Grandios: Die besten Filme 2009

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Wo Schatten ist, da muss auch Licht sein und in der Tat war 2009 rückblickend ein gutes Jahr für Kinofans. Viele mit Skepsis erwartete Filme überraschten positiv, Blockbuster bewiesen, dass man sein Hirn im Kino ruhig auch mal anlassen darf und kleine Indiefilme eroberten unsere Herzen. It was a very good year, in der Tat.

Hier also jetzt die Filme die uns in diesem Jahr am Besten gefallen haben.

BatzmanBatzmans Liste

Bester Herzschmerz des Jahres (500) Days of Summer und Adventureland

Was für eine smarte, liebenswert-bittere Liebesgeschichte hier erzählt wird. Neben der starken Besetzung mit dem immer sehenswerten Joseph Gordon-Levitt und der entzückend-ungirliehaften Zooey Deschanel überzeugt hier auch das Zeitsprung-Gimmick, denn die fragmentierte Erzählweise ermöglicht hier tatsächlich die Beziehung der beiden mit anderen Augen zu sehen. Ernüchternd und ehrlich und doch nicht depressiv, ein schöner Film.

Das gleiche gilt für Adventureland in dem Jesse Eisenberg als Alter-Ego von Greg Mottola seinen prägendsten Sommer als Angestellter eines Vergnügungsparks erleben darf. Zwischen Nostalgie und Ernüchterung, Falco und Fahrgeschäften entsteht ein liebevoller, witziger und anrührender Blick auf erste echte Liebe und den schmerzhaften Schritten zum Erwachsenwerden. Achja und Kristen Stewart darf zeigen, das sie eine respektable Schauspielerin ist und nicht nur maulig in die Gegend starren kann.

Bester Fun-Horror: Zombieland und Doghouse

Ein extrem mainstreamiger, witziger Zombiefilm, in dem Zombies eigentlich nur eine Nebenrolle spielen. Nicht wirklich wichtig, aber verdammt unterhaltsam und mit einer erstklassigen Besetzung und dem wohl schönesten Cameo des Jahres. Nicht so smart wie Shaun of the Dead aber in Zeiten dummer Folterfilme und ausgelutschter Sequels eine willkommene Abwechslung. Nut up, or shut up!

Der andere Splatter-Spaß des Jahres kam aus dem Lande Shauns. Der bösartig-klamaukige Kampf der Geschlechter, die letzte Schlacht zwischen Couch-Kartoffeln und Zombie-Furien ist als überdrehte, sehr unkorrekte Satire ein wirklicher Hit des Fantasy Filmfests und sicher nicht nur für gepflegte Herrenrunden geeignet.

Größte Entdeckung: Telstar

Joe Meeks war ein genialer Musikproduzent im Großbritanien der frühen 60er Jahre. Er entwickelte skurrile Aufnahmetechniken die das Business für immer revolutionierten. Obwohl er keine Noten konnte und halbtaub war, komponierte er dutzende Hits und den Mega-Erfolg “Telstar”. Doch Meeks war wie viele Genies auch reichlich geisteskrank. Chronisch depressiv, neigte zu Gewaltausbrüchen, nahm Drogen, bedrohte seine Musiker mit Waffen und glaubte Phil Spector wolle ihm seine Geheimnisse stehlen. Ach ja und schwul war er auch noch, was damals auf der Insel noch unter Strafe stand. Viele Stars, wie der Deep Purple Gitarrist Richie Blackmoore oder Hendrix-Bandmitglied Mitch Mitchell haben bei Meeks als Sessionmusiker angefangen.

Einen so witzigen und anrührenden Film über eine so sperrige und nicht wirklich sympathische Figur wie den legendären Musikproduzenten Joe Meeks zu drehen, der soviel Talent, Wahnsinn, Exzentrik und Paranoia in sich vereinte, das schaffen wohl wirklich nur die Briten. Con O’Neil liefert ein furios-vielschichtige Performance als genial-gestörter Meeks, während Kevin Spacey wohltuend zurückhaltend seinen Geschäftspartner und die ins leere rufende Stimme der Vernunft gibt.
Wer sich ein bißchen für Popgeschichte interessiert und wem “Radio Rock Revolution” zu kuschliger Wohlfühlspaß war, der sollte sich diesen schrägen Seitenblick auf einen verkanntes Genie dringend ansehen.

Bewegendster Film des Jahres: Milk

Gus van Sant drehte das süffige Biopic mit dem überragenden Sean Penn in der Rolle des schwulen Bürgerrechtlers und Politikers Harvey Milk. Gnadenlos mainstreamig und doch bewegend und wahrhaftig ließ er einen Schlüsselmoment der jüngeren US-Geschichte wieder auferstehen ohne moralinsauer zu dozieren. Mit James Franco, Josh Brolin, Emile Hirsch und dem HSM-Maskotchen Lucas Grabeel standen dabei beeindruckende Schauspieler vor der Kamera, die dafür sorgten, dass der Film nie zu einer Sean Penn-Soloshow verkommen konnte.

Bester mürrischer Alter Sack in einem Film: Gran Torino und Oben

Zwei völlig unterschiedliche Filme, die dennoch ihr Herz am rechten Fleck tragen. Pixar lieferte mit Oben ihren bisher besten Film ab, der sich weniger auf “Ach wie süss”-Dramturgie verließ, sondern bis zum Ende eine melancholische Note beibehielt.

Und Clint Eastwood, DER große alte Humpel Hollywoods, trat noch einmal vor die Kamera um eine Art Senioren-Dirty Harry zu geben, der nicht nur mit der sensiblen Darstellung der Hmong-Community sondern auch mit seinem überraschenden Ende überzeugte. Keine schlechte Leistung für jemanden der kurz zuvor schon mit Der Fremde Sohn ein respektables und beeindruckendes True-Crime-Drama abgeliefert hatte.

Bester Film den keiner gesehen hat: Boy A

Der Anfang der Vergebungsfrage. Ein sperriger Ansatz für einen Unterhaltungsfilm: Kann einem jungen Mann vergeben werden, der als Junge ein Kind tötete? Boy A nähert sich des komplexen Themas mit ebenso komplexen Ansätzen, die nicht verharmlosen und unbequeme Fragen zurücklassen. Er bezieht keine klare Stellung sondern fordert heraus. Das er dabei noch hochspannend, exzellent gespielt und zum Teil sehr anrührend ist, macht diesen kleinen britischen Film – der schon 2007 gedreht wurde aber erst 2009 in unsere Kinos kam – zu einer echten Empfehlung.

Guilty Pleasure des Jahres: 2012

Natürlich war dieser Rückfall in die Zeiten des 70er Jahre Katastrophenfilms unglaublich cheesy. Aber weil Roland Emmerich die Zerstörung des Planeten mit soviel ironischer Verve und optischer Wucht inszenierte, das ganze nie so 100% ernst nimmt und die ersten 15 Minuten wirklich zum opulentesten gehören, was das Effektkino heute zu bieten hat, gebe ich zu: Ich hab mich bei dem Film verdammt amüsiert. Auch wenn die letzte halbe Stunde reichlich pathetisch und überflüssig war.

