Kurzreviews: Precious, Legion, Kampf der Titanen (1982), House of the devil, Summertime Blues, Afterschool

20 Comments

Und wups, ehe ich mal wieder außer mir und Landes bin, ein paar Kurzreviews zu aktuellen Kino- und DVD/BD-Releases.

Heute dabei: Precious +++ Legion +++ Kampf der Titanen (1982) +++ House of the devil +++ Summertime Blues +++ Afterschool

Precious – Das Leben ist kostbar (Precious: Based on the Novel Push by Sapphire) – USA 2009

★★★★☆

Die 16jr Claireece “Precious” Jones (Gabourey Sidibe) hat ein wenig beneidenswertes Schicksal: Übergewichtig, Mutter von zwei Kindern, gestraft mit einer unausstehlichen Mutter (Mo’Nique) und einem Vater der sie missbraucht, wächst sie in Harlem auf. Erst als sich eine Lehrerin findet, die dem Mädchen beibringt für sich selbst einzustehen, bekommt Precious Leben eine neue Richtung – doch der nächste Schock lässt nicht lange auf sich warten…

Ohne große Sperenzchen – von den Traumsequenzen abgesehen – erzählt der Film seine schwierige, deprimierende Story so konsequent unterhaltsam, das es schwer fällt ihm all seine Klischees wirklich übel zu nehmen.
Dank der wirklich eindrucksvollen Hauptdarstellerin – die von jemand den es auf den ersten Blick schwer fällt anzusehen, zu einer liebenswerten, vielschichtigen Persönlichkeit wächst – und der erstklassigen Nebenrollen (allen vorran Mo’Nique als Mother from Hell) gewinnt der Film bei allem Kitsch und Gefühlspushereien eine Authentizität die über ähnliche Storys a la “Dangerous Minds” hinausgeht. Das versöhnliche Ende macht es dann möglich, den Film als “inspirierende Unterhaltung” ernstzunehmen. Auch wenn die enthaltenen Botschaften natürlich nie über die eines Disney-Films hinausgehen, vermag “Precious” doch zu beeindrucken.

Legion – USA (2010)
★★☆☆☆

Gott hat schlechte Laune und genug von den Menschen und schickt stinkige Engel und macht aus Menschen sowas wie Zombie-Monster. Das letzte Gefecht findet dann in einem Imbiss statt, weil Erzengel Michael den Heiland retten muss und sich dabei wüst mit Erzengel Gabriel rauft…

Was im Trailer mit krabbelnden Monsteromas noch ganz witzig wirkt, nimmt sich leider auf Spielfilmlänge viel zu ernst und ist gleichzeitig von einer epischen Größe die man sonst nur aus der Lindenstrasse oder Schultheateraufführungen gewohnt ist.
Was in “Feast” noch lustiges Gemansche mit selbstironischem Einschlag war, wird hier hier als heiliges Krippenspiel, als lausige Lidlfassung von “Constantine” und “Gods Army” verbraten. Paul Bettany muß im Grunde nur dauernd gucken, als hätte er Gallensteine und Dennis Quaid telefoniert seine Rolle so lahm durch, als bedauere er ständig in was für einer Gurke er jetzt schon wieder gelandet ist.

Der Rest ist weniger phantastisches Effektkino als billige Ballerorgie, wenn hunderttausend Schüsse repitativ die Schergen des Himmels zerbatzen. Selten sah die Apokalypse so langweilig aus, wurde ein so großes Konzept so spartanisch umgesetzt.

Wenn der jüngste Tag so aussieht, hab ich da glaub ich schon was vor.

Kampf der Titanen (Clash of the Titans) – USA 1982
★★★☆☆

Statt Sindbad und die Sumpfschnecke, darf sich diesmal ein Anwalt aus “L.A. Law” mit dem Namen Perseus (Harry Hamlin) mit allerlei übernatürlichem Mystikgefleuch herum ärgern. Der Kraken krakelt, Medusa munkelt und die stygischen Hexen haben wie immer ein Auge auf unseren wackeren Recken geworfen, der mit Hilfe seines treuen Flugpony Pegasus und der Roboter-Eule Bubo (nicht fragen) den olympischen Heerscharen mal zeigt wo der Hammer hängt.

