Netter Trailer zur Comic-Verfilmung „The Losers“, dessen Plot verdächtig am A-Team dran ist:
Originally a Special Forces team seconded to the CIA in the 90s, the Losers were betrayed by their handler, Max, and left for dead following the conclusion of their operation. Eager for revenge and the opportunity to remove their names from a secret CIA death list, the Losers regroup and conduct covert operations against the CIA and its interests, uncovering startling operations spearheaded by the enigmatic villain Max, whose influence within the CIA and US government is unparalleled.
Okay,zum neuen Film gibt es geteilte Meinungen, aber “Sherlock Holmes” ist zweifelsohne eine legendäre Figur. Jeder hat mindestens einen liebsten Holmes-Film oder Holmes-Roman. Grund genug für ein Quiz rund um Sir Arthur Conan Doyles berühmten Detektiv. Für moviepilot hab ich mir, zusammen mit dem Kollegen Andreas, eine reihe Fragen ausgedacht, um euer Holmes-Wissen zu überprüfen. Und nein, wir fragen nicht nach der Hausnummer in der Bakerstreet.
[Insert very mean HipHop-Joke here.] Von den Leuten, die schon Terminator und Predator verrappt haben, hier der Aliens-Rap mit jeder Menge Samples aus dem Film. Meine Mami hat immer gesagt, Hip Hop gibt es gar nicht, aber es gibt Hip Hop.
“In another life, Mr. Holmes, you would have made a great criminal.”
Originaltitel: Sherlock Holmes
Herstellungsland: Großbritannien/USA/Australien 2009
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Michael Robert Johnson, Anthony Peckham, Simon Kinberg, Lionel Wigram
Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams, Mark Strong, Kelly Reilly, Eddie Marsan, James Fox Jet Strajker Batzman Nilz N. Burger
In Filmen von Guy Ritchie geh es meist ums Wesentliche. Um markige Typen, kernige Männerallüren und heftige Fausthiebe, um skurrile Marotten, absurde Situationen und schrullige Zufälle. Das Ritchie-Kino ist ein Jungs-Kino, das von männlichen Irrtümern und deren Vereinbarung (oder bestenfalls Versöhnung) mit Geschlechterklischees träumt, das Naivlinge zu Männern reifen und intellektuellen Ballast weit hinter sich lässt.
Wie schön also, dass der Ex-Stecher von Madonna sich nun mit großem Budget an Arthur Conan Doyles legendärer Figur Sherlock Holmes zu schaffen macht, der es als meistverfilmte literarische Persönlichkeit nur noch an einer Blockbuster-Testosteronvariation mangelte – Dank dieser neuerlichen Verwurstung des hochbegabten Meisterdetektivs ist das Holmes-Œuvre aber gewiss um einige verzichtbare Banalitäten reicher.
In „Sherlock Holmes“ geht es, worum es in allen Ritchie-Filmen geht: Um lustige Späße mit lustigen Kerlen. Dieses Mal in einem vergangenen Jahrhundert, aber immer noch in England und immer noch mit viel unverständlichem Gebrabbel. Der Film pflegt, selbstverständlich und erwartungsgemäß und auch leider, mit der eigentlichen Holmes-Figur nur noch eine Namensverwandtschaft, die eigentlichen Wesenszüge des analytischen Ermittlersnobs, der, wenn ihm die Kultiviertheit zu Kopfe zu steigen droht, gern zur Geige greift, werden massenkompatibel und drastisch reduziert. Auf, natürlich, ordentlich Gekloppe (Ritchie ist ein verlässlicher Regisseur), und dem Nachstehlen einer schönen Frau (die ihm in der Vorlage nicht einmal ein müdes Lächeln entlockt hätte). Holmes, der Womanizer.
Ausgerechnet der nun hat sich zurückgezogen in sein stilles Kämmerlein, ist aufgedunsen und süffig, nicht mehr bereit seinen ermittlerischen Dienst zu leisten. Dr. John Watson gelingt es schließlich seinen treuen Kumpanen zu reaktivieren, damit dem tot geglaubten Magier Lord Blackwood endgültig das Handwerk gelegt werden kann. Dabei lässt Holmes dann meist die Fäuste sprechen, sein – trotz Dauerverwahrlosung!? – mächtig durchtrainierter Körper hat mehr Wirkung als jeglicher Spürsinn:
Interessant für alle, die wie ich jeden neuen Schnippsel zu Tim Burtons Film aufsaugen. Läuft ja leider nicht wie erwartet auf der Berlinale, aber dafür dennoch schon bald in allen 3D-Lichtspielhäusern.
Einer der besten Martial Arts-Filme der letzten Jahre war für mich Ip Man, den ich letztes Jahr auf dem Fantasy Filmfest gesehen habe. Der erzählt die semi-biographisch Geschichte von eben diesem Ip Man, dem ersten Lehrer des Wing Chun und einer seiner Schüler war niemand anderes als Bruce Lee. Und weil obiger Trailer zum zweiten Teil nicht allzuviel zeigt, nach dem Klick noch ein paar Szenen aus dem ersten Teil (Amazon Partnerlink: Ip Man (Special Edition, 2 DVDs)).
Disney hatte Miramax schon länger am langen Arm verhungern lassen, seit heute ist Miramax tatsächlich Geschichte. Das Studio, das uns so großartige Filme wie Pulp Fiction, Good Will Hunting, Das Leben ist schön, Tsotsi oder There will be blood brachte, is no more.
Hier Kevin Smith über Miramax:
What Harvey and Bob built from scratch resembled an old studio star-factory; but this time, the stars were the filmmakers. It was a gang (of New York), and like any good gang, it was dripping with street cred. Just being a part of that gang sent a message: I run with rebels.
But Miramax wasn’t just a bad-boy clubhouse, it was a 20th century Olympus: throw a can of Diet Coke and you hit a modern-day deity. And for one brief, shining moment, it was an age of magic and wonders.
I’m crushed to see it pass into history, because I owe everything I have to Miramax. Without them, I’d still be a New Jersey convenience store register jockey. In practice, not just in my head.
Zelda Rubinstein, besser bekannt als das Medium Tangina aus Poltergeist, ist heute im Alter von 76 Jahren gestorben, nachdem sie vor zwei Monaten mit einer Herzattacke ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ich kenne praktisch keine weitere Rolle von ihr, außer ihrem Auftritt in Spielbergs/Hoopers Geisterfilm, aber diese Performance hat sich für immer in mein Gehirn gebrannt.
1998, als James Camerons Titanic Star Wars von der Spitze der Liste der Filme verdrängte, die bislang am meisten Geld einbrachten, schaltete er obige Anzeige in der Variety. Und tatsächlich ist das eine lange Tradition in Hollywood, hier ein Kommentar auf Reddit:
This is actually part of a decades-long tradition…
When the original Star Wars beat the box office record held by Jaws, Speilberg took out a full page ad in Variety that showed R2D2 reeling in the eponymous shark (thanks to toefer for posting this one, too).
Later, after ET retook the record, Lucas ran an ad with R2D2 putting a crown on ET’s head.
Then in 1997 when the Star Wars Special Edition regained top-grossing spot, Spielberg’s congratulatory ad showed a long line of movie characters with R2D2 zipping past to the front of the line.
This ad of ET returning the crown to R2D2 fits in there somehow as well.
Und jetzt würde ich gerne die Anzeige sehen, die Cameron dafür bucht, weil er sich selbst von der Spitzenposition gekickt hat.
Bald ist es soweit: Die letzte Staffel von LOST beginnt nächste Woche und ich muss sagen, dass ich dermaßen gespannt bin, wie man in einer einzigen Staffel alle noch offenen Fragen auflösen will. Und doch freue ich mich gerade wie Bolle!
So, damit die Wartezeit etwas verkürzt wird, haben wir hier noch den Absturz von Flight 815 im wirklich sehr gelungenen 24-Stil:
Habe ich gerade bei IndieWire gelesen: Einer der für mich immer noch visionärsten Köpfe unserer Zeit wird den Vorsitz der Jury der Filmfestspiele in Cannes übernehmen. Das ist so grossartig! Ich freu mich jetzt schon auf die Filmfestspiele mitte Mai. (Vielleicht sollte ich versuchen, mich da zu akkreditieren?) Burton selbst sagt dazu:
“After spending my early life watching triple features and 48-hour horror movie marathons, I’m finally ready for this.”
Da finde ich aber auch. Mindestens. Ehre wem Ehre gebührt. Wer war jetzt nochmal Jurypräsident in Berlin? ;)
Überflüssig zu sagen, dass der erste Teil schon ganz großes Kino war. Wer es überhaupt nicht aushält, kann sich nun die ersten fünf Minuten des zweiten Teils anschauen.
