Bei den Moviepiloten habe ich gerade erfahren, das Sylvester Stallone in Venedig geehrt wird mit einem Preis für Autorenfilmer, dem “Jaeger-LeCoultre Glory to the Filmmaker Award” (den vor ihm Takeshi Kitano, Agnès Varda und Abbas Kiarostami bekommen haben). In der Begründung steht auch ziemlich genau warum:

With the now legendary franchises of Rocky and Rambo (he wrote all the scripts), Stallone travelled through the light and the darkness of the American Dream – each of those films remarkably anchored in its own present time.
Through all of his movies – even the ones he has not directed or are considered “less important”- Stallone has shaped his own character with much care, and reflected upon it, giving us an iconic exploration among the most coherent and lucid of contemporary America cinema.
Nun muss ich sagen, das es an dieser Auszeichnung überhaupt keinen Zweifel geben kann. Nehmen wir mal den ersten Rambo “First Blood”. Für mich ist das einer der eingängigsten, bittersten und kompromisslosesten Anti-Vietnam-Filme, die ich kenne. Über die Genialität von Rocky müssen wir hier auch nicht sprechen (den Fünften einmal ausgenommen), ich habe zuletzt nochmal den zweiten Teil gesehen und muss sagen: Die athmosphärische Dichte, das ausgewogene Auf und Ab des Hauptcharakters, die Erlösung beim zuschauen, wenn er dann doch gewinnt am Ende (und ich hab den schon oft gesehen, dennoch fieber ich jedesmal beim Endkampf wieder mit), DAS ist die Art Film, aus der grosses Kino gemacht ist. Heldenkino. Film über Menschen und ihre Träume. Ausserem hat Stallone ja auch noch “Staying Alive” directed und geschrieben, das Sequel zu “Saturday Night Fever”, das eigentlich der bessere Film ist (Mit dem grossartigen Soundtrack von seinem Bruder, Frank Stallone). Geschrieben hat er auch noch “F.I.S.T. – Ein Mann geht seinen Weg” oder “Cliffhanger” uvm. Auch wenn er “nur” als Schauspieler am Start war hat er in grossartigen Projekten brilliert, ich empfehle dringend einmal “Nachtfalken” von Bruce Malmuth zu sehen, wenn man sich davon überzeugen möchte.
Nun hat der Typ natürlich auch viel Stuss gemacht, viel Scheisse gebaut und sich nicht immer mit Ruhm bekleckert. Im Prinzip ist Stallones Karriere und Leben eine Weiterführung der von ihm erfundenen Filmcharaktere. Oder ist es umgekehrt? Der Mann weiß auf jeden Fall, was Höhen und Tiefen sind. Und zwar par excellence. Wohl auch der Hauptgrund warum ihm das immer so gut gelingt zu schreiben. Da schöpft jemand aus den Vollen, zuletzt eindrucksvoll bewiesen in “Rocky Balboa”.
Ines von den Moviepiloten fragt in ihrem Beitrag, etwas sehr suggestiv (man beachte das zwar nicht die Überschrift, aber der Permalink “sylvester-stallone-wird-als-autorenfilmer-geehrt-kein-witz” heisst), ob man den Mann denn als Autorenfilmer ehren dürfte. Nun erstmal das: Per Definition ist jeder Regisseur, der sein selbst geschriebenes Buch verfilmt, ein Autorenfilmer. Uwe Boll somit zum Beispiel auch. Das der Begriff schnell für künstlerische Filme in Anspruch genommen wurde, macht es ja nicht richtiger.
Wichtiger aber das: Stallone hat mehr für den (internationalen, mindestens aber amerikansichen) Film getan, als manch anderer Regisseur, der sich das nur zu gerne auf die Fahnen schreiben würde. Der Einfluss der von ihm geschaffenen Figuren ist allgegenwärtig in Filmen zu spüren. Die Herangehensweise, die Art zu erzählen, die Stringenz und Tightness stünde vielen heute wieder gut zu Gesicht. Kurz: Ich habe überhaupt kein Problem damit, den Mann in eine Reihe mit Spielberg, Kubrick, Hitchcock, Eastwood, Tarantino, PTA und Truffaut zu stellen. Visionäre des Films, die mit ihren Ideen das Kino so bereichert haben, das sie nicht mehr wegzudenken sind. Ganz ehrlich: Ohne Rocky oder Rambo würde es heute vieles nicht geben. Oder zumindest ganz anders. Aber keinesfalls besser.
