“Whose fucking baby is that?”
Originaltitel: The Hangover
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha, Heather Graham, Ken Jeong, Mike Tyson




Jet Strajker




Batzman (direkt zum Review)
Bevor er den heiligen Bund der Ehe schließt, wird der smarte Noch-Junggeselle Doug von seinen drei besten Freunden auf einen Kurztrip nach Las Vegas eingeladen, um in geselliger Männerrunde ein, zwei, drei Kästen Bier leeren und, man kennt das ja irgendwie, den letzten Abend in ‚Freiheit’ entsprechend auskosten zu können. Dass seine drei Buddies, der eitle Lehrer Phil, der etwas stockige Zahndoktor Stu und der nerdige Tollpatsch Alan, am nächsten Morgen mit einem kräftigen Kater erwachen, war dabei sicherlich noch abzusehen – nicht jedoch, dass der Bräutigam in spe plötzlich verschwunden, das Hotelzimmer komplett auf den Kopf gestellt und die Erinnerungen an die Vornacht quasi ausgelöscht sind. Und dabei gilt nicht nur zu klären, wie der Tiger ins Badezimmer kam oder wem das schreiende Baby im Schrank gehört…
Die dem Zuschauer vorenthaltene, folgenschwere Nacht gilt es nun gemeinsam mit den liebenswert gemeinten Protagonisten zu rekonstruieren. Stück für Stück versuchen die auch äußerlich gezeichneten Jungs nachzuvollziehen, warum der Concierge ihnen plötzlich ein Polizeiauto vorfährt, sie von Gangstern verfolgt werden oder Mike Tyson höchstpersönlich einen mächtigen Groll gegen sie hegt. Das detektivische Aufspüren der Hinweise folgt dabei einem simplen elliptischen Prinzip – dem Gesetz der Lücke, die gefüllt werden will, und den absurden und irrwitzigen Zufällen, aus der eine Komödie ihre sicheren Gags generieren kann. Ein alter Hut, ein geschenkter Gaul, ein wahrer Drehbuchklassiker sozusagen.
Dem Regisseur einiger erfolgreicher Comedies, Todd Phillips, möchte dennoch wenig einfallen beim Ausmalen der leeren Felder. Und so bemüht „The Hangover“ stets die offensichtlichsten Zusätze seiner an und für sich hübschen Idee: Kein Regieeinfall, der sich nicht drei Ecken zuvor ankündigt, kein Witz, der sich nicht auf verbrauchte Dosenbierklischees verlässt. Dass dem Film zusätzlich jeglicher Drive, Schwung, Pepp fehlt, er überhaupt eine Geschichte über abstruse Irrtümer mit ermüdender Gemächlichkeit erzählt, mag sich sogar noch als Konzept verstehen – so doch das Genre seit Judd Apatow neuerdings immer eins, zwei Gänge zurückfährt. Den bedauerlichen Mangel an tiefsinnigem Witz und Selbstironie dieser Retortenveranstaltung entschuldigt das aber nicht.
Es irritiert jedoch nicht im Geringsten, dass diese betont altmodische Komödie in ihrem 90’s-Appeal an Filme wie „Honeymoon in Vegas“, „Arizona Junior“ oder „Very Bad Things“ erinnert und sich damit an den Kinokassen als Überraschungserfolg behaupten konnte: Es ist eine sichere Bank, die Geschichte mit den vier Männern, dem Baby, den Tigern, Tucken und Titten. Phillips knüpft in dieser Selbstfindungsschnulze immerhin an seinen eigenen „Road Trip“ an – beschrieb dieser noch einen romantischen Rückblick auf die ungehemmten Vorzüge der Adoleszenz, befinden sich die vier männlichen Hangover-Helden schon inmitten einer bürgerlichen Normgesellschaft. Hier wie dort sinniert Phillips gleichermaßen über die Attraktivität des Ausbruchs und der anschließenden Rückkehr ins Gefüge. Der überschaubare Eskapismus der Handlung empfiehlt also auch den Film als willkommene Realitätsflucht für ein Pärchen- und Jungspublikum, das mit ausreichend Bier und Popcorn seinen nächsten Kulthit gekürt hat.
“You guys are fucking retards…”
Das ist also der lustigste Film des Jahrzehnts. Und ja ich fand ihn genauso umwerfend wie den Trailer. D.h. ich habe einmal halb geschmunzelt, als Mike Tyson Phil Collins nachspielt. Ansonsten überrascht es dann doch, wie witzlos der Film daherkommt. Es ist nicht nur, dass er sich auf eine klassische Filmriss-Formel verlässt – denn selbst klassische Setups im Screwball-Genre oder im Horror-Bereich können ja durchaus mit Finesse umgesetzt werden – es ist tatsächlich die schleppende Inszenierung und das völlige Fehlen sympathischer Charaktere, die The Hangover zu einer ausgesprochen faden Fingerübung im Bereich des Vegas-Films macht. Bradley Cooper ist die langweilige Stimme der Vernunft, der Typ mit der Zahnlücke ist der langweilige Nerd, der schmierige Schönling spielt im Grunde nicht mit und einzig Galifianakis, schafft es seiner Figur ein paar Zwischentöne zu verleihen, die ihn allerdings auch eher creepy als sympathisch machen.
Natürlich verspricht der Trailer zudem noch mehr und turbulenteres, als der Film schließlich einlösen kann. Ja wir haben das besaufen, rumrandalieren, kotzen, Autos klauen, die “Dr. Schwuchtel” und “Thats so gay”-Sprüche, noch mehr saufen, lustige kompromitierende Situationen mit angedeutetem Analsex und die superlustige versehentliche Hochzeit, an die sich niemand mehr erinnern kann, die wir auch erst sechstausend Mal woanders hatten.
Auch alte Scherze könnte man ja theoretisch gut erzählen, aber wie Jet schon zurecht bemerkt hat: Die Gags sind so ungeschickt, timinglos und so verdammt absehbar, dass sich mir nichtmal ein mitleidiges lachen entringen wollte. Und bei all den schlüpfrigen Gags und den ganzen sexuellen Referenzen, bleibt der Film letztlich auch erstaunlich brav und mutlos.
Diese ganze spießig-verklemmte Haltung des Films ist anstrengend. Als würden man ein paar 13jährigen dabei zugucken wie sie im Playboy blättern, sich gegenseitig ihr gekautes Essen zeigen, ihre Schamhaare zählen und dann Telefonzellen kaputt machen und Papiertüten mit Scheisse vor des Nachbars Tür anzünden. Wahrscheinlich soll das Ganze ein Loblied auf die Verspieltheit der Männer, das Innere Kind und das “ach manchmal muss man auch mal die Sau raus lassen” sein, aber bei dem Ganzen schwingt sowenig Sympathie mit, die Figuren haben so wenig Herz und Tiefe, sind so schäbige Ausreden für menschliche Wesen, das es im Grunde nur unangenehm ist, sie bei ihren unspektakulären Abenteuern zu beobachten. Zu erkennen, wie wenig eigentlich passiert in diesem Film. Im Endeffekt kommt das Ganze daher, wie eine zotige Version eines Heinz Rühmann-Films: “Was sind wir Männer doch fürn lustiger Verein, drum lasst uns bitte, bitte öfter mal allein. Doch keine Angst, wir kommen nach Hause ja zurück und dann ist Muttern, Muttern wieder unser Glück.”
Die Episoden werden unnötig ausgewalzt und in die Länge gezogen. Statt einem rapiden Trommelfeuer sich steigernder absurder Situationen, die alle irgendeinen Twist beinhalten (wie es sie selbst im direkten Vorbild “Dude, where is my car” gab), gibt eine Handvoll Stationen, die allesamt zu lang und eigentlich nicht sehr komisch sind. Der Gag ist vorbei, wenn der Tiger im Bad entdeckt wurde. Es wird nicht lustiger, wenn man denselben Gag auf 20 Minuten dehnt. Der Gag ist vorbei, wenn Mike Tyson Phil Collins nachsingt. Da brauch es keine weitere Story. Der Gag ist vorbei, wenn der nackte Klischeeasiate aus dem Kofferraum springt. Es braucht keine langweilige Entführungsgeschichte, die denselben Gag mit dem doofen schwuchteligen Asiaten mit dem lustigen Akzent auf 20 Minuten auswalzt. Die ganze Nebenhandlung mit dem Baby und der Hochzeit und der Stripperin (die direkte Verwandte der Nutte mit dem goldenen Herzen), ist per se nicht wirklich witzig und walzt auch eine Throw-Away-Gag in die Unendlichkeit. Krankenhausszene und Polizeistation: Dito. Was als Material für eine Stand-up-Sketch oder eine 22min Serienfolge grademal ausreichen würde, wird hier gnadenlos getreten bis auch der letzte Anflug von Humor gestorben ist.
Irgendwo muss der Film – sieht man seinen Erfolg an – wohl einen Nerv treffen, aber wenn das der feuchte Traum aller im Alltag gefangenen Männer sein sollte, dann ist es wirklich ein wenig erbärmlich, mit wie wenig sie sich zufrieden geben und wie pubertär ihre Träume sind. Wenn man mit Mitte 30 nichts mehr zu erwarten hat, als das was in Hangover gezeigt wird, ist das durchaus ein bißchen traurig und stellt die Frage, ob das als Happy-End gedachte Ende nicht in Wirklichkeit furchtbar tragisch ist. Einen komischen Beigeschmack hat auch die Besetzung der Nebenrollen, die die Helden im Film abklappern müssen (auch wenn letztlich keiner von denen eine echte Gefahr darstellt). Hauptsächlich Schwarze und Asiaten sind es, die den WASP-Heroen um Wege stehen und es ist schwer zu sagen was mehr nervt: Die peinlichen Stereotypen oder das die Schwarzen hier wahrscheinlich von den Drehbuchautoren auch noch völlig unbewusst als Symbol für “Gefahr, Coolness und wilden, freakigen Lifestyle” eingesetzt werden. Das die einzige selbstbewusste Frau des Films eine eine “miese Bitch” ist, die zugunsten des anhänglichen blonden Betthäschen abserviert wird, passt da dann auch ganz gut ins Bild, dieser Männerphantasie aus dem Kleingartenanzeiger.
Über die komplette Strecke fragte ich mich: Why should I care? Keine der drei Flachpfeifen ist wirklich interessant genug oder besitzt genug Persönlichkeit, als das es mich irgendwie scheren würde, ob sie irgendeines ihrer Ziele erreichen. Wo in vielen Judd Apatow-Produktionen trotz diverser Fäkalwitze und Anklängen pubertärere Zoten immer noch Menschen zu sehen sind und die Filme es schaffen tatsächlich auch anrührende Einblicke zu geben, die die Figuren Jenseits ihrer Klischees lebendig werden zu lassen, bleiben in Hangover nur die hohlen Karikaturen. Selbst taube Nüsse wie Ricky Bobby oder Roy Burgundy haben liebenswerte Ansätze, Superbad ist eine Hymne an die Freundschaft und im Grunde ein sehr zärtlicher Film und auch die Haschpfeifen in Pineapple Express strahlen viel Wärme und Herzlichkeit aus. Die Figuren aus The Hangover entwickeln sich nicht, weil sie kein Leben haben. Sie sind Sellenverwandte alle jener, die am Vatertag mit dem Bollerwagen losziehen und “mal ordentlich einen Drauf machen”, sich besinnungslos saufen und am Montag dann wieder brav im Büro sitzen und sehnlichst aufs nächste Jahr warten und heimlich am Rechner abends mal die scharfe Olga aus St. Petersburg angeiern.
The Hangover zementiert den Status Quo und den Stillstand, er ist der filmgewordene Abistreich einer Streberschule und selbst der viel gelobte Abspann, besteht im Endeffekt nur aus denselben aufgewärmten Hohoho-Scherzen, die hier so ernsthaft und unironisch abgefeiert werden, das ich mich wirklich fragte aus welchem Jahr der Streifen ist. Die sexuelle Aufklärung scheint jedenfalls immer noch bevorzustehen…
Vielleicht guck ich jetzt mal was wirklich gewagtes und subversives… zum Beispiel Die Feuerzangenbowle.
- Jet Strajker •
- Juli 22nd, 2009 •
- 141 Kommentare
- Schlagwörter: Comedy, Judd Apatow, komödie
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Batzman sagt:


















boooooh!
du meinst das doch nicht ernst
diesen genialen, zwerchfellquälenden besoffski-schnitzeljagd-Film so runterzumachen?!
ok… die Musik hat mich genervt! ja. Die war unterste Schublade.
Aber der Rest…
mein nachwievor schmerzendes Zwerchfell widerspricht dieser Review gehörig!
Kommentar #1 von 3rd Engine am 22.07.2009 um 21:45 Uhr
So langsam werden die Reviews hier ja immer lachhafter. Einem zwar gut unterhaltenden HP6 werden da einfach mal vier Sterne zu Teil, während man hier, einer durchweg gut funktionierenden Komödie ohne größere Mängel, so schlecht wertet. Wo besteht denn da noch eine Relation? Habe das Gefühl man will hier lediglich bewusst gegen den Strom anschwimmen. Naja, wers braucht…
Kommentar #2 von He_Man am 22.07.2009 um 21:49 Uhr
Der Film ist eine solide, unterhaltsame Komödie. Nicht mehr, nicht weniger. Aber mehr als 1,5 von 5 Sternen sollten schon drin sein…
Verzichtet doch bitte einfach auf die dämliche Sternewertung – die passt in 90 % der Fälle eh nicht zum Text (den ich hier btw auch unangebracht finde, aber das ist bekanntlich subjektiv).
Kommentar #3 von chuck am 22.07.2009 um 22:20 Uhr
Eine der wenigen Komödien die man sich ohne sich fremdschämen zu müssen, anschauen kann.
Alliene schon die witzig dargestellten Figuren, eigentlich um einiges besser als der restliche “Comedy” krempel.
Kann der Review so nicht ganz zustimmen
Kommentar #4 von dynamitrios am 22.07.2009 um 22:23 Uhr
Ich warte mal noch auf ein Review von Nilz, der ist ja ein erklärter Freund von Kater-und-Filmriss-Filmen :P
Wenn der den Film auch so zerreisst, dann gute Nacht ^^
Kommentar #5 von Blablub am 22.07.2009 um 22:28 Uhr
also ich persönlich mochte den film auch nicht besonders und war umso erstaunter als ich die durchwegs postiven ratings auf rottentomatoes und imdb gesehen hab.
die “gags” fand ich ziemlich schwach und die musik dazu grottig, muss es den immer hip hop sein? hatte im outro mehr lachen müssen als im film :(.
Kommentar #6 von sso am 22.07.2009 um 22:32 Uhr
Dito – das einzige Mal, dass ich etwas schmunzeln musste war im Abspann.
Kommentar #7 von Jet Strajker am 22.07.2009 um 22:33 Uhr
… eine wirklich gute Komödie… netter Witz und durchweg gute Unterhaltung … musste mehrmals brüllen vor lachen… aber ist halt Geschmackssache… auf welchen Humor man abfährt! ^_^
Kommentar #8 von GunGrave am 22.07.2009 um 22:37 Uhr
@2
“Wer’s braucht”, kann sich nochmal mit einigen Details vertraut machen. Eines eben jener wäre z.B., dass Harry Schlotter und Hangover von zwei verschiedenen Personen rezensiert wurden. Das lachhafte Stichwort war “verschiedenen” und könnte ein Indiz dafür sein, dass diese zwei Persönchen sowohl einen unterschiedlichen Filmgeschmack, als auch leicht unterschiedliche Tendenzen zur Punktevergabe haben.
