In der Rückschau wird 2008 sicherlich nicht grade als legendäres Filmjahr in Erinnerung bleiben. Denn trotz einiger Entdeckungen und Topfilme, die wir ja HIER aufgelistet haben, gab es auch viel – viel zuviel – Schrott. Gerade die großen Studios haben sich mal wieder nicht mit Ruhm bekleckert und falls Fox sich nicht mächtig zusammenreisst, wird es wohl auch 2009 als Produzent massiv beworbener Flopfilme im Gedächnis bleiben.
Hier also unsere Shitlist 2008, ich mach dann mal den Anfang:
Der Love Guru – Comedy Interruptus Award
War Mike Myers nichtmal wirklich lustig. Hier reichten die Gags nichtmal für den Trailer. Ein Fest des Fremdschämens, grade weil ich Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung wirklich mag und für den besten Bond-Film der 90er halte.
Was für eine unfokussierte Scheisse. Ein Film der sänmtliche Dramaturgie in den ersten zehn Minuten über Bord wirft und sich einzig auf die hibbeligen Actionszenen fokussiert, die man sich auch schnell übergesehen hat. Anakakin Skywalker gibt den arschlochigsten Helden der Saison und selbst Billy Elliot kann das konfuse und Höhepunktslose Durcheinander nicht retten. Schlimm: Die Fortsetzung ist schon beschlossen.
Rashômon oder besser Hoowinked für Hirntote. Eine Produkt das aus seiner semi-originellen Prämisse so gar nichts macht und nebenbei wohl eine der passantenverachtensten Verfolgungsjagden der letzten Jahre bietet. Mirrors – Zweitblödestes Remake des Jahres
Kiefer Sutherland als emotional beschädigter Cop der mit bösen Wutzen aus der Spiegelwelt kämpft. Ein Film völlig ohne Logik und eigene Ideen, bei dem man wirklich jedes Bild schonmal besser gesehen hat. Ruinen und The Happening – Fleurop-Horror des Jahres!
Das wäre nun also auch bald geschafft. 2008 macht die Tür zu und hat uns – neben vielen unglaublichen Hypes – auch einige wirklich gute Filme gebracht. Auch wenn grade im Blockbuster-Bereich die Enttäuschungen knapp die Oberhand behielten – aber darüber haben wir ja hier schon ausführlich berichtet. Und während die Flopliste sicher noch ohne großes Grübeln um ein gutes Dutzend Filme erweiterbar gewesen wäre, musste ich mich schon sehr anstrengen um zu überlegen welche Filme ich in diesem Jahr wirklich beeindruckend – oder oft genug auch nur unterhaltsam fand.
Hier also Batzmans Jahres Topliste:
Größte Entdeckung: Brügge sehen… und sterben?
Ein kleiner Film, der völlig ohne Special Effekte und Action auskommt. Zwei Auftragskiller werden nach einem mißlungenen Einsatz, bei dem ein Kind getötet wurde, nach Brügge geschickt um dort unterzutauchen.
Der Film schafft dass, was viele Möchtegern-Tarantinos vergeblich versucht haben: Cool zu sein ohne sich dabei in hohlen Posen und vermeindlicher Coolness zu ergehen. Die lakonische Grundstimmung die bisweilen an “Wenn die Gondeln Trauer tragen” erinnert, die stimmige Besetzung und viele skurrile, schwarzhumorige, aber nie zynische Ideen haben dieses Regiedebut für mich zu etwas ganz besonderem gemacht. Unverzeihlich: Es gab hier kein Review zu diesem grandiosen Werk, deswegen jetzt hier wenigstens eine Kurzkritik:
Glaubt man nach dem Trailer noch, einen weiteren Guy Ritchie-Rip-Off vor sich zu haben, wird man schnell eines besseren belehrt. Die Shootouts kann man an einer Hand abzählen, es dominiert ein tiefschwarzer und dennoch liebenswerter Humor, eine tiefe Zuneigung zu den Figuren die karikiert gezeichnet werden, ohne gänzlich zur Karikatur zu geraten. Brügge dominiert den Film mit seiner Atmosphäre und wird folgerichtig auch eindrucksvoll ins Bild gesetzt. Melancholie und Trauer mischen sich mit Witz und abstrusen Situationen. Nie wird der Film hektisch, nie langweilig. Collin Farrell manövriert sich mit Dackelgesicht und kindlichen Grimassen durch den Film, doch seine unreife Art, das Benehmen eines verstörten Teenagers passt zu seiner Rolle, die im geerdeten abgeklärt-nachdenklichen Brendan Gleesan ihren passenden Gegenpol findet. Ralpg Fienes als Arschloch mit Ehre überzeugt einmal mehr, als er es je in seinen sympathischen Rollen konnte.Clémence Poésy gibt dem Film seine leichten und lebendigen Momente und schafft es auf sympathische Weise durchtrieben dreinzuschauen. Ein liebenswerter Film, der nach Hirn- und Herzlosem Poser-Geballere wie Smoking Aces dringend gebraucht wurde.
“You can listen to that noise all night. When you wake up in the morning, you’ll still be white.”
Originaltitel: Lakeview Terrace
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Neil LaBute
Darsteller: Samuel L. Jackson, Patrick Wilson, Kerry Washington, Regine Nehy
Chris Mattson (Patrick Wilson) und seine schwarze Frau Lisa (Kerry Washington) haben sich ihr erstes Haus gekauft. In Lakeview Terrace, Los Angeles. Einer gehobenen Mittelklassegegend, die vor allem dadurch bekannt ist, das Rodney King dort einst von weißen Polizisten misshandelt wurde. L.A. wird mal wieder von Waldbränden heimgesucht, die den Terrace-Häusern immer näher kommen.
Vor diesem Hintergrund versucht sich das junge Ehepaar im neuen Zuhause einzuleben. Ein Versuch, der gerade durch ihren Nachbarn, den Polizisten Abel (Samel L. Jackson) zunehmend schwieriger gemacht wird. Dem ist das gemischtrassige Paar ein Dorn im Auge, was er Chris auch nach anfänglich harmlosen Plaudereien schnell zu verstehen gibt. Doch es bleibt nicht nur bei verbalen Einschüchterungen: Bald wird die Klimaanlage sabotiert und gleissende Halogenstrahler leuchten von Abels Haus ins Schlafzimmer des Paares.
Chris Versuche eine Einigung zu erzielen, werden trotz vermeintlicher Zwischenerfolge von Abel immer wieder unterlaufen. Als dessen Kinder für eine Woche zur Tante fahren spitzt sich die Situation zu, denn Chris beschließt, sich die Provokationen nicht mehr gefallen zu lassen.
Wow. Wie lange ist es her, dass Sam Jackson einen guten Film gedreht hat? Nimmt man mal seinen Cameo-Auftritt in Iron Man beiseite, muss man fast bis zu “Jackie Brown” und “Out of Sight” zurückgehen, um einen wirklich sehenswerten Film zu finden in dem Jackson dabei war. Er ist zwar gut im Geschäft und auf die Rolle des Bad-Ass-Motherfuckers abonniert, hat sich mit einem guten Dutzend Drecksfilme aber auch viel Anerkennung verspielt.
Doch auch wenn er viel zu oft in Mist wie “Snakes on a plane”, “Jumper” und “The Spirit” zu sehen ist, man sollte nicht vergessen, dass in ihm immer noch ein verdammt eindrucksvoller Schauspieler steckt.
Originaltitel: Man On Wire
Herstellungsland: UK 2008
Regie: James Marsh
Mitwirkende: Philippe Petit
Renington Batz
Ich nutze die Tage zwischen den Jahren ja immer dazu, mir die ganzen Filme anzusehen, die ich über das Jahr verpasst habe oder die hierzulande nie gelaufen sind, jetzt aber wieder in den Jahresendlisten auftauchen. Und so habe ich mir heute die Dokumentation „Man On Wire“ von James Marsh angesehen.
Philippe Petit war einer der ersten Straßenjongleure in Paris, fährt auf einem Einrad durch die Gegend, ist Magier und Seiltänzer – ein Gaukler, der überall hochklettern muss und nicht nur ein kleines bisschen verrückt ist. Als er in der Zeitung davon liest, dass in Amerika die (damals) höchsten Gebäude der Welt erbaut werden, die Twin Towers, fasst er den Entschluss, zwischen die beiden Türme ein Drahtseil zu spannen und darauf zu balancieren.
Die Dokumentation folgt dabei minutiös der Umsetzung des Vorhabens, von den Vorbereitungen in Frankreich (Übungen auf dem Notre Dame) und Australien über die Beschaffung von Verbündeten im Gebäude bis hin zur Einschmuggelei des Equipments (so ein Seiltänzer braucht schließlich ein Drahtseil, dass zwischen zwei Hochhäuser gespannt werden muss und einen Balancier-Stab und sowas). Dabei erinnert die Doku an mehr als einer Stelle an Überfall-Geschichten a la „Oceans Eleven“, weil die Aktion genau das war: Quasi illegal schmuggelt sich Philippe Petit mit Equipment in das höchste Gebäude der Welt, um zwischen den Türmen einen Drahtseilakt aufzuführen.
