Wickie (Review)

18 Comments

“Suchst du Streit?”

Originaltitel: Wickie und die starken Männer
Herstellungsland: Deutschland 2009
Regie: Michael Herbig
Darsteller: Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Ankie Beilke, Niklas Bronner, Jadea Mercedes Diaz, Michael Herbig, Christoph Maria Herbst, Günther Kaufmann

★★★☆☆

Wickie_Poster

Wickie (Jonas Hämmerle) lebt in seinem Wikingerdorf unter der Fuchtel seines etwas tumben Vaters (Waldemar Kobus), der ihn lieber als starken raubauzigen Recken, denn smarten Knaben sähe. Als der schreckliche Sven (Günther Kaufmann) mit seiner Bande das Dorf überfällt und alle Kinder entführt, kann Wickie zeigen was er wirklich drauf hat…

Bully Herbigs erster “richtiger” Film, seit “Erkan und Stefan”, ein Werk also das keine Parodie auf irgendwas ist, tut gut daran mit Überraschungseierner-Unterstütützung die sehr junge Zuschauerschaft fest ins Visier zu nehmen. Erwachsene dürfen sich bei der sehr behutsamen und unmutigen Inszenierung eher als Begleitpersonen fühlen

Denn auch mit viel Sympathie- und vor allem Nostalgiebonus – ist “Wickie” leider nur ein durchwachsener Spaß. Kinder, als Hauptzielgruppe, haben wohl am ehesten ihre Freude an der raubauzigen Truppe, die ihren Zeichentrick-Vorbildern wirklich wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Die sympathische und witzige Casting-Show des letzten Jahres führte in der Tat dazu, dass wir eine knuddelige Chaotentruppe erleben, die sichtlich mit ihren Charakteren verschmelzen. Die Kinderdarsteller – besonders das Mädchen Ylvi – sind klingen leider – auch wenn sie optisch ihren Vorbildern ähneln und niedlich sind – in ihren Dialogen recht aufgesagt und reden auf diese komisch überbetonte art wie Synchronkinder oft reden. Es ist auch auch erstaunlich wieviel ADR der Film hatte, streckenweise wirkte die Kopie die auf der Pressepremiere gezeigt wurde, als wäre kein einziger Satz on Location verwendbar gewesen und alles nachträglich eingesprochen.

Als erwachsener Fan und Zuschauer, entdeckte ich zwar immer wieder sehr sympathische Szenen und Referenzen (von Jaws bis Pirates of the Carribean und natürlich endlose Verweise auf die alte Serie), dennoch fehlte der letzte dramaturgische Schliff, die zwingende Handlung die das Ganze über eine Ansammlung von (zum Teil sehr Bully-Showesken-) Sketchmomenten hinaus hebt und zu einem wirklich großen Spielfilm macht.

Die Details sind alle da, die grundsätzliche Story würde es vielleicht auch hergeben, aber sehr oft hatte ich den Eindruck eben thematisch ähnliche Fragmente zu sehen, die den Übungsaufgaben der Casting-Show ähnelten, aber nicht zwangsläufig eine durchgehende Handlung ergeben müssen.

*Warnung: Leichte Spoiler*

Was dem Film schadet ist die Feigheit vor dem Feind und die überflüssigen Samthandschuhe, mit der Bully sein Publikum meint anfassen zu müssen. Es fehlt eine große, glaubhafte Bedrohung – gerade auch, weil es ein Kinderfilm ist. Die böse Wikingertruppe um den grimmig grunzenden Sven (Günther Kaufmann der sich in einem Fatsuit abmüht), einen fast unkenntlichen Christoph Maria Herbst (der sichtlich Spaß an seinem irrwitzigen Comic-Acting hat) ist aber viel zu dämlich, albern und unbedrohlich, als dass sie als Handlungsantrieb wirklich funktionieren würde.

Bully scheut die Dunkelheit, das Gewalttätige und die Angst – und verwehrt den Zuschauern damit auch, wirklich um die entführten Kinder aus Wickies Dorf zu bangen. Natürlich sollte ein Kinderfilm nicht zu hart sein, aber wohldosierte Gruselmomente und die Andeutung, dass die Bösewichte wirklich grausam sein können, wäre der Story eindeutig zu Gute gekommen, denn auch die Zeichentrick-Serie nahm den schrecklichen Sven, genauso wie den Wolf, der Wickie verfolgt, als Bedrohung ernst.

