Review

(500) Days of Summer (Review)

Standard, 21. 10. 2009, Batzman (Oliver Lysiak), 41 Kommentare

„Darling. I don’t know how to tell you this, but there’s a Chinese family in our bathroom.“

Originaltitel: (500) Days of Summer
Herstellungsland: USA 2009
Regie: Marc Webb
Drehbuch: Scott Neustadter & Michael H. Weber
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Zooey Deschanel, Geoffrey Arend, Olivia Howard Bagg

[rating:4.5]

Five_hundred_days_of_summer

Tom (Joseph Gordon-Levitt) ist eigentlich Architekt, fristet sein Dasein aber als frustrierter Schreiber in einer Grußkartenfirma. Er ist gut in dem Job, aber nicht wirklich ausgefüllt.
Zumindest bis er Summer (Zooey Deschanel) – die neue Assistentin seines Chefs – trifft. Zwischen beiden entwickelt sich etwas, doch was genau es ist und wohin es führen wird, ist unklar. Denn Summer glaubt nicht an wahre Liebe und will keinen festen Freund.
Im Rückblick erzählt Tom von den Höhen und Tiefen ihrer Beziehung, von seinen 500 Tagen mit Summer.

Musik-Video-Regisseur Webb schafft es tatsächlich dem Romcom-Genre eine sehr schöne, witzige, sarkastische und realistische Variante hinzuzufügen. Schon mit dem Eröffnungstext setzt er die Stimmung für alles was folgen wird: „Any resemblance to people living or dead is purely accidental … Especially you, Jenny Beckman … Bitch.“

Hervorstechenstes Moment des Films ist seine nichtlinerare Erzählweise, dieser gar nicht mal so ungewöhnlichen Geschichte. Junge trifft Mädchen. Junge verliebt sich. Mädchen nicht. So einfach die Tagline, so einfach die Handlung. Doch so einfach erfahren wir als Zuschauer nicht was passiert, denn wir bekommen Toms Sicht der Dinge, der uns einen Rückblick auf die gemeinsame Zeit mit Summer gibt. Dabei springt er munter zwischen einzelnen Episoden und der zeitlichen Abfolge. Das lockert die Handlung auf, hat aber neben dem Gimmick-Charakter auch einen tieferen, dramaturgischen Sinn: Es zeigt wie unterschiedlich die Sichtweisen der beiden Hauptfiguren sind und wie durchgängig ihre Missverständnisse sind. Und es nimmt dem Erzähler Tom seine Darstellungsgewalt, denn durch das Vor- und Zurückspringen relativieren sich auch seine Anschuldigungen gegen Summer, von der er glaubt sie habe ihn getäuscht und vorgeführt.

Dadurch entsteht ein interessanter Blick auf die Paarbeziehung und eine Metaebene, die ihre Figuren hinterfragt und die Zuschauer einlädt eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Die platte Weisheit jede Geschichte habe ihre zwei Seiten, wird hier anschaulich vorgeführt.

Doch der Film hat mehr zu bieten, als seine Erzählstruktur, er lebt ebenso von den beiden Hauptdarstellern. Joseph Gordon-Levitt hat sich in „Brick“, „The Lookout“ oder „Mysterious Skin“ längst als exzellenter Darsteller empfohlen (dem nichtmal die Knallchargerei als Bösewicht in „G.I.Joe“ etwas anhaben konnte) und erschafft mit Tom einen liebenswerten, aber nicht kantenlosen Charakter, der zwischen naiver Romantik, Slacker-Attitüde und zynischer Verbitterung pendelt. Zooey Deschanel, die bereits im kaum bekannten „Manic“ neben Gordon-Levitt zu sehen war und in „Almost Famous“ als rebellische Schwester überzeugte gibt Summers als intelligente, faszinierend-selbstbewusste junge Frau, die sich auf der Suche mit ungewissem Ausgang befindet. Die vielleicht nicht genau weiß, was sie will, aber weiß was sie nicht will.

