Raubkopien sind besser! – Serien-DVDs und das Geheimnis der verschwundenen Musik

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Wer hat mein Lied so zerstört?

cheapassedmusic

Das Gedächnis neigte ja dazu die Vergangenheit zu verklären. Irgendwie war früher dann oft alles besser. Auch Filme und Serien hinterlassen oft einen bleibenden Eindruck, der sich nicht immer nachvollziehen lässt, wenn man sie einige Zeit später von neuem ansieht. Das damit verbundene Gefühl nennt man Nostalgie (einsetzende träumerische Musik aus Bilitis), goldener Schleier, der zurückliegende Ereignisse mit einer schimmernden Patina überzieht, die sie besser aussehen lässt als sie je waren. Wir erinnern uns an die Zeit, fühlen uns zurückversetzt an den Punkt als wir zum ersten mal…. Damals…

Moment (Geräusch einer scratchenden Nadel die von der Platte gezogen wird). Bullshit. Klar man wird älter und und verklärt vielleicht manche Dinge, aber noch hat Gevatter Alzheim meinen Brägen nicht so fest umklammert, dass ich meine Erinnerungen für einen löcherigen Badeschwamm eintauschen könnte. Manche Dinge waren früher tatsächlich besser.

Ich gehöre ja zu den blöden Menschen, die Geld, viel Geld für DVDs ausgeben. Zum einen weil ich gerne schön aufgemachte Editionen im Schrank stehen habe, weil ich Bonus-Material Junkie bin und nicht zuletzt, weil ich der Ansicht bin, dass die Produzenten von guter Unterhaltung auch angemessen entlohnt werden sollten. Auch wenn ich durch Pressevorführungen, Rezensions-DVDs und Gedöns verwöhnt bin: Ich zahle verdammt oft fürs Kino und noch viel viel öfter für Filme und Serien auf Silberscheibe. Im Gegensatz zu CDs, bei denen ich immer das Gefühl habe das Produktionskosten und Preis in keinem angemessenen Verhältnis stehen (insbesondere bei Backkatalog-Sachen die sich schon millionenfach refinanziert haben. Meine letzte CD habe ich vor ca einem Jahr gekauft und das war eine Selbstveröffentlichung des durch YouTube bekannt gewordenen Musikers Tom Milsom), im Gegensatz zu CDs also, habe ich bei Filmen meist das Gefühl einen entsprechenden Gegenwert zu erhalten. Die Preise sind angemessen, es gibt ein tatsächliches Plus gegenüber der Kinoversion in Form von Bonusmaterial und oft sind Verpackung und Ausstattung sehr ansprechend. Wirklich ich mag DVDs und es tut mir nicht leid, Geld dafür auf den Tisch zu legen.

Das häufig gehörte Argument, dass man Filme ja eh nur einmal gucken würde und Musik viel öfter hört und deswegen Musik auch viel teurer verkauft werden müsste hat sich mir nie erschlossen. Wenn Preise an der Häufigkeit der Benutzung des Produktes festgemacht würden, wären Zahnbürsten und Klopapier vermutlich unerschwinglich. Fakt ist dennoch: Einen Film bekomme ich oft schon zum Release in aufwendiger Ausstattung für 8-18€. Für eine CD, die in der Herstellung (inkl. Marketing und Produktion) einen Bruchteil von dem kostet, was selbst ein durchschnittlicher Film verschlingt, muss ich auch nach Jahren noch zwischen 10-20€ hinlegen. Und ich habe so einige Scheiben in meinem Musikregal stehen, die ich weniger häufig gehört habe als so manchen Film gesehen.

Ich kaufe also Unmengen an DVDs. Gerne auch Serien: Buffy, DS9, Doctor Who, Shameless, X-Files. Grade Serien können einen ziemlichen Sog entwickeln, wenn man sie nicht in wöchentlichen Instanzen, sondern innerhalb kurzer Zeit quasi am Stück wegguckt. I’m a Geek, I know.

Doch irgendwie zweifelte ich in den letzten Jahren immer häufiger an meiner Erinnerung. Serienfolgen die mich beim ersten anschauen stark beeindruckt hatten, wirkten von DVD plötzlich lahm und ausgeblichen. Irgendwie hatten emotionale Szenen nicht mehr denselben Wums, dieselbe dramatische Wirkung, die mir die Erinnerung vorgaukelte. Meist denke ich über sowas dann nicht so intensiv nach, bei den Massen an Filmen und DVDs die ich beruflich wie privat schaue, wische ich sowas dann gerne auch mal beiseite. Erst wenn diese Irritationen zu häufig werden, beschäftige ich mich näher damit. Und in den letzten Jahren war ich zunehmend irritiert.

Als Fan der UK-Serie SKINS (nur die ersten beiden Staffeln, die jetzt angelaufene dritte ist bislang ziemlich schlecht) habe ich mir natürlich auch die DVDs zugelegt – auch wenn ich die Folgen schon von der TV-Ausstrahlung kannte. Schon bei der Bestellung stolperte ich aber in einem Kommentar über eine Warnung: Kauft euch nur die UK-DVDs, die US-Fassung ist stark gekürzt. Neben den für die US typischen Kürzungen von “Profanitys” und “Scenes with explicit sexual content” (wovon Skins in beiden Fällen reichlich zu bieten hat) sollte auch das Finale der ersten Staffel um eine 4min Szene gekürzt sein, in der die Cast eine Version des Klassikers “Wild World” singt. Eine gruselige Vorstellung, macht doch genau diese Szene das Season-Finale zu dem runden, verstörenden und melancholischem Abschluss, der den meisten Zuschauern im Gedächnis geblieben ist. Doch das konnte mir ja egal sein, denn ich bestellte ja eh die UK-Fassung und nicht die prüde, Zensurversion der Amis.

Trotzdem wunderte ich mich beim neuerlichen Ansehen darüber, dass mich einige Folgen plötzlich weniger berührten, weniger intensiv erschienen als noch zur TV-Ausstrahlung. Nostalgie? Abnutzungseffekt? Hatte ich das bei “Life on Mars” jüngst nicht auch schon gespürt? Und bei einigen anderen Serien ebenfalls? Irgendwas war anders: Die Musik.

Songs und Filmmusik sind das wichtigste Werkzeug für Filmemacher um Emotionen und Stimmungen zu erzeugen. Dieselbe Montage, dieselbe Szene mit anderer Musik verändert den ganzen Kontext. Eine Szene die vorher zu Tränen rührte lässt plötzlich kalt, eine Szene die durch die Musik witzig konterkariert wurde, ist plötzlich absolut witzlos. Eine Serie wie SKINS, die sich um das Lebensgefühl Jugendlicher dreht, lebt von der Musikauswahl, weil es manchmal wirklich genau dieses eine Stück ist, das die Innenwelt der Figuren auf den Punkt bringt. Dumm nur, wenn genau dieses eine Stück zwar für TV-Ausstrahlung genutzt werden kann (weil TV-Musik-Lizensierung generell sehr viel günstiger ist) aber für das DVD-Release plötzlich unerschwinglich wird.

