James Cameron und der Darwinismus

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Oder: Wieviel unterschwelliges religiöses Geschwafel erträgt ein Film?

darwin-avatarIch bin mir gerade nicht ganz sicher und leider finde ich die Mail dazu nicht, aber ich glaube Batz hat mal wieder religiöse Aspekte in Avatar gefunden, die ihn gestört haben. Das passiert aber öfters und ich denke mir inzwischen nichts mehr dabei.

Der folgende Artikel könnte aber jedem etwas Gegenwind geben, der in Avatar religiöse Gehirnwäsche erkennt. Die guten Leute von Scienceblogs, die Wissenschaft so erklären, dass auch Nilzenburger sie verstehen würde, haben sich die Mühe gemacht einen Artikel von der Webseite von Sylvestre Huet zu übersetzen:

Die erste Hypothese, auf der « Avatar » beruht, ist die, dass ein ausserirdisches Leben existiert, welches sehr dem unseren ähnelt. Er lädt geradezu zu einer angeregten Debatte über die Grenzen der Biologie und Kosmologie ein, die sich genau um die Frage des Ursprung des Lebens dreht : War das, was auf der Erde vor 3.8 Milliarden Jahren auf der Erde passierte, ein angesichts der verfügbaren Ingredienzien und Umstände ein unvermeidbarer Prozess oder eine fantastische Ausnahme?

Ich möchte übrigens an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen zu erwähnen, dass ich mich immernoch dagegen wehre Avatar zu schauen. Tolle Effekte hin oder her, aber der Trailer hat alles versaut. Ich kriege Traumfänger, Poster mit am Mond vorbei fliegenden Delfinen und Harlekin-Puppen nicht aus dem Kopf, wenn ich diese Bilder sehe. Vielleicht warte ich, bis RTL sich die Rechte kauft und ein fünf Stunden Spektakel daraus macht.

Insofern kann ich mir jetzt keinen Reim darauf machen, ob Cameron eine Lanze für die Darwinisten unter uns bricht. Im Grunde könnte man das über jeden Sciencefiction-Film sagen, aber sind wir mal ehrlich: Man kann auch einiges überinterpretieren. Vielleicht möchte uns Cameron auch einfach nur sagen, dass er am Mond vorbeifliegende Delfine toll findet.

Was meint ihr? Beziehungsweise, welche Filme fallen euch noch ein, die vielleicht für die Evoltionstheorie sprechen und gegen Religion? Viel interessanter finde ich persönlich aber die Frage: Welche Filme fallen euch ein, die so richtig hinterlistig und unterschwellig versuchen religiöses Geschwafel unter die Menschheit zu bringen? God’s Army1 und Stigmata lassen wir jetzt mal außen vor, weil: Cool.

via

Batzman meint:

Religiöse Propaganda habe ich Avatar nicht vorgeworfen. Eher sein halbverdautes Ethno/Naturreligionsdestilat – auf das James Cameron (J.C. – Moment da gabs es doch noch jemand mit den Initialen – okay das erklärt dann auch seine rabiaten Jünger.) letztlich dann nichtmal vertraut, weil er seine Wunder auf eine technologische Grundlage stellt, was dem letzten Rest Mystik und faszination genauso effektiv die Beine wegtritt wie die “Wir machen mal nen Test für die Macht, pusten Sie in das Röhrchen hier. Aha hab ichs mir doch gedacht, sie haben 0,8 Promille-Jedi im Blut”-Idee die Star Wars so plump entzaubert hat.

Das Avatar mit einer weißen, amerikanischen Heilsfigur operiert, einem Auserwählten, der die dummen Kaffer in die Freiheit führen muss, hat sicher religiöse Anklänge – z.B. an Narna – ist aber noch keine Religionspropaganda.

In : Features, Thema

About the author

Bei den Filmfreunden bloggt Malcolm über die wunderbare Welt der seichten Unterhaltung. Auf eye said it before bloggt der freundlichste Filmfreund (Nilz N Burger) über Flausch, Werbung und WTF. Wenn er gerade nicht bloggt, arbeitet Malcolm freiberuflich als Digital Creative, wo er das Internet zu einem schöneren Ort macht. Nichts zu danken.

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78 Comments

  1. Oleg

    @Mal Sehen: Schade dass Avatar auf rtl2 einiges an seinem Reiz verliert.
    Schau Dir diesen Film entweder im Kino an oder lass es komplett bleiben.
    Den nur im Kino,mit 3D-Brille tauchst du in diesen Film ein.
    3D Filme sind zwar ganz nett aber nicht zu vergleichen wie Avatar mit der gebotenen Technik umgeht.
    Ich mochte den Trailer auch nicht, aber ein Trailer ist halt nur ein Trailer.
    Oder trinkst Du heute kein Bier nur weil Du es als Kind probiert hast und es Dir nicht schmeckte?
    Eben.
    Laß das Bier nicht schal werden.Trink es.
    (Will mit dem Bsp. kein Alkoholismus unter Minderjährigen fördern)

    Zum Thema:
    Ist zwar nicht ein Film um Gott aber doch in die Richtung: Phenomenon.
    Ziemlich viel was bei Scientology “geprädigt” wird ist in den Film verarbeitet.
    Achja und Travolta spielt mit.

  2. The Director

    Es wird ja immer schlimmer: Erst RTL, dann RTL2… Lasst uns Stille Post spielen und danach ein Gerücht verbreiten, dass es Avatar demnächst in 3D OHNE Brille aufm Disney Channel zu sehen gibt ;D

    Das mit Phenomenon ist mir gar nicht aufgefallen, wobei ich mich mit Scientology nicht sonderlich gut auskenne. Ich weiß nur von einem Freund, dass Scientologen sehr aufdringlich sein sollen (unheimlich brrr…)

    Mir fällt spontan nur Narnia ein. Die christliche Botschaft ist aber eher offensichtlich als unterschwellig, also ich mag den Film.

  3. Silencer

    Wie kann man von einem 2D Trailer auf die Qualität eines 3D Films schließen, der eine völlig neue “Lesart” erfordert? Es gibt einfach nichts vergleichbares bisher. Wie kann man Avatar als “Filmfreund” nicht sehen wollen?
    Übrigens: der Film setzt die Effekte größtenteils zur Unterstützung der Handlung bzw. der Aufhebung der Distanz zum Zuschauer ein. Es gibt zahlreiche ruhige Szenen im Film, die Dank 3D besonders eindrucksvoll sind (Labore, Blicke durch Fenster, Quallenwesen etc.). Bitte überwindet euch, ihr werdet es nicht bereuen!

  4. >dp

    Da läuft der genialste, fantastischste und atemberaubenste Film aller Zeiten im Kino und euch Pseudokritikern hier fällt nichts besseres ein als ihn auseinander zu nehmen. Schlechteste und unattraktivste Filmkritiken Adresse im Web .

