Happy Bollsday! – Uwe Boll zum 45.

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Das Uwe Boll mit der klassischen deutschen Filmszene auf Kriegsfuss stehen würde, konnte schon erahnen, wer sich seine ersten Werke ansah: Weder German Fried Movie noch Barschel – Mord in Genf? passten so recht in das Bild des klassischen Autorenfilmers, der zufürderst das Große E und nur am Rande das böse U bedienen wollte. Uwe Boll ging von Anfang an in die Vollen. Wo Christoph Schlingensief das Texas Chainsaw Massacre zum Deutschen Kettensägenmassaker umwidmete und die Wiedervereinigung als blutige Groteske nachspielte, riskierte Boll den Vergleich mit dem legendären Kentucky Fried Movie und startete eine Low-Budget-Abrechnung mit dem deutschen TV-Wahnsinn der frühen 90er Jahre. Schon hier war klar: Boll fürchtete sich vor wenig und tiefstapeln war seine Sache nicht.

Doch während er auch in den folgenden Jahren fleissig weiterdrehte, nahm ihn die breite Öffentlichkeit erst nach seinem Sprung in die USA wirklich zur Kenntnis. Leider nicht mit dem durchaus ambitionierten (und gar nicht so schlechten) Heart of America – einem von Columbine inspirierten Drama – sondern durch die erste Videospielverfilmung, dem wahrlich missratenen House of the Dead, der die Fans des gleichnamigen Spiels zu kollektiven Hassausbrüchen reizte. Dass er gleich darauf zwei weitere – ebenfalls eher mässig gelungene Spieleverfilmungen nachlegte, festigte seinen zweifelhaften Ruf und inspirierte eine der fanatischsten Hass-Kampagnen des Netzzeitalters. Boll-Bashing wurde zur Mode, bis selbst diejenigen mitheulten und plapperten, die bestenfalls einen Film von ihm kannten.

Boll selbst war an der Reaktion sicher nicht ganz unschuldig, denn im Gegensatz zu anderen B-Filmern (oder A-Liga Stümpern wie Stephen Sommers und Michael Bay), ließ es Boll immer an der gewissen diplomatischen Note und der Kunst zu schweigen fehlen. Er pöbelte zurück, wenn er angegriffen wurde und schlug allzu eifrigen Kritikern auch schonmal im Boxring auf die Fresse – ohne ihnen zu verraten, dass er neben seinem Doktorentitel in Literaturwissenschaft auch auf gestandene Erfahrung im Boxring zurückblicken kann.

Bis heute ist Boll ein skurriler, meinungsstarker Charakter, der seine millionenschweren und oft starbesetzten Filme auf abenteuerliche Arten finanziert und trotz aller Hass-Kampagnen und sicherlich vielen eher schwachen Filmen nicht unterzukriegen ist. Er polarisiert und polarisiert auch gerne, wenn er über all das vom Leder zieht, was ihm politisch und in der Filmbranche auf die Nerven geht. Dabei kann man ihm viel vorwerfen, aber Boll beherzigt ein Credo der Unterhaltungsbranche: Er ist nie langweilig. Ob er nun Eli Roth und Michael Bay beschimpft und zum Schlagabtausch herausfordert, die größenwahnsinnige These aufstellt, er würde mit Postal Indy 4 locker schlagen oder Kritiker des Wired-Magazin als “eierlose idioten” bezeichnet – immer liefert Boll eine gute Show – ob man ihn jetzt mag oder nicht.

Bei fairer Betrachtung müssten auch Boll-Basher wohl zugeben, das seine schlechten Filme auch nicht wirklich schlimmer sind als anderer DTV-Schrott und viele seiner Werke eher im Bereich “Mittelmass” anzusiedeln sind. Boll ist sicherlich kein verkanntes Genie – und der Schnitt vieler seine Filme ist eher gewöhnungsbedürftig – aber es gibt viele andere Machwerke, die sich den Hass der Filmgemeinde viel mehr verdient hätten. Und solange ein Streifen wie Doom – Der Film ungestraft sein Publikum findet, hat eigentlich niemand das Recht sich über Far Cry aufzuregen.

