Zeiten ändern Dich (Review)

125 Comments

“Bushido, Weg des Kriegers – ein Name, der nur mir gehörte.”

Originaltitel: Zeiten ändern Dich
Herstellungsland: Deutschland 2010
Regie: Uli Edel
Darsteller: Bushido, Elyas M’Barek, Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner, Mina Tander, Karoline Schuch, Karel Gott, Katja Flint, Uwe Ochsenknecht, Fler
½☆☆☆☆

Es ist nicht schwer einen zynischen, böswilligen, polemischen Text über einen so kuriosen Film wie „Zeiten ändern dich“, der gleichermaßen das Anekdotenbuch des Rappers Bushido wie dessen privaten und künstlerischen Werdegang adaptiert, zu verfassen. Und es ist gewiss noch weniger schwer, dieses Geldmachunterfangen nicht ernst zu nehmen, an seinen etwaigen Ambitionen abgleichen und womöglich noch sorgfältig aufzeigen zu wollen, was ohnehin zu beweisen galt: Dass diese Komplettkatastrophe auf der Leinwand die Erwartungen noch unterbietet. Den leichten Weg hat sich der – und schon hier ergeben sich erste Probleme adäquater Wortfindung – Musiker hingegen redlich verdient, warum verbale Umwege bemühen für einen Medienkünstler, der sich so plump provokativ, durchschaubar und banal-direkt vermarktet wie Bushido. Kurz also: „Zeiten ändern dich“ ist die größtmögliche erdenkliche Fremdscham auf Zelluloid, ein peinliches und offen gesagt erbärmliches Stilisieren von Mist, das seinen einzigen Mehrwert, wenn überhaupt, aus der unfreiwilligen Dekonstruktion seiner Titelfigur gewinnt.

Natürlich ist dieser Film zunächst einmal nur trashig, unglaublich trashig. Am Trashigsten immer dann, wenn er soziale Realität, Milieutreue und Berliner Gangstertum abzubilden glaubt. Nicht, dass Bushido alias Anis Mohamed Youssef Ferchichi nicht seine Erfahrungen mit so genannten No-go-Areas oder unsichtbaren Bereichen einer alltäglichen Ghettosubkultur gemacht haben mag. Aber das ist, mit Verlaub, ja erst einmal völlig uninteressant. Wen kümmert das durchschnittliche Leben eines unterdurchschnittlichen Rappers, der mit Halbsätzen und Möchtegernreimen mal auf ein Leben als Einzelkind, mal auf die Macht des Schwanzes verweist. Niemanden. Bushidos Leben lässt sich, anhand des Films, im Wesentlichen auf eine normale mittelständische Erziehung und einen anschließenden unverschämten Erfolg als Hip-Hop-Artist zusammenkürzen. Die üblichen Reibereien in sozialen urbanen Brennpunkten mit eingeschlossen. Das alles ist, nun wirklich, nicht allzu dramatisch, kein Grund, sich ellenlang in Texten über Ehre, Respekt, Schlampen (=Frauen) und Ficken, also das harte Leben, auslassen zu müssen.

Bushido fehlte ein Vater, okay. Akzeptiert. Ihm fehlte das Abitur. Verschmerzbar. Seine reiche Freundin ist ihm davon gelaufen. Verständlich! Und nun ist er Millionär. Und Filmstar. Und Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit. (blöd!) Ignoranz wäre eine Möglichkeit, würde Bushido das Leid eines Medienopfers nicht so gut zur Selbstinszenierung stehen. Deshalb muss man hinsehen und das Kind beim Namen nennen: Dir ging es nicht so schlecht, Junge. Und auch wenn es dir schlecht ergangen sein sollte, ist das kein Grund sich wie ein Rüpel zu benehmen. Und rüpelhaft darfst du ja gern sein, aber lass uns damit doch in Ruhe. Du bist langweilig. Und, entgegen anders lautender Gerüchte (gestreut von Kerner und der NDR-Talkshow, basierend auf dem Umstand, einige Sätze geradeaus sprechen zu können), auch dumm und ungebildet. Vielleicht nicht in Maßstäben von Verkauf, Erfolg und Marketing, aber hinsichtlich kollektiver Verblödung, Volksverhetzung und Rundum-Belästigung. Jawohl!

Aber zurück zum Trash, bevor Bushido noch als Phänomen begreiflich zu werden droht (er ist kein solches, Aufregung generiert lediglich Aufmerksamkeit). Zum Trash also. Und zur Fremdscham. Die ist Bernd Eichinger vorbehalten. Er hat ein ekelhaftes Drehbuch geschrieben, das sich szenisch im Leben Bushidos vorarbeitet, ohne biographische Zusammenhänge herzustellen, den musikalischen Werdegang schlüssig zu beleuchten oder authentische Situationen zu kreieren. In Dialogen, die bestenfalls zwischen totaler Belanglosigkeit oder einfältigen One-Linern jonglieren, meist aber unangenehm berührend den Slang und Jargon der „Straße“ nachempfinden wollen. In Szenen, deren Gestelltheit und unglaubwürdiges Herantasten an ein ihm offenbar völlig fremdes Milieu noch das geringste Problem sind. In einer letztlich nur auf das gegenseitige Schulterklopfen mit einem, der es auch geschafft, der auch mit Scheiße Millionen verdient hat, ausgelegten Werbestrategie, am Hype eines (für ihn sicherlich faszinierenden) „Jugendphänomens“ (verdammt, doch ein Phänomen?) profitieren zu können. Eichinger hat Bushido diesen Film vor-, er hat dankend zugeschlagen. Mehr Kasse, mehr Dreck.

Es will nicht recht gelingen, das mit dem Trash. Also das mit Hannelore Elsner als Kim Basinger, die Bushidos Mutter spielen und dabei Sätze sagen darf wie „Das ist Karel Gott, der hat seinen Namen wirklich verdient, den haben wir früher so gern gehört“. Oder mit Bushido, der sich im Fernsehen die einstürzenden Twin Tower des World Trade Centers anschaut und dabei laut denkt: „Das war das Krasseste, was ich je gesehen habe“. Denn: Unfreiwillige Komik ist das eine – ein Film, der das Image eines homophoben, frauenfeindlichen, sexistischen Dummschwätzers mit Pseudotiefgang und Plattitüden im Dauertakt kommerziell glatt bügeln, greifbar und verständlich machen möchte das andere. Es geht bei alledem letztlich nur um noch mehr Geld. Für die Constantin und für Bushido. Und selbst wenn dieser sich, seine rebellische Attitüde, den auferlegten Habitus und schließlich auch die eigenen Fans schlussendlich vorführt und entwürdigt, indem er alles Fragwürdige aus dem Film streichen und sich mit Karel Gott zum beschwingten Duett auf die Bühne hat stellen lassen: Im Grunde meint der Kerl wahrscheinlich tatsächlich als Spiegel der Jugend und Straße auszusprechen, was die seinigen denken. Aber es sei hier mit diesem Film noch einmal versichert: Denken spielt im künstlerischen Schaffen Bushidos eine untergeordnete Rolle.

