Kurzreviews: Whatever Works, Gesetz der Rache, Final Destination 4, Das Geheimnis des Regenbogensteins, I sell the dead, Pandorum (Review)

Kurz und schmerzlos: Die Filme der letzten Wochen und Monate die ich jetzt erst nachgeholt hab, bzw. für die die Zeit zum Langreview fehlt.

Heute dabei: Whatever Works +++ Gesetz der Rache +++ The Final Destination +++ Das Geheimnis des Regenbogensteins +++ Pandorum +++ I sell the dead

Whatever Works – USA 2009
***½

Zynischer alter Bastard (Larry David) nimmt ein junges Mädchen vom Lande bei sich auf, verliebt sich zögerlich in sie. Natürlich kann das auf Dauer nicht gut gehen.

Auch wenn man stets das Gefühl hat, dass Allen hier eine Curbe your enthusiasm-Spielfilmfolge mit Annie-Hall-Geschmack inszeniert hat, bleibt doch genug was an dem Film liebenswert ist. Bei allem misantrophen Witz überrascht es, wie sehr Allen sein Alter Ego diesmal demontiert. Wie lächerlich klein das selbsternannte Genie bisweilen aussieht. Die Tiraden die David in die Kamera spricht wirken dabei direkt Allens Frühwerk entsprungen, während das versöhnlich-warmherzige Ende einer gewissen Altersmilde zuzuschreiben sein mag.

Etwas enttäuschend ist Davids bisweilen etwas geleiert wirkende Performance, der grade in den langen Monologen nicht immer in der Lage ist den neurotischen Witz so gekonnt dynamisch vorzutragen, wie Allen das selbst immer konnte. Bisweilen hatte ich den Eindruck, das er von gigantischen Spickzetteln ausserhalb des Bildes abliest – was grade in der Eingangsszene sehr holperig wirkt. Doch auch wenn es sich hier eher um eine gelungene Fingerübung Allens handelt, der nur weidlich erkundetes Territorium besucht, immerhin darf er endlich mal wieder New York inszenieren und liefert dabei bessere Unterhaltung als in gequältem Quark wie Scoop.

Gesetz der Rache – USA 2009
***

Weil sein Anwalt einen Deal abschließt, der für einen der Mörder einer Familie eine milde Strafe zulässt, nimmt ein Mann das Recht in die eigene Hand und entwickelt einen perfiden Plan um sich am Justizsystem zu rächen.

Was als dumpfer Selbstjustiz-Thriller anfängt, entpuppt sich dann doch als routinierter Superschurken-Krimi, der die Sadismen erfreulicher Weise mehr andeutet als auswalzt und seinen Bösewicht nicht durch das ihm zugemutete Leid rechtfertigt. Butlers Figur ist im Grunde schon von Anfang an ein eiskalter Soziopath, der nach dem Tod von Frau und Kind sein antisoziales Verhalten in einem verquast-moralisierenden Rachefeldzug auslebt. Schön, das die Sympathien hier eindeutig bei Jamie Foxx liegen. Kein großes Kino, aber nette Thriller-Unterhaltung für den DVD-Abend, auch wenn Butler ohne Backenbart immer etwas wie aussieht wie Captain Link aus “Schweine im Weltall”.

The Final Destination -USA 2009
**½

Eine Gruppe von Jugendlichen entkommt wie immer einer katatsrophe und wird danach vom Tod gejagt. Diesmal in 3D.

Verflucht sei der dämliche 3D-Trend. Denn ohne den Zwang zum 3D-Mätzchen wäre FD4 ein sehr solider Eintrag in der Sequel-Reihe. Im Vergleich zu Teil 3 sind die Hauptfiguren wieder recht sympathische Charaktere und auch die Todesszenen sind fantasievoller und surrealer umgesetzt. Regisseur David R. Ellis und Drehbuchautor Eric Bress, die für den höchst vergnüglichen und wirklich originellen Teil 2 verantwortlich waren, schaffen es auch hier die Story mit dem nötigen Sinn für schwarzen Humor zu erzählen. Mehr Comic-Splatter als sadistische Saw-Folter wie es z.B. die Solariums-Szene aus Teil 3 bot.