Und vielleicht müssen sich die Boll-Basher auch wirklich langsam ein anderes Ziel suchen, denn wenn schon die letzten Boll-Werke gemischte Kritiken statt einheitlicher Verrisse bekamen und ein Film wie Postal zumindest für seine unglaubliche Chuzpe und die geniale Intro-Sequenz Achtung verdient, könnte sich das Blatt mit seinem neuestens Werk Rampage tatsächlich wenden. Diese tiefschwarze Amoklauf-Komödie ist nicht nur provokant und heftig, wie man es von Boll gewohnt ist, sie ist auch tatsächlich kompetent gemacht, gespielt und geschrieben. Der Low-Budget-Film ist die kompromislos düster erzählte Chronik eines minutiös geplanten Amoklaufs, der nicht nur mit einem verstörend ambivalenten Hauptdarsteller aufwartet, sondern mit tatsächlich herausfordernden Fragen überrascht, deren Radikalität vielen wohl schwer im Magen liegen dürfte.

Von einigen Seiten wurde “Rampage – Rache ist unbarmherzig” deswegen schon als Wendepunkt in Bolls Karriere gefeiert. Ob das stimmt und ob er mit seinem sicher ebenfalls schwierigen Projekt Darfur oder dem Max Schmeling-Biopic weitere Pluspunkte sammeln kann, dürfen wir gespannt verfolgen. Für eine Überraschung ist “uns’ Uwe” ja immer gut.

In diesem Sinne: Happy Birthday und auf viele weitere, umstrittene Jahre, Doktor Boll!

Dieser Text erschien zuerst bei moviepilot.

In : Features, Thema

About the author

Batzman (Oliver Lysiak)
Oliver “Batz” Lysiak studierte Mediensoziologie und arbeitete als Redakteur für NDR, RTL, Pro7, wo er lernte, dass “die Zuschauer Ironie nicht verstehen”. Seit 2006 betreibt er, zusammen mit vier anderen Cinemaniacs, das erfolgreichstes Filmblog “Die Fünf Filmfreunde” und arbeitet als “Creative Director” und Filmjournalist bei Deutschlands größter Filmwebsite moviepilot.de. Er mag Wombats, Katzen und Leute die im Kino die Klappe halten und träumt davon, irgendwann von Stephen Fry adoptiert zu werden.

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  • Tomsen

    Word, Batzman!

  • http://www.artavenue.de Robert

    aha.

  • robgordon

    Der Trailer für den Max Schmeling-Film lässt aber eher einen “noch tieferen Tiefpunkt” erwarten. Ich habe nichts gegen gut gemachte billige Machwerke (so manchen 80er-Jahre-Action-Schinken gucke ich immer noch gerne), aber Boll-Filmen kann ich wirklich so rein gar nichts abgewinnen, und ich habe mich durch mehr als einen gequält. Halte auch nichts von Boll-Bashing, aber ein guter Regisseur wird der in diesem Leben nicht mehr.

  • Silencer

    Alles Gute Uwe!
    Ich fand Postal schon richtig gelungen und will mir demnächst mal seine jüngeren Filme reinziehen (Darfur, Seed, Stoic, Tunnel Rats & natürlich Rampage)

    Und Batzman: Respekt für diesen qualitativ hochwertigen Beitrag!
    Vielleicht hat Boll über seine eigene Erfahrung geschwiegen, aber den “Kritikern” definitiv angekündigt, dass dies ein echter Boxkampft werden würde. Grenzwertig, aber doch eine coole Aktion (vor allem auch PR).

  • http://kuenstliche-welten.net JMK

    Die vermeintlich Argumentation “schlimmer geht’s immer” ist natürlich Quatsch. Das wäre das Ende jeglicher Kritik.
    Trotzdem alle Gute Dr. Boll.

