Review

Drag me to Hell (Review)

Standard, 10. 6. 2009, Batzman (Oliver Lysiak), 31 Kommentare

-„You have shamed me!“
Kaschrimmm!

Originaltitel: Drag Me to Hell
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Sam Raimi
Buch: Sam Raimi / Ivan Raimi
Darsteller: Justin Long, Alison Lohman, lorna Raver, David Paymer, Fernanda Romero, Chelcie Ross

[rating:3]

drag-me-to-hell-horror-movie-poster

Christina Brown (Alsison Lohman) steht kurz vor der Beförderung in ihrem Bankjob. Um sich gegen einen Kollegen durchzusetzen, zeigt sie unnötige Härte als eine alte Frau namens Ganush um einen weiteren Aufschub bittet um die Raten für ihr Haus zahlen zu dürfen.

Keine gute Idee, denn Mrs. Ganush ist mit finsteren Mächten im Bunde und verflucht Christina, die bald herausfindet, dass ihr nur drei Tage bleiben, bis ein Dämon sie in die Hölle zerren wird. Und auch die Wartezeit darauf gestalteten die Mächte der Finsternis äußerst unerfreulich. Wie weit wird Christina gehen, um den Fluch abzuwenden?

Es war dringend an der Zeit für Sam Raimi, sich nach den ganzen Blockbuster-Eskapaden und den vergeigten Fortsetzungen von Spider-Man, doch mal wieder selbst am Thema Horror zu versuchen. Neun Jahre nach dem halbgaren Schlummergrusler *The Gift* liefert er jetzt wieder einen reinrassigen Kreisch-Streifen ab: Drag me to Hell bietet alles, was seine alten Fans erwarten: Dämonische Erscheinungen, derbe Schockeffekte und unheimliche alte Frauen, denen auch Dr.Best und der Dentagard-Biber nicht mehr helfen können.

Im Einerlei aus Remakes und Sequels, Folterpornos, Slasher-Aufgüssen und Zombie-Cheapies bietet „Drag me to Hell“ in der Tat einen kleinen Lichtblick. Das er dafür nicht überdurchschnittlich gut sein muss, sagt viel über den Zustand des Genres aus. Denn für Fans bietet sich bei genauerer Betrachtung hier ein gemischter Spaß. Einerseits ist es zweifellos der beste und spannendste Raimi-Film seit vielen, vielen Jahren und die Anzahl der Anspielungen und Selbstzitate auf die *Tanz der Teufel*-Reihe sind unübersehbar. Und auch ansonsten hat der Film durchaus was zu bieten: Die von Paranoia geprägte Szene in der ein Besuch bei den Eltern ihres Freundes zum Alptraum wird, gehört zu den Highlights des Films. Natürlich ist „Drag me…“ Meilen besser als die Gurken die Raimi nur produziert hat: Jene „Grudges“, „Boogeymen“ und ähnliche Schlaftabletten.

Andererseits schafft er es nie wirklich, neue Impulse zu setzen und spielt über die komplette Laufzeit extrem auf Nummer Sicher. Raimi beherrscht die Klaviatur des Schreckens noch ganz gut, doch die visuelle Originalität – die „Evil Dead“ einst auszeichnete und die auch in Flops wie „The Quick and the dead“ noch vorhanden war, ist ihm inzwischen abhanden gekommen.

Die Schocks in „Drag me to Hell“ beschränken sich alle auf primitive Buh-Effekte und lautes Kaschrimm! auf der Tonspur. Jede Sekunde kann irgendwas mit viel Getöse in die Kamera springen – das verfehlt zwar bisweilen seine Wirkung nicht, ist aber auch die billigste Art Grusel zu erzeugen. Jedes Schock-Video im Netz hat diese Masche zu genüge strapaziert und Raimi hat keine Ambitionen dem Ganzen irgendeinen neuen Twist zu geben. Der auch hier vorhandene Humor, der im Laufe seiner Karriere immer klamaukiger und platter geworden ist, bedient sich auch hier eher aus der groben Tüte.