  5. Drongo

    Also an Darwin hab ich bei dem Film nicht denken müssen. Klar sehen die aus wie wir Menschen, wie bei den meisten SciFi-Streifen. Das sind halt Charaktere mit denen wir uns identifizieren sollen, da gehts um Analogien. Mach das mal mit fünf-beinigen Schwappelaliens.
    Ansonsten ist der Film wirklich nur was fürs Kino. Die extrem detaillierte 3D-Grafik reisst einiges raus. Die Handlung ist ja nun wirklich nicht von Belang. Viele Ethno-Klischees, wie wir im Westen uns das halt so vorstellen. Ich find viel “brisanter”, dass *SPOILER AHEAD* in dem Film ja noch extra erklärt wird, dass die religiösen Motive des Volkes eine wissenschaftliche Grundlage haben (die Bäume, die alle ein riesen Internet bilden). Wozu das? Meinen die, dass es sonst “okay” wäre, die alle umzulegen, wenn es “nur” religiöser Humbug und nichts weiter dahinter wäre? Dann können wir also auch bei uns mit allen etwaigen Ureinwohnern umgehen, wie wir wollen? Nee, das fand ich jetzt nicht so toll…

    Der Film ist gut, aber ansonsten brauch man nicht lange drüber nachdenken.

  6. blaubaum

    Sinnlosester und dämlichster Blogeintrag seit langem.

  7. Thomas Television

    “…aber ich glaube Batz hat mal wieder religiöse Aspekte in Avatar gefunden, die ihn gestört haben. Das passiert aber öfters und ich denke mir inzwischen nichts mehr dabei.”

    Why the face?!

    Im Vergleich zur Überschrift und den Erwartungen, die sie geweckt hat, war der Beitrag jetzt allerdings wirklich etwas dünne. Da hätte sich lieber Batz über religiöse Motive beschweren dürfen.

  8. der_AZ

    Darwin hin oder her. Trailer hin oder her. Sehen dann wissen. ganz einfach.
    mit allen effekten die mir mit der super-designer-brille geboten wurden, hab ich eine welt in mich aufgenommen, über die ich gerne nachdenke. ich seh kein bezug zu einer religion, sondern zu einem lebensgefühl. die verbundenheit mit der natur. das leben ohne geld. ohne besitz. eine utopie? keine ahnung, aber ein super denkanstoss für mich und alle anderen die das gleiche gefühl durch avatar erleben,verstehen und ein stück weit nachempfinden können.

  9. Sebastian

    Sinnlosester und dämlichster Kommentar seit 20.24 Uhr.

  10. Thomas

    Kleiner Tipp: Schreib über Filme, die Du gesehen hast. Meinescheißenochmalgrmbl.

  11. Madvillain

    Word @ 8

  12. Jott

    Hihi, mit “Avatar” wirds den 5F so gehen wie anderen Blogs mit “Tokio Hotel” oder “DSDS”:
    Doofer Film!
    Gar nicht!
    Oh Wohl!
    Selber!
    Menno!

  13. Tim

    Das Ende von “Knowing” :o

  14. Stefan

    An religiöse Dinge hab ich bei dem Film nun überhaupt nicht gedacht, deswegen versteh ich auch nicht Filme mit (Anti-)Religiöser Propaganda und Avatar in dem Titel zusammen zu bringen. Ich glaube darüber macht man sich in Übersee mehr Gedanken. Ich kann mir aber nicht vorstellen das bei diesem Film bewusst irgendwelche Botschaften verteilt werden sollen.

  15. R2

    Also ich habe den Film zweimal gesehen – im normalem Kino.
    -Ich beziehe mich also nicht auf den Trailer ;)
    Ja ich glauben eine Botschaft gesehen zu haben. Die Hoffnung, dass ein Übermächtiges Wesen den Guten beisteht. Es mag Unsinn sein – aber dafür ist es ein Film (sonst kann ich mir die Nachrichten ansehen.

  16. Mal Sehen

    Ich bin entzückt, dass man nur einmal einen relativ erfolgreichen Film nicht interessant finden muss, um die Schmeißfliegen der selbsternannten Filmkritikerprofis anzulocken.

    Reicht es wirklich nur zu schreiben, dass mich ein Film nicht interessiert, und ich ihn deswegen nicht anschauen will, um dann zu lesen, dass ich nur über einen Film schreiben darf, den ich gesehen habe?

    Diese Logik ist so grausam unschlüssig, dass ich lachen muss. Quasi die Monty Pythons unter den Kommentatoren. Danke! Also ernsthaft, jetzt!

  17. nixx

    @8 :

    Was kriegt mann denn für solche Kommentare?

    `Ne Super-Designer-Brille?

  18. Thomas

    @ Mal Sehen: “Schmeißfliegen der selbsternannten Filmkritikerprofis”? Oha. Bis eben dachte ich, wir sind hier unter Filmfreunden. Kein guter Tonfall.

  19. Oleg

    @Mal Sehen:
    Wer einen Haufen in den Garten setzt muss sich nicht wundern wenn die Fliegen kommen…

  20. Ams

    also ich versuche mal das was ich bis vor 3 Stunden im Kino erlebt habe, in Worte zu fassen.
    Man muss kein zweiter Einstein sein um aus Trailern und den Hypes rauszuhören, dass es sich hier um eine finanziell aufwendige Hollywoodproduktion und nicht um ein tiefgründiges Kunstwerk handelt. Die Story ist flacher als der spärliche Humor der hin und wieder versucht durchzubrechen. Ein Warum wird nie beantwortet, auf ein Wieso nicht eingegangen. Man belässt es bei 161 Minuten bunter Bilder auf der maximalen “Effekte pro Sekunde”-Rate. Mir scheint es, dass viele Menschen die Effekte so beeindrucken, dass sie den Sinn einzelner Handlungen etc einfach nicht in Frage stellen. Mir scheint auch dass manche Dialoge so klischeehaft kitschig geschrieben sind um über die flachen Charaktere hinwegzutäuschen.

    Was ich damit eigentlich sagen will: Der Film an sich ist viel zu oberflächlich um irgendwie auch nur im Entferntesten auf irgendwelche wissenschaftlichen oder religiösen Theorien anzuspielen. Er ist viel zu sehr damit beschäftigt, seine grandiosen Effekte zur Schau zu stellen…

  21. Batzman

    Religiöse Propaganda habe ich Avatar nicht vorgeworfen. Eher sein halbverdautes Ethno/Naturreligionsdestilat – auf das James Cameron (J.C. – Moment da gabs es doch noch jemand mit den Initialen – okay das erklärt dann auch seine rabiaten Jünger.) letztlich dann nichtmal vertraut, weil er seine Wunder auf eine technologische Grundlage stellt, was dem letzten Rest Mystik und faszination genauso effektiv die Beine wegtritt wie die “Wir machen mal nen Test für die Macht, pusten Sie in das Röhrchen hier. Aha hab ichs mir doch gedacht, sie haben 0,8 Promille-Jedi im Blut”-Idee die Star Wars so plump entzaubert hat.

    Das Avatar mit einer weißen, amerikanischen Heilsfigur operiert, einem Auserwählten, der die dummen Kaffer in die Freiheit führen muss, hat sicher religiöse Anklänge – z.B. an Narna – ist aber noch keine Religionspropaganda.

