Kurzreviews: Gamer, 13 Semester, Stepfather (2009), Stepfather (1988), Planet 51, The Box, A perfect getaway, Weekend of Blood, Die Nacht der Creeps, Eine Überraschung zum Fest (Review)

27 Comments

Schnurz und kerzlos: Die Kino- und DVD-Sichtungen der letzten Wochen, für die mal wieder die Zeit fehlt sie in epischer Länge zu reviewen.

Diesmal im Spiel: Gamer +++ 13 Semester +++ Stepfather (2009) +++ Stepfather (1988) +++ Planet 51 +++ The Box +++ A perfect getaway +++ Weekend of Blood +++ Die Nacht der Creeps +++ Eine Überraschung zum Fest

Gamer – USA 2009
★★★☆☆

In naher Zukunft sind die Visionen von Second Life, The Sims und Ego-Shootern noch einen Schritt weiter. Statt mit Computerfiguren wird mit echten Menschen gespielt, die per Chipimpuls im Hirn von außen fremdgesteuert werden können. Der als Mörder verurteilte Kable (Gerard Butler) lässt sich von Teenie Simon (Logan Lehrmann) durch mörderische Gefechte navigieren, in der Hoffnung irgendwann seine Freiheit erspielen zu können. Doch Ken Castle (Michael C. Hall) der Erfinder diesen realen Videospiele, hat ganz andere Pläne…

Mit Gamer erleben die Crank-Macher Neveldine/Taylor einen Rückschlag, sowohl was Fan-Zuspruch, als auch die Kritiker-Liebe angeht. Nicht ganz zu unrecht, denn Gamer ist leider nur ein mittelprächtiger Film, auch wenn er einige inspirierte Momente hat.

Faszinierend ist nach wie vor, wie sehr die beiden Game-Mechaniken imitieren und vom sinnlos herumstolpernden Passanten, über Power-Ups und typische Ego-Shooter-Choreographien vieles aufgreifen und optisch zitieren, was Genre-Fans kennen und lieben. Ebenso begrüßenswert ist ihr Sinn für extrem schwarzen Humor und Skurrile Situationen, wenn etwa der Bösewicht im unpassensten Moment eine Musicalnummer hinlegt, die in einer Metzelorgie endet.

Mit ihrem Faible für extreme Gewaltinszenierung, spritzenden Blutgeysieren, explodierenden Köpfen und abgetrennten Gliedmaßen gehen die Macher dabei bewusst an die Grenzen dessen was Spiele wie Manhunt und Co genüßlich zelebrieren. Das alleine ist zwar auffällig und nicht jedermans Bier, wäre aber unproblematischer, würden sie sich auf sicherem satirischen Terrain und in der Welt der Perma-Ironie bewegen, die sie in CRANK erschaffen haben.

Doch Gamer will irgendwie auch Mediensatire und Warnung vor Gewaltspielen sein und verliert dabei mehr als einmal den Tritt. Teilweise wirkt es als hätten Holzhammer-Rhethoriker wie Jugendschutz und Killerspiel-Guru Christian Pfeiffer am Drehbuch mitgeschrieben, dann wieder scheinen die Macher von GTA das Wort zu führen. Reale Menschen umbringen ist kein Spiel und sollte nicht lustig sein. Soweit die Botschaft, so schön und simpel. Aber mit der durchaus pornografischen Stilisierung von exzessiver Gewalt unterminieren Neveldine/Taylor ihren Message nicht unerheblich, zumal ihr Fokus nie so ganz klar wird. Ein bißchen Running Man und Millionenspiel, ein bißchen Death Race und Klapperschlage mit einer ganzen Menge LAN-Party-Feeling, verquirlt zu einem “sowohl als auch und irgendwie muß man das ja auch kritisch sehen”-Gemenge, das leider nicht so recht weiß, was es jetzt eigentlich will. Wenn Logan Lehrman (der demnächst als Percy Jackson die Nachfolge von Harry Potter antreten will), am Ende seinen Spieler Butler aus der Klemme holt, bleibt ziemlich viel Geballere und Gequassele und ziemlich wenig Substanz. Das ist ganz witzig anzusehen und in den Momenten in denen das reale Second Life, bzw Die Sims parodiert wird auch sehr treffend, aber auch ein bißchen unbefriedigend, weil der schale Geschmack zurückbleibt, das das Thema einen viel besseren Film hergeben würde.

