szmtag
Machetes Über-Cast: Robert De Niro, Jessica Alba, Steven Seagal, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Don Johnson und Jeff FaheyHorst Schlämmer - Isch kandidiere! (Review)The Killing Room (FFF09 Review)Rob Zombie remakes „The Blob“Case 39 (FFF09 Review)David Lynchs Interview ProjectBronson (FFF09 Review)30 Jahre Phantasm, neue Web-Serie?
31. 8. 2009

Ganz nach OBEN – Ballon-Game zu Pixars UP

Okay Flash-Games gibts wie Sand am Strand, aber das folgende ist für mich und manniac etwas besonderes, weil wir das erste mal auf neues Terrain gewagt und selbst zu einem Kinostart (von OBEN / UP von Pixar 17.09.) etwas gebastelt haben, dass kein Quiz und kein Test ist, sondern ein klassisches Punkte-Sammel-Game.

In OBEN zieht es den Renter Carl, als er sich von Abschiebung in ein Heim bedroht sieht in höhere Gefilde. Ehe ihn die Sozialarbeiter abholen können, pumpt er hunderte Ballons auf und entschwebt mit samt seinem Haus gen Südamerika, um sich einen Jugendtraum zu erfüllen. Angelehnt an den Film gilt es bei der Ballon-Challenge innerhalb des Zeitlimits möglichst viele Ballons im Kamin anzubinden.

Dabei gibts Bonuspunkte für Combos aus gleichfarbigen Ballons, Abzug für geplatze und beim Überschreiten gewisser Highscore-Grenzen sogar Zeitboni. Auf moviepilot (für alle die es nicht wissen: Mein Brötchengeber) haben sich die Leute schon ordentlich die Hände wundgeschubst, jetzt will ich wissen, wie gut ihr seit.

Die besten 10 Spieler nehmen an der Verlosung eines Grafiktabletts, PS3-Games und Fansets zu Pixars neuem Film teil.

Night of the Creeps – endlich auf DVD!

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Sony Pictures hat ja bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass Fred Dekkers wunderbares 80er-Jahre-Zombie-Kleinod “Die Nacht der Creeps” am 27. Oktober in den USA erstmals offiziell auf DVD und Blu-ray erscheint. Jetzt wurden die dazugehörigen Cover veröffentlicht, welche man bei einer Abstimmung aus drei Motiven bei amazon.com auswählen konnte – leider handelte es sich jedoch um neue Artworks, statt der vielen wunderbaren alten.

Ich hätte nie gedacht, dass der Film eine derart würdige Veröffentlichung bekommen würde. Zu den erstaunlichen Extras der Director’s-Cut-Edition gehören u.a.:

  • “Birth of Creeps” Featurette
  • “Cast of the Creeps” Featurette
  • “Creating The Creeps” mit Interviews der SFX-Crew
  • “Tom Atkins: Man of Action”
  • “Escape of the Creeps” – Featurette über die post-production.
  • Deleted scenes
  • Audiokommentar mit Fred Dekker
  • Audiokommentar mit den Schauspielern Atkins, Whitlow, Marshall und Lively
  • Originalende der Kinofassung
  • Reunion-Special der Besetzung

Bad Boys 3 kommt

Großer Sequel-Tag heute, mal wieder, wa? /Film schreibt, in Transformers 2 hätte Shia LeBöff in der Szene, als er seine Studentenbude mit Zeichen vollmalt, auf das Poster von Big Boys eine 3 gemalt. Ich habe keinen Screenshot und den Film habe ich gottseidank wieder vergessen, klingt aber logisch, weil…

Columbia Pictures is developing a third installment of the high-octane “Bad Boys” franchise, tapping Peter Craig to pen the screenplay.

The hope is to have a script that would reunite director Michael Bay, producer Jerry Bruckheimer and stars Will Smith and Martin Lawrence. At this point, with the project in the early stages, none has a deal to return.

The “Boys” movies feature Smith and Lawrence as Miami detectives Mike Lowrey and Marcus Burnett, caught up in cases involving car chases and explosions.

Manche halten Bad Boys ja für einen der weniger schlechten Bay-Filme und finden den sogar gut – ich halte ihn für einen sehr nervigen und schlechten Buddy-Filme gemessen an „Lethal Weapon“ oder „Nur 48 Stunden“ und kann nur sagen: Bitte nicht.

‘Bad Boys 3′ in the works (via AICN)

Halloween 3 kommt

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Nachdem Halloween 2 nach dem Eröffnungswochenende überaus schlechte Kritiken einfährt (derzeit auf Rotten Tomatoes bei 22%), halten die Weinsteins dennoch am Franchise fest und ein dritter Teil ist bereits in Planung, nur ohne Rob Zombie.

The independent studio’s co-Chairman Bob Weinstein said today that the 3-D sequel, titled, appropriately enough, “Halloween 3D,” is in development. [...]

Weinstein said Rob Zombie, who directed “Halloween II” and 2007′s reboot of the 31-year-old horror series, won’t return for “Halloween 3-D.” He said the studio is in negotiations with a new director, whom he declined to name, who has experience in horror and has a “different take” on the franchise.

‘Halloween 3D’ coming in summer 2010 (via /Film)

MTV Movie Award Leftovers

Wie in fast jedem Beruf fallen auch beim Quatschvideomacher Späne ab, die später nicht verwendet werden. Meistens weil der Kunde eher der unmutige “Mmmhhh… Ja, also… neee”-Typ ist, wie in diesem Fall. Dass es an Unlustigkeit scheiterte, kann ich mir einfach nicht vorstellen! Willkommen in einer neuen Woche:


DirektMoviedings

Danke Martin!

30. 8. 2009

Rambo 5 goes El Mariachi

rambo-mexico

Rambo 5 wurde grade vom Nu Image/Millennium Films grünes Licht gegeben. Und die Story handelt tatsächlich von Rambo vs fiese mexikanische Drogenbarone, die ein Mädchen entführen. Also so ziemlich dieselbe Story wie im vierten Teil, nur eben nicht in Birma, sondern in Mexiko. Ob Antonio Banderas mitspielt, ist nicht bekannt. (Bild via Filmschool Rejects, die Gerüchte um diesen Plot schon vor mehr als einem Jahr hatten, damals aber als falsch abtaten.)

John Rambo’s officially readying for a fifth mission.

Nu Image/Millennium Films has greenlit the franchise’s fifth installment, with Sylvester Stallone starring and directing, repeating his duties from 2008′s “Rambo.”

The upcoming project’s storyline revolves around Rambo fighting his way through human traffickers and drug lords to rescue a young girl abducted near the U.S.-Mexico border. Production will start in the spring.

Stallone readies for fifth ‘Rambo’ (via First Showing)

29. 8. 2009

30 Jahre Phantasm, neue Web-Serie?

phantasm

Ich liebe die Phantasm-Filme, die mit ihren fliegenden Killerkugeln, den Zwergen und dem Tall Man eine superungewöhnliche Genre-Perle darstellt. 2009 feiert der erste Film sein 30jähriges Jubiläum und Gerüchte um einen fünften Teil machten neulich die Runde. In einem Interview hat Reggie Bannister, Schauspieler aus der Reihe, verraten, dass definitiv etwas kommen wird, das aber kein fünfter Film sein wird.

Reggie Bannister granted an interview to IconvsIcon in which he hinted at another project while talking about the 30th anniversary, “We all feel real good about 2009. Thirty year anniversary of the first picture. We sure would like to see some spheres flying around, that yellow shit flying fast and furious, and dwarves scittering and stuff like that. We’re going to do our best. So we’re trying to bring you some new stuff.”

At the close of the interview during his own plugs and whatnot he snuck this in, “Just hang in there and keep your fingers crossed for another ‘Phantasm’ episode, if we can call them episodes. They are kind of like earthquakes, they show up when you least expect them. [laughs] Keep your eye out for that.”

Phantasm Webseries Coming Soon?

Hitler regt sich über James Camerons „Avatar“ auf


(Youtube Direktavatar, via io9)

Ich mag die Downfall-Meme ja sehr gerne (hier eine Playlist mit 30 Downfall-Spoofs). Man sagt mir zwar immer, das würde in Deutschland nicht funktionieren, weil man hier ja die Sprache spricht, aber auf eine wundersame, magische Weise funktionieren die Spoofs bei mir eben doch. Magic!

Oben jedenfalls regt sich Hitler über den enttäuschenden Avatar-Trailer auf. 10 Years For A Planet With Cats! Ich kann ihn verstehen, irgendwie.

The Descent 2 – Trailer


(Youtube Direktdescent, via Quiet Earth)

Hier der erste offizielle Trailer zu „The Descent 2“ (ein anderer Trailer war vor einer Weile ins Netz geleakt, der hier ist aber der erste offizielle), den ich bereits auf dem Fantasy Filmfest gesehen habe. Ich mochte ja bereits den Vorgänger und genau wie der ist das Sequel ein sehr effektiver, kleiner Horrorschocker.

Rob Zombie remakes „The Blob“

blob

Rob Zombie wird nächstes Jahr ein Remake meines Lieblings-Wackelpudding-Films „The Blob“ drehen, dessen 80er-Remake meiner Meinung nach einer der unterschätztesten Filme des Jahrzehnts war. Ich mag Rob Zombies Filme ja sehr und fand auch sein Halloween-Remake gelungen, allerdings kriege ich ja bei Sätzen wie „My intention is not to have a big red blobby thing“ schonmal schlechte Laune. Ein Blob ohne einen Blob? Bitte nicht.

Zombie will write, direct and produce a remake of the 1958 horror classic that launched the career of Steve McQueen. Production will begin next spring.

Zombie’s deal to make “The Blob” his next film comes as Dimension opens “Halloween II,” the Zombie-directed sequel to his 2007 hit “Halloween.”

In the original “Blob,” an object from space crashes into a field, containing a red blob-like substance that absorbs the humans it contacts and grows exponentially. While Zombie was a fan of the original, he’s formulated a decidedly different take that he would not reveal.

“My intention is not to have a big red blobby thing — that’s the first thing I want to change,” Zombie said. “That gigantic Jello-looking thing might have been scary to audiences in the 1950s, but people would laugh now.”

Rob Zombie to remake ‘The Blob’ (via /Film)

Inception – Trailer zum neuen Christopher Nolan


(Youtube Direktinception, via Like Cool)

Hier der erste Teaser zum neuen Film von Christopher „The Dark Knight“ Nolan, über die Story ist noch so gut wie nix bekannt, außer, dass ein Business-Kasper in eine Erpressung verwickelt wird und das ganze ein SciFi-Gehirn-Reißer werden soll. Sieht schonmal ganz gut aus, ich bin gespannt.

28. 8. 2009

Tarantino über PTA

Wuaaaah! Quentin reviewed meinen absoluten Lieblingsfilmemacher! Bei Sky in England hat Tarantino wohl eine kleine Serie in der er über Filme erzählt. Und in dieser einen speziellen Folge redet er über “There will be blood”. Wobei: Eigentlich spricht er mehr über sein Verhältnis zu Paul Thomas Anderson, welchen Film er von ihm am besten findet (“Boogie Nights”!!!! Mein Lieblingsfilm!!! FTW!!!) und was ihm an TWBB so gut gefällt, welche speziellen Szenen ihn umhauen. Man lernt in den 10 Minuten viel über Tarantinos Verständnis von Film, aber eben auch was über Andersons Arbeitsweise.

Um es kurz zu machen: Ich kann gar nicht so viel Häute haben, wie ich Gänsehaut hab. Neun Minuten Siebnundfünfzig Anschaubefehl.


[YouTubeDirektThereWillBeBasterds, via Slashfilm]

Ziegen gucken! – Trailer The men who stare at goats”

Okay, es mag nicht gerade der kommerziellste Titel sein. “The men who stare at goats” klingt ein bißchen nach litauischem Experimentalkino, das irgendwann nach Mitternacht im ZDF zu bestaunen ist.

In Wirklichkeit geht es hier aber um eine hochkarätig besetzte Hollywood-Produktion, in der Ewan McGregor als abgewrackter Reporter versucht mit Hilfe eines Special-Ops-Agenten (George Clooney) einer geheimen Militärorganisation auf die Spur zu kommen, die sich zum Ziel gesetzt hat Psi-Kräfte einzusetzen um Kriege zu beenden. Basierend auf einer angeblich wahren Geschichte, die in dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson erzählt wurde. Weird.

Hier ist der Trailer:


YouTubeDirektPsi

Taking Woodstock? Damn Hippies! – Ich bin kein echtes Blumenkind…

Okay Allen Ginsberg ist ja nicht sooo schlecht als Ergebnis, aber dennoch: Dafür das ich den Test (zusammen mit Georg, Janos und Khesrau aus der moviepilot-Redaktion) gebastelt habe, hätte ich doch gern besser abgeschnitten. Seit Wochen höre ich den Woodstock und Hair-Soundtrack rauf und runter und hab meine Büro-Ecke mit Plakaten von Ang Lees neuem Film “Taking Woodstock” tapeziert.

Der Film, der die Hintergrundgeschichte zur Entstehung des Woodstock-Festivals erzählt (und welche Rolle ein leicht klemmiger Raumgestalter, eine militante Transe, eine zänkische Jüdin und ein traumatisierter Vietnam-Veteran dabei spielten) macht übrigens wirklich Spaß (ich muß den nochmal gucken wenn ich was zu rauchen dabei hab). Nächste Woche kommt hier das ausführliche Review.

Und bis dahin spiele ich nochmal und ihr verratet mir mal, wieviel Flower-Power in euch steckt.

Und geht mal wieder zum Friseur, ihr Hippies!

27. 8. 2009

Horst Schlämmer – Isch kandidiere! (Review)

- “Wir brauchen eine frische Farbe…Ich habs! Ocker!”

Herstellungsland: D, 2009
Regie: Angelo Colagrossi
Buch: Angelo Colagrossi, Hape Kerkeling
Darsteller: Hape Kerkeling, Alexandra Kamp, Simon Gosejohann, Norbert Heisterkamp, Maren Kroymann, Lale Akgün, Claudia Roth, Bushido

★★☆☆☆

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Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts hat die Schnauze voll. Sein Vorgesetzter mobbt ihn, in seiner Stammkneipe läuft auch alles wie immer, er interviewt zum 17. Mal die immergleiche Schützenkönigin und wenn er mal Politiker im Fernsehen sieht, dann reden die alle nur inhaltslosen Mist, den niemand ernst nehmen kann. Als er dann die Grevenbroicher Bürgermeisterkandidatin interviewt und von dieser erfährt, wie arglos die Politik mit den Steuergeldern umgeht, fasst er einen Entschluss: Was die da oben nicht können, das kann er auch. Deswegen gründet er eine Partei und beschliesst Bundeskanzler zu werden. Seine Freunde unterstützen ihn wo sie nur können. Und schon bald wird Schlämmer ein politischer Player. Er geht in Fernsehshows (zum Teil auch eher überraschend) und die Schauspielerin Alexandra Kamp ist angeturnt von seiner Lust auf Macht und sieht sich schon als First Lady an seiner Seite. Aber Wahlkampf ist ein hartes Stück Arbeit, das muss auch Horst erkennen und das läuft alles doch nicht so einfach, wie er sich das zu Beginn vielleicht vorgestellt hat. Aber er trägt das Herz am rechten Fleck und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Und dann, nach Wochen harter Arbeit, ist er dann da: Der Wahlabend. Nun wird man sehen ob sich die Anstrengungen ausgezahlt haben…

Gerade deutsche Comedy hat alluzu oft das Problem, deutsche Comedy zu sein. Also mehr bemüht als lustig und wenn kopiert, dann leider nie gut. Doch zum Glück gibt es ja Hape Kerkeling, der mit seiner Figur Horst Schlämmer mal wieder gezeigt hat, wie lustig man hierzulande sein kann. Das ist natürlich streitbar, aber mir hat die Figur immer gut gefallen. Ich finde er ist sehr liebenswürdig damit umgegangen und hat sie auch nie überstrapaziert, wenn man jetzt mal die Zeit VOR der Promo zum Film betrachtet.

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26. 8. 2009

Inglourious Basterds (Review)

- “It probably has something to do with the second development.”
- “Which is?”
- “The Führer is attending the premiere.”

