Review

Terminator – Die Erlösung / T4 (Review)

Standard, 4. 6. 2009, Batzman (Oliver Lysiak), 164 Kommentare

„If you can hear me, you“re the resistance. This was John Connor on WT800 FM. Coming up next: Dancefever with Dylan Petrauski. Keep rocking!“

Originaltitel: Terminator Salvation
Herstellungsland: UK/USA 2009
Regie: McG
Drehbuch: John D. Brancato, Michael Ferris
Darsteller: Christian Bale, Sam Worthington, Anton Yelchin, Moon Bloodgood, Helena Bonham Carter, Michael Ironside

[rating:2]

terminator_salvation_poster

Wir schreiben das Jahr 2018. Alles doof. Skynet will immer noch alle Menschen auslöschen. John Connor (Christian Bale) arbeitet beim Widerstand, der grade einen Pfeifton entwickelt hat der Terminatoren ausschaltet. Damit soll eine große Attacke eine Skynetzentrale gestartet werden.

Doch Connor ist gegen die Mission, denn er hat rausgefunden, dass Skynet Menschen einfängt um an ihnen zu experimentieren. Er will die Menschen retten, ehe die Zentrale zerstört wird, denn auch sein zukünftiger Vater Kyle Reese (Anton Yelchin) und ein stummes kleines Mädchen (Stupid Plot Device) gehört zu den Gefangenen. Für Komplikationen sorgt der auf den ersten Blick freundliche Mensch/Maschinen-Hybride Marcus (Sam Worthington) von dem unklar ist, auf wessen Seite er steht…

Was für ein bizarrer Film. McGs neuester Eintrag in Terminator-Franchise, der bereits durch den blödsinnigen dritten Teil schwer beschädigt wurde, wäre eigentlich fast lustig, wenn er sich nicht so grandios ernst nehmen würde.

T2 kann auch heute noch als einer der smartesten und am besten getimeten Actionfilme aller Zeiten bestehen, der nicht nur durch die damals revolutionären Tricks bestach, sondern stimmige Dialoge und sympathische, nachvollziehbare Figuren in einem atemlosen, konsequenten Setting aufbot. Der dritte Teil konnte eigentlich nur als Eigenparodie des mittlerweile zum Kult mutierten Vorgängers goutiert werden, aber immerhin, auch wenn er nichts weltbewegend neues bot, blieben ein zwei Szenen im Gedächnis und mit zwei zugedrückten Augen war er als Mindless-Popcorn-Trash erträglich.

Von McG hatte wohl niemand einen Film mit großen Charakteren, einer intelligenten Story oder echten Emotionen erwartet. Mit seinem bisherigen filmischen Werk, allen vorran den trashig-hyperkinetischen Charlies-Angels-Filmen (die ich auf ihre Art durchaus sympathisch fand), hätte ich ihm allerdings zumindest gute Action zugetraut. Und da überrascht der Film tatsächlich, denn wenn der Trailer noch ein Feuerwerk an atemloser Power verspricht, kommt der Film daher wie ein Rennwagen der der mit angezogener Handbremse auf der Stelle fährt. Es sprühen Funken, es qualmt und stinkt, aber es geht nicht vorran und es wird ums verrecken nicht spannend.

Dabei ist die simple Prämisse der Terminatorfilme in ihrer Effizienz genial. Was machen, wenn ein Monster hinter dir her ist, das einfach nicht stoppt. Das immer weiter kommt. Das nur sein Ziel vor Augen hat und immer wieder aufsteht, wenn du glaubst es besiegt zu haben. Schlicht, simpel, brillant.

Leider scheren sich die Drehbuchautoren von T4 einen Dreck um dieses Potential. John D. Brancato und Michael Ferris, die uns schon cineastische Perlen wie Catwomen, Watchers II, Into the Sun, den Krokodilheuler Primeval und natürlich Terminator 3 geschenkt haben (und deren einziger Lichtblick bisher Finchers „The Game“ war – was aber auch dran liegen mag, dass Scriptdoktor Andrew Kevin Walker nochmal über das Buch gegangen ist), erzählen eine zerfaserte und extrem unstringente Geschichte, die ihre wenigen echten Actionmomente mit einer Penetranz ausbremst, die erstaunlich ist. Auch wenn das alles manierlich getrickst ist und im Falle des zerschossenen Gesichts von Marcus wirklich interessant ausschaut, dem Film fehlt es an allen Ecken und Enden an dramaturgischem Zug.

Das liegt zum einen an den deutlich unterschriebenen Hauptfiguren und zum anderen am Fehlen eines echten großen Gegners. Ein Terminator der kommt und nicht zu stoppen ist: Spannend. Dutzende Terminatoren die kommen und recht leicht außer Gefecht zu setzen sind: Öde. Viele verschiedene Terminatoren deren Design im Kontext des Films als unsinnig erscheint: Doof. Natürlich ist es müssig die vielen kleinen Unlogeleien des Films auseinanderzunehmen, denn wäre der Film spannend und rasant erzählt, würden diese Probleme sich einfach verspielen. Da die Story aber dramaturgisch immer wieder leer läuft, fällt es auf und nervt auch ein bißchen. Wenn ein Motorradroboter ein quer über die Fahrbahn gespanntes Drahtseil nicht bemerkt, liegt die Vermutung nahe, der T800 könne das nächste Mal auch mit einem ausgestreckten Bein zum Stolpern gebracht werden.

Doch wie gesagt, das beckmesserische Auge wäre nachsichtiger, wenn die Geschichte spannend daher käme. Leider ist der angebliche Hauptdarsteller John Connor das uninteressanteste und fadeste was die jüngere Heldenhistorie hervorgebracht hat. Christian Bale grunzt sich in Batman-Tonlage ohne Nuancen durch den Film, murmelt tiefschürfende Glückskekssprüche in den Äther und darf Dialoge aufsagen für die sich manch ein Power-Ranger wahrscheinlich geschämt hätte.

Dieser John Connor hat wenig mit dem gescheiten, humorvollen Ed Furlong zu tun und selbst als Weiterentwicklung des weinerlichen Nick Stahl aus Teil 3 mag er nicht wirklich überzeugen. Wenn sich Bale, Ironside und ein Seppl mit schiefem Schiffchen im Kommando-Uboot des Widerstands zu Beginn alle gutural anknurren, wünscht man als Zuschauer jemand würde eine Runde Rachengold in die Runde schmeißen. Es mag ja schwer sein ein Held und der Auserwählte (immerhin trägt auch dieser Erlöser die Initialen J.C.!) zu sein, was aber dennoch keine Entschuldigung dafür sein darf zu langweilen. Da sich Bale mit Dialogen schwertut wird die Exposition immer auf die ungelenkste Weise vollzogen. Sei es nun mit der Hörbuchfassung von Sarah Connors Tagebüchern die John stundenlang anhört oder durch Helena Bonham Carter, die als Berta Exposition kurz vor Schluss nochmal das zusammenfassen muss, was der Film anders nicht zu erzählen in der Lage war.

Aber natürlich ist dies letztlich auch kein Film über John Connor. Es ist die Geschichte des Cyber-Bastards Marcus, gespielt von Sam Worthington (einer Art Russel Crowe in sympathisch), der neben Anton Yelchin als einziger zumindest versucht aus seiner Rolle etwas zu machen. Marcus ist die Pinocchio-Figur des Films, die Holzpuppe mit dem guten Herzen, der so gerne ein echter Junge wäre – ja trotz des unwiderlegbaren Anscheins davon überzeugt ist ein Mensch zu sein.

Nicht grade der originellste Dreh, aber von den Drehbuchautoren wohl als der logische nächste Schritt gesehen, nachdem Arnie in T2 zum Gutbot mutierte. Wobei sie damit natürlich beweisen, dass sie die eigentliche Botschaft von T2 nicht verstanden haben. Denn dort ging es darum, dass auch die Maschinen letztlich in der Lage sein könnten, sich weiterzuentwickeln und den Wert des Lebens zu verstehen. In T4 dagegen bleiben die Maschinen unbelehrbar böse und sind nur durch „ein menschliches Herz“ in der Lage Gutes zu tun. Das verspielt natürlich eine Menge Entwicklung, beschränkt es Marcus doch auf die klassische Rolle des gefallenen Helden, der einen schweren Fehler begangen hat und dafür nach Erlösung sucht indem er sich für andere opfert. Dennoch Worthington schlägt sich wacker und spielt den mürrischen Langweiler Connor locker an die Wand – auch wenn das nicht so schwer ist.

Etwas anstrengend sind die penetranten und auch wieder sehr unsubtilen Andeutungen die gleich zu Beginn auch den paar Leuten die den Trailer nicht gesehen habe suggerieren: Das ist kein Mensch, das ist ein Terminator. Mehrfach muss Worthington Arnie und Robert Patrick channeln und haargenau deren klassische Bewegungen imitieren. Sei es nun das beiläufige Herauskloppen einer Windschutzscheibe während der Fahrt oder die mechanische Kopfdrehung nach einem kassierten Schlag (ein Zitat das T4 bis zum Erbrechen wiederholt). Der Film zeichnet sich durch ärgerlich platte Zitate aus. Wer dachte es sei schlimm Arnie in Teil 3 mit rosa Sonnenbrille zu sehen, wird beim von Kyle Reese gefiepten „Come with me, if you want to live“ ebenso peinlich berührt Zusammenzucken. Von der hingeschluderten Pflichtübung „I’ll be back“ und einem Guns’N’Roses-Song ganz zu schweigen.

Anton Yelchin, eben noch auf der Enterprise zu sehen, müht sich ebenfalls redlich irgendwas aus diesem Spätadoleszenten Kyle Reese zu machen. Es gelingt ihm leidlich sympathisch zu sein, obwohl er ein völlig überflüssiges CuteKid mit herumschleppen muss, dessen Wert für die Geschichte, wie die so manch anderer Nebenfiguren völlig schleierhaft bleibt. Aber immerhin, Reese ist okay. Nicht wirklich wichtig und eher ein Faustpfand als eigenständige Figur, aber okay.

Schlimmer getroffen hat es da schon Michael Ironside als dummer Vorgesetzer Widerstandsboss, der in einer der peinlichsten Szenen Connor wegen eigenmächtigen Handelns suspendiert. Es fehlte nur noch der Moment in dem Connor wütend seine Dienstmarke auf den Tisch knallt. Und wer immer die Idee hatte Common zu casten, sei nachträglich verprügelt. Coole Rapper die mit yiggigen Jive coole-toughe Machosprüche rauskotzen braucht wirklich niemand, zumal die Eindimensionalität der Rolle quasi herausbrüllt, dass Common nur das Alibi-Feigenblatt ist um die schwarze Demographie zu bedienen. Während die Helden und Leads natürlich weiß bleiben, dürfen die ethnischen Gruppen die Nebenrollen auffüllen. Yo.

Richtig interessant wird von den ganzen Pappkameraden bis zum Schluss leider niemand, was nicht unwesentlich am unkonzentrierten Buch liegt, das sich ohne rechte Entwicklung irgendwann einfach in den Showdown stürzt, ohne das wirklich Spektakuläres oder Spannendes oder gar eine Auseinandersetzung mit seinen Themen vorausgegangen wären. Die finale Schlacht – nach einem absolut überflüssigen Digitalcameo von Arnies T800 – überrascht vor allem durch ihre Uninspiriertheit. Nett getrickst, aber ohne optische Einfälle rangeln sich Connor und Marcus am Ende mit einem austauschbaren Terminator der nie einen würdigen End-of-Levelboss abgibt, geschweige denn einen Final-Gegner. Selbst die Terminatrix war da noch charismatischer und bedrohlicher als dieses Endoskelett.

I’ll be Zwieback. So unaufgeregt könnte auch eine Serienfolge der Sarah Connor Chronicles enden, wobei dort durch die Serienimmanenten Soap-Motive zumindest die menschliche Seite weniger peinlich wirkt. Denn das was Connor am Ende des Films beschwört, das menschliche Herz, das ist es genau was diesem Film fehlt. T4 ist kalt, suhlt sich in seiner karg-einsilbigen Freudlosigkeit, der langweiligen ausgebleichten und schlecht durchdachten Mad-Max-Landschaft und bietet wenig Gründe warum man sich wünschen sollte, das die Menschheit weiterlebt. T4 gelingt das Pathos nicht, weil es ihm an emotionaler Größe fehlt. weil er Plot Devices statt Charaktern umherschiebt und mit toternstem Gesicht kernige Sprüche aufsagt, die klingen wie aus dem Mülleimer von Cobra 11 geangelt.

Selbst Danny Elfmann schien musikalisch nicht wirklich viel dazu einzufallen. Er beschränkt sich brav darauf sowas wie akustisches Darmgrimmen beizusteuern und zitiert wenn nötig einfach Brad Fidels viel besseren Soundtrack aus T2.

Am ärgerlichsten ist das der Film streckenweise wie ein schlechter Abklatsch des viel besseren B-Pictures Screamers wirkt, der es im Gegensatz zu diesem Streifen wirklich verstanden hat eindrucksvoll mit der Identitätsfrage von Hybridwesen zu spielen und zudem einige sehr originelle Ideen mitbrachte, sowohl inhaltlich wie auch optisch. Der musste allerdings auch nicht als PG13 Streifen ausgeliefert werden und wurde nicht seines pessimistischen Endes beraubt um freundlicher zu werden, wie das bei T4 der Fall ist.

Die beste optische Idee die T4 anbietet ist leider im Nachhinein betrachtet das Motion Poster, das damals als Teaser eingesetzt wurde. Im Film selbst fällt McG ausser einen Charlies Angels Eigenzitat wenig ein und im Gesamtwerk gelingt es ihm dann sogar, selbst die Szenen lahmarschig wirken zu lassen, die im Trailer noch rasant wirkten.

Terminator: Die Ermüdung. Wenn die Welt so gerettet werden soll, hab ich glaub ich schon was vor am Doomsday.

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164 Kommentare

  • Reply Haze 4. 6. 2009 at 3:39

    Sehr gute Kritik Batzman!

  • Reply Alex 4. 6. 2009 at 5:47

    schade schade… naja, hilft ja nichts!

  • Reply Terminator 4 - Seite 37 - SciFi-Forum 4. 6. 2009 at 6:14

    […] hier mal wieder ein herrlich-fieser Verriss von Batzman auf fuenf-filmfreunde.de […]

  • Reply BOXHead 4. 6. 2009 at 6:29

    2 Sterne von dir? Dann is er auf jeden Fall gut xD Im Ernst wärs nich besser du würdest Kritiken über Bücher, Musik oder sowas schreiben? Hört sich immer an als würde dir das einfach keinen Spaß mehr machen ;)

  • Reply johnny12 4. 6. 2009 at 6:48

    treffende kritik….bin auch richtiggehend wütend ausm kino raus

  • Reply Dirk 4. 6. 2009 at 7:24

    Ich fand den Film klasse. Bin absolut begeistert von dem Film.

  • Reply Terminator: Die Erl 4. 6. 2009 at 7:30

    […] F

  • Reply Mozzerino 4. 6. 2009 at 7:51

    Schade schade schade……aus welchem Grund auch immer hatte ich wirklich Hoffnung, dass da was gutes bei rauskommen würde.

    Ich freu mich schon wieder auf die ganzen Kommentare dieser Art:
    „Ihr könnt doch nur motzen!“ „Machts doch mal selber besser!“ „Also ich fands geil, Hirn aus und Action, ihr seid doch bloss neidisch!“ „Terminator und Twilight sind subba!“ „Du hast doch von moderner Filmästhetik keine Ahnung!“ Blablablablubb……

  • Reply cerrus 4. 6. 2009 at 8:04

    Muss ich bei fast allem genau so zustimmen. ;)
    Empfand die T-MODs, Terminatoren als Motorräder durchaus als gelungene Idee. Obwohl die nicht mit KI gesegnet waren :)
    Und auch Marcus Wright kommt echt sympathisch rüber. Den Kameoauftritt
    vom Gouvernator fand ich eigentlich weniger stöhrend aber ansonsten wie oben beschrieben…
    Vielen Dank McG!! :)

  • Reply cerrus 4. 6. 2009 at 8:05

    Achso… und der Trailer war wirklich richtig gut gemacht.
    Im Film keine Spur von der guten Musik von NIN!
    Habe mir sogar den Abspann bis zum Schluss angetan.
    Wurde echt extra für den Trailer produziert.

  • Reply Sandstrahler 4. 6. 2009 at 8:12

    @3: Ist auch meine Mechanik: Batz oder Bokelberg finden ihn doof? Unbedingt angucken!!! : D

  • Reply Markus Freise 4. 6. 2009 at 8:13

    Dann werde ich mir den Film wohl doch anschauen. … Mir kam eine Frage in den Sinn, habe aber keine Lust/Zeit mich durch Eure Archive zu wühlen. Helft mir auf die Sprünge: Welche Popcorn-Film ist hier mal gut weggekommen? … Vielleicht ist das auch einfach nicht Dein Genre, Batzman!?

  • Reply Ben 4. 6. 2009 at 8:34

    Das liegt nicht an Batzman, der Film ist überall genau so, wenn nicht noch schlimmer durchgefallen… ein „Popcornfilm“ muss sich ja nicht duch unerträgliche Konzept- und Timingprobleme auszeichnen, oder?

    Apropos Probleme: Versucht der Reviewtext absichtlich den Filmstil nachzuahmen? Ich fand das ganze doch etwas konfus zu lesen, mag am frühen Morgen liegen, aber auf mich wirkt der Text etwas vergleichsüberladen und fragmentarisch.

  • Reply Kosta 4. 6. 2009 at 8:40

    @3
    Also für mich liest sich das so, als würde Batzman jede Menge Spaß beim schreiben der Kritik haben:
    „Christian Bale grunzt sich in Batman-Tonlage ohne Nuancen durch den Film, murmelt tiefschürfende Glückskekssprüche in den Äther und darf Dialoge aufsagen für die sich manch ein Power-Ranger wahrscheinlich geschämt hätte.“
    Also, wer sowas schreibt, hat Spaß dabei. Und den mit den Power-Rangers muss ich mir merken.

    @9
    Das ist ja genau das Problem. T1 und T2 waren verdammt gutes Action-Kino, nicht bloss Popcorn-rein-Hirn-raus.

