Harry Potter und der Halblutprinz (Review)

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-”He’s got blood on his face… again.”
-”Well let’s hope it is his, this time….”

Originaltitel: Harry Potter and the Half-Blood Prince
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2009
Regie: David Yates
Drehbuch: Steve Kloves
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Michael Gambon, Alan Rickman, Tom Felton, Helena Bonham Carter, Jim Broadbent, Robbie Coltrane, Timothy Spall, David Thewlis, Maggie Smith, Julie Walters

★★★★☆

potter6

Voldemort ist offiziell zurück und seine Death Eater randalieren in London, bringen Brücken zum Einsturz, verwüsten die Diagon Alley und töten nicht eben wenige Menschen. Mittlerweile hat bei Harry Potter (Daniel Radcliffe) und seinen Hogwarts-Kameraden die Pubertät mit leichter Verspätung um so heftiger eingesetzt und die Hormone laufen Amok.
Nicht grade zum günstigsten Zeitpunkt, denn Dumbledore (Michael Gambon) ist auf geheimnisvollen Solo-Missionen unterwegs, Draco (Tom Felton) ist zu Voldemorts Auserwähltem berufen worden und Snape (Alan Rickman) scheint endgültig zu seinem Dunklen Meister zurückgekehrt und verdingt sich als Mentor des jungen Malfoy.
Und als wäre das Ganze noch nicht kompliziert genug entdeckt Harry das mächtige Zauberbuch eines mysteriösen Halbblutprinzen, der seine ganz eigenen Methoden hatte Zaubertränke zuzubereiten. Ach ja, der neue Lehrer Horacius Slughorn (Jim Broadbent) hat ebenfalls etwas zu verbergen, das mit der Vergangenheit des jungen Tom Riddle (Frank Dillane), alias Voldemort zu tun hat…

Finally, another Potter-Movie. Und ja ich gebe zu ich mochte ihn wieder einmal, auch wenn er wie alle Filme der Reihe zweifellos seine Probleme hat. Was durchaus inszenatorische Schwachpunkte sind, zum Teil aber auch in der Vorlage begründet liegt. Denn wenn man J.K.Rowling eines nicht vorwerfen kann, dann dass sie schon mit der Verfilmung im Hinterkopf geschrieben hat. Die letzten drei Bücher ziehen ihre Stärken alle vielmehr aus psychologischen Herausforderungen, inneren Konflikten und über lange Zeit entwickelten Spannungsbögen, denn aus knallharter, effektgeladener Action (ich erinnere nur an die Endless-Camping-Kapitel im 7. Band).

Drehbuchautor Steve Kloves stand also einmal mehr vor der Herausforderung eine über weite Strecken nicht sehr visuelle Handlung in einen Film umzuschreiben, der halbwegs den dramaturgischen Erwartungen des Genres gehorcht. Das ist ihm in vielen Momenten auch sehr gut gelungen. Besteht das Buch im wesentlichen aus Harrys Erfahrungen mit dem Zauberbuch und Snapes Versuchen es zurückzubekommen, den langen Rückblenden in Tom Riddles Vergangenheit, der Emanzipation Toms und diversen Liebesverwirrungen, werden im Film andere Schwerpunkte gesetzt.

Kloves arrangiert einige der Geschehnisse um, verkürzt und eliminiert viele Nebenhandlungen. Wie schon in den Vorgängern ist Quiditch in den Filmen mittlerweile nur mehr eine Fußnote. Auch die Bedeutung des Buchs wird im Vergleich zum Roman eingedampft, genauso wie die meisten Informationen über die Horcrux’. Der Schwerpunkt des Films liegt im Emotionalen und im Abschied von Hogwarts. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, denn die Figuren und Darsteller sind sichtlich aus dem vertrauten Internat, mit seinen Ritualen und Eigenheiten herausgewachsen. “You need a shave”, sagt Dumbledore zu Harry und erinnert noch einmal deutlich daran, wieviel Zeit vergangen ist. Der Harry des Films ist älter als sein Gegenpart im Buch. Mit knapp 20 erinnert Radcliffe kaum noch an das pausbäckige Kind von einst und auch Grint, Felton und die übrigen Darsteller haben ihre Kindheit deutlich hinter sich gelassen.

Da passt es, dass der Film neben ihrem Abschied von Hogwarts, das hier zum letzten Mal als zentraler Schauplatz dient, auch die sexuelle Reife der Figuren gebührend thematisiert. David Yates, der schon in Teil 5 die Hogwarts-Schüler durch Alltagskleidung etwas entzauberte und realer wirken ließ, genießt es sichtlich die emotionalen Verwirrungen, adoleszenten Unsicherheiten, Verletzungen, linkischen Annäherungen und erste sexuelle Erfahrungen zu inszenieren. Das schmeckt zwar bisweilen nach Soap, bietet aber auch erstaunlich viele anrührende und witzige Elemente. Denn das Erwachsenwerden ist immer auch eine schreiend peinliche Zeit, voller Dummheiten, Überreaktionen, Prahlereien und Ängsten.
Wenn beim Quiditich die unterschiedlich großen Besenstiele als optischer Schwanzvergleich inszeniert werden, die beim Kampf um Zuneigung die holde Weiblichkeit beeindrucken sollen, dann hat das durchaus viele komische Momente, die man so direkt in einem Harry Potter-Film nicht erwartet hätte. Genauso wie das drastische “Ich geh mal eben Kotzen”, wenn Hermione Ron mit seiner nervigen Kurzzeitpartnerin herummachen sieht.

Emma Watson, von der man gar nicht oft genug betonen kann wie schön, smart und liebenswert sie wirkt, hat hier einmal mehr die Chance auch Schwäche zu zeigen und sowohl ihr komödiantisches wie dramatisches Talent zu zeigen. Rupert Grints Rolle ist leider wieder etwas eindimensional, er dient fast ausschließlich als Comic-Relief, was er aber zugegeben sehr gut macht (als liebeskrankes Mondkalb ist er wirklich komisch).
Erfreulich auch Tom Felton als Draco, der hier die gesamte Ambivalenz seiner Figur präsentieren kann und vom nervigen Störfaktor zu einer vollwertigen Rolle aufsteigt, die durchaus tragische Anklänge hat und in einer kurzen, aber heftigen, Duellszene mit Harry sogar einen der besten Schockeffekte des Films für sich verbuchen darf.

Gute Szenen: Es gibt viele von ihnen, auch wenn der Film sie nicht immer richtig zu gewichten weiß und durch die Vielzahl der Themen die untergebracht werden wollen, oftmals fragmentarisch wirkt. Und dennoch, die Liebe zum Detail, die optischen Einfälle, die liebevolle Ausstattung, der Wortwitz und die grandiosen Schauspieler zeigen immer wieder, was die Potter-Filme von anderen am Reißbrett durchkalkulierten Sommerblockbustern unterscheidet. Sie haben Herz und man spürt die Liebe aller Beteiligten zu dem schwierigen Stoff, der ihnen oft genug fast unlösbare Hindernisse in den Weg legt.