  22. Droggelbecher

    Hab den Film jetzt endlich vor kurzem gesehen und habe ihn echt genossen.
    Einfach gutes Popcornkino, mehr nicht, aber auch nicht weniger!
    Wenn ich dagegen hier von Leuten lese das der Film ihnen einen Denkanstoss gegeben hat à la “die verbundenheit mit der natur. das leben ohne geld. ohne besitz. eine utopie?” (siehe 8.) dann finde ich das aber arg lächerlich. Wie ignorant muss man sein das einem popcornkino so etwas vermitteln kann? Die “betroffenen” sollten sich mal lieber den fast 30 jahre älteren “kooyanisqatsi” geben und sich dann noch mal äussern..

    @mal sehen
    Da ich das Argument mit den am Mond vorbei fliegenden Delfinen hier schon mehrmals gelesen habe und es eigtl. für ne nette verbildlichung von Kitsch hielt musste ich dennoch sofort an “Le grand bleue”, bei dem ja genauso eine szene vorkam (und auch teilweise als dvd-cover diente), denken.
    Bereust du deswegen den film gesehen zu haben(Ich nehm einfach mal stark an, dass du ihn gesehen hast)?
    Wenn nein solltest du dir vielleicht doch mal Avatar einfach anschauen ;)
    Ich glaube ich hätte viele (gute!) filme einfach nicht gesehen wenn Kitsch ein aussortierfaktor wäre, denn er ist nahezu unvermeidlich.
    Aber nobody is perfect, auch filme nicht.

    @topic
    I am Legend war unnötigerweise gegen Ende religiös überfrachtet.
    Hatte mir nix erwartet bei dem Film, war dann aber doch angenehm überrascht (ausser bei den schlechten CGI’s) um wieder gegen Ende enttäuscht zu werden…

  23. Schwarzmaler

    Der Film ist tiefreligiös, nur der Darwinismuskommentar geht weit am Ziel vorbei. Der sieht sein Ziel noch nicht einmal. Nein, es geht um die Gaia-Theorie, um den Sieg des Heidentums gegen den römischen Pragmatismus. So wie sich der Konflikt zwischen Kelten und Römern, zwischen Katholiken und germanischer Landbevölkerung, zwischen Indianern und Briten immer wieder abgespielt hat. Tradition gegen Moderne, Gewalt gegen Beharren, das Schicksal als gottgegeben hinnehmen oder die Welt sich untertan machen. Avatar begibt sich mit modernsten Mitteln auf den Pfad einer uralten Irrlehre. Es sei denn, wir wollen Milliarden Menschen ausrotten und den Rest der Willkür der Natur überlassen – samt Krankheiten, Naturkatastrophen, und Hungersnöten. Wir sollten dankbar sein, daß christliche Vorfahren die Drecksarbeit für uns erledigt haben und die Sachseneiche gefällt.

  24. Harrison Bored

    “ich glaube Batz hat mal wieder religiöse Aspekte in Avatar gefunden, die ihn gestört haben. Das passiert aber öfters und ich denke mir inzwischen nichts mehr dabei.”

    Ich stelle mir das jetzt so vor, dass “religiöse aspekte in avatar finden” ein sehr ominöses hobby ist, dem sich batz regelmäßig hin gibt. am kaffeetisch der filmfreunde-wg erzählt er dann so alle zwei, drei tage: “mensch, leute, ich bin mal wieder auf religiöse aspekte in avatar gestoßen, wollta wissn?” mal sehen blickt dann leicht resignierend von seiner zeitung auf, denkt an die worte unseres herrn jesus (stichworte: kelch, vorübergeh’n) und sagt zu batz: “schon wieder? dabei hast du diese woche doch erst drei mal religiöse aspekte in avatar gefunden!” batz, mit vor stolz geschwollener (geschwellter? geschwillter? vergilbter?) brust: “ja, und ich gedenke, wie das so meine art ist, diese woche auch zum fünften und sechsten mal religiöse aspekte in avatar zu finden! denn, ob dir das gefällt oder nicht, es ist nunmal mein hobby und ein schönes dazu, und ich gehe ihm gerne nach!” mal sehen seufzt leise, legt die zeitung beiseite, blickt mit eines geduldigen vaters augen seinem gegenüber in die seinen, hört aufmerksam den erkenntnissen seines gegenübers zu, vergisst darüber auch nicht über das bloß höfliche maß hinaus ein “m-hm” oder “aha” einzuflechten und schreibt schließlich wenig später ins internet die folgenden zeilen:

    “Ich glaube Batz hat mal wieder religiöse Aspekte in Avatar gefunden, die ihn gestört haben. Das passiert aber öfters und ich denke mir inzwischen nichts mehr dabei.”

    Denn fürwahr, es passiert öfters und man muss sich inzwischen nichts mehr dabei denken.

  25. Ingo

    Und alle so: Yeaaah!

  26. reeft

    Klassischer Fall: Knowing.

    Setzt sich auch super aus mit dem Thema bis auf die letzten Minuten.

    MAJOR SPOILERS AHEAD:

    Kaum ein Film hat wirklich die Eier in der Hose um die Erde wirklich mal untergehen zu lassen und alleine deshalb muss man Proyas die Hand reichen, die Studiobosse davon überzeugt zu haben.

    Doch die biblische Botschaft am Ende mit dem Baum hat wirklich alles versaut. Ich spreche nicht von der Idee der Wesen allgemein. Die waren nämlich gut; solange man gedacht hat, die wären Außerirdische. Dann ist das ja noch ganz nett.

    Aber so… nein. Knowing bleibt einer meiner Lieblingsfilme 2009 alleine wegen der brachialen, fast dokumentarischen Actionszenen, aber das Ende…das ist immer wie ein Schlag in die Magengrube.

  27. Kiran

    @ mal sehen: “Ich kriege Traumfänger, Poster mit am Mond vorbei fliegenden Delfinen und Harlekin-Puppen nicht aus dem Kopf” – ha ha ha ha ha ha sehr gut :D

    Und nun zu deinem Beitrag! Wenn du keine Lust hast den Film zu sehen, kann ich dass verstehen. Mir geht es mit vielen Filmen auch so. Komischerweise meide ich bestimmte Filme jahrelang nur wegen des Trailers. Irgendwann dann taucht der Film während eines DVD-Abends auf und BÄM finde ich ihn doch nicht schlecht.

    Also geht mir so, ne!

  28. Tino

    @4 “Da läuft der genialste, fantastischste und atemberaubenste Film aller Zeiten…”
    Ich hoffe ernsthaft, dass Du erst 15 bist und das dies Dein erster Film war, den Du je gesehen hast. Ansonsten ist dieser Kommentar schon ziemlich befremdlich.

    @22 Guter Beitrag.. ich denke, dass dieser kommerzielle viel zu blaue Supergau genausoviel zum Nachdenken anregen soll wie ein Stück Leberwurst. Schon interessant, was hier manche Leute interpretieren wollen.

    Mich schreckt ehrlich gesagt der Trailer ebenso ab. Bei den Delfinen von Mal Sehen mußte ich schmunzeln, genau dasselbe kam mir auch in den Sinn. Kennt jemand diese häßlichen “Ethno”-Sprühbilder aus den 90ern, bei denen alles glänzte und in grellen Farben eine 3D Landschaft kreiert wird?