Die Zeit war leider nicht sehr freundlich zu Ray Harryhausens letzten Werk. Auch wenn die Stop-Motion-Monster ihren unzweifelhaften Charme haben, erreicht der Film nie die Klasse von “Sindbads siebte Reise” oder “Jason und die Argonauten”. Er macht zwar irgendwie Spaß, lässt aber in jeder Sekunde spüren, das er sich seines Anachronismus bewusst ist, ein klassischer Abenteuerfilm zu sein in einer Welt die sich tricktechnisch und erzählerisch längst weitergedreht hat.

Teilweise sind die Animationen und Trickeffekte sogar schlechter als in den älteren Filmen und gerade die schön abgetastete Blu-ray-Umsetzung lässt die zum Teil schlampigen Composits sehr deutlich erkennen. Da hatten auch zu dieser Zeit andere Filme schon ganz andere Standards (Stichwort: Go-Motion) gesetzt, nicht zuletzt Harryhausens eigener “Sinbad and the Eye of the Tiger” aus dem Jahr 1977.

Laurence Olivier hat als Zeus durchaus einen gewissen ironischen Charme, genauso wie Burgess Meridith. Harry Hamlin wirkt allerdings auch hier weniger wie ein Göttersohn als wie das lange gesuchte Missing Link und rangelt sich weitgehend charmefrei mit diversen Monstern.

Trotzdem gibt es natürlich Highlights, wie den Kampf gegen die Gorgonin Medusa, die Skorpione und der Kraken sieht zwar aus wie der Schwippschwager vom “Ding aus der schwarzen Lagune”, macht aber trotzdem Spaß.

Die Story und die Inszenierung, mit ihrem unentschlossenen Pendeln zwischen trashiger Selbstparodie und Pathos lassen allerdings einiges zu wünschen übrig und machen Kampf der Titanen zu einem der schwächeren Filme des Stop-Motion-Großmeisters und einem etwas ernüchternden Abschied. So hoch liegt die Latte für das Remake im Grunde nicht.

House of the devil – USA 2009
★★½☆☆

Die etwas dumme Studentin Uschi braucht dringen Kohle und lässt sich während einer Mondfinsternis von einem unheimlichen Pärchen anheuern, jedoch nicht wie sie dachte als Babysitter, sondern als Hüterin für die kranke Mutter. Obwohl Uschis Freundin ihr davon abrät, nimmt sie den Job an, was natürlich keine so ganz superdolle Idee ist…

Ich weiß Jet, das ist einer deiner Lieblingsfilme, aber trotzdem:Meh!
Wenn es nur um die Bewertung der genauen Imitation eines 80er Horrorfilms ginge, dann müsste der Film die volle Punktzahl bekommen. Look, Style, Requisite, Filmmaterial und Musik sowie Schauspieler und Dialoge sind Spot-On.
Hier hat sich der Regisseur wirklich Fleisskärtchen verdient, denn wer es nicht besser weiß, wird wohl tatsächlich annehmen einen klassischen Horrorfilm zu sehen, der irgendwo zwischen Bloody Valentine und Amityville Horror angesiedelt ist – mit einem Schuß “The people under the stairs” und “Rosmarys Baby” abgeschmeckt.

Die Frage ist allerdings, ob der Film ein guter 80er Film gewesen wäre und da bleiben dann doch einige Wünsche offen, denn der Film ist im Grunde nur Atmosphäre und wenig Fleisch. Suspense ist ja gut und schön, aber nachdem schon der Vorspanntext sagt worum es geht, gibt es eigentlich nicht mehr viel was der Film nicht schon verraten hätte. Mädchen nimmt Baby-Sitter-Job bei Creepy Familie in einem Haus am Arsch der Welt an, die Leute sind Satanisten und wollen sie für eines ihrer Rituale benutzen. That’s it.