Summer: We’ve been like Sid and Nancy for months now.
Tom: Summer, Sid stabbed Nancy, seven times with a kitchen knife, I mean we have some disagreements but I hardly think I’m Sid Vicious.
Summer: No I’m Sid.
Tom: Oh, so I’m Nancy…

Es sind die Dialoge, die ins absurde verdrehten Alltagssituationen, die ruhige, relaxte und doch lebendige Erzählweise, die diese Liebesgeschichte so interessant machen. Das Spiel mit Erzählkonventionen in denen die altbekannte „Schöne Momente“-Montage vorgeführt und wenig später karikiert wird. Dabei schafft der Film es, ironische Distanz ins Spiel zu bringen, ohne die Figuren kalt wirken zu lassen oder sie zu Karikaturen zu degradieren. Eine Qualität die in romantischen Komödien selten zu finden ist und auch die besten Filme von Woody Allen auszeichnet.

Ob das Ende des Films Anlaß zur Hoffnung oder zum Kopfschütteln bietet, bleibt dabei jedem Zuschauer selbst überlassen. Genauso wie die Frage, wie seine 500 Tage aussehen, wenn er auf vergangene Beziehungen zurückblickt.

+++

Hier nochmal der Cinemash-Beitrag in dem Gordon-Levitt und Deschanel in Anspielung auf ihren Film eine Szene aus Sid & Nancy nachspielen:

<a href="http://video.msn.com/?mkt=en-us&#038;fg=MsnEntertainment_idseeitif_top2&#038;vid=5db01b36-af64-41f0-91b8-ef86e818f69b" target="_new" title="Zooey Deschanel and Joseph Gordon-Levitt Cinemash "Sid and Nancy"">Video: Zooey Deschanel and Joseph Gordon-Levitt Cinemash &#8222;Sid and Nancy&#8220;</a>

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41 Kommentare

  • Reply TOPF 22. 10. 2009 at 2:44

    ein Film 4 1/2 Sterne von Batzman? ö.ö
    dann kann er ja nur gut sein .

  • Reply Mischa 22. 10. 2009 at 6:11

    Yeah! Neben oben mein film des jahres!

  • Reply DrJonezzz 22. 10. 2009 at 10:12

    sehen wollen sehen wollen sehen wollen

  • Reply Kiran 22. 10. 2009 at 12:01

    Ich muss zugeben das ich ja schon ein wenig verknallt in die Zooey bin – ich freu mich auf den Film :D

  • Reply jAnsen 22. 10. 2009 at 12:27

    @2: es gibt tatsächlich leute, die UP „oben“ nennen? der deutsche verleih hat mal wieder ganze arbeit geleistet.
    (und die korrekte übersetzung wäre ja eingentlich „hoch“. )

  • Reply Herr Walter 22. 10. 2009 at 13:22

    Und ich habe mich schon gefragt, ob ich wirklich bis nächstes Jahr warten muss, um wieder einen wirklich guten Film zu sehen… Wohl nicht. Gut so.

  • Reply nico 22. 10. 2009 at 13:35

    Ich hatte das Glück ihn am Montag in der Preview zu sehen. Hat mich richtig überrascht! Wunderbar erzählt. Diese ganze Kreativität, die Zeichnungen, die metaebenen, machen den film wirklich zu was besonderem.

  • Reply Michael 22. 10. 2009 at 14:14

    @jAnsen
    Das wär dann die direkte Übersetzung, oder? Man kann das ja auch sinnbezogen übersetzen, dann macht Oben, auch wieder… Sinn! Hoch droben wär noch viel cooler, aber egal ;)

    Aber mal ehrlich, diese Filme sind für Kids. Die muss man nicht mit englischen Wörtern vollballern. Ich finde deswegen geht Oben absolut in Ordnung.