Zwischen 3.000-40.000$ Dollar werden pro Stück – je nach Bekanntheit – aufgerufen, wenn ein Song in einer Serienfolge gespielt werden soll, die auf DVD erscheint. Zuviel für das Clearance-Budget vieler Label. Und vor die Entscheidung gestellt die Serie lieber gar nicht zu veröffentlichen (was bei Erfolgsformaten mit großer Fangemeinde nicht in Frage kommt) und die Musik einfach auszutauschen, entscheiden sie sich in der Regel für Letzteres. Billigere Musikstücke, Coverversionen oder Eigenkompositionen ersetzen dann die Stücke die im TV noch für Gänsehaut sorgten.

Ein Problem, dass nicht nur britische Serien betrifft: Auch in den USA ist es an der Tagesordnung. War das Theme von “House. M.D.” nicht im TV ein ganz anderes? Klang das Intro von Al Bundy alias “Married… with children” ab Staffel 3 nicht neulich auch ziemlich komisch? Und bei Quantum Leap (Zurück in die Vergangenheit), gab es da nicht diese emotionale Szene in der der Held mit seiner Ex-Frau zu IHREM LIED tanzt. Wieso klingt IHR LIED plötzlich ganz anders? Und was ist mit der Muppet Show auf DVD los? Wieso sind einige Folgen so merkwürdig getimed – gab es da nicht oft zwei Musiknummern pro Folge? Weg. Geschnitten. Ausgetauscht. Verwässert.

Bei SKINS gibt es statt kraftvoller Originalsongs oft Bontempi-Eigenkompositionen, die vielleicht noch einen ähnlichen Beat haben, aber ansonsten weder Tiefe noch Stimmung des Vorbilds erreichen. Die typischen 70er Jahre Songs die die Stimmung von “Life on Mars” ausmachen – nur die Hälfte davon hat es auf DVD geschafft. Ob Ally McBeal, Northern Exposure (Ausgerechnet Alaska), der Klassiker The Fugitive (Auf der Flucht), My Name is Earl, 21 Jump Street, Doctor Who, Malcolm in the Middle, Dawsons Creek, Supernatural, oder Scrubs. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Fast keine Serie die heute auf DVD erscheint, ist noch mit der Musik bestückt, die die Zuschauer aus der TV-Version kennen. Und nicht nur Serien sind betroffen, mittlerweile trifft es auch Filme. Der 80er Jahre Slasher “Happy Birthday To Me” wurde als eine der ersten DVD-Veröffentlichungen mit einem komplett neuen Musikteppich ausgekleidet, weil die Rechte an den Popsongs einfach zu teuer waren, als das es sich bei einem so alten Film gelohnt hätte sie nochmal neu einzukaufen. Die nostalgische Serie “The Wonder Years” wird es wohl niemals auf DVD geben, weil die Rechteklärung der Hunderte von Songs mit denen Kevin Arnolds Coming-of-Age untermalt ist, ein rechtlicher Alptraum wäre.

Zu den musikalischen Schikanen gesellen sich obendrein noch andere Stolpersteine. Einige DVD-Labels kürzen Episoden auch gerne mal, damit wirklich 6 Folgen auf eine DVD passen oder um vermeintlich heikle Momente zu entschärfen. Von den falschen Formaten (Vollbild statt Widescreen – u.a. bei den ersten Staffeln von House M.D.) fangen wir besser gar nicht erst an.

Die derzeitige Copyright-Situation und die größenwahnsinnige Haltung der Musikindustrie, die absolute Mondpreise für Musikrechte aufruft, gepaart mit dem Sparkurs den viele DVD-Labels fahren, führt nicht nur dazu das künstlerische Produkte beschädigt und verstümmelt werden, sie führen dazu, dass Kreativität massiv eingesperrt und vergewaltigt wird. Was sich im Kleinen bei YouTube zeigt (Warner Musik lässt derzeit ja tausendfach Videos stummschalten, wenn durch Autoscans entdeckt wird, dass ein Song aus ihrem Repertoire verwendet wird – egal ob Fun-Video oder Valentinsgruß an die Freundin), trifft genauso die professionellen Film- und Serien-Macher: Kreativität unterliegt der Copyright-Schere im Kopf, es werden Hilflösungen, suboptimale Songs und Verstümmelungen akzeptiert, weil die Rechteverwalter sich keinen Milimeter bewegen. Dabei ist es egal, dass Millionen Fans erst durch Filme und Serien auf gewisse Songs und Künstler aufmerksam werden. Solange nicht astronomische Summen fließen, bleibt die Musik gefesselt. Der Streit um die Urheberrechte wird auf dem Rücken der Fans ausgetragen. Und zwar dem der ZAHLENDEN FANS.

Fakt ist – und das ist die gängige Praxis seit Jahren – das die Kunden die Geld bezahlen um sich ihre Lieblingsserie nach Hause zu holen, diejenigen die die Macher unterstützen, die sind, die mit einem schlechten Produkt abgespeist werden. Serienfans sind noch wesentlich emotionaler mit dem Objekt ihrer Verehrung verbunden, als Fans eines Films. Figuren wachsen ihnen über Jahre ans Herz, die Gefühlsbindung, die durch bestimmte Schlüsselmomente ausgelöst wird ist immens und die wichtigen emotionalen Szenen werden oft mit einer bestimmten Musik assoziert. Fehlt diese ist es, als hört man die schlechte Karaokefassung seines Lieblingssongs. Serien sind wie Beziehungen: Wer seine große Liebe zu “Wonderwall” kennenlernte und das erste Mal küsste, wird beim Stück “Wunderwand” von Alleinunterhalter Erwin wohl kaum die gleiche Gefühle verspüren.

So wie die Situation derzeit aussieht, sparen diejenigen die sich ihre Serienfolgen aus dem Netz ziehen nicht nur eine ganze Menge Geld, sie bekommen auch das bessere Produkt. Sie sind es, die sich die Folgen so ansehen können, wie sie von den Machern erdacht wurden. Ohne Werbeunterbrechung, ohne elend lange Zwangshinweise und Maßregelungen, in einer Qualität die einer durchschnittlichen DVD wenig nachsteht. Und nicht alle Fans legen wert auf Bonusmaterial (das gerade bei Serien-DVDs oft eher lustlos und sporadisch beigefügt wird).

Nur Original ist legal? Stimmt. Aber die Raubkopien sind besser.

Und ob die Lösung dieses Problems auf lange Sicht darin besteht immer nur die Fans zu beschimpfen, als Raubkopierer zu brandmarken, durch noch rigorosere Gesetze die eigene potentielle Kundschaft immer weiter zu kriminalisieren, die Freiheit des Internets einzuschränken und es sich in der weinerlichen Opferrolle bequem zu machen, die die gesamte Contentindustrie seit Jahrzehnten für sich beansprucht, erscheint mir zweifelhaft.

Bevor ich das nächste mal irgendwelche aus dem Arsch gezogenen Zahlen über Verluste durch Raubkopien höre, bevor Leute die sich die Küche mit goldenen Schallplatten kacheln bei Frau Merkel weinen gehen, wie sehr sie unter dem bösen Internet leiden, bevor der nächste Vertreter der Content-Industrie sich mit wichtiger Miene als Behüter der Kreativen in Pose wirft und bevor die nächste Novelle durchgewunken wird, die dann wahrscheinlich lebenslange Isolation für Musikterroristen (wahrscheinlich das Wort was benutzt wird, wenn Raubkopierer nicht mehr hart genug erscheint) beinhaltet, hätte ich gerne eine Antwort auf folgende Frage, die Joseph Welsh damals an Senator McCarty stellte:

“You’ve done enough. Have you no sense of decency, sir, at long last? Have you left no sense of decency?”

