Bei den Oscars wird es dieses Jahr ein großes John Hughes-Special geben, Details sind noch nicht bekannt, aber wenn /Film schreibt, dass „cast members who have worked with Hughes over the years are rumored to be involved“, dann erwarte ich nicht weniger, als die Wieder-Aufführung der Ferris Bueller-Parade auf der Oscar-Bühne mit allen Charakteren aus mindestens Ferris macht blau und The Breakfast Club, den meiner Meinung nach weit herausragenden Hughes-Filmen.
Oben der fantastische Zusammenschnitt verschiedener Hughes-Tanzszenen zu Phoenix’ „Lisztomania“, von dem es hier auch einen Real Life-Remix gibt und Vanity Fair hatte neulich erst einen langen Artikel über John Hughes: Sweet Bard of Youth.
Writing was, for Hughes, not so much a profession as a condition of life. The thoughts that germinated in his brain took a direct path to his hands, which filled notebooks, floppy disks, and hard drives with screenplays, stories, sketches, and jokes. When he wasn’t writing creatively, he was writing about how much writing he was doing. A spiral-bound logbook from 1985 finds Hughes keeping track of his progress on Ferris Bueller. The basic story line, he notes, was developed on February 25. It was successfully pitched the following day. And then he was off: “2-26 Night only 10 pages … 2-27 26 pages … 2-28 19 pages … 3-1 9 pages … 3-2 20 pages … 3-3 24 pages.” Wham-bam, script done. All in one week.
- Renington Steele •
- Februar 18th, 2010 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: Awards, John Hughes, Oscars, Oscars 2010, R.I.P.



















Sehr schön. Bin grade am mittanzen.
Kommentar #1 von seperare monstrum am 18.02.2010 um 19:54 Uhr
Ich will Molly Ringwald und Antony Michael Hall.
Kommentar #2 von Jet Strajker am 19.02.2010 um 03:53 Uhr
was ist eigentlich an breakfast club so toll? hab das nie verstanden. sämtliche charaktere sind komische stereotypen, die man so in wirklichkeit an keiner schule finden würde, und alle reden die ganze zeit nur dummes zeug :D
ferris macht blau dagegen find ich großartig :)
Kommentar #3 von Koalafish am 19.02.2010 um 10:17 Uhr
@ Koalafish: Genau darum geht’s ja, die Figuren sind zunächst absichtlich so stereotyp gezeichnet, und am Ende sagt der Film selbst sinngemäß: „Sie [der Rektor] sehen in uns nur den Streber, den Rebellen, die Prinzessin, die Verrückte und den Sportler, aber das sind wir nicht.“
Kommentar #4 von Renington Steele am 19.02.2010 um 20:18 Uhr
Endlich eine Würdigung für Hughes. Ist seit seinem Tod viel zu kurz gekommen. Gab halt prominentere Tote in letzter Zeit…
Bin schon sehr gespannt auf Estevez im Muscleshirt, Broderick in Leopardenweste und John Candy spricht von oben die Laudatio, während Steve Martin die Grimassen aus “Ein Ticket für Zwei” nachstellt und Jeffrey Jones zu Yellos “Oh Yeah” neben einem Schulbus hergeht und Mia Sara in Unterwäsche in den Pool springt und… erwähnte ich schon, dass Hughes Filme meine Jugend prägten?
Kommentar #5 von robgordon am 20.02.2010 um 00:09 Uhr
Oha! Habe gerade gesehen, dass Jeffrey Jones auch privat ganz gerne neben Schulbussen hergeht… Damit fällt das natürlich flach. Warum gibt es hier eigentlich keine Editierfunktion?
Kommentar #6 von robgordon am 20.02.2010 um 00:13 Uhr
… nettes Video – mal schaun was die da bei den Oscars bringen!
Kommentar #7 von GunGrave am 22.02.2010 um 16:43 Uhr