    Ansonsten werd ich mir den wohl nicht anschauen, war schon von T3 sehr enttäuscht…

  • Reply Markus Freise 4. 6. 2009 at 8:47

    Geschätze 5,99 Millarden Menschen werden sich den Film nicht anschauen. Inkl. meiner Mutter. Wenn die jetzt alle ihre Meinung hier hinein schreiben. Oh Mann. … Auf imdb.com – der Mutter aller Popcorn-Film-Datenbanken – bekommt der Film seit Start stabile 7.3-7.5 Punkte. Das genügt für einen unterhaltsamen Abend.

    Eine Kritik ist auch immer die Bilanz von Erwartung und Erfüllung. Der Film ist von McDonalds, oder wie der heißt. Ohne je einen Film von ihm gesehen zu haben, genügt seine Vita doch, um zu wissen: Herr der Ringe mit Robotern war nicht zu erwarten.

    Jetzt habe ich endlich mal wieder eine prima Idee für einen Blog-Beitrag.

    P.S. Liebe 5FF, ich warte noch auf eine Antwort zu meiner Mail bzgl. der Performance Eurer Website. Die ist nämlich weiterhin wegen der vielen Trailer auf der Frontseite auf Safari/Mac OS X mäßig. Und wer jetzt sagt, ich solle halt Firefox nehmen, dem sage ich, der soll doch lieber ins Programmkino gehen.

  • Reply Matty 4. 6. 2009 at 8:54

    Ich geb dem review bedingt recht. Alles in allem hab ich mich aber nicht geärgert dafür 8 Euro bezahlt zu haben. Ich wurde knapp 2 Stunden gut unterhalten. Das war das was ich wollte und die Story war dünn und unlogisch, aber was hätte man da auch groß draus machen sollen mal im Gegensatz gefragt? Nach T2 war die Story an sich zu Ende. Alles was danach kam/kommt ist und bleibt an den Haaren herbei gezogen. Egal wie sehr man sich auch mit der Thematik auseinander setzen mag.

  • Reply OddGex 4. 6. 2009 at 9:11

    danke, Du hast mir aus der Seele gesprochen… dieser Film – wie auch der Vorgänger – lösen einfach mal keines der Versprechen ein, die seit dem ersten Teil gegeben werden, im Gegenteil, es scheint langsam so, als wenn John Connor nur für seinen Selbsterhalt und nicht den Erhalt der Menschheit wichtig wäre… was für ein unlogischer, langweiliger Mistfilm… der letzte Terminator, den ich gesehen habe… vllt. hätte sich MCG mal den neuen StarTrek ansehen können, der zeigt nämlich, wie man Logiklöcher mit Tempo und Action ausbügelt und eine „alte“ Serie krachermäßig neu erfindet…

  • Reply Ben 4. 6. 2009 at 9:14

    @12: Bei Rottentomatoes sind es vernichtende 34%. Nix für ungut, aber wer den Wert auf Explosionen und Titten legt um sich zu unterhalten der braucht a) keine Filmkritiken lesen b) sich nach deren Lektüre nicht darüber aufregen dass es Menschen gibt die an Actionfilme Ansprüche stellen, die darüber hinaus gehen.

    Und was Flashperformance unter OSX angeht: Das ist letztlich Adobes Schuld. Flash abschalten oder click2flash installieren mag etwas helfen.

  • Reply Markus Freise 4. 6. 2009 at 9:18

    @15: Bei imdb.com sind es 7.3. Wir drehen uns da im Kreis. Und was hast Du gegen Titten und Explosionen?

  • Reply Batzman 4. 6. 2009 at 9:26

    @Markus

    sich auf die Wertung der imdb zu beziehen ist etwa so aussagekräftig wie zu sagen: Im Twilight-Forum fanden die 13jr Mädchen Twilight alle super. So sehr ich die imdb ihrer Informationen halber schätze, aber was die User sich da zusammenvoten ist wirklich nicht aussagekräftig. Gibt auch genug Leute die die BILD super finden, Merkel für sympathisch und kompetent halten und glauben Rosamunde Pilcher-Filme und das das Frühlingsfest der Volksmusik sind gute Unterhaltung.

  • Reply Markus Freise 4. 6. 2009 at 9:31

    Naja. Im statistischen Mittel liegt die IMDB aber genau in meinem – und ich will behaupten gemeingültigen Geschmack des Mainstreams.

    http://www.imdb.com/chart/top

    Was nun?

  • Reply Schwarzmaler 4. 6. 2009 at 9:35

    Oh Gott. Die acht Euro kann ich mir also sparen und auf Ostern 2011 bei RTL warten.

  • Reply Batzman 4. 6. 2009 at 9:48

    @Markus

    Du meinst die alte Weisheit „Scheisse ist super! Milliarden Fliegen können sich nicht irren“ ist letztlich doch richtig? ;)

  • Reply hn 4. 6. 2009 at 10:04

    Ach. Das Geld wäre so gut investiert gewesen in ~5 weitere Seasons der Sarah Connor Chronicles. Klar hatte das teils üble Soap-Momente, aber im Mittel überragen die guten Szenen. Außerdem Summer Glau. Bitte.

  • Reply Ranor 4. 6. 2009 at 10:06

    Ach, was für eine Scheisse. Nicht deine Review, Batzman, sondern der Film. Was mich wundert: In keinem Review, auch nicht in deinem, hat jemand die haarsträubenden Logikfehler (ich sage nur so spoilerfrei wie möglich das Stichwort „Funk“) des Films erwähnt, durch die der Plot absolut keinen Sinn ergibt. So wirklich gar keinen.

  • Reply Cathrin 4. 6. 2009 at 10:11

    „…John D. Brancato und Michael Ferris, die uns schon cineastische Perlen wie Catwomen, Watchers II, Into the Sun, den Krokodilheuler Primeval und natürlich Terminator 3 geschenkt haben…“ – warum, bitte schön, lässt man solche leute denn überhaupt noch arbeiten und bezahlt sie für schlechte drehbücher?! kann man nicht mal gute leute ranholen??? jedenfalls danke, batzmann, 8 euro gespart.

  • Reply sensee 4. 6. 2009 at 10:23

    Ich frage mich immer wie es zu so einer Konstellation von Drehbuchautor und Regisseur bei solch einem „wichtigen“ Film kommen kann? So ein riesen Buisness und es findet sich nix besseres? Ich hab den Film nicht gesehen, aber ich frage mich im Allgemeinen wie solche Fehlbesetzungen entstehen?

  • Reply zero_content 4. 6. 2009 at 10:33

    ich habe gestern nacht auf deutschlandradio die kritik über diesen film gehört:
    „wo bale draufsteht ist schauspielkunst drin“
    „nicht nur grandiose äktion,sondern auch figuren,deren entwicklung man mit interesse verfolgt“
    da bestätigt sich Soboczynskis „http://www.zeit.de/2009/22/Der-Intellektuelle“ aussage über die totfeindschaft des netzes gegen die intellektuellen .

  • Reply Fringey 4. 6. 2009 at 10:38

    Terminator Salvation? 155 Minuten meines Lebens, die ich nie wieder zurück bekomme…

  • Reply Paul_Baeumer 4. 6. 2009 at 10:40

    Ganz ehrlich für mich war eigentlich schon nach Teil 3 Schluss. Deshalb hatte ich keine großen Erwartungen an den vierten Teil und habe eher den Beginn einer anderen Trilogie erwartet als eine Fortsetzung. Ich hab mir schon gedacht, dass der Film keine gute Story hat…

    ABER WENN JETZT SOGAR DIE ACTION ZU KURZ KOMMT WAS SOLL DAS DENN DANN FÜR EIN TERMINATORFILM SEIN?

    Naja mir tun die Leute leid die sich schon länger auf den Film gefreut hatten.

  • Reply Plastikman 4. 6. 2009 at 10:50

    oha, also haben sich meine schlimmsten Befürchtungen doch bewahrheitet…
    Naja, es kommen ja noch Tim Burtons „9“ und Camerons „Avatar“. Dann heisst es also doch noch weiter warten auf meinen ersten sinnvollen Kinobesuch in diesem Jahr. Auch wenn ich stark bezweifle, dass Cameron seinen Streifen zu Weihnachten auf die Leinwand bekommt.

    Und was die Kritik an die Kritiken hier angeht:
    Wer eh schon weiss, dass die Kritiken hier euren Geschmack nicht wiederspiegeln, dann lest sie doch erst garnicht ;D
    Soviel zum Gratis- Tip des Tages *lol*

  • Reply tdeece 4. 6. 2009 at 10:56

    Kam selten vor, dass ich bei einer Kritik hier (die ich allesamt meist super finde) kontinuierlich genickt habe. Trifft es absolut auf den Kopf! Habe den Film gestern gesehen und kann alles hier unteschreiben. Langweillig, seelenlos, platt, uninspiriert. Der schlechteste Terminator – auf jeden Fall – mit Abstand! Obwohl ich den dritten auch schon ziemlich scheiße fand.

    Thema „Gschmackssache“ hin oder her – ich KANN einfach nicht verstehen, wie man den Fim super finden kann. Ich kann vieles verstehen, außer Fuß-Fetischismus, und wie man T4 mögen finden kann!

  • Reply Batzman 4. 6. 2009 at 10:58

    @Zero_Content

    Also Deutschlandradio wars wohl nicht, die verreissen den Film auch: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/filme/975105/

  • Reply matze 4. 6. 2009 at 11:56

    Hab ihn gestern auch angesehen und fand ihn eigentlich gar nicht so schlecht. Klar, kommt nie und nimmer! an einen T2 ran aber das hat glaub ich auch wirklich niemand erwartet. Allerding fand ich ihn um Längen besser als T3.
    Das mit der nicht aufkommenden Spannung kann ich aber absolut bestätigen. In keiner Sekunde des Films wirds auch nur irgendwie Spannend. Dafür fand ich die Action dann doch sehr ansehnlich.
    Popcorn Kino halt. Für 7.50,- macht man da nichts falsch in den Film zu gehen, soweit man nicht zu hohe Ansprüche stellt..

    Gruss

  • Reply DrJonezzz 4. 6. 2009 at 12:51

    Batzman – sehr sehr gute Kritik! Dem ist nichts hinzuzufügen!

    Wenn ich Leute lese, die den gut finde, macht mich das traurig. Den an diesem Film ist einfach alles so mies gemacht. Wie kann man allein so ein Buch verfilmen?? Besser nochmal ne halbe Mille für n neues Buch von einem Top-Autor ausgeben. Wenn so viel Potential einfach nicht genutzt wird und eine in Teil 1 und 2 so tolle Serie so mies verkackt wird, und es Leute gibt, die das auch noch gut finden… dann finde ich das wirklich traurig!

  • Reply Binding 4. 6. 2009 at 13:02

    Ich schließe mich matze an und sage: Es hätte doch noch viel viel schlimmer kommen können! Auch wenn natürlich generell mehr zu erwarten gewesen wäre, kann ich mit diesem T4 sehr gut leben. Ich finde sogar, dass er sich recht optimal – und vor allem ohne Logikfehler! – in die ganze Terminator-Mythologie einfügt. Auch wenn die meisten Kritikpunkte zutreffen mögen, bleibt unterm Strich doch noch einiges übrig. Bin sehr gespannt auf die weiteren Fortsetzungen!

  • Reply SuppenkaZper 4. 6. 2009 at 13:12

    Ich stimme Batz in der Review vollkommen zu und würde sogar noch einen Stern aufgrund der wirklich derben logikfehler (innerhalb des Films, nicht der Terminator Chronologie) abziehen und davon gibt es echt zu genüge.
    Das traurige an dem Film finde ich

    -minispoiler-

    das man wohl tatsächlich die alten Filme gesehen hat und versuch hat ein paar nette details einzubauen. Johns Narbe, Hunter Killer, die Tonbänder usw usw.. aber es hat einfach nicht hingehauen.

    -minispoiler-

    Eigentlich würd ich denken gewollt und nicht gekonnt.. aber selbst an dem Willen zweifel ich bei dieser Produktion. Man hat weder das Bedrohungsprinzip eines Terminators noch das der Endzeit verstanden..
    da waren die Zukunftsaussichten aus 1 ja näher am thema als dieser Film.

  • Reply SuppenkaZper 4. 6. 2009 at 13:19

    nachtrag : bei irgend einem Making Of was ich letzten sah, sagte jemand übrigends sehr passend :
    “ uns war klar das aus dem Terminator Universum noch ne Menge rauszuholen ist“
    sehr passend, immer schön die Cashcow melken ..

    p.s. ja ich weiß er meinte es anders..

  • Reply zero_content 4. 6. 2009 at 13:33

    @ 31
    doch,und zwar in der sendung „fazit-kultur vom tage“
    es mag ja sein,dass nicht alle vom deutschlandradio die gleiche meinung haben.
    auch spricht es bände,wie auffällig unauffällig sie sich um eine auseinandersetzng mit dem hass des netzes auf alle intellektuellen drücken.
    ich entschuldige meine renitenz,aber dieses pamphlet muss einfach so oft wie möglich und überall angepriesen werden ;-)
    “http://www.zeit.de/2009/22/Der-Intellektuelle”

  • Reply Mozzerino 4. 6. 2009 at 15:16

    Fuckin hell! Das kommt unerwartet!
    David Carradine, Bill persönlich, ist tot!
    RIP, Motherfucker!

  • Reply Quiet_Earth 4. 6. 2009 at 16:21

    @ 38.

    Was hat das mit der Review hier zu tun?

  • Reply Nils 4. 6. 2009 at 17:31

    -kleiner spoiler-

    was ich am allerlächerlichsten fand ist, dass in einer szene angedeutet wird das antibiotika etwas sehr seltenes geworden sind … am ende aber eine herztransplantation unter einem tarnnetz auf einem wüstenflughafen durchgeführt wird.

    lange nicht mehr so einen mist gesehn. gute review!

  • Reply j4k3 4. 6. 2009 at 19:46

    Schade. Aber leider full ack. Der Film war wirklich von vorne bis hinten erbärmlich. Und ist mit zwei Sternen meiner Meinung nach überbewertet.

  • Reply ThunderChild 4. 6. 2009 at 20:36

    Tja, schade drum. Selten hat ein Film soviele Fehler im Vergleich zu seinen Vorgängern gemacht oder ist durch Logiklöcher derartig unangenehm aufgefallen, und ich fand Star Trek richtig gut! Naja, man kann eben nicht zwei Hauptgewinne in zwei Wochen ziehen ;)

  • Reply TOPF 4. 6. 2009 at 21:26

    ein halber höchstens.
    wie die gleich am anfang betonen dass der hybrid ein stakres herz hat..
    grauenhaft,da wusste man ja sofort was kommt..
    und warum gab es zweimal ein mcg film und terminator die erlösung zu lesen im vorspann?das hat mir schon echt nicht mehr gefallen,die ersten minuten ich dachte okay das ist die anfangssequenz geht ja schon recht gut los..aber dann,…dann…dann..dann passierte garnichts mehr.
    einfach nur trash
    grottenschlechter trash.
    daneben sieht sogaralien vs predator2 noch besser aus, und das will was heißen.

    leute spart euch den kinobesuch,selbst wenn euch die kritik nicht zusagt, es waren mit sicherheit schnitte vonnöten..
    sind teilweise auch sehr aufgefallen.
    es gab nur eine gute szene in der zerbombten stadt,der kampf gegen den einen terminator mit der minigun.die einzige szene die mich gefesselt hat.
    der rest war langweilig und dumm inziniert..sollen se cameron fragen ob er teil 5 dreht, bitte keine musikclipregisseure mehr -.-

  • Reply Markus Freise 4. 6. 2009 at 21:29

    Oha! Solang kriege ich ehrlich gesagt den Eindruck, dass der Film vielleicht *doch* nicht so gut ist. :-)

  • Reply Einem Terminator ein Bein stellen » dyingeyes weblog 4. 6. 2009 at 21:41

    […] folgende Satz aus der Besprechung der Fünf Filmfreunde des neuesten Terminator-Films ist für mich schlicht die Quintessenz dessen, was ich bisher über ihn gelesen habe: Wenn […]

  • Reply mooky 4. 6. 2009 at 21:55

    das review mag gut sein wenn man die anderen filme in betracht zieht, aber für ein actiongeballer schneidet der film doch sehr gut ab. dank den ganzen miesen kritiken hab ich mir nichts erwartet und fand mich doch knapp 2 stunden ohne große langeweile ganz gut unterhalten. mit Terminator 1 oder 2 hat das ganze natürlich nichts zu tun, aber seit teil 3 erwarte ich sowieso keine neuen ideen mehr. zudem finde ich die deutsche synchro schlecht und einige syncstimmen einfach nur peinlich. was soll an common so verkehrt sein??? der hat sowieso kaum was zu sagen?

  • Reply The Director 4. 6. 2009 at 22:03

    Ich fand, in Terminator 2 waren die Roboter besser gemacht. CGI wird niemals echt aussehen. Das wissen leider Leute wie Spielberg, Lucas, Jackson und nun auch McG leider nicht. Ich hoffe, man wird sich in Zukunft mal wieder Mühe für Effekte geben.
    „… Die Zukunft ist, was du daraus machst. Hier ist John Connor.“
    Halt die Fresse!

  • Reply Markus 4. 6. 2009 at 22:12

    Wie kommt Ihr bloß zu solchen Reviews? Schaut Ihr Filme nur noch, um darüber abzustänkern? Hauptsache, man schliesst sich mit seiner Kritik der Allgemeinheit an und schreibt am besten das noch negativere Review? Wundert Euch nicht, wenn wir bald nur noch so einen Müll wie „Die Ludolfs“ vorgesetzt bekommen. Vorbei die Zeiten als man hier noch vernünftige Filmkritiken lesen konnte.
    Ausserdem: Kein Wort über den Bombast-Sound? Manch einer sollte mal ins Kino gehen und sich nicht nur mit tor…ts vor dem Laptop vergnügen.

