Sherlock Holmes (Review)

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“In another life, Mr. Holmes, you would have made a great criminal.”

Originaltitel: Sherlock Holmes
Herstellungsland: Großbritannien/USA/Australien 2009
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Michael Robert Johnson, Anthony Peckham, Simon Kinberg, Lionel Wigram
Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams, Mark Strong, Kelly Reilly, Eddie Marsan, James Fox
★★☆☆☆ Jet Strajker
★★★☆☆ Batzman
★★★★☆ Nilz N. Burger

In Filmen von Guy Ritchie geh es meist ums Wesentliche. Um markige Typen, kernige Männerallüren und heftige Fausthiebe, um skurrile Marotten, absurde Situationen und schrullige Zufälle. Das Ritchie-Kino ist ein Jungs-Kino, das von männlichen Irrtümern und deren Vereinbarung (oder bestenfalls Versöhnung) mit Geschlechterklischees träumt, das Naivlinge zu Männern reifen und intellektuellen Ballast weit hinter sich lässt.

Wie schön also, dass der Ex-Stecher von Madonna sich nun mit großem Budget an Arthur Conan Doyles legendärer Figur Sherlock Holmes zu schaffen macht, der es als meistverfilmte literarische Persönlichkeit nur noch an einer Blockbuster-Testosteronvariation mangelte – Dank dieser neuerlichen Verwurstung des hochbegabten Meisterdetektivs ist das Holmes-Œuvre aber gewiss um einige verzichtbare Banalitäten reicher.

In „Sherlock Holmes“ geht es, worum es in allen Ritchie-Filmen geht: Um lustige Späße mit lustigen Kerlen. Dieses Mal in einem vergangenen Jahrhundert, aber immer noch in England und immer noch mit viel unverständlichem Gebrabbel. Der Film pflegt, selbstverständlich und erwartungsgemäß und auch leider, mit der eigentlichen Holmes-Figur nur noch eine Namensverwandtschaft, die eigentlichen Wesenszüge des analytischen Ermittlersnobs, der, wenn ihm die Kultiviertheit zu Kopfe zu steigen droht, gern zur Geige greift, werden massenkompatibel und drastisch reduziert. Auf, natürlich, ordentlich Gekloppe (Ritchie ist ein verlässlicher Regisseur), und dem Nachstehlen einer schönen Frau (die ihm in der Vorlage nicht einmal ein müdes Lächeln entlockt hätte). Holmes, der Womanizer.

Ausgerechnet der nun hat sich zurückgezogen in sein stilles Kämmerlein, ist aufgedunsen und süffig, nicht mehr bereit seinen ermittlerischen Dienst zu leisten. Dr. John Watson gelingt es schließlich seinen treuen Kumpanen zu reaktivieren, damit dem tot geglaubten Magier Lord Blackwood endgültig das Handwerk gelegt werden kann. Dabei lässt Holmes dann meist die Fäuste sprechen, sein – trotz Dauerverwahrlosung!? – mächtig durchtrainierter Körper hat mehr Wirkung als jeglicher Spürsinn:

So interpretiert Ritchie den erhabenen Analytikergeist seiner Holmes-Figur in erster Linie als physische Slow-Motion-Taktik, bei der im Voraus berechnet wird, wo und wann dem Gegner nun welche Weichteile zertrümmert werden. Das ist nicht nur meilenweit entfernt von Doyle, das ist nicht einmal mehr dasselbe Universum. Ritchie hat aus Holmes, das ist legitim, einen Comichelden gezimmert, und, das ist weniger legitim, einen postmodern-abgedroschen coolen noch dazu.

Mal angenommen also, „Sherlock Holmes“ habe mit Sherlock Holmes nichts zu tun, so bliebe vielleicht zumindest ein sehenswerter Blockbuster über. Zugegeben, zwei bis drei hübsche Actioneinlagen bekommt Ritchie in seiner hohle Geschichte integriert, von einer gewissen Oberfläche aus betrachtet machen auch die launigen Buddy-Elemente was her – freilich ohne den Hauch von Mut, hierin etwas Homoerotisches vermuten zu wollen.

Doch spätestens beim großen Green-Screen-Finale verpufft der Unterhaltungswert dieser verschenkten Popcornadaption glorreich zum pseudofolkloristischen Gedudel Hans Zimmers, während die Ankündigung eines bekannten Holmes-Gegenspielers schon fleißig mit einer Fortsetzung droht.

Batzman Batzman meint:

Ein Meh.-Film. Nicht ganz schlecht, mit sympathischen Hauptrollen, zerfasert die dünne Geschichte die ein Brite hier so erzählt wie sich Klein Joe-Bob wohl die Engländer vorstellt. Es erstaunt wie Ritchie es schafft wirklich jedes britische Flair vermissen zu lassen, wenn Downey Jr. und Jude Law durchs mittelprächtig gerenderte London tigern.