Kiff-Ersatz des Jahres: Taking Woodstock

Ang Lee inszenierte ein idealisiertes Woodstock, einen Ort der mehr der Erinnerung an ein Ereignis als der Realität zu verdanken hatte. Aus nassen, kalten, verfrorenen Menschenmassen wurde hier wieder ein Idee von friedlichem Zusammenleben, einer Zeitkapsel der Menschheit wie sie sich selbst gerne sehen würde. Ohne den Anspruch ein wirklich wahrhaftiges Making of Woodstock zu erzählen, inszenierte er ein fluffig-schwebendes Companion-Piece zum legendären Doku-Film, das eine der schönsten LSD-Szenen der jüngeren Kinogeschichte enthält und in seiner von kleinen, düsteren Seitenhieben durchzogenen Vignetten-Technik eine Geschichte ums verspätete Erwachsenwerden und diesen einen Moment, vor dem Verlust der Unschuld erzählt. Taking Woodstock ist dabei so unverschämt relaxed und layed back, das es schwerfällt ihm seine naive Sichtweise wirklich zu verübeln.
Die Love & Peace-Traumblase platzte nur wenige Monate später auf dem furchtbaren Altamont-Festival – und doch birgt es einen besonderen Reiz, sich dieses Denkmal an die kollektive popkulturelle Erinnerung anzuschauen, ehe man sich in der Realität wieder mit den ganzen abgewrackten, angepassten Alt-86ern herumärgern darf. Für einen Moment hätte alles irgendwie cool sein können.

Fun-Film des Jahres: Crank 2: High Voltage

Unverschämter Megatrash in einer referenzdichten Hyperbildsprache die ihresgleichen sucht. Kein Film ist näher am Videospiel als diese abgefahrene Geschichte vom unkaputtbaren Auftragskiller. Von Godzilla zu GTA, von Jerry Springer zu Duke Nukem – Crank ist krank und macht verdammt viel Spaß. Oder Kopfweh, je nachdem wie empfindlich Augen und Magen sind.

TV-Serien des Jahres: Glee und Misfits

Zwei Serien die unterschiedlicher nicht sein können, sorgten in diesem Jahr bei mir für Freude. Während die dritte Staffel der Serie SKINS eher enttäuschte, erblickten kurz vor Jahresende die MISFITS das Licht der britischen Bildschirme. Eine Gruppe von Unterschichts-Jugendlichen, die bei der Ableistung ihrer Sozialstunden in ein Unwetter geraten und danach langsam feststellen müssen, das sie Superkräfte haben. Diese britische Antwort auf HEROES überzeugt durch garstige Bodenständigkeit, unverschämte Dialoge und überraschende Wendungen die so gar nicht ins Schema F klassischer Superheldenstories passen wollen. Sehr sehenswert.

GLEE ist ebenfalls eine Antwort – und zwar die TV-Replik auf Disneys diverse Musical-Filme. Doch statt hübschen Teenies mit Luxusproblemen geht es im schulischen Glee-Club härter zur Sache. Ungewollte Schwangerschaften, Drogen, Psychosen, Selbstmorde, sexueller Mißbrauch, Mobbing, Eheprobleme und die wohl fieseste Cheerleader-Trainerin der Welt dominieren die schrille und selbstironische Welt dieser All-Singing-All-Dancing-Musical-Serie, die in den USA bereits kultisch verehrt wird und dafür sorgte, das sich wohl niemand mehr erinnern kann, wer eigentlich dieser Zac Efron war.

Und noch eine Serie muss erwähnt werden: DOCTOR WHO geht nach einem Jahr mit wenigen Specials in die nächste Runde. Das bedeutet der geniale David Tennant ist nicht länger “The Doctor” – er verabschiedete sich in einem furiosen Finale in einem zweiteiligen Special und wir können uns auf den 11. Doktor freuen. Ich bin sehr gespannt.

Fieser Bastard des Jahres: Christoph Waltz in Inglourious Basterds

Auch wenn der Film von QT unglaubliche Längen hatte und ich ihn als ganzes nicht so richtig gelungen finde: Christoph Waltz ist als Nazi-Ermittler Hans Landa zurecht bejubelt und vielfach geehrt worden. Denn er macht aus Tarantinos Vorlage einen der faszinierendsten Schurken des Kinojahres, intelligent, charmant, skrupellos und humorvoll. Er alleine hebt den Film weit über den Durchschnitt und bleibt nachhaltig in Erinnerung, wenn all die anderen Darsteller längst vergessen sind.

Beste Adaption: Wo die wilden Kerle wohnen

Kurz vor Jahresende nochmal eine echte Überraschung. Spike Jonze liefert eine inspirierte und konsequent eigensinnige Verfilmung des brillanten Kinderbuchklassikers ab. Wenigstens einmal waren die Gerüchte um eine ins Schlingern geratene Produktion nicht gerechtfertigt.

Wie schon bei der Vorlage ist das Ganze tatsächlich eher für Erwachsene geeignet, die das Wesen der Kindheit erinnern und nachvollziehen wollen, als für die lieben Kleinen selbst. Von der Musik, über die riesigen Figuren mit ihren feinfühlig animierten Gesichtern bis zum absolut anrührenden Max Records in der Hauptrolle, ist dieser Film ein depressiv-melancholisches Mood-Movie, das trotz seiner fragmentarischen, assoziativen Gechichte und ohne konsequente Handlung und Dramaturgie noch lange nachwirkt und zum neuerlichen Sehen einlädt.

Erwähnt werden muß in dieser Rubrik natürlich auch Watchmen – Die Wächter, der die schwierige Vorlage in fast sklavischer Detailtreue auf die Leinwand brachte. Das war zwar nicht sehr inspiriert, aber auf jeden Fall besser als jeder andere Superhelden oder Comicfilm in diesem Jahr.

Bester Animationsfilm des Jahres: Coraline

Henry Selick lieferte mit dieser düsteren Verfilmung eines Neil Gaiman Jugendbuches nicht nur den Beweis, das er sich endgültig von Tim Burton emanzipiert hat, sondern überdies auch einen der optisch beeindruckensten 3D-Filme dieses an 3D-Streifen nicht eben armen Jahres abliefert. Voller verschrobener kleiner Einfälle, mit unglaublicher Detailverliebtheit, Witz, Chuzpe und tollen Sprechern ist diese dunkle Fabel ein Film dessen Bilderwelt deutlich vor Augen führt, das die klassische Puppenanimation immer noch locker gegen CGI-Bilder anstinken kann und ihr in einigen Bereichen immer noch überlegen ist.

Generell war 2009 ein gutes Jahr für Animationsfilme: Disney startete mit Bolt – Ein Hund für alle Fälle und endete mit Küss den Frosch, Monsters vs. Aliens und Planet 51 boten gefällige Unterhaltung und Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen war ebenfalls einen Blick wert.

Bester SciFi-Film des Jahres: District 9

Neill Blomkamp und Peter Jackson sorgten mit diesem nur 30 Mio$ teuren Actionfilm für einen rasanten, halbsmarten Ausflug in eine alternative Realität, der geschickt seine Rassismus-Parabel und bekannte Elemente von RoboCop, die Die Fliege, Brazil und der Serie *Alien Nation” vermengte und zu einem überaus unterhaltsamen neuen Ganzen machte. Sharlto Copley ist zudem der Beste und ungewöhnlichste Actionheld des Jahres, dessen Robosuit-Battle den von Avatar ziemlich alt aussehen lässt.

Schauspielerisch ist sicher auch Moon mit Sam Rockwell ein Performance-Highlight des Jahres, auch wenn die Story extrem vorhersehbar und wenig originell ist.

Jet StrajkerJet Strajkers Top Ten 2010

10. (500) Days of Summer (Marc Webb)

… ist wohl so etwas wie die Ehrenrettung der Romantic Comedy und trotz vieler nicht immer treffsicherer Popreferenzen und selbstgefälliger Indie-Attitüden herzerfrischend, sympathisch und mitreißend. Die außerordentlichen Regieeinfälle und ideenreiche Inszenierung haben das Sehen auf jeden Fall zu einem Vergnügen gemacht.

9. Coraline (Henry Selick)

Fantasievolle Ode an die Kindheit, zugleich aber auch gespenstisches Bild einer Heranwachsenden, die von Einsamkeit und Vernachlässigung bedroht wird. Mit seiner Entscheidung, das 3D-Format für die Tiefe des Bildes zu nutzen, statt dem Zuschauer permanent Dinge ins Gesicht zu schmeißen, zudem der bisher reifste aller neuerlichen 3D-Filme.

