Selbst ist die Braut (Review)

32 Comments

-“I can’t swim!”
-“Hence, the boat!”

Originaltitel: Proposal, The
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Anne Fletcher
Drehbuch: Pete Chiarelli
Darsteller: Sandra Bullock, Ryan Reynolds, Mary Steenburgen, Craig T. Nelson, Betty White, Denis O’Hare, Malin Akerman

★★★½☆

ProposalPoster

Margaret (Bullock) ist die Chefin aus der Hölle. Wenn sie das Büro betritt, ziehen die Angestellten der einflussreichen Lektorin den die Köpfe ein und flüstern sich “The Witch is on her broom!” zu.
Besonders arg erwischt es immer wieder ihren Assistenten Andrew (Reynolds), der ihr panisch versucht jeden Wunsch von den Augen abzulesen, um ihren Zornesattacken zu entgehen. Auf die Probe gestellt wird seine Leidensfähigkeit, als Margaret den Chefs der Verlages spontan verkündet sie würde ihn heiraten – eine Panikentscheidung mit der sie verhindern will nach Kanada ausgewiesen zu werden, weil ihre Aufenthaltserlaubnis abgelaufen ist.
Widerwillig lässt sich Andrew auf den Deal ein, stellt aber seinerseits ein paar Forderungen. Die Scheinbeziehung nimmt ihren Lauf, unter der wachsamen Beobachtung des zuständigen Einwanderungs-Beamten , der davon überzeugt ist, Schwindlern vor sich zu haben. Um den Schein zu wahren begleitet Margaret ihren Gatten in spe auf eine Familienfeier – nach Alaska…

Was Anne Fletcher hier in dem von Sandra Bullock produzierten Film abliefert ist eine klassische Romcom, mit leichtem Screwball-Einschlag, die strikt innerhalb der bekannten Parameter agiert. Das macht sie allerdings nicht schlecht, denn so ausgenudelt die Formel der ungleichen Zwei, die sich erst hassen und dann verlieben ist, sie lebt letztlich von ihrer Umsetzung und der Chemie zwischen den Figuren. Seit sich Katharine Hepburn mit Cary Grant in “Bringing up, Baby” fetzte, ist eine Menge Zeit vergangen und doch hat es was beruhigendes dieses Ritual das Ankeifens und Annäherns zu sehen.

Vorausgesetzt die Chemie stimmt und auch wenn Ryan Reynolds sicher nicht das größte mimische Talent ist und immer etwas zu glatt rüberkommt, macht er seine Sache hier als angenervter Antipode seiner Chefin recht gut. Sandra Bullock ist im Genre versiert genug um sowohl die direkt aus “Devil wears Prada” entsprungene Megabitch zu spielen, als auch die liebenswerte Seite von Margaret zu zeigen, die sich erwartungsgemäß nach einer Weile herausschält. Das ist oftmals sehr ulkig zu beobachten, auch wenn der Film mit den ganz großen Klassikern wie “Is was Doc?” nicht mithalten kann. Er spielt im guten Mittelfeld, der sonntagnachmittagskompatiblen Kuschelkomödien. Nicht so schmalzig wie “You got mail”, macht er es sich irgendwo zwischen “Notting Hill” und “One Fine Day” gemütlich.

Wenn Margaret und Ryan gezwungen werden die Geschichte ihres Kennenlernens nachzuerzählen und sich gequält die Bälle zuspielen und dabei Seitenhiebe verteilen, wenn sie vor den Eltern das verschlafene Pärchen spielen oder wenn Andrew sichtlich die Momente genießt in denen sich das Machtverhältnis zu seinen Gunsten verschiebt, ist das schon sehr spaßig mitzuerleben.