Das ist beizeiten ganz ulkig und zum Glück nie so furchtbar wie “Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman” oder “Wild Wild West” (auch wenn die beiden Filme mehr Parallelen haben als gesund ist), wirkt in seiner stets auf einem Level liegenden Dramaturgie aber auch etwas ermüdend.
Flapsige Sprüche, die hier den trockenen geistreichen Humor anderer Holmes-Verfilmungen ersetzen, wechseln sich ab mit grobem Slapstick und derbem Klamauk der Beizeiten auch mal den Urogenitalbereich streift. Downey Jrs Charme rettet insgesamt viel und lässt ihn in den Szenen, in denen er nicht im Bild ist, schmerzlich vermissen.

Law hat leider wesentlich weniger mit dem er arbeiten kann und wird vom Drehbuch mit zu wenigen Szenen abgestraft, die nie ausreichen diesen Watson wirklich zum Leben zu erwecken. Die ist kein Buddy-Movie, sondern eher ein “und Watson war auch ab und an dabei”-Film. Was dem Ganzen auf der emotionalen Ebene schadet, denn da die Figuren eher Action-Harlekine als glaubwürdige Personen sind, wird auch ihre Bedrohung nie ernst genommen.
Das die beiden nun Holmes und Watson heißen wirkt hier auch eher wie ein Zufall, denn wirklich unterscheiden tut sich dieser – gern auch mal barbrüstig herumraufenden – Malocher-Holmes nicht von anderen typischen Ritchie-Figuren. Selbst Holmes, immerhin noch vorhandene Deduktionsgabe, wird so brachial inszeniert, als habe man Angst das Publikum zu überfordern. Seht, scheint Ritchie zu sagen, ich erkläre es jetzt nochmal langsam mit einfachen Bildern, für diejenigen die mit langen Sätzen Probleme haben. Intellekt verschreckt, darum schmirgelt Ritchie Holmes die Kanten ab und macht aus dem kalten Analytiker, mit begrenzter zwischenmenschlicher Kompetenz, einen liebenswerten Haudrauf, der auch diversen handfesten Liebeleien nicht abgeneigt ist.

Die Story (an der ein halbes Regiment Autoren herumgemurxt hat) ist relativ durchsichtig, simpel und bieder, folgt genau den Marksteinen die zu erwarten waren, überrascht nie und endet in einem Showdown der vielleicht eine der schlechtesten Green-Screen-Szenen des Jahres bereithält und sich zudem weder dialog- noch actiontechnisch wirklich mit Ruhm bekleckert. Am Ende von Holmes Monolog war ich gehalten den Schurken anzufeuern, er möge den sabbelnd-selbstgefälligen Sherlock Humbug doch endlich von der Brücke schubsen.

Das alles macht Sherlock Holmes trotzdem nicht zu einem super schlechten Film, nur zu einem sehr vergessenswerten Popcorner, der sich schon kurz vor dem Abspann im Kopf wieder aufzulösen beginnt. Da er mehr nicht sein will ist, ist das verzeihlich, wenn auch ein wenig schade um eine klassische Figur, deren Potential hier nie auch nur annähernd ausgespielt wird.

Achja: Die penetrant volkstümelnde Musik fängt – wie der Kollege Jet richtig bemerkt – trotz eines eingängigen Holmes-Themas auf Dauer ziemlich an zu nerven.


Nilz N. Burger meint:

Kann man das schon ein Comeback nennen? Keine Ahnung, aber Guy Ritchie ist wieder da, wo er hingehört. Im Schmutz, mit grossartigen, spielfreudigen Darstellern und einem Budget, das ihn endlich auch das Knallpeng machen lässt, das dieser Mann schon immer gebraucht hat. Ich habe gerade seine Version des ewigen Meisterdetektivs gesehen und muss sagen: Das hat nicht nur was, sondern das ist auch die einzig adäquate Art Sherlock Holmes heutzutage noch zu verfilmen.

Der Film hat seine unwiderstehlichen Eye-Candy-Momente, ebenso wie eine Geschichte, die rückblickend im Gesamtwerk Doyles auch nicht dümmer oder schlauer daher kommt. Eben so ein klassischer Holmes-Fall, mit einem Gift das den Anschein erweckt, derjenige der es genommen hat sei tot. Das ist weder neu, noch überraschend. Eigentlich weiß man das den ganzen Film über. Aber entscheidend ist etwas ganz anderes: Es spielt auch keine Rolle. Der Film hat eine ganz andere Funktion: Etablierung. Und zwar von Downey jr. und Law als Holmes und Watson. Und das macht er auf die wunderbar-möglichste Weise. Indem die Geschichte an dem Punkt einsteigt, in dem Watson ausziehen und seine Verlobte heiraten möchte. Das ist dramaturgisch nicht nur ein simpler Trick, um als Feuer in der Beziehung der beiden Männer permanent Holmes Eifersucht zu haben, sondern gibt den Schreibern auch die Freiheit, sich von Doyles Geschichten loszureissen (So wie Young Sherlock Holmes damals ja auch, indem er einfach VOR den Doyle-Geschichten spielte). Watson ist so ziemlich Holmes einziges Fenster zur Aussenwelt. Mit anderen Menschen kommuniziert er zwar auch, aber nur Watson kann ihn wirklich verstehen. Die Freundschaft der beiden Männer funktioniert deshalb auch auf einer gewissen Augenhöhe: Zwar ist Holmes der mit der deutlich brillianteren Kombinationsgabe, dafür weiss Watson jederzeit sich auf dem Parkett zu bewegen. Holmes hingegen vernachlässigt auch mal gerne seine Körperpflege oder bürstet die Menschen um sich herum ab.

