Creating the World of Pandora – Special

Relativ hübsches 22minütiges Behind-the-scenes-Special zu “Avatar”, in dem auch der gute alte Stan Winston auftaucht. Kann man sich entweder in fünf Teilen auf YouTube anschauen oder gleich komplett bei yahoo.

PS: Mittlerweile knapp 1,7 Milliarden Dollar Einspiel weltweit nach nur einem Monat.

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52 Kommentare

  1. Sehr interessant. Zeigt, mit wieviel unglaublichem Aufwand eine mittelmäßige Geschichte zusammengeschustert wird.
    Aber einen “gefährlichen” Dschungel haben sie trotzdem nicht hingekriegt, da vermittelt jede Amazonas-Doku mehr Gefahr.
    Es ist zwar ein Werbefilm, aber langsam kann ich “entire world from scratch” nicht mehr hören…Seepferdchen und Überwasserkorallen…
    Und war es wirklich nötig, eine komplette Sprache zu erfinden?
    Wenn es schon Katzen sind, warum mauzen sie dann nicht?
    Warum kriegt Worthington ein “very intense” Marine-Corps-Training, mit Marschieren und allem – der Typ sitzt im Rollstuhl.
    Die sechs Beine bei den ganzen Viechern hätten sie auch weglassen können, who cares, sieht eh keiner.
    Und “make something imperfekt” ist ja wohl ein Witz.

    Kommentar von genervt am 21.01.2010 um 17:15 Uhr
  2. Hört sich nach Neid an^^
    Der Film is geil. Aber natürlich Geschmackssache.
    Aber deswegen alles niedermachen?

    Kommentar von JackTower am 21.01.2010 um 17:30 Uhr
  3. Ist kein Neid. Dafür ist Avatar doch da! ;)

    Kommentar von genervt am 21.01.2010 um 17:43 Uhr
  4. Ich bin das ganze Avatar schlechtreden schon sowas von leid. Es ist sicherlich nicht der beste Film der Geschichte, aber ich finde in dennoch großartig. Ja, es gibt andere Meinungen und das soll auch so sein, das nicht jeder den Film mag…aber, dieses “Ah ein Artikel über Avatar, jetzt lasse ich meinen ganzen Frust über den Film in den Kommentaren ab” geht mir auf den Sack.

    Eigentlich sollte ich darauf garnicht reagieren, aber dann juckt es mich doch:
    1.) für mich war der Jungle gefährlich genug…den das gefährlichste Biest war die Gattung “Homosapiens”, also genauso wie bei uns auf der Erde.

    2.) auch für andere Filme wurden schon Sprachen erfunden. Schon mal was von “Herr der Ringe” gehört

    3.) Wenn es Katzen sind wieso miauzen sie nicht?
    Du stammst vom Affen ab ich glaube nicht das du dich täglich entlausen musst und Affenschreie von dir gibst. Evolution?

    4.) “very intense” Marine-Corps-Training? Sagt er doch im Film: “Einmal Marine immer Marine”.

    5.) Die sechs Beine bei den ganzen Viechern? Hallo, Fantasy! Warum muß denn alles erklärt und wissenschaftlich ergründet werden? Warum kann es solche Viecher nicht geben auf einem fernen Planeten.

    Kommentar von firejoe am 21.01.2010 um 18:50 Uhr
  5. Ok, also ich fand Avatar einen interessanten Mischling (wie vermutlich schon in anderen Comments geäußert): Wahnsinns Effekte treffen infantile Dialoge in vorhersehbarer Handlung. naja, man kann eben nicht alles haben. hab mich im kino trotzdem amüsiert und kann mich seit 4 Wochen dann auch noch genüßlich über den Film aufregen – ein guter Schnitt für 10 Euro Eintritt wie ich finde.

    Aber nochmal zu den 6 Beinen – ok, ist Fantasy. Aber es gibt da eine nette Seite, welche die Filme mal unter “realen” physikalischen und logischen Gesichtspunkten analysiert:
    intuitor.com/moviephysics/

    Und dort im Text zu Avatar :
    intuitor.com/moviephysics/Avat...

    gehen sie auch auf die 6 Beine ein (tut mir leid, aber das muss jetzt sein firejoe :)

    “…The prevalence of six-legged beasts on Pandora is hard to explain from a natural selection standpoint. How would an extra set of legs impart a survival advantage? How would multiple nostrils at the base of their necks be helpful? It seems like rain water would run down their necks and collect in the nostrils.

    Why would the blue guys be bipedal, have only four limbs, and human type nostrils if evolved from six-legged neck-nostrilled ancestors? Furthermore, why would a diversity of Pandorian life-forms including the Navi have a tentacle-like appendage designed for directly connecting to and sharing information with the brains of other life-forms? How could all these neurological connector organs be compatible, unless the diversity of life-forms had the remarkably similar DNA structures required to produce such organs and the brain structure needed to use them? Again, such connectivity implies common ancestry that doesn’t otherwise seem to be reflected in the Navi….”

    In diesem Sinne.

    Kommentar von Jan am 21.01.2010 um 19:07 Uhr
  6. @firejoe: Die Sprachen bei Herr Der Ringe stammen allerdings aus der Feder des Buchautors Tolkien und nicht von Peter Jacksons Team. Immer im Hinterkopf behalten: Tolkien hat ein Universum erschaffen, das noch viel größer ist als Herr der Ringe es erahnen lässt und das Avatar in seinen epischen Dimensionen klein wirken lässt.

