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Panic Attack: Giant Robot-Short wird Spielfilm

Standard, 29. 11. 2009, Renington Steele, 19 Kommentare


(Youtube Direktrobots, via Motionographer)

Vor einer Weile bloggte ich auf Nerdcore den Kurzfilm „Panic Attack“ von Federico Alvarez (hier), in dem riesige Roboter Montevideo plattmachen. Sam Raimi hat sich den Alvarez nun geschnappt, unter seine Fittiche genommen und hilft ihm dabei, aus dem Giant Robot-Short einen Giant Robot-Film zu machen. Panic Attack is the new District 9, sozusagen.

Ich bin ziemlich skeptisch, was das hier angeht. Wo Blokamps Kurzfilm „Alive in Joburg“ schon eine ziemlich eigenständige Handschrift erkennen lies und bereits genau die Innovationsfreude trug, die District 9 zu einem so herausragenden Film machten, so ist doch „Panic Attack“ eher ziemliche Standardware. Sicher nicht schlecht für einen No-Budget-Kurzfilm, aber doch meilenweit entfernt von Blokamps Kurzfilm.

Oben „Panic Attack“, Snip aus der Meldung auf Filmjunk:

Alvarez has signed a contract with Sam Raimi’s production company and is set to make his feature film debut with a $30 to 40 million science-fiction film. Clearly they are hoping this will be the next District 9… but can he deliver?

While the original article is in Spanish, the loose translation also tells us that Raimi spoke with Federico Alvarez on the phone for an hour and a half and the two seemed to hit it off. The idea would be for Raimi to shield him from the business side of things in order to give him the freedom to make the movie he wants (not unlike how Peter Jackson helped mentor Neill Blomkamp). The film will be shot in Buenos Aires, Argentina, and Montevideo, Uruguay. It’s unclear if the story will be based partially on Panic Attack!, but the project was hastily developed over Alvarez’s two week whirlwind trip to Los Angeles, and it sounds like he wants to include robots in some way.

Sam Raimi Signs Panic Attack! Director for Sci-Fi Feature Film Debut (via /Film)

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19 Kommentare

  • Reply Matty 29. 11. 2009 at 23:13

    Also ich fänd das derbe geil!

  • Reply jAnsen 30. 11. 2009 at 2:09

    oh gott! jetzt wird wohl jeder kleine vfx-test, der so schon nicht wirklich als kurzfilm zu bezeichnen war, hektisch von hollywood aufgekauft und verlängert.
    ich persönlich warte auf den nächsten schritt: lolcat-the movie. in digital 3d.

  • Reply CyrusMcFly 30. 11. 2009 at 9:50

    *gähn*

  • Reply Alf 30. 11. 2009 at 10:05

    Find den Kurzfilm eigentlich nicht schlecht… aber man sieht an vielen Stellen das es auch wirklich nur ein Kurzfilm bleiben sollte. Sicherlich kann man aus so eine Story noch viel herausholen und ganz so abgeknabbert finde ich das Thema auch noch nicht.

  • Reply haina 30. 11. 2009 at 10:39

    für mich sieht das auch eher aus wie „ich zeig mal was ich aus meinem rechner so rausholen kann“ als wie nach nem kurzfilm.
    ausserdem gabs das ganze doch schon mal irgendwie so oder? roboter machen die stadt platt und danach nen spielfilm. „skycaptain and the world of tomorrow“.

  • Reply Michael 30. 11. 2009 at 10:45

    Sinnfrei finde ich die Zerstörung von Gebäuden mit Raketensalven um dann anschließend die ganze Stadt wegzublasen.

  • Reply blaubaum 30. 11. 2009 at 10:49

    Hier wird sich jetzt sogar beschwert, wenn jungen, „talentierten“ Filmemachern von großen Studios Geld zur Verfügung gestellt bekommen, um einen aufwendigen, abendfüllenden Film zu produzieren und damit ihren Traum zu erfüllen?

    Respekt. Aber gut, das ist dann wohl das Internet zum Thema Film. Alles prinzipiell Scheiße finden, worin auch nur mal etwas mehr Geld gesteckt wird. Denn große Studios mit viel Geld sind böse. Also… aus Prinzip halt… oder so. Böse halt.

    Ihr seid langweilig. Dieses systematische Bashing nervt.

  • Reply CyrusMcFly 30. 11. 2009 at 11:53

    @blaubaum

    An welcher Stelle genau ist der Film so innovativ, dass es deiner Meinung nach gerechtfertigt ist, genau ihm und nicht 1000 anderen (wirklich talentierten, kreativen) Nachwuchsfilmemacher die Chance zu geben einen „grossen Film“ zu machen?

  • Reply plinten 30. 11. 2009 at 11:54

    Wie heisst der Song der die ganze Zeit spielt? Kenn ich iwo her?!