Mag das das Vorspiel auf dem Campus noch ganz charmant sein und Tom Noonan als Crazy Old Fart viel rausreißen, sobald die Hauptdarstellerin alleine durch das Haus irrt (und das macht sie den Großteil des Films), fängt der Film an sich zu ziehen. Immer wieder schleicht sie von links nach quer durchs Haus, macht Licht an, guckt die Treppe hinauf, macht den TV an und aus, trinkt und tanzt mit ihrem Schrankkoffer großen Walkman an der Hüfte umher (man merkt wie der Film uns zuzwinkert und sagt: “Schau wie verrückt die 80er waren, was hatten die da für riesige Kassettenspieler! Und guck die altmodischen Telefone an! Crazy, was?”) und immer ist alles im Schatten, immer suggeriert die Musik: Hier isses kein so toller Ort. Wieder und wieder und wieder.
Und dann nochmal.

Wie ein endloses Vorspiel ohne Orgasmus dehnt sich dieses cineastische Anteasen, bis der Film sich 20min vor Schluss doch noch erinnert, das er vielleicht eine Geschichte erzählen wollte und in aller Eile noch eben ein bisschen Flucht vor den Psychos und ein absehbares Ende aufbaut, der wohl wirklich nur jene überrascht die noch nie einen 80er Horrorfilm gesehen hat und im Grunde keinen Damien hinterm Ofen hervorlockt.

Ist ja schön und gut, dass der Film Ironie vermeidet und seine Geschichte straight erzählt. Das rettet aber nicht den Umstand das es eine langweilige Geschichte ist und es im Grunde nie wirklich gruselig wird.

Ein wenig ist es mit House of the Devil, wie mit dem Psycho-Remake von Gus van Sant: Man erkennt die Mühe, irgendwie ist es auch interessant, aber am Ende bleibt ein großes Meh zurück, wenn man merkt, das der Film sich tatsächlich völlig damit zufrieden gibt, eine Fingerübung in Atmosphärischer Spannungserzeugung zu sein.

Ti West hat schon mit Rooster einen retroesken Horrorfilm inszeniert, der ebenfalls nach einem starken Start in ziemlich bräsiger Langeweile endete und so richtig nichtmal als Trash Spaß machen wollte. Von seinem unterirdischen Cabin Fever 2 (von dem er sich zugegeben selbst distanziert hat) ganz zu schweigen. House of the Devil ist so gesehen tatsächlich sein bester Film… der die Hoffnung lässt, das er irgendwann auch mal ein Interesse daran entwickelt Geschichten zu erzählen und nicht nur zu zeigen wie gut er den Look vergangener Zeiten nachempfinden und Stimmung erzeugen kann.

Summertime Blues – Deutschland 2009
★★★☆☆

Der 15jr Alex (Francois Goesken) pubertiert ganz heftig, ist von seinen sich scheiden lassenden Eltern genervt und erlebt bei einem Gastaufenthalt in England die erste Liebe.

Die durchweg sympathischen Jungdarsteller und die im Grunde ganz charmante Story, die ebenso Coming-of-Age, Scheidungsbewältigung wie Love-Story ist, kranken leider an der oft recht holperigen Inszenierung, platten Dialogen und Off-Texten und Erwachsenen die als reine Karikatur erscheinen.

Das mag als Sichtweise des jungen Alex erklärlich sein, sorgt aber auch für einige Fremdschäm-Momente, dieses Films der insgesamt im TV wohl besser aufgehoben ist als auf der ganz großen Leinwand. Positiv fällt die Musik und die Geschichte auf, die versucht jugendliche Probleme mit ihren irrationalen Gefühlen, ungelenken Verhaltensweisen und vielschichtigen Einflüssen zu erzählen. Goeske gibt dabei einen knuffigen Softie ab und Zoe Moore überzeugt als tiervernarrte Engländerin ebenso wie Sarah Beck als Love-Interest Faye.

Die Ambition einen besseren Teenie-Film zu machen sind spürbar und heben den Film, trotz seiner derben Schwächen über das Niveau der üblichen Ochsenknecht-Heuler.