Die Darsteller machen ihre Sache im Rahmen des möglichen gut, wenn auch Tony Todd, das Maskottchen der Reihe diesmal keinen Gastauftritt verzeichnen darf (nichtmal stimmlich). Was wirklich für Punkteabzug sorgt, abgesehen davon das die einstmals originelle Prämisse mittlerweile wirklich mehr Variation vertragen könnte, sind die diesmal wirklich extrem schlechten Spezialeffekte. Das Eröffnungsinferno ist noch schlechter getrickst als die Achterbahnentgleisung von Teil 3 und hat mit den furiosen Szenen aus Teil 1 und 2 nicht mehr viel gemein.

Obwohl das Budget fast doppelt so hoch wie das für Teil 2 war, sehen die CGI-Effekte aus wie aus einem 90er Jahre Computerspiel. Dazu kommen die ganzen unnötigen 3D-Spielerien in denen irgendwas sinnlos in die Kamera fliegt. Das schlägt auf die Atmosphäre und ist schlichtweg ärgerlich, denn ohne 3D-Zwang wäre hier sicher ein solider kleiner Fun-Splatter herausgekommen, denn viele kleine Gags, musikalische Zitate und selbstironische Referenzen zeigen das die Macher noch immer Spaß an der Serie haben. Final Destination 5 darf von mir aus gern kommen, aber bitte dann wieder in 2D, mit Tony Todd und ein paar mehr Variationen.

Das Geheimnis des Regenbogensteins – USA 2009
***½

Ein vom Himmel gefallener Regenbogenstein, der jeden Wunsch erfüllt sorgt für Chaos in einer kleinen Stadt, die von einem Mad Scientist (einer Art Steve Jobs gone totally bonkers) regiert wird. In einem Puzzle verschiedener Kurzgeschichten (Shorts) erklärt sich, was eigentlich genau passiert ist.

Ein weiterer quietschbunter, fantasievoller Rodriguez-Familienfilm, der direkt der unkonzentrierten, übersprudelnden Vorstellungskraft eines 12jr Jungen entsprungen zu sein scheint. Roboter, Kampfkrokodile, Popelmonster und böse Industrielle, in einer fragmentarischen Geschichte die nicht sehr tiefsinnig aber rundherum unterhaltsam ist. Denn zwischen all dem digitalen Aufwand, der wie immer etwas cheesy aussieht, funkelt ein unglaublicher Spaß daran diese Abenteuer für Jungs zu erzählen, die das Herz auf dem rechten Fleck haben.

Wer schon Spy Kids und Co. anstrengend fand, wird auch mit Shorts nicht warm werden, allen andere sei der Streifen als spassige Sonntagsunterhaltung empfohlen.

Pandorum USA/D 2009
**½

Ein riesiges archeähnliches Raumschiff treibt durchs Weltall. Zwei Crewmitglieder erwachen aus ihrem Kryoschlaf und müssen herausfinden was an Bord passiert ist.

Wie Sie sehen, sehense nischt. Alvart nimmt den Spruch vom düsteren Film leider so ernst, das es fast 50 Minuten dauert, ehe auf der Leinwand überhaupt mal mehr als kämpfende hautfarblich Herausgeforderte im Tunnel zu sehen sind. Gefühlte Stunden rennt unser Held vor Albino-Kannibalen weg um irgendwie die Sicherung wieder reinzudrehen, während Dennis Quaid in seinem Büro vor sich hinbrubbelt. Alvart gönnt weder seinen Protagonisten noch den Zuschauern Ruhe oder Orientierung, so das sich schon bald das Gefühl einstellt, es wäre egal wer warum wohin rennt. Ganze Passagen könnten umgestellt werden, ohne das es die Dramaturgie wirdklich beeinflussen würde. Die beständige Action löscht sich schon recht bald selbst aus, denn es fehlen die ruhigen Momente, als Gegengewicht, die uns die Figuren näher bringen und erklären warum es wichtig sein könnte, das die Helden überleben. Vor lauter wegrennen und herumraufen, bleibt leider keine wirkliche Zeit einen der Figuren mit Charakter zu versehen, weswegen mir die Raumschiffbesatzung auch bis zum Schluss relativ egal blieb. Das ist schade, denn wenn zwischendurch doch mal wer das Licht anmacht, zeigt sich wieviel Aufwand mit dem Setdesign betrieben wurde und wieviele eigentlich ganz gute Ideen in Pandorum stecken. Richtig davon realisiert wurde leider keine, weswegen der Film auch als Genrekost nur bedingt funktioniert. Kein Totalausfall, aber doch zuwenig Handlung für einen Film der derart konsequent ernsthaft und humorfrei erzählt wird.