Auch wenn ich von dieser Dokumentation nur die Hälfte verstand, weil die andere auf Französisch erzählt wird, hat sie mich voll erwischt. Denn sie beschränkt sich nicht nur auf die sowieso schon völlig wunderbare und magische Geschichte, die, das muss man ja unbedingt nochmal extra betonen, weil sie sich so völlig surreal anhört, ja tatsächlich genau so am 7. August 1974 stattgefunden hat. Nein, sie erzählt diese Geschichte auch noch in fantastischen Bildern, wunderschön geschnittenen Sequenzen und mit tonnenweise Original-Aufnahmen der Vorbereitungen, in der ein 30 Jahre jüngerer Philippe Petit sein „Verbrechen“ plant.
Auch wenn ich nicht zu denen gehöre, die irgendeine schlaflose Nacht über den Watchmen-Comic und dessen Verfilmung durch Zack Snyder verlieren, wird es wohl einige interessieren, wie es im Rechtsstreit zwischen Fox und Warner weitergeht. Der wurde vor einigen Monaten bekannt, nachdem erste Trailer des Films erschienen. Offensichtlich gab es unterschiedliche Meinungen dazu, wer den nun die Verfilmungsrechte der Graphic Novel von Alan Moore besitzt.
Fox war der Ansicht, dass die Rechte an sie zurückgefallen sind und Warner den Stoff nie hätte verfilmen dürfen. Die Ansage war hart: Der Film sollte im Giftschrank verschwinden und nie gezeigt werden. Starke Worte die Fox – die in diesem Jahr wahrlich nicht durch viele gute Filme aufgefallen sind – bei den Fans sicherlich nicht beliebter machen würden.
Ein Richter gab Fox jetzt jedoch schon vor der offiziellen Verhandlung ein positives Signal, sie hätten auf jeden Fall die Rechte einen Watchmen-Film zu vertreiben. Schlechte Aussichten für Warner – die zwar mit The Dark Knight einen veritablen Hit verbuchen konnten, sich ansonsten aber durch die Schieberei mit dem Harry-Potter-Release, Abmahnungen von Fan-Synchros und lausigen DVD-Veröffentlichungen (die Dark Knight Special-Edition-DVD ist im Grunde eine Frechheit) nicht viele Freunde gemacht haben. Es hat durchaus seinen perversen Reiz, wenn sich die sich sonst paranoid von bösen Raubkopierern verfolgt wähnenden Mayors gegenseitig wegen irgendwelchem Copyright-Kleinscheiß an die Gurgel gehen.
Der Richter hat Warner nun empfohlen sich dringend mit Fox an den Verhandlungstisch zu setzen. Was dabei herauskommt bleibt abzuwarten, der bisherige Release-Termin des Films für März dürfte allerdings hinfällig sein, falls nicht im Januar noch eine Blitzeinigung erzielt wird. Denkbar sind einige Konstrukte, von einem gemeinsamen Release, der Übernahme des Filmes durch Fox (wobei das wohl Probleme mit den weiteren Partnern geben wird) oder einem langen, langen Prozess, nach dem der Film dann wohl erst Jahre später in die Kinos käme. Die Fox-Drohungen den Film ganz verschwinden zu lassen, kann aber wohl als reines Kampfgebrüll verstanden werden. Denn solange aus einer Sache Geld zu schlagen ist, wird sich wohl kein großer Filmvermarkter Millionen-Gewinne entgehen lassen.
Der neue Trailer zu einem meiner Lieblingsanimationsfilme 2009 mit jeder Menge neuer Szenen. I think that Jello gave me a fake phonenumber. Ich bin sowas von Fan.
Originaltitel: Australia
Herstellungsland: Australien/USA 2008
Regie: Baz Luhrmann
Darsteller: Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham, Bryan Brown, Ray Barrett, Tony Barry, Shea Adams
Ein erstes großes Epos wollte er seiner Heimat Australien schenken, die erste kleine Enttäuschung seiner bisherigen Filmkarriere ist es geworden. Nun scheint Baz Luhrmanns gewaltige Ambition – und alles an “Australia” ist irgendwie gewaltig gewollt – jedem Bild fest eingeschrieben: Mit jener Inszenierungsfreude, jenem Elan und Stilwillen ins Leben gerufen, die schon seine Red Curtain-Trilogie zum unverwechselbaren Theatralikrausch ausschmückten, ist das fast dreistündige Mega-Melodram in erster Linie eine Beschwörung an die Filmgeschichte – weniger an Down Under.
Weil sie glaubt, ihr Mann betrüge sie am anderen Ende der Welt, macht sich Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges von London nach Australien auf. In Darwin trifft die ungehobelte Dame auf ihren Führer durch das Nothern Territory, den raubeinigen Viehtreiber Drover (Hugh Jackman), mit dem sie nicht nur verbal aneinander gerät.
-”Wie alt bist du wirklich?”
-”12. Aber ich bin schon sehr lange 12.”
Originaltitel: Låt den rätte komma in
Herstellungsland: Schweden 2008
Regie: Tomas Alfredson
Darsteller: Kåre Hedebrant, Lina Leandersson, Per Ragnar, Henrik Dahl, Karin Bergquist
Der zwölfjährige Oskar ist ein Einzelgänger. Er hat keine Freunde. In der Schule wird der anämische Junge von anderen gehänselt und gemobbt. Seinen Frust reagiert er zuhause ab. Kleine Rachephantasien, die er an Bäumen auslebt.
Sein Leben ändert sich, als das merkwürdige Mädchen Eli in seine Strasse zieht. Eli ist ebenfalls auffallend blass und lässt sich nur am Abend sehen.
Und während Stockholm von einer Mordwelle heimgesucht wird, freunden sich Eli und Oskar zaghaft miteinander an. Eine Freundschaft, die auf die Probe gestellt wird, als Oskar nach und nach zu ahnen beginnt, welches Geheimnis Eli verbirgt.
Ich bin nicht der größte Freund von Vampirfilmen. Ich mag “Lost Boys”, “Near Dark”, “Fright Night”, “Buffy” und “Nosferatu” – aber die romantischen Auswüchse des Genres a la “Bram Stokers Dracula” und “Interview with a Vampire” haben mich immer herzlich wenig interessiert.
Und doch ist kein Monster so prädestiniert für sexuellen Subtext, Ambivalenz, erotische Spannung, sowieo Reflexionen zu Einsamkeit, Außenseitertum und den inneren Widerstreit zwischen GUt und Böse. Trotz aller Vorgänger ist es eben noch immer möglich einen intelligenten und “frischen” Vampirfilm zu drehen.
Dabei ist die Prämisse nicht so neu und liest sich auf den ersten Blick wie ein Remake des deutschen Jugendbuchklassikers “Der Kleine Vampir”. Auch der kommende Teenie-Hit “Twilight” bezieht seine Spannung aus der intensiven Freundschaft zwischen Mensch und Untotem. Doch die Romanverfilmung “Låt den rätte komma in” – Lass den richtigen rein – widmet sich dieser Idee konsequenter und düsterer, als es die eher auf Spaß und Action setzenden anderen Werke.
Der neueste Wallace & Gromit-Film läuft eigentlich erst am Donnerstag in England im Fernsehen, in Australien war er aber schon am 3. Dezember zu sehen und ein wunderbarer Mensch hat ihn kompletto bei Veoh hochgeladen. There’s a lesson in here. Snip von Wikipedia:
A Matter of Loaf and Death (formerly Trouble at’ Mill) is a television short created by Nick Park, and the fourth of his shorts to star his characters Wallace and Gromit. It is the first “Wallace and Gromit” project since the feature film Wallace & Gromit: The Curse of the Were-Rabbit in 2005, and the first short since A Close Shave in 1995.
A Matter of Loaf and Death is a mock murder mystery, with Wallace and Gromit starting a new bakery business called “Top Bun”. Gromit learns that bakers have been mysteriously disappearing, and tries to solve the case before Wallace ends up a victim himself. This short introduces a new love interest for Wallace, Piella Bakewell, a bread enthusiast voiced by Sally Lindsay.
In diesem Sinne wünsche ich allen Filmfreunden da draußen und den Freunden der Filmfreunde und dem ganzen Rest ein friedliches und wundervolles Weihnachtsfest. Last Euch schön beschenken!
Hier der Trailer zu „Night at the Museum: Battle of the Smithsonian“. Ich mochte den ersten Teil ja ganz gerne und auch der zweite sieht mir mindestens nach solider Familien-Unterhaltung aus und mit Riesenkraken kriegt man mich ja sowieso.
