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	<title>Kommentare zu: Star Trek (Review)</title>
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		<title>Von: seppo</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-325656</link>
		<dc:creator>seppo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 14:55:57 +0000</pubDate>
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		<description>Warum willst du nicht weiter darauf eingehen? Wahrscheinlich weil es bei dir nicht zu mehr reicht als ein paar platte Sprüche ohne Wert rauszuhauen.



&quot;Lahmarschige Fernsehserien wie DS9&quot;, war mir klar, dass die Transformersgeneration das so sieht!^^</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum willst du nicht weiter darauf eingehen? Wahrscheinlich weil es bei dir nicht zu mehr reicht als ein paar platte Sprüche ohne Wert rauszuhauen.</p>
<p>&#8220;Lahmarschige Fernsehserien wie DS9&#8243;, war mir klar, dass die Transformersgeneration das so sieht!^^</p>
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		<title>Von: hahahahahahaaaarg</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-325417</link>
		<dc:creator>hahahahahahaaaarg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 03:57:38 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, die Review ist scheiße und weit an der Wahrheit vorbei! 
Da möchte ich garnicht weiter drauf eingehen!

Für mich einer der drei besten Star Trek Filme überhaupt, der den einzig ernst zu nehmenden Gegner (Star Wars) in allen Punkten ohne Probleme übertrumpft!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, die Review ist scheiße und weit an der Wahrheit vorbei!<br />
Da möchte ich garnicht weiter drauf eingehen!</p>
<p>Für mich einer der drei besten Star Trek Filme überhaupt, der den einzig ernst zu nehmenden Gegner (Star Wars) in allen Punkten ohne Probleme übertrumpft!</p>
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	<item>
		<title>Von: Marcel</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-320024</link>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 11:39:13 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mal wieder einen guten Film gesehen habe, gehe ich hier hin um den Veriss zu lesen. Das ist irgendwie ein Anker in meiner cineastischen Erfahrung geworden. Trotzdem: Hab großen Respekt vor eurer Arbeit hier!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mal wieder einen guten Film gesehen habe, gehe ich hier hin um den Veriss zu lesen. Das ist irgendwie ein Anker in meiner cineastischen Erfahrung geworden. Trotzdem: Hab großen Respekt vor eurer Arbeit hier!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: CaptainNero</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-314976</link>
		<dc:creator>CaptainNero</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 12:52:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich fand den neuen Star Trek-Film schlicht genial. Die Effekte sind einfach brilliant und endlich gibt es wieder etwas neues zu sehen, so lahmarschige Fernsehserien wie &quot;Voyager&quot; oder &quot;Deep Space Nine&quot; können mir gestohlen bleiben. J.J. Abrams Star Trek hatte endlich mal den Speed in den Film gebracht, denn ich mir immer gewünscht habe.. Ausserdem wird auf die Geek-Sprache völlig verzichtet, so dass auch jeder Nicht-Trekkie versteht, über was die da eigentlich reden. 

Die junge, taufrische Crew war auch bitter nötig, zumal mich die anderen Serien eher an &quot;Altersheime im Weltraum&quot; erinnert haben. Allerdings fand ich die Kulissen des Films wenig überzeugend, Stahlrohre oder Kacheln passen irgendwie nicht ins Bild eines supermodernen Raumschiffes... wie auch immer, Star Trek ist wieder cool, endlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fand den neuen Star Trek-Film schlicht genial. Die Effekte sind einfach brilliant und endlich gibt es wieder etwas neues zu sehen, so lahmarschige Fernsehserien wie &#8220;Voyager&#8221; oder &#8220;Deep Space Nine&#8221; können mir gestohlen bleiben. J.J. Abrams Star Trek hatte endlich mal den Speed in den Film gebracht, denn ich mir immer gewünscht habe.. Ausserdem wird auf die Geek-Sprache völlig verzichtet, so dass auch jeder Nicht-Trekkie versteht, über was die da eigentlich reden. </p>
<p>Die junge, taufrische Crew war auch bitter nötig, zumal mich die anderen Serien eher an &#8220;Altersheime im Weltraum&#8221; erinnert haben. Allerdings fand ich die Kulissen des Films wenig überzeugend, Stahlrohre oder Kacheln passen irgendwie nicht ins Bild eines supermodernen Raumschiffes&#8230; wie auch immer, Star Trek ist wieder cool, endlich.</p>
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	<item>
		<title>Von: logans_0)</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-304076</link>
		<dc:creator>logans_0)</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 22:17:40 +0000</pubDate>
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		<description>dass dieser film dieses mal actionreicher ist (wegen: next generation - neues publikum &quot;rekrutieren&quot;) find ich ja schon garnichtmal so schlecht. seit st8 war ja nicht mehr viel los im all. aber... was ist los mit diesem regisseur - etwas weniger cgi dafür etwas mehr logik hätten den film echt gut getan. hoffe das dieser blödmann nicht nochmal für startrek auf dem regiestuhl sitzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>dass dieser film dieses mal actionreicher ist (wegen: next generation &#8211; neues publikum &#8220;rekrutieren&#8221;) find ich ja schon garnichtmal so schlecht. seit st8 war ja nicht mehr viel los im all. aber&#8230; was ist los mit diesem regisseur &#8211; etwas weniger cgi dafür etwas mehr logik hätten den film echt gut getan. hoffe das dieser blödmann nicht nochmal für startrek auf dem regiestuhl sitzt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: indywatch</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-303753</link>
		<dc:creator>indywatch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 15:15:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ein brilianter Film, der die Komplexität der Reihe im Alleingang um eine ganze Dimension bereichert. Mehr kann man bald gar nicht von einem Reboot erwarten. Das Filmteam hat alles richtig gemacht, auch wenn konservative Trekkies verprellt werden. Die haben halt die Trekreihe nicht wirklich verstanden. Ist ja auch nicht weiter schlimm. 
Von meiner Seite aus heißt es jedenfalls zwei Daumen hoch für den Film.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein brilianter Film, der die Komplexität der Reihe im Alleingang um eine ganze Dimension bereichert. Mehr kann man bald gar nicht von einem Reboot erwarten. Das Filmteam hat alles richtig gemacht, auch wenn konservative Trekkies verprellt werden. Die haben halt die Trekreihe nicht wirklich verstanden. Ist ja auch nicht weiter schlimm.<br />
Von meiner Seite aus heißt es jedenfalls zwei Daumen hoch für den Film.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Azurelle</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-301201</link>
		<dc:creator>Azurelle</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 18:05:05 +0000</pubDate>
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		<description>Habe ich nun versehentlich einen Doppelkommentar verfasst oder muss mein freundlicher Hinweis, da er ja Links enthält erst noch freigeschaltet werden? Ich bin verwirrt und werde morgen hier noch einmal nachsehen.

MFG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich nun versehentlich einen Doppelkommentar verfasst oder muss mein freundlicher Hinweis, da er ja Links enthält erst noch freigeschaltet werden? Ich bin verwirrt und werde morgen hier noch einmal nachsehen.</p>
<p>MFG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Star Trek &#8211; Der Reboot &#171; Stormcloud&#8217;s Bunter Blog</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-297181</link>
		<dc:creator>Star Trek &#8211; Der Reboot &#171; Stormcloud&#8217;s Bunter Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 11:14:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu erzeugen. Es ist einfach nur peinlich. Der krasse Gegensatz dazu bildet der Maschinenraum. Die Fünf Filmfreunde treffen es mit der Beschreibung &#8220;wie bei Thyssen im Keller&#8221; auf den Punkt. Damit wird [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu erzeugen. Es ist einfach nur peinlich. Der krasse Gegensatz dazu bildet der Maschinenraum. Die Fünf Filmfreunde treffen es mit der Beschreibung &#8220;wie bei Thyssen im Keller&#8221; auf den Punkt. Damit wird [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Star Trek &#8211; Das Reboot &#171; Stormcloud&#8217;s Bunter Blog</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-297180</link>
		<dc:creator>Star Trek &#8211; Das Reboot &#171; Stormcloud&#8217;s Bunter Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 11:13:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu erzeugen. Es ist einfach nur peinlich. Der krasse Gegensatz dazu bildet der Maschinenraum. Die Fünf Filmfreunde treffen es mit der Beschreibung &#8220;wie bei Thyssen im Keller&#8221; auf den Punkt. Damit wird [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu erzeugen. Es ist einfach nur peinlich. Der krasse Gegensatz dazu bildet der Maschinenraum. Die Fünf Filmfreunde treffen es mit der Beschreibung &#8220;wie bei Thyssen im Keller&#8221; auf den Punkt. Damit wird [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Doughnut</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296957</link>
		<dc:creator>Doughnut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 09:42:20 +0000</pubDate>
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		<description>Chris hat Recht.
Schade um Batzmans  Zeit, dass er dich mit deiner Oberlehrerattitüde auch noch einer Antwort würdigt.
Ich hab den Murks, den du da verzapft hast, mal flüchtig überflogen und dabei festgestellt, dass du so gut wie gar nicht über den Film selbst und so gut wie ausschliesslich über die deiner übrigens völlig unerheblichen, weil nicht vernünftig begründeten (Polemik ersetzt keine Begründung), Ansicht nach wichtigsten Eigenschaften einer guten Filmkritik dozierst.
Du hast mit kaum einer Zeile versucht, auf die einzelnen Kritikpunkte einzugehen, die Batzman aufgelistet hat (ausser ein paar Nebensächlichkeiten, die für seinen Verriss aber nicht ausschlaggebend waren) und kritisierst trotzdem seine Kritik. Das ist mal sowas von absurd, dase es schon wieder komisch ist. :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chris hat Recht.<br />
Schade um Batzmans  Zeit, dass er dich mit deiner Oberlehrerattitüde auch noch einer Antwort würdigt.<br />
Ich hab den Murks, den du da verzapft hast, mal flüchtig überflogen und dabei festgestellt, dass du so gut wie gar nicht über den Film selbst und so gut wie ausschliesslich über die deiner übrigens völlig unerheblichen, weil nicht vernünftig begründeten (Polemik ersetzt keine Begründung), Ansicht nach wichtigsten Eigenschaften einer guten Filmkritik dozierst.<br />
Du hast mit kaum einer Zeile versucht, auf die einzelnen Kritikpunkte einzugehen, die Batzman aufgelistet hat (ausser ein paar Nebensächlichkeiten, die für seinen Verriss aber nicht ausschlaggebend waren) und kritisierst trotzdem seine Kritik. Das ist mal sowas von absurd, dase es schon wieder komisch ist. :D</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296580</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 18:22:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-296580</guid>
		<description>Lieber Tristan3D,
Ich finde Deine Ausführungen geradezu unerträglich in die Länge gezogen und frage mich, was diese Selbstdarstellung eigentlich soll. Weißt Du im Moment nichts mit Dir anzufangen?
Wenn Du eine Dissertation über dieses Thema schreiben möchtest, quäl bitte die Akademiker damit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tristan3D,<br />
Ich finde Deine Ausführungen geradezu unerträglich in die Länge gezogen und frage mich, was diese Selbstdarstellung eigentlich soll. Weißt Du im Moment nichts mit Dir anzufangen?<br />
Wenn Du eine Dissertation über dieses Thema schreiben möchtest, quäl bitte die Akademiker damit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tristan3D</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296465</link>
		<dc:creator>Tristan3D</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 03:01:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-296465</guid>
		<description>Jetzt hab ich natürlich Deine Aussage bezüglich des Stils voll untergehen lassen. Nach der Mühe hast Du eine Antwort verdient (apropro dickes Fell ;) ).

Was die Objektivität angeht: Meine Rede… es ist schwer Objektivität in eine grundsätzlich subjektive Sicht der Dinge zu pressen; das ist nur menschlich. Trotzdem entbindet Dich das nicht davon stets bei jeder neuen Kritik zu jedem neuen Film zumindest den ernsthaften Versuch zu unternehmen genau das zu tun; zu versuchen Dir die Fragen zu stellen, die die Filmemacher dazu trieben den Film so zu machen, wie sie ihn gemacht haben (und dann entsprechend zu bewerten ob es gelungen ist).Die oberflächlichen und ganz offensichtlichen Schwächen des Films herauszupicken (mit dem Hinweis man könne ja nicht genauer – doch, doch, daß geht; Du bist nicht nur auf zwei Stunden Film beschränkt; hast doch fast alle Zeit der Welt) und dann heftigst über sie herzuziehen ist (verzeih) zu einfach gedacht; zu billig.
Du hast, prinzipiell, als Kritiker die Pflicht einen klaren Blick auf das Objekt der Kritik zu werfen und sachlich zu hinterfragen; darüber lustig machen oder es zu verreissen kann man hinterher immer noch (auch das hat seine Grenzen, wenn ein Verriss albern wirkt, fliegt er am Ziel vorbei)… Stilismus hin oder her – die Sache muß nachvollziehbar sein. Auch der Stil ansich unterscheidet sich von seiner „flappsigen“ Art kaum von diversen Gelegenheitskritikern anderer Websites, die kaum eine Ahnung von Filmkunst und Dramaturgie haben; all das ignorieren und mit ihrer durch die Kinokarte erworbene „Filmerfahrung“ sich zu Kritikern berufen fühlen (und dann ihre Pöbeleien abfeuern als wären es Mörsergranaten. Ich glaube nicht, daß Du Dich mit denen in einen Topf werfen lassen möchtest… dein Stil (besonders auch hier in dieser Kritik) erinnert aber stark an jene. Nach dem Stilprinzip hätte es gereicht nur einen Satz zu schreiben:

„Der Film ist meiner Ansicht nach absoluter Schrott!“

Wenn wir jetzt Deiner Logik folgen, heißt das in letzter Konsequenz nichts anderes, als daß Du die Unmöglichkeit der Objektivität (ja selbst den Versuch) durch eine Aneinanderreihung sich selbst überbieten wollender (verzeih nochmal) Ätzereien, teilweise primitivster Sorte, ersetzt hast.

War das ein guter Tausch? Ich denke Du siehst das ganz ähnlich und verstehst genau was ich meine.

Das ist eigentlich alles worauf ich Dich hinweisen wollte… eine Kritik wird nicht dadurch zu einer guten Kritik (weder in Stil noch Inhalt) nur weil sie so ätzend wie nur irgendmöglich daherkommt. Das mag für den ersten Leseimpuls lustig sein (und hier und dort hab ich schon gegrinst), aber letztendlich entfernt sich das vom Sinn einer inhaltlichen Kritik doch sehr (und damit rede ich nicht allein von den technischen Grundschemata – da steckt viel mehr drin, wie Du selbst in Deinem Statement bewiesen hast. Die Frage ist nur, warum Du Dich dazu hinreißen läßt genau darauf zu pfeifen). Anders ausgedrückt: Die Kritik verliert damit ihren informativen Wert... und der Gedanke der Unterhaltung des Leser ist beletristisch sicher sinnvoll... bei einem informativen Beitrag ist das zweifelhaft.

