Review

Avatar – Aufbruch nach Pandora (Review)

Standard, 17. 12. 2009, Jet Strajker, 150 Kommentare

„You are not in Kansas anymore. You are on Pandora, ladies and gentleman.“

Originaltitel: Avatar
Herstellungsland: USA 2009
Regie: James Cameron
Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Michelle Rodriguez, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Giovanni Ribisi, CCH Pounder, Joel Moore, Laz Alonso
[rating:2.5] Jet Strajker
[rating:2.5] Batzman
[rating:4] Renington Steele

Avatar-Romantik-Poster

Die bösen Öl-Barone wollen die Blaufuss-Indianer vom Stamme der Na’Jas aus ihren Jagdgründen vertreiben, weil diese auf dem größten Ölvorkommen westlich des Rio Render hocken. Zunächst hatte man es noch diplomatisch versucht, doch die wüsten Wilden wollen nicht weichen.

Cowboy-Jim (Sam Worthington), der bei einer Schießerei im K.O.Carrol das rechte Ei abgeschossen bekam und deswegen nicht mehr diensttauglich ist, wird in den Planungsstab strafversetzt. Dort soll er für seinen Zwillingsbruder Bronco-Bill einspringen, der von Calamari Jane (Sigourney Weaver), einer Gouverneurstochter, monatelang zum Undercover-Apatchen ausgebildet wurde, der die Indianer auf diplomatischem Wege zu einer Kooperation bewegen sollte.

Der böse General Kassler (Stephen Lang) versucht jedoch Jim dazu zu bringen, stattdessen für ihn zu spionieren. Doch nachdem sich Jim als Indianer verkleidet bei den Blaufüssen eingeschlichen hat und ihn diese akzeptieren, weil er ja ein auch ein edler Krieger ist, lernt er die Lebensart der Indianer und besonders der Häuptlingstocher Schielende Schafsnase (Zoe Saldana) zu schätzen. Er geht mit ihnen auf die Jagd, bezwingt ein wildes Mustang und hält Zwiesprache mit dem großen Manitu. Bald schon gerät er in den Gewissenskonflikt, ob er seinen eigenen Leuten, den Ölbaronen oder dem lieb gewonnenen Stamm helfen soll.

Jet StrajkerJet Strajker meint:

Der größte, der teuerste, der aufregendste Film nach dem Mega-Spektakel, das – ach ja – irgendwie als der größte, teuerste und aufregendste Film aller Zeiten gilt. Zum König der Welt hat sich James Cameron auf seinem Oscarsiegeszug vor 12 Jahren erklärt und dann von der Großen Leinwand verabschiedet, um nicht am finanziellen und zu Teilen auch künstlerischen Maßstab seines Riesenhits vom sinkenden Schiff gemessen werden zu können. Die 3D-Technik nun lockte den Regisseur mit attraktiven Fluchtmöglichkeiten in neue Räume aus dem Schaffensexil: in der Tiefe des Bildes findet Cameron offenbar den Mut, sich endlich wieder einem Publikum zu stellen. Das neue alte Gimmick des Kinos wirkt Distanz zersetzender denn je, und „Avatar“ ist schwer, zumindest aber anders zu beurteilen in seiner digitalen Ästhetik und Dreidimensionalität – er läuft nicht Gefahr, in Konkurrenz mit „Titanic“ treten zu müssen. Gewiss nicht.

Cameron entwirft, mit aller Sensibilität, Melancholie und Beherztheit, eine filmische Natur, in der man feinste Blüten, wunderbar fluoreszierende Blätter und schönste Flugtiere bestaunen kann! Dass der Mann, der einst noch für ein Kino aus Schwermetall („Terminator“), aus kybernetischen Kräften („Terminator II“) und wuchtigem Militärgeschütz („Aliens“) stand, mit geradezu sinnlicher Akribie digitale Naturbilder erschafft, die nicht selten die Grenzen zum Kitsch überschreiten, das verwundert nach dem Gefühlsklopper „Titanic“ erst einmal nicht. Eher schon irritiert, dass Cameron in „Avatar“ gänzlich vom Kampf der friedlichen Ökologie gegen gewaltsame Maschinen erzählt, und dabei gar noch Umweltbotschaften auf den Weg gibt: Das harmonische Waldvölkchen der Na’vi nämlich muss sich gegen böswillige Militärs mit imposanten Waffen zur Wehr setzen, um ihre Flora und Fauna zu schützen. Cameron erweist sich dabei als geradezu grüner Ideologe, der mit den Na’vi tanzt.

Die blauen Wesen haben gelbe Zähne und schicke Flesh Tunnels, erweisen sich trotz ihrer bedrohlichen Erscheinung jedoch als esoterische Sensibelchen, die in sektengleichen Massenzeremonien einer gigantischen, wurzelartigen Lichtquelle zu Fuße liegen – mein Freund, der Baum. Klanglich verhält sich der Film zu diesem in violetten und rosafarbenen Tönen getünchten Bilderreigen („The Abyss“) mit einer hübsch gejaulten Ethno-Beschallung durch Camerons Stammkomponisten James Horner, der immer wieder den gleichen schönen simplen Soundtrack recyceln darf. Selten war seine Musik von einer so banalen, wenig tragfähigen und verkennbaren Qualität – für die Ohren zumindest hat „Avatar“ nicht viel Neues zu bieten.

Was aber eigentlich hat dieser Film überhaupt (Neues) zu bieten, wo er doch irgendwie als so etwas wie die sinnästhetische Revolution des Kinos angekündigt und vermarktet wurde? Diese Frage mag Grund sein, warum man nach knapp drei Stunden aus dem Kinosaal torkelt und mehr über die 3D-Billenabdrücke auf der Nase, als das eben Gesehene nachdenken möchte. Denn „Avatar“ ist letztlich ein Film der Widersprüche: Die visuellen Effekte suchen ihresgleichen, die Motion-Capture-Animation war noch nie so überzeugend, die künstlichen digitalen Naturbilder noch nie so real. Das hat man so tatsächlich noch nie gesehen, und doch überrascht Cameron an keiner Stelle seines Films. Die Gut-Gegen-Böse-Geschichte ist mindestens so alt wie die Technik neu sein mag, die Dramaturgie so dünnflächig wie die visuellen Attraktionen im Überfluss. Das alles Innovative dieses Films letztlich dem Computer entstammt oder zumindest auf ihn zurückzuführen ist, während Handlung und Figuren archetypischer und langweiliger nicht sein könnten, macht „Avatar“ bestenfalls zu einer CGI-Öko-Fabel im Ethno-Takt. Oder auch ganz schlicht zum bisher dürftigsten Film von James Cameron – so beeindruckend und so egal.

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Batzman Batzman meint:

Natürlich hängen an einem Film, der über 10 Jahre immer wieder beworben, angeteasert und in Interviews besprochen wird, gewisse Erwartungen. Umso mehr, wenn sie von dem Mann geschürt werden, der den wohl besten Actionfilm der 90er Jahre gedreht hat: James Cameron hat mit Terminator 2 – Tag der Abrechnung einen Meilenstein abgeliefert, der dramaturgisch, stilistisch und mit seinen bahnbrechenden Spezialeffekten Publikum und Kritiker zurecht begeisterte und auch heute noch beeindruckend ist.

In Interviews erzählte Cameron immer wieder, dass er die Story schon 1994 geschrieben habe, aber erst jetzt umsetzen könne. Er habe gewartet, bis die Technik mit seinen Visionen mithalten konnte. In weiteren Anfällen akuter Bescheidenheit beschrieb er Avatar als den Film, der das Kino revolutionieren und die 3D-Technik auf ein völlig neues Level heben würde. Zu sehen bekäme das Publikum photorealistische Bilder, die nicht mehr von tatsächlich gefilmten Landschaften und Schauspielern zu unterscheiden wären. Die Fangemeinde erbebte vor Erregung. Harry Knowles soll angeblich spontane Orgasmen erlebt haben, wenn er nur das Wort Avatar hörte.

Dann kam der erste Trailer. Und die Filmwelt sagte: WTF? Schlumpfblaue Katzen hopsten durch den Dschungel, die Story klang nach Winnetous Rückkehr und selbst Adolf Hitler war alles andere als amüsiert. Schlimmer noch: Der Film wurde nicht als Actionspektakel des T2-Machers beworben, sondern als “Vom Regisseur von Titanic”. Und Cameron, der aber sowas von im Einklang mit seiner femininen Seite ist, wird nicht müde in Interview zu betonen, er habe ein Chick-Flick gedreht. Ein gefühlvolles Werk. Einen 300 Millionen Dollar Frauenfilm. Mit wichtiger ökologischer und spiritueller Botschaft.

Wenn jetzt noch Celine Dion singt, wäre das wirklich ein Grund sich zu erschießen. Der Film ist letztlich eine filmische Lavalampe mit Greenpeace-Sticker

Nach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen, in denen wir versprochen bekamen, dass Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek. Oder Winnetou und Nemo. Oder Pocahontas und Ferngully – die Vergleiche sind vielfältig, kreisen aber im Grunde alle um denselben Kern: Eine ausgenudelte Story wird mit State of the Art-Technik aufgepimpt bis die Gladiolen glühen.

Inhaltlich wird dabei ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.

Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Avatar bietet Instant-Gefühl. Instant-Messages. Instant-Philosophie. Herunterdestiliert auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, damit auch der dümmste Zuschauer nicht überfordert wird oder ernstlich nachdenken muss. Filmischer Babybrei, der vorgekaut und vorverdaut nur noch den optischen Flash abliefern will. Das das ganze zudem inhaltlich noch verdammt nah am letztjährigen Flop „Battle for Terra“ dran ist (der seit 1999 produziert wurde), lässt den Brei noch schaler schmecken.

Cameron – der schon 1994 zu Protokoll gab, er habe die Geschichte aus allem zusammengeschrieben, was er als Kind toll fand – jongliert dabei ungelenk mit Versatzstücken von Romantik, Indianerfilm und Kolonialismuskritik und degradiert sie dabei zu Abziehbildern. Seine Botschaft geht nicht tiefer als: Eingeborene für Öl totmachen und Bäume umhauen ist irgendwie nicht so gut, weißt du? Jede Folge von “Captain Planet and the Planeteers” servierte ihre Botschaften subtiler. Die Botschaften des Films, die Anspielungen auf reale Ereignisse, auf 9/11, Vietnamkrieg, die Eroberung Ameriks und Afrikas und den War on Terror – das alles ist noch ungeschickter eingeflochten, als es Lucas in Episode III versuchte. Die Figuren sind Abziehbilder ohne einen Hauch von Tiefgang, selbst Sigourney Weaver (die auch den beeindruckensten Avatar ihr eigen nennen darf), ist obwohl sie mit die interessanteste Figur des Films abgibt, unmotiviert und eindimensional.

Nuancen, Wendungen, Zwischentöne – die Finessen guten epischen Geschichtenerzählens – ein Charakter von der Vielschichtigkeit eines Gollum, der Ambivalenz eines Doctor Manhattan (oder auch nur eines Wolverine) – das alles versagt sich Avatar. Gut und böse sind von der ersten Sekunde klar getrennt und wer nach 15min (oder Ansicht des Trailers) nicht genau weiß wie die Story ablaufen wird, hat vermutlich gepennt als das Stammhirn verteilt wurde.

Als fanatischer Technikapologet, der er ist, wirkt auch Camerons Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Denn mit irgendeiner Form von Natur hat diese absolut digitale und digital-aussehende, aseptische Scheinwelt mal so gar nichts zu tun. Alles ist überperfekt, jeder Grashalm, jedes Staubkorn, jeder Nachtfalter möchte das schönste Element im Bild sein. Dabei erreicht der Film technisch sicherlich neue Höhen was die Detailfreude angeht, doch gleichzeitig ermüdet die vom Bild eingeforderte Ehrfurcht vor dem Machbaren auf Dauer ganz gewaltig. Cameron und seine Crew gehen nicht souverän und beiläufüg mit dem Planeten um, sondern wollen zeigen was sie geleistet haben. Deswegen sind Bilder oft durchgängig scharf, vom vom Vordergrund bis zum letzten Leuchtbusch im Background. Immer ist die Lichtkomposition perfekt, immer ist alles so wunder- wunder-wunderschön.

Doch Perfektion wirkt im Exzess steril und abstoßend. Die Realität hat immer Fehler, Gebrauchsspuren, Anzeichen von Verfall. Die wahre Faszination der Realität und auch der ja angeblich von Cameron zelebrierten Natur ist eben, dass sie nicht aussieht wie aus einem Hochglanzprospekt, dass sie Ecken und Kanten hat und nicht zehnmal durch Photoshop geschubst wurde. Eine Welt ohne Fehler, in ewiger Harmonie – bei der jeder Schritt von Leuchtspuren begleitet wird wie auf der Tanzfläche einer 70er Jahre-Disco – mit so verklärt dargestellten Aushilfsnaiven, die nur aus Postkartenmotiven besteht, ist für mich eine Horrrorvorstellung, deren Bombadierung ich nur begrüße.

Kein Wunder, dass alles in dieser plastinierten Kitschwelt seinen eigenen USB-Anschluss hat. Von den glimmernden Duftbäumchen bis zu den Flugechsen, die in dieser “Der mit dem Wolf tanzt”-Variante die zu zähmenden Wildpferde ersetzen. Unser Held kann sich mit allem zusammenschließen und Datenaustausch betreiben, denn die Wunder von Pandora sind natürlich elektrischer Natur.

Die viel gerühmte 3D-Technik bleibt leider ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Zumindest, die versprochene Revolution bleibt aus. Sie ist – wie RealD heute fast immer – ganz ordentlich und Meilen besser als die früheren Verfahren. Wirklich gut und plastisch funktioniert sie aber nur in den wenigen real gedrehten Szenen im Camp der Marines oder wenn Worthintgton seine Video-Diarys aufnimmt. Der Renderdschungel bleibt bei allem Aufwand oft seltsam flach und wird in den hektischen Verfolgungsszenen auch gern mal unübersichtlich. Der gigantische Unterschied zu den anderen 3D-Werken, die wir in diesem Jahr bestaunen durften, ist allenfalls gradueller Natur. Ja es stimmt: Cameron schmeißt nicht ständig Steine in den Zuschauerraum um sein 3D zu beweisen, aber das haben „Oben“ und „Coraline“ auch nicht getan.

Erträglich wird das Ganze lediglich in der letzten halben Stunde, wenn Cameron seinem ganzen verlogenen Pazifistengesäusel entsagt und sich auf das konzentriert, was er kann: Krachende Action inszenieren. Der Kampf der Na’vi gegen die Marines bietet – auch wenn es nie realistisch aussieht – einige schicke Momente und lässt endlich mal Bewegung in die ob ihrer Schönheit in selbstvergessener Bewunderung erstarrte Story fahren. Frieden und Heititei mit Indianern ist ja schön und gut, aber letztlich muß irgendwas explodieren und es muß gekämpft und getötet werden. Das weiß auch Cameron, der Worthington gegen die eigene Rasse ins Feld ziehen lässt.

Wenn sich auch der Held mit den Ureinwohnern Pandoras verbündet, es bleibt das ungute Gefühl, dass hier wieder einmal der weiße Macher die dummen Kaffer in den Kampf führen muss, weil sie sich aus eigener Kraft nicht retten können. White Mans Burden, wie weiland im Lande Narnia. Wenn Worthington seine Motivationsrede hält und zum Kampf aufruft, weiß man nicht, ob er gleich “Wir sind Sparta!” oder “Wir kämpfen für unseren Independence Day” rufen wird.

Wären nicht Sigourney Weaver und der im Grunde erzsympathische Sam Worthington ab und an mal live zu sehen, es gäbe wenig, was die Saga um die Botoxkatzenmenschen erträglich machen würde. Deren differenzierte Mimik in den Realszenen ist es auch, die immer wieder vor Augen führt, wie künstlich und mimisch eingeschränkt die digitalen Wesen trotz des gewaltigen Fortschrittes immer noch sind. Zweifellos stellt Avatar einen neuen Meilenstein in der digitalen Animation dar. Aber trotzdem sieht ein Na’vi-Fuß der auf echte Kacheln tritt immer noch gerendert aus. Der Film bleibt eine Leistungsschau des derzeit machbaren und wird damit sicherlich auch viele überwältigen, doch wirklich originelle Bilder bietet er abseits der technischen Meriten leider kaum.