Die Sternewertung finde ich auch etwas harsch, was für mich zählt ist abe der Text. Und der sagt mir nicht mehr, als ich vom Trailer eh schon erwartet hatte. Nett fürs Sofa, Kinogeld gespart.
Kommentar #9 von ShreksEsel am 22.07.2009 um 22:50 Uhr
Ich fand den Film absolut spitze. 11 von 10 Sternen :) Ich war mal so frei und habe mein subjektives Review als Website unter meinem Kommentar verlinkt. Geschmäcker sind verschieden, meinen hat Hangover aber definitiv perfekt getroffen. Lachen non-stop und eine Szene besser als die andere!
Kommentar #10 von Daniel am 22.07.2009 um 22:58 Uhr
Ich fand schon den Trailer der bei uns im Büro für wahre Heiterkeitsausbrüche sorgte, bis auf die Mike Tyson-Szene eher unlustig und ausgelutscht. Das Filmriß-in-Las-Vegas-Thema wurde in einer Simpsons-Folge ausreichend behandelt und hat mich dann schon bei “Dude wheres my car” nicht mehr interessiert, Road Trip habe ich bei der “ich stecke mir Toast in den Arsch”-Szene ausgemacht und generell bin ich das Genre des “Hässliche Männer”-Films ein wenig leid, auch wenn mir einzelne Protagonisten des Frat Packs sympathisch sind…
Kommentar #11 von Batzman am 22.07.2009 um 23:06 Uhr
man hier wird ja extra gegen den Strom geschwommen….da sind FIlme bei ,die ihr berwertet ……das geht ja mal gaaarnciht altaaa….und dann hier nur 1,5 sterne…das sit doch n WITZ oder….???
also…ich war drin..und der FILM ist verdammt nochmal 3,5-4 Sterne!!!!!!
ich hab den mir als normaler Mensch angesehen…nicht als…Kritiker……und —-
BOMBE!!!:D
so ,ich bin raus..mano man..
Kommentar #12 von htoa am 22.07.2009 um 23:20 Uhr
man!!!!!!!!!!!!!…….was seid ihr nur für ein pack……das regt mich jetzt so richtig auf ……….musical findet ihr, wie ihr es sagen würdet “SPITZE”……..aber bei so einem grandiosen film oder besser gesagt kunstwerk seid ihr unzufrieden…….man….man…..man….!!!!!!!
Kommentar #13 von karub am 22.07.2009 um 23:27 Uhr
@karub
Da haste das “Schwuchtel-Pack” aber noch grade eben so wieder rauseditiert, gell?
Wenn du schon dabei bist, versuch auch ein paar der Punkte und Ausrufezeichen zu entfernen. Du weißt wie ernst Kommentare zu nehmen sind die mehr als ein Satzzeichen am Ende verwenden.
Kommentar #14 von Batzman am 22.07.2009 um 23:38 Uhr
Ja ist mir fast rausgerutscht XD , aber ich bleib bei meiner Meinung.
Kommentar #15 von karub am 22.07.2009 um 23:43 Uhr
Jo, stimme der Kritik komplett zu. Mehr als DVD Ausleih ist da nicht drin.
Aber stimme einem Schreiber weiter oben zu: keine Fremdschäm Gefahr. Sooo schlecht ist er nämlich definitiv nicht.
Kommentar #16 von Robert am 22.07.2009 um 23:50 Uhr
@ Karub: >aber ich bleib bei meiner Meinung.
Und die lautet „Kunstwerk“? Bei aller Liebe zu unterschiedlichen Meinungen, aber sowas als Kunstwerk zu bezeichnen kackt allen Künstlern nen großen Haufen vor die Tür, selbst wenn man den Film irgendwie gut fand.
Ich habe den zwar nicht gesehen, weil mir schon der Trailer mit seinem Bruhaha-Humor auf den Sack ging, aber ich schau ihn mir mal an und schreib dann mein 0-Sterne-Review drunter, weil ich diesen Proll-Humor auf den Tod nicht leiden kann.
Kommentar #17 von Renington Steele am 22.07.2009 um 23:50 Uhr
Weniger Ausrufezeichen, junger Padawan. Und mehr Gleichmut.
Kommentar #18 von Batzman am 23.07.2009 um 00:02 Uhr
Und dann würd ich noch gerne wissen, was hat FünfFilmFreunde was IMDB nicht hat, das ihr es so strenger bewertet. Bei IMDB wurde der film mit 8.2 sternen bewertet naja vielleicht sucht ihr nur Aufmerksamkeit.
Kommentar #19 von karub am 23.07.2009 um 00:06 Uhr
Oh man. Wie viel Freizeit muss man eigentlich haben, um sich über eine Review, mit der man nicht übereinstimmt, aufzuregen und den Autor/die Betreiber der Seite zu beschimpfen?
Zum Film: Ich fand den super. Zweimal im Kino gesehen, beide Male großen Spaß gehabt. Kann aber durchaus nachvollziehen, dass man nicht auf den Humor steht.
Kommentar #20 von Sebastian am 23.07.2009 um 00:23 Uhr
@robert: schön, dass mehr als dvd ausleih bei dem film nicht drin ist, du aber trotzdem ins kino gerannt bist.
Kommentar #21 von mat wurst am 23.07.2009 um 04:45 Uhr
Für mich ist “The Hangover” der wohl lustigste Film des Jahres. Schon beim Trailer ist doch klar, dass man hier keine Literaturverfilmung erwarten darf und sein Hirn besser an der Kinokasse gegen eine Tüte Popcorn und zwei Bier eintauscht. Aus diesem Grund kann ich der Kritik hier auch so nicht zustimmen. Da ist man meines Erachtens schon mit völlig falschen Erwartungen in den Film, nur um sich dann in seiner bereits bestehenden Meinung bestätigt zu sehen. Es war doch von Anfang an klar, dass hier keinerlei Tiefgang oder wirklich hintergründiger Witz zu erwarten war sondern eher flacher, nichtsdestotrotz lustiger, Humor im Dauerfeuer. Ist ja auch gut so. Es darf doch gerne auch mal ein Streifen sein, der einfach so lustig ist. Meine 2 Cent. ;-)
Kommentar #22 von KiNGU am 23.07.2009 um 06:36 Uhr
schließe mich der kritik an, würde eher richtung 1 stern tendieren. ich versteh die ganze aufregung nicht. die drei besten szenen waren durch den trailer schon bekannt. langweilig, frauenfeindlich, rassistisch, alles was man von solchen filmen gewohnt ist. nur hatte ich qua erfolg und imdb wertung mich blenden lassen, hatte á la Superbad” gedacht, scheiss titel, vielleicht doch ein witziger film?
absolute fehlanzeige. platter humor, kaum ideen, flache charaktere.
Kommentar #23 von the_jules am 23.07.2009 um 06:40 Uhr
Ich fands nett. Aber scheinbar hat der ein oder andere hier sich viel mehr im Film wiedererkannt ^^
Irgendwann ist die “Kenn-ich-schon(?)”-checkliste verschwunden und am Ende wachsen die Figuren einem ja fast ans Herz. Ansonsten musste man doch recht viel gähnen.
Der Text hört sich aber wirklich nicht ganz nach der Wertung an.
Kommentar #24 von med am 23.07.2009 um 07:01 Uhr
Ich hab ihn vor drei Wochen dank Gewinnspiel kostenlos sehen dürfen, das Kino war zu etwa 2/3 gefüllt, und es hat alles Anwesenden sichtlich Spaß gemacht. Und alleine schon der Abspann hat mindestens einen Extra-Stern verdient… ich habe viel gelacht und fühlte mich gut unterhalten.
Kommentar #25 von Carsten am 23.07.2009 um 07:55 Uhr
Der Film macht richtig Spaß! Bei uns in der Sneak waren alle begeistert. Auf meiner Skala gibts dafür 9 von 10 Punkten. Filmgeschmack ist ja nun mal subjektiv. Ich fand zum Beispiel “Boy A” dafür grottenschlecht. So ist das halt.
Kommentar #26 von noidea am 23.07.2009 um 08:04 Uhr
Geschmaecker sind verschieden, ABER das hier ist wirklich eine grossartige Komoedie, die wirklich mehr verdient hat!
(Und Boy A war auch gut!)
Kommentar #27 von limpi am 23.07.2009 um 09:06 Uhr
Stimmt schon, die Geschmäcker sind unterschiedlich.
Ich, für meinen Teil, hab hier allerdings selten eine Review gelesen, die so weit am Film vorbeigeschrieben wurde, wie diese hier.
Ihr habt so einen schönen Katalog, mit Strafen für häufig eingestreute wiederkehrende Bemerkungen der Forengäste. Vielleicht sollte man hier auch mal einen für Reviews einführen, denn den Passus: “Ein alter Hut…” auch austauschbar mit “alles schonmal dagewesen” oder “schon häufiger gesehen” verwendet ihr allgemein ziemlich inflationär.
Ihr könnt doch nicht ernsthaft permanente Innovation erwarten?! Natürlich gleichen sich viele Filme der verschiedenen Genres. Sie folgen gültigen Regeln der Dramaturgie. Überflüssig es jedesmal neu zu erörtern.
Die Qualität der einzelnen Streifen unterscheidet sich oftmals nur darin wie die Charaktere die Lücke zwischen dem Titel und dem Abspann füllen.
Wenn man sich Eure Kritiken zu Filmen wie “Er steht einfach nicht auf Dich” “Thick as Thieves” …. versteht man die Punktewertung nun überhaupt nicht mehr:
Für folgenden Kommentar habt ihr 3,5 Punkte gegeben!!!:
Morgan Freeman und Antinio Banderas liefern sich in als Edel-Gannoven ein Duell in einem klassischen Heist-Setting.
Solider Heist-Film mit den üblichen Twists, der durch den Charme seiner Hauptdarsteller mehr Spaß macht, als er eigentlich dürfte. Es bleibt zwar das Gefühl zurück nur eine überlange Folge der Serie “Hustle” gesehen zu haben, aber da die Serie ebenfalls gut unterhält, ist das genug für einen entspannten Filmabend.
Euer Maßstab ist leider nicht mehr nachvollziehbar und im Vergleich zu früheren Bewertungen sind 1,5 Punkte kläglich und erscheinen einem weniger als eine ernstgemeinte Kritik. Persönliche Blutfehde kommt einem eher in den Sinn.
Ich konnte den Film gestern in der Sneak sehen und mir hat er sehr gefallen. Liebevoll gezeichnete Charaktere, eine durchaus interessant konstruierte Handlung und ein Humor, der einem die Tränen in die Augen getrieben hat. Gute Laune vom Anfang bis zum Ende.
Schade, ich les Euch sehr gern und werd es auch sicherlich weiter tun, dennoch bekommt man immer mehr das Gefühl, dass Filme mit einem kaum noch nachvollziehbaren Maß gemessen werden.
Aber alles ist relativ und Kritik trotz verschiedener Gesetzmäßigkeiten eben auch…
Kommentar #28 von Tino am 23.07.2009 um 09:20 Uhr
“Hässliche Männer”-Films
–>wenn man neue genres erfindet sollte man auch vielleicht erkären was sie bedeuten sollen :-/
——————————————————————————————–
“Ich habe den zwar nicht gesehen, weil mir schon der Trailer mit seinem Bruhaha-Humor auf den Sack ging, aber ich schau ihn mir mal an und schreib dann mein 0-Sterne-Review drunter, weil ich diesen Proll-Humor auf den Tod nicht leiden kann.”
–> mh, bei aller liebe aber das wird jetzt langsam albern oder?
Kommentar #29 von mickey am 23.07.2009 um 09:29 Uhr
Wem kann ich eher glauben. 49.000 User auf imdb, die den Film in die Top 250 gehievt haben, oder einer um Aufmerksamkeit heischenden Kritik von Jet Strajker.
Ich stelle mir eine Redaktionskonferenz bei 5F vor:
“Jungs, wir brauchen Klickzahlen Klickzahlen, Klickzahlen – irgendwelche Vorschläge, wie man das möglichst billig erreichen erreichen kann?”
Alle melden sich!
“Ja, Batzmann!”
Batzmann steht auf.
“Okay, pass auf: Wir ziehen jeden massenkompatiblen Publikumsliebling gnadenlos in den Dreck, damit sich die Internetcommunity daran hochziehen kann. Völlig entrüstet posten die Deppen unsere verisse dann untereinander nach dem Motto “guckt mal, was 5F schon wieder geschrieben hat”. Tonnenweise kostenlose Mund zu Mundpropaganda ist uns gewiss.”
Alle nicken beschlissen.
” Dann ist es beschlossen. Jet Strajker du gehst morgen in the Hangover.”
Kommentar #30 von Nomad am 23.07.2009 um 09:40 Uhr
Also ich muss auch sagen, dass ich die 1.5 nicht nachvollziehen kann.
Sicherlich brauch man die Bezeichnung anspruchsvoll nicht zu benutzen, aber der Film unterhält. Und mehr muss eine Komödie auch nicht tun, schon gar nicht in einer Zeit in der auch Atze Schröder Komödien dreht.
3 bis 3,5 Sterne wäre er schon wert gewesen.
Kommentar #31 von Christopher am 23.07.2009 um 09:43 Uhr
Also wieder einmal eine schlechte Review für einen guten Film…Die Diskussion hatten wir ja schon bei Batman The Dark Knight und Ben Button…
Man bekommt natürlich mehr Kommentare wenn man was gegen die allgemeine Meinung schreibt…Sonst schreibt jeder nur ein “stimmt” und dann weinen die Batzmans und Strikers hier…
Fakt ist das das ein unterhaltsamer Film ist der mit ganz bekannten Mitteln und einem einfachen Plot und Theme daherkommt. Das lässt aber genug Spielraum zum verkacken…es gab also schon sehr viele Vegas Filme mit Junggesellenabschied-Terror-Party-Filmriss Inhalt…
Dieser hier macht seinen Job gut und man konnte schon an dem vorrigem Film des Regisseurs sehen das er sich von der Masse abhebt…Denn Oldschool war auch ein Film, welcher in einem Wirrwarr an Highschool Komödien hervorgestochen ist damals…
Dementsprechend muss ich wieder sagen das hier Filme mit komischen Argumenten schlecht geredet werden und ich lehen mich soweit aus dem Fenster zu behaupten das es den Autoren/ Betreibern auch noch Spaß macht…
Nur wenn man eine vernünftige Kritik lesen möchte muss man wohl auf andere Seiten ausweichen…
Denn es reicht nicht sich mit nett formulierten, gut klingenden Sätzen zu schmücken wenn der Inhalt nicht der Realität entspricht…
Qualität statt Quantität an aneinandergereiter Sätze die toll klingen aber Rotze aussagen…
Gruß Todi
Kommentar #32 von Todisuperstar am 23.07.2009 um 09:44 Uhr
1 1/2 Sterne mehr als Transformers 2. Ich bin zufrieden.