Originaltitel: Inglourious Basterds
Herstellungsland: USA/D 2009
Regie und Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Til Schweiger, August Diehl, Diane Kruger

★★★★½ Nilz N. Burger
★★★☆☆ Batzman (direkt zum Review)

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Es soll tatsächlich noch Leute geben, die nicht wissen um was es in dem Film geht. Versuche ich mich also mal in einer schnellen Zusammenfassung: Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) führt eine spezielle Truppe durch das von Nazis besetzte Frankreich der 40er Jahre. Die Inglourious Basterds. Eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten, die es auf die Skalps von Nazis abgesehen haben. Das ist durchaus wörtlich zu verstehen: Sie schneiden den Nazis, die sie erlegen, die Kopfhaut ab und sammeln diese als Trophäen.

In einem kleinen Kino, vor den Toren von Paris, soll eine große Filmpremiere stattfinden, für den neusten Propagandafilm von Goebbels. Sogar der Führer selbst wird anwesend sein. Als die Basterds davon Wind bekommen, beschliessen sie einen großen Anschlag um Hitler und seine Gefolgsleuten ein für allemal auszulöschen. Die Betreiberin des Kinos, Shosanna Dreyfuss (eine wunderschöne Mélanie Laurent), eine inkognito-jüdische Frau die mit ansehen musste wie Nazis, angeführt vom sogenannten “Judenjäger” Hans Landa (Christoph Waltz), ihre Familie töteten, will die Premiere ebenfalls als Anlass zu einer großen Racheaktion nehmen und die gesamte Führungsriege Nazideutschlands töten, indem sie das vollbesetzte Kino abfackelt.

Und dann wäre da noch Fredrick Zoller (Daniel Brühl), ein Soldat der zu Ruhm in Deutschland gelangt, weil er drei Tage eingeschlossen in einem Kirchturm, alle seine Verfolger erlegt, bis der Rest von ihnen den Rückzug antritt. Er ist der Hauptdarsteller in dem Film, der Premiere hat und seine Geschichte ist es, die da verfilmt wurde. Da er ein Auge auf die Kinobetreiberin geworfen hat, möchte er ihr einen Gefallen tun und überzeugt Goebbels und Co davon, die Premiere in ihrem Kino stattfinden zu lassen. Er denkt sie somit beeindrucken und für sich gewinnen zu können. Aber sie lässt ihn immer nur abblitzen.

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25. 8. 2009

Besetzungscouch: Prakti’can Revolution

Einmal kommt die Zeit, da es heißt es Abschied zu nehmen. Nachdem F5-Leser, Poetry-Slammer und Blogger Khesrau das letzte halbe Jahr mit viel Spaß, Engagement und großer Klappe die moviepilot-Redaktion als Prakti’can verstärkte und freiwillig drei Monate an die normale Praktikumszeit dranhängte, wird er uns jetzt Richtung Erfurt verlassen um zu studieren.

Das ist sehr schade, bedeutet aber auch eine Chance für einen weiteren Kandidaten mal Erfahrungen im Redaktionsalltag zu sammeln. Was auf euch zukäme und was wir anbieten können, erfahrt ihr gleich nach dem Klick.

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23. 8. 2009

Giallo (FFF09 Review)

„Are you a New Yorker?“ – „What?“ – „What?“ – „What?“

Originaltitel: Giallo
Herstellungsland: Italien 2009
Regie: Dario Argento
Buch: Jim Agnew, Sean Keller
Darsteller: Adrien Brody, Emmanuelle Seigner, Elsa Pataky

★☆☆☆☆

Ein Serienkiller geht um und entführt Lindas Schwester, woraufhin sie bei Inspektor Enzo Avolfi aufschlägt und den ab hier bei seinen Ermittlungen begleitet, weil man das ja so macht als Stewardess und weil Inspektoren selbstverständlich immer irgendwelche Frauen bei ihren Ermittlungen mitschleppen, die quasi aus dem Nirgendwo auf einmal auftauchen. Und so folgen wir Avolfi bei seinen Ermittlungen, erfahren, dass auch er keine allzu reine Weste hat und dass der Killer ein Killer wurde, weil er dank einer Leberkrankheit und einer gelblichen Verfärbung der Haut als Kind gehänselt wurde.

Es ist vielleicht ein bisschen unfair, dass ausgerechnet ich einen Argento-Film rezensieren muss, wo ich den Herrn doch für massiv überbewertet halte und mir die Innovationskraft des Konzepts „Ich stelle die Beleuchtung einfach mit ins Bild“ nicht so ganz, ähm, einleuchten will. Aber nun gut, der Mann hat in den Siebzigern ein oder zwei ganz elegante Bilder abgeliefert, seine Geschichten waren aber schon immer mehr als mau und die hier ist mauer als mau.

„Giallo“ ist ein strunzdummer Film und wenn sich der Festivalveranstalter vor der Aufführung bemüßigt fühlt, sich vorne hinzustellen und eine Warnung auszusprechen und man solle den Film doch mit Humor nehmen, dann heisst das schon einiges. Denn was Argento hier abliefert, kann man getrost als Publikumsverarschung bezeichnen. Extrem konstruierte Wendungen, extrem dümmliche Dialoge, ein Adrien Brody, der sich sichtlich lustlos durch die Handlung schleppt – ein Film zum Haareraufen und bislang der schlechteste Film des Festivals und zwar mit Abstand.

Hier der Trailer:

(Youtube Direktgelb)

Lesbian Vampire Killers (FFF09 Review)

„Who do you fancy?“ – „Trudy – Massive Tits, no talking at all!“

Originaltitel: Lesbian Vampire Killers
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Phil Claydon
Buch: Paul Hupfield, Stewart Williams
Darsteller: James Corden, Mathew Horne, Paul McGann, Emer Kenny, Lucy Gaskell, Louise Dylan


★★★★☆ Renington
★★☆☆☆ Batzman

Fletch und Jimmy geht’s grade nicht so gut. Jimmys Freundin hat grade mal wieder Schluß gemacht, während Fletch mal wieder gefeuert wurde, weil er einen Sechsjährigen verprügelt hat. Auf seiner Geburtstagsparty. Als Clown verkleidet. Die beiden beschließen einen Tramp-Urlaub in einem Kaff namens Cragwich, irgendwo im Nirgendwo des englischen Ostens. Was sie nicht wissen: Auf dem Ort lastet ein Fluch, den die Vampirkönigin Camilla vor ein paar Jahrhunderten ausgeprochen hatte, als Jimmys Ururururur-Ahn ihr der Gar aus machte. Und so werden alle Mädchen genau an ihrem 18. Geburtstag lesbisch und entwickeln einen ungesunden Appetit auf Blut.

Dort angekommen, treffen die beiden selbstverständlich zunächst auf eine Wagenladung voller sexy Ladies und im Pub auf Menschen, die direkt aus dem Mittelalter zu stammen scheinen. Zusammen mit den Mädels will man die Nacht nun in einem baufälligen Gemäuer verbringen, als sich untoter, lesbischer Besuch ankündigt.

„Lesbian Vampire Killers“ ist herrlicher Trash, der trotz Pennäler-Humor bezüglich Körperflüssigkeiten tatsächlich witzig ist. Man stelle sich „Shaun of the Dead“ in einem Hammer-Vampirfilm vor und heraus kommen die Vampir-Lesben. Die Tricks sind zwar billig, dafür aber ästhetisch außerst passend umgesetzt.

LVK ist mit Sicherheit keine große Filmkunst, aber eine schöne Trashperle, die wunderbar leichte Unterhaltung bietet und die vielleicht liebevollste Reminiszenz an 80s-Horror seit „Octalus“ (Deep Rising) darstellt. Unbedingt sehenswert!

+++

Batzman meint:

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Macabre (FFF09 Review)

Originaltitel: Macabre
Herstellungsland: Indonesien 2009
Regie & Buch: The Mo Brothers
Darsteller: Ario Bayu, Sigi Wimala, Julie Estelle, Imelda Therinne

★★½☆☆

Ein paar Youngsters landen in einem Frischfleisch-Lieferservice der besonderen Art. Das ist „Macabre“ in einem Satz. Selbstverständlich gibt es darüber hinaus noch eine Plotkonstruktion, die die Protagonisten nach einem Abend in der großen Stadt ein verstörtes Mädchen aufsammeln lässt und in deren Heim schließlich auf das Grauen trifft. Ihre Mutter ist nämlich drölfhundert Jahre alt und verscherbelt seit Urzeiten Menschenfleisch, vor allem das von Neugebohrenen, an wohlhabende Kunden.

All das ist der Aufhänger, um möglichst viele derbste Gore- und Splatter-Effekte unterzubringen und der Film bedient sich ausgiebig bei „Texas Chainsaw Massacre“ und „Braindead“, natürlich ohne deren Qualität zu erreichen. Immerhin gibt sich der Film Mühe und bietet sogar die ein oder andere originell gefilmte Szene, insgesamt bleibt aber lediglich ein Film, der ausschließlich Splatterfans anspricht, denen aber ziemlich blutige und solide Unterhaltung bietet.

Hier der Trailer:

(Youtube Direktmahlzeit)

Case 39 (FFF09 Review)

Originaltitel: Case 39
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Christian Alvart
Buch: Ray Wright
Darsteller: Renée Zellweger, Jodelle Ferland, Ian McShane, Callum Keith Rennie

★★☆☆☆

Renee Zellweger in einem Horrofilm klingt wie ein Pleonasmus, wie ein „weißer Schimmel“ oder der „schwarze Rabe“. Tatsächlich ist aber Case 39 Zellwegers Genre-Debut und darin macht sie wie in allen ihren anderen Filmen lediglich eine okaye Figur. Und vom Film wollen wir erst gar nicht reden. Oder halt doch.

Ein typischer Hollywood-Horrorfilm mit angenehmen Plot, dafür aber schlampig umgesetzt. Zellweger ist eine Sozialarbeiterin, die eine diabolische Göre bei sich aufnimmt. Wobei die Göre zunächst ein bemitleidenswert erscheinendes Wesen sein soll, von einer Sekunde auf die andere aber zu einer zehnjährigen Furie mutiert, die auf seltsame Art die Freunde und Bekannte der Zellweger meuchelt. Woraufhin die wiederum nicht sonderlich soziale Charakterzüge entwickelt.

Ich mache mir jetz mal nen kurzen Spaß mit all den Spoiler-Hassern, wenn ich bekannt gebe: Die kleine ist ein Monster. *Spoiler Ende*

Tatsächlich ist „Case 39“ ein okayer Genre-Spaß, angelehnt an Genre-Perlen wie „Twilight Zone“ und „The Ring“, wober er an diese Vorlagen niemals heranreicht. Im Kino muss man das nicht sehen und auf DVD auf gar keinen Fall kaufen, aber leihen kann man dieses kurz weggekaute Stück sehr gut. Sofern einem die Zellweger nicht ohnehin schon Angstschauer über den Rücken treibt.

22. 8. 2009

Deliver us from evil (FFF09 Review)

Originaltitel: Fri os fra det onde
Herstellungsland: Dänemark 2009
Regie & Buch: Ole Bornedal
Darsteller: Lasse Rimmer, Lene Nystrøm, Jens Andersen, Pernille Vallentin, Bojan Navojec

★★★★☆

Johannes ist grade mit seiner Familien in sein Heimatkaff auf dem Land in Dänemark zurückgekehrt, während sein Bruder Lars ein versoffenes und gewalttätiges Leben mit seiner Freundin und seinen Fascho-Freunden verbringt. Wortführer im Kaff ist ein Transportunternehmer, für den Lars LKW fährt. Als er betrunken die Frau des Unternehmers überfährt, schafft er die Leiche beiseite und beginnt, im grade durchstartenden Dorffest eine Spur zum aus dem Balkan-Krieg geflohenen und zurückgebliebenen Alain zu legen. Als die Leiche gefunden wird und Alain schnell als Schuldiger gelyncht werden soll, bietet Johannes ihm Zuflucht in seinem Haus und während sich die Nacht über das Örtchen legt, eskaliert die Gewalt in deren Sog sich alle Protagonisten restlos die Finger schmutzig machen.

Der neue Film von Ole Bornedal, der damals schon den fantastischen „Nachtwache“ abgeliefert hat, ist ein quasi inoffizielles Remake von Pekinpahs „Straw Dogs“ und dabei ziemlich brillant mit ein paar kleineren Makeln. Eingebettet in eine Erzählung einer ansonsten nicht vorkommenden Frau, die zu Beginn und am Ende direkt in die Kamera spricht, hat der Film an allen Stellen einen leicht ironischen Unterton. Der Film startet mit ausgedehnten Bildern der dänischen Landschaft, gibt sich fast poetisch, zeigt seine Figuren, die eigentlich Parodien realer Menschen sind (der Rechtschaffende, der Nazi, der Unternehmer, der Zurückgebliebene). Und schafft es dann, als sich die Schlinge um Alains Hals immer weiter zuzieht, eine nervenzerfetzende Spannung aufzubauen, die in der Explosion der Gewalt in und um Johannes’ Haus ihren Höhepunkt findet.

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New Town Killers (FFF09 Review)

“Because I could.”

Originaltitel: New Town Killers
Herstellungsland: UK 2009
Regie & Buch: Richard Jobson
Darsteller: Dougray Scott, Alastair Mackenzie, James Anthony Pearson

★★½☆☆ Renington
★★★☆☆ Batzman

Alistair und Jamie sind Banker in einer „Ethical Financing“-Bank und spielen „Verstecken“ mit Sean Macdonald, der zusammen mit seiner Schwester in den Rand- und Problemgebieten von Edinburgh lebt. Grade fand er heraus, dass seine Schwester 12.000 Pfund Schulden hat, woraufhin er prompt seinen Job verliert, als die Banker erscheinen und ihm genau diese Summe anbieten. Alles, was er tun muss, ist, sich 12 Stunden lang nicht erwischen zu lassen. Sean willigt ein und findet bald heraus, dass die beiden ein tödliches Spiel spielen.

„New Town Killers“ ist also ein Menschenjagd-Thriller mit Sozial-Message, dabei aber leider viel zu zahm und unoriginell inszeniert und leider ohne irgendeine wirkliche Härte zu zeigen. Für eine Hetzjagd zu lahm kommt an keiner Stelle wirkliche Spannung auf, die Regie wirkt lustlos und verlässt sich völlig auf den nun wirklich nicht sehr originellen Plot. Den Film rettet Dougray Scott, der einen recht anständigen Bösewicht-Banker ohne Moral abgibt, und der sehr schicke Britpop-Soundtrack, was es dann allerdings auch schon war. Verschenkte Chance, muss man nicht ansehen.

+++

Batzman meint:

Eine solide, oft spannende, wenn auch nicht übermässig logische “Graf Zarof” / “Millionenspiel”-Variante, die mit viel Style und guten Schauspielern in den Hauptrollen das mittelprächtige Drehbuch über Wasser hält.

Dougray Scott gibt einen faszinierend-hassenswerten Bösewicht und der junge James Anthony Pearson ein sympathisches Underdog-Opfer. Die soziale Message des Films reicht leider nicht über die ausgelutschte initiale Idee der gelangweilten Reichen, die sich über die “wertlosen” Armen erheben – das ist nicht unbedingt falsch, haben wir aber in Surviving the Game und vielen anderen Filmen schon ähnlich gesehen.

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Pontypool (FFF09 Review)

„Don’t translate this message into the english language.“

Originaltitel: Pontypool
Herstellungsland: Kanada 2009
Regie: Bruce McDonald
Drehbuch: Tony Burgess
Darsteller: Stephen McHattie, Lisa Houle, Georgina Reilly, Hrant Alianak

★★★½☆ Renington
★★★½☆ Batzman

Grant Mazzy ist Radio Deejay, sieht aus wie der Cowboy aus Big Lebowski und ist ein ziemlicher Motherfucker der alten Schule. An seinem Arbeitsplatz engekommen, beginnt er damit, seine Show abzuziehen, als erste Berichte von Aufständen und Gewaltakten im Kaff Pontypool in Kanada eintreffen, die sich recht schnell als ein Zombie Outbreak herausstellen.

Pontypool ist ein kleiner No Budget-Film mit abgewandeltem Zombie-Thema, der in der ersten Hälfte eine zutiefst hypnotische Sogwirkung entfaltet, die er gegen Ende leider zugunsten einer eher herkömmlichen Herangehensweise aufgibt. Das Setting im isolierten Radiostudio, in dem die Protagonisten erst kleine Bruchstücke von Merkwürdigkeiten mitbekommen bis sie sich nach dem von einem Außenreporter per Telefon live geschilderten Stürmung eines „Mobs“ auf eine Arztpraxis sicher sein können, dass um sie herum grade die Hölle losbricht. Grade das völlige Fehlen einer visuellen Entsprechung dieser Apokalypse macht den Film in der ersten Hälfte hochspannend.

