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(via Killefit)

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  1. Batzman

    *g* Das pappt seit nem halben Jahr bei uns in der Firma am Kühlschrank.

  2. SchonWiederEinSebastian

    Tja…auf die Zukunft und so…nech? ;-)

  3. SchonWiederEinSebastian

    Ach so… und… 3D is’ trotzdem doof! :-)

  4. r0ssi

    You cant’t stop progress!

  5. jan

    man muss kämpfen, tommy. immer kämpfen, tommy !

  6. Killerspots

    @SchonWiederEinSebastian: 3D ist überhaupt nicht doof. Wir beweisen dir demnächst das Gegenteil ;

  7. Paul_Baeumer

    Warum iss dass denn nicht in Fraktur?

    Ist das nachgemacht oder während der Nazizeit erschienen?

  8. Timo

    Das pappt bei uns der Filmschule.
    Aber Vorurteile gegen technologischen Fortschritt ändern sich nicht.
    Künstler werden arbeitslos oder verarmt sterben? Checked.
    Unsere Kultur geht den Bach runter? Checked.

  9. Daniel

    Heute würde da stehen “Gegen das Internet!”

    @SchonwiedereinSebastian: Aber eine “Gegen 3D-Aktion” würde ich mitmachen! Denn die machen wirklich die Augen kaputt!

  10. thomas

    der tonfilm (genauer: die industriell-standardisierte methode zur implementierung einer synchron abspielbaren tonspur auf dem selben datenträger wie der film ;) ) kam 1929 und dann aber nahezu “über nacht” auf. liegt also gute 4 jahre vor der nazizeit.

    und: der aufruf ist natürlich auf ganz gewisse weise sehr amüsant und in gewisser hinsicht sehr bezeichnend. man möge aber bitte den historischen kontext berücksichtigen, bevor man dieses stück zeitgeschichte allzu schnell als kronzeugen für “vorurteile gegen technologischen fortschritt” heranzieht. der so genannte “stummfilm” hatte sich spätestens seit mitte der 20er jahre auch auf grund mobiler kameras auf beeindruckende weise ästhetisch emanzipiert und sich, über prächtige lichtspielhäuser mit orchestergräben, etc eine aufführpraxis erarbeitet, die großen ästhetischen reiz für sich hat. mit aufkommen des tonfilms erlitten beide aspekte einen rügen dämpfer: der film verlor (wie bei fast jedem technologischen sprung) aufs neue seine mobilität und schlagartig eine vielzahl ästhetischer ausdrucksweisen (was früher über montage, kamerabewegungen, etc. pp. übermittelt werden musste, erledigte nun eine simple aussprache eines sprachlich womöglich nicht wirklich gut geschulten schauspielers [nein, um die zeit kamen filmschauspieler in der regel nicht mehr aus dem theater]) und zudem seine synästhetische einbettung (film plus orchester) zugunsten einer damals noch sehr mangelhaft vor sich hinquäkenden tonspur.

    es dauerte einige zeit bis der film sich von diesem einschnitt ästhetisch erholt hat. das macht diesen aufruf mittel- bis langfristig nicht richtig, aber im richtigen historischen kontext betrachtet wird er vielleicht etwas nachvollziehbarer und erscheint nicht nur als verbohrtheit.

    grüße
    thomas

  11. joe

    wunderbar. lässt sich auf ALLES übertragen.

    sobald etwas neues da ist, sind sofort leute da, die sich mit händen und füßen dagegen wehren. XD

  12. V'kar

    @Thomas: Wow, vielen Dank für deinen Kommentar!

  13. kasumi

    =D leere behauptungen ohne argumentation. lustig =D

  14. Batzman

    @Thomas

    Danke für die einsichtige und sehr richtige und wichtige Ausführung. Die lässt sich vielleicht ja so auch aufs 3D-Kino übertragen… das derzeit ja auch noch viele Nachteile mit sich bringt und nur bedingt als der große Sprung zu sehen ist, der es vielleicht irgendwann einmal werden soll. Wobei der 3D-Film immerhin seit den 50er Jahren Zeit hatte sich zu entwickeln – gemessen daran ist es schon etwas erbärmlich wie wenig eigenständige, originelle Ausdrucksform er in all den Jahren geworden ist.

  15. kumi

    @ Paul_Baeumer …

    Weil es in den 20er Jahren schon andere (und sowieso in Kunstkreisen beliebtere) Schriften als die Fraktur gab. Du findest wahrscheinlich kein Film- oder Kunstplakat aus den 20ern, dass mit Fraktur arbeitet. Groteskschriften waren viel angesagter.

    Dass die Nazis die »Schwabacher Judenlettern« ablehnten und eigene Frakturen wie die »Tannenberg« entwickeln ließen, steht noch auf einem anderen Blatt.

  16. Arnheim

    Ton- und Farbfilm sind Firlefanz..