13 Semester – Der frühe Vogel kann mich mal – Deutschland 2009
★★★½☆

Moritz, genannt Momo (Max Riemelt) und Dirk (Robert Gwiesdek) starten mit vollem Elan ins Studium an der TU Darmstadt. Beide kommen aus einem Kaff und erhoffen sich jetzt den Start ins eigene Leben. Doch während Dirk im zielstrebigen Powerstudium aufgeht und immer seine Karriere im Blick hat, treibt Moritz schon bald ziellos durch die Semester, fühlt sich verloren zwischen erster großer Liebe, dem tristen Studienalltag, ausgedehnten Urlauben und der ewigen Jagd nach dem Geld um die nächste Miete zu zahlen…

Frieder Wittich (und dem vielbeschäftigten Drehbuchautoren Oliver Ziegenbalg) ist mit 13 Semester ein sehr angenehmer, witziger und liebenswerter Film gelungen, der wohl bei vielen Zuschauern und Ex-Studis markante Deja-Vu-Momente, die so aus dem eigenen Erleben bekannt sind, wachrufen dürfte.

Auch wenn er in vielen Momenten auf die klassische Dramaturgie einer Beziehungskomödie setzt (Momo durchlebt mit seiner Kerstin die üblichen Annäherungen und Trennungen), gelingt es ihm sehr oft einfach schöne, wahre Momente und Gefühle einzufangen und überzeugt dabei auch mit simplen, aber effektiven optischen Ideen.

Dauern die Episoden der einzlenen vergehenden Semester normalerweise etwas länger, schafft es Wittich in einem einzigen Moment Momos Leben auf den Punkt zu bringen, wenn er nur Momo und Kerstin zeigt, die kuschelnd auf dem Wohnzimmerboden liegen – und schon ist wieder ein Semester rum. Gleiches gilt für Momos Auslandsreisen, die als Fotostorys erzählt werden, die in wenigen Sekunden alles wesentliche aussagen, was in Bewegtbildern viel Zeit (und wahrscheinlich auch Geld) gekostet hätte.

Riemelt, hier mal im Schluffioutfit, gibt dabei einen zutiest sympathischen, nicht supersmarten aber durchweg liebenswerten Charakter, dem man die Probleme des Studentenlebens und Erwachsenwerdens jederzeit glaubt. Etwas anstrengend ist anfangs der WG-Kumpel Dirk, den Alexander Fehling mit ein bißchen zuviel Drive spielt. Doch auch er beruhigt sich mit der Zeit und hilft mit eine Geschichte zu erzählen, die keine einfache Auflösung oder Moral bereit hält, keinen “richtigen” und keinen falschen Weg aufzeigt, sondern durchaus differenziert die Lebenswege von angepassten Streberstudenten und ziellosen Schluffis gegeneinander hält.

Kein Riesenfilm, dessen begrenztes Budget sich durchaus erahnen lässt, aber eine knuffige Melanchkomödie, die jedem Studenten oder Ex-Studenten das wohlige Gefühl vermitteln kann, mit seinen Erlebnissen doch nicht ganz alleine zu sein. Ansehen. HIER gibts übrigens den Filmcheck zu sehen, den ich mit Max Riemelt gedreht habe und in der etwas über seine Lieblingsfilme und Hassfilme erzählt.

The Stepfather – USA 2009
★★☆☆☆

Ein Soziopath (Dylan Walsh) der auf der Suche nach der perfekten Familie für sich ist, nistet sich bei einer weiteren geschiedenen Frau und ihren Kindern ein. Nur der Sohn schöpft Verdacht und rebelliert gegen seinen neuen Stiefvater.

