Job: Practi’can again!

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Und wieder geht die Zeit ins Land und Weihnachten steht vor der Tür. Zeit in sich zu gehen. Zeit außer sich zu sein. Und Zeit für eine neue Runde in der beliebten Rubrik: “Es gibt wieder ein Praktikum bei moviepilot” die auch dieses mal wieder zuerst hier kommuniziert wird, denn wir haben bisher unsere besten Kandidaten unter den Bewerbungen gefunden, die über die Filmfreunde-Leser reinkommen.

Also, wenn ihr euch vorstellen könnt Anfang Januar für mindestens drei Monate in der moviepilot-Redaktion mitzuarbeiten, dann meldet euch bei mir unter oliver[ät]moviepilot.de Was euch erwartet ist ein vielseitiger Einblick in unterschiedliche redaktionelle Arbeiten zum Thema Film, Spaß, ein sehr cooles Team und eine Menge Arbeit. Was ihr nicht erwarten dürft ist ein Kaffeekoch- und Kopierpraktikum :)

Nachfolgend gibt’s die offiziellen Anforderungen was euch bei uns erwartet:

Praktikum Redaktion bei moviepilot in Berlin

Wir suchen zu Anfang Januar, für einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten, Praktikanten (m/w) für die Redaktion, die unser Team mit Begeisterung, Kreativität, Eigenverantwortung und zielstrebigem Arbeiten unterstützen möchte.

Deine Aufgaben:

* Schreiben von News und Themenartikeln
* Unterstützung bei der Communitybetreuung
* Erstellung von Filmquiz zu aktuellen Kinostarts
* Einpflege von Filmkritiken in unseren Pressespiegel
* Übersetzung von Zitaten aus US-Kritiken für unseren Pressespiegel
* Erstellung einfacher Grafiken in Photoshop
* Betreuung von Gewinnspielen zu aktuellen Kinostarts

Dein Profil:

* Du liebst Filme (wenn du länger als ne Minute überlegen musst, wann du das letzte mal im Kino warst – vergiß es)
* Du bist Student/in (oder anderweitig qualifiziert) mit Affinität zur redaktionellen Arbeit
* Du bist nett, offen, pragmatisch, belastbar, hast Sinn für Humor und hoch motiviert
* Du hast eine sehr hohe Internetaffinität (Web, Communitys, Blogs. Filmseiten)
* Du bist sicher im Umgang mit MS Office (Outlook, Excel, PowerPoint, …)
* Du sprichst fließend englisch
* Du hast mindestens drei Monate für uns Zeit
* Du bist sicher im Verfassen von Texten und erfasst schnell das Wesentliche eines Textes
* Rechtschreibung, Sprachwitz und Stil sind keine Fremdwörter für Dich

Wir bieten:

* Ein sehr gutes Arbeitsklima in einem jungen und freundlichen Team
(okay Batzman ist halt auch da, aber man kann nicht alles haben)
* Eine kreative Arbeitsumgebung & schnelle Kommunikation dank flacher Hierarchien
* Eine spannende Berufserfahrung im Online-Redaktion
* Eine monatliche Vergütung in Höhe von 400 Euro

Bitte schick deine Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, kurze aktuelle Textprobe (halbe Seite zu einem aktuellen Filmthema) und ab wann du Zeit hättest) an Batzman: oliver[ät]moviepilot.de

Ich bin gespannt wer sich diesmal meldet. Die letzten Male hatten wir großes Glück (Danke an dieser Stelle an Stefan und Andreas – die gerade freiwillig noch 3 Monate verlängert haben sowie Martin für eure großartige Mitarbeit) und ich bin zuversichtlich, dass wir auch dieses Mal wieder jemanden finden, der gut ins Team passt! Also los Thunderbird auf und mail schreiben!

In : News

About the author

Batzman (Oliver Lysiak)
Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreichstes Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • http://www.horrorblog.org Marcel Eichner

    Ah, das klingt gut und fair – das geb’ ich doch gleich mal weiter :)

  • tradan

    Vielleicht solltet das Hauptstadtvolk zur Sicherheit auch noch schreiben wo denn das Praktikum stattfinden soll, d.h. wo die moviepilot Redaktion sitzt, denn wirliebenfilme ist nunmal in München beheimatet (krass, ne? gibt noch andere Städte als euer Berlin…) und kann ja nun keiner wissen ob die Ostadresse nur zum Steuern sparen da ist
    Spinner!