  • Reply 3rd Engine 30. 11. 2009 at 12:27

    @ Plinten:
    vom 28 days later soundtrack „in a heartbeat“

  • Reply heinzerrr 30. 11. 2009 at 13:59

    these aufstellen (oder besser aufgreifen), dass es sich bei dem film um den neuen D9 handelt, dass dann auch noch zu einer analogie plattwalzen um dann hektisch zu widerlegen und sagen, man könne das ja gar nicht vergleichen, wird bestimmt nicht so gut und überhaupt…?
    hmm, ist irgendwie sinnlos…

    vielleicht einfach mal abwarten… andere gute sachen haben schon viel beschissener angefangen

  • Reply chris kurz 30. 11. 2009 at 14:13

    dieser kurzfilm gibt nicht viel her, beim district9-kurzfilm gab es eine tolle idee die im kinofilm aufgegriffen wurde… aber unter sam raimis fittichen könnte was gutes dabei rauskommen, er hat ja auch mal mit einer videoamera im wald angefangen[within the woods] ;)

  • Reply Kiran 30. 11. 2009 at 15:19

    Also ich dachte beim ersten Mal anschauen auch dass es sich nicht lohnt daraus einen richtigen Spielfilm zu machen. Umso mehr ich jedoch darüber nachdenke umso besser gefällt mir was dabei herauskommen könnte :D Riesige roboter „HALLO!“

    Ich will endlich ne Neon Genesis Evangelion Verfilmung.

  • Reply genervt 30. 11. 2009 at 17:53

    An “skycaptain and the world of tomorrow” mußte ich auch denken. Das war der kreischige Overkill an langweilig im Block fliegenden Flugmaschinen und langweilig im Block umherstapfenden Robotern. Hab irgendwann ausgeschaltet. Der Kurzfilm ist technisch gut gemacht, was das Einkopieren der Roboter angeht. Aber es fehlt einfach die Geschichte. Und die gute Animation und Choreographie. Allerdings ist der Kampf Mensch-Aliens im städtischen Raum durchaus reizvoll, vielleicht kriegen sie ja noch eine Geschichte drumherumgebacken.
    Das ist wahrscheinlich das Next Big Thing: Bekannter Filmregisseur sucht sich den Kurzfilm eines unbekannten Filmemachers (als Testfilm oder Rohscript sozusagen), der gerade bei Youtube angesagt ist und pustet ihn auf Kinogröße auf. Eigentlich eine gute Sache für den Amateurfilmer, aber es besteht natürlich die Gefahr, daß Einheits-Standard-Hollywood-Quark herauskommt. Wenigstens kann er dann mit den Millionen seinem Talent freien Lauf lassen… :)

  • Reply aufgeweckt 30. 11. 2009 at 21:52

    Also ich hab stark den Eindruck, da wollte ein junger, unbekannter Filmemacher zeigen, was er kann. Das hatter getan.
    Ich frage mich nur: Ist das wirklich so förderungswürdig?
    Mich erinnert das Ganze stark an „War of worlds“ (sogar „Independence Day“), aber vielleicht geht’s auch nur mir so.

    Die Chance, die er bekommt, gönn ich ihm dennoch. Aber die Gefahr ist groß, dass daraus ein Blockbuster werden könnte, den ich mir dann wohl nicht anschauen werde.

    Es sei denn, die FF können mich davon überzeugen. ;)

  • Reply GunGrave 1. 12. 2009 at 14:23

    hey hey… sieht doch recht gut aus – was Raimi und sein Schützling da rausholen können… storytechnisch usw… wird sich noch zeigen… finde jedoch hinter Alive in … muss sich dieser Roboterkurzfilm nicht verstecken!

  • Reply thisGuy 2. 12. 2009 at 17:26

    ein gutes vfx showreel und mehr nicht. dem film fehlen sowohl handlung als auch figuren und das sind die beiden wichtigsten dinge für eine jede geschichte! ‚alive in joburg‘ hatte das beides und noch mehr.

    auf grund des roboter films sollte der regisseur jetzt nicht unbedingt ein langfilm machen dürfen, aber ich glaube auch nicht das das so war!
    sam raimi ist doch kein depp! der wird wahrscheinlich ein buch/exposé vom regisseur gelesen haben was einfach fetzt und der vfx test hats dann mitverkauft oder so…

  • Reply stb247 3. 12. 2009 at 11:11

    Sein wir ehrlich, in den meisten Kommentaren steckt auch Neid drin. Ich hätte so eine Chance ganz gerne und wünsche dem Typen alles gute (Hollywood hat schon ganz andere kaputtgemacht).

    Allerdings ist das Produkt auch in meinen Augen weder innovativ noch gut gemacht. Es gibt extreme Qualitätsunterschiede in den Einstellungen, der Junge am Anfang war wohl die größte zu vergebende Rolle und da habe ich viel besseres Spiel bei ganz anderen Kurzfilmen gesehen (in Deutschland sogar bei einem Studentenfilm, die ja gerne mal in die Hose gehen).

    Insofern: Viel Glück, aber nicht traurig sein, wenn diese vier Minuten keinen mehr vom Hocker reissen… da muss man sich übrigens zwangsläufig fragen, ob Robert Rodriguez oder Kevin Smith heutzutage überhaupt noch eine Chance bekämen.

  • Reply The Evil Dead: Das Remake kommt - Die Fünf Filmfreunde 13. 7. 2011 at 1:43

    […] Evil Dead” (Tanz der Teufel) bereits in der Casting-Phase. Regie wird Federico Alvarez (“Panic Attack!”) führen, Raimi produziert unter seiner Ghost-House-Pictures-Marke. Ob Bruce Campbell in […]

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