Zudem tangieren die Selbstzitate mehr als einmal die Grenze des ironisch-witzigen und laufen ob ihrer Penetranz Gefahr eitel zu wirken. Die alte Frau weist mehr als nur kleine Gemeinsamkeiten zu den Deadites in *Evil Dead* auf, ganze Szenenabläufe scheinen aus den alten Filmen entlehnt (der Kampf im Auto erinnert sehr an Ahs Schuppen-Gerangel mit seiner toten Ex) und selbst surreale Momente, wie die schrägen Kamerafahrten auf die an der Wand aufgehängten Tierköpfe und das scheinbar belebte Mobiliar werden erneut breitgetreten.

Die Handlung selbst überrascht an auch keiner Stelle, wobei es nicht wenig schadet, dass Christiana eine eher unsympathische Protagonistin ist, die spätestens ab dem Katzenmord jeden Goodwill des Zuschauers verspielt. Ihre menschlich-liebenswerten Momente sind viel zu kurz und skizziert, als das es wirklich schert ob sie nun lebt oder stirbt. Justin Long als ihr Boyfriend hat es da auch nur wenig besser – seine Rolle bleibt eindimensional und blass.

Dazu kommt die relativ zahme optische Umsetzung, denn wie heutzutage üblich wurde der Film auf eine PG13-Freigabe getrimmt, die zu derbe Effekte von vornherein ausschließt. Oft genug setzt Raimi auf reinen Ekel. Anstatt eine unheimliche, gar beklemmende Stimmung zu erzeugen werden „Ihh-bähh“-Momente genüsslicher ausgekostet, als gelte es die legendäre Pudding-Szene aus Braindead zu übertrumpfen – was natürlich nicht gelingt. Denn auch wenn der Ekel genau wie die Schocks funktionieren, ergeben sie noch lange keine Story die einen wirklich kümmert. Lionel in Braindead war bei aller Überzeichnung eine liebenswerte schrullige Figure. Christina ist eine austauschbare Horror-Heroine, bei der einzig verwundert, dass sie nicht wie sonst immer von Sarah-Michelle Gellar gespielt wird.

Dennoch: Gemessen an dem was Horrorfans ansonsten im Kino serviert bekommen, werden sich viele wohl freuen, wieder altmodischen Grusel mit übersinnlichem Einschlag sehen zu dürfen. Denn auch wenn Raimi nur Hausmannskost serviert, schafft er es damit, die schwächliche Konkurrenz auszustechen. Was auch dran liegen mag, dass er mit Lorna Driver eine extrem creepige Bösewichtin aufzuweisen hat, die mehr Präsenz besitzt als alle übrigen Darsteller zusammen.

Raimi beweist sich als das was er wohl tatsächlich ist: Ein solider Handwerker, der mit geringem Aufwand sein Ziel erreicht. Die beeindruckend positiven Kritiken sprechen Bände, auch wenn sich mir die Frage stellte ob der Film nicht übermäßig von Raimis Ruf profitiert. Von einem Unbekannten gedreht, hätte „Drag me to Hell“ wohl sein Leben als Direct-to-Video-Premiere gefeiert und niemanden zu irgendwelchen Lobeshymnen inspiriert.

Die deutschen Fans dürfen sich immerhin freuen, denn so harmlos wie der Streifen daherkommt, besteht wohl kaum die Gefahr, dass er hierzulande indiziert oder gar beschlagnahmt wird.

Und für nen netten DVD-Abend reicht dieser aufgejazzte „Thinner“-Verschnitt allemal aus.

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31 Kommentare

  • Reply Maik 11. 6. 2009 at 8:29

    Habe ihn gestern gesehen und fand ihn zwar irgendwie unterhaltsam, die wirkliche grusel-Stimmung kam aber leider nicht auf. Hast Du auch gut beschrieben, ein paar BUH-Elemente, die aber allesamt vorhersehbar waren, etwas (CGI)-Ekel, und ansonsten jede Menge Absurditäten… Hatte mir etwas mehr erhofft. Aber das Ende fand ich ehrlich gesagt ganz nice. Klar, nicht perfekt umgesetzt, aber immerhin traut sich mal jemand.