In : Review

About the author

Rajko Burchardt mein es gut mit den Menschen. Die Spielwiese des Bayerischen Rundfunks nannte ihn vielleicht auch deshalb "einen der bekanntesten Entertainment-Blogger Deutschlands".

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  • http://www.nes-is-dead.de Pascal

    Harhar, danke. Auch wenn du mir über den Film nicht viel neues erzählen konntest (und das, obwohl ich bisher nur den Trailer kenne) hat mich der Bushido-Rant köstlich amüsiert.

  • http://www.kknd.org chrisse

    herrliche kritik, nicht nur zum film sondern auch zur person selbst. nuff’ said.

  • Gerrit

    Ich beneide dich – den Film hätte ich auch gerne schon gesehen.

    Bin so gespannt, ob den jemand unabhängig von den transportierten Werten und der Hassfigur Bushido im Allgemeinen auseinandersetzt.

  • http://christiansfoyer.wordpress.com/ ChristiansFoyer

    Joa. Viel mehr (oder was anderes) war von dieser überflüssigsten aller popkuturellen Erscheinungen (zumindest auf den deutschen Markt beschränkt) ja auch nicht zu erwarten. Aber, und das hat mich gestern schon bei einer anderen ähnlich vernichtenden Kritik gewundert, die einen Gnadenpunkt vergab: wofür gibt’s da noch den halben Stern?

  • http://kazperle-theater.blogspot.com SuppenkaZper

    Standing Ovations Herr Strajker. Ich bin begeistert…

  • Paul_Baeumer

    “Bushido, Weg des Kriegers – ein Name, der nur mir gehörte.”

    Häh? Gabs Bushido nicht schon bei den Japanern? So zur Kaiserszeit?

  • Kiran

    Schönes Review! 5 sterne von mir dafür :D

    Den Film kann man sich ja nur im Vollsuff und mit Freunden reinziehen. Allerdings Geld dafür ausgeben(ob Kino oder Videothek) werde ich nicht. Dann warte ich doch lieber bis Sat.1 dieses Meisterwerk sendet.

  • Pingback: « medium – wenn schon n3rd, dann richtig!

  • http://basskick.net Marcel

    Wird der nicht “von den Machern vom Baader-Meinhof-Komplex” angeteasert?

    Ein Film von denen kann doch nicht schlecht sein. *lol*

  • fichtenelch

    Wie jetzt, der Film ist schlecht? Nichtmal Fler konnte was rausreißen???

  • Andre

    Der Film wird ein Erfolg, habe ich gar keinen Zweifel dran. Millionen Gangsta-Kiddies werden sich hineinverirren und ein lautest “RESPECT!!!” raushauen, wenn das Werk vorbei ist. Mich persönlich betrifft dieser vorhersehbare Erfolg leider auch, denn in den nächsten Wochen wird jeder minderbegabte Jüngling, der den Film gesehen hat und jetzt die ‘Vibes’ spürt, im Bus auffällig werden und Sachen hervorbringen wie: “Yo, das ist meine Hood, und ich sag dir hier ist nichts good! Habe krasse Sachen geseh’n Kinder die ohne Vater durch’s leben geh’n! Habe kein Job, kein Geld nur meine Bitch, aber dadurch bin ich extreme rich!!!”. Das wird mir tierisch auf die Nerven gehen, der Weg zur Arbeit wird dadurch ziemlich anstrengend.

    Ach ja, schickes Review. Ist der halbe Stern eigentlich die niedrigste Bewertung die es bisher hier gab?

  • http://normanblog.de Norman E.

    Bedauerlicherweise werden einige Jungs und Mädels den bald ihren absoluten Lieblingsfilm nennen, weil er EXAKT wiedergibt, wie sie leben müssen. In der Gosse, unter den harten Kriminellen. Prostituiert und an der Nadel.
    Hey und die wissen nicht einmal, wer die Biene Maja ist, von wegen Karel Gott :D

    Ohne Niveau und Verstand.
    Sonnenbankflava oder so.

    Zum Glück hört mein Bruder nur Samy Deluxe ;-)

  • iDiot

    Gute Kritik, vielen Dank. Als langjähriger Fan von Deutschem Hip-Hop hab ich mir schon gedacht, dass das Fremdschämen nun auf eine neue Ebene gehoben wird.
    Das große Problem ist einfach, dass Bushido aus einer Subkultur hinaus, in der er zu frühen Aggro Berlin Zeiten ein kleines Mosaik dargestellt hat, nun auf die große Bühne gehieft wurde. Carlo, Cokxxx, Nutten war (neben einigen anderen Ansätzen) etwas neues und frisches, dass einen berechtigten Gegenpol zum Zeigefinger und Studentenrap darstellte. Unglaublich ist nur, dass das “Konzept Bushido” derart erfolgreich werden konnte. Hätte er weiter in seiner Subkultur rumgemurkst wäre das meiner Ansicht nach in Ordnung und angemessen, denn Musik soll facettenreich und unangepasst bleiben. Ganz Deutschland allerdings mit Haus – Maus Reimen beschallen, die er nicht einmal selbst geschrieben hat ist schon ein Ding. 1999 war Bushido bei Tobi Schlegel und hat erzählt, dass er sehr stolz ist, wie viele Prostituierte er schon beehrt hat. Seitdem ist er gewiefter im Umgang mit den Medien geworden, wenn man ihm aber genau in die Augen schaut, dann sieht man die gähnende Leere und strozende Dummheit.

  • John

    mal ehrlich, jeder vernünftige Mensch weiss doch was für ein Scheiss der Film ist….
    und dein Verriss ist auch wirklich gut zu lesen
    aber notwendig ist er nicht, mir wäre es lieber gewesen der Film wäre gänzlich ignoriert worden und ich hätte wenigstens hier bei den 5ff eine Bushido-freie Zone gehabt

  • khawúz

    mein gott, lern schreiben.

  • http://www.moviedealz.de jan

    John, die Steilvorlage musste einfach angenommen und verwertet werden und das hat Jet auf Champions League Niveau getan.

  • C. Rauschebart

    Mal ehrlich, das ist keine Filmkritik, dass ist nur ein armer Mann, der sich über etwas auskotzt, was ihn scheinbar schwer zu stören scheint.

    “Den leichten Weg hat sich der – und schon hier ergeben sich erste Probleme adäquater Wortfindung – Musiker”

    Da kann man doch schon aufhören zu lesen. Der “Artikel” trieft nur so vor Vorurteilen und Subjektivität. Klar, der Film wird nicht gut sein, aber um diesen Film geht es dem Autor hier ja irgendwie auch nur zweitrangig. Viel wichtiger scheint ihm gewesen zu sein, mal jemanden niederzumachen, der seinem Feindbild entspricht.