Kommentar #33 von Inishmore am 23.07.2009 um 10:01 Uhr
Ihr seid so schlecht, das ist ja unglaublich. Ihr habt ja mal von nichts eine Ahnung. Ich glaube ich muss euch von meiner Feed-Liste streichen. :(
Kommentar #34 von Andy am 23.07.2009 um 10:21 Uhr
Immer dieses Aufregen wegen einem Stern zu viel oder zu wenig. You have to think outside the geschwindigkeitsbegrenzung – wie Brüno sagen würde. Wer hier öfter ist, merkt doch, was sich Jet Strajker gerne anschaut und was nicht. Und dann kann man ja, zum einen wegen mir aufgrund der Sternebewertung, zum anderen aber über seinen Text rausfiltern, was ein Film nun bereit hält und was nicht.
Diese Erwartungshaltung “Ich find einen Film gut, den müssen folglich alle gut finden” ist vollkommen fehl am Platz. Da mag der Strajker eben den Film nicht, und dafür steht er auf Simon-Pegg-Komödien. Die findet ein anderer dann wieder unoriginell und platt. Wen kümmerts? Wichtig ist doch, zwischen den Zeilen zu lesen. Dann spielen die Sterne auch keine große Rolle mehr.
Kommentar #35 von TheRudi am 23.07.2009 um 10:29 Uhr
Also ich stimme dem Review eigentlich gar nicht zu, denn ich bin immer froh wenn eine Komödie zur Abwechslung einmal nicht ausgelutscht und schön frisch wirkt. Auch wenn man meinen könnte, das Thema wäre uralt, kommt der Film verdammt lustig und vor allem nicht so glatt gebügelt daher, Kompliment dass sie den Mut zum R Rating hatten. Also mir ist der Film viel zu sympathisch um ihn nur 1 1/5 Sterne zu geben, eigentlich sind die Sterne ja egal, aber ich könnte ihn auch nicht so runtermachen. Tja, jedem das seine, ich bin niemandem böse der nicht gleich denkt wie ich.
Kommentar #36 von vic am 23.07.2009 um 10:34 Uhr
Lustig, wie ihr euch alle aufregt!
Kommentar #37 von Okarola am 23.07.2009 um 10:52 Uhr
Lustigster Film ever. Mehr muss man dazu nicht sagen!
:)
Kommentar #38 von kahlcke am 23.07.2009 um 10:59 Uhr
nur das vielleicht nicht jeder lust hat zwischen den zeilen zu lesen. eine objektive meinung ist ja wohl für eine seite wie die F5 nicht zu viel verlangt, oder? so viel sollte doch eigentlich drin sein.
Kommentar #39 von mickey am 23.07.2009 um 11:05 Uhr
Ach ja, wer sich den Film nicht im Original anschaut ist selber schuld… nur so als P.S
Kommentar #40 von dynamitrios am 23.07.2009 um 11:06 Uhr
@ mickey
eine objektive Meinung … Widerspruch in sich?!
Kommentar #41 von Tino am 23.07.2009 um 11:16 Uhr
Da es hier ja schon mehrfach angesprochen wurde: Warum schafft ihr die Bewertung in Form von Sternen nicht einfach ab? Das würde vielen sinnlosen Diskussionen das Wasser abgraben. Und eure Wertungen haben tatsächlich oft nicht viel mit dem geschriebenen Text gemeinsam…
Kommentar #42 von Ranor am 23.07.2009 um 11:19 Uhr
Filme, wie “The Hangover”, haben für mich nur eine Daseinsberechtigung. Sie zeigen den derzeitigen Geisteszustand unserer sogenannten Zivilisation auf. Wenn man nämlich ins Kino geht um sich “State of Play” anzusehen und dann kommt dieser Trailer und alle um einen herum liegen am Boden vor lachen, weiß man genau wie es um die Spezies Mensch und deren Feingefühl und Sensibilität steht. Ich weiß, ich bin vielen hier schon mit meiner political corectnes auf den Sack gegangen, aber ehrlich Leute, was ist so komisch daran wenn einem Baby eine Autotür vor den Kopf geknallt wird? Würded ihr auch in der Realität über so etwas lachen?
Kommentar #43 von freeminder am 23.07.2009 um 11:24 Uhr
“Würded ihr auch in der Realität über so etwas lachen?”
Film ungleich Realität
@ Strajker
Wie kommt es eigentlich, dass gerade die “ernsthaften” Kritiker immer mit “Realitätsfluch” und “Eskapismus” argumentieren, was natürlich jedesmal negativ konnotiert ist?
Kommentar #44 von Ranor am 23.07.2009 um 11:40 Uhr
@mickey: s. Tino.
Kommentar #45 von TheRudi am 23.07.2009 um 11:59 Uhr
Lol.
Wieder eins dieser Reviews welches Total falsch geführt und daneben gegriffen ist. Aber hey…. 1 Stern hier bei den Filmfreunden heisst wie immer das der Film top ist und es sich auf jeden Fall lohnt den anzuschaun.
Kommentar #46 von Lynsch am 23.07.2009 um 12:00 Uhr
Ich finde ja eure Reviews immer als einen guten Anhaltspunkt und diese haben mich schon dazu geführt, Filme anzuschauen, die ich sonst links liegen gelassen hätte. Aber ICH kann deine Review nicht verstehen, ich habe den Film vor nem Monat gesehen und ich muss sagen, das ich lange lange lang nicht mehr so viel gelacht habe und so gut unterhalten wurde. Ich weiß nicht ob du beim anschauen des Films vielleicht schlecht gelaunt warst … aber 1,5 Stern ?
Kommentar #47 von Ixceman am 23.07.2009 um 13:27 Uhr
@35: “Wer hier öfter ist, merkt doch, was sich Jet Strajker gerne anschaut und was nicht.”
Wenn sich jemand als Filmfreund bezeichnet, dann erwarte ich dass er gute Filme zu schätzen weiß und nicht nur gute Filme eines bestimmten Genres. Es muss ja nicht immer ein Blick über den Tellerrand sein, aber wenigstens die Untertasse könnte man mal geistig verlassen.
Und wenn René einem Film den Kunststatus entziehen will, nur weil er darin Proll-Humor erkennt, dann ist das noch viel peinlicher als Proll-Humor.
Kommentar #48 von 42 am 23.07.2009 um 13:40 Uhr
@ freeminder
Es tut mir leid, dass wir grenzdebilen Zombies, ohne Feingefühl, Sensibilität und in völliger Ermangelung jeglicher Intelligenz die selbe Luft wie Du atmen.
Aber gut das Du extra nochmal geschrieben hast, dass Du in State of Play warst, als Du den Trailer sahst. Die Hervorhebung dieses Punktes hatte zwar für Deine Aussage null Relevanz, aber wir haben alle durch diese unglaublich subtile Holzhammermethode erfahren, dass Du Dich eher im “gehobenen” Filmgenre bewegst. Dieser Informations- und Intelligenzvorsprung gepaart mit diesen schlagenden Argumenten Deinerseits führt mich doch dazu, meinen Filmgeschmack nochmal zu überdenken.
Ich werd gleich mal schaun, ob sich an der Volkshochschule ein Kurs findet, bei dem ich meine Interessen als Cineast eher eine akademisch angepaßte Richtung entwickeln kann.
Aber zumindestens in einem Punkt hast Du recht…
Deine political correctness geht einem wirklich auf den Sack.
Kommentar #49 von Tino am 23.07.2009 um 13:43 Uhr
@Ranor:
Ich würde nicht sagen, dass ich mit dem Begriff argumentiere. Aber ich denke schon, dass derartige Filme aufgrund ihrer offensichtlichen Struktur auf eine bestimmte Weise rezipiert werden, zumindest von seiten des Zielpublikums, das über scheinbar subversive Witze lacht, die alle in ein streng konservatives Korsett geschnürt sind (die Prämisse des Films ist bieder, öde und fürchterlich bürgerlich – die anarchisch anmutende Geschichte endet so ätzend liberal wie sie auch begann). Das eskapistische Moment spielt sich also nur als Fantasie innerhalb einer sonst geordneten, gestrigen, gesetzten Vorstellung ab und entspricht damit recht emblematisch dem 90-Minuten-Ablenkung-und-Unterhaltungs-Anspruch eines Großteils des Publikums.
Das ist jedoch nicht zwangsläufig negativ konnotiert, wie du sagst, sondern nur eine Vermutung. Eskapismus ist ja etwas Wundervolles und ein wesentliches Prinzip des Kinos.
Kommentar #50 von Jet Strajker am 23.07.2009 um 13:49 Uhr
also es gibt auch genug negativ kritiken auf imdb (siehe forum) nur ist der film ja mal sowas von gehyped! gewissen leuten sagte der film halt überhaupt nicht zu damit muss der fanboy auch leben können.
imdb.com/title/tt1119646/ratin... 15k leute haben dem film einfach mal ne 10 gegeben, kein wunder ist das rating so hoch… es fällt mir einfach schwer die leute zu verstehen die den film so lustig fanden. ich habe ihn im OT gesehen und bin einfach nicht davon überzeugt… bei brüno hingegen konnte ich herzhaft lachen und der film wird munter gebasht.
ihr sagt die F5 schwimmen gegen den strom, ich sage die mainstream medien getrauen sich nicht über den publikums hit herzuziehen… (mich wunderts auch nicht das sich /film einem review enthält)
Kommentar #51 von sso am 23.07.2009 um 13:58 Uhr
@ Tino:
Owned :)
Kommentar #52 von Matze am 23.07.2009 um 14:00 Uhr
@48: “Wenn sich jemand als Filmfreund bezeichnet, dann erwarte ich dass er gute Filme zu schätzen weiß und nicht nur gute Filme eines bestimmten Genres.”
Was “gut” ist, legt aber jeder für sich selbst fest.
Kommentar #53 von TheRudi am 23.07.2009 um 14:14 Uhr
@53:
Reiß mein Zitat nicht aus dem Zusammenhang. Ich bezog mich auf deine Aussage, man habe als Leser gefälligst zu wissen dass Jet Strajker einen bestimmten Filmgeschmack habe. Und das ist Bullshit. Schließlich wird hier ja oft genug über Fanboys gelästert, dementsprechend kann man von den Autoren einen etwas weiteren Horizont erwarten.
Kommentar #54 von 42 am 23.07.2009 um 14:30 Uhr
@ Tino
Es ist interesant, das du dich persönlich angegriffen fühlst, wenn ich eine anonyme Gruppe von Leuten als ungehobelt und primitiv bezeichne. Deinetwegen muss ich denen aber jetzt noch eine Eigenschaft geben: Begriffsstutzigkeit. Durch die Erwähnung von “State of Play” wollte ich nicht zeigen, was für einen tollen Geschmack ich doch habe, denn offen gasagt halte ich “State of Play” nicht für so einen unglaublich anspruchsvollen Film. Aber es ist ein Film, wo man das “Hangover”-Publikum nicht erwarten würde und darauf wollte ich hinaus. Noch nicht einmal bei so einem Film ist man vor diesen Leuten sicher, die Batzman neulich so treffend in einem Artikel bei moviepilot beschrieb. Wenn du dich gerne unter so ein Volk mischst und dich mit denen identifizierst, viel Spass.
Kommentar #55 von freeminder am 23.07.2009 um 15:14 Uhr
So ein paar allgemeine Anmerkungen zu verschiedenen Punkten:
-Der nächste der was von “gegen den Strom schwimmen” sagt, bekommt einen Aschenbecher an den Kopf und muss die F5-Kommentarfibel auswendig lernen.
-IMDB-Durchschnittswerte sind etwa so aussagekräftig wie Reviews in der Bravo Screenfun. Einzelne Kommentare sind erhellend, aber die Sternchenwertung ist Vox Rindvieh.
-”Ich werde euch nie mehr lesen”-Kommentare von Beleidigt-rausrenn-und-mit-der-Tür-Knallern interessieren uns einfach nicht, weil die Leute die hier nur mitlesen wenn wir genau ihrer Meinung sind in allem, hier sowieso falsch sind.
-Wie schon gesagt wurde: Wir sind 5 unterschiedliche Kritiker, die Dinge z.T. grundlegend anders sehen. Die Sterne sind immer eine Sehempfehlung und keine miteinander vergleichbare Bewertung. Wenn Jet den Film nicht sehenswert findet, dann drückt sich das in 1.5 Sternen aus, genau wie ich Harry Potter als sehr sehenswert einstufe. Das macht die beiden Filme nicht vergleichbar und ihre Bewertungen auch nicht. Weil wir beide unterschiedlich bewerten und es völlig unterschiedliche Filme sind.
-Es gibt keine Redaktionskonferenz, es gibt keine Planung und es gibt keine Entscheidungen was uns Klicks bringt und was nicht. Wir sprechen im Besten Fall ab, wer welches Review macht. Die Villa der F5 ist so groß, das wir uns oft tagelang nicht über den Weg laufen. Selbst wenn ich nur zum Klo will nehme ich ein Taxi, weil mir der Weg zu weit ist.
-Ihr werdet hier keine Objektivität finden, sondern nur Kritiken die mit einem gewissen cineastischen Background geschrieben sind. Weil ich finde, dass ein Heist-Movie im Rahmen seines Genres ganz gut funktioniert, muß Jet diese Meinung nicht teilen und deswegen jeder formularischen Proll-Komödie auch eine gute Wertung geben. Ich mag Will Ferell und andere Frat Packer durchaus, fand Anchorman und Taladega Nights sehr witzig, aber Old School und Road Trip gehen trotzdem gar nicht.
-Hässliche Männer-Genre: Eben jene Art von Film, die unansehnliche und oft etwas pennerig wirkende Typen in den Mittelpunkt stellen und viel Humor daraus ziehen, die Leute als dauerbesoffen, dauerbekifft, verpeilt, notgeil, primitiv und ein bißchen dämlich zu zeigen. Da gibts durchaus gelungene Filme, aber langsam würde ich mich freuen auch mal wieder Filme zu sehen, die eine andere Schiene fahren. Und ich will Jason Segel, John C. Reilly, Will Ferell, Zach Galifianakis – auch wenn ich sie schätze – einfach nicht mehr nackt sehen.
Kommentar #56 von Batzman am 23.07.2009 um 15:19 Uhr
Kinder, Kinder… nu lasst dem Jet doch mal seine Meinung. Die teile ich zwar überhaupt nicht, bei mir hat Hangover 8 von 10 Punkten bekommen. Aber genauso wenig teile ich die Meinung von scheinbar über 10 Millionen Deutschen, die Schuh des Manitu oder Traumschiff Surprise lustig fanden. Humor ist halt eine sehr subjektive Sache.
Kommentar #57 von Enk am 23.07.2009 um 15:27 Uhr
@ freeminder
Wenn Du Dich mehr mit dem Film an sich und weniger mit dem Bewerten von Menschen, die den Film sich gern anschaun, beschäftigen würdest, könnt ich Dich ernst nehmen. Aber mit solchen Sätzen wie:
“Es ist interessant, das du dich persönlich angegriffen fühlst, wenn ich eine anonyme Gruppe von Leuten als ungehobelt und primitiv bezeichne.”
kickst Du Dich automatisch aus jeder Diskussion.