Das liegt neben des Setting, der beschaulichen Insel (die mich ein wenig an Harpers Island erinnerte, weswegen ich fast damit rechnete einen messerschwingenden Psychopathen aus dem Wald stolpern zu sehen), aber auch an sympathischen Nebenrollen. Craig T. Nelson und Mary Steenburgen geben als Eltern im Dauerclinch den richtigen Hintergrund für Margaret und Andrews Annäherung und Betty White darf als skurrile Oma die notwendige Herzlichkeit versprühen. Dabei ist ganz angenehm, das der Film mit den Klischees arbeitet, sie aber nicht ins karikaturenhafte verzerrt. Betty White ist ein wenig seltsam, aber nicht völlig durchgeknallt und letztlich eher schlau als wunderlich. Die Zickereien zwischen Andrew und Margaret wirken durchaus glaubhaft und eskalieren, wenn man von einer Szene mit einem Schoßhund und einem Adler absieht, nicht ins Groteske. Das meiste spielt sich auf der verbalen Ebene ab, der physische Humor bleibt die Ausnahme, die zudem gut daran tut vor zu derben Anwandlungen Halt zu machen. Bisweilen verweigert der Film sogar erwartbare Komplikationen, in dem er Andrews Ex eben nicht zur vollwertigen Rivalin aufbaut und sie auf einer realistischen Ebene behandelt. Letztlich spielt der Film aber natürlich auf Nummer sicher und weicht kaum von der erprobten Formal ab, verlässt sich darauf, dass die Geschichte über die erzsympathischen Figuren und den liebenswerten Grundton funktioniert.

Was das Format am Leben erhält und auch in diesem Falle wieder rettet ist, das die Partner sich die Beziehung erstreiten müssen und sich aneinander abarbeiten, was immer zu gleichberechtigteren Paaren führt, die den Eindruck vermitteln ein Happy End verdient zu haben. Das ist nicht überraschend und ganz sicher nicht originell, aber richtig gespielt durchaus schön anzusehen.

Ob es sich lohnt dafür ins Kino zu gehen oder man doch lieber wartet bis der Film mal an einem gemütlichen Sonntag im TV läuft, muß allerdings jeder für sich entscheiden.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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32 Comments

  1. Marcel

    Der Film kommt hier sehr gut bei weg (gemessen an anderen Reviews) – insofern bin ich ja schon fast froh, dass meine Frau mich in den Film ins Kino schleifen will. :)

  2. Michael

    Hmm, ich weiß nicht recht. Echt so gut? Wirds irgendwann so peinlich, dass man schreiend davon laufen möchte? Möchte meiner Geliebten etwas gutes tun und da reingehen.

  3. Batzman

    @Michael

    Kommt wohl drauf an wie niedrig deine Chickflick-Schmerzgrenze ist ;) Ich hab mich ganz gut amüsiert, wohl auch weil der Kitsch-, Tränen- und Rührfaktor doch sehr gering ist und der fluffige Fun im Vordergrund steht.

  4. hn

    Also ich hätte einen Stern weniger verteilt. Der Film ist schon OK, allerdings verliert er auf deutsch ganz heftig. (Wusstet Ihr übrigens dass die Schweine sogar im Sneak Preview, dass doch sowieso nur von Nerds besucht wird, Synchronfassungen bringen?! Cinemaaaaxx!)
    Dabei nehme ich an, dass im Original alle Alaskaner wie Palin sprechen. Da muss es gar nicht mehr gut geschrieben sein, man höre dazu die Abschiedsrede von neulich.

  5. Batzman

    @hn

    Ich beurteile immer nur die Originalfassung, das die deutsche Fassung unwitziger ist, glaube ich gerne – aber wenns danach ginge müssten ja alle Filme durchfallen die synchronisiert sind…

  6. Michael

    @Batzman
    Klingt nach einem vernünftigem Maß. Danke. Dann wagen wir es :-D

  7. Andreas Port

    Das war so klar. Die beste Komödie des Jahres (“Hangover”) kommt gerade mal auf zwei Sterne, aber unterdurchschnittliche Chick-Flick-Scheiße, in die MAN(N) sich höchstens reintraut, wenn man gerade ne Braut flachlegen will, kommt hier auf die blaue Vier.

    Sorry, aber man sollte euch wirklich mal in die Gen-Therapie schicken und euer Y-Chromsom widerbeleben.

    Ich fass es nicht.

    Und der Witz ist, als ich heute Morgen die Werbung für diese Gülle sah, wußte ich dass der hier genau so abschneiden würde.

    Schande über euch. Schande über euch! SCHANDE…!

