Weg mit Schaden… Heroes, Flash Forward und andere Serien gecancelled

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Auch einstige Shooting-Stars sind nicht sicher vor dem Fallbeil. Joss Whedon ist es inzwischen ja fast gewohnt, dass seine Serien gecancelled werden, was im Falle von Dollhouse durchaus schade war. Weniger tragisch ist dagegen die neuste Meldung, das NBC sich von Heroes verabschiedet. Nach einer genialen ersten Season, dümpelte die Serie danach leider völlig im konfus bis mittelmässigen und ging selbst eingeschworenen Comicfans zuletzt mächtig auf die Nerven. Der Zeichner der US-Cartoonserie “Ctrl-Alt-Delete” brachte es so auf den Punkt:

Weniger Chance sein Potential auszuschöpfen hatte die Mystery-Serie Fast Forward – hier zog ABC die Notbremse und lässt die Serie nach kaum einer Staffel ohne die Chance einer Auflösung zurück.

Und auch einen Serienveteran hat es erwischt: Law & Order ist nach 20 Jahren und einigen Casts abgesetzt worden. Zumindest hatte diese Serie einen guten Run und ist jetzt vielleicht auch mal reif für die Rente. Genauso wie 24, das sein Willkommen ebenfalls etwas zu lange ausgereizt hat – Bush ist weg, da muss diese Neo-Con-Propaganda auch endlich abtreten.

Ebenfalls auf der Abschussliste: Die gerade gestartete Mystery-Serie “Happy Town” die trotz Sam Neil als bösem Wutz leider so spannend ist wie Nudelwasser kochen. Ein kruder Easy-Mix aus Twin Peaks, Northern Exposure und Harpers Island – nur leider ohne irgendeine interessante Story oder Spannung.

Was ich auf der Cancel-Liste leider vermisse ist der üble X-Files-Rip-Off “Fringe“, die ganze CSI-Kacke, Dauerlangweiler wie Bones, Lie to me, The Mentalist, die Oma-Krimis von Castle und Supernatural.

Eine Frage bleibt allerdings: Wieso durfte LOST eigentlich solange On-Air bleiben, wo die Autoren doch auch nach Staffel 1 so gar keinen Plan mehr hatten, was sie da eigentlich für einen Schrott verzapft haben?

Schwarzer Rauch, my ass. Ach ja: Der soll ja eine eigene Serie bekommen, wie mein Lieblingsnachrichtenmagazin neulich berichtete. Eine Sitcom.

In : Features, News

About the author

Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur u.a. für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreiche Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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127 Comments

  1. john

    motz mecker
    is ja schrecklich, soviel übellaunigkeit in einem beitrag

  2. Dax

    was habt ihr alle gegen Lost?
    Die serie ist einfach hochspannend und gut.

  3. gnah

    Ey Batz, halt doch einfach mal den Mund. Wenn Dir manche Serien nicht Arthouse-mäßig genug sind, dann geh einfach wieder Dogmafilme auswendig lernen. Fringe, Castle und Lost z.B. fahren seit Beginn ihrer Ausstrahlung Hammerquoten ein und nur weil Du nicht weißt, wie der amerikanische Serienmarkt funktioniert, mußt Du hier nicht so einen Unsinn ins Blog kotzen. Sorry, aber manche Artikel kannst Du Dir einfach sparen oder halt einfach ohne Meinung berichten.

    Die Absetzung der beschriebenen Serien samt Pickups in den Upfronts könnte man in einen wunderbar informativen Artikel verpacken. Aber nein, man darf ja einfach keine Möglichkeit auslassen die eigene Meinung rauszuposaunen, weil die ja der Weisheit letzter Schluß ist. So ein Bullshit.

  4. Michael

    Öy! Nix gegen Castle!

  5. reeft

    Nach deiner letzten Review dachte ich wir könnten mal Freunde werden.
    Danke, jetzt muss ich das nicht mehr befürchten.

  6. alican

    Die letzte Staffel von Lost ist großartig. Bei allen anderen hast du aber schon Recht.

    Aus Fast Forward hätte was werden können, aber irgendwie hat mir seit der ersten Folge an die Atmosphäre nicht gefallen und es blieb auch bis zur 11 Folge so, wo ich dann auch aufgehört habe. Ich weiß nicht genau was, vielleicht die Kameraeinstellung oder so, aber jedenfalls hatte ich schon daran erkannt, dass die Serie früh abgesetzt wird.

    24 wurde schon nach der ersten Staffel langweilig, Heroes habe ich nur geschaut, weil ich gehofft hatte, dass es wieder so spannend wird wie die erste Staffel.

    CSI muss STERBEN!
    Bei The Mentalist und House schlafe ich immer ein. Ersteres finde ich aber dann doch spannender als House.
    House muss auch STERBEN!

    Und wo wir noch bei diesem Thema sind.
    Ich trauere noch immer folgenden Serien nach:
    Veronica Mars, Life, Boomtown und Wo ist Brian D:

    HEIL ENTOURAGE! HEIL HBO!

  7. danker

    Schade schade :( schlechte News… 1.April ist leider vorbei?
    FF gefällt mir bisher ganz gut, und Heroes hatte auch sehr gute Ansätze, zumindest gefallen mir die beiden besser als Fringe.
    Die eben nachteilig nicht den Geschmack der Masse zu teilen :(

  8. Troy

    Danke Herr Batzman, sehr schön auf den Punkt getroffen.

  9. pascal

    Joss Whedon. Ohne “a”. Damit hat sich der restliche Beitrag doch sowieso disqualifiziert ;)

    Um FlashForward ist es mir nicht schade, das ganze Alkoholiker-Rumgeheule vom Anfang hat sowieso genervt, und mehr Charaktere als sie im Stande waren zu erzählen hatten sie sowieso (z.B. alle im Krankenhaus sind vollkommen irrellevant).

    “Fringe” hingegen hat wie ein doofer X-Files-Ripoff angefangen, und damit leider viele potentielle Fans verloren (die 1. Season war ja eigentlich sowieso eher ein einziger Pilot für die 2., richtige Season), aber mittlerweile ist es schlicht das beste Stück Science Fiction im TV. (Sogar besser als Matt Smith’s Doctor Who. Yes I said it). John Noble!!1 Das dürfte ja wohl reichen. Und in der zweiten Hälfte haben sie auch endlich die Monster-Of-The-Week-Plots verworfen und sich auf die epische Großhandlung konzentriert.
    Aber ich hoffe inständig, dass sie exakt noch eine 3. Season bekommen und danach weg sind, wohl definierte Enden, auf die man zusteuern kann tun allen Mystery-Sendungen gut. (sogar Lost, wobei die es halt durch ihre Planlosigkeit verhunzt haben. Es hätte so schön werden können…).

    Überhaupt sollten alle britisches TV machen. Miniserien! “Misfits” war so unendlich besser als Heroes, vor Freudentränen habe ich eigentlich nichts davon mitbekommen.

  10. pascal

    Und bei Castle ist die Handlung doch sowieso egal. Das schauen nur Browncoats um vielleicht irgendwo eine Firefly-Referenz zu erhaschen. (OMG die Halloween-Folge!!1)

  11. killknopf

    Ich stimme zu, soviel sinnloses Rumgebashe in Richtungen, die’s bei näherer Betrachtung nicht verdient haben machen die Nachricht, die doch eigentlich als Newsflash gedacht war, zum Ärgernis.

    Ich bin kein Fan der genannten Serien, Lost finde ich persönlich sogar etwas albern, aber ich weiß, dass diese Meinung nicht wirklich haltbar ist, wenn ich mich mal näher mit Lost auseinandersetzen würde.

    Macht leider immer weniger spaß, diesen Blog zu lesen. Da wird einfach zu oft blindes niedermachen mit eine Meinung haben verwechselt.

  12. Martin Sane

    Wurde ja schon alles gesagt: John Noble in Fringe ein Gott, die gesamte Serie hervorragend.
    Die ersten beiden Lost-Staffeln genial, danach so lala, die letzte (6.) Staffel ist überraschenderweise wieder klasse.
    Batzman mag JJ Abrams nicht.
    CSI ist natürlich ganz schlimmer Scheiss, taugt aber im Fall von CSI Miami wenigstens als Comedy. Niemand hat so herrlich lächerliche Oneliner, steht in so dramatischen Posen am Fenster und setzt sich die Sonnenbrille nachts so galant auf und ab wie Horacio Kane.
    Martin mag Jerry Bruckheimer nicht.

  13. Teo

    Um Flash Forward ist es echt nicht schade. Die Serie langweilt ab der ersten Folge. Die erste Staffel von Heroes war tatsächlich die stärkste. Mich ärgert nur ein bisschen, dass es kein richtiges Ende geben wird. Dass Law & Order und 24 endlich abtreten wird Zeit, sie hätten CSI und co. gleich mitnehmen sollen. LOST ist seltsam. Nach der ersten guten Staffel wurde es etwas langweilig, aber die letzten Folgen, die ich gesehen habe, waren so abgedreht, dass es fast schon künstlerische Züge annimmt. Ist eben Geschmackssache.
    Fringe mag ich auch, aber besser als Dr. Who ist es niemals. Wieso gibt man Letzterem eigentlich keinen ordentlichen Sendeplatz in Deutschland? Torchwood, was wesentlich schlechter ist, lief doch bei RTL 2 ganz gut.

  14. Jens

    Ich bin ganz froh, daß es ganz klassische Serien wie Mentalist und Castle noch gibt. Die kann man ganz in Ruhe jede Woche anschauen, ohne gleich vor lauter Spannung zum torrent zu greifen, weil der Cliffhanger zu krass ist. Lass die ruhig mal leben, die haben schon ihren Sinn.

  15. Mam - Goku

    Um Flash Forward find ich’s echt schade – vor allem, wenn es tatsächlich nicht ordentlich aufgelöst werden sollte…
    Ansonsten wurde Heroes tatsächlich immer schlechter, ich bin irgendwann in der dritten Season ausgestiegen, und habe nicht wirklich das Gefühl, was verpaßt zu haben; Fringe ist einfach nur gräßlich, Dr Who kann ich überhaupt nichts abgwinnen. Jens hat meine absolute Zustimmung Castle und gerade The Mentalist sind harmlose Serienkost, die man sich getrost ansehen kann. Die beste Serie ist sowieso “Spartacus – Blood and Sand”!

