Vorhin angekündigt, schon da. Aber Junge, Junge, die DV-Optik geht ehrlich gesagt irgendwie mal so gar nicht. Erst recht nicht bei diesem Sujet. Und die Musik…
Vorhin angekündigt, schon da. Aber Junge, Junge, die DV-Optik geht ehrlich gesagt irgendwie mal so gar nicht. Erst recht nicht bei diesem Sujet. Und die Musik…
Mann oh Mann, der Herr Mann. Der muss doch mitbekommen haben, dass DV-Look schon bei Miami Vice Scheisse war.
Diese Videoästhetik ist grottenhässlich.
Sieht aus wie ein gut gemachter Fanfilm.
Zeigt mir die DV-Kamera, die auch nur annähernd so eine Bildqualität und Farbtiefe liefert, ich will sie unbedingt haben. ;)
Oh ein weiterer Film der evtl. auf meine Kinogängerliste kommt.
Find den Trailer Ok, werd ich mal im Auge behalten.
Also ich mag den DV-Look ja irgendwie…
jaja ich weiß ich bin doof, aber: für was genau steht DV? Also klar, Digital Video, aber was genau “bedeutet” dv-optik?
@benni
Es gibt große technische Unterschiede zwischen Film und Video, die sich im Bild niederschlagen. Hier gibt es eine kurze Gegenüberstellung der verschiedenen Merkmale:
dma.ufg.ac.at/app/link/Grundla...
JACK SPARROW, BATMAN und Edith Piaf in einem Film! Wow! Applaus für DAS Casting!
Ich bin außerdem ein großer Freund der DIGITALISIERUNG der FILMKULTUR. Deshalb gerne mehr digital gedrehte Filme.
@6
Zitat aus meiner Hausarbeit zum Thema:
Für den Dreh besteht für Filmemacher die Möglichkeit sich für digitale Kameras zu entscheiden. Dabei steht ihnen heute eine Vielzahl an Modellen mit unterschiedlichen Aufzeichnungsformaten und Eigenschaften zur Verfügung. Von billigen Consumer Camcordern, über semi-professionelle Mini-DV, HDV und HD Camcorder bis hin zu Kameras, die in der Lage sind Bilder mit Auflösungen bis zu 4k aufzuzeichnen, existiert eine große Auswahl, für jedes Budget und jeden Einsatzzweck. Die größten Vorteile der digitalen Kameras sind dabei geringe Materialkosten, ein genaueres Wissen über die fertigen Bilder schon während des Drehs, die hohe Mobilität kleinerer Kameras, die Möglichkeit einer schnelleren Postproduktion und die hohe Lichtstärke. Waren es zunächst hauptsächlich Filme mit geringem Budget, wie zum Beispiel die Filme der Dogma Bewegung, die auf die günstigen Mini-DV Kameras zurückgriffen, lässt sich mittlerweile auch bei Großproduktionen eine Tendenz zum Einsatz von Digitalkameras beobachten, die eng mit den technischen Weiterentwicklungen der vergangenen Jahre verbunden ist. Hochauflösende Kameras, die in 24 Vollbildern aufzeichnen, haben eine hohe Leistungsfähigkeit erreicht, die immer mehr Filmemacher dazu veranlasst digital zu drehen. Selbst bei Blockbustern wie „Miami Vice“ (Michael Mann, USA 2006) kommt digitale Kinematographie zum Einsatz. Und zwar nicht aus ökonomischen Motiven, sondern als Folge bewusster kreativer Entscheidungen. Dennoch befindet sich die digitale Kinematographie noch am Anfang ihrer Entwicklung und diejenigen, die sie konsequent einsetzen, wie Michael Mann oder auch David Fincher in seinem neuen Film „Zodiac“ (David Fincher, USA 2007), leisten damit Pionierarbeit, nicht ohne Risiko. Harris Savides, David Finchers Kameramann für Zodiac, kommentiert den gegenwärtigen Zustand äußerst treffend: „Everybody who’s shooting this stuff is a guinea pig right now” (zit. nach Stuart (2007)). Die Arbeitsabläufe sind längst nicht etabliert und standardisiert, wie das bei herkömmlichem Film der Fall ist. Zudem ist klar, dass digitale Bilder andere Eigenschaften haben als Filmbilder. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf Kontrastumfang, digitales Rauschen bzw. Filmkorn, den subjektiven Detailgrad und die Abbildung von schnellen Bewegungen, so dass man nicht automatisch davon ausgehen kann, dass digitale Bilder vom Publikum, dass analoge Filmbilder gewohnt ist, sofort akzeptiert werden. Viele Zuschauer empfinden klassische Filmbilder noch als hochwertiger. Für die Zukunft ist dennoch zu erwarten, dass technologische Fortentwicklung und zunehmendes Know-how dazu führen werden, dass die digitale Kinematographie den analogen Verfahren zumindest starke Konkurrenz machen wird.