Den kurzen Teaser zu “The Runaways” hatte René hier bereits gepostet, jetzt gibt es zu dem kürzlich in Sundance gefeierten Film auch das Poster zu sehen. Kristen Stewart war schon in den beiden “Twilight”-Filmen großartig, die macht das.
Der spaßige Road-Movie Trip “Friendship!” der Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke als Ex-DDRler auf dem Trip von New York nach San Francisco begleitet, hat einen überraschend guten Kinostart hingelegt. Wenn euch der Film auch gefallen hat, habt ihr jetzt die Chance ein Stück des Films als persönliche Erinnerung zu gewinnen.
Wir verlosen einen der Rucksäcke, mit dem Tom und Veit im Film durch die Lande ziehen. Gewinnen könnt ihr ihn, wenn ihr mir die Antwort auf folgende Frage an gewinnen@fuenf-filmfreunde.de mailt.
Frage: Warum will Veit unbedingt nach San Francisco?
Also: Mailprogramm auf und Antwort schicken. Und zwar bis zum 10 Februar 2009. Rechtsweg gildet nicht, wisst ihr ja.
Ein freudiges “Hurra” für alle Freunde des österreichischen Humors, denn:
Ein altes, nie realisiertes und vom Sohn des verstorbenen Autoren und Kottan-Erfinders Helmut Zenker fertiggestelltes Drehbuch, eines weiteren Kottan-Films mit dem Namen “Rien ne va plus”, soll nun verfilmt werden und in die Kinos kommen.
Das wäre der Hammer. Kottan selbst soll wieder von Lukas Resetarits gespielt werden, der die Figur in den meisten Folgen darstellte. Warum der lakonische Kommissar aus Wien ausgerechnet jetzt wieder kommt, wird wie folgt begründet:
Eine Zeit, in der Geiz, Gier und Peinlichkeit zu Großattributen geworden sind, was sich überall niederschlägt, im Fernsehen, im Stadtbild, im Umgang zwischen den Menschen. Das Motiv seiner Rückkehr liegt in der Notwendigkeit begründet, nach so vielen Jahren einen Kommentar abzugeben.
Ich freu mich tatsächlich sehr. Helge Schneider soll auch mitspielen. Juchuh! Das KANN eigentlich gar nicht schief gehen.
Die Gerüchteküche die sich MarketSaw nennt und nicht immer zu den zuverlässigsten gehört, blubbert mal
wieder. Nachdem schon ein 3D-Release von Ghostbusters 3 annonciert wurde, heißt es jetzt das auch der dritte, seit Ewigkeiten angemunkelte Teil des Gremlins-Franchise eine dreidimensionale Aufwertung erfahren soll. Market Saw spricht vage von “very good information from a top source” die ihm offenbart hätten Gremlins 3 wäre im frühen Entwicklungsstadium.
Gerüchte gab es über die Jahre immer wieder und zuletzt kündigte Warner an den Franchise mit einem DTV-Sequel wiederbeleben zu wollen. Sollte an dem obigen Gerücht etwas dran sein, wäre ja zumindest ein Kino-Release sicher. Ob Gremlins ohne Joe Dante und in wahrscheinlicher CGI-Form allerdings wirklich überzeugend sind, darf bezweifelt werden.
Aus gegebenem Anlaß hänge ich nochmal das Making Of zum genialen DVD-Break an, den ein französischer Fan für die DVD-Version von Gremlins 2 entworfen hat, nachdem es für die Kino und VHS-Fassung ja eigene Störungsvarianten von Dante gab. Warner hat diesen Break natürlich nie genutzt.
Mit Spoilern ist es ja so eine Sache. Genau wie Rezensionen zu Filmen. Wer wüsste das nicht besser als wir und ihr? Meinungen gehen auseinander und im besten Falle akzeptiert man sie, oder macht sich selber ein Bild von einem Film. Ich bin kein großer Freund davon mich von Rezensionen und Meinungen anderer beeinflussen zu lassen, da es gerade bei schlechten Meinungen ab und zu etwas gutes an einem Film finden lässt.
Bei Buried (Trailer gibt es hier) bin ich aber skeptisch. Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass man nicht viel von einem Film spoilern kann, der 90 Minuten lang in einer Kiste spielt, also habe ich mal gelesen, was man bei Filmdrunk darüber denkt. Und schon zeigt es sich, dass es einerseits Meinungen gibt und andererseits Tatsachen, die man berücksichtigen kann, bevor man einen Film anschaut. Und diese Tatsachen klingen, als würde man sich den Kinobesuch sparen können. Alles worüber sich der Autor hier aufregt, sind Dinge, die in einem Film einfach nicht passieren dürfen.
Ich mag Joseph Gordon-Levitt. So ein charismatisches, sympathisches Kerlchen! Und das nicht erst seit (500) Days of Summer. Und weil sich Joseph Gordon-Levitt und Marc Webb auch schon länger gut verstehen, ist es kein Wunder, dass Gerüchte umherschwirren, dass hier ein neuer Peter Parker auf uns wartet. Und was soll ich sagen..? Es wäre eine großartige Wahl!
MTV hat im Zuge des Sundance Festivals Gordon-Levitt zu den Gerüchten befragt und es ist nicht das was er sagt, sondern wie er nichts zu dem Gerücht sagt, was neugierig macht. Wir bleiben dran!
Die Zeit ist knapp und das Wochenende schon wieder halb vorbei. Hier also wieder ein paar Kurzreviews zu den Filmen, die ich die letzten Woche gesehen habe.
Heute dabei: Friendship! +++ Same Same But Different +++ Surrogates – Mein zweites Ich +++ Fame +++ Der Informant!
Friendship! – Deutschland 2010
Tom und Veit (Schweighöfer und Mücke), zwei Jungs aus der DDR machen sich kurz nach dem Mauerfall auf den Weg nach San Francisco. Weil das Geld aber zunächst nur bis New York reicht, steht ihnen ein turbulenter Road Trip bevor, bei dem sie Land und Leute tatsächlich hautnah kennenlernen.
Keine Woche scheint zu vergehen, ohne einen neuen Film nach einem Drehbuch von Oliver Ziegenbalg. Das ist jedoch keineswegs schlecht, denn nach 13 Semester, liefert er auch mit diesem amüsanten Road Movie wieder unkrampfige Kinounterhaltung, abseits der typischen deutschen Beziehungskomödie. Denn auch wenn es natürlich diverse amouröse Verwicklungen gibt, steht hier die Freundschaft von Tom und Veit im Mittelpunkt der Handlung.
Dabei beweist sich die Besetzung als Glücksfall, denn ohne die stimmige Chemie zwischen Schweighöfer und Mücke, fiele es bisweilen wohl schwerer den mal mehr, mal weniger subtilen Episoden auf ihrem Trip durch die Vereinigten Staaten zu folgen. Und auch wenn der abrupte dramatische Twist am Ende, nach dem fluffig-lockeren Tonfall des restlichen Films nicht so 100% gelungen scheint, bleibt ein gut getimter und auch in den Nebenrollen sympathisch besetzer Streifen, der nur in Ausnahmefällen etwas an die Mini-Serie “Wilder Westen inklusive” und “Out of Rosenheim” erinnert.
Same Same But Different – Deutschland 2010
Schönes Set von Anatomie-Postern für den Organ-SciFi-Thriller Repo Men (den Trailer und ein weiteres Poster hatte ich hier gebloggt). Nach dem Klick noch drei weitere Einzelinnereiansichten (< -- schönes Wort, das). (weiterlesen …)
Nur mal so, weil sich die Kommentare “WO BLEIBT DENN…?” häufen: Keine Sorge, kommt. Ich mache aber nicht hauptberuflich Verlosungen, deswegen verzögert sich das etwas (ihr habt ja keine Ahnung wie lange die Vorbereitung des Preismassakers gedauert hat…;)). Ich denke aber das ich das noch vor Ende Januar gebacken kriege (und die 4 Wochen wird man wohl ausgehalten haben, oder?). Also an alle die händeringend warten ein dickes: Sorry!
Und als Entschädigung, hier der Trailer zum nächsten James Cameron Kracher:
Wie man an der Überschrift sehr schön sehen kann, ist The Asylum mal wieder am Start. Diesmal mit ihrem Ripoff zu Guy Richies „Sherlock Holmes“. Und wenn Richie meint, er wolle einen neuen Holmes zeigen, dann hat er diesen Trailer hier noch nicht gesehen.
Ich überlege grade übrigens ernsthaft, Postings zum Schlonz von Asylum nicht mehr unter News zu kategorisieren, sondern unter Filmfun. Würde etwas mehr Sinn ergeben, denke ich.