Und wo verdammt bleibt die Musik für die ich bezahlt habe?

In : Features, Thema

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • SuppenkaZper

    Sehr schöner Eintrag, für mich vor allem interessant da mir das gar nicht so bewußt war, da ich nur wenig Serien besitze…
    Man lernt nie aus, wie man von Firmen abgespeist wird, deren Produkte man doch so liebt und verehrt wie kaum ein anderes…

  • 42

    Full Ack.

    Die Rolle der Musik kann man beim Film gar nicht überschätzen, und dementsprechend ärgert es mich immer wieder von solchen Änderungen an Serien zu hören. Diese DVDs kaufe ich mir dann ganz bewusst nicht (den Amazon-Kommentaren sei Dank), sondern beziehe sie anderweitig.

    Klasse geschrieben btw!

  • http://xander81.wordpress.com Xander

    Sehr schöner Text – und informativ dazu. Mehr davon!

  • Al

    Ich kann nur zustimmen. Als Ex-DVD Junkie (bin jetzt BluRay Junkie :-) ) und vor allem Serien-Junkie kann ich nur zustimmen.

    Klasse geschrieben!

  • slowcar

    gut zu wissen!

    die meisten serien gibt es auch als 720p download, da kann dvd auch qualitativ nicht mithalten. abgesehen davon das sie einen tag nach der ausstrahlung per rss usw, höchst komfortabel

  • http://macScrubs.tumblr.com macScrubs

    Man lernt nie aus. Vielen Dank für die Infos. Ist mir so noch gar nicht aufgefallen. Liegt vermutlich aber auch daran, dass ich mir Serien meistens eh lieber auf DVD hole bevor ich sie mit 30 Minuten Werbung anschauen muss.
    Noch ne Frage zum Abschluss: Wie sieht das bei den Synchron-Fassungen aus. Ich meine sowohl auf Scheibe als auch im Free-/Pay-TV?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @slowcar

    Klar, das ist durchaus richtig. Aber wie gesagt, ob blu-ray oder DVD – für ein gutes Produkt zahle ich gerne, selbst wenn ich eine Serienfolge schon vorher gesehen habe. Dazu gehört aber eben, dass dieses Produkt nicht schlechter sein darf als ein Netzrip, das es unzensiert, ungekürzt und mit intakter Musik veröffentlicht wird und dazu gehört auch eine entsprechende Bonus-Ausstattung. Wer das nicht bietet soll gefälligst auch nicht rumjammern, wenn die Kundschaft angepisst ist… und wer sich als Gralshüter kreativer Interessieren geriert, sollte künstlerische Integrität und die Förderung kreativen Ausdrucks vor die beckmesserischen Begehrlichkeiten seiner Rechtsabteilung stellen – die bei den meisten Rechteverwaltern wohl größer sein dürfte als das Kreativ-Department.

  • Trash-Gordon

    Sehr gut argumentiert.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @macScrubs

    Bei den Synchronfassungen sieht es oft noch übler aus. Ganz abgesehen von den durchwachsenen Qualitäten der Synchros existieren von vielen Serien sog internationale Fassungen, die meist kürzer sind als die im Ursprungsland ausgestrahlten. Das liegt zum Beispiel daran, dass Serien die für werbefreie Sender (egal ob Pay-TV oder Öffentlich Rechtlich) produziert wurden, oft zu lang sind (ca 56-58min) und auf das typische werbeunterbrochene 44min-Format runtergekürzt werden müssen. Die Serien werden von den Produzenten dann schon vorrauseilend beschnitten, damit sie gut zwischen die Werbeblöcke passen und da oft auch nur diese Fassungen synchronisiert werden, landen dann diese Kurzfassungen auch auf DVD. Für die Musik gilt oft das gleiche wie für die DVD: BBC Amerika zB strahlt in den USA auch nur die Fassungen mit der ausgetauschten Musik aus, House läuft hierzulande auch mit der “internationalen” Titelmusik.

    Dazu kommen natürlich noch die Kürzungen die jeder deutsche Sender nach Gusto anbringen kann, entweder um sie zu einer früheren Uhrzeit senden zu können oder weil er mehr Werbung platzieren will und sie so ans Programmschema anpasst. Je nachdem wann und auf welchem deutschen Sender man eine Serie erwischt, kann sie also mal kürzer mal länger sein.

  • http://de.youtube.com/user/PatrickBRau Patrick B. Rau

    Au ja. Diskutieren wir gleich nochmal die VOR- und NACHTEILE von SYNCHRONFASSUNGEN fremdsprachiger Filme bzw. Serien. ;-)

  • steffl

    BitTorrent FTW! ;-)

  • wortwelt

    Danke – gut geschrieben, auf den Punkt gebracht und die Widersprüche schön herausgearbeitet.

    Zustimmung! (auch wenn ich kein Seriengucker bin)

  • Arno Nym

    Brrr. Jetzt hab ich mir Danke dieses Textes vorstellen müssen wie ein “C’era una volta il West” oder “Il Buono, il brutto, il cattivo” ohne die Musik von Morricone wären.

    Zu Serien: Ich gehe mal davon aus, dass die DVD-Veröffentlichungen von “Six Feet Under” oder den “Sopranos” nicht verändert wurden. Dort ist mir die Musik jeweils besonders positiv aufgefallen. Nicht vorzustellen wieviel von einigen Szenen ohne Musik noch übrig wäre…

    Auf jeden Fall kann ich Batzman – wie so oft – in eigentlich allen Punkten zustimmen. Warum sollte ich viel Geld Ausgeben, wenn ich was besseres günstiger bekommen?
    Ich frag mich jetzt ja schon, was die deutsche Wirtschaft davon halten wird, wenn ich spätestens 2010 keine Originale mehr in Deutschland kaufe, sondern im Ausland, weil hierzulande die Cover komplett verunstaltet werden?… aber das ist auch ein anderes Thema…

  • bfrog

    >Nur Original ist legal? Stimmt. Aber die Raubkopien sind besser.

    Was unter anderem auch die Bildqualität bei gleichem Medium betrifft.

    Hier zum Beispiel der Unterschied zwischen der DVD9 Verkaufsversion von 2001 – Odysee im Weltraum und der HD zu DVD Konvertierung, welche im Internet kursiert:

    http://comparescreenshots.slicx.com/comparison/2257/picture:1

  • Lars

    Ich muss mich anschließen: Der Text ist wirklich sehr gelungen und ich kann mich deiner Meinung nur anschließen.
    Was mich vor allem wundert: 40.000 Dollar pro Lied? Bei einer Serie, die 22 Folgen hat und pro Folge 4 Lieder im Hintergrund hat (und das ist ja noch eher wenig), sind das insgesamt 3.520.000 Dollar für eine Staffel, die ausschließlich nur für Musikrechte drauf gehen würden. Wenn wir jetzt von einem Verkaufspreis von 40 Dollar ausgehen, wären das 88.000 Exemplare, die weltweit verkauft werden müssten, nur um die Musiklizenzen rein zu bekommen (und von den 40 Dollar muss ja noch einiges mehr finanziert werden). Um ehrlich zu sein: Ich kann die DVD Produzenten durchaus verstehen, wenn die Musik ausgetauscht wird.
    Die Musikindustrie sollte dabei vor allem nicht vergessen, dass die TV Serien Werbung für die Musik ist, welche unabhängig von irgendwelchen “Promo”-Zyklen ist. Ich habe z.B. einige Künstler durch TV Serien kennen gelernt und mir danach auch die CDs zugelegt (der Vorteil war dann, dass sie teilweise schon günstiger waren). Vonda Shepard ist da sicher das bekannteste Beispiel.
    Und als letzter Punkt noch: Bei den Synchronisationen wird teilweise wieder die Original-Musik verwendet, obwohl sie in der Originaltonspur ersetzt wurde (mir fällt jetzt auf die Schnelle vor allem der Titelsong bei Dawson’s Creek ein).