  • Pingback: Der wahre Dr. Eisenfaust wird 45 « Elektrolyge

  • http://abgespielt.wordpress.com Ranor

    Sehr schön, Batzman. Einer der besten Artikel die ich bisher über Boll gelesen habe.

    Unbedingt sehenswert: Die Doku Visiting Uwe – The Uwe Boll Homestory. Danach sieht man den Mann mit anderen Augen.

  • TopF

    schade dass rampage geschnitten in den handel kommt… :(
    der film klingt nämlich echt interessant.

    happy birthday boll,
    und solange du die finger von spieleverfilmungen lässt biste eigentlich in ordnung

  • http://www.kknd.org chrisse

    ich finds gut, seit langem mal wieder kein uwe boll bash beitrag gelesen zu haben. ich bin mittlerweile fan von den, für mich, trashigen filmen von uwe boll. Postal war ein für die Mittel echt guter Film, wo er auch sich mit auf die Schippe nimmt (“The whole film was financed with nazi gold”).
    Die Uwe Doku über mir kann ich auch nur jedem empfehlen, imho ist der Boll nen dufte Typ.

  • http://www.kknd.org chrisse

    natürlich auch von mir alles gute ;)

  • Pierre sur Mer

    Prima Artikel! Happy Birthday Hr. Dr………

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @JMK

    Nee das hast du falsch verstanden. Ich meine das “schlimmer gehts immer” nicht als Entschuldigung oder das man jetzt alle Boll-Filme hochloben soll, sondern lediglich das ich diesen völlig überzogenen Boll-Hass absurd finde. Eine Menge Filme sind genauso mies oder mieser als Bolls schlechte Streifen, werden aber einfach ignoriert oder als das gesehen was sie sind: Action-Trash über den es sich nicht lohnt groß aufzuregen. Genau die Haltung würde ich mir bei Boll-Filmen dann auch wünschen. Jemand wie Joel Schumacher dreht auch gute, passable und furchtbare Filme – und hat seine Kritiker – aber dieses reflexartige Gebashe und hochstilisieren zum “Schlimmsten Filmemacher aller Zeiten” finde ich haltlos. Man muß Boll deswegen ja nicht glorifizieren oder seine Filme bessere reden als sie sind . Und gerade beim Boll-Bashing hab ich das Gefühl das es zu so einer oft uninformierten Plapperei verkommen ist, wo gerade Leute die sich nicht besonders auskennen gern auf den Zug springen, weil sie mitbekommen haben das es angesagt ist Boll Scheiße zu finden – oft wirklich ohne irgendwas außer House of the Dead oder Alone in the Dark gesehen zu haben. Ähnlich komisches Gebashe kenne ich sonst nur bei Paul W. S. Anderson-Filmen – komischerweise auch jemand der es sich irgendwann mal mit den humorlosen Gamer-Fanboys verdorben hat und bei dessen Filmen auch immer wieder aufgejault wird, obwohl er extrem unterschiedliche Sachen dreht, die zwischen ganz große Scheisse (AvP1, Star Force Soldier), solidem Mainstream-Horror (Resident Evil. Event Horizon) und wirklich spaßigem Actiontrash (Death Race) schwanken.

  • stb247

    Bolls Filme sind unterirdisch geschossen und schaffen nie ganz den Sprung in die Unterhaltung.

    Aber dass er sich um den ganzen beschissenen deutschen Filmförderungsmist rumschlängelt und auf anderem Wege Geld besorgt, finde ich sehr respektabel.

  • http://www.polyneux.de SpielerZwei

    Beide sind keine tollen Filme, aber FarCry ist schlicht das, was man in der Videothek in der Regel im untersten Regal findet (wo er ganz sicher nicht alleine steht, keine Frage). Doom hingegen ist immerhin handwerklich voll ok. Es ist ein dummer SciFi-Horror-Action-Film aus Hollywood, wobei er allerdings eine ganz passable Figur macht. FarCry ist dagegen sowohl inhaltlich, wie auch handwerklich totale Grütze, die überhaupt nur dann wenigstens leidlich unterhalten kann, wenn man eine große Schwäche für Trash hat.
    Zudem hat Doom noch den klaren Vorzug, dass Til Schweiger nicht mitspielt.