  17. Mozzerino

    @Batzman
    Ich denke die Entwicklung vom Stumm- zum Tonfilm ist mit der 2D- zu 3D-Film Veränderung nicht zu vergleichen.
    Der Ton hat damals völlig verändert, wie Filme überhaupt konzipiert, produziert und konsumiert wurden. So etwas kann man über den 3D-Trend nicht behaupten.
    Wie ja bereits gesagt wurde, gibt es 3D fast schon seit es 2D Filme gibt und hatte mehrere Versuche, sich als neuer Standard zu etablieren, bspw. in den 50ern, 80ern und in den letzten Jahren wieder.
    Geklappt hat es bisher nicht und es wird meiner Meinung auch weiterhin nicht klappen.
    Der Backlash hat ja schon lange wieder begonnen. Das Publikum hat auch jetzt wieder gemerkt, dass 3D keine Kunstform ist, sondern ein Marketinginstrument um Eintrittspreise in die Höhe zu treiben und die Leute davon abzuhalten, völlig in den Home-Video-Bereich abzuwandern.
    KEINER der Filme, die ich in 3D in letzter Zeit gesehen habe, war deswegen besser, weil er in 3D war. Die Dreidimensionalität verbessert das Filmerlebniss nicht im Geringsten, nach 5 Minuten hat man sich daran gewöhnt und dann guckt man nicht anders, als wäre es in 2D.
    Auch AVATAR wird da kein Quantensprung sein. Es wird vermutlich der bisher beste 3D-Film werden, für eine Marktrevolution wird er nicht sorgen.
    Film ist nunmal ein 2D Medium. Die 3D-Revolution wird in den nächsten Jahren im Videospiel-Bereich kommen, für Film wird es immer ein Marketing-Gimmick bleiben.

  18. Tünnes

    Ja, Kulturpessimismus hat es zu allen Zeiten gegeben. Leider sehen manche Menschen im Neuen immer nur den Untergang des Alten und nicht die neuen Ausdrucksmittel, die sich dadurch ergeben.
    Allerdings sollte man bei diesem Plakat nicht vergessen, dass es ja für eine Veranstaltung heute wirbt. Letztlich also nur eine sehr geschickte, ironische Referenz ist. Super Idee, ich hätt gern ein Exemplar davon. :-)

  19. Tk

    @mozzerino: seh ich genauso, jedes mal 1,5€ extra zu zahlen für so ne billige plastikbrille zeigt schon, dass man nur möglichst viel aus jedem kinobesucher rausquetschen will. kino is teilweise so schon teuer genug, für den preis von 2 eintrittskarten kann man sich den film schon auf dvd kaufen – am ende geht man trotzdem noch ins kino weil es schon was anderes ist, aber ich persönlich würde viel häufiger ins kino gehen wenn es günstiger wäre. egal ob 2d oder 3d…

  20. Rocksteady

    @Tk: Und zwar direkt nachdem der Film erschienen ist und zwar als Collectors Edition im Edelsteelbook. Oder kann man zu zweit heute noch für unter 20 € (ohne Popcorn und Getränke) am Wochenende ins Kino gehen?

  21. Dobschat » Links am 15. November 2009

    [...] November 2009 16. November 2009 Kein KommentarAm 15. November 2009 bei delicious gespeicherte Links:Untitled 06 | Die Fünf Filmfreunde – Gefahren des Tonfilms!Das könnte Dich auch interessieren:Links am 15. November 2009 Am 15. [...]

  22. Binding

    @ Rocksteady: Bei mir in Frankfurt gibt’s mehrere Kinos, die 5er-Ticketsets zu vergünstigten Preisen anbieten, die an allen Tagen und für alle Filme (bis auf 3D und Festivalprogramme) gelten. Deswegen kostet mich ein Kinobesuch umgerechnet immer nur 6,50 Euro. Das finde ich vertretbar. Aber es stimmt trotzdem, was hier kritisiert wird.

  23. GunGrave

    … naja… hart hart hart ^:)=
    … aber hey… alles hat was für sich… nur der gezielte Einsatz fertig die Maßnahme.

  24. Binding

    Ich kann Nr. 10 nur beipflichten. Und dass hinter der Plakat-Aktion ein Musiker- und Artisten-Verband steckt, erklärt ja auch die krassen Formulierungen, weil es eben um handfeste (und berechtigte) Zukunftsängste der direkt betroffenen Leute ging. Was ich aber am interessantesten daran finde, ist der Umstand, dass es DEN Stummfilm eigentlich nie gegeben hat, weil schon immer Musik dazu gespielt wurde. Trotzdem kann man behaupten, dass der Stand der Filmkunst zu Stummfilmzeiten besser war als danach, denn die Filmemacher waren durch die fehlenden Dialoge gezwungen, ihre Geschichten mehr über die filmsprachlichen Mittel zu erzählen. Das war sozusagen mehr pures Kino. Texttafeln galten auch eher nur als Notlösungen. Aber es ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen, dass der Ton das Kino zur audiovisuellen Kunstform gemacht hat, die genauso wieder zu großen künstlerischen Leistungen fähig war/ist. Es ist halt wie überall: Man kann die zur Verfügung stehenden Mittel für Kunst nutzen, muss aber nicht.

  25. CaptainNero

    Stummfilme waren (verzeiht bitte den Ausdruck) voll Scheisse. Ich kenne nicht einen Stummfilm, den ich wirklich als “Meisterwerk” im engeren Sinn nennen könnte.

  26. kumi

    @ Captain Nero.

    Metropolis (!). Das Kabinett des Dr. Caligari. Nosferatu. Um mal drei Meisterwerke zu nennen.

    Du kannst nicht viel Ahnung von Film oder Filmhistorie haben, um behaupten zu können, Stummfilme seien »voll Scheiße«.

  27. Binding

    @ Captain Nero: Mich würde mal zur eigenen Belustigung interessieren, wie Du “Meisterwerk” im engeren Sinne definierst. Deine Aussage ist übrigens vergleichbar mit ähnlich intelligenten Sätzen wie “Pong war das beschissenste Telespiel, das es jemals gegeben hat” oder “Michelangelos Gemälde kannst Du in die Tonne treten” (spontane Beispiele). Hast Du eigentlich jemals verstanden, was Filmhistorie jenseits von alten Titeln eigentlich bedeutet? Oder schonmal ein Sachbuch über Film im Allgemeinen gelesen?

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