  16. jarod1701

    Fringe ist mittlerweile richtig gut. Teilweise sogar besser als X-Files weil nicht so arg mystery-behaftet.
    Bones, The Mentalist und Castle sind ziemlich witzig, CSI dagegen ist aber tatsächlich zum k**zen…

  17. Anmerkungsmann

    Die Antwort auf die Frage, warum Lost so lange on air bleiben durfte: Weil es in den USA bei Erstausstrahlung + VOD immer min. 10 Millionen Menschen gesehen haben, es sich wie geschnitten Brot in die ganze Welt verkauft hat (dank internationalem Cast), massenhaft Merchandise- Artikel umgesetzt wurden und die DVD- Verkäufe so erfolgreich waren, dass sie praktisch das Vertriebsmodell von Fernsehserien neu erfunden haben.

    Und das trotz der ganzen “Kacke”, die die Verantwortlichen verzapft haben. Irgendwie krass.

  18. Anmerkungsmann

    Die Frage, warum Lost so lange on air bleiben durfte ist relativ leicht beantwortet: Weil es in den USA bei Erstausstrahlung + VOD immer min. 10 Millionen Menschen gesehen haben, es sich wie geschnitten Brot in die ganze Welt verkauft hat (dank internationalem Cast), massenhaft Merchandise- Artikel umgesetzt wurden und die DVD- Verkäufe als erste so erfolgreich waren, dass sie praktisch das Vertriebsmodell von Fernsehserien neu erfunden haben.

    Und das trotz der ganzen “Kacke”, die die Verantwortlichen verzapft haben. Irgendwie krass.

  19. chrisse

    Oh noes, nicht Law & Order :(((
    War immer ein Unterhaltungsgarant wenn wirklich nur Scheiße im TV lief.

  20. Hans

    Widerspruch bei “lie to me” und “the mentalist” . Diese Serien leben von dem Charisma ihrer Darsteller und haben durchaus clevere Stories. Sollte man natürlich in englisch schauen. Ist doch schön dass es noch Serien gibt ohne Soap-Opera-Elemente (wie sie beispielsweise bei House mittlerweile an erster Stelle stehen) und künstliche Mysteries.

  21. Tino

    Nix gegen Supernatural!!! Da sind einige nette Horrorhighlights dabei. Buffy für Erwachsene.
    Ich kann die Staffeln nur jedem empfehlen.

  22. blablub

    The Mentalist ist großartig, Castle solide Serienkost mit mit Captain Reynolds Bonus und Supernatural ist auch super!
    Beim Rest kann ich Batz größstenteils zustimmen, trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl er hätte für diesen Artikel einfach mal die Fernsehzeitung aufgeschlagen, alles aus der Sparte “Serie” abgetippt und noch jeweil ein “is auch scheisse” zugefügt.
    Ist ja auch alles voll Mainstream, das Zeug das im TV läuft…

  23. Mozzerino

    Da ich gar nix davon gucke, ist es mit gottseidank völlig egal.

    Gehört heutzutage schon eine Menge Enthusiasmus und Kritikerlob dazu, dass ich mal in eine dramatische Serie einsteige.
    Allerdings habe ich gerade mit BREAKING BAD angefangen und die ersten paar Folgen waren wirklich sehr gut. Da werde ich mal dranbleiben.

  24. Julian

    Du tust Supernatural unrecht. Fängt halbwegs cheesy an, verliebt sich dann aber in seine eigene Cheesyness und zelebriert das Augenzwinkern wo’s nur kann. Nimmt sich spätestens ab Staffel 4 kaum noch selbst ernst.

  25. Arno Nym

    Lost mag ich gern und freue mich in zwei Wochen die finale Staffel an einem Stück zu schauen. 24 war in den Semesterferien auch immer für unterhaltsame (fast 24) Stunden gut, auch wenns natürlich auch übelst ausgelutscht war.

    Von Fringe hatte ich als X Phile mal den Piloten gesehen und mir dann vorgenommen der Serie keine Chance mehr zu geben. Inszenierten die X Files irgendwie immer mit einem Augenzwinkern und Humor die im Grunde absurden Vorfälle war das alles viel zu ernst. Da half auch der verrückte Wissenschaftler nicts.

    Heroes hat mich irgendwie nie wirklich interessiert.

    Na ja, das US Free TV ist viel zu langweilig. Da schau ich lieber nochmal alte HBO Serien wie Sopranos, Deadwood, Six Feet Under oder Rome…
    Das aktuell auf HBO angelaufene Treme sieht auch stark aus und wird sicher auch mal geschaut und bald kommt mit Boardwalk Empire ein potentieller Klassiker.

  26. Marcus

    Fast Forward wurde gecancelled! NOOOOOO!
    Um Charlotte Roche tu…. oh warte – knapp 10 Jahre zu spät.

    Heroes war lange überfällig. Gott war die Serie beschissen geschrieben, und die erste Staffel war keineswegs genial. Das Staffelfinale war eines der langweiligsten das ich je gesehen habe.

    Zu Fringe wurde schon alles gesagt und es reichen hier tatsächlich zwei Worte: John Noble.

    Im Übrigen geht mit Lost diesen Sonntag in den Staaten die größte Serie unserer Zeit über die Zielgeraden. Und verglichen mit anderen Serien ist Lost verdammt gut und konsequent geschrieben – man muss sich natürlich darauf einlassen; Lost ist komplex und man kann eben nicht mal eben mittendrin einsteigen oder nur jede dritte Episode schauen. Im Gegensatz zu FlashForward, das ja tsächlich mal als Nachfolger-Show gehandelt wurde, hat Lost eben auch – und darüber definiert sich die Serie im Endeffekt – Charaktere, die gut geschrieben und dargestellt sind, und mit denen die Leute tatsächlich mitfühlen. Ich bin jedenfalls enorm froh die Reise mitgemacht zu haben.

  27. noyse

    Also mir gefällt Fringe und Lost und auch FlashForward. Heroes fand ich von Anfang an albern und CSI:NY oder Miami ist doch nix anderes als Inga Lindström in Krimi – immer das gleiche Schema und HC guckt immer dämlich aus der Wäsche, selbst überrascht den fall gelöst zu haben ;)

    Mir hat auch (leider) Invasion und vanished gefallen die auch ohne Auflösung nach der ersten Staffel absetzt wurden.

    Solange immer noch ab und zu Lars von Triers geister wiederholt werden ist alles okay :) (tatsächlich ist auch die Stefan König Adaption für die USA gar nicht mal so übel)

  28. JMK

    Das Post kann man so nuterschreiben, Fringe ist in der Tat ein ganz übles Machwerk, die Darsteller unter aller Sau, die Umsetzung eine Katastophe und die Stories teilweise unverhohlen bei Akte X geklaut. Flash Forward fing gut an, ließ aber schon nach Folge 5 sehr stark nach und konnte keine Stringenz mehr aufweisen.Bones ist in Ordnung, oder besser wäre in Ordnung, wenn die Serie um 1988 on air gegangen wäre.

  29. Batzman

    @pascal

    Tz, das ich als Buffyianer Whedon konsequent falsch schreibe ist wirklich nicht zu entschuldigen ;)

    Was Fringe angeht, da hab ich die halbe erste Staffel geschaut und neulich aufm Wondercon noch zwei aktuelle Folgen – die mich aber alle nicht so richtig umgerissen haben und immer noch wie X-Files ohne Charme wirkten. Okay der demente Opa ist eine coole Figur, aber die beiden Hauptdarsteller haben soviel Charisma wie Linseneintopf.

    @blablub

    Nö, ich hab die Serien zu denen ich mich äussere alle selbst begutachtet – wenn ich wirklich das gesamte Fall-Lineup kommentieren wollen würde, wäre die Liste deutlich länger.

    @Jens

    Diese ganzen “normalen” Serien, bei denen man ruhig mal die Hälfte der Staffel verpassen kann ohne Verständnisproblem zu bekommen, langweilen mich inzwischen extrem Genau wie die meisten Sitcoms.
    Ich find es auch immer wieder erschreckend, dass man zB bei House, mit dem sehr geschätzten Hugh Laurie ganze Staffeln auslassen kann und trotzdem sofort wieder reinkommt – weil einfach sowenig passiert. Selbst eine eher simple Serie wie White Collar hat mittlerweile einen B-Arc der die ganze Serie etwas spannender macht.

    @Julian

    Supernatural… naja okay kann man gucken, aber es ist schon meist recht zahm und erinnert mich immer an diese Goosebumps-Kinderhorrorserie. Da fand ich im Direktvergleich Surface deutlich witziger.

  30. Claas

    Sehr schade für FLASH FORWARD.
    Nur noch eine Folge bis zum Staffel-Finale in den USA und die Serie hat wirklich ihren Reiz. Klar – SciFi Mumpitz, aber geil.

    Come on – LOST ist super. Hinrissig aber super.
    Und ich bin überzeugt, dass sie von Staffel 1 genau den Plan hatten wie das Ding endet. Jeder der wirklich die letzte Staffel auch schaut wird mir zustimmen. Das Prob war denke ich, dass die die Mittel-Staffeln zu sehr gestreckt hatten.
    Am nächsten Sonntag werden wir wissen wie es ausgeht!

  31. Marco

    Also Supernatural mag ich eigentlich ziemlich gern. Fringe finde ich teilweise aber auch ganz furchtbar, weil selbst ich, mit meinem fehlenden Abschluss in Physik, Mathematik, Biologie und anderen naturwissenschaftlichen Fächern, erkenne, dass das Meiste da wirklich Quatsch ist.
    Fast Forward genauso… die ersten Folgen waren höchstens Okay, aber die Serie schafft es einfach nicht, mich zu packen, was schade ist, weil zumindest die Idee doch ganz nett ist…
    Anstatt sich ständig neuen Mist auszudenken und alten Mist, der mal gut war, aufzuwärmen, könnten sie doch mal alten Mist, der wirklich gut war, weiterführen. Firefly zum Beispiel. Einfach mal so.

  32. Bongomandrias

    Hm, also ich stecke bei LOST immer noch in der dritten Staffel. Mein Gott, ist diese Staffel langweilig. Die ersten beiden waren ja genial, aber danach hatt ich keine Lust mehr. Müsste mir eigentlich nur noch die letzte Folge der dritten Staffel anschauen, aber selbst dazu fehlt mir die Lust. – Hoffe dass die folgenden Staffeln besser werden. Hätte Bock drauf, wenns wieder richtig fesselnd wird. Momentan tut sich da für meinen Geschmack aber gar nichts.

  33. 166mhz

    “Because I WAS LOADED, okay!?”

    Flash Forward war schon nach einigen Folgen nur noch mit ganz viel Analgetika zu ertragen, so übel die Schauspielerleistungen, so hingerotzt und konzeptlos die Drehbücher.