Leider gibt der Film, wie bereits erwähnt, diese Erzählweise in der zweiten Hälfte zugunsten eines Standard-Plots auf. Eine der Produzentinnen im Studio wird infiziert, Zombies brechen ein, man entwickelt eine Flucht-Strategie und so weiter. Darüberhinaus finde ich das Wesen der Infektion überaus bekloppt. *SPOILERWARNUNG* Die Infizierung findet über die englische Sprache statt, das Verstehen von Worten führt zum Zombie-Dasein. WTF?! Es ist übrigens nur die englische Sprache befallen. Wait, what? *SPOILER ENDE*

So bleibt ein Film, der extrem spannend und hypnotisch startet, gegen Ende aber leider sein Potential verschenkt. Trotzdem mehr als empfehlenswert.

+++

Batzman meint:

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21. 8. 2009

Capitalism: A Love Story – Trailer

Hier der trailer zum neuen Michael Moore „Capitalism: A Love Story“. Ein typischer Moore, wie ich sie gerne hab. Ich freu mich drauf.

It’s got it all — lust, passion, romance and 14,000 jobs being eliminated every day. It’s a forbidden love, one that dare not speak its name. Heck, let’s just say it: It’s capitalism.

(, via /Film)

Movies named by the Internet

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College Humor stellt sich vor, wie das Internet Filme betitelt hätte. Epic Fail passt wie die Fast auf Bush.

If The Internet Named Movies (via Digg)

Black Dynamite (FFF09 Review)

„Can you dig it?“

Originaltitel: Black Dynamite
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Scott Sanders
Drehbuch: Scott Sanders, Michael Jai White, Byron Minns
Darsteller: Michael Jai White, Salli Richardson, Arsenio Hall, Kevin Chapman, Tommy Davidson, Byron Minns

★★★½☆

Black Dynamite ist Black Dynamite and the badest Motherfucker ever lived. Can you dig it?

So könnte man Black Dynamite zusammenfassen und läge damit goldrichtig. Eine Komödie, die okay startet, sich konsequent steigert und recht grandios endet, sofern man auf ein Nunchaku-Duell mit Richard Nixon steht.

Zu Beginn nervt der Film etwas mit seinen Afrofrisuren-Witzen, die seit der nackten Kanone nicht mehr witzig sind und mit seinem endlosen „Can you dig it?“ und den tausend Klischees des schwarzen Films, die er einem auf’s Auge drückt. Doch im Verlauf des Films löst er sich ein wenig von diesen etwas zwanghaft wirkenden Jokes, nimmt eine eigenständige Dynamik an und wird ab etwa der Mitte tatsächlich richtig komisch.

No one ain’t disturbing my Kung-Fu! Hier der Trailer:


(Youtube Direktdynamite)

Blood – The last Vampire (FFF09 Review)

Originaltitel: Rasuto Buraddo
Herstellungsland: Japan 2009
Regie: Chris Nahon
Drehbuch: Chris Chow
Darsteller: Gianna Jun, Allison Miller, Masiela Lusha, JJ Feild

★★★☆☆

Anime-Verfilmung von Chris Nahon, in der sich die letzte Vampirin durch eine Horde Dämonen schlitzt, um ihren Vater zu rächen. Ich kenne die Vorlage nicht, die Verfilmung ist aber unabhängig davon eher durchwachsen.

Einerseits: Wahnsinnig schlechte CGI-Effekte aus den Neunzigern, wahnsinnig unbeholfen wirkendes Dämonen-Design. Im Gegensatz dazu: Atemberaubende Kampf-Choreographien, die tatsächlich eine Menge eher mittelmäßiger Momente aufwiegen, jede Menge durchtrennter Körperteile (inklusive wahnsinnig schlechter CGI-Blutfontänen) und ein Finale, das in seinen besten Momenten an den schicken „Chinese Ghost Story“ erinnert.

Als Fan des Animes wird man an der Verfilmung wohl sowieso nicht vorbeikommen, Anhänger von Asia-Filmen wohl auch nicht. Dem Rest empfehle ich die DVD. Wenn überhaupt.

Hier der Trailer:

(Youtube Direktblood)

Cold Prey 2 (FFF09 Review)

„And your friends were slaughtered by some sort of… snow monster?“

Originaltitel: Fritt Vilt II
Herstellungsland: Norwegen 2009
Regie: Mats Stenberg
Drehbuch: Thomas Moldestad, Roar Uthaug, Martin Sundland
Darsteller: Ingrid Bolsø Berdal, Marthe Snorresdotter Rovik, Kim Wifladt

★★★½☆

Es ist ja ein bisschen problematisch, einen Slasherfilm zu rezensieren, dessen Vorgänger man nicht kennt. Cold Prey 2 macht es einem hier allerdings einfach: Er steigt ganz einfach genau am Schluß von Teil 1 ein und spinnt die Geschichte einfach weiter. Während im ersten Teil vier Kids in einem verlassenen Hotel gemeuchelt wurden, landet die einzige Überlebende Jannicke in einem Krankenhaus in der Nähe, wo der fiese Killer natürlich schon bald wieder umgeht.

Cold Prey ist handwerklich sehr gut gemacht, atmosphärisch dicht inszeniert und stellenweise hochspannend. Er ist gradlinig erzählt und angemessen hart ohne Grenzen zu überschreiten. Leider belässt er es dabei und bietet nur Standard-Slasherkost der gehobenen Güteklasse und der Killer bleibt farblos und blass und uninspiriert, latscht durchs Krankenhaus wie Michael Myers und bietet leider keinerlei eigenen Facetten. Was dem Film als ganzes aber keinen wirklichen Abbruch tut, dank durchweg guter Schauspieler, deren Charaktere genug Ecken und Kanten bieten, um sofort greifbar und nachvollziehbar zu sein. Nicht nur für Fans des Genres durchaus zu empfehlen.

Hier der Trailer:

(Youtube Direktcold)

The Killing Room (FFF09 Review)

„Welcome to Phase 2“

Originaltitel: The Killing Room
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Gus Krieger, Ann Peacock
Darsteller: Chloë Sevigny, Nick Cannon, Timothy Hutton, Clea DuVall, Shea Whigham, Peter Stormare

★★½☆☆

The Killing Room basiert auf einem realen Forschungsprogramm der CIA namens „MK-ULTRA“, in dem untersucht wurde, wie man die Gedanken von Zivilisten kontrollieren könne. Nach schon zwanzig Jahren wurde das Programm offiziell eingestellt und „The Killing Room“ spielt in einer fiktiven Gegenwart, in der es noch weiterhin betrieben wird.

Vier Menschen werden also in einen Raum gesperrt und mit ihnen allerlei Psychospielchen getrieben, von denen das erste lautet: Mal gucken, wie die anderen reagieren, wenn wir einen der Vier erschießen. Wie man sich denken kann, werden die Methoden nicht grade zimperlicher.

Der Film ist okay inszeniert, leider nur leidlich spannend und nervt mit einer trotz ruhiger Bilder wackelnden Wackelcam. Mal ein bisschen „Saw“, mal ein bisschen „Das Experiment“ bietet der Film nichts, was man nicht schon kennt. Muss man nicht gesehen haben, auch nicht als Genrefreund.

Hier der Trailer:

(Youtube Direktroom)

The Wolfman – Trailer


(Yahoo Direktwolfman, danke Nils!)

Endlich ist der bislang nur in einer Wackelcam-Version online gewesene Trailer zu dem Remake des Universal-Monster-Klassikers „The Wolfman“ veröffentlicht worden. Die ersten Bilder der Transformation beruhigen mich schonmal und auch sonst sieht mir das endlich mal wieder nach gepflegten, viktorianischen Werwolf-Horror aus. Finally!

20. 8. 2009

Moon (Review FFF09)

“I’m here to help you, Sam”

Originaltitel: Moon
Herstellungsland: Großbritannien 2009
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Duncan Jones & Nathan Parker
Darsteller: Sam Rockwell, Kevin Spacey (Stimme von GERTY)

★★★☆☆

moon_poster

Die Zukunft: Die Energieprobleme der Erde sind fast Geschichte. Der Mond liefert saubere sichere, kostengünstige Energie. Riesige vollautomatische Erntemaschinen ernten Mondgestein und gewinnen daraus irgendwie Energie, die dann zur Erde geschickt wird.
Die gesamte Ernteanlage ist so hochtechnisiert, dass sie von einem einzigen Menschen und einem intelligenten Roboter namens GERTY verwaltet werden kann.
Sam Bell ist einer von denjenigen, die sich für eine dreijährige Arbeitsmission auf der Station verpflichtet haben. Jetzt steht er aber kurz vor dem Ende seines Turns und freut sich zu Frau und Tochter zurückzukehren. Doch die Gesundheit macht ihm zu schaffen und nach einem Unfall macht er eine bizarre Entdeckung…

Moon das Low-Budget Regiedebut von David Bowies Sohn Duncan Jones, ist hübsch gedreht und von Sam Rockwell in Doppelrolle hervorragend gespielt. Auch Kevin Spacey als Stimme des Roboters Gerty, der bewusst als Anti-HAL angelegt wird, ist passend und sorgt für amüsante Momente. Moon ist hübsch ausgestattet (sieht für sein mageres Budget sehr gut aus, auch wenn die beim FFF gezeigte Kopie extrem unscharf schien) und hat ein paar schicke Ideen, die den Arbeitsalltag an Bord der Raumstation recht realistisch wirken lassen. Der über Smileys kommunizierende Roboter ist drollig anzusehen und die überall klebenden Post-Its lassen vermuten, dass auch die Klebezettelindustrie gewaltige Fortschritte gemacht hat, denn die Teile bappen bombenfest, anstatt wie ihre heutigen Vertreter nach kurzer Zeit die haftung zu verlieren und gen Boden zu segeln. Das nenn ich mal Fortschritt.

Das große Problem dieses Films der ja allenthalben als “intelligent SciFi” verkauft wird, ist seine völlige Überraschungslosigkeit und die unnötig gedehnte Erzählweise. Moon ist mal wieder einer jener Filme, die eine großartige 25min Twilight Zone-Folge abgäben, ihre Idee aber leider unnötigerweise auf Spielfilmlänge dehnen.

Den Beitrag „Moon (Review FFF09)“ weiterlesen…

Avatar – Teaser Trailer


AvatarDirekt

Der Teaser zu James Camerons erstem Kinospielfilm seit 12 Jahren. Sieht eher nach dem Trailer zum dazugehörigen Computerspiel aus. Will aber natürlich noch kein Urteil fällen, Erwartungen sind allerdings gedämpft jetzt. Befürchte vor allem schlimmen Ethno-Kitsch.

War of the Worlds: Goliath – Trailer


(Youtube Direktgoliath, via Quiet Earth)

Hier der Trailer zu Steampunk-Anime-Sequel zu „War of the Worlds“. Sieht okay aus für ein Anime, nur leider nicht sehr steampunkig. Sei’s drum, unsteampunkige Tripods sind besser als gar keine Tripods.

In 1900, the Earth was attacked by ruthless invaders from the planet Mars. The Martian’s 80 ft tall, heat-ray spewing, Tripod battle machines laid waste to the planet, but the invaders ultimately fell prey to Earth’s tiny bacteria.

Fourteen years later, Man has rebuilt his shattered world, in large part by utilizing captured Martian technology. Equipped with giant, steam-powered Tripod battle machines, the international rapid reaction force, A.R.E.S., is Mankind’s first line of defense against the return of the rapacious Martian invaders. Based in a massive fortress complex at the south end of Manhattan Island, the young warriors of A.R.E.S. train under the leadership of Secretary of War, Theodore Roosevelt, and the grim General Kushnirov.

And return the Martians do. The rematch finds the multinational squad of the A.R.E.S. battle Tripod “Goliath” on the front-lines of a vicious interplanetary offensive when the Martian invaders launch their second invasion using even more advanced alien technology. In the crucible of combat, this young team helming the mighty Goliath will be tested to the limits of their endurance and courage as they fight for Mankind’s very survival under the onslaught of an implacable enemy.

The Children (FFF09 Review)

Originaltitel: The Children
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Tom Shankland
Darsteller: Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Eva Sayer, Jeremy Sheffield

★★★☆☆ Renington
★★☆☆☆ Batzman (direkt zum Review)

Zwei Paare samt Kinder verbringen die Weihnachtsfeiertage zusammen und laut den Regeln des Horrorfilms dreht irgendjemand durch. In diesem Falle sind’s die Kids, die ihre Eltern auf die ein oder andere originelle Art meucheln.

„The Children“ war für mich eine kleine Überraschung, den erwartet hatte ich genau nichts von diesem Film. Und er startet auch mit jeder Menge Klischees und Standards, mündet dann aber recht schnell in einen überraschend blutigen, gorigen und noch überraschender konsequenten Horror-Streifen, der auch vor unangenehmen Szenen nicht zurückschreckt.

Sicher, der Schrecken beschränkt sich auf Standards, angefangene Erklärungen werden nicht zu Ende erzählt, die Schauspielerei ist nicht mehr als okay… aber auf DVD lässt sich das schön anschauen. Ins Kino muss man dafür allerdings nicht.

+++

BatzmanBatzman meint: ★★☆☆☆

Children hätte ein ganz netter Beitrag zum “Evil Kids”-Genre werden können, wenn er auch nur einen Hauch Originalität mitbringen würde. Leider verlässt er sich ausschließlich auf das Konzept “kleine Kinder machen böse Sachen”, bzw. “Erwachsene müssen sich kleiner Kinder erwehren”, ohne das Potential das diese Idee bietet wirklich auszuloten. Jegliche metaphorik bleibt ungenutzt und die rein technische Inszenierung, die obendrein auch mit relativ stereotypen Charakteren bestückt ist, schafft es auch nicht echtes Interesse für die Figuren zu wecken.
Wo ein Film wie “Who could kill a child – Ein Kind zu töten” auch heute noch eine verstörende Atmosphäre verströhmt, die über den reinen Film hinaus wirkt, bleibt The Children brav im Rahmen der Genrekonventionen und hat nicht eine Szene zu bieten, die wir nicht andernorts schon besser gesehen hätten.

Da dann vielleicht doch lieber mal “Joshua” von George Ratliff angucken, denn der hat tatsächlich ein paar neue Ideen an Bord.

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The Tournament (FFF09 Review)

„Oh God, please give me strength… because I need a drink.“

Originaltitel: The Tournament
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Scott Mann
Buch: Jonathan Frank, Nick Rowntree
Darsteller: Ving Rhames, Kelly Hu, Robert Carlyle, Andy Nyman

★★★½☆

Alle sieben Jahren findet ein Wettkampf auf Leben und Tod zwischen den 30 besten Auftragskillern der Welt statt. Nur einer überlebt und räumt den Preis von 10 Millionen Dollar ab. Und diesmal ist sogar der Gewinner der letzten Saison am Start, und der ist aus auf Rache für seine ermordete Frau. Die Killer haben allesamt eine „Ortungs-Bullet“ eingenäht und fiese Geschäftsleute sitzen zusammen in einem Raum, um das 24 Stunde dauernde Spektakel auf Überwachungskamera und Hightech-Schnickschnack zu verfolgen. Nur blöd, dass einer der Killer seine „Ortungs-Bullet“ rausgeschnitten und einem Priester in den Kaffee geschmissen hat. Und der findet sich ab dann ziemlich vielen Anschlägen auf sein Leben ausgesetzt.

„The Tournament“ ist ein ziemlich abgefahrener Over-The-Top-Actionfilm in der Tradition von „Crank“ und ebenfalls wie der mit jeder Menge platzender Köpfe und Körper ausgestattet. Splatter-Action at its best mit einer Cast, der der Film sichtlich Spaß macht. Eigentlich ein sicherer 4 Sterne-Kandidat, wenn, ja, wenn…

Wenn das Ende nicht wäre. Ohne zu spoilern, aber der Film leistet sich am Ende einen dermaßen Bruch in der Logik, der tatsächlich die Rezeption des Films beeinträchtigt und mindestens holpern lässt. Wenn das komplette Finale des Films in der Nacht stattfindet, in Echtzeit (Countdown) und dann innerhalb weniger Minuten die Sonne scheint, wie es jeglicher Erfahrung widerspricht… dann muss man sich als Betrachter schon fragen: „Was zum Geier haben die sich dabei nur gedacht?“

Wäre das Ende dann ganz am Schluß nicht so explosiv, wie es ist, hätte der Film noch schlechter abgeschnitten, denn das hier versaut einem die ansonsten wirklich sehr vergnüglichen ersten 90 Minuten. Es bleibt ein sehr guter Film mit jeder Menge explodierenden Köpfen und einem sehr durchwachsenen Ende, den man aber trotzdem im Kino schauen sollte.