Steven Seagal hat ja, um beim Thema zu bleiben, genau einen Gesichtsausdruck. Außerdem macht er immer Leute platt, in dem er mit seinen Armen wie wild vor deren Gesicht rumfuchtelt. In diesem Trailer hat er ebenfalls nur einen Gesichtsausdruck, nur fuchtelt er diesmal wie wild vor Vampir-Fratzen herum, was ja im Steven Seagal-Kosmos durchaus was neues darstellt. Und ZOMG: Ich habe eben nicht wirklich Steven Seagal-Kosmos geschrieben, oder etwa doch?
Uhh, das ist echt keine schöne deutsche Verleihpolitik. Nachdem Stones Bush-Film “W.” mit Josh Brolin in der Titelrolle in den USA schon herbe Schwierigkeiten mit der Finanzierung hatte, dann aber immerhin gute Kritiken erhielt und seine Kosten wieder einspielte, läuft der Film hier nun drei Monate nach US-Start direkt im Free-TV – am 23.01.09 auf Pro7. Gleichzeitig wird die DVD veröffentlicht. Das alles will man wohl zeitlich mit der Amsteinführung von Obama abgleichen, nur fragt sich, warum man den Film dann nicht einfach ins Kino bringt oder sich bereits eher um einen Start gekümmert hat.
Zu Caroline, meinem Jetztschonliebling von 2009, gibt es 26 verschiedene Poster mit Buchstaben und spooky Puppen. Oben ist unschwer verkennbar der Buchstabe A, die restlichen 25 gibt es nach dem Knopf.
Sie war Nurse Chappel in der Original Star Trek Serie, wurde später zu Doktor Christine Chappel in den Star Trek-Filmen. Sie spielte die unkonventionelle, freidenkerisch veranlagte Botschafterin Lwaxana Troi in Next Generation und DS9, sie war bis zu seinem Tod im Jahr 1991 die Frau von Trek-Urvater Gene Rodenberry und sie war vor allem eines: Die Stimme, die First Lady von Star Trek.
Majel Barrett verlieh den Schiffscomputern in allen Star Trek-Serien ihre nüchterne, aber nie kalte Stimme. Von Star Trek, über TNG, DS9, Voyager bis zu Enterprise.
Im neuen Trek-Film von J.J. Abrams wird sie ein letztes mal zu hören sein.
Majel Barret starb gestern im Alter von 76 Jahren in Los Angeles an Leukämie.
Sie hinterlässt nicht nur das Star Trek Universum sprachlos.
Manche News sind zu gut, um wahr zu sein. Das hier ist so eine: Ari Folman, Regisseur des fantastischen „Waltz with Bashir“, verfilmt die Shortstory „Der futurologische Kongress“ von Stanislav Lem und wird hier wieder seine Mischung aus Animation und Realfilm anwenden. Hier der Plot von „Der futurologische Kongress“, Snip von Wikipedia:
Raumfahrer Ijon Tichy nimmt an einem futurologischen Kongress in der Hauptstadt des Bananenstaates Costricana teil. Der Kongress findet im hundertsechsstöckigen Hilton-Hotel statt. Thema des Kongresses ist die wachsende Überbevölkerung.
Als Tichy einen Anfall von Güte und alles umfassender Zuneigung erleidet, wird ihm klar, dass der Diktator des Landes das Trinkwasser mit Benignatoren versetzt hat, chemischen Begütigungsmitteln, die einen Aufstand der unzufriedenen Bevölkerung des Landes gegen ihn verhindern sollen.
Als es trotzdem zum Aufstand kommt, setzen Polizei und Militär neben Benignatoren auch ganz konventionelle Waffen ein, und das Hilton wird zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Tichy, Professor Trottelreiner und andere Hotelgäste statten sich mit Sauerstoffgeräten aus und fliehen in die Kanalisation unterhalb des Hilton.
Nachdem Tichy die Sauerstoffmaske abnimmt, hat er eine Reihe grotesker Halluzinationen, wird schließlich, nach fast vollständiger Zerstörung seines Körpers in einen Behälter mit flüssigem Stickstoff geworfen und wacht erst in ferner Zukunft wieder auf.
Ich habe „Waltz with Bashir“ geliebt, sicherlich einer der besten Filme des Jahres und völlig zurecht für den Golden Globe nominiert. Jetzt eine Lem-Verfilmung des selben Regisseurs in derselben Technik… Dream comes true und ich erwarte nichts anderes, als ein Meisterwerk.
Also. Ridley Scott dreht einen Film namens “Nottingham” und leider, leider steht jetzt schon fest, das ich ihn nicht sehen werde. Denn die Hauptrolle spielt Russell Crowe. Damit scheidet der Film für mich persönlich leider aus. Verdammt.
Das strange ist: Crowe, der ja eigentlich schon damit überfordert ist wenigstens eine Figur komplex darzustellen, soll hier gleich zwei Rollen spielen: Robin Hood und seinen Erzfeind, den Sherrif von Nottingham. Wie genau das zusammenpassen soll, weiss wohl noch niemand so recht. Ich befürchte, wir werden es hier mit einer Art Mittelalter-Fught-Club zu tun bekommen. Aber das sind nur Spekulationen. Ich werds mir dann erzählen lassen, von jemand der den Film gesehen hat..
Der Produzent, Brian Grazer, hat MTVs Movieblog in einem Statement erklärt:
Diese Meldung läuft auf amerikansichen Filmblogs unter einer Spoilerwarnung. Hallo? Wenn das ein Spoiler ist, dann sollte man wohl in amerikansiche Filmreviews nur schreiben “Ein Film mit 2 Personen und noch ein paar anderen.”, oder so. Der Film soll 2010 ins Kino kommen. Bis dahin könnte man ja noch zur Besinnung kommen und den Hautdarsteller auswechseln. Aber, ach, da bleibt der Wusch wohl der Vater des Gedanken. Übrigens: Maid Marion wird gespielt von Sienna Miller.
Ich hör sie momentan an jeder Ecke: Im Supermarkt, im Kaufhaus, im Club, auf dem Wochenmarkt, am Bahnhof, einfach überall. Menschen die nicht wissen, was sie schenken sollen. Dabei ist es so einfach: Wir, die fünf Filmfreunde, empfehlen euch nun Filme, die man immer und jedem schenken solte und damit ihr auch nicht raus in die Kälte müsst, geben wir euch direkt noch die Amazon-Links dazu. Wenn das kein Service ist, dann weiss ich es auch nicht. Auf das ihr die beliebtesten Schenker werdet (und nächstes Jahr vor dem Problem steht euch selbst zu toppen…;)), hier unsere Empfehlungen:
Nilz N. Burger Erstmal ein Geschenk für die ganze Familie: Die Loriot-Box.
Ich hab mir die im Sommer geholt und bis jetzt noch nicht alles gesehen. Das ist so unfassbar viel Material, weil eben auch die ersten Gehversuche im Fernsehen von Loriot mit drauf sind, zum Beispiel die Sendung “Cartoons”, in der auch kurze lustige Clips aus dem Ausland präsentiert wurden (die übrigens, schändlicherweise, nicht mit auf der DVD sind, da war wohl die Rechteklärung zu kompliziert, d.h. man sieht nur aneinandergeschnitten Vicco von Bülows Moderationen) – mehr oder weniger das YouTube der 60er Jahre. Alle sehenswerten Interviews mit Loriot sind ebenfalls vertreten, uaf den jeweiligen DVDs immer als Extra. Und natürlich tauchen auch Wum und Wendelin auf. Diese Kollektion ist also so unfassbar umfassend, das man mit dem Block im Schrank wirklich keine Wünsche mehr haben kann. Und ihr kent das: Manchmal erinnert man sich an einen einzigen Loriotsketch und will den dann sehen, dann kann man das entwder im Netz machen oder schön die DVD einlegen und ab dafür. Das freut auch Internet-Unaffine Menschen wie eure Eltern sehr. Und lustiger als Loriot ist hierzulande eh keiner. Nein, sagen sie jetzt nichts Hildegard. Es gibt die Box einmal mit und einmal ohne die Kinofilme. Aber wenn schon, dann auch the full Experience, oder?
Wo wir grade Tom Cruises fantastisches Repertoire von Gesichtsausdrücken hatten: das NYMag hat eine wunderbare Galerie mit Mimiken von Keanu Reeves und die sind, Überraschung!, nicht so dermaßen zahlreich.
In Keanu Reeves’s new movie, The Day the Earth Stood Still, he plays the stone-faced representative of an alien race planning on destroying the planet — perfect casting for an actor famous for his otherworldly impassiveness. Ha-ha, you might say, Keanu Reeves is playing another role where he doesn’t have to emote. But those who joke about Keanu and his immobile face haven’t been paying attention.
Well, we have! Twenty-plus years of Keanu have acquainted us with every emotion he can portray, from confusion to consternation to happiness to pure, unfettered rage.