Afterschool – USA 2007
★★½☆☆

Ein Junge an einem US-Internat in Zeiten von YouTube und Internetpornos. Er fühlt sich einsam, findet keinen Anschluss. Durch Zufall filmt er für ein Projekt seiner Video-AG wie sich zwei Mitschüler versehentlich durch eine Überdosis umbringen…

Regisseur Antonio Campos will Kunst machen, soviel wird in jedem Moment von Afterschool deutlich. Ob er auch einen Film machen will, darf diskutiert werden, denn so eingefroren und statisch wie er seine Bilder inszeniert, könnte er Afterschool auch als Diavortrag halten.

Zweifellos von Hankes “Bennys Video”, Gus van Sants “Elephant” und “Paranoid Park” beeinflusst, kleidet er seine Meditation über schulische Verrohung, Einsamkeit, Isolation und Teen Angst in lange Kamerafahrten, die bisweilen den Eindruck vermitteln sich Rohmaterial anzusehen, so lange hält Campos seine Shots, so unwichtig und beiläufig leise mischt er die Dialoge.

Das ist mehr Installation als narrativer Film, zumal die schauspielerischen Leistungen seiner Amateur-Akteure sich eher im Bereich des hölzernen Improvisierens bewegt.
Das ganze Geschwurbel und die artifizielle Inszenierung, die wohl bewußt inszenierte Langeweile wären leichter zu ertragem wenn Campos dabei irgendetwas wirklich interessantes zu sagen hätte, das wir nicht seit “If…” und “Kes” schon dutzendfach pointierter gesehen haben. Holprige Technikparanoia, misantrophe Weltsicht und die Verliebtheit in die eigenen Bilder, werden so zur einer Nervenprobe für Zuschauer die von einem Film mehr erwarten als das Äquivalent von Farbe beim Trocknen zuzusehen, während neben einem jemand streng mit dem Zeigefinger wackelt.

In : Review

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • Pingback: Tweets die Kurzreviews: Precious, Legion, Kampf der Titanen (1982), House of the devil, Summertime Blues, Afterschool | Die Fünf Filmfreunde erwähnt -- Topsy.com

  • http://www.madmind.de Gunther

    Ich erinnere mich bei Summertime Blues noch daran als ob es gestern gewesen wäre: mit zunehmder Laufzeit haben mich die Off-Texte zunehmend angenervt. “Warum haben deutsche Regisseure ein Talent dafür, immer die schlechteste aller Möglichkeiten zu nehmen, einen Film zu inszenieren” dachte ich mir.

    Dann, einige Minuten später, kam der Kracher: Man sieht die Hauptfigur die Landschaft betrachtend über eine Wiese laufen…und der Off-Text beschrieb genau das, was wir eh schon auf der Leinwand sehen konnten.

    Mein Facepalm war noch Tage später zu erkennen.

  • jake

    “dass” und “das” ist schon schwer!

  • bale

    wtf?! house of the devil so wenig sterne?? der batz ist einfach kein horror-fan.. da wollte er doch damals glatt noch den zwei losern aus “night of the creeps” eine schwule beziehung andichten. ^^

    gut, ich bin erst ende der 80er geboren aber DAS ist echt weird!!

    ps: “black dynamite” hätte ein review verdient!

  • dlb

    “Legion” war für mich schonmal die Schlappe des Jahres bis jetzt! Der Trailer sah wirklich nach ner Ecke Spaß aus und ein wenig mehr “God’s Army” hätt ich mir durchaus gewünscht. Überhaupt etwas mehr Bewegung. So fand ich eigentlich nur das Gör mit dem Erlöser-Baby sehenswert. Schade.

  • verwirrt

    Nach dem Motto weniger ist mehr. Was haltet Ihr davon, weniger Kritiken zu schreiben. Dafür aber die wenigen in “schmucken” Zustand zu posten? Würde mir deutlich besser gefallen. Kurzreviews auch gerne. Dann aber in wenigen Worten und weniger gehetzt.
    Ansonsten weiter so!

  • Rick

    Wow, die Filme werden aber auch immer geschmackloser. Ich bin nicht ein sonderlich gläubiger Mensch, aber selbst ich finde es geschmacklos, wenn man die Religion anderer so durch den Schmutz zieht. Mehr Toleranz… auch in Hollywood!

