Ganz nach OBEN – Ballon-Game zu Pixars UP

Okay Flash-Games gibts wie Sand am Strand, aber das folgende ist für mich und manniac etwas besonderes, weil wir das erste mal auf neues Terrain gewagt und selbst zu einem Kinostart (von OBEN / UP von Pixar 17.09.) etwas gebastelt haben, dass kein Quiz und kein Test ist, sondern ein klassisches Punkte-Sammel-Game.


OBEN – Trailer und Kritiken

In OBEN zieht es den Renter Carl, als er sich von Abschiebung in ein Heim bedroht sieht in höhere Gefilde. Ehe ihn die Sozialarbeiter abholen können, pumpt er hunderte Ballons auf und entschwebt mit samt seinem Haus gen Südamerika, um sich einen Jugendtraum zu erfüllen. Angelehnt an den Film gilt es bei der Ballon-Challenge innerhalb des Zeitlimits möglichst viele Ballons im Kamin anzubinden.

Dabei gibts Bonuspunkte für Combos aus gleichfarbigen Ballons, Abzug für geplatze und beim Überschreiten gewisser Highscore-Grenzen sogar Zeitboni. Auf moviepilot (für alle die es nicht wissen: Mein Brötchengeber) haben sich die Leute schon ordentlich die Hände wundgeschubst, jetzt will ich wissen, wie gut ihr seit.

Die besten 10 Spieler nehmen an der Verlosung eines Grafiktabletts, PS3-Games und Fansets zu Pixars neuem Film teil.

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Night of the Creeps – endlich auf DVD!

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Sony Pictures hat ja bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass Fred Dekkers wunderbares 80er-Jahre-Zombie-Kleinod “Die Nacht der Creeps” am 27. Oktober in den USA erstmals offiziell auf DVD und Blu-ray erscheint. Jetzt wurden die dazugehörigen Cover veröffentlicht, welche man bei einer Abstimmung aus drei Motiven bei amazon.com auswählen konnte – leider handelte es sich jedoch um neue Artworks, statt der vielen wunderbaren alten.

Ich hätte nie gedacht, dass der Film eine derart würdige Veröffentlichung bekommen würde. Zu den erstaunlichen Extras der Director’s-Cut-Edition gehören u.a.:

  • “Birth of Creeps” Featurette
  • “Cast of the Creeps” Featurette
  • “Creating The Creeps” mit Interviews der SFX-Crew
  • “Tom Atkins: Man of Action”
  • “Escape of the Creeps” – Featurette über die post-production.
  • Deleted scenes
  • Audiokommentar mit Fred Dekker
  • Audiokommentar mit den Schauspielern Atkins, Whitlow, Marshall und Lively
  • Originalende der Kinofassung
  • Reunion-Special der Besetzung

Bad Boys 3 kommt

Großer Sequel-Tag heute, mal wieder, wa? /Film schreibt, in Transformers 2 hätte Shia LeBöff in der Szene, als er seine Studentenbude mit Zeichen vollmalt, auf das Poster von Big Boys eine 3 gemalt. Ich habe keinen Screenshot und den Film habe ich gottseidank wieder vergessen, klingt aber logisch, weil…

Columbia Pictures is developing a third installment of the high-octane “Bad Boys” franchise, tapping Peter Craig to pen the screenplay.

The hope is to have a script that would reunite director Michael Bay, producer Jerry Bruckheimer and stars Will Smith and Martin Lawrence. At this point, with the project in the early stages, none has a deal to return.

The “Boys” movies feature Smith and Lawrence as Miami detectives Mike Lowrey and Marcus Burnett, caught up in cases involving car chases and explosions.

Manche halten Bad Boys ja für einen der weniger schlechten Bay-Filme und finden den sogar gut – ich halte ihn für einen sehr nervigen und schlechten Buddy-Filme gemessen an „Lethal Weapon“ oder „Nur 48 Stunden“ und kann nur sagen: Bitte nicht.

‘Bad Boys 3′ in the works (via AICN)

Halloween 3 kommt

halloween3

Nachdem Halloween 2 nach dem Eröffnungswochenende überaus schlechte Kritiken einfährt (derzeit auf Rotten Tomatoes bei 22%), halten die Weinsteins dennoch am Franchise fest und ein dritter Teil ist bereits in Planung, nur ohne Rob Zombie.