Ich mag Leary seit seinen ersten Auftritten als Angry-MTV-Bumper-Guy. Seine Stand Up-Programme “No Cure for Cancer” und “Lock’n'Load” gehören für mich immer noch zu den besten Comedy-Sachen der 90er, was man von seinen Filmen leider nicht immer sagen kann. Für Funny or die hat er sich jetzt bereiterklärt seine eigenen Filme zu reviewen.
“Ja, nachdem ich einige Kritiken auf eurer Seite überflogen habe, kann
ich nur zu folgendem Schluss kommen: Ihr seid nicht “Die Fünf
Filmfreunde”, sondern eher “Die Fünf Versager, Die Jetzt Auch Mal So Nen
Tollen Blog Haben Möchten, Um Sich Über Alles Und Jeden Aufzuregen, Weil
Ihnen Ja Im RL Keiner Zuhört”.
Mal ehrlich: Was soll das? Ihr habt offensichtlich überhaupt gar keine
Ahnung, was einen guten Film ausmacht. Wart ihr eigentlich alle auf
Crack oder habt euch gegenseitig die Rosette massiert, als ihr die
Kritiken geschrieben habt? Anders ist eine solche Verfehlung ja kaum zu
erklären.
Endlich mal einer der Tom Cruise’ wirkliches Potential erkennt. Die Kollegen von Daily Plastic belegen mit diesen (und noch viel viel mehr Fotos) die unendliche mimische Bandbreite des Hitlerbombers Ehrenhalbers und Scientology-Oberbembels Cruise.
Und weils so schön passt auch noch ein passendes Zitat zum Film aus dem Tagesspiegel von Jan Schulze-Ojala: “Das einzige, was sich mit Sicherheit über dieses Kinoabenteuer sagen lässt: Tom Cruise, seit seinen bizarren US-Talkshow-Eskapaden schwer angeschlagen, mag zwar als Thetan weiter die Gipfel der Scientology Hierarchie stürmen, sein Image als Schauspieler aber ist durch „Operation Walküre“ endgültig ruiniert.
Cruise gibt – und das ist nicht der Augenklappe geschuldet, die er als kriegsversehrter Stauffenberg trägt – dem Film sein maskenhaftes Zentrum, um das herum alle schauspielerischen und sonstigen Bemühungen gespenstisch erodieren. Und diese sind durchaus beträchtlich, vom sorgfältigen Spiel der Mitverschworenen über die Kamera (Newton Tomas Sigel) bis zur geschickt auf gedämpfte Trommelwirbel und Celloklänge reduzierten Musik (John Ottman). Doch wirkt der Aufwand angesichts des steinern agierenden Hauptdarstellers nachgerade grotesk.”
HIER gibts die ganze Bilderserie zusammen mit einem schönen Artikel.
Christopher Lee ist zurecht einer der ganz Großen. Ein Schauspieler mit mehr als 260 Filmrollen, Cousin von Ian Fleming, er beherrscht fließend mehrere Sprachen, neben Englisch auch Französisch, Deutsch, Italienisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch. Er ist ein Fan der Rockbands Manowar und Rhapsody, mit denen er sogar einen Song zusammen aufnahm. Der 1.96m Hühne mit der markanten Stimme ist außerdem ein klassisch ausgebildeter Sänger und seit einer Weile auch UNICEF-Botschafter.
Legendär wurde er als Dracula in den Hammer-Produktionen der 60er Jahre, eine Rolle auf die er lange Zeit festgelegt wurde, auch wenn er immer mehr konnte als nur erotisch die Eckzähne zu blecken. Lee ist neben Peter Cushing und Boris Karloff (mit denen ihn eine langjährige Freundschaft verband) und Vincent Price einer der großen alten Männer des Makaberen und war immer garant für stillvollen Grusel und hintergründigen Humor. Meist waren es die Schurken, die Bösewichte denen er eindrucksvoll Gestalt verliehen hat. Als Saruman in Herr der Ringe eroberte auch im 21. Jahrhundert neue Fans.
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau sprach der für seinen sarkastischen Humor (“Man sollte im Leben alles mal ausprobiert haben, außer Volkstanz und Inzest!”) berüchtigte Schauspieler jetzt nicht nur über seine Arbeit für UNICEF, sondern auch über die aktuelle Weltwirtschaftslage und hielt mit seiner Meinung nicht hinterm Berg:
LEE: (…) Ich verstehe nicht viel von Ökonomie und der Finanzwelt, aber wer tut das schon? Ich kenne viele Menschen die dort hohe Positionen bekleiden und auch sehr viele aus der Politik. Einer sagte erst neulich zu mir: Dieses ganze Problem wurde ausgelöst von gierigen jungen Bankern. Sie wissen schon, das sind diese Leute, die ständig prahlen: “Ich habe einen Maserati, was hast du, einen Ferrari? Ach nein, einen Bentley, so so…” Es gibt nur: Protz! Protz! Protz! Haben! Haben! Haben! Jeden Tag Champagner und in die Nachtclubs gehen bis morgens drei oder vier. Oder mit den so genannten Berühmtheiten gesehen werden, die – wie wir ja wissen – gar keine sind. Und dann streichen sie diese enormen Gehälter und Boni ein. Was diese Manager machen, ist im Prinzip Folgendes: Sie verleihen das Geld der Banken an Menschen oder Firmen, von denen sie irgendwann erfahren, dass die es nicht mehr zurückgeben können. Das ist das eigentliche Problem: Diese Leute lebten jahrelang über ihre Verhältnisse.
Ich hab mir jüngst ja schonmal den im Januar anlaufenden Disney-Animation-Streifen “Bolt” ansehen dürfen und musste widerwillig zugeben, dass ich mich doch sehr gut unterhalten fühlte. Vielleicht lag es dran, dass der Film nicht von Pixar kommt, nicht ausschließlich auf Permaniedlichkeit setzt und sich an eine etwas ältere Zielgruppe wendet.
Vielleicht lag es aber auch nur an einem fetten Hamster in einer Plastikkugel, bei dem ich jedesmal giggeln musste, wenn er auf der Leinwand erschien. Wer ihn noch nicht gesehen hat: Hier ist ein Clip mit dem knuddeligen Vieh (das im deutschen Dino, im Original Rhino heißt), wie es Werbung für High School Musical 3 macht:
“BOLT” macht wirklich Spaß, selbst wenn er sicher nicht in jedem Kino in 3D zu sehen sein wird. Und ich hoffe, das mit dem Hamster Rhino noch einige Kurzfilme folgen werden. Der stellt als Fanboy-Deluxe nämlich locker die Hauptdarsteller in den Schatten (auch wenn mir die sarkastische Katze Mittens schon sehr sympathisch war).
Achja, okay für alle die nicht wirklich wissen worum es überhaupt geht: Bolt ist ein Hund und Star seiner eigenen TV-Serie. Er ist im Studio aufgewachsen und glaubt fest daran, tatsächlich dieselben Superkräfte wie seine TV-Figur zu haben. Und Rhino/Dino ist ein Hamster, der sein ganzes Leben in einer Plastikkugel verbringt (das machen US-Hamster anscheinend tatsächlich wenn man YouTube glaubt) und TV schaut. Rhino ist Bolts allergrößter, leicht hyperkinetischer Fanboy. Und wenn er über seinen Helden bloggt, dann klingt da so:
R.A.W.R.! the Really Awesome World of Rhino
welcome!
hey, bolt fans! welcome back to r.a.w.r.—the really awesome world of rhino. a weekly blog, written by yours truly, bolt’s number one fan, about our most favorite superhero canine in the whole wide universe….bolt!!!!!!!!
Die Gerüchte schwirren schon eine ganze Weile durch’s Netz, jetzt ist es offiziell: Rob Zombie wird auf jeden Fall die Regie im Nachfolger des neugestarteten Halloween-Franchises übernehmen. Eigentlich wollte Zombie kein Sequel zu seinem Remake drehen, das anscheinend alle furchtbar schröcklich fanden außer mir.
But Bob Weinstein, head of Dimension Films, worked his persuasive magic and Zombie has agreed to come back for the sequel, which will pick up where the original left off, with Laurie Strode (Scott Taylor-Compton, who we guess will be returning) attempting to avoid the murderous attentions of her brother Michael (Tyler Mane).
That, of course, was roughly the plot of Rick Rosenthal’s Halloween II, back in 1981, but Zombie’s sequel will not be a remake of that movie. Instead, it’ll spin off in a new direction, much like the gruesome, mean-spirited The Devil’s Rejects was a complete shift from the gruesome, mean-spirited House Of 1000 Corpses. Oh.
Filming will start on the movie in March, with Zombie racing to get it into cinemas by, well, October. “Now, we’ll be hauling ass, and that’s the problem making a movie called Halloween: If you come out Nov. 1 or after, nobody cares,” Zombie told Variety. ” If it was called anything else, I’d be fine.” (Empire)
Ihr werdet diese Neuigkeit hassen: Stephen Norrington, Regisseur von „Blade“ und *gasp* „The League of Extraordinary Gentlemen“, arbeitet an einem Reboot von „The Crow“ und will dabei den kompletten Goth-Faktor unter den Tisch fallen lassen und natürlich alles realistischer, härter und dokumentarischer machen.