Kein Mensch verlangt durchgängig hochintellektuelles Filmgestaltungsgeschwafel – aber ätzendes Gepöbel muß es auch nicht sein – denn das ist schlicht stilfrei und im Hinblick auf andere Kritiken, die Du hier geschrieben hast Deiner nicht würdig (wer repariert seinen Computer schon mit Hammer und Schere?).

Das ist eigentlich alles… so empfinde ich das.

Das kannst Du nun so hinnehmen oder ablehnen, denn ich kann mich irren; zuviel oder zu wenig erwarten oder damit auch einfach meine totale Unkenntnis der Sachlage demonstrieren – es ist ganz Deine Sache wie Du meine Kritik an Deinen Kritiken bewertest; denn ich bin schließlich kein Kritiker; im Grunde weiß ich es nicht besser.

Gruß
Tristan3D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hab ich natürlich Deine Aussage bezüglich des Stils voll untergehen lassen. Nach der Mühe hast Du eine Antwort verdient (apropro dickes Fell ;) ).</p>
<p>Was die Objektivität angeht: Meine Rede… es ist schwer Objektivität in eine grundsätzlich subjektive Sicht der Dinge zu pressen; das ist nur menschlich. Trotzdem entbindet Dich das nicht davon stets bei jeder neuen Kritik zu jedem neuen Film zumindest den ernsthaften Versuch zu unternehmen genau das zu tun; zu versuchen Dir die Fragen zu stellen, die die Filmemacher dazu trieben den Film so zu machen, wie sie ihn gemacht haben (und dann entsprechend zu bewerten ob es gelungen ist).Die oberflächlichen und ganz offensichtlichen Schwächen des Films herauszupicken (mit dem Hinweis man könne ja nicht genauer – doch, doch, daß geht; Du bist nicht nur auf zwei Stunden Film beschränkt; hast doch fast alle Zeit der Welt) und dann heftigst über sie herzuziehen ist (verzeih) zu einfach gedacht; zu billig.<br />
Du hast, prinzipiell, als Kritiker die Pflicht einen klaren Blick auf das Objekt der Kritik zu werfen und sachlich zu hinterfragen; darüber lustig machen oder es zu verreissen kann man hinterher immer noch (auch das hat seine Grenzen, wenn ein Verriss albern wirkt, fliegt er am Ziel vorbei)… Stilismus hin oder her – die Sache muß nachvollziehbar sein. Auch der Stil ansich unterscheidet sich von seiner „flappsigen“ Art kaum von diversen Gelegenheitskritikern anderer Websites, die kaum eine Ahnung von Filmkunst und Dramaturgie haben; all das ignorieren und mit ihrer durch die Kinokarte erworbene „Filmerfahrung“ sich zu Kritikern berufen fühlen (und dann ihre Pöbeleien abfeuern als wären es Mörsergranaten. Ich glaube nicht, daß Du Dich mit denen in einen Topf werfen lassen möchtest… dein Stil (besonders auch hier in dieser Kritik) erinnert aber stark an jene. Nach dem Stilprinzip hätte es gereicht nur einen Satz zu schreiben:</p>
<p>„Der Film ist meiner Ansicht nach absoluter Schrott!“</p>
<p>Wenn wir jetzt Deiner Logik folgen, heißt das in letzter Konsequenz nichts anderes, als daß Du die Unmöglichkeit der Objektivität (ja selbst den Versuch) durch eine Aneinanderreihung sich selbst überbieten wollender (verzeih nochmal) Ätzereien, teilweise primitivster Sorte, ersetzt hast.</p>
<p>War das ein guter Tausch? Ich denke Du siehst das ganz ähnlich und verstehst genau was ich meine.</p>
<p>Das ist eigentlich alles worauf ich Dich hinweisen wollte… eine Kritik wird nicht dadurch zu einer guten Kritik (weder in Stil noch Inhalt) nur weil sie so ätzend wie nur irgendmöglich daherkommt. Das mag für den ersten Leseimpuls lustig sein (und hier und dort hab ich schon gegrinst), aber letztendlich entfernt sich das vom Sinn einer inhaltlichen Kritik doch sehr (und damit rede ich nicht allein von den technischen Grundschemata – da steckt viel mehr drin, wie Du selbst in Deinem Statement bewiesen hast. Die Frage ist nur, warum Du Dich dazu hinreißen läßt genau darauf zu pfeifen). Anders ausgedrückt: Die Kritik verliert damit ihren informativen Wert&#8230; und der Gedanke der Unterhaltung des Leser ist beletristisch sicher sinnvoll&#8230; bei einem informativen Beitrag ist das zweifelhaft.</p>
<p>Kein Mensch verlangt durchgängig hochintellektuelles Filmgestaltungsgeschwafel – aber ätzendes Gepöbel muß es auch nicht sein – denn das ist schlicht stilfrei und im Hinblick auf andere Kritiken, die Du hier geschrieben hast Deiner nicht würdig (wer repariert seinen Computer schon mit Hammer und Schere?).</p>
<p>Das ist eigentlich alles… so empfinde ich das.</p>
<p>Das kannst Du nun so hinnehmen oder ablehnen, denn ich kann mich irren; zuviel oder zu wenig erwarten oder damit auch einfach meine totale Unkenntnis der Sachlage demonstrieren – es ist ganz Deine Sache wie Du meine Kritik an Deinen Kritiken bewertest; denn ich bin schließlich kein Kritiker; im Grunde weiß ich es nicht besser.</p>
<p>Gruß<br />
Tristan3D</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tristan3D</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296452</link>
		<dc:creator>Tristan3D</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 00:25:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-296452</guid>
		<description>Danke für diese sehr ausführliche Antwort. Das war sehr aufschlußreich und hat mich sehr interessiert aus welchen Motiven heraus das geschieht. Danke. :)

Allerdings - um auf Star Trek zu sprechen zu kommen - Es ist mir bei dem Film durchaus aufgefallen das er technisch äußerst perfekt ist (wobei ich mich am Score etwas störe - zu seicht, zu unspektakulär, zu viele Höhen und Tiefen, auch wenn sie den Originalscore gekonnt in den neuen eingestreut haben). Das die VFX über jeden Zweifel erhaben sind, ist mir als alter Grafikveteran auch beeindruckend vor Augen geführt worden . Allerdings sehe ich den Zweck der VFX in diesem Falle nicht so eng. D.h.: Sie stehen - ausnahmsweise Mal - im Dienst der Story. Es wäre sicher auch töricht einem SU (Science Utopia) Film die ausgiebige Verwendung von VFX vorwerfen zu wollen (da gibt es andere Beispiele... ironischerweise auch noch aus dem Star Trek Lager selbst)... aber hier hat es funktioniert - gerade weil es funktional war.
Das krasse Beispiel aus einer anderen Richtung: In Jurasic Park waren die Dinosaurier nach Meinung der Kritiker echter als die Hauptdarsteller selbst... und das ist scheiße. Nicht weil die Kritiker das kritisieren, sondern weil sie Recht haben. Hier ist zu sehr um sich gehauen worden - mit den schönen 3D Animationen, so daß die emotionale Tiefe, die ein Film irgendwo schon haben sollte (bestenfalls) doch sehr auf der Strecke geblieben sind. &quot;Die Dinosaurier wurden von der Natur zum Aussterben selektiert&quot;, ist mir dann als Kommentar des Chaostheoretikers samt philosophischer Prämisse völlig wurscht... ich will die Dinos sehen.

Die Frage bei diesem Vorgehen ist also eher nicht, ob die Dinos kontraproduktiv waren, sondern ob es so gewollt war. Man muß sich hier vor Augen führen, daß (trotz der Annahme es sei nur hingeklatscht) es mindestens eine Person in der Entstehung des Filmes gab, die sich ernsthaft mit der Materie befasst hat. Ich werde kaum in der Lage sein all die Prinzipien, all die künstlerischen Erfordernisse, sowie auch die menschliche Erfahrung für die Entwicklung einer packenden Dramaturgie, in diesem Kommentar niederzuschreiben (ist auch gar nicht mein Anliegen), aber mir ist bei fast jedem Film bewußt, daß es eine ganze Reihe an Menschen gibt - die daran beteiligt waren - welche sich etwas bei der Sache gedacht haben. Die konkrete Gründe hatten es so zu tun und nicht anders. Auch ein Kritiker sollte das erkennen (ich spreche Dir das nicht ab, aber im Bezug zu Star Trek - das uns als akutes Beispiel dient - ist das praktisch nicht der Fall gewesen... und nur ein Beispiel ist für Deine Fähigkeiten und Kenntnisse als Kritiker bzw. Kenner der Filmmaterie nicht beispielhaft, deswegen gerade solche Aussagen von mir nicht zu hoch bewerten).

Also Star Trek. Wie ist dieser Film zu verstehen? Was wollten die Filmemacher damit erreichen?(mal abgesehen davon, daß sie Kohle scheffeln... daß darf man aber jetzt nicht nur auf die Produzentensicht beschränken - gehen wir lieber vom Drehbuchschreiber, Regisseur und den Art Directors aus... die haben neben dem Geld noch ein wichtigeres Anliegen: Einen guten, unterhaltsamen Film zu machen). Und wie haben sie es gemacht? Haben sie das Ziel erreicht?

Zuerst einmal wollten sie das &quot;Franchise&quot; neu starten. Für den Regisseur bedeutet das: &quot;Mach uns nen guten Film - etwas das echt reinhaut, etwas das begeistert und Spaß macht!&quot;. Nicht umsonst sind sich Regisseure und Produzenten sehr oft auch in den Detailfragen spinnefeind. Der eine denkt nur an die Kohle und der andere will sie nur für künstlerische Spielerreien verpulvern. Irgendwo in der Mitte liegt der &quot;Goldene Schnitt&quot; (kleines Wortspiel, sorrey).

Das erinnert mich an etwas... da hatte ich mal eine Anfrage für einen aufwändigen VFX, der sich auch um Dinos bemühte (aber in einem ganz anderen Kontext). Es war nicht gerade ein kleiner Film um den es ging, und umsomehr war ich erstaunt, daß sie auch zu mir kamen (ich arbeitete für gewöhnlich nicht für Kinoproduktionen... ich war mehr für die akuteren Aktionen zu haben; Motion Graphics, Character Anis für Werbung/Video blabla). Nun, sie waren eben da und meinten ich könne doch diese oder jene VFX Szene für den Betrag X (lächerlich wenig) übernehmen. Sicher, meinte ich... schickt mir die WorkPrint und ich schaue was zu machen ist. Es war erbärmlich was mir da geschickt wurde... aber ich dachte immer noch es sei halt eine Workprint - dann bewegen sich die Dinos eben hölzern; was solls... nichts was man nicht korrigieren könnte. Im Endeffekt: Das war final... das wollten die so in den Film nehmen und erwarteten von mir eine ähnliche Qualität. Da fragte ich dann nach Gesamtbudgetierung der VFX und Anzahl der Shots.

Es kam heraus, daß die Produzenten und der Regisseur zwar durchaus einen großen Batzen Kohle zur verfügung hatten, den aber für die (au8uch Hollywood-)Stars raushauten und den Rest vernachlässigten. Am Ende wars dann so, daß ich es ablehnte, weil das kein gutes Ende nehmen würde.

Bei Durchsicht des Budgets der VFX und Anzahl der Shots hätte jeder gute Regisseur/Produzent/Screenwriter freiwillig die VFX zusammengestrichen um einen sauberen Film abzuliefern - haben sie aber nicht. Der Film, trotz Starbesetzung, floppte... kam bei uns direkt auf DVD (und floppte da auch katastrophal).

Versteh mich nicht falsch, der Film war (mit Ausnahme der VFX) technisch und künstlerisch ordentlich gemacht... aber es war ein mangelhaftes Managment am Werk. Die haben eine Kohle rausgeblasen mit denen andere Regisseure gleich zwei gute Filme hätten machen können (ärgerlich auch, daß der Film teilweise aus deutscher Filmförderung kam - nein, mit Uwe Boll hatte dieser Film nichts zu tun; wäre ihm aber zu Ehre gereicht).

Sie haben die Dramaturgie total versaut... es war schrecklich. Für mich war dahingehend nur noch die Frage interessant: &quot;Nehm ich die Kohle und mach den Scheiß; laufe dann Gefahr bei meinem Namen knietief in einem Flopp zu stecken, oder pfeiff ich drauf und mach weiter wie bisher - ohne diesen wahrscheinlichen Makel in der Vita?&quot;, ich habs wie gesagt nicht gemacht.

D.h.: Obwohl die Dramaturgie im Eimer war, war der Film gestaltungstechisch sauber aufgezogen - aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Stimmt... technisch gut gemachte Filme können echter Schrott sein.

Im Bezug zu Star Trek trifft das aber nicht zu (jedenfalls nicht so heftig, wie Du es in der Kritik darstellst).

Als Beispiel: Der Blumekohlkopf und Scotty. Das war für Dich erwähnenswert... ich halte das aber eher für untergeordnet und auch in der deutschen Übersetzung des Films als nicht gelungen. Dennoch: Im englischen kommt die Sache anders rüber... was im deutschen noch albern klingt ist im englischen im Bezug zur flappsigen (Aufgriff Deines Arguments ;) ) Ausdrucksweise Scottys tatsächlich nur mit schottichen Akzent als &quot;emotional&quot; nachvollziehbar. Aber das kann man dem Schauspieler kaum anlasten, daß er im deutschen das nicht rüberbringen kann - wie sollte das auch gehen? Welche Alternativen haben wir? Sächsisch? Bayrisch? Hochdeutsch ist dann doch die beste Wahl - versaut aber trotzdem den Effekt.

Darüber hinaus, will sich der Film selbst nicht ernst nehmen. Eine gute Sache wenn man an den rigiden Picard denkt, der selbst nach 20 Jahren TNG mit seinen Marotten kaum menschlicher rüberkommt als Data (und der hat das zuweilen sogar besser im Griff als der Character des Picards... die TNG Fans werden mich jetzt erschlagen ;) ). Picard war auch spätestens seit Nemesis nicht mehr tragfähig (die Marotten ziehen nicht mehr).

Die Neuauflage des Franchise ist, nach meiner Ansicht, durchaus logisch nachvollziehbar. Schwer zu schlucken war für mich die Vernichtung Vulkans - ein kolossaler Einschnitt in die Chronologie des Star Trek Universums. Was aber ist der Grund dafür? Sie wollten sich von den alten (auch Misse-)Taten vergangener oder zukünftig dargestellter Crews verabschieden - ja sogar krass distanzieren um neu und damit auch überraschend neu zu erzählen, was Star Trek Konsumenten ( ;) ) schon längst zu wissen glaubten.

Haben sie das damit erreicht?
Ja, haben sie... nach dem Anliegen die Nummer neu zu starten, mit offenen Plot, wie es denn weitergehen wird (kann man jetzt nicht mehr wissen), und der daraus resultierenden Ungewissheit für den Zuschauer was noch passieren könnte, haben sie es geschafft diese uralt verstaubte, total zubetonierte Welt des Star Trek aufzuweichen und neu umzurühren.