The independent studio’s co-Chairman Bob Weinstein said today that the 3-D sequel, titled, appropriately enough, “Halloween 3D,” is in development. [...]

Weinstein said Rob Zombie, who directed “Halloween II” and 2007’s reboot of the 31-year-old horror series, won’t return for “Halloween 3-D.” He said the studio is in negotiations with a new director, whom he declined to name, who has experience in horror and has a “different take” on the franchise.

‘Halloween 3D’ coming in summer 2010 (via /Film)

MTV Movie Award Leftovers

Wie in fast jedem Beruf fallen auch beim Quatschvideomacher Späne ab, die später nicht verwendet werden. Meistens weil der Kunde eher der unmutige “Mmmhhh… Ja, also… neee”-Typ ist, wie in diesem Fall. Dass es an Unlustigkeit scheiterte, kann ich mir einfach nicht vorstellen! Willkommen in einer neuen Woche:


DirektMoviedings

Danke Martin!

Rambo 5 goes El Mariachi

rambo-mexico

Rambo 5 wurde grade vom Nu Image/Millennium Films grünes Licht gegeben. Und die Story handelt tatsächlich von Rambo vs fiese mexikanische Drogenbarone, die ein Mädchen entführen. Also so ziemlich dieselbe Story wie im vierten Teil, nur eben nicht in Birma, sondern in Mexiko. Ob Antonio Banderas mitspielt, ist nicht bekannt. (Bild via Filmschool Rejects, die Gerüchte um diesen Plot schon vor mehr als einem Jahr hatten, damals aber als falsch abtaten.)

John Rambo’s officially readying for a fifth mission.

Nu Image/Millennium Films has greenlit the franchise’s fifth installment, with Sylvester Stallone starring and directing, repeating his duties from 2008’s “Rambo.”

The upcoming project’s storyline revolves around Rambo fighting his way through human traffickers and drug lords to rescue a young girl abducted near the U.S.-Mexico border. Production will start in the spring.

Stallone readies for fifth ‘Rambo’ (via First Showing)

30 Jahre Phantasm, neue Web-Serie?

phantasm

Ich liebe die Phantasm-Filme, die mit ihren fliegenden Killerkugeln, den Zwergen und dem Tall Man eine superungewöhnliche Genre-Perle darstellt. 2009 feiert der erste Film sein 30jähriges Jubiläum und Gerüchte um einen fünften Teil machten neulich die Runde. In einem Interview hat Reggie Bannister, Schauspieler aus der Reihe, verraten, dass definitiv etwas kommen wird, das aber kein fünfter Film sein wird.

Reggie Bannister granted an interview to IconvsIcon in which he hinted at another project while talking about the 30th anniversary, “We all feel real good about 2009. Thirty year anniversary of the first picture. We sure would like to see some spheres flying around, that yellow shit flying fast and furious, and dwarves scittering and stuff like that. We’re going to do our best. So we’re trying to bring you some new stuff.”

At the close of the interview during his own plugs and whatnot he snuck this in, “Just hang in there and keep your fingers crossed for another ‘Phantasm’ episode, if we can call them episodes. They are kind of like earthquakes, they show up when you least expect them. [laughs] Keep your eye out for that.”

Phantasm Webseries Coming Soon?

Hitler regt sich über James Camerons „Avatar“ auf


(Youtube Direktavatar, via io9)

Ich mag die Downfall-Meme ja sehr gerne (hier eine Playlist mit 30 Downfall-Spoofs). Man sagt mir zwar immer, das würde in Deutschland nicht funktionieren, weil man hier ja die Sprache spricht, aber auf eine wundersame, magische Weise funktionieren die Spoofs bei mir eben doch. Magic!

Oben jedenfalls regt sich Hitler über den enttäuschenden Avatar-Trailer auf. 10 Years For A Planet With Cats! Ich kann ihn verstehen, irgendwie.

The Descent 2 – Trailer


(Youtube Direktdescent, via Quiet Earth)

Hier der erste offizielle Trailer zu „The Descent 2“ (ein anderer Trailer war vor einer Weile ins Netz geleakt, der hier ist aber der erste offizielle), den ich bereits auf dem Fantasy Filmfest gesehen habe. Ich mochte ja bereits den Vorgänger und genau wie der ist das Sequel ein sehr effektiver, kleiner Horrorschocker.