  • Reply Tino 11. 6. 2009 at 8:43

    …und genau das ist es, was ich endlich mal wieder sehen möchte. Guten alten hausgemachten Horror…

    Ich habe keine Lust mehr auf reine Schlachtfeste im Sinne von Hostel, Saw, The Hills have Eyes, Jeepers Creepers, Texas Chainsaw Massacre…

    Schon die Tanz der Teufel Reihe hat mich mit seinem doch ziemlich makraben Humor sofort in seinen Bann gezogen. Mal abgesehen vom letzten Teil war dieser auch immer punktgenau platziert.
    Da ich gehört habe, dass hier auch ähnlich Stilelement verwendet wurden, muß ich diesen Film unbedingt im Kino sehen.

    Und auch wenn Du schreibst, dass die Protagonistin eher unsympathisch anmutet, handelt es sich doch um Alison Lohman. Und spätestens seit Tricks bezeichne ich mich als „kleinen“ Fan. Aber sicherlich sind neben ihren schauspielerischen Fähigkeiten auch hormonelle Gründe meinerseits ursächlichl.

  • Reply KodyMonstah 11. 6. 2009 at 9:07

    Hmm, na ja, ich weiß nicht. Ganz schwache, unkreative Story – wie oft hatten wir das mit dem Fluch schon? – langweilige Figuren, ein Freund, der nur zum Reden da ist, klischeehafter Bürokampf, lahme Horrormomente. Nichts, an das ich mich in zwei Wochen noch erinnern würde. Und dafür viereinhalb Sterne? Das sind zwei mehr als für Last House on the Left und anderthalb mehr als für T4. Da stimmt für mich die Relation einfach nicht.

  • Reply doc 11. 6. 2009 at 12:03

    „Die deutschen Fans dürfen sich immerhin freuen, denn so harmlos wie der Streifen daherkommt, besteht wohl kaum die Gefahr, dass er hierzulande indiziert oder gar beschlagnahmt wird.“

    wenn das die gute nachricht ist reicht das nicht für einen kinobesuch .

  • Reply KodyMonstah 11. 6. 2009 at 14:43

    Nachtrag zu 3.:

    Hoppla, meinte dreieinhalb Sterne.

  • Reply Tino 11. 6. 2009 at 15:32

    den halben hat er mittlerweile schon wieder aberkannt ;), sind nur noch 3

  • Reply Badratgeber 11. 6. 2009 at 16:26

    Also ich werd ihn mir wohl wochenende anschauen und bin eigentlich relativ gespannt den wie hier beschrieben scheint der film ja doch durchaus mal wieder etwas bieten zu haben. Zumindest im gegensatz zu dem was wir jetzt als Horror kennen.

  • Reply mon 11. 6. 2009 at 17:19

    Hab ihn heute gesehen und fand in geil.

    Schon alleine aus dem Grund, weil er so makaber ist. Das Geständnis am Ende und der trockene Abgang, echt geil. Von mir kriegt der Streifen 5 Sterne. Er sollte mich unterhalten und ist dem auch Gerecht geworden.

    Nicht so gut wie Evil Dead 1 aber mindestens genau so gut wie der zweite Teil der Tanz der Teufel Trilogie.

  • Reply Doughnut 12. 6. 2009 at 11:39

    3 Punkte von Batzman für einen Horrorstreifen?
    Der Film muss echt toll sein, den schau ich mir an. ;)

  • Reply Lukas 12. 6. 2009 at 17:24

    Waren das nicht mal mehr Sterne?

  • Reply lilly. 12. 6. 2009 at 19:47

    ich fand ihm im großen und ganzen gut. der twist am ende war leider seit der zweite umschlag im bild auftauchte, vorhersehbar und mir war da zuviel speichel im film, aber ansonsten wurde ich wundervoll unterhalten, hab ich erschreckt, geekelt und mitgefiebert und das ist genau das, was ich von einem grusel/horrorfilm erwarte.