  • Reply Jan 4. 6. 2009 at 22:41

    Komme gerade aus dem Kino. War sehr unterhaltsam – der Wickie Trailer für den kommenden Herbst!
    Ich kannte die Kritik schon vorher aber da war noch ein Funke Hoffnung – Batzman hat sich schon manchmal geirrt (ja, kaum zu glauben, ist aber so!), z.Bsp. bei Lord of War (der ist nämlich sehr gut) und auch bei Watchmen (der ist nämlich totaler Müll – verwechselt Tiefgang mit Langeweile, auch wenn das 100% der Vorlage geschuldet ist) während ich aber trotzdem oft mit ihm konform gehe ( Indy 4, Taken, usw.).
    Kurz gesagt – der neue T4 ist ein Totalausfall. Als alleine stehender Film mag er ein sinnfreier, entfärbert No-Brainer sein, aber in Tradition von T2 ist er eine absolute Katastrophe. Und ich meine nicht nur den allgemein überschätzten C. Bale oder die Logikfehler (zünden einer Atombpmbe gleich neben dem Hubschrauber, is klar, und EMP gibts dabei in der Zukunft ja wohl auch nicht mehr). Schon das Intro, wo die Namen aufgelistet werden, während dabei durch die Buchstaben des Filmtitels gefahren wird, ist dermaßen billig und schlecht gemacht, das dagegen die Eröffnung von z.Bsp. Die Reise ins Ich (1987) als Meisterwerk gelten darf. Wenn dann noch schnell die Geschichte vom Jüngsten Gericht als Text auf die Leinwand gebracht wird ist entgültig Schluss.
    Der Film hat manchen guten Effekt, aber er scheitert bei der Handlung genauso wie bei der kurzen Remineszens an Arnold – viel gewollt aber total lächerlich umgesetzt!
    Definitiv nicht zu empfehlen!!!

  • Reply Fzeiger 4. 6. 2009 at 22:53

    Wenn ich ehrlich bin beziehen sich viele Kritiken (nicht unbedingt eure!) für mich auf das Weekend Gross der Filme respektive auf den paar Reviews die es vorab iwo zu lesen gab. Heißt jetzt nicht das T4 n super Film ist (ich selbst schau ihn mir morgen erst an), vielmehr verstehe ich Reviews als Orientierungshilfe mit welcher Erwartungslage ich ins Kino gehe, weswegen ich hier auch gern täglich reinblicke.
    Die Comments hier waren aber auch schonmal besser. Ich schreib sehr selten einen. Glaub insgesamt erst 3 mal, aber der hier musste Mal wieder sein. Wenn hier einigen generell der gute Geschmack abgesprochen wird, respektive unselektives „Schauen“ unterstellt wird bekomm ich mal wieder nen Fön.
    und nun flame on; als alter Adam Sandler Fanboi bin ich hier eh einges an gutgemeinten *hust* Überzeugungsversuchen gewohnt

    MfG

  • Reply Terminator Salvation | Nerdcore 4. 6. 2009 at 23:13

    […] von Batzman bei den Filmfreunden, der an dem Film auch wenig gute Haare lässt: Von McG hatte wohl niemand einen Film mit großen Charakteren, einer intelligenten Story oder […]

  • Reply Killerspots 4. 6. 2009 at 23:25

    Danke für den Review. Mir geht es Ähnlich, war schon enttäuscht.
    Muss aber ehrlich eingestehen, dass ich Teile des Films recht gut und kurzweilig fand. Die Action war gut, visuell sehr ansprechend und durchaus gut in Szene gesetzt.
    Das Sound-Design war der absolute Hammer in meinen Augen. Dieser Riesen-Terminator macht ja mal einen verdammt geilen Sound.

    Was mich wundert sind so die kleinen Ungereimtheiten in dem Film? Warum stehen da überall Computer rum, die Menschen locker bedienen können? Es sind verdammte Maschinen, die brauchen glaube ich keine Computer, um Dinge zu initiieren. Obwohl ich das Bild, wie ein T-800 im Endoskelett an solch einem PC steht und Sachen auf dem Keyboard eintippt mal ganz amüsant finde.

    Auch dass gegen Ende eine Generation von Terminatoren auf einmal ein Art und Weise der Vernichtung überleben, die ein weiter-entwickelte Version von Terminator im T2 nicht überlebt hat. Nicht ganz konsequent durchdacht das Konzept.

  • Reply Binding 5. 6. 2009 at 0:00

    @ alle, die meinen, T4 hätte das „Terminator-Konzept“ mit der nicht tot zu kriegenden fiesen Maschine, die einen endlos verfolgt, nicht kapiert und weiterverfolgt: Das mag zwar schon sein, aber T4 ist ja das Prequel aus der Zukunft, in der der Krieg der Maschinen gegen die Menschen abgeht. Das bedeutet: Der Rahmen ist erweitert, und es wird eine ganz andere Geschichte erzählt (die übrigens Cameron selbst ja auch bereits ganz anders in seinen beiden Terminator-Filmen gezeigt hatte, nämlich ähnlich wie in T4). Insofern kann ich zwar verstehen, dass jemand enttäuscht ist, weil der Film nun anders aufgezogen ist als die Vorgänger. Aber logisch ist die Entscheidung der Drehbuchautoren und Produzenten von T4 trotzdem – und man kann ihnen die „Abweichung“ nicht wirklich vorwerfen. Das Konzept der gnadenlosen Jagd eines quasi unzerstörbaren Verfolgers finde ich zwar generell auch prickelnder (übrigens ist es – wie auch der ganze Terminator-Roboter – von Michael Crichtons „Westworld“ inspiriert und wurde auch in Tim Burtons „Sleepy Hollow“ angewendet). Aber schon beim ersten Teil 1984 habe ich mir gewünscht, mehr aus der Zukunft zu sehen, und dies löst jetzt T4 doch echt ziemlich gut ein. Ich bin trotz allem wirklich recht zufrieden damit.

    @ Killerspots: Du meinst mit „ein Art und Weise der Vernichtung (…), die ein weiter-entwickelte Version von Terminator im T2 nicht überlebt hat“ das Bad in der Metallschmelze? Es ist schon ein Unterschied, ob man etwas komplett in die Brühe reinversenkt oder ob etwas davon mal kurz übergossen wird! Und der T-1000 war außerdem auch „anfälliger“ dafür, weil er ja selbst aus Flüssigmetall bestand, das sich gegen eine konstant heiße Brühe nicht „wehren“ kann, weil es quasi darin gefangen ist.

  • Reply Madner Kami 5. 6. 2009 at 0:08

    Ich gehe vollkommen mit allen negativen Kritiken konform. Hier, wie auch bei Star Trek, kann ich die ganzen positiven Stimmen einfach nicht nachvollziehen, denn es ist nichts, aber auch wirklich garnichts richtig:

    Da werden Angriffspläne über uncodierten Funk (UKW-Radios) besprochen oder ausgeplaudert. Das technologische Wunderwerk Skynet bedient sich des schlichten KW-Funk um seine Weltarmee zu steuern. Atombomben explodieren wenige Meter unter oder hinter einem Helikopter, der wahlweise in der nächsten Szene weit genug entfernt ist um nicht mal zu wackeln oder sich ein paar mal im Kreis dreht, katastrophal abschmiert und plötzlich mehrere Kilometer weit vom Explosionsort entfernt ist, inklusive einem praktisch unverletzem John Conner.
    Terminator der Marke Exoskelett gibt es fast garkeine zu sehen und sie leiden auch noch am Goon-Defekt, denn sie schießen immer so schlecht wie es die Situation gerade erfordert. Skynet, das eine seiner Großzentralen mit vielleicht 2 Flakgeschützen und einem einzelnem T-600 sichert, der auch noch völlig reaktionslos an Conner, der gerade eine Einstiegsluke gehackt hat und sich „dahinter“ versteckt vorbeiläuft und das obwohl die Hackingkabel noch total offensichtlich an der Konsole hängen und direkt zu dem Gerät führen, daß Conner noch in Händen halten muß während er sich „hinter“ dem Türrahmen versteckt (der natürlich auch noch kaum breiter als er selbst ist…). Bedrohungspotential sehe ich da beim besten Willen nirgends im Film und damit geht alles flöten was das Wort Terminator andeutet. Und anscheinend kann man die Maschinen ja eh mit einem Audiosignal ausschalten… Zitat: „Lauter! LAUTER!“
    Ressourcen sind immer dann knapp, wenn es gerade irgendwie passt. Da steht frische Milch auf dem Tisch einer Tankstelle mitten im Niemandsland und meilenweit keine Kuh zu sehen, Antibiotika sind angebliche Mangelware und dennoch ist es kein Problem eine Herztransplantation ohne jegliche Komplikationen durchzuführen. Die Resistance hat A-10er und Hueys wie ein Supermarkt Plastiktüten und anscheinend auch unendliche Treibstoffreserven und sowie scheint Skynet total blind zu sein, denn die Hangare und betriebsamen Resistancebasen kann man einfach nicht übersehen.
    Magnetminenfelder, die die Resistancebasen vor Termintorfußtruppen schützen sollen, sind noch nichtmal in der Lage einem Termintor auch nur das Bein abzureißen, an das sie sich gerade geheftet haben. Resistance und Skynet geben sich wirklich nichts im Wettrennen um die größte Dummheit bei Angriff und Verteidigung.

    Offensichtlich wichtige Nebencharaktere stehen dumm rum und sind gerade mal gut genug als Onelinestichwortgeber. Hauptcharaktere, bei denen sich nichts, aber auch garnichts entwickelt (hier ist Kyle Reese als in erster Linie ziemlich überforderter Jungspund sogar noch am überzeugendstem).
    Lächerliche Grafikeffekte zum Beispiel beim völlig unglaubwürdig entstelltem, schwer angeschlagenen Marcus.
    Transformerssoundeffekte für den „Riesenmenschenernteroboter“ mit Verbrennungsmotor auf dem Rücken, der sich sowieso total unbemerkt in einer völlig flachen Landschaft an eine Gruppe Überlebender heranschleichen kann und natürlich ist die einzige Person, die überhaupt irgendwas davon mitbekommt das kleine, anscheinend telephatisch begabte, stumme Kind (und das auch nur dann, wenn es eh schon zu spät ist).
    Die Musik ist eintönig und lässt jegliche bedrohliche Schwere missen und trägt so garnichts zu dem Film bei (auch wenn es ein oder zwei ~gute~ Tracks gibt).

    Sorry, aber hier stimmt einfach vorne und hinten nichts: Massen an Logikfehlern, Plotholes und unsinnige Szenenschnitte sowie eine völlig wirre und unverfolgbare Grundgeschichte.

  • Reply Fluke 5. 6. 2009 at 1:24

    @Madner
    Die Milch muss ja nicht von der Kuh kommen, denn in der Szene danach sind Ziegen im Hintergrund zu sehen…

  • Reply mooky 5. 6. 2009 at 8:22

    es braucht keine atombombe um einen pilz zu erzeugen. der eigentliche widerstand hat natürlich antibiotika und gute ausrüstung, da es sich um die letzte militärmacht handelt, die verstreuten restlichen menschen haben diese natürlich nicht. skynet hat ja nicht von anfang an 3 millionen roboter am start und schon gar nicht die der klasse t-800, die maschinerie kommt erst in fahrt, der große vorteil waren eben die bomben mit denen die menschen extrem dezimiert und zerstreut wurden. skynet braucht keine großzentrale da es sich wie das internet verhält und nicht auf nur einem computer laufen muss UND die zentrale mit den gefangenen und das audiosignal waren offensichtlich nur eine falle um die connors in die t-800 produktionsstätte zu locken. der t 600 wird oft genug als das schlechte modell angepriesen weswegen es auch durchaus sein kann dass er das kabel nicht entdeckt. –

    natürlich gibts es logikfehler und in diesem film der schon drei teile hat sicher nicht wenige, doch wer sucht der findet und seine eigene phantasie und vorstellungkraft an der kinokasse zu lassen finde ich als kinobesucher beschämend. es gibt trottel die wohl noch einen fantasyfilm so „realistisch“ wie möglich haben wollen oder das ihnen jeder scheiss in 3 stunden genaustens erklärt wird.
    der film war nicht der beste und sicher etwas mickrig im bezug auf T 1 und 2, trotzdem kann ich ihn guten gewissens weiterempfehlen für alle die sich ins kino hocken und sich einfach mal berieseln lassen.

  • Reply Jan 5. 6. 2009 at 10:09

    @Madner
    Ich gebe dir komplett recht, in jedem Punkt.
    Besonders enttäuschend bzw beeindruckend sinnfrei fand ich die Skynet-Basis – angeblich schwer bewacht konnten sie zum Schluss ohne Probleme bzw Widerstand mit einem Helikopter reinfliegen und wieder starten – da erwarte ich ein bischen mehr Gegenwehr (und ja, ich weiß das 1!!!!!!!!!! Turm deaktiviert wurde – warum er aber nicht wieder in betrieb genommen wurde wie hier ja wohl vermittelt werden soll, bleibt einw eiteres Geheimnis des Films).
    @Mooky
    Tut mir leid, man kann sich jeden Film schönreden – muss es aber nicht.
    Wenn du ihn magst und weiterempfehlen kannst ist das schön. ich kann das nicht.

    T4 ist die konsequente Weiterführung der Atombombenszene aus Indy 4.
    In diesem Sinne – Nuke the Fridge!!

  • Reply Doughnut 5. 6. 2009 at 11:01

    Tja, was soll man zu dem Film sagen?
    Nukleare Brennstoffzellen (ROFL!!!) und ein Skynet, der zu doof ist, Kyle Reese (und damit auch Connor) einfach zu töten und ihn stattdessen also Köder benutzt.
    Peinlich, peinlich.

  • Reply moi 5. 6. 2009 at 11:33

    Gestern den Film angeguckt…37% bei rottentomatoes ist etwas daneben…es sollten 32% sein imo

  • Reply moi 5. 6. 2009 at 12:23

    etwas laut, sonst eine nette Komödie..
    ..leider soll es aber ein Action-Spektakel sein, und da versagt der
    Film auf ganzer Linie. Terminator-Die Erlösung ist eben nicht ein
    unterhaltsamer Popcornfilm der nüchtern betrachtet nur mittelmäßig ist,
    sondern durchgehend öde, sinnfrei und lahm. Dabei reiht er sich
    anstandslos in die Schlange von Filmen mit großen Namen und schäbiger
    Umsetzung, und damit meine ich nicht enttäuschende Fortsetzungen wie
    Indiana Jones 4 die man sich wenigstens einmal ruhigen Gewissens
    anschauen kann und die im Vakuum, abgespaltet von ihren großartigen
    Vorläufern irgendwie schon in Ordnung sind, sondern damit meine ich
    wirkliche Gurken wie Matrix 3 und Aliens vs Predator, wobei selbst
    Robocop 3 und Star Ship Troopers Marauder mehr Spass gemacht haben wie
    dieses 13-Seiten-Drehbuch-Desaster mit anscheinend improvisierten
    Dialogen. Bezeichnend dabei ist dass in einer Szene ein Dornbusch durch
    die Wüste kugelt und man sich als Zuschauer fragt ob dies nicht doch
    eventuell ein Hinweis des Regisseurs sein soll.

  • Reply The Director 5. 6. 2009 at 13:54

    Kommt schon. Welcher Film ist schon logisch? Allerdings ist der Film tatsächlich so mager gebaut, dass die Unlogik hier besonders hervorsticht. Gestört haben mich aber nur Dinge, wie diese endlosen Zitate aus den Vorgängern, wie Batzmann schon einige erwähnt hat (Es gibt leider noch viele mehr). Der Soundtrack war auch grauenhaft, was hat der eigentlich zum Geschehen beigetragen? So gut wie nichts. Ich mochte die trashige Technomukke aus T1 oder diese leise bedrückend wirkende Hintergrundbegleitung aus T2, wenn ihr wisst was ich meine. Diese Begleitmusik mit diesen Sounds einer bisweilen noch schwachen Batterie, als würde sie nach Freiheit rufen und langsam immer stärker werden und die einem das Gefühl gibt, dass Dunkelste Zeitalter der Menschheit stehe bevor. T4 bietet uns unbeholfenen nichts aussagenden Hintergrundklang. Ich habe mich zudem gewundert, warum die Filmkulisse so seltsam in dreckigem grün gehalten ist. Früher war das doch alles immer schön blau und Nacht. Dieses Kriegsfeeling aus Teil 1 und 2 hat sowieso komplett gefehlt. Ich habe, wie schon in T3, Sarah Connor vermisst. Warum hat uns ihre Stimme nicht wieder mit so einer wunderschönen Einleitung wie in T2 beglückt? Christian Bale weiß seine Rolle als John Connor nicht zu würdigen. Och ich bin soooo unglücklich :(

  • Reply dekkker 5. 6. 2009 at 14:37

    Die fehlende Logik ist mir persönlich sogar egal. Vielmehr, ich gehöre zu der Gruppe Kinogänger, die Logiklöcher oft sogar gar nicht bemerkten, auch wenn viele andere sich bereits stöhnend in den Sesseln wälzen. Das Film darf für mich auch gerne mal unlogisch sein, wenn er sonst Spßa macht. Transformers war die materialisierte Doofheit, aber hat schon Spaß gemacht, wie ich finde. Trotz aller Peinlichkeiten. T4 ist das, minus den Spaß. Ich finde ihn auch nicht nur als Teil der Terminator-Reihe schlecht (wo er natürlich unterirdisch ist), nein, AUCH als völlig selbstständiger postapokalyptischer Actionfilme taugt – der – ein – fach – nichts! Da ist auch der Begriff „Popcorn-Kino“ der hier so häufig auftaucht falsch. Popcon-Kino darf dumm sein, muss aber SPASS machen oder SPANNEND sein! Jaaaa, das Sound-Design war wirklich gut. Und? Wird der Film dadurch bedeutend besser? Nö! Die Action war nett, aber nicht spannend und nicht originell. Die Story war blöd, die Charaktere alle blass, die Dialoge dumm, John Conner/Christian Bale total verschenkt, es war einfach nicht spannend, die Musik war absolut öde – lediglich die Effekte waren gut. Ja. Und? Reicht das? Effekte und Sound? Nein, nein, nein, das reicht nicht. Nicht für einen Terminator-Film, und auch nicht für irgendeinen anderen. Das hat nichts mit hohen Ansprüchen zu tun, oder damit, dass ich „einfach mal rumstänkern“ will, oder warum auch immer. T4 ist einfach stupider, blasser und oberflächlicher Fortsetungs-Shit, und wer diesen Film wirklich gut findet hat keine Ahnung was einer guter Film ist, sorry!