    Zum Video: Tolles Werbevideo, die Insights in den Produktionsablauf sind eher gering. Hätte mir mehr Infos über den Schnitt gewünscht.

    Kommentar von Anmerkungsmann am 21.01.2010 um 19:39 Uhr
  7. Das die Sprache von Tolkien erfunden wurde weiß ich doch, seine Bücher stehen bei mir ja nicht nur als Zierde im Regal :-)
    J. R. R. hat aber auch ein paar Jahre mehr an seinem Werk gesessen…

    Kommentar von firejoe am 21.01.2010 um 20:03 Uhr
  8. ach ja…6 Beine…der Fluxwirbel ist schuld. Warum könnten auch sonst hunderte Tonnen große Felsen schweben.

    Kommentar von firejoe am 21.01.2010 um 20:05 Uhr
  9. große=schwere

    Kommentar von firejoe am 21.01.2010 um 20:06 Uhr
  10. Der Flux Wirbel und die Halleluja Mountains lassen wir besser aussen vor. Das ist ein reines visuelles Schmankerl ohne Susbtanz.
    Das ist reinste Fantasy (aber ich empfehle auch hier am die Besprechung im Link zu lesen – die machen sich da auch Gedanken, wie es den wirklich wäre, wenn die Dinger fliegen/schweben könnten).

    Kommentar von Jan am 21.01.2010 um 20:21 Uhr
  11. Ich mochte den Film echt gerne. Musste immer mal wieder grinsen zwischendurch. Verstehe auch, dass man sich als “seriöser” Filmeschauer/-kritiker (oh, ich muss glaub ich brechen) hier künstlich aufregen muss.

    Aber ich hatte echt viel Spaß. Und es sah alles wunderschön aus.

    Zerreisst mich.

    Kommentar von FrostQ am 21.01.2010 um 20:47 Uhr
  12. 1,7 Mrd Einspiel-Ergebnis…

    Kein Wunder, wenn die Ticketpreise so teuer sind.
    Wette Avatar hat, wenn überhaupt, gerade mal die Hälfte der Titanic-Tickets verkauft.

    Kommentar von Claas am 21.01.2010 um 21:21 Uhr
  13. Wenn, dann wäre hier aber auch nicht TITANIC der Maßstab, sondern GONE WITH THE WIND. Auf der inflationsbereinigten Liste nimmt AVATAR immerhin schon Platz 32 ein.

  14. Eben. Jeder Rekord, den Avatar aufstellt, ist somit null und nichtig. Und da Avatar ja nur auf Grund dieser gefakten 1,7 Mrd bei all den Awards so absahnt, sind somit auch alle Preise für die Schlumpfkatzen null und nichtig. Der Erfolg des Films ist genau wie Avatar selbst: eine riesen große Mogelpackung.

    Kommentar von freeminder am 21.01.2010 um 21:27 Uhr
  15. @ Jet:
    Schon auf 32… Naja immerhin.
    Wo ist Titanic da?

    Ich habe Titanic herangezogen, da mir der Film drölf mal sympathischer ist als Avatar.

    Kommentar von Claas am 21.01.2010 um 21:37 Uhr
  16. @Claas:

    “Kein Wunder, wenn die Ticketpreise so teuer sind.”

    Kein Wunder, wenn die Nachfrage offensichtlich so hoch ist. Die Einspielergebnisse sind gerade wegen des hohen Preises in Zeiten einer Krise so beeindruckend.

    @Jet:

    “Auf der inflationsbereinigten Liste nimmt AVATAR immerhin schon Platz 32 ein.”

    Eben, The Dark Knight ist schon eingeholt, und mit etwas Glück noch Episode 1… das ist dann wirklich eine erlauchte Sphäre was den Massenappeal angeht.

    Und kann jetzt endlich mal einer von den Armleuchtern, die ständig auf der Story rumhacken, Stellung nehmen zu dem offensichtlichen Einfluss, den die Story von Avatar (also “wehr dich gegen Unterdrückung) auf chinesische Bürgerrechtler hat? Ich kopiere meinen Kommentar aus einem anderen Thread, weil dort niemand darauf eingeht:

    @genervt:

    “Bin gespannt, was für eine Langzeitwirkung Avatar hat.”

    Eine interessante Wirkung entfaltet der Film in China:

    “Chinas Filmbehörde setzt “Avatar” ab – aus Angst vor Unruhen. Viele Chinesen fühlen sich an ihren Kampf gegen skrupellose Firmen und Beamte erinnert.
    [...]
    Feststeht, dass der Film des Regisseurs James Cameron in ganz China eine Welle beißender Ironie im Internet und selbst in staatlich kontrollierten Medien entfacht hat. Er frage sich, ob Cameron “heimlich in China gelebt” habe, bevor er die Idee zu Avatar hatte, schrieb etwa der Blogger Li Chengpeng auf http://www.sina.com. Sogar die staatliche Volkszeitung zitierte ihn genüsslich.”

    sueddeutsche.de/politik/422/50…

    Jaja, Batzman, nur Bildzeitungsleser fühlen sich von Avatar angesprochen, das ist ja alles soooo belanglos blablabla, und wen interessiert überhaupt eine solche Story?