Zugegeben: Die Zeitreise Nummer mit dem Romulaner im Schlepptau ist flach, aber im Zuge des Anliegens, alles neu aufrollen zu wollen, ist diese Lösung des logischen (&quot;wie machen wir&#039;s eigentlich?&quot;) Problems so gut wie jede andere.

Und - da gebe ich Dir recht - die Sache mit dem Romulaner ist total abgenudelt. Gerade auch weil es einem echt wurscht sein kann, ob es sich nun um Klingonen, Romulaner, Cardassianer oder Andorianer handelt. Die sind für dieses Anliegen von ihrer Grundkonzeption als feindliche Alienrasse, die allen nur ans Leder wollen und wieder mal die Erde plätten möchten, samt und sonders austauschbar (das macht die Sache erst so richtig platt).

Aber  - und das dürfen wir nicht außer acht lassen: Es gibt eine tiefere Logik in all dem Gebamsel von teilweise effekthascherischem Geplänkel: Spock dominiert die Sache. Der junge mehr als der alte. Kirk soll der Star sein - und das kann man Abrams echt anlasten - schafft es aber kaum gegen die starke Charakterisierung von Hotshot-Spock zu bestehen. Das ist ein charakterliches Ungleichgewicht, welches Abrams ja angeblich zu vermeiden suchte. Das es ihm nicht gelang, ist in dem dramaturgischen Aufbau des Scripts zu suchen. Ein Kritikpunkt, der erwähnenswert ist.
Darüberhinaus ist die Vernichtung der ursprünglichen Chronologie nur bis zu einem gewissen Punkt möglich. Die alte Crew in jung sollte es sein - warum es so und nicht 300 Jahre später sein sollte, ist wohl Geschmackssache, geht aber mit dem grundsätzlichen Bedürfnis des Neuerzählens einher. Also muß - für Star Trek dann doch nicht unüblich - eine Zeitreise herhalten. Das kann man kritisieren, die Frage ist aber doch: Hätte man die Chronologie anders durchbrechen können? Wäre eine Zeitreise vermeidbar gewesen um mit dem Altbekanntem zu brechen? Wenn man nun keine Zeitreise einbezieht (der Zuschauer hat damit Erfahrung - es wird sogar die alte Black Hole Story hervorgeholt um es wenigstens etwas plausibel zu machen), wäre man als Filmemacher für den neuen Star Trek dazu verdammt gewesen nur &quot;nachzuerzählen&quot; was wir aber schon längst wussten...

... wie langweilig.

Unter diesem Gesichtspunkt - und da stimmst Du mir vielleicht zu - ist die Zeitreise (so platt sie auch als Erklärung dient) als Bruch mit der Kausalität von Star Trek eigenen Erzähungen (die wir nach bald fünfzig Jahren auswendig erbrechen können), die doch beste wenngleich auch einfachste Methode schnell auf den neuen Punkt zu kommen, den dieser Film storytechnisch präsentiert. Kurz g esagt: Entweder so, oder den alten Schrott nachplappern, den seit Jahrzehnten schon kaum einer mehr gerne guckt.

Wenn  also die Zeitreise kritisiert wird, der zwingende Grund dafür (in Hinblick auf die Absicht der Neuerzählung) aber außer acht gelassen wird, so ist das eine sehr einseitige Sicht der Dinge.

Und da wird dann auch klar warum es die Romulaner sein müssen. Spock kriegt nen Cameo (der alte) das kann man gut finden oder auch nicht. Hätte man den alten Kirk genommen, wären wohl die Killer seines Sohnes (die Klingonen) herangezogen worden, um die Story halbwegs plausibel zu machen. Wie gesagt: Ist austauschbar - aber insich logisch, wenn man die gestellten Rahmenbedingungen berücksichtigt. Spock und die verwandeten Romulaner... das ist eine einfache Erklärung für das &quot;Warun?&quot; - es hätte diffiziler sein können - so ging es aber auch.

Bana kann mehr - nicht viel, aber doch mehr. Ich empfinde es auch als Versäumnissünde, daß er nicht sonderlich viel Screentime bekam. Aber auch darum ging es nicht. Es ging mehr darum die Charactere der alten Enterprise innerhalb von 2 Stunden neu einzuführen - und das sind dann doch eine ganze Menge. Mein Abriss:

Wie gesagt:
Relativ geschockt war ich von der Tatsache, daß Vulkan - der Heimatplanet der Vulkanier - einer apokalyptischen Attacke eines romulanischen Bergbauarbeiters (ich weiß - klingt irre), direkt aus der Zukunft kommend; getrieben durch ein ähnliches Schicksal, das er nun Vulkan in brennender Wut und Rachelust auferlegt, komplett zum Opfer fällt. Die Zerstörung des Planeten und die überhastete Rettung des &quot;Ältestenrates&quot; wurde gelinde gesagt spektakulär inszeniert - getragen von Zachary Quinto als Mr. Spock, der hier mehr glänzt als es Leonard Nimoy in all den Star Trek Filmen und Cameos je durfte (&quot;oder konnte&quot; möchte ich nicht so direkt sagen, sonst gehen mir all die Trekker da draußen an die Gurgel).

Chris Pine - der neue Kirk - glänzt vor allem durch sein gutes Aussehen (&quot;Mädchenschwarm&quot; nannten sie das auf Spiegel Online - und sie haben recht)... aber im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen seiner Zunft, steckt hinter diesem Aussehen auch die nötige Brillanz der schauspielerischen Darstellungskunst... Kirk hätte man kaum besser besetzen können. Was Shatner von je her nie gut drauf hatte (eine ordenliche Schauspielkunst hinzulegen - er spielte immer nur sich selbst, wie mir oft auffiel) schafft Pine fast spielerisch - ohne aber dabei die Marotten des Originals zu vernachlässigen.

Um auf die Vernichtung Vulkans zurückzukommen: Das störte mich einen Augenblick und in alter Star Trek Manier dachte ich auch, es würde sich am Ende mit einem weiteren Zeitsprung wieder richten lassen. Überrascht hat es mich schon, daß Vulkan nun doch der Geschichte zum Opfer gefallen ist - der Planet ist hin und wird es bleiben. Mehr als ein von Spock per Logbuch mitgeteiltes &quot;Nun gehöre ich zu einer gefährdeten Art&quot; und einer Vulkanier-Kolonie auf irgendeinem namentlich im Film nicht weiter definierten Planeten bleibt vom vulkanischen Volk nichts übrig. 

Aber es ist logisch - es ist nachvollziehbar und mindestens ein plausibler Lösungsansatz, um das Franchise im Kino mit neuen Darstellern, ohne den Zwang einer seit Jahrzehnten vorausgeschriebenen Chronologie, weiterzuführen (ich wiederhole mich, sorry). Dadurch, daß Vulkan im Eimer ist; das Spock mehr Emotionen zeigt, als in allen Darstellungen zuvor (Uhura ist seine Geliebte - skandalös!); das Kirk kein Saubermann mehr ist; das die Enterprise beide Welten in sich vereint (die cleane Struktur der alten Serie zusammen mit dem &quot;Baustelle im Weltall&quot; Feeling eines von alten, rostigen Rohren durchzogenen Maschinenraums, dass man sonst so nur aus Heizkellern kennt; mir gefällt es nicht; wirkt unplausibel), ist es tatsächlich möglich die Story von neuem aufzurollen, ohne sich mit dem Ballast vergangener trekmäßiger Aktionen (sowohl im Kino als auch im TV) belasten zu müssen.

Überraschendes ergibt sich aus Spocks Kindheit. Da wird im Akkord in einzelnen Alkoven, die im Boden eingelassen sind, gelernt und auf kindliche Zustände ganz verzichtet - auch auf die Provokation der drei Vulkanier-Jungen, reagiert Spock mit außerordentlicher Gelassenheit, nur um dann mit anschließender, ebenso außerordentlicher Brutalität seinen ersten Auftritt zu finalisieren (Ja, selbst die Vulkanier hatten ihre Bullys, die einem in der Schule so lange auf die Nerven gingen, bis man ihnen eins auf die Schnauze gab - da ist Spock ganz Mensch und erfrischenderweise keine Ausnahme). Das kann man nachfühlen, was in Verbindung zu den Vulkaniern schon fast paradox erscheint.

Karl Urban (eigentlich heißt er &quot;Karl-Heinz Urban&quot; - deutsche Vorfahren väterlicher seits) oder auch Pille &quot;Bones&quot; Leonard McCoy... Er schaut ihm nicht nur ähnlich, sondern auch Urban spielt die Manirismen des Orgininals gekonnt nach (&quot;Mein Gott Mann - ich bin Arzt! Kein Physiker!&quot;) - und erweitert all das mit seinen ureigensten Eigenheiten als Mensch und Schauspieler. Er ist Kirk gleich zugetan, was man von Spock (&quot;Grünblütiger Waldschrat!&quot;) nicht sagen kann.

Simon Pegg spielt neben Chekov wohl den Clown der Crew. Seine Auftrittszeit ist begrenzt, aber man hat ihn gleich ins Herz geschlossen, denn er geht auch ohne große Worte denkbar riskante Pläne an. Sterben? Das ist was für die Ängstlichen. Scotty ballert dann auch hier und dort ein paar ordentliche Kommentare raus und leider kommt der schottische Akzent, den er im original Trailer im englischen noch hatte, im deutschen wie erwähnt genau Null rüber.

Der Character des Chekovs kommt mir zu dämlich rüber. Obwohl er als &quot;17 Jähriger&quot; in einer Szene des Films als genialer Stratege geoutet wird, verhält er sich doch recht dümmlich, der zwar auf durchaus witzige Weise seine sprachlichen Probleme mit diversen Statusberichten hat, aber doch sonst kaum eine tragende Rolle im Film übernimmt. Zu platt eigentlich.

Sulu haut so richtig rein - der hat einen ordentlichen Auftritt, mit einer coolen Kampfszene und darf sogar den sonst so draufgängerischen Kirk den Hintern retten - Kirk ist diesmal nicht der Held... und auch die Rettung der Erde ist am Ende eher Spocks verdienst, als das von Kirk (der darf Captain Pike retten - auch eine gute Leistung, aber mit der Rettung der Erde dann doch nicht zu vergleichen). Sulu ansich hat nur diesen einen Auftritt in lebensgröße - der Rest beschränkt sich aufs Knöpfchendrücken und dem Romulaner eins auf den Deckel geben.

Uhura hat keine wirklich tragende Rolle - außer das sie Spock das Händchen halten darf. Trotzdem ist ihre Darstellung, auch rein charakterlich betrachtet, tiefergehend als jemals zuvor. Da darf man sich im Sequel (Drehbeginn Frühjahr 2010, Release 2011) wohl auf tiefergehende Charakterstudien freuen. 

-

Bei all dem Gelaber meinerseits ist hierbei auch zu beachten, daß in dieser kurzen Zeit entsprechend tiefergehende Charakterstudien eben nicht drin sind... mehr als durchschnittlich 10 Minuten pro Charakter ist kaum drin und im Hinblick auf diese, zeitlich doch sehr harte, Beschränkung hat es Abrams sicher besser gemacht als so manch andere es hätten tun können (was hätte Ang Lee wohl draus gemacht? Diese Frage stellt sich eigentlich nicht). Alle vorhergehenden Filme hatten den Vorteil bereits etablierter Charaktere... dieser Film hat das Problem, alles von neuem mit veränderten Charaktern aufrollen zu wollen... das hat starke Konsequenzen auf die dramaturgische Tiefe des Films ansich. Das muß man nachssehen.
Daraus ergibt sich aber eine Konsequenz: Die Sache wird verstärkt - in kommenden Filmen. Wenn Abrams es dann versäumt in die Charaktere hineinzugehen, darf man ihm Diletantismus tatsächlich vorwerfen... und dafür ist Abrams eigentlich nicht bekannt.