Man sollte sich hüten den Mann aus Arroganz zu unterschätzen.
Von 


































habe spontan eine gänsehaut bekommen. stallone ist einfach einer der ganz großen. und ein wunderbarer autor, der seine figuren liebt.
Absolut richtige Entscheidung. Und ein sehr schöner Artikel, Nilz.
In der Begründung wurde allerdings einer der großartigsten, tiefschürfendsten und subversivsten von Stallone geschriebenen Charaktere vergessen: Marion Cobretti oder wie ihn seine Freunde nennen: Die CITY COBRA. “Awsome”
I like.
Und schön geschrieben und tolles Bild.
dass hier stallone und auch tarantino in eine reihe mit kubrick oder truffaut gestellt werden, tut mir schon fast körperlich weh.
aber eben auch nur fast…;)
jeder für sich ein visionär, der das kino nachhaltig beeinflusst hat. ich sehe da eine grosse gemeinsamkeit. stallone hat für das kino die klassische heldenfigur neu erfunden, um immens viele facetten bereichert. tarantino hat den dialog ins kino zurückgebracht. kubrick, truffaut, sicher auch pta haben film eine neue form gegeben. neue visuelle grenzen gesteckt, bzw. alte eingerissen. ich kann aber das eine nicht wichtiger als das andere finden.
pta ist ja nunmal mein lieblingsregisseur, vermutlich weil er alles miteinander verbindet. aber auch er wäre ohne rocky nicht da, wo er nunmal jetzt ist. daran hab ich keinen zweifel. auch wenns dir wehtut…hehehe
also tarantino hat anderthalb richtig gute filme gemacht, von denen einer ein theaterstück war. der rest ist gut (jackie brown) bis gnadenlos scheiße (death proof)
stallone hat mit rocky eine sehr klassische aufsteigergeschichte – zugegebenermaßen sehr gut – erzählt. first blood ist auch bemerkenswert, wird durch seine nachfolger aber definitiv abgewertet, die faschistoide gewaltpornos sind.
und raging bull ist übrigens der bessere boxfilm. ;-)
my 2cents
guter Artikel, bei der nächsten diskussion über Stallone werde ich einfach hierhin verlinken :)
@ r0ssi: also ich persönlich bin ja alles andere als ein tarantino-fanboy. ich mag jackie brown auch gerne, finde pulp fiction mittlerweile etwas öde (ich finde das der film zu viel verschenkt durch seine formalismen), kann aber durchaus anerkennen, wie wichtig der film fürs kino war. kill bill eins find ich grotte und der zweite teil hat mich dann etwas versöhnt. ich muss allerdings auch sagen das ich death proof sagenhaft fand, eine detailreiche verbeugung vor dem grindhousekino in dem tarantino wieder seine grössten stärken ausspielen konnte: dialoge. find ich sagenhaft. abgesehen von seinen verdiensten als autor, true romance ist für mich immernoch ein meilenstein. und nbk hat mich damals im kino umgehauen.
ich mag rocky mehr als raging bull, finde den weniger poetisch oder um es ganz ekelhaft auszudrücken: näher dran. mit den rambo nachfolgern hast du sicherlich recht, substantiell ist was anderes. vor allem im vergleich zum ersten teil muss man sich da an den kopf fassen und stallone fragen, wie um alles in der welt er so eine eindringliche geschichte so opfern konnte. das schmälert aber in meinen augen nicht die kraft des ersten teils. ich müsste sonst zum beispiel auch kevin allein zu haus 1&2 nicht mehr gut finden können, oder lethal weapon 1 und 2, oder star wars 4-6, oder oder oder.
das rocky eine klassische aufsteigergeschichte ist stimmt. aber sie ist nur deswegen “klassisch”, weil sie das genre sozusagen neu definiert hat. und gerade da ist das serielle element sehr spannend. man mag den filmen eine gewisse verflachung zusprechen bis zum vierten Teil, ich finde die aber eher ein spannendes zeitgeschichtliches dokument. teil 4 gegen drago war sowas von geprägt vom kalten krieg, der amerikanische überpatriotismus triefte aus allen ecken. nicht aber ohne auch zum ende hin versöhnlicher zu werden. im prinzip ein politisches dokument. jetzt mal ganz hochtrabend ausgedrückt. vor allem wird die serie durch den 6. teil wieder sowas von rund…das ist enorm.
nur um mich nochmal ausführlicher zu begründen…;)
jackie brown war doch auch scheiße…
Interessante Entscheidung… definitiv eine für Hollywood, für die grossen “american dream” Geschichten. Ich muss allerdings zugeben, bei den Rambos >1 tue ich mich damit schwer. Höhen und Tiefen, klar… aber da geht es doch sehr sehr tief runter.
