Evente und (nicht ausgesprochener) Ängste in mehreren Szenen. Zudem ist die Begleitmusik, die Anfänge des LSD und die dazu hohen Musiktöne.
Was allerdings zu unterstreichen ist, ist die Tatsache, daß auf Deutsch übersetzte italienische Filme (ich rede nicht von alle) ziemlich schlapp wirken. Beispiel dafür alle Celentano Filme usw. Da geht 80% des Filmes verloren (Manta Manta auf italienisch ohne Sprüche wäre ja dasselbe).
Ich glaube nicht, daß Argento überbewertet ist, es ist aber gut möglich, daß in der heutigen Zeit die Zuschauer einfach einen anderen Angstpegel haben.
Kommentar #2 von zagito am 12.11.2008 um 23:23 Uhr
Das ist alles so… 0815….
Kommentar #3 von Jott am 13.11.2008 um 08:31 Uhr
Oh, Adrien Brody…!
Oh… Dario Argento… schade! :D
Kommentar #4 von mærts am 13.11.2008 um 10:28 Uhr
@alle weichbirnen: einfach mal “suspiria” anschauen und ehrfürchtig ob der audiovisuellen erfahrung auf die knie fallen… pfui, ihr banausen!
ofdb.de/film/350,Suspiria
sorry, aber wer die genialität der bildsprache dort nicht erkennt, muss schon eine ziemliche hohlbirne sein. da kann jeder sogenannte kult-horror-grusel klassiker von heute abdanken..
aber stimmt schon argento ist tot.. seine heutigen filme sind allesamt scheisse.
argento tipps: profondo rosso, suspiria, bird with the crystal plumage, tenebre
Kommentar #5 von marc am 20.11.2008 um 18:09 Uhr