Ja, Downey jr. sieht aus wie aus dem Ei gepellt. Auch wenn er sich gerade durch den Matsch geprügelt hat. Was mich bei einem kleinen Indie-Film gestört hätte, kann ich hier aber durchaus kaufen. Mal ehrlich: McLanes Unterhemd war auch eher ein Zeitmesser, an welcher Stelle im Film wir uns gerade befinden, als ein realistisch verdreckendes Kleidungsstück. Mit Holmes stellt sich Ritchie mit aufgerissenem Hemd vor die Kritiker, drückt ihnen die Messer in die Hand und schreit: “Und jetzt stecht zu!”, soviel Angriffsfläche bietet er für simples Scheisse-finden. Das bleibt nicht aus bei der vermutlich bekanntesten Romanfigur nach Jesus (oder so). Die Frage die er sich nur am Anfang stellen musste, war: Wem will ichs Recht machen? Und darauf hat er die bestmögliche Antwort gefunden: Sich selbst. Nach den Irrungen und Wirrungen der letzten Jahre (“Rock n Rolla” hab ich gar nicht mehr gesehen nach dem superkatastrophalen “Revolver”), hat er sich jetzt wieder frei geboxt. Hat sein Kino der Männer, die kleine-Jungens-Spass mögen, wieder reanimiert und, ironischerweise, mit einer uralten Figur neues Leben eingehaucht.

Vielleicht noch mal zur Erklärung: Ich bin nie und war nie ein Story-Hardliner. Ihr habt erst vor einer Woche das Gesamtwerk Sir Arthur Conan Doyle gelesen? Nun, ich wage zu behaupten das dieser Film dann nichts für euch ist. Ich persönlich hatte meine letzte wirklich grosse Holmes-Fan-Phase mit 13, als ich auch im Kosmos-Holmes-Club war. Man kann also sagen: Ich bin durchaus mit der Figur vertraut, habe mich aber die letzten Jahre nicht sehr um sie gekümmert. Was ich da aber heute im Kino gesehen habe, hatte alles, was ich wusste und gewohnt war und hat es noch ein bisschen zusätzlich gewürzt. Ja, vermutlich hätte Doyle niemals geschrieben, das Holmes aus Langeweile zu einem Bare-Knuckle-Fight geht und da abräumt. Man kann natürlich sein filmisches Wissen für so eine Szene auch an der Garedrobe lassen und sich echauffieren, was mit der Figur passiert sei. Anderersites kann man sie aber auch als das lesen, was sie ist (weswegen sie auch so früh im Film stattfindet): Eine amtliche Rückmeldung von dem Mann, der den Zeitlupenfaustkampf auf diese Art überhaupt erst erfunden hat. Ein fröhliches Selbstzitat, das die Handlung des FIlms nicht weiter stört, dem Zuschauer aber eine klare Ansage macht, wo es jetzt wieder langgeht.

Nochmal: Wenn ich heute, im Jahr 2010, einen Ermittler sehen will, der mit Menschen nicht klar kommt und asexuell ist und seinen Assistenten NUR zum übersetzen in normale-Menschen-Sprache braucht, dann kann ich mir auch eine Staffel “Monk” angucken. Das will ich nicht im Kino sehen. Ritchie hat der Figur Holmes alles gegeben, was sie braucht um ein unterhaltsamer Charakter zu werden, um eine Reihe von Filmen zu rechtfertigen und hat sie so modernisiert wie es nötig war, ohne dabei das Original ausser Acht zu lassen. Aber auch einer Figur wie Holmes muss man eine Entwicklung zugestehen. Und das Watson geht, nochmal, dürfte so ziemlich der erste wirklich grosse Einschnitt für ihn sein. Deswegen menschelt es für Die-Hard-Holmes-Fans hier vielleicht auch ein bisschen zu sehr. Aber, ganz ehrlich, als einer meiner besten Freunde aus unserer WG ging um mit seiner neuen Freundin zusammenzuziehen, da ging es mir nicht unähnlich.

