Star Trek – Alle Filme (Review)

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Nachdem ich mich im vorangegangen Artikel aller Serien angenommen habe, ist es jetzt an der Zeit sich auch mal die Kinoausflüge der Föderations-Recken anzuschauen und ebenfalls im Rückblick noch einmal zu bewerten. Ausgenommen ist der neueste Film, dessen ausführliches Review schon hier nachzulesen ist.

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Nach dem Ende von TOS und dem kurzen Intermezzo mit der ZeichenTrek-Serie, standen die Macher vor der Frage, wie sie den zwar mit ergebenen Fans gesegneten, aber dennoch recht speziellen Franchise weiterführen wollten. Die 70er Jahre waren vom neuen Hollywood dominiert. Von Realismus, Politthrillern, Dramen, von Gewalt, Korruption und – nach Vietnam und Watergate – Mißtrauen der Obrigkeit gegenüber.

Nicht grade ideale Voraussetzungen für Roddenberrys Vision einer utopisch kuscheligen Zukunft, in der die Erde unter dem Schutz einer humanistischen Militärmacht in konstruktivem Miteinander lebt. Verschiedene Ideen für Specials und Spielfilme wurden gewälzt und verworfen, doch das wachsende Faninteresse, drängte dazu die Serie wiederzubeleben.

So sollte es sein: Im TV – mit kaum veränderter Besetzung. Lediglich Leonard Nimoy ließ sich mehrfach bitten, haderte er zur damaligen Zeit doch noch damit, für ewig nur als grünblütiger Logikalien mit fieser Frisur gesehen zu werden. Da die Karriere der übrigen Besatzung eher mit Impulsantrieb dahindümpelte, war es nicht so schwer sie davon zu überzeugen, sich für eine zweite fünf Jahresmission zu verpflichten und nach einigem hin und her willigte schließlich auch Nimoy ein, wieder den Spock zu geben.

Recht kurzfristig (und sicher beflügelt durch den Überraschungserfolg von Star Wars, der SciFi im Kino wieder zu einem Thema gemacht hatte) wurden die recht weit vorangeschrittenen Pläne (nebst etlichen fertigen Drehbüchern und Sets) einer zweiten TV-Serie jedoch zugunsten eines Spielfilms auf Eis gelegt. Und aus dem Pilotfilm von Star Trek Phase II – wurde…

Star Trek – Der Film – USA 1979
★★½☆☆

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Mit immensem technischen Aufwand und nach mehrfachen FX-Reshoots lieferte Regielegende Bob Wise einen Film ab, der selbst für die Star Trek-typische gemächliche Erzählweise sehr lahm daher kam. Der komplette erste Akt bestand aus “we’re getting the band back together” und elegischen Kamerafahrten rund um die Enterprise. Ja, es war dank Doug Trumbul und John Dykstra gut getrickst und sah besser aus als in der Serie, aber bei Gott, war das öde. Stellenweise hatte ich das Gefühl eine Hafenrundfahrt gebucht zu haben, so lange dauerten die Beauty-Shots, in den die Enterprise umrundet wurde. Seine zahlreichen bösartigen Spitznamen von “Star Trek – The Slow Motion Picture”, “The Motionless Picture” bis zu “Where Nomad Has Gone Before” waren leider mehr als berechtigt. Auch wenn Wises spät erschienener Directors-Cut das Timing etwas verbesserte, ist das erste Kinoabenteuer von Kirk und Co. immer noch eher unterwältigend.

Zu groß sind die Parallelen zur Folge “The Changeling”, zu lethargisch und unsympathisch kommen die Figuren daher. Die religiösen Anklänge und die lahme Auflösung das V’ger die Voyager 6 ist, wäre wahrscheinlich selbst Emneid Shyamalan zu doof. Es war nett die Enterprise in würdiger technischer Umsetzung zu erleben, aber so steif wie Wise die alte Crew inszenierte, so witz- und kraftlos, sehnte ich mich nicht grade nach der Fortsetzung. Es war klar, dass Wise sich im SF-Genre nicht so recht zuhause fühlte und auch mit TOS nicht soviel am Hut hatte, andernfalls hätte er wohl mehr Gespür für die Beziehung der Figuren untereinander entwickelt. So inszenierte er nur religiös verquastes Pathos. Einziger echter Lichtblick: Jerry Goldsmith komponierte die Musik und erschuf das neue Star Trek-Theme, welches später leicht varriiert auch für TNG eingesetzt wurde. Goldsmiths beschwingte, heroische und mächtige Komposition setzte genau die richtigen Akzente für Star Trek und ließ zum Glück jede Albernheit und den cheesigen Einschlag ekstatischer Hausfrauen vermissen, den – bei aller nostalgischen Liebe – das TOS-Theme von Alexander Courage immer umwehte.

Star Trek II – Der Zorn des Khan 1982
★★★½☆

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Verglichen mit seinem Vorgänger ein Quantensprung. Hier war endlich wieder die Chemie zwischen den Figuren zu spüren, die Dynamik die das Triumvirat Kirk, Spock und Pille spannend machte. Anstatt einfach eine alte Folge zu pimpen, wie im Teil 1, wurde hier die Fortsetzung der starken Originalfolge “Space Seed” geliefert, die endlich auch einen charismatischen, wenn auch extrem theatralischen Gegner zu bieten hatte.
Natürlich ist aus heutiger Sicht das Pacing nach wie vor eher gemütlich, natürlich ist das 70er Outfit von Kirks Sohn Peter – komplett mit zu kurzem Leibchen und Minipli – reichlich albern und natürlich zerkaut der wunderbare Ricardo Montalban mit seiner Tina-Turner-Frisur einige Szenen mehr als es ihnen gut tut. Doch die Rückfälle in die Cheesigkeit der Serie – die auch vor Spocks Sterbeszene nicht halt machte (merke der Film ist erst aus, wenn der verschmorte Vulkanier seinen Monolog hatte) – waren immer noch besser, als die schnarchige Beamtigkeit die Teil 1 umwehte. Zudem gab es, trotz geringem Budget, einige schöne Szenen zu sehen . Angefangen bei den Ceti-Aalen die dem armen Chekhov in ein riesiges Plastikohr gepflanzt wurden, bis zum Genesis-Projekt und Spocks letzter Ruhestätte. Nicholas Meyer nahm Trek ernster und schaffte es damit einen unterhaltsameren Film abzuliefern, der die Serienstärken weiterentwickelte anstatt sie zu negieren. Was gar nicht geht: Kirstey Alley als Saavik aka die heulende Vulkannudel. Erstaunlich, dass die heutige Fat Actress nach dem Film noch so etwas wie eine Karriere hatte (oder waren das dann doch nur Gefälligkeiten ihrer Scientology-Kumpels). Whatever: Khaaaaaaaaan!


Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock USA – 1984

★★★☆☆

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Leonard Nimoys erste Regiearbeit lieferte einen soliden Nachfolger zum erfolgreichen zweiten Teil. Es bedurfte schon des Regiestuhls um ihn nochmals zu bewegen, die Gummieohren anzupappen und so verwundert es nicht, dass der Film sehr Spock zentriert daherkommt. Durch die Weiterführung der Storylines um Spocks Tod und das Genesis-Projekt fühlt sich der dritte Teil streckenweise jedoch auch wie eine TV-Folge an, die viel Wissen voraussetzt. Das ist spannend für Trekker, als Stand-Alone-Film funktioniert “The Search für Spock” hingegen nicht wirklich gut, auch wenn mit der Zerstörung der Enterprise und Davids Tod durchaus gewichtiges dramatisches Potential in die Waagschale geworfen wird.

Lustig anzusehen ist die Genese des hirnlosen Spock-Körpers, der ohne sein Katra (das derweil Dee Forest Kelly vor die Aufgabe stellte Nimoy zu channeln, wenn er doch normalerweise schon überfordert war Pille zu spielen) nur eine infantile (und etwas notgeile) Hülle ist. Ein unterhaltsamer, wenn auch nicht spektakulär guter Film, der zumindest dem Fananspruch genügt.

Star Trek IV – The Voyage Home – USA 1987
★★★☆☆

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Der Star Trek-Film für alle die die Serie nie geguckt haben. Nochmals unter der Regie von Nimoy, der diesmal sogar fast um die Gummieohren herumkam und statt dessen ein peinliches Stirnband tragen durfte, das ihn aussehen ließ wie Isolde Tarrach, die unter der Sonnenbank eingepennt ist. War Teil III für Neueinsteiger zu kompliziert, bot Teil IV, vom Anfang abgesehen, kaum inhaltliche Hürden. Die Zeitreise-Story senkte zudem das Budget, denn abgesehen von einer Handvoll-Raumshots und der Gummi-Wale, hielt sich der optische Aufwand in engen Grenzen. Nach all dem Tod und der Düsternis, die Teil II und III dominierten, war es der Crew anzumerken, dass sie hier einen fluffigen Spaßfilm drehen wollten, der allen Trek-Helden mindestens eine gute Szene gab und nebenbei noch eine modische Ökomessage vermittelte.
Aber ganz ehrlich: Trek IV machte beim wiederholten Ansehen lange nicht mehr so viel Spaß wie in den 80ern. Die Szenen auf der Erde wirken wie Fingerübungen, sie sind recht albern und es wird nie eine echte Dringlichkeit, echter Konflikt spürbar.

Was wahrscheinlich auch den immensen Erfolg bei Nicht-Trekkern ausmacht: Der Film ist enorm seicht, bietet keine sonderlich komplexe Handlung und ist “lustig”. Dennoch: Ich wünschte es gäbe würdigere Einsätze für die Crew als rülpsende fette Fische (jaja ich weiß es sind Säugetiere), in die Zukunft zu verschleppen. Als TV-Folge in einer Staffel wäre so ein Fluff okay, aber für einen Kinobesuch bot der Film letztlich doch arg wenig.

Star Trek V – Am Rande des Universums – USA 1990
★★★☆☆

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Frei nach dem Motto: “Du hast meinen Bruder aber viel lieber als mich”, verlangte es auch William Shatner nach einem eigenen Regieeinsatz. Und so wie Nimoy Spock in Teil III ausführlich in Szene gesetzt hatte, so konzentrierte sich Shatner auf Kirk und dessen Suche nach Gott, der irgendwo hinter der letzten Grenze in einem Erdloch wohnt. Die Enthüllung Gottes als Betrug, die sehr kritische Sicht auf Religion, ist ein in Star Trek immer wiederkehrendes Thema von TOS bis hin zu DS9 (das sich ausführlich dem religiösen Wahn und der immensen Gefahr organisierter Religionen widmete).

So passte Kirks Konfrontation mit einem Fake-Jehova durchaus ins Konzept der Serie und ist – auch wenn der Film allenthalben als misslungen gewertet wird – als belangloser Eintrag der Reihe durchaus goutierbar. Die eher unspektakuläre Story wird durch viele nette klassische Trek-Momente mit den alten Haudegen wettgemacht. David Warner ist sowieso immer sehenswert und die Bookends mit Kirk, Spock und Pille beim campen (mit dem wundervollen deutschen Synchronschnitzer “Marshmelonen” statt Marshmellows) bewahren ein kuschlig-nostalgisches Feeling.

Was fehlte war, in einer Zeit in der die Next Generation schon lange im TV neue Qualitätsmaßstäbe setzte, ein echter Grund, warum “Star Trek V” ein Kinofilm war. Die Tricks sahen eher unterdurchschnittlich aus, die Optik erinnerte an TV-Filme, das Drama war schaumgebremst und der Spektakelfaktor hielt sich in engen Grenzen. Einzig die Idee eine Variante von “Gott” am Ende mit Phasern und Photonentorpedos zu zerbatzen ist durchaus drollig. Shatners Film floppte ziemlich und erhielt mehr Dresche als er verdient hatte. Er war nicht wirklich schlecht, nur leider auch nicht überdurchschnittlich gut. Und nach dem massenkompatiblen Klamauk-Teil IV war er dann doch wieder zu sehr Nerd-Trek, als das sich die Normalzuschauer damit hätten anfreunden können.

Star Trek VI: Das unentdeckte Land – USA 1991
★★★★☆

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Die eher soliden bis durchschnittlichen Vorgänger waren allerdings vergessen, als mit Teil 6 der wahre Abschied der alten Crew erschien. Und es war ein würdiger, ein großer und unterhaltsamer Abschied. Trotz kleinem Budget gelang es Nicholas Meyer, der nach “Wrath of Khan” zum zweiten Mal Regie führte, ein epischer Film mit großem Drama, ironischem Humor und – nicht wirklich subtilen, aber gelungenen – Anspielungen auf die damals im Umbruch befindliche Weltgeschichte. Hatte TNG den Kalten Krieg schon lange hinter sich gelassen, galten in den Filmen bisher noch die als Aushilfsrussen eingeführten Klingonen als Bösewichte vom Dienst. Mit leichter Verspätung widmete sich nun auch der Kino-Trek der Entspannungphase und lieferte mit Teil VI quasi “Perestroika im Weltall”. Wieder einmal durfte David Warner eine kleine aber wichtige Rolle bekleiden: Als klingonisches Gegenstück zu Michail Gorbatschow leitete er die Annäherung zwischen Föderation und klingonischem Imperium ein.