Gruß
Tristan3D

P.S.: Ja stimmt, meine &quot;konstruktive&quot; Kritik war zu knapp und oberflächlich... aber für den &quot;Erstkontakt&quot; (auch wenn er nicht ganz so gut verlaufen ist), war es doch nicht ganz so schlecht, oder? ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diese sehr ausführliche Antwort. Das war sehr aufschlußreich und hat mich sehr interessiert aus welchen Motiven heraus das geschieht. Danke. :)</p>
<p>Allerdings &#8211; um auf Star Trek zu sprechen zu kommen &#8211; Es ist mir bei dem Film durchaus aufgefallen das er technisch äußerst perfekt ist (wobei ich mich am Score etwas störe &#8211; zu seicht, zu unspektakulär, zu viele Höhen und Tiefen, auch wenn sie den Originalscore gekonnt in den neuen eingestreut haben). Das die VFX über jeden Zweifel erhaben sind, ist mir als alter Grafikveteran auch beeindruckend vor Augen geführt worden . Allerdings sehe ich den Zweck der VFX in diesem Falle nicht so eng. D.h.: Sie stehen &#8211; ausnahmsweise Mal &#8211; im Dienst der Story. Es wäre sicher auch töricht einem SU (Science Utopia) Film die ausgiebige Verwendung von VFX vorwerfen zu wollen (da gibt es andere Beispiele&#8230; ironischerweise auch noch aus dem Star Trek Lager selbst)&#8230; aber hier hat es funktioniert &#8211; gerade weil es funktional war.<br />
Das krasse Beispiel aus einer anderen Richtung: In Jurasic Park waren die Dinosaurier nach Meinung der Kritiker echter als die Hauptdarsteller selbst&#8230; und das ist scheiße. Nicht weil die Kritiker das kritisieren, sondern weil sie Recht haben. Hier ist zu sehr um sich gehauen worden &#8211; mit den schönen 3D Animationen, so daß die emotionale Tiefe, die ein Film irgendwo schon haben sollte (bestenfalls) doch sehr auf der Strecke geblieben sind. &#8220;Die Dinosaurier wurden von der Natur zum Aussterben selektiert&#8221;, ist mir dann als Kommentar des Chaostheoretikers samt philosophischer Prämisse völlig wurscht&#8230; ich will die Dinos sehen.</p>
<p>Die Frage bei diesem Vorgehen ist also eher nicht, ob die Dinos kontraproduktiv waren, sondern ob es so gewollt war. Man muß sich hier vor Augen führen, daß (trotz der Annahme es sei nur hingeklatscht) es mindestens eine Person in der Entstehung des Filmes gab, die sich ernsthaft mit der Materie befasst hat. Ich werde kaum in der Lage sein all die Prinzipien, all die künstlerischen Erfordernisse, sowie auch die menschliche Erfahrung für die Entwicklung einer packenden Dramaturgie, in diesem Kommentar niederzuschreiben (ist auch gar nicht mein Anliegen), aber mir ist bei fast jedem Film bewußt, daß es eine ganze Reihe an Menschen gibt &#8211; die daran beteiligt waren &#8211; welche sich etwas bei der Sache gedacht haben. Die konkrete Gründe hatten es so zu tun und nicht anders. Auch ein Kritiker sollte das erkennen (ich spreche Dir das nicht ab, aber im Bezug zu Star Trek &#8211; das uns als akutes Beispiel dient &#8211; ist das praktisch nicht der Fall gewesen&#8230; und nur ein Beispiel ist für Deine Fähigkeiten und Kenntnisse als Kritiker bzw. Kenner der Filmmaterie nicht beispielhaft, deswegen gerade solche Aussagen von mir nicht zu hoch bewerten).</p>
<p>Also Star Trek. Wie ist dieser Film zu verstehen? Was wollten die Filmemacher damit erreichen?(mal abgesehen davon, daß sie Kohle scheffeln&#8230; daß darf man aber jetzt nicht nur auf die Produzentensicht beschränken &#8211; gehen wir lieber vom Drehbuchschreiber, Regisseur und den Art Directors aus&#8230; die haben neben dem Geld noch ein wichtigeres Anliegen: Einen guten, unterhaltsamen Film zu machen). Und wie haben sie es gemacht? Haben sie das Ziel erreicht?</p>
<p>Zuerst einmal wollten sie das &#8220;Franchise&#8221; neu starten. Für den Regisseur bedeutet das: &#8220;Mach uns nen guten Film &#8211; etwas das echt reinhaut, etwas das begeistert und Spaß macht!&#8221;. Nicht umsonst sind sich Regisseure und Produzenten sehr oft auch in den Detailfragen spinnefeind. Der eine denkt nur an die Kohle und der andere will sie nur für künstlerische Spielerreien verpulvern. Irgendwo in der Mitte liegt der &#8220;Goldene Schnitt&#8221; (kleines Wortspiel, sorrey).</p>
<p>Das erinnert mich an etwas&#8230; da hatte ich mal eine Anfrage für einen aufwändigen VFX, der sich auch um Dinos bemühte (aber in einem ganz anderen Kontext). Es war nicht gerade ein kleiner Film um den es ging, und umsomehr war ich erstaunt, daß sie auch zu mir kamen (ich arbeitete für gewöhnlich nicht für Kinoproduktionen&#8230; ich war mehr für die akuteren Aktionen zu haben; Motion Graphics, Character Anis für Werbung/Video blabla). Nun, sie waren eben da und meinten ich könne doch diese oder jene VFX Szene für den Betrag X (lächerlich wenig) übernehmen. Sicher, meinte ich&#8230; schickt mir die WorkPrint und ich schaue was zu machen ist. Es war erbärmlich was mir da geschickt wurde&#8230; aber ich dachte immer noch es sei halt eine Workprint &#8211; dann bewegen sich die Dinos eben hölzern; was solls&#8230; nichts was man nicht korrigieren könnte. Im Endeffekt: Das war final&#8230; das wollten die so in den Film nehmen und erwarteten von mir eine ähnliche Qualität. Da fragte ich dann nach Gesamtbudgetierung der VFX und Anzahl der Shots.</p>
<p>Es kam heraus, daß die Produzenten und der Regisseur zwar durchaus einen großen Batzen Kohle zur verfügung hatten, den aber für die (au8uch Hollywood-)Stars raushauten und den Rest vernachlässigten. Am Ende wars dann so, daß ich es ablehnte, weil das kein gutes Ende nehmen würde.</p>
<p>Bei Durchsicht des Budgets der VFX und Anzahl der Shots hätte jeder gute Regisseur/Produzent/Screenwriter freiwillig die VFX zusammengestrichen um einen sauberen Film abzuliefern &#8211; haben sie aber nicht. Der Film, trotz Starbesetzung, floppte&#8230; kam bei uns direkt auf DVD (und floppte da auch katastrophal).</p>
<p>Versteh mich nicht falsch, der Film war (mit Ausnahme der VFX) technisch und künstlerisch ordentlich gemacht&#8230; aber es war ein mangelhaftes Managment am Werk. Die haben eine Kohle rausgeblasen mit denen andere Regisseure gleich zwei gute Filme hätten machen können (ärgerlich auch, daß der Film teilweise aus deutscher Filmförderung kam &#8211; nein, mit Uwe Boll hatte dieser Film nichts zu tun; wäre ihm aber zu Ehre gereicht).</p>
<p>Sie haben die Dramaturgie total versaut&#8230; es war schrecklich. Für mich war dahingehend nur noch die Frage interessant: &#8220;Nehm ich die Kohle und mach den Scheiß; laufe dann Gefahr bei meinem Namen knietief in einem Flopp zu stecken, oder pfeiff ich drauf und mach weiter wie bisher &#8211; ohne diesen wahrscheinlichen Makel in der Vita?&#8221;, ich habs wie gesagt nicht gemacht.</p>
<p>D.h.: Obwohl die Dramaturgie im Eimer war, war der Film gestaltungstechisch sauber aufgezogen &#8211; aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Stimmt&#8230; technisch gut gemachte Filme können echter Schrott sein.</p>
<p>Im Bezug zu Star Trek trifft das aber nicht zu (jedenfalls nicht so heftig, wie Du es in der Kritik darstellst).</p>
<p>Als Beispiel: Der Blumekohlkopf und Scotty. Das war für Dich erwähnenswert&#8230; ich halte das aber eher für untergeordnet und auch in der deutschen Übersetzung des Films als nicht gelungen. Dennoch: Im englischen kommt die Sache anders rüber&#8230; was im deutschen noch albern klingt ist im englischen im Bezug zur flappsigen (Aufgriff Deines Arguments ;) ) Ausdrucksweise Scottys tatsächlich nur mit schottichen Akzent als &#8220;emotional&#8221; nachvollziehbar. Aber das kann man dem Schauspieler kaum anlasten, daß er im deutschen das nicht rüberbringen kann &#8211; wie sollte das auch gehen? Welche Alternativen haben wir? Sächsisch? Bayrisch? Hochdeutsch ist dann doch die beste Wahl &#8211; versaut aber trotzdem den Effekt.</p>
<p>Darüber hinaus, will sich der Film selbst nicht ernst nehmen. Eine gute Sache wenn man an den rigiden Picard denkt, der selbst nach 20 Jahren TNG mit seinen Marotten kaum menschlicher rüberkommt als Data (und der hat das zuweilen sogar besser im Griff als der Character des Picards&#8230; die TNG Fans werden mich jetzt erschlagen ;) ). Picard war auch spätestens seit Nemesis nicht mehr tragfähig (die Marotten ziehen nicht mehr).</p>
<p>Die Neuauflage des Franchise ist, nach meiner Ansicht, durchaus logisch nachvollziehbar. Schwer zu schlucken war für mich die Vernichtung Vulkans &#8211; ein kolossaler Einschnitt in die Chronologie des Star Trek Universums. Was aber ist der Grund dafür? Sie wollten sich von den alten (auch Misse-)Taten vergangener oder zukünftig dargestellter Crews verabschieden &#8211; ja sogar krass distanzieren um neu und damit auch überraschend neu zu erzählen, was Star Trek Konsumenten ( ;) ) schon längst zu wissen glaubten.</p>
<p>Haben sie das damit erreicht?<br />
Ja, haben sie&#8230; nach dem Anliegen die Nummer neu zu starten, mit offenen Plot, wie es denn weitergehen wird (kann man jetzt nicht mehr wissen), und der daraus resultierenden Ungewissheit für den Zuschauer was noch passieren könnte, haben sie es geschafft diese uralt verstaubte, total zubetonierte Welt des Star Trek aufzuweichen und neu umzurühren.</p>
<p>Zugegeben: Die Zeitreise Nummer mit dem Romulaner im Schlepptau ist flach, aber im Zuge des Anliegens, alles neu aufrollen zu wollen, ist diese Lösung des logischen (&#8220;wie machen wir&#8217;s eigentlich?&#8221;) Problems so gut wie jede andere.</p>
<p>Und &#8211; da gebe ich Dir recht &#8211; die Sache mit dem Romulaner ist total abgenudelt. Gerade auch weil es einem echt wurscht sein kann, ob es sich nun um Klingonen, Romulaner, Cardassianer oder Andorianer handelt. Die sind für dieses Anliegen von ihrer Grundkonzeption als feindliche Alienrasse, die allen nur ans Leder wollen und wieder mal die Erde plätten möchten, samt und sonders austauschbar (das macht die Sache erst so richtig platt).</p>
<p>Aber  &#8211; und das dürfen wir nicht außer acht lassen: Es gibt eine tiefere Logik in all dem Gebamsel von teilweise effekthascherischem Geplänkel: Spock dominiert die Sache. Der junge mehr als der alte. Kirk soll der Star sein &#8211; und das kann man Abrams echt anlasten &#8211; schafft es aber kaum gegen die starke Charakterisierung von Hotshot-Spock zu bestehen. Das ist ein charakterliches Ungleichgewicht, welches Abrams ja angeblich zu vermeiden suchte. Das es ihm nicht gelang, ist in dem dramaturgischen Aufbau des Scripts zu suchen. Ein Kritikpunkt, der erwähnenswert ist.<br />
Darüberhinaus ist die Vernichtung der ursprünglichen Chronologie nur bis zu einem gewissen Punkt möglich. Die alte Crew in jung sollte es sein &#8211; warum es so und nicht 300 Jahre später sein sollte, ist wohl Geschmackssache, geht aber mit dem grundsätzlichen Bedürfnis des Neuerzählens einher. Also muß &#8211; für Star Trek dann doch nicht unüblich &#8211; eine Zeitreise herhalten. Das kann man kritisieren, die Frage ist aber doch: Hätte man die Chronologie anders durchbrechen können? Wäre eine Zeitreise vermeidbar gewesen um mit dem Altbekanntem zu brechen? Wenn man nun keine Zeitreise einbezieht (der Zuschauer hat damit Erfahrung &#8211; es wird sogar die alte Black Hole Story hervorgeholt um es wenigstens etwas plausibel zu machen), wäre man als Filmemacher für den neuen Star Trek dazu verdammt gewesen nur &#8220;nachzuerzählen&#8221; was wir aber schon längst wussten&#8230;</p>
<p>&#8230; wie langweilig.</p>
<p>Unter diesem Gesichtspunkt &#8211; und da stimmst Du mir vielleicht zu &#8211; ist die Zeitreise (so platt sie auch als Erklärung dient) als Bruch mit der Kausalität von Star Trek eigenen Erzähungen (die wir nach bald fünfzig Jahren auswendig erbrechen können), die doch beste wenngleich auch einfachste Methode schnell auf den neuen Punkt zu kommen, den dieser Film storytechnisch präsentiert. Kurz g esagt: Entweder so, oder den alten Schrott nachplappern, den seit Jahrzehnten schon kaum einer mehr gerne guckt.</p>
<p>Wenn  also die Zeitreise kritisiert wird, der zwingende Grund dafür (in Hinblick auf die Absicht der Neuerzählung) aber außer acht gelassen wird, so ist das eine sehr einseitige Sicht der Dinge.</p>
<p>Und da wird dann auch klar warum es die Romulaner sein müssen. Spock kriegt nen Cameo (der alte) das kann man gut finden oder auch nicht. Hätte man den alten Kirk genommen, wären wohl die Killer seines Sohnes (die Klingonen) herangezogen worden, um die Story halbwegs plausibel zu machen. Wie gesagt: Ist austauschbar &#8211; aber insich logisch, wenn man die gestellten Rahmenbedingungen berücksichtigt. Spock und die verwandeten Romulaner&#8230; das ist eine einfache Erklärung für das &#8220;Warun?&#8221; &#8211; es hätte diffiziler sein können &#8211; so ging es aber auch.</p>
<p>Bana kann mehr &#8211; nicht viel, aber doch mehr. Ich empfinde es auch als Versäumnissünde, daß er nicht sonderlich viel Screentime bekam. Aber auch darum ging es nicht. Es ging mehr darum die Charactere der alten Enterprise innerhalb von 2 Stunden neu einzuführen &#8211; und das sind dann doch eine ganze Menge. Mein Abriss:</p>
<p>Wie gesagt:<br />
Relativ geschockt war ich von der Tatsache, daß Vulkan &#8211; der Heimatplanet der Vulkanier &#8211; einer apokalyptischen Attacke eines romulanischen Bergbauarbeiters (ich weiß &#8211; klingt irre), direkt aus der Zukunft kommend; getrieben durch ein ähnliches Schicksal, das er nun Vulkan in brennender Wut und Rachelust auferlegt, komplett zum Opfer fällt. Die Zerstörung des Planeten und die überhastete Rettung des &#8220;Ältestenrates&#8221; wurde gelinde gesagt spektakulär inszeniert &#8211; getragen von Zachary Quinto als Mr. Spock, der hier mehr glänzt als es Leonard Nimoy in all den Star Trek Filmen und Cameos je durfte (&#8220;oder konnte&#8221; möchte ich nicht so direkt sagen, sonst gehen mir all die Trekker da draußen an die Gurgel).</p>
<p>Chris Pine &#8211; der neue Kirk &#8211; glänzt vor allem durch sein gutes Aussehen (&#8220;Mädchenschwarm&#8221; nannten sie das auf Spiegel Online &#8211; und sie haben recht)&#8230; aber im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen seiner Zunft, steckt hinter diesem Aussehen auch die nötige Brillanz der schauspielerischen Darstellungskunst&#8230; Kirk hätte man kaum besser besetzen können. Was Shatner von je her nie gut drauf hatte (eine ordenliche Schauspielkunst hinzulegen &#8211; er spielte immer nur sich selbst, wie mir oft auffiel) schafft Pine fast spielerisch &#8211; ohne aber dabei die Marotten des Originals zu vernachlässigen.</p>
<p>Um auf die Vernichtung Vulkans zurückzukommen: Das störte mich einen Augenblick und in alter Star Trek Manier dachte ich auch, es würde sich am Ende mit einem weiteren Zeitsprung wieder richten lassen. Überrascht hat es mich schon, daß Vulkan nun doch der Geschichte zum Opfer gefallen ist &#8211; der Planet ist hin und wird es bleiben. Mehr als ein von Spock per Logbuch mitgeteiltes &#8220;Nun gehöre ich zu einer gefährdeten Art&#8221; und einer Vulkanier-Kolonie auf irgendeinem namentlich im Film nicht weiter definierten Planeten bleibt vom vulkanischen Volk nichts übrig. </p>
<p>Aber es ist logisch &#8211; es ist nachvollziehbar und mindestens ein plausibler Lösungsansatz, um das Franchise im Kino mit neuen Darstellern, ohne den Zwang einer seit Jahrzehnten vorausgeschriebenen Chronologie, weiterzuführen (ich wiederhole mich, sorry). Dadurch, daß Vulkan im Eimer ist; das Spock mehr Emotionen zeigt, als in allen Darstellungen zuvor (Uhura ist seine Geliebte &#8211; skandalös!); das Kirk kein Saubermann mehr ist; das die Enterprise beide Welten in sich vereint (die cleane Struktur der alten Serie zusammen mit dem &#8220;Baustelle im Weltall&#8221; Feeling eines von alten, rostigen Rohren durchzogenen Maschinenraums, dass man sonst so nur aus Heizkellern kennt; mir gefällt es nicht; wirkt unplausibel), ist es tatsächlich möglich die Story von neuem aufzurollen, ohne sich mit dem Ballast vergangener trekmäßiger Aktionen (sowohl im Kino als auch im TV) belasten zu müssen.</p>
<p>Überraschendes ergibt sich aus Spocks Kindheit. Da wird im Akkord in einzelnen Alkoven, die im Boden eingelassen sind, gelernt und auf kindliche Zustände ganz verzichtet &#8211; auch auf die Provokation der drei Vulkanier-Jungen, reagiert Spock mit außerordentlicher Gelassenheit, nur um dann mit anschließender, ebenso außerordentlicher Brutalität seinen ersten Auftritt zu finalisieren (Ja, selbst die Vulkanier hatten ihre Bullys, die einem in der Schule so lange auf die Nerven gingen, bis man ihnen eins auf die Schnauze gab &#8211; da ist Spock ganz Mensch und erfrischenderweise keine Ausnahme). Das kann man nachfühlen, was in Verbindung zu den Vulkaniern schon fast paradox erscheint.</p>
<p>Karl Urban (eigentlich heißt er &#8220;Karl-Heinz Urban&#8221; &#8211; deutsche Vorfahren väterlicher seits) oder auch Pille &#8220;Bones&#8221; Leonard McCoy&#8230; Er schaut ihm nicht nur ähnlich, sondern auch Urban spielt die Manirismen des Orgininals gekonnt nach (&#8220;Mein Gott Mann &#8211; ich bin Arzt! Kein Physiker!&#8221;) &#8211; und erweitert all das mit seinen ureigensten Eigenheiten als Mensch und Schauspieler. Er ist Kirk gleich zugetan, was man von Spock (&#8220;Grünblütiger Waldschrat!&#8221;) nicht sagen kann.</p>
<p>Simon Pegg spielt neben Chekov wohl den Clown der Crew. Seine Auftrittszeit ist begrenzt, aber man hat ihn gleich ins Herz geschlossen, denn er geht auch ohne große Worte denkbar riskante Pläne an. Sterben? Das ist was für die Ängstlichen. Scotty ballert dann auch hier und dort ein paar ordentliche Kommentare raus und leider kommt der schottische Akzent, den er im original Trailer im englischen noch hatte, im deutschen wie erwähnt genau Null rüber.</p>
<p>Der Character des Chekovs kommt mir zu dämlich rüber. Obwohl er als &#8220;17 Jähriger&#8221; in einer Szene des Films als genialer Stratege geoutet wird, verhält er sich doch recht dümmlich, der zwar auf durchaus witzige Weise seine sprachlichen Probleme mit diversen Statusberichten hat, aber doch sonst kaum eine tragende Rolle im Film übernimmt. Zu platt eigentlich.</p>
<p>Sulu haut so richtig rein &#8211; der hat einen ordentlichen Auftritt, mit einer coolen Kampfszene und darf sogar den sonst so draufgängerischen Kirk den Hintern retten &#8211; Kirk ist diesmal nicht der Held&#8230; und auch die Rettung der Erde ist am Ende eher Spocks verdienst, als das von Kirk (der darf Captain Pike retten &#8211; auch eine gute Leistung, aber mit der Rettung der Erde dann doch nicht zu vergleichen). Sulu ansich hat nur diesen einen Auftritt in lebensgröße &#8211; der Rest beschränkt sich aufs Knöpfchendrücken und dem Romulaner eins auf den Deckel geben.</p>
<p>Uhura hat keine wirklich tragende Rolle &#8211; außer das sie Spock das Händchen halten darf. Trotzdem ist ihre Darstellung, auch rein charakterlich betrachtet, tiefergehend als jemals zuvor. Da darf man sich im Sequel (Drehbeginn Frühjahr 2010, Release 2011) wohl auf tiefergehende Charakterstudien freuen. </p>
<p>-</p>
<p>Bei all dem Gelaber meinerseits ist hierbei auch zu beachten, daß in dieser kurzen Zeit entsprechend tiefergehende Charakterstudien eben nicht drin sind&#8230; mehr als durchschnittlich 10 Minuten pro Charakter ist kaum drin und im Hinblick auf diese, zeitlich doch sehr harte, Beschränkung hat es Abrams sicher besser gemacht als so manch andere es hätten tun können (was hätte Ang Lee wohl draus gemacht? Diese Frage stellt sich eigentlich nicht). Alle vorhergehenden Filme hatten den Vorteil bereits etablierter Charaktere&#8230; dieser Film hat das Problem, alles von neuem mit veränderten Charaktern aufrollen zu wollen&#8230; das hat starke Konsequenzen auf die dramaturgische Tiefe des Films ansich. Das muß man nachssehen.<br />
Daraus ergibt sich aber eine Konsequenz: Die Sache wird verstärkt &#8211; in kommenden Filmen. Wenn Abrams es dann versäumt in die Charaktere hineinzugehen, darf man ihm Diletantismus tatsächlich vorwerfen&#8230; und dafür ist Abrams eigentlich nicht bekannt.</p>
<p>Gruß<br />
Tristan3D</p>
<p>P.S.: Ja stimmt, meine &#8220;konstruktive&#8221; Kritik war zu knapp und oberflächlich&#8230; aber für den &#8220;Erstkontakt&#8221; (auch wenn er nicht ganz so gut verlaufen ist), war es doch nicht ganz so schlecht, oder? ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Batzman</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296437</link>
		<dc:creator>Batzman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 22:35:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-296437</guid>
		<description>@Tristan3D