Ich muß ja zugeben, ich dachte bei dem Poster zu Legion bis vor kurzem noch, es handle sich um ein X-Men-Spin-Off mit dem komischen Engel-Vieh aus “Last Stand”. Ist natürlich ganz was anderes, es geht darum, dass Gott mal wieder Tabula Rasa macht und schlechtgelaunte Engel in Form von tollwütigen Großmüttern auf die Erde schickt. Oder so ähnlich. Erzengel Michael erklärt das in diesem Clip etwas besser:
Relativ hübsches 22minütiges Behind-the-scenes-Special zu “Avatar”, in dem auch der gute alte Stan Winston auftaucht. Kann man sich entweder in fünf Teilen auf YouTube anschauen oder gleich komplett bei yahoo.
PS: Mittlerweile knapp 1,7 Milliarden Dollar Einspiel weltweit nach nur einem Monat.
Das erste superkurze Special zu Tim Burtons neuem Film, es werden sicherlich noch ein paar folgen. Man sieht zumindest einige neue Szenen. By the way: Danny Elfmans Score wird am zweiten März erscheinen und mit Sicherheit die bessere Alternative zum inspired-by-Soundtrack darstellen.
Wer den Witz nicht schnallt, führt ein glückliches Leben, glaubt mir. Nicht googeln, nicht suchen, gar nichts, einfach weiterklicken und das Wort vergessen. For those who know: LULZ!
Wer die vierte Staffel noch nicht gesehen hat, sollte sich dieses Video nicht anschauen, absolute Spoiler-Warnung. (Ich habe es mir natürlich angesehen, obwohl ich die Staffel noch nicht zu Ende gesehen habe, aber ich bin auch Spoiler-resistent und das Ende eines Films bzw der Story macht für mich maximal ein Zehntel des Films aus, viel wichtiger sind Atmosphäre, Inszenierung, Schauspiel, Optik etc., die Story ist nur ein Teil von vielen, aber ich schweife ab.)
In diesem Video spricht Produzent Clyde Phillips über das Ende der vierten Staffel, das in diesem ollen Posting ausgiebig diskutiert wird. Mir reicht ja schon die Aussage „Whoa, krasses Ende“ um zu wissen, was passieren wird, aber that’s just me.
Wow. Alleine die Tatsache, dass Matt Reeves, Regisseur des „Let the right one in“-Remakes, seinen Film mit dem Vampirsexmetapher-Rotz „Twilight“ vergleicht, hat den Film für mich schon jetzt gehörig versaut und ich befürchte das schlimmste.
“I think that what people respond to in ‘Twilight’ is the fantasy of it. It’s such a grand, romantic fantasy, and in a way, the reason why I think there is room for a film like ours is, though it’s a vampire film, it uses it in such a different way. Whereas ‘Twilight’ is kind of a fantasy, this will be a darker, scarier kind of journey. I think it’s really about what sort of emphasis the story takes and how you use the metaphor. The amazing thing about genre films is the way to smuggle in different kinds of themes and things worthy of exploration. I think what so struck me about this story is that what it is exploring is so different and so real.”
Hier der Trailer zum kommenden Klaustrophobie-Thriller „Buried“, der komplett in einem Sarg mit dem lebendig begrabenen Ryan Reynolds spielt. Ich bin ja extrem skeptisch, ob das so funktioniert und ob Ryan Reynolds Schauspielkunst sowas tragen kann, aber ich werde ihn mir ansehen, soviel steht fest.
A U.S. contractor working in Iraq awakes to find he is buried alive inside a coffin. With only a lighter and a cell phone it’s a race against time to escape this claustrophobic death trap.
Morgen startet mit “Wenn Liebe so einfach wäre” mal wieder eine herzige RomCom im Kino und in nicht mal einem Monat ist Valentinstag. Grund genug euch zusammen mit moviepilot mal wieder auf den Zahn zu fühlen. Denn auch wenn die F5-Leser natürlich zumeist ganz harte Kerle sind die zum Frühstück einen Teller Testosteron essen, weiß ich das tief in eich drinnen ein ganz romantisches Herz schlägt, das sich auch eines tief-geseufzten “Ohhhhhhhh”s nicht erwehren kann, wenn sich das Pärchen am Ende des Films endlich in den Armen liegt.
Also losgeklickt und abgestimmt: Welcher der folgenden bekannten Liebesfilme ist euer Liebling. Und ich will nix hören von “My bloody Valentine” ;)
Hier gibts nochmal den Trailer zu “Wenn Liebe so einfach wäre” der im Original auf den simpleren und mehrdeutigeren Titel “It’s complicated” hört.
Zeit für ein weiteres Geständnis: Ich mochte Keinohrhasen. Natürlich war der Film vorhersehbar und Til Schweiger ist alles andere, als mein Lieblingsschauspieler, aber mal ehrlich: Es war schon süß. Und Nora Tschirner ist anbetungswürdig.
…Dachte sich auch das amerikanische Studio Newmarket Entertainment und sicherte sich gleich mal die Rechte. Dazu sagt Schweiger:
“Wir haben den Vertrag jetzt nach fast einem Jahr Verhandlung unterschrieben und es ist eine sehr gute, angesehene Firma, die das machen wollen und ich habe insofern Aktien drin, dass ich, wenn ich will, den Film inszenieren kann und dass ich auf jeden Fall gleichberechtigter Koproduzent bin. Also, ich habe meine, sage ich mal, meine künstlerische Hand, wenn dieses Projekt je zustande kommt – das ist in Hollywood immer abhängig vom Cast, also von der Besetzung …
Eigentlich war ich der Meinung oder bin der Meinung, dass Keinohrhasen als internationales Remake am besten in London angesetzt wäre vom Feeling, weil auch das Vorbild für Keinohrhasen waren eher britische Rom-Coms als amerikanische, also romantische Komödien.”
An dieser Stelle möchte ich übrigens noch ein bisschen Werbung für ein kleines Buch machen, das ich vor kurzem in den Händen hielt: Verantwortlich dafür ist mein hochgeschätzter Professor Klaus Baumgart, der auch für Lauras Stern verantwortlich ist. Und nein: Es hat nicht wirklich etwas mit den Filmen zu tun, sondern erzählt nur vom armen Keinohrhasen, der eines Tages ein Ei findet… Klick
Ich habe vor kurzem erst (500) Days of Summer gesehen und das auch nur, weil mich die Kleine dazu überreden musste. Schon nach ein paar Minuten hatte mich der Film so gepackt, dass ich mich fragte, was ich nur gemacht hätte, wenn die Kleine mir nicht mit Liebesentzug bedroht hätte. Und genau deswegen war die erste Reaktion ein Kopfnicken und ein leises Lächeln.
Given that the studio wants the Spidey reboot to focus on Peter Parker’s high school days, Webb is a good choice. (That’s him in the picture, if you wondered what he looks like.) The Golden Globe-nominated 500 Days has a funny take on young angst, at once romantic, realistic, and fantastical — all necessary elements in a good Spider-Man tale. 500 Days was his first feature film, but he’s done award-winning music videos for such youth-friendly bands as Green Day, Weezer, My Chemical Romance, and All-American Rejects.
Alles wird gut.
Kann irgendwer bitte eine lustige Verbindung zwischen seinem Namen und der Tatsache, dass er den nächsten Spider-man-Film dreht, machen, ohne, dass es zu flach wird? Mir fällt einfach nichts ein. Danke!
“Nimm in Einfachheit alles hin, was dir widerfährt.”
Originaltitel: A Serious Man
Herstellungsland: USA/GB/F 2009
Regie: Ethan Coen, Joel Coen
Darsteller: Michael Stuhlbarg, Simon Helberg, Richard Kind, Adam Arkin, George Wyner, Fyvush Finkel, Katherine Borowitz, Steve Park, Amy Landecker Jet Strajker Batzman
Mit jedem neuen Film bestätigt sich in der Regel meine Kritik am Œuvre der Brüder Joel und Ethan Coen, an deren immer wieder erstaunlichen Kenntnis darüber, wie Film und Filme funktionieren, und wie zwei so begabte Handwerker ihr Talent lediglich für ein selbstgefälliges Demonstrieren eben dieser Kenntnis bemühen. Die Filme der Coens, bei aller Raffinesse, kranken zu einem großen Teil am steten Ausstellen studierter Filmgeschichte und dramaturgischer Tricks, ohne dass sie ihre skurrilen, aberwitzigen, detaillierten Figuren für mehr als nur den immer wiederkehrenden Witz über sich selbst nutzen – ein Film der Gebrüder Coen darf nie Gefahr laufen, allzu ernst genommen zu werden. Und trotz der enormen Kino-Versiertheit der Regisseure, der zweifellos hervorragenden Filmemacher, ist es doch stets nur ein ganz bestimmtes Kino, das sie ehren, plündern, bedienen: Ein nerdiger Eintopf, der nie über den Tellerrand schwappt.