Der Film schert sich mittlerweile einen Dreck um Neueinsteiger und selbst Zuschauer die alle Filme kennen, werden bisweilen ratlos dastehen, wenn sie nicht auch die Bücher kennen. Yates bedient sich, im Vertrauen darauf, dass die meisten Zuschauer auch Leser sind, eines filmischen Stenos, in dem er wichtige Informationen nur andeutet und die Zuschauer auffordert die Lücken aus dem Gedächtnis aufzufüllen. Was natürlich bei buchunkundigen Besuchern auch mächtig nach hinten losgehen kann. Dazu kommt, dass der Film sich für viele Momente seine Zeit nimmt und grade die emotionalen Beziehungsspiele unter den Hauptfiguren mit viel Liebe, Ironie und Verständnis nachzeichnet, aber andererseits auch immer wieder Potential verschenkt und unnötige Momente einfügt.

In Ermangelung Voldemorts, der im Buch nur als Erinnerung vorkommt, wird versucht Fenrir Greyback zum Hauptgegner aufzurüschen, was nicht so recht gelingen will. Bleibt Bellatrix Lestrange, genial verkörpert durch Hellena Bonham Carter durch ihr burtoneske Bizarrheit in Erinnerung (Apropos Burtonesk: Die Eingangsszene erscheint fast als bewusste Referenz auf Sweeney Todd, wenn gleich drei Darsteller des Film zusammen zu sehen sind: Alan Rickman, Timothy Spall und Helena Bonham Carter spielen hier im doppelten Sinne das Wiedersehen alter Freunde), kann Dave Legeno als Werwolf Greyback, trotz einer unnötigen Szene, in der das Haus der Weasleys zerstört wird, nicht so richtig Profil gewinnen. Er bleibt “der Typ mit den komischen Haaren”, dessen ware Boshaftig- und Gefährlichkeit nur erahnt werden kann.

Zu den Schwächen des Films gehört aber sicher auch eine gewisse Gehetztheit im Finale. Dumbledores und Harrys Mission zum Horcrux hat viele gute Ansätze, wird aber letztlich viel zu schnell und banal abgehandelt. Die unermessliche Qual Dumbledores, als er die Schale Zug um Zug leert, wird nur angedeutet, die gollumhaften Untoten, die sie angreifen, lassen sich viel zu problemlos besiegen und auch die Rückkehr nach Hogwarts gestaltet sich sehr viel undramatischer als im Buch, in dem Dumbledore schon schwer angeschlagen ist, als er von Snape schließlich umgebracht wird.
Der Film versäumt es seine verletzte Hand richtig zu erklären und kann den Tod des Großzauberers nicht mit dem nötigen emotionalen Schub umsetzen. Die Figur Potters verliert hier, weil es ihm zum einen versagt bleibt den schwer angeschlagenen Dumbledore alleine zurück zu bringen und er nicht gezwungen ist dem Tod seines Mentors hilflos zuzusehen, weil Yates und sein Drehbuchautor sich hier unerklärlicherweise entschieden haben, Harry nicht zu immobilisieren. Das verändert seine Rolle immens, denn im Film hätte er etwas tun können, im Buch war er durch Dumbledore selbst zur Hilflosigkeit verdammt – das nimmt viel Potential und ist ein enttäuschendes Finale, das auch durch die anrührende Gedenkminute aller Lehrer und Schüler und den gelungen melancholischen Ausklang des Films nur bedingt wettgemacht werden kann. Das der Kampf mit den Death Eatern komplett gestrichen wurde (vielleicht weil man fürchtete das er damit den Endkampf in Teil 8 vorwegnehmen könnte), hinterlässt ebenfalls ein unbefriedigendes Gefühl, da die Bedrohung und die Opfer fehlen um wirkliches Showdown-Format zu erzeugen. Das kurze Gerangel vor Hagrids Hütte wirkt da eher wie eine lästige Pflicht die eben noch gedreht werden musste.

Eigentlich wäre es fast einen halben Punkt Abzug wert, wenn es nicht so viele gelungene und schöne Momente gäbe, in denen der Film es schafft das Gefühl zu vermitteln, Zeit mit lieb gewonnene Freunden zu verbringen, denen man bereit ist auch Dummheiten zu verzeihen. Selbst Radcliffe, der nach wie vor eine Fehlbesetzung ist, hat diesmal einen Moment in dem er wirklich überzeugen kann: Wenn sich Harry mit der Glücksdroge Felix Felicis aufputscht und plötzlich extrem zugekifft und albern agiert, lässt Radcliffe erahnen, das er vielleicht doch etwas dazugelernt hat und mehr kann als nur stoisch dreinschauen. Für einige wenige Szenen ist Harry sehr, sehr komisch und es überrascht mit wie vielen unerwarteten Nuancen Radcliffe hier agiert. Sobald die Wirkung der Droge vorbei ist, spielt er jedoch weiterhin auf Autopilot, wie man es bereits gewohnt ist. Doch damit habe ich mich abgefunden, denn die restliche Besetzung ist wie immer ein Genuß zu beobachten. Michael Gambon erlaubt sich (nachdem ihn J.K.Rowling ja als schwul geoutet hat) den ehrwürdigen Rektor mit winzigen schwuppigen Anklängen und viel Humor zu spielen. Jim Broadbent kreiert mit Slughorn eine wirklich originelle Performance, die sich deutlich von anderen Rollen unterscheidet, aus denen wir ihn kennen. Evanna Lynch hat zwar nur wenige Szenen als durchgeknallte Luna Lovegood, doch auch sie schafft es ihre Figur extrem komisch, ausserweltlich und dennoch warmherzig zu spielen. Gleiches gilt für den Newcomer Frankie Dillane, der den 16jr Voldemort mit beängstigender Intensität verkörpert und seinem erwachsenen Alter Ego Ralph Fienes in nichts nachsteht.

Es sind letztlich zu viele kleine Momente die im Gedächtnis bleiben, zuviele schöne Details, zuviel Sprachwitz, Selbstironie (der Film macht sich mehr als einmal über die Konventionen der Serie lustig) und Zuneigung zu dieser Welt und diesen Figuren, als das die groben Schnitzer die sich der Film zweifelsfrei erlaubt zu negativ ins Gewicht fielen. Ja, David Yates findet immer noch keine optimale Verbindung zwischen den großen Action-Set-Pieces und den kleinen intimen Momenten, die er immer noch in BBC-Fernsehmanier dreht. Ja, der Film verzettelt sich und bleibt für Neueinsteiger kryptisch und unverständlich. Ja, er schafft es nicht alle Erzählstänge wirklich zufriedenstellend zu verbinden, einiges wird angerissen aber nicht konsequent durcherzählt.

Trotzdem hätte ich spontan Lust ihn nochmal zu gucken. Zu sehen wie der Hogwarts-Express durch karste, endlose Landschaften fährt, die wirken als sei die Apocalypse schon längst geschehen. Zu sehen wie der angeschlagene Potter mit Luna Lovegoods Hilfe auf Hogwarts ankommt, zu sehen wie die Death Eater London verwüsten, zu sehen wie Harry Hermione tröstet, zu sehen, wie Draco angsterfüllt an seiner Aufgabe zu scheitern droht und von Harry beinah umgebracht wird, wie geschickt der Film alberne Momente mit der dunklen Grundstimmung konterkariert.