Dennoch, Glückwunsch, Herr Schtalone.
Btw, guter Text.
First Blood ist ein Anti-Vietnam Film? das fällt gar nicht auf.
dann solltest du vielleicht mal an deiner rezeption von geschichten feilen…;)
im ernst: das liegt eigentlich auf der hand und das sauge ich mir ja jetzt nicht aus den fingern, darüber ist man sich international ziemlich einig.
[Binding]
“Per Definition ist jeder Regisseur, der sein selbst geschriebenes Buch verfilmt, ein Autorenfilmer.”
Ohne ein Diskussionsinferno entfachen zu wollen: Ganz so ist es nicht. Mittlerweile, nach all den Diskursen um den schwammigen Autorenbegriff, besteht mehr oder weniger Einigkeit darüber, dass Autorenfilmer nicht zwangsläufig auch ihre Bücher verfasst haben müssen. Der größte unter ihnen, Hitchcock, hat schließlich kein einziges seiner Drehbücher allein bzw. mit offiziellem Writer Credit geschrieben.
[/Binding]
nun, bei ausnahmen wie hitchcock geht es sicher noch um die nicht zu vernachlässigende größe “ecriture”, die einen ebenso grossen stellenwert hat wie das reine schreiben. abgesehen davon das man sich bei hitchcock einfach darauf einigen konnte, ihn als autorenfilmer zu nennen, weil er einen nicht unerheblichen einfluss auf die jeweiligen bücher hatte, auch wenn er sie nicht selbst geschrieben haben mag. demnach kann man zum beispiel auch burton als autorenfilmer bezeichnen, weil er bücher, auch wenn sie nicht aus seiner feder stammen, mit seiner ecriture, seiner handschrift veredelt.
ich denke also das das nicht im gegensatz zu oben genanntem steht. und btw: warum kommentierst du für binding?
@ Jet Strajker
Hrhr, richtig verwirrend wird es doch erst, wenn man eine “Autorenvideothek” besucht. Hitchcock neben Anderson neben Truffaut neben Tony Jaa. Wo jetzt der Hund bei diesem Konzept begraben liegt…. man wird ihn wahrscheinlich selbst fragen müssen, den Hund. =)
Ich verweise da immer gern auf den von mir sehr geschätzten Herrn Stiglegger, der sich im Vorwort des von ihm herausgegebenen Buches “Splitter im Gewebe – Filmemacher zwischen Autorenfilm und Mainstreamkino” dieser Problematik annimmt und erläutert, dass der Auteur-Begriff weit mehr umfasst als die Beschreibung eines Regisseurs, der auch seine eigenen Bücher verfasst hat.
ikonen-magazin.de/artikel/Auto...
@Nilz
na dann…zum Glück irrt die internationale Mehrheit nie.
@ jmk: in diesem speziellen fall nicht, stimmt.
Ich mag wohl anerkennen das Stallone für ein paar wirklich gute Geschichten/Filme verantwortlich ist – gleichzeitig hat aber auch unfassbaren Rotz gemacht – irgendwie werd ich den Glauben nicht los das die paar guten Filme einfach ein paar Glückstreffer waren. So ist z.b. der erste Rocky eine tolle geschichte und Milieustudie mit einem starken Charakter – danach wurde jeder Rockyfilm immer schlimmer, sowohl von der Handlung wie auch wegen der Wandlung des Characters (Vom Grenzdebilen zum bärtigen Philosophen im russischen ural..).
Zudem kann ich, seitdem ich volljährig bin mir die Rockyfilm eh nicht mehr ansehen da ich nicht verstehen kann wie man in einem Film übers Boxen derart strunzdumme, unrealistische und schlechte Box-Kampf-Action zeigen kann? Und das 6x hintereinander? (Rocky wackelt und hält die Stirn hin, der jeweilige gegner haut solange drauf bis die letzte Runde einläutet und die Musik anfängt ). Bei der Rambo Serie verhält es sich ganz ähnlich: FirstBlood ist noch halbwegs in Ordnung, der Rest der Geschichte ist unsagbarer Mist…
Nicht jede im wahren leben tragische Figur ist automatisch ein toller hecht im Filmbusiness – Mickey Rourke kann nur sich selbst spielen und Stallone hat einfach viel zu viel Film-Mist gemacht um ihn ernstzunehmen.