    “Und, entgegen anders lautender Gerüchte [...] auch dumm und ungebildet.”

    Bemerkenswert. Wenn man so etwas aus einem Film ableiten kann, dann leite ich mal folgendes aus dieser “Filmbesprechung” ab: Mehr Neid geht gar nicht.

  • Max

    *singt* Batz, wir wollen Baaaatz! Wo ist die Batz-Reviiiieeewwwww?!?!?!

    Bitte, sehr geehrter Batz, gieße deine Gedanken zu diesem Film in Worte und lasse uns daran teilhaben!

  • http://www.couchmonster.de Densemann

    Ach (Karel) Gott. Endlich ein deutscher Avatar. Nur ohne 3D.

    Ein ellenlanger Riemen über einen Scheiß-Film. Schon ein wenig schizophren, wenn man solchem Mist so viel Platz gönnt.

    Aber es basht sich halt immer so schön. Und Klicks gibt’s auch. Sehr berechnend. Fast wie Bushido.

  • keyzer23

    Ich habe weder von dem Film was gehört noch ihn gesehen.
    Das einzige was ich von Bullshito weiss, sind seine übernatürlich peinlichen Auftritte, sowie seine Zitate die von einem extrem grossen Fundus an Wissen zeugen.
    Und jetzt macht dies 1.24 Meter grosse Schiessbudenfigur noch einen Film
    über sein niveauvolles Leben, ich glaube mein Schwein pfeift.
    Wie gesagt, Film nicht gesehen, stimme trotzdem mit der Kritik voll überein. Vielen dank, dieser Text ist Balsam für meine Seele.

  • http://www.waisenknabe.de Waisenknabe

    “Isch fick dain Lebn du Opfa. Du Hure bist `ne Nutte! Yoah, isch hap den dicksten Schwantz du Opfa!”

    Apropos … ist der eigentlich auch in 3D? :)

  • trebo

    Schade das Moritz Bleibtreu bei sowas mitmacht – hat er gedacht das wird ein guter Film ? Wenigstens bei 5F bekommt der Film sein Fett weg.

  • Irreversibel

    Lustiges Review, der Film selbst bedarf keinerlei Kommentars. Was mich allerdings wirklich schockiert hat, ist der Umstand, dass eine Frau wie Hannelore Elsner sich für solch einen Dreck nicht zu schade ist….

  • mc oblomow

    voll unnötig, alter. voll unnötig, hier so einen auf intelligent zu machen. “ooooh, er machts nur für die kohle. iieeeh. oooh. aaah. unintellektuell. trash”. was für ne zornfeder in deinem kopf hat dich denn da geritten, du opfa? neid. sagt mc oblomow. respect fo ma brother bushido. peace. love.

    mc oblomow

  • Mozzerino

    Oha, das Review ging aber gehörig unter die Gürtellinie.
    Jet, ich glaub Dir gut und gerne dass alles, was Du da so sagst stimmt.
    Trotzdem hätte ich vielleicht lieber etwas mehr über den Film erfahren, als über deine persönliche Meinung zum “Phänomen” (haha) oder der Person Bushido an sich.
    Dass der Typ sich mittlerweile bei jedem Presseauftritt als dumpfer Unsympath selbst entzaubert (ein Punkt, in dem sein Kollege Sido das genaue Gegenteil tut meiner Ansicht nach) bedarf doch mittlerweile wirklich kaum mehr eines Kommentars.

  • Ochsel

    @ Norman E.: Zum Glück MÜSSEN die meisten dieser Jugendlichen, von denen Du hier sprichst, NICHT so leben. Sie WOLLEN es! Denn es ist cool, ein Gangster zu sein. Ich sehe es mit eigenen Augen, wie die Jugendlichen in einer süddeutschen wohlhabenden Kleinstadt eine künstliche “Ghetto-Atmosphere” schaffen. Kinder von Beamten und Industriearbeitern, also keine Mittellosen, Alkoholiker oder Schwerverbrecher. Na ja, und Bushido macht mit ihnen Geld.

  • Martin Sane

    Alter, hast Du misch gerade Attitüde und Habitus genannt…?

    Sehr coole Review, Jet!
    Gott sei Dank besteht keine Gefahr dass irgeneiner der gehirnamputierten Bushido-Fans mal den Weg auf diese Seite findet. Muss man ja dazu lesen können.

  • Buster

    Diese Kritik ist ja lächerlich… Der Autor versucht hier möglichst witzig und wortgewandt seinen Hasstiraden freien Lauf zu lassen. Man merkt, dass er Bushido und seine Geschichte nicht leiden kann, unabhängig davon, ob sie nun wirklich interesannt ist oder nicht. Wenn hier der Künstler also als “dumm und ungebildet” beschrieben wird, gehe ich davon aus, das der Autor schon öfters mal die Möglichkeit eines persönlicher Dialogs mit dem Hauptdarsteller hatte.

    Also für mich eine sehr subjuektive Angelegenheit. Oder ist hier doch wieder der Neid im Spiel, das jemand ohne Studium ein luxuriöses Leben genießt?

    Naja, wie auch immer – der Erfolg von Bushido ist ja gerade auf die “Hater” mit zurück zu führen. :-p

  • Droggelbecher

    Hmm, ich musste irgendwie an Daniel der Zauberer denken.
    Uli Edel vs Uli Lommel.
    Aber wer hat nun gewonnen, wer hat den schlechteren Film gemacht?
    Einen entsprechenden Vergleich zu sehen fänd ich da ganz interessant.

    PS: Was ich ja ganz interessant finde an Bushido’s Biopic ist die Sache mit dem unter dem Tisch fallen gelassenen Abitur. Als ob sich die Urban credibility durch so eine Kleinigkeit verändern liesse…allein der Versuch ist so was von Lächerlich, gerade wenn man bedenkt wie uninteressant und durchschnittlich die Figur im Film geworden ist.

  • Wookie

    Hey Jet Strajker,

    du hast was gegen Bushido, hä? Das war deutlich zu lesen.
    Du willst ein Kritiker sein? In deinen träumen vielleicht.
    Alles was du geschrieben hast, geht aus deiner Abneigung der Kunstfigur Bushido raus. Wie wärs wenn du anfängst mal das zu tun, was hier die Leute lesen wollen, und zwar eine Kritik zum Film (Kamera, Schnitt, Ton, etc. muss ich dir ja nicht aufzählen).
    Ausserdem, die Tatsache das die “Crew” um diesen Film Geld machen will ist doch klar, wer will das nicht im Leben (du auch?)? Da musst nicht so tun als ob du “draufgekommen” bist, das es so ist. Logo :-)

    so long, peace

  • iDiot

    Warum wurde mein Comment nicht freigeschaltet?