  • Reply Fzeiger 5. 6. 2009 at 15:08

    „und wer diesen Film wirklich gut findet hat keine Ahnung was einer guter Film ist, sorry!“
    *sigh*

    schonmal was davon gehört, dass man Filme „gut“ finden und das dann differenziert erläutern kann?

    Siehe #51. Hat er aufgrund seines Comments jetzt keine Ahnung was ein guter Film ist? Grow up srsly

    Wie gut das meine Toleranzgrenze für Filme bezüglichen Kritiken ziemlich offen ist, sonst würd ich kaum noch ins Kino gehen oder mir nur noch retropopulären Kram anschauen.

    Mittlerweile muss ich nach all den Kommentaren wirklich sagen, dass ich froh bin wenn ich irgendwann um halb neun den Film endlich gesehen hab und sich meine Nerven beruhigen können

  • Reply Quiet_Earth 5. 6. 2009 at 15:09

    Ich gucke nun schon jeden Tag in die Kommentare hier und leider überwiegen die negativen Äußerungen. Schade!
    Ich weiß aber allerdings nicht, ob die Vergleiche mit T1 und T2 wirklich angebracht sind. Ich hab sie mir zur Einstimmung in den letzten Tagen mal wieder gegeben. Auch da gibt es schon einige fragwürdige Storyschwachpunkte (ganz zu schweigen vom überflüssigen dritten Teil). Sie befinden sich zwar auch in meiner DVD-Sammlung, aber so auf s Podest stellen würde ich sie nicht.
    Ohne den vierten schon gesehen zu haben, aber mir geht es ähnlich wie Binding, als er meinte: „Aber schon beim ersten Teil 1984 habe ich mir gewünscht, mehr aus der Zukunft zu sehen, …“! Genau das Gleiche habe ich auch immer gedacht. Noch hab ihn nicht gesehen, aber nächste Woche bin ich definitiv im Kino. Mal sehen, wie ich dann denken werde.

  • Reply Was macht eigentlich… Edward Furlong? | Die Fünf Filmfreunde 5. 6. 2009 at 15:09

    […] schlimme an Terminator 4 ist ja, dass im Direktvergleich Teil 3 schon wieder unterhaltsam wirkt. Und das obwohl Nick Stahl […]

  • Reply SuppenkaZper 5. 6. 2009 at 18:31

    die Höhe war ja noch das am Ende „in loving Memory to Stan Winston“ da steht.. der rotiert im grab bei dem cgi geraffel…

  • Reply Fzeiger 5. 6. 2009 at 22:25

    Wie ichs befürchtet habe, muss ich Binding recht geben. Darüberhinaus bin ich mit dem Film nicht nur „recht zufrieden“ sondern find ihn überdurchschnittlich gut.

    Warum? (achtung vermutlich teilweise Spoiler ahead)
    Die Stimmung des Films ist erste Sahne. Endlich mal ein Teil der nicht nur badass sondern auch beklemmend ist. Der ganze Plot basierend auf der Infiltrierung des Widerstands ist zwar von beginn an durchschaubar, aber das ist in anderen Filmen nicht anders. Hier haut es einen am Ende dennoch aus den Socken, weil man auf einmal merkt wie genau,perfide und gewissenhaft die MASCHINEN bei der Ausrottung der Menschheit vorgehen. Genau das find ich gut und kam hier hier deutlicher rüber als in den anderen Teilen. Die Frage warum die Roboter sich überhaupt von den Menschen bedroht fühlen, wird aber leider auch in T4 kaum thematisiert und scheint wohl wie so oft eher Stoff für Nebenlektüre etc. zu sein. Für mich ist der Feind, aber insgesamt interessanter geworden, zugegebenermaßen zum großen Teil erst mit der Schlusssequenz (Markus quatscht mit dem Bonham Carter/Kyle Reese/ Connor Projektion) , dort aber mit voller Gewalt.

    Logikfehler findet man in allen Terminator teilen, solange diese aber nur den dramatischen Spannungsbogen spannen tun sie nicht viel weh. Ich will am Ende nicht sehen wie den Menschheit vor die Hunde geht, weil ein Roboter nicht so doof sein kann über ein gespanntes Seil zu stolpern. Und wer mit 15 Jahren schon Bankautomaten mit irgendwelchen nach Flachbandkabeln aussehenden Geräten „hackt“ kann später sicher auch ein „Mopedbot“ kurzschließen.

    Aber mal alle personlichen Pseudointerpretationen und subjektives Empfinden beiseite glaube ich nicht das T4 es verdient hat sooooo verrissen zu werden. Also nicht hier, sondern global und medial. Es gibt soviele schlechtere Filme die besser wegkommen als T4. Die Spezialeffekte sind vom Feinsten was für Ottonormalverbraucher meißt schon ausreicht, um ins Kino zu gehen. Nicht das ich dafür plädiere Filme untereinander zu Vergleichen und deswegen aufzuwerten , aber ein gewisses Maß an Skala muss doch gegeben sein.

    Wenn soviele den Film schlecht finden muss ich natürlich auch an meinem eigenen Geschmack zweifeln. Dachte bisher eigentlich, dass ich im gesunden liberalen Mittel liege ;)

    Achja zum Schluss muss defintiv noch erwähnt werden, dass die Schauspieler ausnahmslos (bis auf die Darstellerin die kate spielt, wobei die Rolle wirklich underwritten ist) genial gespielt haben.

  • Reply Batzman 5. 6. 2009 at 22:46

    Christian Bale hat geschauspielt in dem Film? Ist mir nicht aufgefallen, ich dachte das wäre Wachkoma…

  • Reply Fzeiger 5. 6. 2009 at 23:02

    Hmm vorhin erst in Comment Drölf oder so gelesen er grunze sich durch den Film liegt er mittlerweile im Wachkoma. Also immerhin 2 emotionsähnliche Zustände aus seinem Reportoire die er gezeigt haben muss :P

    Im Ernst,
    mein erster Eindruck nach einmal schauen bzw. naturgemäß schon währendessen war :“WoW, geiler Film geile Darsteller“ Für ne Leading Role hat er ziemlich wenig Spielzeit, aber das passt zur Geschichte des Films und bevor jetzt kommt “ T4 hat ne Geschichte?“ geh ich jetzt lieber ins Bett ;)

    Kekse anyone?

  • Reply TOPF 5. 6. 2009 at 23:35

    T4 hat ne geschichte? ! XD

  • Reply Terminator: Salvation Review (Terminator: Die Erlösung Kritik) | Tobias Maasland's Blog 6. 6. 2009 at 0:11

    […] Die Fünf Filmfreunde haben sich des Filmes nun auch angenommen. Zwei von fünf möglichen Sternen lautet das Ergebnis. […]

  • Reply SchonWiederEinSebastian 6. 6. 2009 at 4:28

    Off topic:

    @ Nr. 8:

    „The day the world went away“ vom NIN-Album „The Fragile“ (1999).

    Sorry, der Korinthenkacker spricht aus mir. ;-)

  • Reply Dirk 6. 6. 2009 at 6:15

    An alle „aaaah-Terminator4-war so schlecht-Schreiber“.
    Der nächste Terminator wird ein waschechter Liebesroman mit richtig viel Herz und Tiefgang. Vielleicht sogar ein Musical, da müsst nur ganz fest eure Däumchen drücken. Legt euch schon mal ne Familpackung Zewas bereit. Bevor ich mir solche Kinderfilme wie die tanzenden Transformers reinziehe… Da schau ich mir Terminator 4 lieber ein zweites mal an.
    Wenn ihr mal was super anspruchvolles wollt, dann schaut euch David Lynch Filme an, aber das is wahrscheinlich zu schwere Kost für manche. Die gehen dann wie bei Inland Empire nach ner Stunde ausm Kino, weil se ned mehr mit der Handlung mitkommen. Und solche regen sich dann maßlos über so nen Actionkracher wie T4 auch noch auf.
    Ich rege mich grad ned uff, ich ned. Peace Out. Zweihundert Puls hab ich…

  • Reply Begrenzungsfaktor 6. 6. 2009 at 9:51

    Vor Terminator 4 kann ich leider nur warnen. Der Film klotzt zwar mit 200 Millionen $ Budget, für das Drehbuch wurde das Geld jedoch ganz sicher nicht verwendet. Die Handlung schleppt sich mühsam dahin und es wimmelt von widersprüchlichen Szenen, Fehlern und logischen Brüchen. Wer mag schon glauben dass man eine Herztransplantation in einem sandigen Unterstand mitten in der staubigen Wüste unter freiem Himmel durchführen kann? – mein Gott! Solche und ähnliche Widersprüche kommen en Masse vor.

    Der Film zeigt zudem massenweise abgekupferte Szenen aus anderen Filmen. Es hat von allem etwas: Mad Max), Judge Dredd, Matrix, Krieg der Welten, Blade Runner, Transformers, Star Treck (Borg), Star Wars, Alien3, und unter ferner liefen auch noch ein kleines bisschen Terminator.

    Die Handlung läuft darauf hinaus, dass ein gewisser Markus Wright geschickt wird, um die Rebellen zu infiltrieren. Es soll derjenige sein, der das schafft was seine Vorgänger bisher nicht geschafft haben. Markus selber weiß nicht dass er eine Maschine ist (Blade Runner) er fährt auf abenteuerlichen Autos durch eine postapokalytische Welt und wird gejagt (Mad Max) bis zum Zentrum von Skynet (analog Source City in Matrix). Das Zentrum ist eine Stadt die von hohen Mauern umgeben ist mit automatischen Abwehrsystemen (Judge Dredd). Im Zentrum werden aus Menschen von Maschinen versklavt (Matrix) und zu Cyborgs umgebaut (Star Treck – Borg). Die Vorschau verspricht, dass Markus im Zentrum von Skynet die schreckliche Wahrheit herausfindet. Man wartet gespannt was denn nun diese schreckliche Wahrheit sein könnte! Die schreckliche Wahrheit ist – und das ist echt platt, dass ein gewisser Markus Wright geschickt wird um die Rebellen zu infiltrieren um das zu tun was seine Vorgänger nicht geschafft haben – John Conner zu killen. Mein Gott, nicht gerade die große Überraschung! das ist nicht schrecklich, sondern nur schrecklich einfältig.

    Man fragt sich echt, was die Leute sich gedacht haben als diesen Film verbrochen haben. Mit den 200 Millionen und der tollen Story hätte man einen Wahnsinns Film drehen können … James Cameron hat in Terminator 1+2 die Zukunft in der Terminator 4 spielt in kurzen Sequenzen gezeigt. Diese kurzen Filmsequenzen waren 1000 mal spannender als der ganze Terminator 4….

    mein Urteil zu Terminator 4: besonders bescheuert. He is NOT back.

  • Reply Quiet_Earth 6. 6. 2009 at 13:51

    @ 70

    Danke für die Spoiler, du DEPP!

  • Reply Madner Kami 6. 6. 2009 at 14:23

    Oh, jemand der eine Kritik und einen darauf aufbauenden Kommentar liest und sich über Spoiler aufregt. Wie beeindruckend…

    Alldieweil, nichts davon ist irgendwie ein großes Geheimnis, denn die Trailer haben schon alles verbraten.

  • Reply Fzeiger 6. 6. 2009 at 14:27

    „James Cameron hat in Terminator 1+2 die Zukunft in der Terminator 4 spielt in kurzen Sequenzen gezeigt. Diese kurzen Filmsequenzen waren 1000 mal spannender als der ganze Terminator 4….“

    so ein riesen Bullshit
    McG hat diese Szenen teilweise sogar wiederholt und als Stilmittel immer wieder benutzt z.B. Stiefel auf Roboterschädel oder Schuss in den Robotorkopf obwohl selbiger schon tot unso. Connors Widerstandszelle residiert unter der Erde etc. Nur weil in T2 die Zukunftsszenen nachts spielten waren sie nicht düsterer,spannender oder was weiß ich was.

    Ich werd mir den Film heute noch mal auf englisch anschauen (die wege des Internets sind unergründlich :D) und ich kann einigen hier raten sich den Film auch nochmal anzuschauen.

    Ich glaub immer mehr daran, dass T4 hier als Sündenbock der $150millionen+ Dollar nocontent Blockbuster herhalten soll, weil ja auch sehr viel CGI drin ist und vergleichsweise wenig bis keine Story.
    Damit tut man ihm aber unrecht, denn meiner Meinung ist die Story fürs Breitenpublikum ausreichend und vergleicht doch mal bitte die cgi mit denen aus Transformers. Mir fällt schon zu beginn auf das die Szenen viel stimmiger sind, zwar kickass aber immer noch passend. Den Maschinen wurde nicht etwa ein aufpoliertes neues Design aufgezwungen sondern im gegenteil alles sieht viel maroder und, da muss ich #70 recht geben,natürlich kann man Vergleiche zu Blade Runner anstellen, aber nicht unbedingt das ganze bin ich Mensch/Android Bla sondern eher in wie weit sich die Macher Gedanken darüber gemacht haben wie unsere Welt nach einer Katastrophe auszusehen hat. Lediglich der mittelteil ca. 10 Minuten wirkt ein wenig aufgesetzt

    Ach was solls. schauts euch den viel nochmal an oder lasst es bleiben

  • Reply reuser1de 6. 6. 2009 at 14:29

    @Dirk

    finds irgendwie komisch, wenn Typen wie Du sich über andere aufregen,
    die von einem SiFi Streifen Handlung, echte Dialoge und Charakterzeichnung erwarten. Dem Streifen hätte etwas mehr „Geist“ wirklich gut getan. Deinem Kommentar übrigens auch!

  • Reply Raventhird 6. 6. 2009 at 16:07

    Klingt echt übel. Aber irgendwie auch so, als würde es den Film ziemlich treffen. Auf rotten tomatoes wurde der insgesamt noch schlechter als Wolverine gerated. Ich glaube, ich tue mir das Ding gar nicht erst im Kino an (hätte ihn geguckt, wenn er nicht so vernichtend schlechte Kritiken erfahren hätte).

    „Damit tut man ihm aber unrecht, denn meiner Meinung ist die Story fürs Breitenpublikum ausreichend“

    @Fzeiger: Ich habe herzlich gelacht. „Fürs Breitenpublikum ausreichend“ klingt so wie: „Die meisten meiner Freunde finden Mario Barth aber saukomisch, also guckt euch den an.“

  • Reply Mike Stelaris 7. 6. 2009 at 1:37

    Also ich habe mir den Film am Freitag angeschaut und muß sagen klasse. Ich fand bisher alle 3 Teile auf ihre Art gut und auch Teil 4 hat mich nicht enttäuscht. Viele gute böse Terminatoren und besonders positiv: Keine erneute Zeitreise nackter Terminatoren… Das einzige was fehlte war vielleicht der Humor, aber wenn die Menscheit gerade ausgerottet wird muss das ja nicht sein. Ansonsten viele Anleihen bei den Mad Max Filmen, ok diese würden den intelektuellen Ansatz unserer Filmkritiker wahrscheinlich auch nicht treffen. Das einzige Überflüssige war die Herztransplantation im staubigen Zelt am Ende. Ich werde mir auf jedenfall auch noch kommenden 2 Terminator Filme anschauen.

  • Reply Markus Freise 8. 6. 2009 at 9:52

    Endlich war ich im Kino und wurde nicht enttäuscht. was vermutlich daran lag, dass ich ganz einfach Erwartungen an einen schönen Sonntagabend im Kino hatte und nicht mit der Einstellung in den Sessel gefallen bin, dass ich nachher was schlaues drüber sagen oder schreiben muss.

    Unterm Strich strotzt der Film voll Unlogik. Aber das tut ein ordentliches Besäufnis mit guten Kumpels auch. Ist trotzdem lustig.

    An alle Pop-Kultur-Freunde: Lasst Euch von den Kultur-Pessimisten nicht die Laune vermiesen. Geht ins Kino und genießt zwei Stunden volle Pulle Action-Kino. Mit Rumms und Bumms und viel schönen Details, die die anderen vermutlich verpasst haben, als sie eifrig ihre Kritik auf Blöcke kritzelten.

    Unterm Strich zeichnet sich ab, dass FF5 als Sprachrohr für popkulturelles Kino nichts (mehr) taugt (Transformers verrissen, Dark Knight verrisen, T4 verrissen) und so gerne mehr wäre, als es ist. Ich gehe zurück zu IMDB, da ist Pop und die kritische Masse größer und damit das statistische Mittel aussagekräftiger.

  • Reply SuppenkaZper 8. 6. 2009 at 10:28

    wie man von einem Filmgeschmack immer versucht auf die Persönlichkeit von anderen Menschen zu schließen ist mehr als Lachhaft.
    Ich habe den Film auch überhaupt nicht gemocht, hätte ihn noch mehr zerissen als Batzman, mag aber trotzdem Pop-Kultur.
    Und ich schaue Filme auch nicht „um nachher was schlaues drüber zu sagen“ . Solche lächerlichen Anfeindungen, nur weil DU dich beleidigt fühlst weil man DEINEN Film nicht toll fand (an dieser Stelle grüße an mr. Capslock B. Rau oder so).
    Dem Film fehlt es einfach an Herzblut und das man die CGI Effekte nicht als solche erkennt ist schlicht weg lächerlich. Ein gewisser nackter Terminator ist deutlichst als CGI zu erkennen, genau wie der hochgelobte Hubschrauberabsturz oder der Endknall. Bis auf die Effekte auf Sam Worthington bin ich auch mit dem CGI vollkommen unzufrieden. Der Film hat meiner Meinung nach insgesamt einen sehr billigen, künstlichen Look. Die Atmosphäre mit Mad Max zu vergleichen ist ebenfalls total unangebracht, Mad Max 2 hatte detailliebe ein gesundes Maß an Trash und war sich bewußt was er für ein Film sein wollte.
    T4 ist ein buntes Potpourri aus Selbstzitaten der Serie, sehr gewollter nie gekonnter Tiefsinnigkeit und Metaphorik, dem Anspruch auch dem „nicht bescheid wissendem Publikum etwas zu bieten und einem gestörtem Verhältnis zu jeglicher wenigstens oberflächlicher Logik. Abgeschmeckt mit genug Geldgeilheit um das Franchise bis zum Ende auszuschlachten.
    Die so hochgelobte Endzeitatomsphäre hat selbst der schreckliche Postman besser gemacht. Und das bisschen Endzeit das exestierte hat Elfmans Score erfolgreich hinweggefegt. Der Film stimmt einfach in sich nicht und nimmt sich so füchterlich ernst das man wirklich nur drüber lachen kann.
    Bei einem sinnlosen Besäufnis habe ich Spaß, der hat mir im Kino gefehlt und nicht weil ich mit dem Finger auf jeden Logikfehler zeigte und rief “ Das geht gaaar nicht“ sondern weil ich bei aller Liebe zum Franchise und jeder Hoffnung das es vielleicht doch ein versöhnliches Ende mit Terminator und mir nimmt nur ein dickes Fuck You in mein Gesicht bekommen habe … Die vielen Plotholes sind nur in der Nachbetrachtung relevant und hätten nichts an meinem Eindruck des Films geändert.. aber den hat der Film auch so zerstört..
    Nebenbei wurde Dark Knight hier nicht verrissen sondern leidiglich kritischer beäugt als in anderen Quellen.

