(Youtube Direktlove, via First Showing)
Oben nochmal der Trailer zum bis vor kurzem unbenannten neuen Moore-Film über die Finanzkrise, der jetzt den fantastischen Namen „Capitalism: A Love Story“ trägt. Hier, was Moore zum Titel sagt:
“It will be the perfect date movie,” Moore said today. “It’s got it all — lust, passion, romance and 14,000 jobs being eliminated every day. It’s a forbidden love, one that dare not speak its name. Heck, let’s just say it: It’s capitalism.”
Ich mag den Mann.
- Renington Steele •
- Juli 9th, 2009 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: Capitalism: A Love Story, MichaelMoore



















hat schon mal wer erwähnt, dass michael moore wie ein dicker bill gates aussieht? :)
Kommentar #1 von KWentin am 09.07.2009 um 17:56 Uhr
Hm… warum sollte man sich von Moore anlügen lassen. Mir reichts wenn es die Politik und Wirtschaft macht, da kann ich auf seine “Fabricated Reality” gut verzichten.
Kommentar #2 von Batzman am 09.07.2009 um 18:23 Uhr
Ich würde nicht so weit gehen, ihn einen Heuchler zu nennen. Aber er genießt ja, als Besserverdienender, alle Steuervorteile die mit diesem Status, in Amerika, einhergehen und die er selber immer anprangert. Und wenn er darauf angesprochen wird, dann wird er auch stinksauer. Ich finde es gut, das es Leute, wie ihn, gibt, die den Finger genau auf die Wunde legen aber ganz ernst nehmen, kann man den Mann nicht.
Kommentar #3 von freeminder am 09.07.2009 um 18:49 Uhr
@freeminder
dem stimme ich zu. außerdem ist er mit seiner plumpen polemik für die schon 2001 langweilig gewordene anti-amerikanismus-heuchelei verantwortlich, die hier (in deutschland, aber auch sonst wo) rumschwirrt.
wenn er bei seiner sache wenigstens lustig oder originell wäre (bill maher macht das z.b. richtig), dann hätte ich sicherlich nichts dagegen. aber so: gähn.
Kommentar #4 von schokakola am 09.07.2009 um 19:55 Uhr
Man mag ja von Moore halten was man will aber dass viele Deutsche (und sonstige Nicht-Amerikaner) seine Filme als Anlass genommen haben um ihren vorher schon vorhandenen antiamerikanischen Ressentiments freien Lauf zu lassen kann man ihm ja wohl nicht auch noch ankreiden. Moores Filme mögen alles sein aber sicherlich nicht antiamerikanisch.
Und dass er als Großverdiener die Steuergesetzgebung kritisiert macht ihn doch nicht unglaubwürdiger sondern eher glaubwürdiger. Wer als Geringverdiener den Spitzensteuersatz erhöhen argumentiert zumindest weniger gegen seine egoistischen Motive. Außerdem ist die Argumentationslinie, dass man arm bzw. nicht reich sein muss um linke oder sozialdemokratische (mehr ist das bei Moore ja im Grunde nicht nur das ist in den USA eben schon weit links) Ideen glaubwürdig vertreten zu können, äußerst fragwürdig.
Ich bin kein Fan von Moore aber es gibt wahrlich andere Gründe ihn zu kritisieren.
Kommentar #5 von Irreversibel am 11.07.2009 um 02:55 Uhr
Es ist doch genauso Klischee jetzt Anti-Moore zu sein *gähn*
Kommentar #6 von Ido am 15.07.2009 um 14:06 Uhr
Der neue Film von Michael Moore spricht mal wieder ein heikles Thema an. Ob sich nun jemand davon was annimmt bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil, finde es gut, das jemand den Mut hat so etwas zu machen, auch wenn nicht immer alles “wahr” ist. Aber wozu haben wir schließlich unseren Kopf den sollten wir schon ab und an mal benutzen ;).
Kommentar #7 von Hanna am 07.09.2009 um 13:15 Uhr