96 Hours – Taken (Review)

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-”I have a daughter who wants to be a singer. I was wondering if you have any tips for her.”
-”Yeah, I do. Tell her pick another career.”

Originaltitel: Taken
Herstellungsland: Frankreich 2008
Regie: Pierre Morel
Darsteller: Liam Neeson, Maggie Grace, Famke Janssen, Xander Berkeley, Katie Cassidy, Olivier Rabourdin, Leland Orser, Jon Gries, David Warshofsky

★☆☆☆☆

taken-poster

Ryan (Liam Neeson) ist ein ehemaliger Regierungsagent, ein Preventer, wie er selbst sagt. Doch er hat seine Karriere, an der seine Ehe zerbrach, an den Nagel gehängt um das Verhältnis zu seiner Tochter zu kitten, die er lange Jahre kaum gesehen hat. Die Tochter lebt bei ihrer Mutter und deren Mann, einem reichen Industriellen.
Ehe Ryan seine Tochter wirklich neu kennenlernen kann, wird diese auf einem Paristrip gleich am ersten Abend entführt. Zufälligerweise hört Ryan die Entführung am Handy mit und reist sofort nach Paris um sie zu retten. Mit seinen geballten Special-Ops-Fähigkeiten räumt er alleine in der albanischen Mädchenhändlerszene der französischen Hauptstadt auf, um herauszufinden, wer der eigentliche Drahtzieher hinter den Entführungen ist.

WTF. Ich hoffe Liam Neeson hat irgendwas sinnvolles mit der Gage gemacht, vielleicht eine Party mit Koks und Nutten, irgendwas das mehr Spaß macht als das Ansehen dieses unerfreulichen Drecksstreifens. Nach einem soliden ersten Akt, der trotz vieler Klischeemomente noch hinreichend charmant ist und durchaus den Auftakt für einen mittelprächtig-intelligenten Thriller geben könnte, kippt der Film mit Neesons Ankunft in Paris sehr schnell in eine hirnrissige, unlogische und zunehmend widerwärtige Selbstjustiz-Klamotte, die ihre reaktionäre Hauptfigur nicht eine Sekunde in Frage stellt.

Das Weltbild, das Luc Besson und sein Co-Autor hier (vermutlich mit Wachsmalstiften), aufzeichnen, ist an Simplizität nicht zu überbieten und kommt normalerweise eher von solchen Schwachstrom Hirnis wie Eli Roth. Alles ausländische ist böse, Franzosen sind korrupt und inkompetent, Albaner sind entmenschlichte Verbrecher, dicke Araber kaufen kleine Mädchen und sowieso hat jeder der Neeson versehntlich über den Weg läuft verdient zu sterben. Egal obs nur der Cocktailkellner vom Partyservice ist oder der Türsteher eines Clubs. Der Zweck heiligt die Mittel. Absolut. Und was bei konservativen TV-Serien wie “24″ schon ärgerlich erscheint, aber meist durch ein übergeordnetes hohes Ziel (von dem unzählige Menschenleben abhängen) gerechtfertigt wird, ist hier nur durch die Suche nach der Tochter entschuldigt. Ryan türmt wahre Leichenberge auf und vernichtet jeden der ihn irgendwie komisch anschaut oder auch nur zufällig grade am falschen Ort ist. Ryan ist ein gewissenloses Arschloch, der seine Tochter wahrscheinlich auch nur deswegen rettet, weil die Entführung sein Ego gekränkt hat, sein “Gerechtigkeitsgefühl” tangiert.

Wie eine Kampfroboter hechtet er durch den Film und erledigt mühelos und kaltblütig Verbrecher und Leute von denen man es nicht so genau weiß. Durch die Abwesenheit jedes Funkens Humor, fällt es auch schwer den Film auf einer comichaften, irrealen Ebene zu sehen, auf der beispielsweise die Die Hard-Streifen funktionieren. Ryan ist sadistisch, er foltert mit eisiger Präzision und bringt den Täter auch dann um, wenn dieser längst gestanden hat und um Gnade winselt. Die Frau eines unwilligen Pariser-Kollegen fängt sich einen Schuss in den Arm ein, auch wenn sie erkennbar unschuldig ist. Der Zweck heiligt, jaja ich weiß es.

Wenn der ganze Scheissdreck zumindest noch spannend wäre, aber durch die Terminatorhafte-Effektivität Ryans und des Fehlens eines echten, charismatischen Gegners, wird der Film mit zunehmender Laufzeit zu einer Pflichtübung. Gefilmt ist das alles routiniert und glatt, aber ohne Gefühl für echte Spannungsführung. Es gibt keine Steigerung, es gibt nur das repitative Rumgeballer, Genickgebreche und Erstechen. Ryan findet den jeweils nächsten Unterschlupf der bösen Albaner/Araber/Ausländer-Verbrecher, geht rein und bringt dort recht mühelos jeden Einzelnen um. Wüsste man nicht, dass der Showdown der Showdown ist, könnte es genauso ein weiteres Level dieses unerquicklichen Rache-Shooters sein.

Traurig, dass sich Liam Neeson und Famke Jansen für diesen Dreck um einen “Helden” hergeben, gegen den selbst Jack Bauer, Paul Kersey und Dirty Harry noch differenziert gezeichnete und sympathische Zeitgenossen sind.

Das schleimige Happy-End, das die Greuel des Films und die Abschlachtorgie des Vaters völlig ausblendet und nochmal deutlich macht, das er ja genau richtig gehandelt hat, setzt den passenden Schlusspunkt für diesen ekligen Streifen, der unverhohlen den Apologeten der Todesstrafe, des “Kurzen Prozess” und der geifernden Boulevardpresse nach dem Munde redet.

So platt, rassistisch und unreflektiert war nichtmal “Death Sentence” mit Kevin Bacon. Und der war schon ganz schön scheisse.

In : Review

About the author

Batzman (Oliver Lysiak)
Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • http://tvundso.wordpress.com Thomas

    “So platt, rassistisch und unreflektiert war nichtmal “Death Sentence” mit Kevin Bacon. Und der war schon ganz schön scheisse.”

    Da kann ich zustimmen. Wobei ich mir vorgenommen habe, solche Müll eigentlich gar nicht mehr zu schauen. Bei “Death Sentence” fühlte ich mich angesichts der transparenten Racheorgie und dem verletzlichem Stehaufmännchen Bacon doch noch annährend unterhalten.

    “Taken ” aber überschreitet eine (weit gezogene) moralische Grenze, wenn es um Mord und Ballerei im Film geht. Genaugenommen müsste man aber alles verurteilen was “perfekt gemachten Zynismus im Dienste der Verkaufbarbeit” (nach Hanneke) oder schlimmer eben geradezu reaktionäre und menschenverachtende Filme wie diese beiden betrifft.

    Das schlimme an “Taken” ist, dass im Gegensatz zu all den anderen gewaltverherrlichenden Filmen, die man auch kritsieren könnte, er sich total ernst zu nehmen scheint. Es gibt natürlich keine zynische oder ironische Überzeichnung ala Pulp Ficiton oder Reservoir Dogs und auch keinen Hinweis darauf, dass der Film eben für Leute sei, die nunmal Ballerei und Action wollen, was durch comichaft überzogene Ästhetik oder Dramaturgie (wie etwa bei dem schrottigem “Wanted”) gar nicht erst das Bedürfnis nach moralischer Beurteilung aufkommen lässt.

    Totale Scheiße.

  • http://www.dyingeyes.de Boris

    Danke!
    Habe, quasi zur Absicherung, noch mal bei Roger Ebert geschaut und bin jetzt sicher, dass ich mir diesen Mist schenken kann ohne den Gedanken, irgendetwas von Belang zu verpassen.

  • http://www.infokrieg.tv DaWolle

    @ #1
    “Das schlimme an “Taken” ist, dass im Gegensatz zu all den anderen gewaltverherrlichenden Filmen, die man auch kritsieren könnte, er sich total ernst zu nehmen scheint. Es gibt natürlich keine zynische oder ironische Überzeichnung ala Pulp Ficiton oder Reservoir Dogs”

    Ich weiss ja nicht wie “ironisch” du das mit der Gewalt sehen würdest, wenn sie deine Tochter entführen, foltern, missbrauchen und vlt. töten würden. Ich glaube da wäre den meisten jedes Mittel recht. Und genau in diesem Moment ist Taken weit menschlicher als die Filme, die eben nur das Abschlachten zelebrieren und in denen eben keine derart emotional greifbare Sache der Auslöser ist.

    Bei Reservoir Dogs und Pulp Fiction sind es immerhin etwas andere Situationen; Gangster die Gewalt verursachen. Klar darf man die nicht verstehen können; da muss es ironisch sein. Die Ambitionen von Liam N. in diesem Film würde ich eher mit denen von Denzel Washington in Man On Fire vergleiche. – Aber der war für dich vermutlich auch “totale Scheiße”.

    Das einzige was ich hier als”totale Scheiße” bezeichnen würde, ist diese eben eindimensionale bornierte Sichtweise. (Wie sie hier öfter vorkommt; was schade ist, weil es ein ansonsten schön zu lesendes Blog ist.)

  • mooky

    ich fand den film einfach nur geil, so gut wie keine story und rasante wut. fast wie ein eigenes sinnloses genre. manchmal brauchts sowas, naja ich hab auch gerade troll 2 angesehen.

  • Schteisch

    5:51 Uhr? Unfassbar… schäfst du auch manchmal? ;)

    Ich fand den Film übrigens nicht soo schlecht… liegt wahrscheinlich daran, dass ich einen etwas stumpfsinnigen Filmgeschmack habe und mir generell solche “Rächer – Filme” zusagen. So fand ich z.B. auch Death Sentence und Extreme Rage nicht soo übel.

  • http://de.youtube.com/user/PatrickBRau Patrick B. Rau

    @4
    *lol*
    Batzman hat mir empfohlen, immer dann, wenn ich nicht einschlafen kann, soll ich einfach FREITAG DER 13. anschauen. Kein Wunder, daß er nicht schlafen kann, bei derart behinderten Tipps.

  • http://Florenz.co.uk Florenz

    Ist das hier der selbe Film der bei IMDB gerade mit 8 punkten vorne liegt und auf filmstarts.de auch mit 8/10 punkten führt?
    Ich hab ihn zwar nicht gesehen, und ihr schreibt oft gute Reviews, und ich respektiere auch die Meinung des Verfassers, etc…
    …aber hey – Ist das der SELBE FILM?

  • zerschmetterling

    selten so ne schlechte kritik gelesen
    völlig unbegründete rassismusvorwürfe (oder ist jeder 80er jahre action film jetzt rassistisch weil die russen damals das feindbild waren? come on…) und auch ansonsten hat der autor wohl noch nie nen action film gesehn (man darf also nur n action held sein, wenns um die rettung von gaaanz vielen menschen geht und nicht wenns “nur” um die tochter geht?!)
    guck dir mal phantom kommando an, würde mich interessieren was du dazu sagst ;)

    der film ist übrigens großartig.
    konsequent und super inszeniert, humor oder das gewisse “augenzwinkern”, was hier in den kommentaren erwähnt wurde, wäre völlig fehl am platz.

  • http://www.missing-screw.de Julian

    De Geschmäcker sind eben verschieden. Ich fand den Film recht solide. Liam Neeson wurde zwar als ne Art Übermensch dargestellt. Aber der Film hat bei mir ein Rachbedürfniss geweckt, welches er auch direkt wieder gestillt hat.
    Lustig finde ich nur, dass ich in meinem Feed-Reader nie sehe wer das Review geschrieben hat, aber anhand der Bewertung immer den Batzman erkennen kann.

  • hvs

    im gegensatz zu 24 geht es in dem film nicht um staatlich organisierten terror. ich kann mit 24 und ähnlichem wenig anfangen, aber taken würde ich eher als eine art überzogene milieustudie verstehen und fand ihn doch spannend…
    wer von rassitsichen elementen spricht sollte sich mal bspw. mit dem wirtschaftssystem im kosovo befassen…

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Florenz @Zerschmetterling

    Ja das ist derselbe Film der bei Rotten Tomatoes als Rotten eingestuft wird und über den Empire geschrieben hat: “If you took Commando and replaced all its humour (intentional or otherwise) with snarling hatred, you’d end up with Taken – a risible male-re-empowerment fantasy.” und zu dem der Daily Telegraph schreibt: “This queasy, violent revenge fantasy becomes more preposterous as the body count rises. Taken is notable mainly for its racist stereotyping of Arabs and eastern Europeans.”

  • Narf

    Der Film ist arschgeil. Total überzogene Kritik. Was hast du nur mit Klischees? Fuck that.
    8 hats ganz gut getroffen

  • MRJ

    Wer den Film für rassistisch hält, beschwert sich wohl auch über Kreuze in Schulen (obwohl er selbst Christ ist). Deartiger Subjektiver Verriss ist schon beinahe Gesellschaftskrankheit, ein Film der Selbstjustiz nicht in allen Formen erklärt oder auf hohem Niveau entschuldigen kann wird daher auch gleich zerissen, im Gegensatz zu Jodie-Foster Gurke (die Fremde in dir), den findet man dann natürlich ganz toll. Am Ende liest sich dann alles so, als wäre der Film von Nazis gedreht. Dabei ist er einfach nur ein Actionfilm alter Schule, der bewußt Hart und nicht zimperlich weich gespült daherkommt.
    Mich würde mal interessieren wieviele von 10 Vätern potenzielle Beteiligite/Schänder ihrer Tochter am Leben ließen oder mit ihnen Mitleid hätten, wenn sie wüßten, dass sie selbst ungeschoren davon kommen und die Täter ansonsten munter weitermachen – immerhin ist die Situation im Film bewußt so angelegt, dass es quasi keine Instanz gibt, die den Mädchenhändlern entgegentritt,—
    Natürlich ist der Film unrealisitisch und bisweilen schwachsinnig, muss aber zugeben, dass er mich trotzdem unterhalten halt, gerade wegen der genannten Kritikpunkte. Aber scheinbar muss man ja befürchten sich politisch unkorrekt zu verhalten o.ä. wenn man solche Filme neuer Bauart nicht ganz ganz schlimm findet.

  • hamza

    der Film ist recht gut gelungen;) hat bock gemacht…

    …verstehe die Kritik nicht..

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @MRJ

    Was die Kreuze in Schulen mit dieser Kritik zu tun haben, kannst du vermutlich selbst nicht so ganz erklären.

    Jodies Fosters Selbstjustizstreifen fand ich auch ärgerlich und vergessenswert.

    Und wie ich oben geschrieben habe: Der Film ist auch abseits seiner fragwürdigen Selbstjustiz-Einstellung nicht grade ein Meisterwerk. Die Action ist slick und solide, aber die innere Logik hinkt nicht nur sondern ist beinamputiert. Die zufällige Wunderrettung Ryans durch einen lose Schraube im Beton macht Besson und seinen Kumpel zum Lazy Screenwriters Posterboy… und die völlig fehlende Herausforderung an den Helden ist einfach ziemlich öde. Wer will einen Helden sehen, der durch jede Hürde marschiert wie durch Packpapier? Ryan ist so perfekt, supertoll und übermächtig, das der ganze europäische Abschaum ihn wirklich zu keiner Sekunde ernsthaft was entgegenzusetzen hat.

    Und mal ehrlich: Wenn nicht Liam Neeson sondern Steven Segal oder irgendein anderer C-Film-Haudrauf die Hauzptrolle gespielt hätte, wäre dieser Film nichtmal in die Kinos gekommen sondern gleich auf den Grabbeltisch beim Discounter gelandet.

  • Quiet_Earth

    Ich kann den Veriss auch nicht wirklich nachvollziehen. Mich hat der Film jedenfalls gefesselt. Natürlich gibt es die ein oder andere unrealistische Stelle im Film, aber hey … das ist Kino oder?!?
    Und das Rassismusargument, was hier so breitgetreten wurde, hab ich für mich nicht als so drastisch empfunden.
    Was mir gefallen hat, waren die Nahkämpfe. Das hat man in der Intensität bisher doch eher selten gesehen – solide Action. Ein lausiger Stern für TAKEN scheint mir wirklich ein wenig zu hart bewertet!!! Schaut ihn euch an und bildet euch euer eigenes Urteil.
    Ich wäre auch dafür, dass sich noch ein weiterer Filmfreund dazu bequemt, eine Review für den Streifen zu schreiben. Es tut mir leid, wenn ich es schon wieder erwähnen muss, aber bei Transformers gingen die internen Meinungen ja auch auseinander! ;o)

    In diesem Sinne …

  • http://www.helltours.de badeboom

    Sehr gut argumentiert, Batz! Eine interessante Diskussion hier. Das Ding ist guter Kater-Film. Ich fand den ganz unterhaltsam, aber moralisch absolut unterirdisch, wenn nicht sogar fahrlässig: Ich räche, also bin ich. Actionfilm hin oder her, heutzutage darf man Filmschaffenden auch gerne mal eine gewisse Verantwortung auferlegen – und wenn dann fröhlich mit pseudorealo-anspruch gejackbauert wird (I’m gonna find you… and i’m gonna kill you!), wird’s schon ein wenig gruselig.

  • Kopfschüttler

    Zitat.: “Und was bei konservativen TV-Serien wie “24″ schon ärgerlich erscheint, aber meist durch ein übergeordnetes hohes Ziel (von dem unzählige Menschenleben abhängen) gerechtfertigt wird, ist hier nur durch die Suche nach der Tochter entschuldigt.!

    Sowas kann nur jemand sagen, der keine eigenen Kinder hat. In letzter Zeit wird hier echt jeder Film verrissen, in dem nicht mind. ein von der Gesellschaft diskriminierter Schwuler vorkommt.

  • MRJ

    @Batzman
    Wollte da keinen wirklichen Vergleich ziehen, sondern mehr hervorheben, was heute so alles rassistisch is, wären alle Bösewichte Deutsche gewesen, wärs nicht rassistisch gewesen…
    “Steven Aufgedunsen” hätte den Film schlechter gemacht- stimmt ;)
    Auch wenn sich der Film bierernst nimmt, nehme ich für meinen Teil jedenfalls die Thematik nicht zwangsläufig so ernst und verlange auch nicht das Schwingen der großen Moralkeule, ist in meinen Augen eben ein harter Actionfilm, bei dem die Logik auch mal Fehlen darf.
    Muss zugeben, dass deine Argumentation schon zutrifft, aber ich find den Streifen irgendwie trotzdem unterhaltsam (vermutlich gerade weil er so “ungeniert” daher kommt).

  • http://www.mymtw.com cru

    HI

    Stimmt, der Film ist so mies, dass er gerade mal 153mio eingespielt hat, den findet irgendwie keiner gut :P.

    Mal ehrlich Jungs, ihr habt Rambo auch besser bewertet, wieso jetzt so ein Drama?
    Ein Film muss nicht immer Logik haben, oder super realistisch sein, sowas wie Taken ist mal ganz gut um zu entspannen.

    Habe vor kurzem Slumdog Millionaire gesehen und finde ja, dass es einfach ein Meisterwerk ist, aber trotzdem muss man doch bei einem Film wie Taken mal bereit sein, keine moralischen oder sonstigen Mängel zu kritisieren, dass ist eben ein moderner Rambo:) fertig aus!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @MRJ

    Ich hab in ernsthaften Zusammenhängen einfach Probleme mit der völlig unreflektierten, ja positiven Darstellung von Selbstjustiz. Ambivalente Werke wie Deliverance find ich im Zweifel immer spannender.

    @Kopfschüttler

    Du bist genau der Beweis, warum ich den Film für gefährlich halte. Weil er genau solchen Lynchmob-Befürwortern das Wort redet. Die “Denkt denn niemand an die Kinder”-Argumentation ist die moralisch verkommenste Holzhammer-Rhethorik, die letztlich zur Rechtfertigung von jeder Schweinerei benutzt werden kann. Selbstjustiz, Einschränkung von Freiheitsrechten, Totalüberwachung, Zensur des Internets usw. Sobald der Sticker “Es ist zum Wohl der Kinder” dranpappt schalten Leute wie du ihr Gehirn auf aus und nicken jeden menschenverachtenden Scheiss ab.

    Das du dich hier jedesmal am Thema Schwule aufhängst und es gegen deine “Für die Kinder”-Ideologie stellst, spricht auch Bände. Du bist sicher auch einer der Leute die sich von der bösen “Schwulen Weltverschwörung” bedroht sehen… Aber sei unbesorgt, auch wenn Homos eine gewisse Analfixierung nachgesagt wird: Sie stehen nicht auf jedes dumme Arschloch.

  • Felix

    Den 8/10 von wo auch immer kann ich micht gut anschließen.

    @ Batzman: Frag dich selber was du machen würdest, wenn du sowas könntest (Lass wir mal die Fiktion außen vor). Deine Tochter sterben lassen? Geh mal in dich und überdenk alles was du hier geschrieben hast nochmal. Und nach dem Ganzen ist es echt peinlich Jack Bauer für besser zu halten. Das Getue nach dem Motto “Zum Wohle der freien Welt” ist so richtige amerikanische Hirnweichspültaktik, die anscheinend bei vielen funktioniert.
    Eine wahre Motivation so etwas anderen Menschen an zu tun exisitert wohl nur dann, wenn Ryan seinen früheren Job weiter gemacht hätte. Wenn man das verfilmt hätte, hätte keiner hier aufgemuckt.
    Und den Rassismuskack kann man sich echt sparen: Franzosen, Albaner, Amis, Schwarze, Weiße, alle haben sie sich an dem Verbrechen, anderen Verbrechen beteiligt.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Felix

    (Anmerkung an den Rand geschrieben) Sinnzusammenhang? Bitte nochmal überarbeiten.

  • Felix

    Zitat: “[..]meist durch ein übergeordnetes hohes Ziel (von dem unzählige Menschenleben abhängen) gerechtfertigt wird, ist hier nur durch die Suche nach der Tochter entschuldigt.[...]”

    ungültige Anfrage. Spezifizieren sie und geben sie neu ein.

  • Felix

    Zitat: “[...]Ryan ist sadistisch, er foltert mit eisiger Präzision und bringt den Täter auch dann um, wenn dieser längst gestanden hat und um Gnade winselt. Die Frau eines unwilligen Pariser-Kollegen fängt sich einen Schuss in den Arm ein, auch wenn sie erkennbar unschuldig ist.[...]”

    Wer scheißt den eher auf ein Menschenleben? Wenn du die Frage mit Ryan beantwortest, hast du für mich offiziell eine am wackeln.
    Wer scheißt den zu erst? Ryan oder der Franzose? Vielleicht hatte ja irgendwer keine Kugeln mehr in der Knarre. Ist Ryans Tochter nicht auch unschuldig? Ihr darf man Drogen reinschieben, aber die Frau vom korrupten Bullen nicht anschießen?

    Wenn einer versucht hat in dem Film einer übergeordnete Gerechtigkeit zu finden, dann tuts mir leid.

  • http://blogoff.de Manniac

    @Felix: Weil seine Tochter entführt wurde, hat Ryan das Recht, jeden, der ihm über den Weg läuft und mit der Sache höchstens am Rande zu tun hat, schwer zu verletzen oder sogar kaltblütig zu töten?
    Sorry, aber das ist wirklich kranke Scheisse. :))
    Und wenn Du die Klischees nicht siehst, liegt das vielleicht daran, dass Du sie teilst? Der Film leistet sich einen so unübersehbar dummen Rassismus gegen das böse Europa, Albaner und Araber, dass es nicht auszuhalten ist.

  • stan

    Ist doch lächerlich dem Film so zu bewerten, natürlich ist er nicht gerade anspruchsvoll, natürlich ist er nicht immer logisch und natürlich zeigt er nicht gerade moralische Handlungsweisen. Soll er das ? Die Antwort ist klar Nein. Wenn man diesem Film so bewertet, dann kann man jeden einzelnen Actionfilm der 80/90 in der Luft zerreisen. Wieso kann man sich einen Film nicht einfach ohne Verstand anschauen, wieso muss man hinter allem falsche gesellschaftliche Einflüsse, ein falsches Bild von Selbstjustiz oder überhaupt einen tieferen Sinn sehen. Es ist ein grundsolider Actionfilm der alten Schule, nicht mehr und nicht weniger, aber so ein Verriss hat der Film nun wirklich nicht verdient.

  • Felix

    Hab ich das gesagt? Zitier mir das und ich nehms zurück.

    Das Problem was ich habe ist den Wert eines Menschenleben unter dem von mehreren Menschenleben zu stellen. Außerdem hab ich ein Problem damit den Wert des Lebens von mehreren Menschen unter dem eines Einzelnen anzusiedeln.
    Nur genau das sagt Batzman aus.
    Und was ist mit dem Franzosen? Der sich hinterseine Ausflüchten verbirgt? Hinter seiner Familie? Ist der nur weil er am Schreibtisch sitzt weniger schuld?
    Von einer Rechtfertigung hab ich nie gesprochen. Ich habe mich nur gegen einer Verurteilung des Charakters gewehrt.

    Ich hoffe der Unterschied zwischen Jack und Ryan ist klar geworden. auch die Gemeinsamkeiten.

  • Irreversibel

    Was hier teilweise so zum Thema Selbstjustiz vertreten wird ist echt erschreckend. Beste “Todesstrafe für Kinderschänder”-Argumentation aus dem Hause NPD. Wenn´s um die lieben Kleinen geht ist eben alles erlaubt, wa?

  • Kopfschüttler

    Ich habe lediglich gesagt, das keiner ein solche “Ich töte jeden bis ich mein Kind wieder habe” Einstellung nachvollziehen kann, wenn er nicht selber Kinder hat. Mich gleich als reaktionären Arsch hinzustellen zeugt nicht gerade von der toleranten Kinderstube mit der Ihr Euch so gerne brüstet.
    Du brauchst Dich auch nicht wundern , das ich gerne “Das schwule Argument” raushole ( der Satz an sich könnte auch schon wieder Homophob sein,oder), aber schaut Euch doch mal Eure Bewertungen an. Jeder Film in dem es in irgendeiner weise ums Schwulsein geht bekommt von vornherein mindestens 4 Sterne. Bei Action-Filmen verhält es sich genau andersrum, und wehe in dem Film ist nur ein ein kleiner Witz über Schwule, dann ist gleich mal Ende der viel gepriesenen Toleranz. Ich habe Beruflich mit vielen Schwulen zu tun und “wir Heten” sind manchmal anal fixierter als “Ihr” denkt, und mir ist es egal mit wem oder was Ihr in die Kiste springt. Was mich aber an Euch echt nervt ist Eure vielgepriesene Toleranz. Die geht nämlich genauso nur an den Tellerrand der eigenen, kleinen Existenz wie bei allen anderen auch. Diese Wasser predigen und Wein saufen Mentalität nervt einfach. Mich hier als Befürworter von Zensur und Überwachungsstaat hinstellen…tztz. Nie wurden in Deutschland mehr Überwachungskameras abesegnet und installiert, als unter der damaligen “toleranten” rot/grünen Koalition.

  • SuppenkaZper

    was aber weniger auf die Regierung selbst zurückzuführen ist als auf die technische entwicklung die es halt immer günster und komfortabler macht.. hinzu kommt nach dem schrecklichsten bitterbösen superdatum dem 11.horrorseptember, der schlimmste tag der menschheitsgeschichte eine terrorangst seuche ..

  • http://tvundso.wordpress.com Thomas

    #3:

    “Ich weiss ja nicht wie “ironisch” du das mit der Gewalt sehen würdest, wenn sie deine Tochter entführen, foltern, missbrauchen und vlt. töten würden. Ich glaube da wäre den meisten jedes Mittel recht.”

