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Eine Vagina voller Ratten – Roger Corman im Interview

Standard, 2. 1. 2009, Batzman (Oliver Lysiak), 2 Kommentare

Roger Corman ist eine Legende. Zurecht. Ohne ihn sähe nicht nur das Genrekino, sondern auch das Arthauskino heute anders aus. Ob Scorcese, Joe Dante, Jack Nicholson, William Shatner, Bogdanovich oder die Troma-Truppe – die Zahl derer die ihm auf die eine oder andere Art ihre Karriere verdanken oder von ihm beeinflusst wurden ist Legion. Corman hat stets darauf geachtet, dass seine Filme Geld machten und günstig produziert wurden, doch solange genug Sex und Gewalt vorkam, ließ er seinen Regisseuren freie Hand.

Die ZEIT hat sich mit dem 82jährigen ausfühlich unterhalten. Über Ausbeutung, den Vorteil des Abkupferns und die sexuelle Symbolik in seinen Poe-Verfilmungen.

Sehr lesenswert, hier geht es zum ganzen Interview.

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2 Kommentare

  • Reply SuppenkaZper 2. 1. 2009 at 15:30

    hey, sehr sehr geiles Interview ^^ „hier wären Titten möglich“ aber eine Frage, ohne den großen rassismus Finger rauszuholen ..

    wie meinte der Herr das mit der Blaxploitation-Welle, worauf war seine Aussage bezüglich der Finanzierung zurückzuführen? Das er „gegen den Strom“ schwimmen wollte oder einfach keine Farbigen mochte ? ^^

  • Reply Gesammelter Kram #2 « Medium 2. 1. 2009 at 20:58

    […] Diskutiert werden kann über das Interview der Zeit mit Roger Corman: Die jungen Leute, die für mich arbeiteten, durften sich selbst verwirklichen, solange genug Sex und Gewalt in den Filmen vorkam und die Titel möglichst reißerisch waren. (…) In Hollywood gibt es den Spruch: »Wen muss ich ficken, um bei diesem Film mitzumachen?« Bei Corman heißt es: »Wen muss ich ficken, um aus diesem Film herauszukommen? via 5filmfreunde […]

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