Jack Black spielt Jesus in Prop 8 – The Musical

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Auch nach der Obamamania und den zaghaften Zeichen des Umschwungs, sieht es mit der Stimmung in den USA immer noch eher konservativ aus. 8 Jahre Bushregierung und christlich-kosnervativer-Backlash haben in dem traditionell eher konservativen Land tiefe Spuren hinterlassen.

Deutlichstes Anzeichen war der Erfolg der umstrittenen Proposition 8, kurz Prop8, in Kalifornien, die dauerhaft die Homo-Ehe verbieten und Ehe als Bund von Mann und Frau festschreiben soll. Die mit über 30Mio hochbudgetierte Volksentscheids-Kampagne hatte Erfolg und die GBLT (Gay,Bi,Lesbian,Transgender) – Interessenvertreter gingen erwartungsgemäß auf die Barrikaden. Ein erbitterter Streit, der jedoch nicht nur mit juristischen Mitteln und politischem Diskurs geführt wird.

Für Prop 8 – The Musical haben sich die Muisicalprofis Marc Shaiman (u.a. Hairspray und South Park – Der Film und der Regisseur Adam Shankman zusammengetan und viele ihrer Freunde mobilisert.

Im Stile einer Schulaufführung wird mit eingängiger Musik die Geschichte um Prop 8 ironisch nacherzählt. Dabei sind nicht nur Hollywood-Größen wie Jack Black und John C. Reilly sondern auch einige der bekannten offen schwulen und lesbischen Protagonisten der Branche: Neil Patrick Harris – hierzulande vor allem durch die Serien Doogie Howser, How I met your mother und Starship Troopers bekannt oder die erfolgreiche Stand-Up-Comedian Margaret Cho. Bestes Argument gegen Homophobie ist am Ende jedoch keine moralische Belehrung, sondern ein Ur-Amerikanisches: Mit Schwulen lässt sich Geld machen und die Prop 8 schadet der Wirtschaft.

Hier also jetzt in voller Länge: Prop 8 – The Musical

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[via /Film]

In : Filmfun, News

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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25 Comments

  1. Sebastian S.

    Wo ist Seth Rogen? Hat der sich verfahren? ;-)

  2. jack

    Hehehe, ich glaube Renington hatte doch Recht mit seiner Feststellung aus dem Waters-Artikel.

  3. SuppenkaZper

    Jack Black ist Jesus , ich wusste es schon immer ^^.
    Sehr schönes Ding, sehr lustig und schön das sich so viele dafür einsetzen.

    P.S.
    ist die blonde Dame ganz links Sarah Chalke?

  4. Batzman

    Jep das ist die gute Sarah :)

    Hier die Cast-Liste: Jordan Ballard, Margaret Cho, Barrett Foa, J.B. Ghuman, John Hill, Andy Richter, Maya Rudolph, Rashad Naylor, Nicole Parker, John C. Reilly, Allison Janney, Kathy Najimy, Jenifer Lewis, Craig Robinson, Rashida Jones, Lake Bell, Sarah Chalke, Katharine “Kooks” Leonard, Seth Morris, Denise “Esi!” Piane, Lucian Piane, Richard Read, Seth Redford, Quinton Strack, Tate Taylor, Jack Black and Neil Patrick Harris.

  5. Bateman

    Tolle Liste an Wannabes. Machen die auch so einen Zirkus wenn es gegen den Irakkrieg der Washingtoner Eliten (was viele Demokraten mit einschließt) geht? Oder gegen Guantanamo?

    Oder doch nur bei nem relativ “safen” Thema wie Homoehe? Und nem relativ “safen” “Gegner/Feindbild” wie “den Konservativen”?

    Die sollten sich mal nen Beispiel an Viggo Mortensen nehmen, der spricht wenigstens handfeste Themen an, und nicht nur so glossy feel good Sachen.

  6. Bateman

    Ach ja: Wenn es eine staatlich anerkannte Institution gibt die Ehe genannt wird und diverse Steuervorteile bringt, dann muss diese allen Individuen offen stehen, solange sie für den Staat den Zweck erfüllen können, den er mit den Steuervorteilen zu fördern beabsichtigt.