    Mal abgesehen davon, dass ich keine Tochter habe, das Szenario des Films nicht gerade realistisch ist, und sonst keiner meiner mir wichtigen Menschen in Gefahr schwebt, entführt zu werden, kann das nur ein Gedankenexperiment sein. Und ich weigere mich, diesen dummen, reaktionären Film dazu als Grundlage zu nehmen. Wenn andere Filme über Zwangsprostitution (Lilja-4-ever, London to Brighton) die Grundlage sein sollen, dann kann man da gerne drüber diskutieren.
    Das wie weiter unten, soviele Leute mit großen Engagement auf Grundlage eines solchen Films sich ernsthaft darüber unterhalten, ob es gerechtfertigt oder nachvollziehbar sei für ein Menschenleben so ein Massaker anzurichten und das bejahen, ist wirklich schockierend und erschreckend.

    #7:

    “Ist das hier der selbe Film der bei IMDB gerade mit 8 punkten vorne liegt und auf filmstarts.de auch mit 8/10 punkten führt?”

    Bei imdb stimmen doch die User ab? Und Filmstarts ist schon einige Zeit keine verlässliche Quelle mehr für Reviews, die haben sich längst dem Mainstream angepasst (was schlimm ist) und schreiben anders als früher, auch keine ganz so klugen Kritiken mehr. Der Verweis auf Rottentomatoes (56 Prozent im Moment) ist ganz gut, wenn man wirklich einen Überblick über Kritiken zu einem Film bekommen will.

  • wtf

    Finde den Film genial, im Allgemeinen kann ich euren Kritiken ja nur zustimmen. Aber in dem Fall, um es mit Borat zu sagen, NOT!

  • Daniel

    @ Kopfschüttler
    “Ich habe lediglich gesagt, dass keiner eine solche ‘Ich töte jeden bis ich mein Kind wieder habe’ Einstellung nachvollziehen kann, wenn er nicht selber Kinder hat” – Ja eben! Abgesehen davon, dass das Quatsch ist, heisst das ja wohl im Umkehrschluss: Jeder der selber Kinder hat, muss die besagte Einstellung nachvollziehen können! Ansonsten ist er wohl ein Rabenelternteil oder – huch – einer dieser sogenannten “Gutmenschen”, ein “Linker und Netter” oder wie auch immer diese abschätzig gemeinten Titulierungen lauten. Nun hat zwar Batzman ist seinem Posting das Wort “reaktionär” nicht benutzt, ich meine aber: doch, doch, das ist reaktionär!
    Und was bitte soll dein Hinweis darauf, dass du beruflich mit vielen Schwulen zu tun hast? Willst du damit sagen: Ich kann deshalb gar nicht homophob sein? Ach, wenn es doch nur so einfach wäre, die Welt wäre eine andere!

    @batzman
    “Aber sei unbesorgt, auch wenn Homos eine gewisse Analfixierung nachgesagt wird: Sie stehen nicht auf jedes dumme Arschloch.” … STRRRIKE!!! :-)

  • Kopfschüttler

    @Irreversibel

    Wenn nix mehr geht kommt die Nazi Keule, was ? Vollpfosten!!!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Kopfschüttler

    Deine Toleranz ist die des Rauchers, der anderen ungefragt seinen Rauch in die Fresse pustet und sauer ist, wenn ihn jemand bittet das zu lassen (wieso ich toleriere Nichtraucher ja auch), die Toleranz der Christen die sich diskriminiert fühlen, weil sie nicht unwidersprochen Schwule als abartig und krank darstellen. Deine bizarre Wahrnehmung lassen sich durch die Reviews dieser Seite in keiner Weise decken, die paar Filme mit Explizit-Schwulen Themen die hier über die Jahre vorgestellt wurden sind bei weitem die Minderheit und auch da gibt es einige Verrisse und recht kritische Besprechungen. Das du dich davon schon wieder bedroht siehst und eine Vorherrschaft schwuler Filme ausmachst, die die armen Hetero-Actionfilme dissen, ist bezeichnend…

    Zum Thema “Toleranz” – das ist ein Drecksbegriff auf den ich gerne Verzichte. Akzeptanz ist das Schlüsselwort. Toleranz ist gnädig gewährte Duldung.

  • Justix

    “Und was bei konservativen TV-Serien wie “24″ schon ärgerlich erscheint, aber meist durch ein übergeordnetes hohes Ziel (von dem unzählige Menschenleben abhängen) gerechtfertigt wird, ist hier nur durch die Suche nach der Tochter entschuldigt.”

    Dieser Satz lässt die – sicher nicht unbegründete Kritik – doch in einem sehr seltsamen Licht erscheinen. Geht’s dir wirklich vor allem um den Aspekt der Selbstjustiz, Batzman?
    Wenn in propagandistischen TV-Poduktionen der Staat foltert und tötet, um seine Schäfchen vor [ganz schlimme Gefahr einsetzen] zu schützen, ist das weniger problematisch, als wenn in einem Film gezeigt wird, wie ein Vater zum offensichtlich skrupellosen Mörder wird um seine Tochter zu retten?
    Seltsame Prioritäen imho. Im ersten Fall geht es immerhin um Methoden, die im Sinne verschiedener politischer Kräfte legitimiert und legalisiert werden sollen – im Gegensatz dazu gibt es wohl kaum demokratische Länder, in denen die Legalisierung von Selbstjustiz im Stil von Taken ernsthaft diskutiert wird, oder?

  • loser

    Ich glaube wir sollten unterscheiden zwischen der Ebene “Funktioniert der Film?” und der Ebene “Sind die Werte ok, die der Film ausdrückt?”

    Zum ersten Punkt: Ich meine ja. Es gab schon bessere Action, aber zumeist nicht derart genugtuende.

    Zu zweiten Punkt: Nein, die Werte sind nicht ok – Aber: der Film zeigt auch keine realistische Welt, in der diese Werte angewendet werden. In “Taken” ist alles überhöht. Sowohl die Fähigkeiten des Protagonisten und die Inkompetenz der “Behörden” als auch die Nicht-Charakterisierung seiner Gegner bzw. die bescheuerte Idee, amerikanische Touristinnen…, naja wie auch immer.

    Der Unterschied z.B. zu Hostel besteht – glaube ich – nicht im zweiten Punkt (da sind die Filme identisch), sondern im ersten. Taken ist besser gemacht, und ich fand ihn gut.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Justix

    Den Satz hast du falsch interpretiert. Ich finde 24 schon ziemlich scheisse – wenn auch handwerklich ordentlich gemacht – grade weil es Terrorparanoia Vorschub leistet und seine “Der Zweck heiligt die Mittel”-Message Staffel für Staffel einhämmert. Ich hebe nur hervor, das sie bei 24 wenigstens so klug sind ihre Folterpropaganda mit der Rettung hundertausender Menschenleben zu legitimieren. Politisch indiskutabel finde ich es genauso, aber besser verkauft. Bei Taken wird mit zunehmender Laufzeit eben deutlich, das der Vater nicht so handelt, weil er aus einer Zwangslage heraus so agiert, quasi ein getriebener ist (wie dies oft bei solchen Setups der Fall ist), er ist von Anfang an ein Profikiller, jemand der Menschenleben wenig wert beimisst, der es gewohnt ist andere skrupellos aus dem Weg zu räumen und der Folter zu überlassen. Er hat sich auch nicht aus dem Dienst verabschiedet, weil er irgendwelche Gewissensproblem hatte, sondern nur weil er im Herbst des Lebens langsam selbstmitleidig wird und plötzlich Angst hat alleine zu sein und das seine Tochter nichts von ihm wissen will – die er genau wie seine Frau Jahrelang vernachlässigt und ignoriert hat. Ryan ist kein verzweifelter Vater wie George C. Scott im (ebenfalls zwispältigen) “Hardcore”, er ist von Anfang an jemand der es gewohnt ist unwerte Menschen auszumerzen, der die ganze Aktion nur als weiteren Einsatz sieht. In diesem Sinne agiert Ryan im privaten so, wie die USA im politischen reagieren, denn er ist Teil ihres Systems. Das er nach erfolgter Rettung nicht zur Verantwortung gezogen wird und problemlos in die USA zurückkehren kann, passt da auch gut ins Bild.

    @loser

    Zum Thema funktioniert der Film habe ich in der Kritik ja auch was geschrieben. Allen politisch-moralischen Ballast beiseite gelassen, ist der Film mit seinem nie ernsthaft in Schwieirigkeiten geratenden “Helden” ziemlich öde. Level für Level kämnpft er sich durch den Abschaum, ohne das irgendeine echte Steiegerung oder Storyentwicklung erkennbar wäre. Die Actionszenen pendeln zwischen ganz gut (Verfolgung auf der Brücke – LKW-Stunt), über Durchschnitt (Verfolgungsjagd Baustelle) zu albern (das sinnlose Gerase um eine im Trabtempo gemütlich dahinzockelnden Yacht einzuholen) und peinlich (die zufällig lose Schraube am Wasserrohrträger). Liam Neeson macht vieles davon durch sein Charisma wett, aber auch konnte nicht verhindern, das ich seine Figur spätestens nach dem Gemetzel im Haus mit der roten Tür und der Stromfolter widerwärtig fand. Die ganze Inszenierung ist handwerklich okay, aber dramaturgisch ziemlich öde zusammengebaut. Wo bleiben die Rückschläge? Wo das Leiden des Helden? Wo die Momente in denen er nicht weiter weiß, verletzt wird, in die Enge getrieben wird, in denen die Gegner mal die Oberhand gewinnen? Alles also was andere Filme die die “Allein gegen Alle”-Schiene bedienen oft besser machen. Ryan geht durch die Gegner wie heißer Draht durch Styropor – und Helden ohne Fallhöhe sind langweilig.

  • loser

    Pardon, aber es gibt keine Formel für eine gelungene Geschichte, welche Helden ich langweilig finde darf ich doch noch selbst entscheiden, oder Robert McKee mag mir da widersprechen, aber ich fand den Film gut gemacht und leidlich unterhaltend, ob jetzt eine bestimmte “Fallhöhe” erreicht wurde oder nicht.

    Wie gesagt, die Moral (oder was auch immer) außen vor gelassen.

    Übrigens zum Thema Humorlosigkeit: In meiner Vorstellung wurde im Kino teils herzhaft gelacht bei den besonders realistischen und wirklichkeitsnahen Konfliktszenen.

  • http://xander81.wordpress.com Xander

    @ Batzman (39): Warum hast du das nicht so in deiner Review geschrieben? Das ist genau die begründete Kritik, die (mir) da fehlt. Ähnlich steht es da zwar, aber in deinem Kommentar wesentlich schlüssiger und nachvollziehbarer.

    Ich fand den Film übrigens gut. 8 Punkte auch von mir.

  • Svennö

    Fürchterliche Review…

    Das ist nur ein Film…ist übertriebene political correctness jetzt schon bei den 5F angekommen?!

  • Mad din

    Also: schlimm fand ich gerade die erste halbe Stunde die Du noch einigermaßen passabel fandest. Vor allem die nervige 17jährige (von einer Mittzwanzigerin gespielten) Tochter, die ausser rumrennen, “I love you Daddy” und “I hate you Daddy”, je nachdem wie sie gerade drauf ist, und ganz furchtbar schauspielern ausserdem noch scheisse aussieht. Wie irgendein Araber für die so viel Kohle hinblättern kann wird sich mir nie erschließen.
    Sobald die dumme Nuss aber entführt wird nimmt der Film tierisch Fahrt auf. Schnell, spannend und sehr hart. Und diese kompromisslose Härte ist genau das, was “Taken” von anderen Revenge-Action-Filmen unterscheidet. Die Szene in der er der Ehefrau des Franzosen ne Kugel verpasst ist einfach nur gnadenlos. Man-kann-halt-nicht-alles-ausdiskutieren-mäßig.
    Viel mehr ist der Film halt nicht. Trulla wird entführt, Papi kommt sie holen und macht alles platt. So hohl und tausendmal gesehen das ist, “Taken” ist spannend und hart und hat mit Sicherheit als Allerletztes die Absicht gehabt irgendeine “Message” zu liefern.
    3 von 5 Sternen (1 Stern ab weil die erste halbe Stunde ein Grauen war).

  • Grabowski

    Ich hätte einen allgemeinen Verbesserungsvorschlag zur Güte…bitte kündigt (gerade bei Actionstreifen) an ob es mit Wackelcam gedreht wurde…

  • oliver

    Als ich den Film gesehen habe, habe ich auf dem Boden gelegen vor Lachen, war eine sehr angenehme Stimmung im Kino. Der Höhepunkt dürfte der Close-up von Neesons Gesicht gewesen sein, mit seinem “particular set of skills” und seiner Agenda: “I will find you … and I will kill you”. Der Saal hat gegrölt vor Lachen und nicht nur an dieser Stelle. Wir waren uns nach dem Besuch eine ganze Zeit lang nicht sicher, wie ernst der Film sich selbst nimmt.

    Dass der Film eigentlich Grütze ist, ist klar. Habe mich dennoch fabelhaft unterhalten gefühlt: Der Protagonist legt ja einen Durchmarsch sondergleichen hin. Nichts kann sich ihm in den Weg stellen, sogar die ominöse rote Tür hat so viel Angst vor ihm, dass sie gar nicht erst versucht, abgeschlossen zu sein. Loved it :-)

  • http://www.infokrieg.tv DaWolle

    Man muss natürlich auch etwas zurückhaltend sein, wenn man eine Kritik kritisiert die um 5:51 gepostet wurde.
    Um die Zeit sind sicher die wenigsten schon auf 100%; vorallem wenn man bedenkt, dass man sowas nicht in 10 Minuten runterschreiben sollte.

  • Helm

    Unsere Welt definiert sich zunehmend über den erhobenen Zeigefinger. Moralapostel sonder Zahl befinden über das, was politisch zulässig ist und was nicht. Mit beinahe ehibitionistisch wirkender Betroffenheit wird alles angeprangert, was nicht zur Gänze an die Form des angepassten Gutmenschen unserer Zeit angeglichen ist, welche heute propagiert wird. Hier liegt eine der Leistungen dieses wirklich beachtlichen Films. Er nimmt uns ganz bewusst aus dem alltäglichen “Schönsprech” heraus, zwingt uns für 90 Minuten eben nicht, alles zu verstehen, differenziert zu sehen und unsere Toleranz zu bemühen. Wen schert es da, wenn manches überzeichnet rüberkommt, das tut es bei vielen unreflektierten Vertretern der “Political Correctness” (Siehe obige Kritik) mindestens ebenso.
    Ein toller Film, bitte mehr davon!!!

  • Binding

    Hallo? Das ist ein Genre-Film, und als solcher ist er erstklassig und funktioniert hervorragend! Nach zuviel verspieltem Kram aus Luc Bessons Schmiede war das endlich mal wieder was wohltuend Härteres ohne alberne Teenie-Zugeständnisse (mal von der Popstar-Episode abgesehen). Hat auf provokante Art tierisch Spaß gemacht, und die Nahkampf-Szenen waren allererste Sahne.

    Mit “Death Sentence” ist es beileibe nicht so einfach, wie hier manche meinen, denn er hat ja zum Beispiel absolut kein Happy-End und interessiert sich auch sehr für die Psychologie seines Protagonisten. Was für ein Murks war dagegen “Die Fremde in dir” mit Jodie Foster!!! Mit denselben Argumenten von einigen Leuten hier könnte man übrigens auch “Taxi Driver” als übles Machwerk abtun …

  • Narf

    “Wer will einen Helden sehen, der durch jede Hürde marschiert wie durch Packpapier?”

    Das ist es doch, so was gibt es doch gar nicht zu sehen, oder? Deswegen war der Film auch “mal was anderes”.

    “Ryan geht durch die Gegner wie heißer Draht durch Styropor – und Helden ohne Fallhöhe sind langweilig.”

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Binding

    Taxi Driver reflektiert seine Figur und inszeniert sie bewusst als fragwürdig. Taken glorifiziert seinen Arschlochhelden bewusst. Großer Unterschied.

  • http://www.maconefilms.de/go macone

    Zum Thema “Ryan geht durch die Gegner wie heißer Draht durch Styropor – und Helden ohne Fallhöhe sind langweilig.”
    Ich fand’s gut. Bei anderen Filmen habe ich manchmal eher das Gefühl, der Held muss an einem Punkt einen Fehler machen und richtig aufs Maul kriegen, nur damit sein Handeln gegen Ende des Films eine Berechtigung hat.
    Und scheiß egal wie ernst der Film sich selbst nimmt, ich hatte meinen Spaß.

  • Merlin

    Hm, wenn der Film wenigstens so viel zum Nachdenken und Diskutieren anregt, kann er ganz so schlecht doch nicht sein. Ich meine mit vielem was du über den Streifen schreibst hast du recht, ich halte mich auch für nen aufgeklärten, guten Menschen. Mir kamen da auch an der ein oder anderen Stelle die Fragen auf wie “mußte das jetzt wirklich sein?” oder “warum schickt er nicht wenigstens die Polizei da vorbei um die anderen Mädels zu retten”, aber im Endeffekt slasht sich der Liam da halt einfach weiter durch die Gegend, und ich glaube, daß ich in den letzten Jahren schon einfach viel zu viel Scheiße gesehen habe, in der Menschen auf verachtende Weise filmisch vernichtet werden, als daß mich das noch groß kratzen würde. Ich weiß es ist ein Film, ich weiß es ist Fiktion. Am Ende wars n durchschnittlicher Revenge-Streifen wo der Hero mal nicht ganz so Hero war und einfach mal in ein paar Situationen ein richtig beschissenes Verhalten an den Tag gelegt hat. Aber ich muß sagen daß es da Filme gibt die mich da schon mehr aufgeregt haben, wie Hostel, The Hills have Eyes oder Saw1-327, wobei Saw einfach so dämlich ist, daß man es schon wieder nicht ernst nehmen kann. Aber wie gesagt, in Sachen Menschenverachtung und Hemmschwellen-Absenkung zur Profitsteigerung gibts da meines Erachtens schon einschlägigere Werke.

  • Kiran

    Ich verstehe garnicht wie man sich über solch ein sinnfreies PopkornKino so aufregen kann :D

    Jetzt diskutiert doch nicht alle ethnischen Grundfragen. Das ist ein Actionstreifen.
    Ich habe langsam den Eindruck dass man bei den F5 keine Actionfilmreviews mehr lesen darf.

    Bin ja mal gespannt was Ihr über “Crank 2″ schreibt ;)

  • http://Florenz.co.uk Florenz

    Wie wäre es mit ner zweiten Review von nem anderen Filmfreund, damit jeder kapiert dass Geschmäcker unterschiedlich sind? :)

  • Johnnie Foxtrott

    Oh Gott. Lange nicht mehr so eine grauenhaft verfehlende Review gelesen. Bevor man dermaßen beleidigend über einen Film von Luc Besson herzieht, nur weil man seine kleine Wattewelt missachtet sieht, sollte man sich erstmal darüber informieren was Rassismus überhaupt bedeutet. Desweiteren plakatiert “24″ nicht konservatives sondern neo-konservatives Denken, das am Rande.

  • Binding

    @ Batzman: Das mit “Taxi Driver” war natürlich bewusst provozierend gemeint. Es ist aber ein gutes Beispiel, um der Problematik beizukommen, finde ich.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Merlin

    The hills have eyes ist gegen Taken aber schon fast intellektuelles Autorenkino und trotz seiner Härte kein so unreflektierter Aufruf zur gnadenlosen Selbstjustiz. Wie zB “Last House on the left” stellt der Film ja durchaus die Frage, in wiefern sich Opfer und Täter gemein machen, wann aus Notwehr aktiver Mord wird.

    @Kiran

    Wenn Crank2 ähnlich wird wie Teil 1 wird er hier eine gute Besprechung erhalten., so wie andere gute oder zumindest passable Actionfilme auch. Aber zwischen guter Action und diesem reaktionären Heuler Taken liegen ein paar Grand Canyons.

    @Binding

    Das Beispiel geht ins Leere, weil die o.g. Argumente eben nicht greifen würden bei Taxi Driver. Und wie ich mehrfach geschrieben habe: Ich fand den Film nicht NUR ideologisch schlecht, sondern auch als Thriller und Actionfilm.

  • Mad din

    Also was mich glaube ich an der Review eigentlich gestört hat ist nicht dass sie den Film (wie ich meine zu unrecht) verreisst, sondern dass ihr der Dir eigene Humor völlig abbleibt. Sie kommt irgendwie völlig bocklos daher. Reviews über Filme die Du besonders scheisse findest lese ich besonders gerne weil sie einfach zum Totlachen sind (z.B. “Ruins”). Hier prügelst Du aber einfach drauf los und das genauso bierernst wie Du es “Taken” zu sein unterstellst. Warst Du so enttäuscht vom Film oder war es einfach nur zu spät…? ;-)

  • DezorianGuy

    Nun, das mag zwar hier in den Comments abgehoben klingen, gar dumm – jedoch gefiel mir dieser Film extrem gut. Ja, er hat mir äusserst viel Spass bereitet. Was dieser Vater für seine Tochter tut (und die Tatsache, dass die gezeigten Aktionen von Albaner/reichen Scheichs/korrupter Polizei recht häufig den Wahrheiten entspricht) ist bemerkenswert, wenn auch nicht immer (aber auch nicht zu selten) realistisch.
    Ein Vater kann nunmal nicht so einfach eine Tochter aus den Fängen eines weitersteckendes Syndikates befreien. Was aber wenn doch, wie sähe das aus?
    Die Brutalität die der Film zu Tage legt scheint für mich die normalste Form des Hasses und der Zielstrebigkeit eines verzweifelten Vaters zu sein, der jedoch keine Heulsuse ist und sich auf die Polizei verlässt (der berühmte Freunde und Helfer liess mich persönlich viel zu oft hängen), sondern die nötige “Ausbildung” bereits erlernt hat.
    Keine Sekunde hatte ich Mitleid mit irgendjemanden, dem Schaden zugefügt wurde. Sie hatte es schlicht und einfach verdient (selbst die Frau zuletzt, ohne jetzt Bush’s Foltermethoden zu favorisieren), da er sich sicher war, dadurch an seine Tochter zu gelangen.

    Fazit: Einmaliger Film über eines der schlimmsten Situationen die einem liebenden Vater geschehen könnte. Sehr gut.

  • Lukas

    “Fazit: Einmaliger Film über eines der schlimmsten Situationen die einem liebenden Vater geschehen könnte. Sehr gut.”

    OMG, Hoffentlich wohnt der weit Weg von mir.
    Nunja, ich kann ja zum Glück sagen, dass ich, da ich kein Außländer/ korrupter Polizist bin, nicht in sein Feindbild passe ^^ .

  • CapN

    lol – 1 (!) Stern… so ein Schwachsinn, da les ich mir die Kritik nichtmal durch.

    Geh nach Hause, Batz.

  • DezorianGuy

    Ich verstehe einfach nicht wieso alle direkt auf die Palme springen von wegen “Oh, hier werden Auzsländer diskriminiert”, “Ahh, hier wird ein Polizist getötet, zu Hülf!!” oder “, ..dann soll er halt seine Tochter der profesionellen Arbeit der Polizei anvertrauen” -__-
    Ihr übertreibt allesamt. Batz ist bei mir sehr geschätzt, hier jedoch dem bloss einen Stern zu verleihen ist einfach nur falsch. So verschieden sollten Meinungen nun auch wieder nicht sein. Der Film ist nicht der schlechteste.

  • M@rlon

    Geiler Film, wenn es mal etwas Popcorn-Kino sein soll, ohne großen Anspruch ist dieser Film genau das richtige.

    Und an den Threadstarter, Geschmäcker sind…. du weisst schon. Und das ist auch gut so.

  • Cesp

    Ich habe mir bereits im Vorfeld hier das Review und auch die Kommentare zu Gemüte geführt und habe den Film heute Abend gesehen, da mich die entstandene Diskussion doch ein wenig neugierig gemacht hat.

    Vielleicht war das ein Fehler, da ich ohne dieses Vorwissen evtl. eine völlig andere Meinung von diesem Film hätte… Ich habe das an Freunden gesehen, mit denen ich den Film gesehen habe. Sie haben herzhaft gelacht und waren begeistert von der totalen Kompromisslosigkeit des Films. (Bsp. Tür auf -> Bumm -> Tot, oder auch die Aktion mit der Ehefrau des Franzosen…)

    Ich persönlich saß eher zähneknirschend da. Ich konnte zwar auch über die ein oder andere Szene lächeln musste mich aber wirklich anstrengen die Eigenschaften des Films auszublenden, die ihn beispielsweise von Shot Em Up oder ähnlichen Ballerorgien unterscheidet.

    Ich finde der Film ist in seine Ernsthaftigkeit wirklich absolut daneben und das mit guten Effekten und Kampfszenen (die er zweifelsohne hat) zu relativieren, halte ich für äußerst fragwürdig. Vor allem das Ende des Films ist einfach nur widerlich: Alle schließen sich in die Arme und sind glücklich vereint. Kein Schwein schert sich um die 100 Leichen und 300 schwerverletzten die der Knilch in Frankreich (oder war es irgendein dritte Welt Land ohne Gesetzte und son Mist?) hinterlassen hat, das war ja ohnehin alles nur Abschaum.

    Batzmanns Vergleich mit 24 finde ich gut, wenn auch nicht 100% tutreffend, denn selbst da zeigt der Protagonist hin und wieder eine Gefühlregung ob der begangene Grausamkeiten (auch wenn es meist ziemlich platt inszeniert ist), “Ryan” ist jeglicher Moralbegriff vollkommen fremd, Hauptsache ist, die Jungfreulichkeit des Töchterchens bleibt gewahrt.

    -> 2 von 5

  • Merlin

    Hm, in The hills… hab ich nicht so viel reininterpretiert, aber da sieht man schön dran wie von Perspektive zu Perspektive die Wahrnehmung eine völlig andere ist. Ich denke was man einem Film abgewinnen kann bleibt letztlich jedem selbst überlassen.

    Ich finde daß die Quintessenz bei beiden Filmen die gleiche ist, der der stärker ist haut auf die Kacke. Ist ja quasi das älteste Prinzip der Natur, nur daß wir Menschen da unseren zivilisatorischen Code an sozialisierungsbedingten Hemmschwellen drüberlegen (aus gutem Grund). Ich weiß noch ziemlich genau wie stinksauer ich war, als ich damals bei The Hills have Eier gesehen habe wie das eine Mädel da vonnem Mutanten vergewaltigt wird. Gut, kann man auch was reininterpretieren, ich fands einfach scheiße. Ich finde, daß es Dinge gibt die man nicht unbedingt filmen muß. ZB die Vergewaltigung von Teenagern. Oder die Verbrennung von deren Vätern bei lebendigem Leibe. Es geht halt m.E. alles auf das gleiche Prinzip zurück. SlasherPorn quasi. Machs noch blutiger, noch brutaler, noch perverser, und die Leute gucken es sich an. Daß das auch anders geht hat Tarantino mehrfach bewiesen. Seine Filme waren zwar idR auch sau-brutal, aber witzig, was dem Ganzen seine Ernsthaftigkeit geraubt hat. Es ist son bisschen wie mit dem Pöbel zu Zeiten der Antike, als sie in der Arena auf brutalste Weise Menschen umgebracht haben. Und die Leute haben es sich liebend gern angeguckt. Heute ist es natürlich Fiktion, aber die Faszination für das Brutale ist gebliebenIch denke daß gerade heute in der entmoralisierten Entertainmentgesellschaft einfach jeder für sich selbst entscheiden muß, wo er seine Grenze zieht. Bhah schon wieder viel mehr geschrieben als ich wollte.

  • DezorianGuy

    Es mag zwar unter anderem Willkür statgefunden haben, jedoch würde mich interessieren wer denn nun NICHT eine Strafe verdient gehabt hätte?
    Anscheinend ist Deutschland so sehr verweichlicht (sorry, das muss ich so sagen), dass man lieber einen Verbrecher (Frauenhändler sind Verbrecher, wie auch Handlanger und auch korrupte Polizisten, so ist es nunmal) laufen lässt, als sie “dingfest” zu machen. Hier in Deutschland läuft doch auch jeder 3. Straftäter (nahezu) ungestraft davon.
    Nicht in diesem Film. Und das zeichnet ihn aus. Anscheinend hat hier kaum jemand eine Ahnung (von denen, die meinen eine Tochter zu retten wäre nicht unbedingt die persönliche Angelegenheit eines Vaters) wie es ist einen geliebten Menschen zu verlieren und totale Machtlosigkeit zu verspüren, als man merkt, dass man alleine da steht.
    Er hat halt bloss die Möglichkeit die jeweiligen Kriminellen zu “stoppen” soweit es geht. Soll er jedem seine Rechte vorlesen und sie der, in diesem Fall, “korrupten” Polizei melden? :)
    Überlegt bitte etwas mit und kommt mal etwas von eurer himmlischen alles muss sauber sein Wolke runter.
    Der Film ist nicht blutrünstig. Er beinhaltet Gewalt ja, aber auch nicht mehr.