Denn es ist gewagt, wenn nicht sogar ziemlich dreist und unglaublich anmaßend Menschen intellektuell und sozial-emotional zu bewerten allein anhand der Tatsachen, dass diese über Hangover lachen können.
Mit dem nächsten Satz hast Du Dich noch weiter ins Bullshit-Abseits gekickt:
“aber es ist ein Film, wo man das “Hangover”-Publikum nicht erwarten würde und darauf wollte ich hinaus.” Aber Du hast ja recht, wenn ich gerademal nicht solche Filme schaue, spiele ich mit meinem Gummibuch und male nach Zahlen…
In der Psychologie lernt man sehr schnell, dass uns Schubladendenken hilft, Informationen schneller verarbeiten zu können, da wir sonst die Fülle an Details und Einzelinformationen nicht komplett erfassen könnten. Aber Deine Fächer sind besonders groß.
Besonders den Schlußsatz mit dem “Volk” fand ich prima:
“Wenn du dich gerne unter so ein Volk mischst und dich mit denen identifizierst, viel Spass.”
Nicht nur, dass Du hier wie ein beleidigtes Kleinkind verbal mit dem Fuß auf den Boden stampfst, nein, Du startest nochmal einen letzten Rundumschlag.
Ja, ich mag den Film, ich kann natürlich auch verstehen, warum man ihn eventuell nicht mögen kann, aber Dich kann und will ich nicht verstehen.
Kommentar #58 von Tino am 23.07.2009 um 15:48 Uhr
Typische, wir wollen gegen den Strom schwimmen Bewertung^^
Kommentar #59 von markus am 23.07.2009 um 15:52 Uhr
HANGOVER – Der neue TRANSFORMERS
Kommentar #60 von blaubaum am 23.07.2009 um 16:01 Uhr
Also wenn ich alleine den letzten Absatz schon lese…Der Film ist eine gut gemachte Komödie, nicht mehr und nicht weniger. Man muss nicht immer überall einen tiefschürfenden Sinn vermuten.
Kommentar #61 von Joachim am 23.07.2009 um 16:12 Uhr
@ freeminder:
Glückwunsch zur gelungenen Namenswahl.^^
Soll dieser Name etwa ironisch sein oder wie jetzt? Wenn ja, dann muss ich zugeben, dass du hier nen wirklich anspruchsvollen Humor an den Tag legst, vor allem, weil du so beharrlich weiter den Geschmacksfaschisten mimst.^^
Ansonsten wundert mich die Sternewertung zwar auch ein wenig, weil sie sich nicht mit dem Text deckt, aber dass man mit dieser Art von Komödie keinen Blumentopf mehr gewinnen kann, sollte klar sein.
Trotzdem würde ich den 5F empfehlen, einen Film, bei dem schon infolge des Trailers klar ist, wie der Hase läuft und der in den Grenzen seines Genres eigentlich hervorragend funktioniert, nächstes Mal von Jemandem bewerten zu lassen, der da nicht schon von Vornherein negativ rangeht. Denn das ist irgendwo albern und Zeitvergeudung sowohl für den Reviewer als auch für uns Leser. ;)
Kommentar #62 von Doughnut am 23.07.2009 um 16:55 Uhr
@ freeminder
ist es dir schon mal in den sinn gekommen das es menschen gibt die über filme wie Hangover lachen können und sich trotzdem auch anspruchsvollere filme ansehen? man sollte vielleicht nicht alles so verbissen sehen.
den einen tag habe ich bock auf nen klassichen godzilla film (oder irgendwas anderes anspruchloses) und habe einen heiden spass. am nächsten schaue ich vielleicht Boy A (guter film, aber so schrecklich deprimierend) oder was auch immer. du solltest echt mal von deinem hohen ross runter kommen. Tino hat schon recht mit dem was er sagt. du kannst nicht einen ganzen kino saal voller menschen in eine schublade stecken nur weil sie über sowas lachen können.
und zu Hangover selber, ich fand den recht lustig. nix weltbewegendes aber ganz sicher kein schlechter film. ich würde 6/10 geben.
Kommentar #63 von godzillasuschi am 23.07.2009 um 17:08 Uhr
@54: Ich reiß deine Äußerung nicht aus dem Zusammenhang, wenn du meine nicht aus dem Zusammenhang reißt. Wenn man mehrere Kritiken eines Kritikers liest, merkt man mit der Zeit, wie er tickt und dann kann man seine Kritiken auch in Relation setzen. Das läuft darauf hinaus, dass man zwei Filme, die sich ähnlich sind, sei es von Genre, Aufbau oder beidem, unterschiedlich bewerten kann, ggf. auch wegen Marginalitäten.
Kommentar #64 von TheRudi am 23.07.2009 um 17:08 Uhr
Super Film, Empfehlung meinerseits. Wer sich an Punktewertungen stört sollte einfach nur den Text lesen, kleiner Tipp am Rande. Zum Review, ja gut ne. Es macht den Anschein, dass der Jet schon mit einer gewissen Meinung ins Kino gegangen ist.
Kommentar #65 von Dominik am 23.07.2009 um 17:27 Uhr
@markus
*Klonk!*
Kommentar #66 von Batzman am 23.07.2009 um 19:07 Uhr
Zum Thema Kritik gibts doch ein schönes Zitat aus “Ratatouille”:
„In gewisser Weise ist die Arbeit eines Kritikers leicht. Wir riskieren wenig, aber thronen über jenen, die sich und ihre Werke unserem Urteil stellen. Wir ziehen Gewinn aus negativen Kritiken – sie machen Spaß, beim Schreiben wie beim Lesen. Dennoch müssen wir Kritiker der bitteren Wahrheit ins Auge sehen, dass ein durchschnittliches Stück Schrott im Großen und Ganzen bedeutsamer ist als unsere Kritik, in der es so bezeichnet wird.” Und alle die sich jetzt über die Hangoverkritik aufregen, können sich das auf der Zunge zergehen lassen und den Film weiterhin toll finden. Ein Kritik ist immer nur die Meinung eines einzelnen nicht die allwissende Weisheit. Wenn ihr ne ander Meinung habt, nimmt die euch auch keiner, behaltet sie und gut is ;) Zur Kritik selbst…wie immer gut geschrieben und liest sich spassig :D Den Film werd ich mir sicherlich trotzdem mal zu Gemüte führen, wenn er mir billig in die Hände fällt und ich mal wieder Lust auf nen Film hab, worüber ich nicht groß nachdenken muss.
Kommentar #67 von Tobi-Man am 23.07.2009 um 19:50 Uhr
Ich stelle mir jetzt wohl immer einen Eimer neben den PC, weil mir bei dieser Heuchelei immer ganz schlecht wird. Ja, keiner von euch hat schon mal aus einer Laune heraus, das Publikum eines Films, den er nicht mag, über einen Kam geschert. Darum liest man hier auch immer Dinge wie “der gemeine Twilight-Zuschauer” und was da alles in der Transformers-Kritik abgelassen wurde. DAS ist Schubladendenken. Natürlich weiß ich das das der Hangover-Zuschauer nicht zwangsläufig blöd sein muss. Indiskutabel ist aber, das der Humor dieses Films sehr wohl blöd ist. Und es ist einfach immer wieder unfassbar für mich, wenn sowas dann auch noch 200 Millionen Dollar einspielt. Ich wollte dies einfach mal ausdrücken und habe mich, zugegebener maßen etwas im Ton vergriffen. Entschuldigen will ich mich aber für nichts. Guckt weniger “Hangover” und legt mal wieder einen alten Woody Allen in den Player. Denn es ist doch schön, wenn man lachen UND den Geist stimulieren kann.
Kommentar #68 von freeminder am 23.07.2009 um 21:01 Uhr
Haha, wie oft man hier lesen muss, dass es etwas mit Mut zu tun hat, wenn man einen Film nicht mag und diese Meinung äußert, wunderbar. Filmkritik als Zivilcourage, das ist doch mal was.
Aber was es mit Filmfreunden zu tun hat, wenn Harry Potter, Transformers 2 und Hangover eine Review erhalten und ansonsten nur Trailer und Teaser und Trailer zu Teasern und Filmposter gepostet werden, das erschliesst sich mir nach wie vor nicht – erst recht nicht, wenn beispielsweise jeder visuelle Schnippsel zum Saw-Franchise aufgegriffen wird, die Filme aber ausserhalb der bereit gestellten Marketingmaterialien hier keine Rolle spielen. Ist das die Definition von Filmfreund, dass man sich wie ein Kleinkind über die bunten Werbebildchen bzw. die Verpackung freut und nur damit spielt, während der eigentliche Inhalt der Verpackung vernachlässigt bzw. ignoriert wird. Natürlich ist das nur ein an die Enid Blyton-Romane angelehnter Name, aber ein wenig mehr Hochachtung und Respekt vor euch selbst solltet ihr doch haben. Die fünf Fanboys oder die Fünf-wir-finden-erstmal-generell-jeden-Trailer-gut-und-sind-sowas-von-gespannt-weil-das-wird-bestimmt-wieder-WTF-und-wir-verwenden-mehr-Energie-auf-die-Sichtung-von-Marketingmaterialien-zu-Filmen-als-den-Filmen-selbst wäre schon besser geeignet.
Natürlich kann jeder sein Blog so führen, wie er will und ich bin nicht gezwungen, es zu lesen, aber auf Krampf cool sein zu wollen und zu denken, man wird für seinen Filmgeschmack bewundert, bloss weil man den Trailer zu einem neuen huihuihuiohmygodwhatamonsterofamovie umgehend zu posten sobald der Feed-Reader drauf hinweist, dass er auf einer amerikanischen Seite gepostet wurde und den Film dann vermutlich nie wieder zu erwähnen oder gar zu reviewen, das sollte doch zu Schüttelfrost beim Cineasten im eigenen Körper führen.
Natürlich werde ich hier trotzdem weiterlesen, weil der Blog ein unterhaltsames Potpourri aus leicht konsumierbaren Schnippselnews zu Hollywood-Filmen liefert, aber mit Film bzw. einer ernsthaften Beschäftigung hat es wenig bis nichts zu tun.
P.S.: Die Domain fuenf-filmentferntebekannte.de ist auch noch frei.
Kommentar #69 von Tino am 23.07.2009 um 21:52 Uhr
Ich kann mich nur anschließen, Harry Potter VI, einer der langweiligsten Streifen der Harry Potter Reihe wird in den Himmel gelobt während Hangover, bester Comedy Streifen seit Jahren 1,5 Sterne bekommt?
Kommentar #70 von Daniel D. am 23.07.2009 um 22:09 Uhr
Sorry, aber diese Review ist absoluter Müll. Schön aufgeblasen und extra provokant, damit sich hier auch schön jeder aufregt und die Kommentarzahl nach oben schnellt.
Bravo. So kann man sich auch mit aufgesetzter Ernsthaftigkeit ins Lächerliche manövrieren .
Und wie bestrafft man so etwas? Ich zumindest werde hier die nächsten Tage nicht mehr reinschauen und zu eure Besucherzahlen beitragen.
MFG und Adios, Andreas Port
Kommentar #71 von Andreas Port am 23.07.2009 um 22:33 Uhr
HIer wurde in den Kommentaren zu Recht auf die (für eine aktuelle Komödie) sensationell hohe Bewretung mit 8.x hingewiesen. Und tatsächlich, wenn man sich die Top 50 bei IMDB anschaut, wird man tatsächlich zu dem Konsens kommen, dass die übergroße Masse der User bei IMDB mit Kopf und Herz richtig bewertet!!
So ist es auch mit Hangover. Selten so eine handwerklich saubere Leistung im KOmödienfach gesehen! Jede Szene ist auf eine (meistens) ungewöhnliche und wirklich gute (zugegeben – Geschmackssache) Pointe zugespitzt. DAzu kommt eine Cast, die ohne Megastars richtig gut funktioniert. Bis in die Nebenrollen toll besetzt (z.B. der Taser-Cop aus der Daily show mit Jon Stewart, wo übrigens auch Ed Helms herkommt!!)
Als Komödie zum Thema Männer in Las Vegas funktioniert der Film 1 A. Auch selten so sehr einen Abspann bewundert und bestaunt!
Fazit: 1.5 Sterne hier + miesgelaunte Kritik sind echt daneben. Das kann kann mal passieren. Ist in diesem Fall besonders ärgerlich, da es um Humor geht. Dude!!
Ich sach nur, “Vegas! What happens in Vegas, stays in Vegas!!”
Word!
Kommentar #72 von Nil am 23.07.2009 um 22:51 Uhr
Meine Meinung zu dem Film ist auch, dass ich ihn klasse fand. Stimmt, der Asiate wurde etwas, äh, ausgelutscht und der Charakter mit den gegeelten Haaren war auch nichts anderes als flutschig – aber sonst derbe genug, um mich gut zu unterhalten. Die anderen Charaktere, den Bartträger und besonders den zahnlosen Verzweifelten “Nerd”, fand ich sogar richtig gut. Unterhaltsam.
Und das sollte ein solcher Film auch tun, gut unterhalten. Meine Erwartungshaltung war auch nicht sehr hoch, zugegebenermaßen. Aber der Film funktioniert.
Kommentar #73 von Tobias am 24.07.2009 um 05:32 Uhr
Mein Gott. Das einzige, das mich langsam davon abhält, hier reinzugucken, sind diese unglaublich beleidigten Postings.
Da dürfen Filme nie und nimmer negativ rezensiert werden, wenn sie einem selber gefallen. Da wird dann sofort dieser unendlich langweilige “Gegen-den-Strom-Schwimm”-Müll rausgezogen. Und so getan, als würden die 5FF bei obigen Reviews nur geschrieben haben: “Boahaha, alles doof.”
Da stehen Begründungen drin, Leute! Auch, wenn ich selber anderer Meinung bin, kann ich die mir mal durch den Kopf gehen lassen und das Ganze aus einer anderen Perspektive sehen.
Davon abgesehen, scheinen die 5 doch viel mehr (in manchen Fällen aber mindestens genausoviel) Filme gesehen zu haben als die meisten hier.
Sie haben also Vergleichsmöglichkeiten. Die haben nicht alle hier. Ein Kritiker sollte die haben und auch Fachwissen über Film. Da KOMMT halt dann nicht alles, was beim just-for-fun-Gucker ankommt, so schnell gut weg. Deswegen darfs Euch doch trotzdem fun machen, Ihr eingeschnappten Sauergurken. (“Räbäh, ich guck hier NIE wieder vorbei, wähh!”) Wenn Batzman HP6 gefällt, weil er den Charme des Franchise mag – DAT DARF DER DOCH!
Mönsch. Über Kunst (immer!) und Handwerk (da nicht so dolle…) lässt sich eben trefflich streiten. Wenn Ihr da keine Kultur drin habt, gehört Ihr wohl eher zu den Leuten, die diese Seite nur aufmachen, um sich wieder über was aufregen zu können. Willkommen in Deutschland.
P.S.: Gerade Komödien kann man kritisieren. Es ist sicher eines der schwersten Genres in Film und Theater, und hat eben mit TIMING zu tun – das hatten schon die Pioniere des Fachs, Chaplin und Keaton. An solch einem Kriterium darf sich doch eine Komödie dann auch messen lassen, oder? (Habe Hangover noch nicht gesehen, aber beide Reviews leisten hier was, was nicht jede Kritik schafft: Einen Eindruck vermitteln.)