  • Reply Binding 12. 6. 2009 at 20:55

    Als grotesk-absurde Horrorkomödie mit „Evil Dead“-Zitaten macht der Film tierisch Spaß! Ist zwar sinnlos hoch zehn, aber irgendwie doch sehr, sehr amüsant.

    SPOILER: Die Fliege, die in das eine Nasenloch krabbelt, in der Stirnhöhle rumsummt und dann aus dem anderen Nasenloch wieder rauskommt, war einfach nur göttlich. Und das glibbrige Gelutsche, die verschiedenen Kotz-Szenen, die Auto-Schlägerei, die splattrige Nasenbluten-Sequenz sowie der sprechende Ziegenbock auch. SPOILER-ENDE

    Ich habe in einem Interview gelesen, dass Sam Raimi sich keine Horrorfilme ansieht und auch die ganzen japanischen Vorlagen seiner Remake-Produktionen gar nicht kennt. Hinsichtlich seiner eigenen Filme ist es übrigens genauso verwunderlich, dass er altmodischen Horror mit viel atmosphärischen Andeutungen liebt.

  • Reply tdeece 13. 6. 2009 at 14:41

    Also ich war auch sehr positiv überrascht! Mag daran liegen, dass ich die Thematik sehr mag (Flüche, „Böses“ das nur angedeutet und nie wirklich gezeigt wird, Monster mit langen Hörnern! :) Ich habe alles bekommen was ich wollte und sogar noch etwas mehr. Klar, die Schocks sind recht billig, dennoch effektiv. Ich fand einige Szenen durchaus unheimlich, das mit dem Kätzchen fand ich zwar derbe, aber hey. Das ist alles so over-the-top, dass das kaum dazu führte, dass ich nun nicht mehr am Schicksal der Protagonistin interessiert wäre. Und PG13 geht hier vollkommen klar. Der Film braucht keinen Splatter. Nach dem ganzen Quäl-und-Folter-Remake-Kack der letzten Jahre ENDLICH wieder ein guter klassischer Horrfilm. Seine „Unzulänglichkeiten“ sehe ich eher als nostalgische Einschüsse. Ich würde sogar 4 Sterne geben.

    Fand es nur blöd, dass das Ende rund 15min vor Schluss ziemlich vorhersehbar war. Hätte man eine Szene nicht so ausgewalzt SPOILER SPOILER SPOILER und zwar das Vertauschen der Umschläge im Wagen – hätte sie nicht einfach einen greifen können und am Ende stellt sich heraus, dass es der Falsche war? Dieses „Hoppla! Mir ist alles auf den Boden gefallen! Wo ist er denn? Ah da!“ wäre völlig unsinnig gewesen, hätte es nicht eine große Bedeutung für die Story gehabt – und das merkt man! SPOILER ENDE – SPOILER ENDE – SPOILER ENDE.

    Aber naja. Trotzdem. Me likey Drag!

  • Reply Rugadizzer 15. 6. 2009 at 9:47

    Wakelige Kamerafahrten, ruhige Einstellungen in 35° Kameraperpektive (abwechselnd links und rechts kippend), Schockeffekte nur über enorme Lautstärke, vorhersehbar zu jedem Zeitpunkt und der Briefplot war 30 min vor Schluss klar. Amüsante Kotzszenen und echter Ekel beim Gebiss der alten Dame. Lustige Selbstreferenz an Evil Dead 2 mit dem herausfliegendem Auge. Ansonsten ist Raimi nichts neues eingefallen. Seid 1984!
    1 Sternchen für den Film und eines für Sam Raimi, weil ich ihn gerne in guter Erinnerung behalten möchte. Mehr ist nicht drin. Leider.

  • Reply Alex 16. 6. 2009 at 21:54

    ich kann es auch genau so unterschreiben.

    die vorhersehbaren schockeffekte sind am anfang ok, aber spätestens nach 30 minuten langweilig, selbiges gilt für die musik.

    SPOILER SPOILER

    aber wie dumm war denn diese exorzismus szene in diesem zimmer?