Polytechnique (FFF09 Review)

„Your son taught me how to fear.“

Originaltitel: Polytechnique
Herstellungsland: Canada 2009
Regie: Denis Villeneuve
Buch: Jacques Davidts
Darsteller: Maxim Gaudette, Sébastien Huberdeau, Karine Vanasse

★★★★½

Am 6. Dezember 1989 kommt der 25jährige Marc Lépine mit einem halbautomatischen Gewehr in die École Polytechnique in Montreal, Quebec, Canada und erschießt 28 Menschen, bevor er sich selbst das Leben nimmt. Seine erste Attacke fand in einem Schulraum statt, in dem er Frauen von den Männern separierte, letztere aus dem Raum schickte und die Damen erschoß (drei von neun überlebten), nachdem er von sich gab, gegen Feminismus zu kämpfen. Die ganze Story dazu steht auf Wikipedia, „Polytechnique“ erzählt die Geschichte dieses Amoklaufs.

„Polytechnique“ ist mit einigem Abstand der beste Film, den ich jemals zum Thema Amoklauf gesehen habe. Fange wir zunächst mal mit den cineastischen Formalien an, die dieser Film mit Bravour meistert. Der Film ist klar gegliedert in drei Akte. Erster Akt sind die Vorbereitungen aller Protagonisten auf den bevorstehenden Schultag, sowohl von Opfern als auch Amokläufer. Der zweite Akt ist die Tat an sich, die sich an einer Scharnierstelle (die Separation von Männern und Frauen) zunächst der männlichen Sicht des Geschehens widmet, um daraufhin dieselbe Geschichte (wieder nach einer Scharnierstelle, die im Selbstmord eines Überlebenden mündet) aus Sicht der weiblichen Protagonisten erzählt und schließlich in einem finalen Monolog (einem Brief einer Überlebenden an die Mutter des Amokläufers) endet. Diese Perspektivwechsel sind angelehnt an Erzähltechniken, die damals von Kubrick erfunden wurden (Die Rechnung ging nicht auf) und von Tarantino in Reservoir Dogs und Pulp Fiction weiterentwickelt wurden. Das macht den Film aber noch nicht zu dem brillanten Film, der er ist.

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Coffin Rock (FFF09 Review)

„Negative, negative, negative, negative, negative, negative, negative, negative!“

Originaltitel: Coffin Rock
Herstellungsland: Australien 2009
Buch & Regie: Rupert Glasson
Darsteller: Lisa Chappell, Robert Taylor, Sam Parsonson

★★★☆☆

Jessie und Rob Willis versuchen seit Jahren, ein Kind zu zeugen. Beim Testen von Robs Spermien sieht der psychopatischen Evan Jessie und verliebt sich in sie, kündigt seinen Job und zieht in das Heimatkaff von Jessie und Rob. Als Jessie nach einer Party betrunken ist, kriegt Evan seine Chance, pimpert die Gute und die wird prompt schwanger, woraufhin Evan natürlich einige Ansprüche an die Dame stellt.

Was sich ab dann vollzieht, ist ein gradlinig erzählter Psycho-Thriller, der trotz seiner etwas konstruiert wirkenden Ausgangsszenarios durchaus zu gefallen weiß. Der Film bietet zwar beileibe nichts neues, das erzählt er aber konsequent durch und hat mit Fisch-Felatio und Tattoo-Entfernungsmethoden, die der Schulterbiss-Szene aus „Dawn of the Dead“ in nichts nachsteht, durchaus seine Momente.

Sicherlich kein großes Kino, aber solide inszeniert und gespielt. Kann man auf DVD gut weggucken.

Bronson (FFF09 Review)

„I gave you fucking magic down there“ – „No Charlie, you pissed on a fucking Gypsie in the middle of nowhere“

Originaltitel: Bronson
Herstellungsland: UK 2009
Buch & Regie: Nicolas Winding Refn
Darsteller: Tom Hardy

★★☆☆☆

Michael Gordon Peterson ist Charles Bronson (gespielt von Tom Hardy), ein Knastbruder, der in diesem Film seine (auf einer wahren Story basierende) Geschichte erzählt. Und die geht so: Michael war schon immer ein Raufbold und begrüßt so ziemlich jeden als erstes mit einem Kinnhaken. Mit 19 überfällt er ein Postamt und landet im Knast, wo er zu Charles Bronson wird. Und immer noch munter Kinnhaken verteilt.

Raus aus dem Knast und nach einer verwirrenden Session im Irrenhaus besucht er seinen Onkel, der Transenpartys schmeisst, bleibt für Paarundneunzig Tage auf der legalen Seite und klaut schließlich den Ring, den er seiner Freundin schenken will. Und landet wieder im Knast, wo er schließlich Künstler wird. Is ja logisch. Und wieder jede Menge Kinnhaken.

Bronson ist ein schlechter Film, der sich nicht entscheiden kann, ob er nun arty-farty Arthouse, eine Gewaltstudie oder Slapstick sein will und da mäandert er munter zwischendrin rum und hinterlässt den Zuschauer ziemlich ratlos.

Wäre da nicht Hauptdarsteller Tom Hardy, dessen Mimik und Spiel durchaus die humorige Seite des Films betonen will und so den Film mehr als einmal auf ein unterhaltendes Niveau hebt, wäre der Film eine ziemliche Vollkatastrophe. So bleibt ein ziemlich verworrener Film ohne nennenswerte Momente und mit einem guten Hauptdarsteller. Nichtmal auf DVD empfehlenswert.

Hier der Trailer:

(Youtube Direktbronson)

19. 8. 2009

Kurzreviews: Zak and Miri make a porno, State of Play, Radio Rock Revolution, Nachts im Museum 2, Ex Drummer, u.a.

Heute im Kurzdurchlauf kommen wieder all jene Film vor, die in den letzten Wochen aufgelaufen sind und für die einfach die Zeit fehlte sie in der mir eigenen epischen Ausführlichkeit abzuhandeln.

Dabei: Zack and Miri make a porno +++ State of Play +++ Radio Rock Revolution +++ Nachts im Museum 2 +++ Ex Drummer +++ Shopping Center King

Zack and Miri make a porno – USA 2008

★★★☆☆

Zwei Freunde (Seth Rogen und Elisabeth Bank) versuchen ihrer ewigen Finanzklemme durch eine einfache Idee zu entkommen, sie drehen einen Amateurporno, denn Sex verkauft sich immer gut. Natürlich klappt das trotz viel gutem Willen nicht ganz so problemlos wie gehofft…

Kevin Smith versucht sich an einer überraschend konventionellen RomCom, die er mit den Zutaten würzt die ihn berühmt gemacht haben: Absurde Dialoge von liebenswerter Obszönität und spassigen Popkultur-Referenzen. Das Ganze ist wie zu erwarten ein seltsamer Zwitter, dessen Elemente unterschiedlich gut funktionieren, wobei die sympathische Besetzung und die dem ganzen innewohnende Herzlichkeit viele der lahmeren Momente verschmerzen lässt.
Star Wars in der Pornoversion ist nicht neu, hier aber durchaus ulkig. Jason Mewes mal nicht als Jay, aber irgendwie doch Jay sorgt für einige Lacher und Justin Long darf als schwuler Pornostar in einem Cameo brillieren. Das am Ende doch etwas weniger Begeisterung aufkommen mag, als bei anderen Smith-Produktionen liegt dann wohl auch eher in der Berechenbarkeit des Formats, das hier weniger karikiert, denn brav variiert wird. Trotz vieler Four Letter Word und ein paar nackigen Verrenkungen ist der Film letztlich doch eine typische Liebesgeschichte und damit wesentlich harmloser als andere Werke Smiths. Dennoch, für nen netten Sonntagabend ist der Film okay.

State of Play – Der Stand der Dinge – USA 2009
★★½☆☆

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Antichrist – Neues Poster

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Zum “Skandalfilm” von Lars von Trier, der hierzulande am 10.09. startet, wurde ein hübsches neues Poster veröffentlicht, das mich an die Cover der britischen video nasties erinnert mit einer hübsch ausgestellten banned-Attitüde. Im Übrigen finde ich alle Poster des Films recht eindrucksvoll, weshalb ich sie hier noch mal zusammentrage, da wir sie noch nicht hatten.

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Outland – Remake

outland

Hollywood bündelt seine Kreativkräfte und macht mal wieder etwas sehr erstaunliches: Ein Remake eines SciFi-Klassikers aus den 80ern. Diesmal der Space-Krimi „Outland“, damals mit Sean Connery unter der Regie von Peter Hyams. Regie beim Remake wird Michael Davis führen, dessen „Shoot ‘em up“ ich alleine deshalb nicht mochte, weil ich keine Mohrrüben mag (was ich schreibe, währen ich nen Shot Karrottensaft zu mir nehme, ahem).

Warner Bros. is resurrecting the 1981 space Western in an incarnation to be written by Chad St. John and directed by Michael Davis. Hollywood Gang’s Gianni Nunnari is producing, with the company’s Craig Flores exec producing.

The original, which drew comparisons to “High Noon,” starred Sean Connery as a marshal on one of Jupiter’s moons who is investigating mysterious deaths. He’s forced to take on the colony’s corporate administrators alone when the rest of the colonists refuse to help. It was written and directed by Peter Hyams.

The new take expands the concept, making it tentpole-sized, while keeping the original’s theme. The story takes place in an orbiting city around the moon, where a cop uncovers a murderous conspiracy endangering the entire city. With a week before his retirement back to Earth, our hero has to choose between walking away with his wife, or taking on a private army with his overachieving ex-partner and wife’s former boyfriend.

‘Outland’ remake in works (via /Film)

IMDBs Top 15 Filme der 00ers

IMDB hat die 15 bestbewerteten Filme der letzten zehn Jahre in eine Liste gepackt. Nummer Eins ist keine große Überraschung und wenn ich richtig wach bin, denke ich mal drüber nach, wie meine Liste aussähe… jedenfalls anders, als die hier:

15. Requiem for a Dream (2000)
14. Eternal Sunshine of the Spotless Mind (2004)
13. Spirited Away (2001)
12. The Pianist (2002)
11. The Lives of Others (2006)
10. The Departed (2006)
9. Amélie (2001)
8. Wall-E (2008)
7. The Lord of the Rings: The Two Towers (2002)
6. Memento (2000)
5. Up (2009)
4. The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (2001)
3. City of God (2002)
2. The Lord of the Rings: The Return of the King (2003)
1. The Dark Knight (2008)

What hath this new century wrought? In our latest Power of Film feature, we chronicle the The Top Rated Films of the New Millennium, looking at the 15 films made since 2000 that our users have rated as the best of the new millennium. Despite the prevalence of a certain trilogy and a particular comic book hero, there are surprises to be had, from independent films to non-English language films to even two animated favorites, one from just this year.

Power of Film: Top Rated Films of the New Millennium (Danke Torsten!)

Saw VI – Neues Poster

saw6-boxinggloves-poster-fullsize

Man mag vom Saw-Franchise halten, was man will… die Artworks dazu sind schon immer wieder ziemlich schick.

(via First Showing)

18. 8. 2009

William S. Burroughs: A Man Within – 5min Teaser Trailer


(Youtube Direktburroughs, via Quiet Earth)

Hier der Trailer zur William S. Burroughs-Doku „A Man Within“. „A man always dangerous to society“… „I want something to shoot!“… Hell, yeah!

Carriers (FFF09 Review)

„Rule Number 1: Stay away from the infected.“

Originaltitel: Carriers
Herstellungsland: USA 2009
Buch & Regie: Àlex Pastor, David Pastor
Darsteller: Chris Pine, Lou Taylor Pucci, Dale Malley, Emily VanCamp, Piper Perabo

★½☆☆☆ Reningtion
★★★½☆ Batzman (direkt zum Review)

Der Eröffnungsfilm des Fantasy Filmfests 2009 war „Carriers“, der Pandemie-Apokalypsen-Thriller, dessen Trailer wir hier vor einer Weile posteten. Ursprünglich war der Film bei IMDB von 2007 gelistet und jetzt, da ich ihn gesehen habe, dünkt mir auch, warum er auf einmal einen Release beschert bekommt: Weil Chris „Captain Kirk“ Pine darin quasi genau dieselbe Rolle des liebenswerten Arschlochs spielt. Nur heisst er hier anders.

Danny und sein Bruder Brian (Chris Pine), dessen Freundin Bobby und Dannys Bekannte Kate befinden sich auf der Flucht vor einem Virus, das bereits fast das ganze Land entvölkert hat. In einem verlassenen Hotel an der Küste, in dem die Brüder früher immer Urlaub machten, wollen sie die Apokalypse aussitzen. Unterwegs treffen sie auf einen Vater und seine infizierte Tochter, lassen diese zunächst stehen, arangieren sich aber mit ihnen, nachdem ihr Motor explodiert und sie auf deren Auto angewiesen sind. Also wird der hintere Teil des Wagens abgeklebt, ein Kompromiß bezüglich der Reiseziele ausgehandelt (der Vater hat von einem Heilmittel in einem Krankenhaus in Texas gehört) und weiter gehts. Als sich das Heilmittel als Bullshit erweist, und die Kleine kacken muss, es aber nicht alleine aufs Klo schafft, klauen die vier schnurstracks die Karre und lassen beide stehen, auf dass sie nie wieder im Film eine Rolle spielen.

Womit wir beim ersten sehr ärgerlichen Punkt des Films wären: Er führt Figuren lange ein, knüpft mit ihnen Handlungsstränge, nur um sie dann einfach zurückzulassen. Und das macht der Film nicht nur einmal, wie man sich denken kann.

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Bruce Willis, Schwarzenegger in Sly Stallones „The Expendables“

schwarzenstallonewillis

Sylvester Stallones in Produktion befindlichen „The Expendables“ hatte ich bisher nur am Rande im Auge, jetzt hat Bruce Willis allerdings einen Cameo-Auftritt bestätigt, bei dem sowohl er als auch Arnold Schwarzeneger und Stallone himself gleichzeitig auf der Leinwand zu sehen sein werden. Clash of the Action-Giants, würde ich mal sagen.

The “Die Hard” star confirmed to MTV News that he is leaving time open on his schedule to shoot a cameo for “The Expendables,” the ultra-violent, star-studded action flick written/directed by and starring Sylvester Stallone. Sly is currently putting the finishing touches on the movie, which also stars Jason Statham, Jet Li and Mickey Rourke as mercenaries overthrowing a South American dictator. Willis said that the he will soon join Stallone and Arnold Schwarzenegger to shoot a very special scene for the flick.

Bruce Willis Will Join Sylvester Stallone And Arnold Schwarzenegger On Screen In ‘The Expendables’ (via /Film)

17. 8. 2009

David Lynchs Interview Project

lynchDas muss man sich einmal vorstellen: David Lynch, verantwortlich für soviele Brainfucks, dass mir schlecht wird, wenn ich nur an seine (zugegeben, meistens genialen) Filme denke, dreht einen Road Trip Film, der zeigen soll wie die Amerikaner wirklich sind, ohne Vorurteile zu bestärken und auf die Lustigkeit der Rednecks hinzuarbeiten.

Der Plan: Es gab keinen Plan. Ein Team hat innerhalb von 70 Tagen 20.000 Meilen zurückgelegt und sich mit Menschen getroffen, um sie zu interviewen. Was dabei rausgekommen ist, ist nicht einmal ansatzweise so banal, wie es sich anhört und das nicht nur, weil Lynch seine Finger im Spiel hat, sondern weil endlich mal normale Menschen mit normalen Träumen und Sorgen in die Kamera sehen und dabei zeigen wie besonders jede Geschichte ist.

