Gibt es einen guten Film?

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Das Thema spukt mir schon lange im Kopf herum und ich habe diesen Artikel mindestens dreimal geschrieben, aber nie auf “Publizieren” gedrückt. Diesesmal ist es etwas anderes, denn heute habe ich diesen Zusammenschnitt gesehen:


Beste Filme auf Youtubevia

Und wieder habe ich mich dabei erwischt, dass ich dachte: “Jau, da sind mal zum größten Teil wirklich gute Filme dabei! Unterschreibe ich mal.” Dann stockte ich kurz und dachte: “Moment, stimmt gar nicht! Da gab es doch mal etwas, was du bei den Filmfreunden schreiben wolltest”.

So sei es.

Bei diesem Thema fällt es mir allerdings ein wenig schwer die Gedanken in Worte zu fassen, also entschuldigt, wenn es etwas verworren rüber kommt. Im Kopf sieht es etwas ordentlicher aus.

Fangen wir mit schlechten Filmen an. Ich nehme an, dass wir uns alle darüber einig sind, dass es nachweislich schlechte Filme gibt und dass man nichts etwas dagegen einwenden kann. Unabhängig davon, dass diese Filme naturgemäß Mist sind, kann man natürlich sagen, dass man bei diesen Filmen oft auch seinen Spaß haben kann. Es ist für die folgenden Überlegungen wichtig, dass wir miesen Filmen nicht zusprechen, dass sie deswegen vielleicht doch gut sind, denn hier geht es nicht darum einen Film danach zu urteilen, ob man Spaß hatte (sic!), sondern, ob der Film technisch und von der Geschichte her mies war. Nehmen wir zum Beispiel den Trailer zu Mega-Piranha, der mir letztens eine große Freude bereitet hat. Ich nehme einmal an, dass ich mich nicht weit aus dem Fenster lehne, wenn ich sage, dass dieser Film mies ist: Die Effekte saugen und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Trailer erfolgreich eine der besten Storys aller Zeiten vor uns versteckt. Aber der Spaßfaktor ist für mich da!

Ich möchte aber dennoch wissen, ob es einen guten Film gibt. Nur einen einzigen, guten Film, unabhängig davon, ob der persönliche Geschmack getroffen wurde. Gehen wir es nämlich jetzt mal andersherum an: Bei welchem Film hattet ihr das letzte Mal das Gefühl, dass ihr ihn richtig scheiße fandet, aber trotzdem zugeben müsst, dass der Film gut war? Und wenn ja, warum war der Film gut? Und was bedeutet “gut” (für euch)?

Vielleicht sollte ich nochmal etwas näher erläutern, was ich suche: Ich suche einen Film, der technisch (Kamera, vielleicht auch Effekte usw.) einwandfrei ist, eine gute Story hat (Sprich: Für niemanden vorhersehbar und unterhaltend), natürlich gute Schauspieler beinhaltet und natürlich nicht kopierbar sind. Ich persönlich glaube nämlich, dass es nur einen guten Film geben kann, wenn er einzigartig ist.

Vielleicht täusche ich mich auch nur und werde auch in diesen Fragen von meinem Geschmack davon geleitet. Das beweist aber dann auch, dass es keinen einzigen guten Film gibt, gab oder jemals geben wird, sondern alles nur Geschmacksache ist.

Wie seht ihr das? Sind meine Überlegungen klar rübergekommen, oder erscheinen sie so wirr, wie sie mir am letzten Sonntag Morgen erschienen, als ich verkatert nach einer langen, feuchten Nacht zu mir kam und die Erinnerung an genau dieselbe Unterhaltung mit einem Freund hochkam, der mir nach zwei Stunden endlich beipflichtete und sagte: “Scheiße. Ich habe noch nie einen guten Film gesehen. Nur Filme, die mir gefallen.”

NACHTRAG

Auf SpOn gibt es einen interessanten Artikel über einen Forscher, der einen Rythmus in Filmen gefunden haben möchte, der den Geist schmeichelt.

Dem Kinospektakel “Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith” wurde unter Kritikern wenig Gnade zuteil. Wegen seiner mauen Handlung wurde der kommerziell durchaus erfolgreiche Spielfilm sogar von Fans der Serie kritisiert. Dem kann sich der Psychologe James Cutting von der Cornell University in Ithaca, New York, nur anschließen: “Einfach schauderhaft”, urteilt er. Dennoch musste der Wissenschaftler nach eingehender Begutachtung einräumen, dass Regisseur George Lucas wohl doch erstaunlich viel richtig gemacht hat.

Den Artikel auf SpOn weiterlesen…

In : Features, Thema

About the author

Bei den Filmfreunden bloggt Malcolm über die wunderbare Welt der seichten Unterhaltung. Auf eye said it before bloggt der freundlichste Filmfreund (Nilz N Burger) über Flausch, Werbung und WTF. Wenn er gerade nicht bloggt, arbeitet Malcolm freiberuflich als Digital Creative, wo er das Internet zu einem schöneren Ort macht. Nichts zu danken.

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  1. SuppenkaZper

    Tatsächlich ein bisschen kryptisch aber ich glaub, ich versteh was du meinst. Ich kenn das nicht zwingend bei Filmen aber bei anderen Medien, zum Beispiel Comics…

    Ich hab als erstes “großes” Comic Watchmen gelesen und wusste natürlich, dass es sowas wie der heillige Gral ist. Ich fand es auch echt gut. Hab aber gewisse Meta-Ebenen nicht ganz kapiert und viele Aussagen blieben mir verwährt. Dann habe ich Preacher gelesen.. und boom.. es hat mich weggeblasen.. Bei aller Polemik, Gewaltpornographie und was man Preacher noch alles vorwerfen kann, wenn man denn möchte, war und ist Preacher für mich das bisher beste Comic aller Zeiten. Hab bisher nichts vergleichbares in diesem Medium angetroffen und jetzt kommt der Knackpunkt. Ich bin mir sicher und weiß, dass Watchmen ganz klar das “bessere” Comic ist. Nicht nur weil es so “gehyped” wird, sondern weil es einfach viel intelligenter aufgemacht ist, interessante Erzählmethoden nutzt, mit dem Medium und dem Leser experimentiert und und und. Obwohl mir das alles vollkommen klar ist, ist Preacher mein Lieblingscomic. Preacher trifft einfach mehr meinen Nerv, obwohl ich im tiefsten inneren weiß, dass Watchmen einfach besser ist, ohne wenn und aber, gefällt mir Preacher besser.

    Ähnliches würde ich glaube ich auch bei Filmen finden. Man sieht es ja auch, wenn man als heutiger mitt-zwanziger wie ich, alte Klassiker schaut. Citizen Kane z.B. man schaut ihn, man ist sich bewusst das das da Filmgeschichte ist und erkennt auch die erzählerischen Qualitäten, trotzdem würde ich jeder Zeit lieber nochmal Rambo 4 als Citizen Kane gucken…

  2. SuppenkaZper

    Nachtrag: An dieser Stelle muss ich euch auch nochmal danken, da ich nur dank einer Meldung einer möglichen Preacher Verfilmung auf dieses Comic gestoßen bin. Also vielen Dank.

  3. Marcus

    „Die Stadt der verlorenen Kinder“ ist so ein Film. Das ist natürlich Geschmacksache. Trotzdem ist er in allen Disziplinen objektiv gut.

  4. Big Boss

    Der erste Gedankenblitz war Taxi Driver als guter Film

    Einen guten Film, den ich mies fand hört sich zu sehr nach Oxymoron an, aber Barry Lyndon langweilt mich, kann ihn aber nur als guten Film (Story + technisches Handwerk) bezeichnen, anderen Leuten scheint es wohl bei 2001 so zu gehen

  5. kasi

    das kannst du alles mit einsteinsrelativitätstheorie beantworten :D

  6. Thomas

    Ein Film, den ich scheiße fand, der aber aus technischer Sicht ein guter Film ist?

    Titanic.

    Allerdings muss ich sagen, ist es ziemlich sinnlos, einen Film nur nach seinen rein formalen Kriterien zu bewerten und den Geschmack außen vorzulassen. Wer entscheidet denn, wann eine Story perfekt, ein Effekt großartig oder ein Schauspieler talentiert ist? Gibt es dafür Richtlinien? Und wenn ja, worauf basieren diese? Doch nur auf dem, was irgendjemand mal für richtig hielt, was anderen gefallen hat und sich daraufhin als “gut” definierte. Eine rein subjektive Entscheidung.

    Ähnlich verworren wie dein Text, aber ich denke man versteht es.

  7. Norman E.

    Es gibt gute Filme!
    Und einige davon sind in dem Clip zu sehen.
    DAS SIND ALLES MEINE LIEBLINGSFILME!!!!!

  8. ck

    “Bei welchem Film hattet ihr das letzte Mal das Gefühl, dass ihr ihn richtig scheiße fandet, aber trotzdem zugeben müsst, dass der Film gut war?”

    Billy Elliot. Ich habe ihn damals in der Sneak gesehen. Die Leute um mich herum und auch meine Begleitung waren begeistert. Während der Film noch lief hatte ich den Eindruck, der Film sei gut. Aber er hat mir nicht gefallen. Ähnliches gilt für “Schiffsmeldungen”.

    Die Schnittmenge aus den “guten” Filmen und den Filmen, die einem gefallen, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Es gibt aber Filme, die häufiger in diesen Schnittmengen auftauchen, als andere.

  9. Der Jan

    “The Good, The Bad and The Ugly”, hierzulande besser bekannt als “Zwei glorreiche Halunken”: Ich habe noch nie einen ernsthaften Verriss gelesen, und er gefällt sogar Leuten, die behaupten, sie mögen keine Western. Nur bei der Sache mit der Vorhersehbarkeit bin ich mir nicht ganz sicher – es ist zwar eine Gut-gegen-Böse-Story, aber dennoch ziemlich wendungsreich. Die Leistungen von Leone, Morricone, Eastwood, Wallach und van Cleef sind dafür über jeden Zweifel erhaben.