  • gast

    wow, 400 euro! fürstlich…
    /ironie off

  • GunGrave

    … hmm sehr interessant! ^_^

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @tradan

    Du meinst ich sollte außer dem fettgesetzten Satz “Praktikum Redaktion bei moviepilot in Berlin” für alle seh- und lesegeschädigten Leser noch dreimal in den Text schreiben, das es in Berlin stattfindet, weil die eher auf die Idee kommen die Adresse unseres Werbenetzwerks herauszufinden, als die der moviepilot GmbH selbst?

    Ich denke du hast die Grundanforderung “Mitdenken” für das Praktikum knapp verfehlt. Von deinem indiskutablen Umgangston ganz zu schweigen.

  • kahlcke

    Jaja, der Praktikant übernimmt die ganz normale Redaktionsarbeit, für fürstliche 400€… der Vorgänger geht wohl zum 1ten, hmm?!
    Übel.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Kahlcke

    Praktikum heißt bei uns tatsächlich auch etwas lernen. Die bisherigen waren alle sehr gerne bei uns und sehr viele haben aus eigenem Antrieb verlängert.

    400€ sind nicht viel, das stimmt. Aber zum einen gibts grad im Medienbereich eine ganze Menge Praktikas wo man nur Scheißarbeit machen darf und gar nichts bekommt, zum anderen sind auch schon einige Praktis im Anschluss übernommen worden.

    Ob man sich darauf einlassen will, sei jedem selbst überlassen. Für Berufsanfänger sollte ein paar Praktika durchaus dazu gehören, ich hab die damals auch gemacht und bei verschiedenen Radiosendern Praktika abgeleistet (für lau) und ebenfalls umsonst 4 Jahre im Lokalradio mitgearbeitet, plus Volontariat in einer Fernsehproduktionsklitsche in Hamburg. Geärgert hat mich eigentlich nur letzteres, denn dort hab ich tatsächlich wenig gelernt und viel Kopier- Kaffeekoch und Päckchenpack-Scheisse machen dürfen.

    Ein Bekannter von mir durfte bei seinem Praktikum im Bereich Mediengestalter hauptsächlich im Lager sitzen und Tapes archivieren. Klar das man auf sowas keinen Bock hat. Die Praktikanten bei uns haben allerdings sehr vielfältige Aufgaben und lernen glaube ich schon eine ganze Menge zum Thema Recherche, Artikelaufbau, Photoshop usw.

    Ob man bereit ist diese Erfahrungen zu sammeln und es sich leisten kann, muss jeder selbst entscheiden. Aber ich hab genug Ausbeuter-Praktika und Scheiß-Medienläden erlebt, das ich für mp reklamiere nicht zu dieser Gruppe zu gehören.

  • Mozzerino

    Muss dem guten Batz wirklich beipflichten, 400 Euro sind für ein Praktikum in der Medienbranche beinahe schon fürstlicher Lohn. Meistens arbeitet man bei da tatsächlich für nix oder fast nix.
    Ich habe jedenfalls bei einer sehr renommierten Zeitschrift, die in der gleichen Sparte tätig ist wie moviepilot, nur 200 Euronen im Monat bekommen.

  • maza

    @batzman: also eure argumentation nach dem motto “woanders jibbet jarnüscht” hinkt ziemlich.
    gerade da du diverse praktika für (fast)lau gemacht hast und weißt, dass das richtige leben eben auch geld kostet (miete/essen usw), solltest du es jetzt ja als arbeitgeber besser machen wollen. aber so schnell dreht sich dann die meinung…
    ganz ehrlich? wer vollzeit arbeiten geht, sollte auch dementsprechend entlohnt werden. (800 euro wären da schon wesentlich realistischer um einen lebenswandel auf studenten-niveau finanzieren zu können)

    aber zum ausbeuten gehören ja immer zwei: einer, der ausbeutet und einer, der es mit sich machen läßt…
    wer praktika macht und draufbezahlt, ist selbst schuld und hält diese ausbeutermentalität am laufen. die meinungen hier zeigen nur, wie stark die generation praktikum von der wirtschaft ins gehirn gefickt wurde. ihr tut mir leid. verbringt ruhig eure besten jahre unbezahlt in der tollen firma, die euch sowieso nicht einstellen wird.