  • Reply Markus Freise 8. 6. 2009 at 10:32

    Ich aber hatte doch Spaß dran. Was machen wir jetzt damit?

  • Reply SuppenkaZper 8. 6. 2009 at 10:38

    nichts, der Spaß sei dir ja auch gegönnt und es freut mich und ich wünsche jedem das er mehr Spaß mit dem Film hat als ich. Man sollte nur vielleicht versuchen nicht alle die den Film nicht mögen als Pop Kultur Banausen zu beschimpfen und zu behandeln als wären sie pedantische Klugscheisser die nur Französische Schwarzweissfilme mit traurigen Clowns gucken. Der Ton macht die Musik..

  • Reply Robert 8. 6. 2009 at 10:49

    Das liegt immer an der Erwartungshaltung, mit der man so einen Film besucht. Warum man immer wieder erwartet das ein Fortsetzungsgeschichte sich steigert, ist mir schleierhaft. Ich denke einen Action-Film mit Logik zu bewerten ist ohne Grundlage. Wer erwartet, das es eine Steigerung zu T2 gibt, hätte besser nicht in Kino gehen sollen, das gilt übrigens für die meisten Fortsetzungen.

    Ich fand den Film wie für´s Kino gemacht. Es gab nahezu keine 2 Filmminuten ohne eine Explosion. Großartige Effekte inklusive. Die Geschichte von Terminator wurde fortgeführt, mit offenem Ende. Einziger Kritikpunkt meinerseits: Die digitale Kopie von Arnie hätte man sich echt sparen können. Ansonsten: Der Film hat mir viel Freude und zahlreiche *booooaaar*s beschert. Das war meine Erwartungshaltung und die wurde erfüllt.

    Wenn jemand den Film nicht leiden kann ist das in Ordnung, schlechte Kritiken waren noch nie ein Bewertungsmaßstab, da sie selten objektiv sind sondern nur den Geschmack des Verfassers spiegeln. Jemanden an seiner Kritik oder seiner Meinung zu messen ist sinnlos.

  • Reply Markus Freise 8. 6. 2009 at 10:50

    Ich habe doch nur eine Meinung. So wie viele andere hier auch. Die einen zu Filmen und ich zu Film-Blogs. Und ich sage ja nicht, dass alle die den Film nicht mögen, Popkultur-Banausen sind. Nur sind eben die FF5 für mich, der für sich in Anspruch nimmt, auch Filmfreund zu sein, kein Maßstab (mehr). Das heißt: Ob die jetzt einen Film bewerten oder nicht wird meinen Kinogang in Zukunft in keinster Weise beeinflussen. Und damit sind sie (für mich) wertlos. Das ist alles. Ganz nüchtern betrachtet. Das muss man doch sagen dürfen.

    Was „Dark Knight” angeht, da bleibe ich bei meiner Meinung (und vielleicht gitl die sogar für T4 auch): Da wurde ein Film im Vorfeld durchs Hypen (einer Disziplin, in der dieses Blog ganz groß ist= auf eine Höhe angehoben, aus der er nur abfallen konnte. Und zwar so tief, wie nur was. Eventuell ist diese ganze Vorvermarktung mit 32 Teaser-Trailern, Motion-Postern und Badetüchern einfach nicht gut. Vielleicht werden da Erwartungen geweckt, die ein Film gar nicht erfüllen kann. Nicht gestern und auch heute nicht.

    Um es mit Franz Beckenbauer zu sagen: „Geht’s raus und habt Spaß!”

  • Reply reuser1de 8. 6. 2009 at 12:13

    @ Robert

    …das liegt immer an der Erwartungshaltung…

    Ja richtig, ich erwarte, dass ein Film in sich logisch ist. Nicht, dass er sich selbst ad absurdum führt!

    …ich denke einen Action-Film mit Logik zu bewerten ist ohne Grundlage…

    Du scheinst zu verwechseln, dass Terminator ins Sience-Fiction Genre gehört! Hier sollte Action nur eine untergeordnete Rolle spielen.
    Selbst ein Action- Klamauk wie Lethal Weapon besitzt Logik. Warum also nicht T4?

    Übrigens erwartet niemand einen zu T2 gleichwertigen Film. Aber einen der mit Engagement und Herz gemacht wird. Das Drehbuch wurde nur hingerotzt wegen des Streiks der Autoren . Damit kann man sich nicht zufrieden geben. Es sei denn, dem Zuschauer genügt es, wenn alle 2min etwas hochgeht.Da braucht man kein Drehbuch.

    Ich will nicht leugnen, dass ich Streckenweise auch begeistert war, manchmal sogar (besonders am Anfang) auch Gänsehaut hatte, aber durch diese furchtbaren Dialoge, den Unlogiken, die blassen Charaktere verwandelte sich dieses positive Gefühl in einen dumpfen Ärger der alles überschattet.

    McG behauptet übrigens ein Terminatorfan zu sein. Ich kanns nicht glauben. Er hätte sicher ein tolles Musikvideo gedreht. Aber einem Film,
    dessen Vorlage „bahnbrechend“ genannt weden darf, ist er nicht gewachsen.

    @ SuppenkaZper

    …ich bin komplett der selben Ansicht

  • Reply The Director 8. 6. 2009 at 13:17

    Das Drehbuchist kacke. Der Rest ist gut. Oder er wäre gut, wenn das Drehbuch nicht kacke wär. Wie mans sieht.

  • Reply Fzeiger 8. 6. 2009 at 16:05

    „Dem Film fehlt es einfach an Herzblut “
    für mich ist ähnlich wie in Blade Runner nicht das Tempo des Films dafür entscheidend, ob dem Film „Herzblut“fehlt. Der Film ist bewusst im Stile Blade Runners gedreht worden. McG bat die Darsteller sogar das Original „Do Androids dream of Electric Sheep“ von Dick zu lesen, weil er ihnen deutlich machen wollte wie er den Film aussehen lassen wollte. Herzblut wenn man so will, bekommt der Film in seiner beklemmenden Darstellung, Stichwort Deportationen, das die Menschheit vor der unmittelbaren Ausrottung steht und die Akteure teils hilfs- und planlos versuchen das zu Verhindern. Das die Szenen in der Mitte des Films etwas aufegesetzt wirken hab ich ja bereits zugegeben

    „und das man die CGI Effekte nicht als solche erkennt ist schlicht weg lächerlich. Ein gewisser nackter Terminator ist deutlichst als CGI zu erkennen, genau wie der hochgelobte Hubschrauberabsturz oder der Endknall.“

    Sorry. aber da haben wir dann wirklich unterschiedliche Filme gesehen. Auch nachdem 2. mal schauen bin ich der Meinung das die Effekte (aus der Dose) saugut sind. Arnie zum Schluss ist zum Beispiel offensichtlich ganz aus der Retorte und deswegen fällt es einem sofort auf, weil zuvor kaum was so offentsichtliches stattfindet.

    und nochmal was generelles: Weil mal ein paar „Reviews“ nicht für mich zutreffen, verreiß ich doch net gleich die ganze Seite und unterstell den Leuten indirekt nen „Tunnelblick“, zumal es zig Seiten gibt in denen Blockbuster generell, also auch so Sachen wie „Night at the Museum“ oder Die Hard 4.0, schon aufgrund ihrer extremen Massentauglichkeit verspottet werden.

    Da muss man wirklich sagen, dass bei den FF alle auf dem Teppich geblieben sind und ich kauf ihnen auch ab, das die Argumente für die Kritiken echt sind und die Bewertugen dementsprechend so objektiv wie halt möglich ausfallen.

    Wem das nicht passt, kann ja andere Bezugsquellen nutzen

    /senf ende

  • Reply SneakyBadger 9. 6. 2009 at 0:54

    Ganz schöne Arbeit sich alles durchzulesen. Komme gerade aus dem Film und mich wundern die Kritiken auch nicht ABER: Warum erwähnt keiner Conners Sprung aus dem Flugzeug in die tobende See, die sich wohl gerade in dem Film „Der Sturm“ verstanden hat?!
    Ich bin kein Fan davon bei jedem Logikfehler aufzuschreihen, sogar das mit dem Antibiotikum und der Transplantation konnte ich verschmerzen, aber Connor, der wahrscheinlich dachte er hätte nen Batman Cape um, wie im ganzen Film;), springt hier aus einer immensen Höhe um in ein Uboot zu kommen?!! Ey! Das ist schon kein Logikfehler sondern Fremdschämen!

  • Reply Gnus 9. 6. 2009 at 9:06

    kann ich so unterschreiben …besonders beim Schluss hätte ich mir am liebsten einen Bleistift in den Oberschenkel gerammt … sorry , aber wirklich …meehhhhh …. ich versuch es ja …..aber es geht nicht ….so viel Potenzial wurde verschenkt , platte Ami Sprüche mit dem Verusch möglichst viel in einen Film zupressen …meeehhh…..2 Sterne voll verdient….

  • Reply SchönerDenken » “Terminator 4″: McG’s mittelmäßige Maschinen 9. 6. 2009 at 13:00

    […] Rajko sieht McG als Totengräber / “I’ll be Zwieback”, finden die Fünf Filmfreunde. Noch mehr Kritiken gibt es bei film-zeit und […]

  • Reply bale 9. 6. 2009 at 16:11

    der film hat doch nicht 1 oder 1/2 stern bekommen sondern zwei. das ist wohlmöglich das erste mal seit langem, das ich mit der wertung voll konform gehe…

    anfang gut – danach dreck!
    dafür ist bale am set so ausgerastet?? DAFÜR??? absolut traurig, der letzte film der mich schauspielerisch vollkommen überzeug hat bleibt „the prestige“ (in dark knight bleibt er ein blasses abziehbild)..

    tja, und common ist auch ein fall für sich! der hält sich wahrscheinlich schon für so begabt, das er es nicht mehr für nötig hält gute alben zu veröffentlichen.. siehe „Universal Mind Control“ *puke*

  • Reply abroxas 9. 6. 2009 at 17:09

    wo kann man sich denn die filme auf englisch anschauen?

  • Reply Batzman 9. 6. 2009 at 17:20

    @abroxas

    Gibt in vielen deutschen Großstädten Kinos die Originalfassungen spielen. In Berlin gibts das Cinestar-Original am Potsplatz, da laufen alle aktuellen Starts auf Englisch…

  • Reply Merlin 9. 6. 2009 at 17:41

    Iiiich fand ihn gut. Ich sage ja zu anglo-amerikanischen Terminatoren.

  • Reply abroxas 9. 6. 2009 at 18:29

    @Batzman

    okay danke. bin nur provinzkino gewohnt ;)

  • Reply Tord 9. 6. 2009 at 20:19

    So jetzt muss ich mal kurz euch fragen, ob nicht noch einer das Gefühl hatte, hier nen Film zu sehen, der eigentlich Gears of War heißen müsste. Das ganze Ding hat mich von seinem Design und der Stimmung total an das Xbox Teil erinnert. Auch das Worthington (bulliger Typ mit platter Nase) dem Spielhelden äußerst ähnlich sieht (bulliger Typ mit platter Nase) und der Name im Film Marcus Wright sich sehr nach Marcus Fenix (Spiel) anhört.
    Einige der Sets hat man auch schon da drin gesehn. Auch das T600 Design war sehr Ähnlich zu den Monstern aus Gears of War.

    Hatte die ganze Zeit das Gefühl, als hätte man hier ein Drehbuch noch schnell auf ein anderes Franchise umgeschreiben.

    Und der Rest war meiner Meinung aus der Zitate Hölle zusammengeklaubt: Napalm aus Apocalypse Now, der Aufzug und die Flucht mit Hubschrauber vor Explosion aus Aliens usw… Was in den Filmen gut aussah, muss ja auch heute noch rocken.

    Leider nicht, war extrem enttäuscht. Traurig, wie wenig Story sich die Actionfilme heute noch zutrauen.

  • Reply Dominik Jungowski 9. 6. 2009 at 22:55

    Ich hoffe der wurde noch nicht verlinkt (habs auf die schnelle nicht gefunden): Ein sehr guter Artikel, warum Terminator Salvation so ist wie er ist und was schief gelaufen ist: http://chud.com/articles/articles/19577/1/EXCLUSIVE-WHAT-WENT-WRONG-WITH-TERMINATOR-SALVATION/Page1.html

  • Reply Carsten 10. 6. 2009 at 7:10

    Ich bin gestern mit gemischten Gefühlen ausm Kino gekommen. Die Actionszenen waren meiner Meinung nach gut gemacht, und der digitale Arnie hat mich auch nicht gestört, ganz im Gegenteil.
    Aber das ganze drumherum…. ich fands doch etwas uninspiriert. Mit zunehmender Spieldauer hat mich der Film eigentlich immer weniger interessiert und am Schluß war ich ehrlich gesagt froh, dass es endlich vorbei war.

  • Reply Terminator Salvation | Blogboys 10. 6. 2009 at 10:06

    […] mehr darüber lesen will, findet ganz viele kluge – meiner Meinung nach kleinkariert am Thema vorbei kritisierende – Analysen, warum der Film nicht gut ist, McG von Anfang an der falsche Regisseur war, Christian Bale sich […]

  • Reply trick 11. 6. 2009 at 0:30

    Ich stehe eigentlich voll auf Popcorn-Kino und sinnlose Actionfilme mit wenig bis gar keiner Story.

    Aber terminator salvation ist mit das langweiligste was ich jemals gesehen hab, da ist ja der 3 Teil noch spannender und unterhaltsamer. Ich hab noch nie einen Aktion- Sci-Fi Film gesehen der mich so gelangweilt hat.

    Man kann über Michael Bay denken was man will aber der schaft es wenigstens mit „Explosions“ und viel Schmarn echtes Popcorn-Kino zu schaffen. Aber nicht mal das bekommt McG bei T4 hin.

    Der 4. Minuten Trailer von T4 zeigt eigentlich alle sehenswerten Szenen und ist auch der einzige Grund dem Film überhaupt einen Stern zu geben.

    Das Geld für die kinokarte verschenken dürfte unterhaltsamer sein als 2 Stunden diesen Müll zu sehen.

  • Reply Binding 11. 6. 2009 at 8:34

    Dieses Bashing hat der Film – trotz aller Unzulänglichkeiten – echt nicht verdient! Natürlich hätte er besser sein können, und wenn er sorgfältiger gemacht wäre, müsste man auch nicht so viel herumkritteln. Aber hey – er ist nicht sooooo schlecht. Ich habe ihn mir jetzt ein zweites Mal angesehen und bin zwar immer noch nicht vollends begeistert, doch die Action und der Style sind wirklich mehr als okay. Ich entdeckte außerdem nochmal einige Details und Zitat- bzw. Hommage-Szenen, die mich positiv gestimmt haben. Die Arnold-Sequenz wirkt überhaupt nicht künstlich – und wenn, hat das was mit dem Roboter-Aspekt zu tun. Ich kann nicht verstehen, wie man das alles schlimmer als bei Michael Bay finden kann. Bei „Transformers“ fühlte ich mich behandelt wie ein dummes Grundschulkind (auf dessen Niveau der Film sich auch bewegte) . T4 ist aber eindeutig keine Kinderkacke und zielt auch nicht in erster Linie auf Teenies ab – allein deswegen hat er schon mehr Klasse. Mein Fazit lautet: Ich rege mich nicht wegen verschenkter Möglichkeiten und begangener Fehler auf , sondern freue mich stattdessen über die positiven Punkte und „Good Vibrations“, die T4 hat bzw. erzeugt. Wenn Popcorn-Kino und Mainstream-Filme immer so gut wären, wäre ich stolz auf Hollywood.

  • Reply Tino 11. 6. 2009 at 10:14

    T4 war auch absoluter Schrott. So eine uninspirierte Geschichte mit einem völlig erzwungenen Handlungsstrang hab ich selten gesehen.

    Schade, ich hatte mir viel davon versprochen, aber wahrscheinlich bin ich mit einer zu hohen “ Mad Max“ Erwartung an den Film gegangen.

    Von den Logikfehlern mal ganz zu schweigen. Wenn wir mal dieses absurde Zeitreiseding außen vorlassen (wenn Skynet einen Terminator in die Vergangenheit geschickt hat, um John Connor zu töten, wäre John Connor nie ein Anführer geworden und Skynet hätte nie einen Terminator in die Vergangenheit geschickt…klar? ;) ), fand ich diesen Sprung aus dem Hubschrauber um ins UBoot zu kommen einfach lächerlich.
    Bei einem Film wie Transporter, so dumm er auch ist, verzeih ich solche Einlagen, weil er sich selber nicht ernst nimmt.
    Terminator 4 hat ja aber doch für sich den Anspruch ein ernstgemeinter Endzeitactionfilm zu sein, dann sollte man schon etwas auf die Logik und physischen Gesetze achten…

  • Reply Mischa 11. 6. 2009 at 22:39

    Du hast so gut wie mit jeder zeile recht, batzmann.

  • Reply stb247 12. 6. 2009 at 2:16

    Hatte nicht viel erwartet und wurde dennoch enttäuscht!

