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lynchDas muss man sich einmal vorstellen: David Lynch, verantwortlich für soviele Brainfucks, dass mir schlecht wird, wenn ich nur an seine (zugegeben, meistens genialen) Filme denke, dreht einen Road Trip Film, der zeigen soll wie die Amerikaner wirklich sind, ohne Vorurteile zu bestärken und auf die Lustigkeit der Rednecks hinzuarbeiten.

Der Plan: Es gab keinen Plan. Ein Team hat innerhalb von 70 Tagen 20.000 Meilen zurückgelegt und sich mit Menschen getroffen, um sie zu interviewen. Was dabei rausgekommen ist, ist nicht einmal ansatzweise so banal, wie es sich anhört und das nicht nur, weil Lynch seine Finger im Spiel hat, sondern weil endlich mal normale Menschen mit normalen Träumen und Sorgen in die Kamera sehen und dabei zeigen wie besonders jede Geschichte ist.

Umgesetzt wurde die Serie so, dass man alle drei Tage eine neue Folge online sehen kann. Ich habe gerade damit angefangen und muss wohl meine heutige To-Do-List irgendwo verstecken, wo ich sie erst morgen wieder finde.

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1 Trackback

  1. 18.08.2009 - Interview Project « Mythopoeia 2.0

8 Kommentare

  1. Großartiges Projekt. Hier werden essentiellste Fragen des Lebens behandelt (Wer bist du und wie bist du zu dem geworden?), ohne dass es banal wirken würde. Klingt kitschig, aber von der Zufriedenheit – trotz aller Widrigkeiten des Lebens – einiger der Gezeigten bin ich immer wieder tief beeindruckt.

    Kommentar #1 von Sandra am 17.08.2009 um 17:43 Uhr

  2. es gibt da so eine neue erfindung. feedreader nennt die sich.

    Kommentar #2 von kapoow am 17.08.2009 um 17:56 Uhr

  3. Danke, kannte ich noch garnich. Mal gucken wie lang ich brauch um da auf den aktuellen Stand zu kommen…

    Kommentar #3 von derSpu am 17.08.2009 um 21:35 Uhr

  4. … wow das Projekt klingt sehr interessant… werd ich mir mal reinziehen. ^-^ Vielleicht ja mal etwas leichtere Kost als die anderen Lynch-Filme!

    Kommentar #4 von GunGrave am 17.08.2009 um 21:55 Uhr

  5. Klugscheißerei: Alle schreiben die Sache David Lynch zu, dabei sind – wenn ich das richtig verstanden habe – Lynchs Sohn Austin und ein gewisser Jason S die 20.000 Meilen durch Amerika getingelt und haben directed und hatten auch die Idee zum Projekt. David Lynch präsentiert das Ganze, stellt Infrastruktur zur Verfügung und spielt die promotionale Komponente.

    Kommentar #5 von 166mhz am 18.08.2009 um 10:56 Uhr

  6. Naja, das David Lynch auch sehr gut anders kann hat er ja schon mit Disney’s The Straight Story eindrucksvoll unter Beweis gestellt :)

    Ich glaube der Mann kann so ziemlich alles wenn er lustig ist.

    Kommentar #6 von Sunny am 18.08.2009 um 11:47 Uhr

  7. @166mhz
    Nein, nicht alle…

    Kommentar #7 von derSpu am 18.08.2009 um 16:20 Uhr

  8. Toller Link, danke! :)

    Kommentar #8 von Daniel am 21.08.2009 um 10:25 Uhr

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