  • invincible warrior

    Wirklich sehr schöner Beitrag.
    Ich gucke mir zur Zeit wieder Zurück in die Vergangenheit an, aber auf meinen SciFi Aufnahmen. Schade genug, dass die Serie hierzulande eh nicht über Staffel 1 hinaus kam, ich will mir gar nicht erst sowas geschnittenes antun. Hatte mir gestern die Folge Rock’n’Roll Fieber angeschaut, die war voller Klassiker aus den späten 50ern, will mir gar nicht vorstellen, wie die Folge auf den US DVDs tönt.
    Sowas ist echt eine Schande und aus diesem Grund informiere ich mich auch oft, wie die DVDs umgesetzt worden, bevor ich mir die kaufe. Das ganze Schlamassel entstand ja dadurch, dass die damals gar nicht den Serienboom auf DVD erahnen konnten und deswegen maximal für die VHS Veröffentlichungen die Mujsikrechte gesichert hatten. Da die gierige Musikindustriekrake ja unbarmherziger beim Kalkulieren als Dagobert Duck ist, wollten die natürlich ordentlich abkassieren bei der DVD Veröffentlichung – man muss ja irgendwie die Milliardenverluste ausgleichen…
    Zum Glück wird das ja inzwischen mitverhandelt bei der Produktion, daher ist das eigentlich seltener bei neuen Produktionen. Bei House ist mir auch nur bekannt, dass halt das Intro eine andere Melodie hat, sonst sollte da aber alles gleich sein.

    @Kommentar 12: Eigens komponierte Musik ist hierbei nicht das Problem, die wurde meines Wissens noch nie irgendwo rausgeschnitten. (möglicherweise weils sowieso zur Produktion gehört, da kenn ich mich aber nicht aus) Das Problem ist bei normalen Musikstücken, die man halt auch so mal im Radio hört. Da Serien oftmals keine eigene Komponisten haben, bedienen die sich halt bei normaler Popmusik. Viele Serienintros sind ja zB mit normalen Musikstücken vertont.

  • ggrobi

    Danke für den informativen Beitrag. Hab selber Miami Vice die erste Staffel und als Fan bin ich davor zurückgeschreckt mir die weiteren Staffeln zu holen, da viel gekürzt wurde und es einfach lächerlich ist, wenn sich eine Gruppe von Leuten mit Waffen gegenübersteht und man in der nächsten Szene die Hälfte davon auf dem Boden liegen sieht und sich den Rest nur denken kann.
    Aber das man jetzt sogar auf die Musik achten muss, die ja besonders bei MV ein wichtiger Aspekt ist und einen Großteil der Atmosphäre ausmacht, schockt mich noch zusätzlich. Obwohl man ja schon froh sein kann, dass es die Serie überhaupt auf DVD geschafft hat bei der Fülle an verschiedenen Liedern und Interpreten!?!
    Weisst du eigentlich Batzman, obs da irgendwelche Musik-Änderungen in den Staffeln gab?
    Nebenbei: Super Seite und deine Artikel bringens immer wieder auf den Punkt, da fühlt man sich gut aufgehoben ;-)

  • Mac

    Ich schliesse mich an, ausgezeichneter Beitrag! Dieses eigenartige Gefühl, daß da irgendwas nicht stimmen könne hatte ich auch schon hin und wieder, aber was ist war konnte ich nie sagen. Kampf der Digitalverstümmelung!

  • http://danielasgedanken.blogspot.com Daniela

    Na, da bin ich also nicht die einzige, die reichlich Geld für DVDs, vor allem für Serien ausgibt. Und diese “Musik-Problematik” ist mir auch schon aufgefallen, sehr ärgerlich auch bei den 80erJahre-John Hughes-Komödien, die im Original einfach die “passende Musik” haben.
    Danke für die Warnung mit der Muppet-Show, ich schleiche schon lange um die Box herum, aber wenn ich für soviel Geld weniger Leistung bekomme, spar ich mir das erstmal.

    Tipp für diejenigen, die TV-Serien in der Synchro sehen und nicht illegal runterladen wäre, sich einen DVB-T-Stick an den Rechner zu setzen und die Folgen gleich mitzuschneiden. Oder über den Online-TV-Recorder zu schnappen, das geht auch einige Wochen rückwirkend. Aber für Serien wie “Die 7-Mio-Dollar-Frau” und Co. werde ich wohl weiterhin Geld zahlen müssen.

  • http://blog.glotzkind.de/ Björn

    Complete agreement. Irgendwie ist die Musikfraktion mit die gierigste in den Kunstbusiness (was es ja eigentlich immernoch ist).

    Und Batz, du hast recht, habe mich vor kurzem auch damit beschäftigt. Beispielsweise hat die englische Fassung von der Serie Roswell auf DVD komplett andere Songs, weil sie sich die Originalsongs nicht mehr leisten konnten. Glücklicherweise sind auf der deutschen Tonspur noch die Originalsongs vorhanden, keine Ahnung wieso, vielleicht ist das hier billiger? Gerade diese Serie lebt (zumindest in der ersten Staffel) von den teils fantastischen Songs. Gerade wenn man das früher einmal so im TV gesehen hat, und dann auf DVD plötzlich ein anderes Lied läuft, ist das extrem enttäuschend. Und es stimmt, da ist der Rip aus dem Internet tatsächlich besser, wenn auch ohne Bonusstuff.

    Ähnlich ist das auch bei Donnie Darko. Wobei, da konnten glaube ich in der ersten Version die eigentlich angedachten Songs wegen zu hoher Lizenzkosten nicht genommen werden, erst als die DVD sich gut verkauft hat wurden die “Original” Songs im Directors Cut implementiert. Jedenfalls gefällt mir da die erste Version auch besser, und auch da hat die geldgeile Musikindustrie den Filmemachern mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Kanye West hat doch selbst gesagt er wolle der erste Musiker sein der mit seiner Musik eine Milliarde Dollar verdient.

    Trotzdem finde ich allerdings auch, Filme oder Serien die man früher gesehen hat können oft nicht an das Feeling wieder anknüpfen das man damals dabei hatte. Ist ja auch klar. Heute ist man ein völlig anderer Mensch. Wobei es aber auch oft so ist, dass solche Sachen einen direkt wieder in die frühere Lage versetzen. Man erinnert sich quasi an das Gefühl. Bei mir ist das bei Friends und beim Film Twister so, die schaue ich heute eigentlich beide nur noch an weil ich mich dann daran erinnere wie es war es damals zu schauen, und weil es ein schönes Gefühl war, und ich mich heute dann wieder etwas wie damals fühle. Friends habe ich über 10 Jahre verfolgt, die Serie hat meine gesamte Jugend überdauert, teilweise habe ich sie auf italienisch angeschaut weil sie gerade nicht anders kam. Ist manchmal wie eine Stück Zuhause, auf DVD gebrannt, das man überall hin mitnehmen kann.