Aus dem effektiven und schwarzhumorig-satirischen Original, wird hier ein jugendfreier, blutleerer Langweiler. Spielte Terry O’Quinn einen extrem smarten, sehnsüchtig nach einem Klischeebild von Familie hungernden Soziopathen, ist dieser neue Stiefvater lediglich ein psychopathischer Serienkiller, dessen Motive und Handlungen ebenso durchhängen wie die Spannungskurve. Zuviel Plotballast der letztlich nirgends hinführt, zuwenig Dramatik und zuviel Zugeständnisse an die jugendliche Zielgruppe verhindern, das dieser fade Stinker auch nur im Ansatz Fahrt aufnimmt und so bis zum schlappen Showdown im dahindümpelt.

The Stepfather – USA 1988
★★★½☆

Ein Soziopath (Terry O’Quin) der auf der Suche nach der perfekten Familie für sich ist, nistet sich bei einer weiteren alleinstehenden Frau ein. Nur die Tochter schöpft Verdacht und rebelliert gegen ihren neuen Stiefvater.

Stepfather ist zurecht ein Miniklassiker, der erfreulicherweise jetzt von Epix auf einer bildtechnisch sehr überzeugenden DVD wiederveröffentlicht wurde. Terry O’Quin konnte schon lange vor seinem Erfolg als “Locke” in LOST unter Beweis stellen, was für ein exzellenter und vielschichtiger Schauspieler er ist.
Sein Stiefvater hat von der brillant komponierten Eingangszene biz zum legendär-verwirrten “Where am I here?” viele Momente die auch heute noch für Hochspannung sorgen und diese satirisch-gallige Sezierung des heimeligen Familienideals zu einer überaus spaßigen Erfahrung machen, die den Film weit über den Durchschnitt anderer 80er Jahre Slasher hebt. Auch wenn die DVD leider kein Bonusmaterial bietet, sei sie des Filmes wegen ausdrücklich empfohlen. Und spart euch das Geld für das lausige Remake.


Planet 51 – Spanien/GB 2009

★★★½☆

Der Planet 51 steckt entwicklungstechnisch in den 50ern der USA fest. Rock’n’Roll und Miniskirts, Musik-Cafes und Paranoia regieren die außerirdische Welt. Letztere gelangt zur vollen Blüte, als ein Erd-Astronaut (Dwayne Johnson) auf dem Planeten landet und gleich für die Vorhut einer feindlichen Invasionsarmee gehalten wird. Nur mit Hilfe des nerdigen Teenager-Aliens Lem (Justin Long) gelingt es ihm zu überleben…

Ohne großen Anspruch, aber mit hohem Fun-Faktor erzählt die spanische Animationsschmiede hier eine umgekehrte E.T.-Geschichte, die aber weniger als Parabel auf das Wesen des Fremden angelegt ist, als harmlos-kunterbuntes Zitatenspektakel mit mal mehr, mal weniger gelungenen Referenzen. Die sympathisch-animierten Hauptfiguren und einige anzügliche Gags siedeln den Film irgendwo zwischen Pixar und Dreamworks an – auch wenn er für eine nachhaltige Wirkung zu simpel erzählt ist. Dennoch ein schöner Animationsfilm für verregnete Nachmittage und deutlich spassiger als Idie Ice Age -Reihe.

The Box – USA 2009
★★☆☆☆

Ein Ehepaar mit leichten finanziellen Problemen erhält von einem unheimlichen Fremden eine Kiste überbracht. Das Angebot: Wenn sie binnen eines Tages den roten Knopf drücken, der an der Kiste ist, erhalten sie eine Million Dollar und irgendjemand den sie nicht kennen wird sterben. Wie wird sich das Paar entscheiden? Und welche Pläne verfolgt der Überbringer der Kiste wirklich?

Richard Kelly versaut es mal wieder. Nach dem überschätzten “Donnie Darko” und dem opulent-faszinierenden Fehlschlag “Southland Tales”, plustert er eine pointierte und wirklich geniale Kurzgeschichte von Richard Matheson zu einem überlangen, verquasten und mit unnötigen religiösen Anklängen überladenen Spielfilm auf.

