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Jetzt mal unter uns: Ich habe gerade eine mords-Gänsehaut! Wenn sich diese Technik durchsetzt und es über das Rollenspiel-Niveau der 80er kommt (erinnert ihr euch noch an diese Adventure-Bücher? “Wenn du gegen den Trolle kämpfen möchtest, blättere vor, bis auf Seite 81. Wenn nicht, lies hier weiter”) sehe ich ein ganz großes Potential für eine neue Nische im Kino. Nach 3D kommt der interaktive Film:

(Das Gesicht der Brünetten! Har har!!)

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32 Kommentare

  1. Ich möchte ja nicht die Euphorie bremsen, aber Computerspiele gibts schon ne Weile. Spezifisch das Genre “Interaktiver Film”, was mal vor langer Zeit kurz populär war und dann unterging. Der einzige Unterschied hier ist, dass das Computerspiel im Kino läuft und ab und zu zufällig einen Spieler auswählt.

    Kommentar #1 von Hans am 27.02.2010 um 14:03 Uhr

  2. Ja, das ist mir schon klar. Ich würde das hier aber weniger als Spiel sehen, sondern vielmehr als interaktiver Film. Klar, die Grenze ist fließend und vielleicht auch Definitionssache, aber ich sehe große Unterschiede zwischen einem Spiel und einem interaktiven Film

    Kommentar #2 von Mal Sehen am 27.02.2010 um 14:05 Uhr

  3. de.wikipedia.org/wiki/Interakt...

    Kommentar #3 von Hans am 27.02.2010 um 14:10 Uhr

  4. @ Malcolm: >aber ich sehe große Unterschiede zwischen einem Spiel und einem interaktiven Film

    Welche denn? (Ernstgemeint, die Frage, ich sehe nämlich praktisch keinen Unterschied.)

    Kommentar #4 von Renington Steele am 27.02.2010 um 14:13 Uhr

  5. Naja, der Unterschied hier ist ja, dass man nicht an einem Rechner oder einer Konsole sitzt und mit irgendnem Kontroller steuert, sondern, wenn das wirklich so toll funktioniert wie in dem Trailer gezeigt (was ich irgendwie bezweifle) die Interaktion wie mit einem echten Menschen geschieht. Also ein Unterschied ist es schon.
    Mich hat das ganze stark auch an diese Bücher erinnert ^^ Ich fand die als Kind immer super.
    Aber die Interaktionsmöglichkeiten sind natürlich stark eingeschränkt. Mich würde mal interessieren, was passiert wenn der Angerufene einfach nicht mitspielt und sinnfreie Kommandos gibt oder eine Diskussion über das rapide Seerobbensterben starten will :P

    Kommentar #5 von blablub am 27.02.2010 um 14:25 Uhr

  6. Wer ist denn der Sprecher? Die Stimme kommt mir bekannt vor, aber ich komme nicht drauf…

    Kommentar #6 von Darkling am 27.02.2010 um 14:26 Uhr

  7. @blablub: > Naja, der Unterschied hier ist ja, … die Interaktion wie mit einem echten Menschen geschieht.

    Nur weil heutzutage Actionspiele und Konsolen dominieren, sind Konsolenactionspiele noch nicht mit Computerspielen gleichzusetzen. Das Adventure-Genre ist uralt und war schon immer bemüht, die Interaktion zu real wie möglich erscheinen zu lassen. Die ältesten Textadventures konnten schon mit geschriebenen Sätzen gesteuert werden. Hier kommt jetzt nur noch Spracherkennung hinzu, aber ansonsten ist das absolut nichts neues. History repeating.

    Kommentar #7 von Hans am 27.02.2010 um 14:30 Uhr

  8. Ich finde diese Art der Interaktion im Kino eigentlich ziemlich genial. Freilich ist es nichts anderes als ein interaktives Spiel bei dem man weiterhin Zuschauer bleibt. Aber zumindest geht es darum, den Zuschauer mehr in den Film einzubeziehen und so weitere Wahrnehmungskanäle zu befriedigen. Und es gibt 1000%ig Fallback Szenarien falls der Zuschauer nichts sagen sollte. Dann rennt das gute Hackflasch in Spé halt auf eigene Faust durch den nasskalten Keller der Metzgerei und meckert im Zweifel die faule Sau auf der anderen Seite des Hörers noch an.