    Soll heißen ich bin grundsätzlich pro anerkannte Homoehe.

  7. Sebastian S.

    Das ist übrigens die zweitdümmste Kritik nach “mach es doch besser”: Wenn sich jemand engagiert, kommt irgendeiner hervorgesprungen und fragt, warum der sich nicht auch für dieses und jenes engagiert. Das ist ein Spiel, dass man nur verlieren kann, gibt nämlich zu viele Probleme auf der Welt.

    Und wie Batzman im Artikel schreibt: Für einige der Protagonisten ist das mehr als Feel Good-Thema: Es betrifft sie ganz persönlich.
    Abgesehen davon, die Hälfte der Leute da oben engagiert sich tatsächlich für alles mögliche, wohl auch gegen den Irakkrieg. Es ist übrigens absurd, eben diesen Krieg oder Guantanamo als heisses Eisen anzusehen, dass sich keiner traut anzupacken. Im Gegenteil, dass das alles falsch ist, ist sogar drüben, und speziell in LA, absolut Common Sense.

    Ich würde sogar sagen, gegen den Irakkrieg zu sein ist zur Zeit um einiges leichter als für die Homo-Ehe.

  8. Bateman

    @Sebastian:

    “Das ist ein Spiel, dass man nur verlieren kann, gibt nämlich zu viele Probleme auf der Welt.”

    Das stimmt schon. Aber man kann die Probleme auch nach Priorität ordnen.

    Ich reagierte mit dem Kommentar bestimmt in der Hinsicht über, als dass die hier angesprochenen Stars/industry-Leute jetzt vermutlich auch nicht behaupten, die total engagierten in allen politischen Belangen zu sein.

    Aber zurück zu den Prioritäten: Auch der Irakkrieg (als Beispiel) betrifft diese Protagonisten ganz persönlich: Die meisten werden im näheren Umfeld jemanden haben, der Soldat ist und entweder schon kaputt ist oder es noch sein wird. Und was da an Geld flöten geht kann es bestimmt mit dem aufnehmen, was Prop8 angeblich der Wirtschaft schadet.

  9. Bateman

    “die Hälfte der Leute da oben engagiert sich tatsächlich für alles mögliche, wohl auch gegen den Irakkrieg”

    Schön, ich meine aber nicht das reine “ich bin für/gegen etwas”. Hier, beim Theme Homoehe, haben sie sich zusammengetan, Energie, Kreativität und vielleicht auch Geld gegeben für eine gemeinsame Aktion. Das haben sie bei handfesteren Themen nicht soweit ich weiß.

    “Ich würde sogar sagen, gegen den Irakkrieg zu sein ist zur Zeit um einiges leichter als für die Homo-Ehe.”

    Mit “safe” meinte ich besonders im Hinblick auf das Umfeld und die Zielgruppe dieser Künstler: Also die Entertainmentindustrie und junges, sich hip nennendes Publikum. Da ist Homo doch cool, cooler als extraordinary rendition, impeachment und so.

    Zum Abschluss möchte ich sagen: Es sei den Leuten gegönnt, dass sie sich für etwas eingesetzt haben, das ihnen wichtig ist. Und es sei dir/euch gegönnt, die sich darüber freuen.
    Ich komme nur frisch vom Lesen eines Interviews mit Mortensen und empfand dann im Kontrast dazu dieses Prop 8 Musical hier als schwächer.

  10. Björn

    @Bateman:

    Das stimmt schon. Aber man kann die Probleme auch nach Priorität ordnen.

    Na, dann ordne bitte mal nach Priorität: Irakkrieg, Afghanistankrieg, illegales Wiretapping, globale Erwärmung, Finanzkrise, Homoehe, Diskriminierung von Minderheiten, Feinstaub, Raketenschild, Patriot Act, Streubomben, Depleted Uranium Ammunition, Enhanced Interrogation, Mortgage Crisis, usw.

    Und wenn du schon ordnest, erklär bitte auch woher die Erkenntnis kommt, dass Problem A relevanter ist als Problem B. Im Idealfall mit einer Wichtigkeitsziffer von 1-100 dahinter.