Die 80er Twilight Zone hatte die Geschichte schon kongenial adaptiert – Kellys Fassung beweist nur, das er der Originalpointe so wirklich gar nichts wirklich neues oder Interessantes hinzuzufügen hat. Ein zwei Bilder, wie die Wasserportale sind durchaus gelungen, sind aber auch reiner Selbstzweck. Die Besetzung macht ihren Job, wie meist bei Kelly, sehr ordentlich. Es ist nicht die Schuld von Cameron Diaz, James Marsden, Frank Langella, und Michele Durrett, wenn der Film nach 30 Minuten alles gesagt hat und nur noch bemüht Strecke macht.

Statt einer eigenständigen Geschichte, konstruiert Kelly einen mit paranormaler Mystery aufgejazzten Verschwörungsplot, der letztlich nur langweilige Blähungen mit Spezialeffekten liefert. Seine chronische Humorlosigkeit, der moralinbittere Predigertonfall und der bemühte 70er Jahre Look helfen genau wie die unterentwickelten Charaktere nicht die letzten 60min zu rechtfertigen. Kein Wunder, das der Film, wie Southland Tales, hierzulande nicht ins Kino kommt sondern im Februar direkt auf DVD erscheint.

A perfect getaway – USA 2009
★★★½☆

Eigentlich wollten Cliff und Cydney auf Hawaii nur ihre Flitterwochen verbringen, doch das Auftauchen eines mörderischen Pärchens, bringt Unruhe in das Urlaubsidyll. Sind etwa ihre netten Urlaubsbekanntschaften in Wirklichkeit kaltblütige Killer?

Was nach einem trashigen DTV-Movie aussieht, entpuppt sich überraschen als sehr solider und gut besetzter Thriller, der sich nie zu ernst nimmt und selbstironisch und zitatenfreudig mit dem Medium spielt. Nach einem etwas behäbigen Anfang, nimmt er schnell an Fahrt auf und schafft es durch das ambivalente Spiel von Timothy Olyphant und Steve Zahn für durchgängige Spannung zu sorgen. Das effektive Ende hebt den Film dann auch angenehm über den Durchschnitt typischer Slasher-Thriller. Und Mila Jovovich ist auch dabei.

Weekend of Blood (Murder loves Killers too)- USA 2009
★★★☆☆

Ein stoischer sexuell-gestörter Killer, verhäckselt nach und nach eine Gruppe anstrengender Twens, die sich in seinem Wochenendhaus eingerichtet haben.

Die Story ist 08/15, die Umsetzung jedoch Low-Budget-Originel. Die schrullige Charakterisierung des Killers, einige gelungene, schwarzhumorige Gags, sowie ein paar ambitionierte Plansequenzen heben den eindeutig sehr niedrig budgetierten Streifen über den Durchschnitt. Wer sich mit dem Look und den recht nervigen Hauptfiguren arangieren mag erhält einen hübschen kleinen Slasher für den Videoabend, der weit besser unterhält als Hollywoods umzigstes PG13-Remake eines Horrorklassikers.

Die Nacht der Creeps (Night of the Creeps)- USA 1986
★★★½☆

Night of the Creeps

Außerirdische Parasiten nisten sich in den Köpfen von Menschen ein, die darauf zu Zombies mutieren und ihrerseits für Verheerungen sorgen. Dazwischen steht eine Fratparty, eine Männerfreundschaft, ein abgewrackter Ermittler und eine Menge Mädchen mit wenig Sachen an.

Ein wundervoller kleiner 80er Jahre Horrorfilm, in dem Fred Dekker gekonnt einen Genremix aus SciFi, Zombie, Slasher und Komödie anrührt. Die Geschichte um außerirdische Gehirnegel, die ihre Opfer zu Zombies machen lebt von ihren Referenzen auf klassische Vorbilder, den liebvoll altmodischen Tricks, ihrem ironischen Humor und Tom Atkins als knarzigem leicht suizidalen Cop, der den Kampf gegen die Untoten aufnimmt.

Das der Sidekick des jugendlichen Helden ganz beiläufig als Schwuppe inszeniert wird, ohne das dies großartig Thema wird, macht den Film nochmal sympathischer.
Beste Old-Style-Unterhaltung aus einer Zeit als Horrorfilme noch Spaß machten. Die jetzt erschienene Blu-ray überzeugt übrigens mit tollem, sehr schön remastertem Bild, dem Original-Ende des Films und dem liebevoll produziertem Bonus-Material – leider ist sie derzeit nur in der US-Version erhältlich.