  • http://www.dn-studios.at vic

    Vor allem werden wir im deutschsprachigen Raum die ganze Zeit verarscht, wo bleiben Serien wie Californication, Weeds und das grandiose Lost, ein oder zwei Jahre nach der Erstausstrahlung in den USA werden die Folgen dann rausgehaut, im Herbst bei uns im Tv, im Frühjahr des vorigen Jahres der Abräumer bei den Emmys oder den Golden Globes, viele Serien kommen natürlich gar nicht.
    Die deutsche Umtitelung und die schlechte Synchronisationsqualität sind der dazugehörige Tritt in die Eier, manche Serien werden bei uns (ORF) wenigstens in Zweikanalton ausgestrahlt, das ist doch schon was.

  • Sci-Fi-Fan-org

    Toller, und sehr aufschlussreicher Bericht Batzman!
    Kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, wenn einer Texte verfassen kann dann Du!
    Da ich eigentlich kein ambitionierter Seriengucker bin, obwohl Pushing Daisies, Dexter oder Californication mich schon öfter zum einschalten bewegt haben, hast Du mir und so wie’s aussieht auch vielen Anderen die Augen geöffnet.
    Was das angeht stimme ich Dir vollstens zu, wenn man auch dazu noch in Betracht zieht das der Zuschauer die Serien-DVD ja nicht dazu missbraucht den geliebten Song hoch und runter zu hören. Das wäre zum Einen viel zu umständlich und zum Anderen soll die Musik ja die Szenen und somit ein Gefühl untermalen. Jeder der sich für ein Stück interessiert das in einer Serie oder ‘nem Film auftacht ,wird dieses ja dann wohl auch separat besitzen wollen um mal im Auto oder nebenbei reinzuhören.
    Anders ist es meiner Ansicht nach da bei Songs die auschliesschlich für den Musikmarkt produziert werden. Ich finde Musiker sollten für ihre Mühe ja auch entlohnt werden, wenn ich Dir auch hier zustimmen muss, ein etwas geringerer Preis wäre auch meines Erachtens als Musikliebhaber angebracht. Wie dem auch sei, zum Abschluss möchte ich noch einmal erwähnen das es ein ganz anderes Gefühl ist das Original einer CD oder DVD zu besitzen. Bei einer CD mal durchs Booklet zu blättern oder sich bei einer DVD die Extras anzusehen, ist ein Privileg das einem auch ein Gefühl von Wertschätzung gibt, das man irgendwann verliert wenn man sich einfach wahllos massenweise Filme oder Musik aus dem Netz zieht, einfach aus dem Grund das Produkt, oder besser gesagt die Kopie eines Produktes zu besitzen.
    Danke für diesen aufschlussreichen Bericht, an das ganze Team, macht weiter so…
    Greetz G!

  • stb247

    Die Serie “Freak & Geeks” hatte auch so ein Musikproblem. Aber da sie eine kleine und dennoch treue Fangemeinde hat, hat man solange gesucht, bis man einen DVD-Partner gefunden hat, der auch für die Musik zahlt. Ich habe mir die DVDs aus Kanada importiert und bin kein bisschen traurig, 75Eur bezahlt zu haben. Zumal die Show bei uns ja gar nicht zu haben ist.

    Und ich habe sie vorher aus dem Netz gezogen! So kann Qualität überzeugen und Leute zum Kauf von etwas bringen.

    Habe mir auch eine Kate Havnevik CD gekauft, nachdem ich einen Song von ihr in Greys Anatomy gehört habe. Siehste Musikindustrie, geht doch.

    Was mich wundert, ist die Tatsache, dass viele Sache aus den Achtzigern so teuer sein sollen. Das war Scheissmusik und die kann ja heute nichts mehr wert sein (jaja, 80s Bashing is so schön)

  • Sascha

    Ich kaufe selbst keine Serien-DVDs, dafür ist mit der Replay-Faktor zu gering. Ich kann aber verstehen, dass sowas extrem ärgerlich ist. Nachgespielte Musik ist einfach nicht das gleiche (und rechtfertigt in gewisser weise die höheren Preise der MI).

    Es ist aber schwer, in der Marktwirtschaft auf Minderheitenbedürfnisse einzugene. Vielen dürfte es nicht auffallen. Und: Die echten Fans kaufen es zähneknirschend wie Batzman. Die MI merkt den Unterschied gar nicht, solange die Kasse stimmt.

    Ich würde die DVD in diesem Fall versuchen umzutauschen/zu reklamieren. Es ist nicht das drin, was drauf steht. Reklamationen sind für den Vertrieb sehr lästig und wenn bei Amazon 100 DVDs mit dem Vermerk “falsche Tonspur” zurückkommen, hat Amazon ganz andere Möglichkeiten mal beim Großhandel nachzuhaken.

    Darüber hinaus bezweifle ich, dass eine Klage Erfolg hat, wenn man die DVDs hat, und die originale aus dem Netz lädt.

  • http://untypisch.blospot.com Ultimativpaul

    Und mal wieder beweist die Musikindustrie eindrucksvoll, das sie außer Hemmen, Einschüchtern und Lizenzgebühren kassieren nicht viel kann.
    Wobei man eigentlich hätte denken können das sie zumindest ansatzweise versucht mit der Filmindustrie zusammenzuarbeiten. Wahrscheinlich gönnt die Musik(Anwalts)industrie der Filmindustrie ihre Existenz nicht, und versucht jetzt mit rechtlichen Mitteln auch sie daran zu hindern zu existieren. Würde plausibel klingen-

  • jellyamison

    Schöner informativer Artikel. Möge er über die Grenzen der üblichen FF-Leserschaft hinaus gehen. (Hat allerdings ein bisschen gedauert, bis ich gemerkt habe auf was du eigentlich hinaus willst aber dann hast du ja doch noch die Kurve gekriegt. )
    Mir war gar nicht bewusst wie groß das Problem ist.

    Ansonsten gibt es keine “illegale” Torrentgeschichte, die so legitim und anständig ist wie das Herunterladen von Serien, die man zeitgleich mit der Erstausstrahlung gucken will. (Fünf Jahre später kauft man sich ja sowieso noch die DVDs.)

  • http://tvundso.wordpress.com Thomas

    Ich wusste dass noch gar nicht. Danke für die ausführlichen Erklärungen. Es müsste mal aufgelistet werden, bei welchen Serien das der Fall ist und was genau fehlt, aber ich glaube diese Arbeit als Grundlage für ein Internetprojekt will sich keiner machen.

    Der Unterschied (im weiter oben geposteten) Link zwischen 2001-DVD und HD-Rip ist krass, aber ich finde das ist ein anderes Thema. Das wird ja bewusst gemacht um den Abstand zwischen hochauflösenden Versionen und der normalen DVD zu halten. Vermute ich. Da ist es ja nicht so, dass es das bessere Produkt nicht zu kaufen gibt sondern nur als RIP, man braucht dann halt nen HD-Player.