Und weil es so gut passte, gab es auch gleich noch ein intergalaktisches Tschernobyl und spacige Hardliner auf beiden Seiten: Kirk konnte mal richtig verbohrt daherkommen, Spock kombinierte Logik und Menschlichkeit auf das Spannenste, Pille gab wie immer seine knarzigen One-Liner zum Besten (“What is it with you, Jim?” – nachdem Kirk grade wieder von einer unbekannten Schönheit geknutscht wurde) und Sulu war endlich zum Captain befördert worden und durfte den Tag retten.

Grandios Christopher Plummer, als im wahrsten Sinne des Wortes vernagelter kalter Krieger Chang und ebenfalls überzeugen: Die eiskalte Kim Cattral als mörderisch-vulkanische Verräterin. Dazu kommen Cameos von Michael Dorn und René Auberjonois, sowie eine Crew die souverän mit ihrem Alter kokettiert. Der Film schafft es Humor und Spannung, metaphorische Elemente und schicke Bilder zu vereinen und ist eine Ansammlung erinnerungswürdiger Szenen: Das frostige erste Dinner zwischen Kirks Truppe und dem klingonischen Botschafter, der mysteriöse Überfall auf das klingonische Schiff – inklusive schwereloser Blutblasen und abgerissener Arme -, der Schauprozess von Kirk und Pille, Iman als tückische Formwandlerin und der finale Kampf mit Changs unsichtbaren Schiff. Nie zuvor wurde augenzwinkernd so viel Shakespeare zitiert (den man nur wirklich versteht, wenn man ihn im klingonischen Original gelesen hat), nie vorher waren sich TOS und TNG so nahe. Auch wenn die Aussagen nicht eben subtil waren, bildete der politische Subtext unzweifelhaft eine der Stärken des Films, der es schaffte der alten Crew so einen wirklich würdigen Abschied zu verschaffen. Nur George Takeis Hoffnungen auf weitere Solo- (oder besser Sulu-)Abenteuer der Excellsior erfüllten sich leider nicht.

Star Trek VII: Generations USA 1994
★★½☆☆

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Im Grunde war der Generationswechsel längst vollzogen, als “Generations” ins Kino kam. Doch um die ewigen Rufer nach “Wer ist der bessere Captain” zufrieden zu stellen, entschieden sich die Macher dafür der Next Generation in ihrem ersten Kinoausflug, doch noch die alte Crew als Steigbügelhalter zur Seite zu stellen. Keine gute Entscheidung, wie sehr schnell klar wurde, denn der Film ist ein einziges ärgerlichers Mischmasch. Datas Humorchip machte erstmals Lust den kalauernden Androiden dauerhaft zu entsorgen, der Hauptplot um den Nexus war wenig mehr als eine unelegante Krücke um ums Verrecken Kirk und Picard zusammenzubringen. Die übrige TNG-Crew blieb blass und auch die TOS-Besatzung hatte wenig mehr als Cameo-Parts. Es blieb eine Weise Entscheidung von Leonard Nimoy, dass er sich fernhielt und Shatner das Spielfeld überließ, damit dieser Kirks unspektakulären – und unnötigen Heldentod ausbreiten durfte.

Trotz eines erfahrenen Trek-Regisseurs, war dieser Film nicht Fisch, nicht Fleisch. Der Plot wirkte anekdotisch, der große Gegner Soran und seine Suche nach der Unsterbelichkeit verkam zur Staffage. Peinlich waren die Momente in denen Picard im Nexus als jemand denunziert wurde, dessen höchstes Glück im Leben es wäre, in einer kitsch-kackigen Familienidylle zu leben, bei der sogar Norman Rockwell das kalte Kotzen bekommen hätte. Bei aller Trauer um den Verlust seines Bruders und Neffen, war es ein Verrat an dem klugen, intellektuellen und vielschichtigen Picard, den TNG über soviele Folgen gezeichnet hatte, ihn als jemand darzustellen der am Liebsten in einer Weihnachtspostkarte der 50er Jahre leben wollte. “Generations” bleibt, trotz passabler Tricks und zerstörter Enterprise, ein Fehlschlag und ist leider bezeichnend für die insgesamt enttäuschenden Kinoeinsätze der TNG-Crew.

Star Trek VIII: First Contact – USA 1996
★★★★☆

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Doch zunächst wurde es besser. Viel besser. So wie sich die Macher nach dem Debakel von Teil I auf die Stärken der Serie besannen, griff auch “First Contact” eines der Highlights der TNG-Serie auf: Die Borg und Picards traumatisierende Assimilation, die völlige Übernahme seines Geists und Körpers die ihn zu “Locutus of Borg” machte und ihn mit tiefen psychischen Problemen zurückließ. Die Borg waren durch ihre kalte Logik und das Cyber-Zombie-Motiv die besten Feinde des TNG-Universums und Patrick Steward war der richtige Schauspieler, um sowohl die Verletzlichkeit, als auch die manische und irrationale Rachsucht zu spielen, die den Captain in diesem Film zu einer höchst ambivalenten Figur machte. Das offen zitierte Moby-Dick-Motiv mit Steward als Captain Ahab-Ersatz, sorgte grade im Zusammenspiel mit der kraftvollen Alfre Woodard für typische Trek-Dialoge (“The line must be drawn here!”, “Borg? Sounds swedish”) die auch die moralische Dimension der Ereignisse verhandelte.
Dazu kamen gute Actionmomente und trockener Witz, der weit besser zu Trek passte, als die Klamaukereien im Vorgänger. Eine völlig besoffene Deana Troi, ein vor Ehrfurcht erstarrter Barclay, das Cameo von Robert Picardo als Holodoc (“I’m a doctor not a doorstop!”), Trek-Dauergast James Cromwell als genialer Halodri Zephram Cochrane, Worfs Kampf auf der Aussenseite des Raumschiffs und natürlich Alice Krige als erotisch-subversive Borg-Queen, die nicht nur schick-creepy aussah, sondern ihr ganz eigenes Mini-Kammerspiel ablieferte, indem sie Data mit der nachvollziehbaren Erfüllung seines Wunschtraumes zu verführen suchte.

Unter der soliden Regie von Jonathan Frakes war “First Contact” genau das, was ein Kinoabenteuer der Next Generation sein sollte: Eine kraftvolle Erzählung, mit Witz, Humor und Drama, die mehr Action als die Serie zeigte und dennoch intensive Einblicke in die Charaktere bot. Leider sollte dies der einzig gelungene Kinoausflug der neuen Crew bleiben.