  11. The Good Old Rebel

    Awesome!! Werde ich mir auf jeden Fall ansehen. Besonders freue ich mich über Neil Patrick Harris, der nicht nur sympathisch und schauspielerisch begabt ist sondern auch über eine tolle Stimme verfügt. Würde ihn gerne in mehr musikalischen Projekten sehen, in DR. HORRIBLE und SWEENEY TODD hat er mir sehr gut gefallen…

  12. Sebastian S.

    @Björn: Du hättest in die Liste noch “schmutzige Wäsche” reinnehmen sollen, damit man einfach einen Ansatz hat.

  13. Björn

    Hm. Schmutzige Wäsche ist gut. Aber ich habe natürlich auch die klare Nummer 1 ausgelassen: “Personen mit falsch gesetzten Prioritäten”!

  14. Batzman

    Was ich immer wieder spannend und irritierend finde ist wie schnell es ausgerechnet bei diesem Thema Kommentare gibt, die sich echauffieren und irgendwelche (“Ich hab ja nix gegen Schwule, aber…”) Argumente hervorkramen, warum genau das Thema jetzt irrelevant, verlogen oder doof oder unnötig sei.

    Ich warte mal drauf, dass ihr beim nächsten Funvideo das Will Ferrell oder irgendein anderer Promi dreht so herumzettert und nach dem Sinn oder der Relevanz fragt. Oder bei den ganzen Obamania-Videos…

  15. Björn

    @Batzman: Halblang, ‘kay?
    Bisher war Bateman der einzige der in die Richtung argumentierte.

  16. Rocksteady

    Moment mal… Jack Black ist also eigentlich gar nicht Jesus?

  17. Bateman

    @Batzmann:

    “(…) wie schnell es ausgerechnet bei diesem Thema Kommentare gibt (…)”

    Sprich es aus, willst du sagen ich hätte ein Problem mit dem Thema Homosexualität? Ich kommentiere regelmäßig hier auf dem (sehr unterhaltsamen, bin schließlich Filmfreund) Blog, warum sollte ich hier nicht mein Senf dazu geben?

    @Björn:

    “wenn du schon ordnest, erklär bitte auch woher die Erkenntnis kommt, dass Problem A relevanter ist als Problem B”

    Für mich persönlich sind diverse andere Themen wichtiger als die Homoehe (wenn Prop 8 etwas anderes zum Thema hatte kläre man mich bitte auf). Plus, beim Irakkrieg geht es um Leben und Tod (von US-Bürgern und von Irakern), bei Prop 8 ja wohl kaum. Von da her würde ich sagen dass jeder, dem die Unversehrtheit des Lebens wichtiger ist als ob er nun offiziell verheiratet sein kann oder nicht, den Irakkrieg wichtiger finden sollte.

  18. Bateman

    Wenn einem dieses Musical ebensowenig zusagt wie mir, man aber trotzdem Lust auf die Thematik Homosexualität in den USA hat, kann man stattdessen auch den Film “Milk” mit Sean Penn anschauen. Penn spielt Harvey Milk, den ersten öffentlich schwulen Politiker der USA. Dauert aber noch, kommt erst im Februar in Deutschland raus:

    http://www.imdb.com/title/tt1013753/

    Ist vermutlich sinnvoller als dieses “die bösen Religiösen lassen uns nicht schwul sein”-Gehampel.

  19. Batzman

    @Björn

    Du warst ganz sicher auch nicht gemeint.

    @bateman

    Ich find es wirklich albern. Ob man das mag oder nicht, aber es ist ein Kurzfilm, eine Satire und es ist solide produziert. Die Argumente sind plakativ aber nicht falsch und das ganze wird entsprechend ironisch dargebracht.

    Im Gegensatz zu Milk – von dem ich erst mal abwarte was er bringt – geht es in dem kurzen Clip um ein aktuelles Thema. Harvey Milk ist Ancient History, die jeder der sich für das Thema interessiert schon durch die sehenswerte Doku “The Life and Times of Harvey Milk” kennt. Da der gute Gus sehr durchwachsene Filme rausbringt – von starken Sachen wie Drugstore Cowboy bis zu mainstreamschmalz wie Good Will Hunting und fetischkacke wie Paranoid Park – warte ich mal lieber ab was der Film bringt.