Eine Überraschung zum Fest (Make the Yuletide gay) – USA 2008
★★★½☆

An der Uni sind Olaf und Nathan ein festes Paar. Nur mit dem Coming Out daheim ist es so eine Sache, da scheinen die Eltern immer noch auf Enkelkinder und die nette Nachbarin aus Jugendtagen zu hoffen. Als Nathan ausgerechnet zu Weihnachten von seinen Eltern versetzt wird, kommt er auf die Idee Olaf daheim zu besuchen und dieser hat seine liebe Not seinen Eltern den “Uni-Kollegen” zu erklären…

Natürlich wird hier wieder nur eine Coming-Out-Story erzählt, aber trotzdem fällt es schwer die liebenswerten Figuren nicht ins Herz zu schließen. Denn Regisseur Rob Williams setzt klugerweise mehr auf Humor als aufs ganz große Drama. So bleibt der Film, der zurecht schon einige Publikumspreise gewonnen hat, als weihnachtliches Feel-Good-Movie in angenehmer Erinnerung. Auch wenn es ihm an echter Originalität mangelt, schafft die sympathische Besetzung, von der All-American-Mum, den dauerbekifften Vater über die gar nicht so spießige Freundin aus Kinderzeiten, bis zu den beiden purzeligen Hauptdarstellern, bis zum gefühligen Ende zu unterhalten.

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • Droggelbecher

    @Batzman
    Sterne vergessen bei Gamer, Original Stepfather, Night of the creeps (Absicht bei den letzteren?)

    Vielleicht auch ein Anlass das Sternesystem abzuschaffen.
    Denn: Horton hört ein Hu oder Ratatouille(wenn man ganz gemein ist auch Avatar ;) schlechter als Planet 51?
    Andersgefragt: Würdest du Planet 51 wirklich wertungstechnisch vor den 3 genannten einordnen?

  • Olaf

    Gamer war in der Tag sehr zweischneidig. Medienkritik lässt sich meiner Meinung nach nicht wirklich erkennen, selbst wenn es eine kleine Hackergruppe gibt. Ich fand den Gedanken des Verkaufs des eigenen Hirns eigentlich ganz interessant, aber daraus gemacht wurde nichts Vernünftiges.

    Auf 13 Semester bin ich insofern gespannt, als dass man den Fim bei DRadio Kultur zerrissen hat.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @Droggelbecher

    Danke, die Wertung wurden ergänzt. Zur Abschaffen-Diskussion, habe ich ja schon oft genug gesagt wie die Sterne zu lesen sind und das sie keine universelle Vergleichbarkeit geben. 4 Sterne für einen Slasherfilm bedeuten das es ein sehr guter Slasherfilm ist. Nicht das der Film besser ist als ein vergleichbares Drama das 3.5 Punkte bekommen hat. In meinem Profil hier ist genau definiert, wofür die Sterne stehen. Kurzform: Ab 3 Punkte ist es eine Guckempfehlung.

    Und auch wenn sowohl Avatar als auch Planet 51 Animationsfilme mit einer sehr banalen Story sind, finde ich sie dennoch nicht unmittelbar vergleichbar. Und Horton ist aus den genannten Gründen, trotz der knuffigen Animation- und Voicecast schlechter.

    @Olaf
    Naja Pönis Kritik nehme ich wie immer mit Humor ;) er hat ja auch “Terminator 4″ als genialen Streifen hochgelobt und Avatar als orgiastisches Kino in einer neuen Dimension abgefeiert (ganz im Gegensatz zu seiner Kollegin Anna Leweke).

  • http://www.schuhlove.de Jens

    Über 13 Semester habe ich, zu meinem Erstaunen, bisher noch rein gar nichts negatives gehört.
    Wird Zeit das ich ihn mir endlich ansehe…

  • doc

    Gamer ist grauenhaft, rausgeschmissenes Geld.