    Aber ich befürchte, dass diese künstlichen “Schauspieler” immer mehr Einzug in die Filmlandschaft halten werden. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, die Hauptdarsteller verlangen keine utopischen Millionengehälter, werden nie krank oder sterben überraschend während eines Drehs, sie altern nicht oder streiten nicht mit dem Regisseur über Ihre künstlerische Freiheit.

  29. Michael

    Wow, der Film ist so fantastisch und ach so toll, dass ihn nur wenige in meinem Umfeld überhaupt ansehen. Find ich witzig, wie sich hier einige drüber aufregen, dass man einen Film mit total durchschnittlicher Geschichte so toll finden muss. Bei 2012 meckert auch jeder, warum dann nicht auch hier?

    Der Film hat bis auf seine Ausstattung nichts besonderes und die Zeiten sind vorbei, als ich ins Kino ging um nur Effekte zu besabbern.

  30. GunGrave

    Ich werd den Film heute guggn – ja werd ich! ^_^

  31. Mal Sehen

    @Oleg (19): Ja nun, mir müsste nur jemand erklären was der Haufen an der Geschichte war, damit ich das Gesumme im Nachhinein verstehe. Kaum schreibt man, dass ein Film uninteressant wirkt, fühlen sich diejenigen, die den Film toll fanden, angegriffen und krakeelen lautsta…

    …Moment, jetzt erkenne ich auch den Zusammenhang mit der Religion!

    @Kiran (26): Ja, das passiert mir auch öfters. Wer weiß, vielleicht auch bei Avatar. Dass ich ihn mir im Kino anschauen werde, halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Ein Trailer macht für mich schon einiges aus. Natürlich ist es kein 100%iger Garant, dass der Film so wird, wie der Trailer, aber wenn ich schon mit einem schlechten Gefühl ins Kino gehe, hat es der Film einfach schwerer.

  32. Oleg

    @Mal Sehen
    Der Haufen war dein Beitrag der hier die ganze Zeit kommentiert wird.
    Provokativ schreibst Du dass aufgrund des Trailers dieser Film nicht angeguckt wird.
    Ich rege mich nicht auf dass Du auf den Trailer nicht reagierst.
    Ich finde es einfach nur schade, dass Du ihm aufgrund des Trailers keine Chance gibst.
    Schließlich scheint dieser Film einigen Leuten gefallen zu haben.
    Ob Du Dir den Film jetzt reinziehst oder nicht , wollte ich nur eine Empfehlung abgeben.
    Und nein bin nicht 19.
    Und selbst wenn, was hat das Alter mit der Meinung zu tun?
    Schließlich gibts genug 40 Jährige die nur Blockbuster gucken oder 18 Jährige die sichWoyzeck oder Panzer Kreuzer Potemkin reinziehen.
    Also Kopf hoch alter Mann.

  33. Lalala

    Hab mir beim weihnachtsverdauen a paar stanley kubrick filme
    reingezogen. Jeder effekt bei ihm unterstreicht die atmosphäre
    oder bringt die story vorran. Bei avatar is doch der effekt nur da
    um da zu sein ohne sinn. Hat mich an den typischen experimentalfilm
    erinnert der auf nen coolen effekt basiert aber nich kapiert das es
    nicht besser wird wenn man das 30 min lang wiederholt.

  34. Mozzerino

    @Mal Sehen
    Jetzt muss ich aber schon auch mal sagen: So richtig versteh ich Deine Motivation nicht, diesen Post zu verfassen.
    Du hast AVATAR nicht gesehen und auch keine Lust darauf.
    Aha. Und? Was genau ist daran jetzt wissenswert? Ist ja in Ordnung, kommt in den besten Familien vor, dass einen ein Film nicht bockt, aber dann verfass ich doch keinen Post indem ich das großspurig verkünde (vor allem wenn der Film gerade Rekorde im Kino einfährt, die komplette Filmwelt darüber spricht und er offensichtlich viele Fans hat).
    Oder ist das so ein “Ich nehme übrigens nicht am Hype teil!”-Ausruf?
    Wenn Du AVATAR nicht sehen willst – okay, geschenkt. Aber dann schreib doch keine Posts über einen Film (bzw. dessen tiefere und unterschwellige Aussagen), den Du weder gesehen hat, noch ein Interesse daran hast, es zu tun.
    Das ihr mit solchen Posts den kleinen Trollen und empörten AVATAR-Fans einen Riesentrog Futter hinstellt muss Dir doch schon vorher klar sein.
    Ich mag übrigens keine Fischstäbchen. Wollt ich nur mal so gesagt haben. Aber ich wollt schon mal über die Panade von Fischstäbchen diskutieren, ob sie zu knusprig ist, oder auch vielleicht zu matschig. Kann ich zwar nicht beurteilen, ich hab noch nie welche gegessen, aber drüber reden wollte ich schon mal.

  35. Mozzerino

    Ach ja, zu den anderen Themen noch:
    Dieses Konzept vom “Weißen Heilsbringer” gilt für AVATAR meiner Meinung nach deswegen nicht, weil die “Weißen” hier ja auch die eindringenden Zerstörer sind. Gäbe es also gar keine Menschen, wäre der menschliche Retter gar nicht nötig.
    Zu der Diskussion um zu menschlich aussehende Aliens kann ich nur sagen:
    Das ist die idiotischste Debatte überhaupt. Und ich habe jetzt auch gar keine Lust zu erklären warum. Wer das nicht von selbst kapiert, ist selbst schuld. Für alle, die über den wissenschaftlichen Aspekt von AVATAR mehr wissen wollen, verweise ich auf folgenden Artikel: http://www.aintitcool.com/node/43440

    Und zum Thema unterschwellige religiöse Botschaften in Filmen kann ich nur schreien: TWILIGHT! Das beste Stück Propaganda, dass sich die Mormonen seit langem ausgedacht haben.

  36. shortee

    die ethno-gaia-story in avatar fand ich wieder erwarten garnicht schlimm, eher die lieblosen dialoge und das wiederliche, klischeebehaftete böse-firma-und-militär-überfällt-einen-planeten-setting.
    das ist dermaßen unglaubwürdig…

    religionsbashing vom feinsten:
    the man from earth – *spoilerahead* wow, ich meine WOW. da sitzt dann einfach mal “jesus” (nicht gottes sohn) und berichtet wie er den menschen etwas lehren wollte und sie machen mystischen manipulationsdreck draus. großartig.

    zum thema hinterlistig religiös das ich schreien musste:
    i am legend – die tussi bekommt ne message von gott, der ihr verrät wo die letzte kolonie ist und die findet sie am ende tatsächlich dort… aaaahhhh (ich habe wirklich laut geschrien als das am ende kam). wie kann man so einen “gottesbeweis” in einen film packen, der ansonsten nichts religiöses an sich hat. schrecklich.