@ jürgen: naja, grenzdebil ist er ja im 6. teil auch noch und den realismusgrad von boxkämpfen mag man mal dahin gestellt lassen – wir reden hier ja immernoch über filme und nicht über dokumentationen.
und ja, wie ich ja auch schon gesagt habe: der hat auch viel scheisse gemacht. ich habe mich zum beispiel schrecklich geschämt als ich “driven” geguckt habe. und den bombenlegerfilm mit baneras finde ich jetzt auch nicht sonderlich gelungen. aber, auch wenn ich jetzt vermutlich richtig dresche einstecken muss, ich mag zum beispiel “over the top” oder “daylight”. seine performance in dem leider etwas zu langweilig geratenen “cop land” finde ich dennoch aussergewöhnlich gut und selbst “lock up” funktioniert in den eigenen genre-grenzen ganz gut. das ist kein filmischer meilenstein, sicher nicht, aber dennoch bietet das œvre von stallone mehr stringenz und gleichzeitig abwechslung als das vergleichbarer typen, wie zum beispiel schwarzenegger. und mal im ernst: niemand kann etwas gegen “demolition man” haben…:)
ich meine nicht das er automatisch ein doller hecht ist. ich meine das er sich tatsächlich um film verdient gemacht hat und würde mich hüten dabei von glückstreffern zu reden.
Sehr schön, freut mich für Sly und wirklich schön geschrieben, dem stimme ich 100%ig zu.
Demolition Man ist so verdammt großartig .. ich glaub immer noch das Trey Parker und Matt Stone da gelernt haben wie sich ein filmisches Machwerk selbst total nicht ernst nimmt.
Und die Dresche für deine Meinung zu over the top und daylight, bekommst du hoffentlich noch ^^
Ich finde es schon ein wichitges Kriterium wie ein Film Handlung, in dem Fall einen Boxkampf, darstellt – ich hab ein keinster weise etwas gegen filmische Übertreibungen so wundere ich mich bei Bruce Lee-Filmen nicht warum da ausschließlich per eingeflogenem Highkick ausgenockt wird.
Bei den Rocky Filmen frage ich mich allerdings die ganze Zeit warum ein trainierter Boxer sich die ganze Zeit freiwillig auf die Umme hauen lässt ohne auch nur auf die Idee zu kommen auszuweichen oder z.B. die Hände vors Gesicht zu nehmen? Entschuldigung – das ist einfach nur schlecht! Und weil es in den Film unglaublich viel Raum und Gewicht bekommt hätte man sich da durchaus mehr Mühen geben können dem ganzen wenigstens etwas Sinn einzuflössen.
Keine Frage, Stallone ist in seinem Genre Top-of-the-Pops gewesen, das ist Steven Seagal aber auch, da kommt doch auch niemand auf die Idee dem Preise zu geben, oder?
Sehr schön geschrieben, danke! Und sehr verdient für Herrn Stallone, wie ich finde! Warum seine Filme/Geschichten so oft in die Vollidioten-Ecke abgeschoben wurden, hab ich nie nachvollziehen können.
@ jürgen: naja. das der vergleich mit steven seagal hinkt weißt du ja selbst, nicht wahr? stallone ist eben nicht nur ein genre-clown, sondern der hat das genre erst definiert. welches auch immer das sein mag. die bücher von dem haben hand und fuß und seine regie funzt eins a.
nimm mal eastwood. wieviele filme hat der geschrieben? null. dafür eine menge directed, was zum alter hin immer besser wurde (ausnahmen abgesehen). wieviel schrott hat der in seiner karriere mitgemacht? ne menge. nur eben 10-15 jahre früher als stallone. und bei dem kommt auch keiner auf die idee ihm keine preise zu geben. weil man erkennt wieviel wertvolles er trotzdem geschaffen hat.
man kann eben rambo genausowenig über einen kamm scheren wie rocky. abgesehen davon erfüllen die boxkämpfe in rocky ja auch eher einen dramatischen, denn einen realistischen sinn. die kämpfe sinn die visualisierung seines weges zum kampf sozusagen. da denk ich als zuschauer nicht drüber nach, wo denn jetzt seine deckung ist oder so. da leide ich mit. das funktioniert bei dir nicht, ist ja auch vollkommen okay. aber ich fieber da, wie gesagt, jedes mal mit. da ist mir die kampftechnik herzlichst egal. ich bin ja eh von anfang an in einem märchen. soviel scheisse und quatsch, die rocky immer passiert, das ist ja keine realistische situation mehr. und dazu dann noch der, geniale, bill conti soundtrack, fanfaren wie von einer mittelalterlichen burg, in der der ritter den drachen besiegt. das ist eher meine lesart bei den filmen.