Doch die Coens haben ihre Kino- jetzt um eine Weltsicht ergänzt. Endlich. “A Serious Man” ist nicht nur ein persönlicher Coen-Film, der erste vermutlich, der persönlichste gleich obendrein, es ist auch ein zurückgeschraubter, vorsichtiger, verhaltener Film ohne besondere ostentative Effekte, ohne zwanghafte Flüchte ins Komische und ohne irgendwelchen Stars in den Haupt- oder Nebenrollen.
…
Saturday-Night-Live-Sketch goes Kino. Schwer zu sagen, ob der Film funktionieren wird. Ich befürchte, dass die selbstironisch-trashige Pose sich ihrerseits wiederum doch sehr ernst nimmt, was den Spaß erheblich eindämmen würde. Mal gucken. Und heftig, wie der Val Kilmer mittlerweile aussieht.
Anläßlich des Starts seines neuen Films “Same Same but different”, der am 21.01. in die Kinos kommt, hab ich mit Buck im Rahmen des moviepilot-Filmchecks die Video Collection besucht und ihn dort auf seine unnachahmliche Art davon erzählen lassen, welche Filme ihn inspiriert haben, was seine Lieblingsfilme sind und was er genau in der Porno-Ecke vermisst.
Ich weiß, ich weiß – der Trailer ist nicht neu. ABER: Da wir über den Film hier nie berichtet hatten und er mich letzte Woche in einer recht früh angesetzten Pressevorführung einfach nur begeistert hat, möchte ich dennoch auf dieses wunderbare Regiedebüt von Scott Cooper hinweisen, das hierzulande Anfang März in die Kinos kommt. Jeff Bridges wird dafür als versoffener Countrysänger sicherlich endlich seinen Oscar gewinnen, aber auch Colin Farrell ist überraschend gut. Vormerken, ansehen, toll finden!
Bruce Campbell-Content is hail to the king, baby! Trotzdem: Ich fand „My Name is Bruce“ ja eher so okaaay, netter Zeitvertreib auf DVD zum weggucken und vergessen, aber dann eben doch inkonsequent und… naja, eben allerhöchstens okaaay. Ob ein Sequel jetzt viel besser wird, wage ich mal zu bezweifeln, aber wie ich eingangs erwähnte: Bruce Campbell-Content is hail to the king, baby!
Gegenüber AICN lies Ash folgendes verlautbaren (wollte ich schon immer mal schreiben… „verlautbaren“):
Hello everyone. Bruce Campbell here. This urgent message is short, because my keystrokes are monitored and I fear for my life. My partner at Dark Horse comics, Mike Richardson (normally a very rational and talented man), threatened to have his foot soldiers “crush my spleen” if I did what I am about to do. But the fans deserve to know, so with great trepidation I officially announce Bruce Vs. Frankenstein, the sequel to My Name is Bruce. Principal photography begins this fall in Oregon. I’d like to live long enough to see the cameras roll, so please, for the love of God, do not tell anyone – I can’t risk this announcement getting back to Mike! Thank you.
Vor einigen Tagen erschien der Bootleg-Trailer schon einmal, dieser hier hat aber eine wesentlich bessere Qualität. Ich muss sagen ich freue mich auf den Film. Zum einen ist Joe Dantes Original seinerseits bereits mehr als trashig, zum anderen hat Alexandre Aja trotz “Mirrors” bei mir noch immer einen Stein im Brett.
Na das war ja klar. Kollegin Anna hat für moviepilot mal wieder einen Test gebaut. Diesmal zum Film “A serious man” von den Coen-Brüdern, der am kommenden Freitag den 21.01. anläuft. Mit ein paar subtilen Fragen könnt ihr austesten, welche Figur des Coen-Universums euch am nächsten steht: Ob Dude oder schwangere Polizistin, neurotischer Jude oder vorbestrafter Sängerknabe, hier erfahrt ihr die Wahrheit.
So, die kleine Schwester von Oscar hat gesprochen und das sieht doch schonmal gar nicht so schlecht aus!
Natürlich sind einige vorhersehbare Filme (Avatar, Up, Meryl Streep) und Fernseherereignisse (Dexter! Mad Men! Dexter!) ausgezeichnet worden, aber die eine oder andere Überaschung ist auch dabei. Und natürlich heiße Tipps, was man sich vielleicht künftig anschauen könnte. Besonders auf dem Fernseherserien-Segment sieht es momentan etwas dürftig aus und für Tipps bin ich immer zu haben (die ihr auch gerne in den Kommentaren Golden-Globe-unabhängig hinzufügen dürft!).
Okay, der gute Robert führt nicht selbst Regie, er produziert nur. Auf dem Faltstuhl sitzt der durch den spannenden U-Bahn-Thriller Kontroll aufgefallene Nimród Antal.
Hier ist jedenfalls ein ersten Bild einer Predatorengruppe, das die Spezis von AvPgalaxy.net geposted haben:
Hoffen wir mal, das es nicht nur viele Predatoren gibt, sondern auch entsprechend spannend und blutig zugeht. Zumindest was den Splatterfaktor angeht, dürften wir von Rodriguez keinen faden PG13-Heuler erwarten. Ach ja: Sowohl Predator 2 und die beiden AVP-Filme wird der neue Film, der zum Teil auf dem Predator-Planeten spielen soll und sich als Reboot der Serie versteht, wohlweislich ignorieren. Werten wir das mal als gutes Zeichen, auch wenn Adrian Brody eine der Hauptrollen spielt.
Die ganze Gallerie mit mehr Setbildern findet ihr HIER
Das auf dem Bild, man glaubt es kaum, das ist tatsächlich Elisabeth Shue!
So, dagegen ist der Rest fast schon unwichtig. Der Start von Alexandre Ajas “Piranhas”-Remake nämlich wurde um vier Monate auf August verschoben. Nach enttäuschenden Test-Screenings fürchten die Weinsteins jetzt “Kick-Ass” und sind sich wohl auch gar nicht mehr so sicher, ob der in 3D gedrehte Film überhaupt noch in 3D kommen soll. Fehlt noch was? Ach ja, laut Aja hat der Film ein Fischmassaker zu bieten, das er als eines der “bloodiest set pieces ever lensed, if not THE bloodiest” bezeichnet.
Tragikomödie mit Jim Carrey, Ewan McGregor und Leslie Mann. Die Frisur von Carrey ist schon mal lustig. Und, das muss mal gesagt sein: McGregor sieht einfach so verdammt gut aus.
Batzman meint: Gerüchten zufolge haben die deutschen Kinobetreiber den Film auf der Filmmesse in München ja sehr skeptisch beurteilt. Weil: “Wir haben ja soviel homophobes Publikum, da könnte es abschreckend wirken, wenn wir den spielen oder den Trailer zeigen.”
Grund genug nochmal einen zweiten, etwas deutlicheren Trailer zu ergänzen:
Red-Band. Also mit vielen Fucks. Wow. Mockumentary, die nach eigenen Angaben “Jackass” mit “Borat” kreuzt. Ron Jeremy ist auch dabei. Kann man lustig finden. Kann…
Wie gut, dass ich kein großer Freund der Tekken-Reihe bin. Da muss ich mich nämlich nicht aufregen und kann einfach so sagen: Ein weiterer Game-Film, den die Welt nicht braucht.
Jean-Claude Van Damme erklärt (bzw. grummelt) auf dieser PK, warum er die Rolle in Sylvester Stallones Action-Hommage “The Expendables” abgelehnt hat. In diesem Artikel steht außerdem, dass auch Wesley Snipes, Jackie Chan, 50 Cent, Kurt Russell, Forest Whitaker, Steven Seagal und Scott Adkins dem Film eine Absage gaben. Wobei Film wohl ohnehin das falsche Wort sein dürfte, sagen wir besser: Fanboy-Testosteron-Event.
Heute startet die sympathische Road-Trip-Komödie “Friendship!” in den Kinos. Für moviepilot hab ich Matthias Schweighöfer und Co-Star Friederich Mücke in die Videocollection begleitet, wo sie rumblödelnd ihre Lieblings- und Hassfilme vorgestellt haben. Wobei sie dabei nicht immer einer Meinung sind ;)
Hier ein weiterer Trailer zum Remake von Romeros The Crazies. Sieht für mich recht vielversprechend aus, hat natürlich nicht den spröden Charme des Originals, könnte aber durchaus was werden.
Ja, die Headline stimmt. Eine surreale Sk8-Fantasy-Komödie, oder so ähnlich. Ein bisschen wie Napoleon Dynamite, nur noch seltsamer und mit Skateboards und, äh, sowas. WTF?!