Umgesetzt wurde die Serie so, dass man alle drei Tage eine neue Folge online sehen kann. Ich habe gerade damit angefangen und muss wohl meine heutige To-Do-List irgendwo verstecken, wo ich sie erst morgen wieder finde.

via

Family Guy vs Hollywood Top 10

Ich weiß, ich weiß, es gibt einige Leser, die mit der Serie nichts anfangen können und angeführt werden sie vermutlich vom Filmfreund Batzman, der behauptet, dass Family Guy den einen Witz immer und immer und immer wieder reißt. Aber ich kann mir nicht helfen: Immer wenn ich traurig bin, zwanzig Minuten Zeit und/oder schlechte Laune habe, schaue ich mir eine Folge Family Guy an und bin wieder Mensch. Und weil ich gerade zum x-ten Mal die sieben Staffeln durch schaue, fiel mir auf, dass wir noch keinen Family Guy vs Hollywood Artikel haben.

Deswegen haben wir hier die Top 10 der besten Hollywood-Prügel. Darf, nein muss in den Kommentaren fortgeführt werden!

10 |  Der Hals von Matt Damon

Matt Damons Hals

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Spiderman 5 und 6 bereits in Arbeit

Sony hat grade Drehbuchautor James Vanderbilt, der bereits einen ersten Entwurf für Spiderman 4 schrieb und davor u.a. das Script zu „Zodiac“ lieferte, angeheuert, um die Drehbücher für Spidey 5 und 6 zu schreiben. Ob Sam Raimi, Tobey Maguire oder Kirsten Dunst an Board sind, ist noch nicht klar. Ist Sony aber auch egal, wenn die abspringen, wird’s eben ein Reboot, hauptsache Spidey.

Sources said it was unclear whether Raimi, Tobey Maguire and Kirsten Dunst will be back. If they aren’t, Vanderbilt’s script would be the blueprint for a franchise reboot.

Sony sets writer to spin ‘Spider-Man’ (via First Showing)

16. 8. 2009

Who you’re gonna call? Ghostbasterds!

Da wir ja, wie hier schon angemerkt wurde, jeden Pups zu dem Film veröffentlichen. Hier das erste Poster zum unangekündigten Crossover, von Quentin Reitman.

Dexter – Early Cuts / Comic Con Baby Art

dexter
Als Dexter-Fanboy sauge ich beinahe alles auf, nur um die Zeit zu überbrücken bis die neue Staffel beginnt. So auch einen klitzekleinen Teaser Trailer zu einem 12-teiligen Webisode Prequel, der uns zeigt wie Dexter überhaupt die Zeit verbracht hatte, bevor er zur Polizei ging. Warten müssen wir noch bis Herbst, aber das sollte es uns auch wert sein..!

Liebe Dexter-Freunde, das ist ja noch nicht alles, denn es gibt noch ein paar kleine Baby-Häppchen für Zwischendurch.
dexter-comic-con-baby-art-2

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Inglourious Plummers

Ich glaube das viel zu schöne Wetter und die Sonntaghaftigkeit des Tages entschuldigen, wenn ich eher semi-wertvolles Zeug auf den Markt bringe. Quasi nur der Aktualität und Nerdigkeit wegen:


DirektPlummers

via

15. 8. 2009

Zombie Girl – - Through 8/20 Only!

Zombie GirlNach einer durchzechten Nacht geht doch nichts über eine schöne Dokureihe. Man muss sich überhaupt nicht anstrengen, hat alle Zeit der Welt und lernt noch etwas dazu. Für all diejenigen, die ähnlich wie ich, erst viel zu spät ins Bett gegangen sind und sich so untot fühlen, habe ich hier genau das Richtige:

Die Dokumentation über Emily Hagins, die einen Zombie-Film dreht (F5 berichtete). Das Besondere daran liegt auf der Hand, nämlich dass sie erst 12 Jahre alt ist (und schon mit 10 das Skript geschrieben hat!).

Emily Hagins is making a zombie movie. It’s feature-length, it’s bloody, and the zombies don’t run—just like it should be. But there’s just one difference between her film and every other zombie movie you’ve ever seen: Emily is twelve. ZOMBIE GIRL: THE MOVIE is the documentary that chronicles the making of her film.

Most twelve-year-olds are busy with friends, homework, and online chatting. So is Emily, but she’s also part of a new generation of teenagers raised on technology and expressing themselves through video. Only—she’s doing it on a feature-length scale!

With the help of her mother as agent, crew, and biggest fan, Emily launches an epic adventure in genre filmmaking, battling everything from budget shortfalls to self-doubt, all while coming of age as a teenager. Emily has the vision and her mom has the driver’s license. Together, their journey is a fascinating look at a growing world of young moviemakers and the bloodiest mother/daughter story you’ve ever seen.

Und das Beste: Diese Dokumentation gibt es für nichts und wieder nichts im Internet zu sehen. Einfach hier entlang.

Und jetzt lasst mich in Ruhe. Mein Kopf…
Mein.
Kopf.
Auaua aua.

Danke Fabian!

Gentlemen Broncos – Trailer zum neuen Film von Jared „Napoleon Dynamite“ Hess


(Youtube Direktbronco, via AHT)

Hier der Trailer zu „Gentlemen Broncos“, dem neuen Film von Jared „Napoleon Dynamite“ Hess und der hat damit praktisch den dritten Teil zu Napoleon gedreht, oder wie? Ich finde diese ganzen „Skurrile Charaktere“-Filme ja zusehends anstrengend, wenn das hier mit den ganzen SciFi-Elementen auch durchaus okay aussieht, aber eben auch ein Stück weit sehr bemüht. Meh.

14. 8. 2009

Tödliches Kommando (Review)

“War is a drug.”

Originaltitel: The Hurt Locker
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Kathryn Bigelow
Darsteller: Jeremy Renner, Anthony Mackie, Brian Geraghty, Guy Pearce, Ralph Fiennes, David Morse, Christian Camargo, Suhail Aldabbach, Sam Spruell, Sam Redford
★★★★☆

hurtlockerNie hat sich Hollywood so zügig und zahlreich der Traumata im eigenen Land angenommen. Nie haben so schnell so viele Filme den gesellschaftlichen Wandel zu erfassen, nie die Auswirkungen eines US-Krieges so sehr ins kollektive (Kino-)Bewusstsein zu rücken versucht wie in den vergangenen Jahren. Zahlreiche Autorenfilmer meldeten sich zu Wort, mit Filmen wie “United 93″, “World Trade Center”, “Rendition”, “In the Valley of Elah” oder “Redacted”, noch bevor überhaupt ein Ende der Intervention im Irak absehbar sein konnte. All diese Arbeiten waren kommerzielle Misserfolge, ob starbesetzt oder nicht, und all diese Filme hatten trotz unterschiedlichster formaler Ansätze wenig bis gar nichts mitzuteilen über den so genannten Krieg gegen den Terror, den internationalen Konflikt, „das zweite Vietnam“. So sinnfällig ihre Zwischenmeldungen erscheinen mochten, der fehlende zeitliche und räumliche Abstand hat keine allzu tiefsinnigen Reflexionen hervorgebracht – und so verstanden sich diese Filme offenbar als politisches Sprachrohr, gleich wenn sie angesichts ihrer von banal (“Lions for Lambs”) bis reaktionär (“The Kingdom”) changierenden Erkenntnisse besser hätten schweigen sollen.

In der Post-Bush-Ära, eingeleitet sogleich mit einem verkündeten Rückzug amerikanischer Truppen aus dem Irak, werden die Geschichten im Konfliktherd munter weitererzählt, selbst wenn man dazu in der Zeit um einige Jährchen zurückgehen muss, wie in Kathryn Bigelows erster Langfilmregiearbeit seit sieben Jahren. Mit unmittelbarer Handkamera rückt sie einem auf Bombenentschärfung spezialisierten Sondereinsatzteam im irakischen Kriegsgebiet auf die Pelle: Gemeinsam mit ihnen lässt sie den Zuschauer durchs Zielfernrohr blicken, sich hinter Mauern verstecken oder minutenlang Zünder deaktivieren, während ihr Objektiv hautnah jedes Hitzeflimmern, jede Schweißperle und jedes Staubkorn ins Visier nimmt.

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Law Abiding Citizen – Trailer


(Youtube Direktlaw, via Electru)

Hier der Trailer zu „Law Abiding Citizen“ mit Gerard Butler und Jamie Foxx, sieht mir nach einem vielversprechenden Selbstjustizthriller der anderen Art aus. Die Poster gibt’s bei /Film, hier der Plot:

Clyde Shelton (Gerard Butler) is an upstanding family man whose wife and daughter are brutally murdered during a home invasion. When the killers are caught, Nick Rice (Jamie Foxx), a hotshot young Philadelphia prosecutor, is assigned to the case. Over his objections, Nick is forced by his boss to offer one of the suspects a light sentence in exchange for testifying against his accomplice.

Fast forward ten years. The man who got away with murder is found dead and Clyde Shelton coolly admits his guilt. Then he issues a warning to Nick: Either fix the flawed justice system that failed his family, or key players in the trial will die. Soon Shelton follows through on his threats, orchestrating from his jail cell a string of spectacularly diabolical assassinations that can be neither predicted nor prevented. Philadelphia is gripped with fear as Shelton’s high-profile targets are slain one after another and the authorities are powerless to halt his reign of terror. Only Nick can stop the killing, and to do so he must outwit this brilliant sociopath in a harrowing contest of wills in which even the smallest misstep means death. With his own family now in Shelton’s crosshairs, Nick finds himself in a desperate race against time facing a deadly adversary who seems always to be one step ahead.

Me and Orson Welles Trailer

Jaja, richtig: Es ist Zac Efron in diesem Trailer zu sehen und das was er macht, sieht tatsächlich nach ernstzunehmender Schauspielerei aus. Auf die Gefahr hin eine ganze Bastion unterentwickelter, frustrierter, ekelhaft pubertierender Teenie-Gören anzulocken, die reihenweise Efron ihre ewige verpickelte Liebe schwören: Es sieht ganz so aus, als könnte er tatsächlich mehr als nur der feuchte Traum einer Horder verwirrter Teeanger zu sein.


DirektOrson

Zac Efron spielt hier einen vielversprechenden Teenager-Schauspieler, der in Orson Welles Theaterstück “Julius Caeser” auftreten möchte. Und was ein “Theater” ist, das erklären wir den kleinen Mädchen in der nächsten Folge.

Vielleicht erleben wir ja gerade die Geburt des nächsten DiCaprio..!

via

Bryan Singer dreht „Battlestar Galactica“-Reboot

Nachdem die Serie „Battlestar Galactica“ abgeschlossen wurde, dreht Bryan Singer demnächst eine Kinoversion des Stoffes. Das Teil wird eine komplette Neuerfindung und soll weder mit den alten Filmen und Serien noch mit den neuen Verfilmungen zu tun haben. Egal, hauptsache Zylonen.

Bryan Singer is attached to direct and produce Universal’s big-screen version of “Battlestar Galactica.”

The deal hyper-jumps the development of “Galactica,” for which Universal quietly picked up the movie rights in February from original show creator Glen A. Larson as the lauded Sci Fi series was wrapping up.

The deal also brings Singer back to a project he was close to getting off the ground at the beginning of the decade. Singer and Tom DeSanto were developing with USA for Fox TV a backdoor pilot that was intended to be a sequel to the 1978 series, but those were shelved after the attacks of Sept. 11.

(The premise involved a human civilization on 12 planets decimated from an attack by intelligent robots known as Cylons. Survivors are led by the starship Galactica in their attempt to find a mythic 13th planet named Earth.)

Bryan Singer to direct ‘Battlestar’ film (via Filmstalker)

Survival of the Dead – Featurette


(Myspace Direktzombies, via Laughing Squid)

Hier ein nettes Featurette zu Romeros „Survival of the Dead“ mit Musik aus Carpenters „They live“.

Dorian Gray Trailer

Oscar Wildes “Das Bildnes des Dorian Gray” hat vor über 100 Jahren für Skandale gesorgt (“Oscar goes Wilde”-Kalauer bitte hier einfügen). Was der Trailer heute verspricht ist wahrscheinlich mittlerer Hollywood-Porn-Standard. Nichts desto trotz sieht der Trailer recht viel versprechend aus, was wahrscheinlich nicht nur an Colin Firth liegt, sondern an der hübsch-düsteren Atmosphäre. Hoffen wir mal, dass der Film hält was der Trailer verspricht.


DirektGray

Die Geschichte handelt vom reichen Dorian Gray, der eines Tages erkennt, dass auch er altert. Um das zu verhindern, lässt er sich von dem erfolgreichen Maler Basil Hallward portraitieren und lässt nach einer Art Seelenausverkauf das Portrait statt seiner selbst altern. Und ab hier beginnt die Party…

via

Arty-Farty in a good way! Trailer zu “(Untitled)”

Ich mag Kunst eigentlich ganz gerne, vor allem wenn ich sie nicht verstehe. Dazu zählt natürlich zum großen Teil Konzept-Kunst oder Performance Art. Da kann ich mich amüsieren, aber trotzdem fasziniert davor stehen. Und ich mag das immer, wenn das auch in Filmen mal vorkommt. Ich mochte Waters “Pecker” zum Beispiel sehr gerne, weil der sich so herrlich lustig gemacht hat über die New Yorker Kunstwelt, ohne sie dabei scheisse zu finden. Ich finde ja sowieso das diese geschlossenen Zirkel aus Künstlern, Galeristen und Kunstliebhabern extrem viel Potential bereithält für einen (oder mehrere) Filme. Und jetzt gibt es einen, dessen Trailer mir so viel Spaß macht, das ich das Gefühl habe das da jemand einen Film gemacht hat, den ich mir schon immer so gewünscht habe. Ausserdem ist der tolle Adam Goldberg dabei.


[YouTubeDirektWallSurroundingSpace]

64! Happy Birthday Steve Martin!

Heute hat Steve Martin Geburtstag. Für mich immernoch die Referenz in Sachen Comedy und einer der Größten überhaupt. Ich habe den auch mal vor Jahren getroffen, da war ich 18 oder so und eingeladen zur Premiere von “Vater der Braut 2″ in München unter Anwesenheit von Steve Martin und Martin Short. Und danach gab es eine Art After-Show-Dinner. Am grossen Tisch am Ende des Raumes sassen die beiden Martins mit ihren Frauen und den Leuten vom Verleih. Drumherum waren lauter kleine Tische mit den anderen Gästen der Premiere. Ich kam da rein mit einem meiner besten Freunde und wir wollten direkt wieder gehen, weil nix los war. Da wurden wir von einer Dame vom Verleih zum Tisch gebeten, die Herrschaften würden uns gerne einmal kennenlernen. Und so sassen wir, recht eingeschüchtert, zwischen Steve Martin und Martin Short.

Shorts Frau sagte, sie habe mich am Nachmittag im Fernsehen im Hotel gesehen (damals war ich gerade bei Viva) und was ich denn da so machen würde und ob ich ihr eine aussergwöhnliche deutsche Band vorschlagen könne, deren CD sie mit nach USA nehmen könnte. In meiner jugendlichen Unbekümmertheit schlug ich ihr “Atari Teenage Riot” vor, gut, vielleicht nicht unbedingt das was sie hören wollte. Ich frage mich sowieso ob sie am nächsten Tag vielleicht noch versucht hat, eine CD von denen zu bekommen…

Es war ein sehr schöner und angenehmer Abend, mit extrem netten und aufmerksamen Gesprächspartnern. Im Gedächtnis geblieben ist mir vor allem aber ein Moment von meinem Kumpel Peta und Steve Martin. Nachdem ich der Runde den noch jungen Sender “Viva” erklärt hatte und was ich dort so mache, fragte Steve meinen Kumpel wer er denn sei. Daraufhin sagte Peta: “I´m just a friend.” Steve Martin wurde ganz ernst, lehnte sich zu Peta vor, hob mahnend seinen Zeigefinger und sagte ihm sehr eindringlich und ganz ernst:

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Venedig verleiht Autorenfilmerpreis an: Stallone! Mit Recht!

Bei den Moviepiloten habe ich gerade erfahren, das Sylvester Stallone in Venedig geehrt wird mit einem Preis für Autorenfilmer, dem “Jaeger-LeCoultre Glory to the Filmmaker Award” (den vor ihm Takeshi Kitano, Agnès Varda und Abbas Kiarostami bekommen haben). In der Begründung steht auch ziemlich genau warum:
sly

With the now legendary franchises of Rocky and Rambo (he wrote all the scripts), Stallone travelled through the light and the darkness of the American Dream – each of those films remarkably anchored in its own present time.
Through all of his movies – even the ones he has not directed or are considered “less important”- Stallone has shaped his own character with much care, and reflected upon it, giving us an iconic exploration among the most coherent and lucid of contemporary America cinema.