8. Boy A (John Crowley)

Ein ungemein intensiver englischer Independent-Film, der nach seiner Premiere auf der Berlinale 2007 dieses Jahr glücklicherweise noch den Weg in unsere Kinos schaffte. Im Stile Ken Loachs erzählt „Boy A“ eine schwierige moralische Geschichte über einen delinquenten Jugendlichen am Rande der Gesellschaft.

7. Zombieland (Ruben Fleischer)

Eine Zombiekomödie mit Tiefgang. Horrorfilme, die Sentimentalitäten nicht scheuen, sind leider immer noch eine (gern gesehene) Ausnahme. Hat überdies den besten Cameo seit Ewigkeiten zu bieten.

6. City of Borders (Yun Suh)

Regisseurin Yun Suh begleitet in diesem Dokumentarfilm fünf völlig unterschiedliche Menschen, die sich alle regelmäßig in der einzig queeren Bar Jerusalems einfinden. Sie nutzt die heilige “Stadt der Grenzen” dabei für eine ebenso spannende wie geistreiche Meditation über den Nahostkonflikt, die Rechte von Minderheiten und religiösen Fundamentalismus. Sie hat dafür facettenreiche Menschen gefunden, die Unfassbares zu berichten wissen, und die diesen logistisch unheimlich kompliziert inszenierten Film zu einem enorm wertvollen Diskussionsbeitrag machen.

5. The Wrestler (Darren Aronofsky)

Mickey Rourke ist alles, was der konventionell und vorhersehbar gestrickte Film zu bieten hat. Diese Leistung jedoch ist jede Sekunde auf der Leinwand ein Ereignis. Wo das „Rocky“-Reboot an aufgesetzter Milieutreue und Testosteronpathos krankte, nimmt Darren Aronofsky in seinem „Wrestler“ in ungeschminkten Bildern die Kehrseite einer kuriosen Subkultur ins Visier. Ein Film voller Würde und Aufrichtigkeit.

4. Revolutionary Road (Sam Mendes)

Meisterhafte Studie einer Beziehung, zugleich punktgenaues Bild der konservativen 50er Jahre und demaskierendes Panorama einer trügerischen Kleinstadt. Nach „American Beauty“ hat Sam Mendes ein weiteres Mal seine Fähigkeiten im klassischen Melodram unter Beweis gestellt. Und Kate Winslet und Leonardo DiCaprio spielen sich dabei gegenseitig an die Wand.

3. The Hurt Locker (Kathryn Bigelow)

Der bisher einzige aller zeitgenössischen Kriegsfilme, der durch seinen Verzicht auf gängige Inszenierungsmittel am Ehetesten ein Gefühl für die Unübersichtlichkeit und Komplexität einer so unfassbaren Größe wie Krieg vermittelt. Kathryn Bigelows famoses Regie-Comeback.

2. Antichrist (Lars von Trier)

Verstörend, aber vor allem wahrhaftig berichtet von Trier in ästhetisch geradezu originären Bildern von den qualvollen Schattenseiten einer Beziehung. Ein 100%ig intuitiver Film, der zu Deutungen verleiten mag, in seinem Kern aber womöglich gar nicht allzu ernst gemeint ist. Bestechend.

1. Milk (Gus Van Sant)

Brillant ausgestaltetes Biopic über die entscheidenden Jahre des ersten schwulen Stadtrats der Vereinigten Staaten, Harvey Milk. Dustin Lance Blacks faktenreiches und oscarprämiertes Drehbuch setzt „Good Will Hunting“-Regisseur Gus Van Sant als kraftvolles, enorm versiertes Mainstream-Drama um. Der visuelle Ideenreichtum in der Rekonstruktion des politischen und gesellschaftlichen Zeitgeists ist atemberaubend, und nicht zuletzt lebt “Milk“ Film von Sean Penn in der Rolle seines Lebens. Mit Abstand der eindrucksvollste und nachhaltigste Film des Jahres.

0½. Synecdoche, New York (Charlie Kaufman)

Meisterwerk.

Punkt.

Auch gut: Retouches (Georges Schwizgebel), Drifter (Sebastian Heidinger), Christoph Schlingensief – Die Piloten (Christoph Schlingensief, Cordula Kablitz-Post), Zum Vergleich (Harun Farocki), Das Ende des Schweins ist der Anfang der Wurst (John Edward Heys), Gevald (Netalie Braun), Punisher: War Zone (Lexi Alexander), Changeling (Clint Eastwood), Mesrine: L’instinct de mort (Public Enemy No. 1) (Jean-François Richet), Drag Me to Hell (Sam Raimi), Taking Woodstock (Ang Lee), Partly Cloudy (Peter Sohn), Orphan (Jaume Collet-Serra), The Princess and the Frog (Ron Clements, John Musker), Bolt (Byron Howard, Chris Williams), High Life (Gary Yates), Gran Torino (Clint Eastwood), Queer Sarajevo Festival 2008 (Masa Hilcisin, Cazim Dervisevic), Duplicity (Tony Gilroy), Star Trek (J.J. Abrams), Away We Go (Sam Mendes)

Mal SehenMal Sehen hat auch tolle Filme gesehen:

Die Kommentare aus den schlimmsten Filmen 2009 haben mir mal wieder eins gezeigt: Viele halten Filme für eine Art Ersatzreligion und wenn es möglich wäre, würde jeder auf dem Scheiterhaufen brennen, der etwas gegen “ihre” Filme sagt. Aber die Sonne scheint ja auch für Meckerköppe und die sieht so aus:

Ich fange gleich mal mit dem besten Film 2009, ach des letzten Jahrzehnts an! Was sage ich da: Aller Zeiten!
Ich habe das Buch geliebt und tue es noch immer. Als ich hörte, dass jemand einen Film über Max und seine Freunde drehen wollte, habe ich es ignoriert und als blödes Gerücht abgetan. Wer wäre so blöd einen Film über eine so kurze Geschichte zu drehen. Dann kamen die Poster und ich horchte auf. Wenig später tauchte der erste Trailer auf, mit Arcade Fires “Wake Up”, eines meiner absoluten Lieblingslieder und da war es um mich geschehen! Ich freute mich so sehr auf den Film, dass ich mir sogar Dave Eggers Buch kaufte, auf das der Film letztendlich beruht (quasi der Film zum Buch zum Buch). Der Film berührte in jeder Sekunde und ich gestehe, ganz ohne Scham, dass mir in den letzten Minuten die eine oder andere Träne die Wange hinunterlief. Und das ist mir im Kino noch nie passiert.

Überaschung des Jahres
Mit Abstand die größte Überaschung des Jahres hatte mir Danny Boyle beschert. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Film, das in Indien spielt und sogar eine Bollywood-Einlage hat, mich dermaßen fesseln würde. Die Mischung aus Musik/Bild/Schauspieler war zu Recht oscarwürdig und ist seitdem zu einer meiner Lieblingsfilme geworden. ich war schon nach dem ersten Mal gefesselt, aber als ich mir den Film noch ein zweites und drittes Mal ansah, lachte, schluckte und wütete ich immernoch. Das muss man erstmal schaffen.

Beste Science-Fiction-Doku 2009
Wackelige Handkameras sollten inzwischen nur noch müdes Kopfschütteln hervorrufen, aber ich versuche es trotzdem immer wieder. Das letzte Mal, als ich das Gefühl hatte, dass Kamera genau so sein muss, war bei The Blair Witch Project. Nur dieses Mal kam noch eine gut erzählte Geschichte und ein Hauptdarsteller, der so perfekt auf die Rolle passte, dass ich mich fragte, wie der Typ jemals eine andere Rolle ausfüllen sollte. Bis ich sah, wie er wirklich ausschaut. Guter Typ, der Sharlto Copley.