    Nochmals: Wenn ihr mal Väter werden solltet und eine Tochter habt, schaut den Film nochmal.

  • Lukas

    @ DezorianGuy

    Sie sind ja noch schlimmer als die religiösen Fanatiker die sich hier ab und an mal versammeln …

  • Lude

    Das Problem ist, dass hier schwule Albaner unterwegs sind! Denen kann der Film auch einfach nicht gefallen! Ich kann nur sagen, der beste Film seit langem im Kino! Habe auch noch nicht erlebt, dass Beifall während eines Actionsfilms geklatscht wurde!
    Meine Meinung unbedingt sehenswert!!!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Lukas

    Das ist diese schweigende Mehrheit von der immer geredet wird. Wenn sie denn mal den Mund aufmacht. Gruselig, gell? :)

  • DezorianGuy

    Ok, ok, ich geb’s auf. Ich habe meine Meinung Kund getan. Es gibt hier nichts mehr zu tun und verschwinde wohl lieber wieder in meine kleine, aber gemütliche Höhle. Meine Meinung bleibt aber hier im Blog (solange sie keiner deletet…:O ).

  • Jan M.

    mal ganz ehrlich: der film bleibt an der oberfläche. aber ich denke auch, dass er mehr nicht will. deinen vorwürfen stimme ich größtenteils zu, halte sie aber aus genanntem grund für größtenteils unangebracht. es ist ein solider actionfilm. keine offenbarung und wahrscheinlich wird er auf dem grabbeltisch landen, aber er konnte mich diesen abend unterhalten.
    von mir bekommt er nicht 1/5 sternen und auch nicht 8/10 punkten, sondern ein “befriedigend”. ;)

    aber ich würde gerne wissen, wie du den vorwurf der film sei rassistisch begründest. =)

  • DezorianGuy

    *kurz aus der Höhle rauskomm*
    Wie ich wundersamerweise feststellen muss reagieren hier einige äusserst sensibel auf brachiale Action.
    Warum er rassistisch sein soll würde ich auch gerne wissen.
    Wie und was genau sollte der (Anti?)Held des Films denn anders gemacht haben (in einem Actionthriller) laut Batzman und anderen chronischen Pazifisten?
    Wer sollte die Tochter denn entführt haben, damit es in den Brei passt?
    Es sind nicht bloss Albaner die Bösen (in anderen Filmen geht es meistens eh nur um eine Minderheit, bzw. einen Feind, den man zu bekämpfen versucht. Hier sind es mehrere.
    Nun, ich erwarte interessiert die Beantwortung dieser Fragen.

  • Johnnie Foxtrott

    Ich möchte nachträglich betonen, dass ich mich, gerade wegen meinem kritischen Kommentar, ausdrücklich von einigen hier flachfurzenden Napfsülzen distanziere. Nicht dass man in den gleichen Topf geworfen wird.

  • man in the middle

    der mittlere angestellte muss man wieder die welt retten. total langweilig sowas.

  • http://www.julieparadise.de Julie Paradise

    Batzman, jetzt muß ich Dir aber doch mal ein dickes Kompliment aussprechen, für dieses Review im Besonderen, aber auch für einige der vorangegangenen Texte.

    Aus Zeitmangel habe ich den Film nur angespielt, nicht vollständig gesehen, aber gerade die “Wenn ihr selber Kinder hättet … er ist doch nur ein liebender, verzweifelter Vater … Ihr [sic!] in eurer Kuschelhöhle”-Argumente (?) haben mich als Elternteil dann doch nicht losgelassen.

    Abgesehen davon, daß ich immer noch und generell finde, daß nichts, wirklich gar nichts solche Selbstjustiz-Amokläufe rechtfertigen kann und darf, trifft dieses Argument in diesem Film nicht zu, denn wie schon vorher beschrieben ist es nicht Liebe, die den Vater antreibt, sondern eher verletzte Eitelkeit. Seinem routinierten Töten zuzusehen ist widerwärtig und gänzlich humorlos.

    Mit Brutalität in Filmen kann ich eigentlich gut umgehen, was mir aber seit Jahren zunehmend übel aufstößt ist der Einsatz von immer ekligeren Methoden und das gewollte Brechen auch der letzten Tabus. Im passenden Kontext (Humor, innere Logik der Handlung, genügende Motivation) mag manches noch gehen, was an anderer Stelle eben offensichtlich nur der letzte Versuch ist, eine Lücke in der Logik der Geschichte zu überbrücken und auf diese Art von Gewalteinsatz vermögen viele Filme eben nicht mehr zu verzichten.

    Soetwas muß man dann auch ansprechen dürfen ohne in einer Diskussion wie dieser hier gleich als Lusche, Vorzeigeweichspülerhomo (btw: Was hat das eigentlich in dem Zusammenhang hier verloren?) oder humorloser, politisch-korrekter Stock-im-Arsch-Laffe bezeichnet zu werden. Oder sind alle schon so abgestumpft?

  • Chris K.

    Soso, der Film ist also laut “Batzman”‘s Bewertung sehr schlecht?

    Der einzige Punkt, an dem ich Ihnen beipflichte ist das Argument mit einem Steven S. Sicherlich, wir alle kennen die typischen Steven- Filme….. “Ex CIA- Agent”….”Ex Anti-Terror-Spezialist” …

    ABER.

    Der Hauptdarsteller schafft es in diesem Film, der Hauptfigur eine gewisse Menschlichkeit einzuverleiben. Privat ist Ryan ein absoluter Looser..das macht ihn menschlich und nicht so aalglatt wie einen James Bond oder andere Superagenten. Und genau das ist der Unterschied. Man nimmt ihm diese Rolle einfach ab, im Gegensatz zu einem Arnie S. oder einem Steven S. oder einem Jean-Claude S.

    “Ryan ist ein gewissenloses Arschloch, der seine Tochter wahrscheinlich auch nur deswegen rettet, weil die Entführung sein Ego gekränkt hat, sein “Gerechtigkeitsgefühl” tangiert.”
    - Come on, das ist absoluter Bullshit. Ich frage mich, ob wir im gleichen Film waren. Er rettet seine Tochter weil er sie liebt, weil sie seine Tochter ist. Alles andere zu behaupten ist äusserst abwegig.

    Der Film ist also rassistisch. Ich vermute deswegen, weil die Mädchenhändler Albaner sind. Tja, lieber Batzman, welcome to reality (ich benutze deswegen übrigens dieses Denglish, weil auch sie lieber Batzman dies anscheinend gerne tun…ich sage nur “WTF”).

    http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,1518,225095,00.html

    Es ist nicht alles, was sich gegen Osteuropäer etc. richtet, rassistisch.

    Ich bin jetzt einfach zu müde um hier weiter anzusetzen, sicher könnte ich Ihnen ausführlich wiedersprechen. Aber lohnt sich das überhaupt? Was weiss ich.

    Ich vergebe Ihrer Kritik das Prädikat “Mangelhaft” oder wohl eher “Setzen, 6, nochmal anschauen”, denn ich frage mich wirklich ob wir im gleichen Film waren.

    Die Story dieses Films halte ich für zutiefst realistisch. Absolut.

    Über die Action-Szenen mag man streiten, ob ein Mann alleine in der Lage ist so etwas durchzuziehen? Angesichts jahrzehntelanger Erfahrung beim CIA vielleicht, ja.
    Wo erledigt er bitte Leute, von denen Mann nicht so genau weiss ob sie Verbrecher sind? Der Barkeeper, der ausser Gefecht gesetzt wird, als er einem der Auktionsteilnehmer an einer “Jungfrauen-Auktion” eine gekühlte Flasche Dom Pérignon servieren wollte? Klar, unschuldig. Sicher.

    Lassen Sie mich bitte meinen kurzen, mitternächtlichen Versuch eines Widerspruchs gegenüber Ihrer Kritik mit einem ähnlichen subjektiven Urteil beenden, so subjektiv wie das ihrige, ich finde den Film sehr gut und ihre Kritik beschissen.

  • just a hero

    Das Review ist meiner Meinung nach das Treffenste was ich über den Film gelesen habe. Habe ihn vor ein paar Tagen gesehen und konnte nicht glauben wie schlecht der Film sich selbst inszeniert. Die Story ist belanglos, die erste halbe Stunde einfach nur klischeehaft und unwirklich (aber noch der bessere Part). Die Darstellung von Maggie Grace ist peinlich, der Konflikt zwischen Ryan und seiner Frau nervig, der erste Einsatz beim Konzert mit seinen Kollegen unnötig.
    Als es dann mit dem Telefonat losgeht, hofft man noch auf einen spannenden Thriller oder Actionfilm. Es war jedoch einfach nur enttäuschend, die komplette Action wurde auf eine Idee runtergebrochen: schnelles und schonungsloses Töten. Der Protagonist hat einfach keine Mühen gegen seine Gegner vorzugehen, ihn interessiert auch nicht was sie in der jeweiligen Situation für eine Rolle besitzen, alle werden umgenietet, alle sind gleich abgrundtief evil! Und dies fällt ihm so dermassen leicht, dass man beim 10. sinnlosen Tötungsakt einfach nur noch Langeweile verspürt (davon 50% Genickbrüche). Liam Neeson betritt das Haus / Lager / Boot und man weiss ganz genau, dass er alle umlegen wird und wie er dies tun wird. Niemand entkommt ihn, es gibt absolut keinen spürbaren Widerstand. Am Ende einer Actionsequenz gibt’s den nächsten aufgesetzten Hinweis wo er weitersuchen muss.
    Während man bei Bond und Bourne noch das Gefühl hat, die Gegner würden ungefähr in derselben Liga spielen, auf grund von Einfallsreichtum und Improvisation der Protagonisten aber unterliegen, fehlt bei Taken ein nennenswerter Gegenpart.
    Ich mag an sich gute Action, aber so stupide, unoriginell und repetitiv hab ich es bisher selten erlebt. Es war schon ziemlich anstrengend den Film zu sehen, gerad weil er sich auch so ernst nimmt. 1 von 5 Sterne sind völlig gerechtfertigt.

  • Binding

    @ Julie Paradise: Die Argumentation mit der immer schlimmer werdenden Gewalt mag auf Filme wie die “Saw”-Reihe passen, aber doch wohl kaum auf diesen hier! Splatter ist dann doch schon noch irgendwie was anderes. Abgesehen davon wird das Ganze viel zu ernst genommen, denn letztlich handelt es sich doch erstens nur um einen fiktionalen Spielfilm, den man zweitens auch als Genrebeitrag genießen kann. Und damit meine ich: Er bietet in diesem Sinne sehr gute Unterhaltung – die Gewalt eingeschlossen. Dass die Frau des französischen Ex-Kollegen auch eine Kugel verpasst bekommt, kann man so gesehen sogar durchaus witzig finden. Jedenfalls ist es schonmal ziemlich frech, und hey: Genau solche Abweichungen vom Mainstream sucht man doch eigentlich inmitten aller 08/15-Standardware und freut sich dann drüber! Ich verabscheue auch jegliche Form von Gewalt, Folter und Selbstjustiz – aber das gilt für die Realität, nicht für Spielfilme – sofern sie das nicht offensiv propagieren. Alles andere sollten mündige Bürger verkraften und intellektuell verarbeiten können. In Filmen kann ich damit jedenfalls durchaus echten Spaß haben. Das Urteil über “Pulp Fiction” oder Guy Ritchies Gangster-Filme müsste sonst ja auch vernichtend sein.

    Von mir aus kann man den Film auch auf die Nahkampf-Szenen reduzieren. Genau die machen ihn nämlich erst sehenswert! Und zwar, weil sie einfach gut und beeindruckend sind. Ohne sie (und deren effiziente Rohheit bzw. Brutaltität) würde ich “96 Hours” wirklich als langweilig oder bedeutungslos empfinden. Und Klatschen oder spontan Jauchzen, etc. kann man im Kino auch ohne ideologischen Hintergrund, nämlich wenn einfach was aus cineastischer Sicht bzw. von der Dramaturgie her geil funktioniert und genial rüberkommt. Auf jedem Fantasy-Filmfest werden krasse Splatter-Szenen auch genau deswegen beklatscht, weil es genrekonkforme Highlights sind – auch wenn nie auszuschließen ist, dass manche sich auch an der Gewalt ergötzen.

  • alanger

    batzmans kritik und die ganze diskussion hat mir jetzt richtig lust auf den film gemacht. ich hoff er er hält auch was die verbale schlacht hier verspricht.
    bessere werbung kann sich kein verleier wünschen.

  • just a hero

    Warum wird der Film hier ständig in dieselbe Schublade wie Pulp Fiction, Reservoir Dogs oder Filme von Guy Ritchie gesteckt? Ferner könnte Taken davon nicht sein. Das Problem an Taken ist doch, dass er sich im Grunde nur auf die Gewaltszenen reduzieren lässt, alles andere drum herum ist aufgesetzt und dient lediglich als Prämisse. Das Skript ist in diesen Punkt einfach Grütze.
    Die Gewaltszenen sind vielleicht beim ersten Mal beeindruckend und sehenswert, logisch sind sie nicht. Spätestens nach 20 Minuten der Actionszenen wiederholt sich nur noch alles, egal ob es technisch sauber umgesetzt ist oder nicht. Eben weil alles für Ryan so butterweich läuft und er keinen Widerstand hat, fehlt doch völlig die Dramaturgie. Eine halbe Stunde nachdem die Gewaltorgie begonnen hat, ist der Entführer schon getötet, da sind es bis zum Filmende nochmal ca. 30 Minuten. Der Spannungsbogen ist damit kaputt, die Szene ist einfach nur antiklimatisch. Der Rest der nachkommenden Charaktere (Polizeichef, Händler und reicher Araber), werden nicht vernünftig eingeführt, sondern lediglich gezeigt und aus dem Weg geräumt.

    @Binding:
    Der Vergleich mit dem Fantasy Film Fest hinkt meiner Meinung nach, da dort meist komplett andere Genres gezeigt werden. Splatter- und Horrorfilme laufen nun häufig genug nach ähnlichen Plots ab und man freut sich halt, wenn der Film zu den entsprechenden Highlights kommt.

  • scoop

    ihr solltet euch wirklich darauf konzentrieren die news von anderen seiten abzuschreiben. eure kritiken sind ein einziges ärgernis und zeugen von wenig filmverständnis. autsch.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Scoop: Du solltest Dich wirklich darauf konzentrieren das mit dem Kommentieren zu lassen. Dein Kommentar ist ein einziges ärgernis und zeugt von keinerlei netzverständnis. Pfeiffe.

  • Binding

    @ just a hero: Ich will den Film ja gar nicht direkt mit Tarantino-Werken oder Splatter-Sachen vergleichen. Das waren nur Beispiele für krasse Gewaltszenen in “normalen” Umfeldern bzw. beklatschbare Einzelszenen. Es ging mir in diesem Zusammenhang nie um Gesamtfilm-Vergleiche. Und zum Fantasy Filmfest: Es ist auch ausdrücklich ein Festival für Thriller, und letztes Jahr lief dort sogar “Waltz with Bashir”.

  • MATTHES

    wie Ihr euch hier aufregt ….

    ist doch wohl klar, dass die Story total aufgesetzt und klischeemäßig ist. Da gibts halt Leute die wollen auch mal Ihr Hirn ausschalten und gröhlend im Kino sitzen und da gibts halt Leute die nur komplexe ausgefuchste Sachen mögen. Wo ist denn da euer Problem? Ich bin da niveauflexibel!!!

    Der Film hätt genauso gut mit Stallone oder Van Damme sein können so platt war die Story. Und genau wegen der superplatten Story fand ich den Film sehr amüsant, hab mich jedes mal totgelacht als zb rauskam dass die Tochter von ihm natürlich Jungfrau ist und die Freundin nicht :D .
    Als Männerabend im Kino fand ich den jedenfalls äußerst geeignet. Wieder angucken würd ich mir den aber nicht. Der Hauptdarsteller war auch die absolute Fehlbesetzung meiner Meinung nach.

  • http://www.julieparadise.de julieparadise

    @Binding: Man kann Gewalt überspitzen, man kann damit spielen, man kann kritisch sein, man kann sogar verdammt witzig sein mit Gewaltdarstellungen in Filmen — wenn dahinter auch nur ein Fünkchen Humor oder Motivation steht, bin ich dabei und werde mich nicht daran stören. Aber Dinge wie die Quotentoten in manchen Filmen oder Serien, die achtlos in die Story plumpsen, nerven irgendwann einfach nur noch. Oder ekeln, je nachdem.

  • http://de.youtube.com/user/PatrickBRau Patrick B. Rau

    Ja @binding
    julieparadise hat Recht!

  • http://www.youtube.com/watch?v=3EBH_5fgr78 readytorumble

    Ich habe den Verdacht, dass sich manche nur so über den Film aufregen, wegen politisch korrekter Heuchelei. Wären es in dem Film keine Moslems, die die Bösen spielen, wäre die Aufregung nur halb so groß. ;-)
    Das Setting ist dabei überhaupt nicht unrealistisch, solche moslemischen Menschenhändler gibts es zu genüge.

  • Binding

    @ julieparadise: Manche finden die Hirnspratzel-Szene durch versehentliche Pistolenbetätigung in “Pulp Fiction” gar nicht lustig – was sie im Rahmen des Films aber ganz eindeutig ist. In einem gewissen Sinne ist sie deswegen andererseits aber auch gewaltverharmlosend. Man kann es aber auch ganz anders sehen: Gewaltdarstellungen sind erst dann gewaltverharmlosend, wenn sie nicht krass sind und kein Blut fließt. In diesem Sinne wiederum wäre die Szene nicht gewaltverharmlosend. Mein Lösungsvorschlag: Streng genommen ist beides gleichzeitig richtig – genauso wie jeder Anti-Kriegsfilm mit Kriegsszenen auch immer gleichzeitig als Kriegsfilm funktioniert. Es kommt aber darauf an, was der einzelne Zuschauer daraus macht bzw. wie er damit umgeht. Und an diesem Punkt sind wir auch wieder bei “96 Hours”: Für manche geht das Dargestellte zu weit und ist sogar bedenklich, für manche ist es im Rahmen eines Genrefilms voll okay und macht sogar “Spaß”.

    @ MATTHES: Auch wenn ich Deine Aussagen nur unterstützen kann, muss eines aber klargestellt werden: “96 Hours” ist beileibe kein B-Movie und hat auch ein Niveau zu bieten, das über billige Video-Premieren hinaus geht! Gerade die Besetzung mit Liam Neeson (die ich übrigens gar nicht falsch finde) ist schon ein Indiz – und sogar ein Garant – dafür. Und genau aus diesem Grund ist “96 Hours” auch kein Film, bei dem man rein um der Gewaltszenen Willen “gröhlend im Kino sitzen” kann (das gibt’s natürlich auch), sondern weil eben auch die Gewaltszenen in einem choreografisch-künstlerischen Sinn ein entsprechendes Niveau haben. Und genau das verstehe ich (unter anderem) unter guter Kino-Unterhaltung, wenn ich mir solch einen Film anschaue.

  • http://www.kitag.com Marc

    Was ich an diesem Film gut fand, sind die Szenen wie er der Frau seines Ex-Kollegen in den Arm schiesst, oder wo er den einten Kerl übel mit Stromstössen foltert. Nicht die Aktionen an sich fand ich gut, jedoch der Effekt, dass einmal auch etwas gemacht wird in einem Film. Es gibt nichts langweiligeres “meiner Meinung” als wenn der Einte die Knarre dem Anderen auf den Kopf richtet und dann was weiss ich alles quasselt.

    Hier wurde ich durch die rasch vollzogenen taten überrascht, und was mich zum überraschen bringt in einem Film finde ich unterhaltsam.

    Die Folterszene ist zwar hart, jedoch gefällt mir, dass er ohne zu zögern die Stromleiter in die Beine rammt und gleich beginnt. Dass er Ihn dann verrecken lässt ist zwar ungewohnt, und hatte mich etwas geschockt (was ich als Effekt, wenn ich einen Film schaue, mag).

    um den Film einmal zu schauen, meiner Meinung nach ok ;)

  • alanger

    das einzige was man diesem extrem adrenalinigen film vorwerfen kann ist, dass er in der darstellung unserer albanischen mafia freunde eher zurückhaltend ist. wer schon mal im land war oder mit diesen typen zu tun hatte wird sich ob de pc-darstellung angewiedert abwenden.

    annsonnsten bestes aktionskino, vom ersten viertel abgesehen. mutig!

    der rest der diskussion ist “die dummen streiche der reichen”.

  • alanger

    komma falsch gesetzt.

  • The Joker

    Oh mein Gott, das war wahrscheinlich die dümmste und lächerlichste Filmkritik die ich je gelesen habe. Jeder halbwegs normale Mensch findet diesen Film einfach spitze. Dafür, dass er euch zu brutal ist, scheint eure Ausdrucksweise ein wenig grob geraten, findet ihr nicht? lol..

    Haha, was für total durchgeknallte Dhimmi-Vögel machen eigentlich diese Site hier? Der Film ist der absolute Hammer, auch wenn ihr “Die-Linke”-Wähler Spackos natürlich lieber Amis umgenietet seht, als die armen bedauernswerten Albaner und Müslime…. lol.

    Einfach nur herrlich, dass der Zitat “Drecksstreifen” die Überraschung in den USA ist und mit 8.0 für einen Action-Knüller bombastisch bei IMDB abschneidet.

    Freut mich, dass die “Fünf Filmfreunde” lol, *mich wegschmeiß* das Grausen dabei kriegen… viel Spass noch!

  • Manuel

    Dazu muss ich jetzt doch was schreiben:
    Mach mal halblang!
    Das ist ein Film und ich bin sehr froh ihn gesehen zu haben. Sich es ist alles egal in dem Film: Albaner, Franzosen, Gerechtigkeit… Es gibt keine Tiefe sondern nur ein Ziel: Befreiung der Tochter, koste es was es wolle. Das zieht der Film mit aller Gewalt durch und genau deswegen ist er gut und sogar “erfrischend”.
    Ja er ist hohl und dumm, aber konsequent. Liam Neeson hätte ich die Rolle nie zugetraut, aber er ist als Rächer besser als Mel Gibson.
    Ich bin sehr froh, dass es noch Filme gibt, die auf all das scheißen, was du an diesem kritisierst.
    Alle deine Argumente zu widerlegen ist mir jetzt zu autwendig, aber hier mal 2 Sachen:
    Der Film braucht keinen richtigen Gegenspieler, weil alle die dem Protagonisten im Weg stehen Gegenspieler sind…weswegen der Film auch nicht rassistisch ist (nochmal nachschlagen was das Wort bedeutet!)
    und zu den “Apologeten der Todesstrafe”…naja, die meisten Menschen werden diesen Film viel zu gewalttätig finden, als das sie überhaupt auf solche Gedanken kommen würden…und ja, bei Der fremde Sohn scheint dir die äußerst brutale Darstellung der Todesstrafe wohl auch nicht übel aufgestoßen zu sein…und die roch verdammt nach “Gerechtigkeit”.
    Taken ist nur ein Film!

  • Leto

    mal ne ganz andere Frage: wenn der Film (habe ihn nicht gesehen) so ultra-brutal, menschenverachtend, reaktionär, rassistisch und gewaltverherrlichend ist, warum ist der dann hier in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben?

    Die FSK reagiert ja normalerweise sehr sensibel auf “solche” Inhalte, Tendenzen und ideologischen Implikationen. Wenn das Werk noch schlimmer ist als übliche Rache/Selbstjustiz-Streifen ala Seagal, Bronson und co., die tendenziell eher FSK 18 eingestuft werden, kann ich das kaum nachvollziehen. Oder ist der Film für die hiesige Kinoauswertung geschnitten worden?

  • rene

    tzja was soll ich sagen, ich sowie fast alle die ich gefragt habe fanden diesen film absolut weltklasse.

    ich weiß nicht mit welchen erwartungen ihr ins kino gegangen seit, aber mir wurde gesagt ein actionfilm ohne schnick schnack. das ist echte oldschool action wie ich sie seit phantom kommando oder anderen schwarzenegger filmen nichtmehr gesehen habe. bei mir ne klare 9 von 10 umgelegten haremswächtern

  • Binding

    @ Leto: Die “milde” Altersfreigabe beruht wahrscheinlich darauf, dass sich erstens zwar nicht die Brutalität, aber dafür der konkrete Splattergehalt in Genzen hält und dass die zuständigen Gremien zweitens das Ganze eben auch mehr als Genrefilm eingestuft haben. Und wie gesagt: Der Film hat auch eine gewisse Grundqualität, die man auf allen Ebenen entdecken kann und nicht mit B-Movies oder billiger Action-Gülle zu vergleichen ist.

  • Dave

    Was für eine schlechte und völlig falsche Rezession!

    Klar ist immer alles subjektiv, aber dieser Film ist hart, kaltblütig, gut gemacht und rasant. Einzig und allein das Ende ist vielleicht etwas schwach. Aber wie Liam Neeson durch Paris wütet empfinde ich nicht als -noch einen Selbstjustiz Streifen- sondern eher als wunderbar eiskalte Abwechslung zu eben diesen. Genau so stelle ich mir eine solche Art Film vor! Und “Death Sentence” im gleichen Atemzug zu erwähnen macht die Sache ja noch schlimmer… Die Qualität dieser beiden Filme kann man ja überhaupt nicht vergleichen! Klar, gleiches Genre – aber mehr auch nicht.

    Die Rezession hier an dieser Stelle hätte man sich komplett sparen können. Sie hilft nämlich niemandem und hält im schlimmsten Fall davon ab einen gut gemachten Film zu sehen, der endlich noch mal voll auf die Zwöf geht.

    David

  • bale

    hollywood entdeckt das rape’N’revenge genre neu…! *gähn* …. und tatsache, das skandalschreiende muster nach dem der film am reissbrett entworfen wurde – lockt tatsächlich noch ein paar (scheinbar?) intellektuelle kritiker hinterm ofen vor, die genüsslich die böse moralkeule schwingen…

    fragt sich nur wer jetzt der dümmere ist? die bei vollem bewusstsein handelnden, geldscheffelnden produzenten oder die verwirrt um sich schlagenden kritiker – die versuchen einen genrefilm in ein “political correct” korsett zu quetschen…?

    katsching! versenkt.

    PS: bin mal auf die bewertung des LHOTL-remakes gespannt!

  • Craplatte

    Ich hab den Film gestern Abend gesehen und mir hat er sehr gut gefallen. Für meinen Geschmack hat 96 hours genau das umgesetzt, was ich erwartet hatte, nämlich ein Rachefilm zu sein. Dass die nicht politisch korrekt sind weiss man ja.

    Zu den Kritiken hier: Die ganzen Rassismus-Vorwürfe finde ich extrem dämlich und vollkommen unangebracht! Wer ab und zu einen Blick in die Zeitung wirft oder Nachrichten liest wird feststellen, dass es sehr wohl Mädchenhändler aus dem Ostblock/nahen Osten gibt. Somit finde ich auch nichts verwerfliches daran diese Tatsache in einem Film zu verbraten. Und soweit ich das mitbekommen habe wurden weder abfällige Bemerkungen in Richtung Moslems oder anderer Völker getätigt, noch wurde auf irgendeinem sonstigen (weniger plakativen) Level rassistische Ansichten propagiert. Meine Meinung.