Bei all dem herzlosen Blockbuster-Rotz der letzten Monate, bei all den enttäuschenden und ideenlosen Sequels, all den Wolverines, Transformers, Terminators und Star Treks, ist es schön zu wissen, das die Potter-Filme eine zuverlässige Zuflucht in eine andere Welt bleiben.

Und ich freu mich schon auf die beiden letzten Teile.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

60 Comments

  1. burns

    Lieber Batz,
    Du betonst – als Paroli auf entsprechende Kritik Deiner Review-Rezensenten – gerne, dass (Film-)Kritik freilich nichts Objektives sein kann. Right, so ist das. Und so unglaublich gekonnt Du Filme verreißen kannst, genieße ich das sogar bei welchen, die ich persönlich mochte.
    Nun habe ich zwar HP6 noch nicht gesehen, dafür aber HP5, ebenfalls ja von Yates, und habe auch Deine Review gelesen. Und da war ich schon sehr erstaunt, mit welcher Milde und mit welcher positiver Grundstimmung Du da rangegangen bist.
    Dramaturgisch ist HP5 eine Vollkatastrophe mit immensen Logiklöchern, kein Gefühl für Spannungsbögen und Erzähllinien. Da sind freilich schöne Szenen und Bilder drin – aber von einem funktionierenden Film ist das weit entfernt.
    Will nicht ein Kritiker wie Du eine Buchverfilmung v.a. dran messen, ob der Film als solcher für sich funktioniert?
    Du schreibst hier beim 6er wiederum, dass sich vieles für den Nichtleser nicht erschließen wird. Ist das nicht einfach nur schlechtes Drehbuch- oder Schneide-Handwerk?
    Dass vieles an den Potters mit ihren sympathisch agierenden britischen Schauspielern und detailfreudigen Ideen etwas Originäres hat, das man an anderen “Event-Filmen” vermisst, kann ich auch nachvollziehen.
    Dass es aber einen Kritiker wie Dich dazu veranlasst, so viele Kritikpunkte, die man nunmal an einem Film festmachen kann, einfach beiseite zu lassen oder als nebensächlich zu titulieren, wundert mich einfach.
    Als ich hörte, dass Yates den 6. auch machen darf, habe ich die Hände über den Kopf zusammengeschlagen. Aber, ok: Ich hab den ja noch nicht gesehen…

  2. Blablub

    @burns: Tja, Batz ist und bleibt halt ein Fanboy :P

    @Batz: mal wieder keine Zeit gehabt den Text Korrektur zu lesen?

  3. Rugadizzer

    Batzman, du bist ein Fanboy. (Is nix schlimmes)

    Du schreibst derart verklärt über diesen Film, der kaum 2 Sterne würdig ist, als ob du selber an den Liebestränken genascht hast. Kurze Momente mit so etwas wie einer schauspielerischen Leistung, derart zu überhöhen lässt (insbesondere im Hinblick auf deine Emma Thompson-Kommentare) eher auf den Zustand deiner Bettwäsche schließen.

    Die Dramaturgie des Buches wurde schlicht zerstört. 180 Min. Teenagergeturtel, das einem schlecht wurde. Nur unterbrochen durch sinnlose Szenen (Der Besuch bei den Weasleys, was sollte der Auftritt von Remus und Tonks uns sagen?) um die Aktion doch noch rein zu bekommen. Ein verkacktes Ende, das die Dramatik aus dem Buch ad absurdum führt. Mein Sitznachbar war sogar eingeschlafen.

    Die Potter-Reihe wurde ja ohnehin eher halbherzig umgesetzt und jede Handlungssequenz bisher zugunsten von Aktion verändert. Hier wird nun mit ruhigen Momenten geworben, die einfach nur langweilig, weil vorhersehbar (auch ohne Buchkenntnisse) sind. Dieser Film ist schlicht schlecht. Das Potteruniversum hingegen ist wirklich brillant.

  4. Flo

    »Auch die Bedeutung des Buchs wird im Vergleich zum Buch eingedampft […]«

    Was für ein Satz! Stilistisch ist da noch ein bisschen Luft nach oben. :-)

  5. Batzman

    @Burns

    Dramaturgisch ist auch die Vorlage zu HP5 eine ziemliche Katastrophe mit unglaublichen Längen, das gilt mit Abstrichen auch für Buch 6 und wieder mehr für Buch 7. Doch was ich den Büchern nachsehe, weil sie trotz allem immer noch sehr schöne Passagen und eine sehr schöne Grundstimmung haben, will ich den Filmen nicht vorwerfen. Meine Kritikpunkte am Film hab ich deutlich gemacht, ich find das Finale hat Yates deutlich in den Sand gesetzt. Und ja, ich hätte mir auch gewünscht sie hätten für die letzten beiden Filme nochmal etwas gewagt und einen neuen visionären Regisseur wie Cuaron rangeholt.
    Dennoch: Es gibt zuviele Momente im Film die ich einfach sehr mochte. Das das Ganze für Nichtleser zum Teil sehr schlecht funtionieren wird, hab ich auch geschrieben und ist sicherlich ein Manko, das die Serie – auch mit Teil 3 – nie ganz hat vermeiden können.

    @Rugadizer

    Das Buch ist wie gesagt nicht sehr dramatisch, es ist extrem introvertiert und bietet wenig optisches Fleisch. Es ist im Grunde eher für eine TV-Miniserie geeignet mit seiner Erzählweise, als für die große Leinwand. Die Sequenz bei den Weasleys war in der Tat völlig überflüssug und Remus und Tonks traten nur auf, weil sie im nächsten Film heiraten und hier irgendwie mit reingepropft werden sollten – nicht sehr elegant gelöst.

    Auf meiner Bettwäsche wäre aber im Zweifel eher Justin Long, als Emma Watson zu finden.

    @Flo

    Wo du recht hast, haste Recht… Werd eh erst heut abend zum korrekturlesen kommen…

  6. Ranor

    VIER Sterne!? VIER? Lächerlich. Meine Güte, dieser Film ist so langweilig. Es passiert einfach so gut wie gar nichts und wenn etwas passiert dann ist es maximal mittelprächtig inszeniert. Und der Film ist viel zu dunkel und weichgezeichnet.

    “Für einige wenige Szenen ist Harry sehr sehr komisch und es überrascht mit wie vielen unerwarteten Nuancen Radcliffe hier agiert.”

    Äh… nein.

    Freut mich ja, dass dir der Film gefallen hat, aber du kannst nicht leugnen, dass du hier genau das abziehst, was du sonst vielen Kommentatoren vorwirfst: Du verhälst dich als absoluter Fanboy.

  7. Stefan

    Also nee, das ist doch 90210 mit Eulen.

  8. hn

    premiere: muss vollständig dem review zustimmen.

    ich finde, man sollte HP6 eher mit Watchmen vergleichen, in dem ja auch viel Handlung nur angedeutet ist, und das eher als sehr gut aussehender Trailer zum Comic bezeichnet wurde.

