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Oliver Stone trifft sich mit Venezuelas Präsident Hugo Chavez und weiteren sieben südamerikanischen Präsidenten, um eine Dokumentation über den Mann zu drehen, der in den US-Medien zum Antichristen gekürt wurde. Dabei dringt Stone etwas tiefer in die Materie ein, wie eigentlich geplant. Sieht doch mal sehr vielversprechend aus..!

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20 Kommentare

  1. Interessant zu sehen dass sich Stone “nicht” mit Alvaro Uribe(kolumbianischer Präsident) getroffen hat. Hätte wohl nicht so gut in das revolutionäre Bild gepasst einen Sympathisanten Nord Amerikas zu interviewen.

    Nord Amerika möchte Südamerika gerne kontrollieren und das ist auch mal schön scheisse, allerdings sollte man Chavez nicht so freundlich darstellen, denn dass ist er einfach nicht!

    Kommentar #1 von Kiran am 05.09.2009 um 11:53 Uhr

  2. …tiefer in die Materie ein, ALS eigentlich geplant.
    Ansonsten hört sich das nach einer interessanten Sache an.

    Kommentar #2 von Nils am 05.09.2009 um 12:36 Uhr

  3. @Kiran

    Es geht doch nicht darum zu zeigen, dass Chavez freundlich ist. Es geht Oliver Stone um etwas anderes. Den Amerikanern den Kontinent zu zeigen und ihnen klarzumachen, wieso Chavez dort so beliebt ist, damit sie die billige Angstmacherei der USA nicht so leicht schlucken. In einem Land wo Sozialismus und Kommunismus keine Ideen, sondern Schimpfwörter sind, gibt es Bildungsbedarf. Auch die deutschen Medien sind übrigens unfair in ihrer Berichterstattung über Chavez, aber bei weitem nicht so lächerlich.

    Kommentar #3 von Zetterberg am 05.09.2009 um 13:31 Uhr

  4. Kenne mich da in der Region nicht so aus, wer wirklich ein bad guy ist und wer nicht. Sieht aber interessant aus das ganze.
    Stone Castro Portrait “Commandante” war leider nur etwas seicht.
    Castros Antwort auf die Frage nach freien Wahlen: “Ja bei uns kann jeder frei wählen”, nicht zu hinterfragen, ist nicht der Oliver Stone, den man sich wünschen würde. Hoffe er hat bei diesem Film daraus gelernt.

    Kommentar #4 von DrJonezzz am 05.09.2009 um 14:05 Uhr

  5. Ich habe mal den Trailer einem Freund gezeigt, der aus Venezuela kommt. sein kommentar per Mail:

    ich habe den film noch nicht gesehen… aber glaub mir chavez ist kein guter president!!!!!!!!!!!!!!!!…. vertraut mir!.. venezuela geht noch viiiel schlimmer als vor 10 Jahre…. aber ich mag nicht so viel über politik zu reden.. hier in europa sehen was in südamerika passiert als ein experiment!… aber es ist zu einfach von hier Chavez zu lieben wenn man essen, arbeit, kleidungen und ein haus hat!…

    Ich würde sagen, dass ein Einheimischer wohl am Besten darüber urteilen kann, was Chavez für ein Mensch ist.

    Kommentar #5 von Mal Sehen am 05.09.2009 um 19:45 Uhr

  6. @ Zetterberg: okay – aber den Bildungsbedarf “Südamerika” gibt es wohl überall auf der Welt. Und ich denke nicht dass unsere Medien Chavez “zu sehr” verteufeln. Wenn ein Mensch und seine Regierung ihr Land so schamlos ausbeuten und korrupieren ist das für mich nix positives. Der Herr ist mehr Diktator als Präsident. Das die Amis nur Angst schüren wollen ist mir auch klar.

    @ Mal Sehen: Recht hat Dein Freund!

    Südamerika an sich ist ein total komplexes Thema und zu komplex dass es in diese “oberflächliche” Doku von Stone reinpasst!