    Da kommt ein Blockbuster daher der sich offen gegen Rohstoffimperialismus stellt, der damit mit den Worten eines US-Kommentators gewissermaßen “die Antwort auf Dick Cheney” darstellt. Und diverse Filmkritiker erkennen diese Qualität einfach nicht, weil sie sich verschwurbelten Mist mit facettenreichen Charakteren (also der eine drogenabhängig, der andere schizophren usw.) erwartet haben, und jetzt von der Geradlinigkeit enttäuscht sind. In your face, Batz.

    Der Film macht vielleicht nix großartig neu, aber er schafft es, eine unmenge Mensche für teilweise wirklich wichtige Sachen zu sensibilisieren. Das nicht anzuerkennen ist einfach schwach.

    P.S., man sollte den Chinesen ihre Denkweise, wonach es in keinem anderen Staat solche Verhältnisse (mit Vertreibung etc.) gibt, nachsehen. Bei so viel Zensur können dies nur schwer besser wissen.

    Kommentar von Hm... am 21.01.2010 um 21:39 Uhr
  17. TITANIC ist dort auf Platz 6.

  18. Yeah see…

    Hm, aber diese Virtual-Cam und die Simul-Cam, sowie deren Schnitt-Prozess da in dem Makingof hat mich jetzt schon beeindruckt. Technisch

    Kommentar von Claas am 21.01.2010 um 22:06 Uhr
  19. Ich fand die B-rolls sehr interessant, weil ungeschminkt und ohne Kommentar.

    youtube.com/watch?v=WhZCSx-jdr...

    Die anderen Teile findet man rechts als “Ähnliche videos”.

    Kommentar von Toni am 21.01.2010 um 22:24 Uhr
  20. @freeminder
    Bullshit. Absoluter Bullshit.
    Geld ist Geld, so einfach ist das. Ein Einspielergebnis steht für sich, nicht in Relation zu irgendwelchen Einspielergebnissen aus den 40s. Der Vergleich ist absurd, weil einfach nicht vergleichbar. Warum, habe ich und einige andere in dem Beitrag zu diesem Thema schon gesagt, ich wiederhole mich hier nicht.
    Ich finde es schon recht armselig, dass die Leute, die mit AVATAR inhaltlich ein Problem haben, den offensichtlich gigantischen finanziellen Erfolg des Films disqualifizieren wollen. Geradezu kindisch ist das.
    Ich habe TRANSFORMERS 2 auch gehasst, seinen Triumph an der Kinokasse habe ich trotzdem zähneknirschend anerkannt.
    AVATAR hat ein großes Publikum gefunden und tut das auch weiterhin. So zu tun, als ob einer kleine Gruppe von Leuten einfach ungehörige Eintrittspreise abgeknöpft würden und der Erfolg des Films sozusagen eine Art “Betrug” wäre, ist völlig lächerlich.

    Kommentar von Mozzerino am 21.01.2010 um 23:00 Uhr
  21. die virtual-cam war echt interssant. das alles in echtzeit zu realisieren ist schon nerd-mässig :-) da sieht man was in zukunft standart sein wird. ich liebe making off`s von aufwendigen filmen. man kann immer noch was lernen. gerade als film-freak.

    Kommentar von malte am 21.01.2010 um 23:01 Uhr
  22. ich find schauspieler ja sowas von verlogen :) den müssen die typen nichtmal die texte vorgeben. die sülzen schon von alleine genug.

    was ich selten lese und das wundert mich: ich finde diesen film ja optisch überhaupt nicht innovativ wie sie immer alle schreien.

    es ist sauber und detailreich und hier auch echt beeindruckend, aber eben nicht innovativ, was auch auf die story zutrifft, bloss hier störts nicht, da man weiss, was für ein schwachsinn es ist.

    ausserdem sind die dialoge sehr oft unfreiwillig komisch, was irgendwo auch zur unterhaltung beitragen kann.
    (obwohl ein oder zweimal hab ich mich schon ganz schön gewunden vor fremdscham)

    Kommentar von dios am 21.01.2010 um 23:39 Uhr
  23. Der nächste Ignoramus, der eine klassisch komponierte Story über den Widerstand gegen raffgierige Konzerne und Söldner, vielleicht DAS Thema für das 21. Jahrhundert, als “Schwachsinn” bezeichnet.

    Kommentar von Hm... am 22.01.2010 um 00:14 Uhr
  24. naja, dass hippies cool sind und konzerne scheiße hätte man in weniger als 3 stunden erzählen können. die story hinter avatar sagt nicht mehr aus als ein klassischer disney film. es hat nurnoch gefehlt dass die hauptdarsteller ein duett singen…

    Kommentar von zackbumm am 22.01.2010 um 08:57 Uhr
  25. Mir geht es derbe auf den Sack, wie Avatar-Fanboys wieder rumkotzen und jeden am liebsten an den höchsten Baum aufhängen würden, der etwas gegen ihren Film sagt.

    Inzwischen habe ich mich selber in den Film begeben (Nachdem ich Ausschnitte aus der Doku gesehen habe und die Technik mehr als interessant fand) und komme zu dem Schluss, dass der Film genausoviel Gehalt hat, wie Transformers. Das lässt sich nunmal nicht leugnen. Der einzige Grund (und es ist wirklich der einzige) warum Avatar so einen Erfolg hat, ist, dass der Film in 3D in die Kinos gebracht wurde.