Also find es auch nicht schlecht das er den Preis gekommen hat. Finde auch das Rambo 1 und 2 ganz grosses Kino waren, allein der Gedanke von eins das man nicht Gewinnen muss um zu Siegen, ganz groß. Rambo 1 einen der Besten in seinem Bereich. Das Sly aber alles so ausgeschlachtet hat Rocky (3 geht noch)4,5,6 und Rambo 2,3 fand ich nicht so gut und den neuen John Rambo der geht garnicht mehr aber das ist auch eine Geschmacksfrage.Nur Ehre wem Ehre gebürt. Und für Rocky und Rambo , Over the Top hat er es sich verdinnt(mag keine Tanzfilme).Denkt doch auch mal daran das die Figuren auch Popsymbole geworden sind: wenn man zu jemanden z.b sagt du bist wie Rambo, weis jeder was gemeint ist.
ich bin ja gerne bereit zuzugeben das ich bei Rocky 1 auch immer begeistert war – der Soundtrack zu dem Film ist ja sowieso phänomenal. Ebenso darf Film selbstverständlich unrealistisch sein um die dramatik zu steigern – ich persönlich finde nur das das Boxen in Rocky schlichtweg nicht funktioniert, bzw. nicht mehr seit dem ich bewusst mal den ein oder anderen echten Boxkampf im fernsehen gesehen habe – das ist einfach vieeel zu weit weg von dem worums beim Boxen, und auch bei dem im Film gezeigten Training etc. geht. Schlicht: für mich ganz persönlich funktioniert das nicht mehr, ich seh da nur noch Stallone bemüht herumhüpfen und zappeln und die Frage nach dem Warum übertönt inzwischen bei weitem jedes Gefühl von Spannung oder Dramatik.
Ist ja aber auch wurscht – der Film ist bis dahin wirklich bockstark. Mit dem großen Rest von Stallone kann ich gaaaaanz subjektiv halt nunmal weniger anfangen…
PS. “..das genre definiert..”? Chuck Norris würde dich dafür aufessen, ausscheiden und nochmal essen!
chuck norris ist ja auch kreationist…;)
… ohne Frage, das hat er sich verdient!
Jetzt nur mal für mich, welchen richtigen Schrott hat Herr Eastwood denn gemacht? Würde mich wirklich interessieren. Mir fällt einiges mittelmäßiges ein, aber kein “Rambo 3″.
@30
Ich bin zwar nicht Maß der Dinge, aber wenn ich im ausgeschlafenen Zustand bei einem Film einschlafe, dann ist der Schrott (individuell – also für mich).
Letters from Iwo Jima
Flags of Our Fathers
Sind beide absoluter Schrott und verschwendung von Ressourcen auf höchstem Niveau (Ist meine Meinung die ein Furz unter vielen sein mag)
Nachtfalken gehört zu den am meisten unterschätzten Werken.
schöne sly huldigung – und gut, das mal nighthawks erwähnt wurde – was stallone seine schrottfilme betrifft, die sind immer noch 10x mal besser als der schrott von heute
Wenn ihr über michael bay so schreiben würdet, dann könnte man euch fast ernst nehmen.
Finde ich auch gut, dass Sly endlich mal paar Lorbeeren kriegt (und keine Goldenen Himbeeren ;-)
Rocky und Rambo kennt halt einfach jede Sau und ist immer noch genial.
Und Rocky wird eh unterschätzt, einer der besten Filme ever. Früher fand ich den Kampf und das training gut, heute im gereiften Alter sehe ich es mehr als einen Liebesfim und einen Film über das Leben, so dass ich mir heute die Kämfe eigentlich gar nicht mehr ansehe (bei allen Teilen).
und ich muss #33 zustimmen, selbst der Schrott von Sly ist sehenswert, da er immer sein Herz reinsteckt und man mit ihm mitleidet und das sieht man ihm auch an