    Kommentar #6 von Kiran am 06.09.2009 um 11:09 Uhr

  7. Und zu Komplex um nur auf die Aussagen von Mal Sehens Venezualischen Freundes zu vertrauen. Systemgegener gibt es überall.

    Kommentar #7 von kahlcke am 06.09.2009 um 20:01 Uhr

  8. Dass Chavez gegen den “Imperio” ist, beudeute nicht dass er die Lösung ist. Die “Sozialisten” in Venezuela haben sich auf den Weg verloren…… die wollten Sozialismus, nicht gegen Imperio sein!
    Aber “socialista” in Venezuela ist: in MacDonals zu essen, die ganzen Hollywood filmen anschauen, sich mit sehr teuere Kleidung von den reine Kapitalismus anzuziehen, und viel mehr. Es ist nicht mehr als ein Diskurs!!!
    Schon lange viele Venezolanern dürfen nicht mehr gegen die Regierung sein, oder seine Meinung äußern.
    Jede hat seine Meinung und man muss es respektieren, aber ich hoffe die Leute in der Rest der Welt werden sich nicht verirren lassen, Chavez ist keine Lösung, er ist genau so wie die anderen Politikern, nur sehr charmant und mit einen guten Diskurs!!
    man konnte sehr lange darüber schreiben und erzählen was wirklich in Venezuela passiert, aber ich sage euch nur: nicht weil Chavez über Gerechtigkeit und Sozialismus spricht, ist er ein Helden oder guter mensch! mann muss viel recherchieren und kritisch sein.

    Kommentar #8 von nicht alles glauben am 07.09.2009 um 10:38 Uhr

  9. @ Mal Sehen: Ich arbeite seit Jahren in und zu Venezuela. Eine der letzten Chávez-Gegnerinnen, mit der ich gesprochen habe, meinte auch, dass man die Frauen in den Barrios (Armenvierteln) alle zwangssterilisieren sollte. Wohlgemerkt: Die Frau war Kinderärztin. Also, nicht alles glauben, was Leute der Oberschicht so sagen …

    Kommentar #9 von hneu am 12.09.2009 um 21:44 Uhr

  10. … sieht interessant aus… nen Blick wert… Mr. Stone hat es da ja drauf… das Fidel – Dingens war auch ok!

    Kommentar #10 von GunGrave am 16.09.2009 um 20:53 Uhr

  11. echt peinlich, wie hier einige über venezuela und seinen präsidenten herziehen.
    natürlich gibt es venezolaner, die gegen chavez sind. das ist aber die minderheit, nämlich die rechtskonservative elite, die jahrzehntelang das land um sein erdöl beraubt hat.
    und zu guter letzt 2002 mit unterstützung der USA chavez geputscht hat!
    dazu gibts eine super doku von arte, die auf google video kostenlos zu sehen ist: the revolution will not be televised (deutsch synchrosnisiert).

    Kommentar #11 von Malkaye am 22.11.2009 um 17:07 Uhr

  12. Und du kannst das sicherlich beurteilen, weil..?

    Glaube mir: Der junge Mann aus Venezuela, der mir die Zustände unter Chavez vermittelte, ist alles andere als Rechtskonservativ. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass er eher in die linke Richtung geht.

    Aber wer sein gesamtes Fachwissen aus einer einzigen Doku bezieht, kann es sicherlich besser beurteilen, als jemand, der dort aufgewachsen ist.

    Kommentar #12 von Mal Sehen am 23.11.2009 um 10:18 Uhr

  13. @Mal sehen

    Und wie in 3 Teufels Namen sollen wir wissen ob Dein JUNGER MANN aus Venezuela wirklich die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und den absoluten Durchblick hat? Das führt doch hier überhaupt zu garnichts…

    Fakt ist: Den autarken, lateinamerikanischen Ländern geht es aufgrund der US-amerikanischen Wirtschafts-Isolation so schlecht – klar gibt es Cubaner, Venzuelaner, Bolivianer die Gründe haben auf ihre Präsidenten zu meckern, aber diese Länder werden von den USA auch in die Zange genommen wenn sie ihre Bodenschätze nicht ausbluten lassen wollen.