  • bongokarl

    Konstruktiv gemeinte Stilkritik (also Kritik an deinem Stil, den ich prinzipiell sehr gerne mag):
    Du benutzt zu oft (oder eher in zu kurzen Abständen/Frequenzen) die Struktur: “Was bei … noch … war, …”.

  • http://blog.glotzkind.de/ Björn

    Legion war wirklich mieeeeeeeeeeeeeeeeees! Der Trailer + 80 Minuten langeweile und lächerliche Dialoge. Pressen, press wie du noch nie zuvor gepresst hast!

  • Haro

    Hmmm, also bei House of the Devil muss ich doch klar widersprechen. Die Erzählstruktur und das Tempo war bei Horror- und Gruselfilmen in der Pre-Ich mache 75 Schnitte pro Minute – Natural Born Killers – Zeit halt eine andere (weshalb wir vermutlich nach Halloween, Frriday 13th, A Nightmare…auch bald Remakes von Hellraiser, Basket Case usw. usf. zu sehen bekommen werden, um diese Filme den Sehgewohnheiten neuer Genartionen anzupassen [und ohne viel kreativen Aufwand ein paar schnelle Dollar zu machen]).
    Hier hingegen gibt es viel creepy Atmosphäre, ein klassisches Setting und schöne okulte Untertöne – kein gehetztes BanBang, pseudopsychologisches Rumerkläre oder nervige Oh-wie-krass-Gewaltorgien.
    Besonders schön finde ich, dass sich der Film zu keinem Zeitpunkt zur Persiflage der 80´er auswächst, sondern trotz aller Detailversessenheit eine durchweg “ernste” Gruselgeschichte erzählt. So verstehe ich das konsequente Flair auch eher als Fingerzeig in Richtung “seht her, damals wurden Filme so erzählt; und sie waren dabei saugut”, als als lustiges Gimmick.
    Odre, um es auf den Punkt zu brinen: Mir ist ein Film, “der sich völlig damit zufrieden gibt, eine Fingerübung in Atmosphärischer Spannungserzeugung zu sein” allemal lieber, als pocornbuntes [Hmm, Popcorn ist garnicht bunt...aber das Wort klingt irgendwie gut]Actionhorrorkino oder langweilige Revvivals in neuem Gewand.

  • stb247

    Bei Legion wäre ich beinahe aus der Pressevorführung gerannt, weil der sooooo schlecht war. Aber dann dachte ich, es wäre unseriös, eine Kritk zu schreiben, die den Film runtermacht, wenn man ihn nicht bis zum Ende gesehen hat.

    Allerdings bereue ich das inzwischen sehr. Der Film ist so langweilig und schlecht geschrieben, dass man ihn wirklich nicht bis zum Schluss sehen sollte. Das ist mehr als Zeitverschwendung, das ist Selbstverstümmelung!

    Clash of the Titans hat sicher seine Schwächen (ja auch bei good old Rays Effekten), aber er ist noch was besonderes. Kann man wohl nur mit dem Alter, in dem man ihn zum ersten Mal gesehen hat, erklären. Ich freue mich jedenfalls aufs Remake.

  • http://www.dontpanicitsorganic.de dontpanicitsorganic

    Mit nem Bier in der Hand und ner Ecke Humor kann man sich doch an so einem Miststück von schlechtem Film, wie Legion genüsslich erfreuen! Besonders schöne Momente kommen durch die ungewollte Homoerotik der Engel auf!

  • Pingback: Kampf der Titanen (2010) (Review) | Die Fünf Filmfreunde

  • http://keine Leonidas

    Legion ist schlecht… so wirklich schlecht. Da macht es ja noch mehr Spass, die Bibel zu lesen (würg!).

  • http://keine Leonidas

    Ich habe eigentlich nichts gegen übergewichtige Leute, aber “Precious” war zu viel: die Hauptdarstellerin war nicht nur dick, die war extrem fett! “Oh, ich armes, fettes Mädchen” würg, nein danke.