Norrington says he has a completely new take on the character. While Alex Proyas’ original 1994 film was “gloriously gothic and stylized” Norrington describes his take as “realistic, hard-edged and mysterious, almost documentary-style.” (/Film)
Könnten wir das ganze Cloverfieldrealismusdarkknightdingens jetzt mal langsam bitte abhaken und wieder fantasievolle Filme machen? Wackelcam ist doch sowas von 2007.
„Derrick“ ist meine erste bewusste Erinnerung an das Krimi-Genre, ich habe Horst Tappert als kleiner Stöpsel damals immer vor dem Zubettgehen dabei zugesehen, wie er mit Harry Klein Bösewichte dingfest machte. „Harry, fahr schonmal den Wagen vor.“ Derrick lief von 1974 bis 1998 und war die erfolgreichste deutsche Krimiserie. Am Samstag verstarb Horst „Derrick“ Tappert in einer Klinik in München. Die Filmfreunde wünschen den Angehörigen ihr Beileid.
Wie sich zwei Brüder unterschiedlich entwickeln können, kenne ich ja sehr gut aus eigenem Haus: Da ist zum einen der Ex-Filmfreund und Familienmensch Dog Hollywood (möge er in Frieden Kinder hüten), der in Düsseldorf in einem Kindergarten ganz solide die Zukunft unserer Gesellschaft formt und pflegt. Auf der anderen Seite bin ich, der ältere Bruder und eher Familienabstinente, der sein ganzes sicheres Leben hinwirft und in die große Hauptstadt zieht, um als Student die Zeit einigermaßen sinnvoll zu nutzen.
Etwas extremer entwickeln sich zwei Brüder, aus dem Ex-Jugoslawien, Nico und Milos.
Nico spart seit gefühlten Ewigkeiten auf ein 90er WM-Trikot, das plötzlich mehr kostet, als er das Geld zusammen hat. Als Milos die pure Enttäuschung in den Augen seines älteren Bruders sieht, beschließt er das Trikot mitgehen zu lassen, was dem Besitzer des Ladens nicht entgeht. Während Milos entkommen kann, wird Nico im Laden eingeschlossen und dazu gezwungen auf seine ganz eigene Art für das Shirt zu bezahlen.
Dass Flight of the Conchords wohl einer der besten Serien der letzten Jahre ist, braucht hier nicht diskutiert werden. Das ist wissenschaftlich erwiesen und Fakt.
Dass ich zu unmusikalisch bin, um auch nur zwei Wörter im Lip Dub zu halten, ist ebenso Fakt und damit steht fest, dass ich mich garnicht erst an dem Contest beteiligen muss, den Mel (Kristen Schaal) ins Leben gerufen hat. Das sollte euch aber nicht abhalten den wohl großartigsten Rapsong aller Zeiten zu lipdubben (?) und damit ewigen Ruhm und Ehre zu erlangen!
Alles was ihr also tun müsst, ist euch hier den Song herunterzuladen (den Text gibt es gleich dazu) und das Video später bei Youtube online zu stellen.
Hier der neue, frisch ins Netz geleakte Trailer zu „Wolverine“ und weil Malcolm grade schläft oder Bier trinkt oder sonstwas macht und nicht online ist, übernehme ich das mal für ihn: Kinder, ich hab mir grade sowas von in die Hosen gepullert, whoooooohooohoooo! Wolverine, ich meine, Wolve-fucking-rine! Whooooohooooo! Oder so ähnlich.
Originaltitel: Inkheart
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Iain Softley
Darsteller: Brendan Fraser, Eliza Bennett, Paul Bettany, Helen Mirren Nilz N Burger Batzman
Mo hat eine besondere Gabe: Wenn er etwas vorliest, so kommt es aus dem Buch heraus. Gute wie schlechte Dinge, was genau sich aus dem Buch materialisiert, weiss man vorher nie so genau. Vor 9 Jahren hat er seiner kleinen Tochter aus einem Buch namens “Tintenherz” vorgelesen. Das Problem an der Sache ist nur: Es haben sich nicht nur die Bösewichte des Romans in der wirklichen Welt eingefunden, sondern Mos Frau ist auch noch in dem Buch verschwunden. Denn für alles, was rausgelesen wird, muss auch wieder etwas aus unserer Welt in das Buch hinein. So ist also Mo seint Jahren auf der Suche nach dem Buch, um seine Frau wieder herauszulesen. Was seine Tochter nicht weiss, sie denkt ihre Mutter wäre einfach so verschwunden. Als sich die Ereignisse überschlagen, weil zum Beispiel ein Charakter, Staubfinger, aus dem Roman Mo auflauert, weil er endlich wieder zurückgelesen werden will um wieder bei seiner Familie im Buch zu sein, und der Oberschurke Capricorn mit Hilfe von Mos Fähigkeit das böseste Monster aus Tintenherz, den Schatten, rauslesen möchte, muss er seiner Tochter alles gestehen.
Sie aber bemerkt schon bald, das sie auch eine Zauberzunge ist. Was auch dem bösen Capricorn nicht verborgen bleibt. Und somit braucht er Mo gar nicht mehr, sondern nimmt Vorlieb mit seiner Tochter, um endlich seinen Plan umzusetzen und die Welt mit dem Schatten in Angst und Schrecken zu versetzen.
Früher habe ich mir immer vorgestellt, wie es wäre sich vor die Klasse zu stellen und die versammelte Mannschaft so richtig zu motivieren. Leider fiel mir nie ein zu was ich sie motivieren sollte, also ließ ich es bleiben. Vielleicht hätte ich einfach nur mal eine richtig gute Motivationsrede kriegen müssen, damit ich weiß zu was ich die Leute motivieren sollte. Oder so ähnlich.
Häh? Ich muss es nochmal hinschreiben, damit ich es auch kapiere: Hugh Jackman moderiert die Oscars. Okay, man wollte bei der Oscar-Verleihung der Präsidentschaftswahl in USA in nichts nachstehen und jetzt auch einfach mal einen Change probieren, aber ich meine, hey: Hugh Jackman moderiert die Oscars! WTF?!?!?
Jackman was announced Friday as the host of the 81st Academy Awards, a marked departure from the academy’s standard of big-name comedians. Jon Stewart, who hosted in 2008 and 2006, and Ellen DeGeneres, the 2007 host, were the latest in a line of funny emcees since 1990. Billy Crystal did it eight times, Whoopi Goldberg took on four, Steve Martin did it twice and David Letterman and Chris Rock each had a shot.
As the parade of A-list comedians continued, ratings were in steady decline.
But with new producers, a new director, new set designer and even a new music director, the academy has been hinting for months at an all-new look and feel for this year’s Oscars telecast on Feb. 22.
Das hier ist ein Promo-Reel zum kommenden französischen Zombiefilm „Paris by Night of the living Dead“, das nichts anderes zeigt, als eine junge Dame, die Zombies zerlegt. Aber viel mehr braucht es auch nicht, um mich glücklich zu machen. Zombiezerlegende Damen sind dazu vollkommen ausreichend. Außerdem verpasst mir dieses Bild von der Myspace-Seite des Films grade einen ziemlichen Kick.
Hier der Trailer zum Sequel von Banlieue 13. Der Film kann wahrscheinlich genausowenig wie sein Vorgänger, aber hey: Sie hüpfen über Häuser. Das schau’ ich mir dann doch an, aber nur wegen des Hüpf-Faktors.
Gut, zur Optik sage ich mal nichts, da production stills immer scheiße aussehen. Aber bis jetzt gibt es für mich noch keinen Grund, sich auf den Film zu freuen.
Hier die Nominierten für den 66. Golden Globe Award 2009, wie immer ein erster Vorgeschmack auf die Oscars im Februar. Die Verleihung der Globes findet am 11. Januar 2009 statt. Und ja, Heath Ledger ist für seine Rolle als Joker für den Award als bester Nebendarsteller nominiert.
BEST DRAMA
The Curious Case of Benjamin Button
Frost/Nixon
Revolutionary Road
The Reader
Slumdog Millionaire
ACTOR (DRAMA)
Leonardo DiCaprio – Revolutionary Road
Frank Langella – Frost/Nixon
Sean Penn – Milk
Brad Pitt – The Curious Case of Benjamin Button
Mickey Rourke – The Wrestler
ACTRESS (DRAMA)
Angelina Jolie – Changeling
Anne Hathaway – Rachel Getting Married
Meryl Streep – Doubt
Kristin Scott Thomas – I’ve Loved You So Long
Kate Winslet – Revolutionary Road
BEST MUSICAL OR COMEDY
Mamma Mia!