Ich nehme hier selten etwas wirklich persönlich, denn im Laufe der vielen Jahre in denen ich Kritiken schreibe und mich hier und andernorts mit den Lesern auseinanderzusetzen gelernt habe,  habe ich mir dann doch ein dickeres Fell zugelegt. Ich wollte in dem Fall nur auf die unglückliche Floskel des &quot;Nimm es nicht persönlich...&quot; hinweisen, die durchaus als Einleitung einer durchaus persönlich gemeinten Beleidigung oder Unterstellung in  &quot;Wörterbuch des Teufels&quot;von Bierce  (oder den schwächeren Epigonen wie Eckerhard Henscheid)  ihren Platz verdient hätte.  

Was ich an deiner Kritik der Kritik bedauere, ist das sie sehr an der Oberfläche bleibt und dabei die Aussagen ignoriert. Ich kann einen Text durchaus stilistisch zweifelhaft empfinden, mich aber dennoch auf die vorgebrachten Argumente einlassen.  Bei deiner Kritik hatte ich den Eindruck du hängst dich hier einzig am (in diesem Fall zugegeben sehr flapsigen) Stil auf, der allerdings auch seine Methode hat. Ich bin ein großer Freund der angelsächsischen Filmkritik, die sich von jeher mehr Freiheiten genommen hat, als die klassische Deutsche. Dort sind sarkastische Seitenhiebe, groteske Überspitzungen und auch variable Formen sehr viel verbreiteter als hierzulande, wo immer noch gerne der Vorwurf kommt, Kritiken sollten objektiv sein.  Was Blödsinn ist, denn eine Kritik soll den Eindruck und die Gedanken eines Kritikers - also jemand der im Idealfall eine breite filmische Bildung mit Kenntnis des klassischen Kanons und dem Einsatz filmischer Mittel besitzt - wiedergeben und nachfühlbar machen. Was nicht bedeutet, das zwangsläufig das die Analyse filmischer Mittel im Vordergrund steht, denn auch ein handwerklicher sauberer Film, kann grauenhafter Schrott sein oder im Ganzen einfach nicht überzeugen. 

Star Trek ist als Film flapsig. Abrams betont, dass ihm die Franchise nicht wichtig ist. Er benutzt Versatstücke der Teenie-Klamotte, bedient sich ausgiebig an ausgenudelten Erzählmotiven, die er nicht sonderlich geschickt aneinanderreiht und hofft das Ganze durch eine möglichst bombastische und atemlose Erzählweise aufzupeppen. Insofern ist die Flappsigkeit oder wenn du so willst die Respektlosigkeit die Abrams den Zuschauern und vor allen den Fans entgegenbringt widergespiegelt in der saloppen Weise in der ich das Review verfasst habe. 
Natürlich dient es auch der Unterhaltung, aber das sollte keine Gegenargument sein - jede gute Kritik soll letztlich auch gute Unterhaltung sein, auch wenn viele deutsche Kritiker das anscheinend nicht so sehen. Eine Kritik führt immer das Ego des Autoren Gassi, zeigt seine Haltung zu einem bestimmten Werk. Sich aber nur an der Form zu stören und die konkreten Kritikpunkte zu ignorieren, ist wie die Haltung von Politikern die sich schon weigern jemandem zuzuhören, weil er nicht ihrer Kleiderordnung entsprechend auftritt oder sich etwas rustikalerer Ausdrucksweise befleissigt. Wenn du den dich störenden Stil ignorierst, findest du in der Besprechung immer noch eine ganze Menge Punkte die einer Auseinandersetzung wert sind, sei es die holprige Storyführung, das Setdesign, der Umgang mit dem Franchise, die Güte der Spezialeffekte oder der Aufbau und die Entwicklung der Figuren, von denen die meisten wirklich verheizt werden.  Darüber kann diskutiert werden, daran kann kritisiert werden ob es sich da zum Teil um Beckmessereien handelt, um Nerdgenörgel oder um tatsächliche valide Kritikpunkte. Ich vermute dass  Goldman, Lazarus oder wie sie alle heißen den Screenwriter von Star Trek das Ding links und rechts um die Ohren hauen würden, so schlicht und schlecht wie es strukturiert ist. 

Ich könnte natürlich, wenn ich die entsprechende Zeit investieren wollte eine hochdetaillierte Analys der technischen Umsetzung, der filmischen Mittel, des Bildaufbaus und Kameraeinsatzes schreiben und dabei die Story intensiv nach Metaebenen abklopfen (was letztlich bei allen Filmen erfolgreich funktioniert - wie man an den Filmwissenschaftlichen Analysen von Dolph Lundgren-Filmen in der SI regelmässig sehen kann).  Ich glaube das wäre dann vielleicht stilistisch eher dein  Geschmack, würde letztlich aber wohl kaum zu einem anderen Ergebniss kommen - letztlich streife ich diese Punkte ohne sie völlig auszuformulieren, weil ich denke, dass einem Publikum mit entsprechender Seherfahrung oftmals auch ein Verweis, ein Steno reicht um auf die damit angesprochenen Kritikpunkte zu verstehen.  Ich entscheide von Fall zu Fall, von Film zu Film wie ich ihn bespreche, welche Form ich wähle und wie ausführlich ich werde. Das kannst du nachvollziehen, wenn dich durch die Reviews hier klickst, von denen ein Großteil von mir stammen. Die Spannbreite reicht da von der satirisch-parodistischer Annährung wie bei Ruins, über die ausführliche Obduktion (Transformers), die inhaltliche Annäherung wie bei Milk, Frost/Nixon, die meta-kritische Analyse (Slumdog) oder die klassische Reviewform (Hallam Foe usw.).  Im Stil drückt sich letztlich auch immer die Haltung zum Film aus, die Frage wie respektvoll geht ein Filmemacher mit seinem Zuschauern um, wie nehmen diese das Ganze wahr und wie reflektiere ich als Zuschauer die Haltung des Regisseurs.

Unbenommen davon enthält aber fast jede Kritik Aussagen zum Film, seiner Machart und seiner Wirkung die diskutiert werden können - wenn sich der Leser darauf einlassen mag - was er natürlich nicht muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tristan3D</p>
<p>Ich nehme hier selten etwas wirklich persönlich, denn im Laufe der vielen Jahre in denen ich Kritiken schreibe und mich hier und andernorts mit den Lesern auseinanderzusetzen gelernt habe,  habe ich mir dann doch ein dickeres Fell zugelegt. Ich wollte in dem Fall nur auf die unglückliche Floskel des &#8220;Nimm es nicht persönlich&#8230;&#8221; hinweisen, die durchaus als Einleitung einer durchaus persönlich gemeinten Beleidigung oder Unterstellung in  &#8220;Wörterbuch des Teufels&#8221;von Bierce  (oder den schwächeren Epigonen wie Eckerhard Henscheid)  ihren Platz verdient hätte.  </p>
<p>Was ich an deiner Kritik der Kritik bedauere, ist das sie sehr an der Oberfläche bleibt und dabei die Aussagen ignoriert. Ich kann einen Text durchaus stilistisch zweifelhaft empfinden, mich aber dennoch auf die vorgebrachten Argumente einlassen.  Bei deiner Kritik hatte ich den Eindruck du hängst dich hier einzig am (in diesem Fall zugegeben sehr flapsigen) Stil auf, der allerdings auch seine Methode hat. Ich bin ein großer Freund der angelsächsischen Filmkritik, die sich von jeher mehr Freiheiten genommen hat, als die klassische Deutsche. Dort sind sarkastische Seitenhiebe, groteske Überspitzungen und auch variable Formen sehr viel verbreiteter als hierzulande, wo immer noch gerne der Vorwurf kommt, Kritiken sollten objektiv sein.  Was Blödsinn ist, denn eine Kritik soll den Eindruck und die Gedanken eines Kritikers &#8211; also jemand der im Idealfall eine breite filmische Bildung mit Kenntnis des klassischen Kanons und dem Einsatz filmischer Mittel besitzt &#8211; wiedergeben und nachfühlbar machen. Was nicht bedeutet, das zwangsläufig das die Analyse filmischer Mittel im Vordergrund steht, denn auch ein handwerklicher sauberer Film, kann grauenhafter Schrott sein oder im Ganzen einfach nicht überzeugen. </p>
<p>Star Trek ist als Film flapsig. Abrams betont, dass ihm die Franchise nicht wichtig ist. Er benutzt Versatstücke der Teenie-Klamotte, bedient sich ausgiebig an ausgenudelten Erzählmotiven, die er nicht sonderlich geschickt aneinanderreiht und hofft das Ganze durch eine möglichst bombastische und atemlose Erzählweise aufzupeppen. Insofern ist die Flappsigkeit oder wenn du so willst die Respektlosigkeit die Abrams den Zuschauern und vor allen den Fans entgegenbringt widergespiegelt in der saloppen Weise in der ich das Review verfasst habe.<br />
Natürlich dient es auch der Unterhaltung, aber das sollte keine Gegenargument sein &#8211; jede gute Kritik soll letztlich auch gute Unterhaltung sein, auch wenn viele deutsche Kritiker das anscheinend nicht so sehen. Eine Kritik führt immer das Ego des Autoren Gassi, zeigt seine Haltung zu einem bestimmten Werk. Sich aber nur an der Form zu stören und die konkreten Kritikpunkte zu ignorieren, ist wie die Haltung von Politikern die sich schon weigern jemandem zuzuhören, weil er nicht ihrer Kleiderordnung entsprechend auftritt oder sich etwas rustikalerer Ausdrucksweise befleissigt. Wenn du den dich störenden Stil ignorierst, findest du in der Besprechung immer noch eine ganze Menge Punkte die einer Auseinandersetzung wert sind, sei es die holprige Storyführung, das Setdesign, der Umgang mit dem Franchise, die Güte der Spezialeffekte oder der Aufbau und die Entwicklung der Figuren, von denen die meisten wirklich verheizt werden.  Darüber kann diskutiert werden, daran kann kritisiert werden ob es sich da zum Teil um Beckmessereien handelt, um Nerdgenörgel oder um tatsächliche valide Kritikpunkte. Ich vermute dass  Goldman, Lazarus oder wie sie alle heißen den Screenwriter von Star Trek das Ding links und rechts um die Ohren hauen würden, so schlicht und schlecht wie es strukturiert ist. </p>
<p>Ich könnte natürlich, wenn ich die entsprechende Zeit investieren wollte eine hochdetaillierte Analys der technischen Umsetzung, der filmischen Mittel, des Bildaufbaus und Kameraeinsatzes schreiben und dabei die Story intensiv nach Metaebenen abklopfen (was letztlich bei allen Filmen erfolgreich funktioniert &#8211; wie man an den Filmwissenschaftlichen Analysen von Dolph Lundgren-Filmen in der SI regelmässig sehen kann).  Ich glaube das wäre dann vielleicht stilistisch eher dein  Geschmack, würde letztlich aber wohl kaum zu einem anderen Ergebniss kommen &#8211; letztlich streife ich diese Punkte ohne sie völlig auszuformulieren, weil ich denke, dass einem Publikum mit entsprechender Seherfahrung oftmals auch ein Verweis, ein Steno reicht um auf die damit angesprochenen Kritikpunkte zu verstehen.  Ich entscheide von Fall zu Fall, von Film zu Film wie ich ihn bespreche, welche Form ich wähle und wie ausführlich ich werde. Das kannst du nachvollziehen, wenn dich durch die Reviews hier klickst, von denen ein Großteil von mir stammen. Die Spannbreite reicht da von der satirisch-parodistischer Annährung wie bei Ruins, über die ausführliche Obduktion (Transformers), die inhaltliche Annäherung wie bei Milk, Frost/Nixon, die meta-kritische Analyse (Slumdog) oder die klassische Reviewform (Hallam Foe usw.).  Im Stil drückt sich letztlich auch immer die Haltung zum Film aus, die Frage wie respektvoll geht ein Filmemacher mit seinem Zuschauern um, wie nehmen diese das Ganze wahr und wie reflektiere ich als Zuschauer die Haltung des Regisseurs.</p>
<p>Unbenommen davon enthält aber fast jede Kritik Aussagen zum Film, seiner Machart und seiner Wirkung die diskutiert werden können &#8211; wenn sich der Leser darauf einlassen mag &#8211; was er natürlich nicht muss.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tristan3D</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296422</link>
		<dc:creator>Tristan3D</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 20:50:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-296422</guid>
		<description>Hi Batzman,