Der Terminator der durch die Gitter marschiert. Der T1000 der einen Mann und eine Milchtüte aufspießt. Die Alienqueen gegen den Powerloader. Das bebende Wasserglas aus Jurassic Park und der T-Rex der ins Auto guckt. Der Truck aus „Night Watch“ der nen Airflip hinlegt. Die Wasserschlange aus Abyss. Gollums Selbstgespräch in LOTR2. Die Luftakrobaten-Nummer aus Coraline. Es gibt sie die wirklich funkelnden optischen Einfälle, die starken Bilder hinter denen eine geniale Idee steht. Avatar hat zwar tonnenweise hochdetaillierten Dschungel, Saurier, Affenwesen und Flugechsen zu bieten. Aufpoppende Farne und leuchtende Moose, aber mir fällt im Nachhinein nicht eine Szene ein, hinter denen wirklich eine so starke optische Idee stand, das sie mir als Einzelmoment im Gedächnis geblieben wäre.

Und falls mich die letzte halbe Stunde ein wenig mit der schwülstigen Langeweile und der halbgaren Erlösermetaphorik versöhnt hatte, so brachte mich das Finale von im Ethno-Singsang gruppenknuddelnden Na’vi dann endgültig dazu aufzuspringen und zu gehen, ehe die ersten Töne des furchtbaren Abspannsongs verklungen waren.

Vielleicht wird die von Camerons Crew mitentwickelte Technik schon bald einen wirklich großen Film hervorbringen. Das Potential dazu hat sie durchaus. Dazu braucht es dann aber auch jemanden, der genauso viel Zeit in sein Drehbuch steckt, wie in die Technik. Denn wenn diese Art von Bildern bald ganz gewöhnlich ist, kommt es wieder darauf an Geschichten zu erzählen. Zumindest wenn man der König der Welt sein möchte.

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Renington meint: Die beiden haben mit ihren Kritiken selbstverständlich nicht unrecht, die Story des Films könnte banaler nicht sein und strotzt nur so vor Ethno- und Esoterik-Kitsch und die Dialoge sind stellenweise zum Schreien, aber all das ändert nichts daran, dass einem im Kino die Kinnlade runterklappt und die bekommt man dann für 160 Minuten nicht zu, was meines Erachtens alle kritischen Punkte locker überwiegt.

Ich hatte ja arge Befürchtungen, als ich die Na’vi zum ersten mal sah. Blaue Katzenmenschen? Und dann noch der Typo-Nerd in mir: Der Font, den sie für den Avatar-Schriftzug benutzten… die Papyrus? Da hätten sie auch gleich die Comic Sans nehmen können. Ich ging also erstmal mit eher negativen Erwartungen ins Kino und Cameron hat mich komplett weggeblasen.

Die Welt von Pandorra ist absolut glaubhaft umgesetzt. Wenn irgendein Viech auf einen Baumstumpf latscht, fliegen einem die Splitter um die Ohren. Im Regenwald von Pandora schwirren ständig irgendwelche Insekten rum und ich musste mehr als einmal dem Impuls widerstehen, mit der Hand die Viecher zu verscheuchen. Alles bioluminesziert eine Farbenorgie, die eigentlich völlig over the top ist, sähe sie nicht so verdammt großartig aus. Die Figuren funktionieren, wirken lebendig und transportieren die Story, Avatar ist tatsächlich der erste CGI-Film, der optisch die Grenze zum Realfilm überschreitet, wobei der 3D-Effekt keine unerhebliche Rolle spielt. Also unbedingt in 3D und im maximalst größten Kino mit dem besten Sound anschauen.

Die Story ist schnell erzählt: Gelähmter Soldat schlüpft in einen Avatar, einem im Gen-Labor erschaffenen Alien, um die Na’vi auszuspionieren, weil die genau dort leben, wo es die Mineralien gibt, die wir Menschen dringend brauchen, was letztlich natürlich zu einem Krieg führt. Parallelen zum aktuellen Weltgeschehen darf jeder selber ziehen. Und ebenso natürlich wechselt der Soldat im Avatar die Seiten, verliebt sich in eine Na’vi und schlägt zurück, all das ist eingebettet in jeder Menge Esoterik-Gaia-Theorie-Kram und furchtbaren Ethno-Naturvolk-Romantik-Kitsch, der oft beinahe unerträglich ist. Aber eben nur beinahe.

Letztlich muss man anerkennen, dass Cameron eine recht unsubtile Friedens-Öko-Botschaft in atemberaubenden Bildern erzählt, die man so tatsächlich noch nie zuvor gesehen hat und die letzten 20 Minuten sind ein reinstes Action-Gewitter der Sonderklasse. Avatar ist, bei allen kritischen Punkten, ein Film, den man gesehen haben muss und das bitte in 3D, ein Film der technisch neue Maßstäbe setzt und alle Effekt-Filme zuvor anachronistisch erscheinen lässt und alleine deshalb ist er ein absolutes Must Watch.

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  • Jet Strajker 17. 12. 2009 at 2:31

    Was für eine gar nicht polemische Inhaltsangabe, Batz. :P

  • Kameni 17. 12. 2009 at 2:34

    Danke für eure Kritiken, wirklich gut und aufmerksam geschrieben.

    Ich persönlich war von der Fantasy Urwald Welt (vor allem bei Nacht) schon sehr beeindruckt, bin gänzlich künstlich erschaffenen Welten aber auch eher zugeneigt (großartig z.b die staubig verlassene Erde in Wall-E).

    Zur Story habt ihr im Prinzip alles geschrieben – die Dialoge waren z.t. auf einem abenteuerlichen Niveau, manche Charaktere nicht besser als Parodien ihrer vielfach zitierten Vorbilder (der „macht hin, ich will zum Abendessen zuhause sein“ – Colonel…), und musikalisch hat eigentlich nur noch Enya gefehlt.

    Naja, der Kinoabend war dennoch kurzweilig und irgendwie unterhaltsam, zumindest hab ich das Gefühl nun zu wissen was aktuell technisch so möglich ist, freue mich schon auf wirklich gute 3d Filme von Jackson, Spielberg, del Toro oder wem auch immer… ;-)

  • hn 17. 12. 2009 at 2:43

    batz, ohne den youtube-downfall-rant-link wirkt das „selbst hitler war nicht amüsiert“ sehr, sehr bedenklich ;)

    auf io9 in den kommentaren gelesen: Dances with Smurfs. Der mit dem Schlumpf tanzt.

  • Batzman 17. 12. 2009 at 2:45

    @hn
    Ah sorry, hab vergessen den Link hier auch zu setzen. Hab ich ergänzt, danke.

  • hn 17. 12. 2009 at 2:56

    ah und: nach dem was ich an technikberichten gesehen habe, ist das „performance capturing“ in avatar weit hinter dem von z.B. benjamin button. (wo das gesicht ständig live in 3D gescannt wurde um die mimik komplett zu erfassen, während den schauspielern in avatar lediglich eine webcam vor’s gesicht gehängt wurde, „als referenz“, wie sigourney weaver meinte, die mimik wurde also wohl doch nur halbautomatisch animiert.)
    das „revolutionäre“ von camerons technologie bleibt damit, dass sie performance-capture der mimik und motion capture verbunden haben (was den schauspielern einfach nur erspart, die szene einmal im lustigen anzug für die gestig, und nocheinmal sitzend vorm scanner für die mimik spielen zu müssen), und eben die virtuelle live-kamera, die ihnen ermöglicht hat, eine einfache vorvisualisierung live anzuschauen. Eigentlich auch nichts besonderes, alle MoCap-Studios machen das so, Cameron musste die virtuelle Kamera nur nichtmehr mit der Maus verschieben.

  • Benni 17. 12. 2009 at 3:03

    Komme grade aus dem Kino (Englisch und 3D – danke Schauburg Karlsruhe :) )

    Muss euch größtenteils zustimmen, kennt man den Trailer – kennt man den Film.

    Optisch schön anzuschauen, das wars aber auch!

  • Schwarzmaler 17. 12. 2009 at 3:11

    @batzmann: oh gott. keine zweite ebene? keine überraschungen? keine die guten sind die bösen sind die guten? eindimensionaler gaia-quark in 3d? ich kann es nicht glauben…

  • Joharst 17. 12. 2009 at 3:17

    Buaaahhh…relativ langweilig der Film. Das konnte auch die 3D-Technik nicht wieder wett machen, zumal Avatar noch lange nicht das Potential dieser Technik ausgeschöpft hat.
    Da schau ich mir lieber „Der mit dem Wolf tanzt“ an, da habe ich so ziemlich die gleiche Story und das bei einem halbwegs realistischem Setting.
    Fazit: Wenn man wirklich gar nicht weiß, was man sonst machen soll, kann man sich den Film anschauen, wenn man jedoch große Unterhaltung erwartet, sollte man sich das Geld sparen…

  • Droggelbecher 17. 12. 2009 at 3:45

    avatar ist echt eine merkwürdige angelegenheit…alles was ich bisher zu dem film gesehen und gelesen habe schreckt eigentlich nur ab und doch hagelt es geradezu fantastische rezensionen.
    Bei RT steht Avatar gerade bei über 80% und auch der von mir eigtl. sehr verehrte Roger Ebert gab 4 von 4 Sternen, was ich ziemlich schockierend fand ( http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20091211/REVIEWS/912119998 ).

    Ich bin deswegen eigtl. ziemlich froh hier zwei simultan erscheinende(wenn nur einer von euch nen verriss geschrieben hätte wärs was anderes..) Verrisse zu lesen, die mein Bauchgefühl nach dem ersten trailer bestätigen, aber auch irgendwie enttäuscht weil ich mir bis zum schluss hoffnungen gemacht habe das der Film schlussendlich im Kino gesehen doch die versprechungen erfüllen kann die der gute cameron uns über 10 Jahre lang gemacht hat…

    Trotzdem wird wohl bei den meisten die dem werk negativ gegenüberstehen die Neugier siegen.
    Und ich schliesse mich dabei nicht aus…denn das argument das man sich den film ja auch auf dvd geben kann fällt diesmal ja flach. Wenn ich mir schon so ne hirnverbrannte geschichte reinziehe dann will ich das in 3d, denn ausser seiner optik gibt der film anscheinend nichts her….ärgerlich!

    man sieht sich dann grummelnd im 3d-lichtspielhaus seines vertrauens…

  • Joharst 17. 12. 2009 at 3:45

    P.S.: Wenn Herr Cameron uns schon in eine fremde Welt entführen möchte, warum erschafft er diese dann nicht auch? Stattdessen wirkt alles wie die globale Flora und Fauna auf nem LSD-Tripp. Hier und da ein paar Gliedmaßen oder Augen hinzugefügt, alles etwas bunter und größer – fertig.
    Achja: Welchen selektiven Vorteil haben Pflanzen eigentlich dadurch, dass sie leuchten, wenn man auf sie latscht?

  • genervt 17. 12. 2009 at 4:39

    @10 Joharst
    Full Ack! Das wäre mit Filmaufnahmen in Burma und Knolls Glitter Factory drüber viel billiger gekommen.

    Wer das Cameron-Interview auf Telepolis gelesen hat, weiß schon , wohin der Na’vi läuft („…ein emotionaler Film ist, ein Film, der bei Frauen gut funktioniert“).
    Das ist Courths Mahler in High Definition 3D…
    Mädels, packt Taschentücher ein!

    Mann mann, Lucas hat mit dem gebrauchten Universum etwas Bahnbrechendes geschaffen und Cameron dreht mit modernster Technik die Zeit mal eben um 30 Jahre zurück, nicht zu fassen.
    Irgendwie hatte ich mich auf die Lästereien im Kino gefreut, aber jetzt glaube ich, daß das sehr langweilig wird.

  • Rocco 17. 12. 2009 at 5:32

    Das Batzman-Review ist grandios! War mir eine Freude, das lesen zu dürfen. Wirklich sehr, sehr unterhaltsam.

  • doc 17. 12. 2009 at 6:46

    wenn der film nur halb so amüsant ist wie das review dürfte er das eintrittsgeld wert sein :)

  • maxn 17. 12. 2009 at 7:56

    Warum ein, äh dänisches Poster? Oder so..

  • marinorama 17. 12. 2009 at 9:07

    „Titanic“ ist ja nun auch nicht gerade eine subtile Story voller mehrdimensionaler Charaktere – und trotzdem bzw. gerade deswegen wohl der erfolgreichste Film überhaupt. Find ich auch nicht schlimm. Entscheidend ist doch der Effekt, fasziniert zu sein und in eine andere Welt entführt zu werden – und das schafft „Avatar“ – allerdings nur, wenn man sich drauf einlässt. Wenn man (wie ihr) nur die eigenen Erwartungen im Kopf hat und nur an den Formulierungen der eigenen Enttäuschung feilt, dann können sich Gefühle eben nicht entfalten. Dann bleibt nur Platz für studentischen Schenkelklopferhumor à la Tarantino. Und was ist denn gegen eine simple Story zu sagen? Kapitalismus funktioniert genauso stumpf und banal wie die Plattmacherarmee auf Pandora. Dagegen eine wundervolle Natur und Liebe (uncool, oder?) zu stellen, ist doch etwas, das vielen aus der Seele spricht – nicht nur den (zugegeben lustig) charakteriserten Eso-Ökos. Kurzum: Ihr solltet euch mal fragen, ob nicht gerade EUREN Kritiken das immer selbe, simple Strickmuster zu Grunde liegt… ;)

  • Kiran 17. 12. 2009 at 9:09

    Der Trailer alleine verrät doch schon die gesamte Geschichte. Dass dann nicht mehr viel kommen kann, hätte euch aber klar sein müssen. Es ist wirklich schade dass Cameron es nicht mal schafft eine eigene Geschichte zu entwickeln. Dieses ganze „das hab ich vor tausend Jahren geschrieben“ fand ich bei Star Wars auch schon so bescheuert. Denn in Wirklichkeit hat der damalige Entwurf mit der heutigen Umsetzung nicht mehr viel gemein. Die technischen Fortschritte haben auch das Drehbuch dermaßen beeinflußt dass am Ende nur noch ein dünnes Heftchen Story überblieb.

    Ich erwarte nun nur noch RATTTATTAATTTAA BOOM BÄM EXPLODIIIIER KAAAWWWOOOOM usw.

  • mobo 17. 12. 2009 at 9:25

    Ich habe seit Tagen einen Witz im Kopf, fand ihn aber zu flach ihn zu posten.
    Da es der Film ja anscheinend aber auch ist, habe ich keine Skrupel mehr…

    Also:

    Wie heissen die Maschinen, mit denen man die Avatare erschaffen kann?
    Na???

    Navigationssystem!

    *lol*

    Nur mal so am Rande…

  • Leto 17. 12. 2009 at 9:42

    Da kann ich „doc“(12) nur zustimmen. Ich konnte mich bei Batzmans verbaler Randale gegen Ethno-Kitsch in Emo-Girl-Kinderzimmern und Camerons „feminine Seite“ kaum noch halten vor lachen.
    Erstklassige, unterhaltsame und trotzdem argumentativ fundierte Besprechungen! So macht das Lesen auf dieser Seite Spass.

  • GhostDog 17. 12. 2009 at 10:32

    Die Inhaltsangabe von Jet fand ich ja mal sehr daneben, Verzeihung. Wenn schon Kritiken schreiben, dann doch bitte mit etwas mehr Geist.

    Generell eine der wenigen Reviews in denen ich den 5FF nicht zustimme. Ich wurde visuell beeindruckt, die Story, war bekannt, nichts revolutionäres, aber in sich stimmig und trotz arger Ethno-Musik für mich vollkommen in Ordnung.
    Kamera, Schnitt, Action, Detailreichtum, alles vom allerfeinsten. Für einen 300Mio Blockbuster eine schöne, epische Geschichte und mir allemal lieber als ein DarkKnight. Ja, das hab ich eben gesagt.