    SPOILER ENDE

    aber immerhin mal nicht dieses typische „ich hack dir alle körperteile ab“ zeug.
    würde 2,5 geben…

  • Reply blade 18. 6. 2009 at 14:08

    Ich fand den Film einfach schlecht:
    – Hauptdarstellerin hatte den ganzen Film über den selben dämlichen Gesichtsausdruck
    – warum braucht eine Frau die schwarze Magie beherrscht einen Kredit
    – die sprechende Ziege geht ja mal gar nicht
    – der besessene Typ gegen Schluss fängt an in der Luft zu tanzen Scary Movie oder was?

    0 Sterne und Geldverschwendung meine Meinung…

  • Reply Doughnut 18. 6. 2009 at 16:17

    Die sprechende Ziege war grade gut, genau wie das Katzenopfer.
    Ich würd mal sagen, dass der Film einfach nicht eure Art von Humor rüberbringt. Ich hab bei beiden Szenen sehr breit grinsen müssen.
    Was die Schockeffekte angeht, geb ich euch aber Recht, die waren wirklich nicht so toll. Aber zum Teil eben auch witzig, wie die Ziegenbockhufe des Lamia, die unter der Tür hindurch Schatten warfen. Oder die abgefahrene Szene in der Tiefgarage.
    Das war schönste Comedy, womit ich zusammenfassen würde:
    Als reiner Horrorfilm ist der Streifen ein Witz, als Horrorkomödie Spitze. ;)

    Und zur Hauptdarstellerin:
    Die war echt süss und hat find ich sehr gut gespielt (z.B. glaubwürdige Darstellung von Panikattacken oder von Stress). Also in dem Punkt versteh ich euch echt nicht…

  • Reply Binding 19. 6. 2009 at 2:57

    @ blade: Du scheinst den Film ja ziemlich ernst genommen zu haben. Ziegenböcke werden übrigens seit jeher mit dem Teufel in Verbindung gebracht. Und auch wenn man an „Der Exorzist“ denkt, macht die sprechende Ziege durchaus Sinn. Wenn man bedenkt, dass der Teufel auch für zügelloses Verhalten und Irrsinn steht, passt sogar die Luft-Tanzszene – die übrigens auch ein „Tanz der Teufel“-Zitat ist. Und zur „Schauspielerin“: Hallo?! Das ist Alison Lohman, eine der besten Hollywood-Jungstars überhaupt!

  • Reply blade 19. 6. 2009 at 8:11

    mag sein das ich ihn ein bisschen zu ernst genommen habe aber ist es ein Horrorfilm oder eine Komödie?

    Ich steh zu meiner Meinung

  • Reply Rugadizzer 19. 6. 2009 at 9:27

    Die Ziegenszene war einer der Höhepunkte……bis Sie anfing zu sprechen war sie sogar BestActor. :)

  • Reply Clayman79 19. 6. 2009 at 11:17

    Ich geb auch mal meinen Senf dazu da ich ihn gestern im Kino gesehen habe.

    Fand den alles in allem recht unterhaltsam. Er war lustig, eklig, spannend und hatte vorallendingen mal wieder einen vernünftigen Schluss. Das er nicht innovativ oder das Genre neu erfindet ist klar aber so ein Streifen(Bonus wenn man die alten Raimis kennt) möchte in erster Linie unterhalten und das hat er für mich geschafft. Deshalb 3,5/5

  • Reply Manuel 20. 6. 2009 at 10:34

    Ach…der Film war top. Wieder so eine hingeleierte Kritik von Batzman. Raimi ist seinem Stil immer treu geblieben und hat munter durch die Genre gewechselt. Jetzt mal wieder witziger altmodischer Horror. Ja, das macht Spaß. Raimi ist einer der wenigen, die im „Blockbusterbereich“ intelligente und witzige und kreative Filme abliefern.
    So auch Drag me to hell. Kino braucht Konsequenz!