    Und die Zooey is so cool und süß und unerreichbar. Das ist unsere Hepburn, oder Romy Schneider ^^

  • Reply freeminder 22. 10. 2009 at 16:03

    @Michael
    Einspruch euer Ehren. Unsere Hepburn ist und bleibt Natalie Portman. Aber Zooey ist schon ziemlich cool und hat bis her auch eine fast fehlerfreie Rollenwahl vorzuweisen. (Räusper The Happening Räusper)

  • Reply Dr.Seltsam 22. 10. 2009 at 16:54

    Bei „wirklich guten Film“ fällt mir ein… was ist eigentlich mit „Antichrist“ und „Das weisse Band“. Zu Antichrist finde ich hier Plakate und Interviews… aber kein Review (oder bin ich nur blind).

    Und was ist mit „Das weisse Band“? Michael Haneke… dem wir so tolle Filme verdanken wie „Benny’s Video“, „Die Klavierspielerin“, „Funny Games“. Und immerhin auch für den „Auslands Oscar“ (scheiß USA) vorgeschlagen. Und immerhin auch in den „Top 10“ der Kinocharts.

    Ich kenne Days of Summer nicht. Mag nett sein. Aber der Trailer wirkt irgendwie „amerikanisch“… vielleicht sehe ich auch alles gerade ein wenig hart. Mag auch sein. Aber ich finde man könnte gutes europäisches Kino und Regisseuren wie Lars von Trier und Michael Haneke ein wenig mehr aufmerksamkeit schenken. Oder wenigstens genauso viel Aufmerksamkeit wie „Marc Webb“ und „Pixar“.

    (Aber vielleicht bin ich auch einfach falsch hier)

  • Reply Babe of the Day: Zooey Deschanel » michipedia 22. 10. 2009 at 17:09

    […] ist soooo bezaubernd! Und momentan wird sie ja für Ihre Rolle in (500) Days of Summer ziemlich abgefeiert. Den Trailer zum Film gibts nach dem […]

  • Reply Links (21. Oktober 2009 - 22. Oktober 2009) | Testspiel.de 22. 10. 2009 at 18:03

    […] (500) Days of Summer (Review) | Die Fünf Filmfreunde […]

  • Reply Batzman 22. 10. 2009 at 18:20

    @Dr. Seltsam

    Antichrist hab ich nicht zu Ende gesehen und deswegen nicht reviewed. Und Haneke halte ich für einen ziemlich blöden Hund. Zum weißen Band kann ich nichts sagen, aber sein bisheriges Werk fand ich bis auf die Klavierspielerin ziemlich ärgerlichen Scheiss. Seine sozialpädagogische Publikumsbeschimpfung mit Holzhammer-Argumenten verdeckt eher schlecht, das er im Endeffekt genauso Effektgeil ist wie das böse Hollywood-Kino das er zu kritisieren vorgibt. Das 1:1 Funny Games-Remake war für mich ein künstlerischer Offenbarungseid.

    Oder um es kürzer zu sagen: Herr Haneke kann mir mal den Schritt shampoonieren.

  • Reply roitsch 22. 10. 2009 at 18:53

    Hello!
    Ich habe den Film vor 2 Wochen auf dem Hamburger Filmfest gesehen! Unglaublich gut! Zooey Deschanel und Joseph Gordon-Levitt sind super aber vorallem Zooey Deschanel! ;-)
    Der Soundtrack ist auch grandios. Allein die Sezen im Aufzug „I love the Smiths“ hat mein Herz zum Strahlen gebracht. Ich glaube man sieht sie auch in dem Trailer. Ich glaube ich guck ihn mir noch mal an, wenn er offiziell anläuft!
    Aber wichtig „This is not a lovestory!“ :)

  • Reply Dr.Seltsam 22. 10. 2009 at 19:13

    omg.

    @Batzman: ähhh, uhhh… puhhh… Ich bin sprachlos. „sozialpädagogische Publikumsbeschimpfung“ … WTF… Holzhammer-Argumenten? Effektgeil?