Ich bin eigentlich kein Fan von Banddokus. Vor allem nicht im Kino. Das ist irgendwie langweilig, sich die Geschichte einer Band auf der Leinwand anzugucken. Weiss auch nicht warum, aber so empfinde ich das immer. Habe aber auch noch nicht so viele geguckt. (Muss an dieser Stelle peinlicherweise gestehen, mir die Bap-Doku “Vill Passeet” im Kino angeguckt zu haben, aber ich hatte einen guten Grund: Ich hab zu der Zeit in Hamburg gelebt und mein geliebtes Rheinland vermisst. Der Film war übrigens gar nicht mal so gut, aber das hätte ich mir auch vorher denken können….)
Nun kommt aber eine Doku, die ich mir mit ziemlicher Sicherheit im Kino ansehen werde: Ein Film über Blur und ihre Vorbereitungen zu ihrem grossen, vermeintlichen “Comeback” (ich schreib das mal in Anführungszeichen, weil es immernoch nicht so wirklich klar ist) Konzert im Hyde Park. Der Trailer sieht absolut fantastisch aus. Sehr schön und liebevoll fotografiert und in Szene gesetzt und wir sprechen hier immerhin von Blur! Hallo? Die besseren Radiohead (Von Oasis ganz zu schweigen)!!! Ich freu mich wie Bolle:
Nur noch rund sechs Wochen ehe Tim Burton am 04. März seine Alice durchs digitale Wunderland steppen lässt um Hasen zu jagen, mit Johnny Depp Tee zu trinken und wehrhaft das Schwert zu schwingen, wenn großkopferte Königinnen unangenehm werden.
Hier sind zwei neue Bilder als Vorgeschmack! Das mit den schneidigen Zwillingen gibt es HIER auch nochmal in voller Pracht zu bestaunen.
Ich weiß ja, dass meine Mitfilmfreunde Avatar nicht mögen, weil sie keine Ahnung von Filmen haben weil sie die Story zu stark bewerten und kein Auge für visuelle Innovation haben. Hier also nun ein Grund für meine Mit-Filmhater, um Avatar zu mögen: Der Vatikan findet Avatar doof, weil Avatar Heidentum fördere. Big LULZ!
The Vatican newspaper and radio station are criticizing James Cameron’s 3-D blockbuster for flirting with the idea that worship of nature can replace religion – a notion the pope has warned against. They call the movie a simplistic and sappy tale, despite its awe-inspiring special effects.
Die Alice in Wonderland-Verfilmung von Tim Burton ist grade ein kleines Stück weniger sexy geworden. Zwar sind auf dem insgesamt anscheinend guten Soundtrack auch ein Solo-Track von The Cure-Frontmann Robert Smith und Bands wie Wolfmother oder Franz Ferdinand und meine heimliche Guilty Pleasure Avril Lavigne drauf, aber eben auch die Gurken von… Tokio Hotel. Insert hysterisch kreischendes Teeniemädchen here: OMG!
1. Alice (Underground) Performed by Avril Lavigne
2. The Poison Performed by The All-American Rejects
3. The Technicolor Phase Performed by Owl City (previously released)
4. Her Name Is Alice Performed by Shinedown
5. Painting Flowers Performed by All Time Low
6. Where’s My Angel Performed by Metro Station
7. Strange Performed by Tokio Hotel and Kerli
8. Follow Me Down Performed by 3OH!3 featuring Neon Hitch
9. Very Good Advice Performed by Robert Smith
10. In Transit Performed by Mark Hoppus with Pete Wentz
11. Welcome to Mystery Performed by Plain White T’s
12. Tea Party Performed by Kerli
13. The Lobster Quadrille Performed by Franz Ferdinand
14. Running Out of Time Performed by Motion City Soundtrack
15. Fell Down a Hole Performed by Wolfmother
16. White Rabbit Performed by Grace Potter and the Nocturnals
Schnurz und kerzlos: Die Kino- und DVD-Sichtungen der letzten Wochen, für die mal wieder die Zeit fehlt sie in epischer Länge zu reviewen.
Diesmal im Spiel: Gamer +++ 13 Semester +++ Stepfather (2009) +++ Stepfather (1988) +++ Planet 51 +++ The Box +++ A perfect getaway +++ Weekend of Blood +++ Die Nacht der Creeps +++ Eine Überraschung zum Fest
Gamer – USA 2009
In naher Zukunft sind die Visionen von Second Life, The Sims und Ego-Shootern noch einen Schritt weiter. Statt mit Computerfiguren wird mit echten Menschen gespielt, die per Chipimpuls im Hirn von außen fremdgesteuert werden können. Der als Mörder verurteilte Kable (Gerard Butler) lässt sich von Teenie Simon (Logan Lehrmann) durch mörderische Gefechte navigieren, in der Hoffnung irgendwann seine Freiheit erspielen zu können. Doch Ken Castle (Michael C. Hall) der Erfinder diesen realen Videospiele, hat ganz andere Pläne…
Mit Gamer erleben die Crank-Macher Neveldine/Taylor einen Rückschlag, sowohl was Fan-Zuspruch, als auch die Kritiker-Liebe angeht. Nicht ganz zu unrecht, denn Gamer ist leider nur ein mittelprächtiger Film, auch wenn er einige inspirierte Momente hat.
Faszinierend ist nach wie vor, wie sehr die beiden Game-Mechaniken imitieren und vom sinnlos herumstolpernden Passanten, über Power-Ups und typische Ego-Shooter-Choreographien vieles aufgreifen und optisch zitieren, was Genre-Fans kennen und lieben. Ebenso begrüßenswert ist ihr Sinn für extrem schwarzen Humor und Skurrile Situationen, wenn etwa der Bösewicht im unpassensten Moment eine Musicalnummer hinlegt, die in einer Metzelorgie endet.
Mit ihrem Faible für extreme Gewaltinszenierung, spritzenden Blutgeysieren, explodierenden Köpfen und abgetrennten Gliedmaßen gehen die Macher dabei bewusst an die Grenzen dessen was Spiele wie Manhunt und Co genüßlich zelebrieren. Das alleine ist zwar auffällig und nicht jedermans Bier, wäre aber unproblematischer, würden sie sich auf sicherem satirischen Terrain und in der Welt der Perma-Ironie bewegen, die sie in CRANK erschaffen haben.
Zur ganzen Debatte rund um die Lesarten von Avatar und ob die Story jetzt banal, dumm, umgekehrter Rassismus oder einfach nur universelle Mythenstoff ist hat /film in seinem empfehlenswerten Afterdark-Podcast eine sehr besonnene, kenntnisreiche, spannende Diskussion geführt, in der u.a. Annalee Newitz , die Autorin des kontroversen Artikels “When will white people stop making movies like Avatar“, ihre Sichtweise darstellt und sagt warum sie die Botschaft des Films für problematisch hält und trotzdem auf fliegende Echsen steht.
Kommentare bitte nur, wenn ihr den Podcast auch wirklich gehört habt. Ansonsten nehmt euch ein Beispiel an diesen Avatar-Fans. ;) Oder an dem hier. Das ist wirklich eine neue 3D-Erfahrung.
Ich habe mal die Überschrift vom filmstarts.de übernommen. Klang so schön dramatisch, also das genaue Gegenteil von dem, was ich darüber denke. Das Fragezeichen bleibt trotzdem, weil: Gerüchteküche und so.
Warum müssen die beiden also nun gehen? Man hielt es für eine gute Idee auch die Spider-Man-Reihe zu rebooten. Warum es gerade Mode ist so etwas zu tun, verstehe ich bei bestem Willen nicht. Jedenfalls ist Sam Raimi nicht mit der Ausrichtung des Films und dem Bösewicht einverstanden gewesen und so musste er gehen.
Zugegeben, ich kann mir niemand besseren in der Rolle des Peter Parkers vorstellen (wenn auch nur einer von euch “Robert Pattinson” sagt…), als Tobey Maguire, aber wenn Maguire das Opfer ist, das bei den Filmgöttern erbracht werden muss, um Sam Raimi “loszuwerden”, dann bin ich bereit es hinzunehmen.
Ich bin seit meiner Kindheit ein großer Fan des Spider-Mans und freute mich auf den ersten Teil, wie Bolle. Hätte ich geahnt, dass man den Film so Lieblos umsetzt (hat sich MJ an einer scheiß Puppe festgehalten, als sie durch die Stadt getragen wurde?!), wäre ich wenigstens vorbereitet gewesen und hätte keine Parallelen zum Comic gezogen. Der zweite Teil machte es noch schlimmer und was man mit dem Bösewicht-Overkill im dritten Teil versucht hat, ist mir immernoch ein Rätsel.
So bleibt nur noch zu hoffen, dass sich jemand gescheites an das Drehbuch setzt und die Idee verworfen wird, ein Reboot zu machen.