(Stand März 2007)
Häh? Andere Filme, die digital gedreht werden sehen aber doch auch nicht immer aus wie Verbotene Liebe oder? Ich bin verwirrt.
Was diesen look angeht, bin ich mir noch nicht sicher ob ich das wirklich schlecht finde. Vielleicht verleiht es ja gerade einem Film, der in den 30ern spielt, eine gewisse Unmittelbarkeit und Authentizität.
Ahh. Nochwas. Mir ist eben aufgefallen, dass es nicht Christian Bales Gesicht oder Körper sind, die ich nicht (mehr) leiden kann. Es ist die Stimme. Da krieg ich Plaque.
Oh mein Gott, der Bale und der Depp in einem Film ist schon Blöd wegen der Deutschen Synchro, wen wird wohl David Nathan Sprechen???
ich danke euch für die erklärungen zum thema dv ;)
das sieht doch toll aus! die 30er jahre hat man doch wirklich nun schon oft genug gesehen, aber so noch nicht. find ich super.
Im Speziellen und Allgemeinen: warum nörgeln hier eigentlich immer 85% der Autoren und Leser rum? Welche Art von Film/Schauspieler/Story/Produktion wollt ihr eigentlich sehen? Oder seid ihr auf euren Jugendfilmen derart hängengeblieben, dass ihr alles nur noch durch diese Brille bewertet?
Ich weiß, gleich kommt wieder, bla bla, musst den Blog ja nicht lesen, persönliche Meinung etc., aber ich finde es schon auffällig, dass ihr per se erst mal alles (mit wenigen Ausnahmen) scheisse findet.
Macht doch einfach selber Film. Das hört sich jetzt flapsig dahin gesagt an, aber ich weiß, wovon ich rede und ich weiß, welche Kompromisse man eingehen muss, wenn man einen Film gedreht bekommen will.
OK, und jetzt fallt über mich her, Nerds.
@jellyamison
Den Videolook kann man – wenn genug Geld vorhanden ist – relativ gut kaschieren, was von den meisten Filmemachern auch so praktiziert wird, da sie sich bewusst sind, dass der Videolook vom westlichen Kinogänger selten akzeptiert wird (im Gegensatz zu den Japanern zum Beispiel).
Aber es gibt natürlich auch genug Filmemacher, die die Ästhetik des Videolooks mögen und dementsprechend nicht versuchen ihn zu verfremden. Das und die Tatsache, dass vielen Independentfilmern einfach das Geld fehlt, sind die Gründe, weswegen manche Filme so eindeutig nach Video aussehen.
Danke. Also ist es doch ne Postproductionsache oder? Und Michael Mann benutzt einfach die Videoästhetik wie kein anderer. Screenshots von dem Trailer sehen wirklich wunderhübsch aus.
Die DV-Optik geht ehrlich gesagt sehr wohl… und wie schon vorher gesagt wurde, der Unterschied ist einfach, dass es realistischer wirkt. Das Argument, dass es bei diesem “Sujet” nochmal zusätzlich ein Fehler sei, so eine Optik zu benutzen ist doch lächerlich… Was? Ein Farbfilm? Bei diesem “Sujet”? Filme, die die 30er behandeln, sollten generell in Schwarz-Weiß sein ;)
Das hat nichts mit Schwarzweiß zu tun. Aber dieser MIAMI VICE-DV-Look passt zumindest dem ersten Eindruck nach für mich nicht zum James-Cagney-Gangsterstoff anno 1930. Aber erstmal schauen. Mann kann ja was, wenn er will. Was nur leider nicht immer der Fall ist.
Der Mann hat HANCOCK produziert. Das beweist nicht unbedingt guten Geschmack. Aber als Regisseur hat er schon ein paar wirklich gute Filme hinbekommen. Also: Ich bin gespannt.
Mit offenen Augen durchs Leben gehen und nicht immer an alten Mustern festhalten. Wenn man nichts Neues probiert wird man ewig am Alten hängen bleiben.
Miami Vice ist ein genialer Film, der speziell durch die DV Optik gewinnt.
Gedreht wurder der Film auf der Sony F23.
Zum Heulen – bei Miami Vice oder Colateral hatte die Optik ja irgendwie dramaturgische Gründe und passte. Hier ist es einfach traurig und wirft einen mit einer Distanz zur Story und den Charakteren so weit zurück in ein den Kinosessel als würde permanent eingeblendet sein “Dies ist ein Film. Dies ist ein Film”.
:(
Immerhin tolle Schauspieler hat er.
kennt wer die verfilmung mit warren oates? – der trailer macht mich eher skeptisch – ansonsten typischer MM-look – kann man mit Aviator vergleichen – der MM-look funktionierte bei Heat und Insider perfekt, bei collateral und miami vice (grotten bildqualität) ging es imo total daneben, find die beiden filme auch so ziemlich schlecht