    Haneke versucht Gewalt spürbar zu machen. In Hollywood ist „Kopf wegballern“ oder generell „töten“.. eben Unterhaltung. Bei ihm nicht. Und da ist er einer der wenigen. Und das ist toll. Und ganz ohne Dogma verzichtet er weitgehend auf Musik. Weil er selbst sagt das Musik nicht nötig ist wenn die Bilder gut sind. Musik versucht immer nur „einzulullen“.. oder was zu retten. (Sagt er) Er setzt ja auch manchmal Musik ein. Aber man muss das auch alles mit Humor sehen.

    Funny Games oder Klavierspielerin oder Benny Video oder Das Weisse Band … das ist doch alles andere als „Holzhammer Agrumente“ und auch kein Sozialpädagogischer Scheiß. Funny Games ist doch total offen bei der Frage was die Jungs zur Gewalt treibt.

    Da ist Gus Van Sant mit „Elephant“ 1000 mal schlimmer. Die dann homosexualität und Gewaltspiele mit einfließen lassen. Das macht Haneke eben nicht. Und dennoch ist die Gewalt nicht „flach“. Und das ist einfach genial. Funny Games drehte er einfach ein zweites Mal damit „mehr“ (vorallem wohl die US Bevölkerin) Leute den sehen. Ich finde das auch blöd… seinen eigenen Film noch mal zu drehen. Total der Quatsch.

    Lynch, Trier, Hanecke… 1000 mal lieber als „Hollywood, nur anders“. Juno, oder dieser Film, oder… ach mir fallen keine weiteren ein… werden gelobt weil sie irgendwie ein „klein wenig anders“ sind… Aber irgendwie kommt es mir vor als haben die Leute eben zu viele Liebeschnulzen mit Meg Ryan gesehen… und freuen sich über eine kleine Abweichung. Aber wirklich gut ist das nicht.

    (Ist mein persönlicher Eindruck… so ganz allgemein)

  • Reply Batzman 22. 10. 2009 at 19:41

    Haneke sagt seit gefühlten hundert Jahren immer dieselben Sätze und mokiert sich zum Millionsten mal über den weggeballerten Kopf in Pulp Fiction, weil er weiß das ihm die Lehrer-Ehepaare des Landes, die zuletzt bei Quax der Bruchpilot im Kino waren genauso betroffen guckend zustimmen, wie bei der nächsten Doku über Killerspiele und die gefahren von Internetchatrooms für ihre Kinder.

    Ein paar Kritiker-Kollegen haben das Problem mit Haneke am Beispiel des Funny Game-Remakes ganz gut zusammengefasst:

    „I would absolutely defend Haneke’s right to relaunch his broadside on our voyeuristic vices, but he’s not keeping up with the times; he’s behind them,“Anthony Lane im New Yorker.

    „The problem is that even if one fell for Haneke’s limp tsk-tsking the first time around, ten years later his nasty little games of viewer barbarism seem musty, even quaint. What’s worse, the entire project suffers from the gall Haneke shows in not only remaking his own film for the ‚edification‘ of a wider audience, but in trusting his own original vision so fundamentally and without question that he has chosen not to append or alter it in any significant way.“ Michael Koresky in indieWIRE.

    Hanekes Sachen sind in ihren unsubtilen Moral-Parade ziemlich unoriginell und langweilig. Ich konnte zwischen Bennys Video und Funny Games U.S. keine signifikante Entwicklung bei ihm feststellen. Er ist ein guter Handwerker, aber kein guter Geschichtenerzähler – weil er meint sich ständig vom Geschichtenerzählen distanzieren zu müssen um am Schorf zu knibbeln und das dumme Dreckspublikum das er im Endeffekt verachtet belehren zu müssen, wie Scheisse sie ja im Grunde sind.

    Insofern ein sehr sehr deutscher Ansatz, vom Film der durchlitten werden muss, weil Unterhaltung ja suspekt ist.