Bei Bully ist alles harmlos und heiter, der Wolf sieht aus wie ein schmutziger Schäferhund und der schreckliche Sven verurteilt seine Piraten zum Stricken, wenn sie nicht brav waren. Wo in Kinderfilmen wie Matilda so gar nicht zimperlich gezeigt wird, wozu der Gegner fähig ist, dürfen die entführten Kids die Piraten hier folgenlos mit Blasrohren beschimpfen. Das macht ihre Befreiung weniger dringlich und schmälert den Sieg, denn ein Ziel das zu leicht erreicht wird, beschädigt das Triumphgefühl und auch Wickies legendärer Einfallsreichtum wird hier nie so recht auf die Probe gestellt, weil es einfach an wirklich bedrohlichen und scheinbar ausweglosen Situationen mangelt.

Das der brutale Überfall auf Wickies Dorf zuvor völlig im Off stattfindet und uns nur erzählt wird, trägt ebenfalls zum fehlenden emotionalen Wumms bei. Wo gute Kinderfilme wie der Zeichentrick-Krabat, Coraline, Witches oder selbst ein mittelmässiger Kiddie-Actionfilm wie “Race to Witch Mountain” um die dramaturgische Wichtigkeit einer echten Gefahr als Handlungsmotivation wissen und sie effektvoll ausspielen, bleibt Wickie eine heitere Butterfahrt ohne echte Gefahr. Wenn Wickie die anderen Kinder nicht rettet, wären diese sicher einfach irgendwie selbst entkommen oder hätten das Boot von Sven übernommen.

Wickie ist spaßig und schön ausgestattet, größtenteils ordentlich getrickst, mit einer etwas langweiligen Kamera-Arbeit und ganz sicher ein hübscher Film für Kinder und ihre Eltern. Er ist aber auch ein wenig eine verschenkte Chance für den talentierten Filmemacher Bully, sich wirklich weiter zu entwickeln und einen handfesten, packenden Abenteuerfilm für Kinder abzuliefern, der mehr ist als eine nostalgische Sketchparade. Der mitreißt, mitfiebern und mitzittern lässt, wie wir es bei Ronja Räubertochter, den Goonies oder Toy Story können – den nur weil ein Film eine Komödie ist, darf er ruhig spannend oder dramatisch sein.

Und eigentlich kann Bully ja auch viel besser sein, wie er auf Pressekonferenzen und Interviews immer wieder zeigt. Da musste ich über ihn lachen. Bei seinen letzten Filmen leider nicht mehr so oft.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • maniacator

    Das mit der Nachsynchronisierung ist wirklich ärgerlich, mich stört sowas auch imens wenn es wirklich so auffällt. Irgendwie gibt das Filmen immer so den ÖR-Eigenproduktions-Charme….

    Zum Thema Bedrohung und Düsternis: Ich finde du tust dem Film Unrecht wenn du Wickie mit Coraline & Krabat vergleichst, Wickie kommt doch aus einer ganz anderen Ecke. Solche Filme, die ein genau abgeschmecktes Quentchen Grusel und Düsternis in die vermeintlich heile Kinderwelt bringen sind zwar eine wilkommene Abwechslung aber ich fände es schade, wenn dieser Aspekt deshalb zwanghaft in jeden neu erscheinenden Kinderfilm eingebracht würde. Letztendlich wäre es dann doch irgendwie nicht mehr Wickie, oder?
    (Zumindest hab ich den bösen Sven oder wie der hieß nicht wirklich als besonders grausam/unheimlich in Erinnerung, vielmehr hatte der und seine Truppe immer schon mehr mit den ” ‘ömer”-Piraten aus Asterix zu tun als mit richtigen Bösewichten)

  • Heffer

    3 von 5 sternen? deine Rezi liest sich aber eher nach höchstens 2 Sternen.

    egal… dem Bully sollte man auf jeden Fall mal die Kohle wegnehmen, der war ja früher auch witzig, aber mit dem Zwan zum Mass-Appeal geht ihm halt alles, aber wirklich auch alles verloren, was ich mal gemocht habe an der bullyparade

  • Arno Nym

    @maniacator: Auch die Römer in Asterix waren durchaus zu fiesen Sachen fähig. Da wird der Druide entführt und das Dorf damit quasi Schutzlos gemacht oder die ganzen Gallier werden im Colloseum vorgeführt und nur durch Asterix im letzten Moment gerettet… Asterix ist imo ein gutes Beispiel wie man die bösen Wichte bedrohlich genug, aber immer noch hochgradig albern darstellen kann.

  • Sanddorn

    Wann gibts eine Review von Antichrist?

  • maniacator

    @Arno Nym:
    Was die Römer als “echte Bedrohung” angeht, da stimme ich dir zu. Aber bei die asterix’schen Piraten waren doch reine Witzfiguren, deshalb hab ich mich ja auf die bezogen… und so ich mich noch an die Wickie- Serie erinnere (ist schon etwas her, und vielleicht hab ich da auch nen verklärten Blick) waren die Sven-Piraten halt auch immer so. Dementsprechend ist es halt nur konsequent, wenn die im Bullyfilm so bleiben, auch wenn es etwas nunja…langweilig wirkt.