    PS: ja, ich habe mein nicht vorhandenes Fachwissen aus mehreren Dokus, u.a. Corporations, Monsanto – mit Gift und Genen sowie: “Lets make money” Letzterer ist im lateinamerikanischen Kontext sehr zu empfehlen, Stichwort: “economic hitmen”

    Kommentar #13 von Kai Bergmann am 27.06.2010 um 14:59 Uhr

  14. @Mal Sehen: Dein venezolanischer Freund ist bestimmt einer von denen aus der “oberen Mittelschicht”, denen es “dank des US-Imperialismus gut geht”. Solche Pfeifen gehen auch gegen Chavéz auf die Straße, haben schicke Klamotten an und CNN ist dabei.

    Kommentar #14 von El Narizon am 04.10.2010 um 18:17 Uhr

  15. @ Mal sehen: Ich kenne mich da ziemlich gut aus und weiß, Venezuela ist polarisiert. Es gibt nur Befürworter ODER Gegner, dazwischen gibt es kaum Meinungen oder sogar Desinteresse.
    Und ein Venezuelaner, der Emailkontakt mit einem Deutschen hat, gehört wohl kaum zur Venezuelanischen Unterschicht..

    Fakt ist, die Mehrheit der Venezuelaner hat Chavez immer wieder in freien Wahlen gewählt. In Wahlen, die selbst die EU als fair, transparent und demokratisch bezeichnen.
    Fakt ist auch, in dem Land geht es bergauf, seitdem Chavez Präsident ist.
    Auch wenn dein Freund etwas anderes sagt, selbst die Zahlen des CIA World Fact books beweisen, dass es so ist.

    Natürlich ist Chavez nicht perfekt und ja, seine Äußerungen und sein Auftreten provozieren schon manchmal. Aber woran liegt es, dass wir ihn nie anders zu sehen bekommen? Wenn man einen überdurchschnittlich breiten Zugang zu internationalen unabhängigen Medien hat weiß man, dass es die westlichen Mainstream Medien sind, die uns Chavez als ungebildeten, korrupten Clown verkaufen wollen.

    Deshalb ist es gut, dass Stone diesen Film gemacht hat.

    Kommentar #15 von sublines am 27.10.2010 um 00:42 Uhr

  16. Ich bin der Meinung es gibt so viel Unwissenheit und was noch schlimmer ist Ignoranz in den USA….denn Ignoranz bedeutet Tatsachen zu Ignorieren….und das tut der Teil der Welt, der 90% der Weltvermögens besitzt….sie wissen genau, dass dieses kapitalistische System nur dazu dient sie reicher werden zu lassen. Damit sie immer reicher werden, müssen so viele Menschen in armut leben. Millionen anderer sterben, weil sie nichts zu essen haben……Wenn ich die Westliche Welt ansehe, merke ich es zählt nur noch das Geld…ohne eine Beruf, Karriere und Geld bist du niemand….moralische und ethische Werte, werden in den Hintergrund gedrängt….der Mensch, die menschlichen Kontakte sollte das wichtigste sein!…..Es gibt so viele Professoren…UNO-Berater…die Bücher über die Wahrheit schreiben….Beispiel…der Schweizer Jean Ziegler “Der Hass auf den Westen”…oder “Venezuela not for sale” von Ingo Niebel (Deutscher)…Noam Chomsky ein amerkikanischer Professor…hat eine vielzahl an Bücher geschrieben, die genau diese Ungerechtigkeit auf der Welt aufzeigen…….Chavez muss kein heiliger sein, dass ist niemand von uns, aber er Regiert für das Volk und nämlich für die 90% die arm sind, nicht für die 10% die Reich sind….!

