Quentin Tarantinos erster Film: My Best Friend’s Birthday

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(Googlevideo Direkttarantino, via KFMW)

Für’s Archiv: Das hier ist Quentin Tarantinos erster Film „My Best Friend’s Birthday“ beziehungsweise das, was davon übrig ist, denn die letzten „beiden Akte wurden bei einem Laborbrand vernichtet und Tarantino und seine Freunde gaben die Hoffnung auf, den Film jemals fertigzustellen.“ (Wikipedia)

Tarantino wollte bei diesem Projekt mehr seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen als seine Regie-Künste. Der Film wurde auf 16mm Schwarzweißfilm gedreht, hatte ein Budget von knapp 5000 US$ und entstand nebenbei, während Tarantino bei Allen Garfield Schauspielunterricht nahm und ansonsten hauptberuflich in der Videothek „Video Archives“ arbeitete.

Neben Garfield und Tarantino spielen Craig Hamann, Crystal Shaw sowie ein paar damalige Freunde mit. Hamann, den Tarantino 1981 während des Schauspielunterrichts kennenlernte, verfasste diese teilweise autobiografische Geschichte 1984. Tarantino arbeitete sie später dann zu einen längeren Drehbuch mit ca. 30 Szenen aus. Nur ein knappes Jahr später begann Tarantino mit dem Drehbuch zu True Romance (1993), wobei er viele Ideen dieses Buches erneut aufgriff und verarbeitete.

Vor „My Best Friend’s Birthday“ gab es noch den Film „Love Birds in Bondage“ von 1983, der ist jedoch komplett zerstört und es existiert keine Kopie davon, was Birthday zum ersten (erhaltenen) Tarantino-Film macht.

In : Features, Thema

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  1. 4LOM

    Tarantino hat Schauspielunterricht genommen? Rausgeworfenes Geld.

  2. Arno Nym

    Rausgeworfenes Geld? Sehe ich nicht so!
    Ich denke mehr Regisseure sollten Schauspielunterricht nehmen. Tarantino ist sicher kein guter Schauspieler, aber er scheint zu wissen worauf es ankommt und genau das von seinen Schauspielern zu fordern.

    Ich stelle mal die These auf, dass ein Regisseur mit Schauspielunterricht seine Darsteller anders inszeniert als ein Regisseur der gar keine Erfahrungen mit Schauspiel selber gemacht hat.

  3. GunGrave

    … die Qualität lässt zu wünschen übrig. Naja, muss ja nicht alles von Tarantino sehen. … ansonsten stimme ich “Arno Nym” zu!

  4. Bereal

    Tarantino ist total überschätzt. Klisches bis zum Exszess zu übersteigern, und Gewalt und Blut als durchgängiges Stilmittel zu verwenden ist nicht kreativ, sondern einfach nur dumpf. Charaktäre die sich in sinnlosen, Comicgleichen Dialogen verlieren, und höchstens zwölfjähre Jungs mit ihrer “Tiefsinningkeit” beindrucken sind das Hauptmerkmal eines jeden Tarantino Films. Wenn Tarantino einen Schwarz/Weiß film drehen müsste, wäre die Leinwand entweder 90 Minuten nur Schwarz oder nur Weiß, denn zu mehr, bzw zu differenzierten Charaktären, Situationen oder sonst einem Hauch einer halbwegs “Intelligenten” Geschichte ist er nicht fähig. Bediene die Masse der Menschen mit ihren Instinkten, ohne das Sie groß darüber nachdenken müssen, und alles was du machst wird zum Erfolg. Darin ist er ein Meister

  5. bale

    @4: hm, … meinst du es kommt intelligent rüber wenn man in einem völlig klischee-überladenen tarantino-diss (du hast nur noch den fussfetischismus vergessen..) andauernd das wort “charaktere” falsch schreibt ?!

    ^^

  6. Nerdtalk Episode 143 : Nerdtalk

    […] / Links: Tarantinos erster Film “My best friend’s birthday” Oscarnominierte Kurzfilme 2010 im Netz    Nerdtalk Episode 143 [63:30m]: Play Now | Play […]

  7. angelina

    seit ein paar jahren beobachte ich tarantino, seine filme sind mittlerweile erkennbar, sein stil, seine handschrift. eben typisch. viel blut, skurriles aber auch geschmackloses. ich finde die filme o.k. aber für meinen eindruck hatte er eindeutig eine schwere kindheit (anders lässt es sich nicht erklären ;-) ) naja meine meinung eben :)

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    officialgaygeeks:

    That lightsaber sound lol


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    11/16/14

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    pennyfornasa:

    Putting The Cost Of The ESA’s Rosetta Mission In Perspective

    "So what do we get for our €1.4bn? Rosetta is both an astounding feat of engineering (catapulting a tonne of spacecraft across millions of kilometres of space and ending up in orbit around a comet just 4 km across) and an extraordinary opportunity for science (allowing us to examine the surface of a lump of rock and ice which dates from when the Solar System formed).

    Like a lot of blue-skies science, it’s very hard to put a value on the mission. First, there are the immediate spin-offs like engineering know-how; then, the knowledge accrued, which could inform our understanding of our cosmic origins, amongst other things; and finally, the inspirational value of this audacious feat in which we can all share, including the next generation of scientists.

    Whilst those things are hard to price precisely, in common with other blue-skies scientific projects, Rosetta is cheap. At €1.4bn, developing, building, launching and learning from the mission will cost about the same as 4.2 Airbus A380s—pretty impressive when you consider that it’s an entirely bespoke robotic spacecraft, not a production airliner. On a more everyday scale, it’s cost European citizens somewhere around twenty Euro cents per person per year since the project began in 1996.

    Rosetta has already sent us some stunning images of Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko and today’s landing will, with any luck, provide us with our first close-up glimpse of the chaotic surface of this dirty snowball. If you’re a sci-fi fan, then, you might consider the mission to have been worth its price tag just for the pictures. The total cost for the Rosetta mission is about €3.50 per person in Europe; based on the average cinema ticket price in the UK (€8.50), it has cost less than half of what it will cost for you to go to see Interstellar.”

    Via Scienceogram: http://scienceogram.org/blog/2014/11/rosetta-comet-esa-lander-cost/

    Find Out How Budget Cuts Canceled NASA’s Own Comet Landing Mission: http://www.penny4nasa.org/2014/11/11/how-budget-cuts-canceled-nasa-own-rosetta-comet-landing-mission/

    11/15/14

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    meatbicyclevevo:

    i never wanted this to end

    10/20/14

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    iambluedog:

    Life is too short to be holding on to old grudges

    10/20/14

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    10/09/14