    Wenn ich mir Kollege Knörrers Kritik vom Weissen Band so durchlese, dann bin ich glaub ich auch sehr froh, den Film nicht gesehen zu haben, denn er scheint alles zu vereinen, was ich an Haneke nicht ausstehen kann

    http://www.perlentaucher.de/artikel/5782.html

    „Es kommt eben hinzu, dass Michael Haneke von einer sich analytisch gebenden, in Wahrheit schrecklich gravitätischen Humorlosigkeit ist. Und dass er, viel schlimmer noch, keine Gnade kennt. Darin aber, in seinem Willen, komme was wolle, zu exekutieren, was er erkannt hat, ist Haneke als Regisseur – immer schon – der protestantischste aller Protestanten. Gnade ist, was seinen Filmen fehlt und Gnade wäre das, was sie bräuchten, um etwas anderes als Schauprozesse zu sein.“

  • Reply Dr.Seltsam 22. 10. 2009 at 20:17

    Funny Games „wirkt“ nicht mehr… weil unter anderem Filme wie „Saw“ auf ähnliche Weise funktionieren. Und dennoch ganz anders sind. In „Saw“ wird ein Spaß draus. Bei Haneke eben nicht.

    Haneke einfach nur als „Alten Zausel“ (ist jetzt von mir frei erfunden) darzustellen der einfach nur von „neuen Erzählformen“ wie etwas Pulp Fiction angewiedert ist… finde ich dann doch zu einfach gedacht.
    Ich werfe dann eher noch Tarantino „Handwerk“ vor. Auch Haneke sagt das er sich von solchen Filmen sehr gut unterhalten fühlt! Nur bleibt dann eben nichts hängen. Sagt er.

    Ihn einfach nur als „Hollywood Hasser“ hinzustellen… das stimmt einfach nicht.

    Das Review (dein Link) ist übrigens Schrott. Der Autor schreibt wie „doof“ die doppelte Züchtigkeit sei. Im Film wird durch ein „Weisses Band“ gezeigt das jemand schlechtes getan hat. Gleichzeitig wurde den Kindern noch gesagt das die Eltern viel mehr darunter leiden.

    Im Text geht hervor als hätte sich das Haneke ausgedacht. Weil „doeppelt gemoppelt“ besondern böse ist.

    Das ist aber Quatsch. Die Texte hat Haneke gefunden. So war das zu der Zeit. Vor der Zeit wurde eben einfach nur gehauen. Und dann wars gut. In dieser Zeit gab es eben solche „Spielichen“. Es gibt eben kein „Miteinander“ zwischen Eltern und Kindern. Das ist das Problem.

    Und dann wird ihm „Humorlosigkeit“ untestellt. Detlev Buck hat in dem Film einer der geilsten Rollen. Und es ist unglaublich witzig! Ich fand es im Film selbst etwas unpassend. Weil es so witzig war und nicht passte.

    Haneke selbst sagt das er an vielen seiner Stellen laut lachen muss. Und versucht auch immer Humor einzubauen. Nur sehen das viele Zuschauer nicht.

    (Ich kann es jedenfalls sehen. Und andere auch)

    Und „das sich der Zuschauer schlecht fühlen soll“. Was ein Mist. Und „er will uns verbessern“. Das ist einfach nur Unsinn. Naja… jeder ist Frei in seinem Denken. Aber…ach…

    … fuck… so was würde meine Mutter schreien: „Ein Humorloser Film war das. Ich fühle mich auch ganz schlecht. Der Regisseur wollte wohl einen Humorlosen Film machen wo sich dann einfach alle ganz schlecht danach fühlen. Und betroffen und so… und ich habe ja auch gehört das der immer auf richtig gute Hollywood Filme rumhackt…“

  • Reply Michael 23. 10. 2009 at 10:51

    Ähm, ich hab Pulp Fiction folgendes abgewonnen: Ich wurde unterhalten. Und ich les den Blog um unterhalten zu werden, net um zu erfahren, dass es da nen Regisseur gibt, der mir im Schritt rumfummelt, weil seine Mutter schreit… oder so