Ein von James Vanderbilt (“Basic”, “Zodiac”) geschriebenes Drehbuch für einen Reboot existiert bereits. Peter Paker geht in diesem noch auf die Highschool und schlägt sich sowohl mit Teenager- als auch mit Superhelden-Problemen herum.
Eigentlich finde ich es doof mich zu wiederholen und wir haben ein Filmblog und kein Werbeblog, aber ich mache für diesen Spot mal eine Ausnahme, da es in knapp einer Minute mehr ausstrahlt, als so mancher Zweistünder:
Nach dem Teaser vor rund vier Monaten gibt es jetzt einen Trailer zu Roman Polanskis neuem Film “The Ghost Writer”. Der (wirklich ziemlich üble) Trailer macht im Netz kurioserweise nur auf Deutsch die Runde, vielleicht weil der Film seine Weltpremiere auf der Berlinale feiert. Ich erwarte von Polanski mittlerweile nichts mehr, freue mich aber auf den großartigen Timothy Hutton. Mit dabei sind außerdem: Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Kim Cattrall, Tom Wilkinson, James Belushi und Olivia Williams.
Schon wieder ein Trailer zu “From Paris With Love” mit vielen neuen Szenen und Kraftausdrücken. Sieht nach “Crank”/”Wanted”-Zielgruppe, also irgendwie sehr spaßig aus.
Vor einiger Zeit ging das Gerücht um, John Malkovich würde in Spiderman 4 den Vulture spielen. Da ich hier keine Gerüchte mehr bringe (weil 99% davon unwahr sind), habe ich die Meldung registriert, ansonsten aber ignoriert. Nun hat John Malkovich seine Rolle in einer italienischen Fernsehsendung bestätigt und auch wenn der Film derzeit auf Hold steht, wir wissen alle, dass er kommen wird. Und Malkovich ist schonmal ein gutes Zeichen.
“When conductor Simona Ventura asked him about his role of Vulture in the movie, he not only didn’t deny his involvement, but confermed [sic] that he’s waiting for the final script to be sent to him, and that the movie has been delayed. He also hopes that shooting will begin as soon as possible.”
Hier der neueste Trailer zu Kick-Ass. Nach anfänglichem Desinteresse halte ich den Film mittlerweile für einen, den ich mir auf jeden Fall im Kino anschauen werde und wenn man weiß, dass es die Prämisse (echte Leute verkleiden sich als Superhelden und verprügeln Gangster) tatsächlich auch im echten Leben gibt (da hatte ich auf Nerdcore drüber gebloggt, hier), wird die Idee noch spannender. Wobei ich es dem Film immer noch etwas übel nehme, dass ich hier nicht mehr schreiben kann „Film X sieht wirklick kickass aus“, ohne dass es komisch klingt.
Moviepilot hat eine Liste mit den Blockbustern 2010 zusammengefasst, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Ich habe mir mal die zehn rausgesucht, auf die ich mich am meisten freue. So eine Art Adventskalender der großen Unterhaltung!
Da wäre auf Platz 10Robin Hood:
Hood bei Youtube
Letztens kam die Costner-Verwurschtung im Fernsehen, worüber ich mich anfangs sehr freute. Ich hatte den Film seit Jahren nicht mehr gesehen, wusste aber noch, wie toll ich ihn fand.
Ja, ich war jung. Ich wusste damals nicht, dass Costners Gesicht eines Tages einen leichten Brechreiz erzeugen würde, wenn ich ihn sehe. Ist bestimmt ein netter Kerl, aber…
Deswegen landet der neue Robin Hood “nur” auf Platz 10. Es ist noch ein bitterer Kotze-Beigeschmack da.
Aber ich kann nicht anders, als mich wenigstens ein kleines bisschen auf den 13.05. zu freuen!
MTV plant tatsächlich eine Serie als Spin Off zu George A. Romeros „Dawn of the Dead“ und der interessante Teil ist tatsächlich ein neuer Ansatz zum Problem der laufenden und rennenden Zombies. Tatsächlich habe Wissenschaftler sich ja mit dieser Thematik beschäftigt (im Ernst, hatte ich damals hier auf Nerdcore gebloggt) und sind zum Schluß gekommen, dass bei Untoten die für die zu schnellen Bewegungen nötigen Gehirnregionen zur Steuerung der Feinmotorik durch den Tod und die eintretenden chemikalischen Effekte zu stark beschädigt sein dürften, weshalb rennende Zombies eigentlich Blödsinn sind.
Aber: Frisch verschiedene (oder meinzwegen die ollen Infizierten) dürften noch über diese Regionen in recht intakter Form verfügen und genau hier setzt die geplante Dawn of the Dead-Serie an: totes Frischfleisch kann pacen wie Sau, länger verwesende haben diese Fähigkeit nicht mehr, die Motorik sinkt also mit steigendem Todesgehalt, sozusagen. Jedenfalls plant MTV eine Serie zu „Dawn of the Dead“ mit intelligenter Untoten-Motorik-Lösung, whoooohoo!
Das ist alles noch im Planungsstadium, es wurden noch keine Deals abgeschlossen und die Meldung wurde auf Bloody Disgusting wohl schon wieder gelöscht, hier die News bei /Film, aber ich liebe die Idee jetzt schon. Ich könnte mir vorstellen, dass die 2008er Mini-Serie „Dead Set“ gezeigt hat, dass die Untoten im Fernsehen sehr gut funktionieren und jetzt sind mit der angekündigten Serienverfilmung des Comics „The Walking Dead“ und dem hier gleich zwei Schwergewichte am Start. Ich freu mich.
Vor einer Weile spitzen Comic- und die Fans britischer Filme gleichzeitig die Ohren. Denn die Verfilmung des Kultcomic Scott Pilgrim von Bryan Lee O’Malley hatte ihren Mr. Wright gefunden. Der “Shaun of the Dead” und “Hot Fuzz”-Regisseur scheint in jedem Fall eine gute Wahl zu sein, um die Geschichte des 24jr Scott Pilgrim zu erzählen. Einem Bass-Spieler in einer obskuren Garagenband namens Sex Bomb Omb, der sich Hals über Kopf in die junge Ramona Flowers verknallt. Um ihre Liebe zu erlangen, muß er sich allerdings erst ihrer Ex-kerle erwehren. Davon gibt es ganze Sieben und jeder einzelne hat geschworen Scott umzubringen. Vom veganen Rockstar bis zu den durchgeknallten Zwillingen.
Für so eine heldenhafte Rolle kommt natürlich nur einer in Frage: Michael Cera. Hier sehr ihr ein erstes Bild von Scott.
Das Poster und ein weiteres Foto gibts nach dem Klick.
Hier die End Titles von Sherlock Holmes (ohne Spoiler). Ich weiß nicht, ob das echt ist, der Song (All you people are Vampires von den Arctic Monkey aus dem ersten Album) ist jedenfalls an mehr als einer Stelle umgeschnitten, scheint mir also mindestens eine Rohfassung zu sein, wahrscheinlich mehr Concept Art, aber wie gesagt: Schick.
“Don’t believe everything you read. Especially The Mirror.”
Originaltitel: Imaginarium of Doctor Parnassus, The
Herstellungsland: Frankreich, UK, Kanada 2009
Regie: Terry Gilliam
Drehbuch: Terry Gilliam & Charles McKeown
Darsteller: Christopher Plummer, Heath Ledger, Lily Cole, Andrew Garfield, Johnny Depp, Colin Farrell, Jude Law, Tom Waits, Verne Troyer
Der uralte Schausteller Doktor Parnassus (Christopher Plummer) vollführt mit seiner fahrenden Truppe, bestehend aus seiner Tochter Valentina (Lily Cole), dem kleinwüchsigen Percy (Verne Troyer) und dem Jungen Anton (Andrew Garfield), eine gar wundersame Zaubershow.
Für einen kleinen Preis darf eine Person aus dem Publikum durch den Zauber-Spiegel hindurch in das Imaginarium eintreten und dort eine magische Welt erleben, die für jede Person anders aussieht.
Doch nicht alles ist so harmlos wie es ausschaut. Denn der zwielichtige Mr. Nick (Tom Waits) drängt Parnassus zu einer weiteren Wette. Als schließlich der kurz vor dem Erhängen gerettete Tony (Heath Ledger, Collin Fareel, Jude Law, Johnny Depp) zu der Truppe stößt spitzen sich die Dinge zu und ein Verwirrspiel um Lug und Trug, Wirklichkeit und Phantasmagorie beginnt…
Es fällt schwer die widrigen Produktionsbedingungen für einen Moment zu ignorieren, denn wieder einmal war Gilliam mit einem gewaltigen Problem konfrontiert, das die Fertigstellung dieses Films kurzfristig zu verhindern drohte. Es hat ja beinah Tradition. Wenn er sich nicht mit den Produzenten überwirft, Unwetter den Dreh verhindern oder ihm sein eigenes Ego ein Bein stellt, muss ihm einer der Darsteller wegsterben – dummerweise auch noch das Zugpferd das ihm überhaupt erst die Produktion ermöglicht hat.