Kommentar #74 von burns am 24.07.2009 um 06:20 Uhr
Herrje. Wenn der Jet nicht gelacht hat, hat er eben nicht gelacht. Empfand er den Film nicht als einen der Höhepunkte der Filmgeschichte, isses eben so. Wenns begründet ist, ist doch alles gut soweit. Und das ist es ja wohl.
Ich verfolg die Filmfreunde nicht, weil sie immer artig an meinem Filmgeschmack entlang schreiben, sondern um mir – auf unterhaltsame Weise und mit angenehmem Schreibstil – auch mal Pro/Contra aus einer anderen Sicht beleuchten zu lassen. Dass sich hier gleich jemand von so etwas persönlich angedurchfallt fühlt und ausfallend wird muss da doch echt nicht sein.
Kommentar #75 von elena am 24.07.2009 um 08:03 Uhr
@69
hab ich nicht geschrieben, keine Ahnung, wer sich da einen Spaß erlaubt hat, aber ich glaub, den post könnt ihr getrost löschen…
Kommentar #76 von Tino am 24.07.2009 um 08:14 Uhr
Batzman:
“Sie sind Sellenverwandte alle jener, die am Vatertag mit dem Bollerwagen losziehen und “mal ordentlich einen Drauf machen”, sich besinnungslos saufen und am Montag dann wieder brav im Büro sitzen und sehnlichst aufs nächste Jahr warten und heimlich am Rechner abends mal die scharfe Olga aus St. Petersburg angeiern.”
genau so ist es…was gibt es geileres als einen tag mit den jungs abhängen, oder noch besser mit den jungs wegfahren und “abenteuer” erleben….und genau deswegen funktioniert der film und genau deswegen werd ich ihn mir anschaun.
Kommentar #77 von Stollentroll am 24.07.2009 um 08:29 Uhr
Den Post habe ich geschrieben, sorry wegen des Namens, aber ich heisse leider ebenfalls Tino, das ist wohl Schicksal. Ich weiss zwar nicht, was an dem Post jetzt so schlimm war, denn ihr seid nunmal keine Filmfreunde, sondern allenfalls Trailerfreunde. Wenn das keine Diskussionsgrundlage bilden kann/darf, dann soll das wohl so sein, aber ihr könnt weder mir noch irgendeiner anderen Person erzählen, dass es etwas mit Freundschaft oder gar Liebe zum Film zu tun hat, wenn man basierend auf Trailern einige Vermutungen anstellt, die dann nie wieder anhand des Endprodukts überprüft werden.
Und warum die Frage, was jeder neue Marketingschnippsel zum Saw-Franchise hier zu suchen hat, wenn die Filme an sich hier keine Rolle spielen, zu viele Vokale zu enthalten scheint, erschliesst sich mir auch nicht. Zumal man diese Frage ja auch beliebig ausdehnen könnte, denn kaum einer der Filme, deren Marketingmaterialien hier im Vorfeld massiv gepostet werden, wird beim Erscheinen einer Sichtung unterzogen.
Aber womöglich muss sich mir sowas auch nicht erschliessen, weil ich einfach bloss ein anderes Verständnis davon habe, was es bedeutet, ein Filmfreund zu sein. Und im Prinzip könnte es mir auch egal sein, wenn ihr zu oft Filme besprecht, die mindestens eine Woche lang auf Platz 1 in den Box Office waren und Filme, die wirklich sehenswert wären, schlichtweg ignoriert. Wieso eigentlich könnte?
Kommentar #78 von Tino am 24.07.2009 um 09:00 Uhr
sehe das auch so: wer andere filme so unfair und grundlos runterzieht sollte vielleicht selber erstmal einen drehen.
euer tatort spiel vor einiger zeit war nämlich auch nicht lustig.
-> aber da schreibt keiner so einen mist.
Kommentar #79 von mickey am 24.07.2009 um 10:50 Uhr
Mal ganz ehrlich: Es ist ein Film mit WASPs in Vegas, wie kann man da
“Tiger, Tucken und Titten” “saufen, saufen, saufen” “Dosenbierklischees” “Thats so gay Sprüche” und “schwuchtelige Klischeeasiaten” als Kritik anbringen ? Das ist als würde man einem Actionfilm zuviele Schlägereien vorwerfen.
Ich glaube euch ja dass dieser Film kein vorzeigbares Kulturgut ist und wahrscheinlich auch nur bei einem klar definierten Publikum (eben diese WASPs) funktioniert, dass die IMDB 10er Wertungen die üblichen überschwenglichen Bewertungen sind und der Film vielleicht sogar keinerlei neuen Impulse in ein bekanntes Genre bringt.
Das würde ihn aber nur zu einem durchschnittlichen Film machen, eben eine mehr oder wenige solide Umsetzung wie andere auch, nichts besonderes.
Wenn ihr aber den Spass der Bollerwagen Fraktion an diesem Filmgenre nicht nachvollziehen könnt und den Film deswegen schlecht findet ist das genauso falsch wie Billy Elliott blöd zu finden weil es da um Ballett geht.
Wenn aber die Kritik an dem schlechten Timing, den nervend ausgewalzten Gags, dem fehlende Schwung stimmt dann ist es in der Tat ein schlechter Film und ihr habt Recht.
Dann solltet ihr aber genauer darauf eingehen warum der Film eben nicht so gut ist wie in den vielen anderen Kritiken die von hohem Tempo und geschickter Konstruktion reden. Bringt mehr Beispiele, verpuffte Gags, versemmelte Pointen, Zitate und keine nebulöse Gesellschaftskritik an der “Einen draufmachen” Fraktion. Zeigt auf warum es auch innerhalb des Genres ein schlechter Film ist anstatt zu moralisieren. Bleibt am Film.
Und dann zerreisst ihn in der Luft wie wir es doch alle lesen wollen…
Und daher werde ich mir den Film jetzt im Kino ansehen und für mich beurteilen ob er funktioniert.
Und wehe ich muss lachen oder hab Spass, dann werde ich euch nie wieder lesen und mein Abo kündigen, so !
;)
Kommentar #80 von Marco am 24.07.2009 um 11:02 Uhr
@elena: Dann warst Du sicher auch nicht damit gemeint.
“Angedurchfallt” finde ich übrigens sehr schön. Wenn ich es ein paar mal durch den Körper wabern lasse – mm – — mm -…, dann glaube ich: Ja. Ich bin von solchen Leuten, die keine anderen Meinungen vertragen, angedurchfallt.
Und genervt.
“Eingeschnappte Sauergurken” findest Du persönlich und ausfallend?…
Wenn es bei Dir so ankam: Entschuldige.
Kommentar #81 von burns am 24.07.2009 um 11:06 Uhr
[ironie]
Erfolg gibt immer Recht! :-P
Ich find den Film aber auch nicht doll. Über Geschmack kann man halt nicht streiten, entweder man hat welchen oder eben nicht.
[/ironie]
So jetzt ernsthaft:
1. Der eine mags der andere nicht. Wie will man das in Sterne fassen? Objektiv? Deshalb kann diese ominöse Sternewertung nur die persönliche Meinung des Gebers sein.
2. Wie beurteilt man ob ein Film “Gut” “Schlecht” oder gar “Sehenswert” ist? Nicht ganz einfach, aber man kann zumindest das gute alte Handwerk beurteilen. Plot logisch und fehlerfrei? Kameratechniken adäquat eingesetzt? (Nicht jede Kameraperspektive eignet sich für jede Szene). Musikalische Untermalung passend? (Hier wirds langsam wieder kniffelig) und und und.
Da die Leute die hier arbeiten? eh keine Ahnung von Filmen haben (sorry) fällt alles unter 1). Man kann also trefflich weiter streiten, dies ist jedoch nicht konstruktiv! Besser: Mir hat der Film gefallen, weil…
Just my 5 words
Kommentar #82 von Der Grüne Blopp am 24.07.2009 um 11:12 Uhr
@5FF
Woll ihr euch eigentlich zur Sterne-Thematik nicht äußern oder habe ich irgendetwas hier übersehen, wo dies alles schon ausreichend diskutiert wurde?
Kommentar #83 von Ranor am 24.07.2009 um 11:27 Uhr
“Sie sind Seelenverwandte alle jener, die am Vatertag mit dem Bollerwagen losziehen und “mal ordentlich einen Drauf machen”, sich besinnungslos saufen und am Montag dann wieder brav im Büro sitzen und sehnlichst aufs nächste Jahr warten und heimlich am Rechner abends mal die scharfe Olga aus St. Petersburg angeiern.”
Danke! Damit hast Du die Zielgruppe klar umrissen. Wer sowas mag, der findet den Film halt witzig und wer nicht sollte nicht reingehen.
Und der Rest könnte sich vielleicht mal damit abfinden, dass auf dieser Seite ein paar Leute ihre subjektive Meinung (!) zu Filmen äussern, dass sie diese Auswahl auch anhand ihrer persönlichen Präferenzen treffen und dass sie sich das Recht herausnehmen, eben nicht der “Millionen Fliegen können nicht irren!” Mehrheit hinterherzulaufen sondern ihren eigenen Kopf zu haben. Das dürfen sie, es ist schliesslich ihre Seite.
Wem das nicht gefällt, der muss es ja nicht lesen, es gibt ja noch mehr Filmseiten im Netz.
Kommentar #84 von Andrea am 24.07.2009 um 11:55 Uhr
@burns
Irgendwie.. warst du damit überhaupt nicht gemeint ^^
Eigentlich meinte ich überhaupt niemanden speziell, es fällt eben nur auf, dass (wie du ja selber sagst) die Meinungen des Gegenüber nicht besonders respektiert werden. So.. allgemein. ja.
“Eingeschnappte Sauergurken” empfinde ich wirklich nicht als persönlich und/oder ausfallend ;)
Kommentar #85 von elena am 24.07.2009 um 12:02 Uhr
@Der Grüne Blopp:
Toll. (Keine Ironie.) Da hast Du in wenigen kurzen Sätzen alles gesagt.
Es ist nur schade, dass recht viele Leute vom Handwerk keine Ahnung haben – findest Du wirklich, die 5FF haben keine?…- und nicht zwischen Wert- und Sachurteil unterscheiden können.
Ganz viele. Selbst, wenn die 5FF in jeder Kritik genau die beiden Sparten nacheinander abhandeln würden (was dann aber wohl keiner mehr lesen würde – Attraktivität im Netz beruht ja nicht auf Rechtschaffenheit…), würden sofort wieder genügend Leute, die eine andere Meinung zum entsprechenden Film haben, Zeter und Mordio schreien.
Zwischen “Mag ich / mag ich nicht” und “ist gut gemacht/ ist schlecht gemacht” unterscheiden zu können, scheint für viele dermaßen schwierig zu sein. Ich hatte mir von Besuchern dieser Seite generell mehr erwartet und habe das jetzt erst wahrgenommen.
Weshalb ich ab jetzt von Einmischungen im Comment-Bereich Abstand nehmen werde.
Wenn ich erst anfangen muss, Leuten mit vernünftigen Argumenten erklären zu wollen, warum Transformers 2 keine KUNST ist – bin ich da falsch.
Ansonsten wäre “Mir hat der Film gefallen, weil…” wirklich richtig toll.
:-)
Kommentar #86 von burns am 24.07.2009 um 12:09 Uhr
Danke für die Blumen! :-)
Ich weiß ist Off Topic…
Kommentar #87 von Der Grüne Blopp am 24.07.2009 um 12:16 Uhr
@Marco
Ich hab einige Beispiele gebracht, die gut 80% des Films abdecken. Es werden absehbare Gags mit schlechtem Timing serviert und dann wird derselbe Gag breitgetreten. Siehe Tiger, siehe unlustiger Tunten-Asiate, siehe Mike Tyson, siehe Polizeistation und Tazer-Beschuss. Es sind nichtmal Running Gags, es ist derselbe eine Gag, der breitgelatscht wird. Und auch wenn ich Zach Galifianakis wirklich schätze und für ein Talent halte: Seine Double-Takes hier (etwa wenn er das erste mal in Bad kommt) dürften zu den am schlechtest getimeten gehören, die ich in einer Weile gesehen habe.
Kommentar #88 von Batzman am 24.07.2009 um 13:01 Uhr
@Batz:
Ich bin auf Galifianakis ja erst über dich gekommen, fand das Michael-Cera-Video extrem komisch zum Beispiel. Aber im Film kann der echt nicht viel… eigentlich sogar gar nichts. Null Timing.
Kommentar #89 von Jet Strajker am 24.07.2009 um 13:05 Uhr
…ich les gerade die Review von Batz…
Schade das nun auch Du die Leute persönlich angreifst, die sich durchaus für diesen Film begeistern können. Was ist mittlerweile so schwer daran eine Kritik filmbezogen zu schreiben, ohne das spezifische Publikum in den Dreck zu ziehen?
Hatte zumindestens von Dir erheblich mehr erwartet. Es ist kaum noch mehr als ein egozentrisches Ergötzen an der eigenen Metaphorik. Mit einer Review hat das wirklich nicht viel zu tun.
(“Diese ganze spießig-verklemmte Haltung des Films ist anstrengend. Als würden man ein paar 13jährigen dabei zugucken wie sie im Playboy blättern, sich gegenseitig ihr gekautes Essen zeigen, ihre Schamhaare zählen und dann Telefonzellen kaputt machen und Papiertüten mit Scheisse vor des Nachbars Tür anzünden.”)
Das ist durchaus manchmal sehr angenehm und spaßig zu lesen, allerdings ermüdet der starke Gebrauch solcher Vergleiche zunehmend.
Gerade Deine Reviews habe ich früher sehr gern gelesen und ich hoffe, Du findest irgendwann wieder zur alten Stärke zurück.
Es geht aus keinem Punkt wirklich hervor wofür Du 2 Punkte gegeben hast, allein “und einzig Galifianakis, schafft es seiner Figur ein paar Zwischentöne zu verleihen” und die Mike Tyson Nummer können es ja bei Deinen hohen künstlerischen Ansprüchen nicht gewesen sein, vielleicht erläuterst Du das nochmal näher. Aber möglicherweise habe ich auch einfach was überlesen.
Kommentar #90 von Tino am 24.07.2009 um 14:54 Uhr
heyho,
also ich gehöre auch zu den leuten , die den film niemals mit 1,5 bzw 2 sternen bewerten würde. ich fand den ehrlich gesagt ganz gut… ich würd mich fast soweit aus dem fenster legen und sage, dass das die beste komödie seit superbad ist – hab mindestens genauso viel gelacht .
nachdem der film jetzt schon so schlechte kritiken hier bekommen hat, bin ich mal gespannt wie die fortsetzung ( moviesblog.mtv.com/2009/06/12/... ) so abschneidet … viel schlechter gehts ja laut den reviews nichtmehr …. :D
Kommentar #91 von schnitti am 24.07.2009 um 16:08 Uhr
Ich war vor kurzem beim google Reader und finde den rss-fead von die fünf filmfreunde. Da denk ich mir: Hey, das Hort sich doch mal gut an.
Dann les ich die kritik über hangover und will mir den film schon fast nicht anschauen. Glucklicherweise geh uch zur Absicherung nochmal auf die seite von filmstarts, und was les ich da? Hangover 9 von 10 punkte. Schau ich ihn mir doch an!