  10. 10

    Citizen Kane ist auf jeden Fall ein Film, der in allen Beziehungen außergewöhnlich ist. Anderseits macht Rocky 4 sehr viel Spaß ;)

  11. Schlodz

    Der einzige Film aus dem Video, bei dem ich nicht zustimme ist Magnolia. :D

  12. Dülp

    Mir geht es bei den meisten Filmen von Charlie Kaufman so. Und von Baz Luhrman.

  13. Batzman

    Es gibt Filme denen ich technische Meriten attestiere, aber deswegen finde ich sie noch lange nicht gut. Dennoch steht der eigene Anspruch des Films immer im Raum, wenn ich ihn beurteile. Ein Trashfilm kann gut sein, genau wie ein Splatter, Indie, Drama, Comedy, SciFi-Film usw. Die Frage ist immer, welche Intentionen der Film hat und ob er diese erfüllt – deswegen werden Filme die Anspruch erheben immer härter bewertet, als solche die dies nicht tun. Ein Film der die Backen aufplustert und nur einen Furz ablässt, hat es schwerer als einer der von Anfang an nur Furzen wollte. Dennoch haben es auch Filme schwer, die unzweifelhaft zweifelhafte Weltsichten propagieren, auch wenn sie vorgeben nur unterhalten zu wollen.

    Es gibt gute Filme, zweifellos. Und zwar aus jedem Bereich.

  14. Don Pablito

    Hm, also für mich ist Fight Club so ziemlich das Maß aller Dinge:

    – Technisch einwandfrei (also Kamera, Schnitt, Licht – der ganze Look)
    – Die Geschichte ist absolut einmalig und überraschend
    – Die Darsteller sind großartig
    – Regie ist genial
    – Die Dialoge sind witzig, zynisch und teilweise doch tiefsinnig
    – Es gibt eine politische Aussage (wenn auch polarisierend)
    – Der Soundtrack ist klasse
    – Und am Ende gibt’s sogar einen Mindfuck

    Was dem Film zum “perfekten” Film noch fehlt, ist eine gewisse dramatische Gravitas, ein Hauch von Epik, ein ergreifendes Element. Aber in sich geschlossen “funktioniert” Fight Club… perfekt.

    Finde ich…

  15. Jet Strajker

    Ein guter Film ist ein Film, den man gut findet.

    Ich glaube so einfach ist das. :)

  16. Trash-Gordon

    Würdest du auch so weit gehen und deine Theorie auf “Kunst” allgemein ausweiten?
    Ich finde nämlich, dass es in der Welt der (bildenden) Kunst viel einfacher ist, Werke zu finden, die ganz eindeutig große, wichtige, “gute” Werke sind, die einem persönlich, aber trotzdem nicht gefallen.
    Mein Fazit: Wenn das in der Kunst möglich ist, muss es auch für Filme möglich sein.
    Dann stellt sich allerdings die Frage:
    Meinst du eigentlich, dass es Filmen grundsätzlich unmöglich ist, gut zu sein ODER dass es einfach nur noch keiner geschafft hat, einen guten Film zu machen?

  17. Der Hansi

    Boogie Nights fehlt auf jeden Fall in der Compilation.

  18. droggelbecher

    Mir fallen da ad hoc Antichrist, Irreversible oder Saló ein.

    Darum stellen sich mir die folgenden Fragen:
    Muss man an einem guten Film Spaß haben?
    Will man einen guten Film ein zweites Mal anschauen?

    Ich finde alle 3 o.g. Filme nicht schlecht aber in diesen Fällen geht das Medium Film doch über die Grenzen der Unterhaltung hinaus und tendiert eher in Richtung Tortur.
    Ich musste da an Aristoteles Dramentheorie denken(Katharsis für den Zuschauer durch Anschauen einer fremden Handlung).

    So gesehen find ich die 3 also doch gut aber z.B. Chinatown(den ich nur objektiv gut finde) subjektiv schlecht, obwohl ich bei allen vier Filmen die zwei Fragen verneinen muss.

    Alles nicht so einfach, gerade wenn es um Geschmäcker Kategorisierungen und Wertungen geht.

  19. Stan

    Ein Film der universell gut ist gibt es nicht, dass ist so als würde man fragen, gibt es ein Essen das gut ist ? Das gute Zutaten hat, das gut schmeckt, gut riecht und gut aussieht. Bei einem Film ist ähnlich wie beim Essen, es gibt viele gute Sachen, doch jedem wird es nie schmecken. Was für den einen gut ist, ist für den anderen nicht gut genug. Daher ist gut das, was einem selbst schmeckt

  20. buzz

    Am ehesten ist noch der technische Aspekt objektiv lösbar. Aber alle anderen (Story, Schauspieler, etc.) hängen doch zu stark von den Sehgewohnheiten und des “Geschmacks” ab. In meinem Freundeskreis habe ich mehrere ähnlich Filmbegeisterte wie mich. Allerdings scheiden sich die Geister doch sehr oft bei manchen Filmen. Aber wem erzähle ich das? Schaut euch mal ein paar eurer Reviews an, die von mehr als einer Person geschrieben wurden. Am ehesten funktioniert eine solche Messung nach dem imdb-Prinzip je mehr Leute ihn gut finden, desto besser wird der Film im Allgemeinen. Das bedeutet noch lange nicht, dass sich jeder einzelne dort wiederfindet.
    Das ist jetzt natürlich alles nur auf den abstrakten Wert der Unterhaltung gemünzt. Aber allgemeine Rahmenbedingungen der Qualität sind bei Kunst wohl nicht zu finden.

  21. Lenox

    Den objektiv guten Film gibt es nicht, ich finde das ist die falsche Art an die Sache herran zu gehen. Filme sind Kunstobjekte, wie in der Kunst und Musik gibt es Experten die sagen können, hier ist die Kameraführung schlecht, da der Schnitt gut etc.. doch das macht den Film am Ende nicht gut oder schlecht. Genau wie bei einem Bild oder einem Musikstück.

    Im besten Fall kann man sich auf Kriterien einigen und die meisten Filme im Video finden sicher auch große Zustimmung in Sachen Lieblingsfilme. Doch mehr wird es wohl nie geben.

    Am Ende bildet sich jeder seine Krieterien die am eigenen Geschmack hängen, bei mir ist es meist das Drehbuch/Story, Filme die durch einzigartige Wendungen immer in Erinnerung bleiben: Matrix/Fight Club, oder einfach Dialog Klassiker wie PulpFiction.

  22. Johnnie Foxtrott

    BABEL.

  23. Can

    Was auch interessant ist sind Filme, die ein ganzes Genre einläuten. Zum beispiel MATRIX mit seiner Estetik und Bullet Time (wobei es diese schon vorher in anderen Filmen gegeben hat, jedoch hat sie Matrix perfekt umgesetzt), DIE HARD mit seiner Geschichte über einen Mann der alleine eingesperrt einen Bösewicht nach dem anderen zur Strecke bringt, STARWARS, das SiFi Epos und und und…
    Dies sind Filme für mich über die noch in Jahrzehnten gesprochen wird, weil man ihre Story oder Erzählweise immer wieder mal in einem anderen Gewand und mit anderen Gesichtern sehen wird…

  24. Mal Sehen

    @Trash Gordon: Ich würde diese Theorie aufjedenfall auch auf andere Bereiche beziehen: Auch in der Musik gibt es nachweislich schlechte Musik. Aber auch da frage ich mich, ob es wirklich gute Musik gibt, oder ob es nur Musik gibt, die Menschen gefällt und damit vom Geschmack abhängig ist.

    Wenn ich mir meinen Text nochmal durchlese, kann ich verstehen, wenn der eine oder andere verwirrt ist. Aber ich bin froh zu sehen, dass die Meisten ihn doch verstanden haben. Letztendlich glaube ich aber immer weniger, dass es den einen wirklich guten Film gibt. Und sei es auch nur aus dem Grund, dass das bloße Aufzählen von vermeintlich guten Filmen meine Theorie nur bestärkt.

    Batz hat übrigens noch ein weiteres Kriterium aufgeführt: Bläst der Film die Backen auf und hinterlässt hinterher nur einen Furz, oder hatte der Film von vornherein nur die Absicht zu furzen? Ich glaube auch die Intention des Films (die man schon im Marketing mitbekommt) spielt auch eine große Rolle bei der Suche nach der “Wahrheit”.

    Ohne jetzt auf alle anderen Kommentare eingehen zu wollen, ist mir einer im Gedächtnis geblieben: Taxi Driver.

    Ich erinnere mich gut, als ich den Film zum ersten Mal sah und wie unendlich enttäuscht ich war! Es ist schon ein paar Jahre her, aber ich war entsetzt davon wie wenig mir der Film gefallen hat und wie überschätzt er meiner Meinung nach wurde!

    Übrigens etwas, was ich für selbstverständlich halte: Wenn ich in Zukunft sage wie gut ein Film ist, sollte klar sein, dass das alles eben “nur” mein Geschmack trifft. Bei schlechten Filmen meckere ich aber über wirklich erkennbare Qualitätsmängel.

    Ich denke das bringt das Problem auf den Punkt!

  25. olli

    man man allein wenn ich schon ausschnitte von “the green mile” gucke kann ichs nicht ertragen.
    ist immer noch einer der filme bei dem ich jedes mal anfange wie ein 3 jähriges mädchen zu heulen

  26. faby, Botschafter des Lächelns

    Mal Sehen, ich glaube, in der Kunst, und davon reden wir bei Filmen und Musik, wirst du nichts finden, das jeder als “gut” attestiert. Insofern hast du Recht.
    Aber genauso andersherum wirst du nichts finden, das jeder als “schlecht”empfindet. Du willst einen Film mit guter Technik, guter Story und guten Schauspielern? Selbst das ist alles Geschmackssache. Alles definierte Normen. Ohne philosophisch werden zu wollen, generell gibt es nichts was du allgemein als gut der schlecht definieren kannst.
    Insofern wirst du in Zukunft zwar über nach deinem Geschmack gute Filme reden, aber genauso auch “nur” über deinen Geschmack nach schlechte Filme.
    Das ist meine Meinung ;)

  27. DaWolle

    @ 15: Word!