I sell the dead – UK/USA 2008
***½

Zwei Grabräuber entdecken eine ganz neue Einnahmequelle, als sie feststellen, das einige Leichen erstaunlich lebendig daherkommen….

Spassig, schwarzhumoriger Comic-Horror in ungewöhnlich-viktorianischem Setting. Der Kampf der liebenswerten Grabräuber gegen Zombies-Freaks und gegnerische Banden lebt von seinen liebevollen Tableaus und der ironischen Grundstimmung, die sehr an klassische E.C.-Stories erinnert. Dominic Monaghan, Ron Perlman und Larry Fessenden spielen mit viel Verve die alberne Geschichte, die zwar nie wirklich gruselig, aber dafür durchgängig unterhaltsam ist.

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1 Trackback

  1. 14.02.2010 - das GlotzKind - le Blog

26 Kommentare

  1. Pandorum war einer der filme in der kategorie “ich weis das er schlecht wird aber hoffentlich wird er gut”… :/ schade

    Kommentar von Lalala am 04.12.2009 um 02:08 Uhr
  2. “Gesetz der Rache”
    Das die Sympathien eindeutig bei der Figur von Jamie Foxx liegen sollen kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

    Im Gegenteil, er spielt den smierigen u. ignoranten Anwalt so gut das man einen richtigen Hass auf den Typ bekommt.

  3. Also ich war auch eher auf Gerard Butler’s Seite ;)

    Kommentar von blaubaum am 04.12.2009 um 04:55 Uhr
  4. hm ich fand Pandorum großartig und da bin ich nicht die einzige gewesen…kommt nicht ganz an Event Horizon ran stimmungstechnik, ist aber auch nicht allzu weit weg davon.

  5. Also ich war weder auf der einen noch auf der anderen, fand den Film nicht so prall, würde Law abiding citizen auch bei drei Sternen sehen…

    Kommentar von Hell-G am 04.12.2009 um 08:30 Uhr
  6. “I sell the dead” ist eine absolute Empfehlung. Habe den Film vor ca. zwei Wochen gesehen und war hellauf begeistert. Großartig.

    Kommentar von Thomas am 04.12.2009 um 09:17 Uhr
  7. Gesetz der Rache hat für mich nur einen Stern verdient, der Film konnte sich am Ende doch nur durch einen geschickten Schnitt retten…

  8. “hautfarblich Herausgeforderte”? WTF?!? Weil … ähm … weil dunkle Haut ne Behinderung ist, oder wie muss ich das verstehen? Da wäre “neger” ja noch politisch korrekter gewesen. Und das will schon was heißen.

    Kommentar von Modelverhunzer am 04.12.2009 um 10:10 Uhr
  9. @arealfake @blaubaum

    Ich frag jetzt nicht ob ihr Taken mochtet ;)

    @Modelverhunzer

    Haben wir wieder vergessen unsere Ironietabletten zu nehmen? Schwester Ratchet wird das gar nicht mögen.

  10. Eurem Pandorum Review muss ich zustimmen. Die Story ist ziemlich öde…aber das Setting ist sehr genial. So wünsche ich mir einen Dead Space Film! Kommt schon Hollywood!

    Bei Gesetzt der Rache war ich am Anfang auf der Seite Gerard Butlers aber danach irgendwie auf keiner mehr. Der gesamte Racheplan ist irgendwie an den Haaren herbeigezogen und ab mitte des Films fragt man sich warum er jetzt überhaupt weitermacht!? Schade, schade!