    Hollywood, was is los? Früher habt ihr doch mal Geld mit guten Blockbustern gemacht.

  • Reply stb247 12. 6. 2009 at 2:30

    @94 toller Artikel, der ein paar meiner Fragen gut beantwortet. Ob mir dieser alternative Film allerdings besser gefallen hätte, bleibt zweifelhaft…

  • Reply Maltefan 13. 6. 2009 at 18:13

    Stimme der Review im Großen und Ganzen zu. Das Skript war einfach grottig … es hat das Potential der interessanten Grundideen (Mensch-Maschine-Hybrid, der sich für einen Menschen hält aber gegen sie benutzt wird + Der Held mit dem Messias-Komplex, der eine wichtig militärische Operation unterminiert weil er sich selbst für unverzichtbar hält) einfach verschenkt.

    Christian Bale hat in einem Interview gesagt, dass das Skript noch nicht fertig war als man angefangen hat zu drehen und dass dann der Streik der Bühnenautoren dazwischen kam. Seine Erwartung war, dass man das Projekt aufgrund dieser Umstände verzögert, aber das Studio hat den Film fristgerecht fertigstellen wollen. Ich denke, das erklärt so einiges.

    Ich kann allerdings überhaupt nicht mit Deinem Urteil übereinstimmen dass Sam Worthington besser gespielt hätte als Christian Bale. Er hatte nur (erstaunlicherweise) die interessantere Rolle. Ansonsten fand ich den Typ weitgehend talentfrei, ein neuer Jean-Claude Van Damme (der Mann mit dem einen Gesichtsaudruck). Mit was für einem Pfannkuchengesicht der sein Herz gespendet hat … ich bitte Dich.

  • Reply Doughnut 13. 6. 2009 at 18:59

    Mit welchem Gesichtsausdruck hätt er das denn tun sollen?
    Mir fällt da wenig ein, denn diese ganze Herz-Transplantations-Geschichte war imo einer der absolut schwächsten Momente des Films.
    Es ist einfach mal völlig absurd, dass jemand mal eben sein Herz weggibt, und bei einem Organ-Spende-Selbstmörder wie Marcus wäre wenigstens zu erwarten, dass sich die Ärzte weigern, diese Barbarei mitzumachen.
    Mir fällt beim besten Willen kein Gesichtsausdruck ein, mit dem Worthinton diese völlig abstruse Szene ins weniger Peinliche hätte abmildern können. ;)
    Ansonsten seh ichs wie die Batzman, Bale hat in ganzer Linie versagt und Worthingtons Leistung war im Vergleich dazu Oscar-reif. :P

  • Reply Kann man sich angucken: Terminator – Salvation « social issues and stuff 13. 6. 2009 at 22:05

    […] Glück wurde der Film aber unter anderem auch von SpOn (Video) (”Landsermärchen”) und Batzman (”Alles doof”) in eher gebrochenem Deutsch für unwürdig befunden, was ein […]

  • Reply Maltefan 13. 6. 2009 at 22:08

    Natürlich war der Schluss absurd, ich habe schon den Verdacht geäußert, dass jemand die letzten Seiten des Drehbuchs als Aprilscherz ausgetauscht hat. Trotzdem ist es albern, jemanden sein Herz spenden zu wollen und das mit dem gleichen Gesichtsausdruck zu tun, den man schon den ganzen Film über getragen hat und der auch zu der Frage passen würde, ob man seine Frühstückseier weich oder hart will. Also bitte, dagegen war Bale absolut Shakespeare-Company-reif :P

  • Reply Killerspots 13. 6. 2009 at 22:14

    Habe neulich noch einen Artikel von McG auf welt.de gelesen.
    Darin offenbart er, wie er sich das Ende vorgestellt hat.

    http://www.welt.de/kultur/article3866860/So-waere-Terminator-ein-besserer-Film-geworden.html

    Auch sehr amüsant.

  • Reply Adik 14. 6. 2009 at 11:34

    Jetzt muss ich auch mal was dazu schreiben nachdem ich mir hier alle Kritiken angelesen habe.
    Erstmal muss ich sagen die Filme 1 und 2 finde ich bis heute mit das beste was jemals in diesem Genre gedreht wurde und diese sind mittlerweile schon über 15 Jahre alt, und dass heißt schon was.

    Und jetzt zu T4, habe mir diesen vorgestern angeschaut und nachdem ich mir extra vor dem Kinobesuch nichts außer den Trailer angeschaut habe und sonst keine Reviews oder sonstige Fakten zum Film gelesen habe um einfach nur mit Spannung ins Kino zu gehen und dann „genießen“ und abzuwarten was auf einen zukommt, wurde ich umso mehr RICHTIG ENTTÄUSCHT.

    So ein richtiger Mist! T3 war so richtig schlecht umso mehr dachte ich es kann nur besser werden aber nichts da, warum auch wo ich jetzt im nachhinein geschaut habe wer diesen Film gedreht hat und wer die Story dazu geschrieben hat, das waren ja dieselben Idioten wie bei T3!!! Ey wie kann man nur nach der wohl weltumspannenden super schlechten Kritik zu T3 wieder dieselben Jungs an T4 setzen? Anstatt das jemanden zu überlassen dem es wirklich wichtig ist das dieses Schmuckstück an Ideen von T1 und T2 weiterhin aufrecht bleibt bzw. neu auflebt und nicht nur Kohle in die Kassen kommt, einer der selber Riesen Fan ist und genau darüber bescheid weiß über das Konzept der ersten zwei Filme und was diese ausgemacht hat, warum diese zu Klassikern wurden und was sie so besonders macht…stattdessen schreiben die Story irgendwelche Spinner bei dehnen bis jetzt auch nur Mist rauskam egal für welchen Film sie was angefangen haben.

    Jeder der nur Einbisschen was von der „alten“ Schule versteht wie Filme damals waren, also gut durchdacht, nachvollziehbare Handlungen der Charaktere, Charismatische Rollen, Spannungsaufbau auch ohne zum heutigen vergleich viel Action, und einfach nur mitreißenden Story wo du einfach nur da sitzt und gespannt bist was als nächstes kommt und wie sich alles weiterentwickelt.
    ABER NEIN all dass hat dieser Film NICHT.

    Der ist einfach nur von dummen Leuten für dumme Leute gemacht!!!
    Wer sich jetzt beleidigt fühlt weil er diesen Film mag, der soll es auch!
    So wie ein paar Meinungen vorher schon beschrieben wurde, hat die ganze Handlung einfach gar keinen Sinn…

    Was soll dieser Scheiß mit der Frequenz, die natürlich alle Terminator Maschinen lahm legen soll, was soll dieser Scheiß mit Markus (ich Springe erst von einer Brücke auf den Menschentransporter zig Meter in die Tiefe, werden anschließend von einem Riesigen Terminator gegen die „Wand“ gedrückt und fliege danach was weiß ich wie tief und heftig aufprallend wie ein Stein in den Canyon, lebe zwar noch aber weiß immer noch nicht das ich wohl kein Mensch bin) Wright…So ein MIST…was soll dieser Scheiß mit Skynet was sein HAUPTLAGER ich wiederhole HAUPTLAGER bin nichts als einer Maschine so richtig bewacht, selbst die alten Cowboys hatten so was simples wie Patrouille um ihr 10 mal 10 Meter großer Lager aber nein Skynet braucht das nicht ,so kommen alle rein ohne auch nur einen Widerstand, und fliegen auch wieder einfach weg ohne Gegenwehr. Und das von einem System was der Geschichte nach das „klügste“ aller Zeiten ist das Nichtmahl mehr die Menschheit braucht um zu überleben, aber Strategisch und Taktisch einfach nicht gegen ein paar Menschen die mit Hubschraubern ankommen klarkommt.
    Was soll dieser Mist, mit das Hauptziel sei Conner und Kyle zu „eliminieren“ aber es in keiner von zig Möglichkeiten einfach macht…warum wird Kyle nicht einfach umgebracht sofort wo er geschnappt wird… den Conner weiß doch so oder so nicht ob er Tod ist oder nicht als er mit seiner One Mann Show versucht diesen zu retten.

    Und Conner warum wird der nicht einfach getötet wo er ganz allein durch die ganze Skynet Anlage rumläuft als wäre da gerade Mittagspause. Es hätte doch nur ein Terminator …OK weil’s die Hauptfigur ist…zwei Terminator gereicht um Conner kalt zu machen meinetwegen sogar versteckt hinter einer Tür wartend auf diesen…NEIN auch das passiert nicht stattdessen kämpft Conner am Schluss mit dem T800 die Killermaschine schlechthin, die im ersten Teil ganz ganz am Anfang dem Junkie einfach so das Herz rausgerissen hat.
    Dieser T800 schafft es jedoch nicht mal Mensch gegen Maschine zu bestehen obwohl selbst glühend heißer Stahl oder Metall was auch immer diesem nichts anhaben kann…T800 spielt mit Conner, schupst in Einbisschen herum aber kann in mit einem einfach Schlag nicht zur Strecke bringen, aber wo er gegen Markus kämpft und diesen in seine „Schwachstelle“ seinem Herz einfach mal „gegenklopft“ erledigt aber mit Conner bei dem er wohl bis zum Schluss immer noch keine Schwachstelle gefunden hat nicht klarkommt…Bullshit…
    Ein T800 hat in den ersten beiden Filmen gereicht um alles platt zu machen hier jedoch verkommt diese bis dahin so Furchteinflößende Maschine zu einem daherlaufenden dummen Power Ranker Endgegner…und dann das Ende wo Markus sein Herz opfert um Conner zu retten, das war echt nur noch lächerlich und peinlich.

    Das könnte ich die ganze Zeit so weitermachen, es sind einfach nur aneinander gereihte Miese Szenen ohne dass jemals ein Gefühl von Nachvollziehbarkeit aufkommt.
    Spannung nicht Einbisschen. Logik nicht Einbisschen.
    Ist es den so schwer ein Film zu Machen wo der Krieg von Menschen gegen Maschinen gezeigt wird ohne „Hauptsache die zeit rumkriegen Ideen“ einzubauen in die Geschichte.
    Selbst die paar Zwischensequenzen in T1 und 2 von der Zukunft haben bei den meisten mehr Gefühl und Lust auf mehr geweckt als dieser ganze film. Ich habe mich schon damals gefragt wann den ein Film rauskommt wo man den Krieg dann auch sieht, ich dachte schon bei 3 kommt dieser aber nein Nichtmahl in Teil 4 ist was von diesem zu sehen…!

    OK die Actionsequenzen sind ganz gut gelungen außer Arnis Gesicht…Lächerlich…aber das ist einfach der Stand der Dinge das können wohl mittlerweile selbst die Praktikanten im Pixar Studio. Das ist selbstverständlich zur heutigen Zeit und hat nichts mit der Qualität des Filmes zu tun.
    Ich frage mich ob die Macher dieses Filmes mal am Schluss das Gesamtwerk in einem sich mal angekuckt haben um zu sehen was das doch für ein Scheiß wieder geworden ist.

    Die ganzen Macher des Films haben einfach nur versagt!!!
    Die Ganze Terminator Reihe geht den Bach runter und das finde ich sehr Schade und ich tue mal so als würde es Teil 3 und 4 gar nicht geben.
    (Bei Alien VS Predator hat das auch geholfen ;)
    Und all die echt dämlichen Kommentare von dehnen die diesen Film hier verteidigen nach all den Offensichtlichen Schwachstellen kann ich nur sagen ihr schaltet euer Gehirn einfach nur aus im Kino und versucht erst gar nicht diesen zu Hinterfragen.
    Alles in einem ein richtig schlechter Film den ich mir höchsten in 4 Jahren am Samstagabend auf ProSieben anschauen werde aber nur weil wo anders auch nur Mist a la Castingshows oder Auswanderreportagen läuft!

  • Reply Binding 14. 6. 2009 at 16:23

    Mal ne ganz andere Frage am Rande (SPOILER): Ist Marcus Wright als Terminator eigentlich der erste T-800-Prototyp oder ein ganz anderes Modell? Das ist mir nicht ganz klar geworden. Oder andersrum gefragt: Sind die T-800er somit eigentlich auch Hybrid-Terminatoren mit zwei Nervensystemen? (SPOILER-ENDE)

  • Reply reuser1de 14. 6. 2009 at 19:41

    @Binding

    „Ich entdeckte außerdem nochmal einige Details und Zitat- bzw. Hommage-Szenen, die mich positiv gestimmt haben. “

    Dieser Satz lässt vermuten, dass Du die anderen Teile auch gesehen hast.
    Und dann kommt so ne Frage????

    Also… Marcus Wright isn Einzelstück (Hybrider Prototyp). Arnie verkörpert einen T 800 (lebendes Gewebe über einem metallischen Endoskelett-kein menschliches Herz, kein menschliches Hirn sondern Kraftzelle und neuronale CPU)

  • Reply Rallo 15. 6. 2009 at 7:26

    Also ich habe bis jetzt nur das „Making Of“ dieses Films im Fernsehen gesehen. Und das werde ich mir, angesichts der Kommentare hier, gerne noch einmal anschauen, und mich dabei vermutlich voll einnässen, vor Lachen.

  • Reply no*dice 16. 6. 2009 at 3:49

    @#97

    genau wgen so goldlöffelchen die nie ne warme Mahlzeit verpasst haben wird so kruder Mist gedreht. Keine Passion nur noch viel bla bla und good vibration bei Terminator…setz die rosarote Brille auf und sprich zu der Hand…

    „Ich hab mir den Film 2 mal angekuckt“ Alter gehts noch?! LOL

  • Reply Binding 16. 6. 2009 at 8:27

    @ reuser1de: Äh, ja – stimmt. Zumindest der letzte Teil meiner Frage war auf jeden Fall Bullshit. Da hatte ich wohl irgendwie einen Blackout – meine neuronalen Systeme haben einen Kurzschluss erzeugt oder so. SPOILER: Aber ein Vorläufer-Modell des T-800 ist Wright doch in gewissem Sinne auf jeden Fall, oder? Also ich meine zeitlich und auch konzeptionell. Oder wurde er am Ende nur für die eine (misslungene) Mission konstruiert, Connor zu töten? Oder ist er nur ein Experiment, das noch gar nicht zur „Marktreife“ entwickelt ist? Wird seine konkrete Modellbezeichnung eigentlich irgendwo erwähnt? Oder ist er einfach nur die „Hybrid-Infiltrationsmaschine“? SPOILER ENDE

  • Reply reuser1de 16. 6. 2009 at 22:33

    @ Binding

    Nein! Marcus Wright wurde einzig und allein zu Infiltrationszwecken erschaffen. Kein Vorläufer und auch kein Nachfolger von irgendwas.
    Ein Vorläufer des T800 war der T600.

    Aber da fällt mir was anderes auf!
    Leute, hat einer geschnallt warum diese Frau vom Anfang ein Interesse daran hat, diesen Marcus zu gewinnen, um mit ihm Skynet zum Sieg zu verhelfen? Die Frau ist also gegen die Menschheit und für die Maschinen?
    Bitte um Erleuchtung.

  • Reply Binding 17. 6. 2009 at 12:25

    @ reuser1de: Hm, naja. Auch die T-800er mit ihrem menschlichen Äußeren sind aber doch zumindest ebenfalls als Infiltrationsmaschinen gedacht. Wird das nicht sogar im ersten „Terminator“ genauso erklärt, woraufhin der Widerstand Hunde an den Eingängen postiert, die im Gegensatz zu den Menschen die Roboter sofort erkennen können? SPOILER: Insofern würde ich bei Wright schon auch irgendwie von einem Zwischenmodell sprechen.

    Mit „diese Frau vom Anfang“ meinst Du Helena Bonham Carter, die Wright zur Organtransplantation überreden will? Das wird zwar nicht näher erläutert, aber sie arbeitet ja für eine Biotec-Firma und kommt nur zu ihm, weil er als Todeskandidat mit gesundem Körper ein erstklassiger Spender ist. Was sie mit ihm vorhat, wird gar nicht thematisiert. Aber später gibt es irgendwann die Info (in Form von Archiv-Zeitungsberichten, die Wright sich ansieht), dass ihre Firma von Cyberdyne Systems übernommen wurde. Es ist also so: Cyberdyne bekam die Rechte an ihrer Firma sowie an Wrights Organen und hat sie dann für eigene Zwecke genutzt, d.h. letztlich damit den Wright-Prototypen gebaut. Dass Helena Bonham Carter später in der Skynet-Festung als Holo nochmal auftaucht, hat nichts mehr mit ihrer damaligen echten Existenz (= Jahr 2003) zu tun und wird ja ebenfalls erklärt: Das Skynet-Computersystem kann alle Gesichter und Stimmen darstellen und wählt bei Wright halt eines, mit dem er emotional verbunden war/ist. SPOILER-ENDE

    Hab‘ ich jetzt meinen Fauxpas mit dem T-800 ausgeglichen? ;-)

  • Reply meaty 17. 6. 2009 at 13:39

    Gestern nun doch im Kino gewesen (Bilde mir in so einem Fall lieber meine eigene Meinung, vor allem weil ich am vielgescholtenen T3 Riesenspaß hatte und ihn wirklich mag) – und wurde aber von Szene zu Szene enttäuschter.
    Die beschriebenen Logiklöcher wurden immer krasser (Ein über und über mit allen möglichen Sensoren ausgestattetes Motorrad, das herumfliegenden Wrackteilen blitzschnell ausweichen kann, mit einem Seil zum „stolpern“ bringen! Aus einem Flugzeug in ein 20 Meter hohe Wellen schlagendes Meer springen und dann zur Schleuse eines U-Bootes tauchen! Da fühle ich mich immer so dermaßen für dumm verkauft!), aber ich hielt dem Film trotzdem noch die Stange, fand sogar den CGI-Arnie-Auftritt klasse.
    Aber das Ende hat´s mir dann besorgt! „Sein herz wird schwächer“ – „Nimm meins!“ – und dann eine Herzverpflanzung, eben mal so, unter freiem Wüstenhimmel, ohne Antibiotika, und natürlich haben beide gleiche Blutgruppe etc. etc. (als wär´s ein simpler Ersatzteil-Tausch!) – da wurde ich dann richtig wütend!
    Sind wir Kinogänger den Studios wirklich nichts mehr wert, dass sie an so ein Franchise einen drittklassigen Werbeclip-Filmer und ein Rudel halbdebiler Drehbuch-Hirnis, die noch nichts halbwegs brauchbares überrissen haben, setzen?
    Die Enttäuschung sitzt tief….