    Hätte man Transformers mit derselben Technik ins Kino gebracht – BAMM! – wären sie nun auf Platz 32.

    Wer widerspricht, muss es belegen (an der Geschichte kann es wohl kaum liegen).

    Wieauchimmer, ich will ja auch etwas zum Thema sagen: Die Doku ist ziemlich interessant anzuschauen, egal, ob man den Film mochte oder nicht. Die Technik, die verwendet wird, ist beeindruckend und die Ironie ebenso. Immerhin taten die Schauspieler dasselbe, was sie im Film taten: Mit einem Avatar spielen.

  26. Was das Behind the Scenes gut aufzeigt ist, wieviel Aufwand Cameron für seine ursprüngliche Script-Idee betrieben hat um den Film so zu realisieren wie er jetzt in die Kinos gekommen ist. Wie oft kommt es vor, dass ein Regisseur für einen Film neue Kameratechniken entwickeln lässt? Eine Technik die jetzt in Hollywood sicher weiterer Verwendung finden wird. Und wie man anhand der Einspielergebnisse sehen kann, hat Cameron es drauf einen gut gemachten absolut massenkompatiblen Film zu produzieren. Man kann von Avatar halten was man will, es wird kein Film sein den in 10 Jahren nur noch Insider kennen.
    Ich finde es legitim Avatar Doof zu finden, weil er unlogisch ist und eine simple Story hat. Ich finde es ebenso legitim Avatar Super zu finden, weil er einen (oder zumindest die überwiegende Mehrheit der Zuschauer) im Kino wegbläst. Darüber jetzt Glaubenskriege anzufangen, also ehrlich, da gibt es wichtigere Dinge im Leben.

    Kommentar von Lobold am 22.01.2010 um 11:03 Uhr
  27. Ich muss nochmal allgemein was zu den Einspielergebnbissen sagen:

    Weiter oben wurde sich darüber aufgeregt das Avatar mit anderen Filmen verglichen würde, das es nicht geht die wirklichen Zuschauer, die einen Film im Kino sehen mit dem eingespielten Geld zu vergleichen bzw. eben die korrigierten Einspielergebnisse zueinander (natürlich geht das!). Das der Film trotzdem Unmengen an Geld einspielt ist allerdings nicht zu leugnen.
    Aber zu ignorieren das dies teils an den höheren Kartenpreisen liegt hat auch schon was Weltfremdes.

    Egal, der Film wird Titanic überholen (leider, ich mochte den Untergang mehr als den Giltzerwald – war dann eben doch mehr Spannung und Dramatik im Zuge des Sinkens als beim Fauchen oder Kreischen auf grünen Eidechsen) und dann für einige Zeit an erster Stelle stehen mit den eingespielten Dollar. Und das dies Cameron zum zweiten Mal gelingt – Respekt, hätte ich wirklich nicht erwartet. Für das Studio ist er jeden Cent wert!

    Tatsache ist aber auch, das zukünftig, wenn alle großen Filme diese Technik anwenden, solche Ergebnisse (in $) nur noch schwerlich zu erreichen sind da ja dann der Aha-Effekt bzw der Eventcharakter komplett fehlt (oder wer ist heute noch begeistert das Filme in farbe sind und mit Ton – vielmehr sind da Schwarz-Weiß-Filme bzw Stummfilme wieder das Ereignis. Welche Ironie). Wenn 3D erstmal wirklich stinknormal geworden ist zählen dann wieder gute Geschichten (bzw. gutes Marketing – siehe den unsäglichen Spidermann 3). Und das freut mich wirklich.
    Die Technik ist sehr gut und Dank Avatar auch massentauglich geworden. Deswegen ist es Cameron auch verziehen, das er zum Etablieren diese Grafik-Werbung geschaffen hat.

    Kommentar von Jan am 22.01.2010 um 11:34 Uhr
  28. @Mal sehen:
    Interessante Überlegung. Als Fanboy würde ich mich nicht bezeichnen, den Erfolg Avatars nur auf seine 3D-Technik zu reduzieren halte ich dennoch für falsch. Natürlich stärkt das den Eventcharakter und erhöht die Ticketpreise, andereseits gab es A) auch vorher Real3D-Streifen und B) sprechen mittlerweile die Zuschauerzahlen ja auch eine sehr eindeutige Sprache.

    Avatar ist “Transformers” deshalb überlegen, weil er storytechnisch viel stringenter, in der Aussage mutiger und vom Tehma universeller ist. Ich verweise hier auf den Artikel von Georg Seeßlen, der die BlockbusterQualität von Avatar mit dem begriff All-in-one-Film (filmzentrale.com/rezis2/avatar...) treffend auf den punkt gebracht hat.

    Kommentar von Gerrit am 22.01.2010 um 12:54 Uhr
  29. “Avatar-Fanboys, die rumkotzen …”

    Ist das jetzt der neue Umgangston? Publikumsbeschimpfungen vom Nora-Tschirner-Fanboy?

    Im Übrigen … wenn ihr den Film und seine Freunde (zu denen ich nicht gehöre) nicht abkönnt, dann lasst doch einfach den Avatar-Content weg.