    Aber ich muss sagen, den Schritt shampoonieren. Der Spruch der Woche für mich :D

  • Reply Kabineninferno » Blog Archive » (500) Days of Summer – Reviews 24. 10. 2009 at 11:33

    […] – Der Irrsinn von Verknallten Filmstarts.de – 8/10 Fünf Filmfreunde – 4,5 / 5 Abendblatt.de – Anatomie einer […]

  • Reply F**king Globuli 25. 10. 2009 at 1:21

    äh. süßer film und netter soundtrack und so, aber nicht unbedingt mehr inhalt oder unterhaltungsfaktor als eine folge „How I met your mother“. um ehrlich zu sein scheint sich der film meiner meinung nach sogar recht stark bei der serie bedient zu haben, was seine charakterzeichnung und den plot angeht (emotionaler, leicht nerdiger architekt sucht frau fürs leben und scheitert immer wieder). und der film hat weniger biss. sonst niemand aufgefallen?

  • Reply F**king Globuli 25. 10. 2009 at 1:40

    ps zu haneke.

    es gibt genug leute, die in denen von ihm häufig beschriebenen, ihnen schier ausweglosen erscheinenden, situationen der „emotionalen vergletscherung“ stecken. es handelt sich dabei tatsächlich meist um die unlustigen weil regelgläubigen, normalen menschen der gesellschaft, wie die selbstmordfamilie in „Der 7. Kontinent“. Im besten Fall wecken seine Filme wohl mitgefühl für die Wucht der Erfahrung dieser Menschen, indem man mit ihnen für ein paar Stunden zusammen in eine nußschale geklemmt wird. sozialhorror, wenn man so will. hotel rwanda im eigenen wohnzimmer. unwichtig?

  • Reply mickey 25. 10. 2009 at 12:14

    aaaw, ich hab den film gestern abend gesehen und ich fand ihn super.
    sehr empfehlenswert!

    achja rené. hier erwarte ich unbedingt ein review deiner seits!

  • Reply DrJonezzz 25. 10. 2009 at 15:50

    Fand (500) Days auch super.
    Meine Freundin allerdings nicht…
    Ist dies eine Romantic Comedy für Männer?

  • Reply EPH 26. 10. 2009 at 0:13

    @DrJonezzz
    Das gibt es doch häufiger –> Before sunrise / sunset.

  • Reply Everyday Madness … and more! » Filme, die sowas von noch zu gucken sind! 26. 10. 2009 at 8:16

    […] Review klingt gut!! […]

  • Reply GunGrave 26. 10. 2009 at 18:09

    … sieht doch interessant aus… vielleicht mal auf DVD!

  • Reply marCHILLL 26. 10. 2009 at 21:50

    Der Film ist wirklich gut, nicht unnötig schmalzig, gute Charaktere, intelligente Handlung die zum Denken anregt und ein wirklich gelungener Schluss, der dass Gegenteil von langeweilig und 08/15 ist. Der Freundin meines Kumpels sagte der Film nicht zu, ihr fehlte das Happy End.

  • Reply also 28. 10. 2009 at 16:46

    nehmts mir nicht übel, aber bis ich eure rezensionen gelesen habe, habe ich auch den film gesehen. ich bin sicher, das drehbuch war kürzer. echt….

  • Reply SuppenkaZper 28. 10. 2009 at 17:00

    @ 24

    Menschen denen eine Din A 4 Seite Text zuviel ist, sollten vielleicht doch lieber Fernseh schauen oder das Internet nur für Twitter nutzen. Auf Blogs bist du auf jeden fall falsch aufgehoben

  • Reply Sarah 29. 10. 2009 at 19:52

    Naja, ein solider Streifen. Um einiges realistischer als die ganzen anderen Romantik Teenager Komödigen etc. und auch ganz nett anzusehen. Trotzdem – DIESE Begeisterung, von wegen bester Film des Jahres o.ä. – kann ich nicht nachvollziehen.