  • Hell-G

    Ich konnte mit Gamer auch so überhaupt nichts anfangen. Für mich selbst bezeichne ich Filme wie diesen immer als “Vehikel mit leerem Tank”, weil er mich einfach nicht mitnimmt. Stepfather (Original & Remake) Kritik kann ich unterschreiben, den Rest habe ich (noch) nicht gesehen…

  • http://mentalsavage.blogsome.com Enk

    Wenn man Gamer tatsächlich als Mediensatire verstehen will, versagt der Film auf dieser Linie sicher. Aber ich spreche den Machern ab, dass sie ernsthaft diese Intention hatten, das ist allenfalls ein oberflächliches Spiel mit Reizthemen wie Gewalt und Medienkonsum. Gamer funktioniert hingegen sehr gut, wenn man nicht zwanghaft die Interpretationshäppchen aufnimmt, die Neveldine/Taylor wahllos in die Menge werfen, sondern das ganze als das betrachtet was es ist: intelligent gemachtes Actionkino.

  • maniacator

    Grad das Intro zu Stepfather (1988) gesehen. Werd mir den mal anschauen, vielen Dank für den Tipp!

  • GunGrave

    … für mich diesmal nix sonderlich interessantes bei – Gamer war gut, Planet 51 mittelmäßig… ansonsten … hol ich mal lieber Kracher 2009 auf. ^_^

  • ScheichHabib

    Gamer war mal wirklich die totale Gurke, da funktioniert echt nichts > Die Action, im Crank Style abgefilmt, passt nicht zum Rest und ist nicht erwähnenswert und die “Interpretationshäppchen”, wie es hier jemand nennt, die wohl dazu dienen sollten den Film als Satire o.ä. zu verkaufen, beschränken sich auf -TADA- einen fetten, schmierigen Perversling, der sich hinter dem Account einer hübschen Frau verbirgt, was ja wohl mal der älteste Cyber Gag ever ist. Und “Dexter” völlig verheizt.

  • ScheichHabib

    btw. der buddy aus “…Creeps” ne Schwuppe? Der war einfach nur n klischee Loser, der keine Frauen abbekommt, obendrein noch mit Behinderung (weshalb er es auch garnicht erst versucht hat und stattdessen lieber seinen Kumpel verkuppelt). Nach dieser Intepretation wäre jeder 80er Jahre Highscool Loser ne Schwuppe…

  • http://stitch-jones.blogspot.com/ StitchJones

    Zitat: “Nach dem überschätzten ‘Donnie Darko’…”
    Hach, dass ich das noch erleben darf! Endlich teilt mal jemand meine Meinung über dieses völlig überhypete Machwerk. Danke!

  • HansSmooth

    Der loser aus …creeps ist einer der “Rusty Griswolds” ;) Super Horror/Komödie mit coolem 80s Sound.

  • Chasko

    Gamer war ganz in Ordnung, hab schon schlimmere Filme gesehen. Michael C. Hall hat wieder gezeigt, dass er strange Charaktere richtig gut darstellen kann, er war leider nur zu wenig zu sehen im Film.

  • steven

    bin bei gamer eingepennt. bin ich noch nie bei einem film.

  • http://perl-lernen.blogspot.com/ Carby

    Hallo “Batzman”. Den Film “Gamer” mit 3/5 zu bewerten und “Taken” dagegen mit 1/5 zeigt mir mal wieder, dass ich Deinen Film-Geschmack absolut nicht teilen kann. Vllt solltest Du den Maßstab überdenken.

  • http://www.silentrocco.com Rocco

    Gamer rockt und ist WELTEN besser als z.B. Crank 2.
    Herrliche Sci-Fi-Parodie mit einem glänzend besetzten Dexter :)

    The Box ist ein wunderbarer Film, unterhaltsam, mysteriös und wahnsinnig toll ausgestattet von der ersten bis zur letzten Minute. Aber ich mag auch Southland Tales. Kelly zieht seine Visionen gnadenlos durch. Verständlich, dass das nicht bei jedem Gucker funktioniert. Ich hatte meinen Spaß mit diesem Film und bedaure, dass es solche tollen Bilder nicht in’s Kino schaffen.