  30. Okay, dies wird offiziell der letzte Beitrag sein, den ich zum Thema AVATAR auf dieser Seite verfassen werde, denn langsam hängt mir die Diskussion echt zum Hals raus.
    Außerdem muss ich jetzt gleich mal dem Eindruck entgegenwirken, ich wäre so eine Art AVATAR-Fanboy, der das Ding für das tollste seit der Erfindung von geschnitten Brot hält (oder noch besser: Das kreativste Werk seit dem Buch Mose – Originalzitat von einem Kommentar auf dieser Seite – hehehehe).
    Tu ich gar nicht, dass das mal völlig klar ist.

    AVATAR hat große Schwächen – das ist völlig unbestreitbar.
    Die Story ist arg simplistisch, völlig vorhersehbar, der Hauptdarsteller ist farblos, seine Charakterentwicklung vom Plot herbeigezerrt und psychologisch wenig nachvollziehbar. Die interne Logik hat dutzende Löcher, der Ethno-Kitsch ist teilweise auf Lautstärke 11 gedreht und die Dialoge bestehen zu großen Teilen aus Standardphrasen, die man in dieser Art von Filmen schon genauso und besser gehört hat und außerdem ist die ganze Sache circa 30 Minuten zu lang.
    Darauf muss man sich einigen können und für wen das alles andere überschattet – Bitte schön. Tut mir leid für Euch, ich kanns verstehen, aber übereinstimmen kann ich nicht.
    Denn wer hier Vergleiche zu TRANSFORMERS zieht dem muss ich wirklich sagen:
    “Komm mal klar, halt den Kopf unter kaltes Wasser, justiere Deine Filmsensoren neu, mach die Augen auf und vergleiche wirklich”

    AVATAR macht einfach auf der anderen Seite viele Schwächen wett und zwar durch tatsächlich spektakuläres Kino:
    Die Effekte sind fantastisch, mehr brauche ich dazu nicht sagen. Aber es geht auch um die Inszenierung und die stimmt einfach, da lasse ich nicht mit mir streiten. Wo man bei Bays Roboterfilmchen durch Wackelcam, furchtbares Design, hektische Schnittorgien und lächerlich unwitzige Comedy verärgert wird, sieht man bei Cameron in den entscheidenden Szenen, wie es richtig gemacht wird.
    Wenn es kracht, dann richtig. Wenn die Effekte ihre Muskeln spielen lassen, dann sieht man das auch. Wenn die Spannung da sein soll, dann ist sie es auch und wenn ich vom spektakulärem Schauwerk und der Action umgeblasen werden soll, dann werde ich es auch. Und dazu braucht es auch nicht eine Riesenmenge Guter Wille. Auch wenn die Geschichte recht vorhersehbar ist, in entscheidenden Schlüsselszenen sitzt man “on the edge of your seat” (gibt es dafür eigentliche eine deutsche Übersetzung?)

    AVATAR ist nicht STAR WARS (obwohl die Story davon wohl kaum komplexer oder logischer genannt werden kann) und es ist auch nicht INDIANA JONES oder HERR DER RINGE.
    Aber AVATAR ist auch nicht STAR WARS EPISODE 1-3, TRANSFORMERS, TERMINATOR SALVATION oder FLUCH DER KARIBIK.
    Cameron hat einen Haufen neues Spielzeug erfunden und sagt mit AVATAR: “Schaut mal was ich damit alles machen kann!” Und das tut er auch, er nutzt die visuelle Schöpfungskraft dieser modernen Techniken bis zum Anschlag aus und erfüllt in diesem Bereich die Erwartungen voll. Dass er darüber die dramatische Seite ein wenig vergessen hat – das mag man ihm jetzt sehr übel nehmen. Man kann aber auch einfach das Spektakel als das genießen, was es ist. Ein sehr eskapistisches Event, dass die Leute im Kino in eine Welt entführt, die sich noch nie gesehen haben. Funktioniert AVATAR auch auf DVD oder im Fernsehen? Da habe ich erhebliche Zweifel, denn da werden die Mängel sehr viel deutlicher. Aber dass AVATAR als Event im Kino funktioniert, zumindest für viele Leute und dass auch in allen Altersschichten was auch nicht viele große Blockbuster von sich mehr behaupten können, das kann man nicht bestreiten.

    Kommentar von Mozzerino am 22.01.2010 um 14:02 Uhr
  31. @Gerrit (28): Da muss ich leider widersprechen, weil mir nicht ganz klar wird, an welcher Stelle die Geschichte Mut beweist. Die Geschichte vom bösen weißen Mann, der nimmt was ihm nicht gehört, wurde schon so oft erzählt, dass man da nicht von Mut reden kann.

    Allerdings muss ich dir in einer Sache halbwegs zustimmen: Avatar ist Transformers vielleicht doch überlegen. Zum Einen hat man geschickt(er) für den Film geworben und dafür schmackhaft gemacht, was später sehr vielen Menschen auch geschmeckt hat. Man hat nie zuviel versprochen. Ich war vor dem Film der Meinung, dass mich Kitsch erwarten wird und der Film bestätigte dies. Ich erwartete anspruchsvolle Grafik und wurde ebenfalls nicht enttäuscht. Ich wurde sogar von der einen oder anderen Actionszene positiv überrascht. Anders bei Transformers.