  • ShreksEsel

    Faszinierend, ich trage mich seit 2-3 Wochen mit exakt demselben Gedankengut herum.
    Als BBC’s “TopGear”-Junkie hab ich mir aus UK die Blu-Ray vom Polar-Special bestellt – eine Superfolge, astreine Full-HD Aufnahmen von 3 völlig überforderten Moderatoren in einer traumhaftschönen Landschaft aus Schnee und Eis. Die Fassung ist sogar einige Minuten länger als die TV-Aussrahlung, und ich dachte mir “Woohoo, mo’ for teh monee”… bis Jeremy Clarksons Beach Boys Einspielung von irgendeinem abstrusen Song ruiniert wurde, der die gesamte Situationskomik der Szene hinfortspülte… argh!!
    Mit einer Lupe fand ich sogar den Hinweis auf der Hülle, die deinen Artikel (leider) nur noch unterstützt:

    “Due to contractual reasons certain music edits have been made”

    So sad :(

  • http://49suns.de juliaL49

    Hach, was kann ich noch beitragen, was nicht schon im fantastischen Beitrag oder in den Kommentaren genannt wurde?!

    Jedenfalls kenne und liebe ich die meisten Serien, die du angesprochen hast, Batzman und ich habe auch z.B. Quantum Leap, Life on Mars, Skins und Doctor Who (2005) komplett auf DVD – allerdings jeweils im Ursprungsland gekauft, d.h. USA oder UK. Bei Northern Exposure habe ich nach einer Staffel aufgehört.
    Doch das mit den grundsätzlich mageren Extras auf Serien-DVDs stimmt nicht, wie z.B. die oben genannten UK-Serien zeigen.

  • http://klti.de/ klti

    Guter Artikel. Allerdings will ich Musik-Replacements nicht vollkommen verteufeln. Es gibt zum Beispiel Serien, die es ohne diese Ersetzungen überhaupt nicht auf DVD geschafft hätten. Bestes Beispiel ist da “Wonderfalls”. Die Serie hat es bei FOX auf satte 4 Folgen gebracht, bevor sie abgesetzt wurde. Wenn nicht irgendwer die DVD überhaupt ermöglicht hätte, wären 9 Folgen für immer im Archiv von FOX gelandet, ohne dass sie jemals jemand gesehen hätte. Und das wäre definitiv ein herber Verlust gewesen.

  • Stefan

    Toll auf den Punkt. Kommt leider einen Tag zu spät. Habe gerade gestern die zweite Staffelbox von SKINS geordert. Wenn da u.a. beim Finale “Time To Pretend” von MGMT fehlt, tick ich aus. Bei der ersten Staffel ist es mir gar nicht aufgefallen, denn die kannte ich nur von DVD.

  • Ivory_tusk

    MOOOMENT!!!

    Wie oft verwendest du dein Klopapier???

    ;-)
    Ansonsten kann ich den Artikel nur unterstützen.
    Die Problematik ist schon lange da, wird aber langsam auf diesem unglaublich gewachsenen Markt ein bischen lächerlich.

  • Chris

    “[...]in einer Qualität die einer durchschnittlichen DVD wenig nachsteht[...]”

    - Das letzte Mal als ich nachgeschaut habe, waren meine 720p-Rips von Lost ungefähr 84 Mal so hübsch wie meine DVD-Sets im Schrank. Nach typisch deutscher Eigenart zum doppelten Preis gekauft, weil sie pro Staffel zweigeteilt erscheinen. Auch so ein Thema.

  • http://geneslebenswerk.de mr.gene

    Guter Beirtrag!

    Ich habe mir auch schon zwei drei Serien auf DVD gekauft, allerdings sind mir da nicht so krasse unterschiede aufgefallen. Das kann aber gut und gerne daran liegen, dass ich die nicht kaufe wenn sie auf den Markt kommen und gerade erst im TV ausgestrahlt worden, sondern wenn der Preis ein klein wenig gesunken ist.
    Ich werde aber mal verstärkt darauf achten, wenn ich mal wieder eine Folge im TV sehe und dann gleich die DVD raushole!

  • Buckaroo Banzai

    Bei all den zustimmenden Huldigungen auf den Artikel, den ich wiederum selbst auch zum Großteil für gelungen halte, muss ich allerdings anmerken, dass ich die fröhliche Raubkopierer-Mentalität, die eben auch damit propagiert wird, für bedenklich halte.

    So sehr ich dafür bin, dass Serien und Filme in ihrer künstlerischen Integrität gewahrt bleiben, sprich ohne Kürzungen, veränderte Songs etc., und der Konsument selbiger auch ein Anrecht darauf hat, das Original in der originalen Fassung zu sehen, so sehr bin ich dagegen, dass wegen gewisser Veränderungen (oder auch Verstümmelungen) des Werkes auf der Verkaufs-DVD, den Künstlern, die daran gerarbeitet haben, die Anerkennung und auch das Geld verwehrt werden, indem man schlicht nichts mehr kauft sondern nur noch aus dem Netz illegale Kopien herunterlädt. Es kommt mir ohnehin ein wenig so vor, als ringt man da um immer neue Ausreden, um den die illegalen Downloads zu rechtfertigen und dabei auf die böse Industrie (wobei die teils auch böse ist) zu schimpfen, die den armen Fans einige Minuten Film und einige Songs in den Serien wegnimmt (so mies das auch im Ergebnis sein mag).

    Ich selbst besitze eine relativ große DVD-Sammlung (inkl. Serien) und auch der Kauf von Musik-CDs ist mir wichtig, schlicht um die Künstler, die dahinter stehen, zu unterstützen und für die Qualität, die sie mir bieten auch zu zahlen.

  • Narf

    @Buckaroo Banzai
    Und ich würde gerne mein Geld liebend gerne loswerden, aber Big Bang Theory, kann ich bei Amazon.de nicht bestellen. Meine Vorbestellung wurde einfach storniert. Geh zur Hölle Amazon.de. Amazon.co.uk hat die Dinger zu hunderten auf Lager!

  • http://www.polyneux.de SpielerZwei

    Ich bin zwar auch seit Jahren vom Gehabe der Content-Industrie genervt, aber inzwischen sehe ich den Silberstreif am Horizont. Die Musik-Industrie, so wie man sie kennt, ist doch schon seit geraumer Zeit dabei, zu sterben. Sie macht das leider nur sehr langsam, weil sie zu dumm ist, den Tatsachen ins Auge zu sehen. Unfähig etwaige Auswege zu erkennen. Wenn sie endlich weg (wohl besser “unltra-konsolidiert”) ist, wird dieser Planet mit Sicherheit ein besserer Ort sein.
    Aber die anderen Entertainmentzweige werden natürlich auch noch ihre Lektionen lernen müssen. Es ist beispielsweise schon fast zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre, dass die Gamebranche gerade auf einer Art Höhenrausch ist und dabei die selben Fehler macht, die schon der Musikbranche im Laufe der 90er das Genick gebrochen haben. Greedy little suckers…

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Buckaroo Banzai

    Der Titel ist provokant gewählt, der Artikel selbst allerdings kein Ermuting all jener die einfach generell nie Bock haben für etwas Geld auszugeben. Deswegen schreibe ich ja ausdrücklich das ich gerne einen angemessenen Preis für DVDs und fürs Kino zahle, das ich immer dann bereit bin Geld auszugeben, wenn ich das Gefühl habe dafür ein vernünftiges künstlerisches Produkt zu bekommen.