Vicky Cristina Barcelona
Burn After Reading
Happy-Go-Lucky
In Bruges
ACTOR (MUSICAL OR COMEDY)
Javier Bardem – Vicky Cristina Barcelona
Colin Farrell – In Bruges
James Franco – Pineapple Express
Dustin Hoffman – Last Chance Harvey
Brendan Gleeson – In Bruges
ACTRESS (MUSICAL OR COMEDY)
Sally Hawkins – Happy-Go-Lucky
Frances McDormand – Burn After Reading
Meryl Streep – Mamma Mia!
Emma Thompson – Last Chance Harvey
Rebecca Hall – Vicky Cristina Barcelona
FOREIGN-LANGUAGE FILM
Gomorrah
I’ve Loved You So Long
Waltz with Bashir
The Baader Meinhof Complex
Everlasting Moments
ANIMATED FILM
Wall-E
Bolt
Kung Fu Panda
SUPPORTING ACTOR
Tom Cruise – Tropic Thunder
Robert Downey Jr. – Tropic Thunder
Philip Seymour Hoffman – Doubt
Heath Ledger – The Dark Knight
Ralph Fiennes – The Duchess
SUPPORTING ACTRESS
Amy Adams – Doubt
Penelope Cruz – Vicky Cristina Barcelona
Viola Davis – Doubt
Marisa Tomei – The Wrestler
Kate Winslet – The Reader
Kill off all my demons, Roy, and my angels might die, too.”
Originaltitel: Transsiberian
Herstellungsland: Deutschland / Großbritannien / Litauen / Spanien 2008
Regie: Brad Anderson
Darsteller: Woody Harrelson, Emily Mortimer, Ben Kingsley, Kate Mara, Eduardo Noriega, Thomas Kretschmann, Saulius Bagaliunas Jet Strajker Batzman
Das amerikanische Ehepaar Jessie (Emily Mortimer) und Roy (Woody Harrelson) reist mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau. Auf der langen Durchfahrt machen sie Bekanntschaft mit einem anderen Pärchen, Abby (Kate Mara) und Carlos (Eduardo Noriega), ihren Kabinennachbarn. Der Spanier Carlos scheint sich nicht nur für die Fotografin Jessie zu interessieren, sondern auch ein Geheimnis mit sich zu tragen. Als Roy während eines Zwischenhalts verschwindet, nimmt eine fatale Ereigniskette ihren Lauf. Und mehr soll hier nicht verraten werden.
Man kann es ja vielleicht tatsächlich die Neue Unbehaglichkeit im amerikanischen Film nennen: Die Angst vor dem Jenseits der eigenen Landesgrenzen, dem Untrauten der alten Welt. Der Horrorfilm hat dieser Empfindung immer die Treue gehalten, und seine ideologische Färbung zwischenzeitlich auch mal kräftig abgewaschen, wenn Terror und Wahnsinn in den eigenen Backwoods am Rande der Gesellschaft generiert wurden: Im “Texas Chainsaw Massacre” zum Beispiel, oder in “The Hills Have Eyes” und “Deliverance”. Nicht immer deuteten die sozialen Auswüchse, mit denen sich bürgerliche US-Amerikaner oder blutjunge Teenager darin konfrontiert sahen, auf nationale Geschwüre hin – das war schon eher eine Spezialität der studentischen Genrefilme in den 70er Jahren.
Hell yeah!
Zwei neue Hulk Cartoons, die vielversprechend auf die Fresse geben, mit gegen einen meiner liebsten Lieblingssuperhelden aller Zeiten, ever!
Wolverine
Ok, er kriegt ordentlich aufs Maul, aber Hulk kann man das nachsehen. Er ist eben ein kleiner, ungeliebter Knuffel, der nur spielen will. Schaut doch nur:
Ich sag ja immer: “René”, sag ich… “René, du verwöhnst unsere Leser einfach zu sehr. Weißt du, diese ganzen tollen Trailer, Poster und Gimmicks – das ist nicht gut! Das verdirbt sie nur.”
Aber deswegen bin ich ja hier. Nämlich um euch zu zeigen, dass das Leben nicht immer gerecht ist. Dass es nicht nur Terminatoren, Zombies und Sarah Chalke gibt. Nein, es gibt auch Dragonball Z Verfilmungen, die dermaßen unterirdisch rüberkommen, dass ich mir die Erlösung noch schneller herbeisehne.
An diesem Trailer ist bis auf die Untertitel nichts japanisch, dafür sieht man allerdings einiges an neuem Material und ich muss sagen: Dieses Material kann was. Das sieht mir doch endlich mal wieder nach ein bisschen Terminator-Kickassery aus, nachdem der dritte Teil die Erwartungen an das Franchise sehr weit nach unten geschraubt hatten. Und ich gebe dem Affenheimtheater Recht: Christian Bale wird uns alle retten!
Hier ein nettes Featurette zu „Monsters vs Aliens“, wohl neben „Igor“ der von mir am sehnsüchtigsten erwartete Animationsfilm. Ich meine, ey, „Monsters vs Aliens“, da kann ich ja nur Hummeln im Hintern kriegen.
Necromentia sieht mir nach einem kleinen, dreckigen Bastard von Hellraiser und Saw aus und könnte durchaus was werden. Hier die Plot-Summary:
Necromentia tells the stories of 3 men whose lives have been turned over by the existence of a tattooed Ouija Board and the gateways they open with it. Hagen is a strange character who keeps the corpse of his lover in his house, believing that one day she will come back from the dead.
But when he meets a mysterious man named Travis, he soon learns that maybe he could be the one who goes into hell and bring her back from the dead. Once Travis carves the Ouija Board from his back, there is no going back as Hagen comes face to face with the monstrosities of the creatures within hell. But does Travis really want to help Hagen, or does he have other plans?
Nachdem der schon im Englischen völlig beknackte Titel des aktuellen Bonds „Quantum of Solace“ nicht dafür sorgte, dass der Superagent an der Kinokasse scheiterte und weiterhin ordentlich abräumt (und im Gegensatz zu unserem very own Batzman finde ich: zurecht), da dachten sich die Macher der Jason Bourne-Reihe: „Hey, wir leben immerhin im Zeitalter der beknackten Filmtitel für Agentenfilme, also lasst und einen extrabeknackten Namen für einen Agentenfilm erfinden“.
Gesagt, getan. Das nächste Bourne-Abenteuer trägt den Arbeitstitel: „The Parsifal Mosaic“ und er basiert auf dem gleichnamigen Buch von Robert Ludlum, in dem Jason Bourne gar nicht mal auftaucht. So much for Pathos.
“Let me out of here!”
Originaltitel: The Day the Earth Stood Still
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Scott Derrickson
Darsteller: Keanu Reeves, Jennifer Connelly, Jon Hamm, John Cleese, Kathy Bates, Jaden Smith (Mal Sehen)
Ein Alien (Keanu Reeves) landet in einer riesiegen Blase im Central Park. Die USA rufen den Ausnahmezustand aus, das Militär macht überstunden und ein Soldat mit nervösem Fingerzucken ballert den außerirdischen Besucher über den Haufen, als er als Gastgeschenk einen Quirl aus der Jacke zieht.
Ein riesiger Roboter (Ralf Möller) kommt daraufhin aus der Blase und kann vom Alien nur in letzter Sekunde daran gehindert werden sehr ungemütlich zu reagieren. Das Alien, das sich als Klaatu vorstellt, aber verdammt nach Neo aussieht, wird daraufhin in ein geheimes Militärdingsbums gebracht, wo man es verhören will.
Eine mit vielen anderen Wissenschaftlern eigens herbeizitierte Astrobiologin (Jennifer Connoly) verhilft Klaatu zur Flucht. Dessen Mission ist es, wie sich herausstellt, die Menschheit zu zerstören, weil sie zuwenig Recycling-Klopapier benutzt hat. Ein alter Chinese namens Wu – ebenfalls ein Alien, das seit 70 Jahren auf der Erde lebt – erklärt Klaatu das die Menschheit unrettbar blöde sei, er sie aber trotzdem ganz gerne habe.
Während das Militär vergeblich versucht den Riesenroboter zu knacken und Klaatu wieder einzufangen, gondelt der mit Frau Connely und dem unerzogenen Sohn von Will Smith durch die Gegend und evakuiert Tiere in Seifenblasen. Werden Sie und der schwierige Steppke es schaffen Klaatu doch noch davon zu überzeugen, die Menscheit nicht koppheister gehen zu lassen?
Scott Derrickson hat uns vor einigen Jahren ja schon mit dem faden “Exorcism of Emily Rose” gezeigt, dass Kinobilder nicht so ganz sein Metier sind und er es schafft aus einem menschlichen Drama (dass Hans-Christian Schmidt in “Requiem” wesentlich besser erzählt hat) ein pathethisches Krippenspiel zu zaubern.
Ich habe zwar keinerlei Grund anzunehmen, dass der zweite Riesenroboter-Blockbuster von Michael Bay auch nur irgendeinen Deut besser wird, als sein missratener Vorgänger, aber die Concept-Arts sind trotzdem schick, solange sie sich nicht gegenseitig anpinkeln. Das eine ist ein Dings namens Ravage, das andere Megatron.