    Was mich auch sehr verwundert ist, dass hier Leute darüber herziehen wie schnell, mühelos usw. sich Ryan durch den Film schnetzelt! Laut Story (egal wie unkreativ oder hohl sie auch sein mag) verfügt Ryan über eine dementsprechende Ausbildung, sollte also durchaus in der Lage sein relativ einfach mit Typen fertig zu werden, die sehr wahrscheinlich nichtmal annähernd auf seinem Niveau ausgebildet wurden. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen dass Mädchenhändler bzw. deren Handlanger normalerweise schwarze Gürtel in allen möglichen Kampfsportarten haben müssen um ihren “Beruf” ausüben zu dürfen ;-)

    Und dass Ryan auf seinem Rachefeldzug nicht mehr Zeit als notwendig verschwendet liegt meiner Meinung nach ganz einfach daran, dass er eben nur 96 Stunden Zeit hat! Schon mal daran gedacht? Da bleibt sicher nicht allzu viel Zeit um zu überlegen, wer von den bösen Buben vielleicht doch unschuldig ist. Und dass er auf sich allein gestellt ist wird sicher auch eine größere Rolle spielen, er eliminiert ganz einfach jedes potentielle Hindernis und schreckt dabei nicht davor zurück die Frau des korrupten Schreibtisch-Polizisten anzuschießen. Wenn man sich überlegt in welcher verzweifelten Situation er sich befindet und welche Vorgehensweise notwendig ist, um Hindernisse dieser Größe (Feind ist deutlich in der Überzahl, Zeit drängt, keine Ahnung wo sich die Tochter befindet) zu überwinden, hat man höchstwahrscheinlich nicht mehr viele Auswahlmöglichkeiten was die Handlungsweise betrifft. Das ist zwar alles letztendlich Spekulation, schließlich hab ich keine Ahnung (und will es auch nicht wissen!) wie sich so eine Situation anfühlt, aber bin ich wirklich der Einzige dem Ryans Vorgehensweise trotzdem logisch vorkommt?

    Was mir noch negativ aufgefallen ist, war der Kommentar dass Ryan vermutlich aus “gekränkter Eitelkeit” handelt… Hallo?? Seine Tochter, wegen der er seinen Job aufgegeben hat um in ihrer Nähe zu sein, wird entführt! Ob da ein gekränktes Ego der Antrieb sein wird? Ich bezweifle es stark. Man kann ja in einen Film hineininterpretieren was man will aber es wurde meiner Meinung nach ziemlich eindeutig hervorgehoben was Ryan zu der ganzen Aktion “motiviert”. Wer das anders sehen will, bitte sehr. Aber das grenzt dann schon sehr an gezwungener Kritik!

    Im Endeffekt ist es immer noch ein Film, nicht mehr und nicht weniger. Zwar fragt man sich ab und zu doch wie Ryan es schafft immer am richtigen Ort aufzutauchen aber wer nach Logiklöchern in Actionfilmen sucht, hat sicher nicht mehr die Zeit sich noch über den Film selbst zu amüsieren. Und das ist im Endeffekt das, wozu solche Filme gemacht werden: Unterhaltung! :-)

    Danke für die Aufmerksamkeit ;-)
    Markus

  • Shiraz

    So, ich denke die Kommentare haben gezeigt, dass Batzman eine Minderheitenmeinung vertritt. Aber das wird ja auch toleriert, pardon, akzeptiert. Ist ja schließlich sein Blog. Manchmal stimme ich seinen Rezensionen durchaus zu , diesmal eben nicht. Klasse Film übrigens, vor allem die moralische Fragwürdigkeit hilf, den intendierten Eskapismus zu beschleunigen.

  • Leto

    Ich habe “96 Hours” nun auch gesehen und meine Begeisterung hält sich in Grenzen – ja, ich muss der Batzman-Kritik sogar weitgehend zustimmen.
    Der Film stellt sicher insofern ein Novum im Genre “Gewaltfilm” dar, als hier auf jegliche innere Distanzierung vom Geschehen und Gezeigten verzichtet wird. “Gewaltfilme” jüngerer Zeit waren trotz aller visuellen Gewalt-Darstellung stets bemüht, entweder durch comichafte, video-spiel-artige Übertreibungen oder Überzeichnungen (Hitman, Shoot´em up) oder gar ins bizarr-fantasy-artige Abdriften der Story (Wanted) das an sich politisch unkorrekte “Niedermetzeln” des Gegners inhaltlich oder formal zu entschärfen. In den 80ern erledigten das “coole” One-Liner oder selbstiromische Übertreibungen der macho-haften Attitüde ala Stallone oder Schwarzenegger.

    “Taken” kombiniert den “Neo-Realismus” z.B. der Bourne-Filme mit den reaktionären Inhalten von typischen Selbstjustiz-Streifen und verzichtet dabei auf jeden Humor, Selbstironie, Übertreibungen oder Entschärfungen und nimmt sich und das Gezeigte absolut ernst (und propagiert es damit in gewisser Weise auch). Ich glaube, dass er deshalb auch so “bejubelt” (hier und z.B. bei imdb) wird, weil er gewissermassen damit in eine politisch inkorrekte, “psychologische Marktlücke” stösst.

    Da muss für jeden Vertreter des “gesunden Volksempfindens” mit Kopf-Ab-Mentalität und andere braune Ratten ja geradezu vor Begeisterung ein “innerer Reichsparteitag” ablaufen, wenn endlich “kriminelle Ausländer”, korrupte Polizisten und anderes Gesocks von Liam Neeson gleich dutzendweise weggepustet werden. So wirkungsvoll wurde schon lange nicht mehr an die niedersten Instinkte appelliert.
    Der “Rassismus” und die rassebezogenen Stereotypen sind dabei nicht etwa nebensächlich, sondern zentraler Wirkungs-Bestandteil dieser psychologischen Anziehungskraft. Würde der Film komplett in den USA spielen, die Entführer wären Schwarze/Hispanos, der korrupte Polizist wäre nicht aus Paris, sondern aus LA und der “Mädchen-Käufer” wäre kein Scheich, sondern ein (z.B.) Hollywood-Filmmogul aus Beverly Hills – kein Hahn würde nach diesem Film krähen, weil man das schon tausendmal gesehen hat.

    Meine Meinung: Handwerklich sehr solide inszeniert, aber ideologisch ein schlimmes, volksverhetzendes Machwerk, das indiziert werden sollte.

  • Quiet_Earth

    @ 101.

    Oha, da hast du jetzt aber ganz schön was vom Stapel gelassen. Als jemand, dem der Film auch ausgesprochen gut gefallen hat, fühle ich mich aber persönlich angegriffen, wenn du jetzt Parallelen zum braunen Sumpf ziehst. Ich bin alles andere als ein Verehrer der dunkelsten Epoche in der Geschichte Deutschlands!!! Das möchte ich mal klarstellen. Und ich denke, dass ich damit auch für viele andere spreche, die hier ebenfalls schon ihre Begeisterung für den Film ausgedrückt haben.
    Deine Wertung geht mir da schon etwas zu weit! “Volksverhetzendes Machwerk”??? Ich bitte dich …

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Quiet Earth

    Natürlich muss nicht jeder der den Film mag sich auch gleich dessen politischen Subtext zu eigen machen, genausowenig wie jeder der 24 schaut automatisch Anhänger der Neo-Con-Agenda der Produzenten sein muss.

    Dennoch halt ich Letos Aussagen was die Machart des Films angeht und die Analyse – die etwas flapsig formulierten Anwürfe mit den “braunen Ratten” mal ignorierend – für sehr treffend. Der Film propagiert völlig unironisch und unreflektiert Selbstjustiz und “Kopf-Ab”-Mentalität und appelliert in der Tat an die niedersten Instinkte, das kann man so feststellen ohne jeden Zuschauer des Films gleich zum Nazi erklären zu müssen.

  • Jupiter

    @ Verfasser der Rezension
    und z.T. @ #101 (Leto)

    Schreibt doch einfach, der Film hat euch nicht gefallen und fertig. Die Geschmäcker sind verschieden. Aber biiiittte lasst doch diese herbeihaluzinierten Begründungen dafür, dass er angeblich schlecht ist. Nein, ihr mögt ihn nicht – das ist alles.

    1.) Es ist keine “Selbstjustiz” (wie der Autor behauptet) sondern eine Rettungsaktion, klaro? Selbstjustiz wäre, wenn die Tochter schon tot ist und er alle umlegt, die daran beteiligt waren. Tut er aber nicht.

    Das Problem ist: Er kann die Tochter sterben lassen oder aber er versucht sie zu retten und muss dabei (leider?) nach den Regeln der Gegner handeln. Anders ist das Ganze nicht zu lösen. Sowas nennt man Anomalie. Erschwerend kommt hinzu, dass er nicht in seinem eigenen Land ist und somit nicht einfach die Polizei einschalten kann und außerdem, dass er extrem unter Zeitdruck steht. Ich glaube das verstehen einige erst, wenn sie selber mal in so einer Situation wären… dann sieht die Sache nämlich gleich ganz anders aus.

    2.) Dass der Film bzw. der Hauptdarsteller “unreflektiert” handeln soll, muss man vehement abstreiten. Ganz zu Anfang will er für seine Tochter eine Karaoke-Maschine kaufen und überlegt sich zig Mal ob er sie kaufen soll oder nicht (In dieser und in anderen Szenen macht er übrigens auch Scherze, so dass man ihn nie im Leben als humorlosen Sadisten abstempeln kann). Auch sonst wird darauf geachtet, den Hauptdarsteller als möglichst vorsichtig geradezu zögerlich darzustellen.
    Der Punkt ist ja gerade, dass sogar so ein vorsichtiger, gewissenhafter und liebevoller Familienvater zum “Berserker” werden kann, wenn das Wichtigste in seinem Leben in höchster Gefahr schwebt.
    Dass er also ein (Zitat) “sadistischer kaltblütiger Kampfroboter” sein soll, ist nur mit mangender Aufmerksamkeit oder versuchter Tatsachenverdrehung zu begründen, weil im Film alles versucht wird, diesen Eindruck auszuschließen.

    3.) Zitat “Das Weltbild, das Luc Besson und sein Co-Autor hier (vermutlich mit Wachsmalstiften), aufzeichnen, ist an Simplizität nicht zu überbieten und kommt normalerweise eher von solchen Schwachstrom Hirnis wie Eli Roth. Alles ausländische ist böse…”

    Absoluter Irrsinn, geradezu obszöne Behauptung. Dem Vater ist es im Gegensatz zum Rezensenten völlig schnuppe, wer die Verbrecher sind: er hätte auch gegen Deutsche, Australier oder oder Japaner so gehandelt. Mit Rassismus hat sein Handeln nichts zu tun.

    Wenn man den Autoren des Films Rassismus vorwirft, weil sie zur Abwechslung mal nicht Deutsche sondern Albaner und Araber als Bösewichte wählen, ist das einfach lächerlich. Sind das vielleicht Halbgötter oder so? Das sind Menschen wie wir und auch unter denen gibt es einige die zu gezeigten Taten fähig sind. Punkt.

    Die ganze Rezension ist so gespickt von Beleidigungen gegen ein Kunstprodukt (den Film), dass man sich fragen muss, worauf der Autor der Kritik eigentlich so eine Wut hat? Sprachliche Gewalt ist auch Gewalt. Auf diese sprachliche Gewalt verzichtet Bryan Mills im Film übrigens fast komplett. :)

  • just a hero

    “1.) Es ist keine “Selbstjustiz” (wie der Autor behauptet) sondern eine Rettungsaktion, klaro? Selbstjustiz wäre, wenn die Tochter schon tot ist und er alle umlegt, die daran beteiligt waren. Tut er aber nicht.”
    Selbstjustiz bedeutet sich selbst über dem Gesetz stehend zu sehen und andere für ihre Taten richten zu wollen. Dieser Film zeigt Selbstjustiz, Punkt.

    “2.) Dass der Film bzw. der Hauptdarsteller “unreflektiert” handeln soll, muss man vehement abstreiten. [...]”
    Er überlegt nicht ob sein Handeln sinnvoll ist oder mit irgendwas vereinbar ist, er tötet einfach nur um zum Ziel zu gelangen, deshalb unreflektiert. Die ersten 20-30 Minuten des Films sollen ihn als fürsorglichen Vater darstellen. Diese klischeebehaftete Darstellung ist einfach nur übertrieben, damit auch wirklich jeder zu Beginn des Films schnallt, wie doll der Papi seine liebe Tochter hat und er alles tun würde um sie vor Gefahren zu schützen. Seine Vorsicht und Zögerlichkeit ist ebenfalls so übertrieben und deutet den Akt der Entführung schon weit im Vorfeld an, nichts kommt überraschend.

    Insgesamt finde ich es seltsam, den Film als Kunstwerk zu verteidigen, wo bitteschön ist zB die schöpferische Höhe? Und das die dargestellte Gewalt gefeiert und als erfrischend empfunden wird, finde ich irritierend. In dieser dargestellten Konsequenz ist am Charakter absolut nichts verständnisvolles oder sympatisches zu finden. Unsinnig finde ich auch, hypotetisch zu fragen, was man statt seiner in der Situation gemacht hätte. Sicher keine Gewaltorgie diesen Kalibers! Es handelt sich um einen Film, dem es zwar erlaubt ist, sowas zu zeigen, der aber sicher nicht dafür stehen kann, wie man solche Ereignisse löst!

    Der Film versagt auf vielen Ebenen: die Story ist eintönig und bietet keine Abwechslung, das Vorgehen des Protagonisten ist simpel und das Ergebnis vorhersehbar. Man fiebert weder mit ihm mit, noch zweifelt man daran, dass er am nächsten Ort nicht noch mehr Gegner problemlos erledigen kann. Es gibt keine Konsequenzen für sein Handeln, am Ende ist alles paletti und selbst der Stiefvater findet es ok.

    Das kann man mögen, aber die deutlichen Schwächen lassen sich damit nicht kaschieren, selbst bei einem “Gernefilm” erwarte ich etwas mehr Logik und Abwechslung. Die hohen bzw guten Wertungen zeigen für mich eher, dass er technisch sauber produziert ist und die Art von Film derzeit hoch im Kurs steht.

  • ES

    Hut ab – Gossenslang gepaart mit ein paar intelektuellen Einwürfen – wer hat Dir denn beigebracht Deine Meinung auf diesem unterirdischen Niveau zu präsentieren? Vielleicht kommt Liam Neeson ja auch mal bei Dir vorbei und spricht mit Dir drüber – auch in Deutschland ist das Stromnetz stabil.

  • http://www.infokrieg.tv DaWolle

    Am interessantesten finde ich immer, dass Kommentare wie #105 allen anderen Kommentatoren vorschreiben wollen, was sie bei dem Film empfunden haben.
    Es gibt kein “ich finde die Story ist etwas eintönig und bietet wenig Abwechslung was zusammen mit dem simplen Vorgehen des Protagonisten mir langweilig war”. Nein, weit gefehlt. Es gibt nur: “Die Story ist eintönig. Es gibt keine Abwechslung. Das Vorgehen ist simpel. Das Ergebnis vorhersehbar.”

    Hier wird die eigene Meinung anderen aufdiktiert die sie schlucken sollen, anstatt simpel seinen eigenen Standpunkt darzustellen. Wenn andere nicht freiwillig umsatteln, wird halt die Keule geschwungen. Für viele scheint es noch immer zumindest schwer zu aktzeptieren, dass es andere Meinungen und Ansichten gibt.

    Versteht mich nicht falsch, ich finde auch nicht, dass Gewaltdarstellungen immer ungeschönt gezeigt werden müssen, ich selber bin in meinem Freundeskreis (übrigens alles Studenten und Akademiker, nicht dass ich hier gleich in die Sido-Schublade geworfen werde nachdem der Sumpf mich nicht verschluckt hat) der, der oft “jammert”, dass er die Gewaltdarstellungen überzogen findet, weil ich es ästhetisch unschön finde und es halt immer “selber wehtut” sowas zu sehen. Und ich finde auch hier, hätte man sparen können. Allerdings glaube ich nicht, dass jetzt Familienvater A. Müller wegen einem solchen Film als nächstes zu seinem Nachbarn rübergeht und den absticht, weil er letzter Woche seine Tochter von der Schule mit nachhause genommen hat. Dass derartige Gewaltdarstellungen Leute zu soetwas treiben ist nachwievor nicht erwiesen, vielmehr noch ist es höchst fraglich. Egal was Jugenschützer und Politiker, deren Sprachrohr die Massenmedien sind, immerwieder gerne behaupten. Bestes Beispiel sind die Sendungen zum Thema Killerspiele (die ich hier mal mit Killerfilmen [da kann man Taken denke ich ganz gut einordnen] inhaltlich vergleichen möchte); dort wurden bewusst und in grobem Umfang auf ARD und ZDF Reportagen mit wissentlich falschen Tatsachenbehauptungen ausgestrahlt um eine gezielte Beeinflussung hervorzurufen: “BÖÖÖÖÖSE! GAAANZ BÖSSSE! Nächstes Jahr haben wir nur noch Massenmörder wenn das nicht verboten wird.” – Gut, auf die Welle warten wir jetzt schon ein paar Jahrzehnte, aber ok! Also wie gesagt, nur weil Liam hier Selbstjustiz, in einem übrigens absolut unrealistischem Rahmen für 99,999% der Bevölkerung (wer hat schon derartige Fähigkeiten?!), übt haben wir doch morgen nicht 1 Million Durchgeknallter. Auch nicht übermorgen, nachdem sie noch so einen Streifen gesehen haben, oder in einem Jahr nachdem sie 200 solcher Filme gesehen haben. Ich habe schon viel Gewalt und verherrlichendes Gesehen und selber noch nie auf derartige Mittel zurückgegriffen.
    Aber vlt. äußert sich ja mal jemand, der wegen derartiger Gewaltdarstellungen schonmal jemanden massakriert hat. Ich bin gespannt!

    Vor diesem Hintergrund finde ich es absolut ok zu sagen “hey, das gefällt mir nicht, ich gucke mir das nicht so gerne an, weil mir Gewalt selber weh tut”. Aber ich finde es nicht ok zu sagen “das ist Schrott und alle die es toll finden sind Rechtsradikale”. Also bitte …

    Und ich finde, wenn ein Film für jemanden Unterhaltungstechnisch einfach gut funktioniert, wenn er mit solchen Darstellungen umgehen kann, dann hat es sich doch gelohnt ihn zu gucken, er ist seinem Primäranspruch zu unterhalten gerecht geworden.
    That’s Entertainment!

    Und wenn nicht zur Unterhaltung, warum gucke ich dann Filme?
    Wenn ich etwas sehen will, dass die Realität wiederspiegelt, schlage ich vor raus zu gehen und was zu unternehmen. Die Realität kann so schön UND spannend sein!
    Wenn ich mich intellektuell fortbilden will kann ich das auch anders, dafür brauche ich keine Filme. Also jeden Film als schlecht abzustempeln nur weil er nicht tiefgründig ist, dass muss jeder für sich selbst, aber nicht für andere übernehmen.
    Ich kann nur von mir sprechen, aber ich gucke Filme des Unterhaltungswertes wegen. Und wenn er jetzt mehr bietet als bloße Unterhaltung, dann freue ich mich darüber. Aber da es Unterhaltung sein soll, schreie ich auch nicht gleich aus jedem Fenster wieviel Zeit ich damit verschwendet habe und wie schrecklich es war. Es gibt eben mehrere Formen von Unterhaltung. Und wenn fast alle den Film toll finden, also unterhaltsam, dann kann er ja kein schlechter Film sein, oder?! Ich finde Harry Potter auch schrecklich! Ich habe mir mal einen Streifen mit meiner Ex-Freundin angucken müssen: Brrrr, mir ist immer noch graus. Aber hey, es gibt Millionen die ihn toll finden. Irgendwas muss wohl dran sein!
    Ich rede mir nach einem schönen Abend mit Freunden beim Bowlen ja auch nicht ein, dass alles doof war, weil meine Coke abgestanden, mein letzter Wurf miserabel und die Musik nicht mein Geschmack war. Das Gesamtpaket zählt, und das stimmt halt oft doch, auch wenn ich das Spiel verliere oder meine Freundin mit einem Drink beklecker!

    Und zu den Rassismusvorwürfen fällt mir wirklich wenig ein. Aber ganz amüsant finde ich sie. :)
    Es ist doch wirklich mehr als absurd zu sagen, der Film sei rassistisch weil ein paar Verbrecher aus dem Osten Europas die Bösen sind. Uns ist denke ich allen klar, dass es nicht immer die Zugewanderten sind. Aber uns ist auch klar, dass sie es oft sind. Und dafür muss man nicht im “Braunen Sumpf” versinken (dazu will ich gleich noch kommen!).
    Es gibt diese Verbrecherbanden halt. Und zwar genauso!
    Wenn daran etwas rassistisch war, dann nur, dass die Verbrecher alle Männer waren, denn mittlerweile sind in vielen Ländern mehrheitlich Frauen die Täter an den Straftaten rund um Menschenhandel (Uno-Bericht zum Menschenhandel).
    Und, fühle ich mich deswegen jetzt Rassismusvorwürfen ausgesetzt durch den Film? Nein! Und ich denke auch nicht, dass jeder Albaner sich deswegen gleich des Rassismus ausgesetzt fühlt.

    Und wer nicht glaubt, dass Osteuropäer oftmals in diesem Milleu verantwortlich sind, der hat sicher auch noch nichts von den Kölner Ringen etc. gehört. Das ist ja mittlerweile ein offenes Geheimns was dort passiert. Mit einem Gewaltpotential das bereits einen Staatsanwalt in die Flucht ins Ausland mit seiner Familie getrieben hat wegen Morddrohungen die scheinbar sehr ernst zu nehmen sind! Wenn die Dinge direkt vor meiner Haustür (in Zeiten der Globalisierund ist eine Stadt wie Köln für mich, egal wo ich in Deutschland lebe vor meiner Haustür) geschehen, dann kann ich doch nicht ernsthaft sagen “nein, das ist nicht so?!”.
    Nochmal zum Verständnis: Ich sage nicht, dass die Bösen immer Osteuropäer sind, aber hey: Es ist halt manchmal so! Und eigentlich sollte das mittlerweile jeder mitbekommen haben.
    Und wieso sollte es auch nicht so sein? Wenn ich behaupte, sie sind es nie, dann wäre das schliesslich auch rassistisch anderen Gruppen gegenüber, oder nicht? Das würde das analog ja bedeuten, dass immer die schon stets in dem Land Lebenden die bösen sind.

    Aber es ist halt auch einfach geworden “Rassismus” zu rufen. Bei der Vergangenheit Deutschlands natürlich nicht ganz zu Unrecht.
    Aber deswegen gleich Leute, die den Film gut fanden als Nazis zu bezichtigen (“Brauner Sumpf”) das stößt mir ziemlich heftig auf.
    Ich fühle mich hier persönlich angegriffen, da ich den Film unterhaltsam fand.

    Und ich finde die Behauptung, der Film funktioniert nur eben WEGEN diesem Rassismus ebenso fragwürdig. Ich denke nicht, dass dem so ist.
    Der Film funktioniert ebenso wie “Man On Fire” auch grade wegen seinem, von Ihnen so zerhackten, Anfang in dem erstmal die Zwischenmenschlichenbeziehungen vorgestellt werden. Eine Sache die imho z.B. “Sieben Leben” gefehlt hat, wo ein Hauptcharakter handelt, dessen Motive man nicht kennt, und es einem nicht nur schwer fällt sein Handeln nachzuvollziehen, sondern gänzlich unmöglich gemacht wird, da man nicht weiss, was ihn dazu treibt.

    Zudem möchte ich zumindest in Frage stellen, dass ein Film der so offensichtlich rechtes Gedankengut transportiert (wie Sie behaupten) einfach so FSK 16 bekommen hätte, geschweigedenn überhaupt ins Kino gekommen wäre!

    But whatsoever, ich werd mir den Streifen wieder ansehen wenn jemand ihn noch nicht kennt und Lust dazu hat, und hey wer weiss, vlt. laufen wir danach zusammen Amok!
    Ich poste dann aber vorher hier nochmal, denn bei der regen Aktivität müsste ich ja viele Mitläufer finden.

    So long …

  • Leto

    @102

    Um Missverständnissen vorzubeugen:
    Es liegt mir fern, jeden, der diesen Film mochte, in “Nazi-Nähe” zu rücken. Mir ist vollkommen klar, dass es viele Zuschauer gibt, die in der Lage sind, pure “Action”-Darstellungen zu konsumieren, ohne sich von möglichen problematischen ideologischen Implikationen des filmischen Kontexts “stören” zu lassen. Das ist so weit auch in Ordnung. Aber ich bin genauso überzeugt davon, dass es ebenso viele Zuseher gibt, die sich gerade aufgrund dieser Implikationen für den Film begeistern.

    Deshalb hatte ich die abschliessende Frage gestellt, ob und wie sich die Einstellung zu dem Film ggf. ändern würde, wenn bei ansonsten identischer Machart und gleichem Plot nicht “Albaner”, “Franzosen” und “Araber” als Gegner herhalten müssten, sondern, wie in tausenden US-Actionfilmen, eben andere Amerikaner, ggf. Farbige oder Hispanics.
    Die Nationalitäten und rassischen Stereotypen beinhalten hier meiner Ansicht nach einen ähnlichen kalkulierten Tabubruch wie seinerzeit im “pay-for-torture” Folterporno “Hostel” und dessen Ansiedlung im “gruseligen” Osteuropa.

    Mit meinen Vorwürfen ziele ich übrigens keinesfalls in erster Linie auf “deutsche” Zuschauer ab, denn Rassismus und Xenophobie, die Angst vor dem Fremdartigen, (seien es Kulturen oder Menschen), sind natürlich in anderen Nationen, inclusive der USA, ein ebenso weit verbreitetes Phänomen wie bei uns. Auch wenn der Film in Frankreich produziert wurde, so zielt er in seiner Machart natürlich ganz klar auf spezifisch amerikanische “Bedürfnisse” und diesbezügliche unterschwellige Vorurteile (eines potentiellen US-Publikums) ab, die hier bedient werden – Europa, der Kontinent, auf dem es keine Boot-Camps, kein Recht auf Waffenbesitz und Selbstjustiz und keine Todesstrafe gibt, wo mit kriminellen Ausländern zu lasch umgegangen wird etc. etc. – bis der amerikanische Held unter dem Gesocks selbst aufräumt.

    Diese Konstellation ist doch kein Zufall, oder? Das glaubt doch wohl auch keiner, dem dieser Film gefallen hat? Oder ist wirklich jemand der Ansicht, aus Gründen der “Authentizität” wären die Mädchenhändler Albaner und ihre Käufer Araber – weil es eben auch in der “Wirklichkeit” solche Fälle gibt. So naiv kann man doch eigentlich gar nicht sein.

  • Michael

    selbst meine Frau fand den Streifen fesselnd und nachvollziehbar. Liam Neeson spielt seine Rolle glaubwürdig, leider sind einige Szenen etwas übertrieben (z.B. herausreißen des Heizungsrohres im Keller). Für mich dennoch das bisherige Filmhighlight in diesem Jahr!

  • Blablub

    Nachdem ich die letzten 1 1/2 Stunden damit verbracht habe die Diskussionen hier durchzulesen, muss ich auch mal meinen Senf dazu geben:

    1. finde ich es geradezu lächerlich, wie hier (teilweise grob beleidigend) pauschalisiert wird, wenn der Gegenüberer einer anderen Meinung ist als man selbst. Das ist ein Armutszeugnis.