  • Martin

    Das ist der Anfang vom Ende seiner Karriere

  • kumi

    Ein Film, der so scheiße ist, dass sich nicht einmal das illegale Saugen aus dem Netz lohnt. :-)

    Schöne Rezension, aber ob die Gurke soviel Text verdient hat? Die Zielgruppe versteht den doch eh nicht, so ohne Bilder und mit solch langen Sätzen. :-)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/wp-content/uploads/2007/07/bela.jpg Batzman

    @Max

    Ich gucke ja viel Scheißdreck, aber einen Bushido-Film dann wirklich nicht ;) Da war ich sehr froh, dat des Jet sich geopfert hat.

    Oder um es kurz zu machen: I second this review.

  • GunGrave

    … echt so schlecht… naja – muss ich doch mal selber guggn! ^_~ … aber jetzt bin ich ja schon-mal vorgewarnt… und somit lässt sich ein “Headshot” wohl vermeiden!

  • Schm.dt

    Schade, dass es keine Goldene Himbeere für den schlechtesten fremdsprachigen Film gibt.

  • bale

    schade, viel geiler als diesen dünnschiss zu fabrizieren wären doch die echten stories gewesen, welche fast jeder berliner schon über 7 ecken gehört hat ..

    beispiele?
    - bushido das mamakind und gymnasial-stufensprecher, der gerne briefmarken sammelt
    - sido der früher regelmässig an reinickendorfer schulen rumlungerte um minderjährige abzuschleppen
    - am geilsten finde ich aber die story über fler – die habe ich sozusagen fast aus 2 hand! =)

    bevor er “bekannt” wurde war er 1 jahr lang in der klapse, nachdem er sich tanz der teufel (evil dead) reingezogen hat und darauf überhaupt nicht klargekommen sein soll. angstzustände etc.

  • Mozzerino

    @Bale
    Har, geile Sache, hast noch mehr von den Geschichten auf Lager? Fler von EVIL DEAD in die Klapse geschickt, ich schmeiß mich wech………

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    Was ist ein Fler?

  • Irreversibel

    Sich mit Klatschgeschichten über Bushido im Internet zu profilieren ist irgendwie peinlicher als er und seine Fans es je sein können….

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    Meine Güte… Mag der Film noch so schlecht sein, aber bei so viel unglaublicher Arroganz, lieber Jet, kommt mir dann doch das Kotzen. So eine billige Profilierungsnummer hätte ich selbst von euch (Mr. “i second this review” mit einbezogen) nicht erwartet.

  • http://www.roadeo.de Mike

    Danke, jetzt weiß ich das du Bushido nicht magst!
    Mehr aber auch nicht. Review ebenfalls ein halber Stern!

    BTW an alle Kommentatoren: Ich bin 23, studiere Soziologie und Politik… und ich höre oft Bushido! Warum weils ein netter Flow ist und er manchmal echt gute Reime hat. Klar gibt es bessere Rapper. Aber tut mir den gefallen und sagt nicht alle Bushidohörer/fans sind Opfer. Ist irgendwie etwas platt und naiv!

  • Martin Sane

    Im Gegensatz zu Jet’s Sherlock Holmes Review war dies hier kein reines Gejammer, sondern durchaus informativ den Film bezüglich. Ausserdem noch witzig was mir persönlich viel wichtiger ist als zu lesen wie die Ausleuchtung und die Maske im Film waren.

    @ Batz

    Ein Fler ist wie ein Bushido ein Rapper aus Berlin. Da kommt bestimmt auch noch ein Film, keine Sorge.

  • Buschi

    Danke für dieses Review!
    Nachdem ich mir gerade ein paar Ferenchichi-Interviews reingezogen habe, kann ich nur sagen: alle Bushido-Fans sind Opfer.
    Das einzige was vielleicht an ihm cool ist, ist ein Poster, sobald Bewegtbild oder Tonaufnahme im Spiel sind, fällt die Fassade.
    Mein Kanarienvogel hat übrigens manchmal auch echt gute Reime.

  • http://www.pewpewpew.de reeft

    Unbedingt mehr Reviews von Dir. Wow!

  • diman

    @mc oblomow, danke, musste gut lachen :D

  • http://www.phpdevblog.net/ Dominik Jungowski

    Warum sich Moritz Bleibtreu und Hannelore Elsner dafür hergeben? Wahrscheinlich aus dem selben Grund, weshalb so viele (bekannte) Personen mit Uwe Boll zusammenarbeiten: Wahrscheinlich ist Herr Eichinger wie Boll ein lustiger Mensch, mit dem es Spaß macht zusammen zu arbeiten und bei dem man merkt, dass er Spaß am Filme machen hat – egal was hinten bei raus kommt (was bei Uwe Boll auch immer wesentlich besser ist, als es einem im Internet suggeriert wird. Wer mir das mit Uwe Boll nicht glaubt, der möge sich mal die Doku “Visiting Uwe” (http://www.ws-avantgarde.de/visitinguwe/) anschauen.

    Ansonsten finde ich “Zeiten ändern dich” persönlich genauso überflüssig wie 95% aller Frat Pack Filme. Dass es Leute gibt, die Bushidos Musik mögen: Schön und gut, Geschmäcker sind nunmal verschieden, machste nix dran. Warum aber meint jeder noch so halbwegs bekannte Mensch, die Welt an seiner Vergangenheit teilhaben lassen zu müssen? Das interessiert mich nen Scheiss und nen Film dafür brauch ich erst Recht nicht.

    Und die Leute, die Ghettos ja ach so cool finde, würde ich gerne mal in die Bronx schicken und dann schauen, ob sies immer noch so cool finden.

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  • fridge

    Ich möchte Schuhe aus Soziologie-Studenten-Leder…

  • BioS

    @Jet Strajker

    hast du eigentlich vor, demnächst solche vernichtenden kritiken über die Teletubbies zu verfassen, weil du Dispy und Tinky Winky nicht magst, dabei aber übersiehst, für wen es gemacht ist?

    hättest du doch wenigstens veronika ferres zu deiner intimfeindin erklärt und nicht Bushido.

  • http://www.moviedealz.de jan

    Liebe Trolle, jetzt solltet Ihr langsam mal anfangen Euer “Idol” innerhalb der Kommentare anderer Beiträge zu beschützen, die lesen sich nämlich ähnlich vernichtend (Siehe Welt, Focus, Das ehemalige Nachrichtenmagazin, …).

  • Zegger

    für sowas hat sicher auch wieder irgendeine Filmstiftung die Geldbörse geöffnet

  • mickey

    @ mike: hahaha! oooh mein gott. politik also auch noch….wooaaaaah
    dann erzähl mal – was geht denn gerade so ab in der politik.
    ich guck ja nur rtl2 nachrichten, ich hab keine ahnung.