  • Leto 17. 12. 2009 at 10:48

    Danke für die Verlinkung zum Roger Ebert-Review.
    Gerade der Vergleich mit „STAR WARS“ zu Beginn lässt die abweichende (im Vergleich mit dem 5FF-Review) Bewertung doch in gewisser Weise nachvollziehbar erscheinen.
    Denn was bot StarWars 1977 anderes als eine storytechnisch gleichfalls ziemlich ausgelutschte, vohersehbare, aus diversen Märchen-, Fantasy- und Sci-Fi-Motiven und -Archetypen destillierte Gut-gegen-Böse Story, die eigentlich nur aufgrund ihrer technischen Brillanz – und der Tatsache, dass sie im damaligen gesellschaftlichen Klima mit der Sehnsucht nach einer einfach strukturierten, übersichtlichen Weltordnung und optimistisch-eindimensionaler Ideologie in eine Art massenpsychologische Marktlücke stiess – zum globalen, heute filmhistorisch bedeutsamen, Ereignis wurde.

    Vielleicht deckt sich dies mit der Wirkung und Erwartungshaltung des Massenpublikums AVATAR gegenüber – das konnte Cameron, als er mit den Arbeiten zu diesem Film begann, sicher nicht voraussehen. „Messias“ Barack Obama ist Präsident der USA, und die Weltöffentlichkeit diskutiert über den Kopenhagener Klima-Gipfel. Vielleicht ist die Zeit da einfach reif für technisch überwältigenden Sci-Fi Öko/Ethno-Kitsch ala AVATAR?
    Ebenso wie bei George Lucas liegt Camerons herausagendste Begabung sicher nicht in der eines begnadeten Geschichtenerzählers – sondern der eines herausragenden „Technikers“. Das merkt man dem Film dann eben an. Wobei herausragende Technik alleine natürlich auch noch keinen kommerziellen Erfolg garantiert.

    Mit AVATAR hat Cameron vielleicht einfach das Glück, (mal wieder) den Zeitgeist zu treffen (wie Lucas 1977) – das hat schon so manchem qualitativ (inhaltlich) zweifelhaftem Werk zu ungeahnten Höhenflügen verholfen.

  • Tippi 17. 12. 2009 at 11:04

    Ach, lieber GhostDog, lass doch das Review ein Review sein. Es war doch klar, dass die Herrschaften das Ding zerreißen, die Mängelrüge war ja fast schon angekündigt.
    Ich kenne den Film noch nicht, aber freue mich arg drauf und gebe einen großen, feuchten Pups auf alle Bewertungen, denn: Wenn ich intelligentes, tiefgründiges Kino mit interessanten Wendungen in der Erzähweise und brillanten Dialogen sehen möchte – was ja durchaus wundervoll ist – dann schaue ich Filme von Alexander Payne oder James Mangold an. Hier weiß ich doch von Vornherein, ich gehe meinen Äuglein schmeicheln!
    Space-Marines bekriegen sich mit blauen Katzen-Humanoiden, die auf bunten Drachen reiten und Rasterzöpfe haben, und dann gibt’s auch noch schwebende Felsen! Hallo? Das ist doch geil! Die Heerscharen der Miesmacher, die heutzutage durchs Internet ziehen und wie ein Schwarm von Heuschrecken alle Filme in denen etwas explodiert solange zerreden, bis auch wirklich der letzte Transformers-Fan zu Hause bleibt, hat selber Schuld.

    Ich werde mir – wie bei jedem Film – meine eigene Meinung machen und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ich leichter zu begeistern bin, als der durchschnittliche Filmfreund.

    =)

  • justus_jonas 17. 12. 2009 at 11:10

    Naja. Mein Lieblings-Filmfreund René fand’s gut. Mehr muss ich nicht wissen… http://www.nerdcore.de/wp/2009/12/12/avatar/

  • Squirrelius 17. 12. 2009 at 12:09

    Hört sich nicht gerade berauschend an. Wobei ich eigentlich keine große Geschichte erwarte sondern einfach nur gute Effekte. Und besser als TRANSFORMERS II wird er bestimmt ^^

  • Oli 17. 12. 2009 at 12:55

    Hätte bloß der Entschlüsselungskey aus Amiland im Cinestar PoPla funktioniert und wäre ich nicht mit all den anderen Kinobesuchern mit dem Trailer in 3D abgespeißt worden, dann könnt ich jetzt mitreden ;-)
    Was für ein verschwendeter Abend und was für ein schlechtes Krisenmanagement von der Cinestar Leitung …

  • Batzman 17. 12. 2009 at 13:08

    @marinorama

    Titanic ist ja auch ein schauderhafter Film, dessendümmliche Story, Dialoge und Musik mir den nackten Angstschweiß auf die Stirn getrieben haben damals.

    @Ghost Dog

    Die Synopsis ist nicht vom guten Jet sondern von mir und fasst den Inhalt des ganzen doch ziemlich treffend zusammen.

    @Leto
    Was Avatar von Star Wars unterscheidet ist, das er ein bewußtes Märchen erzählt und tatsächlich originelle Bilder bietet. Der Sternenzerstörer der sich langsam ins Bild schiebt. Tatoine, die Javas und ihre Fahrzeuge, das Skelett des riesigen Wurms. Die Bar in Mos Eisley. Die Figur des Darth Vader. Die AT-ATs, Yoda, Bespin in Empire – das alles waren originelle Bilder, die man so noch nicht gesehen hatte. Natürlich war die Story von Star Wars extrem simpel und archaisch, aber tatsächlich punktete Umsetzung. Plus: Der Film war eben ein Märchen und wollte reine Unterhaltung sein. Schlimm wurde Star Wars auch erst, als die märchenhaften Elemente in den neuen Episoden wissenschaftlicher erklärt wurden (Bluttest für die Macht), die Welten überladene, geleckte Renderorgien wurden und Lucas auf Biegen und Brechen irgendwelche „Botschaften“ in die Filme zwängen musste. Avatar hat mehr mit Episode I-III gemein, als mit den klassischen Star Wars-Filmen.

  • Carlos Glatzas 17. 12. 2009 at 14:23

    Kenne Eure Seite zwar noch nicht so lange möchte jetzt einfach auch mal meine Aufwartung machen, gerade wegen den meiner Meinung nach sehr treffenden Kritiken zu Avatar.

    In der von mir besuchten Vorstellung bekam jeder Besucher als Promogag eine LED Leuchtkugel geschenkt, nach dem Film hab ich mir gedacht dass dies eine sehr gute Metapher für den Film ist, so ein teil anzustarren ist auch nur höchstens 10 Minuten lang interessant …

    … und wieso überhaupt „chick-flick“ ?!? – Also das Chick mit dem ich gestern im Kino war hat sich danach noch mehr über die stumpfe Story aufgeregt als ich …

  • GhostDog 17. 12. 2009 at 14:32

    @ Tippi: vielen Dank, du sprichst mir aus der Seele.

    @ Batzman: moment, ich hab mir mehrere Male vergewissert und verstehe euer Layout immer noch nicht? ich rede von der Zusammenfassung durch Austausch aller Namen und Verfrachtung in einen Western… das zumindest fand ich höchst überflüssig und fern von amüsant. Aber jedem das seine :)

  • Leto 17. 12. 2009 at 15:59

    @Batzman
    Da ich die alten StarWars Filme sehr gerne mag und „Avatar“ noch nicht gesehen habe, gebe ich Dir auf jeden Fall in einer Hinsicht recht: Einer der genialsten Einfälle in der visuellen Gestaltung des Original Star-Wars-Universums war die Idee, alles „gebraucht“ und „unvollkommen“ aussehen zu lassen.
    Keine gelackten, blinkenden Metall-Weltraumschlitten wie die Naboo-Kreuzer in Episode 1, sondern dreckige, halb schrottreife Raumschiffe, Roboter und Gebäude. Viele andere Filmemacher haben das ja erkannt und sich daran orientiert, z.B. Ridley Scott in „Alien“ (1978) .

    Da würde ich die „Vollkommenheit“ von Camerons CGI-Welt auch eher als Rückschritt empfinden, aber das ist wohl ein Problem, das viele CGI-dominierte Produktionen haben: mit CGI Dinge unvollkommen, fehlerhaft – und damit „realistisch“ – aussehen zu lassen, scheint noch immer ein gewaltiges Problem darzustellen (da war ich von der ersten Hälfte von „WALL-E“ sehr angenehm überrascht – aber dann gings ja leider in die altbekannten Bahnen). Insofern kann ich die harsche Kritik an dem „digitalen Perfektionismus“ schon nachvollziehen.

    Weniger Probleme habe ich hingegen mit „un-subtil“ präsentierten, zwanghaft pädagogischen wertvollen (Öko/Ethno-)“Botschaften“, die in solchen Unterhaltungsfilmen „vermittelt“ werden. Daran stört sich in „Der mit dem Wolf tanzt“ ja auch keiner. Ich fand sogar die (pseudo-)politischen Implikationen in Episode III eigentlich ganz gelungen. Das ist mir allemal lieber als dumpf-reaktionäre Gewaltverherrlichung ala „Taken“.
    So penetrant wie eine typische Disney-Produktion fällt „Avatar“ ja dann wohl doch nicht aus, oder? In „Küss den Frosch“ hielt man die Holzhammer-Pädagogik ja auch für verzeihlich, also warum nicht auch hier?

  • genervt 17. 12. 2009 at 16:42

    Klar, Star Wars ist ein Märchen. Märchen bzw. Geschichten können ja auch einfach sein und trotzdem fesseln und gut unterhalten. Denkt mal an Rotkäppchen. ;) Deshalb verstehe ich die Argumentation nicht so recht, wenn eine einfache, aber SCHLECHT gemachte Story in den Himmel gelobt wird („Ja, die Story ist simpel, die Dialoge sind schlecht, das Design altbacken, die Musik kitischg – geiler Film“). Hää?

    Und zu den Dialogen:
    Star Wars hat einfache Dialoge, aber auch hier originale, zeitlose, geflügelte Wörter geschaffen.
    Woran erinnert man sich bei Avatar?
    Die schaffen es ja nicht mal, sich einen originellen Planetennamen auszudenken.

  • Schwarzmaler 17. 12. 2009 at 17:04

    …ich hoffe ja noch, daß es sein wird wie Titanic. Eine simple Story genial erzählt. Ich habe den Film gemocht, auch wenn das Ende vorher feststand.

  • Jules Winfield 17. 12. 2009 at 18:19

    Es bestätigt sich mal wieder … die „fuenf-filmfreunde“ sind ein Haufen von Pseudo Filmkritikern, die ihren eigenen geschriebenen Wort wohl lieber lauschen, als konstrukive und objektive Kritiken zu schreiben. Somit ist auch wieder bestätigt, dass die „fuenf-filmfreunde“ zu einer der schlechtesten und unatraktivsten Filmwebseiten überhaupt gehört!

  • Jet Strajker 17. 12. 2009 at 18:20

    Aber dabei immerhin bestechend sexy!

  • Jan 17. 12. 2009 at 21:26

    War vorhin drin und kann nun meine Meinung dazu abgeben:
    Was für ein bunter Film!
    Und die Effekte sind wirklich gut. Obwohl Gollum noch immer die Nr. 1 ist – was aber auch am charakterlichen Unterbau liegt – muss ich zugeben das der Dschungel wirklich photorealistisch rüberkommt. Wobei, um kurz Abstriche zu machen, die Raubtiere, diese gehäuteten Dackel, dann doch sehr leuchtend glatt aussehen und hier die Rechnerherkunft nicht leugnen können.
    3D – also er war 3D aber das hat dem Film jetzt keine neue Tiefe gegeben – was für ein Wortspiel. Den Film kann man auch gut ohne schauen – finde zumindest ich. 3D ist es nicht, was den Film so einprägsam macht.
    Die Musik ist es auch nicht! Hätten sie mal den Soundtrack von „The Island“ aus dem Trailer behalten anstatt den Chorkitsch. Und das Lied im Abspann hat definitiv kein Titanic-Niveau.
    Die Handlung – nunja, nicht originell und bereits ab dem Trailer so abzusehen: Held wird Schlumpf und damit er mal drüber darf verrät er seine Rasse. So kurz so einprägsam.
    Wobei ich die Kitschkeule dann doch schon teils ziehmlich arg fand. Gut animiert aber immer sehr aufdringlich. Aber nunja, auch das war zu erwarten.
    Ich gestehe – ich war und bin auf Seiten der Menschen. Und es war schön zu sehen, das bei der Schlacht gegen Ende, die doch einiges wieder ruasgerissen hat, es schön war mal zu zeigen das geballte Feuerpower auch vor edlen Wilden mit USVB Anschluss und Pfeil und Bogen nicht halt macht.
    Und insbesondere der General ist die obercoole Sau des Films. Dagegen stinkt der gesamt Navi Stamm ab.
    Leider wird die Seite der normalen Menschen, also die jetzt nicht die menschenhassenden Weltverbesserer Wissenschaftler sind, nicht wirklich gezeigt. Zumindets am Ende geht es ja auch um ihr Leben. Aber das opfern wir doch gerne solange der Held auf den Schlumpf darf.

    Insgesamt ein netter Film mit sehr guten Effekten, das den Kinobesuch auf jeden Fall lohnt! Das die Handlung redundant ist war abzusehen. Aber dafür gib es den Saturday Night Life Forest auch in 3D!

    Ich hoffe das der Film genug Kohle macht und es eine Fortsetzung gibt. Denn so wie der endet, kommen in der realen Welt die „bösen“ Himmelsmenschen definitiv wieder (ich würde es tun wenn ich Giovanni Ribisi wäre!!!!). Und diesmal nicht mit Helis sondern den richtig guten Sachen. und ich will unbedingt sehen wie Schlumpfhausen platt gemacht wird! Oh ja.

  • Anmerkungsmann 17. 12. 2009 at 22:18

    Atombomben auf diesen Planeten! Krawumm und Ende. Dafür das Sequel für 400 Millionen in nem echten Dschungel drehen und drei Viertel der Produktionskosten dafür ausgeben, dass der Dschungel in dreißig Jahren immer noch da steht, für einen möglichen dritten Teil. Wozu hab ich mir das jetzt eigentlich angesehen? Mir stand nicht ein einziges Mal die Kinnlade runter! Nicht einmal. Der Film hatte keine Plotholes, weil er keinen wirklichen Plot hatte, er hatte „DIE Formel“, nach der jeder schlechte Hollywoodfilm funktioniert. Es war wirklich ein komplett durchkonstruierter Film, wenn es nur der Planet gewesen wäre, der hier durchgestylt gewesen wäre, schön und gut, aber bei dieser Story ist es von der Auslandspresse in den USA wirklich frevelhaft, dem Film noch eine Globe- Nominierung als Bester seines Jahres hinterherzuschmeißen. Wenn man den Detailgrad, den man hier in Pflanzen und Tiere investiert hat, mal in glaubhaftere Charaktere investiert hätte… aber nein, das ging scheinbar nicht. Dieser Film hat, trotz seines Gigantomanismus keinerlei Mut bewiesen. Es war eine ziemlich laue Achterbahnfahrt, weil mir die Charaktere am Arsch vorbeigegangen sind. Ich hab nichts gegen massig CGI in Filmen, ich liebe Herr der Ringe, aber da hat es WIRKLICH so gewirkt, als wäre man in einer anderen Welt. Weil dort lebende Wesen vorzufinden waren. Vielleicht ist der Film als Parabel auf WoW- Nerds wesentlich besser zu verstehen, Leute, die sich in einer Traumwelt verlieren und für immer drin bleiben wollen. Dass Jake Sully irgendwann „Realität“ und „Fantasie“ umdreht, war ein interessanter Ansatzpunkt, aber auch das konnte man ihm nur schwer abkaufen, da es hüben und drüben nur ein Zerrbild von dem war, was man Leben nennt. Ich für meinen Teil wäre nicht gerne auf Pandora geblieben, weil Pandora im Endeffekt ein CGI- Haufen bleibt. Durchaus ein schöner Haufen, aber das rettet es nicht. Die Schlacht war geil, der Baumfall war geil, das Aufeinandertreffen von Sully mit seiner Frau im Dschungel und ihr erster „Spaziergang“ waren gut. Ansonsten hat mich das alles nicht sonderlich interessiert. Und 3D bleibt für mich eine Spielerei. Solange wie man eine Brille dafür aufsetzen muss. James Cameron will einem mit Avatar ein perfektes Erlebnis bescheren, aber es ist so überperfekt, dass es auf Dauer langweilt.