Rob Zombie remakes „The Blob“

blob

Rob Zombie wird nächstes Jahr ein Remake meines Lieblings-Wackelpudding-Films „The Blob“ drehen, dessen 80er-Remake meiner Meinung nach einer der unterschätztesten Filme des Jahrzehnts war. Ich mag Rob Zombies Filme ja sehr und fand auch sein Halloween-Remake gelungen, allerdings kriege ich ja bei Sätzen wie „My intention is not to have a big red blobby thing“ schonmal schlechte Laune. Ein Blob ohne einen Blob? Bitte nicht.

Zombie will write, direct and produce a remake of the 1958 horror classic that launched the career of Steve McQueen. Production will begin next spring.

Zombie’s deal to make “The Blob” his next film comes as Dimension opens “Halloween II,” the Zombie-directed sequel to his 2007 hit “Halloween.”

In the original “Blob,” an object from space crashes into a field, containing a red blob-like substance that absorbs the humans it contacts and grows exponentially. While Zombie was a fan of the original, he’s formulated a decidedly different take that he would not reveal.

“My intention is not to have a big red blobby thing — that’s the first thing I want to change,” Zombie said. “That gigantic Jello-looking thing might have been scary to audiences in the 1950s, but people would laugh now.”

Rob Zombie to remake ‘The Blob’ (via /Film)

Inception – Trailer zum neuen Christopher Nolan


(Youtube Direktinception, via Like Cool)

Hier der erste Teaser zum neuen Film von Christopher „The Dark Knight“ Nolan, über die Story ist noch so gut wie nix bekannt, außer, dass ein Business-Kasper in eine Erpressung verwickelt wird und das ganze ein SciFi-Gehirn-Reißer werden soll. Sieht schonmal ganz gut aus, ich bin gespannt.

Tarantino über PTA

Wuaaaah! Quentin reviewed meinen absoluten Lieblingsfilmemacher! Bei Sky in England hat Tarantino wohl eine kleine Serie in der er über Filme erzählt. Und in dieser einen speziellen Folge redet er über “There will be blood”. Wobei: Eigentlich spricht er mehr über sein Verhältnis zu Paul Thomas Anderson, welchen Film er von ihm am besten findet (“Boogie Nights”!!!! Mein Lieblingsfilm!!! FTW!!!) und was ihm an TWBB so gut gefällt, welche speziellen Szenen ihn umhauen. Man lernt in den 10 Minuten viel über Tarantinos Verständnis von Film, aber eben auch was über Andersons Arbeitsweise.

Um es kurz zu machen: Ich kann gar nicht so viel Häute haben, wie ich Gänsehaut hab. Neun Minuten Siebnundfünfzig Anschaubefehl.


[YouTubeDirektThereWillBeBasterds, via Slashfilm]

Ziegen gucken! – Trailer The men who stare at goats”

Okay, es mag nicht gerade der kommerziellste Titel sein. “The men who stare at goats” klingt ein bißchen nach litauischem Experimentalkino, das irgendwann nach Mitternacht im ZDF zu bestaunen ist.

In Wirklichkeit geht es hier aber um eine hochkarätig besetzte Hollywood-Produktion, in der Ewan McGregor als abgewrackter Reporter versucht mit Hilfe eines Special-Ops-Agenten (George Clooney) einer geheimen Militärorganisation auf die Spur zu kommen, die sich zum Ziel gesetzt hat Psi-Kräfte einzusetzen um Kriege zu beenden. Basierend auf einer angeblich wahren Geschichte, die in dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson erzählt wurde. Weird.

Hier ist der Trailer:


YouTubeDirektPsi

Taking Woodstock? Damn Hippies! – Ich bin kein echtes Blumenkind…

Okay Allen Ginsberg ist ja nicht sooo schlecht als Ergebnis, aber dennoch: Dafür das ich den Test (zusammen mit Georg, Janos und Khesrau aus der moviepilot-Redaktion) gebastelt habe, hätte ich doch gern besser abgeschnitten. Seit Wochen höre ich den Woodstock und Hair-Soundtrack rauf und runter und hab meine Büro-Ecke mit Plakaten von Ang Lees neuem Film “Taking Woodstock” tapeziert.