    HP6 eben auch. Ich fand die chuzpe schon beeindruckend, mit der sie sich absolut überhaupt nicht um die Zuschauer geschert haben, die das Buch nicht relativ lückenfrei im Kopf hatten.

    Was nicht genug betont wird, ist, dass (zumindest in unserer Vorstellung) praktisch in jeder Death-Eater-freien Szene gelacht wurde. (Zeitweise dachte ich, Bean spielte Slughorn, so extrem waren die Grimassen. Also besonders als Ginny verspätet zu dieser Party kommt).

    Das Ende allerdings enttäuscht. Die Felix-Felicis-Sequenz ist so absolut genial, und wohl einmaliges comedy gold im Potter-Universium, sogar Dan Radcliffe ist erträglich (also, Spass beim Dreh hatten sie auf jeden Fall. Das schafft er auch auf die Leinwand zu übertragen.) so wundervoll — und kurz danach scheint es als hätten sie mal auf die Uhr geschaut und der Rest des Films wird völlig uninspiriert abgerissen, Radcliffe geht wieder in seinen Standardmodus, was besonders die (SPOILER!!1) Dumbledore-Todessequenz völlig wirkungslos macht. Echt, was haben die sich dabei gedacht, diese wichtige “suspension of disbelief” wegzulassen bei der man, natürlich!, denkt, das sei irgendein genialer Dumbledore-Trick etc? Des weiteren packten sie nichtmal genug Patos rein um /mir/ die Tränen in die Augen zu treiben. Und da gibts wirklich nur eine Hand voll einfach zugänglicher Trigger. Aber andererseits löblich, dass sie nicht derart tief in die Soap-Kiste gegriffen haben.

    Wirklich enttäuscht hat mich die Höhlensequenz. Dumbledore sieht kurz vorher auf dem Balkon extrem nach Gandalf aus, und man vergleiche HP mal mit den exzellenten Moria-Sequenzen aus Herr der Ringe. (Dass 1000 täuschend ähnliche Gollums aus dem Wasser steigen macht die Sache absolut nicht besser in HP).

    Insgesamt: zwei (3 + 6) von sechs HP-Filmen sind wirklich gut, für dieses Budget bisschen traurige Quote. Ich hätte es wohl bevorzugt, wenn sie gewartet hätten, bis sämtliche Bücher rausgekommen wären, um dann in einem Rutsch, mit den an 3 und 6 beteiligten, die Serie zu verfilmen. (Auch wenn es nur Nebensachen sind. Aber mich stört es, dass die Sets jedesmal komplett anders aussehen. Die in 6 sind allerdings die besten. Insbesondere das Weasley-Haus, sieht endlich praktisch so aus wie beschrieben)

  9. Liz

    Ich bin auch Fangirl und stimmen (wahrscheinlich deswegen^^) deinem Review voll und ganz zu =) Die Szene auf dem Astronomieturm fand ich auch ein bisschen blöd umgesetzt – was ist so schwer daran Harry einfach mal eben von Dumbledore mit dem Pertificus Totalus Zauber zu belegen? Aber ich hab schon geahnt, dass an der Sache was faul war, als die beiden appariert und nicht auf Besen geflogen sind … Und ich fand die Felix-Felicis-Szene auch sehr lustig.
    So. Wollt ich nur mal sagen!

  10. Batzman

    @Ranor

    Steht ja im Text drin, das der halbe Punkt Fanbonus ist. Ohne den wäre 3.5 wohl gerechtfertigter, weniger allerdings nicht. Wie gesagt, die Vorlage ist ebenfalls eher handlungsarm, wenn man es genau betrachtet.

    Und als jemand der Radcliffe nie mochte, war ich von seinen komischen Momenten unter Drogeneinfluss schon positiv überrascht, was er da mimisch und stimmlich abliefert ist witzig – keine Ahnung ob auf Deutsch davon viel übrig bleibt, aber im Original dürfte es das beste sein, was er bisher abgeliefert hat. Was natürlich nicht soviel aussagt, weil er bislang eher durch gar keine Mimik aufgefallen ist und danach auch gleich wieder seinen üblichen stoischen Gesichtsausdruck hat, den er weitgehend unverändert bis zum Ende behält.

  11. tollko

    Ich checke grade nicht warum es noch zwei Teile geben soll?
    Was ist denn Band 8?

  12. reeft

    “Als ich hörte, dass Yates den 6. auch machen darf, habe ich die Hände über den Kopf zusammengeschlagen. Aber, ok: Ich hab den ja noch nicht gesehen…”

    Ich auch.
    Das schlimme daran ist, dass er auch Teil 7 und 8 machen darf. Kann dem nicht mal was passieren? Nichts schlimmes…so…dass er nicht mehr das machen darf.
    Cuaron sollte das Finale machen. Dann wäre ich froh.

  13. Batzman

    @Tollko

    Band 7 wird auf zwei Filme ausgewalzt. Wahrscheinlich um alle langweiligen Camping-Szenen unterzubringen… und damit Warner auch 2011 noch einen sicheren Blockbuster vorweisen kann.

  14. bienvida

    Ich fand den Film leider einfach nur schlecht gemacht… da bleibt mir nur abzuwarten, dass in 30, 40 Jahren sich ein Regisseur wie Peter Jackson, der auch tatsächlich mit vollem Herzen dabei ist, der Potter-Bücher nochmals erbarmt. Solch ein Buch, nur einmal verfilmt? Hm, ich hoffe nicht.

  15. Ranor

    @ Batzman

    Hast du den Film eigentlich auch als viel zu dunkel und farbarm empfunden? Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, dass Yates eigentlich einen S/W-Film drehen wollte…

  16. EmmEmm

    Komisch, wie unterschiedlich doch Filme wahrgenommen werden können, meine Frau ist eingeschlafen…

    Der Film ist handwerklich gut gemacht. Die Tricks sind ok, es gibt einige Schreckmomente, die Schauspieler agieren auf bekanntem Niveau. Was ich überhaupt nicht – und wirklich ganz und gar überhaupt nicht – nachvollziehen kann ist, daß Du dem Film emotionale Qualitäten zusprichst. Genau das ist mein riesengroßer Kritikpunkt: Der Film zeigt Bilder, aber er berührt nicht emotional. Selbst der Tod Dumbledores, der mir beim Lesen des Buches sehr nahegegangen ist, ließ mich im Kino völlig kalt. Und ich bin eine echte Filmheulsuse! Der Film hat es zu keiner Zeit geschafft, mich wirklich hineinzuziehen, zu oft mußte ich mich fragen “was soll das denn jetzt?!?” und saß wieder als Zuschauer im Kinosessel. Daß bei der Horcrux-Szene am unterirdischen See einfach das Gollum-3D-Modell von Weta recycelt wurde, ist da nur der traurige Höhepunkt.

    Von mir also eher zwei Sterne, keinesfalls mehr…

  17. Wal-de-Mart

    “Wenn beim Quiditich die unterschiedlich großen Besenstiele als optischer Schwanzvergleich inszeniert werden, ”
    Och, nö….
    Blockbustermainstreamkino hin oder her, aber das ist wirklich zu platt.