  • Reply Binding 20. 6. 2009 at 11:59

    @ blade: Es gibt ja nicht nur Horror und Komödie, sondern auch Horrorkomödien! Natürlich ist Raimis Film nicht ausdrücklich eine Komödie, aber als Groteske kann man ihn schon bezeichnen, und zu Raimi und seiner Art von Humor passt’s ohnehin. In einem Interview mit ihm habe ich gelesen, dass er seine Filme so konzipiert, dass er auf eine Horrorszene immer einen Gag folgen lässt.

  • Reply blade 20. 6. 2009 at 12:17

    @ binding: das wusste ich nicht das er nach einer Horrorszene einen Gag kommen lässt. Ist schon so lange her das ich Tanz der Teufel gesehen habe, wenn der Film auf DVD rauskommt hol ich mir ein paar Bier und geb ihm noch mal eine Chance. Aber mich hat der Film im Kino einfach nur enttäuscht…

  • Reply Daniel 21. 6. 2009 at 11:59

    Der Humor im Film ist super! Man merkr richtig wie’s Spass gemacht hat, sich diese Dinge auszudenken! Die Alte hätte man aber echt noch etwas länger zeigen können – die war viel krasser als alle Schatten an der Wand… Die Grabszene und das Ende waren genau nach meinem Geschmack – nur dass der Soundtrack zu aufgedreht war, hat dem ansonsten tollen Horror etwas in Handwerk gepfuscht…

  • Reply Hans 10. 7. 2009 at 0:42

    Ich fand den Film klasse! Klar an ein paar Stellen hätte man einiges besser machen können aber der Mix aus Spannung, Ekel und Humor war so gut wie in kaum einem Film. Ebenso hat mich das Ende, wenn auch vorhersehbar, sehr erfreut.
    Ich sag nur „Hang on Baby“, einsame Spitze.
    Ich gebe dem Film 4/5 Punkten, abzug gibt es für die leichte Vorhersehbarkeit des Endes und einiger Szenen während des Films.

  • Reply Antim 13. 7. 2009 at 11:47

    also ich habe ihn auch gesehen und muss ehrlich sagen, dass ich keinerlei gute Kritiken verstehen kann.
    Ich fande ihn einfach nur durchgehend seltsam, nicht gruselig und einfach nur daneben.
    Da hat mir „last house on the left“ um einiges besser gefallen!

  • Reply Tino 6. 8. 2009 at 10:42

    Hab ihn jetzt auch gesehen. Toll gemacht. Aber wenn man etwas Horrorfilmbackground hat, weiß man „spoiler ahead“ das die Münze das Finale des Filmes einläuten wird.
    Leider kann man sich dann viel zu früh das Ende ausmalen. Das hat mir den Spaß etwas vermindert. Dennoch handwerklich solide gemacht, mit einigen Ekelszenen, die wirklich sensationell gut sind.

  • Reply Laura 30. 8. 2009 at 11:40

    Habe den Film jetzt auch gesehen, bin jedoch nach dem was ich den Medien darüber gehört habe, mal wieder enttäuscht.
    Aber das ist man ja eigentlich mittlerweile von neuen Horrorfilme schon gewöhnt.
    Die Effekte waren zu komödiantisch, das Ende vorraussehbar und die Hauptcharakterin handelt unnachvollziehbar…
    1,5/5

  • Reply zeitzeuge 2. 9. 2009 at 18:35

    Hat jemand bei imdb.com die Theorie gelesen das der ganze Film ein Hirngespinst von der Hauptdarstellerin ist und nur in ihrem Kopf abspielt? Sie ist magersüchtig und viele Szene spielen mit der Thematik: sich übergeben, dauernd bekommt sie was in den Mund etc. Ich fand das ziemlich einleuchtend. Auch wenn die Anfangsszene nicht ganz reinpasst.

  • Reply Fotze 19. 6. 2012 at 15:22

    besser als der langweiliger splatter käs! (-_-) wenn ich schon Gedärme seh die durch den Raum fliegen oder Köpfe die gespalten werden schlaf ich ein! Also,ich fand den Film gut! endlich mal wieder n bisschen was anderes.

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