New Town Killers (FFF09 Review)

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“Because I could.”

Originaltitel: New Town Killers
Herstellungsland: UK 2009
Regie & Buch: Richard Jobson
Darsteller: Dougray Scott, Alastair Mackenzie, James Anthony Pearson

★★½☆☆ Renington
★★★☆☆ Batzman

Alistair und Jamie sind Banker in einer „Ethical Financing“-Bank und spielen „Verstecken“ mit Sean Macdonald, der zusammen mit seiner Schwester in den Rand- und Problemgebieten von Edinburgh lebt. Grade fand er heraus, dass seine Schwester 12.000 Pfund Schulden hat, woraufhin er prompt seinen Job verliert, als die Banker erscheinen und ihm genau diese Summe anbieten. Alles, was er tun muss, ist, sich 12 Stunden lang nicht erwischen zu lassen. Sean willigt ein und findet bald heraus, dass die beiden ein tödliches Spiel spielen.

„New Town Killers“ ist also ein Menschenjagd-Thriller mit Sozial-Message, dabei aber leider viel zu zahm und unoriginell inszeniert und leider ohne irgendeine wirkliche Härte zu zeigen. Für eine Hetzjagd zu lahm kommt an keiner Stelle wirkliche Spannung auf, die Regie wirkt lustlos und verlässt sich völlig auf den nun wirklich nicht sehr originellen Plot. Den Film rettet Dougray Scott, der einen recht anständigen Bösewicht-Banker ohne Moral abgibt, und der sehr schicke Britpop-Soundtrack, was es dann allerdings auch schon war. Verschenkte Chance, muss man nicht ansehen.

+++

Batzman meint:

Eine solide, oft spannende, wenn auch nicht übermässig logische “Graf Zarof” / “Millionenspiel”-Variante, die mit viel Style und guten Schauspielern in den Hauptrollen das mittelprächtige Drehbuch über Wasser hält.

Dougray Scott gibt einen faszinierend-hassenswerten Bösewicht und der junge James Anthony Pearson ein sympathisches Underdog-Opfer. Die soziale Message des Films reicht leider nicht über die ausgelutschte initiale Idee der gelangweilten Reichen, die sich über die “wertlosen” Armen erheben – das ist nicht unbedingt falsch, haben wir aber in Surviving the Game und vielen anderen Filmen schon ähnlich gesehen.

Für einen unterhaltsamen Abend reicht der Film dennoch, solange man nicht erwartet tatsächliche irgendeine tiefergehende Auseinandersetzung geboten zu bekommen.


(Youtube Direktkillers)

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2 Comments

  1. Batzman

    Schade. Hatte gehofft hier mal wieder eine interessante Graf-Zarof, bzw Millionenspielvariante zu sehen..

  2. The Nephilim

    Fand den Film sehr gut, kann mich der Meinung des Autors überhaupt nicht anschließen, bis auf das der Soundtrack wirklich hervorragend war.

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