    Ich würds mir das auf jeden Fall mal anschauen, denn es ist und bleibt eine gute Idee, egal wie alt sie ist.

    Und ja ich habe früher Pen&Peper Rollenspiele gezockt in denen fleissig hin und her geblättert wurde :D

    Kommentar #8 von honki am 27.02.2010 um 14:45 Uhr

  9. @6 Darkling

    Lance Henriksen wenn mich nicht alles täuscht. Bekannt von den “Alien”-Filmen.

    Kommentar #9 von Paul_Baeumer am 27.02.2010 um 14:50 Uhr

  10. Bedankt! =o)

    Kommentar #10 von Darkling am 27.02.2010 um 15:01 Uhr

  11. Idee ist gut. Aber naja, stört doch auch wenn einer im Kino neben dir die ganze Zeit quatscht.

    Kommentar #11 von Ave am 27.02.2010 um 15:25 Uhr

  12. Aufgrund des Nischencharakters würde die an sich ja nicht ganz dumme Idee wahrscheinlich aber auf so einen Schrott wie da oben beschränkt bleiben. Interessant wäre es ja im Zusammenspiel mit der 3D-Technik. Und wenn wir schon dabei sind, kann man da sicher auch noch Facebook integrieren :-) Oder Twitter.

    Kinder des Zorns auf Farmville – ernte den Mais, und das Paar erkennt die Kinder rechtzeitig. Sowas halt.

    Kommentar #12 von Sebastian am 27.02.2010 um 15:44 Uhr

  13. Nachtrag: so etwas in der Art gab es doch meiner Meinung nach mal in den 80ern auf den Öffis. Da musste man dann zwischen den Sendern umherschalten, je nachdem, wie es weitergehen sollte. Halt eine witzige Spielerei mit dem Medium, kann man mal machen, weil’s eben geht, aber nichts auf Dauer.

    Kommentar #13 von Sebastian am 27.02.2010 um 15:47 Uhr

  14. Das ist glaube ich das bescheuertste was ich je gesehen habe. Echt Filmliebhaber schalten ihr scheiß Handy im Kino aus. Wer interagieren will soll sowas am Computer oder an der Konsole zocken, was wunderbar funktioniert, gerade mit Heavy Rain bewiesen. Macht bestimmt wahnsinnigen Spaß im Kino zu sitzen wo alle paar Minuten ein Handy klingelt und derjenige dann “Rauf!” oder “Runter!” ruft, oder ein Witzbold rangeht der dann “Zieh dich aus Schlampe!” ins Handy spricht. Ich verstehe den Drang nicht Kino interaktiver zu machen, ernsthafte Bücher sind ja auch nicht mit “Willst du dass sie hoch geht? Lese Seite 103 weiter. Soll sie runter gehen? Lies hier weiter” gespickt. Der Maler fragt den Kunstliebhaber ja auch nicht ob er lieber mit Rot oder Grün malen sollen. Im Kino soll eine fesselnde Geschichte erzählt werden, die den Zuschauer durch ihre Originalität beeindruckt und mitnimmt, die Vision des Autors bzw. des Regisseurs. Gute Geschichten sind da um erzählt zu werden, nicht um verändert zu werden. “Lauf nicht weg Forrest, lauf nicht weg!”, nein danke. Außerdem ist 3D etwas ganz anderes, das ist nur eine weitere Form das passive Erfahrung des Zuschauers zu verändern, das hat nicht mit Aktion zu tun.

    Kommentar #14 von Björn am 27.02.2010 um 16:41 Uhr

  15. Viel Potenzial gibt das meiner Meinung nach nicht her. Ok, man hätte viel Freiraum für die Story (etwas zu viel) aber ein Handy muss immer irgendwie in den Plot eingebaut werden. Ob das nicht auf Dauer langweilig wird? Man weiß es nicht. Trotzdem find ichs doch sehr geil. Würd da gern auch mal mittelefonieren.