    Die Kritik stellt die jetzige Situation fest: Die Leute die kein Geld zahlen und sich eine Serie aus dem Netz laden, bekommen bessere Qualität als die Leute die Geld dafür ausgeben. Das ist ein Unding. Denn die jetzige Tatktik besteht darin die Probleme die die Rechteverwalter miteinander haben zum Problem des Kunden zu machen: Wir kriegen uns nicht geeinigt, deswegen verkaufen wir euch gekürzte, zensierte, halbgare Scheisse – natürlich meist ohne darauf wirklich hinzuweisen. Bestenfalls wird es kleingedruckt irgendwo vermerkt oder (wie bei Dawsons Creek) sogar noch als Feature angepriesen, wenn die Musik ausgetauscht wurde.

    Als Kunde ist es mir aber völlig egal, ob sich die Rechtsanwälte nicht einigen können. Ich will auch von Metzger nicht hören, das seine Wurstdärme aus recycelten Alditüten sind und das ganze eben Scheisse schmeckt, weil er keine Einigung mit dem Naturdarmlieferanten aushandeln konnte.

    Ich schmeisse der Filmindustrie pro Jahr einen nicht unerheblichen Teil meines Einkommens in den Rachen. Es gibt auch genug DVDs deren Aufmachung ich sehr gut finde. Doch es kann nicht angehen, dass die Interessen der Copyrightverwalter fast IMMER über die Interessen der Kunden gestellt werden, die tatsächlich zahlen. Es sind die Kunden die Geld ausgeben, die schlechtere Produkte bekommen. Die mit Zwangseinblendungen rechtlicher Hinweise, Hinweisen darauf das die Kommentare nicht für die ganze Firma stehen, Antiraubkopierspots, Hinweisen das ich das ganze nicht auf Ölplattformen ansehen darf und anderen Zwangsmaßnahmen belästigt werden. Dieses ganze rechtliche Legal-Mumbo-Jumbo, diese ganzen “Cover our asses”-Klauseln die mittlerweile Standard sind, sind genauso wie die ausgetauschte Musik Probleme die die Industrie hat und auf ihre Kunden abwälzt.

    Sie sind nicht gewillt diese Probleme aus der Welt zu schaffen (was ihnen durchaus langfristig Möglich wäre, wenn sie ebensoviel Lobbyarbeit in einer vernünftige und nicht geisteskranke Überarbeitung der Copyright Gesetze stecken würden, wie sie derzeit in ihre paranoide und peinliche Kundenbeschimpfung stecken), alles was der Industrie seit Jahren einfällt ist es zu jammern, den Daumen nicht aus dem Arsch zu kriegen, die Entwicklung an sich vorbeiziehen zu lassen und noch mehr zu jammern, das die goldenen Zeiten in denen sie 100% Kontrolle über alles hatten vorbei sind. Und zum Thema die armen Künstler: Bei dem was am Ende von der ganzen kohle tatsächlich bei den Künstlern, grade auch bei den Musikern landet, wenn die Contentindustrie mit ihnen fertig ist, finde ich es wirklich extrem verblüffend, das sich viele Künstler nicht gegen das System wenden und meist uninformiert das nachblöken, was ihnen ihre Label in den Mund legen.

    Das ganze lediglich als Ausrede zu sehen, um Raubkopien zu rechtfertigen ist zu kurz gedacht und auch etwas ignorant. Klar, es wird immer die geben die alles umsonst wollen und auch wenn sie es könnten nichts ausgeben für Musik oder Filme. Aber daneben gibt es die große Masse, die DVDs in den letzten zehn Jahren zu einer reinen Goldgrube für die Industrie gemacht haben,. Die in jedem Jahr für weitere Rekordumsätze sorgten, die den Rechteverwaltern die Möglichkeit gaben längst totgeglaubte Archivware, die hundertfach refinanziert war und längst in der Gewinnzone, ein weiteres Mal ohne großen Aufwand in klingende Münze zu verwandeln. DVDs haben einen neuen Filmmarkt geschaffen, den es so nie gab, denn auch wenn Videotheken seit ihrer Einführung funktionierten und damals schon die Fünftverwertung von Archivware (nach Kino, TV, Pay-Per-View und 8mm-Kopie) darstellten, Kaufkassetten waren nie so ein Riesengeschäft wie DVDs. Bei all dem Gegreine, Geflenne und Gepienze über die böse Digitalisierung sollte die Industrie sich vielleicht mal vor Augen führen, wie oft es ihr schon möglich war den treuen Fans wieder und wieder Geld für denselben Scheiss aus den Rippen zu leiern. Das mindeste was die Kunden dafür verlangen können, ist eine anständige unverfälschte Qualität und einen gewissen Anreiz (Restaurierung, Bonusmaterial) dafür Geld auszugeben.

    Und es kann nicht zuviel verlangt sein, dass DVD-Kunden wenigstens dieselbe inhaltliche Qualität geboten bekommen, die sie aus dem TV gewohnt sind und keine “Billig-Fassung” ansehen müssen, wenn sie zwischen 20-50€ für eine Season ihrer Lieblingsserie hinlegen.

  • http://www.widescreen-vision.de Moviesteve

    Streitbare Filmkritiken hin oder her, genau DAFÜR mag ich Euer Blog: Toller Text!
    Batz, wo kann ich unterschreiben?!

    Im Sinne der “Kultur” sollten Rechteinhaber für TV-Serien auf DVD einfach generell ein Auge zu drücken. Aber wir leben ja nicht im rosaroten Traumland…

  • http://mail.de Swot

    Ein Toller Eintrag.. äußerst lesenswert, schön formuliert und den Nagel auf den Kopf getroffen.

  • EvilJ

    joar wirklich gut geschrieben… auch nicht zu vergessen, dass die “raubkopierer” zumd. auf deutsch die serien wesentlich früher
    zu sehen bekommen.. bei lost war es z.b. über nen halbes jahr!
    von battlestar galactica will ich erst gar nit sprechen..

  • Max.List@gmx.de

    The wonder years…hach!

  • kumi

    @ Patrick B. Rau:

    Dein VERSALIEN-Geschreibsel nervt zunehmend*. Ist deine Caps-Lock-Taste kaputt oder hältst du die Leser grundsätzlich für so blöd, dass du Textpassagen unnötig hervorheben musst.

    *Wie diese Unart von Vollidioten, die mit erhobenen Händen gerne die »Gänsefüßchen-Geste« machen, furchtbar.

  • http://de.youtube.com/user/PatrickBRau Patrick B. Rau

    Ja kumi,
    ich denke ALLE außer mir sind vollkommen vertrottelt. Deshalb verwende ich SIGNALWÖRTER in Großbuchstaben um mit ihnen zu kommunizieren.
    Meiner Caps-Lock-Taste geht es den Umständen entsprechend gut. Sie hat in einem Interview bekundet, daß sie nicht nach Auschwitz fahren will. Ich kann also auch in Zukunft auf ihre wertvollen Dienste hoffen.

  • Max.List@gmx.de

    @Patrick b. Rau: LMAO

  • Pingback: Lesetipp: Wer hat mein Lied so zerstört? : TVonDVD.de

  • http://onrealitysedge.wordpress.com/ zeekay

    absolut genial geschrieben, weswegen ich meine leser gleich auch mal darauf aufmerksam machen musste.