    Und dass beide Filme weniger Sterne als “13 Semester” haben, ist eine Beleidigung an leidenschaftliches Filmemachen.

  • Der Knochen

    @Batz
    Du tust mir leid, denn du wirst wahrscheinlich immer wieder das Bewertungssystem erläutern müssen. Ich lese nämlich noch und nöcher Kritik von Leuten, von wegen “Ratatouille besser als Crank2!? Bei euch hackt’s wohl!” oder so.
    Naja, wen interessierts. Eine gute Bewertung sagt sowieso 1000-mal mehr aus als eine Note. (Vergleich: Waldorfschule)

  • PhilipRidley

    @The Box

    Filme, die man nicht versteht, sollte man nicht reviewen.
    Southland Tales und The Box gehören neben The Road zu den ganz wenigen Meisterwerken des modernen Films, welche sich nicht an die längst überholten Konventionen der sogenannten Meister (Hitchcock, Wilder) halten.

    enough said
    P.R.

  • Will

    Planet 51 bekommt so eine Bewertung? So ziemlich der schlechteste Animationsfilm der ich mir je angetan habe… 13 Semester ist klasse!

  • DaWolle

    wtf?!
    A Perfect Getaway hat ja wohl mal die “bescheidenste Windung” aller Zeiten … Zero Points!

  • stb247

    The Box wird auf der IMBD religiös erklärt und hat es deshalb wohl bei Europäern schwerer als in der USA. Aber selbst ohne die bescheuerten Theorien, die ich inzwischen gelesen habe, ist dieser Film eine Beleidigung an den Zuschauer.

    Die Einstellungen, die Ausstattung, die Musik, selbst die Darsteller und FX wollen uns hier vorgaukeln, der Film wäre großes Kino, aber der ist nicht mehr als eine Twighlight Zone Folge. Irgendwie will er ja auch wie The Shining sein, aber das klappt hinten und vorn nicht. Und für einen Lynch-Klon wird zuviel erklärt (irgendwie).

    Also ich hatte sehr viel mehr erwartet, vor allem einen besseren Schluss. Da war Southland Tales mit seinem abgefahrenen Ende ja besser!

  • matze

    Planet 51 war echt cool! Kann ich nur empfehlen…

  • Rick

    Hab Planet 51 gesehen. Ist schon komisch… die billigeren Animationsfilme wie z.B. Lilo & Stitch, Shrek oder Chihiros Reise ins Zauberland sind oftmals sehr viel besser als die extrem teuren wie die Schöne und das Biest (Würg) oder Titan A.E. (bei dem ich das Kino verlassen habe). Auch bei Filmen gilt: Qualität ist immer gut.

  • Charakterathlet

    Ich fand “Gamer” ziemlich gut, weil der Film nicht auf “Klugscheisser möchtegern Intelligent” Art war, die Story wurde Super Simple erklärt und so konnte man sich auf die Action Reichen Szenen konzentrieren, wenn ich dagegen z.B. die neuen “James Bond” Filme anschaue oder manch andere Action Filme dann kapier ich nur die Hälfte und das nervt manchmal! Wenn jetzt “Gamer” auf diese Art gemacht wurden wäre dann wäre das Publikum zufriedener, warum auch immer??!! Ein Männer Film halt, Hirn aus, Film an! Dann schaut euch weiter Gandhi an…. ;)

  • thisGuy

    holy shit!
    a perfect getaway
    is ja wohl mal sooo sooo SO schlecht!
    alles super krass überdeutlich inszeniert! und dann der beschissenste ‘entschuldige dass du dir die vorangegangenen 90 minuten angeguckt hast’-Twist den ich je gesehen hab! die bösen killer müssen natürlich cristall meth rauchen sie sind ja killer! WTF!
    bloß nicht angucken!

  • http://keine Leonidas

    Planet 51 war… okay. Aber ich gebe Rock voll Recht! Manchmal ist weniger mehr, sehr viel mehr.

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    Oh Boy, ob uns was einfällt? Hahahahaha:

    [youtube=http://w…

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