Ergebnis: der beste Film des Jahres wird hier so runter gemacht!! Geht gar nicht. Der rss-feed wird wieder gekündigt.
Kommentar #92 von Dapelza am 24.07.2009 um 21:17 Uhr
Batzman, ich fand deinen Review zu lesen ein wenig anstrengend.
Nicht weil ich anderer Meinung wäre, sondern weil du das offenbar mal schnell nebenbei hingetippt hast. Anders lässt sich zumindest diese Unmenge an Rechtschreibfehlern nicht erklären.
Ach und es sollte wohl eher heißen “…wird hier gnadenlos breitgetreten…”, nicht nur getreten. Oder hast du das absichtlich so formuliert?
Bitte lies dir das selber noch mal durch. ;)
Kommentar #93 von Doughnut am 24.07.2009 um 21:38 Uhr
Beide Kritiken, so sehr ich diese Seite auch schätze, verfehlen meiner Ansicht nach den Grundtenor des Films um Meilen.
Tino hat das oben in seinem ersten Post auf den Punkt gebracht.
Warum beginnt denn Batzmanns Kritik schon mit so ner eingeschnappten Phrase? (Das war ja nichma bei Transformers so).
Wieso wird der Film schon vor dem Release als “Dude wheres your car”-Rip-Off in der Michael Cera – News abgestempelt?
Das alles vermittelt doch arg den Eindruck als ob der Film schon unten durch war bevor das Licht im Kinosaal ausging.
Schade.
Kommentar #94 von Lukas am 25.07.2009 um 11:29 Uhr
@Lukas
Die eingeschnappte Phrase ist ein Zitat aus dem Film. Ich suche mir immer Filmzitate zu jedem Review raus, die etwas grundsätzliches über den Film aussagen. Das ist bei Transformers so, das ist hier auch so. Der weitere Einstieg in die Kritik ist nicht viel anders, als das was ich sonst auch schreibe, wenn die Synopsis schon geschrieben wurde. Und da ich die Kritik nicht ohne Kenntnis des Hypes der den Film umgibt schreiben konnte, fließt der natürlich zu gewissen Teilen auch mit meine Reaktion ein, ändert aber nichts grundlegendes.
Das der Film abgestempelt wurde stimmt so auch nicht. Seine Prämisse ist leider uralt und wurde am bekanntesten in “Dude, wheres my car” ausgewalzt, aber natürlich ist jeder Gag in The Hangover einem anderen und oftmals besseren Film entlehnt. Das ich nach Ansicht des Trailers nicht überenthusistisch war ist korrekt, aber es passiert immer wieder das gute Filme miese Trailer haben. Anders gesagt: Wäre Hangover besser gewesen als sein Trailer, wäre ich wohl eher positiv überrascht gewesen und hätte den Film auch besser bewertet. Letztlich verspricht der Trailer aber sogar noch mehr, als der Film halten kann, der Film ist viel langweiliger, berechenbarer und feiger als er es vorgibt zu sein.
Der ganze Film ist wie die Amis immer so schön sagen “mean spirited” – seine Figuren sind GCAs (genuinely charmless assholes) wie es ein Kollege aus Orlando so schön formulierte (orlandoweekly.com/film/review....) die als menschliche Wesen nicht wirklich funktionieren, weil sie absolut keine Entwicklung durchmachen. Der Film steht still, er nimmt mich nicht mit auf eine verrückte Reise sondern er ist am Ende genauso wie am Anfang. Wären die Sketche gut die er zwischendrin serviert könnte ich ihn zumindest als filmische Sitcom ansehen, aber er hat ein grauenhaftes Timing. Gute Leute werden verheizt in Rollen für die sie einfach nicht gemacht sind (Zack Galifianakis ) oder der Typ aus der Daily Show. Mediocre Gags werden zu Tode geritten, wie die ganze Tazer-Arie. Was in Taladega Nights ein witziger, kurzer Wegwerf-Gag war (die Wildkatze als Beifahrer) wird hier ohne Gespür für Timing breitgewalzt und wenn man denkt es sei vorbei kommt der Gag nochmal. Die komplette Szene in der Hochzeitskapelle hat nicht einen einzigen Witz. Nichts, nada. Und der tolle Twist, dass man erst im Abspann erfährt was passiert ist, ist letztlich eher eine Ausrede für Lazy Screenwriting, weil die Story selbst dann noch wenig Sinn und Struktur ergibt. Die ganze Idee funktioniert im Grunde nur, wenn das Drehbuch wirklich dicht geschrieben ist und eine genau durchkalkulierte Story erzählt, die sich nach und nach enthüllt, die auf einen Aha-Effekt hinausläuft. Hier gibts nur aber auch durch die wenigen Erklärungen die der Abspann bietet, keine fundamental neuen Erkenntnisse. Die Figuren bleiben GCAs, deren einzig witzige Szenen im Off abgelaufen sind. Las Vegas bleibt Spießbürgers feuchter Traum, voll mit Nutten mit Goldenem Herz, freakigen “Negern” und tuntigen Asiaten und anderen Freaks, mit denen der brave weiße, heterosexuelle Mittelstandsmann sich nüchtern natürlich nie abgeben würde.
Kommentar #95 von Batzman am 25.07.2009 um 12:58 Uhr
Nur zur Vervollständigung: Mit eingeschnappter Phrase meint ich natürlich nich das ““You guys are fucking retards…”-Zitat, sondern den Satz/die Sätze direkt danach. Kann sein dass da was falsch rübergekommen is.
Kommentar #96 von Lukas am 25.07.2009 um 19:56 Uhr
hallo,
ich war letzten donnerstag im kino und mit mir zusammen waren ebenfalls nur vollidioten im kino. mein gott haben wir gelacht. nach dem film haben mehrere sitzreihen vor uns sogar applaudiert… :)
spass beseite, ich persönlich fand den film wirklich super, habe schon lange nicht mehr so gelacht. vielleicht lag es daran, dass ich nicht viel erwartet habe?! wir sind eigentlich nur mangels alternativen in den film gegangen.
anstatt batzman jetzt niederzumachen, sollte man lieber mitleid mit ihm haben. ich finde es total schade, dass er den film nicht gut findet und seine lebenszeit mit dem ansehen vergeudet hat. ich weiss nämlich wie ärgerlich so etwas ist (hab das mit wanted erlebt, mir wird jetzt noch ganz schlecht wenn ich daran denke).
ich werde auf jeden fall nochmal ins kino gehen, der film hat es meiner meinung (!) nach verdient. wer lust auf eine komödie verspürt, sollte unabhängig von internet-kritiken/reviews dem film hangover eine chance geben und sich selbst eine meinung bilden!
Kommentar #97 von Jay44225 am 27.07.2009 um 08:59 Uhr
Hmmm also ich fand den Film ganz okay, hat mich zwar nicht umgehaun aber gelacht habe ich schon mal an einigen stellen. So schlecht wie er hier bewertet wurde muss er wirklich nicht dastehen.
Kommentar #98 von Badratgeber am 27.07.2009 um 10:36 Uhr
Filme wie ‘Hangover’ führen mir ein ums andere Mal vor Augen, wie schlecht sich gerade im Bezug auf Komödien über Geschmack streiten lässt.
Es ist im Endeffekt immer die selbe Crux, die es so schwer zu machen scheint, sich mit jemandem ohne aufkommende aggressive Untertöne über die Qualität oder eben Non-Qualität von auf Zelluloid gebanntem Humor zu unterhalten, ist der oder die Gegenüber NICHT der selben Meinung: Humor (und worüber man lachen kann, bzw. bereit ist zu lachen) hängt wahnsinnig stark vom ganzen individuellen Weltbild eines Menschen ab und zwar meist ohne dass man sich dieser Abhängigkeit bewusst ist.
Wenn man sich z.B. darüber unterhalten will, warum einem beim Anblick dauerbesoffener und ‘Faggot’ schreiender Männer das Lachen eher im Hals stecken bleibt, während sich andere dazu ihre Schenkel wund klopfen, geht das im Grunde nicht ohne sehr weit auszuholen, wie das eben dankenswerterweise die oben zu lesenden Reviews machen.
Der Film trifft eben den Nerv einer besonders großen Schnittmenge; eben jenen “Sellenverwandten all jener, die am Vatertag mit dem Bollerwagen losziehen”; oder eben den WASP, wenn man sich jetzt auf die USA beziehen will. So einen Film zu drehen, ist jetzt nicht verwerflich, aber eben auch nicht besonders mutig/innovativ/einfallsreich, weil einem solchen Film eben jegliche Reflexionsebene fehlt.
Entwicklung findet nicht statt, Stereotypen werden nicht klug und ironisch hinterfragt; die (meist zitierten) Incidents passieren einfach nur; es gibt keine stringente Rahmenhandlung oder auch nur den Anflug einer Message außer vielleicht den zwinkernden “Keine Panik, es ist Vegas und ihr seid auch nur Männer”-Verweis des Schwiegervaters und deswegen kann so ein Film bei ernstgemeinter Kritik nicht gut wegkommen.
Wenn es um den Unterhaltungsfaktor geht, halt aber eben doch. Und da fängts dann wieder an. Für den einen macht es eine gute Komödie aus, sein Hirn ausschalten und sich selbst beim fiktiven Ausleben seiner geheimsten Wünschen beobachten zu können; die anderen erwarten bei einer vielfach über den grünen Klee gelobten Komödie einen irgendwie gearteten alternativen Ansatz an ein altes und ausgelutschtes Thema, der einen neuen Blick auf abgenutzte Lachmuster eröffnet.
Kommentar #99 von El_Skeletto am 27.07.2009 um 19:28 Uhr
@El-Skeletto – Respekt, so kann man in einen Film und das entsprechende Publikum eine Menge reininterpretieren. Ich sehe dafür nur keine Notwendigkeit. Der Film will unterhalten, nicht mehr (ich weiß eine ausgelutsche Phrase). Aber wer hier wirklich Entwicklung und Reflexionseben sucht, macht da etwas grundlegend falsch. Das ist nicht Fassbinder (obwohl ja der eine hier im Film so aussieht) oder Wenders. Nenne mir mal eine gute Komödie, die auch wirklich lustig ist, und eine Reflexionsebene aufweist (was auch imemr das sein soll). Und abgenutze Lachmuster? Es nutzen sich Dinge ab über die man Lachen kann? Es gibt da Muster beim Lachen? Ein einfaches – Ich finde das nicht witzig! – reicht vollkommen um sein Missfallen auszudrücken.
Und was das Publikum angeht – ich war eben drin, fand ihn sehr lustig und böse (viel bösartiger als Brüno, der einfach nur langweilig-gestellt ist) und ich sehe mich dennoch nicht als Seelenverwandten der Vatertags-Bollerwagen-Gemeinschaft. Letzteres geht mir grundsätzlich ab. Ich kann dieses Tiefen- und Massenpsychologische Argument nicht nachvollziehen. Vielleicht stimmt es und tief in mir ist ein leidenschaftlicher Bollerwagenfreund, der mal raus will, aber dann geht der Rest zum Lachen in den Keller.
Ich kann den Film auf jeden Fall empfehlen. Wer auf althergebrachte Lachmuster steht, d.h. wer lachen möchte, mit oder ohne Bollerwagen, und auf teils doch bösen/derben Humor steht ohne irgendwas reflektieren zu müssen, kommt absolut auf seine Kosten. Alle anderen sollten ihr Geld in dem Fall jedoch wirklich besser sparen.
Kommentar #100 von Jan am 30.07.2009 um 23:00 Uhr
@Jan. Schade finde ich´s, wenn jemand wie El_Skeletto einen solch genauen und verständigen Kommentar schreibt und dann z.B. Du einfach drüberliest. Wobei ich auch nicht verstehe, was es da zum “Überlesen” gab. Und er macht auch nichts Grundlegendes falsch. Da musst Du dann eher bei Dir gucken.
Es hat nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen Arthaus-Ansprüchen zu tun, zu verlangen, dass irgendeine Psychologie vorhanden sei.
Wie es ein anderer Comment-Poster bei einer anderen Review schon geschrieben hat:
Lest “STORY” von Robert McKee. Der ist Drehbuchautor-Guru in Hollywood und schreibt unterhaltsam und klug, wie ein gut erzählender Film funktioniert. Ohne Dogmatik und immer mit Beispielen, etc.
Mag sein, dass HANGOVER als Witzelieferant funktioniert. (Da: Noch einer. Da: Schon wieder einer.)
Das ist die Oberfläche. Wenn er aber eine Geschichte erzählen will, dann gibt es Ideen, die sich in den letzten 1000en Jahren in Theater, Roman, Film… entwickelt haben, wie ich eine Geschichte erzähle. Dabei ist es wurscht, ob es ein Drama (Hollywood oder Arthaus, auch wurscht) ist, ein Actionfilm, eine Komödie,…., wenn bestimmte Dinge missachtet werden, ist der Film einfach schlechter gemacht, weil Geschichte schlechter erzählt.
Wenn Dir also die Jokes in Hangover ausreichen, ist das wunderbar, wenn Dich das prächtig unterhalten hat.
Für eine sachliche Kritik an einem Film reichts aber nicht.
Da eine Forderung wie “Figuren sollten eine Psychologie haben” in die Intellektuellen-Abseits-Ecke (die bei den Postings hier immer wieder gern als Negativ-Beispiel herhalten muss) zu schieben, zeugt von wenig Sachkenntnis. Und ich schreibe bewusst nicht: “Meiner Meinung nach.”
MIT Psychologie hätte es Dir noch mehr Spaß gemacht, auf eine zusätzlich ganz andere Weise.
Schau Dir SUPERBAD an. Zum Schreien. Komisch, peinlich, Kalauer.
Aber die Figuren kommen Dir unglaublich nahe, sie berühren.
Das ist nicht Citizen Kane. Und trotzdem ein perfekt gemachter Film, der´s darin mit solchen Meisterwerken aufnehmen kann.
Ich weiß nicht, was daran falsch sein soll, DAS von einem Film zu erwarten.
(Verflixt, jetzt hab ich schon wieder gepostet, und ich wollte doch nicht!, damn, damn, damn, damn……….)
Kommentar #101 von burns am 31.07.2009 um 07:42 Uhr
@ Burns
Ich denke nicht das ich was überlesen habe, einzig ich verstehe die Herangehnsweise nicht bzw ich will sie nicht nachvollziehen. Die reflexionistische Herangehensweise ist für mich hier nur vorgeschoben.
Hangover ist ein Film, dessen Humor einem gefällt oder nicht. Da kann man dann sagen – ich finde sowas lustiig oder eben nicht. Aber bei Nichtgefallen die tiefenpsychologische Keule rauszuholen und nebenbei den Leute, die lachen konnten, gleich noch ihre soziale Position zuzuweisen, halte ich für anmassend. Wenn man mir direkt unterstellt, das ich der Bollerwagenfraktionangehöre, eben weil ich bei diesem Film lachen konnte und nicht bei Supernbad (der aus meinem subjektiven Blickwinkel weit überschätzt wird – wie die meisten Apatow-Filme), macht derjenige was grundlegend falsch und sollte mal seine Seelenverwandschaft detailiert sezieren.