    @Densemann: Auch dir möchte ich Recht geben. Es stimmt natürlich nicht, dass die Blogbeiträge teilweise mit hysterischen Kommentaren überflutet wurden. Die Avatar-Fanboys waren immer höflich und sind ausnahmslos auf diejenigen, die sich nicht für den Film interessierten, eingegangen. Sie respektieren die Meinung der anderen und es ist sehr ungerecht von mir, dass ich behaupte, dass sie das Gegenteil tun. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Es wird nicht wieder vorkommen.

    Hehe, ich mache nur Spaß! Natürlich sind hier teilweise Kommentare zu lesen, die von Agressivität nur so strotzen! Sie machen nicht die Mehrheit aus und nicht jeder, der den Film mochte, ist damit doof, aber: Der eine oder andere Kommentator (auch von der Gegenseite, wohlgemerkt!) hat es einfach nicht anders verdient, als dass man sich über ihn lustig macht. Meine Meinung. Wenn du eine andere hast, und sie mir mitteilen möchtest, ohne gleich agressiv zu werden, können wir uns gerne weiter darüber unterhalten. Auch per Mail.

    In der Zwischenzeit mache ich es wie die anderen Filmfreunde und ziehe mich aus der Diskussion raus.

  32. @Mozzerino: /signed
    @Mal Sehen: Na mal abwarten, die nächste Avatar News kommt bestimmt. Und wenns erst die Ankündigung für Teil 2 ist. :)

    Und wenn der irgendwann kommt, hoff ich auf nen vernünftigen Soundtrack. Was nützt mir die coolste Optik, wenn mich keine opulente Musikuntermalung in den Sessel drückt. Herr der Ringe und 300 haben gezeigt wies geht; so wünsch ich mir das.

    Kommentar von fichtenelch am 22.01.2010 um 16:49 Uhr
  33. Ich frage mich ja immer was wohl gewesen wäre, wenn das Internet so groß gewesen wäre wie heute als Titanic rauskam.

    Oh boy.

  34. @ Mal Sehen…
    Es ging um den Umgangston und die Pauschalisierung. Beides fand ich ziemlich unangebracht. Anonyme Kommentatoren neigen dazu, aber als Autor dieses Weblogs sollte man doch ein wenig mehr Stil haben und über den Dingen stehen. Insbesondere wenn euch diese “Avatar-Fanboys” Klicks für diesen Post bringen.

    Auch deine wunderschöne, aber rein spekulative Transformers-Aussage mit dem Satz: “Wer widerspricht, muss es belegen” abzuschließen, halte ich für schlechten Stil und reichlich arrogant.

    Ich bin halt sehr harmoniebedürftig.

  35. @Mozzerino
    Es ist doch so: In den vierziger Jahren hätte ich für Vom Winde verweht UND jeden anderen Film das gleiche Geld bezahlt. In den neunziger Jahren hätte ich für Titanic UND jeden anderen Film das gleiche Geld bezahlt. Im Jahr 2010 bezahle ich aber für Avatar MEHR als für einen Film der nicht diesen 3D-Mogel vorweisen kann. Und deshalb ist Avatar schon seint einem Monat an Spitze. Am letzten Wochenende lag er in Amerika nur knapp vor The Book of Eli und wurde der Eintritt für Eli genauso viel kosten wie für die Schlumpfkatzen, hätte Avatar den ersten Platz wohl verloren. Oder schon in der Woche davor oder in der Woche davor. Also erzähl DU mir keinen BULLSHIT, ABSOLUTEN BULLSHIT.

    Kommentar von freeminder am 22.01.2010 um 19:05 Uhr
  36. bei dem ganzen gemaule über Avatar, seine Geschichte, Logikfehler etc. wundert es mich das sich noch keiner über die schwebenden Berge aufgeregt hat. Aber ich lese auch nicht den ganzen Schmarrn der hier verzapft wird :D

    ich hab den Film fast schon wieder vergessen, bis auf die schönen Bilder und hier wird sich immer noch drüber aufgeregt, ihr habt doch echt ne Macke.

  37. @Freeminder
    Offenbar zahlen die Leute den höheren Eintrittspreis wohl gern. Irgendwas muss AVATAR also richtig machen, sonst würden ja alle in THE BOOK OF ELI rennen anstatt in AVATAR. Wie ist also Deiner Meinung nach das zu erklären?
    Das AVATAR mehr kostet, hat übrigens NICHTS mit dem Film an sich zu tun, sondern mit der Gier der Kinobetreiber, die für teuer Geld jetzt auf 3D aufrüsten und die Kosten dafür schön an die zahlende Kundschaft weiterreichen. Dafür kann James Cameron nichts. Irgendwann musste dieser Schritt passieren und das ist halt jetzt.
    Ich möchte nicht bestreiten, dass die höheren Ticketpreise zu dem finanziellen Erfolg von AVATAR durchaus beitragen. Aber so wie Du es darstellst, ist es der EINZIGE Grund für seinen Erfolg und das stimmt einfach nicht.
    Sagen wir mal die Ticketpreise für AVATAR sind ca. um ein Viertel teurer als bei regulären Filmen. Das ist schon großzügig gerechnet, bei mir waren es eher 20 Prozent. Dann kommen wir statt 1,7 Milliaren halt auf 1,275 Mrd. Auch damit liegt AVATAR immer noch auf Platz 2 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (und mit der ganzen Inflationskacke braucht man jetzt nicht nochmal zu kommen).
    Also ist was Du sagt fürchte ich doch: ABSOLUTER BULLSHIT.