    2. fand ich den Film auch gerade wegen seiner kompromisslosen Härte und weil er mit dem üblichen Schema F bricht gut. Hier gibt es keinen großen Endboss, der Katze streichelnd große Reden schwingt, und das eben übliche Schema für Filme dieser Art wird bewusst gemieden. Kein obligatorischer Moment in dem der “Feind” die Oberhand gewinnt und es für den “Held” aussichtslos scheint (obwohl man genau weiss dass sich das Blatt ca. 2 Minuten später wieder wenden wird). In meinen Augen sind solche Schema-F-Twists um einiges vorhersehbarer als “Taken”. Jetzt mal ehrlich: erst wird kritisiert, dass der Film vorhersehbar ist, und ein paar Sätze später wird kritisiert, dass eben genau die erwarteten Klischee-Wendungen nicht eintreten, was den Film wohl eher unvorhersehbar macht.

    3. Zu dem Rassismussvorwurf: so ein Quatsch. Man kann auch überall Rassismus reininterpretieren. Ich finde es rassistisch, die gezeigten Charaktere nicht einfach als “böse Menschen” zu betrachten, sondern als Albaner/Araber/wasweissich und sich überhaupt Gedanken darüber zu machen.

    4. Möchte ich hier einen Satz aus der bereits voher angesprochenen Filmstarts-Kritik zitieren:

    “Die Story aus der Feder von Luc Besson und Robert Mark Kamen weidet sich genüsslich an Klischees und überzogenen Annahmen, was durchaus ironische Qualitäten beweist: Los Angeles steht plötzlich für die Heile Welt, während das kultivierte Paris im krassen Gegensatz dazu zum Sündenpfuhl degradiert wird. Dies ist ein schelmischer Tritt in den Allerwertesten, den Besson und Co. sich gegenüber der amerikanischen Filmindustrie nicht verkneifen konnten.”

    Aus diesem Blickwinkel betrachtet entkräften sich einige der hier angebrachtetn Argumente gegen den Film quasi von alleine :)

    Zu guter Letzt möchte ich einige hier (allen voran Batzmann) mal dazu auffordern, nicht immer Stur die eigene Meinung dem Anderen aufzwingen zu wollen. Gerade neben dem ganzen Gerede über “political correctness” und “Toleranz” wirkt das auf mich einfach nur Heuchlerisch.

    In diesem Sinne ein schönes Leben noch…

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/07/bela.jpg Batzman

    @blablub

    Das Argument von Filmstarts erfordert schon einiges an Gehirnverrenkung, wenn man das kritiklose Nachäffen amerikanisch-schlichter Weltsicht als Ironie verstehen will. Die generelle Rezeption des Films geschieht, wie man auch hier in den Kommentaren sieht völlig ironiefrei. Die Zuschauer sind angehalten die kompromisslose Selbstjustiz und Weltsicht des Films zu vereinnahmen und tun dies auch, wie man an den ganzen “um die Tochter zu retten ist alles erlaubt” und “der Film zeigt doch nur die Realität so wie sie ist”-Comments sieht.

    Auch die angelsächsische Kritik zeigte sich eher iritiert, dass sich ein europäischer Filmemacher so an die konservativ-amerikanische Weltsicht des “Alle Böse ausser wir” heranschmeisst. Besson hat jedoch auch mit seinen bisherigen Werken immer extrem auf den US-Markt geschielt und war wohl nie ein typisch europäischer Filmemacher. Insofern finde ich die These von Filmstarts mehr als kühn.

    Zitat aus der Empire: “nterestingly, it’s directed by a Frenchman (Pierre Morel) and produced by his longtime accomplice, Luc Besson. On the evidence of this, they’re now either self-hating freedom-fries munchers, or just knowingly manipulating US prejudices in the name of entertainment. We suspect the latter.”

    @ES

    Einem Kritiker, in einem anonym hingerotzten Kommentar, die Hinrichtung mittels Stromfolter zu wünschen, zeigt auch recht deutlich, wes Geistes Kind man ist. Und wie der Film bei seinem Publikum ankommt.

    @DaWolle

    Die Einstufungen der FSK zu diskutieren ist müssig, da die Liste der Fehlentscheidungen was das angeht Legende ist. Ein Folterporno wie “Passion of the Christ” ist auch ab 16 freigegeben worden, trotz seiner fragwürdigen Aussagen und antisemitischen Untertöne. Zudem ist auch bekannt, dass die Majors durchaus einen gewissen Einfluss haben, meint: Wenn die FOX sagt sie hätte gerne ein 16er Rating bekommt sie es leichter als wenn irgendein kleiner Verleih mit einem harten Film ankommt und dasselbe fordert.

  • Lukas

    @ Blablub

    Zu den Rassismusvorwürfen:

    Nicht der Autor der Rezension interpretiert Rassismus in den Film, sondern du interpretierst Rassismusvorwürfe in die Rezension.
    Man kann wirklich überall Rassismus sehen. Damit hast du schon Recht …

  • http://www.infokrieg.tv DaWolle

    Ok, ich kenne mich mit falschen FSK Einstufungen nicht so gut aus, ich kenne keine Beispiele, daher danke für die Info.
    Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass das recht “solide” abläuft.

    Aber dennoch bleibt hingestellt, dass ein Film der angeblich derart rassistisch ist auch nicht von der FSK bedroht ist sondern von höheren rechtlichen Instanzen. Und die greifen nicht “nach Belieben”.
    Da der Film noch überalle gezeigt werden darf, sollten wir also davon ausgehen, dass auch behördliche Stellen diesen Rassismusstreifen/NaziZielgruppenfilm als, in Bezug auf Rassismus, wesentlich harmloser einstufen als 2, 3 andere Leute hier.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @dawolle

    auch die höheren rechtlichen Instanzen sind bislang nicht grade durch übermässige Kompetenz aufgefallen. Sie indizieren und beschlagnahmen zwar fröhlich Klassiker der 70-80er Jahre immer und immer wieder, aber stören sich nicht fragwürdigen Inhalten die nicht explizit als politisch zu erkennen sind. Rambo III ist trotz seiner politischer Agenda genauso freigegeben wie “Die rote Flut”. Auch mit den bekannten faschistischen Subtexten von “Gladiator” und “Fight Club” – die ebenfalls nicht grade harmlose Botschaften verkünden – haben die höheren rechtlichen Instanzen keinerlei Probleme – und sind meiner Meinung nach auch nicht die richtigen Stellen um sich damit auseinander zu setzen oder darüber zu entscheiden. Das sind gesellschaftliche Fragen, die gesellschaftlich diskutiert werden müssen und nicht durch Verbote zu lösen sind.

  • gnarz

    Dieser Film ist an Brutalität kaum zu übertreffen. Ausländer werden bewusst eindimensional als herzlose, verkommene und skrupellose Bösewichte gezeichnet, die u. a. Frauen zu „Liebesdiensten“ zwingen.

    Der Protagonist – zu Beginn des Filmes sympathisch, ja fast friedfertig dargestellt – startet einen Rachefeldzug als auch er eine geliebte Person verliert. Die Leichen seiner Feinde pflastern daraufhin seinen Weg und auch bei seinen (vermeintlich) Verbündeten kennt er keine Gnade als er erkennt, dass diese korrupt sind und mit den verbrecherischen Ausländern unter einer Decke stecken.

    Der Film spielt bewusst mit den niedersten Instinkten der Zuschauer, er verherrlicht Selbstjustiz, Gewalt und ist fremdenfeindlich. Der Film ist zudem wenig realistisch, der „Held“ schreitet durch die feindlichen Reihen wie ein heißes Messer durch Butter geht.

    Alles in allem eine ekelhafte Glorifizierung von Heldentum und Kampfeslust, blutig, unrealistisch, gewaltverherrlichend, rassistisch und voller Stereotypen.

    Ich finde es gut, dass die Filmfreunde so einem Film nur 4,5 von 5 Sternen geben, mehr hat dieses Machwerk „Braveheart“ nun auch wirklich nicht verdient!

  • Taken

    nein herr bush, wir am mittelmeer sind soo, wirklich nicht, gut das obama gekommen ist

  • Binding

    @ gnarz + alle anderen Motzer: Mich würde mal interessieren, was Ihr denn dann erst zu einem Film wie “Der blutige Pfad Gottes” sagt, in dem sich zwei selbsternannte Typen auf einen Feldzug gegen russische und italienische Mafiosi begeben, um in ihrer Stadt mit dem Abschaum aufzuräumen? Der gilt ja angeblich als megakultig. Hat außerdem schon jemand Clint Eastwoods aktuellen Film “Gran Torino” gesehen? Würde ich jedem mal empfehlen, der hier mitdiskutiert. Der macht es nämlich den Selbstjustiz-Gegnern nicht so einfach wie “96 Hours”, der einfach nur straight und ehrlich ist. Aber lieber nochmal zur Sicherheit: Ich bin im echten Leben weder für Selbstjustiz noch für Rassismus. Wir reden hier aber über Filme. Denen solche Sachen vorzuwerfen und darauf aufmerksam zu machen, ist ja okay und sogar wichtig. Aber sie deswegen total zu verdammen, ist doch ein wenig übertrieben.

  • gnarz

    @Binding: ich glaube du hast die „Ironie“ meines Beitrages nicht erkannt (beachte bitte meinen letzten Satz!). Meine „Rezension“ drehte sich um den Film BRAVEHEART, und ich wollte damit zeigen, dass man in sehr viele Filme „Rassismus“ und „gewaltverherrlichende Selbstjustiz“ reininterpretieren kann, wenn man denn will! Es gibt bei Braveheart die bösen Ausländer (die Engländer in Schottland), korrupten Vertreter des Staatswesens, die den Helden verraten (der schottische Adel), es geht um Rache und um einen (fast) immer siegreichen Helden auf Rachefeldzug…usw.

    Grundsätzlich finde ich es sehr löblich, wenn man auf dieser Seite wachsam gegenüber Rassismus bleibt, m.E. muss man aber auch aufpassen, dass man nicht zu oft (und ggf. unnötig) „Feuer“ schreit, sobald irgendeine Gruppe in einem Film negativ dargestellt wird.

    Sonst müssen wir Filme wie „A History of Violence“ (böse Russen – übrigens 4,5 von 5 Sternen), die Inglorious Basterds (böse Deutsche, ist wohl anzunehmen), und Antz (sehr böse Termiten) bald unter ganz anderen Gesichtspunkten betrachten.

    Das Thema Gewalt lasse ich an der Stelle mal außen vor (bei der Folterszene und dem „Armschuss“ war mir persönlich sehr unwohl im Kino), finde es aber schon beachtenswert, dass eine Seite die mit Filmen wie bspw. Saw offensichtlich keine Probleme zu haben scheint bei diesem Film so empfindlich reagiert.

  • Binding

    @ gnarz: Äh, sorry – den “Braveheart”-Hinweis hatte ich in der Tat überlesen. Aber auch kein Wunder, wenn Du hier so durchtriebene Comments reinstellst …

  • ro

    … also wer sich diesen film nicht mit einem Augenzwinkern als zwar übertriebenes, aber atemberaubendes werk ansehen kann ist zu jung oder hat keinen humor. basta.

  • http://www.nachonet.de starbuck

    Gerade die Szene, in der er der Frau seines Ex-Kollegen in den Arm schiesst fand ich gut. Hat mich überzeugt. Und den gefolterten Typen, der seine Tochter entführt und unter Drogen gesetzt hat, hätte ich auch brutzeln lassen.

  • http://www.julieparadise.de Julie Paradise

    Wie alt muß man sein um soviel dumpfe Gewalt gutheißen oder “genießen” zu können?

  • Konfuzius

    Liebe Julie Paradies, ich habe mir jetzt mal ihre bisherigen Beiträge angeschaut und bin ja geradezu geschockt.

    Zitat: “Abgesehen davon, daß ich immer noch und generell finde, daß nichts, wirklich gar nichts solche Selbstjustiz-Amokläufe rechtfertigen kann und darf, trifft dieses Argument in diesem Film nicht zu, denn wie schon vorher beschrieben ist es nicht Liebe, die den Vater antreibt, sondern eher verletzte Eitelkeit.”

    War das Spass oder wirklich ernst gemeint?

    Also, erstens mal möchte ich wirklich nicht dein Kind, Bruder, Vater oder sonst irgendwas sein… die tun mir jetzt schon leid, falls sie mal in eine brenzlige Situation kommen (die nur mit Rechtsbruch zu lösen ist) und eventuell auf deine Hilfe angewiesen sind.

    Und zweitens bin ich froh, dass in “Taken” niemand von deinem Schlage die Hauptrolle spielt, weil der Film dann schon nach 30 Minuten vorbei wäre und die beiden Mädchen entweder tot wären oder lebendig die Hölle auf Erden als Sexsklaven erleben dürften. Nebenbei hättest du auch noch die Vergewaltiger- und Mädchenhändlermafia auf deine Seite gezogen, die sich immer besonders über Opferlämmer wie dich freuen. Das Böse hätte dank deiner Hilfe gewonnen! Was für ein frustrierender Kinoabend wäre das gewesen.

    Ist dir eigentlich klar, dass ein Unterschied besteht zwischen Recht und Gerechtigkeit? Natürlich gibt es Situationen in den es richtig ist, Selbstjustiz zu üben. Wer das von vornherein als nicht zu rechtfertigen abstempelt, hat aus der Geschichte nichts aber auch gar nichts gelernt…

    Auf dein zweites “Argument” (ha-ha!), dass er es nicht aus Liebe sondern nur aus “verletzter Eitelkeit” (???) getan hat, möchte ich so gut wie gar nicht eingehen, weil es offensichtlich macht, dass du den Film überhaupt nicht vollständig gesehen haben kannst. Zumindest nicht die erste halbe Stunde, die gänzlich der liebevollen Beziehung zwischen Vater und Tochter gewidmet war (inklusive Karriereende des Vaters um seiner Tochter nah sein zu können!!!!!).

    Also bitte, du mir einen Gefallen und schau beim nächsten Mal zuerst den Film an, bevor du hier solche unqualifizierten Kommentare hinterläßt. Danke!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Konfuzius: >Natürlich gibt es Situationen in den es richtig ist, Selbstjustiz zu üben. Wer das von vornherein als nicht zu rechtfertigen abstempelt, hat aus der Geschichte nichts aber auch gar nichts gelernt…

    Dummfug, das ist das olle Holzhammerargument, mit dem irgendwelche Faschos ihre zweifelhafte Haltung rechtfertigen wollen: Deine Mutti und Deine Tochter werden von einem Trupp soundso vergewaltigt, Du hast eine Uzi, was machst Du?

    Diese Frage ist nicht zu beantworten, klare Sache, alles andere geht gegen den Rechtsstaat und die Verfassung und geht ganz einfach nicht. Als Film darf man diese Fragen selbstverständlich aufwerfen, die dann aber nicht so plump beantworten, wie es dieser Film hier tut. Sonst ist er eben genau das: dumm. Und wenn man schon so auf diese Selbstjustizschiene abfährt, weil geil, endlich zeigts mal einer diesen Wichsern, dann muss man sich schon mal fragen lassen, ob man nicht einen an der Klatsche hat. Das ist Bild-Zeitungs-Propagandaniveau, das hier gefahren wird, nichts anderes.

    Deine seltsame Art, reale Menschen mit der Handlung des Films zu vermischen („bin ich froh, dass in “Taken” niemand von deinem Schlage die Hauptrolle spielt“) spricht Bände. „96 Hours“ propagiert genau wie „300“ den Mob, gefährliches Gedankengut, gefährliche Haltungen, so wie sie hier in den Comments dutzendfach geäußert werden. Und bei solche geballter Dummheit bleibe ich nicht Gentleman, Du Pfeiffe.

    Deshalb: Entweder Du diskutierst hier über diesen beknackten Film und unterlässt jegliche persönlichen Bemerkungen irgendeiner Art, oder Du bist hier raus, capice?

  • Quiet_Earth

    Ich habe den Eindruck als würde die Diskussion sich langsam im Kreis drehen. Man könnte das alles doch auch so sehen:

    “Wie so oft hat das bleihaltige Kinouniversum von Luc Besson keinen doppelten Boden. Alle Figuren bleiben flach gezeichnet, ob die verwöhnte Göre, der protzige Stiefvater oder die diabolisch dreinblickenden Kriminellen. Letztlich ist «96 Hours» ein durch und durch reaktionärer Film. Keine der Gewalttaten des Helden wird infrage gestellt. Der Zweck heiligt die Mittel, und es sterben immer die Bösen.
    Doch das ist in diesem Fall nicht unbedingt ein Makel: Schließlich ist der Film reines Genrekino für Actionfans – und erhebt auf erfrischende Art keinerlei Anspruch, mehr zu sein. Andere Rache-Filme wie «Die Fremde in dir» oder «Death Sentence» wollten mehr. Sie verhandelten das Thema Lynchjustiz ambivalent – und enttäuschten gerade durch das unsägliche Abwägen von Verständnis und Unverständnis für eine Filmfigur, die das Gesetz in die eigene Hand nimmt. «96 Hours» hingegen bemüht sich weder um eine intellektuelle Ebene noch um Realitätsbezug. Die Filmemacher setzen auf eine wohldosierte Action-Choreographie. Das gelingt.”

    Gefunden hier:

    http://rhein-zeitung.de/magazin/kino/galerie/0/96hours/kritikdpa.html

  • Prof. Moriarty

    5FF ist eine reine Fanboyseite, während 96 Hours vor lauter “billiger” 0815-Mainstream Klischees als “Scheiße” bewertet wird, wird auf der anderen Seite MassenBildFocusRTL-Müll wie Star Trek, 300, Star Wars, Harry Potter sowie Herr der Ringe als “GEIL” bewertet. 5FF ist einer wohl schlechtesten Filmseiten im Netz!

    Irgenwie erinnert mich das ganze hier an gescheiterte Filmstudenten die “große” Filme machen wollten und nun RTL-Movies drehen müssen aber über andere Urteilen als wären sie “die” großen Filmemacher und sich in Szenecafes als Undergroundregisseure anderen vorstellen, die sich nie vom Mainstream beeinflussen lassen würden. Arbeiten aber am nächsten RTL-Weltpremiere Movie ;o)))

    Die Kritik ist genauso platt wie die Lubhudelei anderer Filme! Capice?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    du scheinst schon ein ganz ausgebuffter zu sein, prof. moriarty, aber lass uns doch mal dabei bleiben:

    - ich würde gerne sehen wo 3oo (nur als beispiel) hier als “geil” bewertet wurde.
    - ich würde gerne sehen, wo hier jemand einen grossen film machen will und
    - wo ein RTL-movie das nicht sein kann?
    - und wo der zusammenhang zwischen all dem eigentlich bestehen soll.

    dein kommentar ist etwas wirr und schwer zu lesen, wenn man ein nur in normalem tempo denkendes gehirn hat, also wärst du so lieb zu erläutern worauf du eigentlich hinaus willst? haben wir deinen lieblingsfilm beleidigt? haben wir nicht deine meinung vertreten? haben wir etwa gewagt dir zu widersprechen oder haben wir dinge, die du gut findest, zu kritisch gesehen?

    ehrlich, sollte es so sein, es tut uns wirklich leid. von ganzem herzen. scheint dich ja schwer zu treffen. oder, um dich zu beruhigen: mir zum beispiel ist es scheissegal ob ein film mainstreamkino ist, ein “grosser” film (???), ein RTL-Movie oder Undergroundkino, hauptsache die Geschichte stimmt. denn darum gehts ja.

    batz hat sehr ausführlich erläutert, was für ihn an 96 hours nicht stimmt. dem musst du ja nicht zustimmen, iwo! selbst wir 5 stimmen fast nie alle überein! aber wenn du kritik hast, dann äussere sie an der sache und mach dich nicht lächerlich. over und aus.

  • Binding

    @ Quiet_Earth: Yippieeeehhh!!! Ganz meine Rede seit Anfang an! Die zitierte Rezension bringt’s auf den Punkt.

  • EvilJ

    was für eine absurde filmkritik! subjektiver gehts ja gar nit mehr.
    naja, was will man von einer person erwarten, der musicals als
    eines seiner lieblings genres nennt! evtl. solltet ihr mal leute
    die kritiken schreiben lassen, die sich in dem jeweiligen genre
    auch wohl fühlen. die interpretation von herrn batzmann ist
    teilweise sowas von an haaren herbeigezogen, dass es einem
    schlecht wird. diese wurden hier schon mehr als genug erörtert,
    daher nehme ich ma keine stellung zu.

    ich mochte die seite bisher aber mit so einer kritik tut ihr euch
    echt keinen gefallen. sowas erscheint für mich einfach total
    unglaubwürdig. als ob ihr einfach nur für ne “sensation” sorgen
    wolltet!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Der nächste der meint anmerken zu müssen, dass die Kritiken hier “voll subjektiv” sind, bekommt was schweres an den Kopf.

    Ansonsten gilt wie immer die F5-Kommentarfibel
    http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/

    @quit_earth

    kann man. man kann von jedem Film seinen subtext und die geisteshaltung ignorieren die dahinter steht und dann sagen: is ja nur Spaß. Funktioniert nur nicht wirklich gut, wenn Volkes Stimme den Film denn genauso versteht, wie er gemeint ist. Die unzähligen “richtig so” und “genauso isses auch, der Film zeigt voll die Realität”-Kommentare hier und andernorts, zeigen recht deutlich in welche politische Kerbe der Film schlägt und wie er von Otto-Normal-Zuschauer wahrgenommen wird.

  • EvilJ

    warum hab ich nu ne beule am meinem schädel? xD

    versteh mich nicht falsch, ich mag deinen schreibstil, lese
    deine kritiken eigentlich gerne. bisher hatte ich auch kaum
    einen grund zum meckern. aber die diskrepanz zwischen
    deiner und der allgemeinen bewertung ist einfach riesig!
    da komme ich irgendwie nit drauf klar. wenn man es mit
    anderen schinken vergleicht, kann man die bewertung so
    gar nit verstehen. warum zum teufel bekommt death race
    3,5 sterne von dir und taken nur 1? da stimmt doch was nicht.
    nur weil du dem film rassimus vorwirfst (was ich überhaupt
    nicht nachvollziehen kann)? oder weil er selbstjustiz verherrlicht
    (so wie 50 % andere actionfilme). das kann es doch nit sein.

  • Quiet_Earth

    @ Batz

    Ich hab es ja auch nur angeführt, weil ich mich bei den ganzen Vorwürfen hier ja schon fast schäme, den Film gut zu finden. Außerdem habe ich gestern auch noch andere Kritiken zu “Taken” gelesen. Einige waren mit der Grundaussage der Rezension hier identisch, aber weitaus weniger dramatisch formuliert.
    Andere wiederum sehen es eben so, wie ich oben zitiert habe. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dieser Bewertung am besten klarkomme, da sie am ehesten meine Haltung zum Film trifft und die Bindings anscheinend auch. ;o)

  • bluub

    Krass, soviel Kritik liest doch kein Mensch. Trotzdem gebe ich auch gerne noch meinen Senf dazu.
    Viele der kritisierten Punkte dieses Films würde ich vermutlich auch kritisieren. Es kommt dennoch darauf an unter welchen Gesichtspunkten man diesen Film sieht. Ich zumindest war ziemlich gelangweilt von dem ewigen Überhelden, der Paris in Schutt und Asche legt, um seine jungfräuliche Tochter aus den Händen eines Menschenhändlerrings zu befreien. Irgendwie klingt das für mich, als hätte James Bond persönlich ein Kind gezeugt, wäre am James Bond sein zerbrochen und nun auf dem Rachefeldzug gegen die Welt, nur um das einzig wichtige in seinem Leben, seine Tochter, zu retten.
    Gute Action, aber ich finde das wirklich ernst zu nehmende Thema “Menschenhandel” ziemlich verrissen.
    Ein Film wie “Human Trafficking” z.B. schafft es die Thematik eines Veteranen, der seine Tochter retten möchte, realer und so auch glaubhafter zu verkörpern. Oder liege ich da falsch?
    Aber “Taken” ist ein netter Film, der nicht nachdenklich macht, nicht anregt, ein Film, den man mit Chips und Bier Sonntagsabends auf der Coach sieht und ihn nach einer Woche wieder vergessen hat. Nett einfach. Einfach Nett

  • http://www.nachonet.de starbuck

    An 122.:

    30. Ich heiße sie nicht gut, aber kann sie nachvollziehen. Warum? Ich bin selbst letztes Jahr Vater geworden, und wenn jemand mein Kind entführte und unter Drogen setzte, ich würde den Typ ebenfalls “schmoren lassen”. Ob ich die Schuzpe hätte, der Frau (die mich im Vergleich zu meinem Kind nicht die Bohne interessiert) in den Arm zu schießen, weiß ich nicht, aber ich kann es wie gesagt nachvollziehen (ich würde wahrscheinlich daneben schießen und den Fernseher treffen, bei manchen Familien wirkt das vielleicht sogar besser).
    Ich bin selbst kein Befürworter von Selbstjustiz, da diese nunmal leicht den falschen trifft und selten eine Maßregelung kennt. Das “Problem” mit Filmen, die dieses Thema haben, ist jedoch, dass darin der Schuldige meist klar erkennbar ist. Wäre ich Ryan, ich würde, es tut mir leid, genauso handeln.

    Was ist eigentlich mit Sympathy for Lady Vengeance? Fandet ihr den Film bzw. sein Thema auch so scheiße?

  • http://bohuco.net/mag DerFichtl

    So eine seltsame Gutmensch-Kritik hab ich ja noch nie gesehen.

    Natürlich die albanische Mafia sollte gefälligst einen fairen Prozess bekommen. Die Kinderschänder sollten am besten aus einem untypischen Land sein (warum eigentlich?) und in Paris gibt’s definitiv keine inkompetenten Polizisten wie man in den letzten Jahren so oft in den Nachrichten beobachten konnte.

    Dieses ewige differenzieren wird auch langsam langweilig, von mir aus darf es jetzt endlich wieder mal richtig böse Bösewichte geben, und richtig brave, gute Helden. Von mir aus kann ein Film auch nur mal Action sein, ohne politischen, sozialen Hintergrund und ohne Pseudo-Botschaft. Einfach, einfach … einfach, simpel.

  • RubbelDieKatz

    was für ein langweiliger Film.
    Ich mag ja eigentlich Liam Neeson, der strahlt immer sone Ruhe aus. Umso entäuschter war ich als ich diesen Schrott sehen musste.
    Kann die moralischen Bedenken definitiv nachvollziehen. Wenn ein Film sich derart ernst nimmt, dann muss er auch dafür sorgen, dass er mit seiner Grundaussage im Rahmen bleibt.
    Gutes Review Batz, auch wenn ich deine normalerweise nicht so mag.

  • timo

    erstaunlich wie weit die meinungen auseinandergehen. der film war der “HAMMER”, absolut spannend und unterhaltsam. so etwas nenn ich unterhaltung! von der ersten minute an. geschmäcker sind nun mal unterschiedlich. wenn ich mir überlege wie langweilig die meisten “sozial kritischen” filme SIND, UND WAS FÜR EINE ZEITVERSCHWENDUNG, danke für diesen ausflug ins land der unterhaltung. ja, war ein bisschen brutal aber definitiv unterhaltsam. die FILMKRITIK ist hier nicht nur voll verfehlt, sondern auch von einem ahnungslosen geschrieben. ich würde an eurer stelle das handwerk wechseln. schuster, bleib bei deinen leisten! WERD BÄCKER!

  • bale

    das lustige an den rassismus vorwürfen ist ja,… die oberste stufe der “bösen menschen” in taken sind gutsituierte franzosen sowie die franz. polizei. paris wird als dreckiges, brutales moloch inszeniert. das alles von einem franz. regisseur sowie produzententeam… mir ist nicht ganz klar wie man die offensichtliche ironie nicht checken kann??

    ich bin weder jemand der den film glorifiziert (als meisterwerk betitelt) noch ihn in der luft zerreissen würde. aber im gegensatz zum review erkenne ich einen genrefilm wenn ich einen sehe..

  • Phil

    Kommentar von Batzman 130: “Die unzähligen “richtig so” und “genauso isses auch, der Film zeigt voll die Realität”-Kommentare hier und andernorts, zeigen recht deutlich in welche politische Kerbe der Film schlägt und wie er von Otto-Normal-Zuschauer wahrgenommen wird. ”

    Für mich klingt dieser Satz eher nach Elitismus/Rassisimus als alles was ich in dem Film gesehen habe, mit dieser arroganten Art sich über den dummen “Otto-Normal-Zuschauer” zu stellen, der scheinbar eine andere Wahrnehmung hat als der alles-jederzeit-überblickende Rezessent.

