
Disney hatte Miramax schon länger am langen Arm verhungern lassen, seit heute ist Miramax tatsächlich Geschichte. Das Studio, das uns so großartige Filme wie Pulp Fiction, Good Will Hunting, Das Leben ist schön, Tsotsi oder There will be blood brachte, is no more.
Hier Kevin Smith über Miramax:
What Harvey and Bob built from scratch resembled an old studio star-factory; but this time, the stars were the filmmakers. It was a gang (of New York), and like any good gang, it was dripping with street cred. Just being a part of that gang sent a message: I run with rebels.
But Miramax wasn’t just a bad-boy clubhouse, it was a 20th century Olympus: throw a can of Diet Coke and you hit a modern-day deity. And for one brief, shining moment, it was an age of magic and wonders.
I’m crushed to see it pass into history, because I owe everything I have to Miramax. Without them, I’d still be a New Jersey convenience store register jockey. In practice, not just in my head.
Kevin Smith: I’m Crushed to See Miramax Pass, hier die Meldung auf The Wrap: Miramax Dies: Rest in Peace (via Twitch)
- Renington Steele •
- Januar 28th, 2010 •
- 14 Kommentare
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- 29.01.2010 - News vom 29.01.2010 « julienschweikert.de



















Ich persönlich halte den Disney-Konzern schon seit über 20 Jahren für böse. Also… ich meine…. ….ECHT böse!
Kommentar #1 von SpielerZwei am 28.01.2010 um 18:28 Uhr
Und vergesst bloß nicht den Film “Swingers”. Das war der erste von Miramax den ich gesehen habe. Der ist echt gut!
Kommentar #2 von Kiran am 28.01.2010 um 18:35 Uhr
Naja, neben den nixcht zu leugnenden Verdiensten in Sachen Independentfilm darf aber auch nicht vergessen werden, dass Miramax auch für eine rigide Beschneidung der Rechte des Künstlers gestanden hat. Wenn man tarantino oder Smith hiess dann könnte Miramax natürlich das Paradies gewesen sein, alle anderen konnten damit rechnen, dass die Weinsteins ihren Film kürzten, damit er kommerzieller wurde. Wer das Spiel nicht mitmachte, dessen Film verschwand auch mal gerne in den tiefsten Tiefen des Archivs.
Ich empfehle das Buch “Down and Dirty Pictures”, wenn man sich näher mit dem Aufstieg und Fall von Miramax auseinandersetzen möchte.
Kommentar #3 von Andre am 28.01.2010 um 18:44 Uhr
NEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNNNNNNNN!!! miramax war der qualitätsgarant für mich. rodriguez, tarantino, swingers, no country for old man, aviator, sin city, equilibrium, deep blue, shakespeare in love, der stille amerikaner, confessions of a dangerous mind, der zauber von malena, der talentierte mr. ripley, studio 54, good will hunting, cop land, das leben nach dem tod in denver und und und…
der miramax vorspann stand für gute filme!
Kommentar #4 von bale am 28.01.2010 um 19:05 Uhr
Ich denke, man muss nicht traurig sein … Im Gegensatz zu Zelda Rubenstein handelt es sich hier nicht um einen Menschen, der leider gestorben ist, sondern nur um ein Filmstudio. Miramax hat ungelogen viele schöne Filme auf die Leinwand gebracht … aber es ist ohne weiteres zu ersetzen. Das nächste Miramax kommt bestimmt.
Kommentar #5 von Densemann am 28.01.2010 um 19:26 Uhr
@Densemann
Ich glaub damit hast du schon alles gesagt!
Worüber ich ja ein wenig erstaunt bin ist die Nennung von Tsotsi in der Liste…war zwar n guter Film aber nicht wirklich bahnbrechend, ich hatte ihn jedenfalls schnell wieder vergessen.
Soll jetzt keine Kritik sein, aber ich wär echt nie im Leben darauf gekommen den da mit zu den anderen genannten dazuzugesellen.
Und wer jetzt sagt das Good Will Hunting nicht bahnbrechend ist…Ben Affleck hat dafür n Oscar bekommen…und wenn das nicht bahnbrechend ist dann weiss ich auch nicht ;)
Kommentar #6 von Droggelbecher am 28.01.2010 um 19:57 Uhr
so eine dämliche aussage. miramax stand für qualität! was die alles im verleih hatten sogar confessions of a dangerous mind, das leben nach dem tod in denver und swingers… neben rodriguez, tarantino, scorcese und den ganzen blockbustern.
ist schon ziemlich traurig.
Kommentar #7 von bale am 28.01.2010 um 19:58 Uhr
Das ist einfach nicht fair, mehr fällt mir dazu nicht ein.
Kommentar #8 von Jasper am 28.01.2010 um 23:53 Uhr
Warum wird dann ein Unternehmen, was so gute Filme abwirft geschlossen?
Kommentar #9 von Fenix am 29.01.2010 um 03:13 Uhr
Miramax ist doch schon lange nicht mehr das Weinstein Kind. Die haben doch die Firma an Disney abgeben müssen, oder so. Seit ein paar Jahren haben die doch jetzt The Weinstein Company. Und da kommen jetzt halt die Granaten.
Kommentar #10 von Robstar am 29.01.2010 um 10:47 Uhr
@ bale
Grad Scorsese ist ein ziemlich gutes Beispiel dafür, wie Miramax mit den Filmemachern umgegangen ist. “Gangs of New York” ist mitnichten die Version, die Scorsese vor Augen gehabt hat, sondern die, die ihm von Harvey Weinsein aufgezwungen worden ist. Der einzige, der bei Miramax wohl Carte Blanche hatte, war Tarantino.
Kommentar #11 von Andre am 29.01.2010 um 11:03 Uhr
Robstar (@10) hat völlig recht.
Warum die Aufregung?
Kommentar #12 von Mozzerino am 29.01.2010 um 12:23 Uhr
… Schade – the Show must and will go ON!
Kommentar #13 von GunGrave am 02.02.2010 um 21:29 Uhr