Zum Taking-Woodstock-Hippie-Test bei der Film-Community moviepilot

Mehr Infos zum Film Taking Woodstock

Der Film, der die Hintergrundgeschichte zur Entstehung des Woodstock-Festivals erzählt (und welche Rolle ein leicht klemmiger Raumgestalter, eine militante Transe, eine zänkische Jüdin und ein traumatisierter Vietnam-Veteran dabei spielten) macht übrigens wirklich Spaß (ich muß den nochmal gucken wenn ich was zu rauchen dabei hab). Nächste Woche kommt hier das ausführliche Review.

Und bis dahin spiele ich nochmal und ihr verratet mir mal, wieviel Flower-Power in euch steckt.

Und geht mal wieder zum Friseur, ihr Hippies!

Horst Schlämmer – Isch kandidiere! (Review)

- “Wir brauchen eine frische Farbe…Ich habs! Ocker!”

Herstellungsland: D, 2009
Regie: Angelo Colagrossi
Buch: Angelo Colagrossi, Hape Kerkeling
Darsteller: Hape Kerkeling, Alexandra Kamp, Simon Gosejohann, Norbert Heisterkamp, Maren Kroymann, Lale Akgün, Claudia Roth, Bushido

**

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Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts hat die Schnauze voll. Sein Vorgesetzter mobbt ihn, in seiner Stammkneipe läuft auch alles wie immer, er interviewt zum 17. Mal die immergleiche Schützenkönigin und wenn er mal Politiker im Fernsehen sieht, dann reden die alle nur inhaltslosen Mist, den niemand ernst nehmen kann. Als er dann die Grevenbroicher Bürgermeisterkandidatin interviewt und von dieser erfährt, wie arglos die Politik mit den Steuergeldern umgeht, fasst er einen Entschluss: Was die da oben nicht können, das kann er auch. Deswegen gründet er eine Partei und beschliesst Bundeskanzler zu werden. Seine Freunde unterstützen ihn wo sie nur können. Und schon bald wird Schlämmer ein politischer Player. Er geht in Fernsehshows (zum Teil auch eher überraschend) und die Schauspielerin Alexandra Kamp ist angeturnt von seiner Lust auf Macht und sieht sich schon als First Lady an seiner Seite. Aber Wahlkampf ist ein hartes Stück Arbeit, das muss auch Horst erkennen und das läuft alles doch nicht so einfach, wie er sich das zu Beginn vielleicht vorgestellt hat. Aber er trägt das Herz am rechten Fleck und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Und dann, nach Wochen harter Arbeit, ist er dann da: Der Wahlabend. Nun wird man sehen ob sich die Anstrengungen ausgezahlt haben…

Gerade deutsche Comedy hat alluzu oft das Problem, deutsche Comedy zu sein. Also mehr bemüht als lustig und wenn kopiert, dann leider nie gut. Doch zum Glück gibt es ja Hape Kerkeling, der mit seiner Figur Horst Schlämmer mal wieder gezeigt hat, wie lustig man hierzulande sein kann. Das ist natürlich streitbar, aber mir hat die Figur immer gut gefallen. Ich finde er ist sehr liebenswürdig damit umgegangen und hat sie auch nie überstrapaziert, wenn man jetzt mal die Zeit VOR der Promo zum Film betrachtet.

Den Beitrag „Horst Schlämmer – Isch kandidiere! (Review)“ weiterlesen…

Inglourious Basterds (Review)

- “It probably has something to do with the second development.”
- “Which is?”
- “The Führer is attending the premiere.”

Originaltitel: Inglourious Basterds
Herstellungsland: USA/D 2009
Regie und Drehbuch: Quentin Tarantino
Darsteller: Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz, Daniel Brühl, Til Schweiger, August Diehl, Diane Kruger

****½ Nilz N. Burger
*** Batzman (direkt zum Review)

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Es soll tatsächlich noch Leute geben, die nicht wissen um was es in dem Film geht. Versuche ich mich also mal in einer schnellen Zusammenfassung: Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) führt eine spezielle Truppe durch das von Nazis besetzte Frankreich der 40er Jahre. Die Inglourious Basterds. Eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten, die es auf die Skalps von Nazis abgesehen haben. Das ist durchaus wörtlich zu verstehen: Sie schneiden den Nazis, die sie erlegen, die Kopfhaut ab und sammeln diese als Trophäen.