  • Azurelle 17. 12. 2009 at 22:38

    Ich muss wirklich sagen, ich finde es gut, dass ich nun schon seit Längerem immer wieder Filmkritiken hier vorfinde, die nicht nur von einem von euch geschrieben wurden.

    Und diesmal stimme ich euch mit GROßEM Vergnügen auch in den meisten Punkten zu, und lege es ganz entgegen meiner Gewohnheit auch nicht auf einen langen Beschwerdeartiekl zum Thema Aufmerksamkeitshascherei indem man nur meckert und nicht sagt, was man sagen sollte, um die Filmwelt WIRKLICH zu verbessern, an.

    So fühlte ich mich bei der Musik zB auch sehr an Titanic erinnert, musste, als der Plot sich langsam „aufbaute“ immer wieder an Pocahontas denken, und fühlte mich bei der Schlacht an „Abenteuerfilme“ wie Herr der Ringe oder Narnia erinnert. Im Gegensatz zu Batzman fand ich die Schlacht allerdings ganz und gar nicht aufregend, sondern tot langweilig weil es ein allzu bekanntes Ende derartiger Filme ist, dass das Publikum dann doch noch auf seine Seite ziehen will.

    ABER, über eine Sache, liebe Kritiker, habe ich ausdrücklich auch diesmal zu meckern:

    HÖRT ENDLICH AUF ÜBER DINGE ZU SCHREIBEN als hättet ihr die Weisheit mit Löffeln gefressen, VON DENEN IHR KEINE AHNUNG HABT: DIGITALE WELTEN!

    Es mag zwar der eine oder andere von euch ein Studium absolviert haben, das ihn qualifiziert, bösartige Kritiken zu schreiben, aber davon, WIE EFFEKTE MIT DEM COMPUTER gemacht werden habt ihr einfach KEINE Ahnung und verursacht Leuten wie mir beim Lesen aller GRÖßTE Schmerzen über so viel Unwissenheit!
    Bei der Star Trek Kritik habe ich mich schonmal darüber beschwert und empfohlen, Websites wie die CGCosiety zu Rate zu ziehen, wenn man einfach keine Ahnung hat, wie das was man da nun vor sich hat gemacht wurde, und WIE man es dem zu Folge KRITISIEREN sollte, ohne sich dabei zum Hans zu machen.

    Ein Beispiel: Der Photoshop Kommentar. Mit Photoshop werden normaler Weise die Texturen für die animierten Figuren und Hintergründe (auch malerisch) kreiert, vorausgesetzt, das Studio hat dafür nicht in house ein eigenes Programm entwickelt.
    Und um bewegte Bilder schön zu machen nutzt man normaler Weise Programme wie After Effects.
    Der Dschungel in Avatar war meines Wissens nach auch NICHT komplett 3D, sonst hätten sie dafür wohl kaum nach Neu Seeland fahren müssen.
    Aber um die Kritik über den endgültigen Look von kombinierten echten und digitalen Bildern anzubringen, fehlt wohl auch hier (genau wie bei der Star-Trek Kritik) das Hintergrundwissen.
    Und ganz so schlecht kann es dann wohl auch nicht gewesen sein wenn der „Konsument“ den Unterschied nicht mehr nennen kann und einfach mal spontan behauptet, alles sei nicht echt.

    Ich ahne schon, dass ich auf meinen Kommentar vermutlich eine Gegenantwort in der Art bekommen werde, die mir sagt, dass das worüber ich hier schreibe wahrscheinlich eh keinen interessiert, weil ihr blos meckern, unterhalten oder vor „Konsummüll“ warnen wollt, aber ich denke mit einer Seite, die so oft frequentiert wird wie eure, und die an die Jenigen, die sie zu kritisieren pflegt einen gewissen Anspruch hegt, ist es eine gewisse Pflicht, dann auch mit diesem Anspruch die eigenen Inhalte zu behandeln.

    MFG ;)

  • genervt 17. 12. 2009 at 22:57

    @Azurelle
    Ist doch völlig egal, ob der Film jetzt mit Photoshop oder was weiß ich animiert ist. Was zählt, ist das Ergebnis. Und wenn es darum geht, eine photorealistische 3D-Welt zu beurteilen, verlasse ich mich lieber auf meine eigenen Augen als auf die vollmundigen Werbetexte. Ich sage nur „X-Base“ und Eddy Highscore, falls sich noch jemand erinnert. :)

  • Azurelle 17. 12. 2009 at 22:58

    PS: Dschungel bezog ich auf die Welt des Planeten. Mir schon klar, dass es in Neu Seeland keine so dichten Dschungel geben wird, aber durchaus die passenden Basiselemte für einen solchen Film.

    Ich vergaß auch zu erwähnen, dass ich die Gesichter der Na’Vi ganz und gar nicht emotionslos fand. Sie haben sogar einen Kuss geschafft, was schon von vielen in dieser Form probiert wurde, ob in Spiel oder Film, und woran man sich somit lange Zeit die Zähne ausbiss.

    Und da nach heutigen Verfahren jeder einzelne Muskel im Gesicht mit animiert und mit Hilfe eines speziellen Verfahrens vom Schauspieler auf die Figur übertragen wird müsstest du, lieber Batzman, dich wohl eher über die Schauspieler beschweren: denn wenn die Gesichter separat aufgezeichnet werden steht der Schauspieler normaler Weise still mit vielen kleinen weißen Punkten im Gesicht, die milimeter genau sitzen müssen, in einem abgeschirmten Raum, weil hierbei gleichzeitig auch die Stimme nochmal aufgezeichnet wird, und muss sich in die ganze Situation erneut reinfühlen.
    Dabei überzeugend zu bleiben stelle ich mir nicht so einfach vor, manche Gesichtsausdrücke funktionieren meiner Meinung nach auch nur mit der passenden, zB wütenden Bewegung dazu .

  • Binding 17. 12. 2009 at 23:52

    Auch wenn ich die Schauwerte und die Actionszenen dieses Films durchaus genossen habe, bin ich doch trotzdem maßlos enttäuscht, weil erstens die Story leider völlig überraschungsfrei haargenauso verlief, wie ich sie mir nach Sichtung der 20 Vorab- Minuten schon selbst zusammengereimt hatte (das mit dem Western-Vergleich ist mir auch sofort eingefallen). Und weil zweitens Cameron hier überall – und besonders bei sich selbst – hemmungslos Ideen geklaut hat, ohne was wirklich Originäres zu schaffen. Dritte Enttäuschung: 3D (hö-hö). Der Film dürfte in 2D kaum anders wirken, verursacht dann aber wenigstens keine Kopfschmerzen. Visuelle Revolutionen sehen jedenfalls anders aus (siehe T-1000). Mein einziger Trost ist, dass der Film wenigstens interessanter als „Titanic“ geworden ist – aber den betrachte ich eh als bösen Ausrutscher in Camerons Karriere.

  • Lennyfred 18. 12. 2009 at 0:03

    Sehr gute und treffende Kritik, Batzman. Ich hab zwar manchmal den Eindruck daß du ein notorischer Nörgler bist… aber du hast meistens Recht. Leider. Ich hatte Hoffnung… warum auch immer… daß ich nach jahrelanger, quälender Durststrecke endlich mal wieder im Kino sitze, der Vorhang geht auf (ja, sowas gibts noch!) und ich werde für gute zweieinhalb Stunden in eine magische Welt entführt die mich diese vermaledeite Realität für einen Augenblick vergessen lässt. Ich hatte gehofft… warum auch immer… daß ich für einen kurzen Moment lang wieder ein kleiner Junge sein kann, der mit feuchten Augen und offenem Mund sich in seinen Sessel krallt und in einen grossen, wirklich grossen Film gesaugt wird. Ich hatte gehofft… warum auch immer… daß Cameron immer noch ein grosser Filmemacher ist, der die letzten Jahre im Kälteschlaf verbracht und diese furchtbare geistige Verarmung Hollywoods, diesen unseligen, alles verschlingenden Style over Substance – Trend einfach verpennt hat. Als ich vor knapp zwei Stunden den Kinosaal verlassen habe, fielen mir zwei Filmzitate ein. Das erste war:

    „Hoffnung ist sehr gefährlich. Hoffnung kann einen Mann in den Wahnsinn treiben.“

    Und:

    „Ich bin zu alt für diesen Scheiss.“

  • r0ssi 18. 12. 2009 at 0:27

    komme gerade aus dem kino und muss euch beiden in sämtlichen punkten recht geben. ich gehe sogar noch weiter und sage: einer der miesesten filme der vergangenen jahr!

  • Paul_Baeumer 18. 12. 2009 at 0:37

    Also ist der Film wie Crysis:

    Gehypet bis zum Gehtnichtmehr und schlussendlich ein flaches Durchschnittsspiel mit überragender Technik.

  • Lalala 18. 12. 2009 at 1:11

    Nich ganz crysis hatte mehr (zwar auch nicht viel) handlung als avatar ;)

  • Folo Lerrari 18. 12. 2009 at 1:29

    Nach gefühlten 15 Rezensionen die ich gelesen habe kann es nur besser werden als ich es nun erwarte.

    Hollywood macht alles was ich an Hollywood-Filmen hasse. Und vielleicht gibts eins aufs Auge, so dass man dennoch gerne guckt.

  • caecus 18. 12. 2009 at 1:38

    ich habe seit jahren nicht mehr erlebt, dass das publikum so still, gebannt und gefesselt war – dieser film ist einfach phantastisch schön – ein film für idealisten und träumer – die alte story von winnetou im topaktuellen gewand eben. ein deutsches kino, 20.00uhr, mit dem für diese uhrzeit typisch gemischten zuschauern … tja … unser prall gefülltes kino muss wohl voller mädchen gewesen sein …

  • Yoghurt 18. 12. 2009 at 4:30

    So mit diesen lächerlichen “Meinungsäusserungen, Kritiken“ zu Avatar die ich da von Euch gelesen habe, war ich glaub ich das letzte mal auf EURER Seite!..ihr 5Freunde!!!!!
    Das ist doch nicht Euer Ernst was Ihr da schreibt oder? verdient Ihr damit etwa Euer Geld?…

    Besonders an Herrn Batzmann“, Wir haben wahrscheinlich nicht den gleichen Film gesehen, also ich hab AVATAR von James Cameron gesehen, ein fantastischer sinnes-berauschender 3D-Fantasy-Sci-Fi Film, der schon jezt ein Meilenstein ist.
    Das gelaber von Cowboy&Indianer…ich glaub ich versteh nur Bahnhof.

  • genervt 18. 12. 2009 at 4:43

    @44 Yoghurt
    Wenn ich eine halbe Minute ins Stroboskoplicht schaue, bin ich auch ganz sinnesberauscht und ne gute, ausgefeilte Story oder noch nie gesehene Bilder brauch ich da auch nicht.

    >Das gelaber von Cowboy&Indianer…ich glaub ich versteh nur Bahnhof.
    Im Ernst? Das sagt doch schon Cameron selbst, daß das eine Indianergeschichte ist.

    „Und das? Was ist das?“
    „Das ist eine blaue Katze.“
    „Und was macht sie?“
    „Sie leuchtet blau.“

  • Carlos Glatzas 18. 12. 2009 at 7:37

    Mannomann … bei manchen Leuten hat man echt den Eindruck dass sie von den Studios für ihre Meinung bezahlt werden (nicht nur hier),
    da werden die Kritiker die vorher ihre Meinung buchstabenstark dargelegt haben runtergemacht und als Gegenargument kommt dann nur „ich fands geil“ , „hab sowas noch nie voerher gesehen“, etc.
    Toll, das ist also die grosse Leistung von Cameron, genug Geld zusammenzukratzen um der Erste zu sein der einen grossen 3D Film macht.
    In ein paar Jahren, wenn sich die Technik zum Standard entwickelt hat wird von diesem Kitschaufen absolut nichts mehr übrig bleiben.

    Ich hoffe das gerade so viel Erfolg hat um die Technik soweit zu etablieren dass andere Studios mit besseren Leuten sich da auch ran trauen, aber eine Fortsetzung möchte ich niemals sehen!

  • Stephan 18. 12. 2009 at 8:13

    Was …..????? Der Film hat keine tiefere Botschaft? Also das hätte ich jetzt nicht gedacht. Da kann ich mich im Kino ja nur unterhalten lassen. Verdammter Mist – also das muss ich mir dann wirklich nochmal überlegen.

  • FrostQ 18. 12. 2009 at 10:09

    Hehe, ich glaube, wenn die Freundchen hier immer die erfolgreichsten Filme (ja, auch profitabelsten) aller Zeiten zerreissen, dann spricht das für mich nur für einen ausgeprägten Menschenhass: Diese dummen Hartz4-Leute da draussen finden den Film toll? Dann muss ich ihn doof finden.

    Ich hab den Film genossen, auf einer rein optischen Ebene, weil ich Designer bin. Eine gute Story wäre für mich ein Schmankerl obendrauf gewesen. Ja, fangt ruhig an zu kotzen. Ist mir voll latte! :D

    Überhaupt: Einer von euch Filmfreundchen schreibt eine 20-absätzige Hasstirade? Dann muss ich ihn eh sehen. Sind meistens sehr unterhaltsam, diese Filme. Danke für diesen Service!

  • Jan 18. 12. 2009 at 11:20

    Nach einmal drüber schlafen sind mir dann doch noch ein paar Fragen zur Handlung gekommen (SPOILER-WARNUNG!):
    – Warum setzen die „bösen“ Militärs beim Angriff auf den heiligen Baum Bodentruppen ab? Wo liegt da der Sinn, außer das es halt nette Kämpfe gibt, wenn sie sowieso nur Hinfliegen und die Bombe werfen wollen?
    – Wieso fliegen sie bei dem Angriff so langsam und niedrig? Also mit einem Shuttel wäre es ja kein Problem gewesen oberhalb der fliegenden Felsen zu fliegen und vor allem dabei auch schneller zu sein? Auch hier scheint das ganze nur dazu da gewesen zu sein, den Luftechsen eine Angriffsmöglichkeit zu geben.
    – Wie können die moralisch integeren Wissenschaftler einerseits Daten aus ihren Röhren zu den Avatarkörpern in den Flux übertragen während da andererseits die wichtige Technik der Helis usw fast komplett ausfällt?

    Ok, ich bin mir absolut bewusst das es nichts bringt das zu hinterfragen, da vieles Selbstzweck ist und ohne diese und andere Punkte der Plot nicht so laufen würde. Ist aber nur mal eine Sammlung von Ideen, die mir so durch den Kopf ging. So zum reflektieren und wieder vergessen!

    Ach ja, und wieso haben die Navi im Funky Light Forest nicht Travoltamässig getanzt zur Musik der Bee Gees? Das hätte dem schlechten (ich kann mich jetzt schon nicht mehr dran erinnern wie genau er klang außer das es choral-kitischiges Ehtnogeschrubel war) Soundtrack und der biederernsten Mein-Freund-der-Baum-hat-ne-Flatrate-Thematik sicher gut getan: AVATAR – Discofieber auf Pandora!

  • Plastikman 18. 12. 2009 at 11:52

    @Azurelle:
    Die Postproduktions- Firma (oder mind. ein großer Teil davon) sitzt in Neuseeland, von daher macht es so oder so Sinn… egal was da für eine Landschaft ist ^^

    Was den Film angeht, so werde ich mich am Montag mal überraschen lassen.
    Von dem 15 min Preview in 3D war ich damals schon mal recht angetan, also schaunwermal ;)

  • unpackbar 18. 12. 2009 at 12:54

    @“einer der schlechtesten Filme der letzten Jahre“

    Cameron-Filme oder was?;-) Unpackbar wie sich manche entblöden! Nichts gegen begründete Kritik, aber bei manchen hat man wirklich das Gefühl, es wurde ihnen ein unerfüllbarer Kindheisttraum beim Sehen von Avatar verwehrt. Da können die fünf Filmfreunde stolz drauf sein, solche Miesmacher anzulocken. Leute wie du verderben mir den ganzen Tag!

  • Alex~ 18. 12. 2009 at 14:08

    Leckt mich mit eurer „wichtig-tuer-kritik“. ich war im kino und muss sagen : DAS IST DER BESTE FILM,DEN ICH JE GESEHN HABE. verdammt . ich hoffe nur,dass eine fortsetzung kommt und eure kritik könnt ihr euch sonstwohin schieben (zumindest die schlechte kritik!) geilster film EVER !