  18. Kopfschüttler

    Batz liefert mir immer mehr Gründe ihn als Kritiker nicht ernst zunehmen.
    Martyrs zerreißen, TF2 jegliche Daseinsberechtigung absprechen und dann so einen Schmonz mit 4 Sternen bewerten.

  19. Batzman

    @Ranor

    Ganz so krass fand ich es nicht, aber er hat schon sehr an den Kontrasten rumgeschraubt und ziemlich oft einen Glow-Effekt auf die Bilder gelegt, bei dem dunkle Farben runtergezogen werden und helle Sachen zu leuchten beginnen, das gibt den Gesichtern oft diesen Airbrush-Look.

    @Kopfschüttler

    Dann darfst du wohl die Majorität aller Kritiker nicht ernst nehmen, denn die Potter-Filme sind seit jeher auch bei der Fachpresse gut angekommen. Im Gegensatz zu Michael Bays Werk. Liegt vielleicht einfach am humanistischen Grundtenor der Potter-Reihe, der Michael Bays antiintellektuellen Explosionspornos trotz all ihrer Schwächen überlegen ist.

  20. doc

    das review klingt schon eher nach 3 als nach 4 sternen . ich selber werde diese filme zwar anschauen müssen , aber in unkenntnis der bücher nie verstehen und beurteilen können . aber schön geschrieben ist es , das review , und wenn mal was besser bewertet wird als es ist spricht das doch zumindest gegen die theorie , dass der batz ein verbitterter alter miesepeter ist ;)

  21. justus_jonas

    Schönes Review, Batz. Stimme Dir 100 Prozent zu. Und ich finde David Yates macht seine Sache ausgezeichnet. Muss ja auch mal gesagt werden… Die Potter-Filme sind – ebenso wie die Bücher – ein absoluter Glücksfall. Sollte in 50 Jahren mal wer sagen: Zeig mir die absolut besten britischen Schauspieler des frühen 21. Jahrhunderts, dann drück ihm die Potter-Filme in die Hand.

  22. bale

    muhahaha batzman jetzt haben wir dich! potter FB :D zerreisst ihn decepticons!!!!!

  23. Harry Potter und der Weg zum Mond « Malte Welding

    [...] dass es mit mir und dem Weltall leider nichts wird. Harry Potter wird auch gestreift und nach Batzens leidenschaftlichem Review bin ich sogar geneigt, mir einmal einen der Filme anzuschauen. Die Bücher habe ich auch nie [...]

  24. Svennö

    Yates mach auch die letzten beiden?

    Dann reicht es ja, sich Teil 3+4 nochmal auf DVD anzusehen und zu hoffen, daß der Remake Wahn nochmal zunimmt und Harry Potter in 5 Jahren nochmal verfilmt wird.

  25. jack

    Manchmal geht einem dies ganze Gemeckere hier ja doch ziemlich auf den Geist, auch wenn es wahrscheinlich nicht so gemeint ist. Ich enthalte mich einer Meinung und wollte einfach mal Danke für das gute Review sagen.

  26. minx

    wie alt sollen denn die darsteller in teil acht sein? sind doch jetzt schon zu alt…

  27. reeft

    18 sollten die sein. Find ich jetzt nicht unbedingt so schlimm. Zumal Harry am Ende von Teil 7 fast 19 ist, wenn ich mich nicht irre.

  28. Batzman

    @reeft

    nicht ganz. Im ersten Buch ist Harry im Sommer grade 11 geworden. Im zweiten zwölf usw. Also ist er im Halfblood-Prince 16 auf dem Weg zu 17…
    Ron feiert im Buch seinen 17. Geburtstag.

    Und für 16-17 sehen die alle schon verdammt klobig und haarig aus ;)

  29. zitrone

    hm.
    ich weiß ja, das alte argument “es wurde zuviel weggelassen” hatten wir schonmal; aber irgendwie..

    mir kamen die ganzen dialoge so gezwungen vor. harry kommt zu dumbledore, der: “ich hab gehört du hast da was mit hermine laufen? nein? na gut, dann gehen wir uns jetz erinnerungen an voldemort anschauen..”
    oder lavender? die zwar da war, aber ihr einziger charakterzug war “nervig”? (wie das genau im buch war weiß ich nicht mehr, aber wenn ron eigentlich auf hermine steht, was will er dann mit der?)

    ich finde auch nicht, dass die darsteller besonders mit ihrem können glänzen. draco hat seit dem ersten teil prinzpiell als gesichtsausdruck nur “verstopft”, und in der szene wo harry ihn mit dem zauberspruch umnietet, zittert man keine sekunde um ihn weil es nie wirklcih ernst wird. wo snape ihn im buch tagelang behandelt, kommt er mal kurz ins klo gelaufen, schwingt den zauberstab und *zack* geheilt.

    ich hab die letzten beiden buchkapitel lang nur geheult; und im film hat es mich kaum gejuckt, als dumbledore gestorben ist. dabei bin ich, was filme betrifft, wirklich nah am wasser gebaut.

    aber dieser potterteil hat mich wirklich enttäuscht.

  30. Martin Sane

    Soso, Snape bringt also Dumbledore um. Wie wär’s wenn Du, um die Überlänge dieser Rezension ein wenig zu begrenzen, einfach Spoiler wie diese weglässt. Anscheinend bin ich der Einzige hier der nie dem HP-Hype verfallen ist und nie die Bücher gelesen hat, anders kann ich mir nicht erklären warum dies noch niemandem aufgefallen ist. Bäh.

  31. zitrone

    ich find das super. review zu einem film lesen, und sich dann drüber aufregen, dass spoiler vorkommen?
    common sense: fail.

  32. Patricia

    Der Film hat den ein oder anderen guten Moment, bei dem ich tatsächlich aufgewacht bin.

  33. Renington Steele

    @ Martin Sane: Darth Vader ist Lukes Vater.

  34. Martin Sane

    @ zitrone: das ist mit Abstand der dümmste Kommentar den ich seit Langem gelesen habe. Glückwunsch! Gehirn: fail.
    @ Renington: Hahahaha…Du bist mir ja Einer…ansonsten siehe oben.

  35. Palich

    Ich habe den Film gestern im Kino gesehen und muss sagen, selten konnte ich einer Filmkritik so zustimmen. Ich habe keines der Bücher gelesen und mir fehlt sogar ein Film. Von Fanboytum also keine Spur.

    Der Film ist an vielen Stellen unrund, Szene sind falsch gewichtet, manchmal dramaturgisch nicht auf dem Punkt und Radcliff ist ein Totalausfall. (<- Bis auf die Glückstrankszene, die habe mich echt positiv überrascht)

    Trotzdem hat der Film eine tolles Schauspielerteam und eine faszinierende Atmosphäre. Ich mag den Film und seine Stimmung einfach. Im Gegensatz zu rundgelutschten und stromlinienförmigen "Blockbustern" wie z.B. Transformers fasziniert mich irgendwie auch seine "Holperigkeit".