Beste Fortsetzung des Jahres
Ich mag es, wenn es bummst. Eigentlich müsste ich den Michael-Bay-Fanclub anführen, so sehr stehe ich auf granatenmäßige Explosionen, gut gemachte Prügeleien und Stürze aus hundert Meter Höhe. Wenn das Ganze auch noch schön düster aufgezogen wird, haben wir einen Sieger! So war das auch bei Terminator – die Erlösung. Selten hat eine Fortsetzung so die Kurze gekriegt, wie die Terminator Trilogie (der dritte Teil wird gekonnt ignoriert). Christian Bale ist nicht unbedingt der vielfältigste Schauspieler, aber wenn er spielt, dann aufs Maul! Mit dem vierten dritten Teil der Kampfroboter-Saga wurde wieder ein Science Fiction ganz nach meinem Geschmack auf den Markt geworden.

Eine weitere Überaschung 2009
Damit hätte ich nicht gerechnet. Der Trailer sah stumpf aus und überhaupt ganz abgegriffen. Irgendwann lag ich an einem Sonntag faul in meiner Sofakuhle und dachte über die Filme nach, die die Kleine nie mit mir anschauen würde. Der perfekte Zeitpunkt mir irgendeinen Scheiß anzuschauen, der sonst nur Augenrollen erntet. Da kam natürlich nur Hangover in Frage! Ich sollte mich aber irren, denn der Film war ganz nebenbei so charmant und gleichzeitig witzig, dass ich seitdem versuche die Kleine davon zu überzeugen ihn mit mir anzuschauen, um ein ungefähres Bild meines eigenen Junggesellenabschiedes zu bekommen. Ok, Mike Tyson kam nicht drin vor und ich habe noch alle Zähne beisammen. Außerdem ging ich nicht verloren, aber immerhin kann ich mich an so gut wie nichts erinnern, außer, dass ich mir zwei Stripperinnen aussuchen durften, die (so empfand ich es zumindest in dem Zustand) aussahen wie Sarah Chalke und Christina Ricci!

Nilz N. Burgers Powerliste
Okay. Meine Topfilme des Jahres. Überraschenderweise wird man hier einiges finden, was in der Flopliste der anderen zu sehen ist, aber, Überraschung für einige: Wir sind ja auch 5 verschiedene Menschen. Das muss man sich mal vorstellen! Los gehts:

Terminator 4 – Die Erlösung

Ich weiss gar nicht was ihr alle habt? Ich fand das war ein super Film. Aber, das muss man vermutlich dazu sagen: Ich bin jetzt kein die-hard-Terminator-Fan. Ich mochte die ersten Beiden, fand den dritten unterirdisch doof und war jetzt mit diesem ganzen Endzeitszenario im vierten total zufrieden. Ich fand den Kampf gegen den Riesenroboter an der Tankstelle spannend, fand das Terminator-Cameo am Ende ganz gelungen und war sonst auch spannungsmässig mehr als unterhalten, an dem Freitagabend, an dem ich den Film im Kino gesehen habe. Es ist ja nicht so, als wenn ich Mörderansprüche stellen würde. Die Handlung war in sich stimmig, ob es da jetzt Ungereimtheiten im Terminatoruniversum gibt könnte mir egaler nicht sein. 4 Filme von 3 Regisseuren mit wasweißich wievielen Autoren: Da kann eine gewisse Kontinuität schonmal ins Stocken geraten. A propos Stock: Den könnten sich die Terminator Fans auch mal aus dem Hintern ziehen. Der Film war spannend, hatte Roboter, John Connor und die nötige Portion Coolness. Für mehr steht das Franchise doch eh nicht.

Wie das Leben so spielt

Der dritte (wenn wir “Spanglish” mitrechnen vierte) “ernste” Sandler-Film, auch wenn alle Segel auf Komödie gesetzt sind: Da wäre eben Adam Sandler und so ziemlich sämtliche Kollegen wie Seth Rogen oder Sarah Silverman, Regie führte Judd Apatow, auch nicht gerade ein Drama-Regisseur und alles spielt in der Comedy-Szene. Und dennoch: Hier geht es um etwas Elementares. Um Freundschaft, um Liebe und um das Leben. Sandler spielt ein reiches Arschloch, das mit Menschen wie mit Waren umspringt und als er die Diagnose erfährt, das er wegen einer seltenen Blutkrankheit bald sterben muss, verdunkeln sich die Wolken über seinem Kopf noch mehr. Aber er sieht ein, das er viel verpasst hat und versucht einiges wieder gerade zu biegen. Als er dann erfährt, das die experimentelle Medikation gewirkt hat und er wieder geheilt ist, rechnet man eigentlich mit dem klassisch cheesy “Ich liebe euch alle!”-Wiedergeburtsscheiss. Aber eben der kommt gerade nicht. Ein toller Film, schon alleine deswegen, weil Jason Schwartzman mitspielt und man weiss ja: Filme mit dem sind automatisch gut. Hier stimmt aber auch noch der Soundtrack, die Stimmung und die Tatsache, das das Buch an einer gewissen Stelle plötzlich ganz nah bleibt. Sehr zur Überraschung des Zuschauers. Ich würde meinen: Ich habe hier Apatows “Magnolia” gesehen.

The Hangover

Die Erwachsenen-Version von “Ey Mann, wo ist mein Auto?”. Läuft schön rund und macht sehr viel Spass. Sicher kein Film für die Ewigkeit, aber von nun an eine gute Referenz für Lost-People-Komödien. Da hat der Autor seine Hausaufgaben gemacht. Das Cast stimmt auch und schien seinen Spass zu haben. Wenn auch Cooper für meinen Teil etwas zu sehr darauf bedacht ist, immer schön cool rüberzukommen und er deswegen seine Kollegen manchmal ins Leere laufen lässt. Aber der Film geht mehr als klar. Definitiv eine der besten amerikanischen Mainstream-Komödien im Kinojahr 2009. Den Zahnarzt find ich am Besten…:) (P.S.: Ich finde es in der Tat etwas hahnebüchen dem Film Rassismus und vor allem Frauenhass vorzuwerfen…gehts noch? Da muss man den schon sehr hassen wollen um dem sowas vorzuwerfen – und anderen nicht…)

Willkommen bei den Sch´tis

Ich tu mich ja gerne schwer mit europäischem Kino, vor allem dem französichen. Aber der Film ist wirklich eines meiner Highlights des Jahres. Da ist alles so schön freundlich und angenehm, aber gleichzeitig auch irrsinnig lustig und böse, das ist schon ganz große Komödienkunst, die man da sieht (ohne zu künstlerisch zu sein oder sein zu wollen). Aber ganz abgesehen von dem hervorragenden Film, über den sich selbst meine Tochter beömmeln konnte, sei an dieser Stelle auch noch die Arbeit der Synchronisation gelobt: Mein Schulfranzösisch würde wohl kaum reichen, um diesen Film im Original zu sehen, noch dazu weil es im Grossteil um einen speziellen Dialekt geht. In der Synchro haben sie es geschafft, einen neuen Dialekt zu “erfinden” anstatt einfach nur bestehende zu variieren. Da ist jemand mit superviel Sorgfalt an die Übersetzung gegangen, und es funktioniert ganz grossartig. Meinen Respect! Wer den noch nicht gesehen hat: Un-be-dingt nachholen! Must-see!

Gran Torino

Wow. Er kann es also doch noch. Filme machen, die mich berühren, anstatt nur noch Filme zu machen, die berühren sollen und mich kalt lassen. Ich verneige mich vor Clint Eastwood, der hier eine eigentlich ganz kleine Geschichte erzählt, ja, es ist fast ein Kammerspiel. Aber mit so viel Leidenschaft, Würde und Verve..Der Film ist der Abschied von “Dirty Harry”, obwohl seine Figur ganz anders heisst. Aber er redet, atmet und lebt Callahan in jeder Szene. Der Hammer. Hat mich in den Kinosessel geblasen. DAS ist definitiv ein Film für die Ewigkeit.