    Ich war selber vor kurzem in den USA, selten habe ich derart viele, wirklich, wirklich fette Menschen getroffen. Ich rede hier nicht von ein paar Kilos Übergewicht, nein, ich rede von Leuten, die 160 bis 300 Kilo wiegen und wortwörtlich fressen (tut mir Leid, aber der Begriff “essen” passt zu dem nicht mehr) wie Schweine. Da verdrückt einer acht (kein Scherz) Vegiburger zum Mittag. Ich kann nicht einmal einen halben Vegiburger (die gibts in Deutschland, Österreich und der Schweiz ja nichteinmal in der Grössenordnung) essen, die Dinger bringen locker 750 Gramm auf die Wage.

    Ein Bekannter erzählte mir, dass sein Nachbarn in den USA fünf (!) Pizzen zum Frühstück isst und dass er 235 Kilo wiegen soll.

    Würden die werten Produzenten also bitte mal einen Film über Dinge machen, die sich die Protagonisten nicht selber eingebrockt haben? Wenn ich mir mit einer Flinte in den Fuss schiesse, dann kann ich auch nicht die Gesellschaft dafür verantwortlich machen, oder?

  • Elias

    Hey Leonidas!

  • Elias

    Ich bin da voll einer Meinung mit dir. Klar, ein paar Menschen haben sicher ein paar Kilos zuviel auf den Rippen, aber superfette Leute sind selber für ihre miesgestalteten Körper verantwortlich. Niemand zwingt sie schliesslich, dass sie wie Schweine in sich reinstopfen.

    Daher empfinde ich ein solches Drama nur als geschmack(s)los.

  • Hugendubel

    KAMPF DER TITANEN:
    Die “Abtastung”, wenn es dann überhaupt je eine gegeben hat, ist das schlechteste, was ich bisher auf BD gesehen habe – die alte DVD wirkt weniger körnig als die BD!

  • Khirah

    Wenn ich mir die “geschmacklosen” Kommentare zu Precious durchlese, bekomme ich fast Mitleid mit euch. Du stellst fest, dass es in den USA dutzende extrem Übergewichtige gibt und stellst dann die Darstellerwahl einfach mal in Frage!? Vielleicht weil dieser Film einfach Realität ist und du dieser dann nicht auch noch auf der Leinwand ins Auge sehen willst? Sondern lieber schlanke halbnackte siehst um dann zu sagen: Hey, aber so wie die rumläuft ist es doch kein Wunder, dass die Vergewaltigt wird?
    Mir wird schlecht…

    Das ist ein ausgesprochen gelungener Film, und das obwohl es keine 90-60-90 Hauptdarstellerin ist!

    Ach und zum Thema keiner zwingt irgendwen, euch hat auch niemand gezwungen sich den Film anzusehen. Und btw: Ich möchte euch und unsere “tolle” Gesellschaft mal mit 16 Jahren, seit kleinauf vergewaltigt, mit dem 2. Kind schwanger sehen

    Typisches Beispiel für Tabuthemen wie ihr sie so schön nennt – so long…

  • Christian

    Zwei Sterne für Legion? Das sind mindestens drei Sterne zuviel. An dem Film ist alles, einfach alles unterirdisch. Story, Dialoge, Schauspieler, Action – alles doof, alles bewegt sich jenseits der Schmerzgrenze. Nur für ganz hartgesottene reaktionäre, fundamentalistische Waffenliebhaber aus dem Biblebelt geeignet, allen anderen explodiert vermutlich nach spätestens zwanzig Minuten das Gehirn bei soviel gequirlter Moppelkotze.

Fünf Facefreunde
Fünf Filmtumblr
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    Part of the cast of Avengers: Age of Ultron.

    07/27/14

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    unamusedsloth:

    No CAPES!

    07/25/14

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    strikerhercules:

    » Because only Vin Diesel could ever be ridiculously nerdy enough to attend the UK world premiere red carpet for Guardians of the Galaxy wearing a “I am Groot” t-shirt and walking on stilts

    07/25/14

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    Eeeewwwww

    07/24/14


  • Ohgott Transformers!


    07/12/14