    Einziger Kritikpunkt ist, dass Emma Watson zu wenige Szene hat. (Da gehen mit wohl dieselben Hormone durch wie Batzman ;-)

  36. Alexander

    Nach einem interessanten Film (warum auch immer “interessant”, also im guten wie im schlechten) gehe ich gerne hierher und lese, was dazu geschrieben ist. Und dann freue ich mich, weil ich lese, was ich selbst so gesehen habe, oder weil es einfach gut auf den Punkt gebracht wird. Das hat eine Qualität, die ich nicht wissen möchte. Danke!

  37. Doughnut

    Jawoll, stimme dem Review auch im Grossen und Ganzen zu.
    Und dass, obwohl ich keines der Bücher kenne. Stimmt, die Weasley-Szene hat für mich null Sinn ergeben und dass die Death Eater am Ende plötzlich *puff und weg* waren, nachdem sie eben noch durch Hogwarts marodiert sind, habe ich genausowenig verstanden und hatte das Gefühl, da fehlt eine Szene, aber trotzdem…
    Irgendwie mag ich den Film, auch wenn er dramaturgisch nicht rund ist. Schon allein diese angenehm langsam aufbauende, aber trotzdem spannende Erzählweise, bei der sich die Geschichte für viele der extrem sympathischen Nebenfiguren Zeit nimmt, hat mir gefallen. Oder die ganzen Liebeswirrungen, das war zwar albern, aber auf eine schöne Art, irgendwie wie bei einer 50er Jahre Screwball Komödie.
    Und da ich das Buch nicht kannte, fand ich die Art, wie mit diesem Horcrux-Zauber plötzlich ein Zusammenhang zwischen allen bisherigen Harry-Potter-Geschichten hergestellt wird, echt verblüffend, das hat mir also auch gefallen.
    Dazu kommen noch ein für mich durch diesen Film immer mysteriöser und interessanter werdender Snape (ok, er hat ihn umgebracht, also ist er zumindest keiner von den Guten, aber da waren so komische Andeutungen zuvor *grübel*) und Emma Watson, die langsam so richtig an Charme und schauspielerischem Format gewinnt und fertig ist ein trotz aller Schwächen gelungener Film, dem ich persönlich etwa 3,5 Sterne geben würde.

  38. Lenny

    Der Film war okay, auch wenn er mich nicht umgehauen hat. Ich hatte am Ende irgendwie das Gefühl, es ist nicht viel passiert. Dumbledores Todesszene und auch die Höhlengeschichte sind ein wenig lapidar, unspannend und fast nebensächlich erzählt worden. Dennoch hatte der Film seine guten Momente. Leider gebe ich zu bemängeln, dass der Film sehr viel vorraussetzt. Am Anfang hab ich erst gar nicht gewusst, dass Olivander entführt wird.
    Dennoch muss ich hervorheben, dass Alan Rickman neben Jim Broadbent wohl einer der besten Schauspieler dieses Films ist. Ich liebe seine Interpretation der Rolle. Genial.
    Trotzdem nur 2,5 Sterne (Tendenz zu 3).

  39. Sanddorn

    Ohje, ich wurde zu dem Film eingeladen und jetzt lobt ihn der Batzman …

  40. Day

    @Renington: U made my day! xD

    Also ich bin mal gespannt was mich da morgen im Kino erwartet … aber zumindestens sind meine Erwartungen nun nicht mehr so hoch. Tolles Review!

    mfg

  41. Marc

    Ja,ein sehr schönes und ausführliches Review und ich bin,was das angeht ganz deiner meinung.

    Aber ich wra mit 5 weiteren leuten im kino und alle waren der meinung,dieser teil sei der schlechteste,was ich selbst nicht nachvollziehn kann.

    Vllt. ist der Film auch zu tiefgründig für andere und für einige jüngere zuschauer nicht zu verstehn.

  42. Funckiii

    Was soll ich sagen ich war gestern das zweite mal im Kino und war doch erstaunt das das Publikum etwas anders reagiert hat als beim ersten Mal. Es wurde teilweise an anderen Stellen gelacht, aber es wurde eben gelacht und das mehr als bei den anderen Filmen ^^. Auch ich finde die Schere kahm da und dort zu viel zum Einsatz und teilweise ist es ein gehetze :-(. Aber im großen und ganzen ein Potterfilm mit viel Witz und einigen düsteren Momenten :-) . Ich sehe ihn auch eher als Leckerbissen fürs Finale als ein Eigenständiger Teil dafür ist er einfach an manchen Stellen zu kurz gehalten. Kann ihm also ohne schlechtes Gewissen 3,5 Punkte geben.

  43. Hamson

    Versteh ich das richtig? Meine Lieblingsbuchszene, als die Todesser in Hogwarts einfallen, ist nicht richtig vorhanden/gekürzt? Frechheit!

  44. Doughnut

    Ja, das siehst du richtig, das wurde wohl gekürzt.
    Da hab ich als nicht durch das Buch Vorgebildeter wohl einen echten Vorteil, denn ich fand die Sache zwar irgendwie unrund und unlogisch, vor allem wie der Überfall aufgelöst wurde (nämlich eigentlich gar nicht), aber da ich nichts von einem epischen Kampf wusste, hat mich das auch nicht sonderlich gestört an der Stelle. ;-)

  45. DjMostfassl

    Na wenigstens kommt der finale Film zum Buch in 2 Teilen gesplittet damit die 54 Figuren die darin sterben uns alle weinen lassen ;)

  46. jarod1701

    Bis vor knapp zehn Stunden war “Man on Fire” der schlechteste Film, den ich mir je im Kino antun musste. Jetzt ist er auf Platz zwei.

  47. arno nym

    haben wir den gleichen film gesehen? der war sterbenslangweilig. und dem regisseur ist es überhaupt nicht gelungen, auch nur ansatzweisse das hauptthema des buches.,- voldemords vergangheit,- zu visualisieren.

  48. burns

    @Fanboy: Hast recht!! :-) :-) :-) Merci!

  49. Knochomat

    Meiner Meinung nach hat Batzman eine gute Kritik abgeliefert, aber wenn er nicht so oft ein Auge zudrücken würde, hätte dieser Film die Bewertung, die er verdient hat.
    Mfg
    Der Knochen

    PS. an alle: Lest “story”

  50. Leto

    Eine lesenswerte Kritik, bei der für mich allerdings Wertung und im Text aufgeführte Mängel des Films in einem kaum auflösbaren Widerspruch zueinander stehen.
    Als ich das Buch (HP6) gelesen habe, faszinierte mich nichts so sehr wie die endlich offenbarte, geheimnisumwitterte Vergangenheit Voldemorts, das Rätsel der “Horcruxe” und natürlich das tragische Ableben Dumbledores. Diese tragenden Handlungselemente waren für mich die zentralen und wichtigen Themen des Buches, die “üblichen” pubertären Probleme der Protagonisten habe ich dagegen als unvermeidliche, aber eher nebensächliche Beigabe, die die jugendliche Zielgruppe ansprechen soll, zur Kenntnis genommen.
    Nun lese ich hier, dass der Film diese Gewichtung der Elemente quasi umkehrt und Dumbledores´Tod und die Horcrux-Suche viel zu schnell und dazu noch unvollständig abhandelt und das dramatische Potential dieser wichtigsten Plot-Elemente verschwendet – und trotzdem soll es sich noch um einen guten Harry Potter-Film handeln?
    Ich habe den Film (noch) nicht gesehen, aber es fällt mir schwer, das zu glauben. Selbst dem viel-kritisierten fünften Teil gelang es bei allen Abweichungen vom Buch in Details und Nebenhandlungen, die zentralen Plotelemente weitgehend vorlagenkonform zu verdichten, filmgerecht zu dramatisieren und zu visualisieren.