  • Alex 18. 12. 2009 at 14:26

    Entschuldigung mal! Aber das ist kein FIlm für Intelektuelle und die Story DARF zunächst einfach nicht diskutiert werden. Das würde diesem grandiosen Streifen einfach unrecht tun. Oder will sich wirklich jemand auf intelektueller Ebene über Krieg der Sterne unterhalten? Oder Terminator? Oder James Bond? Meine Herren, wir sind ja hier nicht im Autorenkino – das ist ein fetter Blockbuster. Die visuellen Effekte sind einfach grandios, wie ich finde. Nicht von blasierten Kritikern abschrecken lassen. Unbedingt reingehen.

  • Batzman 18. 12. 2009 at 14:32

    Und genau dies ist der Moment an dem wir wieder einmal auf unsere F5-Kommentarfibel hinweisen möchten. Alex und Co. haltet bitte schon mal das Kleingeld parat.

    http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/

  • Binding 18. 12. 2009 at 14:39

    @ Alex: Die Story darf nicht diskutiert werden??? Die Technik und die Umsetzung dienen doch immer nur der Story – und ohne sie würde alles beziehungslos im luftleeren Raum hängen. Und selbst, wenn Du nur auf reine Unterhaltung abzielst: Das Hirn darf nicht eingeschaltet werden, oder was? Du scheinst Dich – über den bloßen Konsum hinaus – nicht sehr viel mit Filmen zu beschäftigen, denn alle Deine Beispiele sind gerade die Filme, über die es massenweise Sekundärliteratur und wissenschaftliche Diskussionen gegeben hat und gibt. Cameron ist übrigens auch nicht nur ein reiner Blockbuster-Regisseur – woher hast Du das denn? Und auch die Filmkritik als solche hätte nach Deinen Maßstäben keine Berechtigung – ganz toll. Ich kann’s nicht fassen, dass sich jemand auf diese Weise freiwillig selbst zum Horst macht. Überleg‘ vielleicht auch mal, dass die Kritiker unter anderem deswegen zu solchen Urteilen kommen, weil sie sich in der Filmgeschichte und mit Cameron besser auskennen als der Durchschnittskinobesucher.

  • Azurelle 18. 12. 2009 at 15:04

    @Plastikman: wäre mir neu das zB ILM oder Blur in Neu Seeland ansässig sind. Es gab auf jeden Fall ein paar Szenen die eher zusammengebaut/ gemischt aussagen weil das Environment plötzlich viel echter Wirkte. Ohne die Verbindung zum Realen kommt man auch heute nicht aus und spätestens die Matte Paintings brauchen um wirklich gut zu sein ein paar „echte“ Teile.

  • -sKy- 18. 12. 2009 at 15:11

    Effektporno (ohne wirklich erinnerungswürdige dinge) + Story aus Winnetou = Nette Abendunterhaltung, aber den Hype nicht verdient.

    Nette Reviews!

  • Christian 18. 12. 2009 at 15:23

    eines kann ich mit Sicherheit bestätigen: nichts wird schneller langweilig als eine neue 3D-grafik bzw. optik – die gibt dir 1x nen flash und das wars dann > und hinter seiner tollen 3d-optik hat avatar 0 zu bieten, grob gesagt nur eine weitere IMAX grafikdemo – deswegen kann ich net verstehen wie manche kritiker hier die neue ära des kinos sehen wollen- vielleicht gibts ja mal jemanden der die techink in einem film mit substanz verwendet

  • Alex 18. 12. 2009 at 15:32

    @ Binding:du Filmpapst, ich weiss dass es „Sekundärliteratur“ zu den von mir genannten Filmen gibt. Ich habe kein einziges dieser Bücher gelesen. Aber wenn ich mir die Liste der Bücher bei Wikipedia so betrachte denke ich: Wahrscheinlich gehen sie über die Betrachtung der von Lucas & co. erschaffenen Welten nicht hinaus. Wissenschaftliche Diskussionen? Natürlich gibt es die. SciFi hat ja einiges der realen Entwicklung vorweggenommen. Asimov, Dick, Lem… Sehr anspruchsvoll, sehr unterhaltsam. Sehr FICTION. Und Fiction dient meiner Meinung nach hauptsächlich der Unterhaltung. Um was geht es also? Für MICH um den „Konsum“ von Scenice Fiction. Um Eskapismus. Um 3 Stunden nicht Nachdenken müssen, sondern das Eintauchen in etwas anderes und neues, das mein Auge erfreut. Ich möchte mich nicht schon während des Filmes intelektuell damit auseinadersetzen müssen. Ich will ihn erleben, nicht nur begreifen. Kannst du das verstehen? Das Gehirn ist beim bearbeiten von visuellen Eindrücken sehr gefordert, deswegen wäre es schlecht es im Kino auszuschalten. Und wenn ich nicht einschlafe, dann gelingt mir das auch meistens. Und natürlich ist die Story wichtig. Trotzdem kann die Story bewährten Mustern folgen und sich archetypischer Bilder / Konflikte / Ausdrucksformen bedienen. Ich meine, dass genau diese Klischees, die ich für sehr wichtig weil universell halte (Gut gegen Böse, ein unbeflecktes Volk, der prophezeite Held …. Dinge die man halt auch schon in der Bibel findet, in der Mythologie oder bei Naturvölkern, die noch nie im Kino waren. Stell dir das mal vor! Ich finde das schlichtweg skandalös, wie wenig Einfallsreichtum die an den Tag legen. Dabei haben sie den ganzen Tag Zeit und müssen nicht Websiten designen oder sonstwas tun… Ich schweife ab) Diese Geschichten müssen nicht jedes Mal aufs neue diskutiert werden. Zumindest nicht von mir. Und die Frage was das Vehikel wofür ist darf getrost gestellt werden: Ist die Storyline im Vordergrund oder der Visuelle Genuss? Für mich war es natürlich nicht die Geschichte, denn die habe ich 100x so oder so ähnlich schon gesehen, gehört, von meiner Mama erzählt bekommen. Ich habe alle Filme von Cameron gesehen. Es sind ja nicht so viele. Besonders gefallen hat mir „Piranha 2 – fliegende Killer“ Wahrscheinlich ist das tatsächlich der viel, viel bessere Film von Cameron ;-)
    Und weisst du was ich bin froh, dass ich ein durchschnittlicher Kinobesucher bin, der keine Ahnung hat. Denn alles andere wäre ja schon wieder Arbeit. Und genau der möchte ich im Kino entfliehen. Guten Tag.

  • genervt 18. 12. 2009 at 15:33

    Finde ich ja immer wieder lustig, wie Leute ihr Recht auf Dummheit einfordern.
    Als ob es nur die Extreme „Filme für Intellektuelle“ – „Filme für Doofe“ gibt. Ich glaube, ich werde Filmemacher. Wenn einem das Geldverdienen so einfach gemacht wird… :)

  • Christian 18. 12. 2009 at 16:28

    kann die kritik an 5FF hier aber auch nachvollziehen, um mit der plagiatskeule auf nen film draufzuhauen, wie man es mit geschätzten 80% der film-historie tun kann, bedarf nun wirklich keiner journalistischen raffinesse

  • MakeSomeNoise 18. 12. 2009 at 20:14

    Ich bin extra für Avatar auf die 5 Filmfeinde Page gegangen weil ich genau wusste das der Film hier zerissen wird. Nicht weil ich das auch so sehe, im Gegenteil , für mich ist das der beste Film den ich jemals gesehen hab. Vielmehr wollt ich einfach mal wieder schmunzeln wie ein wirklich bombastischer Film zerissen wird weil hier einfach nur provoziert werden soll. Ich möchte einfach nur anmerken das es sich um ein Märchen handelt und Märchen brauchen keine komplexe Story, siehe Star Wars. Man muss sich einfach auf so einen Film einlassen, wozu Batzmann offensichtlich nicht in der Lage ist. Noch lächerlicher wird der Zeriss für mich durch die Tatsache, dass hier ein nun wirklich grottenschlechter Film wie 2012 bejubelt wird. Das sagt glaube schon alles über die Kompetenz von euch aus. Jeder der hier neu ist und die Seite noch nicht kennt und sich evtl. verunsichert fühlt sei gesagt: Geht in den Film und ihr werdet begeistert sein. Die Stammposter hier sind ebenfalls alles so Hater die an keinem wirklich guten Film ein gutes Haar lassen können um zu provozieren.

  • Art Vandelay 18. 12. 2009 at 21:19

    Ich kann den Film empfehlen, allerdings muss man sich auch darauf einlassen können! Die verschiedenen Meinungen zeigen, dass es – natürlich – eine Geschmacksfrage ist. Und meinen Geschmack hat der Film definitiv getroffen. Und das obwohl ich anspruchsvolle Filme geistlosen Popcorn-Kino-Schinken bevorzuge. Also degradiert den Film bitte nicht auf eine „langweilige“ Schmunzette für ein Publikum ohne Verstand.
    Ich jedenfalls habe den Film nicht nur einfach gesehen, sondern erlebt! Und es war sehr, sehr geil!

  • Palich 18. 12. 2009 at 21:26

    @MakeSomeNoise

    Da kannst Du ja froh sein, dass die Jungs dies hier (http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/) nicht ganz ernst meinen, sonst wäre das Posting wirklich teuer geworden.

    (btw Aber ein Kompliment: MakeSomeNoise ist ein wirklich guter Trollname!)

  • Jan 18. 12. 2009 at 22:23

    Könnt ihr mal das sinnlose zerhacken bestimmter Comments lassen!
    Ich würde das gerne lesen ohne einen Knoten im Gehirn zu bekommen.

    Wie wollt ihr überhaupt wissen das er ein Troll ist? Und wenn ja, wen juckt das hier? Da sondert manch anderer schlimmeres ab.

    Ich denke die Meinungsfreiheit hier hält es aus, wenn er eine gegenteilige Meinung hat. Ich finde die Vokal-Reaktion kindisch!!!!

  • Jumn 18. 12. 2009 at 23:05

    Ich stimme Jet zu. Komm grade aus der 3D-Vorstellung, die Optik ist absolut umwerfend, sowas hat man noch nicht gesehen! Aber die Story ist derart belanglos und mies, dass sie völlig uninteressant ist und es auch zu keinem Zeitpunkt schafft, Emotionen zu wecken. Aber aufgrund des Schauwertes über die lange Laufzeit trotzdem gut erträglich (im Gegensatz zu z.B. 2012 oder Transformers 2… aber darüber brauchen wir ja nicht zu diskutieren^^).

  • Binding 18. 12. 2009 at 23:41

    @ Azurelle: Die Neuseeländer CGI-Firma sind Peter Jacksons Weta-Studios. Die waren mit ihrer Gollum- und King-Kong-Technik Wegbereiter für Camerons Film. Cameron hat die Technik weiterentwickelt bzw. noch mehr perfektioniert. Zur Verbindung zum Realen: Man kommt heute sehr wohl ohne sie aus, sonst wären ja vollständig computeranimierte Filme gar nicht möglich. Und auch so Sachen wie „Sin City“ und „300“ sind nahezu ohne echte Filmsets bzw. „Verbindungen zum Realen“ ausgekommen. Wo und ob der Dschungel gefilmt wurde, spielt aber nun wirklich keine Rolle. Es kommt darauf an, was hinten bei rauskommt.

  • Azurelle 18. 12. 2009 at 23:45

    @FrostQ: Ich mag deinen Kommentar,nicht nur, da wir den Film anscheinend beide so genossen haben wie er auch ausgelegt war (visuell, was nichts schlimmes ist, denn auch die „historische“ Kunst will an erstaunlich vielen Stellen eigentlich nur unterhalten), da wir der selben Berufsgruppe angehören. ;)

    Zur allgemeinen Erheiterung fand ich übrigens heute diesen Kommentar von Cameron:

    ‚Oh, and it might flop with critics.

    „It’s not really a review movie,“ Cameron says, not sounding too concerned. „Not like Titanic. It’s a populist piece of science-fiction fantasy — not typically the kind of film the reviewers would embrace.“ ‚
    (von usatoday(dot)com)

    ;)

  • chris kurz 18. 12. 2009 at 23:51

    nun ja, der film hat sicher nicht die hohen erwartungen erfüllt, aber nach einer 10jährigen ankündigungsphase war dies eigentlich auch nicht mehr möglich. avatar dann halt doch einfach nur ein film, kein besonders guter, aber optisch zumindest sehr eindrucksvoll. für mich james camerons schwächste arbeit, aber im vergleich mit einem [grohhooottigen!] transformers 2 immer noch ein sehenswerter film.
    wen es interessiert, hier meine ausführlichere meinung: http://cornholiosfilmpalast.blogspot.com/2009/12/review-avatar.html

  • Binding 18. 12. 2009 at 23:58

    @ Alex: Mit den „wissenschaftlichen Diskussionen“ meinte ich natürlich filmwissenschaftliche Diskussionen. Und okay, ich korrigiere bzw. präzisiere mich abermals: Nicht das Gehirn wird manchmal im Kino abgeschaltet, sondern der Intellekt. Das ist beneidenswert, denn das kann man als Filmkritiker wirklich nicht so einfach. Aber dennoch wird man sich ja wohl auch kritisch einem Thema nähern dürfen. Und wenn mir selbst beim unvoreingenommenen Schauen (ohne Vorverurteilung) was übel aufstößt, kann ich es halt nicht ändern. Bei „Avatar“ liegt es natürlich auch an einer gewissen Erwartungshaltung hinsichtlich 3D und Cameron, die letztlich aber beide Male nicht eingelöst wird. Sagen wir es einfach mal so: Das Ganze hätte schlichtweg besser sein können. Camerons „Piranha“-Film finde ich übrigens tatsächlich okay – aber diese Aussage kann nur aus dem damaligen Blickwinkel getroffen werden, als Cameron noch unbekannt war. Wenn ich es überlege, ist mir ein ehrliches Billig-B-Movie allerdings sehr viel lieber als ein nur mäßig überzeugender 300-Millionen-Hype.

  • Kritik: Avatar – Aufbruch nach Pandora | Texturmatsch 19. 12. 2009 at 11:22

    […] was hat sich Cameron denn dabei bitte gedacht? Ich dachte ja zuerst, unsere fünf Filmfreunde hätten etwas zu hart gewertet, aber nach der gerade eben abgeschlossenen drei stündigen Eso-Beschallung der besonders […]

  • Kritik: Avatar – Aufbruch nach Pandora | Texturmatsch 19. 12. 2009 at 11:22

    […] was hat sich Cameron denn dabei bitte gedacht? Ich dachte ja zuerst, unsere fünf Filmfreunde hätten etwas zu hart gewertet, aber nach der gerade eben abgeschlossenen drei stündigen Eso-Beschallung der besonders […]

  • alex 19. 12. 2009 at 19:38

    @ Binding: Ist schon klar. Natürlich darf man sich dem Film kritisch nähern. Es ist aber so, dass sich nicht nur die Geschichten in den Filmen wie ein Ei dem anderen gleichen, sondern sehr oft auch die Reaktionen der Kritikerzunft auf dieselben. Manchmal sehr vorhersagbar, sehr eigenbezogen und oft sehr langweilig. Da ist mir ein B-Movie auch lieber. Die kritisiert wenigstens keiner. Die Diskussion um das Budget finde ich ehrlich gesagt auch daneben. Die Maschinerie, die da immer im Hintergrund am laufen ist finde ich auch obszön in ihrer Gier. Es ist ja auch immer das selbe: Für die Studios ist es ein Verkaufsargument um die Massen zu locken. Für die Kritiker ein – wer hätte es gedacht – ein Kritikpunkt. Denn auch da machen es sich die Kritiker sehr einfach – der teuerste Film MUSS per se natürlich auch der beste sein. Und natürlich – welch Überraschung – werden sie ein ums andere Mal bitter enttäuscht… Für die Kreativen, die an dem Film beteiligt sind geht es aber in erster Linie um ihr Baby, nicht um die Kohle, davon bin ich überzeugt. Und ich finde es ungerecht und respektlos, wenn sie als Tölpel dargestellt werden, die es nicht mal mit 300 Millionen geschafft haben eine Story zu schreiben, die Batzmann, Jet Strajker und Konsorten gefällt. Sowas nervt.