    Es ist ein Rachefilm, Herrgott. Habe schon bessere gesehen, aber auch schon schlechtere.

  • Sascha

    Ich hab schon lange nicht mehr so einen guten film gesehen, man fiebert die ganze Zeit mit, die Brutalität zeigt nur die Entschlossenheit des Vaters.

    Ein Film den ich auch gerne 2, 3 mal anschaue

  • KingKarnja

    Lieber Herr Batzman,

    ich würde einfach mal den Stock ausm Arsch nehmen und mal richtig hingucken: der Film war das beste was das Kino in diesem jahr zu bieten hatte. Sorry aberbei Lauwarmen wie “Hilde” und/oder “Der Vorleser” kommt halt nicht jeder auf seine Kosten.

    Fazit: Ganz großes Kino, mal wieder ein Highlight seit langer langer Zeit. Ich hoffe doch sehr auf nen 2. Teil.

  • http://www.julieparadise.de julieparadise

    “Yeah, voll der goile Film, endlich mal richtisch Action … und Ehrenmorde und Selbstjustiz sind auch voll okay!”

    (Es gibt so Sachen, da kann ich einfach nicht zu schweigen.)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Julie: Richtig so, man sollte Vollhonks nicht die Bühne überlassen, wenn man merkt, dass es Vollhonks sind.

    Nun habe ich mir diesen Film endlich mal ganz angesehen und muss sagen, dass er ein hochspannendes Stück Scheiße ist. Gewaltverherrlichende, als Genre-Film verpackte Scheiße.

    Sowohl die Verpackung des Films als realitätsnaher Thriller als auch seine Tarnung als Genre-Film sind quasi unter der Gürtellinie. Der Film will Fragen aufwerfen, kommt aber über Rambo 2 nicht hinaus. Es leuchtet blau ist zwar teil Drei, beleuchtet aber das Nivaeau dieses Filmes um so deutlicher.

    Jeder, der in diesem Thread verteigigende oder entschuldigende Arugmente für diesen Film gebracht hat, muss sich fragen lassen, wie weit sein Gewaltverteidigendes Verständnis gehen mag. Meines geht sehr weit, auch im gesellschaftlichen Kontext. Das heisst aber nicht, dass ich jede gewaltfördernde Scheiße gutheißen muss.

  • Quiet_Earth

    @ Ist klar Renington!

    Du solltest dich vielleicht langsam mal fragen, ob du wirklich besser bist als die Leute, die du hier beleidigst. Durch deine Ausdrucksweise begibst du dich nämlich genau auf dieses Niveau! Und das ist leider nicht das erste Mal, dass du verbal entgleitest.
    Das hat mit sachlicher Argumentation nicht mehr wirklich viel zu tun! Schade eigentlich … Ich mag die Seite der Filmfreunde und auch bei den Reviews bin ich immer interessiert mit dabei. Aber wenn das so ausartet, dann muss man halt mit entsprechenden Gegenreaktionen rechnen! Gerade dann, wenn es noch so provokativ geschrieben wird, wie es bei dir der Fall ist.
    Das hat zwar nichts mehr mit dem Film zu tun, aber das musste ich jetzt einfach loswerden.

  • Pingback: calibanblog.de » Filmkritiken

  • RN

    @Quiet_Earth: kann ja jeder lesen wo und was er will

    Der Film hätte sich selbstironisch zeigen sollen; wenn statt der Tochter das Pferd entführt worden wäre um an einen gemeinen Abdecker verkauft zu werden, wohingegen der Vater dann, um seiner Tochter eine Freude zu machen (die mit der Karaoke-Maschine ohnehin nicht so recht glücklich war), die gemeinen Spießgesellen zur Strecke bringt und mit Blacky in den Sonnenuntergang reitet….das hätte wenigstens Stil gehabt.
    Aber so bleibt es leider nur ein schwacher Film, der nicht einmal konsequent ist – was schon die Darstellung der Gewaltszenen zeigt, die erstaunlich blutarm sind.
    Und auch die Tochter ist mit ihren 17(!) Jahren schon ein wenig nervig. Für diesen Film hat man unnötigerweise gute schauspieler verheizt.

  • KingKarnja

    @renington:

    was bitte, wenn nicht 96 stunden, waren dann deiner meinung nach die kino highlights in diesem jahr?

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ KingKarnja: Willst Du mich verarschen oder was?

    15.01.2009 Die Klasse
    16.01. Revolutionary Road
    30.01. The Curious Case of Benjamin Button
    05.02.2009 Frost/Nixon
    12.02.2009 Freitag, der 13. (ja, sogar der war besser als 96 hours)
    12.02.2009 The International
    19.02.2009 Milk
    19.02.2009 Religulous
    26.02.2009 Gran Torino
    26.02.2009 The Wrestler
    06.03. Watchmen
    19.03.2009 Slumdog Millionär

    So. Und jetzt? Hm? Jeder einzelne Film auf dieser Liste ist besser, als dieser gewaltverherrlichende Dreck. Aber vielleicht meinst Du ja auch, dass der Film gut ist, grade weil er gewaltverherrlichend ist. Bzw. Du erkennst die Verherrlichung vielleicht nicht, das kann gut sein. Falls das der Fall ist, erkläre ich’s Dir gerne.

  • KingKarnja

    Für meinen Geschmack hast du viel zu viel Schund aufgelistet; einige Filme wie Benjamin Button gingen garnicht und sind total overrated… Ok, Slumdog und Frost/Nixon waren nicht schlecht, Religulous hab ich noch nicht gesehen und der Rest ist dann eher tristes Mittelmaß oder unterirdisch.

    Fazit: Letztlich ists Geschmackssache. Deine Liste finde ich alles in allem geschmacklos. Für mich ist ein guter Film wenn ich mich gut unterhalten fühle. 96 Stunden hat ich sehr gut unterhalten. Passt.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ KingKarnja: Milk, Die Klasse, Revolutionary Road = Schund?

    Bullshit, selbst wenn diese Filme nicht Deinem Geschmack entsprechen, so kann jeder denkende Mensch mit Sicherheit sagen, dass sie kein Schund sind. Und da Du meinen anderen Aspekt nicht beantwortet hat:

    „96 Stunden hat ich sehr gut unterhalten“ (sic!) – Du kannst gewalthaltig anscheinend tatsächlich nicht von gewaltverherrlichend unterscheiden. Deshalb: 96 Hours enthält an ätzend vielen Stellen 1.) unnötige Gewaltdarstellungen, die nichts zur Handlung beitragen und nur wegen der Gewalt existieren und 2.) ist der Film gleichzeitig so “cool” inszeniert, so “mitreissend”, dass diese Gewalt positiv aufgenommen wird. So wie bei Dir beispielsweise. Das nennt man Gewaltverherrlichung und 96 Hours ist ein Musterexemplar eines gewaltverherrlichenden Films. Und 96 Hours ist nicht deshalb furchtbar, weil er nicht mitreissend wäre oder schlecht inszeniert, sondern weil er gewaltverherrlichend ist.

    Aber vielleicht stehst Du ja auf Gewaltverherrlichung. Kann ja sein.

  • Christian

    da gibt neeson also mal den gibson, oder sehe ich das falsch?

  • KingKarnja

    Ja sicher ists gewaltverherrlichend. UND? Ganz viele Klischees werden bedient. UND?

    Unterhält mich der Film dadurch weniger? Sicher nicht. Vlt finde ich den Film gerade deshalb so gut. Aber gewaltverherrlichend mit schlecht gleichzusetzen finde ich persönlich sehr grenzwertig.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    >Aber gewaltverherrlichend mit schlecht gleichzusetzen finde ich persönlich sehr grenzwertig.

    Findest Du Gewaltverherrlichung gut? Findest Du Gewalt gut?

  • http://www.missing-screw.de Julian

    Über die letzten Jahre verteilt kamen so viele Filme und Spiele auf den Markt, welche unter den Begriff “Gewaltverherrlichend” fallen bzw. Gewalt als eines der einzig möglichen Mittel darstellen. Da sticht dieser Film nicht wirklich heraus. Weder qualitativ (wie oben geschrieben: solide Kost), noch durch maßlos übertriebene Gewaltdarstellung, war alles schonmal da. Warum macht ihr da so ein Fass auf? Oder hat der Film nen Hype ausgelöst, der an mir vorrüberzog?

    @René: Kommt ja auch drauf an in welchem Kontext man “Gewalt” sieht. KingKarnja hat das ziemlich ungeschickt formuliert.
    Und wenn ich dich mal zitieren dürfte: “[Doom Comic] mit tonnenweise Blut, Gewalt und Gore. Hell, yeah!”

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Julian: Das Fass machen ja nicht wir F5 auf, wir bzw. Batz gab dem Film nur die Bewertung, die er verdient. Das Fass machen dann eher Sätze wie dieser auf: „Vielleicht kommt Liam Neeson ja auch mal bei Dir vorbei und spricht mit Dir drüber – auch in Deutschland ist das Stromnetz stabil.“ Da merkt man halt, auf welchen Boden Gewaltverherrlichung fällt.

    „[Doom Comic] mit tonnenweise Blut, Gewalt und Gore. Hell, yeah!“

    Ich beschäftige mich seit Jahren mit Splatter, Ego-Shootern und medialer Gewalt und kann sehr gut zwischen Gewaltverherrlichung und Gewaltdarstellung unterscheiden. Das Comic stellte Gewalt dar in überhöhter, comichafter Weise, was die Geschichte unterstützt. So kann man das machen. Dieser Film stellt Gewalt realistisch und mitreissend dar und das an vielen Stellen um der Gewalt willen, nicht um der Geschichte willen. Das ist ein Unterschied ;)

  • http://www.missing-screw.de Julian

    @René: Mit dem “Fass aufmachen” meinte ich auch weniger die F5. In der letzten Zeit wird sowieso bei jedem 2ten Review rumgenölt. Hängt das nächtse Mal doch einfach ne Poll an jedes Review mit “Stimme zu”, “Stimme nicht zu” und sperrt die Kommentare…dann würden wenigstens die Diskussionen aufhören ;-)

    Was das Thema “Gewaltverherrlichung” angeht: Sicherlich, gibt es einen Unterschied zwischen Gewaltverherrlichung und Gewaltdarstellung. Aber bei vielen (nicht allen) Actionstreifen wird Gewalt mitreissend und mitunter auch realistisch dargestellt.
    In dem Punkt “[...]und das an vielen Stellen um der Gewalt willen, nicht um der Geschichte willen” stimme ich dir zu. Da wurde teilweise recht übertrieben. Aber mal ehrlich: Das ist doch auch nicht wirklich neu (Saw – Franchise um mal ein Beispiel zu nennen).

    Ich will hier weder deine Intelligenz in Frage stellen, noch dein dir angeeignetes Wissen bezüglich dieses Themas, keine Frage. Aber wenn ich mich hier so durchlese kommt es mir beinahe so vor, als wäre “96 hours” ein Film der Tabus bricht und sich von anderen Filmen in Gewaltgehalt und Realismus gewaltig unterscheidet. Ich empfand das eher als die standard Kino Unterhaltung (abgesehen von der Folter Szene im Keller, die etwas “Over the top” war).

  • http://www.youtube.com/user/PatrickBRau Patrick B. Rau

    Der Film ist einfach total dumpf, platt und hat eine “Dramaturgie”, die man eigentlich nicht einmal so nennen darf.
    Die Gewaltdarstellung ist nichts Neues, oder besonders Schreckliches im Vergleich zu vielen anderen Filmen, aber das macht die Sache auch nicht besser. Ein Film, den die Welt nicht braucht.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Nilz N Burger

    gnihihih…king karnia ist super. gran torino ist also “tristes mittelmass bis unterirdisch” oder um es in normale sprache zu übersetzen: diesen film habe ich nicht gesehen und kann ihnen leider nichts dazu sagen….:)

  • chris

    man man man, manche denken hir echt ein kleiner film fritz zu sein.

    ich find den film richtig richtig klasse. Liam N. in einer rolle die Ihn neben schindlers liste, wie auf den leib geschnitten ist. bei einem anderen schauspieler wäre der film vielleicht nicht mal in die kinos gekommen.

    zu film: die geschichte ist näher an der realität wie manche es hier vielleicht denken. wenn man schon mal in anderen teilen der welt war, dann weiß man das dort ein menschenleben soviel wert ist wie ein sandkorn in der wüste. um es mal auf den film umzumünzen, jeder der schon nachrichten gehört oder gesehen hat, der weiß auch was dort kommt: kind entführt, kind ermordet, terror anschlag usw, es spielt dann auch überhaupt keine rolle wo das passiert und wer diese tat ausübt. ob albaner, araber, türken, deutsche, polen, amis, russen ect.pp. ermordet ist ermordet und terror bleibt terror. –> um mal daruf zurück zu kommen, das immer nur andere die bösen sind, das stimmt wohl so ganz nicht…

    und desweiteren sollte sich mal jeder mann in der runde hier fragen, was er wohl machen würde wenn seine tochter entführt, vergewaltig und derartig mishandelt wird das sie sich nur noch den tod wünscht.
    würdet ihr sagen, oh nein bitte nicht, oder ach wie schlimm oder würdet ihr wenn ihr die möglichkeit hättet auf eigene faust losgehen und vielleicht sogar die selbe selbstjustiz ausüben wie der gute herr n. denkt mal drüber nach…

    dann versteht ihr auch was das drehbuch, der autor, der produzent und der regisseur uns damit sagen will…

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Chris: Danke. Besser als mit Deinem Kommentar kann man nicht begründen, warum dieser Film gewaltverherrlichende Scheiße ist. Danke.

  • Binding

    @ Chris: Die Argumente, dass es sich bei “96 Hours” nur um einen (fiktionalen) Film handelt, den man daher nicht so ernst nehmen sollte, galten eigentlich dessen Gegnern. Nun lerne ich etwas verblüfft, dass man die Argumente auch bei Befürwortern wie Dich hervorkramen muss.

    @ Renington Steele: Selbst wenn es Gewaltverherrlichung ist, mag ich den Film trotzdem – und zwar ebenfalls vor dem Hintergrund des oben genannten Arguments. Das Problem mit solchen Filmen (= die sich realistisch geben) ist doch eher, dass Leute mit geringer Medienkompetenz oder geistigen Entwicklungsschwächen die “Message” in den falschen Hals bekommen. Aber wieso ist das ein Problem des Films? Er hat eine entsprechende Altersfreigabe und “will doch nur spielen”. Okay, man kann die Macher kritisch hinterfragen und die Ideologie geißeln, aber dennoch kann der Film doch ein geiles Kino-Erlebnis bieten! Wie sonst könnte es zum Beispiel das “Freitag der 13.”-Remake in Deine weiter oben aufgeführte Top-Filmliste schaffen? Da könnte es ja theoretisch auch Leute geben, die das Ganze ernst nehmen. Du schreibst, dass Du inzwischen “sehr gut zwischen Gewaltverherrlichung und Gewaltdarstellung unterscheiden” kannst. Das ist zwar gut und wichtig, aber noch nicht mal unbedingt nötig, sofern man eine Haltung zu solchen Filmen hat, die eine Ebene höher angesiedelt ist: Es kommt immer darauf an, wie man zu etwas steht und was man daraus macht. Wenn dieser “persönliche Output” ungefährlich ist, ist es eigentlich sogar egal, wie “schlimm” die Filme sind. Ich bekenne mich jedenfalls dazu, großen Spaß bei “96 Hours” gehabt zu haben – aber gleichzeitig bin ich gegen Gewalt und Selbstjustiz. Und das funktioniert sehr gut so. Yes, we can! ;-)

  • Krueger

    Absolut geiler Film.
    Wie gut das ich die Rezension gelesen habe, denn das hat mich nur bestärkt den Film anzusehen.
    Also noch mal Danke.

  • KingKarnja

    sorry war ein paar tage in urlaub und konnte daher nicht antworten.

    @ renington

    also du wirfst dem film vor er definiere sich über gewaltverherrlichende elemente. daher sei es ein schlechter film. du sagst also das schlechte sei eine konsequenz aus der gewaltverherrlichung.

    wie gesagt, ich finde dies sehr grenzwertig. ja der film ist gewaltverherrlichend. wiederholt muss ich fragen: und?

    ob ich gewaltverherrlichung oder gewalt gut finde?

    du meinst in filmen denke ich? schwierige frage die ich so nicht beantworten kann. dass ist wie wenn mich jemand fragt ob ich zimt gut finde. mit milchreis ja, mit rinderbraten eher weniger. es kommt also aufs gesamtpaket an. in diesem fall war das gesamtpaket lecker; alles war super aufeinander abegstimmt und hat einfach gepasst.

    @nilz:

    gran torino hab ich gesehen. schlichtes mittelmaß und meiner meinung nach völlig überbewertet.

  • http://blog.websenat.de Ramón

    Der Film ist super! Schön das man in diesem Actionfilm “realistisch” bei den “Spionagesachen” geblieben ist. Hatte schon einen weiteren Bond-Klon vermutet. Die Actionszenen waren perfekt in Szene gesetzt. Für den ersten Actionfilm mit Liam Neeson hätte es nicht besser laufen können.

  • olm

    Bis jetzt fand ich diese Site ja ganz gut, aber was sich der Kritiker hier geleistet hat. Ich geh mal davon aus das er einfach einen ganz üblen Tag gehabt haben muss als er sich den Film angeschaut hat…

  • Neumi

    Der Film ist absolute Spitzenklasse, jeder der was anderes meint hat devinitiv keine Ahnung.

    Endlich mal ein Film ohne dummes, nerviges Geschwätz ohne Kompromiss und Mitleid genauso wie man es in einer solchen Situation machen muss.

    Natührlich ist der Film unrealistisch, aber das ist eigentlich jeder der heutzutage abgedreht wird.

  • http://epped2.blogspot.com/ Martin

    Ich stimme Neumi zu, der Film ist ab sofort in meinem Buch der geilsten Filme. Kein Gelaber, pure Action.

    Warum hier immer Arthaus-Filme erwartet werden, bzw nach diesem Standart bewertet wird, würde ich gerne mal wissen.

  • Cillit Bäng!

    Der Film ist einfach cool. Politisch-Korrekte Filme sind scheisse. Bazmann ist dumm.

  • http://www.youtube.com/user/PatrickBRau Patrick B. Rau

    Es muss richtig heißen: Batzman ist dumm. ;-)

  • CowVirus

    Kommentatoren ab Nr. 164….Ihr seid alle die letzten Vollidioten. Amtlich anerkannte, blöde Vollidioten. Bis auf Patrick. Den mag ich irgendwie.

  • http://www.youtube.com/user/PatrickBRau Patrick B. Rau

    Danke. Ich weiß das sehr zu schätzen. CowVirus.

  • fridge

    Ich habe schon viele “kranke” Filme gesehen, das hat mir nie etwas ausgemacht. Ich konnte sogar solchen Perlen wie Cannibal Ferox was abgewinnen, obwohl mir die Schildkröte bis heute leidtut.

    Dieser Film appelliert an niederste Instinkte, rechtfertigt Folter und Mord und spricht dem Rechtsstaat jegliche Berechtigung ab.
    Europa ist degeneriert, alle Osteuropäer Sklavenhändler/Zuhälter, Araber sind Sklavenkäufer und so notgeil, dass sie gleich mit der Yacht zum Einkaufsort schippern, um über die Ware sofort herzufallen.

    Wo ist die humorvolle Ebene? Wo die ironische Selbstbrechung? Im Gegenzug rassistische Stereotypen, verzweifelte Plotdrehungen (Stahlrohr) und übermächtige, moralisch integre Amerikaner, die zum Glück auch die nötige Spezial-Ausbildung haben, um im Alleingang eine dreistellige Zahl Gegner/Opfer zu killen.

    Aber hey – ich hab keine Kinder und war auch noch nie im Kosovo, also hab ich ja kein Recht, mich aufzuregen, gell?

    Solange solche Filme FSK 16 bekommen will ich nix hören von Killerspielverboten, gar nix!

    Respekt Batzman für diese Review!

  • Slann

    Der alte Liam hätte bei der Telefon-Szene mit dem Entführer nur folgendes von sich geben müssen, dann hätte er seine Tochter ruck-zuck zurück bekommen:
    ” Nun hör mal zu Junge, ich habe Batman UND Obi Wan Kenobi ausgebildet. Weisst du eigentlich, was ich mit dir machen werde, wenn ich dich zwischen die Finger kriege?!”

    “Ok ok, ich setz sie heute noch in den Flieger, First Class!”

    :-)

  • Pingback: 24, Season 5 - Dodge this!

  • DerPole

    Ich fand den Film auch sehr spannend und eigentlich ganz gut. Er wird es zwar nicht als Original in meine Filmsammlung schaffen aber an dem Abend hat er mein Verlangen nach Jewaltvideo kiekn voll befriedigt. Die Albaner haben mir kein Stück leid getan. Nur die Frau des Französichen Cops konnte ja nun wirklich nichts dafür. Aber was soll´s. Da ist einer einfach entschlossen sein Fleisch und Blut zu retten und das macht er ja auch ganz gut. Der Film hat es jedenfalls geschafft einiges an Kritik – positiv wie negativ – zu mobilisieren. Auch wenn ich ihn in jeglicher Hinsicht für harmlos halte. Naja. Ist ja schon fast alles gesagt worden. Und im Anbetracht der Tatsache, dass der letzte Post so lange her ist, ist es wahrscheinlich dumm irgendetwas zu schreiben, weils sowieso kein Schwein mehr liest. Trotzdem: was ich sehr viel übler als einen politisch unkorrekten Gewaltfilm finde sind z.B. die politisch korrekten aber inhaltlich leider falschen und manipulativen Filme. Wie z.B. die von Michael Moore. Guten Abend.

  • justjoe

    Mal ehrlich, unglaublich wie sich Leute heutzutage über nen Actionfilm aufregen. In den 80ér haben Stallone und Schwarzenegger Staaten und kleine Länder im Alleingang plattgemacht. Niemanden hat die Story, das schauspielerische Talent und die (fehlende) Glaubwürdigkeit interessiert. Das Publikum wurde einfach unterhalten. Punkt. Aber heutzutage müssen superliberale, verklemmte, auf “politisch korrekt” gebürstete Nörgler wohl überall was hineininterpretieren. Wirklich lachhaft. “Taken” ist ein kurzweiliger, gemeiner, actionlastiger B-Thriller, der nie vorgibt, mehr als genau das zu sein. Bitte mehr davon, allen Heulsußen zum Trotz!!!

  • Alphadeutscher

    Genialer Film. Kompromisslos und realistisch. Genau das was man bei James Bond immer vermisst, kommt in diesem Film voll zur Geltung.

  • Tim

    Steven Seagal ist back!!!! Endlich. Nach Deadly Revange und Alarmstufe Rot endlich wieder ein geiler Seagal Film…. Und das ganz ohne Seagal. Nein, Liam Nesson, der sonstige Charakterdarsteller, nimmt in diesem genialen Streifen alles um sich herum mit konsequenter Härte auseinader. Das macht Spass. Zumindest den Fans von Actionfilmen. Insebsondere denen, aus den 80ern und frühen 90ern. Allen anderen sei Sonntags Abends Rosamunde Pilcher im ZDF empfohlen…

  • http://www.calibanblog.de caliban

    Whow… gerade mal 2 stunden hier die Kommentare gewälzt.
    Traurig, dass der Thread genau das zeigt, was Batz befürchtet…
    Aussagen wie “denkt mal drüber nach, wenn Eurer Tochter…” bis hin zu warmduscher-schwulenfeindlichen-Gelaber…
    Der Film spricht auf schlimmste Art und Weise genau diese Ressentiments an.
    Es greift zu kurz zu sagen, der Film sei rassistisch. Meine Güte, Gegner muss es immer geben. Diesmal halt Europäer.
    Was nicht zu kurz greift ist die Erklärung, die der Film bietet, mit ihnen umzugehen.
    Und da scheint nur noch rohe Gewalt (unschuldige Ehefrau anschießen) und Folter zu funktionieren.
    Viele der Kommentarschreiber hier sitzen wohl vor den RTL2-News und finden Abu Ghraib vernünftig… weil das sind ja böse Terroristen – die darf man Foltern.
    Stop!
    Bevor ihr Euch jetzt als Meute auf mich stürzt:
    Lest weiter oben die Aussagen “Was würdet ihr machen”
    Ja?
    Was würdest Du machen? Wie Du hier auch gerade heisst?
    KingKarnja? Timo? Prof.Moriarty?
    Albaner, die deine Tochter entführen darf man also foltern?
    Aber Terroristen nicht?
    Hmmm…?!

    Eine perfide Diskussion und absolut geschmacklos. Dieser Film propagiert Gewalt und Folter. Und hier verteidigen die, die sich pornografisch auch noch daran ergötzen, am vehementesten diesen Film.

  • Kratos

    Ohh, was für eine Diskussion. Aber ich verstehe die Bewertung auch nicht ganz. Ja , er ist nicht ein Meilenstein des Action-Films, aber solide Untehaltung. Was ihr Moralaposteln für ein Problem mit solchen Filmen habt ist einfach das ihr nur “weiß” seht, aber es auch “schwarz” gibt. Was ich damit meine ist das ihr euch immer mit der Hauptfigur identifiziert müsst und alles was von eurer Norm abweicht, alles unterste Schublade ist. Das Leben ist nicht immer moralisch korrekt. In unserer Welt wird getötet und gefoldert für wesentlich weniger. Ein Fim musst doch nicht immer für uns den richtigen Weg aufzeigen sondern in erster Linie unterhalten. Ich finde der Kritik-Punkt “Moral” sollte in keiner vernünftigen Kritik vorkommen, den Wut und Rache können einen Charakter leicht ins negative verändern (wie man sich selbst in solch einer Lage verhält weis man erst wenn es so weit wäre). Nicht alles was Ryan tut ist vernünftig, aber dieser Mann kommt aus einer ganz anderen Umgebung wie wir alle und daher ist seine Moral auch anderst. Deshalb nicht immer nur “weiß” sehen.

  • Muhi

    Sehr geil. Über die Gewalt in diesem Film und die Verherrlichung motzen, aber Popcorn mampfend Rambo bejohlen. Scheinheiligkeit par excellence. Was macht Rambo denn soviel weniger verachtungswürdig ?

    Weniger Gewalt ? Nope. Aaaah…sind ja nur böse Asiaten im Dschungel, da kann man immer reinballern.

    Ich fand ihn gut 10/10. Hat mich bestens unterhalten. Wer hier memmt sollte sich besser auch kein Rambo mehr angucken. Sonst wäre seine Meinung wohl kaum ernst zu nehmen.

  • http://calibanblog.de caliban

    @Kratos: Unsinn. Jedes “Kunstwerk” (gegebenenfalls auch Machwerk) gibt eine gewisse Denkweise vor. Es geht nicht nur um die Hauptfigur, sondern allgemein die Denkweise, die das creative team vorgibt. Der Jude in “Jud Süß” ist auch nett. Aber die Denkweise, die der Film vorgibt, ist eine andere. Und der Film “Taken” gibt eine sehr konkrete Denkweise vor. Und diese ist, dass Rache ok ist und foltern ein probates Mittel zum Zweck.
    Na herzlichen Glückwunsch!
    (anmerkung: ich vergleiche den Film nicht it “Jud Süß”… ich gebe nur Gedankenanstöße)

    @ Muhi: Eigentlich nicht des Kommentares wert. Rambo alias First Blood ist ein zwar blutiges, aber sehr wohl überlegtes und in sich gekehrtes Stück Kino. Recht hättest Du mit Rambo 3, der nicht grundlos auf den Index gesetzt wurde. Und ja, da hättest Du recht: Wer Rambo 3 “voll krass geil” findet, der sollte hier nicht von Moral texten.
    Hat aber auch keiner behauptet, oder?