In einem kleinen Kino, vor den Toren von Paris, soll eine große Filmpremiere stattfinden, für den neusten Propagandafilm von Goebbels. Sogar der Führer selbst wird anwesend sein. Als die Basterds davon Wind bekommen, beschliessen sie einen großen Anschlag um Hitler und seine Gefolgsleuten ein für allemal auszulöschen. Die Betreiberin des Kinos, Shosanna Dreyfuss (eine wunderschöne Mélanie Laurent), eine inkognito-jüdische Frau die mit ansehen musste wie Nazis, angeführt vom sogenannten “Judenjäger” Hans Landa (Christoph Waltz), ihre Familie töteten, will die Premiere ebenfalls als Anlass zu einer großen Racheaktion nehmen und die gesamte Führungsriege Nazideutschlands töten, indem sie das vollbesetzte Kino abfackelt.

Und dann wäre da noch Fredrick Zoller (Daniel Brühl), ein Soldat der zu Ruhm in Deutschland gelangt, weil er drei Tage eingeschlossen in einem Kirchturm, alle seine Verfolger erlegt, bis der Rest von ihnen den Rückzug antritt. Er ist der Hauptdarsteller in dem Film, der Premiere hat und seine Geschichte ist es, die da verfilmt wurde. Da er ein Auge auf die Kinobetreiberin geworfen hat, möchte er ihr einen Gefallen tun und überzeugt Goebbels und Co davon, die Premiere in ihrem Kino stattfinden zu lassen. Er denkt sie somit beeindrucken und für sich gewinnen zu können. Aber sie lässt ihn immer nur abblitzen.

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Besetzungscouch: Prakti’can Revolution

Einmal kommt die Zeit, da es heißt es Abschied zu nehmen. Nachdem F5-Leser, Poetry-Slammer und Blogger Khesrau das letzte halbe Jahr mit viel Spaß, Engagement und großer Klappe die moviepilot-Redaktion als Prakti’can verstärkte und freiwillig drei Monate an die normale Praktikumszeit dranhängte, wird er uns jetzt Richtung Erfurt verlassen um zu studieren.

Das ist sehr schade, bedeutet aber auch eine Chance für einen weiteren Kandidaten mal Erfahrungen im Redaktionsalltag zu sammeln. Was auf euch zukäme und was wir anbieten können, erfahrt ihr gleich nach dem Klick.

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Giallo (FFF09 Review)

„Are you a New Yorker?“ – „What?“ – „What?“ – „What?“

Originaltitel: Giallo
Herstellungsland: Italien 2009
Regie: Dario Argento
Buch: Jim Agnew, Sean Keller
Darsteller: Adrien Brody, Emmanuelle Seigner, Elsa Pataky

*

Ein Serienkiller geht um und entführt Lindas Schwester, woraufhin sie bei Inspektor Enzo Avolfi aufschlägt und den ab hier bei seinen Ermittlungen begleitet, weil man das ja so macht als Stewardess und weil Inspektoren selbstverständlich immer irgendwelche Frauen bei ihren Ermittlungen mitschleppen, die quasi aus dem Nirgendwo auf einmal auftauchen. Und so folgen wir Avolfi bei seinen Ermittlungen, erfahren, dass auch er keine allzu reine Weste hat und dass der Killer ein Killer wurde, weil er dank einer Leberkrankheit und einer gelblichen Verfärbung der Haut als Kind gehänselt wurde.

Es ist vielleicht ein bisschen unfair, dass ausgerechnet ich einen Argento-Film rezensieren muss, wo ich den Herrn doch für massiv überbewertet halte und mir die Innovationskraft des Konzepts „Ich stelle die Beleuchtung einfach mit ins Bild“ nicht so ganz, ähm, einleuchten will. Aber nun gut, der Mann hat in den Siebzigern ein oder zwei ganz elegante Bilder abgeliefert, seine Geschichten waren aber schon immer mehr als mau und die hier ist mauer als mau.