    Ich glaube ohne weiteres, dass der Film ein gehaltvollerer und mit mehr Herzblut gefilmter “Sommer-Blockbuster” ist als Murks wie Transformers 2 oder Terminator 4, aber eine gewisse Skepsis lässt mich rätseln, ob ich nicht doch auf die DVD warten soll…

    gruss

  51. Snake

    Ich schließe mich der Kritik ohne Abstriche an. Auch ich fand den Film für nichtkenner des Buches sehr gewagt, um nicht zu sagen unverständlich. Aber ich stimme zu, dass es mitlerweile vorauszusetzen ist, dass man sich dieses Stück zeitgemäßer Popkultur in Form von 7 Büchern mitlerweile zugute geführt hat.
    Zum Film: Ich fand ihn anrührend und wundervoll gespielt. Ich mochte hingegen den fünften sehr, weil er sich getraut hat eine recht funktionierende Dramaturgie auch abgekapselt von der Buchvorlage zu schaffen. Der sechste war für mich so viel mehr als das viel verschriehene Hinführen zum großen Finale in 7&8. Er war ein Wunderbares tränenrührendes Drama mit vielen großen Momenten und einem fast schon vollkommen Misslungenen Ende. Ich finde das Buch schließt mit der Beerdigung Dumbledores und der damit einhergehenden Entscheidung Harrys, Hogwarts zu verlassen wesentlich emotionaler als diese schwache Dialogszene zwischen Ron, Harry und Hermine nach der doch recht emotionalen Schweigeminute für Dumbledore.

    Naja…alles in allem auf jeden Fall einer der besten Filme dieses Kinosommers, gemessen an Actionblendern wie Transformers oder Terminator (die mir trotz allem viel Spaß machten).

  52. Fen

    Ich stimme dem Review in großen Teilen zu.

    Was mich wirklich gestört hat (was hier noch keiner erwähnt hat) war, dass der Dreiecksgeschichte Ron – Hermine – Lavender großer Respekt gezollt wird, indem die emotionale Tiefe die Buchvorlage perfekt abbildet, jedoch die emotionale Zerrisenheit Harrys in der aufkeimenden Beziehung zu Ginny viel zu nebensächlich und schwach dargestellt wird (vielleicht hat Yates Radcliff das auch einfach nicht zugetraut).

    Weiterhin finde ich es wichtig, neben den Leistungen von Grint (der meiner Meinung nach mehr als grandios gespielt hat) und Felton auch Rickman zu würdigen. Ich kann mir keine bessere Besetzung als ihn für Snape vorstellen.

  53. Stollentroll

    achtung spoiler äh überall….

    hab mir den film gestern gegeben…
    und ja ich bin riesiger fan der bücher….
    3 meiner begleiter haben trotz pause nich ganz durchgehalten und sind weggeratzt…und das ein oder andere mal musst ich mich auch zusammenreißen die äuglein nicht zufallen zu lassen…

    naja ok. rekapitulieren wir mal…

    komik? ok, ich saß in einem vollen kino und die vielen lacher bei den jugendliebeleien haben einfach angesteckt, aber allein mit der dvd hätt ich bestimmt nur halb soviel gelacht oder geschmunzelt.

    sinnlose szenen? vorhanden. warum muss ich mir gefühlte 5 mal anschauen wie draco (der irgendwie immer gekünstelt angestrengt und böse dreinschaut) eine decke von nem alten schrank zieht und nen apfel oder nen vogel darin verschwinden läßt. jaaa, ich habs kapiert, der schrank ist ne art portal und weiter bitte….

    szenenbild? ja, genau, das problem der vorgänger wieder….warum schauen die umgebungen/landschaften der einzelnen szenen, bei hogwarts, hogsmeade, beim fuchsbau, die winkelgasse….ja selbst die einzelnen häuser wie der fuchsbau in JEDEM film anders aus?
    wie schwer ist es denn einheitliche computeranimationen oder studioaufbauten zu verwenden.
    wie geil wär es denn wenn mal alles gleich aussehen würde und der zuschauer so eine art wiedererkennung für sich verbuchen kann….man man man. anstatt sieht man eine szene und weiß erstmal gar nicht wo die spielt….

    voldemorts vorgeschichte? quasi nicht vorhanden….wer ist voldemort, wo kam er her, wie hat er seine macht erlangt und warum wurde er böse, wie und wann hat er seine todesser rekrutiert? alles weggelassen…:(

    action? bis auf 3 sehr kurze szenen nicht vorhanden (anfangsszene, fuchsbauszene, szene in der höhle)….wo war denn der kampf des phoenix ordens zusammen mit DA mit den todessern in hogwarts? man eh….die hätte man doch noch schön einbauen und inszenieren können. das war doch DAS highlight des buches.

    todesszene von dumbledor? wie kann man sone wichtige szene nur so verhunzen….eine der hauptfiguren stirbt und der regisseur handelt die so schnell ab, dass man denken muss….”ah ja, ok, der is jetzt tot, also so wichtig war der dann wohl doch nicht….” pffff…
    und was sollte das da mit harry? der “auserwählte” steht nur dumm rum und beobachtet wie dumbledore umgebracht wird? wie doof is das denn?

    das hauptthema die horkruxe? am rande schnell abgehandelt….wer die bücher nicht kennt, wird aber auch gar nix damit anfangen können.

    zusammenfassend kann man sagen, das teil 6 wie die letzten verfilmungen auch keine richtige hogwarts-stimmung wie in den ersten 3 teilen vermitteln konnte. dazu kommt, dass die actionszenen und höhepunkte überhaupt nicht vorhanden sind, das macht den film TOTAL langweilig.

  54. Nerdsnacks

    Vier Sterne für Potter? Lächerlich. Ob man Harry Potter nun mag oder nicht, der Film war einfach langweilig und schlecht.
    Fast drei Stunden plätschert der FIlm vor sich hin, ergießt sich in öden Dialogen, kindischen Pubertätsverhalten und mir als Nichtleser völlig unverständlichen Handlungen.
    Sogar meine Freundin, die jedes Potterbuch geradezu verschlungen hat, fand den Film langweilig.
    Doppelreview (meins und meine Freundin) gibt’s übrigens auf meinem Blog.

  55. Alexander Schnitzler

    Nun, ich habe diese Review gelesen und mich gefragt, wie es sein kann, dass zwei Menschen den gleichen Film so unterschiedlich sehen können.