  • http://jakob.montrasio.net/ Jakob Montrasio

    Ich fand den Film extrem gut. Super Schnitt, wahnsinnig spannend, toll gespielt. Hat mich für 90 Minuten brutal gut unterhalten. Ein Stern ist mehr als nur eine maßlose Unterschätzung und ein Zeichen dafür, dass der Rezensent keine Ahnung hat wie man Filme bewerten sollte.

    Sorry, aber das ist wirklich eine zu harte Wertung. Das stellt den Film mit Werken wie Far Cry gleich und das ist unfair.

    Gruß aus Shanghai
    Jakob

  • fan0102

    Batzman halt’s maul!

    ich hasse filmkritiker sowieso und wenn dann so einer wie du kommt wird das noch stärker. wenn man keine ahnung hat – einfach mal fresse halten. DAS IST EIN ACTIONFILM UND KEINE DOKU ÜBER KINDERARMUT IN BALI!!!!!!!! klopf das mal in dein hirn rein!

    das muss keine perfekte story haben – muss nich logisch sein – muss nich darauf nachten dass niemand verletzt wird, also HALT DEINE FRESSE UND VERKRICH DICH AUFS KLO, SCHLIEß DICH EIN UND KOMM NIE WIEDER RAUS!!!! DANN GEHTS UNS ALLEN BESSER!!!!

    danke.

  • fan0102

    aber ich denke mal das ich den nich freigebt den kommentar weil ihr viel zu eitel seid und bloß keine kritik habern wollt

    PENNER

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Mal Sehen

    Dein Bild von “Kritik” ist ja irgendwie interessant.

    Aber natürlich schalten wir deinen Kommentar frei, denn obwohl du scheinbar von der schweren Last der Höflichkeit befreit bist und gänzlich imun gegenüber einem klaren Verstand, sehen wir davon ab, dein Kommentar zu sperren.

    Worüber könnten wir denn sonst lachen?

  • michl VanDerSchaub

    VERDAMMT!
    IHR HABT KEINE VERDAMMTE AHNUNG.
    ALSO HALTET DOCH BITTE EINFACH DIE FRESSE.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    Gnihihihi…

  • McClane

    leude der film is geil

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Mal Sehen

    Har har! Es wird immer besser!

    Ich behalte mal den Beitrag den Abend über offen. Macht mehr Spaß als das Programm auf Pro7*.

    *(Eine Darmspiegelung macht auch mehr Spaß als der Mittwoch Abend auf Pro7, ich weiß.)

  • http://www.julieparadise.de Julie Paradise

    Das ist ja hier eine ganz, ähm, eigene Art der Unterhaltung. Bittersüß, irgendwie, oder: schaurigschön. Ein wenig wie Pannen-Gaffen, man hat ein schlechtes Gewissen und erschrickt auch, aber wegsehen geht doch nicht. Hmm … :-P

  • http://calibanblog.de caliban

    jawoll! Halts Maul Batz! Das das eeeendlich jemand mal sagt! *lol*
    Also… schon ab etwa Kommentar 150 wurds ja albern…
    Aber das toppt es gerade;)

  • JR Tripper

    Hier haben wohl die meisten vergessen das Filme fiktiv sind und in erster Linie nur der Unterhaltung dienen. Wenn ich was realistisches sehen will, gehe ich auf die Straße.

  • Mr Add

    Also die Filmkritik zu 96 Hours is ja wohl …. naja. Schau dir Glücksbärchis an da biste besser aufgehoben.

  • http://www.millus.org Millus

    Also meine Freunde und ich fanden den Film hammergeil. Wenn er am telefon sagt, dass er alles tun wird um seine Tochter zu retten etc. – Gänsehaut Feeling pur. Und wie er dann die ganzen bösen Jungs aufmischt. Genial. Man geht aus dem Film mit einem positiven Feeling raus und sagt sich: endlich hat es einer den bösen Jungs gezeigt

    Der Film kam bei den Zuschauern super an. Deswegen wird es auch eine Fortsetzung geben und ich freue mich:
    http://millus.kulando.de/post/2009/03/24/96-hours-filmkritik-trailer-taken

  • Lars

    Guter Rachefilm. Gradlinig, die besson’sche Unlogik ist auch da… sollte eigentlich in den hochgelobt werden :-)

  • kutte

    …ich bin ja dafuer, das der batzman einfach keine reviews mehr schreiben sollte!

  • http://www.youtube.com/user/PatrickBRau Patrick B. Rau

    @195

    EINSPRUCH!

  • Andi Shiva

    nix einspruch! sperrt ihm jegliche rechte reviews zu schreiben oder wollt ihr etwa das eure “eig. recht jute seite” hier vor die hunde geht?
    nicht? na dann zieht nen schlussstrich & entzieht im jegliche privilegien hier weiterhin so nen mist zu verfassen & seinen frust an interessierten review-lesern auszulassen. das ja mal das allerletzte!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Andi
    Ganz ruhig, tief durchatmen. Und dann damit abfinden, dass es Leute gibt die nicht deiner Meinung sind und du absolut nichts dagegen machen kannst.

  • reuser1de

    Ich muss sagen, dass ich als Zuschauer mit Liam Neeson als Vater gut mitfühlen konnte, und ebenso einen Hass gegen die Entführer entwickelt habe und es jedesmal als befriedigend empfand, wenn er mit Härte und Präzision diese Typen fertig gemacht hat. Wenn einem Vater sein Kind genommen wird, mit Drogen gefügig gemacht, verkauft, missbraucht und zu guter letzt noch gekillt wird, muss klar sein, dass er gelinde gesagt rot sieht. Und Humor wäre hier völlig daneben! Zum kotzen sind vielmehr die Gags, die einem laufend um die Ohren gehauen werden. Filme jedes Genres enthalten kleine Witzchen um “aufzulockern” oder den Streifen auf ein “anderes Level” zu heben. Das finde ich abartig!!! 96 Stunden ist geradlinig und gnadenlos. Bitte mehr davon…

  • kaNe

    der autor ist wohl erst 15 und durfte ihn nicht im kino angucken weil er zu jung ist…

    Großartiger Film!

  • rolle vorwärts

    super batzmann,

    kann dein review nur befürworten. sehe ich genauso.

    lass dich nicht beirren von der dummdreisten masse der befürworter dieser schlechten pornoäkschen. eine gesellschaft die immer mehr politisch wie auch wirtschaftlich den abgrund entgegen fährt brauch solche idioten die nix in frage stellen. irgendwie muss ja auch die filmindustrie und ihre aktionäre “überleben” und zur zeit fehlt es den “machern” einfach an guten sinnigen ideen. das sich liam neeson für solch ein scheissfilm hergibt ist da sehr bezeichnend.

    extreme gewalt in kinofilmen hat in den letzten jahren tatsächlich rasant zugenommen. filme vermitteln immer eine botschaft egal wie beknackt sie sind und wer das nicht merkt ist auch blind für die realität. dieser film ist einfach nur fahrlässig. punkt.

    @batzmann
    deine kritik hat die leute hier ganz schön aufgewühlt bzw. die gemüter erhitzt/bewegt und das ist gut so. :-)

  • reuser1de

    @rolle

    die solltest aufhören die Leute, die etwas an dem Streifen finden, Idioten oder dummdreist nennen. Das zeugt auch nicht gerade von geistiger Grösse.

    Gewalt macht noch lange keinen schlechten Film. Ausserdem gehts in 96h sicher nicht um irgendeine Botschaft. Mache Filme wollen einfach nur kurzweilig sein und den Zuschauer unterhalten. Wenn Du nicht unterhalten wurdest ist das eine Sache. Aber die Menschen, die diesen Film mögen derart zu beleidigen, ist einfach nur mies.

  • thomas

    also ihr spinner….jetz mal ganz klar..der film ist ganz klar mit der botschaft bespickt..achtung alle amerikaner müssen wissen..in europa haben die albaner das sagen..passt auf eure kinder auf…und das klischee das jeder amerikanische geheimagent..bzw jeder der in den usa zum nahkämpfer ausgebildet wurde eh unbesiegbar ist…der fil hat mir sehr gut gefallen..weil..man is die propaganda scheisse von den ami filmen eh gewohnt…..aber…die ganzen kommentare..von wegen man darf das nicht weil keiner das recht hatt jemand anderen zu verletzen..einschränkung der menschenrechte durch selbstjustiz,,einer schreibt sogar..wieder was gegen die zensur des internetz..wiede einer der mir hinter vorgehaltener hand sagen will..das jeder das recht darauf hatt kinderpornos im internet anzusehn..also mal ganz einfach formuliert..die handlung des films is so weit realistisch..als das es jederzeit passieren kann..das eine frau..ein junges mädchen zur prostitution gezwungen werden kann..punkt..kann jeden tag passieren..wenn man dann nur zur polizei geht und ne anzeige macht..bleibt die tochter genau so verschollen wie das geklaute fahhrad das ich zur anzeige bringe..jetzt ist es natürlisch schwachsinn zu empfehlen..es dem hauptdarsteller gleich zu tun..und die übeltäter zu stellen..is ja nicht jeder supermann…aber wenn ichs könnt…würde ich auf jeden fall..alles tun..um mein kind zu retten..ich würd auch deines retten..und wenn ihr neider die noch keine kinder habt..und überhaupt nicht beurteilen können wie sehr man sein kind liebt,jetz hirnlose kommentare reinschreibt..kann ich nur sagen..ihr habt den tiefsten ton der liebe nie gespürt..nur kinder lassen uns wahr lieben..und nur sie zeigen uns was es heisst wirklich zu hassen..nämlich die die unsre kinder bedrohen..ich würde wenn ich es könnte genau so tun..wies im film passiert..100%

  • Nightduke

    Das ist wohl die schlechteste Rezi die ich je gelesen habe und das Wort schlecht kann man hier auch gerne mit den Wörtern dumm oder hohl ersetzen.

  • Flex

    Wen interessiert schon die Meinung eines deprimiereten Film-Misanthropen. Scheiß auf Moral, der Film ist c00l!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Flex: >Scheiß auf Moral

    Wer ist dann hier der Misanthrop? Hmmm…

  • Sandstrahler

    Abschließend muss man immer wieder sagen, dass Fünf Filmfreunde eine extrem geschmäcklerisch urteilende Gruppe von ein paar Privatpersonen ist. Die es aus irgendeinem Grund Googlemäßig auf die erste Plätze geschafft hat.
    Nicht mehr, nicht weniger.

    Will sagen: Ich geb hier nicht mehr drauf, als wenn ich mit nem Kumpel über einen Film rede. Obwohl mir die natürlich deutlich sympathischer sind. Ihr Fünf Filmfreunde werdet seht schnell sehr unfreundlich, wenn jemand nicht eurer Meinung ist.

    Mal drüber nachdenken, Batz etc…

  • bale

    haha genial! es wird ja immer noch über taken diskutiert.. ein skandal-konzept das am reissbrett entworfen wurde – um moralinsaure gutmenschen aus der reserve zu locken (wie ich ja schon weiter oben vor monaten erwähnt hatte..) batz ich glaube du hast mit deinem review mehr werbung für den film gemacht als dir bewusst ist..

    ich habe den film inzwischen längst vergessen. und das obwohl ich ihn nicht schlecht fand! wer das konzept nicht schon beim 1. anschauen durchschaut dem ist eh nicht mehr zu helfen..

  • Miles

    Sooo… Ich hab grad ma die Seite gefunden und bin über diesen lächerlichen und unverschämten EINEN Stern und die negativen oberflächlichen Komments gestolpert und muss dazu folgendes los werden:

    Zum Punkt “*Heul* Meine Mammi hat gesagt das ist rassistisch weil Ausländer die Bösen spielen” von Batzman und Co.:
    Ist es auch rassistisch das die Amis in “Saving Private Ryan” den Deutschen in den Arsch treten? Schließlich sind wir für die ja auch Ausländer.

    Zum Punkt “*Heul* Meine Mammi hat gesagt das der Film pure Abschlachterei wär weil der Typ die Leute alle gnadenlos umbringt!” von Batzman und Co.:
    Naja also ich weiß nicht was ich machen würde wenn meine Tochter entführt werden würde und ich eins von den Dreckschweinen in die Hände bekommen könnte. “Abschlachten” wäre in dem Fall sicherlich eine Beschönigung!

    ES IST EIN RACHE FILM!!! – Wer sowas nicht mag hat kein Recht diesen Film zu be/verurteilen!

    Zitat: “Da kann ich zustimmen. Wobei ich mir vorgenommen habe, solche Müll eigentlich gar nicht mehr zu schauen.” von Thomas. Pateiischer Mistkerl!

    Also ganz nach dem Moto: “Wenn man keine Ahnung hat einfach mal Fresse halten!”

    In solchen Filmen geht es darum sich in die Situation der Hauptrolle hineinzuversetzen. “Was würdest du tun?” ist die Frage! Die Antwort ist ganz klar dieser Film!

    Tolle Schauspielerische Leistung!
    Top Story!
    Ganz großes Kino!

    5 Sterne
    *****

    LG

    Miles

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Miles: Diese Lektion jetzt wird Dir nicht gefallen, aber Dein Bullshit ist *exakt* der Grund, warum dieser Film ein mieses Stück Scheiße ist und auch ein bisschen gefährlich. Der Kern Deines Comments ist das hier:

    >In solchen Filmen geht es darum sich in die Situation der Hauptrolle hineinzuversetzen. “Was würdest du tun?” ist die Frage!

    Es gibt eine Fangfrage bei Kriegsdienstverweigerern, ob die denn in der Situation, sie hätten eine MG und ein paar Soldaten würden grade die Mutter vergewaltigen, nicht handeln würden. Ein solches Szenario entblößt nämlich die Widersprüchlichkeiten, die in einem Menschen in solchen Situationen begegnen: Aggression, Angst, emotionale Extremzustände. Und das ist genau das, was Du und die komplette „Boa geil“-Fraktion überseht:

    >Die Antwort ist ganz klar dieser Film!

    Nein, dieser Film ist mit Sicherheit das Gegenteil einer Antwort auf alles, was mit Rache und den Gefühlen hinter dem Konzept Rache zu tun hat, denn er verschweigt alles, was zu Rache gehört und ergeht sich in Gewaltverherrlichung and that’s it, Baby. Zu einem guten Rachefilm gehört mehr, dieser Film bleibt bei seinem Thema völlig an der Oberfläche. Was dem Thema ganz einfach nicht angemessen ist, weil es wie angesprochen zu komplex ist.

    Aber wie soll man das auch erkennen, wenn man im Kino ja nur „einfach mal den Kopf abschaltet“.

  • SuppenkaZper

    ich verbeuge mich vor Renington ^^ den letzten Satz habe ich gefeiert.. weiter so, ich weiß schon warum ich hier treuer Leser bin.

  • Miles

    Dann guck weiter Findet Nemo wenn dir dieser Film zu Tiefsinnig ist du Überflieger… Einfach lächerlich.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Miles: Ich hab’s ja gesagt: „Diese Lektion jetzt wird Dir nicht gefallen.“ Und dass Du selbst ein hervorragendes Argument gegen den Film geliefert hast, ist nun wirklich ärgerlich. Ich empfehle als guten Rachefilm übrigens „Straw Dogs“ von Sam Peckinpah. Und wenn Du’s ganz heftig magst, schau Dir „Machine Girl“ an. Da wird zwar auch nicht differenziert mit dem Thema Rache umgegangen, aber dafür splattert es so dermaßen over the top, dass es satirisch überhöht.

    Aber solche Trash-Perlen finden Leute wie Miles wahrscheinlich „krank“. Jede Wette.

  • reuser1de

    @ Renington Steele

    …der Film verschweigt alles, was zu Rache gehört…

    Genau das macht den Film für viele (mich auch) so anziehend. Seinen Emotionen (im Geiste) freien Lauf zu lassen, ohne Konflikte bewältigen zu müssen. Ryan tut das, was ich im ersten Moment und ohne nachzudenken selbst tun würde. Emotional handeln! Ohne Rücksicht!
    Der Film hatte zu keinem Zeitpunkt den Anspruch, Rache so komplex darzustellen wie sie ist! Also kann man ihm das auch nicht vorwerfen.

    Bei diesem Film musste man nicht aufpassen, hier konnte man sich gehen lassen. Es ging einfach geradeaus. Das hat Laune gemacht.

    Viele hier glauben der Film nimmt sich besonders ernst. Ich denke, viele nehmen den Film zu ernst!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ reuser1de: >Der Film hatte zu keinem Zeitpunkt den Anspruch, Rache so komplex darzustellen wie sie ist! Also kann man ihm das auch nicht vorwerfen.

    Das muss man ihm sogar vorwerfen, Du kannst so ein Thema nicht so oberflächlich abfeiern, wie es der Film tut, denn der Film nimmt sich sehr ernst und er wird auch so rezipiert, siehe die Reaktionen hier.

    >Seinen Emotionen (im Geiste) freien Lauf zu lassen, ohne Konflikte bewältigen zu müssen

    Exakt. Und deshalb ist er gewaltverherrlichend.

  • reuser1de

    @ Renington Steele

    Ich denke hier wird nichts in einer Menschenwürde verletzenden Weise
    dargestellt. Aufm Index is der Streifen auch nich. Also für meinen Geschmack ist gewaltverherrlichend übertrieben. Dennoch kann ich nachvollziehen was Du meinst.

    Schönen Abend noch…

  • http://www.calibanblog.de caliban

    @Renington: Ich bewundere wirklich, dass Du noch immer auf diese lächerlichen “Rache is geil wenn Deine eigene Tochter dran is”-Kommentare noch reagierst. Sie beweisen doch den Punkt selber und geben sich der Lächerlichkeit preis. Da zieh ich meinen Hut!

    @Reuser1de: Der sogenannte Index dreht sich nur und ausschließlich um verfassungsrechtliche Güter. Sprich den Jugendschutz und gegebenenfalls Volksverhetzung oder so. Rachegeschichten bekommen zwar eine höhere FSK, da sie für Kinder und Jugendliche “sozial-ethisch desorientierend” sein können. Darüber lässt sich bei diesem Streifen streiten. Aber auf den Index gehört er sicher nicht. Allerdings glaube ich sehr wohl, dass die DVD-Fassung eine höhere FSK bekommen wird als derzeit im Kino.

  • reuser1de

    @caliban, Renington Steele und andere

    Ich habe den Film dennoch nicht als gewaltverherrlichend empfunden. Gewaltverherrlichend ist in meinen Augen “Hostel”. Wo einfach nur Gewalt dargestellt wird um sie darzustellen. Grundlos!

    Du und einige andere schreiben, der Streifen sei platt, eindimensional und primitiv. (Seh ich teilweise auch so) Wie kann man einen solchen Film so ernst nehmen?
    Ausserdem wurde beklagt, dass die Gegner Ryan nichts entgegenzusetzen hatten. Er wie im Schlaf dort rein marschiert und alle kaltstellt. Ist das etwa nicht übertrieben? Also so ernst kann man diesen Film einfach nicht nehmen, denn er ist in mancher Hinsicht viel zu weit von der Realität entfernt!
    Ich brauche keinen Film der völlig übertrieben ist oder, mit Gags durchzogen um zu erkennen, dass es sich hier um einen Film handelt.

    Die Frage ist nicht wie ernst sich der Film nimmt, sondern wie ernst der Zuschauer den Film nimmt!

  • Mad Dog

    Ich kann nur sagen….Wieder mal ein Film der extraklasse.So und nicht anders müsste man mit solch Viehzeug verfahren. Kopf ab und dann fragen.10/10 Punkte….viel mehr solche Filme.Alle die was anders sagen sollen sich doch den Pferdeflüsterer oder Rosamunde Pilcher anschauen.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ reuser1de: Wie sehr ernst sich dieser Film nimmt, zeigt der Kommentar von Mad Dog (219) hervorragend: „So und nicht anders müsste man mit solch Viehzeug verfahren. Kopf ab und dann fragen.“

    Ein Film, der die Gewaltphantasien solcher Vollpfosten und Halbnazis bedient, verdient nichtmal einen einzigen Stern.

  • Mad Dog

    Hallo @reuser1de: 220 da Du gleich mit solchen floskeln wie Halbnazis kommst zeigt das Du sicherlich noch ein Kind bist und genauso blöde wie die Tochter in dem Film die partu nicht auf Ihren Vater höhren wollte und alles besser wusste.Ja aber auch Kleine Kinder oder dumme Jugendliche müssen Ihre Gedankenfürze loswerden. Aber ich hab ich auch lieb !!!!

  • Mad Dog

    Und eins möchte ich auch noch loswerden. Dieser Film sollte nie realistisch sein, er sollte nur die brutalität solcher Bestien darstellen und die brutalität mit der man ihr wenn es gänge begegnen müsste. Jeder der Familienvater ist kann sich da reinversetzen und identifiziert sich mit dem Schauspieler. Das können die meisten Kinder hier natürlich nicht nachvollziehen. DieLeute die diesen Film scheiße finden und verdammen, möchten natürlich auch Kinderschänder resozialisieren und Sexualverbrecher freisprechen da sie ja nichts für ihr tun können.Hatten bestimmt ne schlechte Kindheit.Also höhr auf mit deinem bekloppten Nazigelabere, reuser. Werd erwachsen.!!!!!!

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Mad Dog: Ich hab Dich nen Halbnazi genannt und Dein Rumgekeife hier bestärkt meine Meinung. Trauriger Geselle.

  • Mad Dog

    @Hallo Rasierer Egal wer. Bin ich halt ein Halbnazi na und. Jedem seine Meinung und wenn sie noch so irre ist. Wie gesagt werd erwachsen.

  • SuppenkaZper

    gnhihihih er hat Rasierer gesagt, ist er nicht ein lustiges wesen mit seiner erzkonservativen Meinung und den Stammtischphrasen bei denen jeder in seiner Kneipe nickt und ein “genau ey” brüllt…
    ja ja.. wunderschön

  • Mad Dog

    Ich bin lustig, erzkonservativ und du hast vergessen Suppenkasper…ein Mesantroph. Solltest Du oder Ihr damit nichts anfangen können dann müsstet ihr mal im Duden oder im Netz nachschauen. Solch junge Wesen
    wie ihr können ja nicht alles Wissen. Viel Spass beim Herr der Ringe schauen. Oder beim Komasaufen an der Tanke ? Na jedenfalls ziehe ich den Hut vor Eurer Lebenserfahrung und Weisheit.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Renington Steele

    @ Mad Dog: >dann müsstet ihr mal im Duden oder im Netz nachschauen

    Misanthrop schreibt man mit i und dem h woanders.

  • reuser1de

    @ Mad Dog

    wenn Du dich schon hier einklinkst und diesen Film verteidigen möchtest,
    warum beweist Du mit deinem unreflektierten Gesülze genau das,
    was die meisten hier bedenklich finden? Dein comment is echt ärgerlich!

    Übrigens achte mal besser drauf an wen Du deine Antwort richtest!

    @ Renington Steele

    Also das war jetzt mal überzeugend! Da fällt mir nix mehr ein…

  • reuser1de

    @ Renington Steele

    Hier mal ein Auszug aus einer Kritik. Der Schreiber ist der Ansicht, dass der Film sich eben nicht ernst nimmt.

    “Regisseur Morel inszeniert sein Rache-Massaker so grimmig wie irgend denkbar. Wirklich ernst genommen werden will er aber nicht. Die Story aus der Feder von Luc Besson und Robert Mark Kamen weidet sich genüsslich an Klischees und überzogenen Annahmen, was durchaus ironische Qualitäten beweist: Los Angeles steht plötzlich für die Heile Welt, während das kultivierte Paris im krassen Gegensatz dazu zum Sündenpfuhl degradiert wird. Dies ist ein schelmischer Tritt in den Allerwertesten, den Besson und Co. sich gegenüber der amerikanischen Filmindustrie nicht verkneifen konnten. In diesem Klima, in dem auch die Osteuropäer nicht mit Samthandschuhen angefasst werden, spielt Logik eine untergeordnete Rolle. Warum der Pariser Polizei vertrauen, wenn ich die tumben Schergen auch selbst aus dem Weg räumen kann? Immerhin stört sich in der französischen Metropole kaum jemand daran, dass Rächer Bryan Leichenberge wie in einem Videospiel produziert.”

    Das es Leute gibt, die so reden wie Mad Dog ist gelinde gesagt “unschön”, der Film jedoch kann nichts dafür. Die Frage ist halt immer, wie die Zuschauer das deuten. Wer soll denn bitte einschätzen können, wie gross die Übertreibung im Film sein muss, damit auch der letzte Idiot schnallt, dass auf der Leinwand keine Realität dargestellt und auch keine Bekräftigung irgendwelcher verquerer Gedankengänge stattfindet.

    Nochmal, ich kann diejenigen verstehen, die hier die Gewalt anprangern,
    aber nach meinem Empfinden ist das nur teilweise gerechtfertigt und ich möchte aus diesem Grund relativieren.

  • Nightduke

    “Ein Film, der die Gewaltphantasien solcher Vollpfosten und Halbnazis bedient, verdient nichtmal einen einzigen Stern.”

    Nur weil Du andere Werte und einen anderes Empfinden in puncto Moral hast, sind Menschen die Deine Meinung nicht teilen, weder Vollpfosten oder Halbnazis (was soll das überhaupt sein?).

    Solche Aussagen zeigen mir dagegen, wer sich hier scheinbar absolut nicht im Griff hat.

    Des Weiteren finde ich es absolut kleinkariert jedem seine Meinung aufzwingen zu wollen und dabei scheinbar seine gute Kinderstube zu vergessen, so man diese überhaupt hat.

    Mehr möchte ich zu dem Thema an sich gar nicht sagen.

  • Paul_Baeumer

    Scheiße Mann! Ich hab jetzt mehr Zeit mit dem Lesen der Kommentare als mit dem Schauen des Films verbracht! Auf jeden Fall fand ich das Lesen interessanter. Trotzdem fand ich den Film recht unterhaltsam. Hatte zwar kaum Wendungen oder Spanung, das wurde aber durch die Action wieder wettgemacht. Schockiert hat mich die Szene wo Ryan den Schalter umlegt und geht, sowie die Szene in der er die Frau des Polizisten, die 1. unschuldig ist und 2., ihn auch noch gastfreundlich bewirtet hat, einfach anschießt. Deshalb, und aufgrund der allgemeinen Gnadenlosigkeit hab ich mir beim Wiedersehen mit der Tochter gedacht wie er so jetzt seine Tochter in den Arm nehmen und umarmen kann? Beziehungsweise was seine Tochter denken würde wenn sie wüsste was er alles getan hat.

    Soll heißen: Ich bin zwar während des Films durch die Selbstjustiz emotional angeregt worden, habe jedoch an gewissen Handlungen bemerkt dass Ryan eigentlich genauso wie die Verbrecher gnadenlos über Leichen geht und sich deshalb kaum von ihnen unterscheidet. Ergo: Die Kommentare hier und die Rücksichtslosigkeit des Protagonisten haben dafür gesorgt dass ich Selbstjustiz/Rache kritischer bedacht habe als nach anderen Filmen wie z.B. Kill Bill (wobei das jetzt kein gutes Beispiel ist da ja durch das Überleben der Tochter alles in Frage gestellt wird… egal ihr wisst ja was ich meine setzt einfach einen durchschnitllichen Rach-Actioner statt Kill Bill ein)
    Und ich bin der Meinung dass die Leute, die sich 1 zu 1 mit Ryan identifizieren und sein Tun gutheißen, jetzt nicht besonders gewalttätig werden falls sie in eine ähnliche Situation kommen, sondern dass sie sowieso gewalttätig werden würden. Ich denke Taken allein stellt keine große Gefahr da. Ich denke es kommt da auf die individuellen Moral- und Wertevorstellungen an. Ok ich geb zu meiner Meinung könnte der ruhig ab 18 sein aber wie gesagt ich bezweifle das ein Film gleich aus einem friedfertigen Menschen einen Mörder macht…

    So genug von dem pseudopsychologischen Gesülze:

    @Batzmann
    Ich bin ja erst seit ein paar Wochen regelmäßig auf eurer Seite und weiß deshalb nicht was eure Einstellungen etc. sind, aber sind die Reviews dazu da um jeweils die Meinung des Autors zu vertreten oder um den Leuten die den Film evtl. sehen wollen als grobe Inhaltszusammenfassung zu dienen? Denn in letzterem Falle finde ich einen Stern nicht gerade gerechtfertigt, da – wie ja einige Kommentare zeigen – der Film für einen Menschen mit “gewöhnlichen”, unlabilen Wertevorstellungen unterhaltsam ist.