  • http://www.pop64.de sven

    Das ist ja ein Ding, ich wusste das noch nicht.

  • http://www.gehirnstuerm.org Andy

    Kann mir mal jemand erklären, was die Studios dazu leiten mag, die Serie auf DVD im 4:3 Vollbild zu pressen, während im TV Widescreen angesagt ist?

    Das finde ich nämlich auch recht nervig…

  • Pingback: Bildformate auf DVD » [gehirnstürm]

  • Pingback: IP|Notiz - Soundtracks zu teuer für DVD-Veröffentlichungen

  • Pingback: Hättest du es gewußt? - Filme auf DVD sind nicht das Echte auf sChLuckAuF

  • kazoo

    frage an den meister batz:

    kann es sein, dass man auch bei den OST einspart? hab mir den soundtrack zu “Ray” gekauft und den Eindruck dass manche Aufnhamen minderwertiger sind als im Film. Das wäre ja ne mega Sauerei!

  • Pingback: diigo 02/14/2009 (a.m.) | synapsenschnappsen

  • bfhands

    Frage an alle

    Gibt es denn irgendwo eine Sammlung oder ein Datenbank wo jemand alle Informationen zusammengetragen hat bezüglich unterschiedlicher Musik/Versionen im Tv und auf DVD.
    Habe nämlich die “The Black Donnelys” DVDs und da wurde schon einiges an Musik ausgetauscht.

  • http://tiuri.org Tiuri

    Wow, also ich kann mich nur anschließen Batzman, ein wirklich hervorragender Beitrag! Großes Kompliment!!

    Übrigens: Ich hab nur die Überschrift gelesen und sofort an “Wunderbare Jahre” gedacht (jaa, es tut nicht weh den deutschen Titel der Serie zu nennen, unglaublich.. *g*). Ich hätte die Serie sooo gerne auf DVD, aber FALLS sie irgendwann mal erscheint, dann fürchte ich dass von der tollen Musik die ich in Erinnerung habe nichts mehr übrig sein wird. :/

    Gruß,
    Thommy

  • Sanddorn

    Wie sieht das bei Charmed aus? Da wird doch viel gute Musik verwendet.

  • Pingback: Podcast #3: Songsmith, Raubkopien und die Musikmesse | delamar.TV - Musik, Business, Musikproduktion & Homerecording

  • http://alphasphere.blogspot.com Mulde

    Genialer Artikel. Das wird einem so gar nicht bewußt, weil zwischen TV- und DVD-Release ja doch eine ordentliche Zeitspanne liegt. Und ich denke keiner hockt sich hin mit 2 Fernsehern, 2 DVD-Playern und froscht das so akribisch nach. Respekt. Und ich muss mich freuen, da ich ein Riesenfan von Spin City/Chaos City bin und alle Folgen, Original-Folgen, ohne Verstümmelungen mein Eigen nennen kann.

    Danke für den Weitblick/Einblick am Kreuzungspunkt Medienindustrie.

  • Pingback: Wer braucht schon Youtube? « Psychopatpat's Blog

  • Raoul Mönkeberg

    Die Filmmusik hat einen entscheidenden Einfluß auf die Stimmung! Hier der Beweis:

  • Pingback: Intermezzo (126) « Blue Archive

  • DerSchlot

    Gibt es zu dieser Unsitte eigentlich sowas wie eine “schwarze Liste”, auf der alle veränderten Serien/Filme gelistet sind und die regelmäßig aktualisiert wird?

  • Wooderson

    Klasse Artikel, sollten sich Musik- und Filmindustrie mal zu herzen nehmen.

    Mich nervt es vor jedem DVD-Kauf erstmal ewig recherchieren muss, ob die Fassung nun ungeschnitten ist und ob sie noch die originale Musik beinhaltet.

    Das traurige Beispiel „Wonder Years“ / „Wunderbare Jahre“ ist ja schon gefallen. Bei youtube sind mir ITV3 Folgen aufgefallen (z.B. Fishing), wo die Musik bereits ersetzt wurde, auch Joe Cockers With a Little Help From My Friends. Also schreckt auch das TV vor nichts mehr zurück.

    Zuletzt hab’ ich mich riesig auf die DVD-Veröffentlichung von „Nash Bridges“ gefreut. Doch die bösen Vorahnungen haben sich bestätigt, an der Musik hat man sich gewaltig zu schaffen gemacht. Echt schade.

    Es wird sich wohl auch in Zukunft nichts ändern.

    Und als wäre das noch nicht schlimm genug wird der DVD-Sammler seit diesem Jahr auch noch durch die neuen FSK-Kennzeichnungen bestraft. Wer will sich schon eine durch diese neuen Zeichen verschandelte DVD ins Regal stellen. Wendecover gibt’s ja auch noch nicht überall.

  • Blackhole Traveller

    Okay, ein bisschen zu spät dran… Ich WUSSTE das! Roswell (heul), Dawson’s Creek (okay, kenne ich nur von der DVD, auch wenn ich lese was mir für klasse Songs durch die Lappen gehen, es geht – aber es könnte dann doch besser sein… ), Everwood (es geht, Musik war nur bei ein paar Szenen 100 % wesentlich). An sich darf ich mich auch nicht beschweren, wenn ich Ally McBeal auf DVD gucke und keine Ahnung habe, ob gekürzt wurde, oder nicht oder ob da Musik geändert wurde usw. , dennoch wurde es auch nirgendwo vermerkt. Eigentlich hatte ich erwartet die komplette Staffel samt kompletter Musik zu bekommen. Und ja, ich weiß wie geil ein WOW-Song in einer Serie sein kann, viele Beispiele gibt es, sei es OTH, Gilmore Girls, Scrubs, Six Feet Under… Arg ist es bei Skins, auch wenn ich das erst nachträglich erfahren habe, ist es natürlich brutal, du kaufst das Original – und warum genau? Ist schon ärgerlich, da muss man sich dann glatt aufmachen um das Original zu besorgen, was irgendwie unsinnig scheint, weil man die DVD ja gekauft hat, steht die dann zum Spaß im Regal?? Gibt mir gerade ein unschönes Gefühl, dabei kaufe ich liebend gerne Serien, bin schon knapp über 100 Staffeln…

    Ich verstehe auch die MI nicht, wie gesagt ist es Werbung, ich hab schon so einige Platten geholt weil mich ein Song in einer Serie so begeistert hat, und die Labels bekommen stattdessen kein Geld…

    Frage aber dazu: DC u. Roswell ist klar, ältere Serien, aber was ich gelesen hatte ist es doch neuerdings so – um eben so einen Mist zu verhindern – dass die Rechte gleich doppelt für eben TV u. DVD abgesichert werden.

    Für mich gehört Musik jedenfalls zu einer Serie dazu, alleine diese “Codas” am Ende von gewissen Serien, wo ein Song das emotionale Folgenende überdeckt, aber auch sonst ist es schön, wenn ein Lied die Stimmung verstärkt…

    FSK Logos sucken eindeutig und auch die Preise sind Grund genug fast ausschließlich aus UK zu bestellen…

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  • Henry

    Danke.

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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

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    No CAPES!

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    Eeeewwwww

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