  28. Gerrit

    Wenn Menschen alle gleich wären, gäbe es sicherlich “Den einen Ring”, bzw.” den heiligen Gral”. Da meine Vergleiche aber alle mythologischer Natur sind, weißt schon auf drei grundsätzliche Probleme hin:

    1. Viele Menschen scheint seit jeher das Bedürfnis die Sehnsucht nach etwas Perfektem, Ursprünglichem und Allumfassenden zu einen. Manche finden das in der Religion, anderen stellen politische Großtheorien auf und hier wird konsequenterweise nach so etwas wie dem perfekten Film gesucht.

    2. Menschen sind nicht alle gleich, deswegen kann es den einen guten Film zwangsläufig nicht geben, höchsten auf einer idealisierten, mythologischen Ebene. Filme bilden, genau wie alle andere Kunstformen, verschiedene Stilrichtungen, Nischen etc. aus, um unterschiedliche Zielgruppe anzusprechen. Genau deshalb tragen wir auch nicht alle die gleichen Klamotten. Wir sind unterschiedlich und finden deshalb auch unterschieldiche Filme toll. Sucht man nach dem perfekten Film, dann müsste es ein Film sein, der allen Menschen gefällt. Das gibt es natürlich nicht. Nähert man sich diesem Idealzustand, dann wären es Filme, die möglichst viele Menschen begeistern. Und as brächte uns zu einer Auswahl, die vielen Autoren hier wohl wneig gefallen würde.

    3. Ich verfolge eher eine Theorie der mittleren Reichweite. Diesen Begriff aus der Politikwissenschaft lässt sich auch auf Filme anwenden. Zunächst ist das Medium viel stärker als andere dem Zeitgeist unterworfen. Filme sind flüchtig, sie überaltern sich und entfalten auf visueller Ebene später nicht mehr die Wirkung wie zum Zeitpunkt seiner Entstehung. Dieser Aspekt ist schon allein deshalb nicht zu unterschätzen, da Film eben in erster Linie ein visuelles und erst dann ein narratives Medium ist.

    Ich warte gespannt auf den Tag, an dem “The Matrix” und “Fight Club” visuell antiquiert und altbacken wirkt. Da nützt die beste narrative Ebene wenig. Ein richtig guter Film muss seine Zuschauer eben vor allem auf visueller Ebene packen können, um dann eine packende Geschichte und/oder hohe Schauspielkunst vermitteln zu können. Alles andere wäre -überspitzt formuliert- eine Verfehlung des Medium (siehe alle Kevin Smith Filme).

    Ein guter Film ist für mich visuell state of the Art und trifft mir sowohl ins Herz als auch ins Hirn.

  29. pixeljuice

    1.: “gut” und “schlecht” sind subjektive Kategorien
    2.: “gut” und “schlecht” sind relative Kategorien
    3.: nach einem in Deinem Sinne “guten” Film zu suchen, ist unsinnig.

    Im Prinzip wird das aber ständig versucht – wenn im Rahmen von Preisverleihungen Drehbücher, Kamera, Schnitt, Schauspieler etc. beurteilt werden. Am nächsten an Deinen “guten” Film wäre also ein Film, der von den meisten Kritikern in den meisten Kategorien die meisten Preise bekommt. Dann hättest Du einen statistisch gesehen “guten” Film. Gott sei dank ist Realität aber widerspenstig gegenüber der quantitativen Statistik. Und wenn gut und schlecht tatsächlich objektivierbar wären – welchen Sinn würden dann die Fünf Filmfreunde machen?

  30. GunGrave

    … gute Filme gibt es zu Hauf – auch Filme die mir nicht gefallen haben (persönlicher Geschmack), aber bei denen ich zugegen musste:”aaaah – gar nicht meins – aber gute Arbeit!” Filme finde ich persönlich sind so komplex das es gar keinen “perfekten” Film geben kann … das würde mich mehr interessieren … gibt es einen perfekten Film? … einen Film bei dem wirklich ALLES passt … gut es gibt Filme die mich schier “übermannt” haben … nach dem sehen dachte ich mir … “besser gehts doch gar nicht?” (meist aber Filme, deren Themen mich interessieren, die Figuren hervorheben die ich favorisiere oder dergleichen – also Filme dich mich mit der Wartezeit auf ihre Veröffentlichung schon in eine euphorische Galaxie gebeamt haben – in der alles so ist (auf den Film bezogen) … wie ich es mir erträum(t)e!) … [...kurz nach dem sehen bin ich aber dann doch ernüchternd aufgewacht und musste zugeben... toller Streifen - aber hier und da gibts doch was zu mäkeln! ... die große Diskrepanz zwischen dem Ergebnis und der Erwartungshaltung ... eher immer "ungleich"!] schon wirklich alles so komplex nicht nur das Medium an sich sondern auch darüber zu reden! … abschließen noch ein Tip zu nem guten Film: “Wasting Away” … Zombie-Gedöns mal gänzlich anders! ^_~

  31. Olli

    Ein guter Film: Clint Eastwood in Gran Torino
    Für mich eines der besten Filmerlebnisse des letzten Jahres.

  32. Hell-G

    my 2 cent: es gibt nicht den besten Film – genauso wie es nicht die perfekte Frau | den perfekten Mann gibt. Objektivität vs. Subjektivität.

    Konstatiert man diese und diese Filme für die besten, dann gilt das als Anhaltspunkt, eventuell auch nur für einen gewissen Personenkreis mit ähnlichen Vorlieben und/oder Erwartungshaltungen. Aus diesem Grund sind für mich jedwede Du-hast-keine-Ahnung-von-Filmen Kommentare nicht nur auf bei FF5 sondern überall irrelevant. Ich lese hier, weil ich die Meinung der Fünf lesen – aber nicht übernehmen – will.

    Hatte das in einem anderen Thread schon mal geschrieben; für mich funktioniert ein Film nicht, wenn er (mir gegenüber) “seelenlos” ist – mich also nicht im Innersten berührt. Das hängt von mehreren Faktoren ab, sowohl vom Film (Inhalt, Stilmittel, Acting, Sound, Anmutung etc.) selbst, als auch von meiner persönlichen Tageslage, Gemütszustand, Vergleich ggü. anderen Filmen/Genres, aktuelles Geschehen in der Welt etc.

    Ich bin tatsächlich ziemlich sicher dass ein Ebert oder Mal sehen oder irgendein anderer Kritiker zumindest davon beeinflusst wird.
    Quit pro quo – Leute die sich professionell Rezensionen von der Seele schreiben, haben eben auch professionelle Einstellungen zu Ihrer Arbeit, heißt (selbst)auferlegte Reglements die es Ihnen erlauben, von immer derselben Warte aus zu kommentieren, um allen Werken die gleichen Startchancen zu ermöglichen. Aber ich glaube nicht, dass das 100% machbar ist. Glaube ich einfach nicht. Different people make different choices make people different.

    Interessant finde ich Gerrits Kommentar, dem ich vieles abgewinnen kann, wenn auch nicht alles (State of the Art auf visueller Ebene zum Beispiel – brauch ich nicht unbedingt, kommt auf das Werk an und ist dort auch nur ein Faktor Stilmittel-Instrumentarium).

    Vor allem Gerrits | #28 |Punkt 3 ist meiner Meinung nach etwas, was man sich genauer anschauen sollte – wenn auch genau andersrum. Ich habe schon öfter darüber nachgedacht, dass ich bestimmte Flicks erst mit der Zeit gut finde, wenn ich Sie öfter gesehen, darüber nachgedacht habe, sie vielleicht in Verbindung bringe mit Situationen aus meinem Alltag oder dem anderer Menschen (Vielleicht bin ich auch nur langsam da oben im Kopf). Ich bin überzeut davon, dass manche Filme tatsächlich reifen können und “besser” werden. Besser im Sinne der Einordnung des jeweiligen Rezipienten. Dem gegenüber steht vielleicht dass es in unserem Hirn einen Part gibt, der uns die Vergangenheit schönredet. Hm…

    Mein Beispiel eines guten Films, der mich nicht umhaut ist Erbarmungslos.
    Jeder lobt den Western über den grünen Klee. Für mich ist er nur einer unter vielen guten. Don’t know why.
    Aronofskys Requiem for a Dream ist einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe – aber ich werde ihn mir in den nächsten 10 Jahren nicht nochmal ansehen, weil er mich emotional sehr mitgenommen hat. Kann ich deshalb von ihm sagen, dass er gut ist? Allerdings bin ich jetzt schon gespannt, wie er in 10 Jahren auf mich wirkt und gegen welche anderen (artverwandten)Filme er pitchen wird.

  33. Robert

    Wow, ich finde 95% der Filme in dem Video grandios :)

  34. Patrick

    Avatar – solider Film aber ich fand ihn scheiße…

  35. Jonas

    City of God.

    Ich kenn niemand, dem dieser Film nicht gefiel. Er ist technisch, schauspielerisch und dramaturgisch überragend.
    Ich denke aber was du suchst, ist der “perfekte Film”, das es diesen aber nicht gibt braucht einen nicht zu überraschen. Mein oberstes Kriterium für einen guten Film ist jedoch ob er mich berührt. Wenn ich weine bei einem Film oder herzlich Lache, also die heftigen Reaktionen der Protagonisten im Film miterleben, mitfühlen kann, dann denke ich handelt es sich für mich um einen guten Film. Da fallen übrigens große Teile aller wichtigen und großen Werke raus. Komischerweise fällt einem dies bei Musik leichter. Musik die einen Gänsehaut verschafft ist Musik die einen begeistert und die man liebt. Filme hingegen findet man oft genug wohl auch dem Zeitgeist folgend gut oder um eben im Gespräch zu bleiben…

  36. CyrusMcFly

    ein guter film ist es, wenn er dich berührt

  37. maniacator

    Ich glaub, du vertauschst “Gut gemachte” Filme und Filme die du “gut findest”.
    Gut gemacht heißt, dass man objektive Kriterien anlegt.
    Gut gefallen heißt, dass man aufgrund seine Filmgeschmacks, Emotionen die er hervogerufen hat, WTF?igkeit (tolles Wort ;) ) usw den Film einfach gut fand, unabhängig von der technischen Qualität.
    “GUT” insgesamt ist also immer eine Mischung aus objektiver und subjektiver Beurteilung und muss von daher für jeden anders sein. Es gibt Filme, die halt vielen Leuten gefallen und solche, die nur wenige gut finden, weil sie eben spezielle Geschmäcker haben. Wenn ein Film technisch gut gemacht ist, hat er schonmal 50% Chancen von vielen Leute gesamt als gut bewertet zu werden und wenn er dann noch eine Bandbreite von unterschiedlichen Geschmäckern bedient…

    Konkret hab ich übrigens vor Kurzem “Tideland” gesehn, und den würde ich nicht wieder gucken. Aber er war “gut gemacht”, gute Schauspieler, Kamera auch gut (soweit ich das als Laie beurteilen kann…), Sound gut, Story gut und ich kenn sonst keinen Film, der so ist. Aber vom Thema her nicht sooo mein Ding auch wenn ich ihn jetzt nicht scheiße fand.
    Und da gibts ne Menge Filme, denen ich zugestehe gut zu sein obwohl ich sie nicht mag.