Ich habe bisher weder von Phil Claydon noch von seinem Film „Lesbian Vampire Killers“ gehört, dafür habe ich aber die Picture Disc des Soundtracks zu „Vampiros Lesbos“. Thematisch scheinen mir die Filme irgendwie ähnlich zu sein und das Poster ist nunmal totschick. Das reicht mir aus irgendeinem komischen Grund.
Sagt über Robin Williams was ihr wollt, aber ich mag seine Filme (Toys zählt nicht. Ist wissenschaftlich bewiesene Scheiße). Auch wenn er nur eine Kopie dessen macht, wofür er eigentlich geboren wurde:
Stand Up vom Feinsten.
“You would never have a sex scandal mit Nicholson. He’s done everbody! (…) And there would never be a drug scandal – Jack is on every drug known to mankind! He’s the only guy where Keith Richards would go: I have to go home now, Jack.”
“Bis hierhin lief es noch ganz gut. Bis hierhin lief es noch ganz gut. Bis hierhin lief es noch ganz gut…
Originaltitel: La Haine
Herstellungsland: Frankreich 1995
Regie: Mathieu Kassovitz
Darsteller: Vincent Cassel, Hubert Koundé, Saïd Taghmaoui
Französische Schwarz/Weiß-Filme sind ja eher weniger mein Genre, aber als ich La Haine in den Händen hielt, dachte ich spontan an SLC Punk, was dann kein weiteres Nachdenken zur Folge hatte.
Eine Pariser Vorstadt Mitte der 90er. Nach dem Angriff auf den Einwandererjungen Abdel, durch brutaler Polizisten, brechen Unruhen aus, wie wir sie noch aus dem letzten Jahr in Erinnerung haben sollten. Was am Tag darauf im Leben dreier Freunde passiert, erzählt uns dieser Film.
Da ist zum Einen Saïd, ein Araber, der mit als eine Art Klassenclown davon ablenkt, wie miserabel das Leben aussieht. Vince reißt das Maul weiter auf, als es ihm und jedem in seiner Nähe gut tut. Seine aufbrausende Art führte oft dazu, dass ich mir das Kissen vors Gesicht zog (Fremdscham, Angst, dass jemand ihm die Haut abzieht, Ärger, dass jemand so bescheuert sein kann)! Die meiste Präsenz bringt allerdings Hubert mit, ein Schwarzer, der nach dem Brand in seiner Boxhalle feststellt, dass der einzige Ausweg aus dem Scheiß, darin besteht aus der Gewaltspirale auszubrechen.
Ja, was haben wir also, um einen 4,5-Sterne-Film zu produzieren? Ein paar sadistische Polizisten, jede Menge scheinbar migrationshintergründige Probleme, ein paar Nazis, die auf die Fresse kriegen und drei hoffnungslose Jungs, die vom Leben nichts anderes kennen, als der Abschaum der Gesellschaft zu sein. Dass dabei eine gefundene Polizistenwaffe nicht gerade dazu beiträgt, dass das Pulverfass aus der Nähe des Feuers gezogen wird, versteht sich hierbei von selber.
Ich liebe Tests. Wenn auch nicht alle mit der gleichen Intensität (*g*). Aber der Weihnachtstest hat wirklich mal wieder Spaß gemacht. Zusammen mit Kollegin Ines und den Bastelkünsten von manniac habe ich mal wieder einen Typen-Test erdacht, denn was liegt näher als in diesen besinnlichen Tagen herauszubekommen, welche Einstellung ihr gegenüber dem Abend, dem richtig Heiligen habt.
Mein eigenes Ergebnis verwundert mich nicht:
Techniknerd, Nach Mitternachtfressen und ein kranker Sinn für Humor? Passt doch genau.
J. Michael Straczynski, der zur Zeit am Drehbuch zur Adaption des Buchs „World War Z“ arbeitet, hat in einem Interview mit MTV vom ersten epic Zombie Movie gesprochen und das ergibt angesichts der Buchvorlage durchaus Sinn, denn „World War Z“ (in der deutschen Ausgabe mit dem selten dämlichen Titel „Wer länger lebt, ist später tot: Operation Zombie“) ist ein globaler Zombie-Roman in Interview-Form, der alle Aspekte eines Zombie-Outbreaks beschreibt. Der Zusammenbruch der Ökonomie (Finanzkrise! Finanzkrise!), ganzer Staaten, schließlich der Gegenschlag – alles wird aus Sicht einzelner Überlebender geschildert und was Straczynski zur Verfilmung zu sagen hat, macht durchaus Hoffnung, auf einen etwas anderen Zombie-Film:
“We talk about it as a thriller, the closest comparison being ‘The Bourne Identity,’” explained Straczynski, who’s also penning a “Forbidden Planet” revisiting. “Most zombie movies to this point have been small, focusing on a few people in a house. And this has got real scare. You’re in India with hundreds of boats trying to get out of there with a tidal wave of zombies. The scale of what we’re doing here is phenomenal.”
Straczynski told us the first draft of the screenplay was completed in the Spring, and the “World War Z” team had been waiting for a director for several months before Forster was attached.
“Now that Marc is here, I’m working with his notes to make one final pass on the script,” said Straczynski. “Our hope is to get it moving into production by the first of the year.”
As for how he plans to adapt the novel, which is written from the perspective of a United Nations agent reporting on the events of the zombie outbreak through interviews and eyewitness statements, Straczynski said he plans to preserve that storytelling angle as much as possible. In fact, the movie will serve to show how the book was produced in Brooks’ zombie-infested world.
Ich bin kein Freund davon Filmen Qualität zuzuschreiben, weil sie “für die damalige Zeit ziemlich gut waren”, für heutige Zeit aber eher semi-cool sind. Schaue ich mir heute “Sie leben!” an, denke ich mir: “Was für ein Scheiß!”, obwohl ich mich noch sehr gut daran erinnere, wie ich vor 20 Jahren auf den Film abgefahren bin.
Als ich las, dass ein Remake so gut wie in der Mache ist, war mein erster Gedanke eher freudiger Natur. Nostalgie machte sich breit und ich war wieder in den Körper eines 10-jährigen versetzt, der sich darauf freut aus Wolldecken eine Höhle zu bauen und mit einer Tüte Chips bewaffnet einen halben Meter vor dem Fernseher zu hocken, um ja alles aufsaugen zu könne.
Strike Entertainments Marc Abraham und Eric Newman übernehmen die Produktion, Shep Gordon von Les Mougins und Carpenter höchstselbst werden als ausführende Produzenten in Erscheinung treten.
Vielleicht überdenke ich das nochmal, mit der Qualität.
Vielleicht warte ich aber auch einfach nur ab, wie man diesesmal ein Remake mit Anlauf verhunzen und so eine weitere Verbindung zu der Zeit, als noch alles gut war, kappen kann.
Von Jason hätte es für mein Empfinden nun als letztes ein Remake gebraucht. Warum kein Sequel? Fand die bisherigen Platinum Dunes-Produktionen auch nicht besonders überzeugend. Bin aber dennoch gespannt.
Valkyrie wird es hierzulande nicht leicht haben. Denn ebensoviele Menschen wie sich für Historienhumbug interessieren, die Guido Knopp und “Der Untergang”-Möger, sehen das Ganze auch ausgesprochen kritisch. Umso mehr, wenn es sich um eine amerikanische Produktion handelt, die neben vielen exzellenten Darstellern den Vorzeige-Scientologen Nummer 1 im Schilde führt und einen Regisseur hat, der zuletzt erfolgreich Superman versenkte.
Der Film wird sicher kontrovers besprochen, davon ist auszugehen. Zu kontrovers, scheint Fox zu befürchten und lud deswegen die schon zur heutigen Pressevorführung eingeladenen Online-Medien wieder aus. Bzw. verkündete den eigens ins Kino bestellten Redakteuren, nachdem man sie in zwei Warteschlagen hatte warten lassen dann beim Einschreibetresen sehr barsch, dass Online-Medien unerwünscht sind und diesmal nicht reinkämen. Man habe auch extra wieder ausgeladen, aber wohl eben nicht alle erreicht.
Jep. Ich denke genau das wird verhindern, dass vor dem Start schlecht über den Film geschrieben wird.
Von den bösen Blogs, die ja immer so fies ehrlich sind, wie man ja immer wieder aus berufenem Munde hört ;)
UPDATE: Wie ich eben von hörte, wurden NICHT NUR Online-Journalisten ausgeladen, sondern auch einige Printkollegen. Nach welchem System dabei vorgegangen wurde ist aber nicht wirklich ersichtlich. Vermutungen, dass der von FOX vertriebene United Artist-Film (deren Boss Tom Cruise ist), Journalisten ausladen ließ, die bekannt dafür sind kritisch über Scientology zu berichten, wären zu diesem Zeitpunkt allerdings reine Spekulation und durch nichts zu belegen.