Star Trek: Der Aufstand – USA 1998
★★☆☆☆

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Während sich DS9 – befreit von den Fesseln sich mit TNG abstimmen zu müssen – im TV zu neuen Höhen aufschwang und anspruchsvollere, düsterere und vielschichtigere Stories lieferte, als sie bis zu diesem Zeitpunkt in Trek möglich waren, lieferte die TNG-Crew ein völlig banales, unausgegorenes und in jeder Hinicht enttäuschendes Abenteuer ab, das selbst im TV bestenfalls eine Füllerepisode gewesen wäre. Die albernen Plänkeleien zwischen So’na und Ba’ku mit ihren blättrigen Gesichtern, die ganze Jungbrunnenstory und das “große moralische Dilemma” der Folge wirkten schlecht durchdacht. Vielleicht hätte Picard besser dran getan, den Fall mit Spock zu diskutieren, der “das Wohl Vieler wiegt schwerer, als das Wohl Weniger – oder das eines Einzelnen” zu seiner Maxime erhoben hatte.
In jedem Fall war Insurrection ein absolut enttäuschendes Zusammenspiel von schwachen Dialogen, albernen Momenten, billigem Look und unmotivierter Entscheidungen. Der gesamte Aufstand wirkte gemessen an dem was ansonsten im Trek-Universum vor sich ging nachgerade lächerlich. Zudem waren die Momente in denen die Crew ihren zweiten Frühling oder ihre dritte Pubertät durchlebte ein Garant für echtes Fremdschämen. Und F. Murray Abraham war wahrscheinlich froh, dass ihn unter dem dicken Make-Up niemand erkannte.

Star Trek X – Nemesis – USA 2002
★★½☆☆

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Das Star Trek IX ein Schuss in den Ofen war, hatte wohl jeder gemerkt. Nicht umsonst versicherte Patrick Steward 2001 auf einer Autogrammstunde in Hamburg, zum DVD-Release von TNG, dass der nächste Film wieder besser werden würde. Ich halte ihm zu Gute, dass er Nemesis damals noch nicht in geschnittener Form gesehen hatte. “Ne’me’sis mit Humor”, wird schon nicht so schlimm werden. Wie tief konnte es nach dem “Aufstand” schließlich noch runtergehen? Und eines muß ich dem fertigen Film zugute halten: Er ist nicht schlechter als Teil IX. Der Wille zum Wandel ist spürbar. Der Wille etwas Neues zu erzählen, düsterer und dramatischer zu werden.

Leider blieb es beim Willen, denn bei genauerer Betrachtung machte der Film hauptsächlich eines deutlich: Die Crew war ihrer Rolle sichtlich müde – zumal sie immer mehr im Schatten von Patrick Steward Picard stand. Data hatte wohl nicht nur einen Emotions-Chip sondern auch ein Kaffee-und-Sahnetorte-Modul aktiviert (Brent Spiner war seit Ende von TNG immer mopsiger geworden, was der Rolle nur bedingt gut tat) und die Macher wussten nicht, wo sie mit Trek hinwollten.

Die ganze Story um Picards Klon, der ihm nicht im Mindesten ähnelte, Datas Abgang (und unvermeidliche Wiederkehr als Backup) und die platte Story um die romulanische Welt(all)herrschaftund die Zerstörung der Erde waren schlicht ärgerlich. Romulaner wurden schon zu oft aus der Grabbelkiste geholt, wenn es galt platte Feinde zu haben, aber selbst in den Serien wurde sie meist als komplexer dargestellt als hier (nur einer von vielen Fehlern die J.J. Abrams jüngst wiederholt hat). Stuart Baird mag ein guter Action-Cutter sein, aber als Regisseur ist er eine Niete, der so gar kein Gespür für die Stärken von Trek entwickelte. Die Besetzung rettete ebenfalls nichts. Tom Hardy gab einen überraschend faden Gegner – und schaffte es nie die Faszination die der Klon-Idee innewohnte zu transportieren – die Cameos von Janeway erinnerten auch nur an eine schlechte Trek-Serie und auch der sonst sehr sehenswerte Ron “Hellboy” Perlman, war letztlich verschwendet. Es ist schade, dass sich TNG mit so einem belanglosen Baller-Peng-Film verabschiedete, denn die Serie war um so vieles besser als ihre Kinofilme.

Schlussgedanken

Der Rückblick auf die Filme macht vor allem eines deutlich: Star Trek war im Kino nie wirklich zuhause. Trotz ihrer unzweifelhaften Qualitäten bleiben die wirklich herausragenden Trek-Filme in der Minderzahl. Star Trek II, VI und VIII sind im Grunde die einzigen Einträge, die wirklich Kinoformat haben und sowohl optisch, als auch inhaltlich dem Anspruch gerecht werden. Der Rest laviert zwischen ganz gut und ganz gruselig, was die These nahelegt, dass die eigentlichen Qualitäten von Trek nur in seinem Geburtsmedium, dem Fernsehen, wirklich gedeihen können. Zwar zeigen Serien wie Lost oder Heroes, dass auch das Pantoffelkino mittlerweile ordentlich Wumms erzeugen kann, aber dennoch sind gut produzierte TV-Shows in erster Linie von ihren Skripten abhängig. Anspruchsloses Blockbusterkino kann mit vielen Taschenspielertricks und Getöse darüber hinwegtäuschen, dass es im Grunde absolut hohl ist (wie der viel bejubelte Reboot diser Tage zeigt), aber im TV zählt Beständigkeit und die Muße Geschichten tatsächlich entwickeln zu können. Im Gegensatz zu Star Wars waren die Effekte und technischen Gadgets in Star Trek immer Mittel zum Zweck, sie waren das Handwerkszeug mit dem Geschichten erzählt wurden. Geschichten die oft mehr waren als simples Gut gegen Böse, Geschichten die mehr in der realen Welt verwurzelt waren, als in der Märchenwelt von Luke und Leia. Modernes Science-Fiction-Kino steht aber unter dem ungeheuren Druck Effektspektakel liefern zu müssen und auch uneingeweihten schnellen Zugang zu ermöglichen, es ist darum generell nicht prädestiniert dafür, die Stärken auszuspielen die der Trek-Idee ihren Reiz verliehen.

Darum bleibt es wohl auch müssig, die Zukunft von Star Trek im Kino zu suchen – denn dort hat die Serie immer nur Achtungserfolge erzielt. Star Trek braucht einen neuen inspirierten Produzenten, einen vom Format eines Joss Wheadon, eines Aaron Sorkin, eines Rod Serling oder eines Chris Carter, der den Mut hat mit wirklichen Ideen auf dem aufzubauen, was Trek in all den Jahrzehnten geschaffen hat. Denn originelle, relevante, spannende und spassige Geschichten können auch erzählt werden, ohne sich der Vergangenheit zu entledigen. Aber dazu müsste derjenige eine echte Vision und verstanden haben, was Star Trek wirklich ausmachte.