  38. Kaddi

    Hm, Ihr habt ja schon alle Punkte genannt-und ich finde die Auswahl der Filme oben eher abschreckend-immer aufs Schlimme… Gewalt und viel Blut-was ist denn daran gut… “Jenseits von Afrika” war gut, er hat mich eben berührt… LG Kaddi

  39. DerTim

    Ich verstehe was Du sagen willst, und finde Du hast Deinen Gedanken schon gut artikuliert. Der einzige Gedanke, der mir dazu kommt ist:

    Wenn ein guter Film einzigartig sein soll/muß, darf er demnach auch nur nach einem Originaldrehbuch entstanden sein. Sämtliche Comic- und Literaturverfilmungen, sowie Remakes fallen damit schon mal weg.

  40. Dr. Strangelove

    - Harold and Maude
    – Hana-Bi

    Fight Club ist ein gutes Beispiel das auch heutzutage Filme einen total in den Bann ziehen können. Ähnlich erging es mir mit “The Prestige”. Als Kind fand man eh “fast alles” geil… was einfach am Kindsein liegt. Ich glaube da würde mir auch Transformers gefallen. Wenn man Erwachsen ist kennt man eben die Tricks… und dann wirken Filme eben nicht mehr soooo vorallem Hollywood 0815 Erzählstruktur ödet ja einen ja mit der Zeit nur an… selbst wenn alle perfekt inszeniert ist. Hollywood ödet irgendwann an… aber man kann sich auch nicht so richtig auf “Arthouse” Kram stürzen. Eben weil das einen zu Beginn nur überfordert. Aber mit der Zeit lernt man beides schätzen. (finde ich zumindest)… einen guten Batman Film genauso wie “Hanabi” von Takehsi Kitano.

  41. nullimo

    T H E B I G L E B O W S K I .

  42. Matthias

    AHHHHHH…. 1. viele der filme waren vllt. erfolgreich; aber gut?!?!? wtf (equilibrium????) 2. WANN MERKEN DIE LEUTE DAS ENDLICH?!?!?!?!? DA MUSS “IN BRUGES” REIN….5 bis 10 mal!!!!!!!

  43. Mal Sehen

    Genau das meine ich…

  44. Matthias

    ausserdem habe ich keinen einzigen Eastwood Film im video gesehn?!??!?! seriously? Gran Torino, Million Dollar Baby, Mystic River…alle nicht dabei

    Und was ist mit “Last king of scotland”??!?!?!? Welcher Vogel hat das zusammengeschnitten?=!

  45. Alex

    Was ist mit Lawrence von Arabien – Fight Club – Vergiß mein nicht – Das Fest – City of God – Taxi Driver – Mulholland Drive – Do the right thing – Boogie Nights – 12 Monkeys? Ich hab’ sie alle im Clip vermisst?

  46. Dr. Strangelove

    “Some of the best movies”… und dann als Still ein Bild von “Inglorious Bastards” …. da klicke ich erst gar nicht auf Play.

  47. rettich

    wie sich hier zerrissen wird.. sind nen paar gute filme dabei – aber auch echt viel scheiß!

  48. Lukas Heinzel

    Die Effekte saugen–>manche englischen Begriffe sollte man einfach nicht übersetzten,Batzmann!

  49. pipapop

    @ Dr. Strangelove lohnt sich auch nicht, außer du willst die Blockbusterfilme der letzten 20 Jahre Revue passieren lassen. Kubrick z.B. hat der Mensch wohl noch nie gesehen. Dafür aber Pirates of the Carribean. Gähn.

  50. reeft

    John Murphy’s “Surface of the sun” geht echt zu allem, so genial.

  51. Paul_Baeumer

    @41 Mal Sehen
    Haha! Word!

    Die Kommentare #40, #42 und #43 gehen halt echt wunderbar am Thema vorbei.
    Sry für das Gespamme.

    Mal Sehen, vielen Dank für das Lostreten dieser äußerst interessanten Diskussion. Ein weiterer Grund warum ich gerne bei euch lese.

  52. Marcus

    Der Film, der für mich ein wahres Meisterwerk ist, perfekt gemacht ist, super Schauspieler hat und mich immer wieder berührt wenn ich ihn sehe ist “Die Verurteilten”. Ich habe bisher auch wirklich noch nie jemanden getroffen der den Film schlecht findet.

    Ein Film der zwar gut ist, ch aber scheiße finde ist “Forrest Gump”.

  53. egal

    ‘Otto e mezzo’ von Fellini. Komplex ohne überladen zu sein, so tiefsinnig wie amüsant, für 1963 eine unglaublich gute Kameraarbeit und auch darstellerisch tadellos. Ein Film, der schlechterdings nicht kopiert werden kann. Ein Kriterium für die Bewertung eines Films ist für mich auch immer die Frage: wie hätte der Stoff BESSER erzählt werden können? Wenn sich darauf keine Antwort finden lässt, dann hat man es mit einem guten Film zu tun. In 99 von 100 Fällen ist das leider nicht der Fall.

  54. Andre

    Clockwork Orange fällt mir da spontan ein. Fand ich selten dämlich, als ichs dann mal gesehen habe. Auch Eyes Wide Shut. Und 2001 eigentlich auch. Dreimal Kubrick. Alles irgendwie schon offensichtlich gut gemacht, aber nicht meins. Bei Taxi Driver gings mir ähnlich. Au contraire quasi Die Hard, ein doch eigentlich sehr schlechter Film, den ich aber immer wieder super finde.
    Wie man übrigens Titanic oder auch Avatar und Matrix nennen kann verstehe ich nicht ganz, unabhängig vom persönlichen Gefallen. Flach wie eine Pfannekuchen, diese Filme. Einzig, dass sie quasi sich selbst / ihre Popularität aus sich selbst heraus reproduzieren ist sicher bemerkenswert im Sinne eines Phänomens, aber gut sind sie deswegen in meinen Augen noch nicht. Vergleichbar mit dem iPad – alle kaufens, hypens, vergötterns, aber es ist nur ein proprietäres Technikgadget, das zufällig den Massengeschmack trifft. Würde man da Microsoft drauf schreiben, dann fändens alle scheiße. So ist das bei Titanic oder Avatar auch, glaube ich. Ab einem gewissen Bekanntheitsgrad trägt sich das Produkt von selbst und objektive Qualitätsmaßstäbe werden gar nicht mehr angelegt. Alle habens gesehen = für gut befunden. Hätte genauso auch jeden anderen Film treffen können.

  55. Andre

    Ich empfinde übrigens ‘Die Verurteilten’ auch eher als einen schlechten Film, auch wenn er mir gefällt. Ist wohl das selbe Problem wie bei Titanic und Konsorten – die sind so darauf angelegt gemocht zu werden, das Gut-Böse-Schema ist so simplifiziert, quasi kein Ecken und Kanten und viel zu unsubtil.

  56. Bereal

    Die Frage nach dem perfekten Film ist irgendwie wie die Frage nach dem perfekten Gericht. Wenn mir jemand Wahl liese sagen wir mal zwischen perfekt zubereiteten Stierhoden in Weinsoße, mit den edelsten Gewürzen, zubereitet vom besten Koch der Welt und mit Blattgold garniert und ner Schüssel Spagetti Carbonara von der Autobahnraststätte würde ich mich immer für die Spagetti entscheiden :). Also ich denke mal das ist alles sehr subjektiv, und Geschmackssache.

  57. Ich glaube es gibt viele “gute” Filme.
    Ist halt auch wieder die Frage nach den Kriterien.
    Die im Beitrag genannten finde ich nicht so glücklich gewählt.
    Geht es denn bei Filmen nicht in erster Linie um das erzählen einer Geschichte?
    Demnach wären die Hauptkriterien die Geschichte selbst und die Art und Weise in der sie erzählt wird.
    Und wenn man dann noch von dieser Geschichte emotional berührt oder zum Nachdenken gebracht wird,dann ist das für mich ein guter Film.

  58. The Director

    Wenn man allein nach Geschmack geht, gibt es schon Gut- und Schlecht Unterscheidungen zwischen den einzelnen Genres. Ich denke Horrorfilme sind z.B. insgesamt nich so beliebt wie Dramen, Actionfilme oder Thriller. Auf jeden Fall gibts da geschmackliche Unterschiede. Wär dann schon bisschen unfair, Filme nach Geschmack zu beurteilen.

    Wenn ich persönlich einen Horrorfilm (ich mag keine Horrorfilme) beurteile, sage ich nie, das war ein schlechter Film, wenn er als Horrorfilm eigentlich gut war. Ich beurteile immer abhängig vom Genre.

    Ich bin sowieso sehr streng, was Filmbewertungen angeht. Von den oben gezeigten gefällt mir noch nicht mal die Hälfte “sehr gut”. Ich bin auch immer auf der Suche nach dem perfekten Film. Ein perfekter Film muss es für mich schaffen, meine Emotionen zu bewegen, in welcher weise auch immer (Spaß, Trauer, Grusel usw.) und das in einem hohen Maß. Das ist aus meiner Sicht der eigentliche Sinn und die Kunst des Filmemachens. Oder der Film hat einen so tiefen Sinn und eine Aussage, die mich weghaut (nur echt mit dem beliebten “AHA-Effekt”). Und um jetzt noch meinen zuletzt gesehenen perfekten Film zu empfehlen:

    Ich hab erst vor kurzem zum ersten Mal “Mulholland Drive” gesehen. Das war der letzte Film von dem ich sagen konnte… PERFEKT! Noch nie hat mir wie hier David Lynch so eine bedrückende und echte Angst eingejagt, wie in diesem Film – Bitte nur mit vernünftigem Sound ansehen. Den Aha-Effekt hat man zwar erwartet, doch ist er nicht wirklich eingetreten. Man muss an dem Film forschen, um ihn zu verstehen und man kann von ihm sehr viel über die unheimliche Eigenschaft des Sounds im Film lernen. Scheinbar normale Dinge wirken wie ein Alptraum.