Nehmen wir den Film also als was er ist: Eine furiose Rückmeldung Ritchies, die noch duchaus Luft nach oben lässt, eine Neuerfindung einer Legende und ein Vorgeschmack auf (hoffentlich) noch viele weitere Teile. Ich denke nur das Downey jr. nun keine Rollen mehr annehmen sollte, die Gefahr laufen, seriell gedreht zu werden. Sonst erwartet nachher noch jemand, daß Iron Man Pfeife raucht.

Ach und übrigens: Das Green-Screen-Finale geht vollkommen klar. Das hört sich hier in den anderen Reviews ja so an, als wenn das wie in “Van Helsing” aussähe, dem ist aber mitnichten so. Eher so “X-Men”-mässig, bei denen die CGI ja schon in Ordnung war.

In : Review

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Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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  1. ElArgento

    ich wusste das mit dem Film was nicht stimmt als ich auf IMDB gesehen hab das der a : von Guy Ritchie ist und b: WO ZUM TEUFEL IST MORIARTY !?!?!?!!???

  2. Batzman

    Tz doch nur 2 Sterne Jet… und dabei warst du nach dem Kino doch noch milder gestimmt?

  3. McFly

    Stimme euch in eurer Bewertung absolut zu, aber was Strajker zu den Grundzügen von Holmes schreibt ist nicht ganz richtig. Eigentlich hat dieser Holmes mehr mit dem von Doyle erdachten Charakter gemeinsam als in den alten Filmen! Eigentlich haben vorallem die paschtischen Holmes-Stories den glatten Gentleman aus ihm gemacht, der er eigentlich bei Doyle nie war.
    Ansonsten, wie gesagt stimme ich zu, außer bei dem Musik Punkt, die fand ich nämlich klasse. Achja und mir sind noch nen paar Fehler aufgefallen die vorallem die Geografie Londons betreffen.

  4. Lomexx

    Hmm… Sicher, der Film hat – vor allem in der zweiten Hälfte – seine Längen, die Geschichte ist nicht eben spannend – aber derart herablassend-vernichtende Kritik hat er dann doch nicht verdient: Ich hab mich zumindest in der ersten Hälfte großartig unterhalten gefühlt, Downey jr. ist eine Bank und die eine oder andere nette Idee hat Ritchie auch auf Lager – da fehlen mir bei 2 Sternen für einen erklärten Popcorn-Streifen dann doch ein bisschen die Relationen.

    Und da das ja einer der Hauptkritikpunkte ist, noch ein Wort zur Holmesfigur: Ich möchte mal anzweifeln, dass die beiden Autoren jemals auch nur eine Zeile Conan-Doyle gelesen haben: Denn tatsächlich ist der Meisterdetektiv hier als Kampfkunst-Experte, Drogenwrack und Genie mit mangelnder Sozialkompetenz (siehe Eklat mit Watsons Verlobter) bei aller postmodernen Coolness doch erstaunlich werkgetreu geraten. Selbst seine Kombinationsgabe kommt in den Romanen übrigens nicht nennenswert cleverer daher, als im Film. Und der steife Brite mit dem Cape und dem komischen Hut wurde er erst durch die späteren Verfilmungen – hier wird also auf ein Klischee beharrt, dass Ritchie bewusst und lobenswerterweise umgangen hat.

  5. Martin Sane

    Ach Jet…
    “Ritchie hat aus Holmes, das ist legitim, einen Comichelden gezimmert, und, das ist weniger legitim, einen postmodern-abgedroschenen dazu.”
    Wieso eigentlich ist das weniger legitim? Dies ist nun mal Ritchies Interpretation von Holmes, eine Mischung aus Tyler Durden und Hancock, die mit Doyle’s Figur nun mal nicht mehr viel gemein hat. Diese Interpretation scheint Dir Jet, das ist legitim, nicht zu gefallen, Deine “Review”, und das ist weniger legitim, beschränkt sich aber auf ein Jammern darüber wie furchtbar dieser neue Holmes sei, über den Film an sich erfahren wir freilich nichts.
    Übrigens: wenn der Unterhaltungswert eines 2 Stunden langen Films erst beim grossen (zugegebenermaßen schwachen) Green-Screen Finale verpufft, kann es bis dahin nicht allzu langweilig gewesen sein.
    1 Stern für diese Review die meiner Meinung nach keine ist.

    In des Batzen’s Review kann man wenigstens nachlesen was genau ge- und missfiel. Da kann man natürlich geteilter Meinung sein, sei es Watson’s Figur die meiner Meinung nach gut geschrieben und inszeniert war oder Holmes’s Proletenhumor der zu DIESEM Holmes wie die Wing-Chun-Faust aufs Auge passt.
    3,5 Sterne für die Review (ein halber extra weil Du mit der “Ruins”-Review für immer einen gut hast)-

    Ich persönlich fand den Film etwas überlang was zwischendurch immer zu Ermüdungserscheinungen geführt hat wenn mal wieder nicht richtig viel Wichtiges los war. Ansonsten 3,5 Sterne, mindestens einer für RDJ.