  • http://filmblog-der-13te.de Laura

    Ich habe den Film noch nicht gesehen und habe es eigentlich auch nicht vor, denn mir war eigentlich von Anfang an klar, dass das nichts wird.
    Das hat damals schon mit dem Schuh des Manitu angefangen…Ich finde die Witze einfach flach, Bully wirkt selbst meist einfach überzogen.
    Das mit den Bösewichten kann ich allerdings nicht bestätigen, ich arbeite mit Kindern und die haben alle ganz begeistert von den Bösen erzählt, ich denke da der Film eben auf Kinder gerichtet ist, ist das schon okay so.

  • Irreversibel

    Bully ein talentierter Filmemacher? WTF? Ich schaue lieber 90 Minuten aus dem Fenster als eines seiner Machwerke. Der Mann ist weder lustig, noch kann er Geschichten erzählen. Der Mario Barth des deutschen Films.

  • 3rd Engine

    “Der Mario Barth des deutschen Films.” …signed!

  • Lobold

    Kommando Review-topic-entführung bereitmachen zum Entern:
    Gibts von Euch ein Review von Antichrist?
    Ehrlich, interessiert mich viel mehr als ein TV SPielfilm/Movie/RTL etc. präsentiert Bully Film.

  • Lobold

    Ps: District 9 ist auch angelaufen, Eure werte Meinung ist hier ebenfalls gefragt.

  • Dr.Seltsam

    Kann mich nur anschließen. Bully interessiert so gar nicht. Er hatte diese Bullyshow. Das wars. Als ich dann zum ersten mal “Der Schuh des Manitu” im Fernsehen sah… (Immerhin 11 Millionen Kinozuschauer Rekord.).. war ich enttäuscht. Ich musste nicht ein mal lachen. Es war einfach grauenhaft schlecht. Mario Barth Phänomen. Ja. Ich habe schon jetzt das Gefühl den neuen Bully Film zu kennen. Ganz nett, nicht toll. Gute Unterhaltung. Ende. Mehr muss man nicht wissen. Handwerk hat er drauf. Kunst ist es nicht. Und ja. Was ist mit Filmen wie:

    - “Sturm” von Hans-Christian Schmid, mit Kerry Fox und Anamaria Marinca.

    - “Antichrist” von Lars von Trier, mit Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg.

    - “District 9″ von Neill Blomkamp.

    Da laufen gleich 3 großartige Filme in den Kinos an (was super selten passiert)… und ihr Berichtet über den neuen Bullyfilm??? Hä??? Wollt ihr eure “Auflage” erhöhen… bei google im Ranking aufsteigen. Ich habe “5 Filmfreunde” erst vor ein paar Monaten entdeckt. Finde es spitze. Aber so werdet ihr mich auch ganz schnell wieder los. Bully Reviews gibt es wie Sand am Meer. Auf ein Review mehr oder weniger kommt es mir nicht an. Auch ohne Review … da gehen doch eh nur Leute rein die Bully und seinen Humor mögen. So einen Film wie “Wicky” kann man auch einfach ignorieren.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Dr Seltsam

    “Da laufen gleich 3 großartige Filme in den Kinos an (was super selten passiert)… und ihr Berichtet über den neuen Bullyfilm??? Hä??? Wollt ihr eure “Auflage” erhöhen… bei google im Ranking aufsteigen. Ich habe “5 Filmfreunde” erst vor ein paar Monaten entdeckt. Finde es spitze. Aber so werdet ihr mich auch ganz schnell wieder los.”

    Um es freundlich zu sagen: Geh kacken ;) Wenn ich auf irgendwas so gar nicht kann, sind es Leser die bei jedem Furz der ihnen nicht passt wütend aufstampfen und damit drohen uns nicht mehr zu lesen. Feel free to go.

    Es wird Reviews zu District 9 geben und zu Antichrist auch, aber das ist völlig unabhängig davon ob Wickie hier stattfindet oder nicht sondern hängt nur davon ab wieviel Zeit wir haben, welche Filme wir schon gesehen haben (Wickie vor vielen Wochen) auf welche wir Bock haben und welche wir vielleicht auch erst nach Start sehen (weil wir auch nicht in jede PV reinrennen können oder einige PVs auch nicht sehen wollen, weil nur die Synchronfassung gezeigt wird), weswegen das Review dann auch erst später kommt. Wir haben halt auch ein (Berufs)Leben abseits der Filmfreunde…