Nun muss ich sagen, das es an dieser Auszeichnung überhaupt keinen Zweifel geben kann. Nehmen wir mal den ersten Rambo “First Blood”. Für mich ist das einer der eingängigsten, bittersten und kompromisslosesten Anti-Vietnam-Filme, die ich kenne. Über die Genialität von Rocky müssen wir hier auch nicht sprechen (den Fünften einmal ausgenommen), ich habe zuletzt nochmal den zweiten Teil gesehen und muss sagen: Die athmosphärische Dichte, das ausgewogene Auf und Ab des Hauptcharakters, die Erlösung beim zuschauen, wenn er dann doch gewinnt am Ende (und ich hab den schon oft gesehen, dennoch fieber ich jedesmal beim Endkampf wieder mit), DAS ist die Art Film, aus der grosses Kino gemacht ist. Heldenkino. Film über Menschen und ihre Träume. Ausserem hat Stallone ja auch noch “Staying Alive” directed und geschrieben, das Sequel zu “Saturday Night Fever”, das eigentlich der bessere Film ist (Mit dem grossartigen Soundtrack von seinem Bruder, Frank Stallone). Geschrieben hat er auch noch “F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg” oder “Cliffhanger” uvm. Auch wenn er “nur” als Schauspieler am Start war hat er in grossartigen Projekten brilliert, ich empfehle dringend einmal “Nachtfalken” von Bruce Malmuth zu sehen, wenn man sich davon überzeugen möchte.

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13. 8. 2009

Coraline (Review)

“Great, the village stalker!”

Originaltitel: Coraline
Herstellungsland:USA 2009
Buch & Regie: Henry Selick
Darsteller: Dakota Fanning, Terri Hatcher, Jennifer Saunders, Dawn French, Keith David, John Hodgeman

★★★★½ Batzman
★★★½☆ Jet Strajker
(Review gibt’s hier)

coraline-poster

Coraline ist mit ihren Eltern grade umgezogen. Weg von ihren Freunden in der Stadt, aufs Land in den Pink Palace, ein merkwürdiges altes Haus, weitab vom Schuss. Ihre Eltern die beide Botanik-Bücher schreiben, haben wenig Zeit für das kreative und smarte junge Mädchen.
Als Coraline (Dakota Fanning) durch Zufall beim Spielen eine versteckte Tür entdeckt, eröffnet sich ihr ein Zugang zu einer fabelhaften Parallelwelt, in der alles viel bunter, lustiger und spannender ist. Ihre “Other Mother” und ihr “Other Father” scheinen die perfekten Eltern zu sein. Doch die scheinbare Idylle verwandelt sich bald in einen Alptraum…

Mit Coraline dürfte Henry Selick hoffentlich endlich die Anerkennung bekommen, die er sich schon mit “Nightmare before christmas” und “James and the giant peach” verdient hat. Beides Filme die vom Look und Feel eindeutige Vorläufer dieses brillanten Animationsfilms sind, der die klassische Stop-Motion-Technik mal wieder in neue ungeahnte Höhen treibt. Schon mit “James and the giant peach” hat Selick bewiesen, dass er fantastische Jugendbücher wie das von Roald Dahl und dessen Mischung aus schwarzem Humor, moralischer Fabel und liebevoller Karikatur verstanden hat und in süffige aber nicht zu glatte Bilder umzusetzen weiß. Mit Neil Gaiman, der ähnlich vielschichtig schreibt und dessen “Mirror Mask” ebenfalls schon Grundlage einer phantastischen Reise in eine Parallelwelt war, hat sich Selick eine passende Vorlage ausgesucht.

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Legion – Trailer


(Rutube Direkt, via Horrormovies)

Hier der Trailer zu „Legion“, in dem Erzengel Gabriel Dennis Quaid, eine schwangere Dame, deren Kind natürlich die Menschheit retten wird, und noch ein paar andere Leute vor der Apokalypse beschützt, während dieser Gott seine Engel auf die Erde schickt, um die Menschheit auszurotten. Good oldfashioned Fantasy also, hier gepaart mit einer Menge Action. Könnte okay werden.

12. 8. 2009

Der, Die oder Das Review?

Was mir hier schon so so so so so oft aufgefallen ist: Jeder benutzt das Wort „Review“ mit dem Geschlecht, wie es ihm oder ihr grade passt. Was jetzt nur und ausschließlich grammatikalisch gemeint ist.

Ich sage immer „Das Review“ und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich Recht habe. Es kommt aber immer wieder in den Comments vor, dass kunterbunt von „Der Review“ oder „Die Review“ die Rede ist und ich habe da immer meine Probleme überhaupt zu verstehen, von was zum Geier da denn bitteschön die Rede sein soll. Also habe ich mich mal schlau gemacht.

Erste Anlaufstation natürlich der Duden. Der schreibt:

Re|view [rivju:], die; -, -s [engl. review < frz. revue, →Revue]

Das Review, meinen die, wäre also feminin und damit wäre „die Review“ richtig. Die haben also keine Ahnung, also weiter.

Das deutsche Wortschatzportal schreibt:

Geschlecht: männlich
Geschlecht: weiblich

Die meinen also ebenfalls, „das Review“ wäre falsch und alles andere richtig. Schaut man aber in ihre Beispiele, fällt auf, dass dort ausschließlich Zeitungen und Zeitschriften aufgelistet sind, also: „Die Saturday Evening Review hat gesagt, dass…“ Die schreiben also ebenfalls Bullshit. Fragen wir also die Instanz, die es wirklich am besten wissen muss: Google (beschränkt auf den deutschen Sprachraum).

Google-Hits für „Das Review“: 53.400
Google-Hits für „Die Review“: 17.400
Google-Hits für „Der Review“: 16.700

Was heisst das nun? Das heisst, dass Sprache einem ständigen Wandel unterliegt, wie einem jeder Linguist bestätigen wird, und sich „Das Review“ mittlerweile durchgesetzt hat, was der Duden und das deutsche Wortschaftportal nur noch nicht geschnallt haben. Und das heisst auch, dass ich Recht habe. Und es heisst „Das Blog“! („Der Blog“… ahem…)

Survival of the Dead – Trailer zum neuen Romero

[update] Video wurde gelöscht, dabei handelte es sich wahrscheinlich sowieso um einen Rohschnitt, den ich hier schonmal vor ein paar Wochen gepostet hatte.
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Hier der Trailer zu George A. Romeros neuem Film „Survival of the Dead“ formerly known as „… of the Dead“. Und ich bin alles andere als überzeugt und denke wirklich, Romero lost ist. Ich fand „Land of the Dead“ schon nicht sonderlich toll und „Diary“ okay, aber nicht mehr und der hier sieht noch mittelmäßiger aus, als beide. Ich hatte nach den Ankündigungen mit Insel und so badass Unterwasser-Zombies erwartet, aber das hier… vielleicht sollte Romero mal was lebendiges drehen.

Lego – The Movie

Nach „Transformers“, „Monopoly“ und weiß nicht was für Toy-Verfilmungen noch anstehen werden, kommt jetzt also endlich die lange überfällige Nachricht eines Lego-Films. It’s about time.

Warner Bros. is building a Lego movie.

The studio and producer Dan Lin have acquired theatrical rights for a motion picture about the timeless toy, and set writers Dan and Kevin Hageman to pen the script.

The live action-CG hybrid is described as a movie set in the world of Lego that centers on the subject of child-like imaginations and examines themes of creativity and teamwork in the manner of “Toy Story.” While the pic will have elements for children, the studio is hoping the film is a four-quadrant play that can also appeal to adults.

In addition to Lin (whose credits include Guy Ritchie’s upcoming “Sherlock Holmes” at Warners), Roy Lee will produce and Stephen Gilchrist will co-produce, while Jill Wilfert will oversee creatively for Lego. Matt Reilly is overseeing for the studio.

It’s toy-mania as Lego becomes next Hollywood target (via Digg)

The Walking Dead – Die Serie

Bei Nerdcore habe ich grade über die Serien-Adaption meines Lieblingscomics „The Walking Dead“ gebloggt.

Mein Lieblingscomic „The Walking Dead“ von Robert Kirkman wird eine TV-Serie. Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yessssssss! Schreiben und inszenieren wird das ganze niemand anderes als Frank Darabont („The Green Mile“, „Shawshank Redemption“, „The Mist“) und hier auch nochmal: Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yes, Yessssssss!

The Walking Dead – Die Serie

Cargo – Trailer zu schweizer SciFi-Film


(Youtube Direktcargo, via Quiet Earth)

Hier der Trailer zu „Cargo“, laut Quiet Earth seit 10 Jahren in Produktion: „Director Ivan Engler wrote over 8 entirely different versions of his scifi script before even attempting to secure funding and when he did in 2000, he hit a snag when 9/11 happened and everyone pulled their money out of the project. Determined to finish his dream project, Engler decided to make Cargo on a fraction of the budget with Swiss money only. So, the fact that this ambitious feature was made at all is a testament to Engler’s passion and the tireless efforts of his talented team of supporters.“

The story of CARGO takes place on rusty space-freighter KASSANDRA on its way to Station 42. The young medic LAURA is the only one awake on board while the rest of the crew lies frozen in hibernation sleep. In 4 months will Laura’s shift be over.

During her daily patrols, through the eerily empty ship, LAURA begins to get the feeling that she is not alone on-board. A discovery mission in the dark and ice-cold cargo hold ends in catastrophe. The remainder of the crew is awakened. A cat and mouse game begins in which nothing is what it seems. What lies hidden in the strange freight containers and who, or what, is also on-board?

Trailer premier for Ivan Engler’s Swiss scifi thriller CARGO!

Dexter Season 4 – Under Pressure-Promo


(Youtube Direktpressure, via /Film)

Hier ein sehr schönes Promo für Dexter Season 4 mit Queens „Under Pressure“. Give him a little time… to kill!

11. 8. 2009

G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra (Review)

Technically, we don’t exist. We answer to no one. And when all else fails, we don’t.

Originaltitel: G.I. Joe: The Rise of Cobra
Herstellungsland: USA/Tschechien 2009
Regie: Stephen Sommers
Darsteller: Adewale Akinnuoye-Agbaje, Christopher Eccleston, Joseph Gordon-Levitt, Lee Byeong-heon, Sienna Miller, Rachel Nichols, Jonathan Pryce, Saïd Taghmaoui, Channing Tatum, Marlon Wayans, Dennis Quaid, Brendan Fraser, Arnold Vosloo
★★★☆☆

gijoeposterEs ist die nächste vom Actionspielzeug ins donnernde Effektspektakel konvertierte, die neueste Hasbro-goes-Kino-Schlachtpalette und weitere Militärmär im adaptionsdominierten sommerlichen Blockbuster-Geschehen: Nach Michael Bays zweiter Autoroboternahkampflyrik „Transformers II“, die genauso megalomanisch wie selbstbewusst alles verdächtig Tiefsinnige und Grundsätzliche eines irgendwie vernünftigen Filmes gegen überlange Ton- und Effektorgien eintauschte und damit sogar den seinerseits schon merklich gefährlich bekloppten ersten Teil erfolgreich zu überbieten verstand, darf nun der offenbar irgendwie als Sommerhit-Garant gehandelte Stephen Sommers die US-Spielzeug-Helden der „G.I. Joe“-Elite zu einem mehr oder weniger plausiblem Marketing-Event auf der Leinwand vereinen. Das Ergebnis ist in etwa so feingeistig wie ein Stück Brot und damit selbstredend mehr als adäquat: Eine anständig blöd-schöne Auftragsarbeit ist dem Regisseur von „The Mummy“ und „Van Helsing“ da gelungen.

Es geht in „G.I. Joe“, der im Originaltitelzusatz auch noch etwas vom Aufstieg einer Cobra verspricht, uns das allerdings vor- und sich damit offenbar lieber für die ganz dezent angekündigte Fortsetzung aufbehält, um gute Soldaten gegen böse Weltzerstörer, die mithilfe so genannter Nanomilben ganze Städte vernichten wollen. Sic!

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Drei Stooges, zwei Farrellys und ein Cast-Karussell

symbolbildstoogesneu2Aktualisiertes Symbolbild

Okay. Klassischer Hollywood-Content, denn es wurde mal wieder “Wechsel das Cast” gespielt. Nachdem im März gemeldet wurde, das das Cast für die Farrelly-Brüder-Neuverfilmung der drei Stooges sicher wäre mit Sean Penn, Benicio del Toro und Jim Carey, sieht es jetzt schon wieder ganz anders aus. Mark Shanahan vom Gossip Blog bei Boston.com hat nämlich die Farrellys getroffen, bei einem Paul McCartney Konzert (Au weia). Und da haben sie ihm mal einige Neuigkeiten gesteckt, bezüglich ihrer Besetzung.

- Sean Penn ist raus. Irgendwo habe ich mal am Rande mitbekommen, das der jetzt eine schauspielerische Pause einlegen möchte. Hm. Nun ja. Vielleicht hat er auch eines Morgens nach dem aufstehen in den Spiegel geguckt und sich gedacht: “Mensch, ich war schon so lange nicht ehr lustig, vermutlich kan ich das gar nicht mehr. Ich bin ja ein ernster und ernstzunehmender Schauspieler. Da kann ich jetzt nicht so einen auf lustig machen.” Würde mich zumindest nicht wundern, bei dem Jammerlappen (Und ja, ich kann sehr nachtragend sein, wenn jemand einen albernen, humorlosen offenen Biref in der “Variety” schreibt…).

- Jim Carey ist nicht raus…sondern war noch nie drin! So zumindest das Celebrity Blog. Finde ich dann zwar etwas merkwürdig, das der Verleih ihn angekündigt hat und meinte er hätte schon unterschrieben, aber Meh. Steckste nicht drin.

- Benicio del Toro stimmt aber und er ist auch nachwievor mit dabei.

- Neuzugang und quasi Ersatz für Penn ist: PAUL GIAMATTI! Ich sag es gerne nochmal: PAUL GIAMATTI! Ach, so, es haben nicht alle mitbekommen? Liebe Leute: PAUL GIAMATTI! Ein Glück ist Penn raus. Ich freu mich total das Paul Giamatti dabei ist. Ich meine, wie geil ist der Typ bitte? Ich liebe es dem zuzusehen. Supergute Wahl. Ach so, übrigens: PAUL GIAMATTI!

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10. 8. 2009

Adventureland (Review)

“Jesus Fucking Christ! They play this song like 20 times a day!”

Originaltitel: Adventureland
Herstellungsland: USA 2009
Buch und Regie: Greg Mottola
Darsteller: Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Ryan Reynolds, Bill Hader, Martin Starr, Kristen Wiig, Margarita Levieva

★★★★☆

adventureland

1987: Eigentlich sah alles wunderbar aus für James (Jesse Eisenberg). Er hatte eine Freundin, ein tolles Studium in Aussicht und einen Europaatrip mit seinem besten Kumpel geplant.
Doch innerhalb weniger Tage zerplatzen alle seine Träume. Seine Freundin macht Schluss und seine Eltern informieren ihn, dass sie sich weder den Europatrip noch die Unigebühren leisten können, weil sein Vater auf eine schlechter bezahlte Stelle versetzt wurde. Alles was ihm bleibt ist sein meschuggener Jugendfreund Frigo (Matt Bush), dessen größter Spaß es ist, James unverhofft ins Gemächt zu boxen.
Die Reise kann er sich stecken und wenn er wenigstens zur Uni will, muß er irgendwie Geld verdienen. Leider sind die Möglichkeiten im kleinen Kaff Oberlin in Ohio, eher begrenzt und so landet er dort wo alle die meisten Jugendlichen jobben: Im Vergnügungspark Adventureland, der vom liebenswert-hippeligen Bobby (Bill Hader) gemanaged wird. Dort darf er Schießbuden betreuen, sich mit unwilligen Kunden herumärgern und dutzendfach am Tag “Rock me Amadeus” hören, das dort im Dauerloop läuft.
Doch es gibt nicht nur Schattenseiten, denn zumindest die Kollegen sind nett: Der von allen bewunderte Draufgänger Mike Connell (Ryan Reynold), von dem behauptet wird er habe mal mit Lou Reed gejammed und die problemgeplagte Em (Kirsten Steward), die sich dem Neuling James annimmt. Was zunächst schwierig beginnt, entwickelt sich zu einem Sommer, den James wohl nie vergessen wird…

Gregg Mottola liefert nach Superbad hier einen weiteren liebenswerten Coming of Age-Streifen ab, der trotz einiger klamaukiger Einfälle und zotiger Running Gags, eine sehr warmherzige und oftmals auch melancholisch-nostalgische Geschichte erzählt, die weniger als Haha-Komödie und eher als Skizze eines Sommers und den ersten großen Schritten zum Erwachsenwerden funktioniert.