danke für Deine Antwort.
_

Das heißt also Du möchtest Dich nicht damit auseinandersetzen? Das ist sehr schade. Klar, kannst Du mich jetzt angreifen wenn Du willst, aber hältst Du es für möglich - nur für möglich - das ich tatsächlich einen Standpunkt dahingehend habe, über den es sich lohnt zu debattieren? Vielleicht könnte ja der Impuls von außen Deine Art die Dinge zu sehen verändern (und vielleicht sogar zum positiven - zumindest versehentlich).
Was Du jetzt von mir erwartest - das Wort für Wort Zerfetzen der Kritik - ist eine praktisch unzumutbare Aufgabe, da sich der Kommentar von mir nicht nur auf die Kritik um Star Trek dreht (es sich also um eine irre große Aufgabe handelt jedes Argument aus jeder Kritik gegenüberzustellen - und ich gehe sicher nicht mit allem konform was Du in den Kritiken sagst, finde einiges aber auch durchaus getroffen)... es hätte jede andere Kritik sein können in der ich diesen Kommentar schrieb. Klar könntest Du jetzt darauf bestehen jeden Kommentar, jeden Satzpartikel vorgeführt zu bekommen. Aber: Es läßt sich auf einige wenige Argumente meinerseits begrenzen... was die Sache einfacher macht.

Warum aber diese Kritik zum Film? Zufall... ich habe mir immerhin die Mühe gemacht zwei Stunden lang die Kritiken zu lesen, weil es mich interessierte woher das kommen mag (diese fast schon grundsätzliche polemische Haltung in den Kritiken).

Das ist auch der Kernpunkt meiner Aussage: Ich erkenne hier ein Muster und wollte Dich darauf hinweisen. Vielleicht auch etwas aggressiver als es hätte sein müssen... aber ich wollte sichergehen, daß Du mir zuhörst, verzeih. ;)

Was mir insbesondere aufgefallen ist: Du beschränkst Dich darauf polemische, durchaus unflätige Kommentare am Rande des guten Geschmacks (die Möllemann Argumentation war doch etwas primitiv - selbst für eine polemisch aufgebaute Kritik) die im Grunde nichts mit dem Inhalt des Filmes zu tun haben. Das ist es was ich schade finde, weil Du Dir immerhin die Mühe machst - offenbar mit dem Anspruch Dritte über den Film zu informieren - diese Filme anzusehen und sie zu bewerten. Wobei sich bei diesem Anliegen dann doch dir Frage nach der Qualität der Kritik stellt. Ich kam auf diese Seite (professionell gestaltet, was schon mal hoffen ließ) um mich zum einen über einen Film, den ich noch sehen wollte, zu informieren und eine Kritik (die vielleicht mit meiner Ansicht über den Film übereinstimmt oder neue Impulse liefern kann) über einen anderen Film zu lesen, den ich schon gesehen habe.

Bei beiden ist mir die polemische Haltung aufgefallen. Ich dachte mir zuerst das sei nur Zufall - war es leider nicht. Ich hoffte auch sachlich gehaltene Kritiken und nicht auf zu arg subjektive Ansichten die naturgemäß direkt am eigentlichen Zweck der Bemühung vorbeieiern müssen (sicher: Kritiken müssen immer subjektiv sein, aber es ist ein Unterschied ob bei einem Film die deutlich sichtbaren Kombinationen szenisch gelungener Konstruktionen, zu Gunsten einer verreißenden Meinung übergangen werden, oder ob sie zum, zumindest halbwegs sachlichen, Gegenstand der Kritik gemacht werden - letzteres ist bei Dir kaum der Fall).

Ich vermute (nicht zuletzt auch aufgrund der Reaktionen Deiner Leser), daß es in Deinen Kritiken nicht um sachliche Widergabe des szenisch, dramaturgisch, filmkünstlerischen Inhalts- sondern vielmehr um die schlichte Unterhaltung der Leser geht, die Deine Kritiken sehr positiv bewerten (und dabei Spaß dran haben - womit das zumindest seinen Zweck erfüllt, aber mit ernstzunehmender Filmkritik bestenfalls am Rande eteas zu tun hat).

Ist das der Fall?

Grüße
Tristan3D

P.S.: Du, im Ernst... wenn es mir darum ginge Dich persönlich zu beleidigen, würde ich mir diese Mühe mit Dir in Dialog zu treten nicht machen wollen. Deswegen ist es ungemein wichtig, daß Du das wirklich nicht persönlich nimmst - tust Du das doch, so beraubst Du uns beide der Diskussionsgrundlage. Das ist natürlich auch eine Methode die Diskussion von vornherein niederzukämpfen. Wir können das hier aber auch sofort beenden. Ich habe sicher kein Interesse daran mich mit Dir persönlich zu streiten, noch Dir Beleidigungen an den Kopf zu werfen (meine Motive sind weit tiefergehend)... ich kenne Dich ja nicht einmal. Es mag ja sein, daß ich nur Mist rede, und ich mich total irre... aber was ist wenn ich recht habe? Wäre es dann nicht wirklich sinnvoll darüber zu debattieren - ich bin sicher wir beide kriegen das hin - wenn wir uns jetzt zusammenreißen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Batzman,</p>
<p>danke für Deine Antwort.<br />
_</p>
<p>Das heißt also Du möchtest Dich nicht damit auseinandersetzen? Das ist sehr schade. Klar, kannst Du mich jetzt angreifen wenn Du willst, aber hältst Du es für möglich &#8211; nur für möglich &#8211; das ich tatsächlich einen Standpunkt dahingehend habe, über den es sich lohnt zu debattieren? Vielleicht könnte ja der Impuls von außen Deine Art die Dinge zu sehen verändern (und vielleicht sogar zum positiven &#8211; zumindest versehentlich).<br />
Was Du jetzt von mir erwartest &#8211; das Wort für Wort Zerfetzen der Kritik &#8211; ist eine praktisch unzumutbare Aufgabe, da sich der Kommentar von mir nicht nur auf die Kritik um Star Trek dreht (es sich also um eine irre große Aufgabe handelt jedes Argument aus jeder Kritik gegenüberzustellen &#8211; und ich gehe sicher nicht mit allem konform was Du in den Kritiken sagst, finde einiges aber auch durchaus getroffen)&#8230; es hätte jede andere Kritik sein können in der ich diesen Kommentar schrieb. Klar könntest Du jetzt darauf bestehen jeden Kommentar, jeden Satzpartikel vorgeführt zu bekommen. Aber: Es läßt sich auf einige wenige Argumente meinerseits begrenzen&#8230; was die Sache einfacher macht.</p>
<p>Warum aber diese Kritik zum Film? Zufall&#8230; ich habe mir immerhin die Mühe gemacht zwei Stunden lang die Kritiken zu lesen, weil es mich interessierte woher das kommen mag (diese fast schon grundsätzliche polemische Haltung in den Kritiken).</p>
<p>Das ist auch der Kernpunkt meiner Aussage: Ich erkenne hier ein Muster und wollte Dich darauf hinweisen. Vielleicht auch etwas aggressiver als es hätte sein müssen&#8230; aber ich wollte sichergehen, daß Du mir zuhörst, verzeih. ;)</p>
<p>Was mir insbesondere aufgefallen ist: Du beschränkst Dich darauf polemische, durchaus unflätige Kommentare am Rande des guten Geschmacks (die Möllemann Argumentation war doch etwas primitiv &#8211; selbst für eine polemisch aufgebaute Kritik) die im Grunde nichts mit dem Inhalt des Filmes zu tun haben. Das ist es was ich schade finde, weil Du Dir immerhin die Mühe machst &#8211; offenbar mit dem Anspruch Dritte über den Film zu informieren &#8211; diese Filme anzusehen und sie zu bewerten. Wobei sich bei diesem Anliegen dann doch dir Frage nach der Qualität der Kritik stellt. Ich kam auf diese Seite (professionell gestaltet, was schon mal hoffen ließ) um mich zum einen über einen Film, den ich noch sehen wollte, zu informieren und eine Kritik (die vielleicht mit meiner Ansicht über den Film übereinstimmt oder neue Impulse liefern kann) über einen anderen Film zu lesen, den ich schon gesehen habe.</p>
<p>Bei beiden ist mir die polemische Haltung aufgefallen. Ich dachte mir zuerst das sei nur Zufall &#8211; war es leider nicht. Ich hoffte auch sachlich gehaltene Kritiken und nicht auf zu arg subjektive Ansichten die naturgemäß direkt am eigentlichen Zweck der Bemühung vorbeieiern müssen (sicher: Kritiken müssen immer subjektiv sein, aber es ist ein Unterschied ob bei einem Film die deutlich sichtbaren Kombinationen szenisch gelungener Konstruktionen, zu Gunsten einer verreißenden Meinung übergangen werden, oder ob sie zum, zumindest halbwegs sachlichen, Gegenstand der Kritik gemacht werden &#8211; letzteres ist bei Dir kaum der Fall).</p>
<p>Ich vermute (nicht zuletzt auch aufgrund der Reaktionen Deiner Leser), daß es in Deinen Kritiken nicht um sachliche Widergabe des szenisch, dramaturgisch, filmkünstlerischen Inhalts- sondern vielmehr um die schlichte Unterhaltung der Leser geht, die Deine Kritiken sehr positiv bewerten (und dabei Spaß dran haben &#8211; womit das zumindest seinen Zweck erfüllt, aber mit ernstzunehmender Filmkritik bestenfalls am Rande eteas zu tun hat).</p>
<p>Ist das der Fall?</p>
<p>Grüße<br />
Tristan3D</p>
<p>P.S.: Du, im Ernst&#8230; wenn es mir darum ginge Dich persönlich zu beleidigen, würde ich mir diese Mühe mit Dir in Dialog zu treten nicht machen wollen. Deswegen ist es ungemein wichtig, daß Du das wirklich nicht persönlich nimmst &#8211; tust Du das doch, so beraubst Du uns beide der Diskussionsgrundlage. Das ist natürlich auch eine Methode die Diskussion von vornherein niederzukämpfen. Wir können das hier aber auch sofort beenden. Ich habe sicher kein Interesse daran mich mit Dir persönlich zu streiten, noch Dir Beleidigungen an den Kopf zu werfen (meine Motive sind weit tiefergehend)&#8230; ich kenne Dich ja nicht einmal. Es mag ja sein, daß ich nur Mist rede, und ich mich total irre&#8230; aber was ist wenn ich recht habe? Wäre es dann nicht wirklich sinnvoll darüber zu debattieren &#8211; ich bin sicher wir beide kriegen das hin &#8211; wenn wir uns jetzt zusammenreißen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Batzman</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296364</link>
		<dc:creator>Batzman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 12:59:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-296364</guid>
		<description>@Tristan

Solche Kritik an der Kritik wäre immer sehr viel ernstzunehmender, wenn du tatsächlich die Argumente der Kritik aufnehmen und widerlegen würdest.   Das ist nicht konstruktiv, sondern die schlecht verbrämte Version von &quot;Du bist doof und hast keine Ahnung&quot; - was andere hier schon prägnanter und weniger schwurbelig formuliert haben. 

PS:  Sätze die mit &quot;Nimm es nicht persönlich&quot; eingeleitet werden, lohnen in der Regel das anhören nicht, da sie sich meist als schlecht kaschierte Beleidigung erweisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tristan</p>
<p>Solche Kritik an der Kritik wäre immer sehr viel ernstzunehmender, wenn du tatsächlich die Argumente der Kritik aufnehmen und widerlegen würdest.   Das ist nicht konstruktiv, sondern die schlecht verbrämte Version von &#8220;Du bist doof und hast keine Ahnung&#8221; &#8211; was andere hier schon prägnanter und weniger schwurbelig formuliert haben. </p>
<p>PS:  Sätze die mit &#8220;Nimm es nicht persönlich&#8221; eingeleitet werden, lohnen in der Regel das anhören nicht, da sie sich meist als schlecht kaschierte Beleidigung erweisen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tristan3D</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296333</link>
		<dc:creator>Tristan3D</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 09:39:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-296333</guid>
		<description>An den Autor der Kritik:

Nimm es nicht persönlich, aber in Deinen endlosen Monologen (so auch hier) demonstrierst Du vor allem die eklatante Unkenntnis filmgestalterischer wie dramaturgischer Prinzipien. Es sieht mir vielmehr nach der Freude einen Film verreißen zu dürfen aus... was ja im Internet nun jedem (nicht auf Dich bezogen, aber überlegenswert) dahergelaufenen Egomanen möglich ist.