    Was Fringe betrifft, wäre ich da auch eigentlich potenziell Fan. Das Problem: Die Schauspielerleistungen sind unter aller Kanone (ausgenommen Prof. Walther), Frau blonde Agentin kann nur zwei-drei facial expressions. Und dem ganzen fehlt, wie hier bereits gesagt wurde, eindeutig eine Portion feine Ironie. Die ist, wenn man Sci-Fi-Nonsens verkauft, eigentlich nie falsch.

    Und Lost: Da werden doch jetzt nur noch die letzten verbliebenen Hardcore-Fans abgefüttert. Ab der 3 Staffel war das eigentlich nur noch ärgerlich.

    Insofern: Wo Motzen und Meckern angebracht ist, darf man auch gerne mal motzen und meckern…:)

    Wer gute Serien sehen will, schalte dieser Tage bitte bei AMC ein.

  34. Svennö

    Krass, kann ich so komplett unterschreiben. Dafür bekommt Chuck eine vierte Season, yeah!

    Und Dollhouse….was da ab spätestens Mitte der zweiten Staffel abgezogen wurde…WOW!

    Bei Heroes musste ich mich irgendwann zwingen, weiterzugucken in der Hofnung, dass da die alte awesomeness wiederkommt. Das hab ich bei Lost aber schon in der 2. Staffel aufgegeben….so eine verschwurbelte Kacke…

    Ich mag keine billigen Serials mit Fall der Woche mehr sehen, Joss Whedon hat einfach gezeigt, dass es auch anders geht.

    Oh, und nur um noch eine coole Serie zu nennen:
    Veronica Mars

    Hätte aber nicht gedacht, dass hier jemand CTRL+ALT+DEL liest ;)

  35. Blubber

    Hier ist es um keine Serie wirklich schade, meiner Meinung nach.

    Flash Forward war eine geile Grundidee, und wie ich den ProSieben Teaser gesehen habe wollte ich auch unbedingt den pilot sehen und habs dann auch gesehen . Und auch Folge 2 und 3 aber spätestens da war dann die Grundidee ausstrapaziert und ich hatte keinen Bock mehr

    Bei LOST bin ich bei der hälfte der zweiten Staffel ausgestiegen . Ich hab einfach nicht die Muße mit so einen Story- Kabelsalat ohne Meherfachsteckdose anzutun

  36. nixx

    @ #19 mezzorino
    Breaking Bad rocks. Besonders ab Staffel 2.
    Lade gerade 3.09 runter und kann es kaum erwarten. ImO wirklich eine der besten Serien zur Zeit.

    Und zum Thema Abrams: Was kann der denn? Viel andeuten? Suspense ist, wenn der Schrecken beim Zuschauer stattfindet. Wenn ich mir eine Handlung selber zusammenspinnen muss, was soll das sein? Cloverfield, my Ass.
    Bin gespannt, ob der Lost beendet, ohne dass mann sich ein brutales Facepalm geben muss.
    Das einzige, was ihm gelungen ist, war Star Trek. Was aber auch nur folgerichtig ist: Die herkömmliche Storyline verwerfen und schon hat er was er immer brauchte: Ein ganzes Universum schafft Raum für Andeutungen und leere Versprechungen, und am Ende wird kein wirklicher Film mehr gedreht.

  37. Marcus

    nixx:
    JJ Abrams hat mit Lost gar nichts mehr zu tun: die Serie wird von Damon Lindelof und Carlton Cuse geschrieben, Abrams am Piloten beteiligt und war noch eine Weile als Produzent bei der Serie – aber an dem Finale wird er keinen Anteil haben.

  38. Stadtschreier

    Also FF habe ich auch nach einigen Sendungen nicht mehr angeschaltet, hat mich überhaupt nicht gefesselt. Aber ich stimme bei Castle, Bones und Fringe nicht zu. Das sind alles sehr gute Serien. Vor allem Fringe wird von Mal zu Mal spannender. Castle und Bones sind zwar leichte Kost, dafür aber immer gut inszeniert und voller toller Schauspieler.

  39. gnah

    War ja klar, dass mein Kommentar nicht freigeschaltet wird. Zuviel Kritik ist auch schlecht fürs Gemüt. Ganz schwache Vorstellung hier mittlerweile.

  40. Batzman

    @gnah

    Auch wenn du es kaum glauben magst: Wir haben auch noch was anderes zu tun, als Kommentare freizuschalten. Und über deinen Umgangston reden wir dann auch nochmal, ehe du das nächste mal in hier in die Kommentare brichst, ja?

    @marcus

    Ich hab Lost lange Chancen gegeben und war in der ersten Staffel wirklich ein Fan, was mir die Serie bis Ende Staffel 3 aber gründlich ausgetrieben hatte. Es fehlte wirklich der Masterplan und dieses Konzeptlosigkeit in der auch schonmal Rollen auf die viel Erzählpotential verschwendet wurde rausgeschrieben wurden, weil die Darsteller besoffen Auto gefahren sind, zeigt deutlich wie unwichtig die Story im Endeffekt war. Die Darsteller sind gut, aber was sie da spielen mussten hatte mit glaubwürdiger Charakterentwicklung oft nicht mehr viel zu tun. Und der Moment in dem der schwarze Rauch auftauchte hat für mich wirklich jede Hoffnung zerbrechen lassen, das LOST doch noch mal die Kurve kriegen könnte…

  41. ScheichHabib

    haha…mein Kommentar wurde gelöscht weil ich Batz´ Beitrag “schnuffig” genannt habe

  42. Paul

    der schwarze Rauch ist doch schon im Pilot aufgetaucht!

  43. SuppenkaZper

    So lange Breaking Bad nicht ohne ein furioses Finale abgesetzt wird, bin ich eigentlich zufrieden. Beide Staffelfinale (mehrzahl von Finale ? Anyone?) waren meiner Meinung nach großartig. Ich möchte ein Breaking Bad Special hier auf FFF schaut das hier keiner? :P
    Meine Meinung zu Lost habe ich letztens erst kundgetan, da war ich nach der ersten Staffel raus und Fringe will ich jetzt mal versuchen, da alle Meinungen dazu irgendwie extrem ambivalent sind.. entweder “Bullshit” oder “großartig”

  44. Ben

    Ich habe generell das Gefühl, viele Serien funktionieren spätestens nach der zweiten Staffel nicht mehr, grade die mit staffelübergreifenden Handlungssträngen. Lost, Dexter, Heroes, House, Galactica, 24… die Figuren sind komplett ausgeleuchtet, alle Ideen erzählt, aber Publikum und Produzenten schreien nach den nächsten Staffeln, also schreibt man sich irgendetwas zusammen und versucht mit mäßig glaubwürdigen Wendungen zu vermeiden, die Stories der ersten Staffeln plump zu wiederholen.

    Mehr Mut zu einem stimmigen Ende würde vielen Serien sehr gut tun.

  45. Marcus

    @Batzmann

    Gut, die dritte Staffel hatte eindeutige Schwächen – gerade der Mini-Arc zu Beginn der Staffel – ich wusste auch lange Zeit nicht wo sie damit hinwollten – allerdings haben es dann die letzten paar Folgen und das Staffelfinale eindeutig rausgehauen – Folgen, die auf bekannten Fan-Seiten immer noch als einige der besten Folgen der Serie angesehen werden. Gerade aber Charakterentwicklung war in der dritten Staffel iirc großartig – gerade im Bezug auf Locke und Sawyer ist enorm viel geschehen, Ben und Desmond/Charly fand ich ebenso großartig, generell hat mir der zweite Teil der Staffel enorm zugesagt. Lost hat aber generell das Problem, dass der Anfang der Staffel immer etwas zäh ist und zum Ende hin eine Bombast-Episode nach der anderen rausgehauen wird.
    Was der Serie aber extrem gut getan hat, war dass mit der vierten Staffel klar war, dass nach der sechsten Schluss sein wird. Und nach den Hängern in der zweiten und dritten Staffel hat Lost ordentlich zugelegt, was sich jetzt, zum Ende der Serie – zumindest für mich – auszahlt; ich bin emotional involviert und will vor allem wissen wie es für die Charaktere ausgeht – die Story ist in dem Fall nur ein Vehikel, eben ein Mittel um den Charakteren Motivationen zu geben und sie in bestimmte Situationen zu bringen, weswegen ich auch einige Ungereimtheiten in der Story verzeihen kann – man kann allerdings schon deutlich sehen, dass ab Staffel 4 das Ende eingeleitet wurde und man seitdem konsequent darauf hingearbeitet hat.

    Im Bezug auf die Lost DUI’s – größtenteils waren es tatsächlich eher zeitlich begrenzte Verträge oder die Wünsche der Schauspieler aus der Show geschrieben zu werden iirc – auch wenn online immer gern darüber gescherzt wurde, dass jemand bald ohne Job ist, sobald ein Party-Foto aufgetaucht ist.

    Nach nächster Woche werde ich aber die alten Staffeln noch einmal herauskramen und sehen ob sich meine Meinung auch dann noch bestätigt.

  46. Danster

    So gern ich diese Seite hier auch lese, aber diese “Beiträge” von Batzman nerven so langsam richtig.

    Toppt zwar nicht die absolute Krönung des Schwachsinns von ‘Taken/96 Hours’ in “The Horror: Die schlimmsten Filme 2009″, aber ist sehr nah dran.

    Bisschen weniger Mitteilungsbedarf wäre klasse…

  47. Jaco

    Also um FF find ich es sehr schade, weil sich gerad in der zweiten Staffelhälfte das Potenzial der Serie in absolute Awesomness entwickelt hat :/ Und das die Drehbücher von FF hingerotzt und planlos sein sollen, ist einfach nur falsch beobachtet. In der ganzen Staffel steckt ein ziemlich clever durchgezogener Plan. Dinge die in der ersten hälfte der Staffel sinnlos erschienen, entpupen sich in der zweiten hälfte als wichtige Puzzelteile. Auch die Charakterentwicklung ist recht stark und vorallem konsequent.
    Hier im Blog haben einige einfach 1 bis 2 Folgen zu früh abgeschaltet ^^

  48. mcrigby

    hier wird sich zu viel über die falschen sachen aufgeregt. scheiß auf lost oder ff, law & order wird abgesetzt verdammt!

  49. zero_content

    erstmal ‘n büschen lost bashing:
    wer lost guckt frisst auch kleine blumen!
    wer nicht kommen will soll nicht mit dem pudern anfangen!
    es ist bezeichnend,das saturierte weisse lost gucken,während in afrika…

    ich bin mittlerweile so weit,die güte einer serie nur noch an der attraktivität der weiblichen neben/hauptrolle zu messen.
    deshalb sind castle (Stana Katic) und fringe (Anna Torv) voll der hit!
    und natürlich bionic woman (Katee Sackhoff)!
    p.s.
    diese regel gilt nicht für lost (trotz Evangeline Lilly-s.o.)
    p.p.s.
    bohaa-war lost scheisse!