    Kommentar von Mozzerino am 22.01.2010 um 19:37 Uhr
  38. Immer diese Versalien-Fäkalien.

    Und was heißt hier eigentlich 3D-Mogel? Ich dachte, dass funktioniert …

  39. @Mozzerino
    Das das was mit dem Film zu tun hat, habe ich auch gar nicht gesagt. Aber egal ob nun gierige Produzenten oder gierige Kinobetreiber dahinter stecken, Tatsache ist, das man für ihn mehr bezahlt als für andere Filme und das macht die Sache zu einem großen Teil schon zum Schwindel. Das der Film auch ohne das Aufsetzten dieser albernen Brille viel eingespielt hätte ist klar ebenso wie das nach einem Monat immer noch Leute ihn ansehen und die Kinos nicht plötzlich leer sind. Aber betrachte die Sache mal an Hand der Zuschauerzahlen. Es kann sehr gut sein das am vergangenen Wochenende mehr Leute The Book of Eli gesehen haben als Avatar. Mathematisch mal für dich veranschaulicht: 15 Zuschauer * 12 Dollar = 180 Dollar Einnahmen. 19 Zuschauer * 8,50 Dollar = 161,50 Einnahmen. Ja, der Aufpreis ist nicht der einzige Grund für den Erfolg des Films, aber er ist auf jeden Fall der wichtigste.

    Kommentar von freeminder am 22.01.2010 um 22:16 Uhr
  40. @freeminder
    Zitat: “Ja, der Aufpreis ist nicht der einzige Grund für den Erfolg des Films, aber er ist auf jeden Fall der wichtigste.”
    Ja Himmelherrgottsakra, ist er eben nicht! Was genau war an der simplen Rechnung in meinem letzten Post nicht zu verstehen?
    Ich machs noch mal ganz anschaulich:
    SELBST OHNE DEN AUFPREIS WÄRE AVATAR MITTLERWEILE DER ZWEITERFOLGREICHSTE FILM ALLER ZEITEN.
    Von wichtigstem Grund für den Finanzerfolg kann also keine Rede sein!
    Ist doch vollkommen wurscht, ob jetzt THE BOOK OF ELI am letzten Wochenende tatsächlich mehr Zuschauer hatte, am letztlichen Gesamtergebnis ändert das doch mal garnix!
    So, jetzt ist die Debatte aber endgültig für mich gegessen, da kann ich ja gleich mit Sarah Palin über die Existenz des Klimawandels diskutieren.
    Gute Nacht allerseits!

    Kommentar von Mozzerino am 22.01.2010 um 22:48 Uhr
  41. AAAAAAAAABER. Wenn er jetzt ganz knapp Titanic überholen würde (und es wahrscheinlich auch tut) läge das dann ganz klar und unwiederruflich am Aufpreis, der ja laut deiner Rechnung knappe 425 Mio beträgt. So eine Summe kann dann schon mal ausschlaggebend sein, ob es denn nun Rang 1 oder 2 ist. Somit wäre er dann DURCH DEN AUFPREIS der erfolgreichste Film aller Zeiten und das ist der Gipfel des Beschiss.

    Kommentar von freeminder am 22.01.2010 um 23:24 Uhr
  42. Schade, dass sich niemand über den Inhalt (siehe meinen Kommentar Nummer 16) auseinandersetzen will.

    Aber wer hier behauptet “das Einspielergebnis liegt ja nur am hohen Preis der Karten”, der hat keine Ahnung von Ökonomie. Natürlich liegt es auch am höheren Preis, aber dieser höhere Preis, solange er gezahlt wird, ist (neben der jährlichen Inflation) ganz simpel Ausdruck der höheren Nachfrage seitens vieler Filmkonsumenten. Niemand wird mit dem höheren Preis “abgezockt”, da keinem die Waffe auf die Brust gedrückt wird, wenn er an der Kinokasse steht. In dem Moment, in dem der Preis akzeptiert wird, und das über mehrere solcher Transaktionen hinweg, da Avatar enormes “repeat business” zeigt, ist er Ausdruck der subjektiv von vielen eingeschätzten höheren Qualität im Vergleich mit anderen Filmen.

    Jedenfalls ist es egal ob ein Film mit 10 Millionen Menschen zum Preis von 5 Euro sein Geld gemacht hat, oder mit 1 Million Menschen zum Preis von 50 Euro. Ökonomisch ist er beide male gleich erfolgreich, und beide male hat er sich dafür Anerkennung verdient, weil der Preis niemandem aufgezwungen wird.

    Kommentar von Hm... am 22.01.2010 um 23:40 Uhr
  43. Ich stimme meinem Vorredner absolut zu. Jeder der etwas von Ökonomie versteht, wird das ebenso sehen.
    Also, an alle, die es besonders “cool” finden erfolgreiche Filme zu dissen: Piss off!

    Kommentar von Robert G. am 23.01.2010 um 01:14 Uhr
  44. Wenn es so einen Film braucht, um die Chinesen für ihre Situation zu “sensibilisieren”, dann läuft irgendwas falsch. :)

    Ist hier etwa BWL-Studentenvolk anwesend? :D
    Wieso ist der mehr als doppelt so hohe Preis für 3D-Karten Audruck der höheren Nachfrage?
    Wenn ein Bild von einem einzigen (verrückten) Kunstsammler für 1 Mio. gekauft wird oder von 1 Mio. Leuten für einen Euro, ist das vielleicht dasselbe Ergebnis in schnödem Gewinn, aber nicht derselbe Erfolg.