  • alex 19. 12. 2009 at 20:00

    Wenn ich noch was loswerden darf: Kunst im allgemeinen zu kritisieren ist eben kein kreativer Prozess. Und es ist besonders bitter von Menschen abgeurteilt zu werden, die im Grunde genommen Laien sind. Denn oft genug ist es eben nur eins: eine einfache Wiedergabe der eigenen Präferenzen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum sie (die Kritik) mir oft so undifferenziert und bequem und eindimensional und somit überflüssig vorkommt.

  • Jens 19. 12. 2009 at 22:02

    Also, ich fand ihn ja schön.

  • NeoHotroad 20. 12. 2009 at 1:31

    Sorry, wenn ich hier einige Kommentare lese könnte ich brechen. Okay, solch ein Film muss nicht jedem gefallen, tut „Herr der Ringe“ & Co ja auch nicht, aber das ändert nichts an dem technischen Meilenstein den dieser Film setzt.

    Ich hab dem Film im Cinemax geschaut, mit Top-Sound und riesen Leinwand. Mit 3D Brille ein Filmgenuss der seinesgleichen sucht. In meinen Augen der beste Film seit Herr der Ringe und auf jeden Fall der beste 3D Film den ich in meinem Leben gesehen habe.

    Also ich kann den Film nur empfehlen. Die Story ist absolut toll und überzeugend, die Umsetzung das Nonplusultra – und ja, das ist meine bescheidene und persönliche Meinung…

  • richie 20. 12. 2009 at 3:26

    Sicher ist die Story dieses Films nicht die tiefgründigste, aber zur Unterhaltung reichts.
    Was mir sehr unangenehm aufgefallen ist, dass die viel beschworene 3D Technik, in meinen Augen absoluter Schrott ist oder hier nicht wirklich genutzt wurde.
    Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl in diese (wunderschöne) Welt einzutauchen, jedes Mal riss mich ein gewollt aber nicht gekonnt 3D Effekt heraus.
    Die dreidimensionalität beschränkte sich lediglich auf verschiedene Layer-Ebenen, in denen Teile des Film liefen. Verlief ein Objekt über mehrere Ebenen so sah das sehr unangenehm aus. Auch die unscharfen Elemente (diese komischen Baumsamen) im Vordergrund fielen massiv unangenehm auf. Es widerspricht einfach dem menschlichen Sehen etwas Nahes fokussieren zu wollen und es nicht zu können.
    Einzig die 3D Displays im Film konnten mich überzeugen und sahen wirklich 3D aus, aber alles andere war für mich 2D auf verschiedenen Sichtebenen, erinnert mich an diese versteckten 3D Bilder wo man seine Augen defokussieren muss, um sie zu sehen.

    In sofern gehe ich mit fast allen Kommentaren nicht konform, dass der 3D Effekt super ist.
    Mein Fazit lieber bleibe ich bei 2D Filmen und warte ob es irgendwann mal Hologramm Filme gibt.

  • flip 20. 12. 2009 at 13:36

    Großartiger Film, sensationelle Technik. Was hier als Rezension angepriesen wird ist in Wahrheit Haarspalterei auf höchstem Niveau ohne die Fähigkeit in einen Film eines solchen Ausmaßes ein zu tauchen. Herr Gott wir reden über James Cameron. Er versteht es wie kein anderer aus einem simplen Plot eine fantastische Story zu machen. Gut gegen Böse ganz einfach. Hat den hier echt niemand T1 und T2 oder Alien gesehn. Schwach schwach schwach. Eine Kritik zum vergessen. Genauso wie die Kommentare darunter. Genau so macht ihr es richtig. Einer erzählt, dass er den Film sinnlos fand und jeder, der unfähig genug ist sich seine eigene Meinung zu bilden spricht nach. Aber hauptsache G-Force 3 und Vorstadtkrokodile 3,5 Sterne geben. Am besten ihr gebt dem Paten auch 3, denn der war ja nicht wirklich besser als G-Force. Ich bin so froh, dass es im Netz auch noch Kritiker gibt, die realistisch beweren, dann das ist zu viel für den guten Geschmack.

  • Renington Steele 20. 12. 2009 at 13:57

    @ Flip: Wenn Du uns schon per Kontaktformular volltrollst, kannst Du ja wenigstens ne echte Mail-Adresse angeben, damit man einen netten Weihnachtsgruß (echt jetz!) zurückschicken kann. Pfeiffe.

  • Renington Steele 20. 12. 2009 at 14:00

    @ Alex: Woher Du die Behauptung nimmst, dass Batzman und Jet Laien sind, ist mir rätselhaft, aber die Kritiken der beiden (mit denen ich ja auch nicht übereinstimme) als eindimensional oder bequem oder undifferenziert zu bezeichnen, ist ganz einfach das: Gelogen.

  • Jan 20. 12. 2009 at 14:12

    @richie
    Du sprichst mir aus der Seele was den 3D Effekt angeht!
    Da muss man nichts mehr hinzufügen!

  • Azurelle 20. 12. 2009 at 17:20

    Ich muss sagen die Tatsache, dass ich die Kommentare abonniert habe, erfreut mich sehr, da ich dadurch auch die unverschämten Kommentare lesen kann, bevor sie zur Kasse gebeten werden.

    Aber ich FRAGE mich: Wieso kommt man auf diese Website wenn einem egal ist, wie der film gemacht wurde, Zitat „Hauptsache er sieht geil aus!“? Dann hat man doch offensichtlich kein Interesse daran, den Film zu diskutieren und könnte sich seinen Besuch und den dem zu Folge überflüssigen Kommentar gleich sparen….
    ———————————————–

    NACHTRAG ZUM 3D, ein Essay über Sehschwäche:

    Ich weiß nicht wer von euch zu den unglücklichen Leuten gehört, die eine Brille tragen müssen. Aber allein eine Brille zu haben reicht für viele leider nicht aus, um dadurch „perfekte“ Augen zu haben, da eine „Sehbehinderung“ nunmal mehr ausmachen kann als nur das.
    (Beispiel: Jemand mit 15 Dioptrin kann auch mit Brille keine 100% Sehstärke erreichen)

    Und da bei 3D vor allen Dingen das perfekte Zusammenspiel beider Augen wichtig ist, haben meine Brillen tragenden Freunde vor solchen Vorstellungen jedes Mal Angst davor, dass es mit ihren Augen nicht „klappt“ und sie deshalb enttäuscht den Saal verlassen müssen.
    Der Anteil dieser Bevölkerung ist nicht gerade gering, daher akzeptiere ich die Aussage nicht, dass die dann doch einfach in ne normale Vorstellung gehen sollen, wenn es inzwischen „besseres 3D“ gibt, wo die Augen nicht so angestrengt werden.

    Auch ich hatte mal eine Brille, bin allerdings weitsichtig, habe aber auch das Problem, das meine Augen in ihrer Stärke ganz gut von einander abweichen. Ich kann 3D sehen, allerdings war herkömmliches 3D immer sehr anstrengend für mich. Dadurch fühlte ich mich die Vorstellung über eher gestört als amüsiert.
    Vor allen Dingen bei diesen komischen digitalen Hightech- Brillen, die natürlich nicht für weitischtige geeignet sind, wodurch ich sie dann 3 Stunden lang in der richtigen Position halten musste…

    In diesem Punkt fand ich, als „Sehbehinderte“ Avatar wunderbar, weil es meine Augen nicht überanstrengt hat und „trotzdem“ 3D war.

  • Alex~ 20. 12. 2009 at 17:35

    Also ich finde es eigentlich ja ganz amüsant, zu lesen, wie sich ein Paar Spießer hinsetzen und überlegen, wie sie denn Film runtermachen könnten.

    Anstatt zu sagen : Schöner Film, hat mir echt gut gefallen , – suchen sie nur das schlechte aus dem Film heraus. Aber warum schreibe ich das eigentlich … Schließlich kommt es auf euch ja nicht an … sondern auf die tausende Menschen, die ins Kino gehen und sich einen schönen Abend beim besten Film aller Zeiten machen. :)

  • burns 20. 12. 2009 at 21:27

    Bester Alex, ich habe den Film noch nicht gesehen, aber die Spießer sind Filmkritiker. Wenn Du das übersehen haben solltest, scrolle nochmal ganz nach oben, staune und wechsle zu einer anderen Site.

  • genervt 20. 12. 2009 at 21:57

    @82 Alex
    Die Wahrheit kann schon manchmal wehtun, oder?
    Die will man dann so gar nicht wahrhaben. :)

  • Hank 20. 12. 2009 at 22:38

    Avatar war besser als alle drei neuen Star Wars-Filme.
    Das kann sich jetzt jeder selbst einordnen ;-)

  • Ashari 20. 12. 2009 at 22:56

    Immer interessant, wie Leute abgehen und sich aufregen, wenn man etwas kritisiert, was ihnen gefallen hat. Wenn ihr die Meinung anderer nicht ertragen könnt, warum lest ihr dann einen Filmkritik-Blog?

    Am besten gefallen hat mir bisher: „Der beste Film seit Herr der Ringe!“. Haha!

    @Azurelle

    Wenn man eine richtig eingestellte Sehhilfe (Linsen oder Brille) trägt, dann ist 3D-Kino normalerweise kein Problem.

    Ich kann allerdings keinerlei 3D-Effekte im Kino genießen, da ich schon in Natura keine räumliche Wahrnehmung habe. Als Kind wurde bei mir ein Schielwinkel korrigiert und mein Gehirn hat nie gelernt räumlich zu sehen, sprich die unterschiedlichen Bilder der beiden Augen zu einem zu verrechnen. (Stereoskopisches Sehen)

    In Englisch nennt man das Stereoblind.

    Meine Wahrnehmung ist nicht 2D, da sich unser räumliches Vorstellungsvermögen nicht nur aus den Bildern der beiden Augen, sondern auch aus Erfahrung (Wie groß ist ein Objekt), Licht/Schatten und Bewegung (Welches Objekt verschwindet hinter welchem anderen) speist. Wenn ich meinen Kopf nicht bewege und sich auch sonst nichts bewegt, ist meine Welt halt „2D“.

    Wenn sich Normalsichtige ein Auge zuhalten, sollte ihre Welt auch irgendwie flacher wirken. Dafür kann ich zwischen meinen Augen hin und her schalten, sowie man ja auch beide Hände unabhängig bewegen kann.

    Die meisten Menschen, die als Kinder geschielt haben, haben keine räumliche Wahrnehmung und wissen dass oft nicht einmal.

    Ich hoffe, dass 2D Kino stirbt nicht aus, dann haben die einen Kunden weniger. :)

  • GunGrave 20. 12. 2009 at 23:21

    … zum brüllen die Westerneske-Review – aber der Film rockt trotzdem! ^_^

  • Toni 21. 12. 2009 at 0:04

    @Ashari, wenn sich Normalsichtige ein Auge zuhalten ändert sich zunächst wenig. Das Hirn simuliert dann auf Grund der Erfahrung einen räumlichen Eindruck.
    Lustig ist es wenn man das bei 2D-Bildern macht, etwa wenn man einen Film auf dem Bildschirm sieht. Mit nur einem Auge werden dann räumliche Informationen hinzu addiert wo gar keine sind. Mit zwei Augen ist es flach, mit nur einem wird es tief.

    Ansonsten finde ich es müßig jemanden wie Batzman, der seiner Abneigung schon vorher Ausdruck verliehen hat, in eine Diskussion verwickeln zu wollen. Die Paralellen zu Devin Faraci von chud.com sind frappierend. Selbst der Date-Rape Kommentar in der Kritik zu Wall-E gleicht sich. Devin war der Erste, Batzman bedient sich einfach.
    Selbstreflektion findet bei beiden nicht statt.

  • papa 21. 12. 2009 at 11:33

    Hallo Sohn („Jetti“ Jet Strajker Autor),

    ich bin sehr enttäuscht über Deine Entwicklung. Ich hatte gedacht Du lernst es noch, über den Tellerrand zu schauen. Deine Kritik, die Du zu dem Film geschrieben hast, ist einfach nur traurig. Schreibfehler durchziehen Deinen Text. Deine Umgangsformen ähneln einem besoffenen Fan, der in der Fankurve das verlorene Spiel seiner Mannschaft bepöbelt und aber glaubt, er wäre der schlauste des Universums. Du solltest mal lernen, was im Leben wirklich zählt. Bestimmt nicht dieses Gequatsche eines neunmalklugen Besserwissers auf Collegeboy-Niveau. Vielleicht muss Dich das Leben erst noch mehr zeichnen, damit Du von Deinem eingebildeten hohen Roß runterkommst. Deine Fantasie ist einer Bockwurst mit Senf gleich. Schrecklich! Dein Text – pures „bla bla etc. rülps…“. Ach, hätte ich Dich doch nie auf die Welt gesetzt.

    Vergiss mich einfach… ich kenn Dich nicht mehr

  • traurig 21. 12. 2009 at 11:51

    An die drei Rezensoren:

    Ihr habt nichts verstanden!

  • arealfake 21. 12. 2009 at 13:12

    Mit Batzman und Straiker zu diskutieren ist genauso sinnlos wie ihre Reviews, oder besser gesagt ihre Pseudo-Kritiken.

    Immer der gleiche rhetorischer Erguss, obwohl ich das hier noch nicht beurteilen kann, hab die Reviews noch nicht gelesen. Aber wie einige, ganze Filme anhand von einem Trailer beurteilen, mache ich das mal genauso anhand der Sterne. Sonst ärgere ich mich nur über das Gesülze von Schwatzman & Co.

    Avatar ist ein richtig schöner Film der in eine fremde Welt entführt, dass die Story an typische Indianer Geschichten erinnert und recht simpel ist finde ich in Bezug auf bereits gelesene Kritiken interessant.

    Scheinbar ist es in der heutigen Zeit doch eher hip über Naturvölker zu lästern und sie als Esotherik Spinner und Hinterweltler abzuwerten, einen anderen Schluss lässt so ein Geschwall nicht zu.

    Man könnte fast denken Cameron bringt mit seinen Nav’i auch den humanoiden Ursprung in Erinnerung, was wohl vielen Neuzeitmenschen nicht gefällt, ist ja auch schöner in „sauberem“ Beton zu leben als im „schmutzigen“ Wald.

    Auch wenn schon in Sci-Fi Filmen wie z.B. Moon 44 auf das Thema Rohstoffausbeutung, Umwelt etc. Bezug genommen wurde, Cameron schafft es zur richtigen Zeit mit seinem Sci-Fi Märchen zu begeistern, in einer Zeit, in der die reale Menschheit mal wieder nicht blickt, dass industrielle Zerstörung nichts mit „Fortschritt der Menschheit“ im eigentlichen Sinn zu tun hat.

    Sehr schöner Film, sicherlich nicht perfekt in Bezug auf Story & Dialoge aber Cameron ist auch nicht Shakespeare und ein Hollywood Film ist einfach nur Unterhaltung. Genau das macht der Film in sehr guter Form.

  • papa 21. 12. 2009 at 13:20

    JA…! Ich schließe mich dem Vorredner an! Vielen Dank. Es gibt noch vernünftige Menschen mit Bezug zum Leben, zur Wirklichkeit! Sehr gut! Lies Dir das gut Durch!

  • Jet Strajker 21. 12. 2009 at 13:27

    Welche Rechtschreibfehler?

  • papa 21. 12. 2009 at 13:42

    Ach Sohn! Muss ich es Dir erklären? Es reicht mir doch schon der 2. Satz, um Deine alte Rechtschreibschwäche zu erkennen! … „Zum König der Welt hat sich James Cameron auf seinem Oscarsiegeszug vor 12 Jahren erklärt und dann von der Großen Leinwand verabschiedet…“ … In diesem reicht es mir schon lange mit der Groß- und Kleinschreibung.

    Aber vergiss die Rechtschreibung und Grammatik! Lern erstmal das Leben mit den vielen anderen Aspekten und Wahrheiten kennen, als Deine eine Wahrheit, die Du verstanden hast, die, um unpassend zu kritisieren.

    Ach, das regt mich auf! Du bringst mich noch ins Grab. Mein Herz rast schon…

  • CyrusMcFly 21. 12. 2009 at 14:23

    @papa
    der Schweizer Käse, der Schiefe Turm von Pisa, die Goldenen Zwanzigern…..ob jetzt nun „die Grosse Leinwand“ ein Eigenname ist, da lässt sich drüber streiten. Sicher ist aber, dass du ein Klugscheisser par excellence bist.