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  • GreatCthulhu

    @25: Nein, ich glaube eher, dass die Review eigentlich sehr gut ist. Das Einzige, was mir fehlt, ist der Verweis , dass Blödshido nun mal ums Verrecken nicht schauspielern kann – die Trailer waren schon blasengefährdend. Ich frage mich, wie Hannelore Elsner und andere Größen vom Schlage Bleibtreu es am Set mit dem guten Anus Ferkeli ausgehalten haben – hoffentlich released die Filmcrew geheime Aufnahmen mit der Handycam ;-)

  • Pingback: Zeiten ändern Dich: Bushido, der Trailer, Kinostart und mehr zum Film | Bushido, Zeiten, Sechs, Filmfreunde, Fuenf, Ansonsten | Blokster.de

  • spawnferkel

    Total unabhängig ob man jetzt ein Fan dieser Musikrichtung ist oder nicht.. das Niveau der meisten Kommentare und des Reviews ist beschämend. Hätte gern ein wenig mehr Information zum Film gelesen. Aber ein Hoch auf die Anonymität des Internets, da kann man sich ja mal ordentlich auskotzen.

    @Jan: ich weiß nicht wo du hier Trolle siehst. Anscheinend sind dir nur die Kommentare derer die nicht deiner Meinung sind, ein Dorn im Auge?

  • bale

    sehr geehrter herr irreversibel,
    es war mir leider nicht bewusst, wie sehr sie sich über meinen sarkastisch gemeinten beitrag echauffieren würden. besagter output sollte lediglich eine humorige anmerkung darauf sein, wie wenig wirklicher “inhalt” diesem werk beizumessen ist und wie man es eventuell hätte interessanter gestalten können. ich kann ihre künstliche empörung und herablassende diffamierung voll und ganz nachvollziehen und erspare mir weitere “berliner klatschgeschichten”.

    *****************

    oder anders: zieh den stock aus deinem a****, du opfa!

  • kasuke

    Bravo, Jet ! B R A V O !

  • Lars

    Wer einen etwas sachlicheren, dafür nicht so lustig, aber trotzdem Verriss des Films lesen will… bitte sehr: http://www.rp-online.de/kultur/film/kinokritiken/So-schlimm-ist-der-gar-nicht_aid_815602.html

  • Pingback: Ein fünftes “Fast and the Furious”? | Die Fünf Filmfreunde

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    @Andre:

    Nein, es gab auch schon mal 0 Sterne von mir, aber ich verrate nicht wofür. :)

  • kasuke

    Aber ich verrat’s ;-) — TRANSFORMERS 2 —

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    DAS hat dir der Teufel gesagt!

  • kasuke

    Luzifer höchstpersönlich ! ;-)

  • http://daronn.wordpress.com daRONN

    Das sowas überhaupt als Film zugelassen wird…

  • http://daronn.wordpress.com daRONN

    +s

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker
  • kasuke

    “Kino-Legende Bernd Eichinger (61) zaubert ein Pop-Märchen…”

    Eichinger zu BILD: „Mir geht es um die Geschichte einer Person, die erstaunliche Dinge tut…”

    Mich zerreißt’s gerade von innen. Das halt ich nicht aus …

  • Irreversibel

    @54:
    Wie Du darauf kommst, dass ich mich so sehr über Deinen Post echauffiert habe bleibt wohl auf immer Dein Geheimnis…ich fand ihn einfach nur peinlich, nicht mehr aber auch nicht weniger

  • Vergil

    “Kein Brutalo-Film. Kein Konzert-Film. Ein Kino-Denkmal für Bushido, das polarisiert und versöhnt. Kino zum Nachdenken. ”

    ich schmeiß mich weg – weiß wer was so ne “Kritik” bei der BILD kostet?

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    Auch wenn das wahrscheinlich vergebliche Liebesmüh ist, aber: Es gibt ein schönes englisches Wort für das, was hier von Jet, Batzman und Mal Sehen desöfteren praktiziert wird: classist

  • bale

    naja, immer hast du dich genötigt gefühlt einen kommentar zu schreiben, oder? spitzfindigkeit ist nicht so deine stärke.. da bleibt mir ja wirklich nur noch die möglichkeit, auf den letzten satz meines vorpostings hinzuweisen.

    sorry für offtopic. =)

  • http://www.couchmonster.de Densemann

    @66 Allem Classismminism zum Trotze: Ist ja einfach ein schlechter Film … aber wenn sich der Jet so gerne selber schreiben hört, dann kann man da nix machen. Die Fanboys lieben es.

    Oh. Shit. Jetzt habe ich schon wieder meine wenige Zeit für dieses Posting geopfert.

  • Raúl

    @Ranor:
    Zustimmung!
    Ich finde es dazu noch Schade (und das war nicht das erste Wort das mir jetzt eingefallen wäre), dass so viele Kommentatoren auch noch unbedingt mitmischen wollen.
    So mies der Film ist, das was der Filmfreund hier fabriziert hat, sollte eigentlich nicht mit dem Wort “Review” beschriftet sein.

  • kasuke

    Wo ist denn das Problem, wenn man Scheisse beim Namen nennt ?
    Ich persönlich kann an Bushido nichts Gutes finden, aber wirklich Garnichts.
    Manchmal finde ich auch , dass die Jungs hier ein bißchen rabiat abgehen, aber in diesem speziellen Fall, find ich’ s super. Jemand, der in seinem lyrischen Abfall – der wohl als Text durchgehen soll – Schwule und Lesben gerne vergasen würde und auch sonst nur Verbaldreck absondert hat jedes Recht auf Mitleid oder Verständniss verwirkt. Bei mir jedenfalls. Vielleicht ist das aber auch politisch inkorrekt und ich sollte mich dafür schämen, Bushido schlecht zu finden…

  • Nils Berger

    Peinliches Review. Das nenn ich pure Hetzerei und Missgunst.
    Kaum wird ein Rapper mit ausländischen Wurzeln in Deutschland zum Star wird ihm nichts mehr gegönnt und nur noch auf ihm rumgehackt.
    Aber das ist hauptsächlich der Neid und teilweise die rassistischen Züge die den Leuten ,jetzt mit dem Kinofilm, aus den Gesichtern spricht.
    Ich finde die Kommentare und die Review allgemein sehr unerwachsen und kein wenig objektiv.