    @43
    Ich verstehe die Logik nicht. Wir leben doch nicht im Friede-Freude-Eierkuchenland. Und die Avatar-Macher sind selbst schuld, wenn sie den Leuten einreden wollen, daß sie sich wer weiß was für einen Kopf über den Film und die Welt gemacht haben und dann gnadenlos einbrechen (6 Beine…). Was können denn die Kritiker dafür?

    Kommentar von genervt am 23.01.2010 um 11:32 Uhr
  45. @genervt:

    “Wenn es so einen Film braucht, um die Chinesen für ihre Situation zu “sensibilisieren”, dann läuft irgendwas falsch. :)”

    Ja das wäre wirklich verkehrt, zum Glück ist es nicht so. Den Chinesen (gemeint sind immer nur die, die in dem SZ-Artikel beschrieben werden. Nicht alle Chinesen) wurde nicht durch Avatar die Augen für ihre Lage geöffnet, aber sie wurden durch den Film bestätigt. Und ihre Reaktionen schienen auszureichen, um der Regierung etwas Angst zu machen, so dass sie anscheinend den Film etwas früher als vorgesehen und sinnvoll aus einem Teil der Kinos genommen hat.

    “Wieso ist der mehr als doppelt so hohe Preis für 3D-Karten Audruck der höheren Nachfrage?”

    Der Preis an sich ist nicht Ausdruck der Nachfrage, aber die Tatsache, dass der Preis gezahlt wird.

    “[...] ist das vielleicht dasselbe Ergebnis in schnödem Gewinn, aber nicht derselbe Erfolg.”

    Genau, bzw. Erfolg kann man ja eh unterschiedlich verstehen, aber sofern hier über das Einspielergebnis gesprochen wird, geht es eben auch nur um den “schnöden” Umsatz oder Gewinn.

    Du kannst also gerne sagen: “Der ökonomische Erfolg von Avatar ist beeindruckend. Aber der andere Erfolg, hier verstanden als Massenwirkung, ist etwas geringer als bei Filmen mit gleichem Einspielergebnis, da weniger Karten verkauft wurden”. Können wir uns darauf einigen?

    Kommentar von Hm... am 23.01.2010 um 12:37 Uhr
  46. Um Hm… da nochmal zu unterstützen, hier mal die deutsche Sicht auf die Einspielergebnisse.

    Legen wir mal für Ice Age 3, mit 8,7 Millionen Besuchern der erfolgreichste Film des letzten Jahres, einen Kartenpreis von 7 Euro zugrunde und für Avatar, den mit 5,8 Mil. Besuchern momentan dritterfolgreichsten Film des letzten Jahres, einen von 12 Euro, kommen wir auf folgendes Einspiel in Euro:
    Ice Age 3: knapp 61 Millionen Euro
    Avatar: knapp 70 Millionen Euro

    Natürlich gibt es auch 2D Vorstellungen von Avatar, die soviel kosten, wie Ice Age 3 Vorstellungen, aber es wird deutlich, dass man mit 3 Millionen Zuschauern weniger ungefähr gleich viel verdient hat. Das ist ökonomisch natürlich super für Zeiten mit sinkenden Zuschauerzahlen, lässt den Film in Sachen Massenwirkung aber unwichtiger werden.

    Soll heißen

    Kommentar von Anmerkungsmann am 23.01.2010 um 18:58 Uhr
  47. Danke Anmerkungsmann Danke Hm

    Kommentar von freeminder am 23.01.2010 um 22:05 Uhr
  48. … jaja das Drehbuch ausgegraben und gelesen und gedacht… hmm ja ist doch toll, die Story ist toll – genau sowas will ich sehen… Danke Herr Cameron… die visuellen Effekte, die Welt ist wunderbar… aber unter uns… die Story reißt einen nicht vom Hocker… da brauch ich nicht 12 Jahre brüten drauf!… ansonsten… nette “Behind the Scenes” Doku!

    Kommentar von GunGrave am 25.01.2010 um 13:08 Uhr
  49. Laso Pferde mit sechs Beinen war wirklich das was man der facepalm als creative höchstleistung.

    Achso kennt jemand “Delgo” ?

    Egal AVATAR SUCKS!

    http://avatarsucks.com/

    Kommentar von no*dice am 25.01.2010 um 23:50 Uhr
  50. *gähn*
    no*dice, du suckst

    Kommentar von Silencer am 26.01.2010 um 22:35 Uhr
  51. gab es hier nicht mal nen editor? Meine internet-gramatik geht den Bach runter, in zweiter Instanz.

    Anyway. Avatar ist genau das richtige um Consumer Whores glücklich zu machen.

    Grüße

    Kommentar von no*dice am 27.01.2010 um 12:44 Uhr
  52. Nette Überraschung! Ich hatte ja nur aufs näxte Star Wars review gehofft und dann das!

    Avatarsucks.com äh, nein hier gehts zum Redlettermedia Link:
    youtube.com/watch?v=uJarz7BYnH...

    Kommentar von no*dice am 01.02.2010 um 01:47 Uhr

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