  6. Batzman

    @Lomexx

    Es ist zwar eine ganze Weile her, aber ich hab eine ganze Reihe der Kurzgeschichten gelesen. Und bei allen durchaus kämpferischen Fähigkeiten wurde Holmes doch auch immer als Gentleman dargestellt. Und auch einen Faustkampf oder einen Stockkampf kann man durchaus weniger Fight Clubbig darstellen, als Ritchie das hier macht. Klar hat nicht jeder Holmes daherzukommen wie Basil Rathbone, aber die Interpretation Ritchies ist schon sehr glatt und amerikanisch und mutlos. Da war die alte ITV-Serie aus den 80ern sicher noch näher an der Figur. Oder Levinsons Young Sherlock Holmes.

  7. Jacob

    Kinners… ich bin ohne Erwartungen reingegangen und wurde köstlich unterhalten. Schöne Gags dabei, nette Fights und ich mochte es eine neue Version von Holmes zu sehen, wie man sie bisher nicht kannte.
    Versteh euer gezehter nicht.
    Kinobesuch wars wert!

  8. Martin Sane

    @7.

    Aaaaah…der alte Ohne-Erwartungen-Reingehen-Trick! ;-)

  9. film-diva

    “Ein Meh-Film”.
    Batzmann, stimme dem zu: Wäre da nicht ein Robert Downey jr. (der aktuell über jede Kritik erhaben ist), wäre ich wohl eingeschlafen. Kann die ganze Vor-Euphorie der Kritiker gar nicht verstehen.
    Pressestimmen gibt es hier:http://www.film-zeit.de/Film/20852/SHERLOCK-HOLMES/Presse/

  10. c

    @Martin Sane
    Sehr legitimer Kommentar, schließe mich deiner Meinung absolut an.

  11. Michael

    War ein guter Film. Ich fand Downey toll. Der Lude äh Jude war auch passend für die Rolle. Bisschen zu viel Green Screen leider.

  12. Densemann

    Tja. Ich fand den Film ja auch nicht so besonders, aber ganz kann auch ich nicht alle Kritikpunkte hier nachvollziehen. Kommentar 4 und 5 haben nämlich recht.

    Und was soll eigentlich Batzmans Halbsatz: “der auch diversen handfesten Liebeleien nicht abgeneigt ist.” Holmes hat (wenn ich meinem Augenlicht trauen darf) im Film nur eine Liebelei … und die gibt es ebenfalls im Werk von Sir Arthur Conan Doyl (Es gibt sogar eine Story, in der er sich mit einem Hausmädchen verlobt, nur um Infos zu erhalten). Genauso existiert in der Literatur der prügelnde Holmes, der keinem Kampf aus dem Weg geht und sich schon mal diebisch freut, wenn er blutend in Watsons Praxis auftaucht.

    Auch wird meiner Meinung das analytische Talent des Meisterdetektivs nicht nur auf die Kämpfe reduziert … er behält halt nur vor, die Lösung erst am (aus anderen Gründen enttäuschenden) Schluss zu verraten. Sehr zum Ärger von Polizei, Watson und Zuschauern. Aber auch das ist klassisch Doyle.

    Das nächste Mal vielleicht vorher doch mal im Gesamtwerk blättern …

  13. Densemann

    Sorry … ich noch mal … Ok, Batzman: Der Young Sherlock Holmes und die TV-Serie waren näher dran am Original??? Da muss ich mir echt vor Lachen auf die Schenkel klopfen.

    “die Interpretation Ritchies ist schon sehr glatt und amerikanisch und mutlos.”

    Ritchies (und Doyles) Sherlock Holmes ist drogensüchtig, egomanisch, rücksichtslos und bei allem Genie emotional eine Katastrophe. Na das nenne ich mal glatt, amerikanisch und mutlos.

    Jungs, ist ja euer gutes Recht den Film scheiße zu finden, aber dann doch bitte auch aus den richtigen Gründen und nicht nur aus Rechthaberei …

  14. Chris

    Wundert mich etwas, dass keiner von euch den omnipräsenten homosexuellen Subtext im Verhalten von Holmes und Watson erwähnt. DAS fand ich nämlich wirklich bemerkenswert – und mutig.

  15. Andrea

    Ich kann euch auch nur den Tip geben, die Bücher nochmal zu lesen und nicht mit vorangegangenen Verfilmungen zu vergleichen. Die Interpretation von Holmes ist hier nicht so weit weg vom Original von Conan Doyle, wie ihr im Review behauptet. Und dass eine Verfilmung mit diesem Budget auf Mainstream gebügelt ist, kann man doch wohl erwarten oder?