Auch nach der Obamamania und den zaghaften Zeichen des Umschwungs, sieht es mit der Stimmung in den USA immer noch eher konservativ aus. 8 Jahre Bushregierung und christlich-kosnervativer-Backlash haben in dem traditionell eher konservativen Land tiefe Spuren hinterlassen.
Deutlichstes Anzeichen war der Erfolg der umstrittenen Proposition 8, kurz Prop8, in Kalifornien, die dauerhaft die Homo-Ehe verbieten und Ehe als Bund von Mann und Frau festschreiben soll. Die mit über 30Mio hochbudgetierte Volksentscheids-Kampagne hatte Erfolg und die GBLT (Gay,Bi,Lesbian,Transgender) – Interessenvertreter gingen erwartungsgemäß auf die Barrikaden. Ein erbitterter Streit, der jedoch nicht nur mit juristischen Mitteln und politischem Diskurs geführt wird.
Für Prop 8 – The Musical haben sich die Muisicalprofis Marc Shaiman (u.a. Hairspray und South Park – Der Film und der Regisseur Adam Shankman zusammengetan und viele ihrer Freunde mobilisert.
Im Stile einer Schulaufführung wird mit eingängiger Musik die Geschichte um Prop 8 ironisch nacherzählt. Dabei sind nicht nur Hollywood-Größen wie Jack Black und John C. Reilly sondern auch einige der bekannten offen schwulen und lesbischen Protagonisten der Branche: Neil Patrick Harris – hierzulande vor allem durch die Serien Doogie Howser, How I met your mother und Starship Troopers bekannt oder die erfolgreiche Stand-Up-Comedian Margaret Cho. Bestes Argument gegen Homophobie ist am Ende jedoch keine moralische Belehrung, sondern ein Ur-Amerikanisches: Mit Schwulen lässt sich Geld machen und die Prop 8 schadet der Wirtschaft.
Hier also jetzt in voller Länge: Prop 8 – The Musical
„Riki-Oh: The Story of Ricky“ ist einer dieser Filme, von dem unheimlich viele Leute schon gehört haben, ihn aber nie sahen. Ich habe ihn zum ersten mal vor zwei Jahren gesehen und er ist eine wahre Trash-Perle mit extrem hohen Unterhaltungswert. Und weil er praktisch nirgends zu bekommen ist, hier der komplette Film auf Google-Video. Snip von Wikipedia:
Riki-Oh: The Story of Ricky (力王 Lik Wong [Strength King]) is a 1991 Hong Kong film directed by Lam Ngai Kai, based on the Japanese comic book Riki-Oh. It stars Terry Fan Siu Wong as Ricky Ho Lik Wong (Lik Wong is the character’s given name, but the subtitles use the anglicized “Ricky”) and Yukari Oshima as Yomi. The English title given on screen is simply Story of Ricky but later releases were sold under the title Riki-Oh: The Story of Ricky. It had a limited theatrical release in the US around 1993. It is well-known for its extreme, brutal, and highly unrealistic violence. One scene, showing a character crushing another character’s skull with his bare hands, later became a regular fixture on The Daily Show during Craig Kilborn’s time as the host.
Originaltitel: Vicky Cristina Barcelona
Herstellungsland: USA, Spanien 2008
Regie: Woody Allen
Darsteller: Scarlett Johansson, Penélope Cruz, Rebecca Hall, Javier Bardem, Patricia Clarkson, Pablo Schreiber, Kevin Dunn
Schon kurz nach der Ankunft im sonnigen Barcelona treffen die beiden Freundinnen Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson) auf den verführerischen Spanier Juan Antonio (Javier Bardem), der die hübschen Damen zu einem erotischen Wochenendausflug einlädt. Vicky, die kurz vor der Hochzeit steht, lässt sich von Cristina schließlich überreden, dem attraktiven Künstler zu folgen. Beide verfallen dann auch sofort dem Charme Juan Antonios: Cristina beginnt eine Beziehung mit ihm, Vicky stürzt kurz vor ihrer Hochzeit in ein Gefühlschaos. Doch auch Maria Elena (Penélope Cruz), die temperamentvolle Ex-Frau des Casanovas, hat noch Interesse an Juan Antonio.
Woody Allen ist womöglich der beständigste und zuverlässigste aller Autorenfilmer und Altmeister und Regielegenden. Jedes Jahr ein neuer Film, jedes Jahr eine weitere lockere Geschichte, in der viel geredet, geliebt und gezankt wird. Damit versetzt er immer wieder aufs neue Publikum und Kritik in Entzücken, ist Ehrengast auf Festivals und Liebling aller Filmstudenten, und vermittelt in seinen Arbeiten doch nie den Eindruck, etwas beweisen zu müssen.
John Waters hat, wie jedes Jahr, seine 10 bzw. 11 Lieblingsfilme des Jahres bei Artforum aufgelistet:
1- Sorry, it’s a tie: (A) Vicky Cristina Barcelona (Woody Allen) Does anybody not think this is the best American movie of the year (even though it was made in Spain)? Come on, it’s got a great script, the actors look like real movie stars, and Woody Allen films Scarlett Johansson with the same obsession Paul Morrissey had for Joe Dallesandro. Gives heterosexuality a good name! (B) Love Songs (Christophe Honoré) I may be the only person who would pick this as the best foreign-language movie of the year, but what do I care if you don’t like this hipper-than-thou bisexual French musical? When the sexy, smart-ass characters burst into songs about brain tumors, saliva, and human sandwiches, I get all teary inside and realize that this is the only romantic comedy I’ve ever really loved.
Ich habe mir, als ich mein Laptop kaufte, einen Silikonschutz gekauft, über den die meisten lachen, wenn ich zart darüber hinweg tippe. Spätestens, als ich diese Bilder sah (die sich mit den Spekulatius Krümeln verbanden und sich in eine kleisterartige Masse verwandelten), wurde mir die Notwendigkeit einer solchen Erfindung bewusst.
Vor einer Weile habe ich den Gremlins-Fan-Film von Sacha Feiner gebloggt, hier nun das Making Of dieses exzellent gemachten Movie-Spoofs. Snip aus der Youtube-Description:
The creatures effects are all made with puppets. I made a new mold out of a hard cast of one of the original sculptures from the production. I created a batch of new foam puppets especially for this project. Their performances are enhanced by computer effects, which makes them able to do nearly anything, from running to jumping or facial expressions. The entire shooting takes place in a bluescreen studio, arranged in my basement, in order to superimpose the gremlins in the chosen movies.
Neulich erst hatte das Empire-Mag die 500 angeblich besten Filme aller Zeiten am Start, diesmal haben sie die 100 angeblich besten Film-Charaktere (via /Film). Und weil das ganze wieder eine blöde Klickstrecke fürs Userzahlen-Doping ist, habe ich die Liste abgetippt. Blade und Donnie Darko hätten sie ruhig rauslassen können, Doc Brown ist selbstverständlich viel cooler als McFly, Jigsaw vor Freddy Krueger (WTF?!) ist ein Sakrileg und Quint und Peter Venkman gehören eigentlich mindestens in die Top Ten, dafür hat diese Liste mit Audrey „Amelie“ Tautou bei mir nen Stein im Brett und mit Platz Nummer Eins bin ich bemerkenswert einverstanden.
100. Martin Riggs (Mel Gibson, Lethal Weapon 1–4)
99. Hal 9000 (2001: A space odyssey)
98. Charles Foster Kane (Orson Welles, Citizen Kane)
97. Clarica Starling (Jodie Foster, The Silence Of The Lambs)
96. Ethan Edwards (John Wayne, The Searchers)
95. Freddy Krueger (Robert Englund, A Nightmare On Elm Street 1-6, Wes Craven’s New Nightmare)
94. Buzz Lightyear (Toy Story 1-2)
93. Martin Q. Blank (John Cusack, Grosse Pointe Blank)
92. Randal Graves (Jeff Anderson, Clerks)
91. Scarlett O’Hara (Vivien Leigh, Gone With The Wind)
Disney hat den zweiten Teil von Tron von „Tr2n“ in „TRZ“ umbenannt und was sich anhört, wie ein unterdrücktes Niesen hat jetzt auch einen Plot verpasst bekommen, der sich irgendwie bekannt anhört:
After being transported into the surreal landscape of a mainframe computer to destroy an intruder (Tron), a programmer finds himself allied with the leader of a rebellion against a corrupt cyber-entity. (Filmstalker)
Liebes Hollywood, ich weiß ja, dass Euch die Ideen ausgehen, aber irgendwie könnte man doch mal was anderes aus dem Tron-Stoff machen, als, nun ja, Tron. Wie wäre es zum Beispiel mit sowas: Nachdem ein Programmierer in die Mikrowelt eines Elektronengehirns gebeamt wurde, muss er dort mit der CPU Tic Tac Toe spielen, damit diese keine Atombomben auf Russland wirft, während Matthew Broderick mit Coladosendeckeln Telefonzellen hackt… ähm.