Review

Kampf der Titanen (2010) (Review)

Standard, 9. 4. 2010, Batzman (Oliver Lysiak), 37 Kommentare

-„What’s this?“
-„Just leave it…“

Originaltitel: Clash of the Titans
Herstellungsland: Großbritannien / USA 2010
Regie: Louis Leterrier
Drehbuch: Travis Beacham, Phil Hay, Matt Manfredi
Darsteller: Sam Worthington, Ralph Fiennes, Liam Neeson, Gemma Arterton, Alexa Davalos, Mads Mikkelsen, Nicholas Hoult

[rating:3]

Die Götter bezwisten sich und Perseus (Sam Worthington) darf für die Menschheit die Kastanien aus dem Kraken holen und sich unterwegs mit diversen Mythenmonstern herumprügeln.

Das Remake von Louis „Hulk“ Leterrier bleibt dem Original treu: Es erzählt eine unglaublich trashige Geschichte mit bierernstem Gesicht in das sich nur manchmal ein augenzwinkerndes Grinsen einschleicht. Das ist natürlich ganz schön schlecht und schauspielerisch auch eher im Lande Tröt anzusiedeln, nimmt sich zum Glück dabei aber nie so ernst, dass es wirklich peinlich würde. Die Beteiligten wissen, dass sie hier eine ziemlich doofe Geschichte erzählen („Release the Plot“, wie ein US-Kollege schrieb), die was mythologische Akkuratesse angeht wohl noch ein Grad unter Percy Jackson liegt. Dabei kleben das Drehbuchkollektiv erstaunlich an der Vorlage, deren Handlung bis auf den Tausch Bubo gegen Dschinns fast 1:1 kopiert wird. In gewisser Weise ein Meta-Film, der nicht ein Hollywoodbild der griechischen Sagenwelt bespielt, sondern eine Reflektion eines solchen Hollywoodbildes. Quasi das Klischee des Klischees. Teilweise liebevolle Hommage an die Zeiten in den Harryhausen seine Monster per Stoptrick Leben einhauchte, die sich nur an einer Stelle einen direkten Kommentar auf die unpassend modernistischen Anklänge des Originals erlaubt.

Die Trickeffekte und das Creature-Design erinnern sehr häufig und keinesfalls nachteilig an alte, knorrige Stop-Motion-Zeiten. Detailfreudigkeit und die Art der Animation unterscheiden sich dabei in vielen Szenen vom typischen CGI-Look. Besonders schön anzusehen: Die Skorpione und der Kraken, doch auch die generalüberholte Medusa macht etwas her. In den Trickszenen schafft es der Streifen, der immer dann durchhängt von Exposition oder der Versuch von Charakterentwicklung die Leinwand füllt, gut zu unterhalten und hübsch naives Augenfutter mit ungewohntem Retro-Charme zu servieren.

Blass dagegen – und da ist kein Unterschied zu Vorgänger Harry Hamlin – der von Sam Worthington verkörperte Perseus (der sich nichtmal ansatzweise bemüht seinen Aussie-Akzent zu kaschieren und den Großteil des Films dezent maulig herum rennt) und auch die prominent besetzte Götter und Helfersriege steht die meiste Zeit nur in den aufwendigen Kulissen herum und scheint ob der Kostüme etwas peinlich berührt. Der Olymp sieht weiterhin aus wie die Las Vegas Version vom Puff Piano und die übrigen Götter außer Zeus haben noch weniger zu tun als in der Vorlage. Liam Neesons Zeus wirkt ziemlich durchtelefoniert, Ralph Fiennes ist als Hades ein klein wenig charismatischer und von den Sterblichen bleibt im Grunde nur Mads Mikkelsen im Kopf, der Worthington die Emotionen und meisten Dialoge abnimmt. Das Skins-Star Nicholas Hoult in einer Nebenrolle zu sehen ist, fällt, wie bei einigen anderen Namen erst auf, wenn der Abspann läuft. Der übrigens das Einzige ist, was in 3D tatsächlich funktioniert.

Denn was völlig und 100% in die Hose gegangen ist, ist das nachträgliche (und in gerade mal 8 Wochen heruntergestoppelte) 3D-Aufblasen des Films, das ich noch nie so schlecht gesehen habe wie hier. Versteht das als deutliche ernstgemeinte Warnung: Schaut den Film in 2D. Er wurde nie für 3D konzipiert. Letterier ist eh nicht der beste Actionregisseur und die hastige, erzwungene Plastinierung des Films sieht ganz ganz ganz unglaublich beschissen aus.