  • Ed Wood 21. 12. 2009 at 14:29

    Nun mal eine Kritik, an die Kritiken :-).
    Man geht doch ins Kino um sich Unterhalten zu lassen. Den Alltag mal vergessen und weil man Spaß daran hat. Und wenn ein Film zu Ende ist kann ich entweder sagen. Ja, er hat mich unterhalten oder eben nicht. Gut, es kann auch mal sein das man einschläft während des Films (dann hat er auch nicht unterhalten).

    Die ewige Suche nach etwas neuem, oder einen tieferen Sinn, oder eine Botschaft die vermittelt werden soll muss nicht immer sein. Wer etwas für den Grips haben möchte, der sollte dann lieber ein Buch kaufen und lesen. Etwas Anspruchvolles. Wer so etwas in einem Film sucht der auf Masse aus ist wir hier wird nie fündig werden. Dann solltet ihr eben ins Programmkino gehen. Da sind dann auch Kritiken angebracht, wenn ein Film das nicht verspricht wofür er eigentlich sein sollte (Anspruchsvoll)

    Avatar ist eben Popkornkino und ich liebe Popkornkino wenn es gut gemacht ist. Avatar ist gut gemacht und er hat unterhalten genau wie 2012. Man weiß was passieren wird in solchenFilmen und das einzige was wirklich Stimmen muss ist, wie ist es umgesetzt, wird es gut erzählt und …. Unterhält der Film mich. Gehirn aus und berieseln lassen, und mit einem lächeln aus dem Kino gehen.

    Das hat Avatar geschafft. Der Film ist gut (je nach Geschmack halt), mehr nicht und mehr muss er auch nicht erreichen. So und nun noch ein Outing. Heute Abend kommt die letzte Folge von Bauer sucht Frau…. Auch das finde ich gut. Hervoragende Kameraführung, sehr gute Musik die diese Serie untermalt und spitzen Darsteller. Vor allem Josef und ich bin fick und fertig Naromol.
    Oscarreif. besser als so mancher Hollywood streifen.

  • Jan 21. 12. 2009 at 15:37

    @traurig
    „An die drei Rezensoren:

    Ihr habt nichts verstanden!“

    Korrigier mich, aber hat Remington den Film nicht gut bewertet im Gegensatz zu Jet und Batzman? Wieso wird er dann mit gedisst? Wäre es nicht besser erst zu lesen und dann es nieder zu machen? Ich frag nur.

    @arealfake
    „Man könnte fast denken Cameron bringt mit seinen Nav’i auch den humanoiden Ursprung in Erinnerung, was wohl vielen Neuzeitmenschen nicht gefällt, ist ja auch schöner in “sauberem” Beton zu leben als im “schmutzigen” Wald.“

    Was für ein Ursprung? Die Filmureinwohner leben in einem leuchtenden Wald, können sich mit allen Lebenwesen und Bäumen per Zopf zusammenschließen und leben nach dem Tot als Geister in einem Baum weiter. Das hat absolut garnicht mit dem Ursprung der Menschen zu tun! Die hatten ein hartes Leben im Wald und wären bei all der vorgstellten Baumromantik sehr sehr schnell ausgestorben. Das hier ist eine romantisierte Vorstellung vom ach so reinen, moralisch sauberen und erfüllenden Leben in der „friedlichen“ Natur das mit der Realität absolut garnichts gemein hat, hatte, haben wird und was sich nur derjenige leisten kann zu träumen, der zuviel Zeit hat bzw keine echten Probleme (Luxus der Wohlstandsgesellschaft!).

    Und ja, in sauberem Beton zu wohnen, bzw. Steine, Holz, was weiß ich, hat für mich eine größeren Reiz als im Wald die Laubhaufen zu bevölkern. Besonders beim derzeitigen Wetter. Es steht dir natürlich frei, so ein Leben zu führen, aber ich bezweifele, das du die Erungenschaften der Zivilisation aufgibst um mit den Birken zu reden.

    Aber in einem sind die Navi den Menschen ähnlich. Toll ist nur, wer ein Krieger ist. Wer es drauf hat, Feinde zu erlegen. Also töten muss schon sein! Gerne auch mit Giftpfeilen (wie mutig!). Immerhin geht es um Stolz, Ehre usw. Alles gute Gründe zu kämpfen und zu sterben.
    Da lob ich mir die RDA im Film – die sind wenigstens so ehrlich und direkt und sagen das sie nur die Rohstoffe wollen und labbern nicht so rum.

    Nichts desto Trotz würde ich gerne eine Fortsetzung sehen, gerne auch wieder in 3D . Denn ich würde doch gerne sehen wie es weiter geht, wenn die RDA zurückkommt und Jack und seinen blaunen Freunden mal richtig in den Arsch tritt.

  • bale 21. 12. 2009 at 17:38

    lol ist ja echt ne schande hier nicht mehr reingeguckt zu haben. der papi ist ja richtig skurril! :D

    batzman und strajker haben ausnahmsweise mal recht! mich langweilt so eine 08/15 gülle mit plakativer öko-seid-nett-zueinander-botschaft einfach und dann kommt auch noch dieses abartige schlumpfdesign dazu. die 3d-optik herrscht, aber was solls? da kann ich mir auch planet erde oder national geographic oder sowas in 4d in einem cineplex in thailand für einen cent betrag angucken…

    ich bin auch jemand der gerne vergleiche zieht, und wenn ich da nach camerons output gehe, ist avatar ein tritt mit anlauf in die fresse.

  • ScheichHabib 21. 12. 2009 at 19:32

    Ich glaube die Meinungen zum Film würden weniger extrem zwischen „Wahnsinn“ und „peinlicher Öko Quatsch“ schwanken, wäre der Film nicht schon bevor auch nur ein bewegtes Bild zu sehen war, ständig als bahnbrechendes Meisterwerk angekündigt worden.

    Die Hauptschuld trifft da Mr. Cameron himself – seit seinem Mega Erfolg mit Titanic scheint der Typ schlicht größenwahnsinnig und sein Ego zu groß für diesen Planeten geworden zu sein. So penetrant wie er den Film als nächsten Schritt in der Kino Evolution bewirbt und seine Story als hochoriginell und superwichtig darstellt, forciert er ja praktisch das man den Film auseinandernimmt.

  • Bomster 21. 12. 2009 at 20:11

    Und das 5FF-Verriss-Empörungs-Karussell dreht eine weitere Runde… dabei haben wir hier drei Kritiken, von denen keine einzige einen Totalverriss darstellt (wobei beim Batz nach meiner Einschätzung Text und Sternchennote gut einen Punkt auseinanderliegen), und dann ist trotzdem das Geschrei groß, weil der Film, der dem einen oder anderen hier offenbar sehr gut gefallen hat, nicht mit sieben von fünf Sternen nach Hause geht. Wenn man sieht, wie viele Leute daran scheitern, Filmrezis nur als subjektive Meinungsäußerung zu lesen, muss das ja eine fuchtbar komplizierte Sache sein…

    Für meinen Teil muss ich sagen, dass ich mich ganz gut *zwischen* den Rezis wiederfinde – die Kritikpunkte der ersten beiden sind durchaus angebracht. Insbesondere der von Batzman angemerkte Punkt, dass natürlich der weiße Mann den dummen Ethnos zeigen muss, wie man sich vernünftige zur Wehr setzt, ist mir beim Sehen auch unangenehm aufgestoßen (insbesondere die Szene in der

    (Spoiler)

    die Na’vi ehrfürchtig vor ihm auf die Knie fallen, als er mit dem großen Drachendings angeflogen kommt. Puh.).

    Alles in allem haben mich aber die Schauwerte (und der Gestaltungswille Camerons) soweit überzeugt, dass ich mich im Kino gut unterhalten gefühlt habe. Als 3D-Film war er wirklich das beeindruckendste, was ich in diesem Jahr *gesehen* habe, und als reine Technikdemo würde ich auch sagen, dass der Film genauso Pflichtprogramm ist wie Jurassic Park vor 16 Jahren oder T2 vor 18. Beides Filme, die für mich heute genauso wenig Wiederseh-Wert haben, wie ich das auch für Avatar in ein paar Jahre erwarte.

  • no*dice 21. 12. 2009 at 20:22

    Via: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,667576-3,00.html

    „…Daraufhin haben wir einen „Avatar“-Day anberaumt und rund um den Globus in vielen Kinos 16 Minuten aus dem Film auf der großen Leinwand gezeigt. Die meisten der Zuschauer haben sofort ein Ticket für den fertigen Film reserviert!

    SPIEGEL ONLINE: Hatten Sie beim Teaser Fehler gemacht?

    Cameron: Wir hatten zu viel Wert auf die Bilder gelegt und zu wenig auf die Story.“

    LOL Ein 16Minuten Teaser in dem zu viel Wert auf Bilder gelegt wurde denn auf Story. Alter Schwede, dümmer gehts nimmer, mal davon abgesehen dass das eh nicht geht.

    Also 45min hätten mir vollkommen gereicht. Der Film ist wirklich an die leicht unterfütterte Fraktion gerichtet und/oder den Rest der Menschheit, welche es sich auch auf All Incl. Kreutzfahrten und Clubs so richtig gut gehen lassen kann.

    Egal wie gehypte der Film wurde. Er ist sehr sehr langweilig. Der Länge nach proportional.

  • The Director 21. 12. 2009 at 20:24

    Also je länger ich den Film nicht nochmal sehe, desto süchtiger werde ich danach. Obwohl, so gut war er gar nicht. Aber ich liebe ihn einfach. Cameron muss da irgendwie Unterbewusstseins-Frequenzen ins Bild oder in den Ton eingearbeitet haben. Warum krieg ich diesen Film nicht aus meinem Kopf? Ich freu mich auf jeden Fall schon auf den angekündigten zweiten Teil ;)

  • no*dice 21. 12. 2009 at 20:30

    Das geht 11 Jährigen oft so. Halt, mit 11 darfst du doch noch garnicht da rein! ^^

  • The Director 21. 12. 2009 at 20:46

    @no*dice
    Ich warne dich, zügle dein Mundwerk… ääh… Schriftwerk… hmm, ja. Ich glaub was mich so gierig macht, ist diese geile saftige Frucht, in die der Typ (dessen Namen ich nicht mehr weiß, also der Hauptcharakter) am Anfang reinbeißt. Aber die Bilder sind schon sehr geil gemacht. Der Film hätte als gut umgesetztes Videospiel jedoch mehr zu bieten.

  • genervt 21. 12. 2009 at 21:08

    Oh, was ist denn hier inzwischen passiert? Wer hat denn da die Tür vom Kindergarten offengelassen? ;)

    @ScheichHabib
    Dem stimme ich zu, da hat er sich keinen Gefallen getan.

    @The director
    Woher wußte er denn, daß die Frucht nicht giftig ist? o_O

    *Jetzt Augen zu, wer den Film noch nicht gesehen hat*
    Also das war eines der beknacktesten Filmenden, die ich gesehen habe.
    Die Navi gewinnen mit Pfeil und Bogen gegen die technische Übermacht, ja? Nein, tun sie nicht. Sie gewinnen nicht. Das Naturvolk hat der Technik nicht das Geringste entgegenzusetzen und das von der ersten Minute der Schlacht an. Wer hatte denn die großartige Idee, die Navi in einer offenen Reiterlinie gegen Kampfmaschinen mit MGs und Bajonetten anrennen zu lassen? Die Navi, die sich am Anfang des Films noch heimlich durch die Büsche schlagen… Und warum können sie den Marines nicht anständig was auf die Mütze geben? Schließlich wurden sie lange genug drangsaliert. Aber das reicht natürlich nicht, sie müssen auch noch am Ende vernichtend geschlagen werden, inklusive dem Tiger. Gehts noch? Ich hab es ja schon im Trailer geahnt. So macht das einfach keinen Spaß. Ich will mitfiebern und dann soll es den Bösen auch verdient an den Kragen gehen. Aber so war das, als ob Luke Skywalker in Episode 6 noch die andere Hand abgeschlagen wird. Da hat der Actionregisseur Cameron die Dramaturgie schön vor den Baum gefahren. Das Timing stimmt einfach nicht: wenn die Navi schon von Freund Baum gerettet werden müssen (Wer hat’s erfunden? Der Mensch natürlich, die Navi sind ja zu blöd dazu), dann doch bitte, BEVOR fast alle gestorben sind.

  • Jan 21. 12. 2009 at 21:43

    @genervt

    Wer hat die großartige Idee mit der reiterlinie? ich denke das war Jack – der ja auch die Navi ansich zum offenen Kampf aufgestachelt hat.
    Und natürlich überleben musste (ganz böse Erinnerungen and Last Samurai, wo Tom die Samurai erst in die offene Konfrontation treibt, der sie im Kugelhagel erliegen, er aber dann zurück ins Dorf geht zu seiner Matratze).
    Das die Navi keine Chance haben ist realistisch. Erstaunlich ist, das Cameron es auch so zeigt. Und das der „Tiger“ platt gemacht wird, finde ich zutiefst erfrischend. es zeigt, das Quirtch ein ordentlicher Gegner ist, der mal aus der Erwartungshaltung Kleinholz machen kann. Das ist einer der Punkte, die ich Cameron sehr hoch anrechne – leider ist er aber nicht konsequent.
    Zutiefst peinlich ist, das er dann Mutter Natur aus dem Hut holt, welche die Sache mit Masse an Viehzeug klärt. Das setzt dem Freund-der-Baum irgendwie die „Fantasy“ Krone auf.
    Naja, im zweiten Teil, gesponsort von Stihl :), geht es dann den Ents ähm Bäumen an die Borke – Zahnstocher werden schließlich auch immer gebraucht.

  • no*dice 21. 12. 2009 at 22:22

    …ich hab da was zwischen die Backenzähne.

  • genervt 21. 12. 2009 at 23:53

    Ich lese gerade, das 16-min-Preview war eine Notfall-Aktion, nachdem die Reaktionen auf den Trailer so vernichtend waren. Hihi.

  • The Director 22. 12. 2009 at 0:07

    @genervt
    Was hast DU denn gefressen? Versteh nicht was du mir sagen willst. Warum argumentierst du überhaupt? Ich verging mich lediglich an dem Mittel der Ironie. Natürlich war der Film scheiße, aber er war verdammt geil gemacht und von daher hat es Spaß gemacht ihn sich anzusehen. Würd ich gern nochmal tun. Ist halt Unterhaltungskino

  • genervt 22. 12. 2009 at 0:42

    Versteh ich auch nicht. ;)
    Der Text ab „*Jetzt Augen zu“ war doch @all.
    Und „Kindergarten“ ging an ein paar Posts über dir.

  • benny 22. 12. 2009 at 2:01

    omg leude. heute war ich in avatar ich finde keine anderen worte als omg, er war so fesselnd das ist der hammer. mann wünschte sich solch etwas gäbe es wirklich:) dieser film hat ein solch riesigen fesselfaktor das es hinter jeder vorstellungskraft liegt:) ein super mega film. was ich nicht verstehe, wieso solch marketing zurückhaltung. dieser film hat ein riesiges marketing verdient. wer diesen film schlecht findet, der hat ihn einfach nicht verstanden sowie die hintergründe mit der natur die gezeigt werden!!!!“!!!!!!!

  • Binding 22. 12. 2009 at 2:35

    @ arealfake + alle Naturvolk-Mystiker: Dass das Ganze gut gemeint und in ethischer Hinsicht eigentlich nicht wirklich kritisierbar ist, ändert leider nichts daran, dass es thematisch einfach nur langweilt, weil es halt schon längst völlig durch und abgehakt ist – was man auch schlichtweg banal nennen könnte. Genau deswegen machen auch die Hinweise auf die Cowboy/Indianer-Thematik Sinn, wo das alles schon vorweggenommen und dutzendfach durchdekliniert wurde. Es entsteht durch Camerons Ernsthaftigkeit halt leider automatisch noch zusätzlich ein nicht von der Hand zu weisender Kitsch-Effekt, und daher wirkt alles auf einer gewissen Ebene auch mehr oder weniger lächerlich. Seine Message zielt so penetrant auf die irdischen (Miss-)Verhältnisse, dass man irgendwie aufhört, sie ernst zu nehmen, weil es zu platt ist. Wie schön ist dagegen dieselbe wirtschafts- und ausbeutungskritische Haltung zum Beispiel quasi ganz locker am Rande auch in seinem „Aliens“-Film bereits untergebracht!