  16. Batzman

    @Densemann

    Also die Drogensucht wurde in der Serie viel krasser dargestellt und Holmes “unmenschlichkeit” auch. Bei Ritchie ist er doch eher Martin Riggs ca LW2 – klar ein bißchen düster aber auch der verlässliche Typ der letztlich das richtige macht und nur ein bißchen “rebellisch” ist. Die dunkle Seite Holmes, die in den Büchern immer wieder anklingt, seine misogynen Untertöne werden im Film nicht wirklich behandelt. Die Schlußszene mit seinem Romantic Interest ist eher romantischer Bogart als kalte Hundeschnauze. Du sagst ja selbst: Holmes ist so eiskalt, das er sich verlobt nur um Informationen zu erhalten – das ist schon deutlich anders als Downeys charmant-”kesser” Holmes. Und sich diebisch freuen, wenn er blutig zu Watson kommt, ist eben auch aus dem Kontrast zu seinem Wesen als Gentleman zu sehen. Jemand der um Etikette und das sehr heikle Benimmverhalten in London dieser Zeit weiß und dies perfekt beherrscht ist natürlich viel reizvoller, wenn er diesen Code bewusst durch ein paar Verhaltensweisen bricht, als jemand der eh daherkommt als würde er jeden Abend in Bars rumhängen und am Wochenende zum Fussball gehen. Jude Law mangelt es gegenüber Downey auch einfach an Gravitas um dieses moralische, spießigere Gleichgewicht zu geben, das ihm in Doyles Stories zukommt.

    @Chris

    Der von einigen Zeitungen so hochgespielte schwule Subtext des Films ist sicher in der Vorlage massiv vorhanden (und ist auch in Filmen immer wieder thematisiert worden – nicht zuletzt von Billy Wilder), wird in Ricthies Film aber (auch mangels Szenen zwischen Holmes und Watson) kaum ausgereizt. Da ist jeder klassische Buddie Movie wie Point Break oder die Frodo/Sam-Storyline in LOTR ergiebiger, was das angeht.

  17. Hans

    Ich habe erst vor kurzen (es handelt sich um Tage) ein paar Holmes-Geschichten gelesen und gebe Batzman vollkommen recht. Holmes hat seine dunklen Seiten und er kann kämpfen, trotzdem war er in den Geschichten immer in erster Linie ein brillianter Detektiv (misst Schrittlängen aus um die Größe von Personen zu bestimmen, schließt von 5 Minuten Begegnung mit Watson auf seinen Afghanistan-Einsatz usw.). Und er hatte immer Haltung. Ich habe zwar den Film nicht gesehen, aber von den Trailern her ist das nicht der Holmes den ich gerade gelesen habe.

  18. mr

    “freilich ohne den Hauch von Mut, hierin etwas Homoerotisches vermuten zu wollen”

    ah, verstehe, es muss also immer was homosexuelles passieren, damit der film als “daring” bewertet wird…
    das habt ihr doch nicht etwa ernsthaft in einem blockbuster erwartet, oder?

  19. Batzman

    @Mr

    Nein muß es nicht. Ich denke Jets Anmerkung bezieht sich lediglich auf den Pressebohei, der um die angeblich (zu) deutliche Fokussierung auf die unterschwellig homoerotischen Subtexte der Holmes/Watson-Beziehung, die ja auch von den Hauptdarstellern in Interviews gern angefüttert wurde.

  20. Jacob

    @Martin Sane
    der trick ist… einfach keine Trailer mehr schauen ;)

  21. herrMartin

    ich hab den film mit großer Vorfreude gesehen und war dann herb enttäuscht wie unglaublich langweilig dieser Film ist, irgendwie kam nirgends Spannung auf oder war irgendwas interessantes an der Story, es plätscherte irgendwie nur so bemüht dahin. schade.

  22. Me

    Ich finde dass der Film eher von der Buch-Vorlage entfernt ist.
    Zwar blitzt Holmes exzellente Kombinationsgabe hervor, auch ausserhalb der Kämpfe, etwa am Ende als er die ganzen Chemikalien zu kombinieren weiss, dennoch war mir Holmes viel zu lebenswert.
    In all den Büchern die ich las umgab Holmes immer etwas unannahbares, eine Aura.
    Gut hingegen hat Ritchie Holmes Alleingänge, etwa als er aus dem Fenster springt um als Obdachloser herauszufinden für wen seine Geliebte/Freundin whatever arbeitet.
    Was mir aber auffällt hat Holmes in einem Buch auch nur ansatzweise den Weggang Watsons kritisiert?
    Auch war es für mich immer eine distanzierterte Freundschaft in der Watson brav hinterherdackelte.
    Im Film kombiniert Watson teilweise so gut wie Holmes.
    Dennoch fand ich den Film trotz mittelmässigem Plot ziemlich gut.
    Auch wegen Downey Jr.
    Der Soundtrack ist wie von Hans Zimmer gewohnt jenseits von gut und böse.