    Ab davon ist es wohl auch eher müßig einen satirischen Kurzclip mit einem Spielfilm zu vergleichen…

  20. Bateman

    @Batzmann:

    Die Doku zu Milk kenne ich noch nicht. Danke für den Tip.

    “Ob man das mag oder nicht, aber es ist ein Kurzfilm, eine Satire und es ist solide produziert. Die Argumente sind plakativ aber nicht falsch”

    Für mich ist das Video die lustige Version von “Religiöse und ihr Hass gegen Schwule wollen uns unsere Rechte vorenthalten.”

    Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob die Gegner religiös motiviert sind. Das einzige was zählt ist dass in Kalifornien eindeutig zu viele Menschen der Ansicht sind, der Staat solle ihre religiösen Ansichten verteidigen.
    Der Lichtblick hier ist wo Jack Black “separation of church and state” anspricht.

    Dieses Thema wird nie vom Tisch sein und Schwule werden nicht in Ruhe heiraten können, so lange die Diskussion um Religion geht und nicht darum, welche Rolle der Staat spielen sollte und weshalb überhaupt der Staat eine Institution wie die Ehe fördert oder einrichtet.

    Und das Video verlagert die Diskussion für mich eher in Richtung Religion als in Richtung Staatsrolle, trotz Blacks Erwähnung.

    Aber der Typ am Schluss “think of all the gay divorces” ist lustig :-)

    Good fight, and good night.

  21. Björn

    @Bateman:

    “Für mich persönlich sind diverse andere Themen wichtiger als die Homoehe (…) Plus, beim Irakkrieg geht es um Leben und Tod (…) , bei Prop 8 ja wohl kaum. Von da her würde ich sagen dass jeder, dem die Unversehrtheit des Lebens wichtiger ist als ob er nun offiziell verheiratet sein kann oder nicht, den Irakkrieg wichtiger finden sollte.”

    Mit Verlaub, das ist Bullshit. Du beginnst deinen Satz mit “für mich” und beendest ihn damit, dass du deinen Werte- und Wichtigkeitskanon allen anderen aufdrückst, mit der impliziten Unterstellung: “Wer sich für die Homoehe einsetzt, statt das Geld/die Zeit/den Aufwand in etwas zu investieren bei dem es um Leben und tot geht, der respektiert das Leben nicht”.

    Deine Logik führt schlicht dazu, dass man sich für bestimmte Themen nie einsetzen darf, weil es ja nicht um Leben und Tod geht. Frei nach dem Motto: “Neue Ausstattung für die deutschen Schulen? Mit dem Geld könnte man versuchen den Afghanistankrieg zu stoppen. Bedeutet euch das Leben der Afghanis so wenig?”

    Mal abgesehen davon, dass es ebenfalls relativ “safe” ist, um mal deine Wertung zu übernehmen, gegen den Irakkrieg zu sein. Das war es schon als der Krieg begonnen hat. Zeitweise gab es ein ganzes Hollywoodsubgenre an Anti-Irakkriegsfilmen oder Anti-War-on-Terror-Filmen (Valley of Elah, Rendition, Grace is Gone, Stop-Loss). Und man darf ernsthaft fragen, wie weit “Stars” (egal ob A-, B- oder Z-List) in der Lage sind Weltpolitik wie die Besetzung des Iraks zu unterbinden. Ganz unabhängig davon, dass diese Besetzung inzwischen ähnlich unpopulär ist in der US-Bevölkerung wie der späte Vietnam-Krieg. Bei einem Thema wie Prop 8, gerade in Kalifornien, haben sie schon eher die Möglichkeit mit sowas tatsächlich die Leute zu erreichen, die wichtig sind: Die Wähler die direkt darüber abstimmen. (Wobei man auch da über den Effekt streiten kann.)

    “Ist vermutlich sinnvoller als dieses “die bösen Religiösen lassen uns nicht schwul sein”-Gehampel.”