    Von mir 5 Filmfreund-Sterne und ein “genial” zu dem Film.

  59. pipapop

    Auch einmal Lob an die Stelle der Kommentatoren, die selbstreflektiv das Urteil abgegeben haben, dass sie gewisse Filme nicht mögen, dennoch aber meinen, dass diese Filme “gut” seien (waren ja einige hier dabei).
    Komisches Urteil eigentlich, kann aber durchaus Sinn ergeben. Nennt mal wohl subjektive Objektivität… Bis mir ist es eher love it or hate it, oder eben egal finden, bloss bei “Synecdoche, New York” hat ich das Gefühl, dass der Film bedeutsam sei, aber ich konnte nichts damit anfangen.

  60. Binding

    Natürlich gibt es gute Filme! Nach welchen Kriterien man sie bewertet, hängt allerdings stark von der Art des Zugangs zum Film ab. Subjektiv betrachtet kann die Antwort ja eigentlich eh nur “Ja” lauten, weil jeder Lieblingsfilme hat. Wenn es aber allgemeiner gemeint ist, wird’s schwierig, denn: Wer legt die Kriterien überhaupt fest? Ist die in diesem Sinn gestellte Frage nach guten Filmen dann nicht vielleicht dieselbe wie damals, als es um die Notwendigkeit eines Filmkanons ging?:

    http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/08/03/zur-notwendigkeit-eines-filmkanons/

  61. MRJ

    Der beste Film den ich je gesehen habe: Dr. Strangelove, steinalt und immer noch: genial witzig, mit Botschaft, Top Aktuell, unvorhersehbares Ende, genial schräge Dialoge, große Schauspieler….- wie kann der nicht in der Liste sein, (vermutlich weil viele denken: äh Schwarz-weiß, alter kram etc.), da muss ich sagen so einiges ach so tolles (Psycho,Citizen Kane, der Dritte Mann, 12 Angry Men…) ist für mich subjektiv langweilig und irgendwie überholt, muss dann aber trotzdem einfach zugeben, dass es gute Filme sind, (neueres: Babel, Bill Murray in Japan :), Magnolia… find ich auch lahm, aber müsste trotzdem sagen, das sind gute Filme.
    Auf der anderen Seite muss ich auch sagen, dass ich mich von Filmen, von denen ich mir immer wieder denke: “man was für ein Schei§§” super unterhalten fühle :) (Alte Arnie-Schinken z.B.)

  62. Frank

    Natürlich gibt es gute Filme. Dass Adjektiv, dass du suchst ist “perfekt”.

  63. surfling

    die diskussion erinnert mich an das grossartige buch “zen und die kunst ein motorrad zu warten” – da geht es letztlich um eine philosophische diskussion über die frage, was “qualität” ausmacht. die hauptperson wird bald verrückt darüber…

    und zu #63 frank – ich weiss was du meinst, aber auch “perfekt” ist natürlich eine subjektive zuschreibung, wenn es um film oder überhaupt kunst geht…

  64. Hans

    Es gibt schon objektive Kriterien die man an Filmen anlegen kann… Allerdings wie stark diese gewichtet sind ist für jeden unterschiedlich. Für mich spielt beispielsweise bei der Story eine entscheidende Rolle, dass Konfliktsituationen nicht durch Deux Ex Machina oder Zufälle aufgelöst werden da ich dass absolut billig finde. Ebenso verhält es sich Geschichten, die Rätsel aufwerfen welche dann nicht aufgelöst werden. Ich unterstelle diesen Storys dann, dass es erst gar keine Auflösung gibt und solche Storys lassen sich eben auch ganz billig ausdenken (im Gegensatz zu einer verzwickten Story, welche eine geniale aber plausible Auflösung hat wie etwa “Sixth Sense”). Aber wie gesagt: Diese objektiven Massstäbe sind subjektiv, da sie für jeden unterschiedlich wichtig sind.

  65. zero_content

    als voll entwickelte sozialistische persönlichkeit sind mir eure bewertungskategorien fremd.
    die bewertung hat auf grund eines klaren klassenstandpunktes zu erfolgen.

  66. stb247

    Haha,

    das Video hab ich angemacht, weil jemand hier auf die Musik hinwies. Das fantastische Stück aus “Sunshine”.

    Ich hab dann das Video wieder ausgemacht als “The Boondock Saints” in der Liste kam. Sorry, so schnell kann man Credibility verlieren.

    Ich denke übrigens, dass es durchaus gute Filme gibt, die über sämtliche Kritik erhaben sind. “Der Pate 2″, jeder zweite Kubrick, ein paar Hitchcocks – einfach allgemeine Klassiker. Wenn genügend Menschen durch das Medium berührt werden können, dann muss das Ausgangsmaterial eine so starke Wirkung haben, wie sie nur durch Qualität hervorgerufen werden kann.

    Meiner Meinung nach spielt Geschmack zwar eine Rolle, wird aber all zu häufig als Ausrede für schlechte Filme verwendet. Und die gibt es ja bekanntlich noch häufiger als die guten.

  67. burns

    Wow. Was für tolle Postings, nur weil jemand mal die richtige Frage aufs Parkett schmeißt. Das hat alles mal so richtig Substanz. Das sollte jetzt ständig neben allem anderen hier so weiter gehen… :-)

  68. buzZ

    Na hoffentlich nicht. Mehr als “ich find den gut und den doof” kommt dabei leider nicht rum. Allein daran welche Filme hier so als gut und schlecht genannt werden merkt man doch schnell, dass es halt doch nur der persönliche Geschmack ist, der einen entscheiden lässt. Ob man nun Avatar gut oder Boondock Saints schlecht findet…
    Mit Kubrik was anfangen kann oder nicht, etc. Hinzu kommt wie auch schon jemand geschrieben hat, dass Filme auch einer Mode unterworfen sind. Wer wird in ein paar Jahren noch von Transformers, Matrix oder Avatar reden. Auch wenn ein Film in bestimmten technischen Bereichen neue Wege geht, heißt das noch lange nicht, dass er auch gut war. Keiner von uns kann wirklich unproblematisch über den eigenen Tellerrand schauen. Daher sind Wertungen wie “der ist gut/schlecht” auch unsinnig. Ist ein Film witzig? Hängt vom Humor ab! Ebenso wie die Gewichtung zwischen Technik, Story und Schauspielern bei jedem unterschiedlich ist. Manche sind von 6th sense begeistert, ich fand ihn fad. Alles nicht objektiv zu beurteilen.
    Das einzige objektive Kritierium ist wie ich finde die Auswirkung auf die Filmgeschichte. Sei es technischer Art, ein neues Genre, Dialogstil oder was auch immer. Alles andere ist nur subjektiv und daher nicht in gut und schlecht zu messen. Gerade im Filmbereich gehen die Meinungen oft sehr stark auseinander.

  69. Sanddorn

    Avatar:
    – billige Effekte,
    – billige Story,
    – frei jeder Logik,
    – eindimensionale Helden,
    – Kitsch bis zum Erbrechen,

    Aber, perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt.

    Ansonsten kann ich dem Autor nicht folgen, erstens weil mich das gut/böse Schema langweilt und ich zweitens scheinbar die falschen Drogen nehme.

  70. Dan

    Wie wäre es mit Memento?

  71. agathos

    Weil völlige Objektivität bei ästhetischen Urteilen unmöglich ist, sind viele verleitet, alles für rein subjektiv zu erklären. Aber in Wahrheit gibt es nur Mischformen. Ich sehe es als Aufgabe jeder ernstzunehmenden Kritik, ein Werk zunächst an seinem eigenen Ehrgeiz zu messen und gleichzeitig die persönlichen Neigungen u. Ansprüche (des Kritikers) sich bewußt zu halten u. auch kenntlich zu machen.
    Also in der Reflektion die Ebenen des Subjektiven-Objektiven miteinander zu versöhnen und den Rang eines Kunstwerks ungefähr auszutarieren – (halbwegs) unabhängig von den eigenen Vorlieben.

    Objektiv gute (funktionierende, in sich schlüssige) Filme, die ich für sehr überschätzt halte:

    Le fabuleux destin d’Amélie Poulain
    The Matrix
    Forrest Gump
    Nuovo cinema Paradiso
    The Shining

    Objektiv ‘nur’ gute Filme, die ich besonders liebe:

    Withnail & I
    Stranger than Paradise
    L’ami de mon amie
    A Midsummer Night’s Sex Comedy

    (Das Werk von Woody Allen wie das von Eric Rohmer ist reich an – scheinbar? – Mittelmäßigem, das mir trotzdem immer wieder viel Vergnügen macht.)

  72. elisabeth

    Geschmacksurteile sind bei der Diskussion um gute Filme wenig hilfreich, da Beliebigkeit nicht weit führt. Ebenso wenig hilft es, das Urteil von “Experten” heranzuziehen, die dann Citizen Kane oder Panzerkreuzer Potemkin als die besten Filme aller Zeiten bezeichnen – sich dem anzuschließen, bedeutet nur einer bloßen Tradition zu folgen.
    Ein Urteil des Films selbst führt daher schon weiter: Ist der Film Ausdruck einer bestimmten Epoche, eines Stils etc. – ist er also exemplarisch für andere Filme? Kann man ihn als einen Vorreiter bezeichnen, auf den sich viele andere Filme beziehen werden?
    Besitzt er eine überzeitliche (klassische?) Formulierung eines bestimmten Themas/Stoffes? Oder ist er eine einzigartige/alleingestellte Lösung, die sich allen Stilzuschreibungen bzw. Genrezuordnungen entzieht? (z.B. Citizen Kane)
    Für alle diese Fälle gilt, dass die über Qualität eines Filmes nur anhand anderer Filme entschieden werden kann. Ob ein Film gut ist, entscheidet sich in seiner Beziehung zu anderen Filmen.