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9. 8. 2009

Tarantino zu Gast bei Jimmy Kimmel


BastardoDirekt

Quentin Tarantino spricht bei Jimmy Kimmel über seinen neuen Film “Inglourious Basterds”, seine Waxfigur bei Madame Tussauds und die “Entdeckung” Christoph Waltz’ – der für einen Oscar nominiert werden solle.

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Hitler Rap

Erwischte mich kurz dabei, dass ich bei dem Titel dachte: “Oh ha. Könnte das nicht ein bisschen zu weit gehen?”, erschrak kurz, lachte und entschied mich sogar dafür es zu bloggen, noch bevor ich sah, dass Mel Brooks (der nach eigenen Angaben der Jude ist, der mit Hitler die meiste Kohle scheffelt) dafür verantwortlich ist, dass Hitler mitsamt großartiger Backgroundsängerinnen und schwulen SS-Offizieren the roof on fire setzt. Oder so.


DirektHitlerRap

Der Song hat übrigens nichts mit “The Producers” zu tun, sondern war ein Promo-Video zu Brooks “To be or not to be”-Remake, in dem das Lied selbst aber nicht vorkommt.

via Thomas P.s auf Facebook

8. 8. 2009

The Hole – Poster zum neuen Dante

thehole2

Endlich wieder ein neuer Film von Joe Dante! Nach dem ja doch ein klein wenig unterschätzten “Looney Tunes” (nicht zuletzt wegen der hervorragenden Musik von Jerry Goldsmith) wird der “Gremlins”-Regisseur mit “The Hole” 2010 seine erste Langfilmarbeit seit 7 Jahren vorstellen. Der Horrorfilm schwimmt natürlich auf der 3D-Welle mit (die ich zugegeben langsam etwas inflationär finde – und auch den Sinn nur partiell begreife) und hat seine Premiere auf dem Festival von Venedig außerhalb des Wettbewerbs.

Auf der Besetzungsliste ist besonders ein Name interessant: Bruce Dern. Was mich gleich zu meinem Lieblingsfilm von Joe Dante bringt, in dem Dern grandios den Kriegsveteranen Rumsfield spielte: “The ‘Burbs”, jener königlichen, unfassbar witzigen, großartig geschriebenen Vorstadtsatire mit Tom Hanks, Carrie Fisher und Corey Feldman. Richtig, der Dante gehört schon zu den guten. Trotz seiner weniger gelungenen “Masters of Horror”-Beiträge zuletzt. Und muss ich noch “The Howling”, “Explorers”, “Innerspace” oder den grandiosen “Matinée” erwähnen? Nein? Also.

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Iron Man 2 ComicCon-Trailer


(Youtube Direktironman2, via Nils @Twitter)

Hier der Trailer oder besser: die ersten Bewegtbilder aus Iron Man 2, die auf der ComicCon zu sehen waren. Ich hab’s mir noch nicht angeschaut, wollte es erstmal bloggen, weil das ist so schnell wieder offline, so schnell guckste nich…

[update] Whoa. Das da oben braucht zwar zwei, drei Minuten um Fahrt aufzunehmen, aber was dann kommt verspricht einen ebenso unterhaltsamen Filmspaß wie schon der erste Teil… und ich liebe Mickey Rourke als Whiplash jetzt schon.

7. 8. 2009

The Fall (Review)

“Lass ihn nicht sterben. Du darfst nicht sterben.”

Originaltitel: The Fall
Herstellungsland: USA 2006
Regie: Tarsem Singh
Darsteller: Catinca Untaru, Lee Pace

★★★★☆

the-fall Ich mag es zu bügeln. Bügelzeit ist Malcolmzeit und die muss zelebiert werden. Ungeachtet der garantierten postbügelischen Rückenschmerzen, kribbelt es überall, wenn die Wäschekörbe voll sind, denn dann kommt der Moment, in dem ich den Film aussuchen darf. Ich schlendere in der Videothek um die Ecke von Regal zu Regal und es ist ein ähnliches Gefühl, wie das zusammengesparte Taschengeld eines 6-jährigen, das in der Tasche klimpert, während das Kind durch die Spielzeugabteilung geht und sich etwas für sein Geld aussuchen darf.

Manchmal reicht nur ein Name. In diesem Fall “Spike Jonze”. Und noch ein Name: “David Fincher”. Und zusammen präsentieren sie “The Fall”. Was das “präsentieren” genau bedeutet, verstehe ich nicht, aber die beiden würden wohl kaum ihre Namen unter einen schlechten Film setzen. Und weil ich gerade ein wenig aufgeregt bin, wegen dem kommenden “Wo die wilden Kerle wohnen” Film, musste ich nicht weiter durch die Gänge flanieren.

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Saw 6 – Halloween Blooddrive Poster

„Saw“ mag als Filmreihe mittlerweile mehr als durch sein, die zu jedem Film stattfindenden Blutspendeaktionen an Halloween und die Poster dazu sind allerdings mehr als nett. Ein weiteres nach dem Klick.

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Terry Gilliams „The Imaginarium of Doctor Parnassus“ – Trailer


(Youtube DirektImaginarium, via Quiet Earth)

Hier nun also endlich der erste Trailer zu Terry Gilliams „The Imaginarium of Doctor Parnassus“. Und nachdem ich den Trailer gesehen habe, muss ich zugeben, dass ich verstehen kann, dass der Film keinen Verleih findet… egal wie gut er aussieht. Denn er sieht mir nach einem ziemlich verworren erzähltem Film aus, natürlich mit mehr als träumerischen Sequenzen, aber dennoch bleibt bei mir ein komisches Bauchgefühl zurück…

Sieht mir nach einem Film aus, der vor allem sagen will: „Guckt mal, wie fuckin’ arty-farty ich bin“ denn nach einem Film, der eine Geschichte erzählen will. Schöne Bilder, aber irgendwie bin ich nicht besonders beeindruckt. Schade.

Machete – Plot

Nachdem erst vor ein paar Tagen das unfassbare Casting (Robert De Niro, Jessica Alba, Steven Seagal, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Don Johnson und Jeff Fahey) für Machete bekannt wurde, hier jetzt der Plot.

The feature version of the trailer finds Machete (Trejo) a renegade former Mexican Federale, roaming the streets of Texas after a shakedown from drug lord Torrez (Seagal). Reluctantly, Machete takes an offer from spin doctor Benz (Fahey) to assassinate McLaughlin (De Niro) a corrupt Senator. Double crossed and on the run Machete braves the odds with the help of Luz (Rodriguez), a saucy taco slinger; Padre (Marin), his “holy” brother; and April (Lohan), a socialite with a penchant for guns. All while being tracked by Sartana (Alba), a sexy ICE agent with a special interest in the blade slinger.

Full Synopsis For Rodriguez’s Machete

Letters from John Hughes

Alison hat in den 80ern einen Brieffreund namens John Hughes. Gestern abend hat sie die Geschichte dazu aufgeschrieben und damn, ich musste mir grade tatsächlich ‘ne Träne wegdrücken. RIP, John.

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For two years (1985-1987), John Hughes and I wrote letters back and forth. He told me – in long hand black felt tip pen on yellow legal paper – about life on a film set and about his family. I told him about boys, my relationship with my parents and things that happened to me in school. He laughed at my teenage slang and shared the 129 question Breakfast Club trivia test I wrote (with the help of my sister) with the cast, Ned Tanen (the film’s producer) and DeDe Allen (the editor). He cheered me on when I found a way around the school administration’s refusal to publish a “controversial” article I wrote for the school paper. And he consoled me when I complained that Mrs. Garstka didn’t appreciate my writing.

“As for your English teacher…Do you like the way you write? Please yourself. I’m rather fond of writing. I actually regard it as fun. Do it frequently and see if you can’t find the fun in it that I do.”

He made me feel like what I said mattered. [...]

“You’ve already received more letters from me than any living relative of mine has received to date. Truly, hope all is well with you and high school isn’t as painful as I portray it. Believe in yourself. Think about the future once a day and keep doing what you’re doing. Because I’m impressed. My regards to the family. Don’t let a day pass without a kind thought about them.” [...]

Fast forward.

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Joe Dante kommentiert „House of Dracula“-Trailer

dante

Nach dem Klick das neueste Video von Trailers from hell: Joe Dante kommentiert darin den letzten Film der alten Universal Monster Movies „House of Dracula“.

Cut-rate climax to the “straight” Universal Frankenstein series gives us two Lon Chaneys for the price of one. In addition to playing the Wolf Man he’s seen here burning up again as the Monster in stock shots from Ghost of Frankenstein– inadvertently fulfilling the dropped idea of having him play both roles in Frankenstein Meets the Wolf Man.

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Der Mann mit der Todeskralle – Remake

Nooooooo! Nothing is sacred anymore. Warner plant derzeit ein Remake von „Enter the Dragon“ aka „Der Mann mit der Todeskralle“. Und ja, es wird noch schlimmer.

A noir-style remake of “Enter the Dragon,” the 1973 martial arts classic that made Bruce Lee a global star, Sutter said he’s writing “Awaken the Dragon” as a contemporized drama about a lone FBI agent who pursues a rogue Shaolin monk into the bloody world of underground martial arts fight clubs.

Und wer soll die Hauptrolle übernehmen? Rain. Von dem ich noch nie gehört habe, aber grade dank Wikipedia lernen durfte, dass er ein Südkoreanischer Über-Popstar ist. Bruce Lee rotiert grade mit 380 Sachen im Grab.

RAIN to Awaken The Dragon? (Danke Micha!)

Woody Harrelson zeigt, wie man einen Zombie bowlt


(Youtube Direktbowling, via io9)

In diesem Video zeigt uns Woody Harrelson, wie man ohne soviel Sauerei zu verursachen einen Zombie meucheln kann: Man bowlt ihn einfach.

Where the wild things are – Neuer Trailer


(Youtube Direktwild, via First Showing)

Hier ein neuer Trailer zu „Where the wild things are“, leider ohne einen Song der Flaming Lips, dafür aber mit jeder Menge neuer Szene und Max wird auch niemanden essen.

John Hughes-Doku: „Don’t you forget about me“


(Youtube DirektRIP, via /Film)

Hier der Trailer zu einer neuen Doku über John Hughes, der gestern mit nur 59 Jahren an einem Herzinfarkt verstarb. Es gibt auch ein Blog zum Film, der noch kein Release-Date hat, und dort gibt es ein Interview mit niemand anderes als Mia Sara aka Slone Peterson, mit der jeder, aber auch wirklich jeder gehen wollte damals in der 6. Klasse. Und die Headline dazu ist auch super: „She knows Abe Froman“.

R.I.P. John Hughes – Der Tag an dem Hollywood einen seiner Könige verlor

hughes

John Hughes ist tot. Er ist gestern bei einem Spaziergang in New York einfach zusammengebrochen. Herzinfarkt. Mit 59.

He’s only a kid Harry. We can take him. (Marv, der Gangster aus “Kevin-Allein zu Haus”)

Wir haben in den letzten Jahren einige wichtige und einflussreiche Genies aus der Filmbranche verloren, aber Hughes hinterlässt wirklich eine Lücke. Als Autor hat er Ferris erfunden, den Breakfast Club gegründet. Er hat uns sämtliche Familienausflüge der Grisswolds beschert, hat Kevin allein zu Haus oder L.I.S.A. den hellen Wahnsinn sein lassen. Er stellte das Ticket für zwei aus, fragte ob sie nicht wunderbar sei und fand sie pretty in Pink. Er brachte Dennis auf die Leinwand, liess das Baby einen Tag frei nehmen und brachte einen Hund namens Beethoven in die Familie. Er hat sich ehrlich gesagt in den späteren Jahren etwas in Money Jobs verrannt (Home Alone 4, Beethoven 5, Maid in Manhatten), aber erst vor kurzem schien er wieder in voller Stärke zurückzukommen, mit dem wundervollen Drillbit Taylor.

I am not going to sit on my ass as the events that affect me unfold to determine the course of my life. I’m going to take a stand. I’m going to defend it. Right or wrong, I’m going to defend it. (Cameron in “Ferris macht blau”)

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6. 8. 2009

Eine schöne neue Welt mit Ridley Scott und Leonardo DiCaprio

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Mit 18 hat man noch Träume und Ziele. Mit 18 leidet man allerdings auch schneller an einer Geschmacksverunreinigung: Mit 18 sah ich Independence Day und war der festen Überzeugung den weltbestesten Film der Welt aller Zeiten ever gesehen zu haben. Ich war so begeistert, dass ich mir schwor, von nun an jeden guten Film zu sehen, den man seit 1996 gedreht hatte. Der Schwur kostet mich seitdem viel zuviele Stunden, die ich eigentlich mit… lesen verbringen könnte.

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Fraggle Rock, Power of the Dark Crystal – Alive and Kicking!

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Brian Henson, Sohn von Jim Henson, der jetzt die Henson Company leitet, hat MTV ein paar Updates zu dem Fraggle-Film und dem Sequel zum Geek-Kultfilm „The Dark Crystal“ gegeben. Long Story short: Beide stehen kurz vor Produktionsbeginn. Yay!

Henson told us that “Fraggle Rock” is “still in very active development. Very active development. That has a very strong script.” Woosh. See that emphasis on the second ‘very’? That’s all Henson baby. He was emphatic in his “Fraggle” talk. And that’s not all!

“It’ll have a strong musical component,” he said. “It’ll be expanded to an older audience. ‘Fraggle Rock’ [the TV show] was presented… for a pretty exclusively children’s audience. The feature film does expand it to be more accessible to a wider audience.”

“We have a ‘Dark Crystal’ sequel, called ‘The Power of the Dark Crystal.’ It has a very strong script.” More emphasis. I like that, Mr. Henson. Enthusiasm. It’s infectious. I’m already excited about these projects, and hearing your comments only amplifies that.

“Both of those projects… are very close to going into pre-production,” Henson said. “They’re both really ready to go. [The studio is] just [in the process of] putting together the final finance pieces and the final distribution pieces.”

‘Fraggle Rock’ And ‘Dark Crystal’ Sequel Updates From Brian Henson (via First Showing)

Public Enemies (Review)

-”What keeps you up nights, Mr. Dillinger?”
-”Coffee.”

Originaltitel: Public Enemies
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Michael Mann
Drehbuch: Ronan Bennet / Michael Mann
Darsteller: Johnny Depp, Christian Bale, Billy Crudup, Channing Tatum, Leelee Sobieski, Emilie de Ravin, Stephen Dorff, Marion Cotillard, Giovanni Ribisi
★★☆☆☆ Batzman
★☆☆☆☆ Jet Strajker (Review gibt’s hier)

public_enemies

1933 – John Dillinger (Johnny Depp) hat grade in einer tolldreisten Aktion einen Gefängnisausbruch inszeniert und ist der meistgesuchte Bankräuber der USA. Wieder und wieder hat er die Staatsmacht als impotente Versager dastehen lassen, die nun versucht zu resoluteren Mitteln zu greifen und Verbrecher wie Dillinger künftig effektiver aus dem Verkehr zu ziehen.
Unter Führung von J. Edgar Hoover (Billy Crudup), versucht Melvin Purvis (Christian Bale) das FBI zu einer bundesweiten Ermittlungsmacht auszubauen.
Doch Dillinger schafft es immer wieder knapp zu entwischen und selbst als Purvis ihn schon sicher im Gefängnis wähnt, schafft Dillinger einen weiteren spektakulären Ausbruch und setzt seine Raubzüge immer dreister fort. Doch die zunehmende Aufmerksamkeit durch die Polizei und das FBI, halten ihn beständig auf Trab und seine Selbstinszenierung stößt auch bei der organisierten Unterwelt auf wenig Gegenliebe, denn auch die subtiler agierende Mafia bekommt den Druck des FBI zu spüren…

Der erste Eindruck dieses langen und leider auch oft langweiligen Films ist: Dreht Michael Mann jetzt aus Kosten- oder falsch verstandenen Coolnessgründen eigentlich auf Mini-DV? Public Enemies – der rund 80 Mio. Dollar gekostet haben soll – sieht aus wie für ne halbe Million mitm Camcorder und nem Halogenstrahler runtergekurbelt. Das Bild ist dank Handkamera extrem unruhig und wenn es mal nicht wackelt und Schlieren zieht, viel zu scharf, wie man es von Aufnahmen bei Ommas Geburtstag kennt. Mann hat schon zuvor mit digitalen Kameras experimentiert und in der Tat hat die Technik ja mittlerweile einen Stand erreicht, der auch Zelluloid-Puristen zum Umdenken bewegen kann.