    und auch aus steuerzahlersicht ist das eine frechheit: die jungen leute gehen in der freien wirtschaft arbeiten und generieren mitunter werte für das jeweilige unternehmen. aber auf ihr bafög oder hartz IV sind sie trotzdem angewiesen. und wer bezahlt das? richtig, wir alle mit unseren steuern.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @maza

    Auch wenn ich deine Kritik in Teilen nachvollziehen kann, halte ich sie in ihrer Pauschalisierung für falsch. Ich habe bei vielen Praktikas etwas gelernt und sie als Teil meiner Berufsausbildung angesehen. Ich erwarte auch nicht, dass meine Uni mich bezahlt. Und wenn ein junger Mensch der bisher nur Schule und Uni erlebt hat mal für 3 Monate in den echten Arbeitsalltag reinschnuppert und vor allem dort wirklich was lernt, dann finde ich das völlig okay.

    Viele Praktis machen das als Teil des Studiums oder in den Semesterferien. Und wenn man sich das studieren finanzieren kann, ob über Studienkredit, Eltern oder wie auch immer, dann kann man sich meist auch das Praktikum finanzieren und das ergänzen, was der Praktilohn nicht bietet.

    Wie bei allen Dingen kommt es doch auf das Maß an: Wenn ich schon 5 Praktika gemacht habe oder sogar schon Ausbildung, Volo usw hinter mir habe, dann hab ich kein Bock mehr noch eines zu machen und will endlich richtig bezahlt werden. Kenne ich gut, hatte ich auch oft die Situation.

    Wenn ich aber Anfang/Mitte 20 bin, studiere oder mich anderweitig Fortbilden will und gerne erste Erfahrungen im redaktionellen Bereich suche, dann können kurze Praktika wie bei mp, Deutsche Welle oder in einer Zeitungsredaktion durchaus spannend und ergiebig sein.

    Praktikas so in Bausch und Bogen zu verdammen wie du es tust, find ich zu kurz gegriffen. Nicht jeder der sich auf ein Praktikum einlässt, wird ausgebeutet. Für viele sind es nützliche Erfahrungen. Das man irgendwann zu alt und zu erfahren ist um weiterhin Praktis oder Volo zu machen und dann gefälligst auch richtig bezahlt werden sollte, ist davon ja unbenommen.

  • Lightman

    Hallo,

    ich finde das Angebot okay, da ich Anfang der 90er Jahre als Prakti im Medienbereich zuerst auch nur 500 DM bekam (die meisten arbeiteten für weniger) und ca. 8-20h am Tag arbeitet (5-7 Tage Woche).

    Heute sind die Girls/Boys einfach zu faul……..oder haben einfach eine zu hohe Meinung von sich….Grün hinter den Ohren, aber “posen”.

    Quentin tarantino arbeitete in einer Videothek für ein paar Dollar die Stunde…sicherlich kam er in der Woche grad auf 80-90 Dollar.

    Stanley Kubrick arbeite als Freelancer-Fotograf auf Honorarbasis.

    Robert Rodriguez……*grins*….lest einfach seine Biographie.

    Vielleicht sollte ich mich für das Praktikum bewerben….ein Neuanfang :-)

  • maza

    warum deine biografie (schlecht bezahltes praktikum (wobei 500 dm anfang der neunziger auch einen ganz anderen wert hatten…)) das ausbeutertum der heutigen zeit rechtfertigen soll, entzieht sich mir.

    über den stundenlohn von freelance fotografen fang ich jetzt mal gar nicht erst an. sicher nicht der schlechteste…

    fazit: es gibt einfach keine argumente für ein ausbeuterlohnniveau.
    zahlt pauschal das, was in deutschland gerade als armutsgrenze definiert wird und gut.
    aber die generation praktikum liebt ja das moderne sklaventum…

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