Inglorious Basterds

BÄM! Tarantino beweist wieder, das er mehr kann als sich selbst zu kopieren. Was er mir ja schon Eindrucksvoll mit seinem grandiosen “Death Proof” bewiesen hat, spielt er bei den Basterds nochmal umso mehr aus. Und wagt sich auf für ihn bislang unbetretenes Terrain, wie zum Beispiel eine Liebesgeschichte. Und das allerbeste: Es funktioniert! Dieser Film hat alles, was man sich nur wünschen kann. Und beweist wieder einmal mehr: Niemand kann Dialoge/Monologe so schreiben, wie Tarantino. Für mich einer seiner besten Filme. Ich bin gespannt was als nächstes kommt.

Ausserdem war 2009 mein Jahr der Serien: Die zweite Hammerstaffel von “Flight Of The Conchords“, die grossartige Serie “Eastbound and down” sowie das fantastische “Glee” haben mir bewiesen: Ja, Serien sind das neue Kino. Oder so.

In : Features, Thema

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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58 Comments

  1. Jet Strajker

    Geil, Batz und ich haben TERMINATOR und HANGOVER auf der Flop-, Malcolm und Nilz auf ihrer Top-Liste. :D

    Damit bestätigen sich die Gerüchte, dass diese vier eigentlich nur zwei sind.

  2. Svennö

    Terminator 4…..wohow…..

    Wenns nich so öde wär, würd ich ja jetzt schreien: Diese Seite ist damit hiermit für mich gestorben ;)

    500) Days of Summer hätte ich gerne gesehen, lief aber hier nirgends…Zombieland lief hier auch nur nebenbei in nem großen Kino…

  3. Densemann

    Alles kann ich nicht unterschreiben … aber T4 … wow. Mutig. Oder sehr bekifft im ganz großen Kino gesessen.

    Auf ein gutes Kinojahr 2010.

    Ach ja … MISFITS !!! Sehr guter Geschmack!

  4. JoJo

    Zu “Terminator 4″: Eine Fortsetzung kann mE nicht “in sich stimmig” sein und gleichzeitig nicht zu den anderen Filmen passen! Sich fort-setzende Filme kann man doch nicht einfach jeweils als Einzelstücke behandeln und die anderen ausblenden. Ich bin empört.
    Außerdem war der Film doof und überhaupt.

  5. Claas

    Von allem etwas von Euch würde ich sagen!
    Schön schön…

    BEST OF for me…

    Gran Torino
    Inglorious Basterds
    Soul Kitchen (Geheimtipp!)
    Revolutionary Road (War auch überrascht wie gut DiCaprio war)
    The Hurt Locker
    The Wrestler
    (500) Days of Summer
    Il Divo (Biopic RocknRoll)
    The Hangover
    Oben

    WORST OF

    Wolverine
    Terminator 4
    Limits of Control

    Nilz – sorry. Aber Terminator ist voll Grütze!

  6. Claas

    @NILZ

    Japp!
    Serie ist das neue Kino!
    Wow – was gibt es da für gutes Zeug im Jahrzeht 2000 – 2009…

    Sopranos, Mad Men, Breaking Bad, Dexter, 30 Rock, Flight of the Concords und und und…. Bringt mehr über Serien! :)

  7. Ranor

    “…und die ersten 15 Minuten wirklich zum opulentesten gehören, was das Effektkino heute zu bieten hat,…”

    Batzman, so blind kannst du doch nun auch nicht sein, oder? Die ersten 15 Effekt-Minuten von 2012 sind sicherlich die schwächsten des ganzen Films. Da wirkte nichts echts, alles sah nach Plastik aus. Später wurde es dann deutlich besser.

  8. sebastian

    hehe,

    “eine Art Senioren-Dirty Harry” ist’ne schöne Umschreibung, wie ich finde.

  9. ufomuschi

    Terminator 4
    The Hurt Locker
    2012

    wie bitte!?!?

    Da müsstet ihr euch aber fast schon öffentlich entschuldigen, hier schlecht über Avatar geschrieben zu haben!

    lol

  10. Sven M

    Meine beiden Favoriten waren dieses Jahr “Gran Torino” und “Willkommen bei den Sch´tis”.

    Eigentlich zwei gar nicht verwandte Filme, aber ich mag halt Kontraste.

  11. fichtenelch

    Distrikt 9 war definitiv ein Highlight in 2009.
    Und das trotz der ganzen Logikfehler. Vielleicht sollte man da mal ne Liste zu machen. Ach nee, auf kleine 30 Mille Produktionen hackt man nicht rum. ;)

    Gran Torino war zwar komplett anders als ich es erwartet hatte, aber genau deswegen ist er auch so genial. Klasse Film.

  12. ronjaraeuber

    Kid A. Endlich würdigt den mal jemand. Könntet ja mal ne richtige Rezension darüber schreiben.
    Und Soul Kitchen. Obwohl das ja bei einem bei den Flops war. Ich fand den gut. Aber ich komm halt vom Dorf.

  13. ronjaraeuber

    Oh. Boy A. Aber knapp daneben. Kid A ist halt bekannter :-)

  14. Mal Sehen

    Deswegen liebe ich dieses Blog. Wir locken soviele Filmexperten an, dass ich immer wieder erstaunt bin, wie ich ohne das fachkundige Wissen um die Doofheit von dem letzten Terminator überhaupt so lange leben konnte!

  15. Schwarzmaler

    Diese dröge Antidrogenklamotte Coraline nehmt ihr mit auf, und den Film des Jahrzehnts erwähnt ihr nicht einmal? Manchmal zweifelts sich gut hier.

  16. Droggelbecher

    Coraline bester (Knet-)Animationsfilm? Nun ja, ich hab ihn nicht gesehen…aber ich hab mary and max gesehen und bin der festen Überzeugung das coraline dagegen nicht anstinken kann…ich würd sogar sagen das Up, den ich persönlich ziemlich großartig fand, auf einer Stufe mit Mary and Max steht…
    Bitte nachholen und Review hinterher schieben, damit es kein zweiter Boy A wird!

  17. Snyder

    “Und wagt sich auf für ihn bislang unbetretenes Terrain, wie zum Beispiel eine Liebesgeschichte. ”

    Unbetretenes Terrain? Öh, was ist mit “Jackie Brown”?

  18. Nilz N Burger

    @snyder: jackie brown war super, aber in meinen augen nicht die “klassische liebesgeschichte” wie im basterds die mit daniel brühl. leidenschaft, liebe und doch nicht zusammen kommen können. das grosse, klassische drama. hier eben im tarantino style erzählt. das hatte j.b. nicht. der war ja eher eine art screwball-klamotte oder so.

  19. Ranor

    @ Mal Sehen

    Ähem, ihr veröffentlicht einen Beitrag mit euren Lieblingsfilmen 2009. Da sind dann tatsächlich ein paar Filme dabei, zu denen es sehr unterschiedliche Meinunge gibt und die polarisieren. Und dann wunderst du dich, dass einige der Leser manche Auswahl (und deren Begründung, wohlgemerkt) als etwas unglücklich empfinden!?
    Aber du scheinst ja grundsätzlich ein Problem mit dem Kommentieren hier zu haben, anders kann ich mir deine permanente Großkotzigkeit euren Lesern gegenüber nicht erklären. Vielleicht solltest du dich ja dafür stark machen, dass ihr die Kommentarfunktion einfach abschaltet. Dann musst du dich nicht mehr mit diesen blöden Lesern rumschlagen.