Selbst das eher schlechte 3D von Alice im Wunderland, war dagegen noch gut. Hatte man dort zumindest die CGI-generierten Wesen und Landschaften direkt als 3D aus dem Rechner gejagt, scheint es bei „Clash of the Titans“ als wäre der komplett fertige Film, so wie er war, nachträglich 3Disiert worden.

Was in keiner Szene funktioniert und bestenfalls einen leicht verschwommenen Look erzeugt, aber nie räumliches Gefühl aufkommen lässt und beständig für Irritationen sorgt, die aus der Story herausreißen. Für einen derartigen Murx auch noch 3D-Aufschlag zu verlangen ist mehr als frech und könnten (und sollte) den Studios ganz schnell um die Ohren fliegen, denn wenn schon das echte 3D nicht wirklich der Hammer ist, wirkt dieses Billig-3D nur noch störend und ärgerlich.

Da nach Avatar derzeit die ganze Branche im 3D-Hype ist, steht übrigen zu befürchten, dass uns noch viele weitere Filme dieses Jahr erwarten, die in letzter Sekunde und ohne Sinn und Verstand hochgepoppt werden. Zumindest Warner hat angedroht die kommenden Harry-Potter-Teile ebenfalls auf diese Art zu verschandeln, sowie alle kommenden Blockbuster in 3D herauszubringen.

Release the Rip-Off.

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37 Kommentare

  • Reply Tweets die Kampf der Titanen (2010) (Review) | Die Fünf Filmfreunde erwähnt -- Topsy.com 9. 4. 2010 at 2:46

    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Fünf Filmfreunde erwähnt. Fünf Filmfreunde sagte: # Kampf der Titanen (2010) (Review) http://www.fuenf-filmfreunde.de/2010/04/09/kampf-der-titanen-2010-review/ […]

  • Reply Tyten 9. 4. 2010 at 7:12

    Eure Reviews finde ich ja ehrlich gesagt meistens sehr bescheiden, aber bei dem Thema 3D Hype kann ich euch bzw, in diesem Fall dir Batzman, nur Recht geben!
    Hab schon vorher irgendwo gelesen das der Film im nachhinein 3Disiert wurde!
    Ich habe bisher FD3 und Avatar in 3D gesehen. Und nachdem ich bei Avatar solch heftige Kopfschmerzen wie seit Monaten nicht mehr hatte, bin ich da ein wenig vorsichtig was 3D angeht!

    Clash of Titans werde ich mir auf jeden rein ziehen! Ich mag halt einfach solch „ich schalte jetzt mein Hirn aus“ Action-Filme! Einfaches Popcorn Kino ohne danach weiter über die Handlung nach zu denken, oder irgendwelchen Realismus ;)

  • Reply Chris 9. 4. 2010 at 7:40

    scheint es bei “Clash of the Titans” als wäre der komplett fertige Film, so wie er war, nachträglich 3Disiert worden.

    Er wurde nachträglich 3D tauglich geflascht.

    Und es werden noch einige Filme auf diese nachträglich Pferd aufspringen. Es darf also Gespart werden, weil es sich nicht lohnt, sich diese Filme in 3D anzusehen.

  • Reply Jakob 9. 4. 2010 at 8:45

    Ich gebe euch völlig Recht!

    Hab mir den Film gestern angesehen. War schrecklich. Die Handlung ist unfassbar dämmlich. Ich hätte nicht gedacht, dass Liam Neeson noch einem in so einem fürchterlichen Film (Episode I… würg!) mitspielen würde.

  • Reply Kiran 9. 4. 2010 at 8:55

    Danke für das gelungene Review! Genauso hab ich mir den Film vorgestellt. Dass das thema 3D bei diesem Film überhaupt nicht funktioniert, hatte ich auch schon gehört. Schade dass die Produktionsfirma da einfach nur nen schnellen Euro machen will, egal ob es nun passt oder nicht. Naja…2D reicht mir auch völlig und da ich vor 1 1/2 Wochen „God of War3“ durchgespielt habe, bin ich natrülich noch angefixt auvon der griechischen Mythologie. Am Dienstag abend weiß ich dann mehr :D Freu mich darauf!

