Zu “Blind Side” wurde ja bereits alles gesagt. Batz und ich fanden außerdem “Precious” ziemlich toll. Mal schauen, ob wir da noch etwas zu schreiben!? Und “From Paris with Love” kann man sich schenken, das ist totaler Quatsch mit Soße, der erst lahm und schleppend, dann überfrachtet und dramaturgisch sinnfrei Dauergeballer in Szene setzt, das allerdings weder so fantasie- und/oder effektvoll wie zuletzt “Wanted”, noch so augenzwinkernd wie die anderen Besson-Genreproduktionen der letzten Jahre. In erster Linie eine dümmliche Leichenfledderei mit extrem penetranter und ausgesteller Cool-Attitüde, in zweiter eine banale Initiationsgeschichte über Mannwerdung – ich fand’s ermüdend.
Die Starts im Überblick:
- Blind Side – Die große Chance (USA 2009, John Lee Hancock
- Drachenzähmen leicht gemacht [How to Train Your Dragon] (USA 2010, Dean Deblois & Chris Sanders)
- From Paris with Love (F 2010, Pierre Morel)
- Remember Me (USA 2010, Allen Coulter)
- Precious – Das Leben ist kostbar [Precious: Based on the Novel Push by Sapphire] (USA 2009, Lee Daniels)
- Schwerkraft (D 2009, Maximilian Erlenwein)
- Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen (D/CH 2010, Hajo Schomerus)
- Çok Filim Hareketler Bunlar (TK 2010, Ozan Aciktan)
- Zum Dritten Pol (D 2007, Jürgen Czwienk)
- Die Tunisreise (CH 2007, Bruno Moll)
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(via)
- Jet Strajker •
- März 26th, 2010 •
- 8 Kommentare
- Schlagwörter: Filmstarts


















Ich fand es unterhaltend. Kurz vorm Schlafengehen kann man den gucken.
Kommentar #1 von Thomas am 26.03.2010 um 09:52 Uhr
D:
Da dachte ich grad: joa, als nächste gehste From Paris With Love gucken, und dann das! Fies. Nun muss ich mir das doch noch überlegen…
Kommentar #2 von anne am 26.03.2010 um 11:56 Uhr
Hmm, grad den Trailer zu “Çok Filim Hareketler Bunlar” geschaut. Zwar nix verstanden, der Witz geht bestimmt nur unter die Gürtellinie und bleibt auf Knöchelhöhe aber viele originelle Ideen dabei. Ist das so ne Art türkischer Emir Kusturica?
Kommentar #3 von pipapop am 26.03.2010 um 14:31 Uhr
Ich werde mir From Paris with Love auf jeden Fall anschauen, denn erstens, hey es ist ein Luc-Besson-Actioner, der sich anscheinend nicht ernst nimmt, und zweitens kann der nicht annähernd so furchtbar sein wie dieser lächerliche Drecksfilm Wanted – der im übrigen weder phantasie- noch effektvoll war.
Kommentar #4 von Der Jan am 26.03.2010 um 15:26 Uhr
Bei Precious bin ich ja skeptisch. Das hat was von Freakshow.
Kommentar #5 von Schwarzmaler am 26.03.2010 um 16:05 Uhr
Ich denke mal, dass “Drachenzähmen leicht gemacht” zwar anspruchsvoll animiert wurde, aber nicht mit der Tiefgründigkeit und subtilen Charakterzeichnung von Sanders letzem Werk “Lilo & Stitch”
konkurrieren kann.
Ich weiss ja nicht, wie es euch geht, aber ich fand die meisten Dreamworks-Trickfilme (Antz, Shark Tale und Shrek 3) sehr fad und stets vorhersehbar. Besonders gut fand ich den ersten Teil von Shrek, der hatte eine gewisse Klasse, die Dreamworks offenbar jedoch wieder abhanden gekommen ist.
Kommentar #6 von Heinrich am 26.03.2010 um 19:56 Uhr
From Paris in Love is nen richtig netter Film. Ich kann mir nur vorstellen das 3/4 des Wortwitzes bei der deutschen Synchro draufgehen – wie das halt immer so dabei ist. Wer Amerikanische Filme auf Deutsch guckt ist selber schuld.
Kommentar #7 von William am 28.03.2010 um 02:00 Uhr