  20. TopF

    T4 war die entäuschung des jahres: mieses drehbuch,skynet ist ne frau uaf nem bildschirm und die hauptzentrale n einziger witz

    das einzig gute war dass das bild von sarah connor wieder auftaucht..der rest war unterirdisch..
    ich meine der hybrid hatte kein fleisch,kein blut, ein purer PG-13 film,dessen vorgänger entweder skuril (T3) intelligent (T2) oder kompromisslos (T1) in szene gesetzt wurde.
    was hatte teil 4?
    nichts absolut garnichts…
    wie ihr so einen schlechten film in eure rankings aufnehmen?
    avatar hatte niveau ..
    wenn ihr T4 hier aufführt,wo bleibt dann transformers? war doch das gleiche, nur mit autos o.ô – die zwei filme haben in etwa das gleiche niveau.
    meine highlights sind district 9 und avatar,der es schafft mit den effekten in eine andere welt einzutauchen. was bei t4 nicht funktioniert hat… ich höre lieber auf,wird mir zu doof, eure rezensionen über filme kann ich eh nicht mehr ernst nehmen,nachdem ihr soviel schwachsinn über avatar gelabert habt.

  21. alec

    kritik über die kritik an der kritik. sehr gelungen.

    wenn die ersten 20 minuten von 2012 in der best-of liste 2009 genannt werden (zu recht), dann müsste den pixar leuten schon jetzt für die ersten 20 minuten von up ein oscar zugeschickt werden.

    clint und woody auch, außer konkurrenz, irgendwie.

    district 9, boy a und zombieland fand ich großartig.

    inglourious basterds ist der erste tarantino film den ich seit jackie brown gut fand. hat das jetzt mit der liebesgeschichten-theorie zu tun?

    apropos, 500 days of summer hat mich wirklich überrascht und begeistert, nicht mein genre (und ja, es schmerzt noch zu sehr), und ohne genauen zusammenhang muß ich hier noch den film whip it erwähnen.

    richtig toll finde ich die nennung von moon, den fand ich nämlich auch richtig gut.

  22. Jens

    Schöne Liste.

    Boy A, City of Borders und Synecdoche, New York habe mein Interesse geweckt.
    Kommen auf meine “still to watch” Liste! ;-)

  23. Jens

    Ach und was das ganze Gemotze hier angeht:

    Filmbewertungen sind doch eh immer sowas von subjektiv, subjektiver gehts doch schon gar nicht mehr.
    Klar kann man verlangen das sich der Bewertende für seine Meinung rechtfertigt, aber wenn er das kann und macht dann sollte auch gut sein.

    Für mich ist “Voll Normaaal” immer noch einer DER Filme. Obwohl den 99% der User hier wohl als den letzten Dreck empfinden.
    Deswegen muss ich ja nicht direkt ein ahnungloser Vollidiot sein.

  24. CineMan

    (500) Days Of Summer, Zombieland, Gran Torino & District 9 … das sind wohl für mich die Filme des Jahres.
    Erwähnenswert/ empfehlenswert: Oben, Adventureland, The Hangover, Bolt, Public Enemy No.1.
    Einige der o.g. Filme konnte ich leider noch nicht sehen, was ich aber noch tun werde (vorallem Milk und Boy A).
    Der einzige Film den ich hier absolut nicht vertreten kann (und eher treten möchte) ist Crank 2.
    Unverschämter Megatrash (STIMMT)
    in einer referenzdichten Hyperbildsprache (???) …..
    Kein Film ist näher am Videospiel (ICH MÖCHTE EINEN FILM SEHEN!!)
    Crank ist krank (STIMME ICH VOLLKOMMEN ZU)
    und macht verdammt viel Spaß (NICHT WIRKLICH)
    Oder Kopfweh (UNTER ANDEREM DAS )
    je nachdem wie empfindlich Augen und Magen sind (UND DAS GEHIRN!!)

  25. Andre

    Ich stimm mal in den allgemeinen Trend ein und nenne meine Lieblinge des Jahres 2009 (ohne Rangfolge):

    Inglourious Basterds
    (500) Days of Summer
    The Wrestler
    Gran Tourino
    The Fall
    Watchmen
    Salami Aleikum
    Home
    Zeiten des Auffruhrs
    The Good, the Bad, the Weird
    Drag me to hell
    Oben
    Das gelbe Segel
    Zombieland
    Whatever works
    Lulu und Jimmy
    Wo die Wilden Kerle wohnen

  26. OK

    Adventureland war wunderbar, aber dass Kristen Stewart dort nicht maulig kuckte, das mag ich ganz anders empfunden haben. :-)

  27. Thomas Television

    Ich hab 2009 kaum Filme gesehen, da aber 2008 die 5F-Liste sehr nah an meinem Geschmack des Jahres lag, werde ich das hier gepostete mal als Grundlage für die Filme nehmen, die ich nachholen muss. Vielen Dank schonmal im Voraus für die guten Tipps.

  28. xVx

    Endlich jemand, der Crank 2 zu würdigen weiß. Guter Film!

    Ansonsten kann ich die Nennung von Terminator 4 überhaupt nicht nachvollziehen und muss mir eingestehen eine Menge an Filmen des letzen Jahres noch nicht gesehen zu haben.

  29. Zetterberg

    @15

    Haha… Antidrogen? Das tut mir leid. Diese Drogen werden ja auch so schlimm diskriminiert in unserer Gesellschaft :( …ich weiß. Ich weine mich nachts immer in den Schlaf, wenn unschuldigen Jugendlichen von der bösen Polizei ihr Gras entwendet wird. Schön, dass du Coraline als das erkannt hast, was es ist – ein Antidrogenpropagandafilm.

    Looking for Eric und Soul Kitchen sind bei mir auch noch in den Top Ten.

  30. Danny Shapiro

    Einen Film vermisse ich hier wirklich: Hanekes “Weißes Band”. Einer der intelligentesten und am schönsten fotografiertesten Filme, den ich seit langem gesehen habe.

  31. Tom

    Wir haben unter unseren Lesern eine Umfrage gemacht und gefragt, was die TOPs und FLOPs von 2009 waren. Ich poste Euch Filmfreunden mal das Ergebnis als Filmfreund :-)

    Uneinholbar auf TOP 1 steht “Watchmen“, “Gran Torino” schafft es knapp vor “Inglourious Basterds” auf den zweiten Platz. Auf der vier ist dann “Avatar“ (Die Umfrage begann kurz vor dem Kinostart, somit hatten ihn manche noch nicht gesehen. Trotzdem ein beachtliches Ergebnis!), gefolgt von “Star Trek” an fünfter Stelle.

    “The Spirit” ist mit riesigem Abstand FLOP 1! Den zweiten Platz der Rohrkrepierer konnte “Nachts im Museum 2” erobern, “Zweiohrküken” schaffte es auf die 3, und “Wolverine” und “Knowing” haben immerhin noch FLOP 4 und FLOP 5 erreicht.

  32. Mein Senf

    Hey alles entspannt, jeder hat seinen individuellen Filmgeschmack. Dabei spielt die Persönlichkeit des Autoren, dein Geschlecht,seine gesellschaftliche Prägung und seine Interessen mit rein.

    Deswegen stehen besipielsweise bei Batzman “Milk” und “Woodstock” in der Topliste.

  33. -sKy-

    Ich finde die F5 auch deshalb extrem unterhaltsam und auf meiner Linie, da sie auch mit so unterirdischen Kritik-Kommentaren auf eine mir gefällige Weise umgehen… Das hier ist nicht die Bundesbehörde für Filmkultur, da können doch meinetwegen alle die nicht von den Filmkonzernen bezahlt werden, gerne die Seite aus ihren Feedreadern löschen, wenns ihnen nicht passt.

  34. El_Skeletto

    Gestern das erste Mal von Synecdoche, New York überhaupt nur GELESEN (hat der Film in deutschen Kinos überhaupt stattgefunden?) und nun endgültig davon überzeugt, diesen Film schnellstmöglich sehen zu müssen.