  • Reply reuser1de 17. 6. 2009 at 13:57

    @ Binding

    AHA! Trotzdem finde ich das relativ undurchsichtig. Cyberdyne hatte doch sicherlich erst ein Intersse am menschlichen Körper, nachdem Skynet eigenständig wurde. Eben zu Infiltrationszwecken! Da macht eine Übernahme vor Kriegsbeginn überhaupt keinen Sinn. Was wollten die mit den Organen?

    Du hast Recht, dass die T800 auch infiltriert werden sollten. Darum ja auch das menschliche Äussere. Ist jedoch immer gescheitert. Marcus Wright ist eben ein komplett anderer Ansatz. Deshalb lässt er sich kaum zwischen T600 und T1000 einordnen.

  • Reply reuser1de 17. 6. 2009 at 14:13

    @ Binding

    nochwas… Marcus Wright sollte das schaffen was die anderen Maschinen bisher nicht schafften (Infiltration durch Menschlichkeit). Das erlernen dieser Menschlichkeit wurde aber beim T800 durch eine Sperre verhindert (siehe T2). Wie passt das zusammen?

  • Reply Binding 17. 6. 2009 at 22:00

    @ reuser1de: Ich erkläre mir das mit Cyberdyne so, dass es eine ganz normale Firmenübernahme war und die Arbeit der Helena-Bonham-Carter-Figur nach deren Tod (denn sie muss ja schon bald darauf an Krebs gestorben sein) unvollendet in den Archiven schlummerte – inklusive des konservierten Körpers von Wright. Als sich Skynet dann verselbstständigte, kamen die Maschinen halt irgendwann drauf zurück und haben es für ihre Zwecke genutzt.

    T-800-Sperre: Wieso – das passt doch hervorragend! Du sagst doch auch selbst, dass Wright eine absolut einzigartige Terminator-Variante war/ist, die irgendwie nicht so recht zwischen die anderen Baureihen passt. Ich erkläre es mir so: Als Skynet das Wright-Experiment aufgeben musste, weil die menschlichen Anteile dominierten und zugunsten des Widerstands handelten, konzentrierten sich die Maschinen auf das neue T-800-Modell (das nur rein äußerlich menschlich aussah) und bauten ihm die Sperre ein. Ist sogar sehr logisch, finde ich.

  • Reply Markus Freise 17. 6. 2009 at 22:02

    Das mit dem Infiltrieren der Resistance, für dass die menschlichen Aspekte gebraucht wurden, hat ja nun aus Skynet-Sicht auch nicht sooo prima geklappt.

  • Reply reuser1de 18. 6. 2009 at 8:59

    @ Binding

    Soweit sogut! Nur heisst es doch, dass Marcus das schaffen sollte, was andere Maschinen nicht fertigbrachten. Welche sind denn die anderen Maschinen? Und der T800 wurde doch schon gebaut, als es olle Marcus noch gab! Er kann also gar nicht der Grund der Sperre sein! Ich meine das ganze macht mir chronologisch gesehen irgendwie Schwierigkeiten. Selbst wenn man sich hier irgendwas zusammenreimt bleibt das ganze doch sehr lückenhaft.

    Cyberdyne entwickelt doch Computersysteme! Warum sollten die so eine Firma übernehmen? Das Interesse am menschlichen Organismus ist zwar logisch, aber doch erst nach Skynets Erwachen.

  • Reply Binding 18. 6. 2009 at 12:40

    @ reuser1de: Du kannst es wahlweise einfach oder kompliziert haben. Einfach wäre, wenn die T-600er mit „andere Maschinen“ gemeint sind. Kompliziert wäre es, wenn auch der T-800 von 1984 und der T-1000 von 1991 gemeint sind, denn dann begeben wir uns schnurstracks in das hübsche „Terminator“-Zeit-Paradoxon. Lieber nicht, oder? Warten wir doch mal auf die Fortsetzungen – vielleicht kommen da ja noch Details bei rum, zum Beispiel auch mehr zu Wrights menschlicher Vergangenheit (denn da könnten noch so einige Überraschungen schlummern).

    Was genau meinst Du mit „der T-800 wurde doch schon gebaut, als es olle Marcus noch gab“? Was genau ist „olle Marcus“? Wir müssen hier sehr präzise sein! Der T-800 wird doch gerade erst 2018 in der Skynet-Festung gebaut. Oder wie meinen?

    Und zur Übernahme der Biotech-Firma durch Cyberdyne: Man muss doch nicht alles bis ins letzte Eck hinterfragen! Die wollten halt auch noch so eine Firma in ihrem Portfolio haben oder eine neue (zusätzliche) Forschungsrichtung einschlagen, was weiß denn ich. Vielleicht steht ja in den Zeitungsausschnitten noch mehr dazu. Ich empfehle die Pause-Taste, wenn die DVD kommt.

  • Reply reuser1de 18. 6. 2009 at 13:45

    @ Binding

    Vielleicht haste ja Recht! Mich ärgert einfach, dass wichtige Infos so oberflächlich oder garnicht erwähnt werden. Bzw., dass sich hier Lücken auftun, auf die man sich nur schwer einen Reim machen kann.
    Mal abgesehen davon war T4 eh voller Unlogiken! Und sich hier ne Birne zu machen, weil Brancato und Ferris diesen Müll zusammengeschmiert haben, lohnt eigentlich nicht. Nach wie vor ein ärgerlicher Streifen!

  • Reply General Zod 18. 6. 2009 at 16:19

    Terminator salvation ist gut.

  • Reply TOPF 20. 6. 2009 at 14:58

    „Soweit sogut! Nur heisst es doch, dass Marcus das schaffen sollte, was andere Maschinen nicht fertigbrachten. Welche sind denn die anderen Maschinen?“

    die drei terminatoren aus den ersten drei filmen.
    und das ist einer der plotholes:

    woher weiß skynet von den andern drei terminatoren,die in die zeit zurückgereist sind?
    die schickt er ja erst jahre später zurück in die zeit.

    und noch besser, wieso ist skynet sauer auf john connor?
    es muss doch einen grund geben warum john connor für skynet eine bedrohung ist o.ô

    nd NOCH besser,woher weiß skynet,das reese john connors vater ist?!
    das wusste ja noch nichtmal reese selbst im ersten teil,geschweige denn der t800.

    und das beste zum schluss, WAR JOHN CONNOR NICHT DER ANFÜHRER DER STREITKRÄFTE DER MENSCHERN GEGEN DIE MASCHINEN?
    in T4 wirkt er austauschbar,und ersetzbar,einfach nur lachhaft,er war nur ein soldat kein führer.

    allein diese plots waren für mich der nagel im sarg.
    und… wir können uns drauf verlassen,dass bald ein extendet cut rauskommt.
    nehm jede wette an.
    ein hoch auf die oberflächliche filmindustrie:
    das produkt ist nicht mehr wichtig,nurnoch die ergebnisse..

    es ist traurig,wie sehr das filmische niveau gesunken ist..
    es gibt keine blockbuster mehr,nurnoch hingeschluderte kost..
    okay ausnahmen wie i am legend, the dark knight,sin city,..obwohl den kann man nicht mitzählen,der regisseur macht eh filme,die sich nicht einordnen lassen und…öhm..lol mir fällt keiner mehr ein
    dieses jahrzehnt war filmisch gesehn eines der schlimmsten die ich jeh erlebt habe..
    es gab kaum filme an die man sich gern erinnert.
    ich glaub ,ich hänge mein hobby filme an den nagel,es gibt keine guten filme mehr,wenn cameron mit avatar versagt werd ich mir nie wieder einen film ansehn.

  • Reply Binding 20. 6. 2009 at 20:47

    @ TOPF: Ich sehe nach wie vor keinerlei Unlogik bei der Story. Dein wichtigster angeführter Punkt ist leider der schwächste: Es stimmt, dass Connor am Anfang von T4 faktisch noch nicht der Führer des menschlichen Widerstands ist. Im Verlauf des Films wird er es aber, weil er erstens sowieso schon alle anderen zur Befehlsverweigerung gegen die Militäroberen bewegen kann und weil zweitens das komplette Oberkommando im U-Boot gekillt wird. Die von Dir angeführte Aussage stammt ja von Reese aus 1984 und bezog sich somit auf eine viel spätere Zeit, weil er ja erst 2029 in der Zeit zurückreiste.

    Dass Skynet auf Connor sauer ist, kann man auch auf seine Widerstands-Aktivitäten zurückführen. Und er setzt ja auch Funksprüche ab, die Skynet wohl abhören kann. Ich habe es im Film aber auch so verstanden, dass Skynet ihn vor allem wegen der Verschickung von Reese als Bedrohung ansieht – was im Zusammenhang mit Reese auf Position 1 der Todesliste sogar noch mehr Sinn ergibt bzw. eigentlich gar nicht mehr anders zu verstehen sein kann.

    Ein viel gewichtigeres Gegenargument sind alle Deine anderen Punkte, denn hier bekommen wir es mit dem gefürchteten Zeit-Paradoxon zu tun. Ich habe auch keine Erklärung dafür. Aber es könnte ja theoretisch zum Beispiel sein, dass der T-800 1984 und der T-1000 1991 irgendwelche Messages hinterlassen haben, die Skynet vorwarnten. Ohne dieses Vorwissen hätte übrigens auch der T-1000 nie geschickt werden können! Ich kann Deine Verärgerung verstehen. Aber wegen des unvermeidlichen Zeit-Paradoxons ist es relativ sinnlos, sich über diese Aspekte der „Terminator“-Reihe aufzuregen – man muss sie einfach hinnehmen.

    Die „Sarah Connor Chronicles“-Serie finde ich ja total misslungen und überflüssig, und ich plädiere auch dafür, dass sie gar nicht erst im großen Ganzen des „Terminator“-Universums eingeordnet werden sollte. Aber bezüglich der Zeitreise-Thematik setzt sie noch einen drauf, denn da gibt es ja versteckte Waffen aus der Zukunft und sogar eine hinterlegte Zeitmaschine, mit der Sarah und John einen kleinen Zeitsprung nach vorne machen.

    Wieder gilt: Vielleicht bringen uns ja Teil 5 und 6 weiter.

  • Reply Nilz N Burger 20. 6. 2009 at 21:48

    ich fand den film super. vielleicht sollte ich das review noch ergänzen….binding: du bist mein mann…;)

  • Reply TOPF 21. 6. 2009 at 0:02

    okay punkt eins stimmt ,der rest ist aber nicht wirklich entkräftigend

    weil durch die auslöschung,von sarah conor hätte skynet keine probleme gehabt.daher ist es uch nicht verwunderlich,dass skynet den t-1000 losschickte,da sich in der zukunft nichts änderte.

    und trotzdem bleibt die frage,wie skynet von reese als vater wusste, und
    wenn john conor noch nicht der führer ist,warum will skynet ihn dan tod sehn,obwohl er kaum etwas angerichtet hat bis zu dem zeit punkt.
    da fehlt einfach die logik hinter.

  • Reply reuser1de 21. 6. 2009 at 15:34

    @ Binding

    Warum sollten Connor und Reese auf der Todesliste stehen, wenn sie noch gar keine Bedrohng darstellten? Skynet kann einfach nichts über die Verschickung von Reese wissen. Soweit ist es nämlich noch nicht gekommen! Was sollten denn die Terminatoren für Messages hinterlassen? Etwa, dass sie versagt haben und Connor bzw seine Mutter noch lebt? Wenn T800 und T1000 versagt haben d.h. „tot“ sind, können sie schlecht Messages hinterlassen! Oder?

    Übrigens wurde der T1000 geschickt weil der T800 versagte! Skynet bermerkte das in der Zukunft natürlich weil sein Gegner Connor immer noch Widerstand leistete. Hätte der T800 nicht versagt und Connors Mutter getötet, so wäre Connor praktisch „verschwunden“!

    Sich hier jedesmal irgendwas aus den Fingern zu saugen (Messages hinterlassen) oder auf die kommenden Teile zu verweisen kanns doch nich sein!

  • Reply Binding 21. 6. 2009 at 17:22

    Ich sag‘ doch: Diese Diskussion über Details zur Vergangenheit und Zukunft führt zu nichts. Allerdings gehe ich absolut davon aus, dass Skynet 2018 bereits weiß, dass John Connor und Kyle Reese existenzielle Bedrohungen darstellen – sonst ergibt das nämlich wirklich keinen Sinn. Allerdings stört es mich nicht, wenn ich es jetzt noch nicht erklären kann. Das mit den Messages war halt nur ein kleiner Erklärungsversuch, den ich aber nach wie vor plausibel finde. Denn wenn die Terminatoren halbwegs klug waren, haben sie auf jeden Fall irgendwo zumindest die Info für Skynet hinterlassen, dass ein Beschützer (1984) und ein umgepolter T-800 (1991) vom Widerstand hinterhergeschickt wurden. Das konnten sie theoretisch ab da machen, als sie davon was mitbekommen haben – und hatten also dafür auch noch genug Zeit. Aber diese Spekulationen sind wirklich lächerlich, das stimmt. Allerdings deswegen, weil es um einen Film geht, in dem theoretisch alles möglich sein kann, wenn man die Zeitreise-Thematik mitdenkt. Und genau deswegen stört es mich hier auch nicht.

    Um die Sinnlosigkeit noch klarer zu machen: Warum wurde der T-1000 überhaupt nach 1991 geschickt? Man hätte ihn auch ins 15. Jahrhundert nach England schicken können, um den Urururururopa von John noch vor seiner Amerika-Überfahrt zu killen! ;-)

  • Reply reuser1de 21. 6. 2009 at 18:05

    @ Binding

    Vermutlich weil es keine Informationen über diese Menschen gibt. Es wird ungleich schwieriger umso weiter man zurückreist! Dann macht es Sinn, dass man die betreffende Person (als Kind) oder dessen Mutter findet.
    Insofern ist es schon Sinnvoll!

  • Reply Binding 21. 6. 2009 at 18:19

    Arrrrgggghhhhhhh, ich geb’s auf. An dieser Stelle bin ich nicht mehr bereit, über diese Aspekte weiterzudiskutieren …

  • Reply reuser1de 21. 6. 2009 at 20:26

    —————————OOOo——-°(_)°——-oOOO—————

  • Reply Tino 25. 6. 2009 at 10:28

    Bei den Terminatorfilmen darf man einfach nicht über das Zeitreise- Paradoxum nachdenken. Die gesamte Reihe würde rational betrachtet keinen Sinn mehr ergeben. Das ist also ein Punkt, den man als gegeben hinnehmen muß, um sich an diesem Filmuniversum erfreuen zu können.

    Da ich nicht groß ausholen will … Der Film ist schrott. Ich persönlich fand, dass man zu keiner Zeit das gewaltige Budget gesehen hat. Die schauspielerische Leistung war dazu noch unterirdisch, Christian Bale schien selbst keinen Spaß an dieser Rolle zu haben. Sein starrer Gesichtsausdruck und die teilnahmslosen Attituden ließen mich angesichts dieser Leistung zeitweise schon fremdschämen.

    Und das, was ich am Anfang geschrieben habe, dass man zum Genießen des Film das Zeitreiseparadoxum ausklammern muß, funktioniert im Gegensatz zu den ersten Teilen hier überhaupt nicht mehr.
    Man sitzt die ganze Zeit im Kino und erwischt sich dabei, die Hände an die Stirn zu schlagen. Allein die Vater-Sohn Geschichte schwebt jenseits jeglicher Logik. Diesen Schwachsinn kann man nicht mehr rational erklären.
    Ich bin wirklich einer, der auch mal tumbe gute gemachte Actionfilme mag, aber bei einem Film der sich so ernst nimmt, erwarte ich wenigstens ansatzanweise etwas Plausibilität.

  • Reply Binding 25. 6. 2009 at 10:48

    @ Tino: Bei Zeitreise-Themen Plausibilität einzufordern, ist sozusagen selbst paradox, weil das – ernsthaft betrachtet – natürlich immer eine vom Prinzip her uneinlösbare Forderung ist. Allerdings kann man zumindest für eine Geschichte bzw. einen Film mit Zeitreise-Aspekten wenigstens innerhalb des eigenen Story-Gefüges (!) sehr wohl Plausibilität verlangen, sobald man es mal als Grundidee akzeptiert hat. Und da leistet sich T4 dann eigentlich keine Fehler – jedenfalls keine, die offensichtlich sind. Und die Vater-Sohn-Geschichte mit Reese und Connor gehört da genauso dazu, auch wenn es einem völlig absurd vorkommt. Es ist ja auch nicht so, dass das Thema erst mit dem vierten Teil aufkam, denn es stammt ja schon von James Cameron aus Teil 1. Insofern kann man T4 dieses Detail jetzt wirklich nicht vorwerfen.

  • Reply Tino 25. 6. 2009 at 11:34

    Ich versteh Deine Überlegung und möchte versuchen, die Fehler meine Ansicht nach etwas klarer auszuführen:

    Wie kann es Skynet in diesem Gefüge geben, wenn erst durch das Auffinden des Chips des Termintors aus T2 die Technik dafür erst entdeckt bzw. beschleunigt weiterentwickelt wurde? Hätte es ergo den Terminator nicht gegeben, hätte Skynet nicht in diesem Konstrukt existiert, ergo hätte es den Terminator nicht gegeben… Etwas kann sich nicht aus sich selbst heraus erfinden. Und damit macht es auch in Deinem beschriebenen eigenen „Story Gefüge“ keinen Sinn.

    Und genau greift wieder der nächste Punkt. Wie kann es John Connor bitte geben? Wenn Reese nicht in die Vergangenheit geschickt wurden wäre, hätte er Sarah nicht schwängern können, also hätte es ergo John Connor nicht gegeben und damit hätte Skynet keine Veranlassung gehabt die Sarah zu töten, weil es ja John Connor nicht gegeben hätte. Und Skynet so natürlich auch nicht in der Form, denn erst durch die Geschichte mit John Connor, wurde der T2 eingeschmolzen…(und dazu noch schon oben erwähnter Punkt)

    Und das Absurdeste ist, um das Ganze mal weiterzustricken, die Tatsache, dass John Connor seinen eigenen Vater rettet, der ohne seine Existenz schon längst tot wäre und damit John Connor nicht hätte zeugen und dieser ihn damit nicht retten können.