    Kommentar #16 von latino am 12.05.2011 um 16:27 Uhr

  17. Ach herrje, was für eine saublöde Diskussion.
    Ist das nicht lächerlich, wie jede nur denkbare geistige Strömung immer nur ihren eigenen Wortführern hinterherdackelt wie die Ratten dem Rattenfänger von Hameln? Und wie jeder, der anderes artikuliert, in eine wenig vorteilhafte Ecke gedrängt und stigmatisiert wird? Warum tut ihr das eigentlich? Ich sags euch, damit ihr euch ja nicht zu viel mit Meinungen auseinandersetzen müsst, die das schlichte, weil eindeutige Weltbild in Frage stellen, das ihr euch so mühsam erarbeitet habt.
    Wo bleibt das, was man gesellschaftlichen Diskurs nennt?
    Wieso liest jeder von euch Deppen immer nur dieselben Autoren, hört denselben Leuten zu und plappert ihnen nach?
    Und das betrifft imo alle Lager, links, rechts, kapitalistisch, kommunistisch, Globalisierungsgegner- und befürworter usw..
    Ihr wollt doch gar keine Lösungen, ihr wollt doch nur einen Grund, alle herzhaft zu hassen, die nicht genau denselben Rattenfängern hinterherlaufen wie ihr. Ihr seid bornierte Wichtigtuer und ihr seid der Grund, wieso Demokratien in der Praxis so viel schlechter funktionieren als in der Theorie. So, ich haben fertig! :P

    zu Chavez:
    Statt kritisch alle Berichte zu Chavez und seiner Regierung zu prüfen (ist doch egal, ob die Medienberichterstattung einseitig ist, denn wenn es diese negative Seite gibt, reicht das zur Beurteilung) und das, was man dabei erfährt, mit dem eigenen moralischen Kompass abzugleichen, werden sofort die bösen USA ins Feld geführt und gefordert, man möge bitteschön zwischen Pest und Cholera wählen.
    Dieser Clown in Venezuela braucht die Amis, um innenpolitisch zu punkten, seine populistischen Auftritte zeigen das mehr als deutlich. Und ihr Nasen tut ihm auch noch den Gefallen und folgt diesem billigen Ablenkungsmanöver. Was soll man zu so viel Borniertheit noch sagen?

    Kommentar #17 von Doughnut am 12.05.2011 um 18:27 Uhr

  18. “South of the Border” kann man nicht auf deutsch kaufen. Obwohl er in einigen (sehr wenigen) Kinos zu sehen war. Ich bin in Peru aufgewachsen. Ich bin Sozialist. Chavez, Castro und Co machen das, was die Leibeigenen bis vor 350 Jahren in Deutschland gemacht haben: sich gegen UNTERDRÜCKUNG wehren. Was glaubt ihr warum die hier so ein mieses Bild abgeben, weil die Medien durch den Rundfunkrat gehen. The revolution will not be televised. Für alle Interessierten: Wikipedia –> Hufeisenplan + Vertrag von Rambouillet + Seite 9und13 von justiz.bayern.de/imperia/md/co... wer findet den Fehler? Richtig! Seite 9 widerspricht Seite 13!

    Kommentar #18 von tja am 20.06.2011 um 00:36 Uhr

  19. Ich bin mir ziemlich sicher,dass es diesen angeblichen Freund von Mal sehen nicht gibt. UNd Doughnut widerspricht sich selbst. Mit allen Seiten beschäftigen aber dann nur mit den negativen? Und du hast die Ahnung? Sicher…

    Kommentar #19 von malsehenunddoughnutsinddumm am 26.08.2011 um 11:15 Uhr

  20. Und du hast Ahnung, weil..?

    Den Freund gibt es und er steht nicht alleine mit seiner Meinung da. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es leicht ist sich eine Meinung selber zusammenzustricken, wenn man nicht selber vor Ort ist. Aber so unqualifiziert und überheblich daherzureden zeugt nicht unbedingt von übermäßiger Erfahrung.

    Kommentar #20 von Mal Sehen am 26.08.2011 um 14:12 Uhr

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