  • http://www.fuenf-filmfreunde.de Batzman

    @SpielerZwei

    Also ich hab mich bei FarCry deutlich besser amüsiert. Der hat nicht noch versucht auf ernsthaft zu machen, sondern zelebriert sich als Comic-Trash-Action – DOOM war so unglaublich verbissen und humorlos, das ich ihn mir nicht bis zum Ende anschauen wollte.

  • Frybird

    Hach ja, der Uwe Boll.

    Wenn man ihn sich mal in Interviews anhört und gerade NICHT über seine eigenen Filme gesprochen wird, find ich seine Meinung über ANDERE Filme sehr interessant und nachvollziehbar, und allgemein macht er dann einen Symphatischen Eindruck.

    Aber auf der anderen Hand seine bescheuerte Boxer Aktion, den bekloppten Dungeon Siege Film und die verbrecherisch versaubeutelte Adaption von Alone in the Dark.
    Wer fleißig bei SomethingAwful sucht, findet einen Artikel der original Skriptschreiber des Films, und wenn auch nur die hälfte von dem behaupteten stimmt, so ist Boll bei seinen eigenen Filmen ein sabbelnder Vollidiot.

    Ein eigenartiger Mensch, aber definitiv ein interessanter. Auch wenn ich auf seine Filme verzichten werde.

  • http://kuenstliche-welten.net JMK

    @Batzman
    okay, das hab ich dann falsch verstanden. Als alter Anderson-Aficionado kenn ich die Problematik natürlich. Auch wenn Anderson idR mit weit grösserem Budget drehen darf und so über einiges hinwegtäuschen kann.

  • Gerrit

    Guter Artikel.

  • GunGrave

    … Siegburg hab ich mir als letztes von Boll reingezogen – auch unterhaltsam. Ich finde Anerkennung hat Herr Boll auf jeden Fall verdient… “Visiting Uwe” ist ein Dokuwerk das vieles aufklärt und erklärt. Happy B-DAY UWE!

  • XfrogX

    Ich glaube einen fakt hat man einfach vergessen boll wäre nie so zum feind geworden hätte er nicht offen videospiel lizensen genutzt, habe jetzt nicht soviel gesehen aber die die ich gesehen habe hätte man auch ohne die lizens drehen können.

    Aber diese spiele haben schon große fan gemeinden gerade im netz und erweckten gleich große erwartungen gegen diese erwartungen gehen selbst gute leute meistens unter.

    Wenn er seine filme an spiele angelehnt hätte aber keine lizensen wäre er weit besser weg gekommen und wäre aber auch nicht so bekannt geworden. Es gibt bestimmt viele leute auf bolls level und sogar darunter aber die meisten gehen einfach unbekannt unter. Würde boll raten mal die nächsten filme unter anderem namen zu machen auch wenn das heute im dank interent wohl kaum noch möglich ist.

  • kumi

    Alles Liebe zum Geburtstag, Uwe Boll.

    Ich mag ihn einfach. Seine Filme mögen noch so unterirdisch sein (was sie sind, da beißt die Maus keinen Faden ab. »Far Cry« – ach du lieber Himmel!), aber er zieht sein Ding durch, ohne sich einen Scheiß zu kümmern, was andere über ihn denken. Und er ist ein intelligenter Analytiker, was Filmschaffen insgesamt angeht. Meines Erachtens nach.