  • Reply DonPablito 9. 4. 2010 at 9:56

    „What’s that?“ – „Just another beast to kill…“

    Nette Review, vor Allem den Absatz zum 3D kann ich so unterschreiben. Ich finde, man sollte Filme hervorheben, bei denen sich das Studio / die Produktion / der Regisseur bewusst gegen den 3D-Hype stellt und auf diesen Schmarrn verzichtet – wie zum Beispiel bei Iron Man 2, wenn ich mich nicht irre… (?)

    Das Finale von „Clash of the Titans“ war einfach so over the top trashig, dass ich mir da ein Grinsen im Kino nicht verkneifen konnte. Erinnerte mich sehr an „King Kong und die weiße Frau“ und Konsorten… Allerdings fand ich die CGI-Medusa ganz und garnicht überzeugend.

  • Reply dlb 9. 4. 2010 at 10:06

    Wer auch nur irgendein Kino in München kennt, das den Film NICHT in 3D zeigt, der hebt bitte die Hand und erzählt mir davon!

    Dass man jetzt wirklich schon in der Richtung suchen muss ist ein Armutszeugnis und verdirbt mir fast den Spaß an dem Film. Werd am Ende wohl auf die DVD warten müssen.

  • Reply The Director 9. 4. 2010 at 10:56

    Bei dem Review könnte ich fast weinen. Hört sich seeeehr mittelmäßig an. Es mag sich pingelig anhören aber 3 Sterne sind mir da ein halber Stern zu viel. Das ist pingelig und ebenso komisch, sodass ich lachen muss :D
    Werd mir den auf DVD angucken wenn es nichts anderes in der Videothek gibt.

  • Reply Henry 9. 4. 2010 at 12:05

    Ich habe das Original nicht gesehen und würde sagen, dass dadurch das Remake noch schlechter wird. Ich bin in gewisser Weise nur mit dem Gedanken ins Kino gegangen, dass ich ein bombastisches Action-Gekrache sehen werde, doch ich wurde irgendwie selbst davon noch enttäuscht.

    Die meisten Kämpfe wirken ziemlich klein, die Unterwelt besteht eigentlich nur aus dem Tempel der Medusa, Acrisius war ein Großteil des Films einfach untätig und wurde dann relativ schnell besiegt, der Kraken hat vielleicht ein paar Häuser zerstört und Hades wurde in zwei Sekunden mit einem einzigen Schwertwurf zurück in sein Reich verbannt. Toll. Und warum ist Argos verdammt noch einmal so wichtig? Und warum ist das Wasser so hart, dass die Steine so langsam sinken? Und warum haben sich die Bewohner nicht auf eine Flucht vorbereitet? So viele Fragen und ich weiß keine Antwort.

  • Reply MRJ 9. 4. 2010 at 12:45

    „3 Sterne sind mir da ein halber Stern zu viel. “ seh ich auch so.- und vor allem : -„der Kraken hat vielleicht ein paar Häuser zerstört und Hades wurde in zwei Sekunden mit einem einzigen Schwertwurf zurück in sein Reich verbannt. Toll. “ – besser kann mans kaum sagen. Das Original ist besser, hatte vor allem besseren „Fluss“, peinliche Eule hin oder her. Die erste halbe Stunde is zum wegschnarchen und die meiste Action zu hektisch, kurz und dank Pseudo 3D nur noch nervig.
    Wäre im Kino noch jemand da gewesen, ich hätte mein Geld zurückverlangt, es ist einfach eine bodenlose Frechheit, sehr schön beschrieben im Review!

  • Reply Kinostart: Kampf der Titanen, Neukölln Unlimited, A Single Man, .. | Titanen, Kampf, Streifen, Titans | Serien-Load.de 9. 4. 2010 at 13:15

    […] Batzman hat ne Review zu Clash of the Titans gepostet. Mit der Moral: 3 von 5 […]

  • Reply Liebernicht 9. 4. 2010 at 13:22

    Am Schönsten fand ich dann doch, dass der schwer auf ArabischerNomade getrimmte Djinn genau das machen durfte, was man halt am besten kann, wenn man aus dem nahen Osten stammt: Sich selbst in die Luft sprengen!
    Bravo!!!

  • Reply The Director 9. 4. 2010 at 13:25

    „Wäre im Kino noch jemand da gewesen…“ :D sehr lustig!

  • Reply Kiran 9. 4. 2010 at 13:35

    @ all: Generell fände ich es trotzdem nett…wenn ihr das SPOILERN ankündigen könntet. Hab eben zwei Kommentare gelesen welche Spoiler enthielten. Nervkram :D

  • Reply ich 9. 4. 2010 at 13:40

    Ich fand den Film für gelungen, ok, die 3D efeckte lassen zu wünschen übrig, aber man hat ein räumliches Tiefenbild zu sehen bekommen,
    den Running Gag mit der Eule fand ich auch sehr gut. warten wir mal ob der Film auf BlueRay ungeschnitten kommt….er kam mir n bissel verstümmelt vor… (FSK12) ????