    Kommentar von Kiran am 04.12.2009 um 11:01 Uhr
  11. So unterschiedlich können Meinungen sein – kann keinem der oben geposteten Reviews zustimmen (so weit ich die Filme gesehen habe)

    “Pandorum” ist ein Knaller, das beste in dem Bereich seit Event Horizon. Ja, der Film ist dunkel…und lässt kaum Verchnaufpausen…fand ich gut so. Der Held wacht auf, weiss nix, nur das er schnellstmöglich zum Generator kommen muss. Auf den Punkt gebracht ohne Mätzchen. Ein wenig wie ein Videogame aber dank sehr dichter Atmosphäre funzt es. Der Nebenplot um Quaid und das Ende sind sehr OK.

    “Final Destination 4″
    “Denn ohne den Zwang zum 3D-Mätzchen wäre FD4 ein sehr solider Eintrag in der Sequel-Reihe.”
    Ähem…das 3-D Element war das Einzige, das diesem Film eine Existenzberechtigung gibt. Und selbst in dieser Form einfach nur schlechter Trash. Symphatische Hauptfiguren?!? Ehrlich? Der Hauptdarsteller und seine Freundin waren so blass und kantenlos, ich wusste 5 minuten (!) nach Ende weder ihren Namen noch würde ich die Darsteller wiedererkennen. Insgesammt auch die miesesten Darsteller des ganzen Franchise.

    “Gesetz der Rache”
    Geiler Film, stimmt, aber: Symphatien bei Foxx? Nicht wirklich. Er stand den ganzen Film über stellvertretend für “das System” und wie die Drehbuchautoren zu diesem stehn, muss man man glaube ich nicht komentieren, angesichts von Richtern die Sprüche wie “Ich bin Richter, das tolle daran ist, ich kann machen was ich will” oder: “Es ist mir egal welche Gesetze wir dafür verbiegen müssen” ablassen. Die beste Szene war dann auch die, als Gerard Buttler im Gerichtsaal die alte schön auflaufen lässt, und sie sich nicht anders zu helfen weiss als mit ihrem Hämmerchen rumzuklopfen. Das Buttler von Anfang an ein Soziopath gewesen sein soll…sieht man woran? An der Anfangsszene die ihn als liebevollen Familienmensch zeigt? Oder als er weinend in Foxx Büro sitzt, wo dieser ihn schon vor vollendete Tatsachen stellt?

    Kommentar von ScheichHabib am 04.12.2009 um 13:27 Uhr
  12. Öhm, mal so eine Frage, warum steht Batz sein “Gesetz der Rache” Review hier seperat zu Reningtons vor 4 Wochen? Ist das ein Versehen oder gewollt aufgrund des “mini review” Rahmens?? Sonst immer folgt doch dann auch nur ein : ” Batzman meint” oder ähnliches. Wäre doch schade wenn eine der beiden Ansichten unter geht.

  13. Pandorum hat das gleiche Problem wie Eden Log: Beide fangen einfach an, ohne dem Zuschauer irgendwelche Informationen zu geben, die dieser aber aufgrund seiner Sehgewohnheiten zu brauchen glaubt. Die wenigen Akteure machen Zeugs und geben in relativ sparsamen Dialogen zunächst sinnfreies Blabla von sich. Man grübelt deshalb die erste Hälfte des Films sinnlos herum und wird dadurch unter Umständen sogar ziemlich angenervt, weil man ja schon gerne wissen würde, warum und wozu überhaupt das passiert, was man da gerade verfolgt…
    Meiner Meinung nach sind dennoch beide ganz großartige Genrefilme, die man unbedingt sehen sollte. Spätestens beim zweiten Durchlauf erlebt man den Film ganz anders, weil man nun den Gesamtkontext kennt.
    Und Eden Log sollte man alleine schon wegen der tollen Filmmusik von Seppuku Paradigm sehen!