  50. The Director

    Das Schlimmste von allen ist “Numb3rs”. Welches Recht nimmt sich die Serie hierzulande zu laufen? Die “Coolness” der “Mathegenies”, die die “Matrix” eines Brands ausrechnen? Fuck this!

  51. zero_content

    @48 the director
    danke,dass du mir hier zustimmst(keine heisse darstellerin)
    genauso scheisse ist deshalb auch lie to me!

  52. Katharina

    Ohja, Fringe ist echt mal überfällig… Habe der Serie wirklich eine Chance gegeben, über bestimmt 3 Folgen lang. Aber bei so langweiligen Charakteren kein Wunder. Gesehen und gleich wieder vergessen.

  53. Dominik Jungowski

    FlashFoward hat leider das Problem, dass bis einschließlich Folge 9 viele Füllerepisoden dabei sind, ab Folge 10 gehts aber eigentlicht gut ab. Schade drum :(

  54. Rub

    Könnt ihr mit dem Lost-bashing nicht wenigstens bis Montag warten? Mit dem Finale steht und fällt doch die komplette Serie – Wenn Darlton alles richtig machen freu ich mich schon auf Eure Kommentare zum BESTEN FINALE, sowie der BESTEN SERIE ALLER ZEITEN! Aber wenn ihr eure Meinung dann kommende Woche schlagartig ändert, habt ihr zumindest den Vorteil, euch dann alle 6 Staffeln hintereinander reinziehen zu können und nicht jedesmal fast ein Jahr drauf zu warten…

    Achja, FlashForward is (war) echt fürn A ;-)

  55. Svennö

    Wie, guckt hier sonst keiner Chuck?!

  56. indiefreak

    Ich bin ja generell auch der Meinung, dass zu viele Serien, ihr Ende zu lange hinauszögern. Allerdings ist es SEHR SEHR schade, dass eine so geniale Serie wie Flash Forward gleich abgesägt wird, ohne ein verdientes Ende…

    Wenn Serien schon nach der ersten Staffel enden, dann bitte nicht min nem Cliffhanger (ich wüsste auch heute noch gerne, wie Fastlane zu weitergegangen wäre, erinnert sich überhaupt noch jemand an die Serie???)

  57. Hans

    Klar kiek ick Chuck! Chuck und Big Bang Theory, was gibts schöneres?

  58. Martin

    Dafür gibt’s von Treme ‘ne zweite Staffel. :-)

  59. Moe

    Fringe sticht zur Zeit bei mir sogar ein wenig Lost aus. Mit ihrem Setting können die einfach hervorragende, pulpige SciFi Storys erzählen und Walter Bishop ist ein (der mehrere ;) genialer Charakter für den nicht weniger genialen John Noble.
    Ansonsten ist es nicht schade um Heroes und erst recht nicht um FlashForward. FF hat gut gezeigt wie man eine Geschichte nicht erzählt.
    Bei Law&Order werde ich die Titel-Musik vermissen.

  60. Matze

    “‘Fringe hingegen hat wie ein doofer X-Files-Ripoff angefangen, und damit leider viele potentielle Fans verloren (die 1. Season war ja eigentlich sowieso eher ein einziger Pilot für die 2., richtige Season), aber mittlerweile ist es schlicht das beste Stück Science Fiction im TV.”

    signed :)

  61. andreas

    lol @ batz… das war ma nix. ich glaub ihr baut lost bashing nur ein, um quote zu erzielen. da ihr euch ja anscheinend nicht damit auseinandersetzt, weil es beliebt ist, kommen ständig irgendwelche vorurteilhaften annahmen die völlig ins lächerliche / leere laufen… was wiederum auf ein abrams bashing zurückzuführen sein könnte, den mögt ihr ja irgendwie auch nicht… großartig.

  62. andreas

    ps: wer lost konzeptlosigkeit vorwirft, hat einfach mal keinen plan. natürlich gabs schlabberige handlungsfäden,aber gerade mit der letzten episode wird nicht aus spass der bogen zur ersten gespannt (weißes licht, hatch, weiß schwarz usw.). klar gabs improvisation, aber diese haltlosen unterstellungen aus gefährlichem halbwissen sind einfach hirnrissig

  63. K

    “Lost” ist schräg aber spannend.
    “Supernatural” gefällt mir als Mystery-Comedy recht gut.
    “Fringe”….pah! Nichts geht über Akte X!

    Hatte gerade vorhin beschlossen, mir “Flash Forward” zu schenken; irgendwie fehlt da der Schwung…. Schön, dass diese Entscheidung noch untermauert wird.

  64. Felix

    Wirklich treffen kann mich nur FlashForward. Ich fand die Serie großartig, toll gemacht. Law&Order hab ich einige Zeit auf Englisch geguckt, fand ich aber nicht so prickelnd.

    Solange mit Chuck die beste Serie (jedenfalls momentan) noch weiterläuft, ist für mich aber alles in Butter.

  65. buzz

    Dämliche Diskussion wo jeder seine Serien verteidigt. Allerdings ist der Thread auch alles andere als objektiv.

  66. AgentCarltonDial

    Offtopic: wenn ich noch einmal “hab ich auf englisch gesehen” oder “muss man auf englisch schauen” lese fahr ich persönlich jeden internetknoten in deutschland ab und schlag die teile zu klump…mittlerweile wissen alle das ihr fremdsprachenkentnisse habt und serien im ot schaut, applaus!

    Topic: um law & order ist es wirklich schade, auf die spin-offs kann ich zwar auch gut verzichten, family guy hat das wunderbar parodiert mit der fahrstuhleinheit, aber die hauptserie war einfach gut gemacht und eine nette abwechslung zu den ganzen super thriller serien der 00er.

    achja, und warum wurde eigentlich boston legal eingestellt? die sendung war wirklich einfach gut, natürlich nur in englisch!

  67. stb247

    Ich hab LOST fünf Staffeln die Treue gehalten, auch als absehbar war, dass keiner einen Plan hatte, bzw. der “Plan” sich als bescheuerte Sci-Fi-Spielerei rausstellte.

    Aber mit der 6. Staffel haben sie es endgültig verkackt. So eine Grütze… das können die letzten 3 Folgen auch nicht mehr gutmachen…

    House kann ürbigens so lange weiterlaufen, wie er will. Ich mag die Serie immernoch, zumal die vor 3 Staffel es gewagt haben und einen Großteil des regulären Casts zu ersetzen. Leider haben die ollen INternetfans so laut geheuilt, dass die alten dann wiederkamen, aber troztdem. Für mich funktioniert die Serie immer noch.

  68. Hans

    @AgentCarltonDial:

    Darum gehts nicht. Die meisten Serien sind nunmal schlecht synchronisiert. Man kann aber natürlich auch jedem erstmal das Schlechteste unterstellen. Und jetzt gute Reise.

  69. AgentCarltonDial

    natürlich sind die snychros meist nicht das gelbe vom ei und selbst wenn sie gut sind geht einiges verloren aber diese o-ton mafia in allen ecken und enden des interwebs geht mir gehörig auf den nerv, und da der thread sowieso von anfang an offtopic war dachte ich das wäre eine schöne gelegenheit mal ein wenig zu flamen…let the flamewar begin!

  70. Hans

    alles klar: doofnase! (davon erholste dich eh nicht so schnell)

  71. AgentCarltonDial

    verflucht, das ist ein harter schlag ins gesicht, fast schon ehrverletzend, das schreit eigentlich schon nach der staatsanwaltschaft, stgb und so, doofnase, wenn man da jetzt noch mit den gottschalk / krüger filmen argumentiert spricht einem bestimmt jeder richter ein schmerzensgeld im hohen sechsstelligen bereich zu, doofnase, heftig.

    damit das hier nicht ausartet ein kleines zitat aus den fantastic four filmen: flamme aus!

    (btw: zum thema synchro, es geht nichts und ich meine rein garnichts über die polnischen bzw. russischen synchros wo eine person alle charaktäre und den erzähler im off spricht, das ist wahre und große kunst)

  72. JackTower

    @Batzman

    Nun hast du jegliche Glaubwürdigkeit mir gegenüber verloren.
    Mich würd mal interessieren wie alt du bist.
    Ü40 muss es wohl sein.
    Ich bin noch keine 30 und verteufel schon viel neues Zeug.
    Aber bei dem was du hier alles schlecht findest frag ich mich was du hier machst. Das is wohl das falsche Hobby.

  73. Marcus

    Man könnte ja auch Untertitel bringen und die Stimmen Original lassen (wie es in fast jedem anderen Land gehandhabt wird), aber dann kriechen ja die ganzen Sprach-Nazis aus ihren Löchern und bringen Argumente die die französische Sprachpflege als guten, aber inkonsequenten Ansatz zurücklässt.

  74. Hans

    Man könnte auch im deutschen Fernsehen in OT über die zweite Tonspur bringen.

  75. Bouncy

    Nice. Erst über zum Teil gute Serien herziehen und dann “Ctrl-Alt-Delete” bringen. Eigentor par excellence.
    Obwohl, die wenigen die mir bei deinem Feldzug leid tun sind “Law & Order” und “Supernatural”.
    Und solange “Dexter” mir erhalten bleibt scheiss ich auf alles :)

  76. zero_content

    @ 52 hans

    ich kann mit solchen 08/15 rundgesichtern nichts anfangen.
    und wenn ich ne polizeiserie sehen will,in der der fall durch gucken gelöst wird, sehe ich mir Criminal Intent mit de ofrino(oder so) an:
    er:sie haben einen kleinen schwanz
    verbrecher: ich hab keinen kleinen schwanz! ich habe sie alle umgebracht-ALLE-umgebracht!
    so geht gute polizeiarbeit.

  77. The Nephilim

    Die beste Serie ist doch immer noch The Shield!!!