„Giallo“ ist ein strunzdummer Film und wenn sich der Festivalveranstalter vor der Aufführung bemüßigt fühlt, sich vorne hinzustellen und eine Warnung auszusprechen und man solle den Film doch mit Humor nehmen, dann heisst das schon einiges. Denn was Argento hier abliefert, kann man getrost als Publikumsverarschung bezeichnen. Extrem konstruierte Wendungen, extrem dümmliche Dialoge, ein Adrien Brody, der sich sichtlich lustlos durch die Handlung schleppt – ein Film zum Haareraufen und bislang der schlechteste Film des Festivals und zwar mit Abstand.

Hier der Trailer:

(Youtube Direktgelb)

Lesbian Vampire Killers (FFF09 Review)

„Who do you fancy?“ – „Trudy – Massive Tits, no talking at all!“

Originaltitel: Lesbian Vampire Killers
Herstellungsland: UK 2009
Regie: Phil Claydon
Buch: Paul Hupfield, Stewart Williams
Darsteller: James Corden, Mathew Horne, Paul McGann, Emer Kenny, Lucy Gaskell, Louise Dylan


**** Renington
** Batzman

Fletch und Jimmy geht’s grade nicht so gut. Jimmys Freundin hat grade mal wieder Schluß gemacht, während Fletch mal wieder gefeuert wurde, weil er einen Sechsjährigen verprügelt hat. Auf seiner Geburtstagsparty. Als Clown verkleidet. Die beiden beschließen einen Tramp-Urlaub in einem Kaff namens Cragwich, irgendwo im Nirgendwo des englischen Ostens. Was sie nicht wissen: Auf dem Ort lastet ein Fluch, den die Vampirkönigin Camilla vor ein paar Jahrhunderten ausgeprochen hatte, als Jimmys Ururururur-Ahn ihr der Gar aus machte. Und so werden alle Mädchen genau an ihrem 18. Geburtstag lesbisch und entwickeln einen ungesunden Appetit auf Blut.

Dort angekommen, treffen die beiden selbstverständlich zunächst auf eine Wagenladung voller sexy Ladies und im Pub auf Menschen, die direkt aus dem Mittelalter zu stammen scheinen. Zusammen mit den Mädels will man die Nacht nun in einem baufälligen Gemäuer verbringen, als sich untoter, lesbischer Besuch ankündigt.

„Lesbian Vampire Killers“ ist herrlicher Trash, der trotz Pennäler-Humor bezüglich Körperflüssigkeiten tatsächlich witzig ist. Man stelle sich „Shaun of the Dead“ in einem Hammer-Vampirfilm vor und heraus kommen die Vampir-Lesben. Die Tricks sind zwar billig, dafür aber ästhetisch außerst passend umgesetzt.

LVK ist mit Sicherheit keine große Filmkunst, aber eine schöne Trashperle, die wunderbar leichte Unterhaltung bietet und die vielleicht liebevollste Reminiszenz an 80s-Horror seit „Octalus“ (Deep Rising) darstellt. Unbedingt sehenswert!

+++

Batzman meint:

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Macabre (FFF09 Review)

Originaltitel: Macabre
Herstellungsland: Indonesien 2009
Regie & Buch: The Mo Brothers
Darsteller: Ario Bayu, Sigi Wimala, Julie Estelle, Imelda Therinne

**½

Ein paar Youngsters landen in einem Frischfleisch-Lieferservice der besonderen Art. Das ist „Macabre“ in einem Satz. Selbstverständlich gibt es darüber hinaus noch eine Plotkonstruktion, die die Protagonisten nach einem Abend in der großen Stadt ein verstörtes Mädchen aufsammeln lässt und in deren Heim schließlich auf das Grauen trifft. Ihre Mutter ist nämlich drölfhundert Jahre alt und verscherbelt seit Urzeiten Menschenfleisch, vor allem das von Neugebohrenen, an wohlhabende Kunden.

All das ist der Aufhänger, um möglichst viele derbste Gore- und Splatter-Effekte unterzubringen und der Film bedient sich ausgiebig bei „Texas Chainsaw Massacre“ und „Braindead“, natürlich ohne deren Qualität zu erreichen. Immerhin gibt sich der Film Mühe und bietet sogar die ein oder andere originell gefilmte Szene, insgesamt bleibt aber lediglich ein Film, der ausschließlich Splatterfans anspricht, denen aber ziemlich blutige und solide Unterhaltung bietet.

Hier der Trailer:

(Youtube Direktmahlzeit)