Doch wie sein Alter Ego Münchhausen, hat sich Gilliam wieder einmal – mit Hilfe vieler Freunde – am eigenen Haar aus dem Sumpf gezogen und einen Film abgeliefert, dessen Trick mit den drei verschiedenen Schauspielern, die den verstorbenen Heath Ledger ersetzen, nie als Hilfslösung auffallen würde, wüsste man nicht um die Ereignisse die dazu führten.
Nein, ich habe immernoch keine Lust mir den Film anzuschauen. Und nochmal nein, ich schäme mich nicht dafür.
Egal jetzt: Eure Lieblingsschlümpfe sind jetzt auf Platz 2 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten gelandet ($1,135,383,229 Einnahmen) und haben damit offiziell Lord of the Rings: Return of the King auf den dritten Platz verwiesen. Auf Platz 1 ist natürlich: Titanic ($1,842,879,955), ein anderer James Cameron Film.
Normalerweise würde ich so etwas nicht bloggen, weil es nur eine kurze Meldung ist und die Tatsache, dass ich mir den Film immernoch nicht angeschaut habe, bei manchen Lesern für Entsetzen bis Unverständnis sorgt, sodass ich um meine arme Seele Angst habe. Aber FilmDrunk hat das so schön geschrieben, dass ich einfach einen Grund brauchte, um sie zu zitieren:
If you’re keeping score at home, James Cameron, who once said that Titanic was about F-you money, now has F you money, S my D money, lick my Bs money, come on your Ts money, take a steaming S in your C money, and money that he lights on fire to keep his other money warm money.
NACHTRAG
Der gute detoo hat in den Kommentaren ein paar interessante Links hinzugefügt, die nicht untergehen sollten:
die leute haben da eine schöne liste mit den erfolgreichsten filmen, aber inflationsangeglichen. leider nur für die usa, aber man kann ja dann selber hochrechnen. aber man sieht zumindest das avatar dort gerade mal auf platz 87 liegt. boxofficemojo.com/alltime/adju… (liste nach heutigen kinopreisen) boxofficemojo.com/alltime/adju… (liste nach ticketverkäufen)
und da sieht man es dann. avatar hat knapp 50 mio verkaufte tickets. star wars z.b. knapp 180 mio und vom winde verweht absolut unschlagbar mit allein 200 mio tickets in den usa.
Schon beinahe vergessen und um so schöner ist es die ersten Bilder der längst überfälligen Kinoadaption MacGyvers MacGrubers. Die Kino-Adaption des Saturday Night Life Sketchs hat Perlen wie Will Forte, Ryan Phillippe, Kristen Wiig, Val Kilmer, Powers Boothe und Maya Rudolph im Petto.
Im April ist es dann soweit. Wird also langsam mal Zeit für einen Trailer!
Neuer schnittiger Trailer zum Actionfilm vom “Banlieue 13″- und “Taken”-Regisseur Pierre Morel mit John Travolta und Jonathan Rhys Meyers. Ist was für Batzman.
Hier ein sehr nettes Behind the Scenes-Video zum Freddy-Remake, das meinen Eindruck aber leider bestätigt: Die drehen da praktisch genau den gleichen Film, stellenweise mit den exakt gleichen Bildern. Warum ich da ins Kino soll, wo ich mir auf der Couch bequem das brillante Original dreimal hintereinander ansehen kann, erschließt sich mir nicht.
Ich glaube da kommt wieder etwas schönes aus der Animationsschmiede von (den langweiligen) Ice Age 1 & 2 und (dem grossartigen) Horton hört ein Hu. Die Hauptfigur, Meisterdieb Gru, ist im Origimal gesprochen von Steve Carrell und der Song zum Film ist von Pharell. Viel kann also nicht mehr schief gehen. Ein Eindruck der sich bestätigt, wenn man sich die beiden lustigen Trailer anguckt. Ich freu mich.
Wo Schatten ist, da muss auch Licht sein und in der Tat war 2009 rückblickend ein gutes Jahr für Kinofans. Viele mit Skepsis erwartete Filme überraschten positiv, Blockbuster bewiesen, dass man sein Hirn im Kino ruhig auch mal anlassen darf und kleine Indiefilme eroberten unsere Herzen. It was a very good year, in der Tat.
Hier also jetzt die Filme die uns in diesem Jahr am Besten gefallen haben.
Was für eine smarte, liebenswert-bittere Liebesgeschichte hier erzählt wird. Neben der starken Besetzung mit dem immer sehenswerten Joseph Gordon-Levitt und der entzückend-ungirliehaften Zooey Deschanel überzeugt hier auch das Zeitsprung-Gimmick, denn die fragmentierte Erzählweise ermöglicht hier tatsächlich die Beziehung der beiden mit anderen Augen zu sehen. Ernüchternd und ehrlich und doch nicht depressiv, ein schöner Film.
Das gleiche gilt für Adventureland in dem Jesse Eisenberg als Alter-Ego von Greg Mottola seinen prägendsten Sommer als Angestellter eines Vergnügungsparks erleben darf. Zwischen Nostalgie und Ernüchterung, Falco und Fahrgeschäften entsteht ein liebevoller, witziger und anrührender Blick auf erste echte Liebe und den schmerzhaften Schritten zum Erwachsenwerden. Achja und Kristen Stewart darf zeigen, das sie eine respektable Schauspielerin ist und nicht nur maulig in die Gegend starren kann.
Ein extrem mainstreamiger, witziger Zombiefilm, in dem Zombies eigentlich nur eine Nebenrolle spielen. Nicht wirklich wichtig, aber verdammt unterhaltsam und mit einer erstklassigen Besetzung und dem wohl schönesten Cameo des Jahres. Nicht so smart wie Shaun of the Dead aber in Zeiten dummer Folterfilme und ausgelutschter Sequels eine willkommene Abwechslung. Nut up, or shut up!
Der beste Film den John Carpenter gedreht hat und dessen FX auch in Zeiten des CGI-Wahnsinns noch Spaß machen, bekommt bekanntermaßen ein Prequel in dem wohl die Story um die norwegische Forschungstation erzählt wird, deren Überreste Kurt Russel und Co. in “The Thing” entdecken. Der erste Teil ist einer meiner absoluten All-Time-Favorites, was nicht nur an den Tricks sondern auch an der morbiden Paranoia-Stimmung, der einprägsamen Cast liegt und dem düsteren Ende liegt.
Production Weekly kündigte jetzt den Drehbeginn für das ebenfalls “The Thing” benannte Prequel zu Anfang März an. Regie wird der noch unbekannte Matthijs van Heijningen Jr. führen, der bislang nur durch Kurzfilme und Musikvideos auf sich aufmerksam gemacht hat. Interessanter ist da schon das Drehbuch, daran schreibt nämlich neben Eric Heisserer (he who reboots Nightmare on Elm-Stree) Ronald D. Moore mit, der bereits bei den Star Trek-Serien und dem Battlestar Galactica-Relaunch Erfahrungen im SF-Bereich sammeln durfte. Immerhin hat er schon bewiesen, das er auch Geschichten erzählen kann, bei denen es nicht zwingend notwendig ist, das Gehirn ganz abzuschalten.
Langsam wird es also Zeit sich um die Besetzung zu kümmern. Das Original bot durch die Bank unterschiedliche, knorrige Charakterköpfe zwischen 30-60 – bleibt abzuwarten ob wir im Prequel glattgebügelte Twinks und vielleicht noch eine sexy Forscherin bekommen, damit die MTV-Zielgruppe auch brav ins Kino geht. Als sicher dürfte allerdings gelten, das die Transformationen und Mutationen des THING wohl mit Standard-CGI-Geraffel umgesetzt werden, statt mit klassischen Effekten a la Rob Bottin und Stan Winston.
Hier der Trailer zu Bruno Forzani und Helene Cattets „Amer“. Der letzte Eintrag im Giallo-Genre von Argento verursachte in mir zwar eher Lachkrämpfe, ich gebe dem Genre aber trotzdem nochmal eine Chance, weil ein Killerfilm ist immer noch besser als kein Killerfilm.
Das Blog Nic Cage as everyone hatte ich jetzt schon ein paar mal im Feedreader, bis gestern gabs da aber eher nur ziemlich lahme Postings, weshalb ich’s nicht gebloggt hatte. Mittlerweile ist der Herr hinter dem Blog allerdings wohl aus dem Neujahrskater aufgewacht und nicht nur obigen Dexter Cage gepostet, sondern auch Nicolas Cage als Han Solo, Pamela Anderson, als King Kong, als Friends und als… everyone eben.