  78. Jan

    @ all die O-Ton Fetischisten, insbesondere Marcus:
    Wenn man keinen Wert auf O-Ton im Fernsehen legt trotz großzügigem Zugestehen von deutschen Untertiteln eurerseits (Danke! Vielen Dank! Soviel Großmut und Toleranz bringt nicht jeder auf!) ist man also ein Sprach-Nazi???
    Hallo? Jetzt gehts ja wohl los? Diese Argumente der Sonderschüler für Arme sind ja das letzte. Es ist schön das du absolut alles verstehst, auch weil die Originalstimmen ja immer besser sind (glaubst du das wirklich. House im Original und House im Deutschen sind 2 Welten! Ich persönlich ziehe allein von der Stimme her die deutsche vor! Oder auch Jean Luc Picard usw – aber Geschmackssache) und alle Sprüche und Witze so cool im Original sind. Und all die anderen 70 Mio Leute im Land, die es nicht verstehen haben dann die Untertitel – danke für deine Zugeständnisse an das gemeine Volk!
    Erstens, wenn du als “schlechtes” Beispiel die franz. Sprache bringst, kannst du als Gegenbeispiel nicht die anderen Länder bringen. Insbesondere wenn es so schlecht gemacht wird wie in Polen oder Russland.
    Und dann, was machst du bei nichtenglischen Serien/Filmen? Verstehst du die auch oder verzichtest du da auf dein gottgegebenes Recht auf O-Ton? Viel Spass bei pokemon und Co. Oder hol dir da die englische Synchro – die iat ja auch so cool.

    Wer die Serien im Original mag soll sie auch gerne so schauen – per Stream, DVD, was weiß ich. Das ist heute technisch kein Problem und für jeden relativ problemlos realisierbar. Aber zu verlangen, das alle das gefälligst auch zu tun haben ist Arroganz sondersgleichen. Fernsehen wird nunmal nicht nur von kosmopolitischen Übermenschen konsumiert, sondern auch vom Rest der Bevölkerung, die ebenfalls was verstehen wollen.

    Und abschließend – eine bescheidene Serie mit mieser Handlung wird auch durch eine Synchronisation weder abgewertet noch gerettett – außer man heißt im letzteren Fall Rainer Brandt und leitet die Synchronisation!

  79. stb247

    If it’s war you’ll want, it’s war you’ll get!!!

    Es wird zu wenig Zeit und Geld in gute Synchronisation investiert. So. Basta. Ende!

    Darauf kann man es runterbrechen. Und da kann keiner widersprechen. Wenn der größte Gig des Jahres 2009 für den dt. Fox-Mulder-Sprecher nur 2000,- Öcken abwerfen soll, dann weiß ich aber, wie sehr er sich Mühe gibt (oder eben nicht, weil er ja ersetzt wurde).

    Und richtig übersetzen kann auch kein Schwein. So isses nu mal! Da gehen Witze unter, oder sogar ganz normale Konversationsfetzen. Da darf man doch wohl drüber meckern. Nein, das muss man sogar! Und da darf man dann auch mal anmerken, dass die Untertitelidee keine schlechte ist. Wenn ich mich nach den Millionen Deppen richten müsste, die damit ein Problem hätten, dann müsste ich mich ja auch jede Woche auf Wetten dass… und Co freuen. Tu ich aber nicht. So.

    Es gibt wohl einen viel wichtigeren Grund für die Anit-Untertitel-Haltung der dt. Sender und das sind die Rechte. Die wären nämlich erheblich teuerer, würde man die Originaltonspur dazukaufen. Technisch machbar wäre eine zweite English-Tonspur nämlich inzwischen schon. Nur eben auch kostspieliger.

    Ach ja, und hier Rainer Brandt zu zitieren spielt glaube ich auf “Die Zwei” an. Mag sein, dass ich nicht alt genug bin, um diesen Stuss zu mögen, aber das ist auch schon wieder 30 Jahre her und ich finde es bis heute fragwürdig, was uns da vorgesetzt wurde.

    Also, wenn hier eine Minderheit für einen Qualitätssprung plädiert (nichts anderes ist die Originalversion), dann darf die Mehrheit der dt. TV-Konsumenten mal die Klappe halten und sich freuen, dass sie “ihre Version” noch sehen kann und wohl auch in Zukunft noch viel Spaß damit haben wird.

  80. Skriker

    Ich gesselle mich mal dazu:

    LOST ist auch meinr Meinung nach, einer der besten Serien die es aktuell gibt. Ich finde, dass die Serie von Folge zu Folge spannender wird.
    Allerdings sollte man auch wirklich jede Folge mitbekomen haben, damit man den Zusammenhang versteht.

  81. AgentCarltonDial

    Also langsam wird es ein bißchen sehr billig, ich bin zwar auch eher selten mit Batz einer Meinung aber jetzt die Homo-Karte zu ziehen und persönlich zu attackieren geht doch ein bißchen sehr weit, kommt mal runter, es geht doch nur um ein paar Serien!

    Aber Glückwunsch an die Filmfreunde, die Klick und Kommentarzahlen dürften die Statistik doch erheblich aufwerten!

  82. Gerrit

    Dieses “Ich höre grundsätzlich nur O-Ton-Attitüde” ist in meinen Augen nur ein Versuch, Intelligenz auszustrahlen und sich in irgendeinerweise vom Mainstream abzugrenzen. Menschen in westlichen Industrienationen sind nunmal selbstdarstellerisch veranlagt und auch das Medium Film bietet dafür die eine oder andere verquere Projektionsfläche.

    Obwohl ich selbst überdurchschnittlich gut Englisch spreche, reichen meine Sprachkenntnisse bei Weitem nicht aus, Filme in der Originalfassung komplett mit jeder Redewendung und jedem Slangausdruck zu verstehen. Und ich behaupte einfach mal, das geht auch jenen Leuten so, die dann an dieser Stelle so genüsslich anführen, “in der deutschen Version geht ein Teil des Wortwitz und der sprachlichen Eleganz verloren”.

    Die deutsche Synchro ist schauspielerisch schon allein deswegen häufig besser, weil ein Synchronsprechen seine gesamte Konzentration in seine Stimme legen kann und nicht auch noch schauspielern muss.

    Zu den ganzen Serienthema:
    Auch mein Kommentar wurde vorhin zensiert, obwohl ich peinlich genau darauf geachtet habe, dabei nicht das Niveau des Autoren zu unterschreiten. Insofern zeugen diese Zensierungen von wenig Selbstbewusstsein. Rumgetrolle sollte eben nicht von Trollen zensiert werden. Meiner Meinung nach werden hier in ersten Linie zum Teil qualitativ unbestreitbar überdurchschnittliche Serie gebasht, nur um Reaktionen zu provozieren. Natürlich darf jeder seine eigene Meinung haben und selbstverständlich muss man Lost nicht glühend verehren, aber die Art und Weise, wie hier gehaltlos polemisiert wird, entbehrt einfach jeglicher Grundlage. Das ganze gipfelt in dem Rückschluss aus den wirtschaftlichen Interessen der Fernsehsender Qualitätsmerkmale für die einzelnen Serien abzuleiten. Gerade über diesen Aspekt wird hier in der Regel am meisten gegiftet.

    Fragt sich, warum ein offenkundig fähiger Redakteur durch solche Beiträge sämtlichen Respekt vor seiner sonstigen Arbeit vorsätzlich verspielt. Die Antwort bringt mich unweigerlich an den Anfang meines Beitrags.

  83. AgentCarltonDial

    “die Art und Weise, wie hier gehaltlos polemisiert wird, entbehrt einfach jeglicher Grundlage.” @ Gerrit:

    Welcome to the Internet !!!

    Und das meine ich weder zynisch noch sarkastisch und will damit auch niemanden direkt angreifen, aber so ist es einfach!

  84. stb247

    @Gerrit
    “Die deutsche Synchro ist schauspielerisch schon allein deswegen häufig besser, weil ein Synchronsprechen seine gesamte Konzentration in seine Stimme legen kann und nicht auch noch schauspielern muss.”

    Dieses Zitat von dir zeigt mir, wie viel Ahnung du hast. Und das ist ja auch nicht weiter schlimm, denn du must weder Regisseur des Originals, noch Redakteur der Synchronisation sein. Ich habe nur manchmal das Gefühl, dass die Verantwortlichen in Deutschland genau so denken und dann komme ich nicht umhin, zu sagen: FUCK YOU! Das ist ja wohl das dümmste, was ich je gehört habe. Wer so an das Thema rangeht hat jegliche Glaubwürdigkeit verloren.

    Das nehme ich dir also nicht übel, sondern nur den Leuten, die mit ihrer “Interpretation” Kohle machen. Was ich dir (und anderen) allerdings übel nehme, ist die Unterstellung, dass man sich profilieren will, wenn man Dialekte, Wortwitz und Stimmnuancen “heraushört” bzw. als wichtigen Teil des Schauspiels empfindet. Da spricht doch nur der Neid derjenigen, die dazu eben nicht in der Lage sind und einem das Seherlebnis madig machen wollen.

  85. Zamzung

    Mal zum thema untertitle. Ich leb in den niederlanden und so sehr ich es geniese die serien im oton zu sehen.

    Die untertitel hier sind ein verbrechen so schlecht sind die in der regel. Da wird mal ein ganzer satz in nem wort zusammengefast, wer kein englisch kann is da echt angeschissen. Aber der durchschnittliche niederländer scheint auch ein deutlich besseres englisch als der deutsche zu sprechen (k.a. wie da der eventuele zusammenhang mit oton im tv is)

    Dagegen sind die deutschen synchros ein geschenk. (Aber ich find sowieso das es durchaus einige sachen gibt bei denen mir die synchronisation gut gefält. und es hat auch ne anzahl guter deutscher sprecher.)

  86. Jan

    @stb247:
    “Also, wenn hier eine Minderheit für einen Qualitätssprung plädiert (nichts anderes ist die Originalversion), dann darf die Mehrheit der dt. TV-Konsumenten mal die Klappe halten und sich freuen, dass sie “ihre Version” noch sehen kann und wohl auch in Zukunft noch viel Spaß damit haben wird.”

    Der Qualitätssprung führt also zum Original? Soso.
    Ok, stampfen wir also unsere gesamte Synchronisationsindustrie in den Boden und bringen alles im Originalton. Ok, sie ist zwar die beste der Welt, aber immerhin gibt es eben ein paar Aussetzer und schwarze Schafe und unmotivierte Sprecher bzw Synchhronleiter – das reicht. Aus und weg. Und zukünftig alles im O-Ton. Aber auch wirklich alles! Englisches Material in englisch, franz. in französisch, chinesisches in chinesisch – was für ein Genuss Tiger & Dragon in Mandarin zu hören. Juhu!
    Soviel Qualität muss schon sein. Und die Wortwitze gehen auch nicht verloren – ein unglaublich wichtiges Argument.