  37. hakka

    Ich war grade in Avatar, und ich bin mit der Motivation ins Kino gegangen 2 Stunden lang Effekte zu bekommen. Die hab ich gekriegt, das war gut. Was ich jetzt aber nicht verstehe sind die Leute, die diesen Film als das Wichtigste was dem Kino seit Jahren passiert ist anpreisen. Effekte sind mit den Jahren immer besser geworden, da reiht sich Avatar einfach ein und legt die Messlatte etwas höher.
    Wenn ich in Transformers 2 gehe, weil es da dick Kracht werd ich dumm angeguckt und mir wird gesagt so einem dummem Mist könnt ich mir noch nicht angucken. Wenn ich Avatar gehe, der meiner Meinung nach nur ein zweiter/dritter Transformers ist, heißt es plötzlich das sei große Filmkunst, da Cameron der Regisseur ist.
    Mal im Ernst, das finde ich dann doch verlogen.

  38. Sanddorn

    Keine Panik, nächstes Jahr kommt Avatar – the last airbender in die Kinos. Dann wird alles gut. Avatar, nur echt mit dem Pfeil auf der Glatze!

  39. TopF

    du hast doch nicht ernsthaft transformers mit avatar verglichen? o.ô

    @mal sehen:
    dein film gebashe ohne den film gesehn zu haben ergibt für mich einfach keinen sinn.
    der film ist ethnokitsch³, ja
    aber delphine vorm mond springend und traumfänger…das sind niemals vergleichbare bilder,die diesen film in irgend einer weise repräsentieren,
    der film reiht sich in die filme camerons, ohne tiefgang..(wo wir noch einen religiösen film hätten, nämlich terminator1:john connor auserwählter bla retter der menschheit)aliens,T1,Titanic…all diese filme hatten eigentlich eine flache story, genau wie T2.denkt mal nach
    cameron hat nie(!) tiefgründiges abgeliefert.
    aber.. cameron hat wieder mal einen film ins kino gebracht wie ich ihn vermisst habe: groß, spektakulär,und keinesfalls zu flach.
    mal ehrlich.. seht euch seine filme an, da war nie wirklich tiefgründiges bei. und die story des filmes ist bis zum ende fesselnd, wie der rest der cameron-filme.
    es ist und bleibt eines seiner filme.
    und die waren immer gut.

    @MAL SEHEN
    sieh ihn dir an,wenn du T1 oder Abyss gut fandst,du wirstmerken, er hat sein handwerk nicht verlernt ;)

  40. Bob Hewley

    @22 “Wenn ich dagegen hier von Leuten lese das der Film ihnen einen Denkanstoss gegeben hat à la “die verbundenheit mit der natur. das leben ohne geld. ohne besitz. eine utopie?” (siehe 8.) dann finde ich das aber arg lächerlich. Wie ignorant muss man sein das einem popcornkino so etwas vermitteln kann? Die “betroffenen” sollten sich mal lieber den fast 30 jahre älteren “kooyanisqatsi” geben und sich dann noch mal äussern..”

    danke! das ging mir auch durch den Kopf!

  41. Furzgeräusch

    Ein Film voller Liebe, Sexualität und aufrichtiger Empfindungen. Der erste große transzendente Film des 21. Jahrtausends, der die Gefühls- und Bilderwelt der kommenden Jahre und damit verbunden auch das Bild von uns selbst, was wir wollen, wie wir sein werden und welche die unsrige Rolle im ewigen Kreis des Seins ist, entscheidend prägen wird. Eine Epiphanie des Geistes, der seiner selbst ansichtig wird. Danke, James Kameron!

  42. Bob Hewley

    …trotzdem werd’ ich mir diesen Popcorn-Effekt-Film demnächst mal reinziehen…. aber nicht zu dem Preis!
    13,50€ für eine Computereffekt-Orgie? …o0
    also…. 13,50 pro Karte… für nur EINEN Film! o0

    ja… solange sich genug Leute finden um an endloslangen Kinokassenschlangen anzustehen, sich in überfüllte Kinosäle zu zwängen und von tuschelnden “Filme-nicht-geniessen-Könnern” auf der Rückbank genervt um vom Vordermann die Sicht versperrt zu bekommen…. solange wird die Melkkuh Kinobesucher weiter ausgequetscht werden.
    (und ich spreche noch nicht von zensiertem deutschen Versionen oder DVD/ Filmrollenhüpfern zur Premiere….)

  43. no*dice

    @ #4

    “Da läuft der genialste, fantastischste und atemberaubenste Film aller Zeiten im Kino und euch Pseudokritikern hier fällt nichts besseres ein als ihn auseinander zu nehmen. Schlechteste und unattraktivste Filmkritiken Adresse im Web .”

    Na bei so Weißsagern bleib ich doch gleich in der Kneipe hocken. “Aller Zeiten”, glaubste nur weil du die Bild im Frühausschank kaufst hast du das Zeitfenster geöffnet?

  44. no*dice

    @lalala, #33: +1

  45. Silencer

    @mal sehen
    Ich fühle mich nicht angegriffen, weil ich den Film toll fand und du nicht. Ich finde es nur verachtenswert über etwas zu urteilen, was man nicht erfahren/erlebt hat.
    Ich hatte bei Avatar auf jeden Fall das intensivste ERLEBNIS seit ich Kunst (Filme, Serien, Comics, Bücher) konsumiere. Am ehesten kann ich es mit dem Kopfkino beim Lesen von Comics beschreiben, nur dass man bei Avatar auch direkt visuell abtauchen kann.
    Ich frage mich jedoch, was ich gesehen und gefühlt habe, was einigen hier anscheinend verwehrt blieb. Vielleicht konnte ich auch einfach abschalten, wie es alternativen Filmkritikern bzw. -machern quasi als Fluch der eigenen Profession nicht möglich ist. Fakt ist, dass man sich diesen Film erarbeiten muss. Mein Schwager hat es so ausgedrückt: “Mein Intellekt hat sich 45 Minuten dagegen gewehrt, sich den 3D Effekt aufzwingen zu lassen. Doch dann hat mich der Film nur noch G.E.F.I.C.K.T.!”.

  46. Silencer

    Deshalb ist er auch so lang, denn die Gewöhnung an das 3D Sehen dauert etwas. Und genau das wollte doch Cameron: Nicht den besten Film aller Zeiten, sondern ein nie dagewesenes Film-ERLEBNIS. Darum hat der Film auch so eine dünne Story, denn mehr Story wäre der Overkill gewesen. Ich war so fasziniert von dem neuen Sehen, den plastischen Cockpits, der krassesten Weltraumszene ever ganz am Anfang (Leute, jedem der Sci-Fi liebt platzt dort die Hose). Jedem Kritiker kann ich nur empfehlen: Schaltet euer kritisches Hirn ab (ja, das muss auch mal sein), raucht ne fette Sportzigarette, trinkt noch ein, zwei Bierz, taucht ab und lasst euch mal so richtig rannehmen!!!!

  47. no*dice

    Ungefähr das wollte ich mir Camerons Daumen im Arsch der Konsumenten ausdrücken. Bin mir sicher das der Daumen bei manchen auch in den Mund wandert und wieder zurück. Egal, wem es gefällt.

    Grüße

  48. Lalala

    Wenn ich rumschrei das ich den besten film ever gemacht hab muß
    ich mir ja wohl gefallen lassen wenn mich jeder daren mist.