    Kommentar #15 von The Director am 27.02.2010 um 16:54 Uhr

  16. Lustig wäre ja, wenn vor solch einem interaktiven Film erst noch der obligatorische Kinohinweis kommt, doch bitte die Handys auszuschalten, gnihihi

    Kommentar #16 von Marcus am 27.02.2010 um 17:26 Uhr

  17. Da kann ich auch keinen einzigen Vorteil drin sehen, den Heavy Rain nicht auch auf der PS3 bietet. Zumal doch eher “Neid” aufkommen dürfte auf die Person, die angerufen wird und wie sich diese Telefonate in mehr als 2-3 Filmen glaubhaft in die Handlung integrieren lassen, würde mich auch interessieren – ganz zu schweigen davon, dass es wohl in den meisten Fällen auch darauf hinauslaufen würde, dass der Angerufene die Person auf der Leinwand in die Falle laufen würde.

    Damit so ein Konzept klappt, bräuchte man schon ein “diszipliniertes” Publikum. Einziger Vorteil, den ich sehe: Man würde sich Filme auch zwei- oder dreimal anschauen, um alternative Handlungsstränge zu sehen.

    Aber die Entwicklung, die Heavy Rain einleitet (bzw. die von Fahrenheit vorbereitete Pfade weiterwandelt), wird deutlich umwälzender und faszinierender werden als so ein Callin-Horrorfilm auf 9Live-Niveau.

    Kommentar #17 von Biedermann am 27.02.2010 um 17:30 Uhr

  18. @Darkling und Paul_Baeumer: Das ist doch nicht Lance Henrikson! Das ist Reiner Schöne, ein bekannter deutscher Schauspieler (zB (T)raumschiff Surprise) und Synchronsprecher (zB die neue Stimme von Darth Vader bzw Optimus Prime)

    Kommentar #18 von invincible warrior am 27.02.2010 um 17:48 Uhr

  19. Das klingt wie eine spektakulär schlechte Idee.

    1) Bitte macht alle eue Handys im Kino an
    2) Bitte redet im Film
    3) Lass uns unsere Hauptfiguren zu unentschlossenen Idioten machen
    4) Tun wir so, als hätte noch nie jemand interaktive Filme gesehen.

    Mal ehrlich, wenn ich in so einen Film ginge, und nach zehn Minuten sagt der Angerufene, das Opfer solle runter gehen und der Killer schnappt zu, der Film ist zu Ende – oder das Opfer entkommt, der Film ist zu Ende –, dann bin ich stinkig.

    Die Alternative ist, das nicht möglich zu machen. Entweder wie im Trailer oben, dass das Opfer dann sagt: “Da unten ist jemand”, und wenn man sie wieder runter schickt, sagt sie das nochmal, und nochmal – oder sie setzt sich über unsere Entscheidung hinweg, bis dann doch das gemacht wird, was der Film will, oder man pfuscht anderweitig dran rum – geht das Opfer runter, stößt es auf die gefesselte Person, geht das Opfer rauf, stößt es auf die gefesselte Person – in beiden Fällen ist das nur pseudo-interaktiv.

    Obwohl es vielleicht lustig wäre, eine halbe Stunde lang: “Da unten ist jemand.” – “Geh runter.” – “Da unten ist jemand” – “Geh runter” – “Da unten ist jemand” – “Geh runter” – “Da unten ist jemand” zu spielen.

    Und was passiert, wenn jemand den Film zum Anlass nimmt, das “Opfer” in die Fänge des Killers zu treiben? Geht das?

    Nee, Film ist eben kein interaktives Medium – dafür erlaubt Film, kohärente Geschichten zu erzählen. Gerade im Horrorfilm hätte ich gedacht, dass die Hilflosigkeit des Publikums ein wichtiger Faktor des Grusels ist.

    Kommentar #19 von Patrick am 27.02.2010 um 17:48 Uhr

  20. @ Patrick:
    Genau so seh ich das auch!
    Filme erzählen eine Geschichte, genau wie Bücher.
    Interaktives ist für mich ein Spiel egal ob am PC, der Konsole, auf nem Brett oder halt im Fernseher…

    Ist bestimmt lustig im Kino wenn alle ihr Handy anhaben und warten, dass der Film anruft. Naja, bei irgendwem, von den 100 klingelnden Handys, wird auch tatsächlich das arme Opfer dran sein.