Kurzum: Von allen Haus und Hof Filmkritikern des Internets bist Du nicht sehr versiert. Und lustig sind die platten Pöbeleien auch nicht.

Das ist schade, weil Du offensichtlich sehr viel Energie in Deine Leidenschaft steckst... ohne aber über entsprechende Kenntenisse oder Erfahrung in der Filmkunst zu demonstrieren.

Wie auch immer... sieh es als konstruktive Kritik am Kritiker.

Grüße
Tristan3D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An den Autor der Kritik:</p>
<p>Nimm es nicht persönlich, aber in Deinen endlosen Monologen (so auch hier) demonstrierst Du vor allem die eklatante Unkenntnis filmgestalterischer wie dramaturgischer Prinzipien. Es sieht mir vielmehr nach der Freude einen Film verreißen zu dürfen aus&#8230; was ja im Internet nun jedem (nicht auf Dich bezogen, aber überlegenswert) dahergelaufenen Egomanen möglich ist.</p>
<p>Kurzum: Von allen Haus und Hof Filmkritikern des Internets bist Du nicht sehr versiert. Und lustig sind die platten Pöbeleien auch nicht.</p>
<p>Das ist schade, weil Du offensichtlich sehr viel Energie in Deine Leidenschaft steckst&#8230; ohne aber über entsprechende Kenntenisse oder Erfahrung in der Filmkunst zu demonstrieren.</p>
<p>Wie auch immer&#8230; sieh es als konstruktive Kritik am Kritiker.</p>
<p>Grüße<br />
Tristan3D</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jupp</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-296324</link>
		<dc:creator>Jupp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 07:51:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab ein Problem damit, wenn sie Schauspieler/Regisseure an etwas setzen, das schon lange mit Fanbasis existiert und die dann sagen: hab ich nie gesehen und interessiert mich gar nicht aber ich kanns besser…

Stellt Euch vor, anstelle von Peter Jackson hätt JJAbrams Herr der Ringe gedreht und schon vorher gesagt: das buch hab ich nie gelesen, aber Frodo muss eine Frau sein und Fantasy find ich doof</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab ein Problem damit, wenn sie Schauspieler/Regisseure an etwas setzen, das schon lange mit Fanbasis existiert und die dann sagen: hab ich nie gesehen und interessiert mich gar nicht aber ich kanns besser…</p>
<p>Stellt Euch vor, anstelle von Peter Jackson hätt JJAbrams Herr der Ringe gedreht und schon vorher gesagt: das buch hab ich nie gelesen, aber Frodo muss eine Frau sein und Fantasy find ich doof</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: felle</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-295904</link>
		<dc:creator>felle</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 16:36:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-295904</guid>
		<description>Ob man den Film nun mag oder nicht,  Batzmans Kritik ist jedenfalls herrlich. Ich hab mich selbst beim zweiten Lesen noch kaputt gelacht.
Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob man den Film nun mag oder nicht,  Batzmans Kritik ist jedenfalls herrlich. Ich hab mich selbst beim zweiten Lesen noch kaputt gelacht.<br />
Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: D. Held</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-295390</link>
		<dc:creator>D. Held</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 07:22:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-295390</guid>
		<description>Ich frage mich: Welcher Idiot hat &quot;Reboots&quot; erfunden.
Entweder funktioniert etwas nicht mehr und man hört auf, oder man macht etwas neues!
Auch bei Battlestar Galactica gab es eine gute Serie, deren bekannter Name genommen wurde, der Grundtenor komplett vernichtet wurde um mit bunten Effekten die RedBull-Cola Generation zu amüsieren. Wenn das Original und das Flair so schlecht waren, warum müssen wir dann den Namen übernehmen um etwas neues zu machen???
Ich persönlich fand mich von Transformers sehr gut unterhalten und wenn der neue Star Trek davon die Fortsetzung gewesen wäre, dann hätt ich dabei ein besseres Gefühl. Aber jetzt haben sie den Star Trek Hintergrund zerstört. Denn da alles was später (also alle Filme und Serien vor ST12) passiert, ist jetzt doch nicht passiert und gibts daher auch nicht. Ich fand Voyager und DS9 auch extremst mies, aber einfach alles zu negieren ist nicht die Lösung, denn so hab ich gar keinen Spaß mehr dran, denn vielleicht kommen sie morgen auf die Idee nochmal alles neu zu machen - also wozu sollte ich es mir jetzt anschauen oder gar Fan werden ???
Der Charme von Star Trek war immer, dass die Technik (wie auch immer) logisch erklärt wurde, die Hintergrundhandlung konsistent war und so ein Universum zusammengebaut wurde, das man nicht mal einfach wegwerfen kann!

PS früher haben sie Filme oder gar Staffeln dafür verwendet alles wieder in Ordnung zu bringen und auch das letzte der 3 Schaafe zu retten und diesmal lassen sie einfach 6Mrd. Vulkanier draufgehen mit dem Kommentar: Schade drum... 
Dieser Grundtenor ist echt schade :-( Aber wie auch bei BSG (Freundschaft-&gt;Hintergehen, Teamwork-&gt;ich-bin-geiler, Logik-&gt;bunte Effekte) haben sie es geschafft eine weitere Serie zu zerstören! 
Was kommt demnächst? Das T(aliban)-Team? Der Bergschönheitschirurg? Friends2 besetzt mit Investmentbankern??????</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich: Welcher Idiot hat &#8220;Reboots&#8221; erfunden.<br />
Entweder funktioniert etwas nicht mehr und man hört auf, oder man macht etwas neues!<br />
Auch bei Battlestar Galactica gab es eine gute Serie, deren bekannter Name genommen wurde, der Grundtenor komplett vernichtet wurde um mit bunten Effekten die RedBull-Cola Generation zu amüsieren. Wenn das Original und das Flair so schlecht waren, warum müssen wir dann den Namen übernehmen um etwas neues zu machen???<br />
Ich persönlich fand mich von Transformers sehr gut unterhalten und wenn der neue Star Trek davon die Fortsetzung gewesen wäre, dann hätt ich dabei ein besseres Gefühl. Aber jetzt haben sie den Star Trek Hintergrund zerstört. Denn da alles was später (also alle Filme und Serien vor ST12) passiert, ist jetzt doch nicht passiert und gibts daher auch nicht. Ich fand Voyager und DS9 auch extremst mies, aber einfach alles zu negieren ist nicht die Lösung, denn so hab ich gar keinen Spaß mehr dran, denn vielleicht kommen sie morgen auf die Idee nochmal alles neu zu machen &#8211; also wozu sollte ich es mir jetzt anschauen oder gar Fan werden ???<br />
Der Charme von Star Trek war immer, dass die Technik (wie auch immer) logisch erklärt wurde, die Hintergrundhandlung konsistent war und so ein Universum zusammengebaut wurde, das man nicht mal einfach wegwerfen kann!</p>
<p>PS früher haben sie Filme oder gar Staffeln dafür verwendet alles wieder in Ordnung zu bringen und auch das letzte der 3 Schaafe zu retten und diesmal lassen sie einfach 6Mrd. Vulkanier draufgehen mit dem Kommentar: Schade drum&#8230;<br />
Dieser Grundtenor ist echt schade :-( Aber wie auch bei BSG (Freundschaft-&gt;Hintergehen, Teamwork-&gt;ich-bin-geiler, Logik-&gt;bunte Effekte) haben sie es geschafft eine weitere Serie zu zerstören!<br />
Was kommt demnächst? Das T(aliban)-Team? Der Bergschönheitschirurg? Friends2 besetzt mit Investmentbankern??????</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: schläfer</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-294516</link>
		<dc:creator>schläfer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2009 00:12:58 +0000</pubDate>
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		<description>JJ Abrams ist eben der neue Jerry Bruckheimer, was flotte Plots und lahme Logik angeht. Mit seiner Truppe junger Tenö.. äh, Akteure kann ja nun weiter ziehen, die nächste klassische Serie ruinieren. Möchten nicht alle wissen, wie &quot;Kobra übernehmen Sie&quot; begann; der junge, undisziplinierte Jim Phelps und seine flippige Crew zusammen finden ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>JJ Abrams ist eben der neue Jerry Bruckheimer, was flotte Plots und lahme Logik angeht. Mit seiner Truppe junger Tenö.. äh, Akteure kann ja nun weiter ziehen, die nächste klassische Serie ruinieren. Möchten nicht alle wissen, wie &#8220;Kobra übernehmen Sie&#8221; begann; der junge, undisziplinierte Jim Phelps und seine flippige Crew zusammen finden &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: theo</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-294424</link>
		<dc:creator>theo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 11:30:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-294424</guid>
		<description>Das komische Baufahrzeug wird doch gleich zum Anfang durch die Kollision mit der U.S.S. Kelvin zerstört, oder hab ich da was falsches gesehen?  War der Feuerzauber nur von der U.S.S. Kelvin? Wieso taucht das Baufahrzeug später wieder auf? Sehr verwirrend ich finde diesen Film.

Ach ja, die übertriebene Lensflare-Optik ging mir auch ganz schön auf den Keks, vieleicht hab ich auch deswegen einges übersehen. ;-) Die Super Nova war auch so ein Ding was ich nicht verstanden habe, man hätte doch alle Einwohner rechzeitig evakuieren können. Ich finde die Naturgesetze in diesen Film sehr merkwürdig. Aber was soll&#039;s ist ja nur ein Film :-), die heutigen Filmemacher wissens ebend nicht besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das komische Baufahrzeug wird doch gleich zum Anfang durch die Kollision mit der U.S.S. Kelvin zerstört, oder hab ich da was falsches gesehen?  War der Feuerzauber nur von der U.S.S. Kelvin? Wieso taucht das Baufahrzeug später wieder auf? Sehr verwirrend ich finde diesen Film.</p>
<p>Ach ja, die übertriebene Lensflare-Optik ging mir auch ganz schön auf den Keks, vieleicht hab ich auch deswegen einges übersehen. ;-) Die Super Nova war auch so ein Ding was ich nicht verstanden habe, man hätte doch alle Einwohner rechzeitig evakuieren können. Ich finde die Naturgesetze in diesen Film sehr merkwürdig. Aber was soll&#8217;s ist ja nur ein Film :-), die heutigen Filmemacher wissens ebend nicht besser.</p>
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	<item>
		<title>Von: Hanno Zulla</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-294243</link>
		<dc:creator>Hanno Zulla</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 18:07:47 +0000</pubDate>
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		<description>Volle Zustimmung zu diesem großartigen Rant.

Ich freue mich sehr auf Sequels mit dieser Darstellermannschaft, aber die Drehbuchautoren mögen bitte einige Zeit auf Rura Pente verbringen, wo ihnen ein freundlicher Clubleiter verdeutlichen soll, dass Zeitreise-Plots ab sofort verboten sind. Meine Güte, ein Reboot der Serie ohne religiöse Rücksicht auf den vorhandenen Canon wäre vollkommen ok gewesen, aber dies dann so lahm mit einer Zeitreise zu erklären?

Mir fehlte diesem Film vor allem die moralingetränkte Botschaft. Trek war nie reines Popcorn-Kino, sondern hatte kein Problem, eine Message mit dem Holzhammer zu servieren und dabei doch noch unterhaltsam zu bleiben.

Die dollsten Plotlöcher wurden schon genannt, aber hier noch ein paar (hoffe, ich wiederhole nichts, was schon vorkam):

- old Spock benötigt für seine Mission einen winzigen Tropfen roter Materie, fliegt aber mit der Großverbraucherpackung Planetenkiller los.
- &quot;Ich bin aus der Zukunft.&quot; &quot;Ach so. Na gut.&quot; Zeitreisen sind sogar für die Protagonisten langweilig geworden.
- alles, was auf der Erde wichtig ist, passiert im Trek-Universum in Sichtweite der Golden Gate Bridge.
- Vulkan wird angegriffen, doch die gesamte Raumflotte ist mal wieder zufällig ganz woanders und nur die Enterprise ist in der Nähe.
- ein popeliges romulanisches Bohrschiff nimmt es problemlos mit der gesamten planetaren Verteidigung Vulkans, der Erde und mehreren Militärschiffen der Föderation auf. Ok ok, es ist immerhin ein Bohrer aus der Zukunft und vermutlich werden Gabelstapler im Jahr 2050 so gebaut, dass sie Panzer des 1. Weltkriegs besiegen.
- Vulkan wird zerstört: Flupp, weg. Ach ja, es waren Milliarden Einwohner, schade. Da war die ähnliche Szene in Titan A.E. irgendwie emotionaler.
- sämtliche Kadetten fliegen los, die Enterprise kommt etwas später am Schlachtfeld an, alle anderen sind dann schon tot. Die jungen Offiziere stecken das einfach so kommentarlos weg. Hatte der Zuschauer nicht mindestens die WG-Freundin von Uhura zuvor kennengelernt?
- geschätzte &gt; 80% des Jahrgangs kommen um und es gibt in der Sternenflottenakademie eine fröhliche Ordensverleihung an Kirk statt einer Trauerfeier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Volle Zustimmung zu diesem großartigen Rant.</p>
<p>Ich freue mich sehr auf Sequels mit dieser Darstellermannschaft, aber die Drehbuchautoren mögen bitte einige Zeit auf Rura Pente verbringen, wo ihnen ein freundlicher Clubleiter verdeutlichen soll, dass Zeitreise-Plots ab sofort verboten sind. Meine Güte, ein Reboot der Serie ohne religiöse Rücksicht auf den vorhandenen Canon wäre vollkommen ok gewesen, aber dies dann so lahm mit einer Zeitreise zu erklären?</p>
<p>Mir fehlte diesem Film vor allem die moralingetränkte Botschaft. Trek war nie reines Popcorn-Kino, sondern hatte kein Problem, eine Message mit dem Holzhammer zu servieren und dabei doch noch unterhaltsam zu bleiben.</p>
<p>Die dollsten Plotlöcher wurden schon genannt, aber hier noch ein paar (hoffe, ich wiederhole nichts, was schon vorkam):</p>
<p>- old Spock benötigt für seine Mission einen winzigen Tropfen roter Materie, fliegt aber mit der Großverbraucherpackung Planetenkiller los.<br />
- &#8220;Ich bin aus der Zukunft.&#8221; &#8220;Ach so. Na gut.&#8221; Zeitreisen sind sogar für die Protagonisten langweilig geworden.<br />
- alles, was auf der Erde wichtig ist, passiert im Trek-Universum in Sichtweite der Golden Gate Bridge.<br />
- Vulkan wird angegriffen, doch die gesamte Raumflotte ist mal wieder zufällig ganz woanders und nur die Enterprise ist in der Nähe.<br />
- ein popeliges romulanisches Bohrschiff nimmt es problemlos mit der gesamten planetaren Verteidigung Vulkans, der Erde und mehreren Militärschiffen der Föderation auf. Ok ok, es ist immerhin ein Bohrer aus der Zukunft und vermutlich werden Gabelstapler im Jahr 2050 so gebaut, dass sie Panzer des 1. Weltkriegs besiegen.<br />
- Vulkan wird zerstört: Flupp, weg. Ach ja, es waren Milliarden Einwohner, schade. Da war die ähnliche Szene in Titan A.E. irgendwie emotionaler.<br />
- sämtliche Kadetten fliegen los, die Enterprise kommt etwas später am Schlachtfeld an, alle anderen sind dann schon tot. Die jungen Offiziere stecken das einfach so kommentarlos weg. Hatte der Zuschauer nicht mindestens die WG-Freundin von Uhura zuvor kennengelernt?<br />
- geschätzte &gt; 80% des Jahrgangs kommen um und es gibt in der Sternenflottenakademie eine fröhliche Ordensverleihung an Kirk statt einer Trauerfeier.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Star Trek &#124; Hanno&#8217;s Blog &#124; Hanno Zulla, Hamburg, Germany</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-294241</link>
		<dc:creator>Star Trek &#124; Hanno&#8217;s Blog &#124; Hanno Zulla, Hamburg, Germany</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 17:16:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bei den fünf Filmfreunden fässt es korrekt zusammen. Tolles Spektakel, großartige Darsteller, merkwürdige Filmmusik ohne [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bei den fünf Filmfreunden fässt es korrekt zusammen. Tolles Spektakel, großartige Darsteller, merkwürdige Filmmusik ohne [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: WeißesKaninchen</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-3/#comment-294229</link>
		<dc:creator>WeißesKaninchen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 16:14:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ins Regal zu den anderen Star Trek-Filmen will er einfach nicht passen. Auch wenn ich mir die Serien seit der Grundschule immer wieder reingezogen habe, mir fehlen doch die bekannten Gesichter, Völker und einige Kleinigkeiten mehr. Grund dafür: Irgendwie alles... Aber zu den Komödien paßt er ganz gut. Lachen mußte ich trotzdem ziemlich oft im Kino; ich geb&#039; s zu! ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ins Regal zu den anderen Star Trek-Filmen will er einfach nicht passen. Auch wenn ich mir die Serien seit der Grundschule immer wieder reingezogen habe, mir fehlen doch die bekannten Gesichter, Völker und einige Kleinigkeiten mehr. Grund dafür: Irgendwie alles&#8230; Aber zu den Komödien paßt er ganz gut. Lachen mußte ich trotzdem ziemlich oft im Kino; ich geb&#8217; s zu! ;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hzulla's status on Wednesday, 20-May-09 00:12:20 UTC - Identi.ca</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-2/#comment-294123</link>
		<dc:creator>hzulla's status on Wednesday, 20-May-09 00:12:20 UTC - Identi.ca</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 00:12:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat er ja: http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat er ja: <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/'>fuenf-filmfreunde.de/2009/05/0...</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thorsten</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-2/#comment-294076</link>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 19:11:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Doughnut:
&quot;Aber sonst gehts noch, der ist ja genauso geisteskrank wie sein Namensgeber aus der römischen Antike!&quot;