  • Doughnut

    Vornweg erstmal, mich interessiert der Film nicht sonderlich, ich les nur fast jeden Review von euch.
    Bei dem hier fiel mir ein kleiner Logikfehler auf:
    “Und es ist gewiss noch weniger schwer, dieses Geldmachunterfangen ernst zu nehmen”
    Es ist also leicht, das ernst zu nehmen? Glaube nicht, dass das so gemeint war.^^

  • http://kazperle-theater.blogspot.com SuppenkaZper

    Genau Nils. Das Bushido Ausländer ist, ist das Problem. Ich mag auch Friedmann nicht weil er Jude ist und nicht ein schmieriges arrogantes Arschloch. Und Kai Diekmann mag ich nicht weil ich jede Woche Anti-Brillenträger-Klantreffen habe…

    (Achtung im oberen Beitrag ist Ironie zu finden. Nicht das mir noch Antisemitismus nachgesagt wird)

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @SuppenkaZper

    Word ;)

  • kasuke

    Wenn alles nix mehr nützt, kommt die Nazikeule zum Einsatz.
    Lachhaft.

  • Pingback: Abspannsitzenbleiber » Trailerschau für Filmstarts vom 4.2.

  • http://splatterblog.net Andreas Port

    @Nils Berger: Wären alle Ausländer wie Bushido, hätten wir hier in Deutschland inzwischen die Schnelldeportierung per Beam.
    Figuren wie “Bushido” sind eine Schande für jeden Immigranten.

    PS: Ich bin übrigens auch Ausländer (sogar ein waschechtes Asylantenkind) und habe noch nie Drogen verkauft oder meine Schlampen geschlagen, und rappen brauchte ich auch nicht. In der Schuhle aufpassen hat für mich gereicht.

  • Niemand besonderes

    Das traurige ist doch nur folgendes:

    Da ist dieser Kerl, der ja dem Film und seinen “Songs” nach einiges durchgemacht hat – obs in Deutschland im “Ghetto” nun tatsächlich so schlimm zu geht mal beiseite gelassen – und er tut nichts um das zu verbessern.

    Der Kerl ist, obs vielen Passt oder nicht, ein Idol für viele deutsche Jugendliche. Und wie nutzt er das? Indem er weiterhin für das eintritt, mit dem er aufgewachsen ist. Mit dem viele, wenn nicht die meisten seiner Fans aufwachsen. Anstatt gegen den Hass auf Andersartige, die Herabwürdigung von Frauen und das glorifizieren von Gewalt einzutreten, stellt er das ganze am Schluss so dar, dass auch jeder in der letzten Reihe denkt: “Boah Krass, so will ich auch sein.”

    Bravo. Genau so geht man gegen Missstände vor. Da zeigt sich doch wirklich das der Kerl keine Leuchte ist, der bewegt sich immer noch auf dem pubertärenden Machogehabe eines heranwachsenden jungen Mannes.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de/jet-strajker/ Jet Strajker

    !

  • MegSummers

    Wenn ich noch kurz anmerken dürfte, dass der durchschnittliche Soziologie- und Politikstudent kein Bushido hört, wäre ich jetzt auch schon wieder fertig. Danke.

  • Objektivität

    Objektiv scheint diese Kritik nicht zu sein. Bin etwas enttäuscht.

  • http://www.scrubs.de Allwissend

    so ein drecksfilm, höre zwar rap, aber mushido habe ich schon immer gehasst, nachdem ich vor ewiger zeit mal nen interview gesehn hab

    so einen [ed.: nanana, ich stimme Dir zwar zu, aber der Herr schickt auch gerne seinen Anwalt] müsste man verbieten, denn immer mehr gangstakiddies werden wie er

  • diman

    “zeiten ändern dich freigegeben ab 12, damit seine zielgruppe das auch guckn kann”
    nen Kommentar von nem freund von mir, der erst heute von diesem meisterwerk erfahren hat. Dem kann ich nur zustimmen… :D

  • Martin Sane

    @46

    Danke für den Visiting-Uwe-Link, Dominik! Sehr interessant!

  • nenn mich ali du opfer!

    83. Kommentare sprechen für sich. Deutschlands bestaussehendster WoW Zocker hat einen Film gemacht und alle reden drüber.
    Vorab: Eure Rezssion war/ist gut.
    Es ist für mich schwer, nicht lachen zu müssen, wenn hier mangelde Objektivität angekreidet, dann aber von Gangster-Börlin-Bester Rapper-Auslederfeidlichkeits-Briefmarkensammlungen berichtet wird. Viele der Kommentare stehen der Authentizität des Filmes in nichts nach. Was das bedeutet, könnt ihr jetzt zB noch schnell in 80.000 Kommentaren diskutieren/interpretieren.
    Viele Leute wissen Abends nicht mehr, was sie zum Mittag gegessen haben aber würden ihre eigenen Großmutter verraten (alternativ wär auch Bitch verprügeln möglich) oder rennen gleich mit mit Messern in die Gebäude der Musiksender. Und alles wegen einer Kunstfigur. Oscar für die beste Maske wär hier angebracht. Wie Star Wars ohne Roboter (durch Schlampen ersetzt). Ich will hier das monetäre (Cash, Alter!) Potential des Films nicht leugnen und finde es auch gut, das Bernd E. seine Ex Schnitten weiter in den Familienbetrieb einbindet. Jeder Kamera, die bei drei nicht aus der Teestube raus ist irgendwas von “authentisch” zu erzählen, ist aber schon leicht dreist. Ihr müsst noch nicht mal investigative Journalisten sein, um dem Schwindel auf die Spur zu kommen. Die WTC Schlüsselszene zB. Gebt einfach mal bei Google BUSHIDO und NETZZEITUNG ein.
    Ich hab mal ein kleines Gedankenexperiment gemacht und mich gefragt, wie Uwe Boll den Film gemacht hätte. Ich hatte ja 95 min Zeit.
    Und nochmal, wir reden hier über eine Kustfigur. Oder habt ihr euch schon mal so über Robert T-Online aufgeregt? Bushido, der Milli Vanilli des Raps!

    MFG

  • Pingback: Bushido ruft Fans in seinem Forum zum Manipulieren der miesen Kritiken seines Filmes “Zeiten ändern Dich” auf imdb.de auf

  • Jane

    Schöne Kritik.
    Nur leider hat sie einen kleinen Haken.
    Laut den Zuschauerzahlen interessiert es ja doch den ein oder andern.

    Ich kann bei weitem nicht sagen dass Bushido und seine Songs vorbehaltlos toll sind. Weiss Gott nicht, aber einige sind gut.

    Es ist anscheinend Mode geworden, über etwas zerzuziehen, was man nicht mag. Die einen beschäftigen sich nicht weiter damit, die andern schauen sich Filme an, recherchieren im Netz und/oder haben sogar noch Zeit dafür ellenlange Artikel darüber zu schreiben.
    Eigenartig!

  • Akuya

    Sehr neutrales, objektives und unvoreingenommenes Review, weiter so!