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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32 Comments

  1. The MichaMel

    Ein wirklich gelungenes Review zur Star Trek Kino Saga. Und in fast allen Punkten stimme ich dir zu, vor allem in dem Punkt was die Stärken von Star Trek angehen, und die lagen schon immer in der Flimmerkiste ! Star Trek XI ist ein netter Versuch der wohl auch Fortsetzungen mit sich bringen wird, dagegen habe ich ja auch nichts, aber ich hoffe das Star Trek wieder mit einer starken Tv Serie zurückkehrt.Und wer weiss vielleicht wird die kommende Star Wars Real Serie ähnliche Impulse in Richtung Star Trek senden wie einst der originale Star Wars Film den Weg für Trek ins Kino ebnete ! Die Zukunft wird es zeigen, und ich bin da ganz optimistisch ich habe Enterprise ja auch überlebt (armer Scott Bacula !) Maximum Warp in Richtung Zukunft !!!

  2. Ben

    Ich hatte First Contact nicht so stark in Erinnerung, allerdings habe ich ihn seit damals auch nicht mehr gesehen.

    Die Idee im letzten Absatz ist aber wirklich wahnsinn: Josh Wheadon’s Star Trek – Outskirts, mit einem ranzigen Schiff und einer total abgewrackten Crew die der Föderation schon lange den Rücken gekehrt hat, wäre mehr als toll… wobei, ich schau mir einfach noch mal Firefly an.

  3. caliban

    Die Stärke liegt wie immer in den Reviews! Ganz toll geschrieben!
    Die Schlußgedanken… naja… Pathos lässt grüßen;)

  4. Ranor

    Nur kurz, später mehr: Es heißt “die Borg” und nicht “die Borgs”. Bitte, bitte ändern.

  5. Dirk

    Wie alt ist bitte schön dieses Review? Hat der Autor den neusten Star Trek Film nicht im Kino gesehen? Wohl kaum, denn sonst hätte er realisieren müssen, dass Star Trek doch eine Star Wars Blockbuster Karriere im Kino hat. Hab den neuen Film gesehen und fand das, was J.J. Abrahams dort gezaubert hat grandios. Großes Science Fiction Kino.
    Klar ist die Story nicht besonders Tiefgründig, aber das erwartet auch nicht wirklich niemand von einem Kinofilm. Klar, eine Serie müsste da mehr Storytiefgang haben, aber der Kinofilm funktioniert so wie er ist und vermittelt eine große Portion Star Trek Feeling.

  6. Grigori

    Zitat: “wenig mehr als eine unelegante Krücke um ums Verrecken Spock und Picard zusammenzubringen”

    Verzeihung, aber Spock und Kirk auseinanderzuhalten sollte möglich sein (spitze Ohren, Emotionen) . Und da Leonard Nimoy null Screentime in “Generations hatte, muss man sich nämlich die Frage stellen, ob du den Film gesehen hast.

  7. Batzman

    @Ben

    Gemeint war natürlich nicht Joss Wheadon oder einer der anderen sondern jemand der ihre Qualitäten hat um eine Serie zu inspirieren und zu lenken

    @Ranor

    Hast recht, wurd verbessert.

    @Dirk

    Wenn du richtig gelesen hättest, wäre dir der Link zum Review des neuen Films aufgefallen, den ich für ziemlich misslungen halte. Denn weder Story noch Charakterentwicklung sind stimmig, außer viel optischem Brimborium und Tonnen von Lensflare hat J.J. Abrams Trek nicht viel zu bieten.

    @Grigori

    Typo. Verbessert.. Und wenn du einen Satz weiter gelesen hättest, wäre dein Kommentar überflüssig, denn dort steht, dass Nimoy nicht mitmacht ;)

  8. gon

    also star trek 9 fand ich gfar nich soo schlecht wie du ihn darstellst.
    und zu star trek 6 gibts nen fan edit ohne shatner oder alter crew :D, is dann quasi ne längere nextgen folge

  9. Dirk

    @Batzman:
    Tja und ich denke das der neue Star Trek Film genau das bietet was ein heutige Star Trek Kinofilm bieten muss. Er ist spannend, humorvoll und effektreich. Gerade letzteres hat man in vielen Star Trek Kinofilmen vermisst. Die neue Optik ist genial ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Die alten Charakteren sind gut aufgegriffen worden und man erkennt jeden Charakter sofort wieder. Klar die Story war an sich etwas mau, aber es musste ja ein Bogen gespannt werden. Fand es gut das nicht einfach wie bei Batman und James Bond gesagt wurde “Vergesst das was bisher geschah, nur das neue ist entscheidend”. So können die alten Serien und Filme parralel zu den neuen existieren und man muss nicht so komische Prequel Dinge betrachten wie bei Star Trek Enterprise.

  10. SuppenkaZper

    Kurze Anmerkung, müsste “Star Trek VII: Das unentdeckte Land” nicht eigentlich Teil VI sein .. VII war doch Generations oder?

    Aber, sehr schön, hab mich auf die Reviews gefreut und waren sehr interessant.. stimme im Großen und Ganzen zu, allerdings bin ich immer ein heimlicher Fan von Generations gewesen (ja schlagt mich :P) trotz alberner Holodeck-Segelschiff-Szenen und der lächerlichen Idylle …

  11. slowcar

    @Dirk:
    Fand es gut das nicht einfach wie bei Batman und James Bond gesagt wurde “Vergesst das was bisher geschah, nur das neue ist entscheidend”

    Ach, und mal eben einen Planeten sprengen gehört da nicht zu?

  12. freeminder

    @slowcar
    Recht hast du. Denn bei 007 und dem dunkelen Ritter hat man wenigstens einen konsequenten Schnitt gemacht. Abrams “Star Trek” wird aber ganz klar als Prequel verkauft. Umso dreister ist es, dann mit diesem Zeitreise-Quatsch zu kommen um so die Continuity aus dem Weg zu schaffen. Ich finde der neue Film ist eine Katastrophe und ein riesengroßes Fuck you gegen die Fans und allem wofür “Star Trek” steht.

  13. Schwarzmaler

    Joss Wheadon. Die Idee. Wenn Joss Wheadon Star Trek inszenieren würde küsse ich den Boden, auf dem du gehst. Daß er es kann hat er mit Serenity mehr als bewiesen.

  14. Schwarzmaler

    Ok, zu den Filmen: Ich mag Star Trek I. Die Ruhe, die Zeit, die sich der Film nimmt, die Effekte, die für die Zeit gar nicht schlecht waren. I, VI, und IX waren meine Favouriten, dicht gefolgt von VIII – der schon ein bißchen zu wenig … trekkig war. X und V waren totale Reinfälle – bitte, wie klont man denn im 23(?).- Jahrhundert daß sowas bei rauskommt? Da sieht sich ja das Schaf Dolly ähnlicher. II und III waren ein bißchen moralinsauer mit Punktabzug. Und IV lustig und unterhaltsam, aber in der n-ten Wiederholung dann doch schwer zu ertragen? Und XI? Weiß ich noch nicht so recht, selbst nach der Wiederholung am Sonntag. Irgendwas fehlt. Der Film ist letztendlich … ja, hohl.