  23. Densemann

    Kritiker verstehenn keine Kritik. Kindergarten.

  24. Densemann

    und das mit dem Rechtschreibfehler tut mir leid.

  25. Batzman

    @Densemann

    wie meinen?

  26. Eadhor

    Also,
    ich hab den Film mit meinem besten Freund zusammen gesehen und wir haben uns prächtig amüsiert. Natürlich ist Sherlock sehr weit vom Buch entfernt, dennoch ist es gelungenes Popcorn Kino.
    Mein bester Freund und ich haben uns in Watson und Sherlock ständig wiedererkannt.

    Ich kann den Film empfehlen, wenn man keinen Anspruch auf eine wohl durchdachte Geschichte hat.

  27. Turtle

    Ich habe den Film heute gesehen und stimme euch in einigen Punkten zu: die Story war ein bisschen dünn und die Liebelei mit Irene irgendwie fehl am Platze. Ziemlich öde fand ich den Bösewicht.
    Aber: Insgesamt ist Sherlock Holmes ziemlich witzig (n.b. Habt ihr eigentlich die originale oder synchronisierte Version gesehen?)
    Ich stimme auch mit vielen Vorkommentatoren überein, dass Ritchie die Romanvorlagen doch sehr viel besser verstanden hat als so manche andere Produktion in denen Holmes ein Langweiler ist. Manchmal hätte man sich gewünscht, dass auf die dunklen Seiten von Holmes eingegangen wird. Andererseits ist das Popcornkino und Downey macht seine Sache ziemlich gut, gleiches gilt für Jude Law. Ich denke auch, dass Sir Arthur die Darstellung von Watson sehr gefallen hätte, immerhin hat er sich ja selbst gern als Watson gesehen. Meiner Meinung nach wollte er damit vor allem zeigen, was er für ein cooler Typ ist ;)

    Ich bin ehrlich gesagt gespannt auf den zweiten Teil (den es ja wohl geben wird), dann ist Moriarty dabei. Insofern war der Film wohl auch nur das “Vorwort”, wenn man so will.

  28. Jet Strajker

    @Turtle:

    Wir haben die OV gesehen.

  29. Messerjocke

    @Jet

    > Wie schön also, dass der Ex-Stecher von Madonna sich nun mit großem
    > Budget an Arthur Conan Doyles legendärer Figur Sherlock Holmes zu
    > schaffen macht.

    Mal abgesehen von der unnötigen Beleidigung: Er hat sich nicht an der Figur zu schaffen gemacht, sondern ein Drehbuch von fünf! anderen Autoren umgesetzt. Und das hat er (für meinen Geschmack) tadellos gemacht.

  30. Mogwai

    Hab den Film letzte Woche Mittwoch in der OV gesehen und muss sagen, dass heute an Eindrücken nicht mehr viel übrig geblieben ist. (Ein Popcorn-Film zum vergessen)
    Positiv bleibt Robert Downey´s Spiel in Erinnerung und ehrlich gesagt auch die Musik. Ich wusste nicht dass der alte Hans da seine Finger im Spiel hatte und für gewöhnlich erkennt man seine Arbeit nach den ersten 4 Takten. War dieses Mal nicht sein üblicher Einheitsbrei wie bei Gladiator oder Fluch der Karibik.
    Zuletzt muss ich meinen Vorpostern noch zustimmen: Alle Green-Screens in diesem Film waren mies.

  31. Thies

    @me
    in den Geschichten wird Watsons Abwesenheit auch durch eine Heirat erklärt (am Ende von “Das Zeichen der Vier”), aber als er in einer der Kurzgeschichten dann wieder zurückkehrt, macht Holmes kein großes Aufhebens davon und schon zwei Geschichten weiter ist es so, als sei er nie weg gewesen.

  32. Waisenknabe

    Also ich kann die Kritik auch nicht so recht nachvollziehen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten lassen wie von Mr. Holmes & Dr. Watson. Die Story ist alles aber nicht dünn, die Darsteller sind entprechend ihrer Charaktere hervorragend besetzt und das viktorianische London ist durchaus professionell und atmosphärisch inszeniert. Selbst die zugegebenermaßen etwas langatmigen Sequenzen in der Mitte des Films sind unterhaltsamer als die ersten 2,5 Stunden von Camerons Schlumpf Schmonzette.

  33. Sherlock Holmes | knuspermagier.de

    [...] Leider verwandelt Guy Ritchie den armen Herrn Holmes eher in eine Art Rambo des 19. Jahrhunderts. Ich muss dazu sagen, das ich vom Original keine richtige Ahnung habe, da ich nie einen der Romane gelesen habe. Trotzdem erschien Holmes hier nicht wirklich so, wie man ihn sich, den weitgehenden Erzählungen nach vorstellt. Unterstützt wird meine Einschätzung auch von verschiedenen anderen Reviews. [...]