  14. @ScheichHabib

    Ich fand der Film spielt sehr geschickt mit diesem klischeehaften Frust gegen “Das böse System” ohne dabei die Arschlochhaltung von Butler zu glorifizieren. Foxx glaubt an das was er macht, er weiß um die Fehler des Systems und ist natürlich auch eine ambivalente Figur. Dennoch ist er nachvollziehbarer und sympathischer als Butler, der eiskalt seinen Plan durchzieht. Das ist kein Mord aus Affekt, zum Schutz, das ist ziemlich sadistische Scheiße die er da abzieht – und wie wir erfahren war genau das ja sein Job. Er war also auch vor dem Tod seiner Lieben schon jemand der Morde geplant und Menschen hat umbringen lassen. Zwar für die “gute Sache” aber in wessen Diensten gesöldnert wird ist letztlich ja egal, es bedarf schon eines gewissen soziopathischen Charakters um sowas zu machen. Da ist der Einsatz seiner Talente für eigene Zwecke ja nur ein kleiner Schritt.

    @SuppenkaZper

    Sorry auch mein Fehler. Das Review von Renington ist bei mir einfach durchgerutscht, weil es kein Seitenbild dazu gab, hab ich nicht auf dem Schirm gehabt, das da schon eins kam. Ich kopier meinen Kurztext auch nochmal dadrunter.

  15. Taken gut => Team Butler ^^

    Kommentar von Michael am 05.12.2009 um 11:07 Uhr
  16. Final Destination 4 macht nur als 3D-Film Sinn, ansonsten hat er nämlich nichts Neues zu bieten. Muss mich da dem Scheich anschließen. Und die 3D-Effekte sind wirklich gut gelungen.

    Kommentar von The Nephilim am 05.12.2009 um 11:52 Uhr
  17. Wer Taken mag, steht natürlich auf Seiten des kranken Psychopathen… *fg*

  18. hmm… sind doch noch einige Filme drunter die ich mir bei Zeiten reinziehen werde! … Pandorum doch nicht so gut… schade auf den hatte ich mich gefreut… naja heißt dann wohl eigene Meinung bilden! ^-^

    Kommentar von GunGrave am 06.12.2009 um 17:21 Uhr
  19. Was für ein Murks…

    Der Review zu “Gesetz der Rache” war für mich ab dem Punkt uninteressant, als ich erkannte, dass Batz einfach ein Problem mit Rachestories hat. Alte Clint Eastwood Streifen mit ähnlicher Moral mag er sicher auch nicht.
    Ist also nur eine für mich völlig uninteressante Meinungsäußerung und die Bewertung ist sichtlich davon beeinflusst. Zeitverschwendung, das zu lesen.

    Der Review zu FD4 war auch wenig erhellend. Ich bin begeistert von 3D-Kino und FD4 funktioniert grad wegen des 3D, wer das ernsthaft als Kritikpunkt verkauft, nur weil er selbst diese Technologie für Verrat am Kino hält, dem hör ich in der Frage einfach nicht mehr zu und gut.^^

    Bei Pandorum versteh ich den Gag mit den hautfarblich Herausgeforderten auch nicht. Wirkt für nicht sonderlich ironisch, sondern nur rassistisch. Und selbst wenn es ironisch war, was genau soll daran lustig sein? Diese Wortschöpfung? Ist mir ein zu unmotivierter Gag, um so ne Beleidigung zu rechtfertigen.
    Und der Review dazu hat mir auch sonst nicht gefallen. Wer sagt denn, dass man immer genau wissen muss, warum das passiert, was grad passiert? Es gibt einige sehr gute Filme, bei denen die Story den Zuschauer bis zum Ende im Dunkeln tappen lässt, das ist einfach ne andere Erzählweise, also was ist daran auszusetzen?
    Man soll die Charaktere kennenlernen, um sich mit ihnen zu identifizieren und mitfiebern zu können? Nö, ich find auch Filme spannend, in denen ich keinen mag und null Identifikation stattfindet, solange sie zu unterhalten wissen. Etwas engstirnig, diese Herangehensweise.

    Kommentar von DoughNut am 06.12.2009 um 18:22 Uhr
  20. @Batzman
    Du laberst echt einen Schmarrn das gibt es nicht.