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Fake-Nazifilm-Trailer: Stolz der Nation von Regie-Amöbe Eli Roth

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Ich halte es immer noch für möglich, dass “Inglorious Basterds” ein ordentlicher Film wird. Doch weder die bisherigen Trailer, das unlustige Baller-Flashgame noch die markigen Marketingsprüche waren bisher dazu angetan, wirkliche Begeisterung zu erzeugen. Quentins Weltsicht ist eine simple und der Kritiker der ihm einst unterstellte, er würde “Revenge is a dish best served cold” wohl tatsächlich für ein klingonisches Sprichtwort halten, hat damit Tarantinos intellektuellen Horizont wahrscheinlich besser umrissen, als viele langen Abhandlungen und Analysen.

Doch bei aller Kritik hat QT eindeutig Talent, visuelles Gespür, einen verschrobenen Sinn für Humor und ein gewisses menschliches Interesse an seinen Figuren – auch wenn er sie stets als Reflektion popkultureller Stereotypen inszeniert.
Eli Roth ist auch nicht grade die hellste Leuchte im Kronleuchter, wurde von vielem beeinflusst, dass auch Tarantino prägte, aber ihm fehlt schlicht das Talent etwas hervorzubringen das auch nur die geringste Originalität, Einsicht oder Ideen hat die über pubertäres Gepose hinausgeht.

Weswegen wir eine Weile überlegt haben, ob wir diesen öden Fake-Trailer der den Film im Film von “Inglorious Basterds” bewirbt, überhaupt posten sollen. Denn so unwitzig und völlig neben dem Ziel seiner Vorlage, sind nichtmal einige Home-Made-Fake-Trailer aus der Handycam und Magix-Moviemaker-Ecke.

Aus Gründen der Vollständigkeit halber und weil wir sonst zurecht gefragt werden, ob wir den Trailer nicht mal posten wollen (nachdem hier ja auch sonst jeder Pups zu IB stattfindet): Hier ist Eli Roths Nations Pride. Auf das ihm Leni Riefenstahls Geist erscheinen möge um ihn in den Arsch zu beißen.

(via: moviepilot und zahlreiche Hinweise von euch. Danke :))

5. 8. 2009

Cirque Du Freak: The Vampire’s Assistant – Trailer


(Youtube Direktfreak, via Horrormovies)

Hier der Trailer zu „Cirque Du Freak: The Vampire’s Assistant“, dem neuen Film von Paul Weitz („American Dreamz“, „About a Boy“) und der sieht nach ziemlich kurzweiliger Unterhaltung aus. Klar, alles aus „Vamp“, „Ein Interview mit einem Vampir“ und „Fright Night“ geklaut, aber 1.) kriegt man mich, wenn man mit den Chemical Brothers im Trailer-Soundtrack einsteigt und 2.) hat der Film John C. Reilly als Vampir.

Zombieland – Red Band Trailer


(Youtube Direktzombies, via Quiet Earth)

Hier der neue Zombieland-Trailer, den wir neulich schonmal als Rohschnitt hatten. Hier nochmal ein bisschen überarbeitet und immer noch sehr, sehr großartig.

Machetes Über-Cast: Robert De Niro, Jessica Alba, Steven Seagal, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Don Johnson und Jeff Fahey

machete

Als ob das Grindhouse-Ablegerprojekt von Robert Rodriguez, natürlich die Verfilmung des Fake-Trailers zu „Machete“, nicht schon interessant genug wäre (um das mal vorsichtig zu formulieren), jetzt hat ein Artikel auf Variety anscheinend die Casting-Gerüchte bestätigt, die ich die ganze Zeit ignoriert hatte, weil sie mir zu… abgefahren erschienen.

Aber es scheint wirklich so und wenn das alles stimmt, dann spielen neben Danny Trejo in der Hauptrolle noch (Achtung, festhalten): Robert De Niro, Jessica Alba, Michelle Rodriguez, Steven Seagal, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Don Johnson und Jeff Fahey in Nebenrollen. Mir fehlen da ein bisschen die Worte. Machete mit Taxi Driver, Susan Storm, Ana-Lucia Cortez, Steven Handrumgefuchtel Seagal, Lindsay Oberbitch Lohan, Cheech, Detective James Crockett und dem fucking Rasenmähermann? W00t?!

Machete’s Crazy Cast Confirmed: De Niro, Lohan, Seagal and More

Peter Jacksons „The Lovely Bones“ – Trailer


(Youtube Direktbones, via Fanboy)

Hier der Trailer zum neuen Film von Peter Jackson „The lovely bones“, in dem ein ermordetes Mädchen im Himmel ihre Mörder jagt. Hier der Plot via Wikipedia:

In 1973, Susie Salmon (Ronan) is raped and murdered by a neighbor, George Harvey (Tucci), a serial killer of young girls and women. She finds herself in Heaven, observing her family as they grieve for her. She also watches her killer who, having covered his tracks successfully, is preparing to murder again. Susie struggles to balance her desire for vengeance on Harvey and her desire to have her family recover from their loss.

4. 8. 2009

Inglorious Basterds – als Flash Shooter

Zu neuen zweifelhaften Extravaganzen schwingt sich die Filmpromotion zu Tarantinos WWII-Heuler “Inglorious Basterds” auf. Im Moorhuhn-Stil dürft ihr hier böse Nazis smashen. Na, dann… baseballern macht frei, wie es Quentin und sein frontallobotomierter Freund Eli Roth (auf dessen MySpace-Seite sich das Ding befindet) wahrscheinlich geschmackssicher formulieren würden.

(Wegen Autostart gibts das Game erst nach dem Klick.)

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Erster Eindruck vom neuen Bully-Film: Die Wickie-Parade

PressekonferenzbildWickie

Für meinen Hauptjob war ich gestern bei der Pressepremiere mit anschließender PK des neuen Bully Herbig-Film:

Ein Überraschungsei segelt durch den Saal und verfehlt einen Journalisten um Haaresbreite. Der Werfer entschuldigt sich artig: “Ups, das war zu weit.” Denn eigentlich war das Ei zur Belohnung für besonders gute Fragen gedacht. Der Werfer ist der zehnjährige Jonas Hämmerle, Hauptdarsteller der neuen Michael Herbig -Komödie um den neunmalklugen, rotbeschopften Wikinger-Bengel Wickie und die starken Männer.

Jonas hat neben Bully eindeutig die meisten Lacher auf seiner Seite, wenn er seinen Regisseur irritiert anguckt, als dieser ihm unrealistisch verspricht, er wäre garantiert auch bei einer Fortsetzung dabei, denn Harry Potter würde ja auch immer älter. Jonas verdreht die Augen und meint “Ja klar. Aber Wickie bleibt in der Serie immer gleich alt”, was Bully prompt zu einem Dementi nötigt.

Doch bevor Fortsetzungen gedreht werden, soll es zunächst mal um den jetzigen Film gehen, denn Bully und seine Crew gutgelaunt, wenn auch sehr professionell präsentieren. Ein wenig schwingt bei den Plänkeleien zwischen allen Beteiligten die Routine mit, was dem Unterhaltungswert jedoch keinen Abbruch tut. Einen BILD.de-Schreiber der unbedingt wissen will, warum die Pressekonferenz zeitgleich zur Premiere des neuen Penélope Cruz -Films Zerrissene Umarmungen stattfindet, verwirrt Herbig gekonnt mit einem Redeschwall von Nonsense, dass selbst der Fragesteller nicht mehr genau weiß worauf er eigentlich hinauswollte.

Kein Zweifel Bully weiß mit den Medien umzugehen und ist als Regisseur, wie Promoter ein Vollprofi, der weiß was von ihm erwartet wird. Günther Kaufmann, der im Film den Bösewicht spielt, ist zweifellos von seinem Regisseur beeindruckt und bedankt sich mehrfach für die Rolle – auch wenn er an die Dreharbeiten im hitzegeplagten Malta und den kiloschweren Fat-Suit, den ihm das Buch abverlangte, wohl gemischte Erinnerungen hat.

Kathryn Bigelow bei Stephen Colbert


The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
Kathryn Bigelow
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Tasers

Kathryn Bigelow spricht bei Komiker Stephen Colbert in “The Colbert Report” über ihren aktuellen Film “The Hurt Locker”, ihre erste Regiearbeit seit dem 2002er Debakel “K-19″. Das Review gibt es nächste Woche zu lesen.

Spielberg dreht “Harvey”-Remake

harveyspielbergSteven Spielberg wird ein Remake von “Mein Freund Harvey”, dem wunderbaren Film von Henry Koster, bzw. eine Neuadaption des Stückes nach Mary Chase inszenieren. Die erste Verfilmung der Geschichte, in der ein Mann eine innige Freundschaft zu einem zwei Meter großen weißen Hasen pflegt, liegt nun schon knapp 60 Jahre zurück – seinerzeit spielte James Stewart die Hauptrolle. Über die Besetzung des neuen Films ist noch nichts bekannt, ich würde aber stark auf Tom Hanks tippen.

Nach “Tim & Struppi” ist “Harvey” Spielbergs nächstes Projekt und bedeutet die erste Koproduktion zwischen DreamWorks und 20th Century Fox. Demnach liegen “Lincoln” (ursprünglich mit Liam Neeson geplant) und das “Oldboy”-Remake (siehe hier) auf Eis.

(via)

3. 8. 2009

Shortcut to Hollywood – Trailer zum neuen Film der Muxmäuschenstill-Macher


(Youtube Direktcut)

Hier der offizielle Trailer zu „Shortcut to Hollywood“, frisch von Senator rausgegeben. Ich habe den Film bereits gesehen und er ist eine ziemlich knackige, frisch erzählte Geschichte mit einigen WTF-Momenten. Es geht um Sex, Rock’n'Roll, Fame, die Sensationsgeilheit der Medien und – Amputationen! Twitch hat noch einen weiteren Trailer mit mehr Bildern, hier der Plot via Filmstarts.de:

John F., der eigentlich Johannes heißt, und seine beiden besten Freunde Matt und Chrismon (Marcus Mittermeier, Christoph Kottenkamp) gehen langweiligen Berufen nach und machen gemeinsam Musik in einer Schlagercombo. Ersteres mit sehr mäßigem, letzteres mit gar keinem Erfolg. Insbesondere für Johannes, dem sein Psychologe ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom attestiert, ist das ein unhaltbarer Zustand. Er möchte ein internationaler Superstar werden und zwar auf dem kürzesten Weg. Deshalb löst das Trio Flugtickets nach Hollywood, um von dort aus die Welt zu erobern.

Sein Plan ist schlicht, aber ergreifend: Salinger gelobt öffentlich, sich am Ende seiner Karriere vor laufender Kamera von seinen Bandkollegen umbringen zu lassen. Seinen potenziellen Fans will er damit die bestmögliche Show bieten und sich selbst einen Platz im Rockstarolymp sichern. Zum Beweis, dass es ihm wirklich ernst ist, lässt er sich zunächst einen Finger absägen, weitere Gliedmaßen sollen in regelmäßigen Abständen folgen. Wider Erwarten zucken die großen amerikanischen TV-Produzenten wegen eines fehlenden Fingers nicht einmal mit der Wimper. Erst als die drei zukünftigen Superstars mit Sonnenbrillen, Palitüchern und Bombenattrappen versehen ein gut gefülltes Lokal in Panik versetzen, bringt ihnen das die landesweite Aufmerksamkeit ein, die Johannes benötigt, um wirklich erfolgreich für sein ganz anders geartetes Selbstmordkommando zu werben. Dann geht alles sehr schnell, schneller noch als er sich das vorgestellt hatte…

Disclosure: Ich bin an dem Projekt so ein bisschen beteiligt, habe das von Senator geförderte Fan-Blog zum Film gestaltet und bin auch bei anderen Aktionen zum Film als „der Typ aus dem Internet“ an Bord.

Symbol – WTF-Trailer Deluxe


(Youtube Direktwtf?!, via AHT)

Hier der Trailer zu „Symbol“ von Hitoshi Matsumoto, den ich nicht kenne. Aber mir fehlen ganz einfach die Worte, um diesen Trailer zu beschreiben… oder nee, doch nicht: Ein Mann drückt auf einen Knopf in einem großen weißen Raum, worauf Baby-Dämonen aus den Wänden wachsen. Gleichzeitig bellt ein Mann ein Rudel Hunde an. WTF?! Hier der Plot:

In the central tale, a Japanese man (Matsumoto) wakes up alone in a brightly illuminated white room with no windows or doors. When he presses a mysteriously phallic protuberance that appears on one wall, a pink toothbrush materializes from nowhere, clattering to the floor and setting in motion a genuinely bizarre chain of events. Soon the imprisoned man is engaged in absurd and hilarious attempts to escape the gleaming room, releasing random objects from the walls, creating a life-sized Mouse Trap game in which a rope, a toilet plunger and an earthenware jug full of sushi might just be the keys to his escape.

Meanwhile, in a dusty town, a green-masked Mexican wrestler known as Escargot Man prepares for an important match. His family gathers around him, worried about his seeming impassivity before battle. As the nameless prisoner appears closer to escape and Escargot Man steps into the ring, Matsumoto amplifies the baffling yet suspenseful atmosphere to a crescendo of ridiculous excess.

BioSlime – Trailer


(Youtube Direktslime, via io9)

Hier der Trailer zu „BioSlime“, einem Low Budget Horrorflick, der mir aber nach einem Heidenspaß aussieht. Aber ich habe mir ja auch am Wochenende mal wieder das Blob-Remake aus den 80ern angesehen.

Wo die wilden Kerle wohnen Trailer – Nächster Song von den Flaming Lips?

Laut Pedestrian könnte übrigens ein Song der Flaming Lips den nächsten Trailer beschallen:

“Hey Wayne, the guys making Where the Wild Things Are want to use a Flaming Lips song for their next trailer, they want to use either “Do You Realise” or The yeah yeah yeah song?” Wayne then decided on “Do You Realise” as he thought it was more within the WTWTA vibe but then went onto to say they can have both as he’d prefer to let them choose.

Damit würde die Stimmung, die Arcade Fire im ersten Trailer gelegt haben, erhalten bleiben.

Hier die Songs, die zur “Auswahl” stehen:

Do You Realize?


The Yeah Yeah Yeah Song

Passt.

via

Michael Moore dreht (vorerst) keine Dokus mehr…

Michael Moore hat in einem Interview verraten, dass er vorerst keine Dokus mehr drehen will, sondern sich narrativen, inszenierten Filmen widmen will. Nur konsequent, wenn man bedenkt, dass auch seine vorherigen Dokus mal mehr mal weniger inszeniert waren.

When talking about his next upcoming documentary, titled Capitalism: A Love Story, Moore revealed: “While I’ve been making this film I’ve been thinking that maybe this will be my last documentary… Or maybe for a while.” Really? This is good news for haters of Michael Moore, but what is he going to do instead? “I have been working on two screenplays over the last couple of years. One’s a comedy, one’s a mystery, and I really want to do this.”

No More Docs for Michael Moore, He’s Working on Two Features

2. 8. 2009

Dr. Who – Waters of Mars – Trailer


(Youtube Direktwho, via Minds Delight)

Hier der Trailer zum kommenden Dr. Who-Special „Waters of Mars“ und der sieht auch für Who-Verhältnisse ziemlich brillant aus. Kann es sein, dass englische Serien einfach immer besser und besser werden? Hört das irgendwann auf? Hoffentlich nicht!

1. 8. 2009

Star Wars in einer Minute und einem Take


(Youtube Direktstarwars, via Fanboy)

Nach Forrest Gump und Kill Bill jetzt also Star Wars in einer Minute und einem Take. Mehr als nett geworden ist es nicht, aber hey: Immer noch nett!