    Und ich würde nicht sagen, dass Gus Van Sant in Elephant einen Faktor wie Homosexualität (den Kuss der beiden hätt ich ehrlich gesagt auch nicht als solches interpretiert – eher dass sie sich dessen bewusst waren, dass sie sterben werden und küssen mal ausprobieren wollten) oder Videospiele die Schuld an dem Massaker zukommen lässt, sondern es einfach alles in den Raum stellen wollte. Fast schon parodieren. imo.

    Ich bin aber ebenfalls der Meinung, dass dieses Jahr uns mehr gute, wenn nicht bessere Filme gebracht hat.

  • Reply Vollhorst 3. 11. 2009 at 21:25

    „500 Days of Summer“ fand ich gelungen. Sehr schön z.B. die Split-Screen Szene.

    Und zu Haneke: Mir hat eigentlich alles von ihm mit Ausnahme „Funny Games U.S.“ gefallen. Bin mit hohen Erwartungen in „Das weiße Band“ gegangen und wurde bitter enttäuscht. Handwerklich gibt’s nichts auszusetzen, aber Mitdenken war diesmal nicht gefragt – daher für mich irgendwie nur Haneke „light“. Vielleicht eine weitere Verbeugung vorm Massengeschmack?

  • Reply Filmstöckchen | Nerdcore 8. 11. 2009 at 9:00

    […] Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel, und das nicht deshalb, weil die grade mit „500 Days of Summer“ im Kino sind, sondern weil beide ziemlich talentierte Schauspieler sind. Ansonsten natürlich […]

  • Reply Kiran 16. 11. 2009 at 13:15

    @: F**king Globuli: Naja auch „wenn“ die Grundidee des Single Architekten von „How I met your mother“ geklaut wurde(was ich nicht glaube) ist dieser Film trotzdem noch tiefer als 10 Folgen von „HIMYM“.

  • Reply GnUhu 23. 11. 2009 at 22:38

    Netter Film, nicht mehr, nicht weniger. Hat jedenfalls Spass gemacht, vor allem der Soundtrack, der mich an die Zeit meiner gebrochenen Herzen erinnert hat („And if a double-decker bus crashes into us. To die by your side is such a heavenly way to die….“ *achachach!*)

  • Reply Birger 28. 11. 2009 at 14:24

    Wirklich ein guter Film. Ich würde jetzt nicht soweit gehen, ihn als besten Film des Jahres zu bezeichnen, aber er hat mit Sicherheit seinen Platz laut Batzmans Bewertung verdient.
    Man kann schon gut mit dem Hauptdarsteller leiden und auch ein bisschen nachvollziehen. Ich fand die Erzählweise sehr cool.
    Guter Film.

  • Reply Popelpop 18. 12. 2009 at 21:48

    Einige Deja vu’s machten mich teilweise richtig zappelig und die Downphasen von Tom fand ich gruselig. Sozusagen als Spiegelblick in die eigene Vergangenheit
    „Romantischer Film aus Sicht eines Mannes“ trifft es ziemlich gut.
    Für mich eine 9/10.
    Zooey hat mein Herz seit „Buddy der Weihnachtself“.
    Ich weiß: Will Ferrel ist nicht grade bekannt für feingeistigen Humor. ;o)

  • Reply Janie Jones 1. 1. 2010 at 23:22

    Für mich der Top-Film 2009

  • Reply Günzbert 3. 1. 2010 at 2:43

    Für mich auch.

  • Reply zagito 5. 1. 2010 at 2:45

    Eigentlich „far to be impressed“ vom Film…

  • Reply Grandios: Die besten Filme 2009 | Die Fünf Filmfreunde 5. 1. 2010 at 17:31

    […] Liste Bester Herzschmerz des Jahres (500) Days of Summer und […]

  • Reply CineMan 20. 1. 2010 at 15:52

    Wunderbare Besetzung, gute Regie, tolle Musik … auch von mir4,5 Sterne!

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