  • Franzi

    Eure reviews sind klasse, aber schade, dass ihr meistens Filme kritisiert, die polarisieren oder einfach nur Kommerz sind…was ist mit “Das weisse Band” oder “Verdammnis” etc…
    Scheint als würdet ihr auch nur nach den Mainstream gehen…das bringt die meisten Besucher…;) und dementsprechend mehr Geld…;)

  • marielle

    tolle review!
    ich finde es schon daher immer lohnenswert eure reviews zu lesen weil ihr euch selbst für solch schlechte filme total ins zeug legt und dies mit einem literarischen anspruch und witz den es sonst nirgendwo zu finden gibt.
    (das fand übrigens auch mcwinkel – http://www.whudat.de/?p=6591 – ganz unten! )

  • vanDyck

    “Ihr seid doch alles Hater und Opfer” würde Anis Mohamed Youssef Ferchichi jetzt sagen.
    Wenn man seine Kindheit berücksichtigt und auch die Tatsache, dass dieses arme Wesen einfach eine vernünftige Vaterrolle gefehlt hat, dass seine Mutter einfach unfähig ist Kinder zu erziehen und noch so “dümmlich” sein konnte dem eigenen Kind Geld für Drogen zu geben, weckt es in einem doch nur Mitleid. Dies wird meiner Meinung nach sehr gut in diesem Film dargestellt. Der Film hat an der Figur nicht ein Hauch gerüttelt, aber trotzdem so viel Mitleid geweckt, dass ich Anis am liebsten sofort einen Hund oder weiße Kätzchen kaufen würde. Wenn dieser Mensch von Ehre redet erscheint es mir wie ein Witz, seine Mutter, seine Freunde und seine restliche Familie so schlecht darzustellen. Ich könnte an deiner Stelle meiner Mutter nicht mehr in die Augen schauen.
    Du tust mir einfach nur leid.

  • http://www.ligashow.de dieter paul schröder

    Ich hätte nicht gedacht, dass dieser absolut überflüssige, wertlose Film, der vielleicht auch noch Fördergelder bekommen hat, tatsächlich auch noch etwas Gutes beschert – eine herausragende Kritik. Kompliment an den Schreiber.

    Dieter Paul Schröder
    http://www.ligashow.de

  • robin

    also über die person bushido lässt sich streiten…
    das der film nicht wirklich gut ist … naja … war ja klar irgendwie …

    aber anscheinend hat der autor nichts von allem verstanden.
    bushido ist DER SPIEGEL der jugend! und egal ob er nur kohlen schäffeln will … er bleibt trotzdem der einzig authentische rapper auf deutschem boden!

  • Lars

    DER Jugend sicher nicht.. höchsten von denen die sich nur noch mit ALTER ansprechen sowie Bus und Bahn mit ihren Krassen Getto-Blaster-Handys beschallen müssen

  • http://- der sepp

    die review is echt daneben, der film ist nicht gut aber so mies ist er auch nicht, zumal es materie ist mit denen sich viele menschen gar nicht auseinander setzen … zumal hiphop/grafitti in dem film thematisiert wird und der suche nach respekt und anerkennung das bushido nich der hellste ist mag stimmen, das er n arschloch ist mag auch sein, dennoch ist in dem film zwar oberflächlich aber nachvollziehbar der auftieg eines mittelklassejungen mit migrationshintergrund ohne vaterfigur beschrieben, und selbst wenn vieles unsinnig erscheint … es gibt diese frauen die sich mit in den bus zerren lassen selbst bei unprominenten f rappern, es gibt die schlägereien beim züge bemalen, und ja es gibt die probleme mit den frauen weil man aus nem komplett anderem kulturkreis kommt und es schwillt jedem migranten eine menge hass und intoleranz entgegen auch wenn der film es überspitzt darstellt. hiphop hat viel mit gegenseitigem respekt und schwanzvergleichen zu tun ( es ist der sinn dabei besser zu sein als die andern sei es mit farben worten oder tanzerei ) für einen nachvollziehbar für andere nicht … trotzdem is der film nur halb so sexistisch wie man denkt zumindest für ein hiphop maß isses eher lächerlich und frauen die sich wie schlampen benehmen weil sie zuviel sex and the city geguckt haben darf man jawohl auch so bezeichnen … btw. habe davor avatar gesehen und avatar hat mich mehr enttäuscht als der bushido film lag aber vermutlich an der erwartungshaltung vorher :P schlecht sind sie beide aber nicht SO wie das in der review geschrieben wird

  • Chasko

    Für mich hat der Film das Niveau von der Pro7 DukoSoap Abschlussklasse 200x. Ja, ich habe den Film gesehen, aber in Begleitung von 2 Punks und einen Gothic, wir haben den Kinobesuch als Comedyevent gesehen, welcher er auch am Ende war.

  • jeb

    Ich kann eines leider nicht verstehen:

    Wann begreifen die Leute endlich, dass eine Filmkritik etwas subjektives sein MUSS? Möchte ich Kamera und Schnitt auseinandergenommen wissen, dann konsultiere ich nicht die 5FF. Hier erwarte ich eine unterhaltsame Darstellung der Sichtweise des jeweiligen Autoren.

    Undzwar so wie oben geschehen.

  • Pingback: Schattenweber » zusammen gewürfelte Links 3

  • http://- der sepp

    das is so sinnhaltig wie neue klassik cds von bushido kritisieren zu lassen

  • Proton

    Eminem hats gemacht.
    50 Cent hats gemacht.
    Fehlte eigentlich nur der typisch deutsche Versuch das ganze auch in der hier “ansässigen Szene” anzusiedeln und reichlich Asche zu scheffeln.
    Aber Bushido ist kein Eminem. Auf kein 50 Cent.
    Bei dem reichts nicht mal für 50 Pfennig.
    Ein unnützer Film eines uninteressanten Menschen und unterirdischen Künstlers ( wenn man sowas überhaupt Kunst nennen darf).

  • http://keine

    Hab ne Frage zu diesem Absatz:
    “Wen kümmert das durchschnittliche Leben eines unterdurchschnittlichen Rappers, der mit Halbsätzen und Möchtegernreimen mal auf ein Leben als Einzelkind, mal auf die Macht des Schwanzes verweist. Niemanden”
    Wenn es niemanden kümmert warum gucken es sich denn 300000 Leute im Kino an?
    :D

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Mal Sehen

    Ich bin mir sicher, dass einige sich auch tote Igel am Straßenrand aus denselben Gründen anschauen würden.

  • maax

    “Wen kümmert das durchschnittliche Leben eines unterdurchschnittlichen Rappers, der mit Halbsätzen und Möchtegernreimen mal auf ein Leben als Einzelkind, mal auf die Macht des Schwanzes verweist. Niemanden”

    Hier solltest du das “Niemanden” mit 300.000 Leute in einer Woche ersetzen :)

  • Lars

    Ersetzt das “Niemanden” doch lieber mit “Niemanden der einen IQ hat der grösser ist als der von einem Brötchen ;)”

  • http://www.cancreation.com CanMC

    Mal ehrlich, C. Rauschebart hat recht, mehr Neid geht gar nicht.