  • Reply Metfred 9. 4. 2010 at 16:23

    Titanisch geht es auf der Leinwand nicht zu, gerade einmal ein Monstrum wird zu solcher Größe aufgepumpt, die der Titel verspricht. Das ist nicht gu für einen Film, der sich gar nicht erst die Mühe macht, auf andere Stärken zu bauen. Die Handlung ist unerheblich, warum die Einzelszenen gerade in dieser Reihenfolge gezeigt werden, ist egal; mal wird gekämpft, dann wieder geredet, gelegentlich gewandert und wirklich niemand muss Angst vor Spoilern haben. Auch die Besetzung krankt am fehlenden Willen des Regisseurs, irgendetwas mit den Figuren anfangen zu wollen. Ausgerechnet der nuancenreichen Hackfresse Mads Mikkelsens wird eine Rolle zugeschoben, die ihn zu stoischem Glotzen verpflichtet, Liam Neeson probiert in jeder Szene eine andere Rolle und bei Worthington etabliert sich mittlerweile ein Muster: Wenn der Film schon teuer ist, darf wenigstens der Hauptdarsteller nicht allzu viel kosten. Man sieht, warum. Nur Fiennes sorgt für Lichtblicke, wenn er seinen Hades vergnügt als Gewitterhexe auslegt. Zumindest einem ist also gegenwärtig, worin er eigentlich auftritt.
    Das könnte einem Film wie diesem an sich egal sein, wenn er denn wenigstens Schauwerte böte. Klappt aber nicht. Die Skorpione erinnern frappierend an die des 30 Jahre alten Originals, was für einen Effektefilm der Höchststrafe gleichkommt (oder auch an Lob an Harryhausens ältliche Tricktechnik darstellt). Das Seeungeheuer ist enttäuschend. Nur die Medusa hebt sich wohltuend ab – nicht einmal, weil sie sonderlich geschickt gebastelt wurde, sondern weil sie auf einer der seltenen gestalterischen Ideen fußt.
    Der Film ist drög, langweilig, einfaltslos und in seiner behaupteten 3Dheit einfach nur dreist. Wenigstens durfte man die 3D-Brille behalten. Yeah.

  • Reply Frank 9. 4. 2010 at 16:53

    Ich fand den PopArt 3D Look von Alice übrigens klasse. :)
    Als ich meiner Freundin nachher erklärte dass das 3D erst nachträglich hinzugefügt worden war und daher so geschachtelt aussah meinte auch sie, dass sie dachte dass dieser Effekt gewollt war um das ganze noch surrealer wirken zu lassen. Bei den gefilmten Bäumen ist dieses aufblasen besonders aufgefallen sie erschienen als runde Kugeln. Aber irgendwie sah auch das klasse aus habe mich gleich an ein altes Disney Alice Pop Art Buch erinnert gefühlt.
    Es ist allerdings wirklich tragisch, dass auf Grund des Hypes viele Filme jetzt nachträglich 3Disiert werden. Der Effekt ist schließlich nicht immer passend…
    Den Film fand ich so lala nichts was mir später im Hirn bleiben wird.

  • Reply Martin 9. 4. 2010 at 17:01

    Wir haben den Film gestern gesehen und er war eigentlich recht unterhaltsam – auch weil es soviel parallelen zu demOriginal gibt. Kein großer Wurf und Perseus ist es ein richtig schlechter Schauspieler. Ansehen kann man den Film trotzdem – schon allein der vielen witzigen Szenen/Dialoge wegen. Ich hätte mir den Film auch am Liebsten in 2D angeschaut, denn das was da in 3D geboten wurde war unterste Schublade und noch ein Stück tiefer. Figuren sahen aus, als sthe noch jemand hinter ihnen, Perspektiven waren zum Teil total verkehrt (Sachen, die in den Hintergrund gehören, waren vorne), Berge haben sich durch die Kamerabewegung eigenartig verknotet. Der Film ist kurzweilige Trash/Action-Unterhaltung und wenn es den auf DVD als 2D-Version gibt, schaue ich ihn mir vielleicht nochmal an. Die Freundin kann man bei diesem Film getrost zu Hause lassen. Schade, dass die Eule nur einen Kurzauftritt hatte…

  • Reply Heiko 10. 4. 2010 at 11:30

    @frank(13): pop art != pop up ;)

  • Reply MacReady 10. 4. 2010 at 19:13

    Lest doch bitte vor dem veröffentlichen eurer Artikel Korrektur. Teilweise geht das echt nicht.