    Charlie Kaufman und Philip Seymour Hoffman in Zusammenarbeit und ich hab nix davon mitbekommen…

  35. Hm...

    Gran Torino und Willkommen bei den Sch’tis (äh wo muss der Apostroph nochmal hin :-)?) waren für mich auch positive Überraschungen, da ich vorher bei Willkommen… gar nichts und bei Gran Torino nur wusste, dass Clint Eastwood dabei ist. Zwei richtig schöne Filme, die ich mir bestimmt noch ein paar mal anschauen werde.

    Auf ein gutes filmisches 2010!

  36. Jane Doe

    Sorry, aber oben? Bis etwa zur Hälfte voll genial, aber ab dem Moment, in dem sie in diesem Regenwald sind, einfach nur dämlich.

    Auf meiner Top-Liste u.a:
    Coraline
    9
    Willkommen bei den Schtis
    2012
    The Fall
    District 9

    Zombieland auch für Frauen endlich mal ein unterhaltsamer und optisch einigermaßen erträglicher Film ohne zu derbe Splatter-Effekte. Herrlich: Bill Murrays Cameo-Auftritt.

  37. GunGrave

    … och gibts doch noch einige Streifen nachzuholen. … alles halt Geschmackssache! ^_~

  38. Frank

    Gefällt mir aufjeden fall besser als die andere Liste, auch wenn ich hier manche Filme in der Liste schlecht fand aber der Liste hier kann ich großteils zustimmen auch wenn meiner meinung nach einige fehlen.

  39. MRJ

    Wie kann man hier nur 2012 in die Tops holen (vor allem im Vgl. mit Avatar…, dieser Film bietet was fürs Auge, hier sind die Effekte wie nie dagewesen, wie kann man das bloß verkennen…).
    Wenn man das liest bekommt man den Eindruck, 2012 böte unsagbar viel tolle Action, dabei ist alles was an Action abgeht im Trailer plus 100 Minuten Schnulze, Pathos, Kitsch, = der langweiligste Film der Jahres!

    Und irgendjemand hatte es schon geschrieben: Mary & Max ist wirklich ein genialer Streifen, und selbst Coraline kann da nicht gegen anstinken, hoffentlich erhält dieser Film nochmal die Aufmerksamkeit, die er verdient!

  40. Das Sas

    @ Jane Doe: Habe Zombieland bisher noch nicht gesehen. Wäre nett gewesen, wenn Du ACHTUNG SPOILER irgendwohin geschrieben hättest. Werde jetzt bei Murrays Auftritt gaaaanz überrascht sein:-(

  41. links for 2010-01-06 « TV… und so

    […] Grandios: Die besten Filme 2009 | Die Fünf Filmfreunde "Wo Schatten ist, da muss auch Licht sein und in der Tat war 2009 rückblickend ein gutes Jahr für Kinofans. Viele mit Skepsis erwartete Filme überraschten positiv, Blockbuster bewiesen, dass man sein Hirn im Kino ruhig auch mal anlassen darf und kleine Indiefilme eroberten unsere Herzen. It was a very good year, in der Tat." (tags: film_2009 ranking kino) […]

  42. Droggelbecher

    Willkommen bei den Sch’tis ?
    Ist der wirklich so gut? Nachdem der im Artikel und auch hier in den Kommentaren so gelobt wurde, war und bin ich schon verwundert darüber…
    Hab den Trailer dazu im Kino gesehen und war eher angewidert….sah unkomisch und zotig aus. Auch die gelobte synchro fiel mir eher negativ auf.
    Sollte ich dem Film doch noch ne chance geben?

  43. JMK

    warum sind die Kommentare eigentlich freigeschaltet, wenn sich Mal Sehen bei jedem dummen Kommentar mit einer noch dümmeren Bemerkung äussert?

  44. SuppenkaZper

    Mal sehen was Mal Sehen dazu sagt, dank dir hat er ja jetzt noch einen dummen Kommentar mehr zu beantworten ^^.

    Zum Thema:

    Wie am Ende des letzten Jahres, hab ich dank euch wieder eine Liste abzuarbeiten und da ich letztes mal auch nur selten von dieser enttäuscht wurde, freu ich mich wieder drauf.
    Außerdem bin ich überglücklich das Niels kein Wort über den Film mit Harrison Ford verloren hat, der angeblich zu einer erfolgreichen Trilogie gehören soll…

  45. Silencer

    @batzman
    Vielen Dank für die Info über die Serie “Misfits”. Sehr schönes Beispiel dafür, dass bodenständige Konflikte und Schauplätze “große” Kulissen, Effekte und Geschichten mühelos ersetzen können. Da verzeihe ich dir auch dein Avatar-Bashing (etwas) :).

  46. kasuke

    @ SuppenkaZper :

    Indy 4 ist doch von 2008, oder ?
    Aargh, mir wird schon wieder übel, wenn ich nur daran denke. Pfui !

  47. Paul_Baeumer

    Also in euren Listen ist eigentlich alles drin was ich auch gut fand. (und ich finds super das avatar bei keinem von euch auftaucht! *duckundweg*) Nur Watchmen hab ich vermisst, aber den fandet ihr ja eher mittelmäßig.

    Und jetzt weg vom Thema: Habs hier grad gehört. Das weiße Band. Hab den Film gesehen, fand ihn auch sehr interessant und gut gemacht, aber das Ende hat mich etwas allein gelassen, sprich ich habs nicht gecheckt. Kann mir einer den Film erklären bzw. weiß jemand wos (ne) gute Interpretation(en) dazu gibt?

  48. FrostQ

    Wenigstens sieht man an den Listen von Malcolm und Nils, dass ihr nicht alles Pussies seid. : D

  49. Irreversibel

    Meine Top-Liste 09 (ohne Reihenfolge)
    Durst
    Inglourious Basterds
    Das weiße Band
    Five Minutes of Heaven
    Coraline
    Mary and Max
    Up

    Und 2008 (da hier ja in erster Linie Filme aus diesem Jahr genannt werden):
    Appaloosa
    Changeling
    Che 1 &2
    Frost/Nixon
    Gomorra
    In Bruges
    Martyrs
    Religulous
    Revolutionary Road
    Slumdog Millionaire
    Synedoche, New York
    The Dark Knight
    The Informers
    The Wrestler
    Vals im Bashir

  50. Buckaroo Banzai

    T4 top und Avatar flop?

    T4 war für mich neben Bad Boys 2 der schlimmste Film seit Star Trek X… Während T3 ja schon an der Grenze war, zerstört T4 alles was noch von der Franchise übrig geblieben ist (ganz im Gegensatz zu SCC), vor allem mit den letzten 30 Minuten, die sich Szene für Szene an Unlogik, Idiotie, grausamen Dialogen und hundsmiserablen Handlungselementen selbst überbieten (da geht sogar ein Christian Bale mit Bomben und Granaten unter)…

    Und übrigens: Skynet hat keinen USB-Anschluss!