  8. Robert

    Fand den Film wunderschön, vielleicht auch, weil ich selbst zurzeit verliebt bin. Die Wertung ist durchaus gerechtfertigt, die Kritik find ich gut und stimme ich auch zu.

    und zu Andreas Port: MUHAHAHAA: Wunderschöne Lösung für Trolle :D

  9. Andreas Port

    Tja, wenn man kein Argumente hat, klaut man lieber Vokale.
    Echt Schwach.

  10. Suppenkazper

    Deine verbalen Auswürfe waren aber auch fern von jeglicher Argumentation. Jeder erntet was er sät …

  11. Andreas Port

    @10: Eine Argumtation war durchaus vorhanden.
    Doch mal im ernst: “The Hangover” 2 Sterne und eine seichtes Frauenfilmchen 4? Da kann einfach etwas nicht stimmen.

  12. Suppenkazper

    klar kann es, siehst du ja. Reden aller “hat auch was mit persönlichen Vorlieben zu tun” will ich jetzt nicht halten, weil Leute wie du es ja einfach nicht verstehen.. oder kapieren wollen. Und die Argumentation seh ich in deinem Post von vorhin immer noch nicht und das liegt nicht an den fehlenden Vokalen.
    btw, allein für diese Idee gehört Batz ausgezeichnet oder wer immer sich das hat einfallen lassen.

  13. Andreas Port

    @12:

    “weil Leute wie du es ja einfach nicht verstehen.. oder kapieren wollen.”
    Ach, du kennst mich also so gut, dass du dich im Stande siehst, das zu beurteilen? Das sagt eigentlich mehr über dich aus, als über Leute wie mich, die kritisch nachfragen.

    OK, ich habe meinen Kommentar anständig ausgeschmückt, doch die Aussage, bzw die Frage, war darin noch ersichtlich.
    Könnte es daher sein, dass du nicht im Stande bist sie zu verstehen, oder einfach nicht willens dazu?

  14. Suppenkazper

    Ja sehe ich mich, da ich deine Kommentare hier schon gelesen habe z.B bei Hangover und dort diese Sache mit objektiv und subjektiv auch schon zu genüge erläutert wurde.
    Daraus habe ich oben stehendes geschlussfolgert , da es in Anbetracht der genannten Fakten sehr naheliegend erschien.
    will hier nun aber nicht noch mehr off topic spammen. ich bin raus.

  15. Michael

    Hi,

    dieses Vokale rausschmeißen ist eine Software, die soweit ich weiß einige Begriffe erkennt, die ein typischer Troll so raushaut und dann den Kommentar so unleserlich macht, dass man dem Troll nicht gleich Paroli gibt, sondern seinen Text liest und anschließend ignoriert.

    Und warum regst du dich überhaupt auf? Kritiken von Filmen, Büchern, Videospielen sind doch immer an eigene Vorlieben gebunden, wer Objektivität sucht, der muss das Stiftung Warentest Heft durchlesen.

    Ist doch interessant zu sehen, wie andere den Film sehen…. finde ich.

  16. Badratgeber

    Scheint sich ja doch zu lohnen sich mal den Film mit seiner Partnerin anzuschauen, danke für das Review :-) Samstag wird Kinotag =)

  17. Batzman

    Hm, das disemvowel-kann noch keine Umlaute seh ich grade ;)

    Und Selbst ist die Braut hat 3.5 und nicht 4 Sterne bekommen. Ich bin nichtmal ein großer Fan von romantischen Komödien, aber ich mag Screwball sachen. Sorry Andreas, aber in deinem initialen Kommentar waren keine Argumente enthalten, nur aufgeregtes, wütendes Gestammel :)

  18. Hartigan

    @Batzman: Wenn Du den Kommentar von “Andreas Port” nur für “aufgeregtes, wütendes Gestammel ” hältst, solltest Du Dir nochmal Deine eigene Review zu “Transformers 2″ anschauen…die war keinen Deut besser ;-)

  19. Jan

    Was soll die Nummer mit Vokale von ungeliebten Kommentaren raushauen? Ist das lustig?
    Auch eine Art mit unliebsamen Beiträgen umzugehen, aber keine in meinen Augen richtige. Eher Kindergarten. Da standen hier schon andere Dinger, die nicht zensiert oder verfremdet wurden, um sich über den Poster lustig zu machen. Ich hoffe mal, das wird hier, unabhängig von den jeweiligen Kommentaren, nicht zur Regel.
    Tut mir leid, aber bei sowas fehlt mir das Verständins.