    Gute Filme weisen über sich hinaus auf andere Filme, ja auf ‘Film’ überhaupt, um dann auf sich selbst zurückzukommen.

  73. panzi

    Also von dem Zusammenschnitt zu urteilen ist ein Film vor allem dann gut wenn er viel Gewalt und Leid beinhaltet?

  74. Martin

    Das Video kann ich nicht ernst nehmen. Das Erscheinungsdatum der Filme ist im Durchschnitt nach 1990 (da war Film schon fast ein Jahrhundert alt) und gefühlt sind alle Filme nordamerikanisch.

  75. fichtenelch

    Da ich von Natur aus ein sehr unsicherer und charakterloser Mensch bin, vertrau ich bei der Filmbeurteilung grundsätzlich nur auf die Meinung anderer.
    Deshalb find ich auch “Twilight” Scheiße und “There will be blood” hypermegageil.
    Und das fast alle guten Filme aus den USA kommen, sieht man ja schon allein bei den Oscarverleihungen. Punkt.

  76. Zamzung

    Ohne jetzt alles zu lesen was hier schon gesagt wurde.

    Ist ja ein ziemlich schwammiges durcheinander was du dir da überlegt hast.

    Klar wenn man als prämisse nimmt, das gut heißt, das ein film nicht kopierbar ist, dann wird es wohl keinen guten film geben, den wie soll man schon einen film machen, der nicht imitiert und nachgemacht werden kann.

    Grundsätzlich bleibt doch fest zu stellen, das der begriff gut sehr sehr schwammig ist und man erstmal fest halten müsste wann etwas gut ist bzw. in bezug worauf etwas gut sein muss.
    Dabei spielt zum beispiel auch intension von den filmschaffenden eine große rolle.

    Z.B. Müssen die schauspieler gut sein wenn das ziel des films ist eine bestimmte botschaft zu verfimteln. Sollte es dem film gelingen die botschaft den zuschauern auch trotz schlechter schauspieler zu vermitteln hat der film sein ziel doch gut erreicht!
    Und so fort.

  77. Binding

    Die im Kommentar 67 getroffene Aussage “die bewertung hat auf grund eines klaren klassenstandpunktes zu erfolgen” ist eine genauso legitime Herangehensweise wie die biografische, historische, soziologische, psychologisch-psychoanalytische, genrespezifische oder werkimmanente Interpretationsweise. Wie ich schon sagte, ist der Blickwinkel entscheidend für die Kriterien, die man anlegt.

    Wenn man allerdings mal den persönlichen Geschmack weglässt und Film als Kunst betrachtet, hat meiner Meinung nach der Filmkritiker und -theoretiker Rudolf Arnheim (1904-2007) recht. Er sagte, dass immer das “Zentrum” eines Mediums dessen spezifische Kunst ausmacht. Und das “Zentrum” sei immer das, was das betreffende Medium von anderen unterscheidet und einzigartig macht. Um das Ganze abzukürzen, nenne ich das jetzt einfach mal die filmsprachlichen Mittel. Und um den Kreis zu schließen und auf die Praxis zu kommen, bedeutet das, dass ein Film dann gut ist, wenn er die filmsprachlichen Mittel so einsetzt, dass sie der zu erzählenden Geschichte dienen und diese im Sinne des Regisseurs voranbringt. Es geht also um die Form und die Inszenierung! Kurz gesagt: Gute Filme müssen filmisch sein!!! Und noch besser sind sie, wenn sie das auf eine neuartige, originäre und erfrischende Weise hinbekommen und dabei noch unterhaltsam sind.

  78. Mal Sehen

    Das ist mit Abstand die zufriedenstellenste Antwort, die ich mir hätte vorstellen können. Endlich hat sich jemand Gedanken gemacht und den Nagel auf den Kopf getroffen. Ob es nun Filme gibt, die diese Kriterien erfüllen, bleibt noch offen. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob ich danach fragen will. Ich Ahne schon wie es ausgehen würde.

  79. christoph kratistos

    Magnolia und Babel sind für zB Filme, die “objektiv” gut sind (Darsteller, Story, Grundgedanke, Ausführung), mir aber wegen eines Kriteriums (onanistisches Nirgendswohin kommen bzw überladene Verworrenheit) nicht gefallen. Ähnlich bei Büchern: Der Tod in Venedig (btw auch ne PERFEKTE Buchverfilmung) oder Wahlverwandtschaften…

  80. Marc Shake

    Gute Filme sind von Spielberg.

    Nein – das ist natürlich Quark, kommerziell erfolgreich waren diese Filme aber schon. Ähnliches trifft auch auf Zak Snyder zu oder eben auch auf James Cameron. Ich mag die Filme der 3 Regisseure, ausnahmslos. Als GUT würde ich die aber nicht bezeichnen: Zuviel gibt’s, was mich stört: Bei A.I. zum Beispiel der Tot von Kubrick, es wäre dann vermutlich der perfekte Film geworden. Bei Titanic war’s die übertriebende Leichtigkeit von DiCaprio. So gut ist kein armes Schwein gelaunt. Bei “300” war einfach zuviel “Sparta-Mentalität”.

    Filme sind nunmal Kunst, auch ein “Daniel der Zauberer” hat bestimmt Zuschauer, die genau diesen Film für das beste Ding überhaupt halten. Ich mag zum Beispiel “Postal” von Boll. An dem Film stört mich eigentlich nur das Timing der Jokes – irgendwie ist das zu lahm und teilweise noch nicht fies genug, wie der ganze 9/11 verkackeiert wird.

    Léon ist meiner Meinung nach der beste Film ever. Die “Liebe” zwischen den Charakteren, die Dramatik und ein Böser als Guter und ein Guter als Böser ist total genial. Scheisse ist eigentlich nur, dass Léon stirbt. Klar, für die Geschichte ist es notwendig und das MUSS auch so sein aber ich kenn Leute, die genau das an dem Film echt übel fanden und den ganzen Film aufgrund dessen echt beknackt.

    Zum Youtube-Clip: Ich hab alle Filme gesehen, fand die größtenteils auch gut. Es fehlten aber Dracula (mit Bela) und Wall-E.

  81. Antman

    Es gibt nur einen guten Film:

    “Hass” von Mathieu Kassovitz.

    Exzellente Schauspieler, geniale Optik, gute Story… Den kann man sich immer und immer wieder anschauen und es wird nie langweilig. Was man von den sogenannten Meisterwerken, die sonst so in der Filmwelt genannt werden, nicht behaupten kann.

    Also zieht ihn euch nochmal rein!

    Gern geschehen…..

  82. Björn

    Twilight (der erste) war objektiv gesehen kein schlechter Film, gutes Mittelmaß. Trotzdem fanden ihn alle scheiße.

  83. egal

    @ # 79 / Binding & # 80 Mal Sehen

    Ich finde Arnheims Ansatz (so wie er hier vorgestellt wurde) überhaupt nicht zufriedenstellend, weil er an der Frage vorbeigeht, oder besser: sie einfach verlagert. Vorausgesetzt, die filmsprachlichen Mittel dienen dem Fortkommen der Handlung tatsächlich im Sinne des Regisseurs, dann bleibt immer noch die Frage nach dessen Kompetenz, nach seiner konzeptionellen und kreativen Substanz. Wenn man eine solche prinzipiell jedem Filmemacher zugesteht, dann macht die Antwort
    Sinn. Dann muss man aber auch begründen können, warum bspw. der Regisseur einer ARD-Telenovela auf Augenhöhe mit den kanonisierten Größen der Zunft operiert. Denn es ist dann ja durchaus so, dass beide Seiten filmsprachliche Mittel so einsetzen, dass IHRE Geschichten absichtsgemäß entwickelt werden. Der eine treibt den Plot mit faden Klischees voran, der andere ist wirklich kreativ, also neuschöpfend. In beiden Fällen funktioniert der Film im Sinne des Regisseurs.
    Trotzdem empfinde ich einen nach Schema F hingenudelten Fernsehfilm als belangloser und qualitativ minderwertiger als ein gutes Werk von, sagen wir, Antonioni. Stellen wir eine Analogie bspw. zur Bildhauerei her. Da würde es dann so aussehen, dass irgendein Stümper, der die bildhauerischen Mittel so einsetzt, dass sie der zu erstellenden Skulptur dienen und diesem in seinem Sinne voranbringen, so gute Arbeit leistet wie ein Bernini. Denn kurz gesagt: gute Skulpturen müssen skulpturiert sein! Und noch besser sind sie, wenn das auf eine neuartige, originäre, bla…

    Ich denke so kommt man in der Frage nicht weiter.

  84. Ivor Bigbotty

    Dazu zitier ich mal frei von Kant:
    Wenn ich einen guten Wein habe, dann ist das “Gut” nicht die Eigenschaft vom Wein, sondern die Eigenschaft von mir.

    Kunst im allgemeinen hat einfach zu viele Subjektive Anteile. Klar kann man einen Film technisch bewerten und sagen, ob er gut ist. Das kann man sogar relativ objektiv machen, aber worin liegt dann der Wert?

    Das einzige, was man am Ende rausfinden kann ist, dass es Filme gibt die mir nicht gefallen, aber Anderen schon.

  85. bongokarl

    Würde gerne was zum Absatz “schlechte Filme mit Spaßfaktor” sagen:

    Ich muss widersprechen. Was du beschreibst ist Trash. Und guter Trash (haha) muss durchaus gut gemacht sein. Für mich ist der Film gut, wenn er Spaß macht. Macht er es nicht, ist er scheiße. Der Film kann auch unfreiwillig komisch sein, ist okay.

    Gegenbeispiele. Versuch lustiger Trash zu sein, der aber scheitert: Lesbian Vampire Killers.

    Echt mieser Film, der aber nicht komisch wird, obwohl er absurd und dämlich ist: I Am Legend.