Sehr wohl können Figuren in solchen Komödien Tiefgang haben, müssen sie aber nicht! Fakt ist, ich habe mich in Hangover sehr amüsiert und finde, er besteht auch ohne detaillierte Charaktere. Das dies Geschmackssache ist, weiß ich. Und wenn man es nicht mag, verstehe ich das sehr gut. Aber ich mag es und lass mich hier nicht abstempeln von Freizeitpsychologen.
Gut, Thema beendet. Wir drehen uns ja eh nur im Kreis.
Kommentar #102 von Jan am 31.07.2009 um 09:40 Uhr
Finde auch, dass man sich bei den Kommentaren mehr als im Kreis dreht, es ist nun mal so, dass sich gerade bei Komödien die Geschmäcker stark unterscheiden, die einen finden Hot Shots witzig, die anderen Verrückt nach Mary. Unterm Strich kann man sagen, dass Hangover wohl die Mehrheit anspricht und auch in dem Genre doch eher eine Topstellung einnimmt. Was man ja auch unter anderem am Box Office feststellen kann. Oder auch an den Kommentaren. Oder an anderen Kritiken. Ich für meinen Teil war auf jeden Fall hellauf begeistert und muss jetzt noch über bestimmte Teile des Films lachen. Aber wie gesagt, ist Geschmackssache.
Kommentar #103 von Flo am 03.08.2009 um 10:05 Uhr
Mal wieder kann sich der Herr Batzkopf hier nach Lust und Laune auskotzen.
Scheint so als hätte er nur drauf gewartet diesem verdammten Film eins reinzudrücken. Ich meine Halloohooo? Was fällt den Leuten denn ein diesen Schund toll zu finden? Wobei sie nichtmal vorher den Großmeister der Kinosäle, den Schimpfe-Kanzler, den Kritik-Kaiser, den Auserwählten persönlich gefragt haben, was er denn davon hält.
Echt peinlich.
Kommentar #104 von HeztOr am 05.08.2009 um 18:41 Uhr
nachdem ich den Film nun einpaar Tage/Wochen habe sacken lassen, muss ich sagen:
Ja, ich habe gelacht aber Ja, ich fand viele Stellen auch äusserst ätzend.
Den Quoten-Tyson, die Nerv-Zicken-Klischee-Ehefrau & das “wieder-alles-heim-ins-traute-Leben-Ende” & die sonstigen flachen Rasissten-Klischees (nervender Asiat) waren tatsächlich …. geistiger Müll!
Im Grossen & Ganzen, habe ich den Film aber grösstenteils wegen relativ unterhaltsamer (…naja, hab’ schon laut lachen können) aber ansonsten belangloser Szenen nicht auf meiner Favoriten-Liste. Hätte ihn sogar ziemlich schnell vergessen (totz meines 1ster Eindruck-Kommentares….), wäre ich nicht nochmal bei euch vorbeigestolpert.
Kommentar #105 von 3rd Engine am 06.08.2009 um 07:52 Uhr
Jupp, ist wirkich eher Mttelmaß, der Streifen.
Und Batzmanns 2 Sterne gehen da völlig in Ordnung.
Ich meine, da waren echt viele Gags dabei, die weder besonders lustig noch besonders originell waren und die Fotos am Ende fand ich zwar recht lustig und musste auch darüber schmunzeln, aber laut lachen können hab ich auch an der Stelle nicht.
Was die Geschmacksfrage in Punkto Humor angeht:
Wer sich über die ätzende Eis-Werbung vor dem Film (die, in der ein leicht faltiger Endzwanziger, der einen 18-Jährigen darstellen sollen, seinem Freund ne Wassermelone ins Gesicht wirft und der hält den Kopf hin, weil er denkt, er bekommt ne Erdnuss zugeworfen.) schlapplachen kann, der findet sicher auch Hangover durch die Bank hervorragend.
Wer bei dieser Werbung allerdings vor Fremdscham in seinem Platz versinkt, der wird den danach folgenden Film wohl auch eher durchwachsen in Erinnerung behalten. ;)
Ich hatte oft den Eindruck, dass das Happy-End des Films die Autoren zu Kompromissen zwang, welche dann Gagchancen kaputtmachten.
So zum Beispiel im Casino, als Alan sich plötzlich als Gedächtnisgenie entpuppt. Ich hab sowas von grinsen müssen, als er mit seinen Komplizen in feinen Anzügen diese Rolltreppe im Casino runterkam. Denn ich erwartete, dass das so ein Gag wird wie bei den Simpsons, wenn Bart sich plötzlich ins Zeug legt und dann grandios versagt. :D
Doch nix war, er hat das wirklich geschafft, et voila:
80 Riesen, um die Lieben daheim zu besänftigen und ein zerstörter Gag mehr. :(
Und ganze Passagen wie diese saublöde Geschichte mit dem schwulenfeindlichen, aber schwulen Asiaten, den ich nicht ansatzweise lustig fand, waren total humorbefreit, das war einfach nur auf Krampf auf Chaos und Wahnsinn getrimmt, damit die Besoffenen unter den Zuschauern weiterfeiern können. Kann ja schließlich sein, ihr lautes Lachen steckt den Rest des Saals mit an, dann ist egal, ob das lustig war oder nicht.^^
Und zu Stu:
Der Typ ist ja so ein Riesenarschloch!
Erst lässt dieser Duckmäuser sich von seiner Schreckschraube von Freundin verprügeln und dann am Ende wird er mutig, spielt den Proll und posaunt ihre Affäre vor versammelter Hochzeitsgesellschaft raus.
Was für ein Arschloch!
Ihr habt schon Recht, wenn ihr schreibt, dass die Figuren unsympathisch sind, mir waren sie es zumindest. Auch Alan, denn der wurde zu überzogen auf komischer Kauz getrimmt, das war auch nicht mehr charmant.
Kommentar #106 von Doughnut am 07.08.2009 um 11:04 Uhr
VIELEN DANK !!!!!!!
Die Review spricht mir aus der Seele.
Ich dachte schon, die Welt ersäuft unter den zahllosen , mit hau-drauf-Humor leicht zu unterhalteten Kreaturen.
Der Pöbel lacht und kreischt ….
Kommentar #107 von GhostDog am 07.08.2009 um 16:23 Uhr
Tragisch unwitzig der Film. Echt enttäuschend. Wenn auf der Verpackung “Comedy” steht und ich kein einziges mal lachen kann gibt’s halt nicht mehr als 1,5 Sterne. Kann mal bitte jemand etwas auf “Is’ was Doc?”-Niveau drehen? Ich frage mich eh was aus dem ollen Howard Bannister und seiner Eruptivgestein-Kollektion geworden ist…
“Meine Verlobte dürfte noch brennen”. Ach herrlich. Hangover hingegen hab ich schon wieder alles vergessen. Links rein, rechts raus und nicht mal ne gute Zeit gehabt. Pfff.
Kommentar #108 von Martin Sane am 12.08.2009 um 14:35 Uhr
Ein Wahnsinnsfilm!
Das ist das erste Mal seit langem, dass ich mit Bauchkrämpfen vor Lachen und Tränen in den Augen aus dem Kino gekommen bin.
Ich kann aber durchaus verstehen, dass dieser Film stark polarisiert. Der Regisseur setzt eben auf Situationskomik und politisch unkorrekte Witze. Das ist eine schmale Gratwanderung, die er meiner Meinung nach perfekt meistert. Die Witze wirken frisch und sind im Ganzen gesehen gut getimet. Eine positivie Überraschung sind auch die gecasteten Schauspieler, die mit ihrer Mimik und Sensibilität das vielleicht etwas fade Drehbuch um einiges aufwerten.
Man muss eben einen Sinn für diesen Humor haben. Andere finden Schuh des Manitu lustig. Es gibt auch Leute, die bei Helge Schneider nicht lachen können. Alles Geschmackssache, von mir aber eine starke Empfehlung für einen Kinobesuch!
Kommentar #109 von Arne am 12.08.2009 um 23:38 Uhr
Ich hab mich ganz gut weggelacht!!!
Kommentar #110 von Mikey am 13.08.2009 um 09:22 Uhr
Ein genialer Film – habe mich köstlich amüsiert. Dass mich dort nicht “Tod in Venedig” erwartet, sondern ein ziemlich flacher Klischee-Film war mir klar. So what?!
Kommentar #111 von Hans am 14.08.2009 um 10:26 Uhr
Der Film war wirklich amüsant und einfach sehr gut,
was ich von diesem “review” nicht behaupten kann.
Kommentar #112 von Daniel am 16.08.2009 um 12:09 Uhr
Der Film war todeslustig. Wenn eine Komödie das erreicht, sollte man doch zufrieden sein…
Kommentar #113 von Motombo am 16.08.2009 um 21:15 Uhr
Naja, ich kann die Beurteilung nicht verstehen…
Ich hab das Gefühl, der Film wurde aus einer völlig unangepassten Perspektive betrachtet, die Aspekte erwartet, die so ein Film nicht hergibt. So wie als würde ich mir in Erwartung von jeder Menge Blut und Folterqualen “Shakespeare in Love” ansehen und danach eine vernichtende Review schreiben… das war jetzt natürlich überspitzt, aber wenn man den Film mal genau betrachtet: SOLLEN z.B. die Charaktere in Hangover wirklich interessant sein? nein, sie sollen langweilige Loser sein, die nichts besseres zu tun haben, als sich vor der Hochzeit noch einmal wegzuschmeißen… das wird doch am Anfang schon offensichtlich gezeigt.
Auch die Gags werden absichtlich nicht ausgereizt und in die Länge gezogen… eben so würde es mir auch gehen, wenn ich das gleiche hinter mir hätte, der Tiger im Bad hätte sich nämlich nicht sofort erledigt…
Die Überspitzung der Umstände mit denen die 3 zu Kämpfen haben und von denen sie immer wieder eingeholt werden (weil sich eben keiner von selbst erledigt) und das bescheuerte, einfache Ende verleihen dann diese äußerst amüsante Note, die einen zum dauerhaften schmunzeln und immer wieder herzhaften Lachern bringt. Für MICH hat sich der Kinogang gelohnt wie für keinen anderen dieses Jahr. Aber ich habe halt nicht eine fachlich und künstlerisch hochwertige Komödie erwartet, sondern, wie schon in einem Comment gesagt, mein Hirn gegen Cola und Pop-Corn eingetauscht… und vielleicht wäre eine Review aus “hirnloser” sicht, etwas angebrachter, denn das wird meiner Meinung nach von dem Film erwartet.
Kommentar #114 von nick am 18.08.2009 um 18:47 Uhr
Danke für die Preview,
für mich die Entäuschung des Jahres (Jahrzehnt), ok ist nur eine Komödie.
Problem ich musste kein mal lachen.
1. Charaktere dermaßen unsympatisch und nichtssagend langweilig.
2. Die angebliche Situationskomik ist mehr in die Richtung.
Achja jetzt kommt bestimmt das, warte warte warte, schwupps da ist der angebliche Gag.
3. Die Witze oder Dialoge sind so dämlich und unwitzig.
Gute Dialoge gibt es bei den Coen Brüdern z.B.
Bin nur froh das es noch andere User gibt denen es ähnlich ging mit dem Film. Dachte schon wirklich stehe alleine mit der Meinung da.
Zum ersten Mal bin ich durch sämlichte positive Bewertungen, sei es imdb, tomatoes etc auf das Glatteis geführt worden.
Für mich ist jede King of Queens oder Simpsons Folge lustiger.
Naja damit meine Kinogeschmacksnerven nicht völlig den Bach runter gehen, habe ich mir danach erstmal einen schönen Kevin Smith Film angesehen, endlich wieder Dialoge und gute Witze, es geht halt doch.
Kommentar #115 von cassiopia am 19.08.2009 um 01:26 Uhr
Ich bin dankbar für solche Filme: Ich dachte, “Maria, ihm schmeckts nicht” wäre die Enttäuschung des Jahres. Weit gefehlt: Hangover ist einer der Filme, die mich sich beim Großputz nebenbei anschaut, wenn sie im TV laufen.
Über einen Tiger im Bad kann man lachen…muss man aber nicht. Über einen gezogenen Zahn kann man lachen…muss man aber nicht. Über den “Blues Brothers lookalike” Auftritt im Casino kann man sich amüsieren…muss man aber nicht. Über eine Hochzeit im Vollsuff kann man lachen…muss man aber nicht. Über den vergessenen Kumpel auf dem Dach kann man lachen…muss man aber nicht. Über den tuntigen Chinesen und die ganzen Homo-Anspielungen kann man lachen…muss man aber nicht. Über den Schlag von Tyson kann man lachen…muss man aber nicht. Über den Zusammenstoß vom Mercedes mit dem Jeep der chinesen kann man lachen…muss man aber nicht, wenn die Szene schon per Postkarte angekündigt wird. Oder was soll es in einem Film wohl bedeuten, wenn man sich freut, dass das Auto nur einen kleinen Schaden hat? Das HEIßGELIEBTE, INNIG verehrte und nur von einem zu fahrenden Auto, der, zufällig, gerade NICHT am Steuer sitzt? *gähn* “Jetzt kommt ein Karton”. Über die “Pretty Woman” Episode kann man sich amüsieren…muss man aber nicht. Obwohl diese Episode wenigstens die beste Szene hatte. Eine Brust von Heather Merriweather rettet den ganzen Film. Moment, wieso Merriweather? Achso, hab Hangover mit dem “Turbogeilen Gummiboot” verwechselt. Als ich noch jung war, fand ich “Gummiboot” zum schießen. Inzwischen…naja, immer noch besser als Hangover.
Und, naja, es gibt Filme mit Heather Graham, in denen sie freizügiger agiert (und, nein, “Boogie Nights” meine ich damit nicht). Also auch keinen Grund, den Film anzuschauen.
Wenn DAS also die Komödie des Jahres und eine der besten Komödien überhaupt sein soll, was sind dann die ganzen Monty Python Sachen? Oder vieles von Zucker/Abrahams/Zucker? Vor allem das alte Zeug?
Die Figuren bei Hangover sind so langweilig, vorhersehbar und eindimensional, dass mir, außer Heather, niemand im Gedächtnis geblieben ist. Und auch das hat nicht unbedingt was mit schauspielerischer Glanzleistung zu tun. Von Wortwitzen ganz zu schweigen. Selbst Rambo 3 hat davon mehr zu bieten (“Was ist das?” “Blaues Licht” “Was macht das?” “Es leuchtet Blau”). Ich wüsste keinen Dialog, der das Zeug zum Klassiker hat. Das Script passt sich nahtlos an die mittelprächtige schauspielerische Leistung an.
Für eine Komödie nimmt sich der Film viel zu ernst. Es gab nur eine Szene, die ich wirklich witzig fand: Als die drei mit dem Kind rumgelatscht sind und meinten “Das ist wie drei Männer und ein Baby”. Ja, das war auch mein erster Gedanke, als das Kind ins Spiel kam “Och nö, der Film wird auch noch gefleddert?”. Das Script ist ein einziges Sammelsurium von anderen Filme, ohne jemals einen eigenen Charme zu entwickeln.
Wenn sich jemand bei Hangover weg wirft vor Lachen…dann würde ich keine Sekunde von “Life of Brian” oder gar “and now for something completely different” anschauen. Das wären dann die “tödlichen Komödien”.