    Ich gönne es jedem wenn er die Serien im Original sehen kann, so er mag und wenn er alles versteht und genießen kann (was ich nicht 100% kann, außer Simpsons und ein paar andere Werke). Das ist eine Leistung. und der zolle ich Respekt.
    Aber seine Vorliebe als Standart für Deutschland zu postulieren ist ein klitzekleinwenig Selbstverliebt (Arrognat klingt zu böse) und….. Realitätsfremd!
    Abgesehen davon ist die Synchronisation ein Qualitätssprung bezogen auf die Originale (in vielen Fällen). Sie ermöglichen Leuten mit aussagekräftigen Stimmen bestimmte Charaktere zu zu untermauern bzw schauspielerische Defizite (die jeder zweite Celebrity mindestens hat) zu kaschieren.
    Und, ganz wichtig, sie erschließt diese Filme und/oder Serien einem Publikum welche diese ansonsten nicht schauen würde. Aber egal, die sollen mal schön die Klappe halten und froh sein, das eine überlegene Minderheit ihnen noch “ihre Version” lässt.

    Freuen wir uns alle also jetzt auf solche akustischen Perlen wie Brokeback Mountain im O-Ton und reden uns ein, das wir Heath Ledger perfekt versteht und alles so viel schöner ist.

  87. Gerrit

    @stb247
    “Dialekte, Wortwitz und Stimmnuancen” kann man aber genausogut in der deutschen Synchro raushören, nur da ist das Ganze dann meistens nichtmal eine Erwähnung wert. Der Sinn eines Films besteht in meinen Augen nicht darin sich über Dialekte, Wortwitz und Stimmnuancen zu freuen – das kann höchstens nur ein Teil eines Gesamterlebnis sein.
    Wenn ich einen Film in der englisches Originalfassung sehe, dann ist ein Großteil meiner Konzentration nur dafür gebunden, zu übersetzen. Das führt dann bei vielen zu einer Art Wahrnehmungsverschiebung: Sie begnügen sich damit, Inhalte zu übersetzen, statt sie zu interpretieren und sich damit auseinanderzusetzen. Sie reden verschwörisch nur noch in englischen Originalzitaten und freuen sich wie kleine Kinder lediglich darüber, den bloßen Dialog, so unspektakulär er auch gewesen ist, richitg übersetzt zu haben. Deshalb guckt man doch keine Filme.

    Es mag ja tatsächlich begabte Mitbürger geben, die englisch muttersprachlich beherrschen. Zählst du dazu, dann fühle dich nicht angesprochen. Oder habe ich da tatsächlich einen Nerv getroffen?

    Ich bleibe dabei: Die deutsche Synchro ist nicht nur bedeutend besser als ihr Ruf, sondern übertrifft nicht selten schauspielerisch das Original.

  88. nixx

    Dann möchte ich aber auch mal zum Thema Orginal/Scheissegal :

    Über die Frage, welche Stimme einem symphatischer ist, muss mann nicht reden.
    Ob mann der Orginal-Fassung folgen kann und/oder andere nicht, ist ebenfalls ohne jeden Belang.
    Ob mann es jedem unter die Nase reiben muss, wenn mann das Orginal bevorzugt, ist nur eine Frage der persönlichen Eitelkeit und lässt in jedem Fall tief blicken.

    Aber: Wer meint, das US-Englisch liesse sich mit jedem Aspekt in deutsche Sprache übersetzen, irrt.
    Und ich spreche hier nicht über “Nuancen” oder vereinzelte Wortwitze. Ich spreche darüber, dass die US-Gesellschaft ihre Sprache (und deren Codes) noch selber formt.
    Wir tun dies nicht mehr.
    Sprache ist mehr, als eine Abstraktion der Phänomene der Welt, in der sie stattfindet. Mann kann sie zu viel mehr benutzen. Die Amis tun dies, wir haben damit aufgehört.
    Dativ/Genitiv? Pronomen? Das Deutsche ist zu dem Gebelle verkommen, das es phonetisch schon immer war. Mit der letzten Rechtschreib-Reform wurde nur weiter zementiert, was fälschlicherweise “dümmeren” Schülern geschuldet sei: völlige Indifferenz.
    Die deutsche Sprache bietet sämtliche Möglichkeiten die Welt sehr differenziert zu beschreiben, sowohl technisch als auch philosophisch. Allein, wer will das denn schon noch? Oder darf es?
    Wir müssen Anglizismen importieren, um deutsche Umschreibungen für dass zu vermeiden, was mit eben jenen Anglizismen gesagt werden soll.
    Und während die Amis neidvoll auf unsere Sprache schauen und wenigstens noch ahnen können, wozu diese befähigt, vergessen wir diese Möglichkeiten, kastrieren sie so gut wir können. Weil wir, seien wir doch mal ehrlich, nicht die Eier haben, die Dinge beim Namen zu nennen.

    Die Sprache ist das Haus des Seins. (Heidegger)
    Während wir sämtliches Möbilar kleinschlagen, versucht der Anglo-Amerikaner gerade sich einzurichten.

    Alleine, um das zu beobachten, wenn mann es denn so sieht, schaue ich mir lieber die Orginal-Fassung an.
    Und um nicht erst auf die Synchronisation warten zu müssen, natürlich.

  89. ph0

    Also ich mag Fringe, habe letztens mal kurz in die deutsche Version auf PRO7 reingeschaut.. was ist hier bitte mit dem Prof. passiert? Da finde ich es dann kein Wunder mehr wenn Leute die Serie nicht mögen, obwohl ich mal vermute, dass Batz seine Urteile auch aus den Originalen zieht. ;)

    Ein weiteres Beispiel für die Synchronisation ist House, hab ich 1-2 Staffeln lang auf Deutsch geschaut, und danach verstanden wie viel geiler Hugh Laurie im Original abgeht! :)

    Das hat auch nichts mit rauskehren von Intellekt oder Anti-Mainstreamhaltung zutun, sondern ich finde eher schade, wieviel Leute, die Synchros gucken, doch verpassen.

    Ich würde mich nichtmal als wirklich gut in Englisch bezeichnen, eigentlich benutze ich Englisch sogut wie nie, trotzdem hindert das nicht daran bei The Wire o.Ä. fast alles zu verstehen (mit Unterstützung ENGLISCHER Untertitel! ;))

  90. Marcus

    @Jan.
    Danke :-*

    @Diskussion
    Jeder der auch nur ab und an einen Fuss außerhalb des Mainstream-Kinos setzt, wird schnell erkennen, dass man Aussagen a la “Synchro-Paradis Deutschland” vergessen kann – in Independent Produktionen werden ganze Filme verhunzt, da der Synchrosprecher auf einem Nivau von Pronodarstellern agiert. Und ich rede hier nicht ausschließlich von englischsprachigen Filmen; das betrifft dänische, norwegische, französische und chinesische. Und ja, ich schau mir grundsätzlich O-Ton mit Untertiteln an, auch wenn ich die Sprache nicht spreche – eben weil ich der Meinung bin, dass ein Schauspieler, der sich intensiv mit seiner Rolle auseinandersetzt, mehr zu einem Film beiträgt als jemand, der in einen Tonstudio mit Hilfe vom Script versucht diese Emotionen einzufangen. Das hat mit Elitismus, wie es einem immer vorgeworfen wird, wenig zu tun, es geht hier um Wertschätzung und Respekt vor Kunst.

    Ich kenne es von vielen Niederländern und Zamzung hat es ja auch schon geschrieben – dort ist es Gang und Gäbe OT mit Untertiteln zu bringen und keiner von meinen niederländischen Freunden regt sich darüber auf – eher umgekehrt – die verstehen bei weitem nicht, warum wir Deutschen alles synchronisieren müssen. Allerdings ist das eine Mentalität die vielen Deutschen abgeht und die einem dann immer die zwei Filme vor Augen halten die wirklich gut synchronisiert sind und damit jegliche Diskussion um die gravierenden Qualitätsunterschiede in der Industrie ersticken.

    Fakt ist: Sprache ist Interpretation – es gibt keine 1:1 Übersetzungen, kulturelle Merkmale lassen sich teilweise schwer übersetzen und gerade Wortwitze brechen vielen Komödien das Rückgrat. Dazu kommt, dass viele Synchronsprecher die feinen Nuancen der Schauspieler nicht einfangen können und viel Subtext verloren geht. Viele Übersetzungen sind auch einfach schlampig gemacht – und die 80er, wo Synchronsprecher noch Spass mit dem Material hatten und sich nicht an ein Script gehalten haben sondern versuchten die Essenz des Ganzen einzufangen und damit (nicht durchgängig aber in mehreren Fällen) dem Film/Serie einen ganz eigenen Charme verpassten sind auch einfach vorbei – das ist mittlerweile eine straffe Industrie in der so etwas nicht mehr möglich ist.

    Wir haben also Defizite an allen Fronten aber trotzdem hält die Mehrheit an einem System fest, das nur für einen geringen Bruchteil der Filme oder Serien funktioniert, eben weil eine Umstellung im Endeffekt Anpassung an neue Verhältnisse bedeuten würde – und das ist wohl anstrengend und daher auch ein Teil der Achse des Bösen.

    Im Endeffekt will ich die Wahl haben mir entweder Filme im OTon oder synchronisiert anzuschauen/mit ordentlichen Unteriteln – viele Kinos bringen mittlerweile aktuelle Filme auch im Original-Ton, aber der Schritt in die Fernsehlandschaft muss gemacht werden.

  91. Marcus

    Hi, bin jetzt erst auf diese Seite hier gestoßen und finde es klasse, dass Du so gegen Lost holzt. Habe die erste Staffel gesehen, so ein BS! Diese eindimensionalen Charaktere, diese billig inszenierte Spannung (Kind rennt alleine in den Wald, es kommt ‘spannenden’ Musik und die Kamera beginnt um das Kind herumzukreisen), dieser unglaubwürdige Plot. Einfach eine Serie zum Abschalten und Meilen entfernt von Twin Peaks, X-Files und sogar von 24 und Prison Break.

  92. Liz

    Ich glaub es hakt!
    Ist heute wieder Synchro vs. O-Ton-Tag oder was? Diese ewigen Diskussionen können wir uns alle doch langsam sparen. Alle Argumente sind doch schon zehn Millionen Mal durch die Kommentarwelt geflogen …
    Soll doch jeder in der Sprache gucken, wie er möchte.

    Und zu LOST (weswegen ich eigentlich hier bin):
    Dass die Autoren keine Ahnung von ihrer Serie hatten, bezweifel ich, wo sie doch mittlerweile die erste mit der sechsten Staffel verknüpft haben. Und überhaupt! Klar, das Zeitreisen ist im Nachinein überflüssig gewesen und auch die dritte Staffel war eher mittelmäßig, aber ansonsten ist die Serie in Bezug auf den Internethype und den ARGs Vorreiter. (Korrigiert mich, falls ich mich da irre.)
    Es ist ja nicht nur die Serie an sich, sondern auch alles um sie herum; die Fans, die Internetseiten, die ARGs und das wöchentliche Theorien-Austauschen mit anderen LOST-Guckern. Wer nur mal eben reinschalten will und sich “berieseln” lassen möchte, ja, für den ist LOST natürlich nichts.