  34. Metfred

    Eine Holmes-Gesicht als Watson einzusetzen, fand ich als ach so kritischer Zeitgenosse natürlich originell. Ansonsten habe ich mich im Gegensatz zu den beiden Kritikern nicht lange damit aufgehalten, mich während des Films ständig selbst beklatschen zu müssen, sondern sah ihn mir einfach an. Eine Reihe netter Einzelszenen helfen über die vereinzelten Längen hinweg, die Handlung ist auch nicht wesentlich schlechter als die einiger mittelprächtiger Kurzgeschichten aus Doyles Schaffenskrise und Downes Spielfreude übertrug sich bis zu meinem Kinsosessel, in dem ich entsprechend vergnügt bei Laune blieb. Netter Film, drei bis vier Punkte.
    Dass Holmes Watson partout nicht an die Wäsche wollte, wird der Kritiker sicherlich eines Tages verwinden.

  35. rotor

    Der Film hat mich gerade herrlich unterhalten und ich würde gerne mehr Homes & Watson von dem Kaliber sehen, modern — und auf keine Weise “Wild Wild West modern”, obwohl ich den Verweis nachvollziehen kann, wenn auch nur ein Hauch davon zu spüren war.
    Aber was war Homes Verlobte bitte für eine Laiendarstellerin?!
    Der Film hatte die richtigen Bilder, das richtige Tempo und die Anzahl der Dinge die mich aus der Story und dem Fluß brachten war gering.
    – Noch ne Portion Popcorn bitte!

  36. Schwarzmaler

    Komme gerade aus dem Kino – bis jetzt der schönste Film des noch jungen Jahres: vier von fünf Sternen (wobei die fünf Sterne nur an…). Ich würde behaupten, dieser Film hätte Conan Doyle gefallen. Ein junger, frischer Holmes, der doch viel mit den alten Geschichten gemein hat. Es fällt uns nur schwer vorzustellen, daß unsere Ururgroßväter auch mal jung waren.

  37. Sherlock Holmes | HaiFive

    [...] Zwischen dem analytischen und rationalen Denken scheut Holmes keiner Schlägerei und verhält sich auch sonst eher unbritisch. Ich fand es trotzdem oder gerade deswegen großartig. Der Film ‚Sherlock Holmes’ zeigt einen völlig neuen Sherlock Holmes und der eingeschlagene Weg gefällt mir sehr gut. Ich hatte 128 Minuten meinen Spaß, bekam einiges an Action und den ein oder anderen coolen Spruch. Absolute Kino-Empfehlung. Popcornkino vom Feinsten. Weitere Meinung gibt es unter anderem bei den 5 Filmfreunden. [...]

  38. Party McFly

    Ich fand den Film total überflüssig. Großer Klamauk und null Spannung.Viel zu viel greenscreen und ne lahme Story. Hauptsache viele schnelle Schnitte und Action. Eigentlich erfährt man ja erst zum Schluss, was wirklich Sache ist. Dadurch dümpelt der Film so vor sich hin. Fande Downey Ok aber aber nicht überragend. Ich hoffe, dass die sich einen zweiten Teil sparen.

  39. rotor

    …Ich meinte nicht Homes verlobte sondern Watsons Verlobte — jeder Auftritt von ihr glicheiner Notbremsung bei voller Fahrt.

  40. Urban

    Bringen wir es auf den Punkt: der Film war langweilig und vorhersehbar. Grosse Kämpfe blieben aus und die CGI-Effekte sahen derart unecht aus, dass man sich beinahe fremdschämen musste. Obwohl Jude Law und Robert Downey Jr. sicherlich gute Besetzungen der Rollen wären, spielen beide etwas lustlos.

  41. marielle

    kann mir jemand eine holmes-verfilmung (im englischen originalton) empfehlen, die sehr dicht an den originalgeschichten ist?

  42. Stollentroll

    so dvd mal reingezogen….puh….wie lang 2 stunden sein können…wahnsinn…im kino wär ich eingeschlafen 100 pro.

    was war das denn? so eine an den haaren herbeigezogene geschichte. ein bösewicht der nicht mal meinen 6 jährigen neffen erschrecken kann und eine szenenbild das ausschaut wie das heutige london nur mit kutschen.
    häää?

    von der spannung die nicht vorhanden war mal abgesehen.

    und dann ein paar szenen, die den zuschauer wohl verarschen sollen:
    -holmes spricht ganz ruhig oder mal zu hüsteln in einem kaminverauchten zimmer?
    -sprung in schultertiefe wasser, 2 sekunden später sehen holmes und watson aus als hätten sie sich nicht mal die hände gewaschen?

    naja aber vielleicht dachte die regie, das fällt eh keinen mehr auf, bei den ganzen action (?) und lustigen (hammer an die brust werf-oh keine wirkung..) szenen.

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