Ich bin erstaunt, dass Batz so milde war. 2/5 ist o.k. Mehr ist der Film nicht wert.
Und ich weiß auch nicht, was am Abspann so witzig sein soll. Das ist ein normaler Junggesellenabschied. Nur dass die Stripperinnen in “unserem” Stamm-Club irgendwann (ab 24 Uhr) alle nackt sind. Also aus meiner Sicht eher langweiliger, prüder Mist, der hier so gefeiert wird.
Mein Beitrag zum Thema “aber alle finden den Film so toll, selbst IMDB”: Leute, fresst Scheiße. Millionen Fliegen können sich nicht irren.
Ich setz’ mich (virtuell) dann solange mal mit Batz und Jet in ein Restaurant. Vielleicht lasse ich Python nebenbei auf dem Großbildschirm laufen. “Nobody expects the spanish inquisition!”
Kommentar #116 von kato74 am 19.08.2009 um 17:29 Uhr
Wer weiß ob hier noch gelesen wird, aber ich geb mal meinen Senf dazu.
Hab den Film Mittwoch in der OV gesehen und fand ihn sauwitzig. Eignet sich wie viele Filme für eine bestimmte Stimmung, und Humor ist natürlich Geschmackssache. Aber manchmal darf es ruhig auch etwas platter sein. Ich mag – nein ich liebe – zB auch den tiefgründigeren und ausgeflippteren Fear and Loathing in Las Vegas, aber es gibt Stimmungen da ist der der richtige, und Stimmungen da ist Hangover der richtige.
@Batzmann:
Wenn dir der Humor also nicht gefallen hat, was solls. Aber sag mal, hast du vor der Review eine Maxiportion Political-Correctness-Schnitzel verdrückt?
“WASP-Heroen”? Technisch gesehen stimmt das nicht, der Zahnarzt scheint jüdischstämmig (und damit zwar weiß, und vielleicht AS, aber nicht P) zu sein, er hat doch den Ring von seiner Holocaust-Oma bekommen. Und wenn schon, muss jede 4-Mann-Clique aus einem Asiaten, einem Schwarzen, einem (möglichst homosexuellen) Weißen und einem transvestiten Eskimo bestehen? Wie man sich an sowas stören kann ist mir schleierhaft.
“das die Schwarzen hier wahrscheinlich von den Drehbuchautoren auch noch völlig unbewusst als Symbol für “Gefahr, Coolness und wilden, freakigen Lifestyle””
Mike Tyson ist hier nicht “gefährlich” weil er schwarz ist, sondern weil er Mike Fucking Ohrabbeiser Tyson ist! Sein ausgeflippter Lifestyle im Film dürfte analog eher durch seine Berühmtheit erklärt werden als durch seine Hautfarbe. Aber manche Leute sehen einfach gern überall Rassismus, oder wie?
Batzman konnte nicht lachen und war deshalb sauer auf den Film und hats deshalb ein bisschen mit dem Bashing übertrieben. Schreib doch am Besten mal einen politischen Kommentar gegen WASPs, und lass diese konstruierten Vorwürfe dafür aus der nächsten Review raus. Auf ein Neues!
Kommentar #117 von Bateman am 22.08.2009 um 09:20 Uhr
Tut mir Leid, aber ich finde es echt ekelhaft, wie sich hier manche Leute aufbauschen und über andere stellen, nur weil ihnen der Humor nicht zusagt.
Ich habe den Film einmal in Deutschland und einmal in Holland gesehen. Die Leute haben an ganz unterschiedlichen Stellen gelacht.
Es ist einfach Geschmackssache, kapiert das doch mal! Es ist absolut anmaßend, wie sich hier manche Leute äußern. Ein bisschen mehr Diplomatie bitte!
Kommentar #118 von Arne am 30.08.2009 um 00:34 Uhr
ich hab nur eine frage: habt ihr jungs auch freude im leben??? wie kann man so einen, einfach nur verdammt lustigen film, der teilweise wirkliche erlebnisse eines wahren lebens aufgreift nur so in die scheiße ziehen und dann auch noch sagen:”…ich habe einmal halb geschmunzelt, als Mike Tyson Phil Collins nachspielt.”??? das war ja wohl mit abstand der behindertste gäg im ganzen film! der einzige wo ungefähr keiner im kino gelacht hat…ich würd mal behaupten ihr habt den film nicht verstanden…
mfg ;)
Kommentar #119 von mrmuffi am 03.09.2009 um 13:04 Uhr
So eine wirr zusammengemixte Brühe von Schnittabfällen Film oder Komödie zu nennen ist schon starker Tobak. Dieser pubertäre Schrott ist wirklich mies.
Kommentar #120 von Herbert Ratte am 06.09.2009 um 14:56 Uhr
Hab ihn mir nun doch aus Langeweile angesehen. Musste ein paar Mal glucksen. Ist aber wirklich vorhersehbar und weder “politisch inkorrekt”, wie ein anderer Kommentator hier schrieb, noch sonstwie innovativ oder bissig. Wie hier auch schon gesagt wurde: Selbst “Dude, where’s my car?”, der vor Plattitüden nur so strotzt, ist unterhaltsamer, weil er sich steigert. Hier ist’s am Ende wie am Anfang. Erwähnte ich schon, dass der Film vorhersehbar ist?
Habe mich im Großen und Ganzen gelangweilt. Ich will nicht so weit gehen, jemandem strittig zu machen, dass er das lustig findet. Aber ich als jemand, der auch gerne mal sein Gehirn an der Kinokasse abgibt, wenn er weiß, was ihn zu erwarten hat (und das habe ich bei diesem Film definitiv getan) wurde bei Hangover immer noch ziemlich unterfordert.
Vom produzententechnischen Machwerk sicherlich solide (aber das waren die Transformers-Filme auch), das Drehbuch ist mau und wirkt doch sehr uninspiriert.
Kommentar #121 von Nico am 08.09.2009 um 21:08 Uhr
Alle sogenannten Gags wurden in den Trailern eigentlich aufgezählt. Die Story ist unglaublich schlecht, der Film total langweilig, die Gags kennt man bereits aus den Trailern. Die Story klingt eigentlich altbacken, die Figuren bedienen Klischees, die Hauptdarsteller sind vorher nur in Nebenrollen bekannt gewesen und das Budget ist mehr als moderat zu bewerten.Nach tollem,echt anarchistischem Beginn nehmen bald rohrkrepierende Witzchen und abgestandene Kalauer bis zum erschreckend hausbackenen Finale mehr und mehr überhand. Die Komödie mutiert leider zur totalen Blödelei.
Kommentar #122 von Wavescapenet am 09.09.2009 um 14:02 Uhr
Fand den Film ebenfalls nur leidlich komisch. Der Abspann war da noch das Beste. Wobei, Zach Galifianakis hatte seine schrägen Momente .. aber das konnte er in Visioneers (2008) weitaus besser zur Schau stellen.
Kommentar #123 von Hans Dampf am 13.09.2009 um 11:47 Uhr
Hangover auf DVD5? Was ist denn da los?
Ist etwas ab vom Thema, aber es gibt nunmal kein DVD-Review…
Das ist schon der zweite Film, den ich mir in den letzten zwei Wochen ausgeliehen habe, der auf DVD5 ausgeliefert wird.
Soll das jetzt ein Wink sein auf BluRay zu wechseln?
An der Qualität habe ich ja nix auszusetzen, aber komisch ist es schon…
Kommentar #124 von aphexZero am 29.11.2009 um 00:36 Uhr
Naja, hab mir den Film gerade auf DVD angeschaut. Er wirkt wirklich so “lahmarschig” wie hier schon geschrieben wurde, und die Auflösung mit dem Saufbruder, der seit 2 Tagen auf dem Dach sitzt war ja auch nicht gerade der große Reißer. Da wäre es ja noch gescheiter gewesen, wenn er wirklich bei den Asiaten gesessen wäre.
Zwischendrin musste ich häufiger an die Simpsons-Folge denken, in der Homer und Ned Flanders in Vegas sind. Wer die gesehen hat, kann sich den Film eingentlich sparen.
Übrigens: Schade um den Mercedes, ich hoffe, daß für die Crash-Szenen ein unrettbar verbrauchtes Exemplar verwendet wurde.
Kommentar #125 von Sven M am 29.11.2009 um 11:45 Uhr
hab mir die dvd mal die woche reingezogen und naja
hab mir mehr erwartet….die “brüller” waren wirklich alle schon im trailer
drin, und blöderweise kenn ich den trailer auswendig….
Brüller (wenn man den trailer nicht kennt):
“…he, fehlt mir da nen zahn…?”
“…tigerszene…”
“…polizeiauto…”
“….baby….”
“…tysonszene…”
“…holocaustring…”
“….nackter chinese aus auto spring szene…”
“…polizei taser szene….”
so wenn man die szenen schon kennt, kommt danach nicht mehr viel…
moment aber ich überleg nochmal genauer….
- die bilder am ende waren zum schmunzeln
- die anspielungen von alan über seine vergangenheit auch (…ich darf mich ner schule nur auf 50m nähern…)
- zum schmunzeln auch alans gesicht im krankenhaus mit dem nackten mann
so und an mehr kann ich mich nicht erinnern, nur das wie in den reviews erwähnt alle gags ausgewalzt werden.
taserszene z.b.
es ist lustig wenn der erste den in die eier bekommt, wenns den 2. umhaut schmunzelt man, aber wenn der 3. dann noch den taser ins gesicht bekommt ist das nur noch nervig…..
genau mit dem chinesen, der war beim 2. mal schon nicht lustig, beim 3. und 4. mal auch nicht.
naja aber die musik im film war wirklich gut, wenigstens was.
Kommentar #126 von Stollentroll am 18.12.2009 um 13:02 Uhr
Ich fand den Film zum gähnen, nicht eine lustige Szene, nicht mal ein Schmunzeln kam über meine Lippen, rein gar nichts. Ich frage mich wirklich was die meisten an diesen Film finden, vielleicht ist das der berühmte Graben zwischen einen Aspi und der normalen Menschheit. Habe den Film übrigens zu Ende geguckt, aber der Film lässt mich so dermaßen kalt, Zeit the IT Crowd wieder auszupacken.^^
Kommentar #127 von Chasko am 05.01.2010 um 20:33 Uhr
heiii ihhrs !
ihr habt ja alle sowas von ka!!!
das is einfach der gaiilste film den es jeh gegebn hat!…
ihr habt alle einfach ka….
einfach nur GAIIIILLL!”!!!! *-*
Kommentar #128 von Michael Giesbrecht am 10.02.2010 um 10:33 Uhr
@Batzmann. Du sprichst mir aus der Seele. Beziehungsweise, der Film hat keine Seele. Die Löcher, die er aufreißt, hätten zu einer wunderbar getimten Screwballkomödie gereicht. Nun ja, es hat nicht sollen sein. Vielleicht kann ja ein begabterer Drehbuchschreiber das Setting übernehmen. Wer denkt nicht mit Wehmut an “EuroTrip” oder “What’s up. Doc?”.
Kommentar #129 von Schwarzmaler am 10.08.2010 um 11:31 Uhr
warum könnt ihr nicht damit leben, dass ich im ganzen film nicht lachen musste und die ganze zeit dachte “wann gehts denn mal los…”. so war es nämlich bei mir. ich muss auch damit klarkommen, dass der großteil (auch in meinem freundeskreis) ihn gut bis sehr gut findet. aber der film ist für mich eine zusammenstellung von (imho schlechten) kopien aus filmen wie ey mann wo ist mein auto, harold und kumar ect. alles filme die ich gerne mag und schon oft geschaut habe. also könnte es einfach sein, dass der autor des reviews zufällig halt keinen 0815-humor hat, der auf witze positiv reagiert, von denen klar ist, dass sie gleich kommen. hangover ist einer der schlechtesten filme, die ich je gesehen habe und ich mochte sogar uwe bolls “Postal”. also bei mir würde der film maximal 2,5/5 bekommen, aber eigentlich eher 1,5-2
Kommentar #130 von rox am 11.09.2010 um 05:56 Uhr
Die Rezensionen treffen es auf den Punkt, vor allem Bazman gebe ich absolut Recht. Die Charaktere sind künstlich, die Witze schlecht. Und “Postal” war wirklich um Längen besser. ;)
Kommentar #131 von Jansen am 22.09.2010 um 10:06 Uhr
Ich habs dann jetzt auch gesehen und kann Batzman in den besprochenen Punkten zustimmen.
Wo für mich das Hauptproblem liegt, ist das Formelhafte selbst.
Es werden keine eigenen Geschichten mehr erdacht, erzählt, erfunden – es werden bloß noch Formeln nacherzählt; das gilt leider und gerade für die vielleicht höchste und schwierigste Kunst der Filmgenres: Der Komödie:
Weiß man bei ca. 80 Prozent aller RomComs nach ca. 15 Minuten, was wem wie wann passieren werden, so überrascht es mich doch zumindest ein bisschen, dass auch andere Komödiensparten nun in ihren Klischees erstarren.
Schlimmer noch: Übrig bleibt bloß noch der Anstrich, der Putz. Das Häusle drinnen ist komplett leer.
Es ist wurscht, wie und ob sich die Figuren entwickeln, es ist wurscht, wie selber charakterisiert sind (genau daraus entwickelt sich JEDE gute Komödie wie auch jedes Drama, nämlich aus den Figuren selbst) und es ist vollkommen wurscht, was sie erleben oder nicht – weil aus nichts eine Konsequenz für irgendjemanden erfolgt.
Wir drehen halt das Muster ab. Schluss.
Und zwar mit lustig.
Wer nie Chaplin oder Shakespeare mal so richtig durchgezockt hat, kann auch nicht wissen, dass jede gute Komödie ein mit komischen Mitteln erzähltes Drama ist, das einen ernsten Kern hat.
Es ist vollkommen wurscht, welche der großen Komödien man da nimmt, Harry und Sally und meinetwegen auch Superbad.
Hangover aber ist einfach nur traurig.
Klar:
Auch ein Drama…
Kommentar #132 von burns am 31.03.2011 um 17:36 Uhr
Ja, ich fand ihn auch recht langweilig, eben weil er so wenig aus der Prämisse macht. Man erwartet, dass es viel krasser zuging, aber die waren ja dann doch sehr brav.
Ob Teil 2 mehr draus macht?
Kommentar #133 von Michael am 01.04.2011 um 14:05 Uhr
Einspruch, burns!
Die nackte Kanone ist purer, sinnloser Klamauk, aber trotzdem eine der geilsten Komödien aller Zeiten, und Teil 2 war auch ziemlich gut.
Monty Python haben auch kein Drama komisch erzählt, sondern haben ebenfalls nur rumgeblödelt. Geadelt wurde das durch die teilweise extrem intelligenten Gags… während andere so hohl waren, dass es weh tut… vor Lachen.
Es gibt kein Patentrezept, wie man eine gute Komödie schreibt, Punkt.
Ändert aber nix dran, dass Hangover zu zaghaft und zu sehr zusammengeklaut ist, und dass viele Gags einfach schlecht sind.
Und ich kann sogar bei Jackass lachen, ich brauch bei Leibe kein Niveau dafür. ;-)
Kommentar #134 von Doughnut am 01.04.2011 um 16:12 Uhr