    @172 (Slann)
    Bei deinem Kommentar musste ich herzhaft lachen! ;-)

    An die die es geschrieben haben:
    Rambo 1 hat das Prädikat wertvoll vollauf verdient! Der Film zeigt wie kaputt manche Kriegsheimkehrer sind und auch wie sie durch heimischen Hass von den wir-sind-ja-so-tolerant-and love-and-peace-Hippies noch mehr kaputt gemacht werden! War vielleicht nicht die Intention des Regisseurs, aber die letzten Worte von Rambo fand ich echt gut weil es mit dieser in der westlichen Welt so verbreiteten Meinung Soldaten wären gefühllose Monster(leicht überspitzt) aufräumt. Soldaten sind auch nur Menschen und nicht jeder Kriegsheimkehrer ist auch ein Kriegsverbrecher, viele sind eher bemitleidens- als verachtenswert. Für diese Botschaft bin ich dem ersten Rambofilm herzlich dankbar. Ach ja: in diesem Film tötet Rambo übrigens niemanden(das mit dem Hubscharuber war nicht seine Schuld, hätte der Deputy sich halt angeschnallt), also ist es absurd diesen Film mit irgendwelchen Gewaltfilmen zu vergleichen!
    Sorry fürs abschweifen…

    Fazit: Taken fand ich ganz unterhaltsam, weshalb ich die Entmenschlichung derer die den Film ebenso erlebten scharf verurteile, allerdings auch Reningtons Anmerkung zum Thema Gewalt/mangelnde Rezipierung, wirklich loben kann.

  • PeterMadsen

    Okay, die Review stimmt absolut mit meinen Gedanken überein.
    Ein dummer rassistischer klischee hafter Film.

    Maaaaan die Tochter ist gefühlte 10 min. in Paris, in einer absoluten Nobel-Gegend und wird entführt….oh man.

    Dann die Baustellen Szenen, wo die Frauen auf Drogen waren, und natürlich die bösen Franzosen.
    Aua.
    Dummheit+Rassismus+Resentiments+Dummheit+Klischee+Dummheit.
    Und dann war es nicht mal originell.

    Aktionfilme sind absolut willkomme bei mir, aber sowas….
    Kein Hirn+ kein Herz = 1 Stern.

  • pettro

    He he echt ein netter Streifen! Klar ist er doof, ultrareaktionär und was sonst noch alles. Trotzdem einfach gute Unterhaltung, sinnloses Rumgeballer und abschlachten, macht richtig Laune!

    Dass das alles nichts mit der Realität zu tun hat, ist aber klar … und die ganzen Doofis oben gäbs auch ohne solche Filme … yau!

  • pettro

    Ach ja noch was! Klar ist der Film gewaltverherrlichend!
    Ist das schlimm? Keine Ahnung.

    Ich selber hab mit Gewalt nichts am Hut und bin wahrscheinlich einer der letzten der sie ausüben würde. Trotzdem kann Gewalt faszinierend sein, (so wie eben in diesem Film) und gut unterhalten.

  • Seether

    Maaaaaaan Leute. Meinungen sind wie Arschlöcher (der Rest des Spruchs ist allseits bekannt).
    Der Streifen ist klasse, und ich bin sehr wählerisch wenn es darum geht einen Film zu bewerten. Was die Klischees angeht, so trifft der Film genau ins schwarze, vor allem was kriminelle Albaner angeht (mehr werde ich dazu nicht sagen).
    Leute die blöd rumquatschen weil im Film fast keine Silikonfrauen zu sehen waren sollten ihre Meinung für sich behalten, stumpfsinnige und haltlose Behauptungen gehören zu keiner ernsthaften Kritik.
    Der Film war von Anfang an packend und hat den Zuschauer die ganze Zeit in Spannung versetzt. Es gab nicht eine einzige langweilige Szene. Wenn es um Realismus geht: HAAALLLOOOO, das ist ein Film, das ist fiktiiiiiv, so was passiert nicht wiiiiirklich. Außerdem wenn man davon absieht das er alle alleine killt, so finde ich die Herangehendweise, also seine Vorgehensweise im Film, durchaus durchdacht und relativ realistisch.
    Was die Gewalt angeht: was wollt ihr eigentlich? Bei diesem Schwachsinn SAW findet ihr das doch auch alle toll und super. Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist: Leute die keine Ahnung von Filmen haben sollten nicht gleich ihren farbig formulierten Senf dazu geben!

  • rodriguez

    Der Film war klasse. Hart, schnell, direkt und Liam Neeson war genial. Ein echter Charakterdarsteller, der hier richtig austeilt. Das ist eben ein Actionfilm, der von vornherein sagt: Wir wollen keinen Drehbuchoscar, keine sozialkritische, verzwickte politische Story. Ein Kerl geht rein, räumt auf und rettet das Mädchen. So einfach – und es ist verdammt gut gemacht. Parallelen zu Kiss of the Dragon, Phantom Kommando oder The Punisher sind unübersehbar. Ich weiß auch, dass Selbstjustizfilme es vom moralischen Standpunkt aus gesehen besonders in Deutschland nicht leicht haben. Aber Mad Max, Kill Bill, The Crow und viele andere sind echte Klassiker.
    Wenn Batzmann allerdings eine Abneigung gegen das komplette Genre hat, soll er die Finger von Reviews solcher Filme lassen. Ich als Musicalhasser fange ja auch nicht an, Mamma Mia! zu zerreissen, obwohl ich weiß, dass es viele Menschen gibt, welche dieses genre mögen. Solche Leute vermiesen uns Actionfans echt die Freude an (zugegeben) anspruchsloser Action. Und der Rassismusvorwurf ist lächerlich und nur ein Pseudovorwand, um den Film runterzuziehen.

  • Dog Hollywood

    Wir haben den Film vorgestern gesehen. Genau wie zu erwarten: Ein gnadenloser Film in allen belangen! Gnadenlos brutal, gnadenlos banal, gnadenlos überzogen und klischeebehaftet, aber alles passte zusammen und wusste zu unterhalten. Ein bisschen mehr ironie hätte dem Film sicher gut getan, doch wenn man den Streifen als Puzzle betrachtet, haben alle Stücke gut zusammengepasst!

    Trotz allen Kritiken hat mir der Film sehr gut gefallen.

  • Another Voice

    Unglaublich guter Film. Politisch inkorrekt und stellenweise (natürlich) unlogisch/unrealistisch. Aber wann hat Rache nehmen schon mal so viel Laune gemacht. Take them out…

  • http://myspace.com/pixelfreunde Plastikman

    238 Kommentare…. hmm… scheint also doch was drann zu sein an dem Streifen ^^

  • knalltüte

    Ich fand den film im rahmen seiner möglichkeiten ok, auch wenn neeson tatsächlich über leichenberge spaziert, als wäre es genau das: ein spaziergang. Man hätte ihn ruhig mal etwas fordern können.
    Ansonsten wollt ich mal sagen, dass mich neesons figur, die art und weise, wie er sie spielt, irgendwie an michael douglas in “falling down” erinnert. Seh ich das allein so?
    Ich würde den Film mit ca 2-2,5 Sternen bewerten.

  • http://www.hundefreundschaft.de/blog Dennis

    “Dann die Baustellen Szenen, wo die Frauen auf Drogen waren, und natürlich die bösen Franzosen. Aua. Dummheit+Rassismus+Resentiments+Dummheit+Klischee+Dummheit.”

    Hm, wenn ein Franzose seine Landsmänner und seine eigene Hauptstadt als “böse” darstellt, ist er also rassistisch? :> Vielleicht sollte man den Film einfach so nehmen wir er ist: Völlig überzeichnet, völlig geradeaus, völlig political uncorrect. Das darf man durchaus kritisieren. Leuten, welche sich vom Film durchaus unterhalten gefühlt haben, an den Kopf zu werfen, sie seien “Halbnazis” wirkt hingegen recht befremdlich.

  • citrus

    Der Film hat mich endlich wieder mal in den Sessel gefesselt und mich manchmal fast schon zappeln lassen, gerade wegen der geradlinigen Action und dem fehlenden “Sinn” den manche leider mit “Taken -96 Hours” im falschen Film suchen. Wie weiter oben schon erwähnt… seltenst ist Rache nehmen so packend inszeniert.
    Ist halt eine individuelle Meinung, mich hat endlich wieder mal ein Film gepackt. Er hat seinen Zweck imho erreicht und pusht mit den super Soundtracks geradezu auf.
    Wenn ich Helden mit Witz, Gnade und gedämpfter Action sehen will, schau’ ich mir Superman oder Spiderman an.

  • Perfect_Stranger

    Stellt euch mal alle für einen Moment vor, ihr wärt Albaner oder Araber. Hier hat ja jemand den Film mit den anti-russischen Streifen aus den 80er-Jahren verglichen. In Rambo III, James Bond oder wo auch immer sind Russen die Bösen mit der Atombombe, manchmal auch ziemlich brutal, stimmt. Aber in “96 Hours” werden minderjährige Jungfrauen an fette Araber verkauft. Wer da nicht einen gewissen Unterschied in der Qualität des Feindbilds feststellt, sollte sich mal hinterfragen. Und das Argument “Wenn das deine Tochter wäre” ist – vornehm ausgedrückt – naiv. Man möge mir einen einzigen Fall nennen, in dem eine amerikanische Jungfrau von einem Verbrecherring gekidnappt und an einen Araber verkauft worden ist, dann fange ich an darüber nachzudenken. Bis dahin sollte man sein Einfühlungsvermögen besser darauf verwenden nachzuempfinden, wie sich derart diskreditierte Nationalitäten fühlen mögen, und welch ungeheurer Schaden der kulturellen Verständigung durch solche Filme zugefügt wird. Es muss nicht jeder Film Sinn machen; die Rambo-Streifen liebe ich selbst. Aber rassistische Filme, die im ersten Teil gezielt Hass schüren und diesen im zweiten Teil in einer Mordorgie wieder abbauen, braucht die Welt nicht.

  • Mail

    Klasse Streifen. Und geile Kritik. Da hab ich beim Lesen ja schon gemerkt, dass der Film was für mich ist ;-) Wenn man mal Ausdrücke wie “Dreck” und “Scheiße” raus streicht hört sich das doch gar nicht so schlecht an :D

    7.9 mit 80.000 Votes bei imdb für nen Action Streifen absolute Spitzenklasse. Und hier darf man der Masse mal Recht geben.
    Gradlinig und geil.

  • http://www.inkompetent.com NYQVYST

    Der Film ist absolute Oberklasse in Sachen Action. Selten so etwas packendes gesehen und was ich zudem noch anmerken möchte ist die geringe Vorausschaubarkeit. Ich wusste zu keinem Zeitpunkt im Film was als nächstes passiert. In diesem Sinne ein weiterer Batzmann – Review der absolut daneben ist.

  • Pingback: The Horror: Die schlimmsten Filme 2009 | Die Fünf Filmfreunde

  • tune

    ich finde 96 hours (taken) einer der übelsten filme den ich gesehen hab….
    wir sehen hier einfach was für menschen dadraussen rum laufen.
    und wer denkt das nur ausländer so handeln hat leider ein problem weil hier zu lange bestimmt genug leute auf sowas spezialisiert sind….

    ICH WÜRDE GENAU SO HANDELN WIE LIAM NEESON IN DEM FILM!!!!
    UND DAS IMMER!!!!

  • xeco8000

    Ich kann mich der Kritik auch gar nicht anschließen. Klar werden wieder irgendwelche gesellschaftliche Gruppen für ein Thema “missbraucht”, aber ob es nun Deutsche, Albaner, Franzosen sind – diese Formen der Verbrechen gibt es wirklich!

    Im Grunde geht es in dem Film aber vor allem um die Selbstjustiz wegen seiner entführten Tochter und da ist ihm jedes Mittel recht – klar ist er sehr übertrieben und wenn er nicht gerade eine Riesen Glückssträhne hat sind die Reihe seiner “Erfolge” recht unrealistisch (etwa wie bei Jason Bourne), aber wenn meine Tochter entführt werden würde, würde ich auch alles tun –> zumindest würde ich das wollen und wie viele würde ich das so konsequent garnicht durchziehen können – da sollte man mal drüber nachdenken.

    Also um dem was gutes abzugewinnen, wenn man es nicht kann, ist ein solcher Film ein Apell an Durchsetzungsvermögen für seine Familie und überhaupt wenn man in solche oder andere Situationen kommt in denen man nicht wegschauen kann, sondern sich einsetzen sollte – und das meine ich nicht auf rassistische Weise – wie gesagt es geht dabei um Person, Gruppe XY die meine Tochter entführt hat.

    Klar gibt es sicher Leute, die den Film falsch auffassen könnten, aber solche Leute fassen dann auch andere Filme mit “vernpnftigem” Hintergrund falsch auf. Ich kann dem Film doch sehr viel abgewinnen und fand ihn fesselnt von Anfang bis zum Schluss.

  • Chris

    96 Hours war der Beste Film, den ich seit langer Zeit gesehen habe. Non-Stop action bis zum Schluss, creepy Momente und ein Hauptdarsteller der Vollgas gibt. Die Story schockt, obwohl ich denke, dass viel wahres drin steckt.

    Ich gebe dem Film 5 Sterne!!

  • Kazoo

    Hab den Film gerade auf DVD gesehen und ein paar Kommentare von euch gelesen. Was mir dazu einfällt.
    1. Würde Neeson keine Albaner / Araber / Franzosen / etc. umlegen sondern Nazis würde das Urteil der moralistischen Rezensenten deutlich besser ausfallen, siehe Inglorious Basterds.
    2. Die Eltern unter uns würden sich, wären sie in dieser Situation, genau das wünschen was Neeson macht. Darauf zielt der Film ab. Deshalb ist er so erfolgreich.

    Insgesamt hat mich der Streifen an “Man under Fire” erinnert.

  • Schwarzmaler

    Auch endlich gesehen – Luc Besson bürgt sonst für Qualität – und die anderthalb Stunden schlußendlich bereut. Der Film funktioniert selbst dann nicht, wenn man sich – wie bei Kill Bill 1 zum Beispiel – auf die Gewalt einläßt und sich sein Popcorn trotzdem schmecken läßt. Eure Kritik stimmt auf ganzer Linie – der Film ist dumpf, rassistisch, europhob, vorhersagbar, unmoralisch und leider auch langweilig. Liam Neelson schießt sich durch die Bösewichter wie ein heißes Messer durch Butter geht – da fehlt nur ein Bodycount rechts oben, und es stellt sich schnell die Haltung “oops – schon wieder einer tot” ein. Es macht nicht mehr viel aus wie und warum. Und wenn dann jemand zu Tode gefoltert wird, oder die unschuldige Frau des korrupten Polizisten angeschossen wird – was ist nur in Luc Besson gefahren, diesen Drecksmist umzusetzen? Schade um die Zeit.

  • Binding

    Was mich hier mal sehr interessieren würde: Wie fandet Ihr denn alle die halbwegs vergleichbare Luc-Besson-Produktion “From Paris with Love” mit John Travolta? Ich fand sie nämlich wesentlich schlimmer als “96 Hours” und war sogar regelrecht schockiert, weil dort auf komödiantisch-sorglose und total verharmlosende Weise mit Gewalt umgegangen wurde. Von Asiaten-Rassismus mal ganz abgesehen.

  • http://keine Leonidas

    @Binding:

    Da bin ich absolut deiner Meinung. Der Film war mies und rassistisch in einem. Ist es nicht seltsam, dass so viele, französische Filme rassistisch sind..?

  • pinkeUFOS

    @ #15 Batzmann:

    “Und mal ehrlich: Wenn nicht Liam Neeson sondern Steven Segal oder irgendein anderer C-Film-Haudrauf die Hauzptrolle gespielt hätte, wäre dieser Film nichtmal in die Kinos gekommen sondern gleich auf den Grabbeltisch beim Discounter gelandet.”

    sosehr ich mich auch durch diesen Film habe Unterhalten lassen, damit hast du doch verdammt recht! Nagel auf den Kopf getroffen!

  • killedbill

    @#251 Binding

    der “Asiaten-Rassismus” ist natürlich durchgekommen, aber ich bin durchaus in der Lage meine persönlichen Weltanschauungen etc. während eines Films aussen vor zu lassen. Sonst würde ich nur noch an den wenigsten Filmen spass finden und könnte auch nicht über “Deutschenwitze” ala Krauts, Sausages in Inglorious Basterds lachen.
    Gerade deshalb konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen als Travolta gefragt wird “wieviele sind noch übrig?” und er antwortet “nach der letzten Volkszählung – 1 Milliarde”.
    In sofern hat es einfach perfekt zur Rolle von Travolta gepasst (er spielt ja auch nicht gerade einen strahlenden Superhelden – koksen, Nutten, Frauen killen etc.)

  • emotionalWeatherReport

    Hitzige Diskussion,
    ich habe nicht alles gelesen, aber soweit ich das überschauen kann, konnte man nicht wirklich aufeinander zu gehen. Schade.

    Also, das erste was mir direkt bei dem Film hoch kam war diese Paranoia: Seine 17jährige Tochter nach Paris fliegen lassen. Sich Sorgen machen ist ok, aber diese (berufsbedingte – haha) Panik, die sich zu allem Übel (und wider jeglichen realismus) noch bestätigt weist schon zu Beginn auf den inhaltlich katastrophalen Verlauf hin. Desweiteren finde ich hat sich kein Charakter (der am Leben blieb) in dem Film entwickelt. Die Mutter war das einzige semi-pädagogische Element, die ja letzten Endes froh sein durfte, dass Mr. Neeson das übermaterialistische Kind, was sich auch in folge dessen a) gut erholt und b) eben total übertrieben, materialistisch auftrat – heil zurück gebracht hat.
    Der Film wurde so durchgezogen, als wäre es das einzig logische was eine One Man Army halt so tun würde. Weil halt….ihr habts ja schon genannt. Diese klare Zuordnung von Vorurteilen, kann ein notwendiges Stilmittel sein, wie manche hier anführen – wird aber in diesem Film in keiner Form durch irgend etwas, sag ich mal, untermalt oder begleitet, damit es eben nicht so schlimm rüber kommt. Aber das ist nun wirklich schon absolut herzlos: Albaner= Schlepper, Araber= Käufer, Franzosen=Korrupt, US=Frauenretter. Great.

    Was mir wirklich am Herzen liegt sind diese “Was das für eine Situation ist, wenn die Kinder in Gefahr sind” Aussagen. Ich finde es ist wichtig sich damit noch einmal ausseinanderzusetzen.
    a) ist es doch wirklich entgegen jeglicher Vernunft diesen Film als ernsthaften Vergleich für eine realistische Situation von Kindesentführung heranzuziehen
    b) Ich glaube Betroffene würden euch, auch wenn ihr Eltern seid, ordentlich den Kopf waschen
    sollte man c) sich dazu entschließen, dass doch zu tun – dann möchte ich nicht wissen was für einen Bezug man zur Welt hat, wenn man die One Man Army als absolute Wahrheit heraushebt
    d) wenn man dann schon das NPD-Totschlagargument herausnimmt (an dieser Stelle könnt ihr dann auch mal reflektieren warum die NPD das nutzt), dann informiert euch über tatsächlichen Frauenhandel und setzt euch mit den Möglichkeiten eurer One Man Army Taktik auseinander. (Achtung zynistische Überspitzung) Die NPD Wähler die besonders nah an den Grenzübergängen wohnen haben da ja auch einen Standortvorteil.

    Mein Fazit: Action hin oder her. Moralische, respektive Inhaltliche Aspekte die eine andere Schlussfolgerung als:” Ich rette meine Tochter und kann durch Wände sehen und bin eh eine geheime Kampfmaschine und muss um jeden Preis töten und verletzen” zulassen, fehlen aus meiner Sicht. Und ich finde es ist aus rein menschlicher Sicht schon notwendig sich dieser Aspekte bewusst zu sein.
    Man muss sicher nicht in allem Rassismus sehen, man muss aber auch nicht entgegen jeder Menschlichkeit anderen entgegenhalten, dass sie sich aufregen, weil jahrelang etablierte Klischees immer noch oder wieder Standart werden.

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  • Another Voice

    Unrealistisch? Klischees? Es ist unrealistisch, daß einem “wohlhabenden” Amerikaner aus dem Westen derartiges widerfährt.

    Aber derartige Dinge passieren – für Leute aus dem Osten Europas ist das eine bittere Realität. Mädchen werden verschleppt und arbeiten in Europa als Prostituierte. In Berlin regieren die Albaner. Für die Prostituierten gibt es kein Zurück.

    Das sind einfach Fakten.

    Das man in irgendeiner Form zurückschlagen könnte ist SOWIESO ein Märchen. Und genau dieses Märchen einmal erleben zu können, macht meine Begeisterung für diesen Film aus.

  • Doughnut

    Scheißfilm, Punkt.
    Danke für Kommentar 255, gerade diese behauptete Alternativlosigkeit der Jack-Bauer-Methoden des Dads ist völlig bekloppt.

    Wieso geht der nicht erst mal zur Polizei?
    Weil er es besser kann? Dass ich nicht lache! Wenn einer Informationen über diesen Mädchenhändlerring geben kann, dann die Polizei vor Ort.
    Weil französische Bullen allesamt korrupt sind und mit der Mafia unter einer Decke stecken? Wenns kein französischer Film wäre, würd ich an der Stelle glatt xenophobe Neigungen der US-Amis unterstellen, aber Luc Besson scheint Freude daran zu haben, sein Land und isb Paris so in den Dreck zu ziehen.

    Und wie bitte kommen einige hier darauf, der Film sei nicht anders als viele Actionfilme der 80er und 90er? In Taken gibt es mehrere völlig grundlose Morde an Wehrlosen (Fahrstuhl z.B.) und sogar Folter, in einem Fall sogar einer Unschuldigen. Wie kann er bitte auf die Frau des korrupten Polizisten schießen und anschließend damit drohen, sie zu exekutieren? Mag sein, dass das nur ein Bluff war, aber wieso foltert der Wichser nicht den Polizisten selbst, wenn er schon so eine sadistische Freude daran hat.
    Ist der Kerl wahnsinnig? Ist diese geradezu biblische Auge-um-Auge-Mentalität, bei der man ja in Israel sieht, wie gut sie ihren Verfechtern bekommt, nichts, das rundheraus zu verdammen wäre?
    Und wenn man schon einen moralisch fragwürdigen Rachethriller machen will, einfach, weil wir alle in uns diese niederen Instinkte haben und nichts verkehrt daran ist, die zumindest mal im Kino auszuleben, wieso dann mit so unglaublich schwacher Motivation? Seine Tochter wurde von Mädchenhändlern entführt? Aha, dann biete den Kidnappern Lösegeld an, du selbstgefälliges Arschloch! Z.B. mit Hilfe ihres stinkreichen Stiefvaters, der kann eine halbe Million sicher locker bezahlen. Aber nö, stattdessen marschiert er lieber als One-Man-Army durch Paris und wenn die Entführer sich aufgeschreckt durch die Blutspur, die auf sie zu kommt, mit seiner Tochter aus dem Staub machen, oder wenn er aufgrund fehlender Rückendeckung durch die französische Polizei oder wenigstens seine Buddys aus der CIA in einer Blutlache am Straßenrand endet, wenn er also seine Tochter damit zu einem Leben in Qualen und Leid verdammt, ist das eben Pech, nicht wahr? ^^
    96 Stunden? Wieso genau 96 Stunden? So offensichtliche Plot Convenience erlebt man auch selten.

    Schaut euch besser Payback an, der Film macht vor, wie man solch eine Geschichte zumindest halbwegs glaubwürdig motiviert.
    Ist zwar auch hanebüchen, aber immer noch besser als dieser strunzdoofe, perverse Dreck.

    Ich könnt die ganzen Logikfehler und die völlig unglaubwürdigen Handlungen der Figuren ja noch irgendwo schlucken und sagen, egal, ist eben ein hirnloser Actionflick. Aber diese Exekutionen Wehrloser, der Schuss auf die Frau und dass er dem einen Typen erst Metallstäbe ins Bein rammt, die dann als Elektroden benutzt, um ihn zu foltern und ihn am Ende, als der Kerl ihm nichts mehr nutzt, sogar auf die sadistischste nur denkbare Art langsam und qualvoll hinrichtet, das ist zu viel, so was hab ich NOCH NIE als solch offensichtliches, unverhohlenes Mittel der voyeuristischen Zuschauerbefriedigung gesehen und hoffe, ich seh es auch nicht so schnell wieder. Und dieser Snufffilm hat in den USA eine PG-13 bekommen? WTF???
    Ich glaub ja wirklich nicht an gut und böse, aber dieser Film ist einfach böse, sehr sogar.

  • Doughnut

    Ich meinte natürlich nicht Payback, sondern Kopfgeld. War mir gar nicht bewusst, wie oft Mel Gibson schon Filme zum Thema Rache gemacht hat. ^^

  • berta

    sorry aber selten so einen bullshitkommentar zu einem super film gesehen. die fünf minusmenschen haben einfach keine ahnung.

  • http://none who ran soon

    gerade wieder taken angeschaut u guuut geknallt widda mal! film hat gewaltdarstellungsmäßig maßstäbe gesetzt weil 2-3jahre später nichts vergleichbares gezeigt wurde. auch bourne identity reihe gekickt. u nu an alle moralapostel u besserwisser die glauben wenn welt so wär, wie ichs gerne hätt, welt wär besser… ihr irrt euch gewaltig, dumme menschleins. ach ja, hier batzman, dein kommentar ist scheiße. seit wann muss ein guter film/ein gutes theaterstück politisch korrekt sein?! wo kämen wir denn da hin, du nazi :P

  • Sebi

    Also so eine dumme haltlose Kritik hab ich ja noch nie erlebt.
    1. Der Film hat für einen Action FIlm eine angemessene Story.
    2. Die Action in diesem Actionfilm ist 1a
    3. Wer die Story für weit hergeholt hält sollte sich vlt mal (sogar auf Youtube erhältlich) die Doku über die Bandenkriminalität an den Kölner Ringen anschauen. Der weiss dann mal was genau vor seiner Tür in dEutschland passiert.
    Dann mit dem Rassismus Kommentar zu kommen ist das Totschlagargument wenn man keine Fakten zur Hand hat.
    Sicherlich wurde an der ein oder anderen Stelle die Handlung ein wenig übertrieben aber für jeden nicht weltfremden Menschen dürfte nklar sein wer in Europa diese Prostituirten Ringe leitet. (guckt euch ruhig die Doku auf Youtube an).
    Also die POLITICAL CORRECTNESS Gelabber hängt mir mehr als zum Hals raus.

  • Pingback: Taken 2 (5.10.12) - inQuake Forum - mehr braucht man nicht!

  • Trinkspiel3000

    Ach komm. Bei so einer Scheiße wie “Irreversible” habt ihr pseudo-intellektuellen Filmkritiker doch auch alle einen stehen.

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    04/24/14

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    Neben meinem Hauptjob hier bei den Filmfreunden, hab ich ja noch ein paar kleine Nebenbeschäftigungen. Bei den Short Cuts, die ich für YouTube mache (und die manchmal hier auftauchen), kam neulich eine Automarke zu uns und sagte: “Hey, wir wollen was cooles über “Inspiration” machen. Und da haben wir an euch gedacht. Fällt euch was ein?”

    Oh Boy, ob uns was einfällt? Hahahahaha:

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    04/21/14