    Wie DoughNut schon festgestellt hat, hast du offensichtlich ein Problem mit Rache Storys und wie er weiterhin festgestellt hat ist es eigentlich Zeitverschwendung deine Reviews zu lesen.

  21. @batz

    “Er war also auch vor dem Tod seiner Lieben schon jemand der Morde geplant und Menschen hat umbringen lassen. Zwar für die “gute Sache” aber in wessen Diensten gesöldnert wird ist letztlich ja egal, es bedarf schon eines gewissen soziopathischen Charakters um sowas zu machen.”

    Naja, dann is für dich wohl jeder Geheimagent etc. n´ Soziopath? James Bond? Und Buttler war ja scheinbar früher so eine Art “Q”, der Pläne und Gadgets entwickelt hat. Außerdem dient diese Backstory (die auch wirklich nur einmal für ca. 1 min angerissen wird) doch nur dazu seine perfekt ausgeklügelten Anschläge glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Ich kann da wirklich nirgendwo erkennen das Buttler als Soziopath dargestellt wedren soll.
    Und vor allem:

    SPOILER!!!!!!

    Foxx gelingt es doch nur Buttler zu besiegen weil er zu den gleichen Mitteln greift! Holzhammermäßig dargestellt in der Szene wo er die Garage aufbricht “scheiss auf die Vorschriften” oder so ähnlich (frei zitiert). Und Buttlers “Gegner” wurden zum Großteil einfach zu unsymphatisch, schon übertrieben comichaft gezeichnet (die Richterin).

    Kommentar von ScheichHabib am 08.12.2009 um 14:35 Uhr
  22. @Scheich

    Natürlich ist Bond ein Soziopath. Aber darüber wurde von anderen Leuten an anderer Stelle ausführlich genug referiert. Wie sozial deformiert Geheimagenten im Allgemeinen sind, zeigt ja zB die Serie Spooks seit vielen Jahren recht erfolgreich.

    Und sorry, aber ich glaube es ist eine recht verschrobene Sichtweise, wenn man aus dem Film geht und Butler als den Helden sieht. Das er nicht von Anfang an rein negativ dargestellt wird ist richtig, aber dennoch ist er eine kranke Figur. Der Graf von Monte Christo und seine Epigonen – auf den der Film ja ein wenig referiert – ist ja auch ein Psychopath der in seiner Rachsucht zum Monster wird.

  23. Hm, hab Pandorum eigentlich relativ gut gefunden. War auf jeden Fall besser als Event Horizon.

  24. Also ich hab pandorum auch nicht schlecht gefunden, aber ein bisl mehr hintergrund infos hätt ich mir erwartet.
    aber pandorum im vergleich zu event horizon als den besseren film hinzustellen grenzt ja schon fast an körperverletzung.

    Kommentar von Maxximus am 18.12.2009 um 14:48 Uhr
  25. Pandorum, der beste Space Ship slasher seit mehr als 5 Jahren! Genial!

    Kommentar von dead men talking am 12.01.2010 um 02:38 Uhr
  26. @sophie #4:
    Zu Even Horizon:

    “Unterdurchschnittlicher SF-Reisser, der neben einigen richtig guten Spezialeffekten wenig zu bieten hat. Ein Bergungsraumschiff trifft auf das verschollen geglaubte Forschungsschiff “Event Horizon”, das wohl irgendwo (?) gewesen sein muss. In einer Parallel-Dimension? In der Hölle? Im leeren Kopf gelangweilter Drehbuchautoren? – Was als “harte SF” anfängt, endet als überflüssiger HELLRAISER-Abguss. Da retten auch Laurence Fishburne und Sam Neill wenig.”

    schrieb Videodrom und trifft den Nagel auch für mich auf den Kopf…

    Da will man gar nicht wissen wie nah oder weit entfernt Pandorum von irgentwas ist und ob du nicht auch Avatar schon als DVD im Schrank hast :D

    Grüße

    Kommentar von no*dice am 20.02.2010 um 20:18 Uhr

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