  49. Unwichtig

    Was haben denn nur immer alle mit Narnia? Der sonst von mir sehr geschätzte Rüdiger Suchsland hat sich in diesem Zusammenhang eine mordsmäßige Peinlichkeit erlaubt und vom baldigen Untergang der liberalen Demokratie orakelt (die Christen kommen!) und auch hier wieder …. warum werden dem Film Dinge vorgeworfen, die an anderer Stelle nicht einmal wahrgenommen werden? Ist denn Aragorn in HdR keine weiße Heilsfigur? Oder was ist mit den Haradrim/Südländern? Dunkelhäutig und primitiv, im Film von arabischem Aussehen usw. … keinen Menschen scheint das zu stören! Und was soll das denn heißen, “hinterlistig und unterschwellig religiöses Geschwafel unter die Menschen bringen”? Ist denn irgendein x-beliebiger areligiöser Streifen aus der Sicht eines Gläubigen nicht weniger Meinungsmache und Weltbildvermittlung? Und im Zweifelsfall vielleicht genauso hinterlistig und unterschwellig? Man kann doch von beiden Seiten profitieren und sowohl religiöse wie auch areligiöse Filme als Gedankenanstoß/Unterhaltung/whatever auffassen, ohne sich gleich in das Hauen und Stechen irgendeines Gesinnungskrieges verwickelt zu sehen. ..

  50. Sebastian

    Unwichtig: Genau diese Punkte an HdR wurden und werden immer wieder kritisiert. (Und noch viel mehr, Elben als Herrenrasse etc.) Wie kommst Du also darauf, dass diese Punkte keinen Menschen zu stören scheinen?

  51. Mozzerino

    @Unwichtig
    Wenn Du glaubst, dass über die Rassendarstellungen und die religiösen Konnotationen in HERR DER RINGE noch keiner nachgedacht hat, dann bist Du aber gigantomanisch schief gewickelt. Dazu gibt es tonnenweise Literatur. Logisch, ist HERR DER RINGE ja schon seit mehreren Jahrzehnten ein Klassiker und hat nicht erst seit den Peter Jackson Filmen ein Millionenpublikum.

    Über AVATAR hingegen konnte man noch gar nicht nachdenken, denn den Film gibts erst seit einigen Tagen.
    Und vielleicht muss man auch in dieser Hinsicht mal eine Lanze für James Cameron brechen:
    Ständig beschweren sich alle, dass Hollywood sowas von unkreativ geworden ist und nur noch Filme dreht, die entweder:

    1. Sequels von vorher erfolgreichen Filmen sind.
    2. Adaptionen von vorher erfolgreichen Büchern sind.
    3. Vorher erfolgreiche Spielzeug aus den 80’s als Vorlage haben.

    Und dann kommt da auf einmal der Herr Cameron her und besitzt die Unverschämtheit, ein originales Werk abzuliefern, dass er sich komplett selber ausgedacht hat. Aber das ist dann auch wieder nicht recht, denn die Hauptdarsteller darin sind blau. Manchen Leuten kann man es echt nie recht machen.

  52. Christian

    Raum für Interpretation lässt eigentlich nur die Evakuierungsszene am Ende. Der Rest hat überhaupt net den Anspruch dazu, wenn ja müsste ja jedes Kinderbuch oder videogame irgendwelche religiöse tendenzen beinhalten

  53. Jott

    @Mozzerino:
    “Ständig beschweren sich alle, dass Hollywood sowas von unkreativ geworden ist und nur noch Filme dreht, die entweder:

    1. Sequels von vorher erfolgreichen Filmen sind…”

    Aber AVATAR ist doch das Sequel zu “Winnetou”…. oder hab ich da was falsch verstanden?

  54. Mal Sehen

    “Ich finde es nur verachtenswert über etwas zu urteilen, was man nicht erfahren/erlebt hat.”

    @Silencer (45): Dann können wir das Blog doch eigentlich fast dicht machen, meinst du nicht? Zumindest dürften wir nicht über Filme berichten, die demnächst anstehen, weil wir sie nicht erfahren/erlebt haben.

    Und wenn ich mir den 41. Kommentar durchlese, fühle ich mich auch noch bestätigt.

    Nochmal für diejenigen, die offensichtliche Probleme haben einfache Sachverhalte zu folgen: Wenn man sich diesen Blogbeitrag einfach mal wertfrei durchliest, wird man feststellen, dass ich nichts anderes schreibe, als dass mich der Film nicht interessiert. Wie schwer kann es schon sein zu verstehen, dass ein Film trailerbedingt uninteressant auf Menschen wirkt? Muss ich etwa die Frage stellen welche Filme die wehementen Verfechter der Regenwald-Schlümpfe bisher nicht angeschaut haben, weil ihnen der Trailer nicht zusagte?

    Also echt jetzt mal…

  55. Silencer

    @ Mal Sehen
    Schade, dass du nicht etwas zurückrudern kannst. Natürlich bildet man sich ein einleitendes Urteil aufgrund von Bildern, Trailern, Kommentaren etc. Aber so abwertend wie du über den Film zu sprechen, ohne ihn in 3D gesehen zu haben, ist einfach hohl. Genauso wie der (dein) 16. Kommentar.
    Wenn mir ein Trailer nicht zusagt, dann schau ich den Film einfach nicht. Meistens bin ich auch nicht die Zielgruppe und brauch mich nicht darüber aufzuregen. Vielleicht sehe ich den Film später, und er ist widererwartend doch ganz gut. Außerdem habe ich gelernt, dass man oft nicht vom Trailer auf dem Film schließen kann. Das prominenteste Beispiel hierfür ist…ahhh… du weißt was ich meine.

  56. Mal Sehen

    Was gibt es denn zurückzurudern? Der Film interessiert mich sogar jetzt noch weniger, als vorher! Wenn jemand deswegen gleich schlaflose Nächte bekommt, tut es mir nicht leid. Das ist nicht mein Problem.

    Ein letztes Mal, weil es so viel Spaß macht: Der Trailer hat mich abgeschreckt. Dazu kommt: Über den Daumen gepeilt sind 3 von 7 Kommentare, die für den Film sprechen, so agressiv, dass es mich noch mehr abschreckt! Ich denke mir gerade, dass ein Film, der Menschen gefällt, die in Blogs so dermaßen ausfallend werden, wenn man “ihren” Film nicht interessant findet, wirklich nicht mehr als Effektgewichse und so gehaltvoll wie “Fast and the Furious” sein kann.

    Versteht mich nicht falsch: Ab und zu gefällt mir Effektgewichse und ich habe alle Fast and Furious Teile gesehen (allerdings nicht im Kino. Nach dem ersten Teil habe ich die Schnauze voll gehabt, von sonnengebräunten Prolls). Ich bin der letzte, der gutes Effektgewichse ablehnen würde, aber bei Avatar reizt es mich einfach nicht und ich sehe es ganz bestimmt nicht ein “zurückzurudern”, nur weil irgendwelche Fans des Films damit ein Problem haben, weil ich keinen Bock auf den Film habe!

    Und ganz bestimmt lasse ich mir auf meinem Blog nicht den Mund verbieten, nur weil irgendwer es für einen Totschlagargument hält, zu sagen, dass man nur über einen Film schreiben darf, wenn man ihn gesehen hat.