  86. Binding

    @ egal: Also erstens reden wir hier über Spielfilme, sodass TV-Produktionen und komplett andere Dinge wie Telenovelas schonmal rausfallen. Und wenn wir über Film als Kunst reden, dann geht es zweitens natürlich schon auch eher um Produktionen mit gewissem Stilwillen – also keinen 08/15-Trivialkram. Das heißt aber nicht, dass billige Genreproduktionen keine Kunst sein können. Es kommt halt wirklich im Einzelfall auf die Details und die Art der Inszenierung an. Wer sich für die Technik und die Eigenarten des Mediums interessiert und regelmäßig Filme schaut, entwickelt in der Regel auch einen Blick dafür, ob etwas originell oder konventionell inszeniert ist. Als künstlerisch interessierter Cineast oder Filmkritiker sucht man ja eigentlich immer auch genau nach solchen Beispielen. Der Begriff “filmisch” bedeutet in diesem Sinne auch mehr als nur “mit filmspezifischen Mitteln erzählt”. Hitchcock hat als Gegenbeispiel immer “redende Köpfe” genannt. Eine starr abgefilmte Bühne ist ebenfalls ein Gegenbeispiel. So etwas ist unfilmisch.

  87. buzz

    @88 Ich erinnere hierbei nur an Dogville. Alles andere als unfilmisch. Und die Beispiele der Telenovelas kann man ja ohne Probleme auf billig gemachte Filme übertragen. Produktionen mit “Stilwillen” von anderen zu unterscheiden ist ja eine der Fragen hier. Und auch eine konventionell inszenierter Film kann “gut” sein. Maßstäbe wie gut oder schlecht objektiv auf Kunst anzuwenden ist absurd.
    Man kann sich allerdings auf gewisse Kernpunkte verständigen. Die hast du in deinem Vorpost ja schon genannt. Ich befürchte allerdings, dass viele dieser Auswahl dann nicht mehr folgen können. Was man originell und unterhaltsam findet, hängt da viel zu sehr von den Sehgewohnheiten und vielen anderen Faktoren ab.

  88. Thomas

    Ganz klar (für mich :-) “Living in Oblivion”
    Kürzlich wieder gesehen und für gut befunden. Dank grober Vergesslichkeit bin ich auch immer wieder von der Geschichte überrascht, die Special Effects (dream sequence – a Dwarf with an apple) sind einfach umwerfend und die Darsteller und Dialoge köstlich.

    Toll (= kann ich immer wieder sehen) sind auch:
    “A cat on a hot tin roof ” & “The Sting”

    Aber ich glaube, ich habe mal wieder die Aufgabenstellung nicht richtig erfaßt. Das ist wohl nur meine eigene Compilation, deswegen schmeiß ich hier auch direkt noch “Inspektor Clouseau, der „beste“ Mann bei Interpol” rein. Zu absurd, dieser Film! :-)

  89. Seraphyn

    Ohne Frage: Braveheart ! Kann mir auch niemand ausreden ;D

  90. CK

    Laut dem Video sind also ca. 90% der “best movies ever made” amerikanisch und möglichst blutig.
    So so…

  91. bar

    Fight Club
    Der Film der dem perfektesten Film am nächsten kommt.

    – Handwerklich exzellent.
    – Grandiose Schauspieler.
    – Story strotzt vor Einfallsreichtum.
    – “Ufff” – Plottwist.
    – Meine Frau findet ihn Scheiße. (obwohl sie die obrigen Punkte einsieht)

    Nicht in dem Youtube Video. Sowas!

    Schöne Grüße,
    -bar

  92. Leonidas

    Kennt Jemand von euch “Noro and Senti”? Ich fand den grossartig. Ich weiss beim besten Willen nicht, wieso die Kritiker “Citizien Kane” als den besten Film bezeichnen. Der war langweilig, langatmig und vorhersehbar. Als er ins Kino kam haben die Leute faules Obst (kein Scherz) nach Orson Welles geschleudert.

    Ebenfalls würde ich “Seven Samurai”, “Für ein Handvoll Dollar” und “Ran” als wirklich grosse Meisterwerke bezeichnen.

    Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Roger Ebert z.B. fand Super Mario Bros. (1993) oder “Powder” (1995) gut, zwei absolute “Würg-Brech”-Filme.

  93. Cesp

    Also je mehr ich über diesen YouTube Clip nachdenke, desto bescheuerter erscheint mir diese Liste (auch wenn ich beim anschauen meinen Spaß hatte).

    ABER: ganz ehrlich wtf macht Pakt der Wölfe da? Dieser Film ist so unglaublich peinlich und so vieler Momente in denen ich vor Framdscham im Sessel versinken möchte. Ist nicht der einzig blöde Film in der Aufstellung, aber auf jeden Fall der übelste Fehltritt mMn.~

    Das “Rating” eines Films gerade auch bei IMDB und Konsorten ist schließlich immer auch abhängig vom Bekanntheitsgrad. Es gibt sicherlich tausende “Perlen” die ich leider nicht kenne und trotzdem besser sind, als die Filme, die ich zu meinen Lieblingen zählen würde.

    Ein wirklich guter Film ist meiner Ansicht nach zB. Snatch, da ich wirklich niemanden kenne, der ihn scheiße findet. Er ist ein gelungenes Gesamtwerk, an dem mir persönlich einfach nichts Schlechtes auffallen will.

  94. gemüseburgermitbacon

    als ich vorhin in meinen schubladen rumgekramt habe, um nach allgemein gute filmen zu suchen, sind mir gleich sieben, für mich Perfekte filme in die hände gefallen.

    der erste ist 2001.
    hat mich als kleiner kerl voll aus den latschen gehauen.
    noch heute bin ich nach dem film in einem rausch zustant versetzt, den ich mit kiffen vergleichen möchte.

    der zweite ist ghost in the shell.
    unglaublich in erzählgeschwindigkeit , setting, effekten und figurenzeichnung.

    nummer drei ist fight club.
    optische aufmachung, der cast, erzählgeschwindigkeit und die WTF momente.

    nummer vier:
    den habt ihr hier grandios verrissen, wie die meisten leute die den film gesehen haben. film nummer vier, ist im gegensatz zu den voherigen, kein garant in irgendeiner top liste aufzutauchen. dafür kanaliesiert der film tatsächlich alles was mir in meiner medialen vergangeheit gefallen hat, und schickt mich jedes mal in eine bonbonfarbene achterbahn fahrt (die auch funktioniert, nicht wie die am ring°boulevard^^) im Super Pursuit Mode. das beste ist, der film hat auch ruihge momente, die auf ( z.b. für mich als zaungucker an rennstrecken) bestehende problem aufmerksam machen, und von nicht interessierten wahrscheinlich nicht ganz verstanden werden kann. die auch andererseits die stimmung auflockert und sich zeit für blödsinn nimmt. bis auf 300 ist es auch der einzige film der in seiner computergenerierten welt wie aus einem guss wirkt, optisch wie auch physikalisch. ich mag die erzählstruktur, die (ganz bestimmt nicht tiefschürfende) charakterentwicklung, und vor allem das erzähltempo. was immer ganz genau dann an fahrt rausnimmt wenn man verschnaufen möchte, und ganz genau dann auf vollgas übergeht wenn ich wieder herzrasen verspüren möchte.
    die story in dem film ist NICHT unvorhersehbar. nein, sie entwickelt sich genauso wie es der look und die anfängliche problem stellung vermuten lassen. aber wichtig für mich ist, genau diese eine geschichte, diese metaphysiche unbedeutene, nicht weltveränderne geschichte IST erzählt worden. und das mit absoluter präzision perfekt, von leuten die verstehn was ich im laufe der zeit aufgenommen habe. ich rede von dem film der Wachowski-Brüder: Speed Racer.

    in meine liste sind noch einzufügen: Hass (wie vonAntman erwähnt) und die beiden Aronofsky filme PI und the fountain.
    reicht aber mit komischen erklärungsversuchen^^

    @topic schreiber: du fragtest “Bei welchem Film hattet ihr das letzte Mal das Gefühl, dass ihr ihn richtig scheiße fandet, aber trotzdem zugeben müsst, dass der Film gut war?”

    bei den meisten mafia filme die ich mir angesehen habe. der pate und heat sind meine lieblingsbeispiele. mir gefällt das erzähl tempo nicht, mafiosi sind auch nicht mein ding. und ich fühle mich während des films, und vor allem danach so unglaublich kaputt und verstümmelt. vielleicht wollen die filme das vermitteln, aber dann gefällt es mir einfach nicht. muss aber zugeben das die filme recht gut erzählt sind, und scheinbar von vielen gemocht werden.

  95. ecke_jescheppre

    nun, um auf die ürsprüngliche Frage zu kommen möchte ich nur darauf verweisen, dass ein gutes Drehbuch den Knackpunkt hat, den Held der Geschichte mit so vielen Leuten wie möglich identifizierbar zu machen… Du sollst am Ende ausm Kino latschn und Dir Tutti fühlen weil er seine Püppi jekriecht, die Welt gerettet oder sonstewat uff so viel wie möglichen Umwegen erreicht hat…. Da sind wir beim Problem, da jeder Mensch unterschiedliche Geschmäcker hat, wird das alles in verschiedene Genres uffjesplittet… Also beginne mit der Suche nach perfekten Genrefilmen… Willkommen bei den korrupten Hollywood-futzis, die sich paar Jahrzehnte vor Dir n Kopp über so`n Stuff jekratzt habn…

    Meiner Meinung nach haben Filme immer noch den grössten Anspruch zu unterhalten, und da kommt es halt uff Jeschmack an!!!!
    Ikke meinerseits empfand 39,90 als seit langem wieder unterhaltsamsten Film mit guten Cuts, Dialogen, etc. DANACH las ich erst das Buch und fand ihn dann doch recht lasch umgesetzt… Also hier die endgültige Antwort auf deine Frage: Den perfekten Film für Dich gibt es nur in deinem Kopp, jeder liest ein Buch mit anderen Bildern – aber wenn du meinst, Du hast ihn schnappste dir ne Cam & lassn raus- vielleicht unterhältst du uns ja alle und machst unsere Welt ein bisschen besser, ik helf da ooch beim schneiden…doch bis es soweit ist, hörste mir uff Klassiker zu zerreissen, machet erstma besser…. Du gehst nur deinen Atzn uffn Wecker, denn Klugscheisser mag keiner….

    http://www.die-perfekte-antwort.de

    dankeschön

  96. ecke_jescheppre

    p.s. der link sollte nurn scherz sein, wusste nich dass man da echt uff wat ruffkommt, aber inzwischen jibbet allet, wie beim film…..