  15. Grigori

    @Batz
    Mea Culpa, ich habs im Rss Reader gelesen und danach erst weiter gelsen, bevor ich kommentiert habe, zu schnell aus der Hüfte geschossen. Sorry

  16. ShreksEsel

    @Dirk
    Ist ja schon gewagt, jemandem vorzuwerfen, den Film nicht gesehen zu haben, wenn du selbst im nächsten Atemzug sagst, der neue Star Trek verleugne wenigstens seine Wurzeln nicht.

    Soweit ich mich an die Wurzeln erinnere, gabs da einen Planeten Vulkan und ein ziemlich bekannter Vertreter dieses Planeten hatte eine lebendige Mutter. Außerdem gab es diesen Vertreter nur einmal, nicht zweimal.

    Dank Dschei-Dschei kann man jetzt das jetzt alles vergessen. Fehlt eigentlich nur noch, dass sich im nächsten Film eine Insel aus der Vergangenheit irgendwo materialisiert.

  17. Thomas J.

    Star Trek I lebte von der Faszination, endlich in groß und mit gutem Ton sehen zu können, was uns früher als Kinder fasziniert hat.

  18. Leto

    Danke für die angenehm zu lesenden und humorvollen Besprechungen, deren wichtigste Konklusion IMHO in den Schlussgedanken perfekt hervorghoben wurde: Der Erfolg von Star Trek im Kino steht und fällt mit dem Gelingen des Spagats zwischen Trek-spezifischen Qualitäten und “anspruchsvollerer” inhaltlicher Substanz einserseits und gesteigertem Massenappeal durch Annäherung an “Blockbuster”-Charakteristika (oder “Gedöns”, wie das hier so gerne genannt wird).
    Seine wahren Stärken kann Star Trek auch meiner Ansicht nach eher im TV zeigen.

    Ich bin den Wertungen nicht rundherum einverstanden… ST7 und ST9 schlechter zu bewerten als ST5 und ST10, halte ich zumindest für gewagt. Denn ST7 und ST9 besitzen zwar ganz sicher keine Blockbuster-Qualitäten, sind aber den TV-Serien inhaltlich sehr nahe und somit zumindest gute “Trek-Filme”, wenn sie auch ganz sicher keinen Massenappeal für das sonstige Kinopublikum besassen und somit eher in die “Fan-Film”-Kategorie fallen. ST7 und ST9 haben den Charme einer aufgeblasenen TV-Doppelfolge (sogar ein Treffen zwischen TOS- und TNG-Charakteren fand ja in TNG auch in der Serie statt: “Besuch von der alten Enterprise”), sind aber IMHO deswegen keinesfalls schlechte Trek-Filme. Ich war froh, in ST7 mit Soran einen “Bösewicht” vorzufinden, der ausnahmsweise mal nicht wahlweise die Erde vernichten/die Föderation erobern/eine (romulanische?) Superwaffe abfeuern will, sondern einfach nur ewig leben möchte. Beide Filme sind natürlich sehr “gemütlich” und unspektakulär inszeniert.
    Man darf aber auch nicht vergessen, dass manche der Filme mittlerweile echte “Oldies” darstellen und in Machart und Zeitgeist tief im jeweiligen Entstehungszeitraum verwurzelt sind – ST2 hier z.B. fragwürdige Perücken oder Kostüme vorzuhalten, empfinde ich als etwas unfair. Das hätte bei rückblickender Betrachtung anderer “Produkte” der 80er viel schlimmer kommen können.

    ST10 hingegen halte ich wirklich für den Film, bei dem der Zielgruppen-Spagat so gescheitert ist wie bei keinem anderen Trek-Film. Hier funktioniert weder die Story/Charakter-Komponente um Picards Klon und Fragen der Determination noch die “Knall-Bumm-Peng”-Action gegen das Rolumanische Super-Schlachtschiff. Für mich der persönliche Tiefpunkt der Serie. Selbst Jerry Goldsmith auf Autopilot steuerte den lustlosesten und fadesten Score zur Serie bei.
    ST5 litt unter den extrem schlechten Rahmenbedingungen der Produktion (Budget etc.), ich halte ihn aber auch nicht für so schlecht wie viele andere.

    Meine Bewertungen würden so ausfallen:
    ST1 – 2,5 / 5
    ST2 – 4,5 / 5
    ST3 – 3,0 / 5
    ST4 – 3,5 / 5
    ST5 – 2,5 / 5
    ST6 – 4,5 / 5
    ST7 – 3,0 / 5
    ST8 – 4,5 / 5
    ST9 – 3,0 / 5
    ST10 – 1,5 / 5

    OK, ich gestehe es: ich bin “Fan”… ;-)

    by the way: Kirks Sohn heisst David (nicht Peter)… und wer ist Norman Rockwell?

  19. Andi

    ST V enthüllt Gott nicht als Betrug, sondern tut eher noch das Gegenteil. Die enthaltene Religionskritik ist mehr eine Sektenkritik (bzw. eine Kritik an sinnlosem Hinterherlaufen des neuesten Hypes). In der Schlüsselszene mit dem Glühkopf fragt Kirk “What does God need with a starship?”. Er sagt “God”, nicht “a God” oder sowas, und sein Ergebnis ist: Das kann nicht Gott sein, denn Gott braucht kein Raumschiff. Die ganze Frage und die Schlussfolgerung setzt logisch die Überzeugung der Existenz Gottes voraus, an der die Behauptung des Glühkopfes, Gott zu sein, erst gemessen und dann für offensichtlich falsch befunden wird. (Andererseits ist es auch wieder müßig, diesem Film mit einem zu starken Interpretationswillen zu begegnen, glaube ich.)

  20. Tiuri

    @ShreksEsel:
    “Fehlt eigentlich nur noch, dass sich im nächsten Film eine Insel aus der Vergangenheit irgendwo materialisiert.”

    :D Genial, musste grad voll lachen!!

    Die Übersichten über die Trek-Serien und -Filme find ich klasse, ganz egal ob ich die Bewertungen hier und da anders setzen würde.. Ich LIEBE die TNG-Crew und find daher deren Filme eindeutig am besten, Teil 9 gehört – das muss ich zugeben – sogar zu meinen Favorites. Die “Enterprise”-Prequel-Serie fand ich grausam (die Figuren waren fast allesamt extremst unsympathisch, vor allem Trip *kotz*), den neuesten Star Trek Film…. ach ich weiß nicht, er ist an sich SEHR unterhaltsam. Aber dass man aufgrund der Zeitreise-Auswirkungen praktisch alles was in den Serien anschließend folgte in die Tonne kloppt, ist harter Stoff. Das find ich nicht gut. Böser Abrams, böööser Abrams.

