Einen Film, den wir hier schändlicherweise bisher total vernachlässigt haben, ist „The Cove“, einer Doku über die Abschlachtung von Delphinen in einer Bucht in Taiji, Japan, die den Preis für die beste Doku beim diesjährigen Sundance gewonnen hat. Oben der Trailer, Snip von Wikipedia:
Im japanische Küstenort Taiji werden jedes Jahr tausende Delfine in eine nicht einsehbare Bucht getrieben. Die schönsten Tiere werden separiert und anschließend an Delfinarien in aller Welt verkauft. Die restlichen Tiere werden abgeschlachtet. Der Film macht dieses Geschehen erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Die Arbeit am Film wurde von den örtlichen Behörden, der Polizei und den Fischern behindert, die Filmemacher bedroht. Unter der Leitung von Regisseur Louie Psihoyos arbeitete das Team im Stil des Guerilla-Filmmaking und verschaffte sich mit Hilfe von Tauch- und Surfgängen Zugang. Ebenso wurden Nachtsichtgeräte, zum Teil unter künstlichen Steinen versteckte Unterwasserkameras und -mikrofone sowie neueste High-Tech-Ausrüstung eingesetzt, um die Aufnahmen unbemerkt anfertigen zu können.
Der Regisseur hat sich den Film jetzt auf einem Festival in Japan selbst nochmal angesehen zusammen mit dem Bürgermeister des Delphinkiller-Kaffs und dessen Anwälten, zusammen mit den Fischern und Mitgliedern des Walfangskommittees.
All the bad guys there, front row center. The mayor, the International Whaling Committee delegate, fishermen dressed up in suits…I couldn’t have dreamed of a better screening. They had all come to Tokyo with their lawyers to see if there would be any kind of litigation against the film. The screening sold out within a few hours, so I offered to give them tickets. At one point, the mayor stormed out, and the IWC delegate held his head in his hands.
I thought I might get arrested when I got off the airplane in Tokyo — there are arrest warrants out for me in Taiji for things like trespassing, conspiracy to disrupt commerce, and photographing undercover police. I was invited by the TIFF, though, so that’s probably what kept me safe.
Stories about dolphin hunting have been taboo in Japan for the past 30 years. The only reason this film was able to show there this week was because the Liberal Democratic Party was voted out. The government is a major sponsor of the film festival, and about two weeks after the regime change, the festival’s director contacted me and said, “Given the ‘environment’ theme of this year’s film festival, it would be hypocritical not to show The Cove.” Still, the festival did seem to bury it — we had a 10:30AM screening and not a single promotional poster in sight.
The Cove director on watching his film with the dolphin hunters
- Renington Steele •
- Oktober 23rd, 2009 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: Cinema, Documentary, The Cove
Im japanische Küstenort Taiji werden jedes Jahr tausende Delfine in eine nicht einsehbare Bucht getrieben. Die schönsten Tiere werden separiert und anschließend an Delfinarien in aller Welt verkauft. Die restlichen Tiere werden abgeschlachtet. Der Film macht dieses Geschehen erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.



















Ich sags ja gern wieder: Delphine sind Arschlöcher.
Kommentar #1 von Batzman am 23.10.2009 um 21:52 Uhr
Flipper etwa auch?!
Kommentar #2 von A.S. am 23.10.2009 um 22:16 Uhr
Quallen sind fieser!
Kommentar #3 von Björn am 23.10.2009 um 22:17 Uhr
Quallen sind auch doof. Delfine sind schlau!
Kommentar #4 von Wischer am 23.10.2009 um 23:39 Uhr
Super Doku:
Erkenntnis 1: Aha, die Delphine in den Delphinarien dieser Welt fallen also nicht vom Himmel.
Erkenntnis 2: Andere Menschen essen also lieber Delphin als Schweinefleisch.
Erkenntnis 3: Wenigstens ist nicht jeder gewaltsame Tod von Delphinen so sinnlos wie das Verrecken in den Schleppnetzen unserer schwimmenden Fischfabriken. Eine Handvoll Menschen auf der Welt bringt die Tiere wenigstens um um sich dann auch davon zu ernähren…
Kommentar #5 von Schaumberger am 25.10.2009 um 13:10 Uhr
Mir gehen Delphine (und deren esoterisch verherrlichende Vermenschlichung – Mädchen, die Delphine küssen, ich fasse es nicht) mittlerweile so dermaßen auf die Nerven, dass mich der Film da eher uninteressiert. Schön finde ich das da natürlich nicht, aber was bitte soll dieser reißerische Quatschtrailer da oben? Das ist doch kein Geheimnis, was da jedes Jahr in dieser Bucht läuft. Aber das, was ich da sehe, ist verlogener Dokusoap-Spionage-Quark für Peta-Deppen.
Ach ja, Delphine lächeln nicht, die sehen nur so aus.
Kommentar #6 von kumi am 26.10.2009 um 07:34 Uhr
Nicht, dass wir uns missverstehen, ich mag das auch nicht, was da mit den Delphinen gemacht wird, aber das hier finde ich um Längen schlimmer. Da wird mir persönlich schlecht, was da passiert, damit die Welt billig produzieren kann:
chinahush.com/2009/10/21/amazi...
Kommentar #7 von kumi am 26.10.2009 um 09:54 Uhr
… ein wirklich erschütternder Film. Geht einem sehr tief ran… schrecklich… dennoch sehenswert!
Kommentar #8 von GunGrave am 26.10.2009 um 18:23 Uhr