  93. Jan

    Um hier den Abschluss für mich zur Synchron vs O-Ton Sache zu bekommen:

    Ja, manche Originale sind sicher besser als eine billige Synchro (und manche Schauspieler haben auch im realen Leben eine coole Stimme – aber leider ist nicht jeder George Clooney). Und wer es mag darf sie sich auch gerne im Original anhören/schauen und bei Bedarf auch Untertitel einblenden damit er alles versteht.
    Und wenn es technisch möglich ist, ala Zweikanalton das Original auch im Fernsehen laufen lassen – tut keinem weh und jeder ist glücklich.

    Was aber nicht geht ist den Leuten vorzuschreiben wie sie ihre Serien und Filme in Deutschland zu sehen haben und denjenigen, die wiedererwarten deutsch bevorzugen auch noch vorzuwerfen ignorant zu sein. Das ist nur selbstgefällig-arrogant und sagt viel mehr über euch aus als über die “tumbe” Mehrheit der deutschen TV-Konsumenten!

  94. morecomp

    Ich hab immer schon gesagt das die Autoren von Lost gar keine Ahnung davon hatten wohin sie überhaupt wollten und nur einige von meinen Kumpels hatten immer vehement behauptet, dass es einen Masterplan von Anfang an gab.

    Lost hätte man in der ersten Staffel schön zu Ende bringen sollen und nicht bis ins letzte vermurksen. Hereos war auch in der ersten Staffel super und dann wurde es immer bescheuerter. 24 lief sich tot und zu Law and Order konnte ich noch nie eine Beziehung aufbauen. War einfach langweiliges Haufrauenfernsehen. Es tut mir eher um Serien mit Potential leid und die wurden nämlich abgesetzt bevor man sehen konnte das oder ob sie gut sind. Eine totgelaufene Serie setzt man aber besser schneller ab bevor sie im Fieberwahn endet wie Lost.

    Aber ich kann noch einen draufsetzen die bescheuerte Ghostwhisperer Serie hätte man schon lange einstellen sollen und die läuft und läuft immer weiter. Die Amerikaner lieben die und deswegen wird es von dem Murks auch in Zukunft Fortsetzungen geben. Hausfrauenfernsehn einfach – wirklich ganz übel. Greys Anatomy und Private Practice wurden in dieser Staffel auch merklich schlechter und trotzdem läuft der Mist immer weiter… dazu kann sich ja jeder selbst Gedanken machen.

  95. Pille

    Um mal zum wirklich Wichtigen zu kommen: Dollhouse war eine echt gute Serie. Okay, die erste Staffel war schon recht lahm aber in der zweiten BAM! War eh überrascht, dass da noch einen weiter Season produziert wurde(zum Glück), da es nach der ersten ja schon nicht so gut aussah. Ich bin mir nur nicht sicher ob die zweite Staffel nicht nur deswegen so gut war. So nach dem Motto: “Okay eine Staffel noch, aber dann ist schluss mit dem Mist.” Die fast typische Wheadon Misere halt. Also ich kann nur sagen: Anschauen! Mal ehrlich das Asylum war doch wohl die geilste Idee die es seit langem TV zu sehen gab. Ach ja und die wunderbare Summer Glau war auch dabei. Der heißeste Nerd den ich mir vorstellen kann =D Aber ihr Abgang… *heul*

  96. morecomp

    Jo Chuck Staffel 4 ist cool. Ist mir lieber als eine weitere Lost oder Gostwhisperer oder sonstiges Hausfrauenfernsehen.

  97. morecomp

    Wer übrigens Chuck mal in englisch gesehen hat muss sich dazu zwingen die Serie mal wieder in deutsch anzusehen.

  98. mightymib

    Es ist nicht JEDE Synchro schlecht. Speziell einige grössere US-Kisten, vorwiegend solche mit grossen Schauspielernamen drin, sind eigentlich recht brauchbar oder sehr gut synchronisiert.

    Bei Serien sieht es leider oft anders aus, da merkt man leider oft, das unter Zeitdruck gearbeitet wurde, um das schnell noch auf die Reihe zu kriegen, so lustlos wirkt das teilweise. Und das hat jetzt nichts mit elitärem “ich kann halt englisch” Gehabe zu tun: wenn zum Beispiel bei den Simpsons das bekannte und beliebte “Dungeons and Dragons” Rollenspiel mit “Kerker und Drachen” unnötigerweise mitübersetzt wird, nur um mal ein Beispiel zu nennen.

  99. The Nephilim

    @stb247
    Rainer Brandt ist Gott und “Die Zwei” göttlich. Verdammter Atheist!!!! Auf den Scheiterhaufen mit Dir!

  100. zero_content

    schaffen wir die hundert?
    da mir leider nichts besseres einfällt:
    transmorphers ist 1000-mal besser als lost.
    scandinavische und japanische serien haben in .schland grundsätzlich im original ohne untertitel zu laufen.
    Jennifer Love Hewitt ist schauspielerin

  101. zero_content

    @ mich selber
    zu spät!

  102. TopF

    schade um heroes, die hätten noch die kurve kriegen können

    dass supernatural nicht gecancelt wird freut mich derbst

  103. Sims Alabim

    Als ich noch in der Schule war, habe ich mich auch immer über meine Freunde aus der Schweiz aufgeregt, die damit angegeben haben, dass bei ihnen die Filme alle im O-Ton kommen, und die sich absichtlich blöd gestellt haben, wenn man nur den deutschen Verleihtitel eines Films und nicht den originalen, englischen Titel kannte.

    Inzwischen nehme ich lieber in Kauf, dass ein paar Wortwitze, ein paar Informationen und ein paar Nuancen der feinen Formulierung von Schauspielern weggenuschelt werden oder den Horziont meiner Sprachkenntnis übersteigen, als dass ich mir auch nur noch eine einzelne Serienfolge bereit wäre in der Synchronisation anzusehen. Ich kann mit einem beträchtlichen Teil meines alten Freundeskreises nicht mehr ins Kino gehen oder Videoabende veranstalten, weil ich ein ganz, ganz schlimmer O-Ton-Nazi geworden bin. Aber ich halte es einfach anders nicht mehr aus.

    Ich will das natürlich sonst keinem Konsumenten aufdrängen, aber trotzdem finde ich viele der hier vorgebrachten Argumente für Synchronton nicht weitgehend überzeugend. Dass ein Synchronsprecher mehr Ausdruck in eine Stimme legen könne, weil er nicht gleichzeitig auch noch spielen müsste, ist natürlich alberner Humbug. Das soll jetzt nicht heißen, dass Deutschland nicht gute Sprecher hätte (Ich muss zugeben, dass ich die deutschen Stimmen von Tom Hanks, Robert DeNiro oder Edward Norton auch wirklich vermisse, aber natürlich nicht im Vergleich zu den Originalen, sondern nur ihrer ganz eigenen Stimmqualität wegen), aber so gut sie auch sein mögen, sie liefern immer eine Neuinterpretation dessen ab, was der Schauspieler gespielt hat, und sie fügen dem Film eine neue Eben der Künstlichkeit hinzu: Durch die Übersetzung des Textes erstens, durch die emotionale Neuinterpretation des Spiels zweitens, und durch die cleane, in der Mischung überpräsente Studioaufnahme drittens.

    Außerdem reduziert das Argument, man verstehe dann nicht mehr jedes einzelne Wort und jeden einzelnen Satz, die Funktion des Filmdialoges auf einen reinen Funktionsgträger, und das ist er nun Mal ganz und gar nicht. Es ist eine Filmbinsenweisheit, dass die Geschichte über die Bilder erzählt wird, und nicht über den Text. Natürlich ist man verloren, wenn man sich ohne gute Englischkenntnisse einen Film von Kevin Smith anschaut, und auch Fernsehserien brauchen den Dialog sehr dringend als Vehikel, aber in der Regel kann man jeden Film ausgezeichnet verfolgen, auch wenn man nur jeden zweiten Satz wirklich komplett versteht.

    Der Verlust an Realitätswirkung, an emotionalem Gewicht, Stimmung und Vielseitigkeit (ist doch schön, auch Mal mit Koreanisch, Dänisch, Französich und Mandarin in Berühung zu kommen, auch das trägt viel zur Stimmung eines Films bei) gleicht den “Gewinn” an Informationsdichte, den ich durch eine Synchro habe, für mich einfach nicht aus.

    Außerdem ist es tatsächlich eine Frage der Gewöhnung. Ich habe nicht angefangen, Filme im Original zu sehen, weil ich so gut Englisch konnte, aber ich kann heute gut Englisch, weil ich alle Filme im Original sehe. Die Zeit, in der der Reiz der O-Ton-Fassung in dem Erfolgserlebnis liegt, alles verstanden zu haben, ist nach spätestens einem Jahr vorbei. Ab diesem Zeitpunkt ist man dann aber auch für Synchro verloren, weil einen die jetzt viel deutlicher Empfundene Abwesenheit der echten Stimme eines Schausspielers viel mehr aus dem Film reißt, als es die Aufgabe der Simultanübersetzung vorher getan hat.

    Auch wenn ich also dieses Gefühl, wie sehr einem die O-Ton-Nerds auf den Geist gehen, selbst noch sehr gut kenn, kann ich aus Erfahrung sagen: Mit Angeberei hat das viel weniger zu tun, als mit dem Bedürfnis, Werbung für eine sehr angenehme Seherfahrung machen zu wollen.

  104. Sims Alabim

    Es hätte natürlich nicht “Fuktionsträger” sondern “Informationsträger” heißen müssen…

  105. Gerrit

    @Sims
    Danke für den sachlichen Beitrag- das musste mal gesagt werden. Du sagst:

    “Durch die Übersetzung des Textes erstens, durch die emotionale Neuinterpretation des Spiels zweitens, und durch die cleane, in der Mischung überpräsente Studioaufnahme drittens.”

    – Interessanter Aspekt 3. Insbesondere diese cleane hintergrundrauschfreie Künstlichkeit weiß ich an synchronisierten Hollywoodfilmen immer sehr zu schätzen. Wahrscheinlich, weil Filme für mich kein Abbild der Realität, sondern künstliche Produkte sein sollen. Und wahrscheinlich gefallen mir die Quentin Tarantino Filme so gut.
    Ich habe selbst mal einen Amateur-Film gedreht und im Anschluss die ganzen 46 Minuten neu vertont und einsprechen lassen. Ein Heidenaufwand aber ich wollte dadurch genau diesen künstlichen Studiolook ein wenig näherkommen. Aber das ist zugegebenerweise reine Geschmackssache.