    Dabei habe ich nicht einmal groß über den Film geschrieben (sieht irgendwer einen Review?!), sondern nur als Aufhänger genommen, um herauszukriegen, ob irgendwelche Leser dabei sind, die auch andere Filme kennen, die versteckte Botschaften enthalten.

  57. Silencer

    Alter, bitte lass uns (!) mal wieder relaxen. Ich verbiete dir auf deinem Blog bestimmt nicht den Mund. Du kannst grundsätzlich schreiben was du willst (Meinungsfreiheit ist eines unserer höchsten Güter). Ich hab eigentlich auch was Wichtigeres zu tun, aber der Herr hat mich auf diese Mission berufen :).
    Ich war vom Trailer doch auch enttäuscht. Da hört man jahrelang was von der neuen Filmrevolution und dann sieht man dort nur Standardkost, vor allem die Effekte mit extrem puppenartigen CGI-Figuren. Mir hat dies jedoch geholfen, meine Erwartungen stark nach unten zu korrigieren.
    Doch was hat uns Cameron eigentlich versprochen? Ein neuartiges Filmerlebnis, wobei besonders CGI Figuren in 3D so real wie noch nie wirken sollen. Genau dies hat er voll eingelöst. Vergleiche sind bei Avatar einfach nicht angebracht, denn man kann den Film mangels Alternativen nicht vergleichen und eigentlich auch nicht richtig bewerten.
    Der Film ist nicht nur Effekt-Gewichse den Effekten zuliebe, sondern das 3D erschafft eine neue Wirklichkeit, wo die CGI-Effekte fast ausschließlich die – wenn auch dünne – Story untermauern. Sie sind fast nie zum Selbstzweck da.

  58. Silencer

    Ich finde es schade, dass sich die Kritik fast ausschließlich auf die dünne, märchenhaft klischeehafte Story bezieht, wo der Film doch ganz woanders punktet. So wird von euch der 3D Effekt bzw. das neue Filmerlebnis an sich kaum beschrieben. In welchen Szenen funktioniert 3D besonders gut, wo nicht? Kann das auch in “ruhigen” Dramen funktionieren (bspw. bei “Halbe Treppe”)? Welche Gefahren für Sucht/Flucht/Ablenkung ergeben sich daraus (die Realität sieht nun noch fader aus).
    Stell dir vor, einen “Haus der 1000 Leichen” oder “Starship Troopers” oder “(500) Days of Summer” mit dieser Technik. Aber halt, du kannst dir das nicht vorstellen, wenn du noch nicht auf 3D drauf warst. Also schnell eine extreme Sportzigarette gedreht, Kritikerhirn abgeschaltet, Unterhaltungsgehirn eingeschaltet und vom besten Filmerlebnis seit Ewigkeiten F.I.C.K.E.N. lassen :)!
    Sorry noch mal für die aggressiven Kommentare von Einigen hier, aber wir sind größtenteils so aggressiv, weil wir auch nach Tagen/Wochen immer noch auf 3D drauf sind. Es hat halt geflasht wie noch nie im Kino. Macht dich das nicht ein klitzekleines Bisschen _neu_gier_ig? Denn “neu” ist Avatar auf jeden Fall.

  59. Mal Sehen

    @Silencer: Ich glaube das Problem liegt woanders: Ich habe den Trailer gesehen, wie ich hunderte zuvor gesehen habe, und dachte mir: “Hmm.. Sieht aus wie eine Kitschstory. Nö, kein Bock.” Das war’s! Nicht “Avatar-Fans sind doof.” oder: “Nää, den will ich nicht sehen, weil das mein Image zerstört!”. Einfach nur: “Sieht nach Ethno-Kitsch aus. Ist nicht meins.”

    Mehr ist das nicht! Kein bisschen Neugierde, nichts persönliches gegenüber denjenigen, die ihn un-be-dingt sehen wollen, nüscht!
    Das einzige Problem, was ich jetzt noch habe, ist, dass ein paar Leute (nicht alle und auch nicht die meisten) deswegen so durchdrehen! Sie kriegen mit, dass jemand nicht an dem Film interessiert ist und attestieren Hochnäsigkeit.

    Dazu kommt, dass viele Menschen Filme als Ersatzreligion sehen. Man merkte es auch bei den Filmen, die uns am besten und am schlechtesten gefallen haben. Wie da manche Kommentatoren abgegangen sind, hat mich beinahe geschockt! Da muss man sich dann nicht wundern, wenn man sich über solche Menschen lustig macht. In meinen Augen haben Menschen, die ernsthaft der Meinung sind, dass sie die einzig richtige Meinung haben, es nicht anders verdient, dass man sie durch den Kakao zieht.

    Ich versuche immer durchblicken zu lassen, dass meine Meinung nicht exklusiv ist (klappt vielleicht nicht immer, weil meine Ironie manchmal falsch verstanden wird). Und wenn ich so tue, als ob, dann nur aus zwei Gründen: Ich mag Filme und ich mache mich über diejenigen lustig, die sich selber zu ernst nehmen.

  60. Silencer

    Naja, da bin ich aber beruhigt :). Ironie funktioniert übers Internet noch schwerer als in der physischen Realität, da kann man schon mal was falsch verstehen.
    Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, also bleibt in der uns unzugänglichen absoluten Objektivität (Fundamentalontologie) nur die Sphäre der kollektiven Objektivität des Subjektiven. Diese entsteht, wenn die Muster individueller Wahrnehmung und Erkenntnisleistung mit denen anderer Individuen konvergieren.
    Auf Avatar bezogen heißt das, dass der Film (in 3D!) zumindest visuell revolutionär ist. Sowas war einfach noch nicht da. Und man kann es nur im Kino erfahren. Dabei übertrifft das Ausmaß des visuell Revolutionären für mich alles bisher Gesehenes um ein Vielfaches. Durch die neuartige Technologie tritt auch für mich die Gesamtstory erstmals wirklich in den Hintergrund, denn einzelne szenische Geschehnisse entwickeln nun eine unglaublich fesselnde Kraft (durch ein physisch reales Mitfühlen). Dies ist ein interessantes Phenomen, was man natürlich auch kritisch sehen kann. Hier rollt eine völlig neue Art von Erleben auf uns zu. Dies zu honorieren, ist das Mindeste, was ich von einem Kritiker/”Filmfreund” erwarte, auch wenn er vom Trailer und uns Spammern nicht begeistert ist. Aber dafür muss man sich das Teil schon anschauen.

  61. Andi

    @ Mal Sehen (59):
    Ging/geht mir genauso. Die Story interessiert mich nicht (mehr noch: Die Prämisse ödet mich an). Die Schauspieler interessieren mich nicht. Der Trailer war schnarch (deinen Delfin-Eindruck kann ich exakt nachvollziehen). Und nur für die Optik den zweieinhalbfachen üblichen Eintrittspreis zahlen? Nö. Ich warte mit 3D bis “Alice”, denn da passt es schon rein inhaltlich ganz hervorragend.

    (Und ich find’s ganz witzig, wie verlässlich so ein kleiner “Jehova”-Ruf immer funktioniert; so zum lesen sind die Kommentare hier jedenfalls unterhaltsam.)

  62. Silencer

    Das wird hier wirklich noch zum Religionskrieg :). Mein Heiland ist besser als eurer!