    Zudem scheint die Interaktivität die Sinnlosigkeit in solchen Filmen auch nicht bekämpfen zu können.
    Warum ruft die aus irgendeinem Horrorhaus irgendjemanden an, der ihr sagen soll wo sie hin laufen soll? Das is ja noch dämlicher als aufs Dach zu flüchten!

    Kommentar #20 von B² am 27.02.2010 um 18:28 Uhr

  21. Einige Protagonisten in Horrorfilme sind mir ja dermassen von unsympathisch ich würde dann erst recht Kommandos geben, die zu einem Ableben führen.

    Kommentar #21 von zeitzeuge am 27.02.2010 um 18:29 Uhr

  22. Für mich sieht das ganze nicht nach einem abendfüllenden Film, sondern nach einem 90 sek. Werbespot für einen TV_Sender aus. Für 90 sek ist das doch ganz cool: Es gibt nicht so viele Entscheidungs-Situationen, die handys sind noch an, keiner ist gestört und es macht nichtmal was, wenn der Protagonist draufgeht.
    Als nette Werbeidee top, als neue technik für kinofilme eher nein.

    Kommentar #22 von floham am 27.02.2010 um 19:30 Uhr

  23. Was passiert eigentlich wenn einfach aufgelegt wird? Oder mitten im Gespräch der Akku absäuft? Das würde mich interessieren. Ansonsten ist das natürlich eine spannende Idee, die aber wie schon in anderen Comments erwähnt genauso viele Vor- wie Nachteile hat.

    Kommentar #23 von spawnferkel am 27.02.2010 um 19:58 Uhr

  24. floham: das kann natürlich gehen, so einen “Minifilm”.

    Kommentar #24 von Patrick am 28.02.2010 um 01:50 Uhr

  25. Ich glaub ich spiel lieber Heavy Rain weiter und verzichte auf dieses “interaktive Erlebnis” im Kino.

    Kommentar #25 von Batzman am 28.02.2010 um 14:43 Uhr

  26. was ein schmarrn!

    Kommentar #26 von noname am 28.02.2010 um 17:36 Uhr

  27. Ha ha ha ha ha…was passiert dann wenn die aus Zufall Checker Ali anrufen und der nur Müll redet? Nicht so ne geile Idee…ich fände ja so nen Meinungsknöpfe(wie bei Wer wird Millionär) ganz lustig. Dann stimmt man an bestimmten Szenen ab un die Mehrheit entscheidet dann!

    Kommentar #27 von Kiran am 28.02.2010 um 19:53 Uhr

  28. Ach du scheiße…

    Kommentar #28 von no*dice am 01.03.2010 um 00:34 Uhr

  29. “Das ist Blasphemie… das ist Wahnsinn!”
    “Wahnsinn? DAS IST SPARTA!!! Und jetzt warte bitte ‘ne Sekunde, ich muß einen Anruf tätigen.”

    Kommentar #29 von Rocksteady am 01.03.2010 um 15:36 Uhr

  30. @ 6. und 9. Für mich klingt der Sprecher nach dem Narrator, der auch den Trailer für Machete gemacht hat, für den deutschen, wohlgemerkt.
    Übrigens glaube ich an der Aussprache zu hören, dass der Gute hier kein Ami oder Engländer ist. Was meine Theorie unterstützt.

    Kommentar #30 von Norman E. am 02.03.2010 um 13:02 Uhr

  31. @18 & 30
    Ihr habt beide recht. Sry Darkling für die Irreführung!

    Das Englisch hat mich verwirrt und so habe ich Henriksens Synchronstimme mit seiner Originalstimme verwechselt. Peinlich…

    Kommentar #31 von Paul_Baeumer am 02.03.2010 um 14:11 Uhr

  32. … läuft mir dann doch zu sehr auf “Schienen” entlang! Kostet das dann weniger Eintritt … nur um dann per Handy abzu-ZOCKEN?
    Ansonsten sah das irgendwie doch ganz nett aus… lass ihn liegen geh weiter… ihr herzlosen Bastarde! ^_~

    Kommentar #32 von GunGrave am 02.03.2010 um 15:22 Uhr

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