  • Reply Der Knochen 11. 4. 2010 at 17:45

    @Liebernicht
    Also entweder hast du verdammt guten Humor, oder du hast ein extrem verblendetes Weltbild.

  • Reply BILD Zeitung: Artikel in 3D | Ausgabe, Tageszeitung, Markt, Verlagssprecherin, Mediendienst, Ihren | Blokster.de 11. 4. 2010 at 23:36

    […] Da gabs Avatar in 3D, Alice im Wunderland auch. Und nu, seit letzten Donnerstag gibts (nochmal) Sam Worthington in 3D in Kampf der Titanen. […]

  • Reply Kaddi 11. 4. 2010 at 23:46

    Och, hier wird wieder schön gemeckert. Sollte ich mich bei meiner Kritik auch dazu hinreißen lassen? Eigentlich nicht, ich fand den Film klasse, trotz der Schwächen-mein Popcorn war alle, habe mich gut unterhalten. Allerdings zeigt unser Kino noch alles in 2D. Ja, so etwas gibt es. LG Kaddi PS: Ich hab den About a boy-Bengel sofort trotz der Legolas-Gedächtnisfrisur sofort erkannt.

  • Reply PikaSchuh 12. 4. 2010 at 2:14

    Ich fand den Film auch gut, war sehr unterhaltsam. Ich werde mir auch gerne die DVD davon holen. Stimmt schon, dass die Story teils recht sinnfrei war und Sam Worthington in etwa so gut schauspielert wie ein emotionsloser Holzklotz, aber dafür sahen Liam Neeson als Zeus und Ralph Fiennes als Hades wenigstens verdammt cool aus. Auch die Monsterchen waren ganz hübsch gemacht.

    Das Einzige was mir den Film so richtig versaut hat, war der unheimlich schlechte 3D Effekt. An manchen Stellen wäre ich am liebsten aufgestanden und gegangen, aber dafür waren mir die 10 Euro Eintritt zu schade. Die Bildqualität war durch den misslungenen 3D-Effekt extrem schlecht, dunkel und verschwommen und sorgt einzig und allein für Kopfschmerzen und Übelkeit. Das schlimme ist ja, dass ich den Film ursprünglich in 2D sehen wollte, aber kein Kino in der Nähe die normale Version zeigt. Das einzige Kino ohne 3D ist ca. 50 Kilometer von meinem Wohnort entfernt und da habe ich mich leider dazu entschieden, mich durch die 3D Version zu quälen.

    Also, an alle, die den Film sehen wollen, tut euch den Gefallen und schaut den Film lieber in 2D an. Die 3D Version ist wirklich für die Tonne und das ist fast noch untertrieben!

  • Reply Fabsterman 12. 4. 2010 at 11:23

    Ich hab den Film auch in 3D gesehen (eben weil das Kino ihn nicht in 2D anbot) und hätte ihn lieber in 2D gesehen so wie er eben konzipiert war. ansonsten sind die Drei Sterne gerechtfertigt. Kein Meilenstein in irgendeiner Hinsicht aber trotzdem nett anszusehen (Sam Worthington ist einer meiner Lieblingsschauspieler) …. jetzt muss er nur nochmal in Englisch ran auf DVD oder so … hätt ich besser gleich machen sollen, in dem Kino wärs 2D gewesen…

  • Reply was? 12. 4. 2010 at 15:44

    Dieser Film hat keinen einzigen Stern verdient, denn es gibt absolut nichts gutes darüber zu berichten. Wenn man über den Trash nicht mal mehr lachen kann, dann ist wirklich alles am Arsch.
    Ich will mein Geld und vor allem meine Zeit zurück!

  • Reply no*dice 12. 4. 2010 at 21:24

    Krass das hier 3sterne vergeben wurden…gibt es wohl für jeden Hirnlosen Blockblaster.

    Das Review von Gameone war da schärfer…

    Naja so oft wie ich Bild lese so oft gug ich hier rein…also egal…

    Grüße

  • Reply no*dice 12. 4. 2010 at 21:25

    Immer dieses nett anzusehen etc.pp…

    ich kann dieses aggressive langeweile und durchschnittlichkeit in diesen aufgewärmten und allen anderen hollywooden nicht austehen!

