(Youtube Direkttank, via Quiet Earth)
Hier der Trailer zum israelischen Kriegsfilm „Lebanon“, der zu großen Teilen innerhalb eines Panzers spielt und damit quasi das israelische Gegenstück zu „Das Boot“ darstellt, er basiert dabei auf den Erlebnissen eines Veteranen des ersten Libanon-Kriegs.
Mich erinnert der Film stark an einen Flick „Bestie Krieg“ aus den 80ern, der auch die Geschehnisse in und um einen russischen Panzer in Afghanistan zeigte, der Titel fällt mir beim besten Willen aber nicht mehr ein. War jedenfalls, neben „Hamburger Hill“, einer der besseren Kriegsfilme aus den 80ern, neben den üblichen Verdächtigen.
Hier jedenfalls der Plot:
It’s June of 1982, and four young Israeli soldiers are assigned to operate a single tank. Their first mission is to enter a civilian Lebanese village to clear it of possible PLO terrorists. Something goes horribly wrong, however, and the ensuing panic leads to miscommunication, death, destruction and hostages. All hell breaks loose around these young men as they face the perennial question: kill or be killed?
Lebanon is a sensual film in the dictionary sense of the word. The majority of the action takes place inside the tank, and a hot, sweaty, rusted-out place it is, rank with the odours of men and fear. Maoz is supported by a cast of Israel’s finest up-and-coming young actors. He shows us war through the eyes of Yigal (Michael Moshonov, also starring in Bena at the Festival this year), Gamil (Zohar Strauss of Kirot and Eyes Wide Open, both screening at the Festival) and Asi (Itay Tiran of Beaufort). In addition, Yoav Donat plays Maoz as a young gunner. None of these men are heroes, none of them eager to kill or die themselves.
Maoz was a twenty-year-old novice soldier in the initial days of the first Lebanon war. Traumatized by his time in combat, he for years manifested his distress as outbursts of anger and long stretches of depression. It wasn’t until 2007 that he felt there might be something to gain, both for himself and others, from creating a fictionalized version of his experiences.
- Renington Steele •
- September 10th, 2009 •
- 14 Kommentare
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- 16.09.2009 - LEBANON - der Film+Trailer+Filmkritik+DVD



















du meinst sicher “Beast of War/Bestie Krieg” mit dem russischen Panzer der sich durch Afghanistan “kämpft”. Ja einer der besseren 80er Kriegsfilme !
Kommentar #1 von Mindwarp am 10.09.2009 um 20:28 Uhr
@ Mindwarp: Genau, den kenne ich unter „Bestie Krieg“. Danke!
Kommentar #2 von Renington Steele am 10.09.2009 um 20:48 Uhr
Erinnert stark an “Waltz with Bashir”
Kommentar #3 von Zetterberg am 10.09.2009 um 21:19 Uhr
Ziemlich gutes bzw. faszinierendes Konzept, aber den Trailer finde ich nicht so ganz überzeugend. Vor allem die (sehr schöne) märchenhafte Musik am Ende (die sich anhört wie von Yann Tiersen) passt überhaupt nicht zum Thema, finde ich. Daher habe ich den Verdacht, dass der Film nicht an “Waltz with Bashir” herankommt. Aber leider verstehe ich auch kein Hebräisch.
Kommentar #4 von Binding am 10.09.2009 um 22:49 Uhr
ja wenn das mal nicht Israelische-Propaganda scheisse wird!!!!!!!!
Kommentar #5 von Matthias am 11.09.2009 um 11:59 Uhr
@Matthias
what the fuck soll denn bitte “Israelische Propaganda Scheisse bedeuten??!! Der Trailer sieht jetzt nicht gerade danach aus, heldenhafte israelische Soldaten zu zeigen, sondern wohl auch deren Zweifel bezüglich der arabischen Zivilisten…hat aber nix damit zu tun das der Trailer nicht wirklich überzeugt..
Kommentar #6 von Flow am 11.09.2009 um 23:00 Uhr
@ Matthias:
Wirfst Du das eigentlich allen Kriegsfilmen vor, oder nur israelischen? … Ich kann mir die Antwort schon denken… beim Judenstaat misst man halt mit anderem Maß, ne.
Kommentar #7 von dert am 12.09.2009 um 16:22 Uhr
Der Film lief ja aktuell in Venedig auf dem Festival, habe ich gerade gelesen. Er wurde dort sehr positiv aufgenommen. Es hieß aber auch, dass sich das Konzept nach einer Viertelstunde bereits sehr abnutzt.
Kommentar #8 von Binding am 13.09.2009 um 10:30 Uhr
Nachtrag: “Lebanon” hat den Hauptpreis von Venedig gewonnen!
Kommentar #9 von Binding am 14.09.2009 um 08:57 Uhr
@7: ja und?
Kommentar #10 von kapoow am 14.09.2009 um 15:29 Uhr
@10
und warum?!
Kommentar #11 von tobie am 16.09.2009 um 17:37 Uhr
… sieht vielversprechend aus… ein Blick wert mit Sicherheit!
Kommentar #12 von GunGrave am 16.09.2009 um 21:15 Uhr
Ich habe diesen Film dieses Jahr bei den Filmfestspielen in Heidelberg/Mannheim gesehen und war echt schwer beeindruckt. Für mich war das ein sehr überzeugender Antikriegsfilm und alles andere als “Israelische-Propaganda Scheisse”.
Kommentar #13 von laloca am 07.12.2009 um 17:39 Uhr