    Hier kann man tausende Beispiele anführen, die in ihrem eigenen kleinen Konstrukt unlogisch sind, oder eingerahmt in der ganzen Geschichte logisch betrachtet keinen Sinn machen. Das Ganze fällt mit der Figur des John Connor, der eigentlich nicht existieren dürfte….

  • Reply reuser1de 25. 6. 2009 at 16:53

    Allein die Tatsache, dass hier so heftig über diese Phänomene diskutiert wird, zeigt doch, dass die Macher von T4 nicht imstande waren diesen schwierigen Sachverhalt (Zeitreisen) so darzustellen, dass es plausibel erscheint und man sich nicht ständig irgendwas aus den Fingern saugen muss. Die Schöpfer dieses „Machwerks“ haben hier kein Geschick bewiesen. Der Streifen wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Schon richtig, dass dieses Thema auch in den anderen Teilen präsent war, jedoch wurde diese Problematik hier deutlich besser umgesetzt.

  • Reply Ellala 25. 6. 2009 at 19:05

    Die Liebe meines Lebens wurde von McG getötet. Wenn ihr mich fragt hätte John Connor auch mein Herz haben können, denn mit dem Gebrochenen möchte ich nicht weiter leben.
    Wie kann man so untalentiert sein und etwas so versauen obwohl einem alles zu Füßen lag um einen großartigen Film zu machen: genügend Geld, tolle Schauspieler und eine gute Ausstattung. Früher hätte man einen wie McG auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
    Dieser Film spiegelt alles wieder was in unserer Gesellschaft schief läuft. Primär ist es die Geldgier die hier ein seelen-und hirnloses Produkt auf den Markt wirft, dass nicht mal die DVD wert ist auf der sie erscheinen wird. Ich kann es nicht mehr mitansehen wie in beschissenen Filme unmengen Geld investiert wird während die Weltwirtschaftskrise tobt und Leute ihren Arbeitsplatz verlieren. Ich sage „Nein“ zu den aalglatten, seelenlosen und vorhersehbaren Hollywood-Blockbustern. Ich möchte, dass mein Geld wieder gut investiert ist wenn ich einen Kinosaal betrete!

  • Reply Ellala 25. 6. 2009 at 19:12

    Weniger dämliche Special-Effects, die den Film kein Stück vorantreiben und mehr gute Autoren, die großartige Geschichten schreiben. Tja hätt man sich den animierten Arnie erspart und hätte sich für die gesparte Kohle einen tollen Autor geholt, wäre der Film jetzt vielleicht nicht so ein Disaster.
    Für die 200 Millionen Dollar, die der Film gekostet hat hätte man 10 großartige Filme machen können!

  • Reply Binding 26. 6. 2009 at 9:06

    @ Tino: Ich verstehe Deine Einwände nicht so recht, denn alles, was in T4 im Jahr 2018 passiert, hat zunächst mal mit der Zeitreise-Thematik eigentlich (noch) gar nichts zu tun, weil das Thema ja erst später (2029) kommt. Es ist also einfach eine geradlinige Handlung, die sich entwickelt. Natürlich würde es John Connor zwar gar nicht geben, wenn Reese ihn „später“ nicht erst gezeugt hätte – aber gesetzt den Fall, eine Zeitreise würde funktionieren, ist es doch absolut logisch! Und da es sich dabei um die fundamentale Grundidee der „Terminator“-Filme handelt, finde ich es mehr als seltsam, es in Frage zu stellen. Damit sprichst Du Dich nämlich gegen diese Grundidee an sich aus. Was Du beschreibst, sind ja genau die sogenannten Zeit-Paradoxa, die näher betrachtet auch wirklich superstrange sind. Aber das ist ja genau deren Wesen, und da wir uns in einer SciFi-Story befinden, sollte es einfach mal so hingenommen werden.

    Die moderne Physik hilft da übrigens auch nicht weiter, denn da gibt es die Everettsche Vielwelten-Theorie, die von parallel verlaufenden Zeitsträngen ausgeht und somit besagt, dass sich sowohl der ursprüngliche Ablauf der Dinge als auch die veränderte Vergangenheit mit modifiziertem weiteren Ablauf ereignen. Das würde aber die „Terminator“-Grundidee ebenfalls kaputtmachen, weil es ja bedeuten würde, dass nur diejenigen etwas von den Veränderungen haben, die in der Zeit zurückgereist sind und den modifizierten Ablauf dann direkt miterleben. Zwar wäre die Menschheit auf diesem Zeitstrang gerettet, aber erstens wäre das niemandem bewusst (und somit bedeutungslos), und zweitens bliebe die Zukunft, aus der der Zeitreisende gekommen ist, trotzdem unverändert. Ich rate also dringendst, seinen Frieden mit dem Zeitparadoxon und der „Terminator“-Grundidee zu machen, weil man sonst gleich alles (also auch Teil 1 + 2) in die Tonne treten bzw. nicht mehr genießen könnte!

  • Reply Tino 26. 6. 2009 at 11:16

    @Binding

    natürlich haben die Ereignisse im Jahr 2018 mit dem Zeitreiseparadoxum zu tun, denn ohne die Zeitreisen aus dem Jahr 2029 würde John Connor nicht existieren, Skynet in dieser Form auch nicht, von daher dürfte es die Ereignisse des Jahres 2018 nicht geben…

    Aber genug vom Großvaterparadoxum, da man sich hier eh immer im Kreis dreht.

    Wie wir schon richtig feststellten muß man dieses unlogische Moment einfach ausklammern.

  • Reply Azurelle 27. 6. 2009 at 18:28

    Weiß irgendjemand der hier Anwesenden davon, dass auch Terminator 4 genau wie Babylon A.D. der „Maschinerie“ zum Opfer gefallen ist, welche Handlungen in Actionfilmen neuestens verbieten weswegen aus T4 rund 40 Minuten Film weichen mussten?

    Ihr seid so viele Leute, wann rottet ihr euch endlich mal zusammen und protestiert gegen „Hollywood“? :P

  • Reply Das Ding 1. 7. 2009 at 20:10

    Hallo Leute!

    Ich hab den Film noch nicht gesehen, werde ihn mir trotz allem aber noch antun.
    Zunächst einmal hat Azurelle @140 etwas ganz essentielles beiläufig erwähnt.

    Und zwar Kausalität! Diese ist auf alles zurückzuführen! Auf ALLES!

    Ein schlechter Film muss nicht unbedingt schlecht gewesen sein, bevor er den Leuten durch die Hände gleiten MUSSTE die ihn dann erst zu dem gemacht haben, wie wir ihn jetzt sehen! Und auch das wird nicht der Regisseur gewesen sein oder der/die Drehbuchautor/en.

    Nicht D. Fincher hat einst bei Alien3 versagt! Um nur ein Beispiel zu nennen! Aber natürlich lässt eine unvernünftige Konstellation von Regie und Autor ungünstiges erwarten…

    Wie viele Filme aufgrund ungewollter Kastration der Filmminuten an Substanz verloren haben kann keiner sagen. Star Trek 10, Babylon A.D. usw

    Es kann aber auch nach hinten losgehen, wenn einem Überregisseur zu viel Macht überlassen wird oder sich sogar mehrere blockieren (Indy 4).

    Letztendlich ist es nicht das gleiche einen Film zu drehen oder einen Kuchen zu Backen, denn diesen kannst du alleine machen. Aber einen Film für die Massen, den kann man nicht alleine machen und eher öfter als uns das lieb ist wird dem Regisseur ins Handwerk gepfuscht (Blade Runner 1.Kinoversion!!!) Und das geht ständig so!

    Zur Zeitreise ist zu sagen, dass es in der Tat ein Fehler im Rahmen der Geschichte ist, wenn die Zeitachse stringent angesehen wird und nicht nach Everett.

    1. Wir können davon ausgehen, dass Skynet auf jeden Fall hergestellt werden würde, dass aber die Enddeckung des Chips die Entwicklung beschleunigt hat (T2!). Der Terminator wird in der Zukunft also zurück in die Zeit gesendet um Sarah zu Töten weil sie die Mutter von John ist, ergo muss John existieren, egal WER der Vater ist! Also muss Reese nicht zwangsläufig der Vater sein, wird es aber durch die Kausalität!

    2. Wenn es die Idee aber ist, dass NUR Reese der Vater ist, funktioniert die Geschichte auf keinem Fall stringent! Existiert kein John existiert kein Wiederstand im Sinne der T-Reihe! Die Geschichte würde dann nur funktionieren, wenn Sarah selbst eine Bedrohung für Skynet darstellen würde und aufgrund dessen der andere Plot zustande kommt, also, dass es keinen John gab, Sarah die Bedrohung ist und Reese nicht von John geschickt wurde sondern eigenständig und dann erst die Geschichte entsteht, die wir kennen.

    Da das aber zu kompliziert für einen funktionierenden Film sein dürfte sollte man mit der ersten Variante leben können.

    CU

  • Reply TOPF 19. 7. 2009 at 0:35

    ich muss ja mal sagen der teil mit john connor und kyle reese war für mich eigentlich das interessanteste,da connor weiß was reese bedeutet,und er genau weiß,was seinen vater in der vergangenheit erwartet..
    es wäre interressant gewesen zu sehen wie connor seinen vater begegnet..aber so wie das im film abgelaufen ist…scheiße war connor kalt zu seinem vater,unglaublich,und er rettet ihn nicht aus selbstlosen gründen sondern um sich selbst zu erhalten..so kams im film rüber.
    *ergo* john conner ist ein ******! mehr kann man als fazit aus diesem film nicht ziehen,da connor total unsympathisch rübergebracht wird.
    ich hab eigentlich auch nur darauf gewartet die begegnung der zweien irgendwann in einem terminator zu sehen…
    aber das gerade so etwas meine erwartungen in eine sznenerie emotional und technisch so unglaublich grausig dargestellt wurde…ich nenn mal die szene wo er ihm die knarre vors gesicht hält :“sag mir deinen namen“
    toll,welch genialer erster kontakt mit seinem vater..
    vor allem richtet er die waffe auf ihn…warum?ist der bescheuert auf einen menschen zu zielen wenn der feind skynet ist?
    naja und dass connor den t-800 ohne zögern mit nem granatenwerfer ins gesicht schoss,obwohl er ja eine so „emotionale“ bindung zu dem model haben soll,war ja auch ein schuss in den ofen…

    und
    die armen power rangers.
    der vergleich
    das haben die nicht verdient ò.ó
    XD

  • Reply TOPF 19. 7. 2009 at 1:23

    was T1 betrifft,
    sagt er aus ,dass man die zukunft nicht ändern kann,
    da der vater kyle aus der zukunft kommt.
    und vornerein klar ist,was demnächst passieren wird
    skynet verliert in der zukunft und will das verhindernindem es die daten von john sucht,nichts findet und seine mutter nimmt um ihn auszulöschen,schafft es abern icht,da sich die zeit nicht ändern lässt.
    ist auch gut bebildert mit dem foto.

    T2
    behauptet das gegenteil:
    der meint,dass auch wenn alles geschrieben steht,kann man das blatt löschen..
    also die entwicklung von skynet vernichten ,aufhalten.
    hat auch funktioniert.

    T3
    kommt auf die idee von T1 zurück,dass sich die zukunft nicht ändern lässt.
    weil egal ob man den arm des ersten terminators als beschleuniger der entwicklung skynets nimmt,skynet wäre irgendwann entwickelt worden.die menschen forschen und entwickeln seit jahrhunderten.
    ob nun alle daten gelöscht wurden oder nicht ist irrelevant,da der mensch sie neu erstellen kann durch forschen.
    daher ist der schritt den terminator nur als schutz zum bunkerhintransport einzusetzen auch garnicht so plump.

    T4 ist absolut unwichtig in diser hinsicht.
    da skynet von reese nichts wissen konnte und von den drei terminatoren eigentlich auch keine daten vorhanden waren.

    so ich weiß nicht warum ich das geschrieben hab,aber ich wollt mal meinen senf dazugeben^^

  • Reply Binding 19. 7. 2009 at 9:33

    @ TOPF: Connors unterkühltes Verhältnis zu Reese macht durchaus Sinn, weil Reese ja später als Soldat einen Befehl ausführen soll, indem er Sarah Connor vor dem T-800 schützt. Wenn er wüsste, dass er Connors Vater ist, wäre das sicher irgendwie schwieriger für ihn bzw. er würde sich dann mehr darauf konzentrieren, Sarah zu schwängern als sie zu beschützen – was ziemlich riskant wäre. Vielleicht würde er sich dann auch nicht so einfach opfern, weil ein eigenes Kind ihn zum Weiterleben motivieren bzw. den Beschützerinstinkt dann darauf (ab)lenken würde. Außerdem weiß ja auch Sarah am Anfang noch gar nicht, wer der Vater ist und würde eventuell negativ auf Reese reagieren, wenn er ihr sagen würde, er müsste sie jetzt irgendwie schwängern, weil das die Welt rettet. Reese ist so oder so der Gearschte, weil er ja gar nichts von seiner „zweiten wichtigen Aufgabe“ mitbekommt und noch nicht mal weiß, dass Sarah von ihm schwanger ist. T5 und T6 werden das sicher auch nochmal irgendwie thematisieren – hoffentlich nachvollziehbar.

    Übrigens haben wir es bei dieser speziellen Frage auch wieder mit dem Zeitparadoxon zu tun (was aber natürlich so oder so ohnehin immer mitschwingt), denn Connor weiß zwar, dass Reese sein Vater ist und er den T-800 besiegen wird. Doch woher will er wissen, dass sich Reese und Sarah dann tatsächlich auch verlieben und alles so seinen Gang geht, dass nachher alles so hinhaut, wie wir es kennen??? Man sieht: Diese Diskussion ist eigentlich sinnlos bzw. stützt wieder mal die Theorie von den verschiedenen Zeit-Strängen – was dann ebenfalls belanglos für Connors Geschichte in T4 wäre.

  • Reply Kopfschüttler 20. 7. 2009 at 8:12

    Da muss ich Batz ausnahmsweise uneingeschränkt Recht geben! Wer hätte das gedacht? Die Kritik trifft den Film perfekt. Allerdings sind die 2 Sterne im vergleich mit TF2 ungerecht. Über TF2 kann man denken was man will, aber im Gegensatz zu T4 war er nicht langweilig.

  • Reply Das Ding 3. 8. 2009 at 16:54

    Kennt das eigentlich wer?

    http://www.youtube.com/watch?v=zSxf5dwBtdk

  • Reply Renington Steele 3. 8. 2009 at 17:06

    @ Das Ding: Noch nie gesehen ;)

  • Reply Das Ding 4. 8. 2009 at 8:16

    @ Renington: Du bist ja voll der Lügenbolt Alter, dir kauf ich nichts mehr ab! :o)

  • Reply TOPF 29. 8. 2009 at 19:56

    extendet cut wurde angesagt.
    ob der was rettet?

  • Reply Paulchen 18. 9. 2009 at 10:47

    Sehr scharfzüngig. Denke ich werde mir den Film nicht ansehen. Drei ging ja gerade noch, aber das… ;)

  • Reply Dennis 21. 11. 2009 at 17:36

    Gesehen, geweint und die DVD zurück zur Videothek gebracht. Ein wirklich ganz, ganz furchtbar dünnes Filmchen. Da hat manche „Der Alte“ oder „Dr. House“ FOLGE mehr Dramatik, Soul, Esprit und kurz gesagt, mehr Lust. Definitiv kein Film, den man sich öfters als einmal anguckt.

  • Reply The Horror: Die schlimmsten Filme 2009 | Die Fünf Filmfreunde 4. 1. 2010 at 21:27

    […] Lahmste Forsetzung des Jahres: Terminator: Die Erlösung […]

  • Reply Schwarzmaler 13. 9. 2010 at 1:34

    Nicht Ostern 2011 bei RTL sondern September 2010 bei Sky. Aber trotzdem: weinend im Fernsehsessel ob der verlorenen Chancen. Im Vergleich zu T2 – dankenswerterweise in HD – die Apokalypse Szenen 2029 Los Angeles A.D. Und dann diese müde Mad-Max-Szenerie in T4. Oh Filmgott, was hast du getan. Cameron kann in fünf Minuten eine albtraumhaftere Zukunft entwerfen als McG in zwei Stunden.

  • Reply marius 20. 10. 2010 at 18:24

    als würd den kommentar 153 noch irgendein schwanz lesen, aber ich kenn die seite erst seit ner woche und hab beim nebenjob 1. viel zeit, 2. internetzugang und 3.grummelstimmung:
    natürlich muss batzmann nicht noch jemand einen dafür runterhohlen, aber das review trifft es zu erschreckenden 100 % auf den Kopf!!!!
    was eigentlich jeden weiteren kommentar überflüssig macht!
    ABER: Bale transportiert eine Emotion sehr konsequent! jedesmal wenn er auf seinen eigenen Bizeps schielt und effektvoll die arme verschränkt, damit die muskeln noch besser poppen, sieht er so ehrfurchtsvoll, seiner eigenen credibility gegenüber aus, das man angst hat, er könnte mit en vogueface auf die kamera zuwalken und serious kuckend anfangen Liegestütze direkt vor der linse zu machen, während irgendjemand planlos ins bild läuft und sagt: das ist john conner….sorry letzteres passiert wirklich den ganzen film lang…
    wiso hat sarah conner eigentlich nach teil 1 nicht ihren namen geändert und ihren sohn Nicht John getauft….nehm ich zurück teil 2 hat mich zwar mit 8 als ich ihn zum ersten mal gesehn hab, bös gehirnfräßt fand ihn aber von damals bis heute genial!!

  • Reply marius 20. 10. 2010 at 18:29

    …..seither hab ich angst vor schachbrettern und karofußböden…ps: antwort an mich selbst: weil der t1000 dann halt den maschinendefeater björn peng gejagt hätte….puh weltbild doch intakt!schön!

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