    Mag daran liegen, dass er eine Woche vor mir 45 wird, dass ich volles Rohr mit ihm sympathisiere, aber ein interessantes Alleinstellungsmerkmal im internationalen Filmgeschäft ist er auf jeden Fall. :-)

    @ XfroschX:

    Ein wenig Interpunktion (und vielleicht – wenn auch nicht nötig – Groß- und Kleinschreibung) täte deinem Kommentar recht gut, dann könnte man ihn auch verstehen, ohne ihn drei- oder viermal lesen zu müssen. Nur so am Rande. :-)

  • http://www.busreisen-gruppenreisen.de Klaus

    Auch von mir alles gute zum Geburtstag Uwe! Natürlich sind die Filme von Dr. Boll nicht mit Hollywood-Streifen vergleichbar, doch dennoch finde ich, dass man im Internet teils zu stark darüber herzieht. Das Boll-Bashing ist echt nur noch ein Modephänomen und wenn man echt Vergleiche zieht, hat Boll ein paar durchaus mittelmäßige Filme gemacht.

  • http://keine Leonidas

    Boll ist ein sehr, sehr schlechter Regisseur und hat weder Anstand noch Manieren. Meist tritt er als herumpöbelnder Proletarier auf, der mit seinem primtiven Getue die Leute nervt und sich selber dabei blossstellt. Boll hat das deutsche Image in Hollywood mehr geschändet als jeder andere, ich finde daher, dass man einem solchen Mann nicht auch noch dafür gratullieren sollte, dass er Deutschland erheblichen Schaden zufügt.

    Dank ihm gelten die Deutschen in Hollywood als asoziale Elemente. Es wird Zeit, dieses Klischee der Deutschen (das bei den Amis herrscht) zu ändern, denn Deutschland ist ein grossartiges Land, dass Leute wie Goethe, Einstein und Schiller hervorgebracht hat.

  • http://kazperle-theater.blogspot.com/ SuppenkaZper

    Und was haben Goethe, Einstein und Schiller nicht alles für Hollywood getan !!.. Moment.. ähm.. was?
    Ich verstehe den Kommentar von Leonidas nicht so richtig. Erstens ist mir der “erhebliche Schaden” noch nie aufgefallen, aber vielleicht weil ich mich eher selten in Hollywood Kreisen bewege (vielleicht gerade weil wir da alle als Assis gelten, so muss es sein!)
    zweitens ist es ja nicht unbedingt so als hätten wir mega viel Gegenbeispiele in der aktuellen (Ausrufeszeichen) Filmwelt um Hollywood zu beweisen wie toll wir wirklich sind oder?
    Haneken (den ich hasse aber der nunmal hoch in der Kritik steht) und und Waltz sind ja auch keine Deutschen. Wir haben den Schweiger, die Potente und Di Caprios Oma ist Deutsche….
    Und Uwe kann ich auch nicht leiden aber mangelnde Konsequenz kann man ihm nicht vorwerfen, ebensowenig wie fehlende Integrität. Ja er ist ein Großkotz, Arrogant und leides an extremer Selbstüberschätzung, aber er “steht” dazu.
    Also Uwe, allet jute !

  • stb247

    Deutschland in Hollywood: Wolfgang Petersen, Hans Zimmer, Roland Emmerich, Werner Herzog, Udo Kier, Michael Ballhaus, Franka Potente und ein paar mehr.

    Also da hat Herr Boll noch nix ruiniert, Leonidas.

  • Jan

    Ich gratuliere mal nicht – dazu sind seine Filme zu schlecht. Und wenn es jetzt hier schon als Erfolg gefeiert wird, wie manche Comments behaupten, das seine Filme doch mittelmäßig sind – dann gute Nacht.
    Da lob ich mir wenigstens Bay oder Emmerich – als Regisseure auch absolut untalentiert aber wenigstens können sie ihre Nullnummern zumindest teilweise optisch gut darstellen.

    Und Far Cry nehm ich auch persönlich übel, da ich das Spiel extrem mag und absolut was gegen aknadische Wälder habe, wenn ich Palmen sehen will – wir sind schließlich nicht bei Star Gate!

  • Gunnar

    Alles Gute, Uwe!