  • Reply 0geez 13. 4. 2010 at 14:27

    DER FILM WAR ABSOLUT GROTTIG!!!

    wie kann man den zuschauer nur so etwas vorsetzen. schlechte dialoge, und keiner davon war witzig, schlechte schauspieler, sinnlose wendungen und eine kostümauswahl, bah ich kotz jetzt noch. ich weiß nicht, ihr habt euch doch alle schon das hirn von hollywood aussagen lassen, wenn ihr den schrott gut findet….pop-corn kino, wenn ich das schon lese, kotz-kino ist das!

  • Reply Hans Wurst 15. 4. 2010 at 14:10

    Also ich muß auch sagen das eure Wertung deftig über meiner Wertung lag. Das 3d war so unglaublich schlecht, das ich wirklich im Film Anfing die Brille auszuziehen und mit zu Zählen alle wieviel Szenen überhaupt ein 3d Effekt vorhanden war (Und damit meine ich nicht die nachträglichen „Wir kanllen unschärfe rein schieben die nen 3d layer nach vorne und Fertig ist der 3d Effekt).
    Und auch den kraken fand ich eher mieß. Das einzige was mich an dem Film hielt war Sam da ich ihn als Schauspieler mag, auch wenn das hier bestimmt keine Leistung war. Das einzige was mir wirklich gefallen hat war der special rauch effekt vom Hades aber der Rest ? naja vlcht 2 Sterne weil der Film sich ohne Stottern usw ankucken läßt aber er hat eigentlich genau garnichts vorgebracht. 2h aufbau mit flauem Inhalt und 5 min Showdown, Ende, Abspann … Toll !

  • Reply Doc Solo 16. 4. 2010 at 9:50

    Der Film kann nicht viel, hätte von euch eher 1,5 Sterne oder so erwartet.
    Beim Anblick der Medusa bin ich wahrlich selbst versteinert:
    Als hätte man das Gesicht nach zwei Überarbeitungsdurchgängen einfach so gelassen und in den Film gepackt… unglaublich schlecht. Und das bei einem der „Schlüsselmonster“ der Story!

    Der Hauptdarsteller hebt sich von allen anderen Charakteren nur dadurch ab, dass er kahlrasiert ist und nicht wie die anderen mit langer Mähne herumläuft.

  • Reply mesmerized 16. 4. 2010 at 18:11

    meckerer gibt es in jeder reisegruppe !
    seht euch doch am besten wieder sw-stummfilme an !

  • Reply Cathy 19. 4. 2010 at 20:23

    „Schauspielerisch im Lande Tröt“
    bahaha :D, sehr treffend

  • Reply Leonidas 31. 5. 2010 at 21:49

    Wieso heisst der Film „Clash of the Titans“ obwohl keine Titanen darin auftauchen? Das ist mindestens so dämmlich wie ein Film namens „Angriff der Marsianer“ in dem aber weder Marsianer auftauchen noch ein Angriff stattfindet.

    Der Film war mies. Louis Leterriers Film ist mies. Für mich war er zu „französisch“. Damit meine ich den Humor und die Machart des Films. Leterrier hat den Film so gestaltet, dass es viele Anspielung auf die französische Kultur und die derzeitige Politik des Landes gibt. Nur leider versteht Niemand, der nicht Franzose ist die Anspielung, wirklich toll gemacht, Leterrier! Verdammt noch mal, es gibt auch noch andere Nationen als Frankreich!!!

  • Reply FrostQ 17. 9. 2010 at 22:48

    Gerade 2D auf englisch geguckt. Freunde, jetzt macht doch nicht diesen obligatorischen, bei jedem größeren Film zu erwartende FünfFilmfreunde-Schwafelei-Verriss mit! Der Film geht vollkommen klar, geile Effekte und zumindest im Original oftmals durchaus selbstironisch. Und die Action-Szenen ballern mal richtig.

    Also, schnell das Pipi aus den Augen gewischt und nebenbei mal wieder nen coolen SFX-Monster-Retro-Streifen geguckt. Einen Oscar will da ja auch niemand für.

  • Reply Review: KAMPF DER TITANEN « ChristiansFoyer 13. 4. 2011 at 9:58

    […] Fünf Filmfreunde (3/5) […]

  • Reply ChristiansFoyer : Review: KAMPF DER TITANEN 22. 7. 2011 at 11:52

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