    Womit der mieseste Film für mich anno 09 somit seine Erwähnung gefunden hätte… auch wenn mir noch einige potentielle Meisterwerke des letzten Jahres zur Beschauung fehlen (u.a. District 9), so gebe ich wohl ‘The Wrestler’ den Vorzug als besten Film des Jahres (bei aller erwähnten Konventionalität des Drehbuchs)…

  51. Lobold

    Erstmal Danke an alle Kommentierer, auch bei der Worst-filme-Liste, find ich immer spannend/lustig/interessant was hier so an (zeitlich verzögerter) Interaktion passiert.
    Nun meiner einer seine abweichende und höchst subjektive Meinung: “Willkommen bei den Sch`tis” fand ich total Doof.
    Dieser Gag mit dem Sprachfehler/Akzent einer Bevölkerungsgruppe hat mich beim sehen zunehmend genervt. Die Darstellung der Sch’tis als eigentlich doch liebenswerte aber immer noch schrullige Sonderlinge fand ich nicht lustig. Wurde verstärkt durch anstrengende Sitznachbarn im (Freiluft-)kino, die mir mit ihrer lauten Lache an völlig unlustigen Stellen gehörig auf den Sack gegangen sind. Bei dem Film habe ich mich dezidiert darüber geärgert, dass ich ins Kino gegangen bin.
    @ 41: ich finde den Film muss man nicht gesehn haben, schau lieber einen der besseren Louis de Funes Filme.
    @ Batzman: oho, sonst habe ich mit deinem Filmgeschmack eher weniger Schnittmenge, aber Crank 2 hat mich als kurzweiliges “Megatrash”-Kino – genauso wie Death Race 2008 übrigens – doch unterhalten. Danke auch für die Serientipps: Misfits wird auf jeden angetestet.
    Da ich es mit Musicals nicht so habe: ‘All-singing-All-dancing’ – ist das echt so? Dann erspare ich mir nämlich den Blick auf glee.
    Star Trek 10 und T4 haben mir gezeigt, dass ich nicht immer auf Kommentare anderer hören sollte. Da habe ich mir nämlich die große Leinwand gespart um Sie schlußendlich dann doch zum mitreden-können auf DVD zu gucken, wobei ich feststellen musste: Mist, auf großer Leinwand hätten die Effekte gerockt.
    T4 hat mich zudem erkennen lassen, dass ich bisher Christian Bale wohl ein wenig überbewertet habe.
    Grand Torino war ein Eastwood ohne Macken. Für ‘Bester Film’ war mir die Story allerdings zu glatt bzw. hat der Film mich nicht so sehr bewegt.

    Gewundert hat mich, das Watchmen bei keinem der Filmfreunde im Best off auftaucht. Den fand ich doch sehr beeindruckend von Bildern und Story her.

    Von ‘Syndoche, New York’ hab ich eben zum ersten Mal gelesen – mal recherchieren was für’n Film das ist.

    Zu guter Letzt eine Anmerkung zu Veröffentlichungspolitik deutscher Verleiher. Auf “Wo die Wilden Kerle wohnen” bin ich leider immer noch sehr gespannt. Ärgerlich finde ich die m.E. fehlgeplante Verleiherstrategie: in meiner Stadt (der, die es nicht gibt) lief der Film nur ganz kurz und nur im Kinder-programm um 14Uhr. Eine Zeit zu der ich leider keine Zeit hatte… Schätze der Film könnte mehr einspielen wenn er auch noch Abendvorstellungen bekommt, schließlich ist das Buch ein Klassiker den schon ich in meiner Kindheit sehr geliebt habe und den ich als über-30Jähriger auch gerne sehen will.
    Vielleicht klappts ja noch, haben ja auch ein Programmkino in der Stadt, werd die mal bitten.

  52. Lobold

    btw – die Korrektur-funktion bitte wieder anstellen – meistens fallen einem Schreibfehler in diesem kleinem Kasten beim schreiben nicht früh genug auf, blöd wenn man die dann nicht mehr korrigieren kann.
    Selbstreferenz zu obigen Kommentar: natürlich bilde ich mir eigene Meinungen und entscheide nicht nur anhand fremder Kommentare welche Filme ich schaue. Beeinflussen tun die aber trotzdem und bei T4 und ST 10 haben Kritiken und Kommentare auf FF5 meine Entscheidung hin zu “Nö doch kein Kino wert” beeinflusst. Nachher ist man (nicht immer aber öfter) schlauer.

  53. Es_fehlt

    A serious man (2009) Cohen Brüder fehlt!

  54. Jet Strajker

    Startet hier aber erst dieses Jahr, hat auch noch keiner gesehen, von daher…

  55. simeon

    wo sind eigentlich die filme von rene?

  56. Torsten PB

    “Selten hat eine Fortsetzung so die Kurze gekriegt, wie die Terminator Trilogie (der dritte Teil wird gekonnt ignoriert).”

    ?

    Der Streifen war milenweit davon entfernt auch nur den Hauch die Kurve zu kriegen. Teil 3 passte ja noch chronologisch in die “Serie”, der vierte Teil setzt aber “irgendwann” an [zumindest, wenn’s nicht im Prolog erklärt hätte werden müssen] und überfährt einen sofort mit einem neuen Element [Markus und so], das fortan einen entscheidenden Part in der Story einnimmt, was schon für sich gezwungen wirkt.

    Darüber hinaus wird niemals die Atmosphäre der ersten beiden Teile erreicht, in der Skynet ein unerbittlicher, unzerstörbarer und vor allem ein unaufhaltsamer Feind ist, der nahezu unbezwingbare Killermaschinen, die dem Menschen in allen belangen überlegen sind, und diesen auf den Hals schickt.
    Dies wurde zwar im vierten Teil versucht, ist aber nur mäßig gelungen. Denn größer ist nicht mit angsteinflößender gleichzusetzen.
    Es fehlte die beklemmende Gewissheit, dass man nicht entkommen kann.

    Und Bale glämzt nicht so, wie in “The Machinist”, “Equilibrium” oder “American Psycho” [lassen wir Batman/Todeszug nach Yuma/etc. mal außen vor, weil es scheint, dass er in den neueren Rolllen nur “sowas” spielen kann].

  57. Maggie

    Sallü Leuddz,

    hmmm sehr interessante Liste die ihr hier habt… bin neu auf eurer Seite und war Anfangs beim lesen angetan (bin ich auch immer noch, wenn auch auf eine etwas andere Art und Weise) ;)

    Also zu eurer Verteidigung: Auch ich bin ein großer Fan der Terminator-Reihe, doch auch wenn ich mich nach`m Kinobesuch dazu gezwungen hab durch den “Kult” der Serie, den Film innerlich toll zu bewerten… ich scheiterte leider, an der dunken, bösen Realität! Die “kultige” Reihe hat durch den 4ten Teil einige Federn lassen müssen – er ist absoluter Schrott!

    Für mich zwei sehr großartige Filme im Jahr 2009 waren zweifelsohne “Mary und Max” und “#9″, beide haben einen unvergesslichen Charme und eine noch tollere Aussagekraft. Gerade weil beides animierte Filme sind gibt es noch einen Extrapunkt obendrauf!

    “2012” war Schrott! Ein durch die Medien hochgepuschtes Thema das nach unzähligen “Pro7 -Galileo-Wir-finden-alles-raus” Berichten und, und, und, mit dem Kinofilm (endlich) sein Ende gefunden hat! Danke liebe “Mayas” was musstet ihr auch diesen Stein vor tausenden von Jahren ins Rollen bringen! Die Aussage (die ersten 15-20 Minuten haben gerockt…) kann ich persönlich nicht nachvollziehen, da sind die Effekte in “The Day after Tomorrow” wesentlich gelungener…

    Nun gut, genug der Kritik. Übereinstimmen tue ich mit euch, wenn wir von den “Basterds” reden! Ob es allerdingsTarantinos bester Film ist?! Nun ja wir lassen das mal so stehen.

    Boy A – gut!

    Avatar – Effektkino der Superlative (Story Pocahontas in Neu)

    Super gefallen hat mir persönlich auch “Der Vorleser” (besser als “Zeiten des Aufruhrs”)

    Dann noch ein Kommentar zu einem Vorkommentator: diCaprio ist nicht erst seit diesem Film gut, meiner Meinung nach war “Catch me if you Can” der Knackpunkt, ab da wurde er immer besser! “Aviator” – Ein Meisterwerk!

    So das soll es erstmal gewesen sein! Macht weiter so, den nur auf diesem Weg bleibt es spannend, man kann diskutieren und auch etwas schmunzeln ;)

    Bye

  58. Patrick

    Wollte anmerken, dass einige Bilder hier nicht mehr angezeigt werden, sondern im IE 6 nur mit einem roten X gekennzeichnet sind.

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