  21. julian

    Wertungen sind Geschmackssache, aber Nemesis höher zu bewerten als Insurrection ist beleidigend! Insurrection kann man vorwerfen, dass er keinerlei Spektakel bietet ganz ohne Zeitreisen, Klingonen und zerstörte Enterprise, ist aber eine durchaus passable TNG-Folge.

    Nemesis dagegen ist Trash pur. Allein dieser Wüstenbuggy! Die billige Klon-Story. Picard macht einen auf Bruce Willis. Und dann Datas Kamikaze! Aua hat das wehgetan. Der einzige Film, dem ich wirklich nichts abgewinnen kann. Die TNG-Crew in einem Action B-Movie, nein Danke.

  22. norbert

    Insurrection kommt hier klar zu schlecht weg. Ich hatte an dem Film sehr viel Freude, vor allem die Dialoge zwischen Picard und der bezaubernden Anij, und seine Gedanken zum Thema Älterwerden, waren sehr interessant und menschlich gespielt: Picard: “Most of my people who live that faster pace would sell their souls to slow it down.”. Anij: “We’ve discovered a single moment in time can be a universe in itself… full of powerful forces… most people aren’t aware enough of the now… to ever notice them…”

    Meine Wertung:
    Insurrection: 4 von 5
    Nemesis: 0.5 von 5

  23. Die alte und die neue Enterprise | Startrek Fans

    […] Kinofilm der beliebten Science-Fiction-Serie “Star Trek” zeitlich gesehen vor seinen Vorgängern spielt, ist das Design des Raumschiffes “Enterprise” auf alle Fälle eine […]

  24. Diana

    Oh Mann ihr habt keine Ahnung von Star Trek das is nich Gott, das isn Energiewesen…
    ihr habt die filme irgendwie nie gesehen kann sein… schlechte reviews
    aber wer die verfasst hat, steht ja eher irgendwie auf star wars…
    star trek 1-7 sind echt gut…allesamt der eine mehr, der andere weniger…
    8-10 is ok und 11 is richtig gelungen!!!
    und star wars 4-6 is ok, aber 1-3 is kinderkacke!!!!

  25. 3r1

    Borg Queen. Das war so ziemlich das übelste was jeh in ST gezeigt wurde. Der dumme Film hat alles was die Borg interessant machte durch diese Ameisenhaufenkönigin ruiniert. Die einst kollektiven Borg sind nun ein haufen hierarchisch gesteuerter Ameisen. Sowas kann man gar nicht gut finden!

  26. Urban

    Nun, ich stimme euch zu… die bisherigen Star Trek-Filme hatten immer die Optik und Geschwindigkeit einer Fernsehserie. Der neue Film von Abrams hingegen war schon eher für die Leinwand: er hatte Tempo, Speed und eine simple Handlung. Reines Popcornkino halt.

  27. Jasonn Nightcreep

    Meine Wertung

    Star Trek 6 – 4 1/2 Sterne
    Star Trek 4 – 4 1/2 Sterne
    Star Trek 2 – 4 Sterne
    Star Trek 8 – 4 Sterne
    Star Trek 3 – 3 1/2 Sterne
    Star Trek 7 – 3 Sterne
    Star Trek 5 – 2 1/2 Sterne
    Star Trek 1 – 2 1/2 Sterne
    Star Trek 10 – 2 Sterne
    Star Trek 9 – 1 1/2 Sterne
    Star Trek 11 – 0 Sterne

    Star Trek 11 würde ich noch schelcher bewerten, wenn dies ginge. Der Film ist ein Verrat an Gene Roddenberry und allen Personen, die jemals an der 40jährigen Geschichte von Star Trek mitgearbeitet haben.
    Da kommt so ein saublöder Insel-Heini (Dschäi Dschäi) daher und meint, er müsse alles umstellen. Das kann er gerne mit seiner “Wir-stürzen-mal-kurz-mit-dem-Flieger-ab-und-verschieben-die-Insel-durch-die-Zeit”-Story machen, aler er soll seine schmuddligen Griffel von dem – um Dimensionen intelligenterem – Star Trek lassen.

    Ich habe kürzlich einen sehr guten Ausspruch gehört:
    “Entweder man ist ein Star-Trek–11-Fan oder man ist ein Trekkie. Hier schließt das eine das andere aus!”

    Selbstverständlich wird es bei diesem Erfolg eine Fortsetzung geben. Ich kann auch auf ein Buch verweisen, das genau erklärt, wo der Erfolg herkommt. Das Buch trägt den Titel “Generation DOOF” und ist im Heyne-Verlag erschienen.

    Dschäi Dschäi sollte man teeren und Federn und auf seine doofe Insel jagen. Dort kann er dann gegen sein noch dööferes “Rauchmonster” kämpfen…

  28. Leonidas

    Star Trek passte ebensowenig ins Kino wie I Spy. Am besten gefiel mir persönlich die ersten drei sowie der neueste (wobei mir viele von euch mit mir allerdings nicht einer Meinung sind). Aber der neueste Star Trek Film hatte das, was man in den anderen so schmerzlich vermisst hatte: viel Humor, coole Effekte, grosse Raumschlachten und Action und ein völlig sinnfreies Drehbuch. Sicher, der grosse Wurf war auch dieser Film nicht, aber er machte – Gegensatz zu all den anderen Filmen – unheimlich Spass.

    Die anderen Filme waren (tut mir Leid) Scheisse. Ich benutze diesen Ausdruck sehr selten, aber so denke ich nun mal über diese “Werke”. Da war diese dämmliche Geschichte um “ausserirdische Wale”, die in einem riesigen Stein an dem ein Tennisball befestigt war (oh, tut mir Leid, ich meine natürlich “Raumschiff”) zur Erde kamen, nur um sich mit einem Wal zu unterhalten. Kirk, Spock und co. mussten in die 80er zurück reisen, um ein Walpaar für das 23. Jahrhundert zu besorgen… nur “Am Rande des Universums” war noch bescheuerter.