    Ist vermutlich in diesem Fall nicht völlig am Ziel vorbeigeschossen, das Gehampel. Rund 2% der Kalifornier gehören der Kirche der Heiligen der letzen Tage (Mormonen) an. Gleichzeitig haben sie aber 50% der Gelder für die Prop8-Kampagne zur Verfügung gestellt. Die Abstimmung hatte eine nicht zu übersehende religiöse Komponente. Darum ging es ja auch, dass Ehe in Kalifornien ausschließlich als “traditional union between a man and a woman” definiert werden solle, was nunmal ein strikt religiöse Definition ist.

    “Dieses Thema wird nie vom Tisch sein und Schwule werden nicht in Ruhe heiraten können, so lange die Diskussion um Religion geht”

    Die lautesten Argumente und die meiste Kohle gegen die Homoehe kommen aber aus der religiösen Ecke, egal ob von den LDS, der katholischen Kirche, den orthodoxen Juden, russisch-orthodoxen Christen oder den Evangelikalen. Ob die Reaktion darauf eine Debatte über die Legitimation der Rechtsherrschaft des Staates sein sollte und das mehr Menschen die Augen öffnen würde, das wage ich zu bezweifeln.

  22. Bateman

    @Björn:

    “Du beginnst deinen Satz mit “für mich” und beendest ihn damit, dass du deinen Werte- und Wichtigkeitskanon allen anderen aufdrückst, mit der impliziten Unterstellung”

    Die implizierte Unterstellung kannst du dir gerne abschminken. Bestimmt respektieren alle involvierten das Leben.

    Ich hätte statt “sollte” “müsste” verwenden sollen. Will sagen: Wenn ich davon ausgehe, dass die involvierten ebenso wie ich die Unversehrtheit des Lebens über die staatliche Anerkennung einer Partnerschaft stellen, dann müssten sie eigentlich den Irakkrieg wichtiger finden als Prop 8.

    Aber ich habe ja schon zugegeben dass es falsch von mir war, davon auszugehen dass gerade diese Aktion die Spitze dessen repräsentiert, was die Beteiligten politisch so machen. Ich habe das Video ernster genommen als die Beteiligten, und ich habe bereits von Anfang an geschrieben warum: Weil ich kurz davor ein Interview mit Viggo Mortensen gelesen habe, und im Vergleich dazu dieses Video spontan nach Unsinn ausgesehen hat.
    Und ich gebe ebenso zu dass es bei Engagierten Pluralismus geben muss, es können sich nicht alle um ein Thema kümmern bzw. jeder die gleichen Prioritäten haben.

    Aber noch zur Sache an sich:

    ““Dieses Thema wird nie vom Tisch sein und Schwule werden nicht in Ruhe heiraten können, so lange die Diskussion um Religion geht”

    Die lautesten Argumente und die meiste Kohle gegen die Homoehe kommen aber aus der religiösen Ecke”

    Damit bestätigst du genau meinen Satz, den du zitierst.

    Die “religiöse Ecke” nämlich hat nunmal ihren Glauben und ihre Meinung zu dem Thema. Das wird niemand ändern, indem man sie als bigots und hatemongers bezeichnet. Man kann noch x-mal die diversen Glaubensrichtungen lächerlich machen, deshalb werden trotzdem beim nächsten Mal wieder die meisten Gläubigen gegen die Anerkennung der Homoehe stimmen.

    Sinngemäß hat einer bei Aintitcool sowas kommentiert: Die Gläubigen wollen die “Ehe” eben für sich. Deshalb sollte man ihnen die “Ehe”, wie sie von Kirchen geschlossen wird, überlassen. Und für die staatlich anerkannte Partnerschaft eine andere Bezeichnung finden, die dann aber auch für heterosexuelle Partner gilt.

    Also eine klarere, sprachliche Trennung von kirchlicher und staatlicher Partnerschaft.

    Man sollte nicht daran ansetzen, ob ein Gläubiger in seinem privaten Haus homosexuelle Partnerschaften nicht leiden kann, sondern daran, dass er dem Staat seine religiösen Vorstellungen aufdrücken will. Aber da du das bezweifelst erübrigt sich vermutlich weitere Diskussion, jeder hat seinen Standpunkt dargelegt.

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

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    i never wanted this to end

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