    Das Argument, Synchronsprecher können sich voll auf das Sprechen konzentrieren hälst du für “natürlich alberner Humbug”. Dazu würde ich gerne ein bissl näher eingehen.

    Fakt ist: Deutschland hat nicht nur einen der professionellsten Synchronsprechermärkte weltweit, sondern ist globaler Marktführer im Hörspielsektor. Ein Markt, der mit der Einführung des Fernsehens ansonsten weltweit nahezu verschwunden ist. Nur eben in Deutschland nicht. Ein plausibler Zusammenhang ist sicherlich, dass es in Deutschland sehr viele sehr äußerst hochwertige Sprecher gibt. Viele fangen im Hörspielsektor an und sind quasi dazu verdammt, ihre gesamte Energie in ihre Stimme zu legen.

    Ich empfinde das Argument deswegen als alles andere als “albernen Humbug”, zumal der von dir angeführte “Edward Norton” von Andreas Fröhlich synchronisiert wird, der seinerseits als Sprecher von Bob Andrews, einem der Drei Fragezeichen, bekannt geworden ist (ist nebenbei auch die deutschen Stimme von Gollum :-).

  106. mcrigby

    @nixxx (89) und @sims alabim (104)
    da habt ihr recht meiner meinung nach vollkommen recht!

    ich will doch nicht angeben, ich mag filme und serien im o-ton und schaue sie deshalb auch so. bei der masse an englischsprachigen werken hat das im laufe der letzten 7 jahre eben dazu geführt, dass ich alles verstehe. am anfang war das nicht der fall. da schau ich mir den film dann eben mit englischen oder, wenn es ein nichtenglischsprachiger film ist deutschen untertiteln an. in china essen sie hunde oder city of god gefallen mir im original auch besser, obwohl ich kein wort verstehe.

    ich finde es aber unsinnig zu fordern, alles solle im tv (schau ich ja eh nicht) im o-ton laufen. nett wäre sicherlich ne 2kanalton-möglichkeit, aber wie bereits in anderen posts erwähnt, das rechnet sich halt nicht.

  107. Jott

    Hach, wie schön, dass man über Geschmack nicht streiten kann:-)

  108. Rub

    @all mir egal! ich schau jetzt House MD. Finale der 6ten Season im OT und dann gut N8!

  109. Hans

    Ein sehr gutes Beispiel für schlechte Synchronisierung ist Psych. Zwei meiner Freunde hat diese Serie eher nicht gefallen. Als ich sie dann dazu überreden konnte, der Serie im OT eine Chance zu geben, wurden sie Fans. (das soll keine Werbung für Psych sein, sondern nur ein Beispiel für den Unterschied OT/Synchro).

    Diese Unterstellung “alle die für OT Werbung machen wollen nur angeben” ist plump. Na klar kann man immer jeden erstmal schlechte Absichten unterstellen, auch wenn man ihn gar nicht persönlich kennt. Man kann aber auch mal versuchen den anderen ernst zu nehmen. Vielleicht macht man ja dann doch noch gute neue Erfahrungen die man später im Leben nicht mehr missen möchte.

  110. Daniel

    Schön ein paar Serien weniger. Was mich wundert, wie wenig hier über gute deutsche Serien geschrieben wird. Also poste ich das mal hier, damit es wenigstens im Kontext steht.
    So lief gerade auf Arte die 10-teilige Serie “Im Angesicht des Verbrechens”, und die ist mit Abstand das Beste, was die deutsche Fernsehlandschaft so zu bieten hat.
    Abwechslungsreiche Charaktere, spannende Handlung und eine realistische Sicht auf die Polizeiarbeit. Es war richtig aufregend, nachdem man sich mit dem ganzen CSI, Mentalist, blabla Einheitsbrei weichklopfen lassen hat, einen Fall nicht nach einer Folge abgeschlossen zu sehen. Auch die Verknüpfung der Milieus und verschiedenen Parteien hat unglaublich viel hergemacht.
    Zudem fällt bei einer deutschen Produktion der Nachteil der Synchronisation weg. Volle Umgebungsgeräusche, originelle Dialoge und Atmopshäre durch Dialekt und Umgangssprachton. Auch die Einbindung der russischen Sprache, teilweise ohne Untertitel hat sehr zur Atmosphäre beigetragen.
    Also bevor sich alle hier über amerikanische Serien hochpushen, bleibt mal im eigenen Land, manchmal findet sich hier auch eine Perle.

  111. DennyCrane

    anstatt 100 posts lang über die gleichen serien zu meckern hier mal ein Top 5 (ohne Sitcoms):
    1. Boston Legal
    2. Californiacation
    3. Dexter
    4. Heroes
    5. In Treatment

    alles andere in die Tonne ;-)

  112. Jay

    schade um heroes. aber stimt schon,der plot kam ja auch nicht mehr wirklich voran. ( oh no Sylar is back! again! and again! )

  113. Sims Alabim

    @Gerrit: Was ich nicht für Humbug halte, ist die Tatsache, dass es in Deutschland Sprecher gibt, die nicht nur tollte Stimmen haben, sondern auch hervorrangend damit umgehen können. Keine Frage.
    Was ich für Humbug halte, ist die Vorstellung, dass ein Schauspieler am Set nicht so viel Ausdruck in seine Stimme legen könnte, wie ein Synchronsprecher, weil er ja “nebenbei” auch noch damit beschäftigt ist, Ausdruck in seine Mimik zu legen, seinen Körper zu bewegen und nicht aus Versehen in die Kamera zu gucken…
    Abgesehen vielleicht von Letzterem sind das keine Dinge, die parallel Ablaufen und um die Konzentration des Ausführenden konkurrieren. Im Gegenteil.
    Und wenn Du die Synchronsprecher bei der Arbeit sehen würdest, würdest Du feststellen, dass ich beim Sprechen auch ihre Mimik verändert, obwohl das ja sozusagen gar nicht “nötig” wäre…

    Natürlich kann im Zweifelsfall ein guter Synchronsprecher eine bessere Arbeit abliefern, als ein schlechter Schauspieler. Aber wenn ich zwischen einem guten Schauspieler und einem gut synchronisierten Schauspieler zu wählen habe, nehme ich immer das Original.

    Und es ging ja hier um Serien, und da sind die Tage guter Synchronisation (soweit ich das von seltenen Momenten, in denen ich schauderend in eine Fernsehausstrahlung einer von mir geliebten Serie gerate, beurteilen kann) schon lange vorbei.

  114. B3rnd

    Die Serien waren doch eh alle der Krebs.
    Bin Mad Men schauen.

  115. Pille

    Weniger Meckern mehr gute Serien schauen. Ich empfehle: Justified, Treme und Archer. Dritte Staffel Mad Men war eh die beste. Freue mich schon auf die vierte.

  116. Willi´s Blog | Fast Forward eingestellt

    […] ich erfahren habe, wurde Fast Forward eingestellt. Wie kommt man bitte bei einem so guten Serienstart auf die Idee, die Serie ab zu setzten? Ich […]

  117. marCH1LLL

    Wirklich schade das Dollhouse so enden musste, aber Whedon ist selber daran schuld, warum geht er mit so einer Serie auch ins Free-TV, der Stoff gehört auf Showtime. Wirklich fies finde ich das Finale von Season 2, da will sich mein lieber Topher opfern, sieht zufällig nach hinten, sagt OH und was passiert?; die Bombe geht hoch. Sorry, ich musste einfach mal Spoilern, dass ging mir tierisch an die Nieren, dass ausgerechnet er so ein scheiß Ende erleben muss.

    Egal, die Wolken sind für trotzdem rosarot
    Denn:
    Chuck kriegt eine 4. Season
    FREU

  118. Lars

    Du meinst doch sicherlich in diesem Satz Flash Forward und nicht Fast Forward.

    Weniger Chance sein Potential auszuschöpfen hatte die Mystery-Serie Fast Forward

  119. Yaab

    dass flash forward abgesetzt wurde finde ich recht schade…mir hat die serie sehr gefallen!
    und hey: was schreibst du gegen fringe und csi?! das sind geile serien! ;-)

  120. Ave

    Da steht übrigens Fast Forward (im Text, im Titel stimmt´s)
    Ich muss gestehen das ich Fringe gar nicht schlecht finde.

  121. mcbexx

    Schade ist es bei 24, dass sie im letzten Viertel der 8. Staffel angefangen haben, die Köpfe aus dem Arsch zu ziehen und letztendlich sogar ein Mördersetup für eine potentielle 9. Staffel zusammengeschustert haben.

    Sicher, da waren immer noch klischeebeladene Versatzstücke, aber die Spannung, der Jack-Bauer-Murdertrain-Fanservice und der politische Fallout der Staffel waren in meinen Augen hervorragend und lassen es mich bedauern, dass nun Schluss ist (abgesehen von einem angedeuteten Kinofilm, der schon jetzt nur scheitern kann). Das sah zur Mitte der Staffel noch anders aus – da war ich noch froh, dass am Ende des Tages endgültig die Klappe fallen sollte.

    Kritik an Fringe ist angemessen, wenn man nur die erste Staffel halbherzig geschaut hat und die Serie tatsächlich nur auf eine “Monster der Woche”-Show reduziert. Das ging fast allen so, die sich darauf eingelassen haben. Hölzerne Hauptdarstellerin, Teenieschwarm als Wunderkind, wirre X-File-Geschichten – das sah übel aus. Wer allerdings dem roten Faden der zweiten Staffel nichts abgewinnen kann, sollte vielleicht besser seinen Fernseher eintreten.

  122. mike

    Gibts eigentlich irgendeine Serie die magst Batz?
    Sorry, aber so schlecht sind die Serien nicht, Lost finde ich gut und auch CSI schau ich gerne, auch wenns eine klassische Serie ohne Arc ist.

  123. Christian

    Im Prinzip muss ich mich den Meinungen hier anschließen – die “Berichterstattung” in diesem Artikel ist alles andere als objektiv. Wenn man eine Serie nicht von Anfang bis zum Ende gesehen hat ( ich denke dass ist bei dir und LOST zu 100% der Fall), dann sollte man auch davon ablassen, diese Serien öffentlich zu kritisieren… Bei Heroes ist es mir wie vielen anderen ergangen- leider konnte keine Staffel der ersten das Wasser reichen…

  124. GunGrave

    … das ist teilweise einfach unverständlich! :(

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