  97. JayVee

    Ein guter Film den ich “scheiße” fand? Da kommt mir jetzt zweifelsohne Inception in den Sinn. Ich weiß, von der Erzähltechnik, den Ideen, der Story, der Technik und dem tieferen Sinn usw. her gesehen ist es ganz klar ein guter Film, ich fand ihn aber nicht gut, zwar auch nicht scheiße fand, mir aber einfach zu übertrieben war. Bei all diesen Dingen wie reagierendes Unterbewusstsein, Traumlevels, sich entwickelden Ideen usw. weiß man am Ende immer noch nicht genau was jetzt alles passiert ist. Da gefällt mir z.b. Avatar der doch viel einfacher gestrickt ist viel besser.

  98. Thai Moe

    Reines Namedropping jetz: The Texas Chain Saw Massacre, Blade Runner, Trainspotting, Eternal Sunshine of the spotless mind ( ja, ich weigere mich ihn “Vergiss mein nicht!” zu nennen) u The Fountain sind bisher meine Lieblinge …aber es ist doch wie mit Musik oder es entspricht dem Naturell was man mag – aber das wurde schon gesagt ;)

    Invasion vom Mars (T.Hoopers Version), Dumbo, Nr. 5 lebt oder Die Goonies finde ich z.B. ebenfalls grandios, aber da ist es dann vllt der sentimentale Wert, der sie mir “Gut” erscheinen lässt.

  99. Thai Moe

    Übrigens sollte man in Philosophiekursen der öffentlichen Schulen weitaus öfter Filme wie Alejandro Jodorowskys The holy mountain, Monty Pythons Der Sinn des Lebens oder eben Tarkowsky Streifen zeigen :D

  100. Whatever

    Der Beitrag hat mich echt interessiert. Allerdings stimme ich nicht 100%ig mit Deiner Ansicht eines guten Films überein.

    “Ich suche einen Film, der technisch (Kamera, vielleicht auch Effekte usw.) einwandfrei ist, eine gute Story hat (Sprich: Für niemanden vorhersehbar und unterhaltend), natürlich gute Schauspieler beinhaltet und natürlich nicht kopierbar sind. Ich persönlich glaube nämlich, dass es nur einen guten Film geben kann, wenn er einzigartig ist.”

    Die Idee des Films ist die technische Anpassung an das Theater. Auch im Theater gibt es gut und schlecht. Aber die Grundidee von beidem war im Ursprung nur eines: Kunst. Ein oder mehrere – nicht alle – Stilmittel (Kameraführung, Schauspielerei, Geschichte, Erzählart, etc. ) dafür zu verwenden ein Publikum anzusprechen.

    Ich möchte erklären warum zu einem guten Film nicht zwingend eine überragende Handlung dazugehört, dass Effekte nicht nur visuell erfolgen können und dass das ein Film nicht eingigartig sein kann.

    Manchmal spielt die Handlung gar keine Rolle und es geht eher um Eindrücke, Absurditäten oder die technische Umsetzung z.B. toller Kameraführung. Als Beispiele möchte ich hier Pulp Fiction für die einfach geniale Abstaktion von Gewalt nennen. Oder Children of Men, in der die Kunst im Film durch die Kameraführung entsteht.

    Ebenso ist Effekthascherei und etwas noch nie dagewesenes kein Kriterium für einen guten Film. Inception hat beispielsweise überragende Schauspieler, eine gute Handlung und tolle visuelle Effekte. Aber im Vergleich zu Anderen Filmen ist die Handlung sogar eher flach und auch wenn die Effekte gut sind, sind sie nicht einzigartig oder überragend und tragen auch nicht zum Handlung bei.

    Und zum Thema Einzigartigkeit, was soll ich da sagen. Ein guter Film ist solange einzigartig, bis er kopiert wird, was die Kopie nicht unweigerlich besser machen muss, dem kopierten Film aber die Einzigartigkeit nimmt.

    Also gibt es je nach Kriterium oder künstlerischem Aspekt viele gute Filme. Ich möchte aber nicht einfach so theoretisch daher sprechen und auch ein paar Beispiele nennen, die jeweils durch andere Stilmittel zu einem guten Film werden:

    Forrest Gump, der eine tolle epische Geschichte erzählt.
    Snatch, dessen plumbe Handlung durch die Darstellung der Charaktere und deren Zusammenführung wett gemacht wird.
    Thank You for Smoking in der das Thema Rauchen die einzige Handlung ist, wobei nur eine einzige Zigarette im Film geraucht wird.
    Das Leben ist schön, wie der Krieg aus der naiven Sicht eines Jungen erzählt wird.

    Ich könnte hier jede Menge toller Filme aufzählen, die allesamt gut sind und nicht allen Deinen Kriterien entsprechen.

  101. Resu

    Toller Post! Kenne das Problem nur zu gut, das subjektive Empfinden für einen guten Film in Worte zu fassen…

    Ein guter Film, der mir nicht gefallen hat, war “The King’s Speech”. Szenenbild, Cinematographie, schauspielerische Leistungen waren beeindruckend. Ich persönlich fand die Handlung einfach etwas langweilig.

    Ich finde, dass ein Film grundsätzlich seinem Genre gerecht werden, den Ziel-Zuschauer emotional fesseln und eine nachträgliche Wirkung erzielen sollte.

  102. frederik

    ich mag die filme wohl :) ich habe viele davon schon gesehen aber manche noch nicht die filme sind auch verschieden alles ist dabei was für kinder horror, fantasy, comödie, SCHNULZEN :D

  103. JackPower

    Ich denke es gibt eine ganze Stange solcher Filme. Gerade die Filme, die international gute Rezensionen erhalten haben. Begabte Filmkritiker versuchen ja nicht einen Film rein subjektiv zu beurteilen.

    Für mich ist “Spiel mir das Lied vom Tod” so ein Film. Oder auch “Das Schweigen der Lämmer”, aber auch jede Menge weitere.
    Gute Story, guter Soundtrack, gute Produktion, teils hervorragende Schauspielerkunst.

    Jedoch habe ich meine Zweifel, dass man ein Aspekt aus objektiver Sicht wirklich als gut bezeichnen kann. Titanic ist sicherlich ein sorgfältig geschriebener und produzierter Film, aber ich mag ihn nicht. Natürlich “kann” man ihn dann als objektiv gut bezeichnen. Aber inwieweit hat eine Beurteilung aus so einer Sicht Sinn? Man stelle sich einen, nach deiner Bemessung, guten Film vor, der keiner einzigen Person im Universum gefällt…

  104. igor

    The greatest trick the Devil ever pulled was convincing the world he didn’t exist. —-> film : DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN ( The Usual Suspects ) für mich, der einzige film zu dem ich sagen muss , na das ist ein GUTER film !!!! die story ist sehr guet, handlung pervect. schauspielerische leistung sehr gut. man muss richtig mittdenken, nichts ist vorhersehbahr, und das ende des films , DIE KRÖNUNG, das retzel aufgelöst ! das nenn ich ein GUTER FILM !! ich habe unählige filme gesehen , jeden abend schau ich mir verschiede filme rein von jeder genre… im jahre 1995 kam der film raus, und SCHADE, dass es nicht mehere solche filme gibt !!!!! das ist meine meinung :D

  105. Sturmkoenig

    Ein wirklich guter film der mir beim ersten mal sehen missfallen hat, den ich aber nie vergessen habe ist 39,90(französicher orginaltitel 99F). Die Story ist an manchen Stellen etwas schwer nachvollziehbar, ist meiner Meinung aber an Kreativität und Ideen kaum zu übertreffen. Die Art wie die Kamera benutzt wird und die Schauspieler eingesetzt werden ist einzigartig und genial. Schwierig zu beurteilen in wie fern diese Urteil von meinem Geschmack verfälscht wird.

  106. Sturmkoenig

    Ein wirklich guter film der mir beim ersten mal sehen missfallen hat, den ich aber nie vergessen habe ist 39,90(französicher orginaltitel 99F). Die Story ist an manchen Stellen etwas schwer nachvollziehbar, ist meiner Meinung aber an Kreativität und Ideen kaum zu übertreffen. Die Art wie die Kamera benutzt wird und die Schauspieler eingesetzt werden ist einzigartig und genial. Schwierig zu beurteilen in wie fern diese Urteil von meinem Geschmack verfälscht wird.

  107. Sturmkoenig

    Ein wirklich guter film der mir beim ersten mal sehen missfallen hat, den ich aber nie vergessen habe ist 39,90(französicher orginaltitel 99F). Die Story ist an manchen Stellen etwas schwer nachvollziehbar, ist meiner Meinung aber an Kreativität und Ideen kaum zu übertreffen. Die Art wie die Kamera benutzt wird und die Schauspieler eingesetzt werden ist einzigartig und genial. Schwierig zu beurteilen in wie fern diese Urteil von meinem Geschmack verfälscht wird.

  108. Sturmkoenig

    Ein wirklich guter film der mir beim ersten mal sehen missfallen hat, den ich aber nie vergessen habe ist 39,90(französicher orginaltitel 99F). Die Story ist an manchen Stellen etwas schwer nachvollziehbar, ist meiner Meinung aber an Kreativität und Ideen kaum zu übertreffen. Die Art wie die Kamera benutzt wird und die Schauspieler eingesetzt werden ist einzigartig und genial. Schwierig zu beurteilen in wie fern diese Urteil von meinem Geschmack verfälscht wird.

  109. Name gewählt

    nein. es gibt keinen guten film. jeder einzelne film der jemals auf der erde oder dem universum gedreht wurde ist armselig und lächerlich. es gab niemals 1 guten film es gibt keinen und es wird auch niemals einen guten film geben. denn alles was die menschen in wirklichkeit sehen wollen wird niemals so gedreht werden weil man sie sonst lynchen würde und es volksaufstände und bürgerkriege geben würde

  110. sdfdsf

    was labasch?

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