RICHTIG! Du hast es erfasst! Das ist seine einzige Motivation. Es gibt eben manchmal keinen rationell nachvollziehbaren Grund für das Handeln von Menschen... äh... und von Romulanern auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Doughnut:<br />
&#8220;Aber sonst gehts noch, der ist ja genauso geisteskrank wie sein Namensgeber aus der römischen Antike!&#8221;</p>
<p>RICHTIG! Du hast es erfasst! Das ist seine einzige Motivation. Es gibt eben manchmal keinen rationell nachvollziehbaren Grund für das Handeln von Menschen&#8230; äh&#8230; und von Romulanern auch nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Doughnut</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-2/#comment-294075</link>
		<dc:creator>Doughnut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 19:08:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-294075</guid>
		<description>Bei dem Schiff gehts mir nicht darum, ob es eine noch nie dagewesene Form hat und irgendwie &quot;künstlerisch&quot; wertvoll ist, sondern darum, dass diese ganzen Zacken keinen Sinn machen. Ein Raumschiff ist normalerweise eine geschickt gewählte Aneinanderreihung von miteinander verbundenen Räumen mit einer Hülle drumherum. In den Räumen kann sich die Besatzung aufhalten und ist vor dem Vakuum des Alls geschützt. Auch bei einem Bergbauschiff ist das nicht anders und keiner kann mir weismachen, die Zacken hätten irgendeine Funktion für den Bergbau wie Asteroiden einfangen oder sowas. Das geht auch im Star Trek Universum anders.
Ganz anders aber Neros Schiff. Da sind auf einmal massenweise Zacken vorn dran wie Zähne eines Raubtiers, die aber offenbar null Funktion haben. Dass so eine Hülle nicht grad optimal für das Verhältnis von Innenraum zu Fläche der Aussenhülle ist, sollte klar sein. Es handelt sich hier also um reine Materialvergeudung bzw. wenn man mal von der Leinwand weggeht um die Hirnverbranntheit irgendeines Art-Designers.
Und ausserdem sieht es einfach scheusslich aus, der reinste Alptraum!

Zu den Klingonen:
Schwerter haben bei denen eine lange Tradition und obendrein eine rituelle Bedeutung, das ist nicht vergleichbar.

Ansonsten hast du sicher Recht, wenn man keine grossen Ansprüche stellt, dann ist der Film erträglich. Ich hab aber inzwischen echt die Nase voll von erträglichen Filmen, das muss besser gehen und darum bleib ich dabei:
Dieser Film ist Schrott.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Schiff gehts mir nicht darum, ob es eine noch nie dagewesene Form hat und irgendwie &#8220;künstlerisch&#8221; wertvoll ist, sondern darum, dass diese ganzen Zacken keinen Sinn machen. Ein Raumschiff ist normalerweise eine geschickt gewählte Aneinanderreihung von miteinander verbundenen Räumen mit einer Hülle drumherum. In den Räumen kann sich die Besatzung aufhalten und ist vor dem Vakuum des Alls geschützt. Auch bei einem Bergbauschiff ist das nicht anders und keiner kann mir weismachen, die Zacken hätten irgendeine Funktion für den Bergbau wie Asteroiden einfangen oder sowas. Das geht auch im Star Trek Universum anders.<br />
Ganz anders aber Neros Schiff. Da sind auf einmal massenweise Zacken vorn dran wie Zähne eines Raubtiers, die aber offenbar null Funktion haben. Dass so eine Hülle nicht grad optimal für das Verhältnis von Innenraum zu Fläche der Aussenhülle ist, sollte klar sein. Es handelt sich hier also um reine Materialvergeudung bzw. wenn man mal von der Leinwand weggeht um die Hirnverbranntheit irgendeines Art-Designers.<br />
Und ausserdem sieht es einfach scheusslich aus, der reinste Alptraum!</p>
<p>Zu den Klingonen:<br />
Schwerter haben bei denen eine lange Tradition und obendrein eine rituelle Bedeutung, das ist nicht vergleichbar.</p>
<p>Ansonsten hast du sicher Recht, wenn man keine grossen Ansprüche stellt, dann ist der Film erträglich. Ich hab aber inzwischen echt die Nase voll von erträglichen Filmen, das muss besser gehen und darum bleib ich dabei:<br />
Dieser Film ist Schrott.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-2/#comment-294051</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 16:19:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-294051</guid>
		<description>Zum Schiff: Wäre dir eine Tim-und-Struppi-Rakete lieber gewesen? Die innovativen Formen für Raumschiffe werden langsam rar. Würfel und Kugeln haben die Borgs, Keile das Imperium, Zigarre hatten wir schon in StarTrek IV.
Zu den Klingen: frag die Klingonen.
Zu Neros Motiv: Frag die Iraker, ob sie Bushs Motive für nachvollziehbar halten. Rache ist immer ein mögliches Motiv und selten rational.
Zur copy&#039;n&#039;paste Story: Es ist wirklich schwierig, nach ca 600 Folgen etwas neues im StarTrek-Universum zu machen. Als sie dann tatsächlich etwas neues machen (Vulkan sprengen) passt es dir auch nicht.
Ich denke, Abrams hat in einem Setting, dass weder technische noch charakterliche Überraschungen zulässt, einen unterhaltsamen Action-Film gedreht. 
Das heißt nicht, dass der Film von mir 4,5 oder 5 Sterne bekommt. Die rote Materie ist arg dünn (andererseits, wer hat schon nach der Formel für transparentes Aluminium gefragt) und passt als Superwaffe eher ins StarWars-Universum. Das Zufallstreffen mit Botschafter Spock ist grauenhaft unglaubwürdig. 4 vielleicht auch nur 3,5 Sterne bekommt der Film von mir. Aber dem Verriss von Batzman stimme ich nicht zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Schiff: Wäre dir eine Tim-und-Struppi-Rakete lieber gewesen? Die innovativen Formen für Raumschiffe werden langsam rar. Würfel und Kugeln haben die Borgs, Keile das Imperium, Zigarre hatten wir schon in StarTrek IV.<br />
Zu den Klingen: frag die Klingonen.<br />
Zu Neros Motiv: Frag die Iraker, ob sie Bushs Motive für nachvollziehbar halten. Rache ist immer ein mögliches Motiv und selten rational.<br />
Zur copy&#8217;n'paste Story: Es ist wirklich schwierig, nach ca 600 Folgen etwas neues im StarTrek-Universum zu machen. Als sie dann tatsächlich etwas neues machen (Vulkan sprengen) passt es dir auch nicht.<br />
Ich denke, Abrams hat in einem Setting, dass weder technische noch charakterliche Überraschungen zulässt, einen unterhaltsamen Action-Film gedreht.<br />
Das heißt nicht, dass der Film von mir 4,5 oder 5 Sterne bekommt. Die rote Materie ist arg dünn (andererseits, wer hat schon nach der Formel für transparentes Aluminium gefragt) und passt als Superwaffe eher ins StarWars-Universum. Das Zufallstreffen mit Botschafter Spock ist grauenhaft unglaubwürdig. 4 vielleicht auch nur 3,5 Sterne bekommt der Film von mir. Aber dem Verriss von Batzman stimme ich nicht zu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doughnut</title>
		<link>http://www.fuenf-filmfreunde.de/2009/05/07/star-trek-review/comment-page-2/#comment-293921</link>
		<dc:creator>Doughnut</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 23:24:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fuenf-filmfreunde.de/?p=7195#comment-293921</guid>
		<description>Der Film war also ok, ja?
Und was ist mit Neros Schiff? Findest du nicht, dass das einfach lächerlich aussieht?
Oder der Schwertkampf? Wieso soll denn jemand in der Star-Trek-Zukunft, wo alle mit Phasern rumballern, noch Klingen kreuzen? Wer auch immer so bewaffnet zu einem Kampf antritt, wird normalerweise direkt über den Haufen geschossen wie in dem einen Indiana-Jones-Film.
Und wie fandest du den Eisplaneten inklusive komischer wütender Fleischfresser (die da auf wer weiss was gewartet haben)? Hattest du nicht auch das Gefühl, das sei extrem aufgesetzt?
Oder Neros Motiv für seine Rache, war das für dich etwa auch nur ansatzweise plausibel? Die Föderation hat nicht rechtzeitig auf den romulanischen Notruf reagieren können und nun gibt er ihnen die Schuld für den Tod seiner Leute? Häh?! Aber sonst gehts noch, der ist ja genauso geisteskrank wie sein Namensgeber aus der römischen Antike!
Oder Vulkan? Ausgelöscht, weil irgendeinem verrückten Romulaner aus der Zukunft ein Furz quersitzt! Geht das etwa in Ordnung für dich?
Für mich nicht!
Und wo haben die hier, die den Film mögen, die letzten Jahrzehnte zugebracht, dass ihnen Zeitreisestories und böse Remouladen... ähh Romulaner nicht auch langsam zum Hals raushängen? Eure Sci-Fi-Erfahrungen müssen ja gleich null sein, wenn euch sowas noch anspricht!
Der Film hatte eine erschreckend flache Handlung und einen viel zu blasssen Bösewicht mit viel zu hässlichem Schiff und viel zu viel Macht (ROTE MATERIE, so ein Dünnsch***, ARGH!!!).
Kann doch nicht wahr sein, dass die Filmemacher immer wieder diese strunzdumme &quot;Held rettet die Welt vor Superschurken mit Superwaffe&quot;-Story verfilmen, so langsam nervt das!
Mir egal, ob Star-Trek-Filme auch vorher oft schlecht waren, der hier ist deswegen immer noch Murks und nichts weiter! Wenn die Schauspieler nicht so gut gespielt hätten, würd ich wüste Flüche gegen Abrams ausstossen und ihn mit irgendeinem fiesen Voodoo-Fluch belegen als Rache für diesen albernen Kinderfilm!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film war also ok, ja?<br />
Und was ist mit Neros Schiff? Findest du nicht, dass das einfach lächerlich aussieht?<br />
Oder der Schwertkampf? Wieso soll denn jemand in der Star-Trek-Zukunft, wo alle mit Phasern rumballern, noch Klingen kreuzen? Wer auch immer so bewaffnet zu einem Kampf antritt, wird normalerweise direkt über den Haufen geschossen wie in dem einen Indiana-Jones-Film.<br />
Und wie fandest du den Eisplaneten inklusive komischer wütender Fleischfresser (die da auf wer weiss was gewartet haben)? Hattest du nicht auch das Gefühl, das sei extrem aufgesetzt?<br />
Oder Neros Motiv für seine Rache, war das für dich etwa auch nur ansatzweise plausibel? Die Föderation hat nicht rechtzeitig auf den romulanischen Notruf reagieren können und nun gibt er ihnen die Schuld für den Tod seiner Leute? Häh?! Aber sonst gehts noch, der ist ja genauso geisteskrank wie sein Namensgeber aus der römischen Antike!<br />
Oder Vulkan? Ausgelöscht, weil irgendeinem verrückten Romulaner aus der Zukunft ein Furz quersitzt! Geht das etwa in Ordnung für dich?<br />
Für mich nicht!<br />
Und wo haben die hier, die den Film mögen, die letzten Jahrzehnte zugebracht, dass ihnen Zeitreisestories und böse Remouladen&#8230; ähh Romulaner nicht auch langsam zum Hals raushängen? Eure Sci-Fi-Erfahrungen müssen ja gleich null sein, wenn euch sowas noch anspricht!<br />
Der Film hatte eine erschreckend flache Handlung und einen viel zu blasssen Bösewicht mit viel zu hässlichem Schiff und viel zu viel Macht (ROTE MATERIE, so ein Dünnsch***, ARGH!!!).<br />
Kann doch nicht wahr sein, dass die Filmemacher immer wieder diese strunzdumme &#8220;Held rettet die Welt vor Superschurken mit Superwaffe&#8221;-Story verfilmen, so langsam nervt das!<br />
Mir egal, ob Star-Trek-Filme auch vorher oft schlecht waren, der hier ist deswegen immer noch Murks und nichts weiter! Wenn die Schauspieler nicht so gut gespielt hätten, würd ich wüste Flüche gegen Abrams ausstossen und ihn mit irgendeinem fiesen Voodoo-Fluch belegen als Rache für diesen albernen Kinderfilm!</p>
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