  20. Batzman

    @Jan

    Das Plugin ist neu und wurd deswegen bei früheren Kommentaren nicht eingesetzt… was nicht heißt das da nicht auch eine Menge Kandidaten fürs disemvoweling dabei gewesen wären. Die Erfahrung zeigt, dass die Methode effektiver ist als zu löschen…

  21. Andreas Port

    Aha, das Plugin ist neu und wurde noch nicht eingesetzt, und die Erfahrung zeigt, dass es effektiver ist als löschen?

    Was stimmt an diesen Satz nicht?

  22. ShreksEsel

    na da fehlt ein Komma nach dem letzten “ist” ;)

  23. Batzman

    Es gibt eben auch Erfahrungen jenseits der Filmfreunde, bei anderen Blogs der Autoren, die ganz gut gezeigt haben, dass die Devokalisierung ganz gut klappt. Wenn wir schon spitzfindig werden ;)

    Und der reine Hinweis auf die Kommentarfibel wirkt bei den ganz hartnäckigen Fällen ja auch nicht.

  24. Andreas Port

    Meine Erfahrungen haben bisher gezeigt, dass es immernoch am einfachsten ist unerwünschte Kommentare zu löschen (wenn man schon zu faul, oder nicht willens ist, sich mit ihnen zu beafassen); anstatt sie als Trolle zu diffarmieren. Das kränkt den Verfasser zwar auch, wirft aber wenigsten kein schlechtes Licht auf sich selbst.

    @22: Na da habe ich für meine Verhältnisse noch richtig gut geschreiben ;)

  25. Sawyer

    Däs müt döm vökälä äntförnän öst jä söhr wützüg. Fönktönärt äbör nöcht bäö ö, ä önd ü. :)

  26. Basti

    Ich will nur mal kurz anmerken, dass die Sitcom “Ned & Stacey” (lief mitte der 90er mal Samstag nachts auf RTL) mit Thomas Haden Church und Debra Messing genau das gleiche Theater abkasperte. Zwei Freaks mögen sich nicht, gehen aber eine Scheinehe ein und finden NATÜRLICH dann doch noch zueinander. Die Sitcom war gut, aber seit wann will man Sitcoms im Kino sehen?

  27. Batzman

    @Basti

    DiePrämisse ist wie auch im Review geschrieben uralt und zigfach varriert worden – das geht bis in die 30er Jahre zurück, da muß man keine Sitcom als Vorbild bemühen…

  28. Tim Bums

    mag ja sein dass es sich bei dieser romcom um eine “gute” handelt. kann auch nachvollziehen..nein, ich nehme zur kenntnis, dass manche leute auf dieses format stehen. die frage die sich für mich stellt ist ob es überhaupt notwendig ist für so einen film eine review zu schreiben.ihr seid ja auch nicht gerade bekannt für eure reviews über romcoms. ich denke einfach die meisten leute (gerade auf eurer seite) sehen das cover, die darsteller und den titel (erst recht den deutschen) und wissen ob sie den film sehen wollen oder nicht

  29. Batzman

    das dürfte eines der blödesten Argumente sein, das ich bisher gehört habe ;)

  30. GunGrave

    jo – fand den Film auch gut… nette Unterhaltung.

  31. Caro

    ich war am sonntag abend in dem Film..
    und ich muss sagen der Film war echt sehr gut! schon lange nicht mehr konnte ich über einen Film so lachen!
    Und eigentlich ging ich davon aus dass er eher nicht so gut ist aber ich wurde von einem besseren belehrt :)

  32. stb247

    Der Film ist vorhersehbar, mittelmäßig witzig und mit Reynolds auch nur solala besetzt.

    Aber ich habe mich gut amüsiert und würde ihn jedem empfehlen, der einfach mal abschalten möchte.

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    i never wanted this to end

    10/20/14

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    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14