Dass die Skandinavier ein seltsames Volk sind, wissen wir nicht erst seit “In China Essen sie Hunde”, “Antichrist” oder “Kim Novak Badete Nie im See von Genezareth”. Der am kommenden Donnerstag, den 7. Januar in den Kinos startende “Nord” erzählt eine skurrile Road-Movie-Geschichte rund um unerwartete Vaterschaften, Skilifte und unglaubliche Mengen von Alkohol.
Und wer sich einstimmen will kann hier bei diesem Gewinnspiel drüben bei moviepilot neben einem Kanister Schnaps auch noch passende Schuhe und Freikarten gewinnen!
Jedes Jahr kommt sie aufs Neue: Die Zeit der Rückschau. Was hat das Jahr gebracht. Was war gut, was war – Oh mein Gott ich bekomme Augenbluten!
Denn ehe wir uns dem Wahren, Schönen und Guten zuwenden, wollen wir der Chronistenpflicht genügen und eine kleine Bilanz der Demenz führen. Hier also die Liste der Filme, die uns in diesem Jahr am meisten geärgert, enttäuscht und genervt haben. Aber keine Angst, morgen kommen dann die Filme, für die wir das Kino lieben.
Schon der erste Teil beinhaltete alles was ich an dieser Art von Effektspektakel verachte. Doch Michael Bay schaffte es souverän den debilen Vorgänger noch zu unterbieten. Noch weniger Sinn, noch weniger Story, noch mehr rassistische Stereotype und noch mehr Humor über den sich vorzugsweise männliche prepubertäre Jungen wegschmeißen können: Notgeile Roboter die das Bein von Megan Fox begatten, Roboter am Krückstock und Roboter mit Abrißbirnen-Klöten. We’ve got balls. Dazu unübersichtliche Actionszene ohne Sinn und Verstand und eine Besetzung die den Spezialeffekten nur im Wege herumsteht. Spätestens wenn Shia LaBeouf in den Robo-Himmel einfährt, ist alles verloren. Danke, Herr Bay, aber das nächste mal hau ich mir gleich mit dem Hammer auf den Fuß, da habe ich mehr Spaß und kann mehr drüber lachen.
Liam Neeson gegen den ausländischen Abschaum der Erde. In Paris lebt nur gemeingefährliches Gesindel, das die jungfräulichen, unschuldigen Töchter Amerikas wegfangen und an dicke Araber verkaufen will. Wohl der mieseste ideologische Scheißdreck der in diesem Jahr in die Kinos geschwappt ist. Eine denkfaule, sadistische Rächerphantasie, die genau das Publikum ansprechen will, das sich auch von Gossenjournalisten zu Rufen nach der Todesstrafe aufwiegeln lässt. Neeson schlachtet bergeweise Schuldige und Unschuldige ab, foltert und mißhandelt und läßt mal so richtig den ohnmächtigen Kleinbürger mit all seinen Ängsten und Ressentiments Rache üben, an einer Welt die er nicht versteht. Das die Zuschauer dieses geistigen Absud in die Charts katapultierten, sollte Grund sein von Volksbegehren und mehr direkter Demokratie dringend Abstand zu nehmen.
Hier ein neuer Trailer zu Ridley Scotts Robin Hood, aus irgendeinem Grund auf Deutsch. Der Trailer gibt mir etwas mehr, als der letzte, man erkennt etwas besser, wo Ridley Scott hin will mit dem Stoff und dem kann ich durchaus folgen. Ob das alles dann aber tatsächlich gut wird, werden wir sehen.
Hier der Trailer zum Titanen-Original von 1981 mit dem Soundtrack des Trailers zum Remake, also ein Clash of the Clash of the Titans-Trailer. Ich hatte mir das Original ja vor einer Weile nochmal angesehen und muss sagen, dass der wirklich ein Remake vertragen kann und doch sehr in die Jahre gekommen ist im Gegensatz zu anderen Filmen aus den frühen 80ern.
Ich habe gerade eben im Kino den Trailer des deutschen High School Musical/Camp Rock/Fame-Mashup-Ripoffs gesehen und es hat weh getan.
Es ist müssig sich über diesen Trailer aufzuregen. Denn mal ehrlich: Der Film wird sein Publikum finden, aussaugen, und wieder vergessen. Das hat er von seinem offensichtlichen Vorbild ganz gut übernommen. Was er dabei allerdings vergessen hat (und was sich schon mit ziemlicher Treffsicherheit anhand des Trailers vorraussagen lässt): Know-How.
Die Kompositionen, die angespielt werden, gehen dabei noch am ehesten klar. Wenn sie auch etwas unmotiviert klingen mögen. Mei. Geschenkt. Aber diese grosse Choreografie zum Beispiel, auf der Wiese, die sieht mir eher nach Rentnergymnastik aus. Tänzerisch also, nun ja, ich glaube tänzerisch kann man das schon gar nicht mehr bewerten. Sprich: Wenn man schon meint “High School Musical” auf deutsch machen zu müssen, um auch noch dem letzten Teenie die paar Euro aus der Tasche zu ziehen, die noch nicht für das Handy drauf gegangen sind, warum zum Teufel versucht man dann nicht auch wenigstens Qualität abzuliefern, die die Leute umhaut? Vermutlich weil man dann arbeiten müsste. Und die Filmförderung zahlt ja eh. Schade, denn das Cast ist ja eigentlich alles andere als schlecht.
Meiner Tochter habe ich auf jeden Fall schon angekündigt, das wir den Film auf keinen Fall gucken werden. Die ist 8 und Fan von HSM, Hannah Montana, Taylor Swift und Fame. Und wisst ihr was die gesagt hat?
Das Tollste an einem Sonntag wie dieser, ist die Zeit, die ich mit meiner Kleinen verbringen kann, kurz bevor sie wieder für eine Woche zur Arbeit verschwindet. Wichtig bei Beziehungen, die darauf beruhen, dass man sich selten sieht, sind Rituale und (fast noch wichtiger) Kompromisse. Für Sonntage wie diese gibt es zwei Rituale. Zum einen treffen wir uns, egal was wir an dem Tag zu tun haben, um 21:15 und schauen Criminal Minds auf Sat1 an. Ist jetzt nicht unbedingt die beste Serie der Welt, aber das ist doch Nebensache.
Kompromisse kommen bei einem zweiten Sonntags-Ritual zum Zuge: Wir schauen uns Trailer an, die sie aussucht. Dafür darf ich klicken und sie laden. So auch bei diesem Trailer, den ich auch nur verblogge, weil die Kleine so herrlich geseufzt hat und es ja auch sein kann, dass wir weibliche Leser haben, die das Schmachten nicht sein lassen möchten.
Ich wusste, dass heute viel mit Greenscreen gearbeitet wird. Ich wusste aber nicht, dass die jeden Keks vor ‘ner grünen Leinwand filmen und den dann im Hintergrund in der Küchenszene einbauen.
Ich weiss nicht wievielen unserer Leser Ian Dury ein Begriff ist, aber der Typ war super. Das war auch eine der ersten Musik-Schallplatten die ich hatte (neben der Thriller von Michael Jackson und der “The Crown“-Maxi von Gary Byrd and the G.B. Experience). Dury hatte zu New-Wave-Punk-Zeiten zwei grosse Hits (die beide auf dem gleichen Album waren), nämlich “Hit me with your Rythym Stick” und das dem Film den Titel gebende “Sex and Drugs and Rock and Roll“.
Nun wurde also das Leben, des an Polio (Kinderlähmung) gelitten habenden Musikers verfilmt, der im März 2000 starb. Die Hauptrolle spielt Andy Serkis, eher bekannt als “Gollum”, aber was ich da in dem Trailer sehe, das sieht mir doch nach einem ziemlich guten Typecast aus. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, ich liebe Biopics ja sowieso und dann auch noch über Ian Dury (der Name sollte übrigens auch ein Wortspiel sein, denn wenn man es nur schnell und englisch-schnodderig genug ausspricht, dann klingt es wie “injury”, Stichwort Polio), da kann nur noch sehr sehr wenig schef gehen. Hier der Trailer:
So, das wäre dann also auch geschafft. Wieder ein Jahrzehnt herum.
Ehe wir in uns gehen und euch unsere persönlichen Tops und Flops des letzten Jahres und des letzten Jahrzehnts präsentieren, atmen wir nochmal tief durch, kurieren unseren Kater aus, springen in einen Whirlpool mit Alka-Selzer, sagen Danke für die Treue, die vielen spannenden Diskussionen und wünschen euch von Herzen ein geniales, cinefantastisches 2010!