    Auch wenn ich mich gefühlte 1000x wiederhole und ihr Desinteressenten euch einfach nicht begeistern lassen wollt (und natürlich auch nicht müsst): Das Tolle an Avatar ist nicht die Optik an sich, sondern das Gefühl was die neuartige Optik bei vielen Zuschauern hervorruft. Das ist doch der Anspruch von Kunst generell – Gefühle beim Konsumenten hervorzurufen. Zum Glück fühlen wir nicht alle das Gleiche.

  63. SuppenkaZper

    “Vergleiche sind bei Avatar einfach nicht angebracht, denn man kann den Film mangels Alternativen nicht vergleichen und eigentlich auch nicht richtig bewerten.” Silencer #57

    Sorry aber halte ich (ebenfalls jemand der Anonymen Ich-habe-Avatar-nicht-gesehen-Fraktion) für Schwachsinn.
    Mich interessiert Avatar schon (vor allem technisch) und wenn nicht mehr jede Vorstellung voll ist, werde ich ihn mir auch ansehen. Dennoch muss sich Avatar jedem anderen Film im Vergleich stellen. Scheissegal was seine Prämisse ist.
    Avatar IST nunmal ein Film.
    Das Problem ist ja, das eine “innovative, kreative oder wenigstens gute alte Geschichte schön erweitert ” prinzipiell, viel einfacher in den Film einzubringen gewesen wäre, als die ganze 3D Technik.
    Auch Avatar hatte ein Drehbuch. Also muss ich Avatar mit jedem Film messen lassen, welcher ein Drehbuch hatte. 3D oder nicht, spielt da keine Rolle.
    Wenn Avatar technisch soo revolutionär ist, wird mich das am Sonntag freuen, keine Frage. Dennoch wird Avatar für mich dadurch nicht zu einem Patriot eines neuen Mediums, welches kein “Film” mehr ist..

  64. Silencer

    @SuppenkaZper
    “Avatar IST nunmal ein Film.” Irgendwie schon, aber eben ein neuartiger 3D-Film. Und da es noch keinen wie diesen gab, kann ich ihn auch nicht mit seinesgleichen messen. Man kann natürlich sagen, ob einem das Gesehene gefallen hat oder nicht. Und für manche Leute geht ohne eine extravagante Story eben nichts. Avatar ist dennoch irgendwie “Film 1.5″, also noch klassischer Film, aber mit Schuss :). “Oben” war auch 3D, aber dort wurde die Technik ganz dezent eingesetzt, so dass kein krasses mittendrin Gefühl aufkam (ist ja auch ein Kinderfilm, der mir und meiner Tochter sehr gut gefallen hat). “My Bloody Valentine 3D” hat vor allem auf Schockeffekte ins Publikum gesetzt (Hacke mit Auge dran schwirrt mir um die Ohren), hatte aber auch nicht das mittendrin Gefühl und eine extrem schlechte Story, die – im Gegensatz zur mittelmäßigen Avatar Handlung – nicht übertüncht werden konnte.
    Avatar hat nun, zumindest bei mir, völlig anders als ein 2D Film gewirkt. Ich war aber auch extreeeeeeeeem breit. Also bitte ganz viel rauchen vorher. Avatar – der neue Kifferfilm.

  65. no*dice

  66. 3r1

    Dark Star, eindeutig Dark Star!

  67. 69.

    @33
    Danke. Ich finde es toll, wenn Stan Kubrick gelobt wird. Denn der Typ ist genial. Ich sag nur 2001.

    Wer nicht versteht, warum ein Film, dessen Effekte nur zur Beweihräucherung ihrer selbst da sind, einfach nur sch**** werden kann, der sollte sich mal “Story” von Robert McKee durchlesen.
    Und bitte, Leute, disst euch nicht soviel. Ihr seid doch erwachsen!

  68. Urban

    Leute, dreht zuerst mal einem Film, der über 2 Milliarden einspielt und dann reden wir wieder, okay?

  69. Marcel

    Ernsthaft: Avatar ist hohl. Aber wunderbar gemacht. Und niemand setzt Action besser um als JC. Und allein dafür lohnt sich der Streifen.

  70. Urban

    Häh? Habt ihr nichts besseres zu tun, als irgendeine Scheisse zu erfinden von wegen Darwinismus von James Cameron? Die meisten von euch verstehen etwa gleich viel von Religion und Philosophie wie George Lucas vom Filmemachen.

    Tut mir Leid Leute, aber das musste mal gesagt werden.

  71. Mal Sehen

    Aber natürlich kannst du uns mit der jahrzenhte langen Erfahrung aus der Welt der Religion, Philosophie und Film erleuchten, nehme ich an. Wie ich höre, sind deine Studien der Weltreligionen legendär, deine Oscars bringen die Regalbögen zum Biegen und deine Abhandlungen über dem kategorischen Imperativ werden in der siebzehnten Auflage vertrieben?

    Bitte erleuchte uns.

  72. Urban

    Hm… zynisch.. wie? Sehr kreativ…

  73. Urban

    Einige von euch sind wohl eher Filmhasser als Filmfreunde (dies betrifft nicht alle). Ich bitte euch… ihr bewertet die meisten Filme mies… welcher Film findet schon eure Zustimmung? Citizen Kane?

  74. Mark

    @Urban: es ist ja jetzt nicht so, als würden deine Kommentare nicht nach ironischen antworten schreien. Auch wenn man Trolle nicht füttern sollte, aber deine armseligen versuche zu provozieren, sind nun auch nicht unbedingt von Kreativität gesegnet.

    Also, du sprichst anderen die Kompetenz ab Urteile zu Fällen – warum sollte man sie dir zusprechen? Ganz ohne Zynismus: welchen background hast du, um so ein Experte zu sein?

  75. Rolf Hess

    Tja, da muss ich zustimmen. Viele Leute, die diese Internetseite besuchen, wollen nur ihren Hass und ihre Aggressionen in den Kommentaren niederschreiben, die sie z.B. den neuen Star Wars-Filmen oder Indiana Jones 4 gegenüber verspüren, mit echter Kritik hat das wenig zu tun. Darwinismus und Avatar, ich denke mal, dass viele Filme und deren Grundaussagen verschieden interpretiert werden können.

    Bitte, bleibt Fair und objektiv.

  76. Binding

    Es wundert mich, wie heftig hier wegen religiöser Bezüge gestritten wird, weil doch absolut klar ist, dass unsere (Pop)Kultur unter anderem von christlichen Symbolen und Lehren geradezu durchtränkt ist. Natürlich ist der Protagonist in “Avatar” eine Heils- bzw. Erlöserfigur und verweist damit auf Jesus – wie fast immer bei solchen Helden-Erzählungen (erinnert sich noch jemand an “Matrix”???). Das kann man nicht abstreiten. Ob das gut ist, ist allerdings eine ganz andere Frage!

    Filme, bei denen ich einen starken katholischen Einschlag feststellte, der mich ärgerte: “Constantine” und aktuell “Legion”. Echte Horrorfilme sind anders – nämlich böser!

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


    Get the My Neighbor Groot shirt http://buff.ly/1EFUcA2 http://ift.tt/1BEBgm8

    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14