    Und die Filme – mal so, mal so. Nichts richtig Gutes dabei, aber ich hab auch schon einige AAA Streifen gesehen, die schlechter waren als z.B. House of the Dead. Und irgendwie unterhaltsam waren alle, die ich von ihm gesehen habe (als bekennender B-Movie Freund sind das so ein paar… ;) ). Er ist halt ein Amateur, im eigentlichen Sinn des Wortes, das sieht man seinen Filmen an, und das find ich sympatisch.

  • http://keine Leonidas

    Mit dem Schiller, Einstein und Goethe-Vergleich meinte ich die hohe Qualität, die all diese Leute mit ihren Werken fertiggebracht haben. Bolls Film jedoch sind filmtechnisch gesehen unterstes Niveau, da stimmt ihr mir doch zu, oder?

    Die Deutschen sind meiner Meinung nach ein extrem talentiertes Volk, immerhin sind die moderne Raumfahrt, das Fernsehen sowie Atomwaffen nur ein paar der unzähligen, technologischen Erungenschaften der Deutschen, die jedoch nur allzu gerne von den Amis “ihre” Erfindung betrachtet werden. Tja, Deutschland hatte schon zwanzig Jahre vor den Amis ein reguläres Fernsehprogramm, da mussten die Amis sich noch mit Büchern die Zeit totschlagen. Auch die Atombombe wäre undenkbar ohne die Hilfe deutscher Physiker wie z.B. Einstein oder Otto Hahn. Auch die Raumfahrt geht auf die Deutschen zurück.

    Meiner Meinung nach gibt es in Deutschland tausende wirklich sehr talentierte Regisseure, Schauspieler und Drehbuchautoren, die Boll in jeglicher Hinsicht weit überlegen wären.

  • http://www.google.de buzz

    Jenau. Warum ist der Boll nicht ein bißchen mehr wie Einstein, dessen Ruf durch diesen untalentierten Boll beschmutzt wird!
    ——————————
    Talentierter bzw. auf gleichem Level als Bay und Konsorten ist Boll allemal. Gegen die Transformers Dialoge wirkt Bolls Filmsprache wie die berühmte deutsche Lyrik…
    Alles Gute Uwe!

  • http://keine Leonidas

    Wow, Boll ist auf dem selben Level wie Bay, der ja bekanntlich der untalentierteste Klotzer in Hollywood ist. Hat Jemand von euch “Transformers: Revenge of the Fallen” gesehen? Das war unterstes Niveau.

    Der erste Teil war ja schon mies, aber der zweite ist ein filmisches Desaster.

  • http://kazperle-theater.blogspot.com/ SuppenkaZper

    Naja aber Bay zieht ja nicht den Namen Amerikas in den Schmutz, wieso tut es dann deiner Meinung nach Boll mit Deutschland ?
    Allgemein fände ich einen Beleg deiner Behauptung Boll beschmutze das Image des Deutschen in Hollywood sehr interessant. Habe ich ja vorher bereits angedeutet.
    Denn so sehr ich Boll auch nicht mag, kann ich ihm beim besten Willen nicht vorwerfen dem Ansehen von Deutschland zu schaden. Nicht zuletzt auch dadurch das er deutsche Filmemacher immer und dauernd kritisiert und sich auch bewusst von der deutschen Filmindustrie distanziert….

  • Elias

    Wer ist Uwe Boll? Welche Filme hat der Mann gedreht? Es tut mir Leid, Emmerich, Herzof und Petersen sind mir ja ein Begriff, aber von einem Regisseur namens Uwe Boll habe ich noch nie etwas gehört.

  • Elias

    Ah, jetzt weiss ich, wer das ist. Das ist doch der Regissur, der sich in der Öffentlichkeit immer wie das allereletzte Arschloch aufführt und mit den Leuten flegelhaft herumspringt. Diesem Vollblut-Arschloch würde ich nicht einen Cent für seine Auswürfe (die er offenbar als Filme betrachtet) geben.

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