    @ Ed Wood: Das mit „Aliens“ passt gerade gut, weil in erster Linie ja Cameron selbst die Messlatte für einen neuen Film von ihm ist. Und genau weil „Aliens“ und die „Terminator“-Filme so genial sind, wird ja im direkten Vergleich „Avatar“ unter anderem erst zur Enttäuschung!

    @ Alex: Wieviel Herzblut, Leistung und Geld in einem Film stecken, ist völlig irrelevant. Man darf nur auf das Ergebnis schauen und muss alles ausblenden, was dazu geführt hat, um dem Film als Film (und sonst nichts) gerecht werden zu können.

    Filmkritiker sollten übrigens genau dies immer tun und haben ansonsten die Hauptaufgabe, einen Film vor dem Hintergrund der bisherigen Kinogeschichte und des bisherigen Oeuvres des Regisseurs korrekt einzuordnen und in auf dieser Basis zu bewerten. Und „Avatar“ kann leider so gesehen eigentlich gar nicht positiv bewertet werden. Selbst dann nicht, wenn man sich davon gut unterhalten fühlt.

  • George W. Bush 22. 12. 2009 at 8:56

    Hello, I’m George from America und ich habe keine Lust mehr, solche Ausdünstungen lesen zu müssen, wie diese Filmkritik hier. There is no brain. Ich bin so toll. Mein Zimmer riecht komisch. Vielleicht sollte ich mal lüften! Und das negative Besserwisser-Geseier hier ist einfach erbärmlich. Der Autor sollte mal in meinen Unterricht für angemessene Kritik kommen. Der Terror hört nicht auf. Yes, stop that terror!

    Und noch was für diese Experten: Kritik ist zwar subjektiv… nur ich gestatte es einfach nicht, dass solche Weichspüler mit dem Gen für gar nichts hier Gehör verdienen sollen. Das Internet sollte unter meiner Kontrolle stehen, so wahr ich George W. Bush heiße. Hier sind auch Kinder und Jugendliche, die diesen Unsinn nicht einzuordnen wissen, Frauen, Kinder sowie diese unterbemittelten Leutchen von Oberkritikern. Ich kann das Geschreibsel einordnen und unterordnen, wenn ich will, wie ich will – I’m the president! Und hört mit dem Quatsch auf. Or I will stop that terror together with my cat – called „Attack-Cat“.

  • Liebesbotschaft 22. 12. 2009 at 9:49

    Hallo Ihr unfähigen zur innigen Liebe. Ich sende Euch einen Gruß mit einem Geschenk, dass Euch alle lieben lässt. Der Film ist von Gott zur wunderbaren Erleuchtung gemacht worden, durch die Hände der Menschenkinder. Nehmt Euch Zeit und lernt es Dinge zu lieben! Ihr seid doch alle unbrauchbar, Nichtsnutze, Luftverschwender und richtig unsauber auch noch, einfach lieblose Geschöpfe, die nichts, rein gar nichts können. Soll ich Euch ne Stulle schmieren und helfen aufzuräumen? Es tut mir Leid… nehmt meine riesige Liebe und lernt den Film, nein diesmal nicht euch selbst, wie Ihr dick und nackt vor dem Spiegel steht, zu lieben.
    Good buy – Guten Einkauf… schließlich ist Weihnachten

  • benny 22. 12. 2009 at 10:42

    sry @binding. klar gibt es immer kritik aber wieso diesen film nicht einfach mal nur auf sich wirken lassen, nicht soviel hinterfragen und acuh wenn diese hintergründe öfters in filmen auftauchen ist avatar trotzdem sehr gut gemacht, keine frage!!!!! man will in diese welt selbst eindringen und das ist der zweck der sache!

  • nikolaus-online 22. 12. 2009 at 10:53

    Hey ihr drei,

    auch von mir einen Dank für die ehrliche Kritik. Sehr lesenswert! Ich bin was Avatar angeht eher auf Renigtons Seite, da mich der Film mit seinen wahnsinnigen Bildern echt vom Sessel geflashed hat. :)
    Ich würde eher dahin tendieren, dass die sehr eindimensionale Geschichte mit ihrem mangelnden Tiefgang und ihrer Berechenbarkeit mehr Raum lässt um sich auf die Machart und die Technik zu konzentrieren.
    Ich konnte mich entspannd zurücklehnen und die Geschichte wirken lassen während die wahnsinnige 3D-Technik einem die Hose öffnet. :)
    Und zu der Ethnik-öko-Diskussion: Das Thema mag abgeschmackt sein, aber abgehakt ist es dadurch nicht. Ab und an finde ich es ganz erfrischend wieder einen Spartenfilm serviert zu bekommen – auch wenn ein paar Überraschungen und ein weniger heroisches Ende auch nicht schlecht gewesen wären.

    Also ich wurde 2 1/2 Stunden bestens unterhalten und hab mir den Film auch schon auf meiner „hol ihn dir als Blu-Ray damit du was zu sabbern hast“-Liste vermerkt. Basta.

    Ach und nochwas: Wer behauptet der Film könne „zu keinem Zeitpunkt Emotionen wecken“ der übertreibt. Der Film hat durchaus auch erzählerisch seine Momente – auch wenns nicht wirklich viele sind.

    Grüße aus Bocholt!
    Nikolaus

  • nikolaus-online 22. 12. 2009 at 11:05

    Ach Batzman: Du könntest mir mal erklären, warum du 2012 für seine furchtbare Story und seine brilliante Technik 3,5 Sterne gibst – und Avatar aus gleichen Gründen schlechter abschneidet. :)
    Ich hätte umgekehrt bewertet.

  • no*dice 22. 12. 2009 at 11:31

    @benny:“wer diesen film schlecht findet, der hat ihn einfach nicht verstanden sowie die hintergründe mit der natur die gezeigt werden!!!!”!!!!!!!“

    LOL²

    Hintergründe mit der Natur und so, ist schon klar. Das verstehen wirklich die wenigsten. Die Story war ja auch so vertrackt.

  • Emanon 22. 12. 2009 at 12:12

    Eine Zeit lang fand ich die Besprechungen und Kritiken hier ja ganz interessant…….mittlerweile hat das Ganze nur noch den faden Beigeschmack einer Gruppe Möchtegern-Film-Kritiker die in allem etwas aussergewöhnliches und wertvolles finden wollen.
    Einfache Unterhaltung – sich mal entführen lassen – einen Film einfach mal wieder mit den Augen eines Kindes erleben……das gibt es hier nicht mehr !!
    Möglichst verschachtelte Sätze – Verbalmasturbation – ist alles was man hier noch findet.
    Schade !

  • Papa 22. 12. 2009 at 13:22

    Oberflächlich ist stets die Aussage vom Betrachtenden/Urteilenden. Die behandelte Sache selbst bietet beliebige Tiefe. Die Herren Kritiker brauchen offensichtlich immer oberflächlich abgreifbare komplizierte Sachen – am besten im Kino – als Unterhaltung bis hin für Kinder und Familien in der Weihnachtszeit! Oh, was haben wir uns früher Indianer Jones angeschaut… wir waren so schlecht! oder doch gut, weil wir was für uns entdeckt haben?

    Wer weiß, welchen Schund du dir heimlich nachts anschaust!!

    in jeder Friedensdemo auf der Straße werden klar lesbare Plakate geschwungen…. in der musik herrscht oft einfachheit um menschen feiern zu sehen… hör nur mal genauer hin… das ist z.b. in der kunst ein übliches mittel… u.a. in der malerei… selbst in den uralten traditionellen mangas die die jungen leute heute wieder mögen, symbolhafte Stile in der klassischen Malerei

    was soll das also… es geht darum, ein zeichen zu setzen… und das von hollywood… ist doch respektabel… sie haben mal nicht den menschen gelobt… sie haben ihn zum feind gemacht…

    aber du hast recht… lieber hätten die tollen amerikaner wieder alles platt machen sollen … wunderbar

    lass uns doch nur abgedrehte vertrakte kunstfilme sehen… hilfe nein

  • General Zod 22. 12. 2009 at 15:16

    Avatar ist absolut gut-top Unterhaltung!
    Hier mal ne Kritik von vernünftigen Leuten:
    Avatar – Aufbruch nach Pandora, das heisst: Blockbusterkino par excellence. Jeder darf sich nehmen, was er will. Viel wichtiger aber: James Cameron hat eine erstaunliche Welt erschaffen und wird dem einen oder anderen wieder vor Augen führen, wofür Kino und Filme eigentlich gemacht sind. Im Kinosessel abzutauchen in eine andere, faszinierende Welt. Für eine Zeit bewusst träumen zu dürfen. Wer Avatar im Kino verpasst, ist selber Schuld.

  • benny 22. 12. 2009 at 16:27

    @ zod du hast absolut recht, ABSOLUT mit dem abtauchen und träumen. dies ist mir definitiv passiert. an einer stelle als er diese rede hielt und die stämme zusammenführen wird ist über mich gekommen.

  • no*dice 22. 12. 2009 at 19:57

    Das hört sich so nach Joghurt Werbung an: „wer da nicht hingeht“ „abtauchen und träumen“ „bewusst eine andere Welt genießen“ och nö, weeste!
    Mir ist immer noch schade ums Geld. Ich will solch Camerons Finger im Po ja keinem in Abrede stellen, sicher kann bei sowas auch noch ein Mitdreiziger Gänsehaut kriegen beim Zusammenführen der Stämme oder voll so auf den Umwelttrip kommen, bitte bitte.
    Generell halte ich es filmisch weder für faszinierent, fesselnt oder inovativ wenn mir nur preteen Gedöns vorgesetzt wird, auf allen Ebenen.
    Wenn einer ne Welt fazinierent findet die aussieht wie nen Poster von nem GOA Nerd, auch bitte.

    Mich erinnert der Hype und das Gefühlsgedusel (incl. „tollgefinde“ bei einem Werk das nichts anderes will als „tollgefunden“ werden) mancher Konsumenten eher an die eröffnung vom Alexa.

  • benny 22. 12. 2009 at 20:14

    @dice was willst du eigentlich hier ? du labberst echt nur mist und nicht etwas produktives, noob.bist bestimmt son möchtergern macho der ein ganz weichen kern hat lol

  • Plastikman 22. 12. 2009 at 21:50

    hmm… also ich bin dafür, dass dice öfter mal Kommentare zum Besten gibt! sooo schön geschrieben… ^^

  • Plastikman 22. 12. 2009 at 22:29

    Achja… zum Film mach ich jetzt kein Fass auf, sondern stimme einfach Renington in allen Punkten zu ;) Ich hätte mir nur wirklich bessere Film- Musik gewünscht…

  • Batzman 22. 12. 2009 at 23:22

    @benny

    what dice said.

    und wenn du nochmal labern mit zwei B schreibst spreng ich deinen Hamster.

  • Christian D. 23. 12. 2009 at 1:22

    Komme gerade aus dem Kino und bin etwas zwiegespalten. Sicher ist die technische Leistung beeindruckend. Allerdings ist die Story wirklich aus versatzstücken zusammengebaut und alles andere als orignell, weder von der Grundstoryline noch von der Inzenierung her. Es gibt Filme bei denen ging das beides besser zusammen. Erst dann wird der Film wirklich großartig. Meiner Meinung zum Beispiel bei Matrix (es gibt nur einen Matrixteil!) oder der Star-Wars Triologie (same here). Auch bei HdR passen die Bausteine einfach besser zusammen.

    Ich finde auch nicht das Cameron hier eine Welt erschaffen hat, dafür waren die Versatzstücke einfach zu kurz und „mythisch“. Die wirkliche erschaffung der Welt passiert im Kopf des Betrachters und da der Film hier so schwammig bleibt ist diese je nach Blickwinkel nun mal toll oder Mist. Jeder Kopf denkt anders. Aber diese kreative Leistung ist nicht die von Camerons.

    Gute Technik kann „einfach“ kopiert werden, ein gutes Skript nicht. Ich freue mich einfach auf bessere Filme mit Avatartechnik.

  • sean 23. 12. 2009 at 13:28

    Alle drei Reviews gut geschrieben.
    Meine Meinung zur Handlung (Ethnoeintopf vs. Marines): Jim Cameron hat hier sicher z. T. die Dünnbrettbohrervariante im Bereich Drehbuchtiefgang gewählt, aber wohl auch zu Recht. Mal im Ernst, der Film hat ein perfektes Timing, kommt sofort zur Sache und bleibt die ganze Länge auf Geschwindigkeit (auch wenn zwischendurch ruhige Phasen sind). Hätte man die Jungs von der Company und von den Militärs mit mehr Tiefgang gezeichnet, hätte man damit auch das Tempo rausnehmen müssen. Wozu? It’s Entertainment, keine soziologische Studie.

  • benny 23. 12. 2009 at 16:20

    skript sowie technik kann man immer kopieren

  • no*dice 23. 12. 2009 at 17:28

    Copy Paste Error. Alleine das hier:
    http://www.spreeblick.com/2009/12/23/warum-star-wars-episode-1-mist-ist-in-70-minuten/#more-26403

    wird dem halbe Milliarde CGI Klumpen verwehrt bleiben. Das Maß an Kritik das einem Film zu Teil wird bestimmt hier ganz klar Klasse und die möglichkeit in Granit gemeißelt als Referenz zu gelten.

    Mein über alles geliebtes Zitat:
    In fact this is so genius, I have a feeling that G.Lucas had nothing to do with it“

    Just F*ckin LOLOLOL so damn right.

    Grüße

  • genervt 23. 12. 2009 at 19:15

    Schon gehört? Avatar soll eine Trilogie werden.
    Daß meine Enkel das noch erleben dürfen!

  • Johnnie Foxtrott 23. 12. 2009 at 21:03

    Ich finde euch echt langsam peinlich. Erst die „Review“ von „Public Enemy“, und jetzt das hier – alter Schwede! Keine Ahnung haben aber sich selbst verdammt wichtig nehmen und das auch noch nach außen tragen.

    Weißer Macher – mir fehlen echt die Worte!

    Und wer nicht bemerkt hat, dass es in dem Film kein einziges mal regnet, der sollte echt seine Meinungen in der Popcorntüte lassen.

  • Hugo! 23. 12. 2009 at 22:30

    Hab es in 3D gesehen und muss sagen ich fand ihn recht gut.
    Kann jetzt direkt nichts negatives sagen, außer, dass ich die Blauen Teile etwas schwuchtelig fand ;)
    Aber ich war mit meiner Schwester seit langem mal wieder mal im Kino und sie fand ihn großartig, meinte dass sei der Beste Film überhaupt etc. :)

  • Ave 23. 12. 2009 at 23:01

    laber laber laber.
    Ich komme gerade aus dem Kino und bin einfach nur begeistert.
    Über die Technik muss man nicht reden, unglaublich!
    Mir gefiel sogar die Story und die blauen Katzenmenschen, auch.
    Die Characktere waren etwas zu farblos und einige widerrum überzogen.
    Die Musik war echt kein Kracher. Und das Ende war mir etwas zu happy.
    Dennoch geil geil geil.

  • Flo 23. 12. 2009 at 23:24

    @Johnnie Foxtrott:

    Gnah, man kann sich auch an jedem Scheiß aufhängen. In jedem Film gibt es Dinge, die so in der Realität wohl nicht vorkommen, Filmfehler etc. Aber bei einem Sci-Fi-Film zu bemängeln, dass es auf einem anderen Planeten in einem Kinofilm nicht regnet, ist m.E. nach doch sehr zweifelhaft. Wer die pure Realität sucht, der sollte vielleicht lieber aus dem Fenster gucken, anstatt ins Kino zu gehen.

    Mein Fazit zum Film: Handlung mässig, visuelle Effekte atemberaubend gut (3D).

  • Batzman 23. 12. 2009 at 23:37

    So Kinder. Und jetzt machen wir den Spielplatz über die Feiertage mal zu. Man merkt ja jetzt schon teilweise wohin das mit dem Glühwein führt.

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