    Die schauspielerische Leistung ist jetzt nicht gerade die beste gewesen, aber dadurch wirkte es auch in gewisser Weise realer.

    Gut ein bisschen pathosgeschwängert war der Plot schon.

    Aber den Weg dieses Mannes finde ich schon beachtenswert.

    Peace out,

    Can

  • Bix

    Ich kenne ja nur den Trailer, aber wenn man für einen Film schon mit “Ich bin nich irg’nd so’n Scheiss-Kanake, den man das Klo runterspülen kann!” wirbt, stellen sich mir eigentlich nur 2 Fragen:
    1. Kann man unfreiwillig noch alberner und klischeehafter kommen?
    2. Was haben die den um Himmels Willen für Toiletten, wo ganze Leute runtergespült werden?!?

  • Pingback: links for 2010-02-04 « AntiTerra

  • akk

    “Sich mit Klatschgeschichten über Bushido im Internet zu profilieren ist irgendwie peinlicher als er und seine Fans es je sein können….”

    Du triffst den Nagel auf den Kopf!

  • akk

    “DER Jugend sicher nicht.. höchsten von denen die sich nur noch mit ALTER ansprechen sowie Bus und Bahn mit ihren Krassen Getto-Blaster-Handys beschallen müssen”

    Du hast einfach keine Ahnung das ist halt Hiphop Kultur egal ob man Bushido jetzt hört oder nicht sieht man einfach dass du voreingenommen bist und zwar extrem.

  • Leyci

    war mal vor 4 jahren bushido fan
    seit sein konzert in düsseldorf nicht mehr…
    ich sag nur SchEISS Stimme
    dieser film hab ich mir aus neugier reingezogen,
    film war bisschen später übertrieben wo er sich selbst spielte…HA HA
    und jetzt dieser >Fler auf einmal???DIESER FLERRÄTER??
    was los mit dir bushido???hast du kein geld mehr oder was…

  • Leyci

    war mal vor 4 jahren bushido fan
    seit sein konzert in düsseldorf nicht mehr…
    ich sag nur SchEISS Stimme
    dieser film hab ich mir aus neugier reingezogen,
    film war bisschen später übertrieben wo er sich selbst spielte…HA HA
    und jetzt dieser >Fler auf einmal???DIESER FLERRÄTER??
    was los mit dir bushido???hast du kein geld mehr oder was……

  • http://www.kingbushido.de siesgutemädchen

    ich finde den film gut! und wer was dazu sagen will sollte erstmal das buch lesen um zu beurteilen ob der film wirklich so “unrealistisch” “langweilig” und “scheisse” ist. für alle die es schon gelesen haben und trozdem enttäuscht sind: dieses Buch hat über 400 seiten, wie soll man das denn in 95 minuten zusammenfassen? und ausserdem weiss ich nicht was an den beiden szenen mit dem anschlag in manhatten und dem duett mit karel gott so unreasistisch sein soll?
    PS: bushido macht das nicht nur fürs geld, vielmehr weil sich seine fans nach dem buch noch einen film gewünscht haben-.-

  • Steffen

    Was für eine Diskussion! Alles, was in der Review steht, stimmt. So einfach ist das.
    Ich arbeite übrigens im beliebtesten Kino Deutschland (laut Moviepilot…) und kann mit Freude berichten, dass der Film bei uns absolut gefloppt ist. Zumindest hier hat er kein Geld rangeschafft, trotz Bushido Besuch bei der Preview!

  • http://www.kingbushido.de siesgutemädchen

    ja weil die leue keinen musik geschmack mehr haben und sich lieber irgentein weichgespühltes gewixxe wie DSDS reinziehen und alles als “gewalttätig” bezeihnen was was vom wahren leben erzählt^^

  • Charakterathlet

    Wenn das so weiter geht dann kommt bald ein Film von “Heino die Rückkehr” oder “Wolfgang Petry Reloaded”, der Film ist leider nur für die “Wannabe Gangster Kids” und die es noch immer sein wollen, ich bin zwar ein Hip Hop Fan aber der jenige der z.B. die Klobürste erfunden hat muss ja nicht direkt auch ein Film darüber machen, das wäre ja dann auch nur mit Scheisse verbunden ;)

  • Nico

    @siesgutesmädchen 111:

    Vom wahren Leben, soso. Ein Mensch aus der soliden Mittelschicht, der nicht viel mehr geleistet hat, als erkannt zu haben, dass sich mit Scheiße unglaublich viel Geld verdienen lässt, mithin also durch mehr oder weniger ehrliche Arbeit zu Erfolg gekommen ist, und mir etwas davon erzählt, wie hart es auf der Straße ist (natürlich, die besteht ja auch aus Asphalt…), erzählt mir also etwas vom “wahren Leben”. Ja, sehr authentisch. Noch viel wahrer scheint zu sein, dass er Schwuchteln vergast. Der mir vorrappt “Ich komm im 7er-BMW” und in Wirklichkeit einen familientauglichen 5er-Kombi fährt. Ja, so sieht das wahre Leben eines mittlerweile stinkreichen jungen Mannes aus der Mittelschicht aus.

    Ich frag mich ernsthaft, wie man in sowas eine Vorbildfunktion finden kann. Aber vielleicht bin ich da einfach zu alt für. Auch wenn ich in meiner Jugend lieber Beginner und Blumentopf gehört hab als King Orgasmus One und MOK.

    Zum Film: Der Trailer hat mir schon arge Kopfschmerzen verursacht. Wenn der Mann anfängt zu reden, fängt mein Augenlid an zu zucken. Wenn ich mir vorstelle, den 95 Minuten aus dem Off erzählen hören zu müssen…

  • aphexZero

    Wow, hat Bushido hier seine Kids eingesetzt?
    Kinners – da gibt es Schreiber die – wie beim Wrestling – irgend eine Schei*e schreiben. Tipp: “Fick mein Gehirn” von Fishmob!
    2Pac und NBIG sind von solchen Idioten getötet worden…

  • http://www.me.com rana

    Ich habe den Film einigen hundert Kids gezeigt, die zum grossen Teil aus Migrantenfamilien stammen und ziemlich gut beurteilen können, ob das Ganze nur peinliche Staffage ist oder tatsächlich aus ihrem Lebensumfeld erzählt. Der Film hat die Kids emotional angesprochen, indem er von Dingen erzählt, die sie fast alle betreffen: Entwurzelung, Trennung der Eltern, Gewalt, Identitätssfindung, Umgang mit anderen Schichten und vieles mehr. Das Ganze als Witz und Bushidos Erfolg als unliebsamen Zufall hinzustellen ist ziemlich ignorant.

  • robertino

    ghzuii

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

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    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14