  • Hitmanski

    Jetzt muss ich die fünf aber mal in Schutz nehmen…Was ist das denn für ne Einstellung unter einem Review für den Bully-Film rumzunörgeln, warum nicht dies oder das getestet wird.
    Fakt ist, dass die Auseinandersetzung mit einem “Blockbuster” (auch wenn ich “Wickie” da jetzt eher nicht dazu zählen würde) fernab der üblichen SpOn und FAZ-Feuilletons von dieser Seite durchaus interessant sein kann und neue Perspektiven bringt.
    Und “unbekanntere” Filme kommen hier auf dieser Seite ja wahrlich auch ihren Platz eingeräumt (so sicher auch Antichrist und District 9 ;))

  • Dr.Seltsam

    Als Leser bekommt man nur leider von dem ganzen Trubel hinter den Kulissen dieser Seite nichts mit. Ob und wann ihr ins Kino geht. An dem Tag wo dann 3 tolle Filme ins Kino kommen… und der neue Bully Film gibt es eben ein Review über den Bully Film. Das ist das was ich und andere Leser dann “vorgesetzt” bekommen. Das kommt einem dann “komisch” vor. Fakt.

    ich glaube das ist das erste mal das ich überhaupt was geschrieben habe. Ich stampfe also nicht bei jedem Furz wütend auf.

  • Ollis

    @14
    Ob der Antichrist ein guter Film ist, wage ich zu bezweifeln. Aber jeder so wie er will.
    Musst doch nicht gleich eingeschnappt sein, weil deine Lieblingsfilme (noch) keine Erwähnung gefunden haben. Deine Sorgen möchte ich haben ;)

  • harald

    Also ich war heute mit zwei Kindern in der Vorstellung ( “3,fast 4 – m” und “6, etwas mehr – w”).
    Für einen Film ohne Altersbeschränkung und mit dem “Prädikat besonders wertvoll” also ein recht brauchbares Publikum um sich ein Bild zu machen.

    1. Während sich der Kleine(D.) schon ein wenig gegruselt hat, stellte die Große(A.) stolz fest sich kein bischen gegruselt zu haben.

    2. Einhellig waren die Slapstick-Einlagen das lustigste am Film!
    Wenn sich z.B. Snorre und Tjure auf die Mütze hauen, sich alle im Schiff nach hinten setzen oder Halvar hinter dem Boot her rennt, bekrümmeln sich die Kleinen wie verrückt.
    “Wach auf, mit wem soll ich mich sonst hauen?!” war A.’s Lieblingszitat nach dem Film.
    Auch Svens selbst-K.O. war der Renner.
    Für mich in dem Alter nachvollziehbar, wo ich mich doch über Bud Spencer und Terence Hill totgelacht hatte, und Klown Hackklotz mein Lieblingsclown war.

    3. Für Ylvi haben sich die Kinder übehaupt nicht interessiert. Dieses ganze Wickie/Ylvi-Thema ist an den Kindern völlig vorbei gegangen. War wohl für Kindergemüter auch Drehbuch-mäßig nicht gut genug dargestellt.
    Durch die ganze Hektik im Turm haben die Kleinen dem Plot auch nicht mehr folgen können. Slapstick mit Story war einfach zu knapp gemischt. Die haben gar nicht kapiert das Ylvi das Horn geblasen hat und deshalb die Erbin des Schatzes ist.

    Mein Fazit:
    Wenn schon einen Film für Kinder machen, dann etwas konsequenter!
    Es gab so ein paar Dialoge die scheinbar die “Erwachsenen” unterhalten sollten, welche die Kinder aber nicht verstehen.
    Wozu? Ich habe mich amüsiert wenn die Kleinen gelacht haben!!!
    Dann lieber mal darauf konzentrieren den Film 100% für Kinder zu machen. Und bitte keine MTV-Schnitte zwischen Story und Fun-Szenen bitteschön!
    Die Kinder hatten Spaß,
    ich auch

  • http://www.jahnsmedia.de neunfuenf

    Hier kurz, was meine Freundin sagte: eigentlich fand ich den Film erst gut, als ich ihn zum zweiten Mal gesehen hatte! Warum? Da konnte ich erst alles erfassen, was im Film “drin ist” – ist halt nicht eindeutig ein Kinderfilm oder ein Erwachsenenfilm – aber trotzdem gut und unterhaltsam!

  • Silencer

    Ich fand ihn als Gesamtpaket lahm; auch die beiden vier- und fünfjährigen Kinder die mit waren haben nicht oft gelacht. Das Flair der Serie war kaum vorhanden, v.a. die z.T. vorherrschende Melancholie. Voll getroffen war eigentlich nur die Wasserski-Szene. Ansonsten dominierte der Humor von Bully (warum hat er sich auch noch selbst reingeschrieben – Egomanie vom Feinsten). Fazit: Ein Anime (!) in einen “Realfilm” zu verwandeln erfordert Feingefühl, dass Bully einfach nicht hat.

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