    Ich muss sagen, dass ich als Leser des 6. Bandes überaus enttäuscht bin.

    Es fängt alles damit an, dass der 6. Band zeigt, wie sehr sich die Wiederkehr Voldemords auch in der Welt der Muggel bemerkbat macht. Ich weiß nicht mehr im einzelnen was im Buch passiert aber ich habe es in eben diesem als sehr beängstigend und spannend empfunden, was ich vom Film nicht behaupten kann. Da scheint die Zerstörung der Brücke als Notwendigkeit angesehen zu werden, ist ansonsten aber nicht dienlich.

    Desweiteren beschäftigt sich das Buch anschließend sehr stark mit der Geschichte um die Malfoys und natürlich auch um Snape. Im Buch ist gerade Snape eine sehr zwiegespaltene Person. Man weiß nicht auf wessen Seite er steht bis er am Ende Dumbledore umbringt und das den leser doch sehr erschreckt, denn man hat bis am Ende geglaubt, dass er doch zu den Guten gehört. Im Film scheint er durch und durch schlecht, da die Eingangsszene mit dem Schwur eindeutig scheint und anschließend auch nicht weiter auf Snape eingegangen wird, dabei geht es beim Halbblutprinzen gerade um Snape und darum, dass er sehr viel mit Potter interagiert, da Potter sein Buch hat und Snape davon weiß. Dieser ganze Handlungsstrang, der die Person Snape im Buch intensiv behandelt, fehlt im Film völlig. Somit ist Snape eine Randfigur und keineswegs so durchtrieben und negativ, wie in allen anderen Filmen. Er ist einfach neutral existent, was seiner Person enorm schadet.

    Ich will mich kurz fassen, obwohl ich Seiten schreiben könnte.
    Das, was ich ebenfalls sehr gestört hat ist die Tatsache, dass sich der Film der Überlänge bedient, die zusätzlichen Minuten aber mit Comedy füllt, die es im Buch nicht gibt. Ich kann ja verstehen, dass es lustige Momente geben muss, da sich so etwas verkauft aber man kann nicht einfach die Gewichtung der Szenen ändern und aus dem 6. Teil eine feucht-fröhlichen Teeniekomödie à la “American Pie” basteln und die wirklich spannenden und erzählenden Szenen kürzen oder streichen.

    Wie kann es sein, dass das Verschwindekabinett von Anfang an bekannt ist und somit auch keine Überraschung mehr darstellt, wenn plötzlich die Todesser hindurch schreiten? Aber noch viel schlimmer ist dann ja, dass die für die Leser schockierende Verwüstung der Schule lediglich 20 Sekunden dauert. Und der verzauberte Harry Potter, der den Tod Dumbledores mit ansehen konnte, und sofort gehandelt hätte, wenn er nicht verzaubert gewesen wäre steht nun eine Etage tiefer und sieht all dies einfach so mit an? Wie bitte will man das erklären?
    Jegliches früheres Handeln der Figur Harry Potter wird hier ad absurdum geführt und nebenbei geht jede Authentizität verloren.

    Ich will es hierbei belassen wenngleich ich noch unzählige Kritikpunkte hätte. Ich denke jedenfalls, dass gerade die letzten beiden Filme der grandiosen Vorlage keineswegs gerecht werden und hier lediglich versucht wird die Masse anzusprechen, indem aus einem unkonventionellen Harry Potter Buch ein konventioneller Film wird.
    Und das macht mich wirklich sehr traurig.

  56. somlu

    Normalerweise schätze ich ja deine Reviews und nutze sie auch, um zu entscheiden, ob ich für einen Film ins Kino gehe oder auf die DVD warte. Allerdings muss ich mich der Kritik meiner VorschreiberInnen anschließen. Ich fand den Film schlecht. Es fehlten wichtige Geschichten, einges wurde schon aufgezählt, ich schließe mich meinem Vorschreiber da an. Auch die Geschichte Voldemorts, die ja einen nicht unbeträchtlichen Raum im Buch einnimmt und auch für den Gesamtplot aller Bücher von entscheidender Bedeutung ist, reduziert sich auf zwei Ereignisse im Denkarium? Bei einigen Veränderungen gegenüber der Buchvorlage haeb ich mich gefragt, wie sie die Kurve für den Abschluss finden wollen?

    Zwischenzeitlich habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass es dem Filmemachern gelungen ist, soviel von der Handlung rauszustreichen und gleichzeitig Längen zu produzieren. Ich habe mich tatsächlich teilweise gelangweilt.

    Ich habe immer toleriert, dass für den Film die Handlung der Bücher gekürzt werden muss aber in diesem Fall empfinde ich die Umsetzung als entstellt.

  57. Steff

    @Batzman:
    “Wahrscheinlich um alle langweiligen Camping-Szenen unterzubringen…”

    Wenn sie die Szenen im Film einbinden, werden sie sicher langweilig. Den zermürbenden Charakter der langen Monate im Zelt (unter der die Beziehung Harry-Hermione-Ron wahnsinnig leidet), den Stress, die Isolation, den wachsenden Druck ob des schier unlösbaren Horcrux-Rätsels – ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Film das zufriedenstellend unterbringen will. Im Buch fand ich die Szenen jedoch sehr spannend.
    Ich vermute, dass die Filmemacher mit der Entscheidung, den 7. Band in zwei Filme aufzusplitten, sowohl sich als auch der Fangemeinde einen riesigen Gefallen tun. Und ich freue mich tierisch auf den nächsten Film.

    Im Übrigen stimme ich dem Review eigentlich fast gänzlich zu, die Kritikpunkte teile ich ebenso – genau wie die Wertung. Eigentlich tatsächlich widersprüchlich, bei solch gravierenden Fehlern im Film noch so gut zu werten, aber der Rest des Films entschädigt für unsägliche Löcher, unnötige Szenen und unerklärliche Storyänderungen…

  58. Bomster

    Puh, hab ihn mir dann gestern auch mal angesehen, und – jungejunge, die Einschätzung teile ich mal gar nicht. Wie du selber schon sagtest, der Film lässt jeden im Regen stehen, der das Buch nicht gelesen hat, selbst wenn er (wie ich) zumindest die anderen Filme kennt.
    Und das finde ich für eine Adaption wirklich eine katastrophale Leistung – da waren wohl eher 2 der 4 Punkte Fanbonus.

    Irgendwann nach der ersten Dreiviertelstunde hab ich permanent auf die Uhr gesehen – spätestens als es darum ging, Goth McEvil ich weiß nicht wie oft beim Öffnen und Schließen des Kabinetts zu betrachten (… nur um am Ende eine relativ banale Auflösung in einem Nebensatz zu erhalten). Und von diesen unglaublich redundanten Szenen hatte der Film einen ganzen bunten Blumenstrauß – fatal für einen Dreistundenfilm, bei dem man jede Minute gespürt hat.

    Die Teenieromanzen-Szenen waren für mich eigentlich schon das beste an dem Film, da man dort wenigstens nicht versuchen musste, dem bescheuerten Plot zu folgen.

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