    Dann kam “das unentdeckte Land”, denn ich nicht so übel fand. Doch leider folgte wieder Schrott: “Treffen der Generationen” war ein Film, der nicht nur alle vorherigen Serien ignorierte, sondern auch noch eine ultrabekloppte Handlung hatte. Okay, da ist dieser Psychopath, dessen Kinder durch die Borg gestorben sind, und der will wieder unbedingt in den “Nexus”, ein Energieband, durch das man seine Fanatasien verwirklichen kann oder durch Raum und Zeit reisen kann. Obwohl er schon einmal mit einem Raumschiff in dieses Band gereist ist, kann er das irgendwie hundert Jahre später nicht mehr und muss daher ein paar Millionen intelligente Aliens (die man allerdings nie zu Gesicht bekommt) töten, nur damit dies den Lauf dieses Bandes ändert. Picard, der Vollspate, gerät auch in dieses Band, und holt sich Captain Kirk zur Hilfe… Hallo-oh? In diesem Band ist man (wie oben bereits erwähnt) nahezu absolut frei. Picard könnte dort eine Milliarde Jahre verbringen und dann zurückkehren und seine Kumpanen retten. Dann könnte er eine Woche oder einen Monat früher hinreisen, seinen Bruder und seinen Neffen vor dem Tod retten und Soran verhaften lassen. Dann wäre die Enterprise noch ganz, Kirk am Leben, Picards Familie wieder da und alles wäre gut… aber nein, der Volltrottel Picard reist nur ein paar Minuten zurück, nur um dann die Enterprise und Kirk zu verlieren. Data wurde in dem Film zu einem sabbernden Vollidioten und Psychopathen, und dass, obwohl er sich bei seiner ersten Verwendung des Emotionschips auch nicht so aufgeführt hat. Die Klingonen demolieren die Enterprise weill sie deren “Schildfrequenz” kennt. Komisch, denn sogar das debile Schrottraumschiff “Voyager” kann seine Schildfrequenz innert Sekunden verändern. Bäh, mieser Film.

    Dann kam “der erste Kontakt”, der alle bisherigen Informationen über die Borg komplett ignorierte und sie anstatt eines hochentwickelten, homogenen Volkes als blutrünstige Zombies mit einer sexgeilen Königin an der Spitze ihrer Monarchie – tut mir Leid, ich meine natürlich Hierachie – hatten. Wieso zum Teufel reisen die Borg nicht von einer anderen Galaxie aus in der Zeit zurück? Dann würde die Föderation nichts merken und der gesamte Planet würde “assimiliert” werden. Oder wie wäre es, wenn man einmal anstatt eines Raumschiffes ein paar hundert schicken würde? Na, was solls. Der Erfinder des Warpantriebs ist ein alter, abartiger Trinker der einen Haufen Geld machen und sich auf eine Insel voller “nackter Weiber” zurück ziehen will. “Der erste Kontakt” wird von vielen Fans als “Actionfilm” gesehen, dabei wird allerdings ausser acht gelassen, dass der Film mit dem ursprünglichen “Star Trek” etwa gleich viel gemeinsam hat wie eine Stubenfliege mit einem Toaster. Picard wird vom zurückhaltenden Diplomaten zum primitven Schläger und Agressor, der die Borg möglichst derb umbringen oder verstümmeln will (wie war das nochmal mit dem Borg Hugh? Ich kann mich erinnern, dass Picard damals mit seinen Erinnerungen Frieden geschlossen hat). Juhu, am Ende wird die Erde gerettet und Data darf die Königin töten “ich habe sie geliebt”, ja, wirklich. Er liebte sie so sehr, dass er sie in ein Säurebad tauchte… miesere Filmkunst gibt es nur noch von Uwe Boll.

    Der Aufstand war eigentlich eine überlange, miese Folge der Serie. Wieso ist Picard gegen die Umsiedlung der Baku? Als die Indianer-Freunde von Wesely Crusher umgesiedelt werden sollten, war ihm das doch auch völlig wurscht, oder? Und das waren immerhin richtige Menschen und keine technologiehassenden, Vollspaten-Aliens. Ausserdem gab es viel mehr Indianer als Baku, die Baku sollen ja nur ein paar hundert Leute sein. Tja, das war wirklich ein mieser, mieser Film.

    Dann kam “Nemesis” und Niemand verstand, worum sich dieser Streifen überhaupt drehte. Da war dieser Klon von Picard, der ironischerweise als Sklave überlebt hatte, obwohl ihn die Romulaner eigentlich töten wollten. Wieso blieb Shinzon überhaupt am Leben? Wäre es nicht simpler für die Romulaner gewesen, sie hätten ihre Phaser auf “Auflösen” gestellt und hätten Shinzon dann geröstet? Naja, egal. Ein paar Jahre später baut Shinzon auf einer Geheimbasis (wo liegt die überhaupt? Auf Remus? Ich denke, die Romulaner würden alles überwachen?) eine supermodernes Raumschiff, wie er mit diesen unterbelichteten Remanern an diese Technologie kommt, die ja sogar der Föderation weit überlegen ist, bleibt allerdings ungeklärt. Shinzon trägt gerne lange Lederoutfits mit Schulterpolstern, damit er sehr “männlich” rüberkommt. Auf mich wirkte diese Aufmachung lächerlich und peinlich. Picard darf Auto fahren und Data findet einen neuen “Bruder”. Shinzon will die Erde zerstören und unbedingt Sex haben. Hey Shinzon! Schon mal etwas vom Planeten Risa gehört? Dort bekommst du Sex, ohne das du Frauen telepathisch misshandeln musst. Dass sich Shinzon durch den Austausch mit Picard retten will verstehe ich ja, aber wieso will er unbedingt die Erde zerstören? Was für einen Sinn hat das? Und wo bleibt der Tal Shiar? Wieso unterbindet dieser nicht den Revolutionsversuch dieses psychopathischen Klons? Und wieso lässt sich das überlegen Militär der Romulaner von einer “niederen Kaste” überrennen? Nein, Star Trek: Nemesis war einfach nur noch doof. Am Schluss “opferte” sich Data, was allerdings Niemanden sonderlich kümmerte, die TNG-Crew war Dank den miesen Filmen am Ende.

  29. Elias

    @Leonidas

    Ich stimme dir zu 100 Prozent zu! Ich fand diese Filme auch immer voll ätzend.

  30. Jasonn Nightcreep

    @Leonidas

    Oje, welch toller Kommantar.
    Die ersten 3 Filme waren also gut?
    Bei 2 und 3 magst du recht haben, aber der erste Film war genauso langweilig wie deine Kommatare hier.

    Was hast du geschrieben. Im 4. Teil kamen “außerirdische Wale” auf die Erde?! Nochmal anschauen und aufpassen. Hier kam kein einziger ausßerirdischer Wal.

    Und deine weiteren Ausführungen sind es nicht mal Wert, Stellung dazu zu nehmen, denn auch da hast du keinen einzigen Film wirklich verstanden.

    Aber daß du den neuen Star Trek gut findest, der nichs anderes ist als ein blöder hirnloser Ballerfilm für gewaltgeile Teenies, sagt ja schon alles. Der Humor, den du da ansprichst ist auch dermaßen kindisch, daß er absolut nicht ins Star-Trek-Universum paßt. Wenn dir sowas gefällt, dann schau dir doch lieber mal ein paar “Rambo”-Filme an.

    Warum schreibst du auch auf Seiten, in denen Filme behandelt werden, die dir nicht gefallen?! Gehe auf Film-Seiten, die dir zusagen und schreib mal etwas Konstruktives. Weil: sowas tun intelligente Menschen.

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14