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The Secret History of Paul Thomas Anderson

Standard, 9. 2. 2009, Renington Steele, 13 Kommentare

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Der Esquire hat einen schönen Artikel über Paul Thomas Anderson (Boogie Nights, Magnolia, There Will Be Blood), darin geht es vor allem um PTAs Vergangenheit, die er bislang immer sehr geheim hielt. Absoluter Lesebefehl für Fans, für alle anderen aber eigentlich auch.

His best friend was a kid named Shane Conrad, and they were always thick as thieves, plotting one mysterious adventure after another. He was popular with girls and brilliant in the classroom, but he always had another agenda. And he always used to say, „Miss Stevens, I’m going to be a famous director. I’m going to win the Academy Award.“ And then he grew up to become Paul Thomas Anderson, the acclaimed director of Hard Eight, Boogie Nights, Magnolia, Punch-Drunk Love, and There Will Be Blood. It’s wonderful to think about, almost a fairy tale.

But then Stevens stops, puzzled and even a little sad. Although Anderson is one of the most autobiographical filmmakers of his generation, drawing heavily on his childhood in the San Fernando Valley, most stories about him offer some variation on „very little is known about his early years“ or „little is known about Paul’s childhood.“ He has stopped talking to most of his friends from those years, and none of them can say whether he just moved on naturally or broke with his past for some secret reason.

„When he did Magnolia,“ Stevens says, „I sent word through someone who worked with him to tell Paul it would be great if he could come back for a visit. I’d love to see him. And the answer came: ‚Paul doesn’t go back.'“

She pauses for a moment. „Isn’t that strange?“

The Secret History of Paul Thomas Anderson (via Kottke)

Hier noch die „Dirk Diggler Story“, der Kurzfilm, den PTA als Schüler drehte und auf dem „Boogie Nights“ basiert.


(Googlevideo Direktpta)

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13 Kommentare

  • Reply Claas 9. 2. 2009 at 14:05

    Wieso hat denn der Nilz das nicht gepostet? Tz tz tz ;)

  • Reply Renington Steele 9. 2. 2009 at 14:19

    @ Claas: Ich wollt‘ den Guten einfach mal überraschen ;)

  • Reply Patrick B. Rau 9. 2. 2009 at 14:31

    Ich bin ein großer Fan von Paul Thomas Anderson. There will be BLOOD war groß. Der beste Moment ist aber in Magnolia diese Montage zu dem Song: No! It’s not going to stop.

    Nooo, it’s not go-iing to stooohooop *lalalala* *sing-sang-sing*

  • Reply Renington Steele 9. 2. 2009 at 14:40

    @ Patrick: Nur für Dich:

    Dafür baust Du dir aber die Caps-Lock-Taste aus. Bitte!

  • Reply Patrick B. Rau 9. 2. 2009 at 14:57

    Ich werde meine Tastatur (mit Anti RSI-Feature) niemals zerstören.

  • Reply Jet Strajker 9. 2. 2009 at 17:08

    PTA ist der größte. Hach…

  • Reply Patrick B. Rau 9. 2. 2009 at 17:11

    Aber den Oscar hat er trotzdem nicht bekommen letztes Jahr.

  • Reply Björn 9. 2. 2009 at 19:33

    Punch Drunk Love war aber eher Medium, wer von euch fünfen mochte den nochmal so gerne, Batzman?

  • Reply Patrick B. Rau 9. 2. 2009 at 20:10

    Den hab ich noch gar nicht gesehen. Werde ich wohl noch nachholen.

  • Reply jellyamison 9. 2. 2009 at 22:36

    Der Artikel ist wirklich sehr sehr sehr sehr interessant, lehrreich und hat meine Bewunderung für ihn noch mehr gesteigert. Der Paul ist einfach was Besonderes. Ich bin mir nicht sicher wie ich PTAs scheinbare Unlust an der Vergangenheit (oder gewissen Aspekten derselben) einordnen soll. Vielleicht ist es einfach ein schönes Maß an Mysterium. Was weiß ich.
    Letzten September haben ihn bereits die pta-groupies auf http://www.cigarettesandredvines.com/news/?p=197 gepostet. „no comment from us.“ ? Uuhhhh… :)
    Und auch von cigarettes and red vines bzw. flight of the conchords: http://www.youtube.com/watch?v=nU0QnSiC3I4
    Hahahaha. Geilo.

  • Reply Patricia 9. 2. 2009 at 22:58

    Er wird interessanter, wenn er nicht alles aus seinem Leben der Öffentlichkeit erzählt. Anekdoten aus seiner Grundschulzeit würden ihm wohl zu normal klingen. Ich nehme ihm das nicht übel.

  • Reply Franziska 13. 3. 2009 at 9:01

    Ich mag „Punch Drunk Love“ eigentlich sehr gern, wenn ich auch nach dem ersten Schauen im Kino verwirrt war und ihn weder begreifen konnte, noch verstand, wie das der Nachfolger zu „Magnolia“ sein konnte. Und seit wann konnte Adam Sandler mich eigentlich zu Tränen rühren?
    Ich bin immer noch der Meinung, das PDL ohne Kontext von Andersons anderen Filmen am besten funktioniert. Ich kann ihn da jedenfalls nicht einordnen.
    Der Film funktioniert eher als ein Gefühl, was dir beschrieben wird, denn als Geschichte. Eher poetisch, als erzählerisch, wenn das einen Sinn ergibt.
    Aber ich verstehe, wenn jemand nichts damit anfangen kann; ich habe auch eine Weile gebraucht…

  • Reply Patrick B. Rau 15. 3. 2009 at 23:13

    Endlich habe ich PDL nachgeholt und MIR hat er ganz gut gefallen. Ich werde bestimmt die nächsten Tage noch über die Sache mit dem PUDDING-TRICK nachdenken.

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